SPAR Mahlzeit! Ausgabe 01/2012

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HEFT NR. 1/2012
Der neue
Veggie
Trend
Im Heft:
Gutscheine n
und Gewin
spiel
Warum
TeilzeitVegetarier
gesünder
leben
Feines
Menü
Ohne
Zucker
Strom
sparen
Tradition
mit vier
Hauben
Frühstück
bewusst
genießen
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ussten Sie, dass sich rund 70 Prozent aller Europäer zum
Jahreswechsel vorgenommen haben, auf eine gesündere
Ernährungsweise umzusteigen? Wie sieht es bei Ihnen aus?
Ernähren Sie sich gesund genug? Oder versuchen Sie es zumindest? Wir stellen Ihnen
in unserer SPAR Mahlzeit!-Coverstory „Veni, vidi, Veggie“ ab Seite 36 einen neuen, von
Ernährungsexperten empfohlenen Ernährungstrend vor, der Sie beim Erreichen Ihrer
Ziele unterstützen kann. Sogenannte „Flexitarier“ oder Teilzeit-Vegetarier schränken
ihren Fleischkonsum zugunsten pflanzlicher Produkte ein. Das ist nicht nur gesund,
sondern schont auch die Umwelt. Warum ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt
ebenfalls für mehr Wohlbefinden sorgt, wie er den Stoffwechsel ankurbelt und was Sie
dazu tun können, erfahren Sie im Artikel „Kampf der Übersäuerung“ ab Seite 44.
Außerdem haben wir in dieser Ausgabe die Frühstücksgewohnheiten in Österreich
unter die Lupe genommen. Lesen Sie in „Raus aus der Zuckerfalle“ ab Seite 50, worauf
Sie schon in der Früh achten sollten, um besser in den Tag zu starten.
In diesem Sinne: Mahlzeit! und viel Freude beim Lesen!
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Ihre
8afae, Daniela Beranek, iStockphoto, SPAR
Mag. Carmen Wieser
[email protected]
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Die Redaktion von SPAR Mahlzeit! war in Doren
in Vorarlberg vor Ort und blickte Senner Hans
Kempf über die Schulter, wie er den SPAR
PREMIUM Bregenzerwälder Bergkäse aus
Heumilch herstellt. Das Video ist – als perfekte
Ergänzung zum Artikel „Fünf Fragen an Käsknöpfle“ auf Seite 66 – in der SPAR Mahlzeit!App zu sehen, die es als Gratis-Download für
iPad und iPhone im App-Store gibt.
Die Qualitätskontrolle der
Heumilch ist Chefsache!
Senner Hans Kempf beim
App-Dreh in Doren
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Impressum
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Die Experten von SPAR
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8afae, Michael Inmann, Helge Kirchberger, Doris Wild, Benjamin Kaufmann, beigestellt
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Leserbriefe
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Reaktionen auf SPAR Mahlzeit!
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Gletscher = 380 km Piste)
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Postfach 6000, 5018 Salzburg. Die Gewinner werden aus allen richtig beantworteten Teilnahmen ermittelt. Teilnahmeschluss ist der
29.02.2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse möglich. Über das Gewinnspiel wird kein Schriftverkehr geführt.
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Die 4-Hauben-Köchin hat drei
Gerichte kreiert, die ihre Liebe
zu unserer Landesküche
widerspiegeln
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Johanna Maiers
Menü mit Tradition.
Mit dem 3-Gänge-Menü
sorgt die Haubenköchin
für einen genussvollen
Ausklang des Winters.
Report über die Herstellung
der fettreduzierten SPAR
PREMIUM Chips
22
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Rustikale Schmankerln für
Liebhaber alpiner Kost und
urigen Almhütten-Flairs
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Schonend kochen wie im
Orient mit einer Tajine
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Schnell und günstig kochen:
Reisgerichte
E R NÄ H RU N G &
GE SUNDHEIT
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35
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So sparen Sie beim Einkauf
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Hüttenzauber
Mit diesen zünftigen
Gerichten bringen
Sie Hüttenzauber in
Ihre Küche.
8afae: Luzia Ellert, Michael Inmann, Andreas Jakwerth, Hans Peter Ericsson, Getty Images, SPAR
G OU R M E T &
K U L I NA R I K
9
36
Neuer Ernährungstrend.
Immer mehr Menschen
reduzieren ihren
Fleischkonsum zugunsten
pflanzlicher Produkte.
36
60
Stromspar-Aktion.
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Warum die fleischreduzierte
Ernährung gesund ist. Plus:
Alles über die neue Eigenmarke
SPAR Veggie
44
Schicken Sie Ihre Stromfresser
in die Energiespar-Ferien!
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Ein guter Stoffwechsel braucht
ein Säure-Basen-Gleichgewicht
48
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Essig sorgt für mehr Vitalität
und Wohlbefinden
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Schon im Frühstück versteckt
sich oft zu viel Zucker
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SOZIALES
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Zellulose-Verpackungen
schonen die Umwelt
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Werden Sie Stromspar-Profi!
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Die reinste Milch. Heumilch und Heumilchprodukte werden besonders naturnah hergestellt.
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Vorarlberger Käsknöpfle
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In welch faszinierender
Formen- und Farbenvielfalt Tomaten vorkommen,
erfährt man in Erich
Stekovics’ „Atlas der erlesenen Paradeiser“ (Löwenzahn Verlag). 77 Sorten
werden vorgestellt und mit
Anleitungen zu Kultur,
Pflege und Verarbeitung
ergänzt. Top-Rezepte
von sechs Spitzenköchen
runden das Buch ab.
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Hüttenzauber
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VI E L S E ITI G E
Knusper-Idee
Tomaten, Mozzarella und
herzhafte Kräuter der
Provence machen aus dem
neuen SPAR PREMIUM
Knäckebrot Tomate &
Mozzarella ein mediterranes Geschmackserlebnis. Passt prima zu Wein,
Käse und Dips.
;^^gefdSf[a`, Heinz Seidenbusch 8afae, SalzburgerLand, iStockphoto, SPAR, beigestellt
Löffel für Löffel
ein Genuss
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Kunst-Genuss
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L E XI KO N
Safran
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Delikat, sauer, gekrümmt und jetzt auch
lieblich-mild oder würzig – die neuen
SPAR PREMIUM Honiggurken sowie
die scharfen SPAR PREMIUM Piccolo Gurken mit Chili haben das Zeug
zum zentralen Bestandteil österreichischer Jausenkultur
zu werden. Ob in der
Wurstsemmel, der
Brettljause oder im
Herrengulasch – die
vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten
in der kalten Küche
machen sie zum
Star der feinsauren
Palette.
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Johanna Maier
Menü mit Tradition
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Gerührte Polenta mit
Gewürzspeck und glacierter
Orange
Zutaten für 4 Personen
Zubereitung ca. 4 Stunden
pro P: 464 kcal, Fett 30 g, KH 36 g, EW 10 g
Schwierigkeitsgrad:
Polenta
100 g Polenta, 100 ml Obers, 1 EL Parmesan gerieben
Gewürzfond
500 ml Rindsuppe (z.B. SPAR PREMIUM Rinderfond),
1 EL Olivenöl, 1/4 Knoblauchzehe, je ein kleiner Zweig
Thymian und Rosmarin, 1 TL fein gehackte Zwiebel,
1/2 TL SPAR PREMIUM Feines Kräuter-Gewürzsalz
(ersatzweise Salz, Pfeffer und frisch gehackte Kräuter wie
Petersilie, Kerbel, Minze)
Gewürzspeck
150 g Speck (Karree-Speck), 1 EL Maiskeimöl
Johanna Maier:
8afae,Luzia Ellert, Michael Inmann, SPAR 8aaVefk^[`Y,Gaby Halper
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Orange
1 große Bio-Orange (oder Blutorange), 500 ml Läuterzucker (= 1 Teil Zucker, 1 Teil Wasser, 5 Min. gekocht),
1 Msp. Bourbon-Vanillezucker, 1 Gewürznelke,
2 Wacholderbeeren, 1 TL Olivenöl, kleine Mangoldund/oder Spinatblätter zum Ausgarnieren
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# Zwiebel in Olivenöl kurz ansautieren, alle Zutaten des
Gewürzfonds dazugeben, 5 Min. leicht köcheln lassen,
durch ein Sieb passieren, dann die Polenta einrühren
und ca. 30 Min. köcheln lassen, öfter umrühren.
Eventuell nachwürzen und mit 100 ml Obers und 1 EL
geriebenem Parmesan verfeinern.
$ Gewürzspeck in kleine Würfel schneiden und in ganz
wenig Öl knusprig braten.
% Mit einem Zahnstocher kleine Löcher in die Orangenschale stechen, Orange in 60° C warmem Läuterzucker
ca. 3 Stunden ziehen lassen. Sobald die Schale weich
ist, abkühlen und in Scheiben schneiden.
& Die warme, gerührte Polenta in tiefe Teller geben, mit
dem knusprigen Speck und den Mangold- oder Spinatblättern, welche mit Olivenöl beträufelt sind, sowie den
Orangenscheiben ausgarnieren.
Weintipp
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")'̈^?[ttW^TgdYW`^S`V
8^^[YXdgUZf[Y Die leichten
Röstaromen des Zweigelts harmonieren ausgezeichnet zu dem
Gewürzspeck.
Tipp: leicht gekühlt servieren!
Erhältlich bei SPAR,
EUROSPAR, INTERSPAR und
www.weinwelt.at um € 3,49.
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Gefüllter Bachsaibling mit
Rollgerste, Safran und leichter
Kräutersoße
Zutaten für 4 Personen
Zubereitung ca. 1,5–2 Stunden
pro P: 689 kcal, Fett 41 g, KH 22 g, EW 48 g
Schwierigkeitsgrad:
Saibling
4 Saiblings- oder Forellenfilets à ca. 100 g
SPAR PREMIUM Fisch-Gewürzsalz (ersatzweise Salz,
Pfeffer)
12 Blätter Basilikum
Fischfarce
200 g Fischabschnitte ohne Haut, klein geschnitten oder
Hühnerbrust
180 ml Obers
1 Msp. Safranpulver
Saft von einer halben Zitrone
Rollgerste
100 g Rollgerste (z.B. von SPAR Vital)
2 EL Olivenöl
2 EL kleinwürfelig geschnittene Zwiebel
250 ml Fisch- oder Rinderfond (z.B. SPAR PREMIUM
Fischfond)
1 Becher Kresse
SPAR PREMIUM Fisch-Gewürzsalz (ersatzweise Salz,
Pfeffer)
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ג Für die Farce die Fischabschnitte zirka 1/2 Stunde
einfrieren, dann in der Moulinette mixen. Zum Schluss
das eiskalte Obers dazugeben und zu einer glänzenden
Farce mixen und würzen. Farce durch ein Sieb
streichen und in einen Spritzbeutel füllen.
ޒ Rollgerste mit kaltem Wasser abspülen, abtropfen
lassen, Zwiebel in heißem Olivenöl kurz ansautieren,
Gerste und Fond dazugeben, zirka 20 Minuten leicht
köchelnd bissfest garen. 1 EL Olivenöl unter die
geschnittene Kresse rühren, das Ganze unter die
Gerste mischen und harmonisch abschmecken.
ݒ Für die Kräutersoße den Fischfond mit Wein zum
Kochen bringen, auf die Hälfte reduzieren, Obers
hinzufügen, auf die gewünschte Konsistenz reduzieren
lassen, Crème fraîche hinzufügen und harmonisch
abschmecken.
ڒ Die Farce dünn auf die Innenseite der Saiblingsfilets
streichen, mit Basilikumblättern belegen, aufeinanderlegen, zuerst in Klarsichtfolie und dann in Alufolie fest
einwickeln. Bratenthermometer in die Saiblingsrolle
stecken und im 80° C heißen Wasser auf Kerntemperatur 50° C pochieren (dauert ca. 20 Minuten).
֒ Herausnehmen, auswickeln, in schöne Stücke
schneiden und mit der Rollgerste und der Kräutersoße
anrichten.
