Zusatzqualifikation Energieeffizienz-Experte

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Architektenkammer Thüringen / Ingenieurkammer Thüringen
Fortbildungsangebot 2015
Zusatzqualifkation für Architekten und Ingenieure
für die Zulassung als Energieeffzienz-Experte
für Förderprogramme des Bundes
Energieeffzienz-Experte
B 2-220115 - Basismodul „Energieeffzientes Bauen“
22. Januar 2015 bis 14. März 2015 – Anmeldung bis 07.01.2015
Energieeffzienz-Experte
E 2-260315 - Aufbaumodul „Energieberatung“
(nach Teilnahme am Basismodul)
26. März 2015 bis 19. Juni 2015 – Anmeldung bis 09.03.2015
Energieeffzienz-Experte
P 2-170915 - Aufbaumodul „Planung und Umsetzung“
(nach Teilnahme am Basismodul)
17. September 2015 bis 21. November 2015 – Anmeldung bis 31.08.2015
Seiten 2 bis 5
Seiten 6 bis 7
Seiten 8 bis 10
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Energieeffzienz-Experte
B 2-220115 - Basismodul „Energieeffzientes Bauen“
22. Januar 2015 bis 14. März 2015 – 09.00 Uhr bis 16.30 Uhr
80 Fortbildungsstunden – 10 Präsenztage – Anmeldeschluss: 07.01.2015
Entgelt: 860 / 960 / 1.090 / 1.280 EUR
Die Teilnahme am Basismodul ist Voraussetzung für die Teilnahme an den Aufbaumodulen „Energieberatung“ und
„Planung und Umsetzung“.
Lehrgang B 2-220115:
22./23./24. Januar 2015
12./13./14. Februar 2015
06./07./13./14. März 2015
Abschluss:
Teilnahmebestätigung
Seit März 2014 führen die AKT und IKT im Rahmen ihrer Fortbildung die Zusatzqualifikation zur Eintragung in die
Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes durch.
Das Konzept orientiert sich an dem Kriterienkatalog der Weiterbildung für die Eintragung als EnergieeffizienzExperte für Wohngebäude für die Förderprogramme Vor-Ort-Beratung (BAFA) und „Energieeffizient Bauen und
Sanieren“ (KfW), Anlage 1 des Regelheftes des BMWi in Kooperation mit dem BAFA sowie der KfW vom 01.06.2014.
Die Absolventen erfüllen mit bestandener Prüfung die Voraussetzungen für die Eintragung in die Liste.
Die aufbaumodulübergreifenden Themen sind in einem Basismodul zusammengefasst. Somit ist gewährleistet, dass
sowohl Energieeffizienz-Experten für Vor-Ort-Beratung (BAFA) sowie Energieeffizienz-Experten für energetische
Fachplanung und Baubegleitung (KfW) ausgebildet werden, als auch Interessenten beide Qualifikationen
nacheinander erwerben können, ohne einen großen Umfang an Seminaren zweifach absolvieren zu müssen.
