Josko Fenster und Türen GmbH

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Architektur Journal
Internationales Fachmagazin
Winter 2011/2012
1
Vorwort
Mit jeder Ausgabe unseres Fachmagazins versuchen wir,
aktuelle Trends in der österreichischen Architekturlandschaft aufzuzeigen und einen Überblick über Konzepte
sowie über laufende und bereits realisierte Projekte zu
bieten. Wir wollen neueste Entwicklungen präsentieren,
die auf den unterschiedlichsten Sektoren neue Maßstäbe
setzen.
Gebäude mit öffentlicher Widmung werden ebenso
vorgestellt wie infrastrukturelle Bauwerke oder Wohnbauten. Der Fokus der Planer liegt dabei auf den unterschiedlichsten Schwerpunkten, beispielsweise angeführt
seien hier Ökologie, Stadtplanung, technische Konstruktion, soziale Elemente u. v. m.
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Architektur ist mehr als das Planen und Bauen von
Gebäuden. Wie kaum eine andere Disziplin nimmt sie gestaltend und vermittelnd Einfluss auf die kulturelle und
gesellschaftliche Entwicklung unserer Zeit. Der Architekt
beeinflusst durch sein Schaffen, durch die Umsetzung
seiner Ideen und Vorstellungen den Prozess kulturellen
Wandels und kann als Trendsetter und Wegbereiter architektonischen und städtebaulichen Fortschritts verstanden werden. Als Experte steht er zwischen Baukunst
aktuellen oder historischen Zuschnitts auf der einen und
angewandter Technik auf der anderen Seite. Diesen Wandel sowie die Synergie zwischen kultureller Entwicklung
und schöpferischer Gestaltung versuchen wir, in unserem Architektur Journal anhand aktueller Beispiele zu
beleuchten.
Sehr geehrte
Leserinnen,
sehr geehrte Leser
Neben Architekten, Baumeistern, Planern und Bauingenieuren sollen mit unserer Zeitschrift auch jene angesprochen werden, die als Zuseher und Interessierte am
Prozess des Bauens und der Gestaltung der Umwelt und
der Umgebung teilnehmen und deren Interessenschwerpunkt auf hochwertiger Architektur und ihrem inhaltlichen Umfeld liegt.
Architektur Journal informiert über das Architekturschaffen in umfassender Form. Aktuelles Baugeschehen
und repräsentative Bautätigkeit werden ins Blickfeld gerückt. Ausgewählte Projekte veranschaulichen das breite
Spektrum des Themas Architektur. Es werden Funktionalität, baukonstruktive Besonderheiten, Wirtschaftlichkeit und energetische Aspekte berücksichtigt. Dabei sind
wir um reiche Bebilderung bemüht, um die neuen, in der
Bauwelt gesetzten Akzente auch lebendig darstellen zu
können. Architektur Journal versteht sich als Informationsmedium und als Mittler.
Den LeserInnen danken wir sehr herzlich für ihr Interesse. Weiters möchten wir auch Architekten und Verantwortlichen aus der Baubranche für die enge Zusammenarbeit Dank sagen.