Leichte Kräutersoße
500 ml Fisch- oder Rinderfond (z.B. SPAR PREMIUM
Fischfond)
100 ml trockener Weißwein
200 ml Obers
2 EL Crème fraîche
2 TL Zitronensaft
SPAR PREMIUM Feines Kräuter-Gewürzsalz (ersatzweise Salz, Pfeffer und frisch gehackte Kräuter)
Weintipp
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D[We^[`Y=^See[]ßÙ5 lISUZSg
8d[eUZT^g_[Y×Die intensive
fruchtige Note passt sehr gut
zu dem feinen Geschmack von
Safran.
Erhältlich bei SPAR,
EUROSPAR, INTERSPAR und
www.weinwelt.at um € 6,99.
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Johanna Maier:
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Gebackener Apfelknödel
mit geliertem Birnensüppchen
und Granatapfel
Zutaten für 4 Personen
Zubereitung ca. 1,5 Stunden
pro P: 786 kcal, Fett 31 g, KH 103 g, EW 13 g
Schwierigkeitsgrad:
Apfelknödel
50 g Butter
100 g Kristallzucker
1/2 Stamperl Rum
Zimt nach Geschmack
1 EL Marzipan
3 Eier, getrennt in Dotter und Eiweiß
300 g Toastbrot (frisch, entrindet, fein gewürfelt, leicht
angetrocknet)
2–3 säuerliche Äpfel (ca. 300 g, klein geschnitten in
Ascorbinsäurewasser einlegen)
50 ml Weißwein
1 Nelke
1/2 cm Zimtstange
1 Prise Salz
Öl zum Ausbacken
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ג Für die gebackenen Apfelknödel Butter und Zucker
schaumig schlagen, nach und nach die Eidotter dazugeben, Marzipan sowie die kleinen Weißbrotwürfel, zum
Schluss mit Zimt und Rum abschmecken.
ޒ Die Apfelwürfel mit Weißwein, Nelken und Zimtstange
weich dünsten und auskühlen lassen. Danach zur
übrigen Masse geben. Eiweiß mit einer Prise Salz
cremig aufschlagen, ebenfalls unter die Masse geben
und 30 Min. kühl rasten lassen.
ݒ Kleine Knödel à 20–30 g formen und in heißem Öl ca.
5–7 Minuten goldbraun backen.
ڒ Für das Birnensüppchen Zucker karamellisieren, mit
Weißwein, Wasser und den Gewürzen einmal aufkochen. Die geschälten, entkernten und kleinwürfelig geschnittenen Birnen bei niedriger Hitze auf die
gewünschte Konsistenz garen.
֒ Fond abseihen, abkühlen und auf je 200 ml Fond 1 g
Pektin- oder Gelatinepulver einrühren, einmal aufkochen und zu den Birnen geben.
ߒ Gelierte Birnensuppe in tiefe Teller geben, mit den ausgelösten Granatapfelbeeren garnieren, mit dem Sauerrahm verzieren und den Apfelknödel aufsetzen.
Geliertes Birnensüppchen
3 mittelgroße Birnen
1 Granatapfel
Birnenfond
100 ml Weißwein
400 ml Wasser
Saft von 1 Zitrone
3 EL Zucker (Fond sollte leicht süß-säuerlich sein)
1 Msp. Bourbon-Vanillezucker
3 g Pektin- oder Gelatinepulver
Zum Garnieren
Vanillesoße (kann man auch fertig kaufen) oder
gerührter Sauerrahm
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Gemeinsam
schmeckt’s
am besten
Genieß’ 1L Coca-Cola zum nächsten Essen –
mit GRATIS Gutschein in der Heftmitte.
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8afae, iStockphoto, Stefan Beyer, SPAR, Weingut Wellanschitz, beigestellt
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Weingut Wellanschitz – dem
Blaufränkischen verpflichtet
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(Rezept auf Seite 31)
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Die würzige Note des
Barolo vermittelt ein ungetrübtes Italien-Feeling.
Erhältlich bei
EUROSPAR,
INTERSPAR und
www.weinwelt.at
um € 11,99.
20 CgS^[f{fedWbadf
Blaues
Chips-Wunder
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ie planen eine
Faschingsparty, einen
Kindergeburtstag oder
einen gemütlichen TV-Abend und
wollen Ihren kleinen wie großen
Gästen ganz einmalige Snacks
auftischen? Dann probieren Sie
doch die neuen SPAR PREMIUM
Chips in den vier Sorten Nature,
Paprika, Tomate & Basilikum und
Nature & Blue. Aufgrund der
Herstellung mit einer besonderen
Vakuumtechnologie enthalten
diese Produkte weniger Fett,
schmecken intensiver und sind der
absolute Hingucker. Denn: Die
SPAR PREMIUM Blue Chips sind
blau!
8afae,Linda Dziacek, SPAR, beigestellt
EUZa`W`VWBdaVg]f[a`
Produziert werden die salzigen
Snacks vom Schweizer Unternehmen Bina (Bischofszell Nahrungsmittel AG), Herzstück dieser
besonderen Herstellungsweise des
salzigen Snacks ist die Vakuumfritteuse. Christof Stillhart, BinaFachbereichsleiter Produktion
Kartoffel- und Tiefkühlprodukte,
erklärt deren Funktion: „Durch ein
Vakuum von 100 Millibar kann die
Öltemperatur deutlich reduziert
werden. Während beim konventionellen Frittieren das Öl auf rund
180 Grad erhitzt wird, genügen bei
der Vakuumtechnologie maximal
140 Grad Celsius.“ Und bringt das
Wichtigste gleich auf den Punkt:
„Das hat den Nebeneffekt, dass um
40 Prozent weniger Fett ins Produkt
eindringt, wodurch die Vakuumchips gesünder sind und die Finger
fettfrei bleiben!“
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Der schonende Produktionsvorgang
wirkt sich auch positiv auf den
Geschmack der Chips aus. „Das
Produkt schmeckt viel natürlicher“,
garantiert Stillhart. „Denn die
reduzierte Hitze bildet weniger
Nebenaromen, wie sie bei konventioneller Produktion durch Hitzeveränderung entstehen.“ Außerdem
verhindert die geringere Fettaufnahme des Produkts, dass das
Fettaroma zu dominant wird. Ein
weiteres Plus: Bei allen vier SPAR
PREMIUM Chips-Sorten wird auf
Geschmacksverstärker und künstliche Farbstoffe verzichtet. Stillhart:
„Zur Verwendung kommen etwa
edelsüße Paprika und echte Tomaten. Die Nature und Blue Chips
werden nur mit einer Meersalzmischung gewürzt, um den
natürlichen Kartoffelgeschmack
voll zur Geltung zu bringen.“
Kartoffelkreuzung hergestellt, der
Blauen St. Galler“, verrät Stillhart.
Auch bei den anderen Sorten
kommen mehrheitlich Schweizer
Eigenbaukartoffeln zum Einsatz.
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Die blaue Farbe der SPAR PREMIUM Blue Chips wird ebenfalls nicht
künstlich hergestellt, sondern die
Kartoffeln sind bereits bei der Ernte
blau. Sie haben eine ähnliche Farbe
wie die alten Kartoffelsorten,
welche bereits vor Jahrhunderten
in Peru und Bolivien angebaut und
von Entdecker Christoph Kolumbus
nach Europa gebracht wurde. Die
Bauern setzten damals aber lieber
auf ertragreichere Sorten und
vernachlässigten die blauen Kartoffeln. Mittlerweile aber wird diese
vergessene Sorte wiederentdeckt.
„Der Großteil unserer Blue Chips
wird aus einer speziellen Schweizer
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22 L`Xf[YW9Wd[UZfW
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Für Liebhaber alpiner Köstlichkeiten
und urigen Almhütten-Flairs sind diese
rustikalen Schmankerln wie geschaffen.
Weiße Wurzelcremesuppe mit
Zimtstangerln
Zutaten für 4 Portionen
Zubereitung ca. 40 Minuten
pro P: 447 kcal, Fett 39 g,
KH 18 g, EW 6 g
Schwierigkeitsgrad:
120 g Sellerieknolle, geputzt
150 g Petersilienwurzel, geputzt
150 g Pastinake, geputzt
100 g Topinambur, geputzt
50 g Butter
1 kleine Zwiebel, kleinwürfelig
geschnitten
750 ml Hühnersuppe
1 Anisstern oder 2 Gewürznelken
250 ml Obers
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Spritzer Zitronensaft
2 Kornspitz oder Salzstangerl
40 g Butter zum Braten
Zimt, gemahlen zum Bestreuen
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גGeputztes Wurzelwerk kleinwürfelig schneiden.
ޒButter in einem Topf schmelzen,
Zwiebel darin glasig anrösten.
Wurzelwerkwürfel zugeben,
etwas salzen und bei mittlerer
Hitze 8–10 Minuten „schmurgeln“ lassen; anschließend
mit Hühnersuppe aufgießen;
Anisstern oder Gewürznelken
zugeben, salzen und alles etwa
20 Minuten köcheln lassen.
ݒAnisstern bzw. Nelken aus der
Suppe nehmen, Obers zugeben,
Suppe einmal aufkochen lassen,
dann alles fein pürieren. Suppe
mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer
abschmecken.
ڒKornspitz oder Salzstangerl
schräg der Länge nach in etwa
2 cm breite Streifen schneiden,
Butter in einer Pfanne zerlassen,
Stangerl auf allen Seiten anbraten und mit Zimt bestreuen.
֒Suppe nochmals erwärmen und
mit den Zimtstangerln anrichten.
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24 L`Xf[YW9Wd[UZfW
Rahmschmarren
mit Apfelmus
Zutaten für 4 kleine Portionen
Zubereitung ca. 1 Stunde
pro P: 634 kcal, Fett 25 g,
KH 74 g, EW 12 g
Schwierigkeitsgrad:
2 EL Rosinen
1/16 l Rum
250 ml Sauerrahm
4 große Eier
4 EL Staubzucker
100 g Mehl (griffig)
1/2 TL Backpulver
Prise Salz
2 EL Butter
3 EL Mandelblättchen
2 EL Kristallzucker
Apfelmus
4 Äpfel, geschält (ca. 500 g)
4 EL Zucker (60 g)
1 EL Zitronensaft
120 ml Apfelsaft oder fruchtiger
Weißwein
3 Nelken
1 Zimtstange
3 Wacholderbeeren
Prise Zimt
Staubzucker zum Bestreuen
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גRosinen in Rum einweichen und
30 Minuten ziehen lassen.
ޒApfelmus: Äpfel entkernen, große
Würfel schneiden. Zucker in einem
Topf karamellisieren, mit Zitronensaft
ablöschen, Apfelstücke, Apfelsaft oder
Weißwein sowie Gewürze zugeben,
weich dünsten. Gewürze entfernen
und die Äpfel mit dem Pürierstab fein
pürieren; abkühlen lassen.
ݒBackrohr auf 180° C vorheizen. Sauerrahm mit Dottern, Zucker, Mehl und
Backpulver zu einem glatten Teig
verrühren. Eiklar zu einem steifen
Schnee aufschlagen und unter den
Teig heben.
ڒButter in einer Pfanne schmelzen,
Mandelblättchen einstreuen, Teig
einfüllen, Rumrosinen darüber verteilen, Zucker darüberstreuen und die
Schmarrenmasse 1–2 Minuten auf der
Unterseite anbacken, dann im Rohr
etwa 16–18 Minuten fertig backen.
֒Pfanne aus dem Rohr nehmen,
Schmarren in grobe Stücke teilen, mit
Staubzucker bestreuen und mit dem
Apfelmus anrichten.
14
Bio-HaselnussBäumchen
Zutaten für 40 Kekse
Zubereitung ca. 2 Stunden
pro Stück: 82 kcal, Fett 4 g, KH
9 g,
EW 1,1 g
Schwierigkeitsgrad:
Haselnussteig
100 g Haselnüsse, sehr fein
gerieben
140 g Staubzucker
140 g Mehl, glatt
1 EL Vanillezucker
Schale von 1 Zitrone, abgerieben
1 Messerspitze Muskat, gerieben
1/2 TL Zimt, gemahlen
Prise Salz
120 g kalte Butter
2 kleine Dotter
Mehl zum Ausarbeiten
1 Dotter zum Bestreichen
Ca. 80 g Hagelzucker zum Bestreuen
200 g Erdbeermarmelade
Klarsichtfolie
Backtrennpapier
LgTWdW[fg`Y
גHaselnussteig:
=dS× Nüsse mit Zucker,
Mehl, Vanillezucker,
Zitronen^^W
gWGewürzen
schalec
und
in einer
Schale gut vermischen.