Aufbau der Weiterbildung:
• Basismodul Energieeffizientes Bauen (80 Fortbildungsstunden)
als Voraussetzung zur Belegung der einzelnen Aufbaumodule
• Aufbaumodul „Energieberatung“ (60 Fortbildungsstunden)
• Aufbaumodul „Planung und Umsetzung“ (60 Fortbildungsstunden)
Zulassungsvoraussetzungen:
HS / FS-Absolventen der Fachrichtungen (Bachelor nur mit 8 Semestern Ausbildung)
• Architektur/ Ingenieurwesen
(Hochbau, Bauingenieurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, Physik, Bauphysik, Maschinenbau,
Elektrotechnik)
• Technisches/ naturwissenschaftliches Studium mit Ausbildungsschwerpunkt in
Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, Physik, Bauphysik,
Maschinenbau oder Elektrotechnik
• Innenarchitektur
Anmeldung:
Informationen unter www.bauhausakademie.de
Bauhaus Akademie Schloss Ettersburg gGmbH, Edith Ehmer, Am Schloss 1, 99439 Ettersburg
Tel.: 0 36 43 / 7 42 84 15 Fax:.0 36 43 / 7 42 84 19
[email protected]
Im Schloss Ettersburg stehen Gästezimmer zur Verfügung. Buchungen über:
Schloss Ettersburg, Susann Wagner, Eva Schröpfer, Am Schloss 1, 99439 Ettersburg, [email protected]
Tel.: 0 36 43 / 7 42 84 20 Fax: 0 36 43 / 7 42 84 19
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Inhalte:
Block: Recht
Anwendung der EnEV in der Praxis
• inhaltlicher Überblick
• Grundbegriffe
• Anforderungen bei Neubauten und Bestand
• Grundlagen bei der Erstellung von Energieausweisen im Neubau und Bestand
• Aspekte des Bestands- und Denkmalschutzes
• Praxisbeispiele: Auslegungsfragen des DiBt
Rechtliche Grundlagen I: EU-Gebäuderichtlinie, EnEG, EnEV, EEWärmeG
• inhaltlicher Kurzüberblick
• EU-Gebäuderichtlinie und ihre nationale Umsetzung in Deutschland
• Abhängigkeiten und Zusammenspiel der verschiedenen Verordnungen bzw. Gesetze
Rechtliche Grundlagen II: Normen, insbesondere DIN V 18599
• inhaltlicher Kurzüberblick
• DIN V 18599 – Energetische Bewertung von Gebäuden
• DIN 4108/ 4701 – Wärmeschutz und Wärmebedarfsberechnung
• Zusammenspiel / Verweise EnEV und Normen
Block: Gebäudehülle in Neubau und Bestand
Grundlagen: Effizienzhaus, solares Bauen, klimagerechter Gebäudeentwurf, Wärmespeicherungsvermögen
• Kenntnisse über energetische Standards bei Neubauten und im Bestand
• Anforderungen an energieeffiziente Gebäude
• Ausrichtung und Gestaltung von Gebäuden, Praxisbeispiele
• Zusammenwirken von Technik und Gebäude
Energetische Grundlagen
• physikalische Wirkprinzipien und Energiekennwerte
• Grundlagen des Wärme- und Feuchteschutzes (Temperaturverlauf in Bauteilen, Glaser-Diagramm,
Nutzereinfuss, Wärmebrücken)
• Berechnung von U-Werten
• Wärmebrücken
• Luftdichtheit
Wärmedämmstoffe und –systeme im Vergleich
• Baustoffe, Eigenschaften und Einsatzgebiete, Brandschutz
Außen- und Dachdämmung unter Berücksichtigung des Feuchte-, Schall- und sommerlichen Wärmeschutzes
• grundsätzliche Konstruktionen für Wände, Fenster, Dach, Decken, Fußböden
• Dämmungsmaßnahmen von Außenbauteilen und Bauteilen zu unbeheizten und teilweise genutzten
Räumen im Bestand und Neubau
Schwachstelle Gebäudehülle: Wärmebrücken, Lüftungswärmeverluste
• Erfassung, Ausweisung, Berechnung und Vermeidung von Schwachstellen (Wärmebrücken und
Lüftungswärmeverluste) unter Hinweis auf die Behaglichkeit durch Reduzierung von Zugluft und Fußkälte
durch Sanierungsmaßnahmen
• Reduzierung energetischer Verluste – Wärmedämmung und Luftdichtheit (Wärmebrücken,
Transmissionswärmeverluste, sommerlicher Wärmeschutz etc.) in Neubau und Bestand
• (Hinweis: Planung / Ausführung luftdichter Gebäude folgt in Modul Planung und Baubegleitung)
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Block: Anlagentechnik und erneuerbare Energien in Neubau und Bestand
Überblick Heizungstechnik
• Heizungstechnik, mit einem Überblick am Markt befindlicher Wärmeerzeuger (Heizkessel, Wärmepumpen,
BHKW’s, Brennstoffzellen, Pellets, Solarthermie etc.) mit ihren bevorzugten Einsatzgebieten
• Regelungs- und Steuerungstechnik
• Abgasentsorgung
• Brennstoffversorgung und –lagerung
• Wärmeverteilung
• Wärmespeicherung und –abgabe (Heizkörper, Fußbodenheizung, Temperierung etc.)