Herbert Klüber
und das Architektur Journal-Team
3
Inhaltsverzeichnis
4
Architektur Journal
Vorwort
1
Architektur Journal
Unipark Nonntal, Salzburg
3
Architektur Journal
Restaurant Goldene Zeiten, Wien
7
Architektur Journal
Aussichtsplattform Glocknerblick
9
Gasteiner Bergbahnen AG
Wohnhaus O. Steyr
11
BOA architects
Wohnhaus, Dorfgastein
12
philipp architekten
Airport Logistic Centers, Wien
13
Kreiner & Partner Architekten ZT GmbH
Eisfabrik 3, Ospelgasse
14
Kreiner & Partner Architekten ZT GmbH
Akazia Terrassen, Oberlaaer Straße
15
Kreiner & Partner Architekten ZT GmbH
Kindergarten, Ternitz
15
Kreiner & Partner Architekten ZT GmbH
Schulzentrum, Rauris
16
Kaiserer Bau
Villa Rebenburg, Grundlsee
17
Architekten Scheicher ZT GmbH
Umbau Pfarrhof, Mariapfarr
18
Architekten Scheicher ZT GmbH
Bezirksbauernkammer, St.Johann
20
Architekten Scheicher ZT GmbH
Volksschule, Annaberg
22
Gemeindeamt Annaberg-Lungötz
Bergbahnen Gerlospass-Königsleiten
23
Gerlospass-Königsleiten Bergbahnen GmbH
Klinikum, Klagenfurt
26
Arge Architekten LKH Klagenfurt Neu
Sochor Bauzentrum, Wien
31
A. Sochor & Co Ges.mbH
Haus W. Attersee
34
arnfelser solare architektur
Hotel Alm.Gut
35
Thurner Architektur
Hotel Winzer, St. Georgen im Attergau
37
Hotel Winzer
FREISPIEL / Kindergarten V. Guntramsdorf
38
g.o.y.a. / group of young architects
Kommunikation des Raumes, Linz
40
RIHL.STEGER Architekten + Manuel Schilcher
Kindergarten Sparefroh
41
Arch. DI Max Stoisser ZT GmbH
Wohnhaus Bergstraße 2A
42
Immobilien Bauträger AG
Wohn-& Geschäftshaus, Max-Ott-Platz
44
Immobilien Bauträger AG
Univ.Klinik, Pflegestation West
48
Ederer+Haghirian Architekten ZT-OG
Lebenshilfe Weiz, Tageswerkstätte
50
Ederer+Haghirian Architekten ZT-OG
Salzburger Nachrichten, Rechenzentrum
53
DI Fritz Genböck + conova
Meggenhofen, Gemeinde & Pfarrzentrum
56
TWO IN A BOX ARCHITEKTEN
Hotel Krallerhof, SPA-Anlage
58
Atelier 3 / Architekten Hartl + Heugenhauser
Neue Heimat Tirol, Wohnbau
63
teamk2 architects ZT GmbH
Wohnhaus Hieblinger, Bodensdorf
65
Architekt DI Werner THURNER
Pension zur Goldschmiede, Grieskirchen
66
ISA STEIN Studio
SPA Hotel Bründl
67
ISA STEIN Studio
Gerichtsgebäude und Vorplatz, St.Pölten
68
Christian Kronaus + Erhard An-He Kinzelbach
Mattig Präzision, Obertrum
70
Robert Gabriel, MSc Baumeister GmbH
Elektro Klein, Bergheim
71
Robert Gabriel, MSc Baumeister GmbH
Hotel Ammerhauser, Anthering
72
Robert Gabriel, MSc Baumeister GmbH
W&H Dentalwerk, Bürmoos
73
Robert Gabriel, MSc Baumeister GmbH
Hopferwieser AG, Lamprechtshausen
74
Robert Gabriel, MSc Baumeister GmbH
Wohnhaus, Nussdorf
75
Robert Gabriel, MSc Baumeister GmbH
Inserentenverzeichnis
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Architektur Journal
Impressum
84
Architektur Journal
UNIPARK NONNTAL
SALZBURG
Tolle Ausblicke und ein revolutionäres Heizsystem: Damit
punktet der neue Unipark Nonntal in Salzburg. Die neue
Heimat der Kultur- und Geisteswissenschaftlichen Fakultät setzt Maßstäbe im modernen Bildungsbau.
Das Projekt umfasst auf rund 30.000 m² Nettogrundrißfläche zwei Untergeschoße für Bibliothek und Tiefgarage
sowie Erdgeschoß und drei darüber liegende Etagen.
Das neue Universitätsgebäude setzt nicht nur technische,
sondern auch städtebauliche Akzente. Die Einbeziehung
der Altstadt durch das offene Erdgeschoß und der Festung Hohensalzburg als vielleicht beste Aussicht, die eine
Uni in Österreich bieten kann.
Doch heute zählen auch bei Gebäuden nicht mehr nur
Äußerlichkeiten: die wahre technische Innovation verbirgt
sich nämlich in der kühlen Erde unter dem Bauwerk. Mit
der neuen Heizungs-/Kühlungsanlage ergibt sich ein gewaltiges Sparpotenzial – bis zu 50% der Heizleistung.
5
Architektur Journal
Architektur Journal
Projektinformationen
AUSHUB: ca. 51.000 m³
BETON: ca. 27.000 m³
BETONSTAHL: ca. 3900 Tonnen
KONSTR. STAHL: ca. 1400 Tonnen
ELT-LEITUNGEN: ca. 135km
BAUBEGINN: 2007
FERTIGSTELLUNG: 2011
NETTOGRUNDRISSFLÄCHE: 29.800 m²
ERRICHTUNGSKOSTEN NETTO: rund 55 Mio.