ޒKalte Butter auf der groben Seite
CZWZcVaaZc
der Küchenreibe über die Zutaten
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reiben, Dotter zugeben und alles
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rasch mit den Händen zu einem
Y^ZHE6GK^iVa
glatten Teig verkneten. Teig tei7^d"IZaaZga^chZc
len, zu Kugeln formen, diese flach
YjgX]^]gZc
drücken, in Folie wickeln und ca.
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1 Stunde kalt stellen.
K^iVb^c"7"<Z]Vai#
ݒBackrohr auf 200 °C (Ober- und
Unterhitze) vorheizen.
Schweinsragout mit Linsen
8afae, Luzia Ellert, SPAR 8aaVefk^[`Y, Gaby Halper
Zutaten für 4 Portionen
Zubereitung ca. 2 Stunden
pro P: 932 kcal, Fett 66 g,
KH 29 g, EW 54 g
Schwierigkeitsgrad:
800 g Schopfbraten
Salz, Pfeffer aus der Mühle
1 Zwiebel (ca. 100 g), kleinwürfelig geschnitten
6 Knoblauchzehen, grob gehackt
5 EL Öl oder Schmalz
1 EL Kümmel (ganz)
750 ml Rindsuppe oder -fond
2 TL Thymian, getrocknet
200 g Linsen, z.B. SPAR Vital
Bio-Tellerlinsen
1 Paar scharfe Debreziner
(ca. 120 g) oder 150 g Tiroler
Bergwurz
1 EL Öl
3–4 Stängel Petersilie, gehackt
1 TL Schale einer unbehandelten
Zitrone, fein abgerieben
LgTWdW[fg`Y
גFleisch in etwa 2 cm große
Würfel schneiden, salzen und
pfeffern.
ޒBackrohr auf 140° C vorheizen.
ݒÖl in einem großen Topf erhitzen,
Kümmel zugeben und darin kurz
anrösten; Fleischwürfel dazugeben und auf allen Seiten anbraten. Anschließend Zwiebel und
Knoblauch zufügen und ebenfalls
mitbraten. Alles so lange braten,
bis der entstandene Fleischsaft
zur Gänze verkocht ist, erst dann
mit 500 ml Suppe aufgießen und
mit etwas Salz und Pfeffer sowie
Thymian würzen; zugedeckt im
Backrohr bei 140° C ca. 30 Minuten schmoren.
ڒLinsen waschen, gut abtropfen
lassen, zum Ragout geben, mit
250 ml Rindsuppe auffüllen und
etwa weitere 40–50 Minuten
schmoren. Hinweis: eventuell
etwas Flüssigkeit zugeben (wenn
die Linsen zu viel aufgesaugt
haben) und kurz rasten lassen.
֒Debreziner oder Bergwurz in ca.
1/2 cm dicke Stücke schneiden, Öl
in einer Pfanne erhitzen, Wurst
darin kurz anbraten und unter
das Schweinsragout mengen.
ߒSchweinsragout auf vorgewärmten Tellern anrichten
und mit Petersilie und Zitrone
bestreuen.
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Kartoffelblatteln mit gebackenen Birnen
und Rahmsauerkraut
Zutaten für 4 Portionen
Zubereitung ca. 80 Minuten
pro P: 662 kcal, Fett 45 g,
KH 52 g, EW 9 g
Schwierigkeitsgrad:
500 g mehlige Kartoffeln,
80 g Mehl, griffig, 2 Dotter,
50 g Butter, Muskat, gemahlen
Salz, Pfeffer aus der Mühle
400 g Sauerkraut, 1 Zwiebel,
würfelig geschnitten, 20 g Butter,
500 ml Rindsuppe, 1 Lorbeerblatt, 3 Pfefferkörner,
1 Knoblauchzehe, fein gehackt,
1 TL Zucker, 4 EL Sauerrahm,
4 EL Obers, Salz, Pfeffer
4 EL Butterschmalz zum Braten,
2 gut reife Birnen (ca. 380 g),
4 EL Schnittlauch
Küchenkrepp
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גKartoffeln schälen (sollten ca.
300 g ergeben), in einen Topf mit
Salzwasser geben, weich kochen,
abseihen, in den heißen Topf
zurückgeben und die Kartoffeln
ausdampfen und vollständig
trocken werden lassen.
ޒKartoffeln zweimal durch die
Kartoffelpresse in eine Schüssel
drücken, Mehl, Dotter und weiche Butter zugeben, mit Muskat,
Salz und Pfeffer würzen und alles
rasch zu einem Teig verkneten,
etwa 20 Minuten zugedeckt im
Kühlschrank rasten lassen.
ݒRahmsauerkraut: Zwiebel schälen und kleinwürfelig schneiden.
Butter in einer Pfanne schmelzen, Zwiebeln darin anrösten,
gewaschenes Kraut zufügen,
mit Suppe aufgießen, Gewürze
zugeben und 30 Minuten köcheln
lassen. Sauerrahm mit Obers
glatt rühren, unter das Kraut
mengen und mit Zucker, Salz und
Pfeffer abschmecken.
ڒTeig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1/2 cm dick ausrollen
und in Quadrate (ca. 5 cm x
8 cm) schneiden. Butterschmalz
in einer Pfanne erhitzen und
die Teigstücke darin beidseitig
knusprig ausbacken; auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
֒Birnen der Länge nach achteln,
Kerngehäuse entfernen und
in derselben Pfanne wie die
Kartoffelblatteln beidseitig mit
etwas Butterschmalz kurz braten;
salzen, pfeffern und mit den mit
Schnittlauch bestreuten Kartoffelblatteln sowie dem Rahmkraut
anrichten.
bd{eW`f[Wdf,BdaVg]fVWe?a`Sfe
Kochen wie im Orient
Das Garen in einer Tajine folgt einer langen Tradition.
Noch heute lassen sich damit Zutaten schonend zubereiten.
Lamm-Tajine
Zutaten für 2 Personen
Zubereitung ca. 70 Min.
pro P: 706 kcal, Fett 33 g,
KH 45 g, EW 55 g
Schwierigkeitsgrad:
400 g Lamm (Keule oder
Schulter)
3 EL Olivenöl
500 ml Suppe
1 Zwiebel, geschnitten
Je 1 roter und grüner
Paprika, geschnitten
50 g grüne entkernte
Oliven
3 Knoblauchzehen mit
Schale, zerdrückt
Salz, Pfeffer
2 TL Curry-Pulver
2 EL Ingwerpaste
2 EL gehackte Petersilie
Je 1 Rosmarin- und
Thymianzweig
4 Lorbeerblätter
200 g vorgekochte Kichererbsen aus der Dose
1 EL frischer Koriander
Weißbrot
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גLammfleisch parieren
und in Würfel schneiden,
Öl in der Tajine erhitzen
und das Fleisch scharf
anbraten (Bild 1).
ޒHitze reduzieren und Salz,
Pfeffer, Curry, Ingwerpaste, Rosmarin, Thymian, gehackte Petersilie,
Lorbeerblätter, Oliven,
Knoblauch, Paprika und
Zwiebel zugeben (Bild 2).
ݒDas Ganze mit Suppe
aufgießen (Bild 3).
ڒDie Tajine zugedeckt im
vorgeheizten Backrohr
bei 180° C 45 Min.
garen. Danach die Kichererbsen abseihen und
in die Lamm-Tajine einrühren und noch 5 Min.
köcheln lassen. Mit
Koriander bestreuen und
mit rustikalem Weißbrot
servieren.
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=aUZh[VWaSgXiii XW[`W]gWUZW Sf29
So geht’s:
#
Öl in der Tajine erhitzen und
das Fleisch scharf anbraten.
$
Zwiebel, Paprika und die anderen
Zutaten dazugeben.
%
Fleisch und Zutaten kurz köcheln
lassen und mit Suppe aufgießen.
Bdafi
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&
Die Tajine zugedeckt ins Backrohr
stellen und ca. 45 Min. fertig garen.
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Die Spar-Mahlzeit!
So schonen Sie Ihr Geldbörserl und zaubern dennoch im
Handumdrehen köstliche und sättigende Reisgerichte.
Einkaufsliste mit vollständiger Kalkulation auf www.mahlzeit-magazin.at
Reisschnitzel in Rahmsoße
mit Salzkartoffeln
Zutaten für 4 Personen
Zubereitung ca. 45 Min.
pro P: 663 kcal, Fett 40 g, KH 43 g,
EW 30 g
Schwierigkeitsgrad:
500 g TANN Faschiertes, 1 S-BUDGET
Zwiebel, 5 EL S-BUDGET Langkornreis,
ungekocht (ca. 80 g), Salz, Pfeffer, 1 SPAR
Suppenwürfel, 250 ml SPAR Sauerrahm,
1 EL SPAR Fixina Speisestärke,
2 EL S-BUDGET Sonnenblumenöl zum
Anbraten, Petersilie zum Garnieren,
600 g S-BUDGET Kartoffeln,
1/2 TL Kümmel
BdaBadf
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€ 1,28
גZwiebel hacken und in Öl anschwitzen.
ޒFaschiertes mit Zwiebel und ungekochtem Reis vermengen, salzen, pfeffern
und Laibchen formen.
ݒLaibchen in Öl beidseitig scharf anbraten,
mit heißem Wasser aufgießen, dass die
Laibchen bedeckt sind. Den Suppenwürfel einstreuen und zugedeckt ca. 20 Min.
langsam vor sich hin köcheln lassen.
ڒLaibchen aus der Pfanne heben, diese
kurz von der Flamme nehmen, damit der
Sauerrahm nicht ausflockt. Sauerrahm
und Fixina verrühren und den Saft damit
binden. Einmal kurz aufkochen, noch
einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken
und die Laibchen darin zugedeckt ein
paar Minuten ziehen lassen (kann man
im Rohr auch wunderbar warm halten).
Vor dem Servieren mit gehackter
Petersilie bestreuen.
֒Kartoffeln schälen, der Länge nach
vierteln und in reichlich Salzwasser mit
Kümmel weich kochen.
8afae, Stefan Beyer, iStockphoto, SPAR 8aaVefk^[`Y, Sebastian Neuschler
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Winter-Risotto
mit Kohl
Zutaten für 4 Personen
Zubereitung ca. 45 Min.
pro P: 643 kcal, Fett 25 g,
KH 80 g, EW 17 g
Schwierigkeitsgrad:
300 g Kohl
50 g S-BUDGET Zwiebeln
1 S-BUDGET Knoblauchzehe
30 g TANN Speckwürfel
60 g Butter
400 g SPAR Rundkornreis
125 ml S-BUDGET Weißwein
Ca. 1,5 l heiße Rindsuppe (Instant)
Salz, Pfeffer aus der Mühle, eine
Prise gemahlener Kümmel
2 TANN Bratwürste (oder
Räucherwürste oder Frankfurter)
30 g DESPAR Parmesan, frisch
gerieben
S-BUDGET Sonnenblumenöl zum
Anbraten
Petersilie zum Bestreuen
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גKohl putzen und in dünne Streifen
schneiden. Mit Wasser und Suppenwürfel die Rindsuppe in einem
separaten Topf zubereiten und
heiß halten.
ޒZwiebel und Knoblauch fein
hacken und mit den Speckwürfeln
in 30 g Butter anschwitzen. Reis
unterrühren, bis er glasig ist, mit
Weißwein ablöschen und diesen
weitgehend einkochen lassen.
ݒJetzt immer wieder Suppe zugießen und sanft rühren, die Hitze
reduzieren, mit Salz, Pfeffer und
Kümmel würzen. Immer wieder
Suppe zugießen, der Reis sollte
immer gerade mit Flüssigkeit bedeckt sein, und nach etwa 10 Min.
die Kohlstreifen unterrühren und
mitgaren.
ڒWurst der Länge nach halbieren, in
Öl anbraten und mit dem Parmesan unter das heiße Risotto heben.