• überschlägige Auslegung: Speicher, BHKW, Wärmepumpen
• Auslegung Heizsystem - Vorgabe der Parameter für Heizungsbauer in Übereinstimmung mit dem
Energiebedarf (überschlägige Heizlastberechnung für Kesseldimensionierung), Vergleich der
Heizungsalternativen unter Energiesparaspekten und Beratung bei der Wahl des Heizungssystems
Schwachstellen Heizungstechnik
• Erfassung, Ausweisung und Beseitigung von möglichen Schwachstellen bei vorhandenen Heizungssystemen
Überblick Warmwasserbereitung
• Warmwasserbereitung, mit einem Überblick der am Markt befindlichen Warmwasserversorgungssysteme
inklusive der Speicher mit ihren bevorzugten Einsatzgebieten
• Legionellenproblematik
• überschlägige Auslegung thermischer Solaranlagen unter Einsatz von erneuerbaren Energien
Überblick Lüftungsanlagen, Wärmerückgewinnung
• Arten, Systeme, Auslegungen, Optimierungen
• technische und bauliche Anforderungen
• Einsatz von Lüftungsanlagen unter Berücksichtigung verschiedener Wärmerückgewinnungssysteme und
Möglichkeiten der thermischen Vorbehandlung (Vorwärmung / Vorkühlung) der Außenluft z.B. mittels einer
entsprechenden Luftführung durch das Erdreich (Erdkollektor)
• Grundlagen der DIN 1946-6 und Erfordernis von Lüftungskonzepten bei Neubau und Sanierung
Emissionen
• Erfassung, Berechnung und Ausweisung von Emissionsraten (CO2, NOx)
Photovoltaik und erneuerbare Energien bei der Heizungstechnik
• Einsatzmöglichkeiten, Einbaumöglichkeiten und Voraussetzungen in Neubau und Bestand
• Dimensionierung
• Schwachstellen
Regelungstechnik für Heizungs- und Wohnungs-lüftungsanlagen, Kenntnisse hydraulischer Abgleich, Regelung bei EE
• Details zum Zusammenspiel der Anlagentechnik
• Erläuterung hydraulischer Abgleich
• einfache Dimensionierungen, Berechnung des hydraulischen Abgleichs
• Grundlagen Regelung Anlagentechnik, z.B. bei erneuerbaren Energien: thermische Solaranlage im
Zusammenspiel mit WW-Speicher und Kesselanlage
Block: Energieausweis, Modernisierungsempfehlungen, Wirtschaftlichkeit
Wirtschaftlichkeit
• Berechnungsvarianten zur Wirtschaftlichkeit mit Angaben zur Amortisation und einer auf den
Beratungsempfänger (Laien) zugeschnittenen Darstellung zur Rentabilität der einzelnen Maßnahmen
• Berechnungsmethoden
(Amortisationsrechnung, Annuitäten- / Kapitalwertmethode)
• Methoden zur Entscheidungsfindung in Neubau und Bestand
Förderung
• Informationsüberblick bezüglich der Fördermöglichkeiten für Maßnahmen zur Reduzierung des
Energieeinsatzes
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Softwareprogramme für die energetische Bewertung von Wohngebäuden
• Informationsüberblick über die am Markt angebotenen Softwareprogramme
• Erfahrungswerte beim Einsatz
Vermittlung geringinvestiver Maßnahmen
• Vertiefung Optimierung Anlagentechnik durch Steuerung und Regelung
• Fugenabdichtung, Lüftungsverhalten und einfache Dämmmaßnahmen
Vermittlung von Beratungskompetenzen