BAUHERR: Bundesimmobiliengesellschaft mbH
NUTZER / MIETER: Universität Salzburg
PLANUNG: Storch, Ehlers & Partner, Hannover, Deutschland
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Lagerhausstraße 47 . A-5071 Wals
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7
Architektur Journal
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WIEN
Seit über zehn Jahren haben wir den Ruf, das beste chinesische Restaurant des Landes zu sein, das von Gourmetkritikern
und Kennern gleichermaßen gepriesen und geschätzt wird.
Endlich können wir allen Liebhabern der chinesischen Küche
im neuen „Goldene Zeiten“ im ersten Wiener Bezirk eine angemessene Bühne für unsere Kochkunst bieten.
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Restaurant
Goldene Zeiten
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Es vereint ein klares, modernes Design mit einer warmen
entspannenden Atmosphäre. Dieses stimmungsvolle und edle
Ambiente findet seine Entsprechung auch in den Speisen, die
hier zubereitet werden. Die Elektroinstallation wurde von der
Firma Klenk & Meder Elektrotechnik ausgeführt.
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9
Architektur Journal
GASTEINER BERGBAHNEN AG
Aussichtsplattform
„Glocknerblick“
In den letzten Jahren legte die Gasteiner Bergbahnen
AG ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung eines ganzjährigen Angebotes. Rund 7,5
Millionen Euro wurden im Sommer 2011 dafür
investiert. Neben den Skispaß haben wir auch
einen besonderen Nervenkitzel zu bieten: „Wandern auf höchstem Niveau“ heißt es, wenn Skifahrer ihre Skier abschnallen und sich über Europas
höchstgelegene Hängebrücke oder auf die neu
errichtete Aussichtsplattform „Glocknerblick“
wagen. Beide können übrigens auch von NichtSkifahrern problemlos erreicht werden, führen doch gemütliche Kabinenbahnen sowohl
von Bad Gastein als auch vom Skizentrum
Angertal direkt auf den Stubnerkogel.
Der Stubnerkogel in Bad Gastein profiliert sich immer mehr als DER Aussichtsberg in Gastein:
Neben der 140 Meter langen, sanft im Wind
schwankenden Hängebrücke thront jetzt
direkt gegenüber eine neue, attraktive
Aussichtsplattform mit dem bezeichnenden Namen „Glocknerblick“.
E L E K T R O T E C H N I K
KLENK & MEDER WIENER NEUDORF
Die Niederlassung Wiener Neudorf betreut optimal den Süden von
Wien und Niederösterreich von Baden bis Neunkirchen. Das fünfköpfige Team bietet alles rund ums Thema Elektroinstallation: vom
Anschließen einer Steckdose bis hin zu komplexen Lösungen.
Landes- und Bundesbauten, Hotels und Wohnbauten gehören genauso zu den Referenzprojekten wie große Industrie- und Gewerbeanlagen.
Die Kompetenz und der Erfolg der qualifizierten Mitarbeiter spiegeln
sich in der hohen Kundenzufriedenheit wider. Viele Stammkunden
vertrauen auf das Know-how der Niederlassung Wiener Neudorf –
und das schon seit Jahren. Die Kompetenz der Niederlassung Wiener
Neudorf schafft Sicherheit. Sicherheit schafft Vertrauen.
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„Es waren die begeisterten Reaktionen der Gäste auf die
neue Hängebrücke, die uns den entscheidenden Impuls
gaben, den Aussichtsberg Stubnerkogel um eine weitere
Attraktion zu bereichern“, berichtet Bergbahnen-Vorstand
Franz Schafflinger. Anfang Juli wurde die Aussichtsplattform
fertig gestellt. Sie eröffnet allen Besuchern, die sich hier
herauf wagen, einen fantastischen Ausblick auf Österreichs
höchsten Berg, den Großglockner (3.798 m).
Der Durchmesser des runden Aussichtsplateaus beträgt sieben Meter. Die nach den Plänen der Saalfeldener Architekten
Innerhofer oder Innerhofer errichtete Plattform besteht
hauptsächlich aus Stahl und Holz. Seitlich abgesichert ist die
Plattform durch ein blickdurchlässiges Maschendrahtgitter.