Die restliche Butter in Flocken
darauf verteilen, mit Petersilie
bestreuen und sofort servieren.
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32 EUZ`W^^9`ef[Y
Süße Reiskrapfen
Zutaten für 4 Personen
Zubereitung ca. 2 Stunden
pro P: 639 kcal, Fett 31 g, KH 71 g,
EW 15 g
Schwierigkeitsgrad:
500 ml SPAR Milch
1/4 TL Salz
40 g Zucker
200 g SPAR Rundkornreis
50 g Butter
2 Golddotter Eier, getrennt
Abgeriebene Schale von
1/2 Bio-Zitrone
Abgeriebene Schale von
1/2 Bio-Orange
10 g Hefe
50 g Mehl
Je 30 g Zitronat und Orangeat,
fein gehackt
Je 30 g SPAR Rosinen und
Walnüsse, fein gehackt
20 g Pinienkerne, gehackt
20 ml Vin santo (Süßwein –
ersatzweise mit Honig gesüßter
Orangensaft)
S-BUDGET Sonnenblumenöl zum
Ausbacken
Staubzucker zum Bestreuen
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€ 1,05
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גZitronat, Orangeat, Rosinen, Walnüsse und Pinienkerne mit dem Vin
santo vermischen und ca. 1 Stunde
durchziehen lassen.
ޒMilch zum Kochen bringen, Salz,
2 TL Zucker und Reis einstreuen,
5 Min. unter Rühren kochen lassen,
Butter unterziehen und zugedeckt
20 Min. garen. Den Reisbrei etwas
abkühlen lassen.
ݒDie abgeriebenen Zitrusfruchtschalen, die Dotter und die zerbröselte
Hefe unter den Reisbrei rühren. Das
gesiebte Mehl und die marinierten
Früchte vorsichtig unterheben.
ڒDas Eiweiß mit dem restlichen
Zucker zu Schnee schlagen und
unterziehen.
֒Mit zwei in Wasser getauchten
Esslöffeln Nocken abstechen und
die Krapfen im 150° C heißen Öl
ca. 4–5 Min. knusprig braun backen.
Abtropfen lassen, noch warm
anzuckern und servieren.
WWWDANONEAT
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Erwin Kotányi und Gerd
W. Sievers verführen
in ihrem Buch „In 80
Gewürzen um die Welt“
(CBV) zu einer Reise in
die Welt der Gewürze,
erzählen Anekdoten,
verraten Wissenswertes
über Herkunft, Anbaugebiete und Wirkungsweisen und stellen
raffinierte historische
und neue Rezepte vor.
Heringsschmaus für gute
Laune & Herzgesundheit
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O F E N F R I SC H E
Energiequelle
Genießen Sie die gesunden
SPAR Vital Buttermilch-Weckerl,
Gemüse-Weckerl und
Keimkraft-Semmeln!
Alle drei punkten mit
vielen Ballaststoffen,
Mineralstoffen und
Vitaminen und
werden dadurch zu
wertvollen Kraftspendern.
;^^gefdSf[a`, Heinz Seidenbusch 8afae, Fotolia, Getty Images, iStockphoto, SPAR, beigestellt
34
35
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YZcZB^cZgVahidêZl^Z8VaX^jb!BV\cZh^jbjcY@Va^jb#
»Man soll dem Leib
etwas Gutes bieten,
damit die Seele Lust
hat, darin zu wohnen.«
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Im Norden Skandinaviens wachsen in freier Natur die
besten Preiselbeeren der Welt. Nur ausgewählte Bio-Früchte
aus dieser Region werden für die SPAR Natur*pur BioWildpreiselbeeren verwendet. Die fruchtigen, im Geschmack
fein-herben Bio-Wildpreiselbeeren schmecken nicht nur zur
traditionellen österreichischen Küche wie Wiener Schnitzel
oder Rehrücken, sondern sie zeichnen sich auch durch einen
hohen Kalium- und Vitamin C-Gehalt aus, wirken entzündungshemmend und helfen gut bei Blasenbeschwerden.
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Frei nach Cäsar heißt es jetzt: Ich kam, sah und griff zur
neuen vegetarischen Eigenmarke SPAR Veggie! Werden
auch Sie Trendsetter und essen als „Flexitarier“ weniger
Fleisch, dafür aber mehr pflanzliche Produkte.
G_VW`]W`fi`VWfefStt
Mit dieser Lebenseinstellung ist
man zweifellos am Puls der Zeit und
trifft den Nerv einer übersättigten
Gesellschaft. Einer Gesellschaft, die
sich jedoch keineswegs dem puren
Vegetarismus verschrieben hat.
Laut Statistik Austria 2010 liegt in
Österreich der durchschnittliche
Fleischverbrauch bei 75 Kilogramm
pro Kopf und Jahr. Damit bewegen
sich Herr und Frau Österreicher im
europäischen Spitzenfeld. Dennoch
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Die pflVcoa^X]ZcHE6GKZ\\^ZKZ\ZiVg^hX]Zc7^d"6j[hig^X]Z^cYZcHdgiZc8jggn"6cVcVh!=jbbjh!>cY^VcZgWd]cZ"8]^a^!
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8afae,Andreas Jakwerth, iStockphoto, SPAR 8aaVefk^[`Y,Sebastian Neuschler
I
as haben
Prominente
wie Julia
Roberts, Dustin Hoffman und
Madonna gemeinsam? Ruhm, okay.
Viel Geld, ja. Konsequenz in der
Arbeit. Auch. Aber sie haben noch
eine Gemeinsamkeit: Diese Hollywoodstars sind Teilzeit-Vegetarier,
sogenannte „Flexitarier“. Das heißt,
sie haben Fleisch weitgehend aus
ihrem Speiseplan gestrichen.
Vegetarische Restaurants, Kochbücher und Ernährungsratgeber
tun ein Weiteres, um Menschen,
die sich bewusst fleischreduziert
ernähren wollen, dabei zu unterstützen, das Image vom „Müslifreak“ abzustreifen. Mit gutem
Grund, denn: Wer öfter gezielt zu
pflanzlichen Lebensmitteln greift,
tut nicht nur sich und seiner
Gesundheit Gutes, er hilft auch der
Umwelt und dem Klima damit.
Wussten Sie, dass
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„Laden
Sie Ihre
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auf!“
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kleiner Auslöser, um das Fass zum
Überlaufen zu bringen.
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Es ist wichtig, sich seiner Ressourcen bewusst zu sein, Warnsignale
wahrzunehmen und rechtzeitig
die Notbremse zu ziehen. Jeder hat
ein anderes Belastungsniveau. Nur
wer weiß, wann und wie er seine
„Batterie“ wieder auffüllen kann,
den Parasympathikus pflegt, sich
also Regenerationsphasen gönnt, hat
die notwendige Kraft, um mit dem
erhöhten Alltagsstress zur Weihnachtszeit fertig zu werden.
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Markus Metka: Burn-out zählt
zweifellos zur Volkskrankheit
Nummer eins. Sehr viele Menschen
leiden unter chronischem Stress,
der sich in der Vorweihnachtszeit
aufgrund vermehrter Aktivitäten,
Verpflichtungen, Traditionen etc.
meist verstärkt. Oft reicht ein
IW^UZW=daftadfW]‹``W`VSeeW[`1
Solch ein Kraftort ist zweifellos die
Schönheit der Natur. Die tägliche
Bewegung an der frischen Luft
schafft innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Aber auch Kunst,
Kultur, Musik sowie ein intaktes
soziales Netzwerk ermöglichen uns
Energie und Kraft zu tanken.
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H[W^eW[f[Y×SPAR Veggie BioTofu kann man pikant oder
auch süß zubereiten, da er die
Aromen von Soßen und
Kräutern sehr gut aufnimmt.
ist ein Umdenken in puncto Ernährung bemerkbar und vegetarische
Speisen finden immer öfter und
gern ihren berechtigten Platz auf
dem reich gedeckten Tisch. So
beobachtet Karl Zwiauer, Primar der
Kinder- und Jugendabteilung des
Landesklinikums St. Pölten, dass
„Altersgruppen wie etwa junge
Erwachsene verstärkt den fleischlosen Lebensstil für sich entdecken
und eifrig in Tofu-Burger statt
Hamburger beißen.“ Und das ist gut,
denn, so der Kinderarzt: „BetaCarotin, Folsäure, Vitamin C – all
diese wichtigen Inhaltsstoffe sind in
großen Mengen in vegetarischer
Kost enthalten.“
LgdU]lg_
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Natürlich und authentisch, so soll
„Essen von heute“ schmecken. Ein
Trend, dem die Haubenküche
genauso gerecht werden möchte wie
Fastfood-Ketten, In-Lokale, Kochbuchautoren und TV-Köche. Wer ist
nicht vom britischen Fernsehliebling
Jamie Oliver begeistert? Mit Wortwitz und Charme bringt er das Beste
von Mutter Natur auf den Tisch:
von dampfenden Kartoffeln bis zu
saftigen Erdbeeren, von köstlichen
Tomaten, selbst gezogenen Zucchini
bis zum frisch geernteten Rucola für
die Pizza. Live aus dem realitätsnahen Gemüsegarten statt aus dem
sterilen Fernsehkochstudio – so
lautet sein Motto, das Genuss pur
verspricht und jede Menge Zuspruch
erfährt. Selbstverständlich gart in
Jamie Olivers Pfanne auch das ein
oder andere Stück Fleisch, denn
dieses ist ein wertvoller Eisen- und
Eiweißlieferant, weshalb Primar
Zwiauer zwei- bis dreimal pro Woche
Fleischkonsum empfiehlt: „300 bis
600 Gramm Fleisch pro Woche
reichen aus, um dem Körper aus-
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Geben Sie Ihrem Körper die Kraft der Natur –
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Bioquelle GmbH, Haagerstr. 44a, 4400 Steyr; kostenlose Kundenservice Hotline: 0800/20 21 75; Internet: www.alpro-soja.at
41
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Auf jeden Fall. Gemüse und Obst enthalten wichtige
Ballaststoffe, die im Körper sehr langsam aufgeschlüsselt,
das heißt zerlegt und verdaut werden. Auf diese Art und
Weise werden Blutzuckerspiegelspitzen vermieden, Heißhungerattacken bleiben aus.
Ä?S`ea^^fWh[WdT[eX`X
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>WTW`e_[ttW^[`VWd7d`{Zdg`YW[``WZ_W`1
?Sd]ge?Wf]S,Die Empfehlung lautet: Rund drei
Viertel der insgesamt verzehrten Lebensmittel sollten
pflanzlich sein. Dabei ist es wichtig, stets auf die Qualität
des Produktes zu achten. Saisonal und regional erzeugte
Lebensmittel aus biologischem Anbau sollten bevorzugt
werden, da diese den meisten Gehalt an sekundären
Pflanzeninhaltsstoffen aufweisen.
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Pflanzen können Gefahren nicht ausweichen. Deshalb
hat die Natur in Jahrmillionen Schutzsysteme für sie
entwickelt. So produziert die Pflanze Substanzen, die auch
für den Menschen gesundheitsfördernde Stoffe enthalten.
Besonders viele dieser sekundären Pflanzeninhaltsstoffe
stecken demzufolge in der schützenden Schale. Pflanzen,
bei denen Pestizide zum Einsatz kommen, bauen derartige
natürliche Abwehrmechanismen nicht auf.
EB3D?SZ^lW[f,IW^UZWI[d]g`YZSTW`V[WeWeW]g`
V{dW`BflS`lW`[`ZS^feefaffW1
Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
und Alzheimer können durch eine Ernährung, die auf
diesen Substanzen basiert, reduziert werden. Unter allen
Pflanzenschutzstoffen gilt Lycopen als eines der bedeutendsten Phytamine überhaupt. Hochkonzentriert in der
Tomate und der Hagebutte schützt dieser Superwirkstoff
vor Herz-Kreislauf-Leiden und vor Krebserkrankungen,
insbesondere der Prostata.
reichend Eisen und Eiweiß zuzuführen.“ Anti-Aging-Experte Markus
Metka ergänzt: „Die restlichen vier
bis fünf Tage sollte man auf rein
pflanzliche Ernährung setzen.“
Denn, so Metka: „Mit einem Übermaß an gesättigten Fettsäuren, die in
Fleisch- und Wurstwaren enthalten
sind, machen wir unserem Organismus keine Freude.“ Und skizziert
die Situation in vielen österreichischen Haushalten: „Morgens
Wurstbrot, mittags Schnitzel und
abends Schweinsbraten – das ist zu
viel!“ Dem kann Primar Zwiauer
nur zustimmen: „Neueste Untersuchungen zeigen einen Zusammenhang zwischen erhöhter Eiweiß- und
Fettzufuhr und Fettleibigkeit auf.“
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Kurze Garzeiten schonen die wertvollen Vitamine, Mineralstoffe und die so wichtigen sekundären Pflanzenstoffe.
