„Antidiskriminierungsperspektiven in der Kritischen Sozialen Arbeit

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„Antidiskriminierungsperspektiven in der Kritischen Sozialen Arbeit, im
gesellschaftspolitischen Kontext und in der politischen Bildungsarbeit“
Studentische Initiative: Rachel Lauber, Johannes Rüss, Nele Liegel, Marie Rochlitzer, Britta
Neumann, Hannah Urbaniak, Carolin Ingwersen, Lena Hellwig, Julia Wlodarczyk, Hannah
Rosenfeld, Julia Hanack, Eva Frank, Jana Damke, Ngoc Anh Nguyen, Debora Antmann und Paula
Giorgi
Begleitung: Dr. Esra Erdem, Prof. Dr. Nivedita Prasad
Ausgangspunkt und Ziel
Rassismus, Antisemitismus, Heteronormativität, Eurozentrismus, Sexismus, Klassismus, Ableism,
Lookism und andere Diskriminierungsformen strukturieren die Gesellschaft in der wir leben. Als
angehende Sozialarbeiter_innen verstehen wir uns als Teil der gesellschaftlichen Strukturen. Soziale
Arbeit hat gleichzeitig den Anspruch, Menschen in ihrer Lebensrealität wahrzunehmen und zu
unterstützen. Um angesichts von Diskriminierung Handlungsbedarfe realistisch erfassen und
kritische Handlungsperspektiven entwickeln zu können, ist es wichtig, dass wir als angehende
Sozialarbeiter_innen unser Berufsfeld und uns selbst kritisch reflektieren.
Ziel des Projektseminars ist es, uns eine theoretische Basis zu erarbeiten, um in unserer Arbeit als
Sozialarbeiter_innen der Reproduktion von Diskriminierungen und Ungerechtigkeiten möglichst
entgegenzuwirken. Dazu werden wir uns mit Herrschaftsverhältnissen und ⁃diskursen, die die
Gesellschaft durchziehen, auseinandersetzen und auch die eigene Position und unsere jeweiligen
Privilegien kritisch reflektieren.
In diesem Zusammenhang geht es uns auch darum, uns als politische Akteur_innen zu verstehen,
unsere gesellschaftspolitische Einbindung zu reflektieren und somit im Rahmen unserer
Möglichkeiten gegen soziale Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen vorzugehen und handeln zu
können. Mit anderen Worten wollen wir uns damit auseinandersetzen, was kritische Soziale Arbeit
für uns als Individuum bedeutetet und wie wir Verantwortung übernehmen können.
Wir sehen die kritische Reflexion der eigenen gesellschaftlichen Situiertheit als genuinen
Bestandteil des Seminars und es ist uns wichtig, die Prozesshaftigkeit dieser Reflexionsprozesse zu
verstehen und zu betonen. Des Weiteren wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, inwiefern die
eigene Position die methodischen, politischen Zugänge zur Sozialen Arbeit beeinflusst.
Inhalte
Zu den zentralen Fragestellungen im Seminar gehören: Wie wird soziale Ungleichheit durch
gesellschaftliche Strukturen und Institutionen reproduziert? Welche Möglichkeiten stehen der
Sozialen Arbeit als Profession zur Verfügung, um dem entgegenzuwirken? Auf welche Grenzen
stößt sie hierbei?
Als Teil der Auseinandersetzung mit diesen Fragestellungen wollen wir uns in einem ersten Schritt
als Gruppe finden und die Voraussetzungen schaffen, um eine möglichst diskriminierungsfreie
Zusammenarbeit im Projekt zu gewährleisten. Dazu gehört auch, uns mit Machtstrukturen innerhalb
der Gruppe auseinanderzusetzen und eigene Positionen und Privilegien kritisch zu hinterfragen.