Im vorderen Bereich, der über die Hangkante hinausragt,
befinden sich im Boden eingelassene Glasöffnungen, die
einen freien Blick in den Abgrund zulassen. Franz Schafflinger: „Da traut sich bestimmt nicht jeder drüber, das ist nur
für Schwindelfreie!“ Den Zugang zu dieser neuen Plattform
bildet ein leicht ansteigender Steg.
Ziel dieser zusätzlichen Attraktionen ist eine ganzjährige
Nutzbarkeit und ein Angebot für eine breitere Gästeschicht.
Wintersportler, aber auch Nicht-Skifahrer haben damit ihre
Freude. Darüber hinaus ist man auf Barrierefreiheit bedacht.
„Besonders stolz sind wir darauf, dass wir mit den zwei
Kabinenbahnen zwischen Bad Gastein (Stubnerkogelbahn)
und dem Angertal (Senderbahn) auch im Winter für die
Nicht-Skifahrer eine „Wander-Schaukel“ anbieten können“,
so Schafflinger. Mit diesem zusätzlichen Angebot hofft er
auch Tagesausflügler aus der Stadt Salzburg und Umgebung
anlocken zu können.
Europarekord in Gastein
Die Hängebrücke auf dem Stubnerkogel in Bad Gastein bricht
gleich zwei europäische Rekorde: Sie ist die erste Hängebrücke in 2.300 m Höhe und noch dazu ganzjährig begehbar.
Wer das Restaurant in der Bergstation der neuen Stubnerkogelbahn besucht, und dann nur wenige Meter weiter die
neue Hängebrücke betritt, spürt echten Nervenkitzel: Die 140
Meter lange und gerade mal einen Meter breite schwingende
11
GASTEINER BERGBAHNEN AG
BOA architects
Wohnhaus O.
STEYR
Seilkonstruktion führt direkt von der Terrasse des Bergrestaurants bis zur Senderanlage. Schwindelfreiheit und starke
Nerven sind beim Überqueren gefragt. Nur ein Geländer aus
Maschendraht trennt Abenteuer suchende Gipfelstürmer vom
28 Meter tiefen Abgrund.
Freeride Info Base
Die Gasteiner Bergbahnen machen Sportgastein ab kommenden Winter zum Freeride-Kompetenzzentrum. Gemeinsam
mit den Spezialisten von Programat wurde eine Freeride Info
Base entwickelt, die im Bereich der Bergstation in Sportgastein aufgestellt wird: Sie verfügt über sämtliche Sicherheitshinweise bis hin zu Routenbeschreibungen, einem „PiepsTester“ und einem Info Screen.
Lawinensuchfeld
Sicherheit steht an oberster Stelle. Daher wird am Talboden
in Sportgastein ein Lawinensuchfeld eingerichtet: Hier haben
die Wintersportler die Möglichkeit den Ernstfall anhand von
bereits vergrabenen Piepsgeräten zu üben.
Ski amadé Guide
Das Herzstück des „Ski amadé Guide“ ist ein GPS-basiertes
Navigationssystem, das den Skifahrer entsprechend seines
INFOBOX
GASTEINER BERGBAHNEN AG
Bundesstraße 567 | 5630 Bad Hofgastein
Tel. +43 (0) 6432 6455-142
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www.skigastein.com
12
fahrerischen Könnens und seiner Präferenzen zu jenen Pisten
führt, die ihm persönlich das größte Skivergnügen bereiten.
Während des Skitages kann sich der Gast somit an individuellen Routen durch die Pistenlandschaft orientieren, die auf den
eigenen Fahrstil und Kondition abgestimmt sind.
Zudem können User mit der neuen App bereits zu Hause oder
auch vor Ort detaillierte Informationen zu den Skigebieten abrufen, wie etwa die aktuelle Wetter- und Schneelage oder die
Zimmerverfügbarkeit. Die eigenen Routen können gespeichert
werden.
Free-WLAN
Um das APP bestens nützen zu können wird auch unser WLAN
Angebot erweitert. Ab heuer wird man nicht nur im Skizentrum Angertal, sondern auch an vielen weiteren Standorten
im Gasteiner Skigebiet und in ski amadé kostenloses Internet
empfangen können. Jedes WLAN-taugliche Gerät – Smartphone, iPad oder Laptop – kann sich im Umkreis von 150 Metern
um einen der über 250 Access Points in den 5 Skiregionen
kostenlos einwählen. Die Hotspots befinden sich in zahlreichen
Tal- und Bergstationen der 22 Seilbahngesellschaften des
Skiverbundes und in einigen Skihütten und Bergrestaurants.
