Präsentation

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Die Zeit – diskret und
gequantelt?
Referat im Zuge der Lehrveranstaltung
Quantenphysik für Nichtphysiker
01.11.2009
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© W.W.Jellek
Erklärung vorab
• Die später geäußerten Vorstellung zu einer absoluten, gequantelten
Zeit sind meine Eigenen und haben (derzeit) keine
wissenschaftliche Basis. Ich habe sie in dieser Form vor ca. 15
Jahren geschaffen.
• Zum einfacheren Verständnis habe ich sie deshalb mit einer
anderen Hintergrundfarbe belegt:
– Blau: anerkannte physikalische Lehrmeinung
– Orange: Meine Eigenen Thesen
• Die Thesen sind selbstverständlich nicht ausgereift, sondern
müssen als Draft verstanden werden. Geschätzte zwei Monate
Gesamtaufwand können keine investierten Millionen Mannjahre
einer Quantenphysik ersetzen.
– ABER: meine Thesen sind genau so richtig oder falsch wie die
Quantenphysik (für die Philosophen hier im Saal ☺ )
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Kritik an der Quantenphysik
• Die Quantenphysik bietet nur (nicht allein im zeitlichen Aspekt) ein
WIE? aber kein befriedigendes WARUM?(*) an.
• Wenn alles eine Wahrscheinlichkeit > 0, kann alles irgendwann
eintreten und eine derartige Theorie hat - so eigentlich
unwiderlegbar - widerspricht streng genommen dem heutigen
Wissenschaftsbegriff. Sie gleicht vielmehr einem Orakel das
weissagt, wenn es morgen nicht regnet und nicht bewölkt ist, wird
die Sonne scheinen.
• Ich möchte mich einerseits Einstein anschließen der formuliert hat:
„Gott würfelt nicht“.
• Andererseits mein tiefes Unbehagen über die Existenz der Welle als
letztgültiges kleinstes Gut zum Ausdruck bringen. Wellen sind in
meinen Augen nichts anderes als Manifestationen von
Masseverhalten (im Sinne von viele) von Teilchen.
(*) nur durch Verständnis sind neue Erkenntnisse möglich.
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Der Weg zur Zeit/Phänomene I
• 4 Grundkräfte der Physik
– Schwache Kernkraft
– Starke Kernkraft
– Elektromagnetismus
– Masse
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Quantenfeldtheorie: Darstellung mit
Quarks
Relativitätstheorie, Gravitation
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Der Weg zur Zeit/Phänomene I
Lit[1]: Vereinheitlichende Theorien
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Der Weg zur Zeit/Phänomene I
• Vereinheitlichende Theorien
– (Super) Stringtheorie (ist bis heute nicht
nachweisbar) LIT[3]
– Branetheorie LIT[4]
– Schleifenquantentheorie (quantisiert auch die
Zeit) LIT[5]
• Plancksche Länge, Planksche Zeit
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Der Weg zur Zeit/Phänomene II
• Tunneleffekt LIT[5]
Dieser Effekt ist mit der Schrödingergleichung erklärbar und hängt mit den
verwendeten Wahrscheinlichkeitsmodellen zusammen. Mit einer sehr kleinen
Wahrscheinlichkeit kann die Tunnelung über sehr kurze Distanzen funktionieren.
Nichtsdestotrotz ist das keine anschauliche Erklärung.
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Der Weg zur Zeit/Phänomene III
• Quantenverschränkung LIT[6]
– Sofortige Wirkung über „beliebige“
Entfernungen von verschränkten Teilchen
(meist Photonen aber auch einfache Atome)
– Quantenzustände können – „sofort“ –
übertragen werden (z.B.: Spins).
• Erläuterung: das sofort kann aber nicht unmittelbar genutzt werden, da die
verschränkten Teilchen zuvor mit Lichtgeschwindigkeit auseinander geschickt werden.
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Zeit im Blickpunkt der
Quantenphysik
„Die Zeit ist etwas ziemlich Widerspenstiges“ … „Die Quantenkorrelationen, die
wir untersuchen, sind völlig unabhängig davon in welcher Entfernung ich die
Experimente mache und in welcher relativen zeitlichen Anordnung. Hier
sind offenbar Raum und Zeit irrelevant. Da "wissen" zwei Prozesse
voneinander innerhalb einer Zeit, in der gar kein raumzeitliches Signal
übertragen werden kann.“ (Anton Zeilinger, FAZ 1.6.2003)
„Zeit ist das, was man von der Uhr abliest.“ (Albert Einstein)
„Ich glaube, dass unserem gegenwärtigen Bild der physikalischen Realität, vor
allem hinsichtlich des Wesens der Zeit, ein gewaltiger Umsturz bevorsteht,
er wird vielleicht sogar noch größer sein, als die Umwälzung, die bereits
durch Relativitätstheorie und Quantenmechanik ausgelöst worden ist.“
(Roger Penrose)
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Zeitdefinition klassisch
• Ursprung in Tag und Nacht und nach
Sonnenstand auch Jahreszeiten.
