Flyer Werteforum 2013

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10.07.2013
11:26 Uhr
Seite 1
Mit freundlicher Unterstützung der
Herzlich willkommen zum Mindener
„min + din“-Werteforum 2013
Wilhelm Altendorf GmbH & Co. KG
Wettinerallee 43/45 | 32429 Minden
Und so freuen wir uns, auch in 2013 drei besondere
Referenten vorstellen zu dürfen. Erfreulich ist auch, nach
vielen Jahren mit Sawsan Chebli wieder eine Rednerin
zu Gast zu haben, deren Vita äußerst bemerkenswert ist.
Der eine Referent startete vor mehr als dreieinhalb Jahrzehnten als Hans Esser bei der BILD-Zeitung, der andere
vertritt Deutschlands auflagenstärkste Zeitung heute
überzeugend in den Talkshows. Beide zusammen schlagen
nicht nur den Bogen über mehr als 30 Jahre Mediengeschichte und -politik, sondern geben ebenso wie
Sawsan Chebli ihre Einschätzung der Werteveränderung
in unserer Republik beim Mindener Werteforum 2013.
Wilfried Altendorf | Wilhelm Altendorf GmbH & Co. KG
Tom Altendorf | Wilhelm Altendorf GmbH & Co. KG
Dr. Jörg-Friedrich Sander | Minden Marketing GmbH
Ein Produkt der Minden Marketing GmbH
Weitere Informationen sowie
abholbare freie Eintrittskarten* bei der
Minden Marketing GmbH
Domstraße 2 | 32423 Minden
Tel.: 05 71-829 06 59 | Fax: 05 71-829 06 63
[email protected] | www.minden.de
www.mindenmarketing.de | www.minden-erleben.de
*Ausgabetermine der Karten
jeweils ab 10.00 Uhr bei der
Minden Marketing GmbH:
Septembertermin: ab Sa, 24. Aug.
Oktobertermin: ab Sa, 21. Sept.
Novembertermin: ab Sa, 26. Okt.
(Einmalige Ausgabe von max. 2 Karten
pro Abholer solange der Vorrat reicht.)
Gestaltung: [email protected]
|
Über die anhaltende Nachfrage nach unserem Werteforum freuen wir uns sehr. Interessante Themen und
Redner, die die Menschen wirklich interessieren, gibt es
genug – die „Richtigen” zu finden und für unser Mindener
Werteforum zu gewinnen ist die manchmal herausfordernde Aufgabe.
V.i.S.d.P: Minden Marketing GmbH, Dr. Jörg-Friedrich Sander, Domstr. 2, 32423 Minden
Flyer Werteforum DRUCK 7-2013:Layout 1
min + din
Wie Minden entstand
Die Gründungslegende*
der Weserstadt Minden –
seit 798 merk-würdig
Mindener
„min + din”
Werteforum
2013
Drei merk-würdige
Ausführungen zu den
Werten in unserer
Gesellschaft.
In Minden zu hören
bei der Wilhelm
Altendorf Maschinenbau GmbH & Co. KG,
Wettinerallee 43/45,
Minden.
Den seit 772 währenden
Eroberungsfeldzügen Karls
des Großen im sächsischen Stammesgebiet
stellte sich der Sachsenführer Widukind entgegen. Nach erbitterten
Kämpfen kam es jedoch
um 798 zu einem Friedensschluss am Fuße
seiner Burg am Weserufer.
„Diese Burg soll nun „min“
und „din“ (mein und dein)
sein“ konstatierte
Widukind, worauf Karl der
Große erwiderte: „Alsdann
wollen wir sie auch nach
dieser Teilung benennen,
„min“ und „din“ soll sie
fernerhin heißen“.
So bekam die Weserstadt
Minden 798 ihren Namen
– merk-würdig!
*Mehr zu Fakten und Fiktion
der Gründungslegende unter
www.minden-erleben.de
„min + din“
Mindener Werteforum 2013
Schon bei der Gründung Mindens 798
spielten Toleranz und Kooperation eine
bedeutende Rolle. Der Legende nach
verdankt die Weserstadt ihren Namen
einem friedenstiftenden Disput zwischen
Kaiser Karl dem Großen und seinem
einstigen Widersacher Widukind (siehe
links).
Doch wie verhält es sich heute mit
unseren Werten und unserem Wertebewusstsein? Ist in einer Zeit, in der die
Schere zwischen Arm und Reich immer
stärker auseinanderklafft, der Ehrliche
immer noch der Dumme, und rechtfertigt
allein der Erfolg die Mittel? Müssen
unsere Kinder wirklich ihre Ellenbogen
einsetzen, um bestehen zu können?