Die extreme Hanglage des Grundstücks gepaart mit dem
Wunsch auf der baurechtlich möglichst höchsten Ebene
zu wohnen, die beste Fernsicht auf den Steyrer Hausberg
und die entfernten Ennstaler Alpen zu bekommen, jedoch
trotzdem möglichst barrierefrei das Haus zu erschließen
und dies bei einer zeitlosen schlichten und schlanken Architektursprache waren die besonderen Herausforderungen
an die Planung.
Die erste Terrassierung des Geländes erfolgt mittels einer,
dem Fugenbild des Garagentors folgender Sichtbetonstützmauer. Mittels eines Aufzugs im tiefsten Berginneren
werden die weiteren Geschoße, das Kindergeschoß sowie
das darüber liegende Wohn-Schlafgeschoß der Eltern erreicht. Die südlich ausgerichteten, mit einer vorgelagerten
ebenen Holzterrasse ausgestatteten Kinderzimmer führen
mittels einer mit Travertin verkleideten Attikamauer der
Garage auf die großzügige ebene Spielwiese. Die weitere
Terrassierung erfolgte über eine den Pool einschließende
Stützmauer, welche ebenfalls in großformatigem Travertin des erarbeiteten Fugenbildes verkleidet wurde.
Diese Fugenteilung läuft über die Stützmauerkante in die
Terrassenoberfläche in den Travertinstein der Pool- und
Hauptterrasse weiter. Das oberste Geschoß bildet in seiner
langgestreckten schlanken Rahmenform über die gesamte
Seitenlänge sowie einer großzügigen überdachten Terrasse
in weißer Putzoberfläche den Abschluss des Gebäudes. Die
im Zentrum befindliche Poolterrasse mit bündig integriertem Panoramapool ist über vollkommene Verglasungen
von jedem Raum im Obergeschoß ersichtlich und bildet den
optischen Mittelpunkt des Gebäudes. Hinter dem Obergeschoß findet sich eine weitere Grünfläche, gefasst von einer
grob geschlagenen Natursteinmauer, welche das Kräuterbeet sowie die Beerenpflanzen beinhaltet.
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Kreiner & Partner Architekten Ziviltechniker GmbH
innerhalb des Gebäudes wird über die gesamte Nordfassade
natürlich belichtet und damit erfolgt auch hier ein Bezug
zum Außenraum.
WOHNHAUS
Dorfgastein
Städtebau. In die heterogene Bebauungsstruktur der Umgebung – bestehend aus Einfamilien- und Reihenhäusern
bis hin in zweiter Reihe zu Hotels und Gasthöfen – wurde
das erste Baulos der Wohnanlage im Ortsteil Trensbach
von Dorfgastein unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen, wie z.B. die Hochspannungsleitung der ÖBB,
sanft in das Grundstück eingesetzt. Durch diese situative
Setzung wurde eine räumliche Verzahnung mit der Umgebung geschaffen und somit entstand in der Pfarrfeldstraße
ein Quartier mit einer eigenen erkennbaren Identität. Das
Erscheinungsbild des Baukörpers ist geprägt durch eine
wohnliche und freundliche Ausstrahlung, erzeugt durch die
zurückhaltenden Fassadenfarben, den zeitlos eleganten
Umrahmungen der Fenster, sowie die Balkonrahmenelemente.
Erschließung. Erschlossen wird das Areal über die Pfarrfeldstraße. Durch die Hochspannungsleitung der ÖBB sowie
der Fahrraddurchwegung wird die Verkehrszone vorgegeben. Die bewusst vom Wohnbau getrennten Abstellplätze
schufen sichere Freibereiche. Eine Fußwegerschließung
verbindet die PKW-Abstellfläche und den Gemeinschaftsbereich mit dem Wohngebäude. Der Erschließungskern
INFOBOX
philipp-architekten
Filiale Wien
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14
Baukörper. Durch die Richtungslosigkeit bzw. Orientierung des Gebäudes nach allen Seiten wirkt der Baukörper
präzise, einladend und freundlich. In drei Geschossen sind
insgesamt zehn rollstuhlgerechte Wohnungen um den zentralen Erschließungskern gruppiert. Jede Wohnung bietet
Aussicht in zwei Richtungen, durch die Anordnung des Baukörpers entstehen vielfältige Sichtbezüge zur Umgebung. An
den Gebäudeecken sind jeder Wohnung große Balkone und
Terrassen zugeordnet, die neben der Freiraumqualität für
eine ansprechende Belichtung der Wohn- und Essbereiche
sorgen. Über großzügige Terrassentürelemente wird das
umliegende Grün direkt in die Wohnung geholt.
