Fürstenwall 3 · 39104 Magdeburg Tel. (03 91) 53 61 10 · Fax (03 91) 5 36 11 13 E-Mail: [email protected] Internet: www.ak-lsa.de 2007 SAMSTAG, 23. JUNI UND SONNTAG, 24. JUNI 2007 Entdecken Sie die Architektur in Ihrer Umgebung und werfen Sie einen Blick hinter sonst überwiegend verschlossene Türen. Die Architektenkammer lädt anlässlich des bundesweiten Tages der Architektur am 23. und 24. Juni 2007 herzlich zu architektonischen Streifzügen durch Sachsen-Anhalt ein. In diesem Jahr stehen im Programm landesweit 32 Gebäude, ein Kurpark und ein Privatgarten für interessierte Besucher zur Auswahl. Die Architekten, Landschaftsarchitekten, Innenarchitekten und Stadtplaner bieten gemeinsam mit ihren Bauherren an Ort und Stelle Führungen oder Besichtigungen an und freuen sich auf ein Gespräch mit Ihnen. Zu dem diesjährigen Motto „Moderne trifft Erbe“ werden besonders viele Umnutzungen und Sanierungen von zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden gezeigt. Der zu besichtigende Umbau der Moritzburg in Halle (Saale) steht bereits jetzt für eine spannende Verknüpfung von Tradition und Moderne. Die Architektenkammer Sachsen-Anhalt wünscht viel Vergnügen und neue Einblicke auf Ihrer Architektour! Zum zweiten Mal wird auch der „Tag des offenen Architekturbüros“ durchgeführt. Mit vielfältigen Angeboten laden die teilnehmenden Büros Gäste in ihre Arbeitsräume und geben einen Einblick in ihre Tätigkeit. Interessierte Besucher bekommen Antworten auf alle Fragen rund um das individuelle Bauen, zur Garten- und Innenraumgestaltung sowie eine Beratung zu Energieeinsparmaßnahmen bei Gebäuden. Hinweis: Noch bis zum 01. Juli läuft das Architekturrätsel Sachsen-Anhalt: zehn Fotomotive stellen Orte und Gebäude in Sachsen-Anhalt vor. Neue und alte Häuser, Bekanntes und manch weniger Bekanntes müssen erraten werden. Bei den am Programm beteiligten Büros und Architekten erhalten Sie Rätselkarten. Fragen Sie danach und machen Sie mit! Weitere Informationen: Architektenkammer Sachsen-Anhalt, Tel. (03 91) 53 6110 oder im Internet: www.ak-lsa. 1. BURG Führung: Samstag, 23.06.2007, 11:00 Uhr Grundschule Albert-Einstein, Kirchhofstraße Architekt: Kirchner+Przyborowski, Diplomingenieure Architekten BDA, Magdeburg Bauherr: Stadt Burg Fertigstellung: 2006 Die Grundschule „Albert Einstein“ in Burg ist eine Schule mit kooperativem Hort. Umgestaltet wurde ein im Jahr 1973 erbautes Schulgebäude des „Typs Erfurt“. Als Hauptanziehungspunkt ist ein großes offenes Foyer, eine neue Aktionsfläche für alle Gelegenheiten mit Lichtkuppeln und breiter Holztreppe entstanden. Diese bündelt im Erd- und im 1. Obergeschoss die Aktivitäten außerhalb des Schulbetriebs (Speisesaal, Hort, Musik, Freizeit). 2. BIEDERITZ Führung: Samstag, 23.06.2007, 15:00 Uhr Bemerkungen: Führung beschränkt sich auf den Wohnbereich und die Außenanlagen Einfamilienhaus, Goethestraße 9 Architekt: Planungsgemeinschaft Patrick Chassen/ Freier Architekt Wolfgang Sattler, Magdeburg Bauherr: Patrick Chassen Fertigstellung: 2000 Am Stadtrand von Magdeburg gelegen, umgibt dieses Einfamilienhaus eine idyllische Landschaft. Durch seine quergestellte Lage fließt das Grün des Gründstücks förmlich durch die großflächige Verglasung des Gebäudes. Ein Atrium vermittelt Großzügigkeit und Offenheit im Inneren. Jeder Raum ermöglicht abwechslungsreiche Aus- und Durchblicke. Der vorgelagerte Carpot unterstreicht die klare Architektursprache. Wohnen in und mit der Natur wird so zum beeindruckenden Erlebnis. 3. BIEDERITZ Besichtigung: Samstag, 23.06.2007, 11:00–13:00 Uhr Einfamilienhaus, Seestraße 2a Architekt: Prof. Dr. Götz Grosche, Magdeburg Bauherr: Prof. Dr. Christina Cordes und Dr. Ralf Winterberg Fertigstellung: 2002 Das Gebäude liegt auf einem geteilten Gelände eines ehemaligen Bauernhofes mitten im Kern des alten Dorfes Biederitz. Das Erdgeschoss ist zu allen Seiten offen und bietet Platz für den Wohnraum und das Arbeitszimmer, wobei beide über eine Durchgangsküche verbunden sind. Im Obergeschoss sind großzügig Bibliothek, Schlafraum und Bad untergebracht. Die Wandflächen sind dick warm und dicht eingehüllt. Das Trinkwasser wird solar gestützt erwärmt und im späteren Sonnenschutz wird Photovoltaik eingebaut. 4. BIEDERITZ Besichtigung: Samstag, 23.06.2007, 10:00–17:00 Uhr, Projektpräsentationen bei Kaffee und Kuchen im Garten Privatgarten, Friedrich-Engels-Straße 9 Architekt: Freie Garten- und Landschaftsarchitektin Dipl.