MEDIAN Klinik Heiligendamm

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Rehabilitationsklinik für Atemwegs-, Herz-Kreislauf-,
Hauterkrankungen, Allergien und Psychosomatik
Qualitätsbericht
2012
Berichtszeitraum 2011
»MEDIAN Kliniken ist ein deutsches Klinikunternehmen mit derzeit
42 Einrichtungen und etwa 8.500 Betten. Der Unternehmensverbund
beschäftigt etwa 6.000 Mitarbeiter. Besondere medizinische Schwer­
punkte sind die neurologische, kardiologische, psychosomatische
und orthopädische Rehabilitation.
Neben hochspezialisierten Fachkliniken für Rehabilitation gehören auch
Fachkrankenhäuser und Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen zum Unter­
nehmensverbund. Das Unternehmen besteht seit mehr als 40 Jahren und
hat seinen Sitz in Berlin. In der Rehabilitationsmedizin gehört MEDIAN
Kliniken zu den marktführenden Klinikunternehmen.«
Einleitung
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
im Gegensatz zu Akutkliniken sind Rehabilitationskliniken bislang nicht verpflichtet, einen Qualitätsbericht zu erstellen.
Dennoch haben sich die MEDIAN Kliniken auch 2012 zum Ziel gesetzt, ihre exzellente Qualität an medizinischen,
pflegerischen und therapeutischen Leistungen transparent zu machen. Wir sind davon überzeugt, dass zukünftig nur die
Leistungserbringer am Markt präsent sein werden, die hochwertige Gesundheitsdienstleistungen mit wirtschaftlichen
Gesichtspunkten in Einklang bringen.
Durch die unterschiedlichsten Qualitätsmanagementprojekte sind wir bestrebt, unser seit Jahren gelebtes
Qualitätsmanagement kontinuierlich zu verbessern. Dass unsere Patientinnen und Patienten zufrieden sind, zeigen die
Ergebnisse der in 2011 gestarteten gruppenweiten Patientenbefragung: Über 94 % unserer Patientinnen und Patienten sind
insgesamt mit der Behandlung und Betreuung in den MEDIAN Kliniken zufrieden und 89 % würden die MEDIAN Kliniken an
Freunde und Bekannte weiterempfehlen. Darauf sind wir sehr stolz!
Struktur und Inhalt des hier vorliegenden Qualitätsberichts 2012 orientieren sich - wie bereits im Jahr 2011 - an den
bundesweit einheitlichen Vorgaben zur Qualitätsberichtserstellung für Rehabilitationskliniken, die vom Institut für
Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (IQMG) herausgegeben wurden. Der Bericht gliedert sich in einen Basisteil, in
dem allgemeine und fachspezifische Informationen zum Leistungsspektrum der Klinik enthalten sind und in einen Systemteil,
in dem wir unsere zahlreichen Qualitätsmanagementprojekte und Qualitätsergebnisse darstellen. Ergänzt wird der Bericht
um den MEDIAN spezifischen Teil „Medizin und Wissenschaft“, der sowohl die gruppenweiten wissenschaftlichen
Arbeitsfelder als auch unsere lokalen Forschungsprojekte abbildet.
Uns ist es wichtig, unsere Patientinnen und Patienten bereits im Vorfeld einer möglichen Rehabilitationsmaßnahme mit
unserer Klinik vertraut zu machen. Für ergänzende Informationen oder ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit
gerne zur Verfügung.
Die Klinikleitung, vertreten durch Herrn Hagen-Volker Bendig, ist verantwortlich für die Vollständigkeit und Richtigkeit der
Angaben im Qualitätsbericht.
Heiligendamm, im Juni 2012
Verwaltungsdirektor
Inhalt
Einleitung
3
Basisteil
Merkmale der Struktur- und Leistungsqualität
5
B1
B 1-1
B 1-2
B 1-3
B 1-4
B 1-5
B 1-6
B 1-7
B 1-8
B 1-9
B 1-10
B 1-11
B2
B 2-1
B 2-2
B 2-3
B 2-4
B3
B4
B5
B6
Allgemeine Einrichtungsmerkmale
Anschrift der Einrichtung
Institutionskennzeichen
Träger
Kaufmännische Leitung
Ärztliche Leitung
Weitere Ansprechpartner
Patientenverwaltung
Fachabteilungen
Kooperationen
Leistungsformen
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Medizinisches Leistungsspektrum der Fachabteilungen
Kardiologie
Dermatologie
Lungen- und Bronchialheilkunde
Psychosomatik/Psychotherapie
Personelle Ausstattungsmerkmale der Einrichtung
Diagnostische Ausstattungsmerkmale der Einrichtung
Räumliche Ausstattungsmerkmale der Einrichtung
Spezielle Angebote
6
6
6
6
6
7
8
8
8
9
10
12
12
12
15
22
25
29
32
33
34
Systemteil
Qualitätsmanagement
35
S1
S2
S3
S4
Qualitätspolitik und Qualitätsziele
Konzept des Qualitätsmanagements
Qualitätssicherung - Verfahren und Ergebnisse
Qualitätsmanagementprojekte
36
37
39
41
Medizinteil Medizin und Wissenschaft
43
M1
M2
Gruppenweite Projekte
Lokale und regionale Projekte
44
45
Glossar
47
Seite 4
Basisteil
Merkmale der Struktur- und Leistungsqualität
BASISTEIL B
»Gute Qualität ergibt sich nicht von selbst.
Sie ist das Ergebnis unserer täglichen
verantwortungsvollen Arbeit für die uns
anvertrauten Patientinnen und Patienten.«
B1
Allgemeine Einrichtungsmerkmale
B 1-1
Anschrift der Einrichtung
Name der Einrichtung:
MEDIAN Klinik Heiligendamm
Straße:
Zum Strand 1
PLZ / Ort:
18209 Heiligendamm
Telefon:
038203 / 44-0
Telefax:
038203 / 44-999
E-Mail:
[email protected]
Internet:
www.median-kliniken.de
B 1-2
Institutionskennzeichen
Institutionskennzeichen:
B 1-3
Träger
Einrichtungsträger:
B 1-4
511300016
MEDIAN Kliniken GmbH & Co. KG
Kaufmännische Leitung
Name:
Hagen-Volker Bendig
Position:
Verwaltungsdirektor
Telefon:
038203 / 44-500
Telefax:
038203 / 44-999
E-Mail:
[email protected]
Seite 6
B 1-5
Ärztliche Leitung
Einrichtung/Fachbereich:
Psychosomatik
Name:
Dr. med. Kerstin Birke
Facharztbezeichnung:
Ärztliche Direktorin, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Sozialmedizin
Telefon:
038203 / 44-606
Telefax:
038203 / 44-607
E-Mail:
[email protected]
Einrichtung/Fachbereich:
Atemwegserkrankungen und Allergien
Name:
Dr. sc. med. Stefan Hummel
Facharztbezeichnung:
Facharzt für Innere Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie
Telefon:
038203 / 44-601
Telefax:
038203 / 44-602
E-Mail:
[email protected]
Einrichtung/Fachbereich:
Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen
Name:
Dr. med. Ute Masius
Facharztbezeichnung:
Fachärztin für Innere Medizin, Kardiologie, Sozialmedizin, Präventivmedizin
Telefon:
038203 / 44-601
Telefax:
038203 / 44-602
E-Mail:
[email protected]
Einrichtung/Fachbereich:
Hauterkrankungen
Name:
Bernd Wagner
Facharztbezeichnung:
Facharzt für Dermatologie, Allergologie, Rehabilitationswesen
Telefon:
038203 / 44-601
Telefax:
038203 / 44-602
E-Mail:
[email protected]
Seite 7
B 1-6
Weitere Ansprechpartner
Name:
Thomas Lehmann
Position:
Qualitätsmanagementbeauftragter
Telefon:
038203 / 44-502
Telefax:
038203 / 44-999
E-Mail:
[email protected]
B 1-7
Patientenverwaltung
Name:
Cindy Ritter
Position:
Mitarbeiterin Patientenaufnahme
Telefon:
038203 / 44-526
Telefax:
038203 / 44-599
E-Mail:
[email protected]
Erreichbarkeit:
Mo-Do 8.00-16.00 Uhr / Fr 8.00-15.00 Uhr
Name:
Ines Radtke
Position:
Mitarbeiterin Patientenaufnahme
Telefon:
038203 / 44-525
Telefax:
038203 / 44-526
E-Mail:
[email protected]
Erreichbarkeit:
Mo-Do 8.00-16.00 Uhr / Fr 8.00-15.00 Uhr
B 1-8
Fachabteilungen
Fachabteilung
Anzahl der Betten
Behandelte Patienten
vollstationär
ganztägig ambulant
Kardiologie
31
504
2
Dermatologie
40
422
1
Lungen- und Bronchialheilkunde
85
1481
1
Psychosomatik/Psychotherapie
99
1101
7
Seite 8
B 1-9
Kooperationen
Kooperationspartner
Ort
DRV Nord
-
DRV Bund
Berlin
Dermatologische Akutkliniken des Landes Mecklenburg-Vorpommern
-
Niedergelassene Dermatologen des Landes Mecklenburg-Vorpommern
-
Selbsthilfegruppe Sarkoidose
Rostock
Sarkoidose-Netzwerk e.V.
Bonn
Deutsche Sarkoidose-Vereinigung e.V.-Stiftung
Meerbusch
Arbeitskreis Rehabilitation Mucoviszidose e.V.
Bonn
Deutscher Sportbund, Abteilung Behindertensport
Rostock
Technische Universität Chemnitz, Sektion Sportwissenschaft
Chemnitz
Arbeitsgemeinschaft Lungensport in Deutschland e.V.
-
Sektion Prävention und Rehabilitation der DGP
-
Universitätsklinikum Rostock, Herzkatheterlabor
Rostock
Landesverband für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e.V.
Rostock
Institut für Psychotherapie, Gesundheitswissenschaften und Organisationsentwicklung (IPGO)
Rostock
Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse Mecklenburg-Vorpommern e.V. (IPPMV)
Rostock
Aus- und Weiterbildungsinstitut für klinische Verhaltenstherapie Hessen
Kassel
Berliner Akademie für Psychotherapie
Berlin
Ausbildungszentrum für Psychotherapie Rostock GBR
Rostock
Seite 9
B 1-10
Leistungsformen
Anschlussgesundheitsmaßnahme (AGM)
· Deutsche Rentenversicherung (DRV)
· Private Krankenversicherung (PKV)
Anschlussheilbehandlung (AHB)
·
·
·
·
·
·
Beihilfe
Deutsche Rentenversicherung (DRV)
Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
Gesetzliche Unfallversicherung (GUV)
Selbstzahler
Sozialhilfe
Anschlussrehabilitation (AR)
·
·
·
·
·
·
·
Beihilfe
Deutsche Rentenversicherung (DRV)
Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
Gesetzliche Unfallversicherung (GUV)
Private Krankenversicherung (PKV)
Selbstzahler
Sozialhilfe
Beihilfefähige stationäre Behandlungsverfahren
· Beihilfe
· Private Krankenversicherung (PKV)
· Selbstzahler
Berufsgenossenschaftliche stationäre Weiterbehandlung (BGSW)
· Gesetzliche Unfallversicherung (GUV)
Heilverfahren (HV)
·
·
·
·
·
·
·
Beihilfe
Deutsche Rentenversicherung (DRV)
Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
Gesetzliche Unfallversicherung (GUV)
Private Krankenversicherung (PKV)
Selbstzahler
Sozialhilfe
Seite 10
Individuelle und pauschale Behandlungsangebote
· Selbstzahler
Kostenträgerverteilung
sonstige KT 4%
BKK 4%
TK 4%
AOK 7%
Selbstzahler 9%
DRV Bund Berlin 58%
DRV sonstige 14%
Die MEDIAN Klinik Heiligendamm arbeitet mit einer Vielzahl von Kostenträgern, auch überregional, zusammen. Eine
ausgeprägte Zusammenarbeit besteht mit den federführenden Kostenträgern DRV Bund (Abteilung Psychosomatik) und DRV
Nord (somatische Abteilungen), die gegenüber dem Vorjahr noch weiter ausgeweitet werden konnte.
Darüber hinaus erfreut sich die Klinik einer hohen Nachfrage von Selbstzahlern. So wurden zusätzlich vier Komfortzimmer
geschaffen. Die Klinik sieht sich in ihrem intensiven Bemühungen um diese Klientel bestätigt.