Wohnungen. Sämtliche Wohnungen sind barrierefrei geplant und zeichnen sich durch flexible Grundrisse aus. Die
Wohnräume sind sehr hell und Licht durchflutet. Dem geforderten Wohnungsmix konnte mit ökonomischen Zwei-, Dreibzw. Vierzimmer-Geschoßwohnungen entsprochen werden.
Die nach allen Himmelsrichtungen orientierten Wohnungen
bieten aufgrund der Lage auf dem Grundstück einen phantastischen Ausblick vorbei an der Nachbarbebauung.
Energie. Das Objekt ist an das Nahwärmenetz der „Bio
Energie Pongau“ angeschlossen. Die Warmwasserbereitung
erfolgt über Sonnenkollektoren und einen 3.000 Liter PufferSpeicher.
Airport
Logistic Centers
WIEN
Projektinformationen
BAUBEGINN: Juni 2010
FERTIGSTELLUNG: August 2011
GRUNDSTÜCKGRÖSSE: 2.890,00 m²
BRUTTOGRUNDRISSFLÄCHE: 1.385,27 m²
WOHNNUTZFLÄCHE: 714,11 m²
UMBAUTER RAUM: 4.212,12 m³
Im Bereich Cargo Nord des Flughafen Wien Schwechat
wurden von Kreiner & Partner in zwei Abschnitten fast
15.000m² Logistik- und Büroflächen vom Entwurf, der
Behördenplanung bis zur Bestandsplanung projektiert.
Das Airport Logistic Center Nord 1 (ALC1) mit drei Bauteilen hat 7.000 m² hochwertige Luftfrachtlagerflächen.
Zwei Bauteile sind für bis zu vier Großmieter konzipiert.
Der dritte Bauteil bietet die Möglichkeit auch relativ kleine Flächen anzumieten. Die gesamte Dauer des Projektes vom Entwurf bis zur Übergabe betrug 14 Monate.
Das Airport Logistic Center Nord 2 (ALC2) umfasst über
3500m² Lagerflächen und ist grundsätzlich für 4 Mieter
ausgelegt. Der Baukörper ist 100m lang, 40m breit und
10m hoch. Sowie das ALC 1 wurde auch das ALC 2 primär
als Stahlbetonskelettkonstruktion mit wärmegedämmten Blechfassaden errichtet. Das ALC Nord 2 konnte in 9
Monaten abgewickelt werden.
Projektinformationen
BAUHERR: Deutscher Immobilienfond
Generalplaner: Kreiner & Partner Architekten
Generalunternehmer: Goldbeck Rhomberg
NUTZFLÄCHE: 15.000 m²
15
Kreiner & Partner Architekten Ziviltechniker GmbH
Kreiner & Partner Architekten Ziviltechniker GmbH
Eisfabrik 3
Ospelgasse
Auf einem Teil des Industrieareals einer alten, ehemaligen Eisfabrik, welche der Anlage nicht nur Ihren Namen,
sondern auch ihre einzigartige Identität gibt, wurde ein
kleines Wohnhaus errichtet. Die Schwierigkeit dieses
Projektes bestand darin, dass der Bauplatz ein ziemlich
beengtes Füllstück zwischen den bereits bestehenden
Wohnbauten auf dem Areal war. Nachdem Architekt
Georg Driendl (driendl*architects) von Kallco für den
Entwurf gewonnen werden konnte, wurden Kreiner &
Partner Architekten mit der Ausführungsplanung, der
Erstellung und Durchführung der Ausschreibung sowie
mit der Örtlichen Bauaufsicht beauftragt.
