Podiumsdiskussion-Multi-2

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MIDORA Leipzig - Uhren- & Schmucktage
5. bis 7. September 2009
Für Fachbesucher
Leipzig, 5. September 2009
Gute Absatzchancen für Uhren mit Zusatzfunktionen
Expertenrunde diskutierte auf der MIDORA
Am Messesamstag erörterten Hersteller und Händler auf der Leipziger Uhren- und
Schmuckmesse MIDORA die Zukunft der Multifunktionsuhr am deutschen Markt.
Alle Podiumsteilnehmer waren sich darin einig, dass sich dieses Produkt auch
weiterhin der Käufergunst erfreuen wird, wenn auch aus unterschiedlichen
Gründen. Im Würzburger Geschäft von Joachim Zorn sind Multifunktionsuhren der
wichtigste Umsatzträger. 20 Prozent der Kunden fragen hier gezielt nach Uhren
mit mehr Funktionen als nur einer Zeitanzeige. Andere wollen lediglich eine Uhr
kaufen, lassen sich von dem sportlichen Design begeistern und verlassen das
Geschäft mit einer Multifunktionsuhr. Beide Zielgruppen gelte es zu bedienen und
zu begeistern.
Eine weitere Kundengruppe hat Hans-Jürgen Wiegleb, Präsident des
Zentralverbandes Deutscher Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere
ausgemacht. Es sind Sammler, die nach immer neuen Funktionen suchen. „Uhren
sind als Sammelobjekte sehr geeignet, denn Sammeln hat mit Emotionen zu tun.
Insofern ist es sicher nicht verkehrt, den Sammelgedanken mehr zu pflegen“, so
Wiegleb. Auch limitierte Auflagen wecken die Begehrlichkeiten der Käufer, sagte
Norbert Jensen, Näher & Jensen GbR, Neuenbürg. Das Schweizer Unternehmen
stellt mechanische Chronografen her.
Das Handy ist der schärfste Konkurrent der Multifunktionsuhr, aber es wird sie nie
ablösen, ist sich Joachim Gottschalk, Timex, sicher: „Viele Funktionen sind bei der
Uhr einfacher anzurufen. Darüber hinaus ist sie ein Ausdruck des persönlichen
Stils.“
Alle Podiumsteilnehmer bescheinigen der Multifunktionsuhr gute bis sehr gute
Zukunftsaussichten. Die Technikbegeisterung wächst und ebenso die
Sportbegeisterung. Auch stehen Uhren für Wertschöpfung, merkte Norbert Jensen
an. Gerade in Krisenzeiten habe man das in seinem Unternehmen immer wieder
festgestellt.
-2„Die Multifunktionsuhren lösen bei vielen Kunden geradezu eine Multi-Faszination
aus“, hat Andreas Filius, Filius Zeitdesign GmbH, beobachtet. Allerdings muss
wolle das Design stimmen. Niemand kauft eine noch so raffinierte Uhr, wenn sie
ihm optisch nicht gefällt. Andreas Filius rät dem Handel, ausführlich mit dem
Kunden zu sprechen und herauszufinden, wofür er sich begeistert und ihm das
dazu passende Modell zu empfehlen. „Ebenso bewährt es sich, dem Käufer
Geschichten zur Uhr zu erzählen, zum Beispiel über den Designer oder über die
Geschichte des Herstellers. Das nimmt den Kunden für das Produkt ein.“
Der Trend geht heute zu mehreren Uhren pro Verbraucher, die je nach Anlass
und Zweck eingesetzt werden. Multifunktionsuhren sind nach wie vor besonders
bei Männern beliebt, obgleich Frauen im Schnitt mehr Uhren besitzen. Hier haben
Hersteller und Händler noch große Reserven zu erschließen, stellte die Runde
abschließend fest.
Teilnehmer im Podium:
Joachim Zorn, Uhren Zorn, Würzburg
Andreas Filius, Filius Zeitdesign GmbH, Bielefeld
Norbert Jensen, Näher & Jensen GbR, Neuenbürg
Hans - J. Wiegleb, Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und
Juweliere e.V., Osnabrück
Joachim Gottschalk, Timex STS Top Time Marketing + Vertrieb GmbH, Salzburg
Moderation: Peter Welchering, Kornwestheim
Ansprechpartner für die Presse:
Gabriele Groeger, Pressereferentin
Telefon: +49(0)341 - 678 8187
Telefax: +49(0)341 - 678 8182
E-Mail: [email protected]
Im Internet:
MIDORA:
Leipziger Messe:
http://www.midora.de
http://www.leipziger-messe.de
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