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8^W[eUZ1
Ob ein Fett wertvoll oder minderwertig ist, hängt davon
ab, ob es sich in den Gefäßen ablagert oder nicht. Legt es
sich an den Gefäßwänden an, verengen sich diese. Es kann
zu Durchblutungsstörungen kommen, die Infarkte im Hirn
und im Herzen auslösen. Die „guten“ Fette sind die Omega3-Fettsäuren, die im Fischfett, aber auch in Pflanzenölen
wie etwa Oliven-, Hanf-, Raps- oder Leinsamenöl enthalten
sind, und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Zu
den „schlechten“ Fetten sind die meisten tierischen, gesättigten Fettsäuren zu rechnen, die sich in Fleisch, Wurst,
Speck und Leberaufstrichen befinden.
EB3D?SZ^lW[f,ISdg_VSdX8^W[eUZTW[W[`Wd
SgeYWiaYW`W`7d`{Zdg`YfdaflVW_`[UZfXWZ^W`1
Vitamin B 12, das wichtige Funktionen für unser Nervensystem erfüllt, zählt zu den kritischen Nährstoffen einer
absolut veganen Ernährungsweise. Dieses Vitamin ist in
größeren Mengen fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln wie etwa Fleisch und Milch enthalten. Minimale
Mengen finden sich in milchsauer vergorenem Gemüse
wie etwa Sauerkraut. Aber auch L-Carnitin, wichtig für
den Muskelaufbau, wird vorwiegend über rotes Fleisch
aufgenommen. Vegetarische Lebensmittel enthalten diese
Substanz nur wenig bis gar nicht.
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Während die Sorge um zu viel
Eiweißzufuhr berechtigt ist, ist die
Sorge um zu geringe Eiweißzufuhr
aufgrund der reduzierten Fleischmenge unberechtigt. Denn nicht nur
Fleisch liefert wichtige Eiweiße.
Hülsenfrüchte wie Kichererbsen,
Linsen, Erbsen oder Sojabohnen
sind nicht zu unterschätzende
Proteinquellen, die dem Körper
besonders gut gesinnt sind. „Auch
enzymatisch verarbeitete Lebensmittel wie das etwa bei Tofu der Fall
ist, sind wertvolle Eiweißlieferanten
und zudem aufgrund der kurzkettigen Aminosäuren sehr bekömmlich“, sagt Metka. Um seine
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14
Eisenreserven aufzufüllen, bieten
sich anstelle von Fleisch Getreideprodukte aus Vollkorn, Gemüsearten
wie Spinat, Fenchel, Mangold oder
Schwarzwurzeln an, die der Körper
in Kombination mit Vitamin-Creichen Lebensmitteln besonders
gut aufnehmen kann. Wenngleich
die positive Wirkung der pflanzlichen Eiweiß- und Eisenlieferanten
unbestritten ist, hat Kinderarzt
Zwiauer einen Einwand: „Vor allem
das im Fleisch enthaltene Eisen ist
für Kinder sehr wichtig. Deshalb
erachte ich es nicht für sinnvoll,
Kinder streng vegetarisch zu
ernähren.“
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Beim Griff zum jeweiligen Lebensmittel geht es in der heutigen Zeit
immer auch um den CO2-Fußabdruck und die Klimabilanz des
Produktes. Untersuchungen der
Deutschen Gesellschaft für Ernährung zeigen, dass die Produktion
tierischer Lebensmittel mit 18 Prozent der globalen Treibhausgase ein
viel höheres Treibhauspotenzial
aufweisen als die Produktion
pflanzlicher Lebensmittel. Das
bedeutet: Pflanzliche Lebensmittel
wie Gemüse, Obst und Getreide
können mit relativ geringem Energieaufwand produziert werden. Ein
Grund mehr, öfter nach schmackhaften Alternativen zu Steak, Burger
und Schnitzel zu greifen.
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Veggie Gemüse-Nuggets sind
gesund und im Nu fertig.
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44 E{gdW4SeW`9^W[UZYWi[UZf
Kampf der
Übersäuerung!
Für einen guten Stoffwechsel ist ein ausgeglichener
Säure-Basen-Haushalt wichtig. Doch die
Übersäuerung unseres Körpers ist ein Problem
unserer modernen, hektischen Zeit. Wir sagen
Ihnen, wie Sie gegensteuern können!
45
Wussten Sie, dass
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ind Sie müde und
unausgeglichen? Fällt
Ihnen die Konzentration
auf die Arbeit schwer? Machen
Ihnen die tägliche Hektik und Ihre
„Fast Food“-Ernährung à la Wurstsemmeln und Topfengolatschen zu
schaffen? – Gut möglich, dass das
erste Anzeichen für ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt
Ihres Körpers sind. Denn damit der
Stoffwechsel gut funktioniert und
wir uns wohlfühlen, muss vor allem
der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen sein!
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Stress, Hektik, körperliche und
seelische Belastungen sowie eine
unausgewogene Ernährung stören
das harmonische Säure-BasenGleichgewicht und sind die häufigsten Ursachen für eine chronische Übersäuerung (medizinisch:
latente Azidose) unseres Organismus. Verantwortlich dafür ist
einerseits ein Zuviel an säurebildenden „sauren“ Nahrungsmitteln
– dazu zählen vor allem Produkte,
die viel tierisches Eiweiß enthalten,
wie Fleisch, Wurst und Käse sowie
Backwaren und Getreideprodukte,
und andererseits eine zu geringe
Zufuhr von basischem Obst und
Gemüse. Übersäuert wird der
Magen, weil das Eiweiß der „sauren“ Nahrungsmittel einen hohen
Schützen Sie den Körper
–Nehmen Sie eine ausgewogene,
gemischte Ernährung ein. Achten
Sie dabei auf eine erhöhte Zufuhr
von Gemüse, Obst (Trockenobst),
Kartoffeln. Lebensmittel, die eine
Säureproduktion fördern, wie
stark gezuckerte Getränke oder
Wurst, sollten Sie meiden.
–Achten Sie auf regelmäßige Bewegung. Gönnen Sie sich aber auch
Ruhephasen und nehmen Sie sich
Zeit zum Essen.
–Meiden Sie eine erhöhte Zufuhr
von Kaffee und alkoholischen
Getränken. Schränken Sie das
Rauchen ein oder – noch besser –
meiden Sie es.
–Trinken Sie genügend Flüssigkeit in Form von Wasser und
basischem Mineralwasser oder
Basentee.
–4Se[eUZi[d]W`VW>WTW`e_[ƔW^,
Trockenfrüchte, frisches Obst,
Zitronensaft, Essig, Kartoffeln,
Gemüse, grüner Salat, Spinat, Basentees, Kräutertees, grüner Tee.
–ESgWdi[d]W`VW>WTW`e_[ƔW^,
Fleisch, Wurst, Käse, Nüsse außer
Haselnüsse, Zucker, Weißmehlprodukte, Schokolade, Margarine,
Limonaden, Alkohol.
Anteil an Schwefel enthält, der im
Körper zu Schwefelsäure abgebaut
wird. Auch der darin enthaltene
Phosphor und das Chlorid sind
säurebildend. Zwar verfügt unser
Körper über ein durchaus leistungsfähiges Puffersystem, das in der
Lage ist, eine bestimmte Menge
zugeführter Säuren zu neutralisieren. Wird der Puffer jedoch überfordert, so sinkt seine Leistungsfunktion insgesamt – es kommt zur
chronischen Übersäuerung.
46 E{gdW4SeW`9^W[UZYWi[UZf
„Bei einer Übersäuerung läuft der
Stoffwechsel auf Sparflamme“
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4W`WV[]f,In
unserem Organismus gibt es Bereiche, die sauer sein
müssen, der Dickdarm zum Beispiel,
und es gibt Bereiche, die – um ordnungsgemäß funktionieren zu können
– basisch sein müssen, wie etwa das
Blut oder der Dünndarm. Um diesen
fein ausgeklügelten Säure-BasenHaushalt in seinem Gleichgewicht zu
halten, gibt es verschiedene körpereigene Regelmechanismen. Wenn
nun aufgrund äußerer Umstände zu
viele Säuren in den Körper gelangen,
dann arbeiten die Regelmechanismen
auf Hochtouren. Irgendwann sind sie
überstrapaziert und können die eintreffende Säureflut nicht mehr bewältigen – erste Beschwerden kommen.
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4SeW`:SgeZS^fY[TfWe1
Äußere Faktoren sind Stresssituationen, Rauchen, übermäßiger
Konsum von Alkohol, Mangel an
Bewegung und eine unausgewogene
Ernährung. Innere Faktoren können
Erkrankungen der Niere und Lunge,
Stoffwechselstörungen, Depressionen,
hormonelle Umstände und der fortschreitende Altersprozess sein.
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Durch die Störfaktoren steigt die
Salzsäurekonzentration des Magens.
Der Körper versucht, diese Übersäuerung durch eine vermehrte Bildung
von Natriumbicarbonat auszugleichen. Das wird für den Magen umso
schwieriger, je mehr weitere säureproduzierende Lebensmittel wie
Kuchen, Weißmehlprodukte oder
Kaffee konsumiert werden. Um dem
entgegenzuwirken, mobilisieren wir
die körpereigenen Basen. Aber diese
basischen Mineralstoffe wie Kalzium,
Magnesium, Kalium und Natrium
befinden sich in Knochen, Zähnen,
im Bindegewebe und in Zellen, die dadurch dem Körper entzogen werden.
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Durch den Raubbau im Körper
entstehen drückende Symptome und
verschiedene Erkrankungen, die sich
in Form von Verspannungen, Kopfschmerz, Nervosität, Sodbrennen,
Verdauungsproblemen, Gicht, Osteoporose oder Karies äußern können.
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47
Auch durch die verminderte
Kalorienzufuhr bei einer Diät oder
den völligen Verzicht auf feste
Nahrung beim Fasten kann es zu
Veränderungen im Säure-BasenGleichgewicht kommen. Denn der
Körper wird gezwungen, auf seine
Energiereserven zurückzugreifen,
also vor allem Fettdepots abzubauen. Das ist in der Regel auch das
Ziel, allerdings sollte man dabei
bedenken: Im Zuge der Verbrennung von Fettsäuren wird die
Bildung von sogenannten Ketosäuren angekurbelt, es kann zu einer
ausgeprägten Übersäuerung
kommen, die Stoffwechselfunktion
verschlechtert sich. Das macht sich
in den typischen Diät- oder FastenKrisen bemerkbar. Damit das
Abnehmen auch wirklich – und
dauerhaft – gelingt, muss die
zusätzlich anfallende Säureproduk-
tion durch viel Obst, Gemüse und
Salat kompensiert werden.
Unterstützend kann man auf
einen Basentee oder andere
Basenprodukte zurückgreifen.
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Auch sauer schmeckende Früchte
wie etwa Zitronen enthalten
reichlich Basen, die wir aber nicht
schmecken können. Für den
basischen Effekt ist der Gehalt an
Mineralstoffen maßgeblich. So sind
an die Zitronensäure Kalium-,
Natrium-, Magnesium- oder
Calciumcitrat gebunden. Beim
Abbau dieser organischen Mineralverbindungen wird Säure verbraucht. Dadurch wird der SäureBasen-Haushalt insgesamt positiv
beeinflusst. Daher der allgemeine
Rat: Viel Obst, Gemüse und Salat
essen!