-Ing. (FH) Petra Pelz, Magdeburg Da die Zeit für Gartenpflege knapp und das ständige Rasenmähen eine Belastung war, wurde ein rund 600 Quadratmeter großer Privatgarten in Biederitz kurzerhand umgestaltet. Der Grundstückszuschnitt (11 x 55 Meter) ist eigentlich ungünstig. Gelöst wurde dieses Problem, indem der Garten in mehrere nutzbare Bereiche gegliedert wurde. Die Rasenfläche wurde zum Teil durch pflegeleichte und robuste Staudenpflanzen sowie Gräser ersetzt, die den jahreszeitlichen Wandel erleben lassen. 5. BARLEBEN Führung: Samstag, 23.06.2007, 10:00 Uhr Internationale Grundschule Pierre Trudeau, Schulstraße 12 Architekt: Kirchner+Przyborowski, Diplomingenieure Architekten BDA, Magdeburg Bauherr: SALEG/ECOLE Barleben Fertigstellung: 2006 Die Internationale Grundschule in Barleben besteht aus einem Vierseitenhof in bester Tradition. Das erhaltene Herrenhaus mit Hofeinfahrt wurde durch drei neue Gebäudeflügel ergänzt. Die Neubauflügel besitzen eine klare Formensprache. Im Innenhof ist in axialer Beziehung zum Herrenhaus ein moderner, würfelförmiger Baukörper eingeordnet, der durch eine variabel zu öffnende Fassade zur Bühne für ein abgesenktes Veranstaltungsforum wird. 6. MAGDEBURG Führung: Samstag, 23.06.2007, 11:00 Uhr Einfamilienhaus, Lorenzweg 109 Architekt: Steinblock Architekten, Magdeburg Fertigstellung: 2007 Die Form des schmalen, tiefen Grundstücks führte zu einem langgestreckten Baukörper. Nach Norden zur Straße und nach Osten zur benachbarten Bebauung bleibt das Gebäude weitgehend geschlossen. Nach Süden und nach Westen öffnen sich die Räume. Vom Hauseingang geht der Blick durch die gesamte Haustiefe in den Garten. Der zentrale Familienbereich mit offener Küche und Essplatz sowie der Wohnraum mit Kamin umschließt einen dreiseitig verglasten Innenhof, der im Sommer zur Wohnraumerweiterung wird. Im Obergeschoss ist neben den Kinder- und Schlafräumen ein Bad mit Sauna sowie eine großzügige Dachterrasse angeordnet. 7. MAGDEBURG Führung: Samstag, 23.06.2007, 15:00 Uhr Wohnhaus, Sanierung, Alte Neustadt, Schifferstraße 17 Architekt: Dipl. Ing. Jens Fischer, Leipzig Bauherr: Anke und Max Bartel Fertigstellung: 2007 Das gründerzeitliche Wohnhaus wurde zu Vermietungszwecken saniert und umgebaut. Die 10 Wohnungen wurden so verändert, dass sie moderne Anforderungen an Familien-, Single- oder WG-Wohnen erfüllen. Sie erhielten Balkone bzw. eine Dachterrasse. Der Hof wurde zur gemeinschaftlichen Nutzung hergerichtet. Bei der Farbgebung des Objektes überwog die Vorstellung, innerhalb des sich entwickelnden Stadtgebietes der Alten Neustadt in Magdeburg ein auffälliges und freundliches Zeichen zu setzen. 8. MAGDEBURG Besichtigung: Samstag, 23.06.2007, 10:00–11:00 Uhr Treffpunkt: auf dem Hof Kulturzentrum, Sanierung/Modernisierung, Moritzplatz 1 Architekt: Trompeter Münster Architekten + Ingenieure, Magdeburg Bauherr: Landeshauptstadt Magdeburg, Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement Fertigstellung: 2006 Das unter Denkmalschutz stehende Gebäudeensemble wurde Anfang des 19. Jahrhunderts in Form eines Ringhofes erbaut. Es besteht aus einem als Wohnhaus errichteten Hauptgebäude, einem Torhaus mit Durchfahrt in den Innenhof, zwei Seitenflügeln sowie einer Scheune. Aufgrund der desolaten Bausubstanz konnte der Hof vor der Sanierung nur während der Sommermonate und mit entsprechenden Sondergenehmigungen genutzt werden. Mit der Sanierung des Hofes ist nach der Fertigstellung ein Zentrum für Kultur und Kommunikation im Stadtteil Neue Neustadt entstanden. 9. MAGDEBURG Führungen: Samstag, 23.06.2007, 11:00, 13:00 und 16:00 Uhr Bemerkungen: im Haus müssen die Schuhe ausgezogen werden Einfamilienhaus mit Architekturbüro, Am Sülzehafen 14 Architekt: Architektengruppe pje, Magdeburg Bauherr: Cordula Jungeblut Fertigstellung: 2006 Ein Grundstück an der Promenade zur Elbe mit einem traumhaften Ausblick auf den Fluss, die Schifffahrt und den Wassersport. Gegenüberliegend der Rotehornpark, im Rücken die Stadt, dazu ein Bebauungsplan mit größtmöglichen Freiheiten. Entstanden ist ein Gebäude mit spannenden Ein- und Ausblicken zum Wohnen, Arbeiten und Erholen. Es finden sich überraschende, unkonventionelle Detaillösungen der Gebäudearchitektur mit bewährten und ungewöhnlichen Materialien bis hin zu eigenen Möbelentwürfen. 