Die Olmeken-Mutter der indianischen Hochkultur ( 1500

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Die Olmeken-Mutter der indianischen Hochkultur ( 1500400 v. Ch)
Drei Grundlagen indianischer Zivilisation gehen auf die Olmeken zurück:
 Schrift
 Kalender
Architektur
Maya, die Griechen Mesoamerikas (500 v.C.-1697 n.C.)
Herkunft
Angeblich ist das Maya-Quiché-Volk aus dem Nordwesten, vermutlich dem
Mississippi-Becken, gekommen sein. Dies wird durch die Tatsache unterstützt, dass
die Maya-Bauten fast auf künstlichen Erdanschüttungen errichtet wurden. Die MayaKultur ist völlig selbständig, entwickelte sich also erst nach dem Sesshafteren der
wandernden Stämme in Mittelamerika. Wichtigstes Zentrum war Tical.
Die Entwicklungsperioden
Es gab 5 Entwicklungsperioden: Die Präklassische Perioden in der die ersten Städte
entstanden. Die Klassische Periode, in dieser gelangten die früheren Mayastädte zu
voller Blüte. Die Zwischenperiode in welcher eine Völkerwanderung begann und die
Urwälder verlassen wurden. Die Mexikanische Periode in jener zerfiel der MayaStaat in selbständige Stadtstaaten. Und die Periode der mexikanischen
Verschmelzung, in welcher die Kämpfe mit den Azteken begannen.
Der Zerfall der Maya
Die Tolteken vertreiben die Maya nach Yukatan, Zerfall der Maya in verfeindete
Stadtstaaten. Krankheiten und Naturkatastrophen schwächten dieses Volk. Als
einzige unabhängige Streitmacht blieb Itzá übrig. Sie ergaben sich erst 1697 den
Spaniern. Bis heute leben etwa 2 Millionen, die Mayasprache sprechende Indios, im
ehemaligen Mayagebiet.
Das wirtschaftliche Leben
Die Grundlage des wirtschaftlichen Lebens bildete bei den Maya der Ackerbau, der
durch Brandrodungen betrieben wurde. Es wurde vorwiegend Mais, aber auch
verschiedene Bohnenarten, Tomaten, Kürbisse, Pfeffer und Kakao, angesetzt. Es
entstanden Siedlungen welche teilweise auch auf Handwerk spezialisiert waren.
Die gesellschaftliche Ordnung
Der oberste Herrscher hieß übersetzt "Wahrer Mann". Sein Amt war erblich. Ein
Staatsrat, der aus Häuptlingen bestand, bildete die Regierung. Dieser Staatsrat war
ebenfalls erblich. Die Bauern hatten kein eigenes Land sondern nur Lehnsgut. Der
Herrscher war ebenfalls auch oberster Richter. Diebe wurden als Sklaven verkauft.
Mord, Brandstiftung, Ehebruch und Landesverrat wurden mit dem Tode bestraft.
Religion und Mythologie
Die Maya stellten sich die Erde als Scheibe die auf dem Wasser schwimmt vor und
den Himmel in Pyramidenform darüber. In Naturerscheinungen wie den Sternen,
dem Wasser und dem Feuer sahen die Maya Geister und Dämonen. Um die
erfundenen Götter zu besänftigen musste geopfert werden, auch Menschen. Die
Mayas haben mehr als 200 Gottheiten, ganz oben ITZAMNA, auch wichtig ist der
Regengott CHAC.
Inka, die Völker der Anden (1200-1533 n.C.)
Herkunft
Aus dem Titicacasee entsprangen die ersten mythischen Gestalten, die Gründer des
Inkareiches. Nach einer Erzählung nach, schickte der Sonnengott zwei seiner Kinder
zur Erde um eine Stadt zu gründen. Sie gründeten um 1200 die Stadt Cuzco.
Der erste geschichtliche Herrscher des Inkareiches ist Pachacutec Yupanqui. Es ging
von der Mitte des heutigen Chile im Süden über Bolivien und Ecuador nach Norden
bis Kolumbien.
Der Zerfall der Inka
1532 wurde das Inkareich durch die Spanier unter Franzisco Pizzaro erobert.
Die gesellschaftliche Ordnung
Hierarchische Gliederung: An der Spitze stand der Inka (=Sohn des Sonnengottes),
dann folgten Adel, Bauern, Hörige.
Hatten keine Schrift nur die Knotenschrift (QUIPI).
Religion und Mythen
In den meisten Fällen wurden die Frauen lebendig begraben. Jede
Bevölkerungsschicht hatte ihren eigenen obersten Gott. Diese Götter hatten dann die
Mondgöttin Mamakilla als Oberste. Im Mittelpunkt steht der Sonnengott INTI.
Hauptstadt CUSCO
Dieser Name bedeutet „Nabel“. Die Inka sahen in ihr den Mittelpunkt der Welt. Die
Stadt hat die Form eines liegenden Pumas. Sie wird in Norden von 3 Festungen
geschützt.
Macchu Picchu
Wurde 1911 von Hiram Bingham entdeckt, dies gibt der Festung auch den Namen
(Alte Bergspitze). Sie ist vom Tal aus nicht sichtbar und war die letzte Zuflucht der
Inkas. Die Festung wurde von den spanischen Eroberern nie gefunden.
Azteken, die altmexikanische Kultur
Herkunft
Die Tenochas (Azteken) waren Nomaden, ein landloser bedürftiger Stamm, der vom
Norden Mexikos herkam.
Schnell entwickelten sich die Stadt Tenochtitlán, auch der Staat und die Macht der
Azteken. Sie herrschten, zu Zeiten ihres Herrschers Moctezuma, praktisch das ganze
Hochtal von Mexiko. Als dann den Azteken ihr eigenes Gebiet zu eng wurde,
überschritten sie die Gebirgswälle und erweiterten gegen Mitte des 15. Jahrhunderts
unter der Herrschaft Moctezumas I ihre Besitzungen bis zu den Gestaden des Golfs
von Mexiko. So erstreckte sich zu Anfang des 16. Jahrhunderts , die Herrschaft der
Azteken vom Atlantischen bis zum Stillen Ozean.
Der Zerfall der Azteken
Im Jahr 1519 ging eine kleine Flotte von Schiffen mit dem Spanier Hernado Corte
ein. Die Hauptstadt Tenochtitlán fiel. Ganz Mexiko wurde von den Spaniern erobert.
1525 bricht der aztekische Widerstand zusammen.
Die staatliche und gesellschaftliche Ordnung
Klassengesellschaft : Sklaven Arbeiter Kaufleute Adel Königshaus
Herrscher
Basis: Militärwesen, staatlich kontrollierte Erziehung
Tenochtitlan – die Hauptstadt
Heutige Mexiko City (auf den Ruinen von Tenochtitlan erbaut). Ist eine Doppelstadt.
Religion und Mythologie
Die Azteken haben eine Vielzahl von Gottheiten. Wichtigster Gott ist der Sonnenund Kriegsgott Huitzilopochtli. Es gibt drei Gruppen von Götter: HimmelFruchtbarkeit- Unterwelt. Es werden auch Menschenopfer gebracht.
Azteken heute
Nahua (direkte Nachfahren der Azteken) ist die größte indigene Volksgruppe in
Mexiko.
Nahuatl, Sprache der Azteken wird bis heute noch verwendet.
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