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Das ganze Leben ist eine Reise. Gut, wenn man das Richtige
zum Trinken dabei hat. Am besten die Obst- und Gemüsesäfte
von Willi Dungl. Ob pur oder g'spritzt – in ihnen steckt bis zu 75 %
des Tagesbedarfs an Obst und Gemüse. Und zusätzlich 40 Jahre
Wissen von Gesundheitspapst Willi Dungl.
Die Natur bietet uns alles, was wir brauchen,
besinnen wir uns darauf.
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er zum Essen
Mineralwasser trinkt,
könnte dieses mit einem Schuss
köstlichem Apfelessig verfeinern.
Oder statt eines Soda-Zitron ein
Soda mit hochwertigem HimbeerEssig bestellen. Eine ungewöhnliche Idee? Hierzulande vielleicht,
nicht jedoch in der fernöstlichen
Kultur. „Die Regale japanischer
Supermärkte sind mit den verschiedensten Sorten erfrischender
Essig-Drinks reich bestückt“,
schwärmt Anti-Aging-Spezialist
Markus Metka. Aber: Obwohl die
gesundheitswirkende Bedeutung
von Essig bereits durch Hippokrates
überliefert wurde und in den
Hochkulturen Ägyptens, Griechenlands und Roms das tägliche mit
Wasser verdünnte „Essig-Stamperl“, Schönheitsrituale wie ausgiebige Essigbäder oder das Einreiben
mit Essig für reine Haut als Selbst-
49
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verständlichkeiten galten, sind sich
die Menschen heute der bedeutenden Wirkung dieses Gewürzmittels
als Lebenselixier oft nicht mehr
bewusst. Dabei sind die positiven
Wirkungen von Essig enorm vielseitig, wie Experte Metka beschreibt:
„Essig wirkt antiseptisch, entzündungshemmend und kühlend. Man
denke nur an die Essigpatscherl bei
Fieber. Aber auch bei Hautproblemen wie Akne oder Schuppenflechten wird Essig gerne angewendet.“
H[fS^efStt e`WdY[W^ae
8afae,Getty Images, SPAR
Essig hat aber auch noch einen
weiteren, sehr wichtigen Nutzen,
wie Experte Metka auf den Punkt
bringt: „Die im Essig enthaltene
Säure wirkt sich äußerst positiv auf
den körperlichen Säure-BasenHaushalt aus.“ Das ist umso wichtiger, weil unsere Gesellschaft heute
immer mehr mit chronischer
Übersäuerung konfrontiert ist. Zu
viel Alkohol, tierische Fette, Zucker,
Weißmehl, Nikotin – kurzum eine
ungesunde Ernährung und falsche
Lebensweise – sowie Dauerstress
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begünstigen eine Übersäuerung des
Körpers, die zu schweren gesundheitlichen Folgen führen kann.
Metka: „Neueste Untersuchungen
weisen einen Zusammenhang
zwischen saurem Gewebe und der
Entstehung von Krebs auf.“ Doch
nicht erst die Sorge vor solch ernst
zu nehmenden Krankheitsbildern
sollte zum Umdenken führen. Auch
Verdauungsprobleme, Trägheit und
Müdigkeit entstehen durch chronische Übersäuerung. Eine regelmäßige Entsäuerung ist daher als
wichtige Prävention vor diesen
Erkrankungen und Symptomen zu
sehen. Metka: „Obwohl Essig sauer
schmeckt, wird es im Körper zu
basischen Substanzen umgewandelt. Es gibt kaum ein besseres
Lebensmittel, das dem Organismus
beim natürlichen Entsäuern hilft.“
Warum diesen lästigen Übeln also
nicht mittels Essig den Kampf
ansagen? Von Balsamico über
Weinessig bis zu wohlschmeckenden Fruchtessig-Kreationen wie
etwa Himbeer-, Quitten- oder
Ribiselessig: Die Vielfalt an Essigsorten ist beeindruckend. Die
Verwendungsmöglichkeiten
ebenfalls. Längst wird Essig nicht
mehr nur auf Salatdressings
reduziert. Von Gulasch über Senf
bis zu Chutneys oder auch im
Apfelstrudelteig: All diese Speisen
würden ohne einen Schuss Essig
nicht so gut schmecken …
3`Sbb^WSVSk®
Der Apfelessig, vorzugsweise aus
biologischem Obst hergestellt,
genießt einen besonders guten Ruf.
Zu Recht. Die Volksweisheit „An
apple a day keeps the doctor away“
(Wer einen Apfel am Tag isst,
braucht keinen Arzt mehr) kann
ruhig für bare Münze genommen
werden, denn, so Metka: „Das
mitteleuropäische Lieblingsobst
enthält neben leicht verdaulichen
Kohlehydraten, verdauungsfördernden Ballaststoffen, vielen
Vitaminen und Mineralstoffen vor
allem reichlich gesundheitsfördernde
sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe,
etwa Polyphenole, die das Immunsystem stärken, Herz-KreislaufErkrankungen vorbeugen und
gegen Krebs wirken.“ Und er setzt
noch eins drauf: „Mir ist kein
anderes Obst bekannt, das so reich
an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen ist!“ Bevor Sie das nächste
Mal also nur Mineralwasser zum
Essen trinken, verleihen Sie ihm
mit einem Schuss SPAR Apfelessig
eine würzige, wohlschmeckende
Note mit hohem Gesundheitswert.
Oder genießen Sie einen Big Apple
Cocktail (siehe Rezept). Ihre
Geschmacksnerven werden
angenehm überrascht sein.
Big Apple
Cocktail
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3 Äpfel, geschält und entkernt
oder SPAR PREMIUM Apfelmus, 3 cl Calvados, 3 Apfelscheiben, 2 cl Holunderblüten-Extrakt,
3 cl Cider, 1 TL brauner Zucker,
1 Prise Zimt, 1 Schuss SPAR
Natur*pur Bio-Apfelessig,
6 Eiswürfel
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Die Äpfel pürieren und durch ein
feines Sieb streichen. 5 cl von diesem Apfelextrakt mit den übrigen
Zutaten in einen Shaker geben,
3 Eiswürfel hinzufügen und gut
schütteln. In ein Cocktailglas abseihen, 3 Eiswürfel dazugeben und
mit den Apfelscheiben garnieren.
©Metka, Trummer: „Cocktails“, cbv
50 9Weg`VWdEfSdf[`VW`FSY
Raus aus der
Zuckerfalle
Das Frühstück ist eine wichtige Mahlzeit für
einen guten Start in den Tag. Doch Vorsicht, hier
versteckt sich oft besonders viel Zucker!
51
Wussten Sie, dass
7
in Glas Orangensaft
enthält etwa
20 Gramm Zucker,
das entspricht 6 Stück Würfelzucker! Wer ein Marmeladebrot
nascht, nimmt gleich bis zu 16
Stück Würfelzucker zu sich. Ein
Fruchtjogurt mag gesund ausschauen. Aber auch darin finden
sich bis zu 8 Stück Würfelzucker
auf 150 Gramm. Und sogar in
Wurst und Schinken ist Zucker
versteckt. In Leberwurst etwa drei
Prozent. Gemeinsam mit dem, was
dann noch an sichtbarem Zucker
im Kaffee oder Tee landet, ist das
eigentlich schon weitaus mehr als
genug für den ganzen Tag.
8afae,Getty Images, iStockphoto, SPAR
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Die WHO empfiehlt, dass wir nur
10 Prozent unserer täglichen
Energiezufuhr durch Zucker zu uns
nehmen sollten. Das entspricht
etwa 50 Gramm Zucker oder 17
Zuckerwürfeln. Orangensaft und
Fruchtjogurt zum Frühstück
machen damit das Maß eigentlich
schon voll. Oder gehören Sie zu den
Menschen, die morgens nur ein
Knuspermüsli essen, um gesund in
den Tag zu starten? Was Kalorien
und Zucker betrifft, tun Sie sich
damit keinen Gefallen. 100 Gramm
davon haben so viele Kalorien wie
ein Semmerl mit Nuss-Nougat-
Aufstrich. Und mit Schokolade,
Nüssen und Trockenfrüchten
können manche Müsli-Mischungen
zu wahren Zuckerbomben werden.
Bis zu 40 Prozent Zucker sind
mitunter darin versteckt. Eine gute
Alternative ist es, beim Einkauf zu
zuckerreduzierten Produkten zu
greifen. Ein Tipp für jene, die
Zutatenlisten aufmerksam lesen: Je
früher Zucker bei den Inhaltsstoffen eines Produkts vermerkt ist,
desto mehr davon enthält es.
Zucker kann sich aber auch hinter
anderen Namen verstecken, zum
Beispiel Saccharose, Glucose,
Maltose oder Fructose. „Schau
genau!“ ist deshalb die Devise.
3YShW`V[U]eaft a^e
3^fWd`Sf[hW
Doch warum ist Zucker eigentlich
nicht so gut für uns? Zucker ist ein
„leerer“ Energieträger mit niedriger
Nährstoffdichte. Er lässt den
Blutzuckerspiegel steigen. Durch
diesen Reiz wird von der Bauchspeicheldrüse Insulin ausgeschüttet, um den Blutzuckerspiegel
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wieder zu senken. Je mehr Lebensmittel mit einem hohen Zuckergehalt wir essen, desto mehr Insulin
schüttet der Körper aus. Dadurch
wird der hohe Blutzuckerspiegel
rasch abgebaut und es kommt
schnell wieder ein Hungergefühl
auf. Es sind also nicht allein die
Kalorien, die wir durch den Zucker
selbst aufnehmen, die zählen.
Zucker lässt unseren Hunger und
Appetit wachsen. So kann ein
hoher Zuckerkonsum zum Übergewicht beitragen. Der Internist und
Diabetes-Experte Raimund Weitgasser empfiehlt aus diesem Grund,
beim Frühstück auf Kohlehydrate,
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53
„Zu viel Zucker im Körper
schädigt die Bauchspeicheldrüse“
die der Körper rasch aufnimmt, wie
Weißbrot oder Zucker weitgehend
zu verzichten. Wer den Geschmack
von Süßem nicht missen möchte,
dem rät Weitgasser zu Bio-Agavendicksaft. Dieser glänzt durch einen
niedrigen glykämischen Index.
Oder Honig – der enthält nur etwa
80 Prozent Zucker, besitzt jedoch
eine stärkere Süßkraft als dieser,
sodass er sparsamer verwendet
werden kann.
Hade[UZfTW[
8dgUZflgU]Wd
Bei Produkten, in denen normaler
Haushaltszucker durch Fruchtzucker ersetzt ist, rät Weitgasser
zur Vorsicht. Fruchtzucker ruft im
Körper kein Sättigungsgefühl
hervor, obwohl er gleich viele
Kalorien enthält wie normaler
Zucker. In Studien wurde nachgewiesen, dass der Konsum von
Fruchtzucker deshalb eher zur
Gewichtszunahme führt. Außerdem reagieren viele Menschen sehr
empfindlich auf Fruchtzucker –
nämlich mit unangenehmen
Magenproblemen, typischerweise
Blähungen, Krämpfen, aber auch
Durchfall. Aber: Niemand muss
vollkommen auf Zucker verzichten.
Beim Zuckerkonsum gilt das
Gleiche wie bei anderen Genussmitteln – Maß halten! Gegen den
versteckten Zucker kann es helfen
zu verdünnen. Beim Frühstück
zum Beispiel den Orangensaft mit
Wasser, das Fruchtjogurt mit
Naturjogurt. Und alles ist Gewohnheitssache: Ernährungssoziologen
wissen heute, dass unser Essverhalten in der Jugend festgelegt wird.
Wenn Kinder zu viele stark gesüßte
Produkte essen oder zu viele
Süßigkeiten, dann prägt das ihren
Geschmack. Auch als Erwachsene
bevorzugen sie dann stark gesüßte
Nahrungsmittel.
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Xd;``WdW?WV[l[`[_6[S]a`[eeW`
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hWd_W[VW`ea^^ EB3D?SZ^lW[f,ISeTWi[d]fLgU]Wd[`g`eWdW_AdYS`[e_ge1
DS[_g`VIW[fYSeeWd,Zucker ist so wie zum Beispiel auch
Weißbrot ein Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index.
Das heißt, er führt zu einem raschen und sehr starken Anstieg des
Blutzuckers. Diesen wiederum muss die Bauchspeicheldrüse mit
einer hohen Insulinausschüttung ausgleichen.