Die exponierte Lage und das breite Indikationsspektrum mit übergreifenden Behandlungsmöglichkeiten lassen ein Anhalten
der Nachfrage erwarten.
Seite 11
B 1-11
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Ambulanz
Angebotene Leistung
Ambulante Badekuren
ärztliche Betreuung und Durchführung von medizinisch verordneten
ambulanten Leistungen
Lungensportgruppe
Funktionstraining und Atemtherapie
Betreuung der Selbsthilfegruppen
"Sarkoidose" und "Asthma
bronchiale"
Schulungsprogramme
70
KARENA/BERONA
Funktionstraining, Wassergymnastik, Schulungsprogramme
40
zwei ambulante Herzsportgruppen
Funktionstraining und Wassergymnastik
2120
IRENA (im Haus)
intensivierte Reha-Nachsorge (Gruppen- und Einzeltherapie)
461
IRENA (externe Gruppe)
intensivierte Reha-Nachsorge (Gruppen- und Einzeltherapie)
452
B2
Medizinisches Leistungsspektrum der Fachabteilungen
B 2-1
Kardiologie
B 2-1.1
Medizinische Behandlungsschwerpunkte / Indikatoren
Behandelte Patienten
51
1026
· Koronare Herzerkrankung nach akutem ST-Hebungsinfarkt oder nicht ST-Hebungsinfarkt sowie perkutaner
Koronarintervention bei instabiler Angina pectoris
· operativ revascularisierte Koronarpatienten
· Patienten mit operativ korrigierten Herzklappenfehlern
· Patienten mit leistungsbegrenzenden myokardialen und entzündlichen Herzerkrankungen, auch nach Implantation
eines Aggregates zur kardialen Resynchronisation (CRT)
· Patienten mit schwer einstellbarer Hypertonie und konsekutiven Organkomplikationen oder ausgeprägtem
metabolischem Syndrom bzw. Adipositas
· Herzrhythmusstörungen mit Z. n. Ablationsverfahren, Schrittmacher- oder ICD-Implantation
· Patienten nach Operation/Stentimplantation von Aneurysmen/Dissektionen der abdominellen oder thorakalen Aorta
· periphere arterielle Verschlusskrankheit
· Kardiomyopathien
· cerebrale arterielle Durchblutungsstörung
Seite 12
B 2-1.2
Die häufigsten Diagnosen im Jahr 2011
Hauptdiagnosen
ICD-10
Beschreibung der Diagnose
Anzahl
I25
Herzkrankheit durch anhaltende (chronische) Durchblutungsstörungen des Herzens
135
I10
Bluthochdruck ohne bekannte Ursache
69
I26
Verschluss eines Blutgefäßes in der Lunge durch ein Blutgerinnsel - Lungenembolie
32
I35
Krankheit der Aortenklappe, nicht als Folge einer bakteriellen Krankheit durch Streptokokken
verursacht
17
I48
Herzrhythmusstörung, ausgehend von den Vorhöfen des Herzens
12
I42
Krankheit der Herzmuskulatur (Kardiomyopathie) ohne andere Ursache
10
I21
Akuter Herzinfarkt
9
I70
Verkalkung der Schlagadern - Arteriosklerose
7
I11
Bluthochdruck mit Herzkrankheit
7
I34
Krankheit der linken Vorhofklappe, nicht als Folge einer bakteriellen Krankheit durch Streptokokken
verursacht
7
Z95
Vorhandensein von künstlichen Fremdteilen oder verpflanztem Gewebe im Herz- und Blutgefäßsystem
7
Nebendiagnosen
ICD-10
Beschreibung der Diagnose
Anzahl
E78
Störung des Fettstoffwechsels bzw. sonstige Erhöhung der Blutfettwerte
233
I10
Bluthochdruck ohne bekannte Ursache
192
E11
Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin behandelt werden muss - Diabetes Typ-2
72
E66
Fettleibigkeit, schweres Übergewicht
63
J44
Sonstige anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit Verengung der Atemwege - COPD
53
I25
Herzkrankheit durch anhaltende (chronische) Durchblutungsstörungen des Herzens
51
I48
Herzrhythmusstörung, ausgehend von den Vorhöfen des Herzens
47
F17
Psychische bzw. Verhaltensstörung durch Tabak
39
M54
Rückenschmerzen
34
G47
Schlafstörung
33
Seite 13
B 2-1.3
Therapeutische Behandlungsschwerpunkte
· Kontrolliertes, d. h. EKG-, Blutdruck- und personenüberwachtes Ergometertraining: kontinuierliches Training
· Intervalltraining, insbesondere bei peripherer Belastungsintoleranz und eingeschränkter Pumpfunktion des Herzens
· Herzsportgruppen: Hocker-, Übungs- u. Trainingsgruppen
Behandlungsschwerpunkt
Schulungsprogramme:
· Koronare Herzerkrankung, Hypertonie, Diabetes mellitus
· Vermittlung von Quickwertselbstbestimmung für Marcumar-Patienten (Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation
Rostock)
· Adipositasschulung
Gesundheitsbildung:
· Stress, gesunde Bewegung, Alltagssüchte, Raucherentwöhnung, gesunde Ernährung, Gesundheits-Einzelberatungen
durch Diätassistenten, Lehrküche
Psychologische Betreuung:
· Hilfe bei der Krankheitsbewältigung, Verminderung von Angst und Depressivität
Diagnostik von kognitiven Defiziten nach Herzchirurgischer Intervention
B 2-1.4
Therapeutisches Leistungsspektrum
KTL-Code
KTL-Beschreibung
A01
Ausdauertraining mit Monitoring
2625
A02
Ausdauertraining ohne Monitoring
764
A03
Muskelaufbautraining
139
A05
Spielorientierte Sport- und Bewegungstherapie
357
A06
Sport- und Bewegungstherapie unter sportpädagogischen Gesichtspunkten
2354
B01
Physiotherapeutische Einzelbehandlung
470
B03
Physiotherapeutische Behandlung in der Gruppe
2185
C01
Ärztliche Beratung
1282
C07
Vortrag: Rehabilitation
302
C08
Seminar: Allgemeine Gesundheitsinformation und -förderung
184
C09
Ernährungsberatung einzeln
227
C10
Ernährungsberatung in der Gruppe
326
C23
Schulung bei Stoffwechselstörungen
205
C25
Strukturierte Schulung bei Diabetes mellitus Typ 2
143
C27
Schulung bei koronarer Herzkrankheit
259
Seite 14
Anzahl
KTL-Code
KTL-Beschreibung
D05
Soziale Gruppenarbeit
146
F04
Indikationsspezifische psychologische Gruppenarbeit
251
F05
Problem- und störungsorientierte Gruppenarbeit
191
F09
Durchführung des Entspannungstrainings in der Gruppe
677
H15
Externe Dermatotherapie
422
K04
Teilkörperpackung mit Wärmeträgern
299
K07
Wassertreten
164
K08
Wechselbad
639
K09
Vollbad, medizinisches
935
K12
Hydrogalvanische Anwendung
147
K15
Hochfrequenztherapie
254
K21
Inhalation mit Düse, Ultraschall mit Medikament
1628
K23
Massage
1493
K27
Apparative gerätegestützte Mobilisation
205
L03
Strukturierte soziale Kommunikation und Interaktion
352
B 2-2
Dermatologie
B 2-2.1
Medizinische Behandlungsschwerpunkte / Indikatoren
Anzahl
1.1. Grundlagen
An der MEDIAN Klinik Heiligendamm werden dermatologische Behandlungen leitliniengerecht und schulmedizinisch
durchgeführt. Klima- und Terrainfaktoren werden ergänzend eingesetzt.
1.2. Meerwasser
Ein wichtiger Bestandteil der dermatologischen Behandlung sind Meerwasserbäder. In der MEDIAN Klinik besteht ein
großzügig errichtetes Seewasserbad mit insgesamt 9 Behandlungsplätzen (Wannenbäder). Die Soleeinwirkung soll in der
Haut eine Veränderung der optischen Eigenschaften bewirken und somit die proinflammatorischen Mediatoren beeinflussen.
Für die Meerwasserbäder wird die natürliche Ressource der Ostsee mit einem Salzgehalt von ca. 1 % genutzt. Das
Meerwasser wird erwärmt. Es findet nicht nur seine Indikationsstellung bei den dermatologischen Patienten, sondern auch
bei Störungen des Bewegungsapparates und zur Anregung von Kreislauf- und Durchblutungsverhältnissen.
1.3. UV-Therapie
Ein wichtiger Bestandteil der dermatologischen Behandlung ist die UV-Therapie. In der Phototherapie kommen UVA-, UVB
sowie PUVA-Behandlungen, Photo-Sole-Behandlungen und natürliche UV-Strahlung zum Einsatz.
Die Indikation für das Aktionsspektrum der Lichttherapie wird sorgfältig auf Art und Ausmaß der Hauterkrankung
abgestimmt. Bei Einleitung der Lichttherapie ist die Bestimmung der Minimalen Erythemdosis möglich. Das Vorhandensein
Seite 15
von Stand- und Liegegeräten ermöglicht die Behandlung von Patienten unterschiedlicher Leistungsstärke. Die Ausstattung
mit Bestrahlungsgeräten in der MEDIAN Klinik ermöglicht die UV-Therapie als Ganzkörperbehandlung und Teilbestrahlung.
Weiterhin wird die kombinierte UVA- und UVB-Therapie zur unspezifischen Stimulation des Immunsystems genutzt. Der
Einsatz der UV-Therapie wird den Richtlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft entsprechend durchgeführt.
1.4. Klimatherapie
Die Standortbedingungen der MEDIAN Klinik bieten wichtige Voraussetzungen für die Behandlung von Hautkrankheiten.
Hervorzuheben sind hier die Staub- und Allergenarmut der Luft, die erhöhte Sonneneinstrahlung und die
Meerwasserwirkung mit seinem Salzgehalt und seinen Aerosolen. Gerade bei einer Brandungstherapie in Ufernähe können
die naturklimatischen Bedingungen ausgenutzt werden.
1.5. Salbentherapie
Einen Schwerpunkt der dermatologischen Therapie stellt eine stadienangepasste Lokaltherapie dar. Eine Vielzahl der
Hauterkrankungen wird mindestens zweimal täglich mit Salben behandelt. Die Behandlung erfolgt in einem eigens dafür
vorgesehenen Salbenstudio und wird unter Anleitung und Hilfe des Personals in Einzelbehandlungskabinen durchgeführt.
Eine zeitaufwendige Behandlung stellt die Dithranol-Minutentherapie dar. Die Patienten werden mit einer dithranolhaltigen
Salbe behandelt. Nach einer angegebenen Zeit wird die Salbe vom Körper mit Wasser entfernt und es schließt sich eine
Nachbehandlung an. Der Patient erhält während der Lokaltherapie wichtige Ratschläge im Umgang mit seiner
Hauterkrankung. Das Sortiment der Externa entspricht dem Standard der modernen Lokaltherapie der Dermatologie.
1.6. Basispflege und Medizinkosmetik
Die Haut ist das größte Organ des Menschen und macht aufgrund seiner Beschaffenheit das Erscheinungsbild und die
Individualität jedes Menschen aus. „Hautprobleme“ können zu einem Schamgefühl führen. Für die hautkranken Patienten ist
die Erstellung eines persönlichen Behandlungsplanes, Pflege- und Hautschutzprogramms erforderlich. Die kosmetischen
Behandlungen sind besonders bei den Erkrankungen Akne und rosaceaartigen Dermatitiden erforderlich, um das äußere
Erscheinungsbild zu optimieren. Kosmetische Problembehandlungen sind die Aknetoilette, Rosaceamassagen und die
Camouflage-Techniken.
Die medizinische Fußpflege ist ein wichtiger Bestandteil zur Therapieoptimierung einer Vielzahl von Hauterkrankungen
(Psoriasis vulgaris, Ekzeme, Onychomykose).
1.7. Medikamentöse Therapie
Die moderne medikamentöse Therapie, die bereits in der Häuslichkeit begonnen wurde, kann in der Klinik weitergeführt
werden. Neueinstellungen auf Immunsuppressiva und Antiallergika werden unter strenger Indikationsstellung in
Zusammenarbeit mit der Abteilung für Innere Medizin der Klinik durchgeführt.
Im Rahmen der onkologischen Betreuung werden bei Patienten mit malignen Melanomen und Lymphomen die
Weiterführung der bereits am Heimatort eingeleiteten adjuvanten Immuntherapie gewährleistet.