Und was ist der jungen Generation
wirklich wichtig? Wo sind unsere Vorbilder heute? Welche Instanzen definieren
unseren Wertekodex? Und wie ist die
neue Sehnsucht vieler Menschen nach
Werten zu verstehen? Fragen, für deren
Diskussion das Mindener Werteforum
auch 2013 Anregungen geben möchte.
Ort:
Wilhelm Altendorf Maschinenbau GmbH
& Co. KG, Wettinerallee 43/45, Minden
Flyer Werteforum DRUCK 7-2013:Layout 1
10.07.2013
11:26 Uhr
Seite 2
Dienstag, 15.10.2013
19.30 Uhr
„Die Macht der Medien”
Nikolaus Blome
Stellvertr. Chefredakteur
der Bild-Zeitung und Leiter
des Hauptstadtbüros
Dienstag, 19.11.2013
19.30 Uhr
„Islam, Integration und
interreligiöser Dialog”
Sawsan Chebli
Nahost-Expertin und
Grundsatzreferentin für interkulturelle Angelegenheiten
beim Berliner Innensenator
Prof. Dr. Chr. Pfeiffer
Kriminologe
Alexander Graf
von Schönburg
Autor und Journalist
Henryk M. Broder
Autor und Journalist
2008
Donnerstag, 19.09.2013
19.30 Uhr
„Schöne neue Welt Expeditionen zu den Werten
unserer Gesellschaft”
Günter Wallraff
Journalist und Schriftsteller
2007
Bisher zu Gast im Hause Altendorf:
Der Fall Guttenberg und die Causa
Wulff sind nicht vergessene Beispiele
dafür, wie Politik und Medien
zusammenhängen, nicht selten mit
tragischem Ende.
Gerade den Massenmedien wird
gern nachgesagt, sie könnten Politik
„machen“, mit Kampagnen ganze
Regierungen vor sich hertreiben.
Stimmt das?
Vermag ein einziges Medium, einen
Menschen beim Publikum beliebt
oder unbeliebt zu machen, Themen
hoch- oder niederzuschreiben?
Welche Macht haben Medien?
Welche Macht hat die BILD-Zeitung?
Darüber gibt BILD-Hauptstadtchef
Nikolaus Blome Auskunft beim
Mindener Werteforum 2013.
Dass der Islam eine Ethikreligion sei, könne man
der deutschen Öffentlichkeit nicht so leicht vermitteln, so Chebli, die sich selbst als religiöskonservativ bezeichnet. Der Mensch sei das
wertvollste Wesen Gottes und der Islam sei da,
um den Menschen das Leben zu erleichtern.
Als Muslim müsse man Verantwortung für die
Gesellschaft übernehmen und Vorbild sein, wo
immer man auch lebe. Sawsan Chebli plädiert
dafür, Islamdiskurse von Debatten über Integration stärker zu trennen. Dabei könne man das
Thema Integration gelassen sehen, denn Deutschland stehe viel besser da, als viele meinten. Sie
wünsche sich, dass das Kopftuch nicht länger
als Zeichen für Rückständigkeit und mangelnder
Bildung von Frauen betrachtet werde. Muslimen
rät sie zu mehr Gelassenheit, auch im Umgang
mit Sarrazin und seinen Unterstützern.
Es sei wichtig, auf die Menschen zuzugehen, das
Gespräch zu suchen, um zu verstehen, warum sie
so dächten, wie sie dächten. Chebli unterstützt
den Berliner Innensenator beim Dialog mit den
Muslimen. Islam, interreligiöser Dialog und Integration sei dabei ihr Aufgabengebiet. Indem sie
Projekte für junge Muslime anschiebe, wolle sie
dazu ermuntern, sich für die Gesellschaft stark
zu machen und ein anderes Islambild zu zeigen.
Dr. Heiner Geißler
Bundesminister a.D.
Michael Jürgs
Journalist und
Buchautor
Bernhard Bueb
Autor, ehem. Leiter
des Internats Salem
Dr. Stephan Articus
Gesch.-führ. Präsidialmitgl. d. Dt. Städtetages
Heinz Buschkowsky
Bezirksbürgermeister
von Berlin-Neukölln
Meinhard Miegel
Denkwerk Zukunft,
Autor
2009
„Ich träume davon, dass wir Muslime
ein anderes Bild des Islams zeigen"
SAWSAN CHEBLI
2010
Günter Wallraff ist wieder undercover
unterwegs. Niemand hat mehr Missstände aufgedeckt als er.