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3gei[d]g`YW`aVWd_eeW``gd6[STWf[]Wdhade[UZf[YeW[`1
Der Genuss von Zucker reizt auch bei Gesunden die Bauchspeicheldrüse extrem und belastet sie sehr stark. Wer Süßes häufig
und in großen Mengen isst, zwingt seine Bauchspeicheldrüse damit
immer zu Höchstleistungen, was letztlich zu einer Schädigung
führen kann. Das ist, wie wenn man ein Auto immer mit voll
durchgedrücktem Gaspedal fährt. Das ist auf Dauer für den Motor
auch nicht gut.
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_Sj[_S^lge[UZ`WZ_W`ea^^fW1
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt etwa 50 Gramm
Zucker pro Tag als Höchstwert. Doch alles, was wir weniger an
Zucker zu uns nehmen, ist natürlich noch besser. Besonders aufpassen sollte man mit Getränken, die oft sehr viel an verstecktem
Zucker oder Fruchtzucker enthalten. Wer einen Liter Limonade
am Tag trinkt, kann schnell ein Gewichtsproblem bekommen. Und
Übergewicht ist neben einem Mangel an Bewegung sicher einer der
Hauptrisikofaktoren, an Diabetes zu erkranken.
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WdiadTW`W`6[STWfWeFkb$1
Laut neuesten Statistiken sind etwa 400.000 Österreicher an
Diabetes erkrankt, 90 Prozent davon am Typ 2, die man als Wohlstandskrankheit bezeichnen kann. Die Dunkelziffer dürfte noch
mal bei etwa 80.000 liegen. Zusammen entspricht das der Einwohnerzahl von Graz und Salzburg miteinander. Die Zahl der
Diabetiker hat sich damit in den letzten 30 Jahren verdoppelt, und
die Tendenz ist weiter steigend. Vor allem sind heute immer mehr
jüngere Menschen betroffen, sogar schon Kinder und Jugendliche.
EB3D?SZ^lW[f,=S``_S`e[UZV[W>gefSgXE˜WeSTYWi‹Z`W`1
Ja, das kann man ganz sicher. Wenn man lernt, wieder stärker
geschmacklich zu differenzieren. Man sollte am besten schon bei
Kindern versuchen, mit weniger Zucker über den Tag zu kommen.
Man kann den Geschmackssinn darauf trainieren, wieder das
einzelne Lebensmittel zu schmecken – wie etwa den säuerlichen
Geschmack einer Erdbeere – und nicht nur das Süße. Nach einer
kurzen Gewöhnungszeit wird man dann automatisch weniger
Zucker verwenden.
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54
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Nachhaltige
Babymode
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Klimaschutz
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Josef Nussbaumer,
Andreas Exenberger und
Stefan Neuner beschreiben in ihrem Buch „Unser kleines Dorf“ (IMT)
die Welt als Dorf mit 100
Menschen. Das Buch liefert aktuelle und interessante Informationen zu
den globalen Problemen
unserer Zeit und erklärt
auch die komplexen
Zusammenhänge.
55
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In Graz wurde der erste SPAR-Klimaschutzmarkt Österreichs eröffnet, der nur so viel Energie verbraucht, wie er
selbst erzeugt! Modernste Baustoffe, LED-Beleuchtung mit
Tageslichtsteuerung sowie Wärmerückgewinnung senken
den Energieverbrauch des SPAR-Marktes, der Einsatz von
erneuerbaren Energiequellen wie Photovoltaik und einer
geplanten Wasserkraftturbine – beides in Kooperation mit
der Energie Steiermark – macht den Klimaschutzmarkt
schließlich energieautonom und somit auch CO2-neutral.
Zur Eröffnung im Dezember 2011 wurde der Supermarkt
mit einer Gold-Zertifizierung der ÖGNI (Österreichische
Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft)
ausgezeichnet. www.spar.at/zeichensetzen
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Weg mit
Plastik!
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chluss mit biologisch
gewachsenem Obst und
Gemüse in umweltschädlichen Kunststofftassen mit
PVC-Folie! Wo Bio drin ist, sollte
auch Bio drumherum sein. SPAR
setzt beim SPAR Natur*pur BioObst und -Gemüse auf ressourcenund umweltschonende Verpackungen aus Zellulose und
Pflanzenöl. Die Verwendung dieser
nachwachsenden Rohstoffe bei der
Verpackung von Obst- und Gemüseprodukten hat gleich zwei besondere Vorteile: Einerseits wird zur
Reduktion der CO2-Emissionen
beigetragen, somit kann der Konsument guten Gewissens zugreifen,
und andererseits bleiben die Waren
in den kompostierbaren Folien
länger frisch.
Lange hat sich der Mensch über die
Art der Verpackungen keine
Gedanken gemacht – Hauptsache
das Produkt war praktisch und
sicher abgepackt und sah optisch
ansprechend aus. Doch mit dem
verstärkten Umweltbewusstsein hat
der modern denkende Konsument
erkannt, dass Kunststoffverpackungen nicht zukunftsfähig sind.
Denn: Plastikverpackungen werden
aus schwer bis gar nicht verrottbaren Petrochemikalien und
fossilen Rohstoffen hergestellt,
wodurch die Müllberge stetig
wachsen. Deshalb setzt SPAR
ein Zeichen für die Umwelt und
verwendet in einer schrittweisen
Umstellung seit Herbst 2011 für ihr
SPAR Natur*pur Bio-Obst und
-Gemüse nur mehr umweltschonende Verpackungen. bioMatGeschäftsführer Gerhard Margreiter erklärt: „In unseren Produkten
steckt die Natur in Form von
Zellulose, Stärke, Holz oder Pflanzenöl, also Rohstoffe, die aus der
Natur kommen und nach Gebrauch
auch wieder vollständig zurück zur
Natur kehren.“ Das bedeutet, die
Folien sind zu 100 Prozent
biologisch abbaubar – ganz im
Sinne des Kreislaufs der Natur.
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Ob Cherry-Tomaten, Äpfel oder
Avocados – die frischen Vitaminbomben schimmern bei SPAR
hinter transparenten Bio-Folien aus
Zellulose hervor. „Charakteristisch
für die Zellulosefolie ist neben der
hohen Transparenz eine gewisse
Steifigkeit“, beschreibt Margreiter
das Erkennungsmerkmal dieser
umweltfreundlichen Verpackung.
Der Grund dafür: Zellulose wird aus
Holz gewonnen. Aber nicht aus
irgendeinem Holz, wie Margreiter
erklärt: „Zur Verwendung kommen
ausschließlich Holzfaserstoffe von
FSC-zertifizierten Forstbetrieben.“
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Doch nicht jedes Obst und Gemüse
fühlt sich unter der steifen Zellulosehülle wohl. „Für Karotten etwa
eignen sich biologische Folien auf
Basis von Pflanzenölen besser, weil
diese Bio-Folie im Gegensatz zur
Zellulosefolie wesentlich weicher
ist“, sagt Margreiter und erläutert:
„Karotten werden maschinell
abgepackt. Nach dem Waschvor-
gang rutschen sie in die Beutel.
Anschließend wird der Beutel
verschweißt. Folien aus Zellulose
würden bei diesem Vorgang zerreißen.“ Auch optisch unterscheidet
sich die Pflanzenölfolie von der
Zellulosefolie. Margreiter: „Folien
aus Pflanzenöl sind nicht so transparent.“ In weiteren Entwicklungsstufen sollen Zellulosefolien dehnfähiger und Pflanzenölfolien
transparenter werden.
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Die kompostierbaren Folien punkten mit echtem Mehrwert. Einerseits sind sie umweltfreundlich,
andererseits aber auch besonders
händler- und kundenfreundlich,
denn die neuen Bio-Folien halten
die Ware deutlich länger frisch.
„Beobachten Sie einmal Karotten,
die in Kunststofffolien abgepackt
sind. Innerhalb weniger Tage
befindet sich im Beutel jede Menge
Kondenswasser“, sagt Experte
Margreiter. Und, so der Fachmann
weiter: „Aber in den SPAR
Natur*pur Bio-Karotten in Pflanzenölfolie passiert das nicht.“ Der
Grund: Durch die Atmungsaktivität
der Bio-Folie kann das Wasser nach
außen abwandern. Es entstehen nur
winzige Tröpfchen. Margreiter:
„Das ist genial, denn das ist genau
jene Dosis an Flüssigkeit, die für die
Frische des Gemüses notwendig ist.
29
Im Kondenswasser der Kunststoffverpackungen dagegen verdirbt die
Ware schneller.“
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Die Bio-Folien können mit dem
Bio-Müll entsorgt werden. Beim
Verrotten der Zellulose- und
Pflanzenölfolie wird nur jene
Kohlendioxid-Menge freigesetzt, die
die Bäume oder Pflanzen während
der Wachstumsphase aufgenommen haben. „Bei der Wiederverwertung sparen die kompostierbaren
Verpackungen von SPAR im
Vergleich zu ihren künstlichen
Pendants bis zu 80 Prozent CO2
ein“, rechnet Margreiter vor und
betont, dass die Fahnenstange bei
der Entwicklung von biologisch
abbaubaren Verpackungen noch
lange nicht erreicht ist. „Vielleicht
ist es schon in den nächsten
15 Jahren möglich, das Verhältnis
von herkömmlichen Kunststoffverpackungen und nachhaltigen
Verpackungen auf 50:50 zu
bringen.“
GENUSS
IN HÜLLE UND FÜLLE
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61
D
und acht Prozent des
Stromverbrauchs
eines österreichischen
Haushalts sind auf die Beleuchtung
zurückzuführen. In den meisten
heimischen Wohnungen sorgen
noch immer vorwiegend Glühbirnen
für das Licht. Doch es gibt eine
hervorragende Alternative, wie
INTERSPAR-Sortimentsmanager
Andreas Ginner weiß: „Mit dem
Umstieg auf LED-Lampen ließe sich
der Stromverbrauch deutlich
reduzieren, ohne auf Leuchtkomfort
verzichten zu müssen.“ Um den
Menschen den Umstieg zu erleichtern, bieten EUROSPAR und
INTERSPAR nicht nur ein umfangreiches Angebot an LED-Lampen,
sondern nehmen auch an der
Energieferien-Kampagne der WWF
CLIMATE GROUP teil. Experte
Ginner: „Als Mitglied der WWF
CLIMATE GROUP beteiligt sich
SPAR an der österreichweit größten
Stromspar-Aktion und verkauft vier
Wochen lang vergünstigte LEDLampen und Steckdosenleisten.“
8afae, Getty Images, iStockphoto, WWF, SPAR
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Können Sie sich noch erinnern, als
die Semesterferien „Energieferien“
hießen? Viele Österreicher nutzen
diese freien Tage, um in den Skiurlaub zu fahren. Beim letzten
Kontrollgang zu Hause wird dabei
häufig auf das Ausschalten potenzieller Stromfresser vergessen. Um
sinnlosen Stromverbrauch und
-kosten wie diese zu sparen, hat die
WWF CLIMATE GROUP die
Energieferien-Kampagne ins Leben
gerufen. Seit 30. Jänner und noch
bis 24. Februar heißt es: „Schicken
Sie Ihre Stromfresser in die Energiespar-Ferien!“ Mittels Broschüren,
einer eigens entwickelten RatgeberApp und Aktionen aller acht
Mitgliedsunternehmen der WWF
DAS SAGT
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Sparen Sie mit!
„Als WWF CLIMATE GROUPMitglied unterstützen wir die
Kampagne mit
attraktiven
Aktionen und
sinnvollen Informationen rund um LED-Lampen
und Steckerleisten sowie mit
energiesparenden Haushaltsgeräten. In allen INTERSPAR- und
EUROSPAR-Märkten wollen wir
unsere Kundinnen und Kunden
zum Energiesparen motivieren.“
CLIMATE GROUP soll die Kampagne der Bevölkerung aufzeigen, wie
sich vernünftig Strom einsparen
lässt, ohne im Alltag auf Komfort
verzichten zu müssen. Das schont
sowohl Umwelt als auch Geldbörse.