Seite 16
2.1. Physiotherapie
Zur Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparates steht die physiotherapeutische Abteilung mit einem vielfältigen
Angebot aktiver und passiver Bewegungsübungen zur Verfügung. Diese Maßnahmen finden z. B. eine Indikation bei einer
Gelenkbeteiligung im Rahmen einer Psoriasis und bei Kollagenosen. Die Lymphdrainagen und die Kompressionsbehandlung
sind ein wichtiger Therapiebaustein bei der Behandlung von Phlebolymphödemen. Bei Hyperhidrosis ist eine
Iontophoresebehandlung möglich.
2.2. Psychotherapeutische Maßnahmen
Das Erscheinungsbild der Haut eines jeden Menschen stellt einen wichtigen Faktor des Wohlbefindens dar. Auch
zwischenmenschliche Beziehungen sind von einem angenehmen Äußeren der Mitmenschen geprägt. Eine Hauterkrankung
kann zu Veränderungen der Psyche führen, andererseits führen psychisch belastende Umweltfaktoren wie Prüfungsstress
oder Trauer zu einer Triggerung einer bestehenden Hauterkrankung und können sogar eine Erstmanifestation einer
Erkrankung bewirken. Für die Haut wichtige Einflussfaktoren wie vermehrter Alkoholkonsum und Nikotinabusus werden in
Zusammenarbeit mit der Abteilung für Psychosomatik diagnostiziert und begleitend therapiert. Das Erlernen von
Entspannungsmethoden, wie z. B. das Muskelentspannungstraining nach Jacobson stellt in unserer Klinik einen wichtigen
Komplementärfaktor dar.
2.3. Spezifische allergologische Therapie
In enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Pulmologie ist die Durchführung von Hyposensibilisierungen möglich. Die
MEDIAN Klinik ist mit Geräten und Medikamenten der Notfallmedizin ausgestattet.
2.4.. Ergotherapie
In einer werkstattähnlichen Situation können berufliche Tätigkeiten simuliert und geübt werden und Aussagen zur
Leistungsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt erleichtert werden. Dies ist zum Beispiel bei Ekzemen der Handflächen und
Fußsohlen oder Psoriasis palmoplantaris in Bezug auf die Gebrauchsfähigkeit der Hände und der Gehfunktion nützlich.
Funktionelle Barrieren für Bewegungsabläufe können gemildert werden.
In der fähigkeitsorientierten Ergotherapie werden vorwiegend Arbeiten mit Ton, Speckstein, Seide, Geflechten durchgeführt,
es wird gemalt, aquarelliert oder gezeichnet. Dabei wird Kommunikation, Selbständigkeit, Verbesserung des
Selbstwertgefühls, Umstell- und Anpassungsfähigkeit und die Frustrationstoleranz erlernt und verbessert.
2.5. Schulung der Patienten im Bereich der Dermatologie
Ein Ziel von Rehabilitationsmaßnahmen ist die Erleichterung der Eingliederung der Patienten in den beruflichen und
außerberuflichen Alltag. Gerade in der Dermatologie helfen Patientenschulungen die Erkrankungen besser zu verstehen und
mit ihr zu leben. Eine gute Schulung der Patienten bezüglich ihrer Hauterkrankung kann eine Stabilisierung des Befundes
bewirken. Folgende Möglichkeiten von Patientenschulungen können während einer Rehabilitationsmaßnahme durchgeführt
werden.
Seite 17
3.1. Hautbehandlung und Hautpflege
Die richtige Hautpflege mit der Wahl der richtigen Hautpflegemittel ist ein sehr komplexes Thema in jedem Alter. Hautpflege
ist eine intime Angelegenheit eines jeden Menschen. Bei Hautpatienten wird die Art der Hautpflege durch den Arzt unter
Berücksichtigung der individuellen Pflegegewohnheiten zusammen mit dem Rehabilitanden festgelegt. Aufklärungsgespräche
über die Hautpflege sollen helfen, eine typgerechte und verträgliche Hautpflege durchzuführen. Diese finden während der
Salbentherapie im Salbenstudio durch das speziell geschulte Pflegepersonal , während der ärztlichen Sprechstunde und im
Seminar Hauterkrankungen statt.
3.2. Seminar Hauterkrankungen
Ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz einer Erkrankung ist die gründliche Aufklärung des Patienten über das Erkrankungsbild.
In einer Gesprächsrunde ist es möglich, mehr Informationen über die Erkrankung zu gewinnen und einen
Erfahrungsaustausch mit anderen Erkrankten und dem behandelnden Arzt zu führen. Der Patient wird über aktuelle Literatur
bezüglich seiner Erkrankung informiert.
3.3. Haut & Psyche (Psychodermatologie)
In diesem Seminar werden den Teilnehmern auslösende, verstärkende und aufrecht erhaltende Bedingungen/psychische
Faktoren ihrer Hauterkrankung (Teufelskreis) aufgezeigt und gemeinsam mögliche Bewältigungsstrategien (Entspannung,
Stressbewältigungstechniken, Juckreizkontrolle etc.) erarbeitet. Die Teilnehmer sollen sich durch den interpersonellen
Austausch als Experten für ihre Erkrankung wahrnehmen und als handlungsfähig erleben. Ziele sind die Auseinandersetzung
mit der Erkrankung und ihren psychosozialen Folgen, der Abbau von Hilflosigkeit und Angst, die Erweiterung von
Kompetenzen und die Aktivierung von Ressourcen, die Sensibilisierung für eigenes selbstschädigendes Verhalten, die
Steigerung des Autonomie- und Kontrollerlebens und die adäquate Bewältigung krankheitsrelevanter Probleme.
3.4. Hautschutz
Im Rahmen der Prophylaxe der Entstehung und Verschlimmerung von Hautkrankheiten müssen insbesondere bei
chronischen Berufsdermatosen Ratschläge zum Hautschutz vermittelt werden.
3.5. Prävention
Der Hautkrebs hat in den letzten Jahren um ein Vielfaches zugenommen und gehört mit zu den bösartigsten und
unberechenbarsten Tumoren. Zur Vorbeugung und Früherkennung von Hautkrebs gehört es daher, die Ursachen der
Entstehung der Hauttumoren kennen zu lernen, ein aufmerksamer Betrachter der Haut zu sein und Änderungen der
Lebensgewohnheiten vorzunehmen. Die Empfindlichkeit der Haut gegenüber der UV-Strahlung ist individuell. Es sollen u.a.
die Hauttypen und die Wahl des geeigneten Lichtschutzmittels erläutert werden.
Seite 18
4.1. Onkologische AHB nach operativer oder palliativer Therapie des malignen Melanoms
Die DRV erteilte der MEDIAN Klinik Heiligendamm die Anerkennung zur Durchführung von Anschlussheilbehandlungen bei
bösartigen Geschwulstkrankheiten und malignen Systemerkrankungen der Haut. Hierfür werden in der Klinik die folgenden
Voraussetzungen erfüllt:
- Räumliche Ausstattung der Klinik für Patienten mit einer eingeschränkten Beweglichkeit
- Medizinisch-technische und personelle Voraussetzungen der Patientenbetreuung
- Voraussetzung zur Bestimmung wichtiger Laborparameter im Therapieverlauf
- Möglichkeit zur Weiterführung einer zytostatischen Therapie
- Internistische konsiliarische Betreuung der Versicherten
- Qualifikation der Abteilung für Physiotherapie zur manuellen Lymphdrainage
- Spezielle psychologische Führung der Patienten in der Krankheitsbewältigung
4.2. Aufklärung über die bestehende Erkrankung
Auch nach der Primärtherapie des Melanoms ergeben sich für den Patienten oft Fragen z.B. hinsichtlich der Prognose des
Tumors, einer adjuvanten Immuntherapie der Palliativbehandlung und einer ausstehenden eigenen Entscheidung zu deren
Durchführung. Dies wird in ärztlichen Einzelgesprächen individuell besprochen oder der Patient in der Gruppe informiert. Die
Informationen erfolgen in enger Abstimmung und Folge mit den Behandlungsvorschlägen der einweisenden Klinik und sollen
zur klaren Entscheidungsfindung des Patienten beitragen.
4.3. Psychologisch-psychotherapeutische Betreuung
Die Diagnosestellung des malignen Melanoms ist häufig für den Betroffenen ein einschneidendes lebensveränderndes
Ereignis, in deren Folge es zu einer posttraumatischen Belastungsstörung kommen kann, die behandelt wird.
In der Akzeptanz und Bewältigung der Tumorerkrankung und deren Prognose wird der Versicherte unterstützt. Dies
geschieht in:
- Psychologisch-psychotherapeutischen Einzelgesprächen
- Psychologisch-onkologischer Gruppentherapie
- Stressbewältigungsgruppe
- Entspannungsverfahren
4.4. Tumornachsorge
Die Patienten werden über das Tumornachsorgeprogramm erneut informiert und motiviert es wahrzunehmen.
4.5. Funktionserhaltung
Die somatische Betreuung richtet sich nach der bestehenden Funktionseinschränkung der betroffenen Extremität oder im
Operationsgebiet und beinhaltet u.a.
- manuelle Lymphdrainage und Kompressionstherapie als abschwellende Maßnahme
- Krankengymnastik und Ergotherapie zur Übung der Bewegungsabläufe und Wiederherstellung der Funktion
Seite 19
- Wund- und Narbenbehandlung
4.6. Ganzheitliche Therapie
Neben der Hauptdiagnose malignes Melanom können alle weiteren Diagnosen mit behandelt werden. Dies ist möglich, da die
MEDIAN Klinik Heiligendamm fachübergreifend arbeitet und über die Hauptabteilungen Kardiologie, Pulmologie,
Dermatologie und psychosomatische Medizin verfügt.
4.7. Terrainfaktoren
Die Entkoppelung vom häuslichen und beruflichen Umfeld, der Aufenthalt in einem gesunden Meeresklima der Ostsee mit all
seinen Möglichkeiten, z.B. Seebäder und Strand tragen ebenfalls zum Rehabilitationserfolg bei.
4.8. Leistungseinschätzung
Am Ende der AHB erfolgt eine sozialmedizinische Beurteilung hinsichtlich der Leistungsfähigkeit auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt und Arbeitsfähigkeit im ausgeübten Beruf, dies wird mit den Patienten besprochen. Im Regelfall können die
Versicherten ohne wesentliche Einschränkungen für die Teilhabe am beruflichen und privaten Leben aus der AHB entlassen
werden.
B 2-2.2
Die häufigsten Diagnosen im Jahr 2011
Hauptdiagnosen
ICD-10
Beschreibung der Diagnose
L40
Schuppenflechte - Psoriasis
142
L20
Milchschorf bzw. Neurodermitis
123
C43
Schwarzer Hautkrebs - Malignes Melanom
75
L30
Sonstige Hautentzündung
13
L28
Lang anhaltende (chronische) juckende Krankheit mit lederartigen Hautveränderungen bzw. sonstige
stark juckende Hautkrankheit
10
L50
Nesselsucht
7
L43
Knötchenflechte
7
Q82
Sonstige angeborene Fehlbildung der Haut
≤ 5
Q80
Angeborene Verhornungsstörung der Haut mit übermäßiger Schuppung - Ichthyosis congenita
≤ 5
C44
Sonstiger Hautkrebs
≤ 5
Seite 20
Anzahl
Nebendiagnosen
ICD-10
Beschreibung der Diagnose
I10
Bluthochdruck ohne bekannte Ursache
123
J45
Asthma
38
L40
Schuppenflechte - Psoriasis
30
E11
Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin behandelt werden muss - Diabetes Typ-2
30
F43
Reaktionen auf schwere belastende Ereignisse bzw. besondere Veränderungen im Leben
25
F32
Phase der Niedergeschlagenheit - Depressive Episode
22
Z73
Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung
10
F33
Wiederholt auftretende Phasen der Niedergeschlagenheit
9
I25
Herzkrankheit durch anhaltende (chronische) Durchblutungsstörungen des Herzens
9
F54
Bestimmte psychologische Faktoren oder Verhaltenseigenschaften, die zur Entstehung von
körperlichen, in anderen Kapiteln der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10)
enthaltenen Krankheiten beitragen
7
B 2-2.3
Anzahl
Therapeutische Behandlungsschwerpunkte
siehe B 2.2.1.