• Einteilung des Tages in kleinere Einheiten,
schließlich auch Sekunde.
• Erst die Notwendigkeit die Zeit genau zu
messen hat zur heutigen Definition
(Quarzschwingungen, Atomuhren) geführt
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Probleme der Zeitdefinition
• (heutige) Uhren können immer nur relative
Zeiten messen – sie lassen die
Möglichkeiten von absoluter Zeit nicht zu
– Folge: (heutige) Physik baut auf relativer Zeit
auf und muss mit dieser Beschränkung
zurechtkommen
• Anders formuliert: absolute Zeit lässt sich
nicht mit (heutigen) Uhren messen
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Zeit, Urquant, Figurform Definition
• Die kleinste Zeiteinheit (Zeitquant) ist die Definition für
ein Maß an standardisierter Veränderungen, innerhalb
dessen nur eine ausgewählte Figur für die beteiligten
Urquanten möglich ist.
• Das kleinste Teilchen im Universum ist ein Urquant, alle
anderen Teilchen besteht nur aus dem Wechselwirken
von Urquanten (und Nicht Urquanten) in Figurformen
• Figurformen sind universell gültige
Formtransformationen (Regelwerk) für Urquanten, die
alle bestehenden Kräfte/Eigenschaften des Universums
erzeugen.
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These 1: Die Zeit ist gequantelt
• Die Zeit ist diskret und gequantelt und universell gültig
• Unteilbarkeitsprinzip: Zwischen zwei Zeitpunkten A und B die im
heutigen Sinn näherungsweise in Sekunden angegeben werden
können (Planksche Zeit?) existiert keine Zeit und demnach auch
kein Universum.
– Ähnlich einem Film existiert das Universum nur in ‚Slides‘
• Ausschließlichkeitsprinzip: In einem Zeitquant ist für die
beteiligten Urquanten nur eine Veränderung (Figurformen) =
Veränderungspotenzial möglich. Die Veränderung kann nicht in
einen Teil Bewegung und einen Teil Erzeugung von Eigenschaften
fließen, sondern muss ausschließlich auf eine Figurform beschränkt
sein (*).
–
–
Erläuterung: Alle Eigenschaften (Masse, Bewegung, etc. werden durch Formfiguren erzeugt)
(*) Es sei denn die Figurform selbst beeinflusst mehrere Eigenschaften.
• Universalprinzip: In Summe gesehen gelten ganz bestimmte
Regeln für die Überführung von Slide A zu Slide B (Figurformen) für
jeden einzelnen Urquant, sofern er sich in einer Figur befindet.
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These 2: Alle Urquanten treffen
sich in einem Punkt(1)
•
•
•
•
Relatives Berührungsprinzip: Das Universum ist derart gestaltet, dass
sich alle Urquanten in einem Punkt treffen bzw. berühren. Sollten nicht alle
Urquanten mit allen Wechsel wirken müssen, so genügt eine geringere
Berührungsmenge.
n-Dimensonalitätsprinzip: Das Universum weist „schlimmstenfalls“ n
Dimensionen auf, wenn es m Urquanten hat, wobei n = log2(m), nur
dadurch ist die Berührung aller Urquanten gegeben.
Minimalitätsprinzip: Sollten nicht alle Urquanten mit allen Wechsel wirken,
so genügt eine geringere Berührungsmenge. m ist auf Fall jene Menge an
Urquanten, die gleichzeitig Wechsel wirken können und in einer Figurform
gleichzeitig vorkommen können, wenn die Dimensionalität n = log2(m) ist.
Projektionsprinzip: Die von uns erlebte 3 dimensionale Räumlichkeit des
Universums ist lediglich eine Projektion aus einem n Dimensionalen
Universum.
(1) Diese These wird in diesem Vortrag nicht weiter behandelt,
da der Schwerpunkt auf der Zeit liegt.
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Zeitquant, Figurformen: Wie könnte
man sich das vorstellen?
Figur 1 zum
Zeitpunkt A
Zeitpunkt A
1 Zeitquant
Figurform
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Zeitpunkt B
Figur 1 zum
Zeitpunkt B
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Ausschließlichkeitsprinzip I
5€ Laden
F1:5€
F2:5€
F3:5€
Wenn man mit 5€ (Veränderungspotenzial) in einen 5€ Laden (mögliche
Figurformen) geht kann man nur genau ein (aus beliebig vielen) Produkt
mit 5€ kaufen.
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Ausschließlichkeitsprinzip II
• Gilt für Körper, dass die enthaltenen Urquanten sich in einem
Zeitquant entweder mit Lichtgeschwindigkeit bewegen können oder
Masse erzeugen. Je schneller sich ein Körper bewegt, desto
weniger Zeitquanten sind übrig um andere Eigenschaften zu
erzeugen und mit anderen Körpern zu interagieren, deshalb eine
scheinbare Verzögerung der klassisch definierten Zeit.