Als »Michael G.« recherchierte er den
Alltag in deutschen Callcentern, das
Ausbeuten der Paketfahrer wurde deutlich, als er selbst in die Rolle schlüpfte.
Bis zur Erschöpfung arbeitete Wallraff
als Niedriglöhner in einer Fabrik, die für
Lidl Brötchen backt, und erlitt mehrfach
Verletzungen. Und auch das Schicksal
vieler Obdachloser im deutschen Winter
hat er am eigenen Leibe erfahren.
Mit seinen zahlreichen TV-Beiträgen
sowie dem Buch „Ich, der andere“ mit
Reportagen aus vier Jahrzehnten und
seinem neuesten Werk „Aus der schönen neuen Welt“ hält Wallraff unserer
Gesellschaft den Spiegel vor und gibt
Aufschluss über unser Werteverständnis
heute.
Sein Fazit: In einem reichen Land leben
heute immer mehr Menschen »ganz
unten«, und das droht die Gesellschaft
zu zerreißen.
„…Politiker, die Angst vor den Medien
haben, sind im falschen Beruf…“
NIKOLAUS BLOME
Der Vater von
Sawsan Chebli floh
als palästinensischer
Flüchtling 1969 aus dem
Libanon über Ost-Berlin
nach West-Berlin, wo er
später einen Asylantrag
stellte. Zuvor lebten die
Eltern knapp 20 Jahre in
einem Flüchtlingslager im
Libanon. Dort wurden elf
ihrer zwölf Geschwister
geboren.
Aufgewachsen ist Sawsan
Chebli in einer Dreiraumwohnung in Moabit.
Der Vater ist Analphabet,
die Mutter spricht und
schreibt nur Arabisch.
Die heute 34-Jährige kam
praktisch ohne Deutschkenntnisse zur Schule
und spricht heute fünf
Sprachen. Verheiratet ist
sie mit einem Muslim.
Der Glaube gibt der praktizierenden Muslima Kraft
und Klarheit und hat ihr
bei der Karriere geholfen:
Sawsan Chebli, ehemals
geduldetes Flüchtlingskind, ist die erste
Grundsatzreferentin des
Berliner Innensenators
für interkulturelle
Angelegenheiten
2011
„…man muss sich verkleiden, um
die Gesellschaft zu demaskieren...“
GÜNTER WALLRAFF
Nikolaus Blome studierte
Geschichte, Volkswirtschaft und Politik
in Bonn und Paris.
Er war Büroleiter Brüssel
und stellv. Chefredakteur
der Zeitung «Die Welt».
Seit 1997 ist Blome für
Axel Springer tätig.
Der 49-Jährige ist seit
2011 stellvertretender
Chefredakteur der BILDZeitung und Leiter des
BILD Hauptstadtbüros in
Berlin. Zusätzlich hat
er die Verantwortung für
das Wirtschaftsressort
der Zeitung übernommen.
Blome wurde für seine
Arbeiten mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem
Theodor-Wolff-Preis.
Iris Radisch
Autorin und
ZEIT-Publizistin
Hans Herbert v. Arnim
Willi Lemke, UN-Sonder- Hans-Ulrich Jörges
Rechts- und Wirtberater f. Sport im Dienste Journalist
schaftswissenschaftler v. Frieden u. Entwicklung
2012
Die Person
Günter Wallraff ist
untrennbar verbunden
mit den Rollen, in die
der Autor und Journalist
für seine Recherchen
geschlüpft ist.
So war er als Hans Esser
vier Monate als „BILD“Reporter tätig und erlebte
als Türke Ali Levent am
eigenen Leib, womit
Gastarbeiter in Deutschland zu kämpfen haben.
Seine Erfahrungen
publizierte Wallraff: 1977
erschien „Der Aufmacher.
Der Mann, der bei BILD
Hans Esser war“, 1985
wurde „Ganz unten“
publiziert und machte
den Autor quasi über
Nacht berühmt. Dabei
schrieb Wallraff, der 1942
in der Nähe von Köln
geboren wurde, in den
1950er-Jahren zunächst
Gedichte und arbeitete
als Buchhändler. Erst
seine zurückgewiesene
Wehrdienstverweigerung
machte ihn zum politischen Kämpfer, der noch
immer in verschiedene
Rollen schlüpft, um Missstände anzuprangern.
Dr. Burkhard Schwenker Bischof Dr. Wolfgang
Huber, RatsvorsitzenCEO Roland Berger
der d. EKD 2003-2009
Consulting
Leoluca Orlando
Ital. Jurist, Autor und
Politiker
Daniel Domscheit-Berg Dr. Norbert Lammert
Informatiker und Mit- Bundestagspräsident
begründer v. Wikileaks
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