10. MAGDEBURG Besichtigung: Samstag, 23.06.2007, 10:00–12:00 Uhr VDTC – Virtual Development Training Center des Frauenhofer Instituts, Alter Handelshafen Architekt: ACM Architektencontor Magdeburg AG, Becker Schube Architekten BDA, Magdeburg Bauherr: VDTC – Frauenhofer Institut Fertigstellung: 2006 In einer akzentuierten Lage im ehemaligen Handelshafen sollte ein schon von weitem erkennbares Ensemble entstehen, das neugierig auf die komplexe Tätigkeit des VDTC macht. Nutzer und Bauherr war an einer funktionalen und nachhaltigen Architektur gelegen. Das Gebäude ist klar in einen viergeschossigen Riegel zur Elbseite und einen zweigeschossigen Funktionsteil zur Westseite gegliedert. Einen besonderen Akzent setzt der Zylinder des VR-Technikums. Trotz unterschiedlichster Funktions- und Raumanforderungen wurde eine Gebäudestruktur mit kompakten Abmessungen und kurzen Wegen im Inneren geschaffen, was sich insbesondere positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes auswirkt. 11. MAGDEBURG Führung: Samstag, 23.06.2007, 10:00 Uhr Bemerkung: Führung beschränkt sich auf das Obergeschoss und die Außenanlagen Zweifamilienhaus, Siedefeld-Privatweg 11 Architekt: Freier Architekt Wolfgang Sattler, Magdeburg Bauherr: Wolfgang Sattler Fertigstellung: 2006 Von idyllischer gartenlandschaftlicher Umgebung gerahmt, setzt sich das Gebäude angenehm von der Straße zurück. Durch seine moderne und strenge Gestaltung behauptet es sich selbstbewusst in der Nachbarschaft. Beide Wohnungen im Erdgeschoss sind individuell zugeschnitten und orientieren sich autark auf dem zweiteiligen Grundstück. Der Atelier- und Wohnbereich im Obergeschoss ermöglicht unterschiedliche Nutzungen. Die Ausstattung mit Wärmepumpe, Lüftungsanlage und die hochwertige Innenraumgestaltung lassen Wohnkomfort und exklusive Grundstückslage harmonisch verschmelzen. 12. MAGDEBURG Führungen: Samstag, 23.06.2007, 14:00 Uhr und 15:00 Uhr Treffpunkt: Schulhof Berufsbildende Schule BbS II, Teilobjekt Schulgebäude, Salzmannstraße 9–15 Architekt: Dipl.-Ing. Architekt Olaf Perlich, Architektengruppe pje, Magdeburg Bauherr: Landeshauptstadt Magdeburg, Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement Fertigstellung: 2006 Das Schulgebäude wurde vor ca. 115 Jahren errichtet und steht unter Denkmalschutz. Äußerlich nicht erkennbar, deuten abweichende Deckenkonstruktionen in den Fluren auf eine Errichtung in zwei Bauabschnitten hin. Auch die Sanierungsarbeiten wurden in mehreren Etappen durchgeführt. Bereits 1996 wurden Fenster und Dach erneuert. 1998 wurden Brandschutzmaßnahmen in den Fluren und Treppenhäusern realisiert. Diese galt es bei der Umnutzung 2005 als Berufsbildende Schule zu bewahren. Der vorhandene Gebäudegrundriss wurde durch Einbauten nur sehr behutsam geändert. Im Keller wurden zwei zusätzliche Unterrichtsräume sowie Toiletten angeordnet. 13. MAGDEBURG Besichtigung: Samstag, 23.06.2007, 14:00–16:00 Uhr Treffpunkt: am Objekt Berufsbildende Schule BbS II, Bauhalle, Salzmannstraße 9–15 Architekt: ASSMANN Beraten und Planen GmbH, Magdeburg Bauherr: Landeshauptstadt Magdeburg, Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement Fertigstellung: 2006 Die Berufsbildende Schule BbS II, entstanden aus der ehemaligen zentralen Berufsschule, setzt die lange Tradition der Berufsausbildung für Jugendliche mit Förderbedarf fort. Für die Fachpraxis Bautechnik wurde der Neubau einer Bauhalle notwendig. Die Gestaltung der neu zu errichtenden Bauhalle ist gemäß der denkmalrechtlichen Stellungnahme zum Vorentwurf städtebaulich in das Ensemble der gründerzeitlichen Schulbebauung einzuordnen. Gemäß Empfehlung des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie ist der Standort der Bauhalle in Beziehung zu den Schulbauten streng symmetrisch und parallel zum Hauptgebäude ausgerichtet worden. 14. MAGDEBURG Besichtigung: Sonntag, 24.06.2007, 13:00–15:00 Uhr Touristeninformationsstelle, Regierungsstraße 4 Architekt: Kossel, Simon und Partner GbR, Magdeburg Bauherr: Landeshauptstadt Magdeburg, Stadtplanungsamt Fertigstellung: 2006 Der Neubau besteht aus drei Baukörpern. Die zentrale, verglaste Halle als eigentliche Touristeninformationsstelle wird beidseitig von zwei massiven „Klammern“ optisch gehalten, in denen Ausstellungsflächen und Nebenräume untergebracht sind. Das Hauptdach der Halle wird von Leimholzbindern auf Stahlstützen getragen und schwebt über den massiven Flachdächern der beiden „Klammern“. Die von Süden anschließende Freitreppe und Umwegung ruht auf einer Stahlstützenkonstruktion. Der Eindruck einer „Leichtigkeit“ des Pavillions wird hier aufgenommen und in den Außenbereich übertragen. 