• Beratungskompetenzen und Darstellungsmöglichkeiten fachlicher Zusammenhänge in Berichten
(Musterbericht), ppt- Präsentationen, Kundengespräche
Referenten:
Prof. em. Dr.-Ing. Kurt Kießl, Bauhaus-Universität Weimar
Prof. Dr.-Ing. Cornelia König, Fachhochschule Erfurt, Professur Versorgungstechnische Anlagen
Prof. Dr.-Ing. Holger Hahn, Fachhochschule Erfurt, Professur Klimatechnik und Kältetechnik
Prof. Dr.-Ing. Thomas Lützkendorf, Universität Karlsruhe (TH), Professur Ökonomie und Ökologie des
Wohnungsbaus
Dr.-Ing. Stefan Helbig, Material- Forschungs- und Prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar, Fachgebiet Bauphysik
und Zerstörungsfreie Prüfung, Vertr. - Prof. an der Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Bauingenieurwesen;
Dipl.-Ing. Gabriele Lorenz, Fachhochschule Erfurt, Fachbereich Gebäudetechnik und Informatik
Dipl.-Ing. Thomas Posanski, RPP Planungsbüro für ökologische Haustechnik, Solaranlagen und Energieberatung,
Leipzig
Dipl.-Phys. Ute Jaroch, ö. b. u. v. Sachverständige für Wärme- und Feuchteschutz, Hermsdorf
Dipl.-Ing. (FH) Mark Oswald, Innovationsberater INNOMAN GmbH Ilmenau
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Energieeffzienz-Experte
E 2-260315 - Aufbaumodul „Energieberatung“
(nach Teilnahme am Basismodul)
26. März 2015 bis 19. Juni 2015 – 09.00 Uhr bis 16.30 Uhr
60 Fortbildungsstunden – 7 Präsenztage – Anmeldeschluss: 09.03.2015
Entgelt: 750 / 820 / 930 / 1.090 EUR
Voraussetzung ist die Teilnahme am Basismodul „Energieeffizientes Bauen“
Die Zusatzqualifikation erfüllt die Voraussetzung zur Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes.
Lehrgang E 2-260315:
26./27. März 2015
16./17./18./29./30. April 2015
Prüfungsarbeit:
bis 26. Mai 2015
Mündliche Prüfung:
19. Juni 2015
Abschluss:
Zertifikat der AKT und IKT
„Energieeffizienz-Experte für Wohngebäude für Förderprogramme des Bundes.
Vor-Ort-Beratung (BAFA)“
Seit März 2014 führen die AKT und IKT im Rahmen ihrer Fortbildung die Zusatzqualifikation zur Eintragung in die
Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes durch.
Das Konzept orientiert sich an dem Kriterienkatalog der Weiterbildung für die Eintragung als EnergieeffizienzExperte für Wohngebäude für die Förderprogramme Vor-Ort-Beratung (BAFA) und „Energieeffizient Bauen und
Sanieren“ (KfW), Anlage 1 des Regelheftes des BMWi in Kooperation mit dem BAFA sowie der KfW vom 01.06.2014.
Die Absolventen erfüllen mit bestandener Prüfung die Voraussetzungen für die Eintragung in die Liste.
Die aufbaumodulübergreifenden Themen sind in einem Basismodul zusammengefasst. Somit ist gewährleistet, dass
sowohl Energieeffizienz-Experten für Vor-Ort-Beratung (BAFA) sowie Energieeffizienz-Experten für energetische
Fachplanung und Baubegleitung (KfW) ausgebildet werden, als auch Interessenten beide Qualifikationen
nacheinander erwerben können, ohne einen großen Umfang an Seminaren zweifach absolvieren zu müssen.