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Während des Projekts wollen wir folgende kritische Theorieansätze kennenlernen:
 Postkoloniale Theorien
 Rassismustheorien und rassismuskritische Ansätze (critical whiteness, people of color,
post⁃race Ansätze)
 Migrationsforschung, insbesondere im Hinblick auf Asylpolitik
 Feministische Theorien mit Schwerpunkt intersektionale Perspektiven
 Sexismus, Rassismus, Homo⁃ und Trans*phobie und Gender⁃ und Queer⁃Studies
 Konstruktion von "Gesundheit" und "Krankheit" und Disability⁃Studies
 Kapitalismuskritik
 Eurozentrismus und Transnationalismus
 politische Bildungsarbeit
 Klassismus
 Empowerment: Unterstützung statt Hilfe
Wir wollen uns kritisch mit Macht- und Herrschaftsverhältnissen auseinandersetzen, dabei auch
immer die eigenen Privilegien im Blick behalten und überlegen, an welchen Punkten die Soziale
Arbeit davon berührt wird. Anhand der Geschichte emanzipatorischer Bewegungen, wie
beispielsweise der LGBT*IQ⁃Szene, wollen wir untersuchen, wie durch Marginalisierung
"Normalität" und "Abweichung" konstruiert wird. Wie Soziale Arbeit als professionalisierte Instanz
systemstabilisierend wirken kann und wie dies mithilfe von kapitalismus- und leistungskritischen
Theorien aufgebrochen werden kann, soll ebenfalls Gegenstand der Auseinandersetzung werden.
Zudem wollen wir genauer beleuchten, welche Bedeutung Intersektionalität, also die
Überschneidung verschiedener Machtachsen, in der Sozialen Arbeit hat und wie es gelingen kann,
diese in der Praxis stets miteinzubinden. Zur Annäherung werden wir uns mit feministischen,
postkolonialen und rassismuskritischen Theorieansätzen beschäftigen.
Ideen zur Strukturierung des Seminars:
Seminarstruktur und Kommunikation:
Zu Anfang des Seminars soll ein gemeinsamer Konsens der Zusammenarbeit geschaffen werden.
Kommunikation ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Wir wollen im Seminar einen Rahmen schaffen,
mit dem individuelle und kollektive Prozesse der kontinuierlichen Reflexion ermöglicht werden und
gleichzeitig Diskriminierung möglichst wenig reproduziert wird. Uns ist es wichtig, das
Projektmodul als gemeinschaftlichen Prozess zu sehen und zu verstehen. Zudem wollen wir uns mit
Interventionsmöglichkeiten auseinandersetzen und eigene Strategien hierzu erarbeiten.
Zudem ist es wichtig, dass das Seminar eine offene Struktur hat, sodass verschiedene Schwerpunkte
und Herangehensweisen darin Raum finden können und Studierende die Möglichkeit haben, ihre
eigenen Ideen und Perspektiven einzubringen und Interessenschwerpunkte zu vertiefen. Daher soll
es die Möglichkeit geben, sich zu verschiedenen Arbeitsgruppen (AGs) zusammenzuschließen, um
gemeinsam inhaltlich und praktisch zu arbeiten. Zwar sollen die AGs eine gewisse thematische und
methodische Unabhängigkeit haben, dennoch wünschen wir uns, dass ein ständiger Austausch und
eine bereichernde Zusammenarbeit zwischen den AGs stattfinden wird. Die erarbeiteten
theoretischen Grundlagen zur Reflexion von Machtstrukturen sowie der eigenen soziopolitischen
Position soll in den AGs praktische Anwendung finden.
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Erste Ideen zu AGs sind folgende:
 Kooperation mit dem Lager für Flüchtende in Hellersdorf (-> theoretische Vorbereitung
durch Auseinandersetzung mit Rassismus und weißsein, deutscher Asylpolitik und dem im
sozialarbeiterischen Bereich oft unhinterfragten Ideal des Helfens) und Kontaktaufnahme
mit Nachbar_innen des Lagers und Bewohner_innen in Hellersdorf (-> theoretische
Auseinandersetzung mit Intersektionalität, d.h. die Verschränkung von Rassismus, Klasse,
Armut, soziale Benachteiligung und Ausgrenzung)
 Vernetzung und Erfahrungsaustausch mit bereits bestehenden Organisationen/Initiativen
(Analyse von Theorie und Praxisanwendung)
 Konzeption, Umsetzung und Evaluation eines Projektes im Bereich soziale Nachhaltigkeit
in Kooperation mit Praxispartnern
 Vertiefende Beschäftigung mit politischer Bildungsarbeit (Konzeption und Umsetzung von
Workshops/Ideen, kritische Auseinandersetzung mit dem (eigenen) Verständnis von Bildung
und Wissen und der Bedeutung von gesellschaftlicher Macht)
Gender
Aspekte von Gender Mainstreaming, Differenzierung und Normalisierung entlang von
Gender, Identität und sexueller Orientierung und Intersektionalität von Gender mit anderen
Differenzierungs⁃ und Diskriminierungsprozessen und –formen sind genuiner Bestandteil
des Projekts. Wir werden uns auf theoretischer und praktischer Ebene damit
beschäftigen und genderreflexive Methoden erproben.