B 2-2.4
Therapeutisches Leistungsspektrum
KTL-Code
KTL-Beschreibung
Anzahl
H15
Externe Dermatotherapie
14847
K09
Vollbad, medizinisches
4694
K39
UV-B- und/oder UV-A-Ganzkörperbestrahlung
3141
F09
Durchführung des Entspannungstrainings in der Gruppe
2309
K35
Medizinisch-kosmetische Behandlung
2173
K23
Massage
1897
C01
Ärztliche Beratung
1403
H16
Transdermale Anwendungen, Anleitung, Hilfestellung, Durchführung
1289
A06
Sport- und Bewegungstherapie unter sportpädagogischen Gesichtspunkten
1139
A02
Ausdauertraining ohne Monitoring
1049
C10
Ernährungsberatung in der Gruppe
827
A05
Spielorientierte Sport- und Bewegungstherapie
799
H17
Wundmanagement
775
L03
Strukturierte soziale Kommunikation und Interaktion
699
A01
Ausdauertraining mit Monitoring
630
K21
Inhalation mit Düse, Ultraschall mit Medikament
577
Seite 21
KTL-Code
KTL-Beschreibung
K10
Teilbad, medizinisches
385
C07
Vortrag: Rehabilitation
378
C23
Schulung bei Stoffwechselstörungen
292
C08
Seminar: Allgemeine Gesundheitsinformation und -förderung
287
B03
Physiotherapeutische Behandlung in der Gruppe
242
C09
Ernährungsberatung einzeln
241
F01
Psychologische Einzelberatung
177
K32
Manuelle Lymphdrainage
156
B01
Physiotherapeutische Einzelbehandlung
150
K04
Teilkörperpackung mit Wärmeträgern
145
K07
Wassertreten
113
F05
Problem- und störungsorientierte Gruppenarbeit
112
D05
Soziale Gruppenarbeit
107
A03
Muskelaufbautraining
94
C25
Strukturierte Schulung bei Diabetes mellitus Typ 2
94
B 2-3
Lungen- und Bronchialheilkunde
B 2-3.1
Medizinische Behandlungsschwerpunkte / Indikatoren
Anzahl
· COPD mit und ohne respiratorischer Insuffizienz und Langzeitsauerstofftherapie (LTOT) und nichtinvasiver Beatmung
(NIV)
· Schlafbedingte Atmungsstörungen mit CPAP/BIPAP-Therapie
· Lungenemphysem mit Alpha-1-Antitrypsinsubstitution und /oder Vorbereitung auf Volumenreduktion (operativ oder
bronchologisch), Vorbereitung auf Lungentransplantation
· Pulmonale Hypertonie Asthma bronchiale, Heuschnupfen, chronische Sinusitis
· Mukoviszidose
· Bronchialkarzinome, (Zn. Operation, Bestrahlung und Chemotherapie oder Konditionierung vor therapeutischer
Intervention)
· Infektionskrankheiten, Z.n. Pneumonie, entzündlichen Pleuraerkrankungen einschließlich Empyem, Z. n.
Lungentuberkulose)
· komplexe Raucherentwöhnung nach Intensivstandard IRT-München
· interstitielle Lungenerkrankung mit besonderem Schwerpunkt Sarkoidose
· Mucoviszidose
Seite 22
B 2-3.2
Die häufigsten Diagnosen im Jahr 2011
Hauptdiagnosen
ICD-10
Beschreibung der Diagnose
Anzahl
C34
Bronchialkrebs bzw. Lungenkrebs
378
J44
Sonstige anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit Verengung der Atemwege - COPD
277
J45
Asthma
270
J18
Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht näher bezeichnet
64
C78
Absiedlung (Metastase) einer Krebskrankheit in Atmungs- bzw. Verdauungsorganen
45
D86
Krankheit des Bindegewebes mit Knötchenbildung - Sarkoidose
38
I44
Herzrhythmusstörung durch eine Störung der Erregungsleitung innerhalb des Herzens - AV-Block bzw.
Linksschenkelblock
27
J86
Eiteransammlung im Brustkorb
23
J32
Anhaltende (chronische) Nasennebenhöhlenentzündung
23
D14
Gutartiger Tumor des Mittelohres bzw. der Atmungsorgane
14
Nebendiagnosen
ICD-10
Beschreibung der Diagnose
I10
Bluthochdruck ohne bekannte Ursache
454
F17
Psychische bzw. Verhaltensstörung durch Tabak
431
J44
Sonstige anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit Verengung der Atemwege - COPD
248
E66
Fettleibigkeit, schweres Übergewicht
193
J96
Störung der Atmung mit ungenügender Aufnahme von Sauerstoff ins Blut
158
E11
Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin behandelt werden muss - Diabetes Typ-2
133
I25
Herzkrankheit durch anhaltende (chronische) Durchblutungsstörungen des Herzens
128
J30
Durch Blutgefäßerweiterung bedingter (vasomotorischer) bzw. allergischer Schnupfen
115
E78
Störung des Fettstoffwechsels bzw. sonstige Erhöhung der Blutfettwerte
107
M54
Rückenschmerzen
105
B 2-3.3
Anzahl
Therapeutische Behandlungsschwerpunkte
· Spezialprogramm COPD mit Atemfunktionstraining, Ausdauertraining, Muskelaufbautraining mit einer gerätegestützten
Trainingstherapie, Vibrationstraining mit Galileo
· inspiratorisches Atemmuskeltraining
· Therapie der pulmonalen Kachexie mit eiweißreicher hyperkalorischer Muskelaufbaukost
· EKG-, Blutdruck- und personenüberwachtes Ergometertraining:
· kontinuierliches Training
· Intervalltraining
Seite 23
· Trainingstherapie unter Sauerstoffapplikation und Heimbeatmung bei O2-Monitoring
· Spezialprogramm nach thoraxchirurgischen Operationen:
· Therapie und Prophylaxe von Sekretostase, wirksame Schmerzbekämpfung, Atmungsverbesserung durch
Atemanregung zur Wiederentfaltung von Restlunge, Erhaltung und Verbesserung der Atemmuskelkraft,
Konditionierung mit Verbesserung der kardialen Funktion durch Ausdauertraining
· Raucherentwöhnung, ärztlich geleitet. Bei psychologisch geführten Gruppen-und Einzelgesprächen wird für jeden
Patienten der psychodynamische Hintergrund des persönlichen Rauchverhaltens ergründet und die Motivation
hinsichtlich der Raucherentwöhnung ermittelt. Danach wird unter Einbeziehung einer medikamentösen
Entwöhnungstherapie (Nikotinersatz, Vareniclin, Bupropion) gegebenenfalls mit psychotherapeutischer Begleitung ein
individuelles Programm erstellt und ärztlich begleitet - ambulantes Nachsorgeprogramm mit telefonischer proaktiver
Erfolgsabfrage.
· Schulungsprogramme:
· Obstruktive Atemwegserkrankungen, Tumorerkrankungen der Lunge- Adipositasschulung, Sarkoidoseseminar;
chronische respiratorische Insuffizienz (Langzeitsauerstofftherapie)
· Gesundheitsbildung:
· Stress, gesunde Bewegung, Alltagssüchte, Raucherentwöhnung, gesunde Ernährung, Gesundheits-Einzelberatungen
durch Diätassistenten, Lehrküche
· Psychologische Betreuung: Hilfe bei der Krankheitsbewältigung, Verminderung von Angst und Depressivität, Betreuung
einer ambulanten Lungensportgruppe bei schwerer respiratorischer Insuffizienz
B 2-3.4
Therapeutisches Leistungsspektrum
KTL-Code
KTL-Beschreibung
Anzahl
B03
Physiotherapeutische Behandlung in der Gruppe
14269
K21
Inhalation mit Düse, Ultraschall mit Medikament
10055
A06
Sport- und Bewegungstherapie unter sportpädagogischen Gesichtspunkten
8570
A01
Ausdauertraining mit Monitoring
7676
C01
Ärztliche Beratung
5181
A03
Muskelaufbautraining
5018
K23
Massage
4586
F09
Durchführung des Entspannungstrainings in der Gruppe
4053
C37
Schulung bei sonstigen Atemwegserkrankungen
3040
K33
Reflexzonenmassage
2427
A02
Ausdauertraining ohne Monitoring
2408
A05
Spielorientierte Sport- und Bewegungstherapie
2120
K15
Hochfrequenztherapie
1851
L03
Strukturierte soziale Kommunikation und Interaktion
1812
K09
Vollbad, medizinisches
1441
Seite 24
KTL-Code
KTL-Beschreibung
H15
Externe Dermatotherapie
1304
K08
Wechselbad
1276
B01
Physiotherapeutische Einzelbehandlung
1273
C07
Vortrag: Rehabilitation
1224
K07
Wassertreten
1190
K06
Kneippguss
1148
K16
Ultraschalltherapie
1073
C10
Ernährungsberatung in der Gruppe
1006
C08
Seminar: Allgemeine Gesundheitsinformation und -förderung
964
K04
Teilkörperpackung mit Wärmeträgern
832
F05
Problem- und störungsorientierte Gruppenarbeit
631
K27
Apparative gerätegestützte Mobilisation
588
C09
Ernährungsberatung einzeln
505
F01
Psychologische Einzelberatung
482
D05
Soziale Gruppenarbeit
364
B 2-4
Psychosomatik/Psychotherapie
B 2-4.1
Medizinische Behandlungsschwerpunkte / Indikatoren
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
Anzahl
Depressive und andere affektive Störungen
Angsterkrankungen (z. B. Panikattacken und Phobien)
Zwangsstörungen
Anpassungsstörungen nach belastenden Lebensereignissen
Belastungsstörung bei Patienten mit Typ-I-Trauma (Patienten mit Typ-II-Trauma nur nach Rücksprache)
Konversionsstörungen
Persönlichkeitsstörungen
Psychosen im Intervall (Stabilisierung, Wiederheranführung an berufliche Belastbarkeit und Teilhabe am
gesellschaftlichen Leben)
Somatoforme Störungen (z. B. somatoforme Schmerzstörung und sonstige chronische Schmerzsyndrome,
Funktionsstörungen des Herz-Kreislaufsystems, des Verdauungs-, Atmungs- und des urogenitalen Systems)
Psychische Faktoren bei Magen- und Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa, Colon irritabile, Ulcus ventriculi et
duodeni)
Psychische Faktoren bei Hypertonie
Psychische Faktoren bei Asthma bronchiale
Psychische Faktoren bei Neurodermitis und Urticaria
Spannungskopfschmerzen, Migräne
Funktionelle Schlafstörungen
Seite 25
· Funktionelle Sexualstörungen
· Erkrankungen aus dem Bereich der Umweltmedizin
B 2-4.2
Die häufigsten Diagnosen im Jahr 2011
Hauptdiagnosen
ICD-10
Beschreibung der Diagnose
Anzahl
F32
Phase der Niedergeschlagenheit - Depressive Episode
382
F33
Wiederholt auftretende Phasen der Niedergeschlagenheit
327
F43
Reaktionen auf schwere belastende Ereignisse bzw. besondere Veränderungen im Leben
141
F41
Sonstige Angststörung
77
Z73
Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung
51
F45
Störung, bei der sich ein seelischer Konflikt durch körperliche Beschwerden äußert - Somatoforme
Störung
46
F40
Unbegründete Angst (Phobie) vor bestimmten Situationen
16
F34
Anhaltende (chronische) Stimmungs- und Gefühlsstörung
13
F60
Schwere, beeinträchtigende Störung der Persönlichkeit und des Verhaltens, z.B. paranoide, zwanghafte
oder ängstliche Persönlichkeitsstörung
6
F31
Psychische Störung mit Phasen der Niedergeschlagenheit und übermäßiger Hochstimmung - manischdepressive Krankheit
≤ 5
Nebendiagnosen
ICD-10
Beschreibung der Diagnose
Z73
Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung
425
M54
Rückenschmerzen
379
I10
Bluthochdruck ohne bekannte Ursache
315
E66
Fettleibigkeit, schweres Übergewicht
230
J45
Asthma
177
M53
Sonstige Krankheit der Wirbelsäule bzw. des Rückens[, die nicht an anderen Stellen der internationalen
Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) eingeordnet ist]
163
F45
Störung, bei der sich ein seelischer Konflikt durch körperliche Beschwerden äußert - Somatoforme
Störung
161
G43
Migräne
79
E03
Sonstige Schilddrüsenunterfunktion
79
L20
Milchschorf bzw. Neurodermitis
71
Seite 26
Anzahl
B 2-4.3
Therapeutische Behandlungsschwerpunkte
· Spezialprogramm COPD mit Atemfunktionstraining, Ausdauertraining, Muskelaufbautraining mit einer gerätegestützten
Trainingstherapie, Vibrationstraining mit Galileo
· inspiratorisches Atemmuskeltraining
· Therapie der pulmonalen Kachexie mit eiweißreicher hyperkalorischer Muskelaufbaukost
· EKG-, Blutdruck- und personenüberwachtes Ergometertraining:
· kontinuierliches Training
· Intervalltraining
· Trainingstherapie unter Sauerstoffapplikation und Heimbeatmung bei O2-Monitoring
· Spezialprogramm nach thoraxchirurgischen Operationen:
· Therapie und Prophylaxe von Sekretostase, wirksame Schmerzbekämpfung, Atmungsverbesserung durch
Atemanregung zur Wiederentfaltung von Restlunge, Erhaltung und Verbesserung der Atemmuskelkraft,
Konditionierung mit Verbesserung der kardialen Funktion durch Ausdauertraining
· Raucherentwöhnung, ärztlich geleitet. Bei psychologisch geführten Gruppen-und Einzelgesprächen wird für jeden
Patienten der psychodynamische Hintergrund des persönlichen Rauchverhaltens ergründet und die Motivation
hinsichtlich der Raucherentwöhnung ermittelt. Danach wird unter Einbeziehung einer medikamentösen
Entwöhnungstherapie (Nikotinersatz, Vareniclin, Bupropion) gegebenenfalls mit psychotherapeutischer Begleitung ein
individuelles Programm erstellt und ärztlich begleitet - ambulantes Nachsorgeprogramm mit telefonischer proaktiver
Erfolgsabfrage.