Aufbau der Weiterbildung:
• Basismodul Energieeffizientes Bauen (80 Fortbildungsstunden)
als Voraussetzung zur Belegung der einzelnen Aufbaumodule
• Aufbaumodul „Energieberatung“ (60 Fortbildungsstunden)
• Aufbaumodul „Planung und Umsetzung“ (60 Fortbildungsstunden)
Zulassungsvoraussetzungen:
HS / FS-Absolventen der Fachrichtungen (Bachelor nur mit 8 Semestern Ausbildung)
• Architektur/ Ingenieurwesen
(Hochbau, Bauingenieurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, Physik, Bauphysik, Maschinenbau,
Elektrotechnik)
• Technisches/ naturwissenschaftliches Studium mit Ausbildungsschwerpunkt in
Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, Physik, Bauphysik,
Maschinenbau oder Elektrotechnik
• Innenarchitektur
Anmeldung:
Informationen unter www.bauhausakademie.de
Bauhaus Akademie Schloss Ettersburg gGmbH, Edith Ehmer, Am Schloss 1, 99439 Ettersburg
Tel.: 0 36 43 / 7 42 84 15 Fax:.0 36 43 / 7 42 84 19
[email protected]
Im Schloss Ettersburg stehen Gästezimmer zur Verfügung. Buchungen über:
Schloss Ettersburg, Susann Wagner, Eva Schröpfer, Am Schloss 1, 99439 Ettersburg, [email protected]
Tel.: 0 36 43 / 7 42 84 20 Fax: 0 36 43 / 7 42 84 19
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Im Schloss Ettersburg stehen Gästezimmer zur Verfügung. Buchungen über:
Schloss Ettersburg, Susann Wagner, Eva Schröpfer, Am Schloss 1, 99439 Ettersburg, [email protected]
Tel.: 0 36 43 / 7 42 84 20 Fax: 0 36 43 / 7 42 84 19
Inhalte:
Block: Gebäudehülle in Neubau und Bestand
Innen- und Kerndämmung
• Grundlagen Innendämmung unter Berücksichtigung der Wärmebrücken, insbesondere
der Anschlüsse der Decken, Fußböden und Innenwände an die Außenwände
• Beispiele
Grundlagen sommerliche Behaglichkeit/ Wärmeschutz
• Grundlagen solare Wärmelast im Sommer
• Möglichkeiten zur Vermeidung
Detaillierung: Wärmebrücken in Neubau u. Bestand, Berechnung von Wärmebrücken
• Beispielrechnung Wärmebrücke mit Software und Gleichwertigkeitsnachweis
Block: Energieausweis, Modernisierungsempfehlungen, Wirtschaftlichkeit
Ausstellen von Energieausweisen für Wohngebäude und Erstellen von Modernisierungsempfehlungen, auch im
Zusammenhang mit Wirtschaftlichkeit
• erreichbare Energieeinsparungen
• Praxistipps, typische Fehler beim Ausstellen von Energieausweisen
• Durchführen von Berechnungen nach anerkannten Rechenverfahren
• Hinweise zum Erstellen von Modernisierungsempfehlungen (Grundlagen: Schwachstellen Gebäudehülle /
Anlagentechnik)
KFW-/ BAFA-förderspezifische Details
• Grundlagen zu den beiden Bundesförderprogrammen (Antragstellung, Prozesse)
Projektbericht (Energieberatungsbericht) Workshop
• Ausarbeitung eines beispielhaften Energieberatungsberichts, wobei das Ergebnis den Mindestanforderungen
an eine Vor-Ort-Beratung nach den Richtlinien entsprechen muss
Bedarfs- / Verbrauchsabgleich
• Einfache Plausibilitätschecks (Faustformeln)
• Einschätzung der Berechnungsergebnisse im Vergleich zum Energieverbrauch
• Abgleich ggf. Wirtschaftlichkeit z.B. gem. DIN V 18599, Blb. 1
Anwendung der DIN V 18599 mit Software, Abgrenzung 18599 und 4108/4701