15. MAGDEBURG Führungen: Samstag, 23.06.2007, 10:00 und 14:00 Uhr Treffpunkt: Eingang Literaturhaus Literaturhaus Magdeburg, Sanierung und Umbau, Thiemstr. 7 Architekt: Architekturbüro.PARTNER. Dipl.-Ing. Architektin Lydia Schulze, Magdeburg Bauherr: Landeshauptstadt Magdeburg, Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement Fertigstellung: 2006 Bei dem von der Stadt Magdeburg als Literaturhaus genutzten viergeschossigen Mietshaus handelt es sich um das unter Denkmalschutz stehende Geburtshaus von Erich Weinert. Es wurde 1882 errichtet und ist Teil des geschlossenen Straßenzuges der Thiemstraße. Das Gebäude sollte weitestgehend erhalten bleiben, wobei im Rahmen des Umbaus zur Nutzungsverbesserung umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Mauerwerks- und Deckenbereich bis hin zum Abriss und Neubau erforderlich wurden. Neue Fenster und Türen wurden eingesetzt und Brandschutzmaßnahmen mussten durchgeführt werden. Weiterhin wurde ein behindertengerechter Aufzug hinzugefügt. 16. MAGDEBURG Besichtigung: Sonntag, 24.06.2007, 10:00–12:00 Uhr Bemerkungen: Eintrittspreis 2 EUR, Führung erfolgt ab Aussichtsplattform Aussichtsturm Stadtpark Rothehorn, Sanierung, Heinrich-Heine-Platz Architekt: Kossel, Simon und Partner GBR, Magdeburg Bauherr: Landeshauptstadt Magdeburg Fertigstellung: 2006 Der 1926 bis 1927 aus Anlass der Deutschen Theaterausstellung im Stadtpark Rothehorn errichtete 60 Meter hohe Ausstellungsturm gehört zu den markanten Wahrzeichen Magdeburgs. Der schlanke Turmbau wurde aus einem massiven Turmschaft (45 m) und einem filigranen Turmhelm (15 m) nach den Plänen des bekannten Architekten Prof. Albinmüller in der strengen Formensprache des Modernen Bauens errichtet. Die Gesamtinstandsetzung und Restaurierung des Turmbauwerkes setzte nach der denkmalpflegerischen Zielplanung die weitgehende Erhaltung der Originalsubstanz und die Wiedergewinnung des authentischen farblichen Erscheinungsbildes, der ursprünglichen Funktionalität und der Lichtkonzeption um. Feuerwehrgerätehaus, Lange Göhren, Gewerbegebiet Architekt: Architekturbüro Berger und Partner, Magdeburg Bauherr: Verwaltungsgemeinschaft Sülzetal, Gemeinde Osterweddingen Fertigstellung: 2005 Die Erweiterung des Gewerbegebietes Osterweddingen hatte zur Folge, dass die Pumpenleistungen der örtlichen Feuerwehr für die brandschutztechnische Abdeckung des Gebietes nicht ausreichend waren. Dieses machte den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses erforderlich. Neben dem eigentlichen Fahrzeughallenbau mit technisch wirkender Wellaluminiumverkleidung wurden im angelagerten zweigeschossigen Anbau alle erforderlichen Räume zur Funktionsfähigkeit der Gesamtanlage realisiert. Der Schulungsund Weiterbildungsraum, der auch für öffentliche Präsentationen der Gemeinde genutzt werden kann und soll, wurde daher auskragend aus der rückwärtigen Fassadenfront konzipiert. 17. OSTERWEDDINGEN Besichtigung: Samstag, 23.06.2007, 10:00–13:00 Uhr 18. OSCHERSLEBEN Führung: Samstag, 23.06.2007, 14:00 Uhr Treffpunkt: vor dem Objekt St. Martin Grundschule, Sanierung, Alte Dorfstraße 18 Architekt: Steinblock Architekten, Magdeburg Bauherr: Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg Fertigstellung: 2006 Das Gebäude der Grundschule wurde in mehreren Bauabschnitten bei laufendem Schulbetrieb saniert und modernisiert. Der äußere Charakter sowie die Raumstruktur der Unterrichtsräume blieben überwiegend erhalten. Im Dachgeschoss wurde ein Mehrzweckraum eingebaut. Die neuen Elemente (Aufzugsschacht, Fluchttreppe, Dachgauben) heben sich als moderne Ergänzungen durch Form und Material vom Bestand ab. 19. DESSAU Führung: Samstag, 23.06.2007, 10:00 Uhr Treffpunkt: Haupteingang Dienstgebäude Landesbetrieb Bau, Sanierung, Gropiusallee 1 Architekt: gaudlarchitekten, Dessau Bauherr: WDB Industriepark Dessau GmbH Fertigstellung: 2006 Das Gebäude der ehemaligen Haut- und Frauenklinik in Dessau-Ziebigk wurde zum Dienstgebäude des Landesbetriebes Bau Niederlassung Ost umgenutzt. In nördlicher Richtung grenzt das Gelände an die Diakonissenanstalt, in westlicher und südlicher Richtung an das neue Technologie- und Gründerzentrum. Bei der Sanierung wurde die Grundrissstruktur den Anforderungen an eine moderne Verwaltung angepasst. Für die Archivnutzung war ein erhebliches Flächenpotential zu schaffen, das über Teilersatzerneuerung, Abriss des Südflügels und durch einen Ersatzneubau realisiert wurde. 