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Besonders großes Einsparungspotenzial stellen Geräte dar, die auf
Stand-by gestellt sind. „Der Standby-Stromverbrauch der EU-Länder
ist fast so groß wie der Gesamtstromverbrauch der Schweiz“, zitiert der
WWF Energie- und Klimaexperte
Johannes Naimer aus einer Analyse
der EU-Kommission und hofft, dass
die größte Stromspar-Aktion des
Landes dazu beitragen kann, diesen
sinnlosen Stromverbrauch zu
drosseln. Naimer rät daher: „Geräte,
die gerade nicht in Verwendung
sind, sollten vom Stromnetz genommen werden.“ Dies gelingt zu Hause
und im Büro besonders benutzerfreundlich mit Steckdosenleisten
mit Ausschaltfunktion. Naimer sieht
darin auch einen Dominoeffekt:
„Wer im privaten Umfeld energieeffizienter lebt, überträgt dies oft auch
auf den Arbeitsplatz.“
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Ein Schwerpunkt der EnergieferienKampagne betrifft die Beleuchtung,
denn in diesem Bereich besteht
großes Stromeinsparungspotenzial.
„Viele Österreicher wissen nicht,
dass es neben Glühbirnen, Halogenlampen und Energiesparlampen
auch LED-Lampen gibt“, sagt
Naimer. Denn, so der WWF-Experte weiter: „LED-Lampen werden
häufig mit Energiesparlampen
verwechselt.“ Gemeinsam ist diesen
beiden Lampentypen aber nur eine
bessere Energieeffizienz im Vergleich zur Glühbirne. Anders als die
Energiesparlampen haben LEDLampen weder das Problem des
Quecksilberinhalts noch der schwächeren Lichtqualität. „Von der
Lichtfarbe und Leuchtkraft merkt
man keinen Unterschied zwischen
einer Glühbirne und einer LEDLampe“, so Naimer, „aber die
LED-Lampe benötigt um 80 bis
90 Prozent weniger Energie als die
Glühbirne. Dadurch lassen sich
mindestens 4 Prozent der Stromkosten im Haushalt einsparen.“
Auch die extreme Lebensdauer
einer LED-Leuchte relativiert die
höheren Anschaffungskosten:
Eine LED-Lampe leuchtet bis zu
45.000 Stunden, eine Glühbirne
hält nur rund 1.000 Stunden.
App und
InternetPlattform zur
Kampagne
Der WWF hat zur EnergieferienKampagne eine eigene RatgeberApp zum Stromsparen für iPhone
und Android-Smartphones
entwickelt. Die App zum GratisDownload sowie Print-Ratgeber,
ein Gewinnspiel und Hintergründe
zur Energieferien-Aktion finden
Sie auf www.energieferien.at
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10 Gründe,
Heumilch
zu genießen
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63
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Nachhaltige
Bodennutzung
Heumilch wird von Bauernfamilien
inmitten der naturbelassenen
Alpenlandschaft gewonnen. Die
Grundlage der Heuwirtschaft ist das
Dauergrünland. Durch die hohe
Filterwirkung desselben ist die
Heuwirtschaft ein Garant für den
Schutz des Grundwassers. Heumilchbauern nehmen zudem am
„Programm zur Förderung einer
umweltgerechten, extensiven und den
natürlichen Lebensraum schützenden
Landwirtschaft“ (ÖPUL) teil. So
wird der Boden für zukünftige
Generationen nachhaltig gesichert.
$
Artenvielfalt
der Wiesen
Für die Heufütterung im Winter
werden Wiesen gemäht, das Gras
getrocknet und in Scheunen für die
kalte Jahreszeit gelagert. Die Heuwirtschaft wirkt sich positiv auf die Natur
aus, denn das Mähen und Weiden
fördert die große Artenvielfalt auf den
Heuwiesen. Karl Neuhofer, Obmann
der ARGE Heumilch: „Dieser ökologisch wertvolle Artenreichtum im
Grünland und auf den Almen kann nur
durch eine nachhaltige und ursprüngliche Form der Milchwirtschaft bewahrt
werden.“
8afae, Hans Peter Ericsson
%
Schutz der
Landschaft
Ein weiterer positiver Effekt der
Heuwirtschaft: Würden die Berggebiete und Almen nicht bewirtschaftet, würde die „Verdunkelung“
dieser Kulturlandschaften drohen.
„Die Offenhaltung der Flächen durch
die Heumilchbauern stellt einen
wichtigen Schutz vor Naturkatastrophen wie Hangrutschungen oder
Muren dar“, erklärt Neuhofer. Und
weiter: „Die gepflegten Landschaften
sind weiters ein Anziehungspunkt
für Touristen und Einheimische auf
der Suche nach Erholung.“
&
Glückliche
Kühe
Österreichs Heumilchkühe werden
der jeweiligen Jahreszeit gemäß
naturnah und traditionell gefüttert.
Nahrungsquelle im Sommer sind bis
zu 50 verschiedene Arten von Gräsern
und Kräutern auf den heimischen
Wiesen und Almen, darunter viele
Heilkräuter. Die Kuh, die unbeschwert
auf der Wiese grasen kann, lebt
artgerecht und hat ein gutes Leben.
'
Silage-Futter
verboten
Auf dem Speiseplan der Heumilchkühe für die Winterfütterung stehen
wertvoll getrocknetes kräuterreiches
Heu sowie etwas Getreide als
Ergänzung und Mineralstoffversorgung. Futter aus Silage – wie vergorenes Gras oder vergorener Mais –
ist strengstens verboten.
(
Ein besonderes
Aroma
Durch eine von Greenpeace geförderte
Studie konnte belegt werden: Die
Milch von Kühen, die im Sommer
auf der Weide sind, schmeckt besser.
Denn: Entscheidend für Qualität und
Aroma der Milch ist vor allem, was
die Kuh frisst. Wegen ihres guten
Geschmacks ist Heumilch daher als
Trinkmilch besonders beliebt. Und:
Heumilch hat einen fast doppelt so
hohen Gehalt an wertvollen Omega3-Fettsäuren wie Standardmilch.
)
Frei von
Zusatzstoffen
Die Heumilchproduktpalette ist groß:
So gibt es unter anderem Käse, Milch,
Natur- und Fruchtjogurts, Heumilchgebäck und Eis. Aufgrund des
Verzichts auf Silofutter für die Kühe
sind beim Käsen Zusatzstoffe und
Konservierungsmittel unnötig. Das
ist nicht nur für Käser praktisch,
sondern auch für den Konsumenten
ein Vorteil.
*
Existenz der
Bergbauern
Hinter der Heumilch steht aufwändige Arbeit: Das Einbringen der
Heuernte in zum Teil extremen
Berglagen dauert etwa doppelt so lang
wie in der herkömmlichen Landwirtschaft. Mindestens drei Sonnentage
sind notwendig, damit das Gras
trocknet. Konsumenten, die das zu
schätzen wissen und das wertvolle
Lebensmittel Heumilch kaufen,
unterstützen die Existenz vieler
Bergbauern.
+
Klimafreundlich & regional
Durch die Heuwirtschaft wird die
klein strukturierte, regionale
Wirtschaft gefördert. So werden im
ländlichen Raum Arbeitsplätze
gesichert. Die ARGE Heumilch
vereinigt rund 8.000 Heumilchlieferanten sowie mehr als 60 Molkereien und Käsereien in Österreich.
Durch verkürzte Lieferwege wird
der CO2-Ausstoß verringert und
unsere Umwelt geschont. Ein
wichtiger Schritt im Zeichen der
Klimakrise!
#"
Gentechnikfrei
Die österreichischen Heumilchbauern arbeiten als einzige weltweit
nach einem strengen Regulativ,
dessen Einhaltung von unabhängigen, staatlich zertifizierten Stellen
kontrolliert wird. Nur Produkte mit
dem Heumilch-Logo „Die reinste
Milch“ erfüllen diese strengen
Bestimmungen. Heumilchprodukte
sind auch kontrolliert gentechnikfrei
hergestellt. www.heumilch.at
64 @SUZZS^f[YWd9W`gee
Das Beste von
der Heumilch
SPAR hat eine große Auswahl an
Heumilch-Produkten! So gibt es unter
anderem Käse, Natur- und Fruchtjogurts,
Milch, Heumilchgebäck, Bio-Snacks und Eis.
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HS`[^^W’Johanna Maiers Eis-
ragend auf Brot, eignet sich aber
auch zum Verfeinern von Soßen.
klassiker, der jedes Menü krönt.
ÚEB3DH[fS^@Sfgd\aYgdf’Die
ßEB3DH[fS^8WÙ Sd_W4WdYTSg
Wd`:Wg_[^UZ’Top-Qualität durch
natürliche Fütterung der Kühe.
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7__W`fS^Wd’6 Monate Reifezeit ga-
ÞEB3DH[fS^8dgUZf\aYgdf’Die
neuen 2,5 % Heumilch-Fruchtjogurts
gibt es in vier köstlichen Sorten.
Heumilch-Naturjogurts in zwei Fettstufen – 0,1 % und 3,2 % – enthalten
gesunde Omega-3-Fettsäuren.
rantieren vollmundigen Geschmack.
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@Sfgdg`V9SdfW`]d{gfWd’Die cre-
ÖEB3D@Sfgdbgd4[a7__W`
fS^Wd’Gentechnikfreier, würziger
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4[a4WdY]{eW’ Gekäst nach alter
mige Köstlichkeit schmeckt hervor-
Bio-Hartkäse, 4 Monate gereift.
handwerklicher Tradition.
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5 Fragen an
Käsknöpfle
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Er setzt sich, so wie das Gericht
auch, aus meinen beiden Hauptzutaten zusammen: aus Spätzle bzw.
Knöpfle und echtem Vorarlberger
Alp- oder Bergkäse. Diese beiden
Käsesorten sind als geschützte
Ursprungsbezeichnung registriert.
Sie tragen damit eine Auszeichnung, die nur Produkten zusteht,
die örtlich begrenzt und auf ganz
besondere Weise hergestellt werden. Und das schmeckt man!
Während für die Herstellung von
Vorarlberger Bergkäse sowohl
Alpen- als auch Talmilch zum
Einsatz kommen, geht es bezüglich
der Milchherkunft für den Vorarlberger Alpkäse strenger zu. Ohne
Ausnahme darf hierfür ausschließlich Alpenmilch verwendet werden.
Das bedingt, dass der Alpkäse
zeitlich begrenzt nur im Sommer
produziert wird.
ޒ
֒
Die rohe Alpenmilch wird in
naturbelassener Form verkäst. Die
am Abend gewonnene Milch bleibt
über Nacht in traditionellen flachen
Holzschalen, den Gebsen, stehen.
Am nächsten Tag wird der Rahm
zum Erreichen des gewünschten
Fettgehalts händisch abgeschöpft.
Der Käsebruch wird auf 51,5 bis
52,5 Grad erhitzt und in Laibe
gepresst. Die anschließende Reifezeit dauert drei bis neun Monate.
Die Käsknöpfle blicken auf eine
Geschichte zurück, die in der ersten
Hälfte des letzten Jahrtausends in
Schwaben begann und übers Allgäu
nach Vorarlberg führte. Die Schwaben waren früher arme Leute,
hatten nicht viel Land und besonders auf der Schwäbischen Alb war
der Boden nicht sehr ertragreich.
Spätzle waren billig herzustellen
und sehr nahrhaft. Die Allgäuer
sind dann auf die Idee gekommen,
die Spätzle mit Käse zu verfeinern,
da das Allgäu als Milchland reich
an Käse war.
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Bis man mich auftischen kann, sind
einige Schritte notwendig: Zuerst
muss mein Teig aus Eiern, Mehl
und Salz gemacht, durch ein
Spätzlesieb in kochendes
Salzwasser gedrückt und einmal
aufgekocht werden. Dann werde ich
in einer feuerfesten Form Schicht
für Schicht mit geriebenem Käse
bestreut. Wichtig ist dabei eine
würzige Mischung: Neben dem
Vorarlberger Alp- oder Bergkäse
werde ich gern noch mit Räßkäse
und Emmentaler verfeinert. Zum
Schluss sollte man mich mit heißer
Butter übergießen und mit
goldbraun gerösteten Zwiebeln
appetitlich anrichten.
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