• Unterschiede in der Berechnung
• Durchführung beider Berechnungsverfahren mittels Software - Eingabe für Energieausweis-Beispiel
Block: Planung / Baubegleitung
Elektrotechnik / Beleuchtung
• energieeffiziente Beleuchtung
• Nutzung natürlicher Belichtung, Lichtlenkung
• Energieeffizienz bei typischen Verbrauchern im Haushalt
• Gebäudesystemtechnik
Referenten:
Dr.-Ing. Stefan Helbig, Material- Forschungs- und Prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar, Fachgebiet Bauphysik
und Zerstörungsfreie Prüfung, Vertr. - Prof. an der Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Bauingenieurwesen;
Architekt Dr.-Ing. Volker Drusche, projektRAUM – Architektur- Ingenieur- Bau- Sachverständigenbüro, Weimar
Dipl.-Ing. Gabriele Lorenz, Fachhochschule Erfurt, Fachbereich Gebäudetechnik und Informatik
Dipl.-Phys. Ute Jaroch, ö. b. u. v. Sachverständige für Wärme- und Feuchteschutz, Hermsdorf
Dipl.-Ing. Karsten Tanz, BBS Ingenieurbüro Gronau + Partner, Weimar
Dipl.-Ing. Frank Bonitz, Material- Forschungs- und Prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar, Fachgebiet
Bauphysik und Zerstörungsfreie Prüfung
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Energieeffzienz-Experte
P 2-170915 - Aufbaumodul „Planung und Umsetzung“
(nach Teilnahme am Basismodul)
17. September 2015 bis 21. November 2015 – 09.00 Uhr bis 16.30 Uhr
60 Fortbildungsstunden – 7,5 Präsenztage – Anmeldeschluss: 31.08.2015
Entgelt: 850 / 920 / 1.040 / 1.220 EUR
Voraussetzung ist die Teilnahme am Basismodul „Energieeffizientes Bauen“
Die Zusatzqualifikation erfüllt die Voraussetzung zur Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes.
Lehrgang P 2-170915:
17./18./19. September 2015
01./02./22./23./24. Oktober 2015
Klausur:
24. Oktober 2015
Mündliche Prüfung:
20./21. November 2015
Abschluss:
Zertifikat der AKT und IKT
„Energieeffizienz-Experte für Wohngebäude für Förderprogramme des Bundes.
Energieeffizient Bauen und Sanieren (KfW). Energetische Fachplanung und Baubegleitung“
Seit März 2014 führen die AKT und IKT im Rahmen ihrer Fortbildung die Zusatzqualifikation zur Eintragung in die
Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes durch.
Das Konzept orientiert sich an dem Kriterienkatalog der Weiterbildung für die Eintragung als EnergieeffizienzExperte für Wohngebäude für die Förderprogramme Vor-Ort-Beratung (BAFA) und „Energieeffizient Bauen und
Sanieren“ (KfW), Anlage 1 des Regelheftes des BMWi in Kooperation mit dem BAFA sowie der KfW vom 01.06.2014.
Die Absolventen erfüllen mit bestandener Prüfung die Voraussetzungen für die Eintragung in die Liste.
Die aufbaumodulübergreifenden Themen sind in einem Basismodul zusammengefasst. Somit ist gewährleistet, dass
sowohl Energieeffizienz-Experten für Vor-Ort-Beratung (BAFA) sowie Energieeffizienz-Experten für energetische
Fachplanung und Baubegleitung (KfW) ausgebildet werden, als auch Interessenten beide Qualifikationen
nacheinander erwerben können, ohne einen großen Umfang an Seminaren zweifach absolvieren zu müssen.