· Schulungsprogramme:
· Obstruktive Atemwegserkrankungen, Tumorerkrankungen der Lunge- Adipositasschulung, Sarkoidoseseminar;
chronische respiratorische Insuffizienz (Langzeitsauerstofftherapie)
· Gesundheitsbildung:
· Stress, gesunde Bewegung, Alltagssüchte, Raucherentwöhnung, gesunde Ernährung, Gesundheits-Einzelberatungen
durch Diätassistenten, Lehrküche
· Psychologische Betreuung: Hilfe bei der Krankheitsbewältigung, Verminderung von Angst und Depressivität, Betreuung
einer ambulanten Lungensportgruppe bei schwerer respiratorischer Insuffizienz
B 2-4.4
Therapeutisches Leistungsspektrum
KTL-Code
KTL-Beschreibung
Anzahl
F09
Durchführung des Entspannungstrainings in der Gruppe
12209
G04
Gruppenpsychotherapie, psychodynamisch
11296
F16
Künstlerische Therapien in der Gruppe
7358
A06
Sport- und Bewegungstherapie unter sportpädagogischen Gesichtspunkten
6922
C01
Ärztliche Beratung
6830
G03
Einzelpsychotherapie, psychodynamisch
5694
A09
Sport- und Bewegungstherapie in der Gruppe mit spezieller psychotherapeutischer Zielsetzung
5278
K23
Massage
4904
L03
Strukturierte soziale Kommunikation und Interaktion
4537
Seite 27
KTL-Code
KTL-Beschreibung
K21
Inhalation mit Düse, Ultraschall mit Medikament
4053
A01
Ausdauertraining mit Monitoring
3877
K09
Vollbad, medizinisches
3458
K04
Teilkörperpackung mit Wärmeträgern
2990
A05
Spielorientierte Sport- und Bewegungstherapie
2520
K07
Wassertreten
2366
H15
Externe Dermatotherapie
2169
E13
Ausdruckzentrierte Ergotherapie in der Gruppe
2114
K27
Apparative gerätegestützte Mobilisation
2066
A03
Muskelaufbautraining
1828
C08
Seminar: Allgemeine Gesundheitsinformation und -förderung
1774
A02
Ausdauertraining ohne Monitoring
1691
D05
Soziale Gruppenarbeit
1666
B03
Physiotherapeutische Behandlung in der Gruppe
1559
F05
Problem- und störungsorientierte Gruppenarbeit
1438
C07
Vortrag: Rehabilitation
1019
K16
Ultraschalltherapie
1018
G10
Psychoedukative Gruppe
1017
C02
Motivationsförderung
980
C06
Vortrag: Indikationsspezifische Krankheitsinformation
975
K13
Niederfrequente Reizstromtherapie
901
Seite 28
Anzahl
B3
Personelle Ausstattungsmerkmale der Einrichtung
B 3-1
Ärztlich-psychologisches Personal der Fachabteilungen
Kardiologie
Ärzte und psychologisches Personal
Anzahl Qualifikationen
Chefarzt/–ärztin
1
FA Innere Medizin, Kardiologie, Sozialmedizin, Kardiovaskuläre
Präventivmedizin, Röntgendiagnostik/Strahlenschutz, Ultraschalldiagnostik,
Echokardiographie, Hirnversorgende Arterien periphere Arterien/Venen,
Weiterbildungsermächtigungen: Kardiologie 6 Monate, Innere Medizin 1
Jahr, Innere/Allgemeinmedizin 1 Jahr
Oberarzt/–ärztin
1
Fachärztin Innere Medizin
Stationsarzt/–ärztin
1
Psychologe/–in
1
Diplom-Psychologe
Dermatologie
Ärzte und psychologisches Personal
Anzahl Qualifikationen
Chefarzt/–ärztin
1
Dermatologie, Allergologie, Rehabilitationswesen, Naturheilverfahren,
Homöopathie, Med. Balneologie und Klimatologie, Umweltmedizin,
Rettungsmedizin, Weiterbildungsermächtigungen: Dermatologie 1 Jahr,
Allergologie 1 Jahr, Rehabilitationswesen 1 Jahr
Stationsarzt/–ärztin
1
1 Praktischer Arzt, Facharzt Hygiene
Seite 29
Lungen- und Bronchialheilkunde
Ärzte und psychologisches Personal
Anzahl Qualifikationen
Chefarzt/–ärztin
1
FA Innere Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde,
Allergologie, Fachkunde Strahlenschutz, Weiterbildungsermächtigungen:
Innere/Allgemeinmedizin (Basisweiterbildung) 6 Monate, Innere/Pulmologie
1 Jahr
Oberarzt/–ärztin
1
Facharzt Innere Medizin
Stationsarzt/–ärztin
2
FÄ Allgemeinmedizin, Chirotherapie, A-Diplom-Akkupunktur
Psychologe/–in
1
Diplom-Psychologe
Psychosomatik/Psychotherapie
Ärzte und psychologisches Personal
Anzahl Qualifikationen
Chefarzt/–ärztin
1
FA Psychiatrie und Psychotherapie, FA Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie,
Sozialmedizin, EMDR-Therapeutin,
Weiterbildungsermächtigungen: Psychiatrie/Psychotherapie 1 Jahr,
Psychotherapie (alle Bausteine) 3 Jahre,
Sozialmedizin 1 Jahr
Oberarzt/–ärztin
2
Psychotherapie, Psychiatrie, Sozialmedizin, FÄ Psychosomatische
Medizin/Psychotherapie
Stationsarzt/–ärztin
4
FÄ Allgemeinmedizin, Arzt für Psychiatrie, Psychotherapie
Leitender/–e Psychologe/–in
1
approb. psychologische Psychotherapeutin, Diplom-Psychologin
Psychologe/–in
10
approb. psychologische Psychotherapeuten, Diplom-Psychologen,
Körpertherapie, Klientenzentrierte Gesprächsführung
Psychologische Hilfskraft
1
Seite 30
B 3-2
Medizinisch-therapeutisches Personal
Ernährung
Personal
Diätassistent/–in
Anzahl Qualifikationen
2
Küchenmanagement, Einkaufsstrategien, Diätetik, HACCP/LMHV und EDV
Einsatz im Küchenbereich
Therapie, Beratung und Pädagogik
Personal
Anzahl Qualifikationen
Ergotherapeut/–in
4
zertifizierte Fähigkeitsdiagnostik nach MELBA, zertifizierte Thai-Chi und GiGong-Lehrerin, Cogpack, ergotherapeutische Behandlung von
Borderlinepatienten, manuelle Therapie für Ergotherapeuten (Hand, Arm,
Ellenbogen, Schulter), Einführung Seminar Kunsttherapie, Bildanalyse bei
Patienten mit psychischen Beeinträchtigungen, NLP
(Resultate/Selbstwert/Kommunikation)
Arbeits– und Beschäftigungstherapeut/–in
2
Masseur/–in und med. Bademeister/–in
6
Lymphdrainage- und Ödemtherapeut, Marnitztherapie,
Fußreflexzonenmassage, MTT/MAT, Kombinationstherapie nach Schobert,
Migränetherapie, Akkupunkturmassage nach Penzel, Lymphdrainage- und
Ödemtherapeut
Physiotherapeut/–in
14
reflektorische Atemtherapie, Lösungstherapie nach Schaarschuch/Haase,
manuelle Therapie, Bobath, Kyrotherapie, Fußreflexzonenmassage,
Brüggertherapie, Marnitztherapie, med. Trainingslehre,
Klangschalenmassage, Aromaölmassage, Fachübungsleiter Reha-Sport 02,
Lehrer der Deutchen Gi Gong Gesellschaft EV, Übungsleiter Koronarsport,
Sportphysiotherapeut, Lymphdrainage- und Ödemtherapeut, Nordic
Walking-Instrukteur, Schlingentisch, Brügger 1-3, Kopfschmerztherapie,
med. Trainingslehre, Gender Stressbewältigung
Sozialpädagoge/–in/Sozialarbeiter/–in
2
Diplom-Sozialpädagoge
Sportlehrer/–in
1
Diplom-Sportlehrer, Masseur/Bademeister, manuelle Lymphdrainage,
Marnitz, reflektorische Atemtherapie A/B, Migränebehandlung,
Übungsleiter Sonderlizenz Koronarsport
Badehelfer/Therapieplaner
1
Pflege
Personal
Anzahl Qualifikationen
Krankenpflegerhelfer/–in
3
Gesundheits– und Krankenpfleger/–in
19
Fachkrankenschwester, enterale Ernährung, Leiten und Führen von
Stationseinheiten, Notfallmedizin, Diabetes/Handlungsempfehlungen für
Therapie und Pflege, Asthmaschulung, Pflegekraft Wundmanagement
Seite 31
Pflege
Personal
Anzahl Qualifikationen
Pflegedienstleitung
1
Stationsschwester
Sonstige Bereiche
Personal
Anzahl Qualifikationen
Medizinischer/–e Dokumentationsassistent/–in
2
Medizinisch–technischer/–e Assistent/–in
3
B4
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
MTLA/MTRA, Bronchoskopieassistenz, Blutgasseminar,
Führungskräfteseminar, Qualitätskontrollseminar, Masterlab
(Bodyseminar), Antistress-Seminar, Bescheinigung über die Fachkunde im
Strahlenschutz nach RöV, Notfalltrainingskurs, Einführung in die
Trainingstherapeutische Behandlung von COPD
Diagnostische Ausstattungsmerkmale der Einrichtung
Allergiediagnostik
Bestimmung der Erythemschwellendosis
Blutgasanalyse
Bodyplethysmographie
Bronchiale Provokations- und Lysistests
Bronchoskopie (in Kooperation)
CO-Messung (Raucherstatus)
Dopplersonographie
Duplexsonographie
Echokardiographie
EKG-Belastung
EKG-Langzeit
EKG-Ruhe
Elektrokardiographie (EKG)
Ergometrie
mit Blutgasbestimmung und Laktat
Hautbiopsien
Hautfunktionstestung
Labor
Langzeit-Blutdruckmessung
Leistungsdiagnostik Spiroergometrie mit Leistungsempfehlung
Mykologische Basisdiagnostik
Physikalische Testung
Psychologische Leistungsdiagnostik
Seite 32
· Psychologische Testverfahren
· Röntgen (in Kooperation)
· Schlaflabor
Schlafapnoe-Screen (RESMED)
· Sonographie
· Spirometrie
Bodyplethysmographie, Rhinomanometrie, Bestimmung Diffusionskapazität, Atemmuskelkraftmessung
B5
Räumliche Ausstattungsmerkmale der Einrichtung
B 5-1
Funktionsräume
· Räume für Entspannungstherapie
· Räume für Ergotherapie / Beschäftigungstherapie
· Räume für Ernährungsberatung und Ernährungstherapie
Lehrküche
· Räume für Information, Motivation, Schulung
· Räume für Physikalische Therapie
· Räume für Physiotherapie
· Räume für Sozial- und Berufsberatung
· Räume für Sport- und Bewegungstherapie
B 5-2
Patientenaufenthaltsräume
· 2 Strandabschnitte mit Strandkörben
· Bibliothek
· Cafeteria
Cafè MEDIAN
· Fernsehraum
· Frisör, Kosmetik, Fußpflege
· Gemeinschaftsraum
· Kiosk
· Leseraum
· Liegewiese
· Parkanlage
· Sauna
· Schwimmbad
· Sonnenterrasse
· Speisesaal
· Sporthalle
· Tischtennisraum
· Werkraum
Seite 33
B 5-3
Patientenzimmer
Raum
Anzahl Kommentar
Ein-Bett-Zimmer mit eigener Naßzelle (WC/Dusche)
241
Fernseher, Telefon
Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Naßzelle
(WC/Dusche)
8
Fernseher, Telefon
Appartements
2
Fernseher, Telefon, Bad mit Du/WC, 2 Räume, Doppelbett
Komfortzimmer
4
Fernseher, Telefon, Bad mit Du/WC, größer, Meerblick, Wlan
B6
Spezielle Angebote
· Aufnahme von Angehörigen
· Betreuung von gehörlosen Menschen
mit Begleitperson
· Kompetenzen zur Behandlung von Rehabilitanden ohne Kenntnisse der deutschen Sprache
englisch, russisch
· Möglichkeit der Aufnahme von Rehabilitanden (ohne Begleitperson) mit Dialysepflichtigkeit
· Rollstuhlfahrergerechter Zugang in die Einrichtung
Seite 34
Systemteil
Qualitätsmanagement
systemteil S
»Die gute Qualität der Klinik erkenne ich an der
behaglichen Atmosphäre, dem guten Service und
den freundlichen Mitarbeitern. Ich fühle mich
medizinisch gut versorgt und menschlich
aufgehoben. Meine Ängste, Hoffnungen und
Wünsche werden zu jeder Zeit ernst genommen«
S1
Qualitätspolitik und Qualitätsziele
S 1-1
Qualitätspolitik
Unser Grundsatz, dass primär die Interessen der Patienten im Vordergrund stehen und unser Handeln bestimmen, prägt die
umfassende MEDIAN Qualitätspolitik. Basis ist ein an allen Standorten fundiertes und gelebtes Qualitätsmanagementsystem,
das durch eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung und -sicherung sowie die Weiterentwicklung eines
forschungsunterstützten Qualitätsmanagements ergänzt wird.