Gefordert war ein schlichtes, klar strukturiertes Haus,
mit einfachen Grundrissen. Geprägt wird das Erscheinungsbild durch die Zurückhaltung des Baukörpers,
lediglich die bunten Balkonverglasungen und Trennwände der Loggien fallen ins Auge. Die Straßenfassade weist
darüber hinaus abwechselnd Französische Fenster und
quadratische Fenster auf. Insgesamt ergibt sich daraus
ein heiteres, fast ein wenig verspielt wirkendes Erscheinungsbild. Die 13 geförderten Mietwohnungen sind
zwischen 74 und 140 m² groß und verfügen über Loggia,
Balkon oder Terrasse. Die Nettonutzfläche beträgt rund
1300m².
Projektinformationen
BAUHERR: Kallco Bauträger GmbH
ENTWURF: driendl*architects
AUSSCHREIBUNG, AUSFÜHRUNGSPLANUNG, ÖBA:
Kreiner & Partner Architekten
NUTZFLÄCHE: 2300 m²
INFOBOX
KREINER & PARTNER ARCHITEKTEN
ZIVILTECHNIKER GMBH
Florianigasse 24/2
1080 Wien
Tel.: +43 (1) 402 68 48 - 0
[email protected]
www.arch-eu.com
16
Kindergarten
Ternitz
Akazia Terrassen
Oberlaaer StraSSe
Nachdem Helmut Wimmer von Kallco Bauträger GmbH
als Architekt für dieses Projekt gewonnen werden konnte,
wurden Kreiner & Partner Architekten vom Bauherren mit
der Ausführungsplanung, der Erstellung der Leistungsverzeichnisse, der Durchführung der Ausschreibung sowie mit
der Örtlichen Bauaufsicht beauftragt. Auf dem Grundstück
zwischen der Oberlaaer Straße und der Neugrabenstraße
wurde zwischen April 2009 und Juni 2010 eine Wohnhausanlage errichtet, bestehend aus einem langgezogenen Bauteil
der sich quer zwischen die beiden Straßen legt. Die Lage
des Grundstückes, am Fuße des Laaer Berges, mitten im
Grüngürtel Wiens, bestimmte das architektonische Konzept:
Offenheit zur Sonne und zur Natur.
Das äußere Erscheinungsbild wird durch die Terrassen, Loggien und brückenartigen Laubengänge geprägt.
Die bunten Paravents an den Wohnungszugängen ermöglichen Offenheit aber auch Sichtschutz, je nach persönlichem
Bedarf. Die 28 geförderten Wohneinheiten in der Größe von
100 bis 120m² verfügen über einen Eigengarten oder eine
große Loggia. Neben den klassischen Maisonetten gibt es
flexible Geschoßwohnungen, deren Raumprogramm rund
um den Installationskern fast vollkommen frei gestaltbar ist.
Ausgestattet wurde die Anlage mit einer gemeinschaftlichen
Terrasse im Dachgeschoß, sowie einem Kinderspielplatz.
Der Kindergarten ist ein Flachbau von 30x40m mit einem zentralen Innenhof. Das Dach wird lediglich durch die Auffaltungen
im Bereich der Rückzugsräume sowie der Bewegungsräume
durchbrochen. Der Innenhof ist eine Erweiterung der angrenzenden Bewegungsräume. Panoramafenster über die volle
Raumbreite öffnen die „Zimmer“ zum Garten hin.
Projektinformationen
BAUHERR: Stadtgemeinde Ternitz
PLANUNG: AllesWirdGut Architektur ZT GmbH
ÖBA: Kreiner & Partner Architekten
NUTZFLÄCHE: 1060 m²
Projektinformationen
BAUHERR: Kallco Bauträger GmbH
ENTWURF: Architekt Helmut Wimmer
AUSSCHREIBUNG, AUSFÜHRUNGSPLANUNG, ÖBA:
Kreiner & Partner Architekten
NUTZFLÄCHE: 3900 m²
17
Kaiserer Bau
Architekten Scheicher ZT GmbH
Villa Rebenburg
Grundlsee
SCHULZENTRUM
RAURIS
Die Fa. Kaiserer Bau GmbH. hat als Teil-GU vom September 2009 bis September 2011 das Schulzentrum Rauris
errichtet. Dabei wurden die best. Volksschule u. Hauptschule komplett umgebaut u. saniert. Eine neue Turnhalle, welche auch als Mehrzwecksaal für verschiedene
Veranstaltungen genutzt werden kann, wurde neu
gebaut. Ebenso wurde ein neues Probenlokal für die
Trachtenmusikkapelle Rauris errichtet. Die Einweihung
fand am 10. September 2011 mit einer großen Feier statt.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.