Aufbau der Weiterbildung:
• Basismodul Energieeffizientes Bauen (80 Fortbildungsstunden)
als Voraussetzung zur Belegung der einzelnen Aufbaumodule
• Aufbaumodul „Energieberatung“ (60 Fortbildungsstunden)
• Aufbaumodul „Planung und Umsetzung“ (60 Fortbildungsstunden)
Zulassungsvoraussetzungen:
HS / FS-Absolventen der Fachrichtungen (Bachelor nur mit 8 Semestern Ausbildung)
• Architektur/ Ingenieurwesen
(Hochbau, Bauingenieurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, Physik, Bauphysik, Maschinenbau,
Elektrotechnik)
• Technisches/ naturwissenschaftliches Studium mit Ausbildungsschwerpunkt in
Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, Physik, Bauphysik,
Maschinenbau oder Elektrotechnik
• Innenarchitektur
Anmeldung:
Informationen unter www.bauhausakademie.de
Bauhaus Akademie Schloss Ettersburg gGmbH, Edith Ehmer, Am Schloss 1, 99439 Ettersburg
Tel.: 0 36 43 / 7 42 84 15 Fax:.0 36 43 / 7 42 84 19
[email protected]
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Im Schloss Ettersburg stehen Gästezimmer zur Verfügung. Buchungen über:
Schloss Ettersburg, Susann Wagner, Eva Schröpfer, Am Schloss 1, 99439 Ettersburg, [email protected]
Tel.: 0 36 43 / 7 42 84 20 Fax: 0 36 43 / 7 42 84 19
Inhalte:
Block: Gebäudehülle in Neubau und Bestand
Innen- und Kerndämmung (mit Simulationspräsentation)
• Übersicht der Planungsaufgaben bei Umsetzung einer Innendämmung unter Berücksichtigung der
Wärmebrücken, insbesondere der Anschlüsse der Decken, Fußböden und Innenwände an die Außenwände
• feuchteschutztechnische Beurteilung der Planung und Umsetzung
• Berücksichtigung von möglichen Wärmebrücken im Bauprozess
Grundlagen sommerliche Behaglichkeit/ Wärmeschutz
• Beispielrechnung solare Wärmelast im Sommer
• Planung und Dimensionierung des sommerlichen Wärmeschutzes
• fachgerechte Umsetzung der Lüftungs- und Verschattungsmöglichkeiten
Detaillierung: Wärmebrücken in Neubau u. Bestand, Berechnung von Wärmebrücken und Gleichwertigkeitsnachweisen,
Konstruktionsempfehlungen
• Beispielrechnung Wärmebrücke mit Software und Gleichwertigkeitsnachweis
• Wärmebrückenkatalog nach DIN 4108, Beiblatt 2
• Praxistipps: Kenntnisse wie in der Planung und Umsetzung Wärmebrücken minimiert werden können
Block: Anlagentechnik und erneuerbare Energien in Neubau und Bestand
Bereich Lüftung: Erstellung von Lüftungskonzepten
• Erstellung von Lüftungskonzepten gemäß DIN 1946-6 (freie Lüftung, Querlüftung, Schachtlüftung,
mechanische Lüftung)
• beispielhafte Erstellung eines Lüftungskonzepts
• verschiedene Lüftungsmöglichkeiten
Einsatz erneuerbarer Energien
• Einsatz von regenerativen Energien, insbesondere für die Bereiche der Solarenergienutzung sowie der
Verfeuerung fester Biomasse und Biogas für hocheffiziente Gebäude (Effizienzhaus 40 und 55)
• Auswahlentscheidung für den Einsatz von regenerativen Energien im Neubau und Bestand für hocheffiziente
Gebäude
Block: Energieausweis, Modernisierungsempfehlungen, Wirtschaftlichkeit
Ausstellen von Energieausweisen (Wohngebäude) als öffentlich rechtlicher Nachweis nach Neubau und Sanierung
• erreichbare Energieeinsparungen
• Praxistipps, typische Fehler beim Ausstellen von Energieausweisen
• Durchführen von Berechnungen nach anerkannten Rechenverfahren
• Praxistipps für die Bilanzierung von KfW-Effizienzhäusern
KFW-förderspezifische Details
• Details zu den KfW-Förderprogrammen:
Antragsstellung, Prozesse, Dokumentation, Besonderheiten in der Bilanzierung, FAQs
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Projektbericht Planung / Baubegleitungsdokumentation eines KfW-Effizienzhauses