Aufgebaut wird die Qualitätspolitik auf einer Behandlungsqualität auf hohem Niveau, einem guten Service, effektiver
Abläufe, effizienter Strukturen und überzeugender Ergebnisse. Alle Abläufe werden transparent gestaltet, so dass die
Leistungen und Ergebnisse vergleichbar sind.
Mit eigenen Forschungsprogrammen, Qualitätszirkeln und Benchmark-Analysen tragen die MEDIAN Kliniken diesen
Ansprüchen Rechnung. Interne und externe Qualitätskontrollen sichern die Einhaltung und Weiterentwicklung der
unternehmensspezifischen Ziele. Das Unternehmen hat sich zur Aufgabe gemacht, alle Kliniken regelmäßig nach einem
einheitlichen Standard von unabhängigen Zertifizierungsgesellschaften überprüfen zu lassen. Alle Standorte sind zertifiziert.
Durch die Entwicklung und Anwendung neuester Methoden der medizinischen Behandlung und Prozessoptimierung
erreichen heute alle MEDIAN Kliniken ein hohes Niveau an Effizienz und Qualität. So dokumentieren die MEDIAN Kliniken z.
B. in einer seit 10 Jahren fortgeführten Studie die konkreten Ergebnisse der Behandlung in den einzelnen
Rehabilitationskliniken. Sie dient zugleich als Basis, um weitere indikationsbezogene Projekte zu initiieren, mit deren Hilfe
Behandlungsprozesse und Therapiekonzepte evaluiert und optimiert werden können.
S 1-2
Qualitätsziele
Gute Qualität ergibt sich nicht von selbst. Sie ist das Ergebnis der täglichen verantwortungsvollen Arbeit aller
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Klinik. Die Qualitätsziele orientieren sich an den Erwartungen unserer Patientinnen
und Patienten, ihrer Angehörigen, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kooperationspartner und an der
Qualitätspolitik des Unternehmens. Sie machen den Qualitätsanspruch der MEDIAN Kliniken nachvollziehbar und
transparent.
Übergeordnetes Ziel aller unserer Qualitätsbemühungen ist die kontinuierliche Steigerung der Zufriedenheit unserer
Patientinnen und Patienten. Um dies zu erreichen haben wir uns weitere strategische Qualitätsziele vorgenommen. Zu
nennen sind insbesondere
· die Zertifizierung unserer Klinik nach einem von der BAR anerkannten Zertifizierungsverfahren bzw. die kontinuierliche
Verbesserung unseres Qualitätsmanagementsystems
· Durchführung einer professionellen anonymen Patientenbefragung sowie die Ableitung von Maßnahmen aus den
Ergebnissen
· Durchführung von Einweiserbefragungen
· Durchführung von Mitarbeiterbefragungen
· Weiterentwicklung eines systematischen Risiko-Managements
· Durchführung von Qualitätsprojekten nach dem „Best Practice“-Modell
· Verbesserung der Komfort- und Serviceleistungen
Seite 36
S2
Konzept des Qualitätsmanagements
S 2-1
Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements
Verwaltungsdirektion
Die Verantwortung für das Qualitätsmanagement liegt bei der Verwaltungsdirektion. Diese ist dafür zuständig, die geplanten
Qualitätsmaßnahmen umzusetzen und die Qualitätsziele zu erreichen. Desweiteren stellt sie die erforderlichen personellen
und zeitlichen Ressourcen zur Verfügung.
Abteilungsleitungen
Die Abteilungsleitungen sind für die Umsetzung des Qualitätsmanagements in ihren Abteilungen zuständig. Sie stellen die
Weitergabe der Informationen und die Kontrolle der Erreichung und Einhaltung der Qualitätsziele ihrer Abteilung sicher.
Qualitätsmanagementbeauftragter
Der von der Verwaltungsdirektion benannte Qualitätsmanagementbeauftragte ist für die Initiierung, Begleitung und
Koordinierung von Aufgaben des Qualitätsmanagements zuständig. Er steht im engen Kontakt mit der Verwaltungsdirektion
und berichtet dieser unmittelbar.
Zu seinen Aufgaben zählen:
· Initiierung, Koordinierung und Begleitung von qualitätsverbessernden Maßnahmen
· Beratung der Geschäftsführung in Belangen des Qualitätsmanagements
· Regelmäßige Berichterstattung an die Geschäftsführung zu aktuellem Stand, Ergebnissen und zu
Entwicklungsmöglichkeiten des Qualitätsmanagements
· Koordinierung und Überwachung der Aktivitäten von Qualitätszirkeln und Projektgruppen
· Information und Schulung der Klinikmitarbeiter zum Qualitätsmanagement
· Ansprechpartner im Rahmen des Beschwerdemanagements
· Durchführung von Maßnahmen der internen Qualitätssicherung, z.B. interne Audits, Messungen
· Erstellung des jährlichen Qualitätsmanagement-Zielplans
· Erstellung des Qualitätsberichtes Reha sowie ggfs. die Erstellung des strukturierten Qualitätsberichtes nach § 137 SGB V
· Aufbau und Betrieb des Dokumentenmanagements
· Erstellung und Entwicklung von Vorlagen und Formularen für das Qualitätsmanagement
· Unterstützung bei Zertifizierung/ Re-Zertifizierung einzelner Bereiche
· U.v.m.
Qualitätszirkel und Projektgruppen
In Qualitätszirkeln und Projektgruppen arbeiten Mitarbeiter aus allen Berufsgruppen und Hierarchieebenen produktiv
zusammen. Hauptaufgabe ist die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen mit dem Ziel, bereichsübergreifende
Verbesserungspotenziale zu erkennen und umzusetzen. Die Überprüfung der Umsetzung der Qualitätsaktivitäten erfolgt über
einen Qualitäts-Maßnahmenplan, in dem für alle Maßnahmen Verantwortliche und Zieltermine definiert sind, die durch den
Qualitätsmanagementbeauftragten regelmäßig überprüft werden.
Seite 37
General Team Medizin- und Qualitätsmanagement
Kompetente Unterstützung im Qualitätsmanagement erfahren alle MEDIAN Kliniken durch das General Team Medizin- und
Qualitätsmanagement mit Sitz in der Unternehmenszentrale Berlin. Qualifizierte Mitarbeiter mit speziellem Wissen in
Belangen des Qualitäts-, Projekt-, Prozess- und Risikomanagements stehen für Fragen zur Verfügung. Aufgabenschwerpunkte
in Bezug auf das Qualitätsmanagement sind u.a. die Unterstützung und Beratung bei Zertifizierungen, die Durchführung von
Schulungen in unterschiedlichen Bereichen des Qualitätsmanagements oder die Unterstützung bei der Umsetzung von
professionellen Patientenbefragungen.
S 2-2
Patientenorientierung
»Der Mensch im Mittelpunkt« bedeutet in der Versorgung der Patienten:
Die MEDIAN Kliniken
· halten ihre Mitarbeiter dazu an, jeden Menschen als eigenständige Persönlichkeit zu akzeptieren, seine Würde zu
achten und ihm mit Respekt zu begegnen; Ängste und Hoffnungen und Wünsche werden ernstgenommen;
· verfügen über die dafür erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Voraussetzungen und passen ihre
technischen und personellen Ressourcen kontinuierlich dem durch den medizinischen Fortschritt geforderten Bedarf
an;
· fokussieren ihre Kräfte auf eine interdisziplinäre, ganzheitlich ausgerichtete Therapie mit dem Ziel, die
Leistungsfähigkeit des einzelnen Patienten zu erhalten und zu verbessern, Funktionsstörungen und
Gesundheitsschäden oder deren Folgen zu verringern oder zu beseitigen, um die Patienten wieder in das berufliche und
/ oder gesellschaftliche Umfeld zu integrieren;
· entwickeln in der Rehabilitation die individuellen Behandlungsziele gemeinsam mit dem Patienten auf der Basis der
diagnostizierten Beeinträchtigungen und unter Berücksichtigung therapeutisch-wissenschaftlicher Konzepte sowie nach
den durch den Kostenträger spezifizierten Gesichtspunkten;
· legen in der Rehabilitation die Therapieschwerpunkte auf alltagsbezogene Handlungen und Aufgaben im Lebensbereich
des Patienten sowie gegebenenfalls auf die individuelle Situation am Arbeitsplatz;
· vermitteln krankheitsspezifische und gesundheitsfördernde Informationen; dabei wird der Patient zielgerichtet in eine
individuelle Therapie einbezogen, während der Anpassungsbedarf bzw. die Erreichbarkeit des Behandlungszieles
regelmäßig überprüft werden;
· nutzen moderne Behandlungskonzepte und aktualisieren diese kontinuierlich aufgrund neuer wissenschaftlicher
Erkenntnisse;
· bieten dem Patienten eine familiäre Atmosphäre in einem gesundheitsfördernden Ambiente, wobei die Qualität in
Medizin, Pflege und Service regelmäßig mit geeigneten Parametern hinterfragt wird;
· greifen Wünsche und Anregungen jedes Patienten gern auf und verstehen Kritik immer als sinnvolle Anregung für
etwaige Verbesserungen im klinischen Alltag.
Patientenbefragungen
Die Zufriedenheit unserer Patienten ist uns sehr wichtig. Deshalb führen wir in allen MEDIAN Kliniken kontinuierliche
Patientenbefragungen durch. Dadurch soll eine systematische Erhebung und Evaluation der Zufriedenheit von Patienten
erreicht werden. Die Zufriedenheitsbefragungen sollen dabei helfen, die Stärken und Schwächen unserer Einrichtung
aufzuzeigen, die Aufenthaltsqualität für Patienten zu fördern, sowie Verbesserungsmaßnahmen auf ihre Wirkung hin zu
kontrollieren.
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Der poststationär versendete Fragebogen ist in allen MEDIAN Rehakliniken identisch. Dies hat den Vorteil, dass die
Ergebnisse untereinander vergleichbar gemacht werden und von den besten Kliniken gelernt werden kann. Er enthält
Beurteilungskriterien zu den Bereichen Verpflegung, Wohnen, Organisation, Ärzte, Pflege, Therapeuten, Infrastruktur und
Entlassung. Zudem haben die Patienten die Möglichkeit Anregungen und Beurteilungen abzugeben.