20. DESSAU Tagesexkursion: Sonntag, 24.06.2007, 10:30–17:00 Uhr Treffpunkt: Bauhaus 80 Jahre Bauhausgebäude Dessau und mehr – Besichtigungstour teilweise per Bus durch Dessau, fachkompetente Führung durch die Stiftung Bauhaus Dessau Preis: 41 EUR/Person bei individueller Anreise Die Ikone der Moderne, das Bauhausgebäude Dessau, feierte kürzlich seinen 80. Geburtstag. tourenreich führt aus Anlass des Tages der Architektur durch das Meisterwerk von Walter Gropius und Carl Fieger, durch die weltberühmten Meisterhäuser, die Siedlung Törten mit Konsumgebäude, Stahlhaus, Wohnhaus Fieger und dem Kornhaus an der Elbe. Ausführliches Programm: www.tourenreich.de Anmeldung bis 14.6.2007 an: tourenreich Architektur- und Kunstreisen Mitteldeutschland, Tel./Fax (0391) 2 52 90 02, [email protected] 21. DESSAU/ MILDENSEE Besichtigung: Sonntag, 24.06.2007, 10:00–14:00 Uhr Einfamilienhaus, Alt Scholitz 15 Architekt: Architekturbüro Grünewald, Architektur + Design, Jeßnitz Bauherr: Thomas Höfel Fertigstellung: 2007 Inmitten einer gewachsenen dörflichen Struktur ist ein dem umgebenden Archetypus angelehntes und dennoch modernes Einfamilienhaus entstanden. Die Fassaden des Hauses sind maßgeblich nach den Sonnenverhältnissen und dem Wunsch nach Privatheit konzipiert. Die Wahl einer kerngedämmten BetonFertigteil-Konstruktion ermöglichte großzügige Glas- und filigrane Fassadenelemente. Die Haustechnik (Wärme und Lüftung) erfolgt komplett über die Nutzung alternativer Energien. 22. QUEDLINBURG Besichtigung: Sonntag, 24.06.2007, 14:00 Uhr Stadthäuser, Schmale Straße 54 Architekt: Andreas Schneider Architekt BDA, DWB, Bremen Künstlerin (Fassadengestaltung): Edeltraut Rath Bauherr: Sabine Kühnast/Peter Sehmsdorf Fertigstellung: 2007 Eine Baulücke im historischen Stadtzentrum von Quedlinburg sollte in Form von Reihenhäusern geschlossen werden. Ziel war es, einen innovativen Haustyp mit höchster Flexibilität zu entwickeln. Ähnlich einer Raumskulptur bietet jedes Haus eine Abfolge von verschiedenen Raumgrößen- und Qualitäten. Durch helle, lasierende Farben an der Fassade soll die Transparenz, die innen durch große, offene Räume und große Fensterfronten erreicht wird, unterstützt werden. Starke Ornamentik und gerade Linien setzen die Fassaden mit den umstehenden Fachwerkhäusern in Beziehung. 23. QUEDLINBURG Führungen: Samstag, 23.06.2007, 11:00 und 15:00 Uhr Treffpunkt: Haupteingang, Foyer Bundesanstalt für Züchtungsforschung (BAZ), Erwin-Baur-Straße Architekt: struhk architekten Planungsgesellschaft mbH, Braunschweig Bauherr: BRD, vertr. durch Landesbetrieb Bau SachsenAnhalt Fertigstellung: 2006 Als nachgeordnete Einrichtung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) leistet die BAZ umfassende Politikberatung zu allen Fragen der Bewahrung und nachhaltigen Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft sowie zum Gesamtbereich der Züchtungsforschung und Züchtung von Kulturpflanzen in Deutschland. Der zweigeschossige Gebäudekomplex befindet sich am Rande der Welterbestadt. Er ist klar aus seiner Funktion heraus gegliedert und beherbergt die Hauptverwaltung, vier Institute und die Sonderfunktionen. Die gläserne, zentrale Eingangshalle erlaubt überraschende Ausblicke auf das Material- und Farbenspiel der Institutsfassaden. 24. LANGENSTEIN Führungen: Samstag, 23.06.2007, 15.00 Uhr und am Sonntag, 24.06.2007, 10:00 und 15:00 Uhr Einfamilienhaus, Holunderweg 3 Architekt: ARC architekturconzept, Halberstadt/Magdeburg Bauherr: Dr. Ralf Schachschneider Fertigstellung: 2005 Auf einem nach Osten fallenden Hanggrundstück schiebt sich das Gebäude mit dem massiven Untergeschoss in den Hang. Das Obergeschoss sowie die aufgesetzte „Sky Lobby“ wurden als Holzrahmenkonstruktion auf das massive Sockelgeschoss aufgesetzt. Durch die großzügige Anordnung von verschiebbaren Fensterelementen und dem vorgelagerten Umgang entstehen fließende Übergänge zum Garten und Außenraum. Die Aufenthaltsräume im Untergeschoss werden über einen Innenhof belichtet, so entsteht ein nicht einsehbarer Außenraum in direkter Verbindung zum Bad und zum Schlafbereich. 