Theater_in_der_Josefstadt2

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23. April 2009, Theater in der Josefstadt
Pressegespräch und Spielplanpräsentation
mit Herbert Föttinger, Günter Rhomberg, Alexander Götz
und Christopher Hampton
In der Spielzeit 2009/10 setzt Direktor Herbert Föttinger mit sechs Uraufführungen
weiter auf Auftragswerke für die Josefstadt und die Zusammenarbeit mit
zeitgenössischen Autoren. Verstärkt wird die internationale Vernetzung und innerhalb
Österreichs die Synergie durch Koproduktionen, Kooperationen und Gastspiele.
Im September wird die Josefstadt nach der Sommerpause ein kräftiges
Lebenszeichen von sich geben. Mit zwei starken leading Ladies in Titelrollen und
zwei legendären Stoffen: In der Josefstadt verstrickt Katharina Straßer als Lola in
„Der blaue Engel“ Professor Unrat in Liebeswirren, und in den Kammerspielen betört
Mirjam Weichselbraun als „Sugar“ im Musical „Manche mögens’s heiß“.
Premieren
Erstmals auf einer österreichischen Bühne: „Der blaue Engel“ nach Heinrich Manns Roman
und nach dem Film von Josef von Sternberg.
Katharina Straßer wird als Varietékünstlerin Lola
dem Gymnasialprofessor Rath (Erwin Steinhauer) den Kopf verdrehen.
Mit Ferdinand Stahl, Rafael Schuchter, Christian Futterknecht, Peter Scholz, Sona
MacDonald, Alexander Grill, Alexander Waechter u.a.
* DER BLAUE ENGEL nach Heinrich Mann / Josef von Sternberg
Premiere 17. September 2009, Regie: Herbert Föttinger
Eine Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen
Herbert Föttinger hat der Josefstadt einen Schwerpunkt mit bürgerlichen Familiendramen
verordnet. Diesmal Ibsen. Vollgepackt mit Generationskonflikten, Lebenslügen,
sexueller Spannung und doppelbödiger Moral.
Als Helene Alving kehrt Andrea Jonasson an die Josefstadt zurück.
Mit Florian Teichtmeister, Joachim Bißmeier, Siegfried Walther, Gerti Drassl
* GESPENSTER von Henrik Ibsen,
Premiere 22. Oktober 2009, Regie: Janusz Kica
Der britische Autor Christopher Hampton (Oscar für das Drehbuch von „Gefährliche
Liebschaften“ und Oscar-Nominierung für „Atonement“) ist Horváth-Kenner. Für die
Josefstadt dramatisierte er dessen Roman „Jugend ohne Gott“.
Für die Musik konnte Konstantin Wecker gewonnen werden.
* JUGEND OHNE GOTT, Uraufführung, Christopher Hampton
nach Ödön von Horváth, Premiere 26. November 2009, Regie: Torsten Fischer
Hans Moser war Ensemblemitglied der Josefstadt – unter anderem bei Max Reinhardt.
Sein Schicksal, einer der beliebtesten Darsteller in der Nazizeit zu sein und gleichzeitig seine
geliebte Frau und seine Tochter kaum vor den Zugriffen der HolocaustVernichtungsmaschinerie schützen zu können, gibt Franzobel Gelegenheit zu einer
Paraphrase über die „Freiheit auf österreichisch“.
Peter Wittenberg, zuletzt mit „Mein Kampf“ an der Josefstadt erfolgreich, inszeniert.
Erwin Steinhauer spielt den alten, Florian Teichtmeister den jungen Moser,
Mosers Frau ist Sandra Cervik.
Roland Neuwirth und die Extremschrammeln sorgen für den Wiener Ton.
Mit Martin Zauner, Alexander Pschill
* MOSER, Uraufführung, Franzobel,
Premiere 25. Februar 2010, Regie: Peter Wittenberg
Brutale Familientragödien erschüttern regelmäßig die Öffentlichkeit. Die grausamen
Verzweiflungstaten völlig unauffälliger Mitmenschen bleiben unverständlich.
In Peter Turrinis Stück, das er für die Josefstadt geschrieben hat,
kauft ein Mann ein Beil und rottet seine Familie aus.
Norman Hacker vom Thalia Theater Hamburg
spielt diesen Amokläufer „aus Liebe“.
Mit Maria Köstlinger, Louise Martini, Katharina Pichler u.a.
* AUS LIEBE, Uraufführung, Peter Turrini,
Premiere 18. März 2010, Regie: Herbert Föttinger
Der moderne Mensch, so hat die Verhaltensforschung herausgefunden, denkt alle sechs
Minuten an Sex und leistet sich alle 15 Minuten eine Lüge. Lange bevor diese Zahlen
bekannt wurden, hat Arthur Schnitzler gezeigt, wie untrennbar Lüge und Liebe
zusammengehören.
Mit Sandra Cervik und Herbert Föttinger als Hofreiters, Helmuth Lohner und Andrea
Jonasson als Aigners. Natter: Heribert Sasse, Erna: Gerti Drassl.
Und Ferdinand Stahl, Peter Scholz, Elfriede Schüsseleder, Alexandra Krismer, Martin
Hemmer, Rafael Schuchter, Alexander Waechter, Susanna Wiegand, Friedrich
Schwardtmann, Christian Futterknecht, Kurt Sobotka
* DAS WEITE LAND, Arthur Schnitzler,
Premiere 13. Mai 2010, Regie: Josef E. Köpplinger, Kooperation mit Stadttheater Klagenfurt.
