Programm - Heinrich-Böll-Stiftung

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Input und Gespräch mit Dr. Jasmin Siri (Soziologin) und Pat Drenske (Ratsmitglied, B90/DIE GRÜNEN)
Veranstaltungsort: Sophienstraße 2, Künstlerhaus Hannover / barrierefrei zugänglich
„Die Politik des ,Gender-Mainstreaming‘ mit all ihren Folgeerscheinungen wie Frauenquoten,
Gleichstellungsbeauftragten und staatlicher Propaganda für sexuelle Minderheiten lehnt die AfD
rigoros ab“, so steht es in dem Wahlprogramm der Alternative für Deutschland (AfD) für die Landtagswahlen in Baden-Württemberg. Eine Partei, die sich 2013 in Zeiten ihrer Gründung durch die
Kritik am Euro definierte, positioniert sich nun auch in anderen Politikbereichen. Das Ergebnis sind
deutlich rechtspopulistische Äußerungen.
Es wird vom „Erfolgsmodell Familie“ gesprochen und der „Aufwertung der Rolle der Mutter“. Wir
wissen, noch immer muss in vielen Bereichen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Ungleichheit von Mann und Frau festgestellt werden - aber für die AfD gehören Gleichstellungsbeauftragte
abgeschafft?
Wir sprechen über
Wie definiert die AfD die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft?
Frauke Petry und Beatrix von Storch, zwei Frauen an der Spitze: Welche Rolle spielen Frauen in der
Partei?
Inwieweit wählen oder sympathisieren Frauen mit der AfD?
Wie gefährden und beeinflussen populistische Äußerungen der AfD die demokratische
Meinungsbildung?
Dr. Jasmin Siri, Universität Bielefeld, forscht zu politischer Soziologie, soziologischer Theorie und
politischen Organisationen. Sie ist u.a. Mitautorin des Policy Papers „Alternative für Frauen? Rolle,
Netzwerke, geschlechterpolitische Positionen in der Alternative für Deutschland (AfD)“, hrsg. vom
Stiftungsverbund der Heinrich-Böll-Stiftung.
Nach einem Input von Dr. Jasmin Siri, leitet Pat Drenske das Gespräch und führt durch den Abend.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der „Woche gegen Rechts – für Demokratie“, die von einem breiten Bündnis und zahlreichen Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik
organisiert wird.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die
rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind,
den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Informationen und Kontakt
Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds.
Warmbüchenstraße 17 | 30159 Hannover
Fon: 0511 30 18 57 0 | info@slu-boell.de | www.slu-boell.de
Gestaltung: pixalix design hannover | Illustration: © RetroClipArt - Fotolia
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