25. BAD SCHMIEDEBERG Führung: Samstag, 23.06.2007, 15:00 Uhr Treffpunkt: vor dem historischen Kurhaus Historischer Kurpark, Sanierung und Erweiterung Kurpromenade Architekt: GFSL Clausen + Scheil, Leipzig Bauherr: EMBS Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg Kur GmbH Fertigstellung: 2007 Eine Hauptaufgabe im Zuge der Prädikatisierung des Eisenmoorbades Bad Schmiedeberg zum KneippHeilbad war die Sanierung des historischen Kurparks. Die grundsätzliche räumliche Aufteilung blieb weitestgehend unverändert. Das Wegesystem wurde auf ein angemessenes Maß reduziert und die gestalterische Bedeutung der Hauptwegeachse hervorgehoben. Im Zentrum der Parkanlagen entstand der „Konzertgarten“ für Freiluftveranstaltungen mit allen dazugehörigen infrastrukturellen Anlagen. Attraktive Bepflanzungen, thematisch auf Kurwesen und Kneipptherapie abgestimmt, beleben den Park und bieten nahezu ganzjährig attraktive Farb- und Blüheffekte. 26. LUTHERSTADT EISLEBEN Führungen: Sonntag, 24.06.2007, 14:00 Uhr und 16:00 Uhr Treffpunkt: Eingang Museum Museum Luther Geburtshaus, Lutherstraße 15–18 Architekt: Springer Architekten, Jörg Springer Architekt BDA, Berlin Bauherr: Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt Fertigstellung: 2007 Das als UNESCO Welterbe geschützte Ensemble, das aus dem 1693 nach einem Brand wieder aufgebauten Geburtshaus Luthers und der Luther-Armenschule von 1817 besteht, wurde um ein Ausstellungsgebäude und ein Besucherzentrum ergänzt. Im Zuge der Baumaßnahmen wurde das Geburtshaus grundlegend saniert. Die Neubauten stehen in der Tradition einer stadträumlichen Entwicklung, die 1864 durch die Umbauten F. A. Stülers eingeleitet wurde. Die einfachen, rauen Oberflächen lassen die Neubauten gegenüber den historischen Gebäuden in den Hintergrund treten. 27. WETTIN Führungen: Samstag, 23.06.2007, 15:00 Uhr Sonntag, 24.06.2007, 11:00 Uhr Treffpunkt: Eingang Kirche Bemerkungen: am Wochenende geöffnet! Gottesdienst am 24. Juni, 9:30 Uhr Evangelische Stadtkirche St. Nicolai Wettin, Sanierung, Nicolaikirchplatz 1 Architekt: Ingenieurbüro Kowalski & Irmisch, Halle (Saale) Bauherr: Ev. Kirchengemeinde Wettin Fertigstellung: 2006 Zusätzliche Führungen nach Anmeldung bei Pfarrer Schuster möglich Tel. (034607) 2 04 34 Für die Revitalisierung der aus dem Jahr 1226 stammenden ortsbildprägenden Kirche wurde 1999 ein Förderverein gegründet. Nach Notsicherungen und einer Analyse des Bestandes wurde ein Konzept zur Verflechtung sakraler und kultureller Nutzung entwickelt. Die nahezu leere Kirche bot die Möglichkeit, moderne Gestaltungselemente mit den Resten des Bestandes behutsam zu verbinden. Historische Malereireste wurden als Fragmente erhalten und korrespondieren mit der großen Holz-Glas-Schiebewand zwischen Chor und Kirchenschiff. Mit der Übergabe eines vom halleschen Diplom Metallbildhauer Thomas Leu gestalteten Taufengels wurde die erste Bauphase im Dezember 2006 abgeschlossen. 28. HETTSTEDT Besichtigung: Sonntag, 24.06.2007, 14:00–17:00 Uhr REFUGIUM – Einfamilienhauserweiterung, Albert-Schweitzer-Straße 15 Planung: Dipl.-Ing. (FH) Daniel Wöffen, Weimar Fertigstellung: 2007 Das vorhandene Einfamilienhaus wurde durch einen großzügigen Wohn- und Schlafraum sowie eine Garage erweitert. Der Neubau spricht eine eigenständige Sprache in Bezug auf Form, Farbgebung und Materialität und stellt sich selbstbewusst und respektvoll neben die vorhandende Bebauung. Eine eingeschossige Fuge dient als Verbindung zwischen Bestand und Neubau und sorgt gleichzeitig für die konstruktive Trennung und die optische Ablesbarkeit der einzelnen Baukörper. Ein Oberlichtband über der einläufigen Treppe belichtet den vertikalen Erschließungsraum. 29. LANDSBERG Führung: Sonntag, 24.06.2007, 14:00 Uhr, Treffpunkt: am Objekt Kindertagesstätte „Pusteblume“, Leipziger Straße 11 Architekt: AIC Planungsgesellschaft mbH, Halle (Saale), Dipl.-Ing. Architekt Hans-Jürgen Mönch Bauherr: Stadt Landsberg Fertigstellung: 2006 Für die Erweiterung der Kindertagesstätte „Pusteblume“ wurde ein Wohnhaus auf dem Grundstück umgenutzt, saniert und über einen Glas-Verbindungsbau mit dem bestehenden Kindergarten verbunden. Während der Kindergartenbetrieb im bereits fertig gestellten Teil weiterlief, erfolgte die Sanierung des Bestandsgebäudes. Zeitgleich wurden die Außenanlagen neu gestaltet. Der Kindergartenkomplex verfügt jetzt über 85 Krippen- und Kindergartenplätze (vorher 60) und bietet den Kindern und Erziehern durch veränderte, großzügige Raumstrukturen viele neue Entfaltungsmöglichkeiten. 