Drei weitere Produktionen, darunter eine Koproduktion, sind in Planung.
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Premieren
Erstmals wird an den Kammerspielen im September en suite gespielt.
Mit dem Erfolgsteam vom „Weißen Rössl“, nämlich Regisseur Werner Sobotka,
Choreograph Ramesh Nair, dem musikalischen Leiter Christian Frank
und der illustren Besetzung mit Mirjam Weichselbraun als Sugar
und Boris Pfeifer und Martin Niedermair kann man sich das trauen.
Mit Siegfried Walther, Susanne Draxler, Toni Slama, Jasmin Bilek, Daniela Lehner,
Kerstin Löcker, Nina Tatzber, Oliver Huether, Thomas Mraz, Bernhard Viktorin
* SUGAR – MANCHE MÖGEN’ S HEISS,
Premiere 10. September 2009, Regie: Werner Sobotka
Stell Dir vor, es geht das Licht aus: Man denkt, man würde nicht gesehen, und tut Dinge,
deren man sich bei Licht schämen müsste.
Man spricht im Dunkeln über Personen, von denen man glaubt, sie seien abwesend,
während diese schon längst unbemerkt im Raum sind.
Von dieser Konstellation lebt die „Komödie im Dunkeln“.
Autor Peter Shaffer wurde durch sein Stück „Amadeus"
und sein Drehbuch zum gleichnamigen Film bekannt.
Seine „Black Comedy" ist eine der großen klassischen Verwechslungskomödien.
Die geniale Idee, die Zuschauer das Treiben der Darsteller im Dunkeln beobachten zu
lassen, verhalf ihm zu einem seiner größten Erfolge.
André Pohls Regiedebüt, Oliver Baiers Kammerspiele-Debüt.
Mit Emese Fáy, Marianne Nentwich, Toni Slama, Andreas Steppan,
Thomas Mraz, Katharina Pichler, Gideon Singer
* KOMÖDIE IM DUNKELN von Peter Shaffer,
Premiere 5. November 2009, Regie: André Pohl
„Besuch bei Mr. Green“ mit Fritz Muliar und Michael Dangl
war ein großer Erfolg der Josefstadt. Jeff Baron hat anlässlich des bevorstehenden
90.Geburtstages von Fritz Muliar eine Fortsetzung geschrieben.
Mit Ruth Brauer-Kvam, Alexander Pschill
* MR. GREENS ZWEITE CHANCE, Uraufführung von Jeff Baron,
Premiere 12. Dezember 2009, Regie: Wolfgang Kraßnitzer
Als Autor, Regisseur und diesmal auch als Darsteller untersucht Gabriel Barylli
Beziehungsmuster, Stolperfallen und Vermeidungsstrategien moderner Paare. Humorvoll
durchleuchtet er Zusammen-Lebensmodelle von Heute. Mit Michael Dangl, Ruth
Brauer-Kvam, Gabriel Barylli und Hilde Dalik
* OHIO - WIESO?! von Gabriel Barylli,
Premiere 28. Jänner 2010, Regie: Gabriel Barylli
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Florence Foster Jenkins war ein Phänomen ihrer Zeit.
Die begüterte Dilletantin glänzte durch schrillen Gesang,
falsche Töne und Talentlosigkeit, nahm unbeirrbar ihre Arien auf Tonträger auf
und trat vor ein begeistert-schockiertes Publikum. Obwohl die Zuschauer sich vor Lachen
kaum halten konnten, ließ sich Florence nicht beirren.
Désirée Nick brillierte im Renaissance-Theater Berlin
als exzentrische Musikliebhaberin. Mit Lars Reichow
* SOUVENIR von Stephen Temperley,
Premiere 4. Februar 2010, Regie: Torsten Fischer, Gastspiel
Die fröhliche Geschichte von vier Frauen im „besten Alter",
die mit viel Charme, Herz und Biss das Leben eines verschlafenen Dorfes
durcheinanderbringen, war als Schweizer Film „Herbstzeitlosen“ 2006 ein Kinohit.
In Anlehnung an den Film hat der Vorarlberger Autor Stefan Vögel eine Dramatisierung
erarbeitet, wie geschaffen für Erni Mangold, Elfriede Ott, Gertrud Roll und Marianne
Nentwich. Mit Martin Zauner, Siegfried Walther, Therese Lohner
* ALTWEIBERFRÜHLING, Stefan Vögel,
Premiere 8. April 2010, Regie: Michael Gampe
Probebühne
* TOTAL
Die neue Probebühne wurde vom Start weg
vom Publikum bestens angenommen.
„Firlinger“ und „In der Psychiatrie ist es nicht so schön…“
waren - auch mit Zusatzvorstellungen - ausverkauft.
Für die kommende Spielzeit fix ist eine Uraufführung von Silke Hassler.
GLÜCKLICH, Uraufführung von Silke Hassler
Premiere 3. Oktober 209, Regie: Anna-Sophie von Gayl
Mit den besten Grüßen aus der Josefstadt,
Christiane Huemer-Strobele und Sigrid Peer
Kommunikation Josefstadt
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