Das Römische Reich zur Zeit der späten Republik, Geschichte

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Geschichte
Christian Schultze
Das Römische Reich zur Zeit der späten
Republik
Res publica
Studienarbeit
Technische Universität Chemnitz, Philosophische Fakultät
Professur Antike und Europa
Proseminar: Der Krieg gegen Jugurtha
Wintersemester 2007/08
Das römische Reich zur Zeit
der späten Republik
Inhaltsverzeichnis
1. FRAGESTELLUNG................................................................................................ 3
2. EINLEITUNG.......................................................................................................... 4
3. DIE RÖMISCHE GESELLSCHAFT IM 1. JH. V. CHR. .......................................... 5
4. PARTEIENDISKUSSION ....................................................................................... 7
4.1 Optimates ......................................................................................................................................... 8
4.2 Populares ......................................................................................................................................... 9
4.3 Die großen Feldherren Roms ....................................................................................................... 10
5. ZERGLIEDERUNG DER ARISTOKRATISCHEN MACHT .................................. 11
6. DER WEG VON DER RES PUBLICA ZUR RES PUBLICA ................................ 12
7. SCHLUSSBETRACHTUNG................................................................................. 14
8. LITERATURVERZEICHNIS ................................................................................. 15
2
1. Fragestellung
Bereits viele Autoren haben eine Darstellung der Geschichte vom Ende der res
publica geschrieben, doch gelangt man bei ihnen in der Regel sehr schnell an
Punkte, an denen sie die römische Geschichte auf eine andere Art und Weise
interpretieren. „Die Militärdiktatur in Rom, deren Errichtung das Ende der auf
Sklaverei beruhenden Römischen Republik besiegelte, setzte sich unter erbitterten
Klassenkämpfen und in einer Atmosphäre kraß verschärfter sozialer Widersprüche
durch.“1 Eine andere Auffassung: „[Es] handelt sich nicht nur um einen politischen
Konflikt, sondern um eine Revolutionierung des ganzen römischen Daseins.“2 So
lauten in Kürze zwei dieser Interpretationen der Geschehnisse in der späten
Republik, wobei die meisten anderen Darstellungen in ihrem Wesen weniger radikal
sind. Im Wesentlichen bestehen die Unterschiede in den Arbeiten über diese Zeit aus
einer differenzierten Art, „Ereignisbausteine“ zusammenzufügen. Jeder Historiker
interpretiert die verschiedenen Ereignisse des 1. Jh. v. Chr. anders, fügt sie
zusammen und erhält so ein ganz eigenes Bild der Geschehnisse. In dieser
hochinteressanten Zeit des Wandels eines erfolgreichen Staaten-Modells zu einem
noch erfolgreicheren gleicht die Konstruktion von Geschichte einem Spiel mit
Bauklötzen.
Das Ergebnis von 100 Jahren Bürgerkrieg bleibt jedoch genauso umstritten wie der
genaue Verlauf: Wer gewinnt letztendlich das Römische Reich? Sind es die
Populares oder die Optimates? Oder muss man den letzten der „großen Männer“
dieser Zeit – Kaiser Augustus – als den einzigen und endgültigen Sieger dieser Zeit
betrachten? Was geschieht in dieser Zeit mit der res publica? Mit diesen Fragen wird
sich diese Arbeit beschäftigen.
Zunächst wird die allgemeine Lage des Römischen Imperiums in der Zeit der späten
Republik dargestellt. Hierbei werden einige Probleme aufgeworfen, die im
Zusammenhang mit dem Beginn und mit dem Verlauf der Bürgerkriege wichtig
waren, um diese danach eingehender zu betrachten. Im Schlussteil wird ein
Resümee
der
Geschehnisse
gezogen
und
eine
abschließende
Bewertung
vorgenommen.
1
Vgl. Uttschenko, S. L.: Der weltanschaulich – politische Kampf in Rom am Vorabend des Sturzes der Republik,
Berlin 1956, 2.
2
Vogt, Joseph: Weltreich und Krise, Römische Republik II, Band 133, Freiburg im Breisgau 1962, 9.
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