Die ausgewerteten Ergebnisse der Patientenbefragungen werden in den Leitungsrunden mit allen Verantwortlichen
besprochen und ggf. Verbesserungsmaßnahmen initiiert. Die Rückmeldungen unserer Patienten werden damit professionell
bearbeitet und in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess überführt. Für die Beteiligung möchten wir uns deshalb an
dieser Stelle herzlich bedanken!
Beschwerdemanagement
Alle Patienten haben die Möglichkeit, sich über ein systematisches Beschwerdemanagement mündlich oder schriftlich (über
spezielle Formulare) kritisch zu äußern. In der Praxis werden Meinungen meist gegenüber Mitarbeitern geäußert, die gerade
greifbar sind, bzw. gegenüber denen ein besonderes Vertrauensverhältnis besteht. Deshalb nimmt jeder Mitarbeiter
Beschwerden und Anregungen an und leitet diese weiter bzw. dokumentiert diese. Der Qualitätsmanagementbeauftragte ist
hauptverantwortlich für die Auswertung und gewährleistet damit die Nachverfolgung der Beschwerden.
S 2-3
Mitarbeiterorientierung
„Der Mensch im Mittelpunkt“ bedeutet im Umgang mit unseren Mitarbeitern
·
·
·
·
das Anerkennen ihrer Kompetenzen, ihres Fachwissen und ihrer Lebenserfahrung
die Unterstützung ihrer Arbeit zum Wohle der Patienten
das stete Bemühen, motivierende Arbeitsbedingungen zu schaffen
die Förderung ihrer fachlichen und persönlichen Kompetenz sowie ihrer Professionalität durch gezielte Ausbildung und
regelmäßige klinikinterne und externe Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen entsprechend der individuellen
Bedürfnisse
· ein regelmäßiges Angebot z.B. an Reanimationstrainings, Brandschutzbelehrungen, Datenschutz,- Arbeitssicherheit-,
Notfallmanagement- und Hygieneschulungen zur klinikinternen Fortbildung und deren Dokumentation
· das Führen von Personalentwicklungsgesprächen
· das Anbieten gesundheitsfördernder Maßnahmen
S3
Qualitätssicherung - Verfahren und Ergebnisse
S 3-1
Verfahren zur Qualitätsbewertung
Um die Qualität der Arbeit stets auf einem hohen Niveau zu halten, werden regelmäßig alle Arbeitsabläufe und
Behandlungsergebnisse im Rahmen des internen Qualitätsmanagementsystems sowohl intern als auch extern überprüft und
wo erforderlich optimiert.
Hierzu gehören Verbesserungsgespräche (interne Audits), die Überprüfung durch unabhängige Dritte (Zertifizierung) und die
jährliche Selbstbewertung des gesamten Managementsystems durch die Klinik.
Grundlagen für diese Bewertung sind Kennzahlen, die sich z.B. aus Patientenbefragungen, Visitationen, Begehungen sowie
dem Beschwerdemanagement und der Fortbildungsplanung ergeben.
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Die MEDIAN Klinik Heiligendamm ist nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Für das Jahr 2012 ist die Zertifizierung nach
IQMP-Reha geplant.
S 3-2
Ergebnisse der internen Qualitätsbewertung
Patientenbefragung - Patientenzufriedenheit als Qualitätsindikator
Wie bereits unter Punkt S2-2 beschrieben, setzen alle MEDIAN Kliniken wissenschaftlich abgesicherte Patientenbefragungen
ein. Die Patienten werden dabei erst befragt, nachdem sie die Klinik bereits verlassen haben. Somit werden Beeinflussungen
des Patientenurteils durch das Klinikumfeld vermieden. Die Ergebnisse aus den anonymen Befragungen liefern wertvolle
Hinweise für die Einleitung von Maßnahmen, mit denen gegebenenfalls die Patientenzufriedenheit verbessert werden kann.
Mit dem Ziel der ständigen Verbesserung und der klinikspezifischen Transparenz werden die Ergebnisse in regelmäßig
stattfindenden Qualitätszirkeln besprochen.
Die nachfolgend dargestellten Ergebnisse sind das Resultat der seit 01.07.2011 begonnenen einheitlichen, kontinuierlichen
Patientenbefragung. Insgesamt wurden knapp 14.800 Patienten befragt, in die Auswertungen flossen 5.600 Fragebögen ein.
Der Rücklauf lag entsprechend bei 38 %.
Der Fragebogen besteht aus einer Vielzahl an Fragen, darunter zwei übergeordnete: Jeweils eine zur Gesamtzufriedenheit
der Patienten und eine zu deren Bereitschaft, die Klinik weiterzuempfehlen.
Nachfolgend die wichtigsten Ergebnisse des zweiten Halbjahres 2011 aller MEDIAN Kliniken auf einen Blick:
· Gesamtzufriedenheit: 94 % unserer Patienten sind mit dem Aufenthalt in den MEDIAN Kliniken insgesamt zufrieden,
nur 6 % äußerten Unzufriedenheit.
· Weiterempfehlung: 89 % aller Patienten würden unsere Kliniken Verwandten und Bekannten weiterempfehlen.
Wie empfanden Sie die Behandlung und Betreuung
insgesamt während Ihres Aufenthaltes bei uns? n=5.434,
MEDIAN gesamt
nicht zufrieden
6%
zufrieden
94%
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Würden Sie die Klinik Ihren Freunden und Bekannten
weiterempfehlen? n=5.463, MEDIAN gesamt
eher nicht
11%
ja
89%
S 3-3
Ergebnisse der externen Qualitätsbewertung
Die MEDIAN Klinik Heiligendamm nimmt am Qualitätssicherungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung teil.
Dieses umfasst u.a. die Bereiche Peer-Review-Verfahren, Rehabilitandenbefragung, Nachweis und Kontrolle der
Strukturqualität, KTL-Leistungserfassung, Laufzeiten der Entlassungsberichte.
An diesen Programmen sind alle rentenversicherungseigenen und federführend belegten medizinischen
Rehabilitationseinrichtungen beteiligt.
Über die Beteiligung stellt sich die Klinik dem qualitätsorientierten Wettbewerb mit anderen Kliniken.
Z.B. liegt der zusammenfassende Ergebnisbericht Peer Review der Abteilung Psychosomatik 2011 (stationäre und ganztägig
ambulante Rehabilitation 02-04/2010) vor.
Ergebnis: insgesamt wurde die Abteilung Psychosomatik mit 73 Qualitätspunkten etwas besser als die Vergleichsgruppe
(71 Qualitätspunkte) bewertet.
S4
Qualitätsmanagementprojekte
Das Qualitätsmanagement der Klinik wird durch den Qualitätsleitungsbeauftragten und vier
Qualitätsmanagementbeauftragte wahrgenommen.
Die Klinik ist darum bemüht, die Qualität der Betreuung der Patienten ständig zu erhöhen.
Im regelmäßigen Austausch werden neue Projekte besprochen und in das Qualitätsmanagement integriert.
So wurden auch 2011 wieder verschiedenste Maßnahmen in Angriff genommen, z.B.
. Komplette Umgestaltung der Cafeteria
Wir sind damit dem Wunsch vieler Patienten nach bequemen Sitzmöbeln und angenehmem Ambiente nachgekommen. Um
die Angebote weiter zu verbessern, wurden und
werden Qualitätszirkel durchgeführt.
. Briefkastenanlage
Durch die Anschaffung der Briefkastenanlage können sich die Patienten jederzeit ihre Post selbst abholen. Die Ausgabe
erfolgte bis dahin durch die Rezeption.
Die gewonnene Zeit versetzt die Mitarbeiterinnen in die Lage, sich intensiver um die Belange der Patientinnen und Patienten
zu kümmern.
. Erweiterung und Umgestaltung Büfett im Patientenrestaurant
Durch diese Maßnahme konnte eine Angebotserweiterung am Salatbüfett erreicht werden.
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Seite 42
Medizinteil
Medizin und Wissenschaft
MEDIZIN & Wissenschaft
»Herausragende Strukturqualität, hohe Patienten­
zufriedenheit und -sicherheit, medizinische
Expertisen und aktive Leistungstransparenz
gehören zu den prioritären Unternehmenszielen
der MEDIAN Kliniken.«
M1
Gruppenweite Projekte
Grundlage der Tätigkeit der MEDIAN Kliniken ist der aktuelle, leitlinienbasierte, medizinisch-wissenschaftliche Standard. Der
schnelle medizinische Fortschritt erfordert es, die entsprechenden Informationen und die innovativen medizinischen
Konzepte nach entsprechender Prüfung, interdisziplinär und standortübergreifend umzusetzen.
Ziel ist es, moderne und fundierte diagnostische und therapeutische Verfahren professionell und zeitnah in unseren Kliniken
einzuführen. Voraussetzung hierfür ist eine gruppenweite Entwicklung und Diskussion des „State of the art“.
Die MEDIAN Kliniken engagieren sich deshalb gruppenweit, regional und insbesondere an den einzelnen Standorten in einer
Vielzahl von Projekten im Sinne unserer Patienten.
M 1-1
Stiftungsprofessur
Die MEDIAN Kliniken sind Mitglied im Stifterkonsortium für eine Stiftungsprofessur im Bereich
„Rehabilitationswissenschaften“, die an der Universität Potsdam seit April 2012 etabliert ist. Für die
Rehabilitationswissenschaften in Brandenburg, aber auch bundesweit, werden durch die Möglichkeit einer intensiven
Zusammenarbeit des Lehrstuhles mit den Rehakliniken der Stifter neue Maßstäbe im Bereich einer praxisbezogenen
Rehabilitationswissenschaft gesetzt.
Ziel der Kooperation ist die Förderung der patientenbezogenen klinischen Forschung auf dem Gebiet der medizinischen
Rehabilitation und der forschungsbasierten Lehre. Durch die Schaffung dieser Professur stärken die Beteiligten den hohen
Stellenwert der Rehabilitation in Brandenburg. Die Initiative erfährt breite Unterstützung durch die DRV Bund, die DRV
Berlin-Brandenburg sowie die gesetzlichen Krankenkassen.
Besonderes Augenmerk soll im Rahmen der geplanten Forschungsprojekte auf chronische Krankheiten gelegt werden, die in
der medizinischen Rehabilitation eine dominierende Rolle spielen. Darüber hinaus zielen die Vorhaben auf eine
patientenbezogene klinische Rehabilitationsforschung sowie auf die epidemiologische Versorgungsforschung. Angesichts der
wachsenden Rolle der Rehabilitationsmedizin, bedarf es dringend neuer Strukturen zur Förderung der
Rehabilitationsforschung. Daran wollen wir gerne mitwirken.
M 1-2
Medical Boards/Chefarzttreffen
Ziel der Medical Boards ist es, den medizinischen Sachverstand strukturiert auf Ebene der MEDIAN-Gruppe einzubinden. Die
Arbeit der Medical Boards konzentriert sich insbesondere auf die Schwerpunkte Medizinische Qualität, Prozesse, Struktur,
Transparenz sowie Strategie und Innovation. Die Medical Boards sind indikationsabhängig jeweils mit ärztlichen Experten aus
den MEDIAN Kliniken besetzt.
Die Medical Boards werden durch die Geschäftsführung und Geschäftsbereichsleiter direkt begleitet, um einen schnellen
Informationsfluss und die Abstimmung der relevanten Themen sicher zu stellen. Damit werden auch die Entscheidungswege
verkürzt. Die Koordination und Organisation erfolgt durch das Team Medizin- und Qualitätsmanagement.
Die Chefarzttreffen werden durch die Medical Boards vorbereitet. Im Vordergrund stehen Themen, die dem Aufgabengebiet
der Medical Boards entsprechen. Insgesamt wird dadurch eine Plattform geschaffen, um Themen an der Schnittstelle
Medizin und Ökonomie gruppenweit professionell gemeinsam zu bearbeiten und umzusetzen.