Wie wirkt sich Gender als Strukturkategorie auf die Soziale Arbeit aus?
Was bedeutet Gender Mainstreaming für die Inhalte, Finanzierung, Organisationsstrukturen in der
Sozialen Arbeit?
„Interkulturelle Sensibilisierung“
Die eigene Positioniertheit und Positionierung entlang von „Kultur“, Nation und Religion und die
Rassialisierung bzw. die Konstruktion und Reproduktion von „race“ als gesellschaftliche
Analysekategorie, mit der wir uns (nicht nur) als angehende Sozialarbeiter_innen beschäftigen,
sollen dazu beitragen, unsere und die Verstrickung von Sozialer Arbeit in kulturalisierende Diskurse
und Praktiken zu reflektieren. Außerdem wollen wir auch von Best⁃Practice⁃Beispielen lernen
sowie entsprechende Initiativen kennenlernen.
Verteilungen der Inhalte auf die Semester:
4. Semester:
 Reflexion der eigenen sozio⁃politischen Position
 Auseinandersetzung mit Cultural⁃, Critical Race/Whiteness⁃, Postcolonial⁃, Gender⁃,
Queer⁃ , Disability⁃Studies
 Soziale Arbeit unter Bedingungen neoliberaler Politik
 kritische Zugänge zu Sozialer Arbeit
 Bildung von AGs und Findung von Themen- und Interessenschwerpunkten
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 Erstellen eines Leitfadens zur Reflexion des Praktikums
5. Semester:
 Kennenlernen von und Auseinandersetzung mit der Praxis
 Erarbeitung von Fragestellungen für das Praktikum
 Reflexion der Praktikumsstellen vor erarbeitetem theoretischen Hintergrund
6. Semester:




Theorie und Praxis aufeinander beziehen
Vertiefung von Theorien und Methoden in AGs
Evaluation von eigenen Herangehensweisen und Erfahrungen in der Praxis
Studienfahrt
7. Semester:
 Schwerpunktvertiefung und Austausch
 Wissenschaftliches Arbeiten
 Bachelorarbeiten
Konkrete Arbeitsfelder und potenzielle Praktikumsplätze:
Weglaufhaus »Villa Stöckle«, Verein zum Schutz vor psychiatrischer Gewalt e.V.
Dissens e.V.
Subway e.V.
ABqueer e.V.
HYDRA e.V., Treffpunkt und Beratung für Prostituierte
ReachOut, Beratung bei rassistischer und rechtsextremer Gewalt
Flüchtlingsrat Berlin e.V.
Flüchtlingsrat Brandenburg
Kontakt⁃ und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen e.V.
Initiative gegen Abschiebehaft c/o Antirassistische Initiative e.V.
gladt - Gays und Lesbians im Migrationskontext
LesMigras
Bund gegen ethnische Diskriminierung in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Deutsches Institut für Menschenrechte
Ban Ying
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)
Berlin Postkolonial e.V.
Borderline Europe
Diakonisches Werk Potsdam, Flüchtlingsberatung
Miphgasch/Begegnung e.V., historisch⁃politische Jugendbildung
August Bebel Institut, historisch⁃politische Jugendbildung
Haus der Wannsee⁃Konferenz, historisch⁃politische Bildung zum Nationalsozialismus
Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft, Disability Studies
Migrationsrat Berlin Brandenburg
Zufluchtswohnung Ona e.V. ( Zufluchtswohnung für Frauen aus Mittel und Osteuropa, die von
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Frauenhandel betroffen sind) www.ona-berlin.de
StadtRand: Selbsthilfe⁃, Kontakt⁃ und Beratungsstelle Mitte / Junge Selbsthilfe etc. (Unterstützung
von
Selbsthilfegruppen
bei
Gründung/Vermittlung/Konflikten;
barrierefrei)
www.stadtrand-berlin.de
Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen / Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen
Diskriminierung (Antidiskriminierungsarbeit Fachbereich für gleichgeschlechtliche Lebensweisen;
barrierefrei ) http://www.berlin.de/lads
SOLWODI Deutschland e.V. Hilfe für Frauen in Notsituationen
Multitude e.V.
WeGe ins Leben e.V.
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