30. HALLE (SAALE) Führung: Samstag, 23.06.2007, 13:00 Uhr Treffpunkt: Haupteingang Fachbereich Design der Hochschule Burg Giebichenstein, Sanierung Anbau Neuwerk 7, Neuwerk 7 Architekt: Anderhalten Architekten, Berlin Bauherr: Land Sachsen-Anhalt, Landesbetrieb Bau, Niederlassung Süd Fertigstellung: 2007 Im Zuge der Neustrukturierung der Hochschule für Kunst und Design und des Neuwerksgeländes wird der bestehende Anbau an die Jugendstilvilla nutzungsgerecht umgebaut und erweitert. Sowohl Jugendstilvilla als auch Anbau stehen unter Denkmalschutz. Die geforderte Fläche von insgesamt 2.515 qm macht eine eingeschossige Aufstockung des Gebäudes sowie einen dreigeschossigen partiellen Anbau erforderlich. Atelier- und Lagerräume, Büroräume für die Fakultät Design sowie ein Hörsaal für 140 Personen und ein Atelier von ca. 300 qm wurden integriert. Die Fassade aus versetzten Metallkassetten wird Blickfang des Gebäudes. 31. HALLE (SAALE) Führungen: Samstag, 23.06.2007, 13:00 Uhr und 14:00 Uhr Treffpunkt: Lafontainestraße, Wirtschaftseinfahrt Diakoniewerk Halle-Diakoniekrankenhaus, Lafontainestraße 15 Architekt: Junk & Reich, Architekten BDA, Planungsgesellschaft mbH, Weimar Bauherr: Diakoniewerk Halle Fertigstellung: 2007 Das Krankenhaus befindet sich auf dem Grundstück des schon mehr als 100 Jahre bestehenden Diakoniewerkes Halle. Im 3. Bauabschnitt wurden die für den Weiterbetrieb des Krankenhauses unerlässlichen Betriebsstellen u.a. Operation, Funktionsdiagnostik, Endoskopie, Labore durch einen Neubau im Quartierinneren realisiert. Außerdem wird die bisherige unzulängliche äußere Erschließung durch die Schaffung eines zentralen Eingangsbereiches gelöst. Die Anordnung der Funktionsbereiche in einem dreigeschossigen Neubau basiert auf einer klaren funktionellen Lösung. Über einen zweigeschossigen Glasverbinder wird der Neubau an das bestehende Hauptgebäude angebunden. 32. HALLE (SAALE) Baustellenbesichtigung/Führung: Samstag, 23.06.2007, 14:00 und 15:00 Uhr, nur nach telefonischer Voranmeldung (03 45) 2 12 59-11, begrenzte Teilnehmerzahl Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes, Umbau und Erweiterung, Friedemann-Bach-Platz 5 Architekt: Nieto Sobejano Arquitectos S.L., Halle (Saale) Bauherr: Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt Fertigstellung: 2008 Der Entwurf von Nieto Sobejano respektiert die Bausubstanz der mittelalterlichen Moritzburg und antwortet mit einer modernen Architektur auf die Gebäudeformen. Der Versuch, die Sprache der expressionistischen Malerei in Architektur zu übersetzen und räumlich auszudrücken ist zugleich eine Referenz an den Maler Lyonel Feininger, der im Torturm der Burg seine berühmten Halle-Bilder malte. Ein gefaltetes Aluminiumdach, ein Eingangsbauwerk im Hof und ein Erschließungsturm an Stelle der zerstörten Südwestbastion mit einem spektakulären Blick auf die Stadt Halle stehen für die Erneuerung des Kunstmuseums des Landes Sachsen-Anhalt und verknüpfen spannungsvoll Tradition und Moderne. 33. HALLE (SAALE) Führung: Sonntag, 24.06.2007, 11:00 Uhr Bemerkungen: Besichtigung nur von außen Einfamilienhaus, Fuchsbergstraße 37a Architekt: däschler architekten BDA, Halle (Saale) Fertigstellung: 2006 In zweiter Reihe und in einer Senke gelegen schafft die scheinbar verschlossene Gestalt des Hauses weite, offene und sonnige Privaträume. Einer Skulptur ähnlich steht das Haus im Garten. Es wendelt sich in einer Aufwärtsbewegung um das zentrale Oberlicht. Ein offener plastischer Innenraum entsteht, der sich nach außen fortsetzt. Einzüge und Materialwechsel gliedern die Figur des Hauses von außen. Die durchgängige Gestaltung im Inneren schafft trotz der Komplexität des Raumes Ruhe. 34. MERSEBURG Besichtigung: Samstag, 23.06.2007, 15:00–17:00 Uhr und Sonntag, 24.06.2007, 10:30–12:30 Uhr Superintendentur, Umbau und Erweiterung, Domstraße 6 Architekt: Cronau & Kretzschmar, Dipl.-Ing. Architekten, Naumburg Bauherr: Kirchenkreis Merseburg Fertigstellung: 2006 1901 im Neorenaissancestil erbaut, stellt die Superintendentur des Kirchenkreises Merseburg, die sich im Erdgeschoss befindet, zusammen mit einer Wohnung im Ober- und Dachgeschoss einen der repräsentativsten Bauten Merseburgs um die Jahrhundertwende dar. Mit einem Gartengrundstück und einer großen Hoffläche ausgestattet, bietet es eine attraktive Wohnanlage mitten in der Innenstadt. 