• Ausarbeiten einer (Teil-)Planung / Baustellendokumentation, wobei das Ergebnis den Anforderungen an ein
KfW-Effizienzhaus entsprechen muss
Anwendung der DIN V 18599 mit Software, Abgrenzung 18599 und 4108/4701
• Unterschiede in der Berechnung
• Einfüsse auf die Planung von Effizienzhäusern
• Durchführung beider Berechnungsverfahren mittels Software-Eingabe für Beispiel
Block: Planung / Baubegleitung
Planung / Ausführung luftdichter Gebäude
• Grundlagen luftdichter Gebäude
• Konstruktionsempfehlungen, Vorstellung geeigneter luftdichter Bauteilanschlüsse
• Einschätzung von Undichtheiten, Vermeidung und Behebung dieser in Neubau und Bestand
Ausschreibung und Vergabe
• wichtige Inhalte von Ausschreibungstexten für hocheffiziente Neubauten und Sanierungen
• Angebotsauswertung (technische und wirtschaftliche Bewertung der Angebote) / Preisspiegel
• Hinweise bei Erstellung des Bauzeitenplans
Baubegleitung / Qualitätssicherung
• Gewerke: Schnittstellenproblematik
• Kontrolle der Luftdichtheit
• Kontrolle der Wärmebrückenfreiheit auf der Baustelle gemäß Planung
• Kontrolle der Ausführung Gebäudehülle und Anlagentechnik gemäß Planung
• Qualitätssicherungsmaßnahmen und –termine im Bauablauf
Detaillierung Baubegleitung Neubau, Sanierung
• Ablauf und Inhalt einer qualifizierten Baubegleitung, Herangehensweise, relevante Vor-Ort-Termine
• Tipps zur Prüfung der Detailplanung / Ausführungsplanung Anschlussdetails / Wärmebrücken /
Luftdichtigkeit, sowie zur Prüfung von Fachplanungen (z.B. Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung)
• Anleitung zur Prüfung der Ausschreibungsunterlagen für Sanierung und Neubau (WLG, Dämmstärke)
• Hilfestellungen zur Einweisungsbegleitung der Nutzer in neue Heizungstechnik ggf. unter Einbindung
erneuerbarer Energien; Überprüfung der Anlageneinstellung
• Tipps zur Prüfung und Erstellung von Dokumentationsunterlagen (Hülle und Anlagentechnik) zum Gebäude
nach Neubau und Sanierung, Anlage eines Hausbuchs
Sanierung und Neubau
• Tipps zum Monitoring des Energieverbrauchs, Nutzerinformation / -betreuung
Instrumente zur Qualitätssicherung: Grundlagen, Anwendung Thermografie und Blower-Door
• Grundlagen von Thermografie und Luftdichtheitstest
Referenten:
Dr.-Ing. Stefan Helbig, Material- Forschungs- und Prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar, Fachgebiet Bauphysik
und Zerstörungsfreie Prüfung, Vertr. - Prof. an der Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Bauingenieurwesen;
Prof. Dr.-Ing. Holger Hahn, Fachhochschule Erfurt, Professur Klimatechnik und Kältetechnik
Dipl.-Ing. Gabriele Lorenz, Fachhochschule Erfurt, Fachbereich Gebäudetechnik
Dipl.-Ing. Thomas Posanski, RPP Planungsbüro für ökologische Haustechnik, Solaranlagen und Energieberatung,
Leipzig
Dipl.-Ing. (TU) Rainer Feldmann, Freier Ingenieur, Zimmermann und Energieberater, Darmstadt, externer
Sachverständiger der KfW für Gebäudeenergieeffizienz, Aufgabengebiet: Unterstützung bei Ausarbeitung von
Förderprogrammen und Qualitätssicherung im Förderantragsprozess
Dipl.-Phys. Ute Jaroch, ö. b. u. v. Sachverständige für Wärme- und Feuchteschutz, Hermsdorf
Dipl.-paed. Paul Rieger, Dipl.-Ing. (FH) Gunther Winges, Material- Forschungs- und Prüfanstalt an der BauhausUniversität Weimar, Fachgebiet Bauphysik und Zerstörungsfreie Prüfung
Dipl.-Ing. Maik Sulze, Material- Forschungs- und Prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar, Fachgebiet
Bauphysik und Zerstörungsfreie Prüfung
Dipl.-Ing. Karsten Tanz, BBS Ingenieurbüro Gronau + Partner, Weimar
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