Mensch, Natur und Umwelt Das Gehirn - Die Schaltzentrale

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Mensch, Natur
und Umwelt
Das Gehirn - Die Schaltzentrale des Körpers
Synapsen:
Der englische Neurophysiologe Charles Scott Sherrington führt 1897 den Begriff für jene
Schaltstellen ein, an denen Nervenzellen miteinander und mit anderen Zelltypen in Kontakt
treten.
Limbisches System:
Gehört evolutionsgeschichtlich zum ältesten Teil des Gehirns. Es ist maßgeblich an der
Entstehung und Kontrolle von emotionalem Verhalten wie Angst, Wut, Sexualität, Aggression,
Freude und an Lernprozessen sowie an der Gedächtnisbildung beteiligt.
Großhirnrinde:
Äußere gefurchte und stark gefaltete Schicht des Großhirns. Die beim Mensch etwa 1,3 bis 4,5
Millimeter dicke Großhirnrinde enthält einen Hauptanteil alles Neuronen und integriert die
Tätigkeit des gesamten zentralen Nervensystems.
Neuronen:
Heißen Nervenzellen. Sie können sich auch im hohen Alter noch neu bilden, haben neuere
Studien ergeben. Durch Training, wie z.B. Gedächtnistraining und körperliche Aktivität kann sich
das gesamte Nervensystem weiteraufbauen. Lange Zeit dachte man, dass die Milliarden von
Nervenzellen im Großhirn unersetzlich seien.
Wichtig ist nicht nur die Leistung einer jeden einzelnen Nervenzelle, sondern der Austausch
zwischen den Neuronen. Also: Wir können unserem Gehirn auf die Sprünge helfen.
Neuro-Enhancement:
Der Begriff ist abgeleitet vom englischen Wort "enhance, was "verbessern" oder "erhöhen"
bedeutet. Mit Neuro-Enhancement meint man also eine Steigerung der Gehirnleistung mit
bestimmten Arzneimitteln wie Ritalin und Amphetaminen. Diese Medikamente verbessern die
Konzentrationsfähigkeit und werden bei Krankheiten wie ADHS verschrieben.
Hirnströme:
Die Summe der von Nervenzellen der Großhirnrinde ausgehenden elektrischen Aktivität. Diese
wird in unterschiedliche Frequenzen eingeteilt also in schnelle oder langsame Gehirnwellen. Die
Hirnströme können graphisch dargestellt werden.
Kernspintomographie (auch Magnetresonanztomographie, kurz MRT genannt):
Eine Technik, die die Struktur von Geweben und Organen sichtbar macht und daher zu den
"bildgebenden Verfahren" zählt. Sie funktioniert mit einem starken Magnetfeld, das auf den
Körper einwirkt. Jede Gewebeart reagiert dabei anders auf die magnetische Anregung. Der
Kernspintomograph registriert diese Unterschiede und stellt so das Innenleben eines
Körperorgans in farbigen, kontrastreichen Bildern dar.
Die aktiven Körperareale sind durch einen erhöhten Blutfluss zu erkennen. Dadurch kann auch
eine aktive Hirnregion wiedergegeben werden.
Elektrode
… ist ein Leiter, der im Zusammenspiel mit einer Gegenelektrode in Wechselwirkung steht. Die
meisten Elektroden bestehen aus Metall. Sie führen Strom zu, z.B. an der Kopfhaut angebracht
messen sie die elektrische Aktivität von Neuronen an der Großhirnrinde und liefern Daten.
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