1990 wurde das gesamte Gebäude saniert und den heutigen Bedürfnissen angepasst. Aufgrund einer Büroumstrukturierung wurde 2006 das Erdgeschoss umgebaut, sowie ein moderner gläserner und überkragender Anbau auf einer bisherigen unterkellerten Veranda aufgesetzt. 35. GOSECK Führungen: Samstag, 23.06.2007 und Sonntag, 24.06.2007 jeweils 10:00 Uhr, 10:45 Uhr, 14:30 Uhr, 15:45 Uhr Treffpunkt: Sonnenobservatorium (Eingang) Sonnenobservatorium Goseck, Pflaumenweg Architekt: Architekturbüro Hahn, Weißenfels Bauherr: VG Saaletal - Gemeinde Goseck Fertigstellung: 2005 Seit ca. 5 Jahren entwickelt sich die Gemeinde Goseck zu einem der Schwerpunkte innerhalb der Archäologie in Deutschland. Neben dem Fund der Himmelsscheibe von Nebra sticht vor allem die Freilegung und archäologische Untersuchung des Sonnenobservatoriums von Goseck hervor. Als ältestes seiner Art in Europa wurde es bereits um 4800 v. Chr. in der Jungsteinzeit errichtet. Unter der Betreuung der Architektin Sandy Hahn wurde es von Juni bis Dezember 2005 originalgetreu in Zusammenarbeit mit dem Prähistorischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle und dem Landesmuseum für Vorgeschichte Sachsen-Anhalt an gleicher Stelle rekonstruiert. TAG DES OFFENEN ARCHITEKTURBÜROS 2007 1. OSTERBURG: Architekturbüro V. Düsing, Breite Straße 28, Samstag, 23.06.2007, 13:00–17:00 Uhr Ausstellung: „17 Jahre Architekturbüro Düsing – mit Erfahrung – fit für die Zukunft“ 3 2. MAGDEBURG: Architekturbüro Berger und Partner, Lorenzweg 48, Samstag, 23.6.2007 von 10:00–13:00 Uhr Anlässlich dieses Tages besteht in den Büroräumen die Möglichkeit der Einsichtnahme in bis dato unveröffentlichte historische Fotos aus der Bauphase der Errichtung der Stadthalle Magdeburg, die in diesem Jahr ihr 80 jähriges Jubiläum begeht. Die Fotos stammen aus dem Privatbesitz von Rudolf Theuerkauf, dem damaligen Oberbauleiter. 3. MAGDEBURG: Architekturbüro Peter Otto, Dipl.-Ing. Architekt BDA, Hartstraße 1, Samstag, 23.6.2007 von 10:00–14:00 Uhr „Einblicke und Ausblicke“ – Architekturbüro Peter Otto bietet einen Panorama-Blick auf Magdeburg 11 9 4. QUEDLINBURG: ARTI möbel-interieur, Halberstädter Straße 59, Samstag, 23.06.2007, 13:00–17:00 Uhr Innenarchitekten beraten Sie. Holen Sie sich an diesem Tag Rat, wenn Sie einen „Tapetenwechsel“ planen, wenn Sie Veränderungen an der Wohnung, dem Haus oder dem Büro wünschen, aber nicht wissen, wie es gehen und wie es aussehen könnte. 5. REUDEN AN DER FUHNE: Architekturbüro WOWA, Fuhneblick 19, Samstag, 23.06.2007, 10:00–17:00 Uhr und Sonntag, 24.06.07, 10:00–17:00 Uhr Samstag: Schnitzeljagd durch die Architektur in Wolfen, Sonntag: Fest im Architekturbüro mit öffentlichem Schnellstegreif, Bauherrenolympiade, Projektvorstellung, Essen & Getränken 6. HALLE (SAALE): bankert&menn, freiraum_architektur_planung, Große Gosenstraße 15, Samstag, 23.06.2007, 13:00–17:00 Uhr Im Herzen Giebichensteins: Altes und Neues, Leben und Arbeiten miteinander verbinden. Treten Sie ein und genießen Sie die erfrischende Atmosphäre auf unserem Hof: Bürobesichtigung, Projektausstellung, Weinverkostung und anregende Gespräche. 10 7. HALLE (SAALE): cuboidoo jüttner schwesinger architekten, Schmeerstraße 17, Samstag, 23.06.2007, 10:00–17:00 Uhr und Sonntag, 24.06.07, 10:00–17:00 Uhr 8. HALLE (SAALE): däschler architekten BDA, Friedenstraße 12a, Sonntag, 24.06.2007, 13:00–17:00 Uhr Ausstellung der Arbeiten aus 10 Jahren sowie „Gartenkunst“ von Rainer Henze, Thomas Leu und Maik Scheermann 9. HALLE (SAALE): Johann-Christian Fromme, Freier Architekt, Große Gosenstraße 8, Sonntag, 24.06.2007, 10:00–13:00 Uhr Zum Austausch „Stressfrei bauen, geht das?“ und „Schön und energieeffizient bauen!“ wird in das Büro und den Giebichsteiner Gartenhof geladen. 10. BAD DÜRRENBERG: Architekturbüro Dr. Mertens, Kirchfährendorfer Straße 3, Samstag, 23.06.2007, 13:00–17:00 Uhr Berufsausbildung und Mitarbeit im Architekturbüro sowie Bauherreninformationen „rund um`s Haus“ werden bei Kaffee und Kuchen vorgestellt. 11. WEISSENFELS: Architektenpartnerschaft Wenzel & Drehmann, Jüdenstraße 31, Samstag, 23.06.2007, 10:00–13:00 Uhr Büroführung durch verschiedene Räume, Erläuterungen zu laufenden Planungen, Beratung zu Energieeinsparmaßnahmen im privaten Gebäudesektor. 8 6