• Da auch Photonen Eigenschaften haben müssen Sie ebenfalls
Wechselwirken um diese zu Erzeugen und Ihre Bewegung dafür
unterbrechen. Deshalb müsste die wahre „Lichtgeschwindigkeit“ im
Sinne einer Grenzgeschwindigkeit höher sein.
• Teilchen die sich mit Grenzgeschwindigkeit bewegen müssten für
uns unsichtbar sein, weil sie keine Eigenschaften (Figurformen
eingehen) erzeugen können, da Sie Ihre komplettes
Veränderungspotenzial in die Fortbewegung investieren.
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Überlagernde Figurformen
• Im Universum gibt es eine endliche Anzahl an Figurformen and
denen eine endliche Anzahl von Urquanten (und selbstverständlich
Nicht-Urquanten) beteiligt sind.
• Diese Formfiguren erzeugen Eigenschaften.
• Teilchen höherer Ordnung bestehen aus Urquanten und einer
zyklischen Abfolge von Figurformen über die Zeit
– Z.B.: wenn die Figurformen durchnummeriert wären könnte eine Kette
– -1-1-2-3-1-1-2-3-… bestehen, jeweils im Übergang von einem Zeitquant
zum nächsten
• Bei gleichzeitiger Anwesenheit von mehreren Figurformen in
unmittelbarer Nachbarschaft kann es vorkommen, dass sich ein
Urquant in eine Nachbarfigur gesellt
–
–
–
Kette1: 1-1-2-3-1-1-2-3-1-1
Kette2: 2-3-4-5-6-2-3-4-5-6
Kette3: 4-1-1-1-1-1-4-1-1-1
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Wird ersetzt durch
2,3,4 in n-dimensionaler
1 Nachbarschaft dient quasi
7 als Schlüssel.
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Erklärungen
• Tunneleffekt: das durchtunnelnde Teilchen befindet sich zu keinem
Zeitpunkt wirklich im durchtunnelnden Bereich.
• Verschränkung: in Zusammenhang mit These2 erklärt; zum
Zeitquant der „Auslösung“ wird eine Figurform „Verschränkung“
abgearbeitet. Nachdem die wahre Anordnung im n Dimensionalen
Raum nicht der erlebten Wirkung (Abbildung in 3D)
• Urknall: Zum Zeitpunkt vor dem Urknall war das n dimensionale
Universum vollgepackt mit Urquanten, nachdem keine Lücke (NichtUrquanten) vorhanden waren gab es keine Möglichkeit zur
Veränderung und keine Zeit. Durch das herausbrechen von endlich
vielen Urquanten durch eine extrouniversales Ereignis stand
bestand die Möglichkeit zu Veränderung.
• Schrödingers Katze: hinfällig (weil sich die Frage in der Form nicht
mehr stellt)
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Vorhersagen
•
•
•
•
•
•
Grenzgeschwindigkeit ist größer als die Lichtgeschwindigkeit, da Photonen
zumindest einen Zeitquant brauchen um die Eigenschaft Wellenlänge zu
erzeugen.
Das Wellenverhalten von Teilchen tritt deshalb auf, weil es sich um eine
zyklische Abfolge von Figurformen handelt (die einen Welleneffekt
erzeugen), der Urquant ist und bleibt Urquant (=Teilchen).
Manche physikalische Phänomene treten nur dann auf wenn die Zyklen von
zwei (oder mehr) Beteiligten der Figurformen Abfolge zu einem bestimmten
Zeitquant die gleiche/ähnliche oder korrespondierende Eigenschaft
erzeugen. (z.B. Tunneleffekt)
Massefluktration: Die (theoretisch) messbare Gesamtmasse des
Universums müsste von Zeitquant zu Zeitquant schwanken, da die
Masseeigenschaft nur in gewissen Abständen/Zyklen erzeugt wird (z.B bei
bewegten Objekten).
Ähnlich wie bei der Umstellung der Planetenberechnungen von einer
erdzentristischen Einstellung zu einer solarzentristischen, wird auch eine
Änderung der Zeitdefinition zu einfacheren Modellen führen.
Es muss sich mathematisch beweisen lassen, dass ein Universum, das aus
kontinuierlicher Zeit besteht nicht existieren kann.
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Literatur
• WIKIPEDIA
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LIT[1]: http://de.wikipedia.org/wiki/Grundkräfte_der_Physik
LIT[2]: http://de.wikipedia.org/wiki/Stringtheorie
LIT[3]: http://de.wikipedia.org/wiki/D-Brane
LIT[4]: http://de.wikipedia.org/wiki/Schleifenquantengravitation
LIT[5]: http://de.wikipedia.org/wiki/Tunneleffekt
LIT[6]: http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenverschränkung
• Alle anderen Ideen und Konzepte (orange) stammen ausschließlich
von mir
• Handouts und Foliensatz
– auf meiner Homepage: www.unet.univie.ac.at/~a8555552/
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