Seite 44
M2
Lokale und regionale Projekte
Auf Ebene der jeweiligen Kliniken bzw. Standorte wird eine Vielzahl von Projekten umgesetzt. Die MEDIAN Klinik hat sich
2011 in folgenden Bereichen engagiert:
- Spezialprogramm "COPD"
- Spezialprogramm "Sarkoidose"
- Spezialprogramm "Asthma bronchiale"
- Spezialprogramm "Ernährung bei Atemwegserkrankungen"
- Spezialprogramm "Raucherentwöhnung" mit 5 Intensivseminaren
- Kardiologische Präventivdiagnostik (Erstellung des kardiovaskulären Risikoprofils nach
PROCAM) i. R. von Vorsorgeangeboten der Hanse-Dräger BKK (BKK vor Ort)
- Nachsorgeprogramm DRV Nord für kardiologische Patienten KARENA, BERONA
- Betreuung von 2 ambulanten Herzsportgruppen
- Teilnahme an den Herzwochen 01.-30.11.2011 der Deutschen Herzstiftung mit dem Vortrag Bluthochdruck heute
(Dr. Masius)
- Spezialprogramm Langzeitsauerstofftherapie
- Device-Trainer bei Asthma bronchiale
- Atemtraining nach Buteyko bei Asthma / Allergie
- Winterschwimmen in Ostsee nach Strandgymnastik (Heiligendammer Seepferdchen)
- Dr. Kerstin Birke, Vortrag auf der Fortbildungswoche der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern
„Rehabilitationsrichtlinien“ 05.11.2011
Rostock-Warnemünde
-Nachsorgeprogramm DRV Bund für Psychosomatik- Patienten IRENA (2 Gruppen „Curriculum Hannover“)
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Seite 46
Glossar
abcdef
vwxyz
Glossar
AHB
Anschlussheilbehandlung: Anschlussheilbehandlungen sind stationäre Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, die sich
unmittelbar an eine akute Behandlungsphase im Krankenhaus anschließen oder spätestens 14 Tage nach dem dortigen
Aufenthalt beginnen.
Anamnese
Vorgeschichte; Erhebung der medizinischen Vorgeschichte und aktuellen Befindlichkeit eines Patienten
Diabetes mellitus
Zuckerkrankheit ist eine chronische Stoffwechselstörung, bei der es durch unzureichende Insulinproduktion der
Bauchspeicheldrüse zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels kommt
DIN EN ISO
Deutsches Institut für Normung e.V. – Europäische Norm – International Organization for Standardization
(Qualitätsmanagementnorm)
DMP
Disease-Management-Programm: Systematische Behandlungsprogramme für chronisch kranke Menschen, die auf die
Erkenntnisse der evidenzbasierten Medizin gestützt sind.
Doppler-Sonografie
Schmerzlose und nicht belastende Ultraschalluntersuchung, die den Blutfluss in den Arterien misst. Dabei können sowohl
die Gliedmaßen untersucht werden (z. B. bei Venenerkrankungen oder arteriellen Durchblutungsstörungen der Beine) wie
auch – zur Schlaganfallabklärung – die hirnversorgenden Arterien am Hals. Einengungen oder Verschlüsse dieser Adern
können recht genau festgestellt werden.
Ergometrie
Messung der Leistungsfähigkeit unter standardisierten Bedingungen, etwa auf dem Laufband oder dem Ergometer (Fahrrad)
HV
Heilverfahren
ICD-10
International Classification of Diseases – Klassifikation der Krankheiten bei der Weltgesundheitsorganisation WHO
Seite 48
KTL
Klassifizierung therapeutischer Leistungen
QM
Qualitätsmanagement
Sonografie
Ultraschalluntersuchung, die die Körperweichteile (innere Organe, Muskeln, Sehnen und Gelenkkapseln) oder auch die
Blutgefäße (Doppler- / Duplexsonografie) darstellen kann. Die Untersuchung ist schmerzfrei und beliebig wiederholbar.
Stationäres Heilverfahren
Rehabilitationsmaßnahme, die in der Regel 21 Tage dauert, bei medizinischer Notwendigkeit in Absprache mit dem
Kostenträger und bei Krankenkassen mit dem Medizinischen Dienst oder auf Basis der privaten Kostenübernahme
verlängert werden kann.
Seite 49
Die MEDIAN KLINIKEN
Kliniken IN
in DEUTSCHLAND
Deutschland
DIE
Die MEDIAN Kliniken in Deutschland
BADEN-WÜRTTEMBERG
MEDIAN Klinik Gunzenbachhof ·
Baden-Baden*
Psychiatrie und Psychotherapie
Telefon +49 (0) 72 21 / 936 – 0
MEDIAN Klinik St. Georg · Bad Dürrheim*
Psychiatrie, Psychotherapie,
Psychosomatische Medizin
Telefon +49 (0) 77 26 / 92 26 – 0
MEDIAN Haus St. Georg · Bad Krozingen***
Betreuungs- und Pflegezentrum für chronisch
psychisch kranke Erwachsene
Telefon +49 (0) 76 33 / 908 84 – 400
MEDIAN Franz-Alexander-Klinik · Nordrach*
Psychiatrie und Psychotherapie
Telefon +49 (0) 78 38 / 929 – 100
MEDIAN Klinik am Südpark Bad Nauheim
Innere Medizin / Kardiologie, Psychosomatik
Telefon +49 (0) 60 32 / 704 – 0
MEDIAN Rheingau-Taunus-Klinik
Bad Schwalbach
Innere Medizin / Kardiologie,
Psychosomatik / Psychotherapie, Gynäkologie
Telefon +49 (0) 61 24 / 509 – 0
MEDIAN Kinzigtal-Klinik
Bad Soden-Salmünster
Innere Medizin, Orthopädie, Sportmedizin,
Onkologie, Urologie, Psychosomatik
Telefon +49 (0) 60 56 / 737 – 0
MEDIAN Orthopädische Klinik Braunfels*
Endoprothesenzentrum Mittelhessen
Telefon +49 (0) 64 42 / 939 – 0
MEDIAN Haus St. Georg · Nordrach***
Betreuungs- und Pflegezentrum für chronisch
psychisch kranke Erwachsene
Telefon +49 (0) 78 38 / 95 57 78 – 250
MEDIAN Reha-Zentrum Schlangenbad
Rheumatologie, Orthopädie
Telefon +49 (0) 61 29 / 41 – 0
MEDIAN Achertal-Klinik · Ottenhöfen*
Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
Telefon +49 (0) 78 42 / 949 – 0
MEDIAN Klinik NRZ Wiesbaden**
Neurologie
Telefon +49 (0) 611 / 43 – 68 56
BERLIN UND BRANDENBURG
MEDIAN Klinik Berlin-Kladow
Neurologie, Orthopädie
Telefon +49 (0) 30 / 365 03 – 0
MEDIAN Rehaklinik Aukammtal Wiesbaden
Orthopädie
Telefon +49 (0) 611 / 571 – 0
MEDIAN Klinik Berlin-Mitte
Geriatrische Rehabilitation
Telefon +49 (0) 30 / 39 76 30 – 02
MEDIAN Klinik Grünheide**
Neurologie, Neurochirurgie
Telefon +49 (0) 33 62 / 739 – 0
MEDIAN Klinik Hoppegarten
Orthopädie, Rheumatologie, Verhaltensmedizinische Orthopädie, medizinisch-berufliche
Rehabilitation, EFL-Kompetenzzentrum
Telefon +49 (0) 33 42 / 353 – 0
HESSEN
MEDIAN Hohenfeld-Kliniken Bad Cambeg
Orthopädie und Osteologie, Klinisches osteologisches Schwerpunktzentrum DVO, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Telefon +49 (0) 64 34 / 29 – 0
MEDIAN Kaiserberg-Klinik Bad Nauheim
Orthopädie, Hörstörungen, Tinnitus,
Schwindel und Cochlea-Implantate
Telefon +49 (0) 60 32 / 703 – 0
MECKLENBURG-VORPOMMERN
MEDIAN Klinik Bad Sülze
Orthopädie, Rheumatologie, Neurologie,
Geriatrie, Aphasie-Regionalzentrum,
EFL-Kompetenzzentrum
– Moorbad –
Telefon +49 (0) 382 29 / 72 – 0
MEDIAN Klinik Heiligendamm
Atemwegs-, Herz-Kreislauf-, Gefäß-, Hauterkrankungen, Allergien, Psychosomatik
Telefon +49 (0) 382 03 / 44 – 0
MEDIAN Klinik Wismar
Orthopädie, Unfallchirurgie, Onkologie,
Rehabilitation von Schwerbrandverletzten und
Patienten mit Wundheilungsstörungen und
Ödemen, EFL-Kompetenzzentrum
Telefon +49 (0) 38 41 / 646 – 0
NORDRHEIN-WESTFALEN
MEDIAN Kliniken Bad Oeynhausen
Klinik am Park · Weserklinik
Innere Medizin, Neurologie, Onkologie /
Lymphologie , Psychosomatik, Geriatrie
Telefon +49 (0) 57 31 / 865 – 0
MEDIAN Kliniken Bad Salzuflen
Klinik am Burggraben · Klinik Flachsheide**
Gynäkologie, Innere Medizin (Herz-KreislaufErkrankungen, Diabetes mellitus), Neurologie,
Orthopädie, Pneumologie / Allergologie,
Psychosomatik (Gynäkologische Psychosomatik,
Orthopädische Psychosomatik / Interdisziplinäre
Schmerztherapie), Unfallchirurgie /
EFL-Kompetenzzentrum, medizinischberufliche Rehabilitation, Geriatrie
Telefon +49 (0) 52 22 / 37 – 0
RHEINLAND-PFALZ
MEDIAN Reha-Zentrum Bernkastel-Kues
Klinik Bernkastel · Klinik Kues
Klinik Moselhöhe · Klinik Burg Landshut
Klinik Moselschleife
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neurologie,
Orthopädie, Psychosomatik
Telefon +49 (0) 65 31 / 92 – 0
SACHSEN
MEDIAN Klinik Berggießhübel
Orthopädie, Psychosomatik
Telefon +49 (0) 350 23 / 65 – 0
MEDIAN Klinik Bad Lausick
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Orthopädie
Telefon +49 (0) 343 45 / 61 – 0
SACHSEN-ANHALT
MEDIAN Klinikum Flechtingen**
Neurologie, Herz-Kreislauf, Gefäßerkrankungen
Telefon +49 (0) 390 54 / 81 – 0 oder 82 – 0
MEDIAN Klinik Kalbe
Orthopädie, Onkologie
Telefon +49 (0) 390 80 / 71 – 0
MEDIAN Klinik NRZ Magdeburg**
Neurologie, medizinisch-berufliche
Rehabilitation
Telefon +49 (0) 391 / 610 – 0
THÜRINGEN
MEDIAN Reha-Zentrum Bad Berka
Adelsberg-Klinik · Ilmtal-Klinik
Quellbrunn-Klinik
Herz-Kreislauf-, Gefäß-, Stoffwechselerkrankungen, Gastroenterologie, Gynäkologie,
Urologie und Onkologie, Psychosomatik
Telefon +49 (0) 364 58 / 38 – 0
MEDIAN Klinik Bad Lobenstein
Orthopädie, Verhaltensmedizinische
Orthopädie, Psychosomatik
Telefon +49 (0) 366 51 / 74 – 0
MEDIAN Klinik Bad Tennstedt**
Neurologie, Orthopädie
Telefon +49 (0) 360 41 / 35 – 0
Heiligendamm
Bad Sülze
Wismar
Berlin-Mitte
Kalbe
Bad Oeynhausen
Bad Salzuflen
Hoppegarten
Grünheide
Berlin-Kladow
Flechtingen
Magdeburg
Bad Tennstedt
Bad Berka
Braunfels
Bad Nauheim
Bad Camberg
Bad Schwalbach
Schlangenbad
Bernkastel-Kues
Bad Lausick
Berggießhübel
Bad Lobenstein
Bad Soden-Salmünster
Akutkrankenhaus
Reha-Klinik
Wiesbaden
Reha-Klinik mit Status eines
Akutkrankenhauses (Neurologie)
Pflegeheim
Baden-Baden
Ottenhöfen
Nordrach
Bad Krozingen
Bad Dürrheim
* Akutkrankenhaus gemäß § 108/109 SGB V
** Diese Kliniken haben zum Teil ebenfalls den Status eines Akutkrankenhauses (Fachbereich Neurologie).
*** Betreuungs- und Pflegeeinrichtung
Alle nicht gekennzeichneten Kliniken sind Rehabilitationskliniken.
IMpressum
Herausgeber
MEDIAN Klinik Heiligendamm
Zum Strand 1
18209 Heiligendamm
Telefon +49 (0) 382 03 / 44 - 0
Verwaltungsdirektion
Hagen-Volker Bendig
Projektleitung
Kerstin Frase
Software & Realisation
empira Software GmbH · Köln
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