Schultheater-Konzept für Schülerinnen und Schüler mit mehreren

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Format: Vortrag
Themenblock: 7. Inklusive Modelle
Autoren: Gisela Troost, Lukas Wunder
Titel: Schultheater-Konzept für Schülerinnen und Schüler mit mehreren Behinderungen und wer
sonst noch dazukommen mag!
Englisch: Concept for theatre in schools for multiple handicapped pupils and everybody who also
wants to come!
Entstanden ist das Schultheater 2007 am Haus am Dornbuschweg, der Schule für blinde,
sehbehinderte und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche der Nikolauspflege Stuttgart. Seit
2013 ist es eine feste Kooperation mit einer Grundschulklasse der inklusiven Betty-Hirsch-Schule,
einer Grund-, Förder- und Werkrealschule für Schülerinnen und Schüler mit und ohne
Seheinschränkung. Es finden gemeinsame Unterrichtseinheiten in Vorbereitung und Durchführung
des Theaterprojekts statt. Eingeladen zu den Aufführungen sind alle Klassen der beiden Schulen und
auch eine Grundschule aus der Nachbarschaft. Bei den verschiedenen Abläufen können die sehenden
Kinder Beobachtungen machen, wie verschieden die Zugänge im Rahmen des Theaters stattfinden.
Zum Beispiel was es bedeutet, blind das Theater wie ein Hörspiel zu verfolgen,
Theaterkartenkontrolle spürbar für einen mehrfachbehinderten Theaterbesucher durchzuführen
oder Schauspieler mit Rollstuhl oder Langstock auf der Bühne zu erleben. Das buntgemischte
Publikum würfelt sich selbstverständlich bei den Mitmach-Aktionen und beim Applaus durcheinander
– echt inklusiv!
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Das Event „Theater“ ist der attraktive Anlass für die Schülerinnen und Schüler aus allen
Schularten etwas beizutragen und teilzunehmen.
Vielfältige Interaktionsmöglichkeiten durch vielerlei Aufgabenbereiche
o Inhaltliche Erarbeitung/ Zugang zum Stück finden
o Co-/Schauspieler, Rollenverständnis erarbeiten
o Wiederholung als Mittel
o Bühnenbild
o Werbung/Einladung
o Eintrittskartenausgabe und -kontrolle
o Rolle als aktiver Theaterbesucher
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