INFOBOX
Kaiserer Bau GmbH
Oberer Markt 19
5661 Rauris
Tel.: +43 (0) 6544 6216
[email protected]
www.kaisererbau.at
18
Die historische Villa wird in ihrer äußeren Erscheinung in
den ursprünglichen Zustand von 1869 zurückversetzt, mit
der im Ausseerland typischen Holzornamentik. Nördlich und südlich wird der massive Altbau um moderne
Holz/Glas-Anbauten ergänzt. Die Wohnungen erhalten
so transparente, lichtdurchflutete Wohnbereiche und
großzügige Terrassen. Insgesamt entstehen neun Wohnungen mit Seeblick in unterschiedlichen Größen, von
5-Zimmer-Wohnung bis zum Dachstudio. Ein hoher Grad
an Privatheit wird erreicht durch individuelle Grundrisse
und geschickt platzierte Terrassen und Balkone. Alle
Wohneinheiten zeichnen sich innen und außen durch eine
sehr großzügige Raumgestaltung aus. Das Gebäude ist
erschlossen durch einen Lift vom Untergeschoß bis ins
zweite Obergeschoß. In der Tiefgarage sind 13 Parkplätze
vorgesehen. Alle Wohnungen haben ausreichend Abstellflächen.
INFOBOX
Architekten Scheicher ZT GmbH
Adnet Nr. 241
5421 Adnet
Tel.: +43 (0) 6245 83521-0
[email protected]
www. scheicher.at
19
Architekten Scheicher ZT GmbH
www.kremser-steinundfliese.at
Architekten Scheicher
ZT GmbH
5571 Mariapfarr - Gröbendorf 112
Tel. 0664 / 44 35 693
Fax. 0 64 73 / 20 147
e-mail: [email protected]
Grabstätten
Grabstätten -Handel
Handel
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Natursteine
Natursteine -- Fliesen
Fliesen
und
Verlegung
und Verlegung 08.07.2008 12:03:30 Uhr
KREMSER Alfred
www.kremser-steinundfl
www.kremser-steinundfliese.at
iese.at
5571
5571 Mariapfarr
Mariapfarr -- Gröbendorf
Gröbendorf 112
112
Tel.
0664
/
44
35
693
Tel. 0664 / 44 35 693
Fax.
Fax. 0
0 64
64 73
73 // 20
20 147
147
e-mail:
[email protected]
e-mail: [email protected]
08.07.2008 12:03:30 Uhr
08.07.2008 12:03:30 Uhr
53068_Kremser_VK.indd 1
53068_Kremser_VK.indd 1
Behördl. konz. Elektrounternehmen
Elektrotechnik Gerhard Pausch
Am Weiher 175
A-5571 Mariapfarr
Tel.: 06473 / 8797
Fax: 06473 / 8798
Mobil: 0664 / 51 09 171
E-Mail: [email protected]
Umbau Pfarrhof
Mariapfarr
Gegenstand der von 2009 bis 2011 durchgeführten Arbeiten war die Sanierung der Fassade. Dazu wurde die
Ostseite von bestehenden Anbauten befreit und freigestellt, um den historischen Bau zur Geltung zu bringen.
Die Funktion des abgebrochenen Nebengebäudes wurde
in einem abgerückten neuen Anbau untergebracht. Im
Inneren entstand in den historischen Stallungen der neue
Pfarrsaal samt Nebenräumen wie Empfang, Jungscharraum, Teeküche, Garderoben, Sanitäreinrichtungen etc.
Weiters wurde eine leistungsfähige Catering-Küche
geschaffen.
Im eigentlichen Pfarrhof wurde das alte Stiegenhaus
saniert sowie mehrere Räume in ihren ursprünglichen
Zustand zurück versetzt und einer neuen Nutzung
zugeführt. Weiters entstand ein Blumengeschäft im
nordwestlichen Gebäudeteil. Im Osten des Pfarrhofes
wurde in einem 2. Bauabschnitt der Joseph-Mohr-Platz
mit einem Brunnen-Denkmal zu Ehren des bekannten
Liedschöpfers errichtet.
20
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Unsere Firma
zeichnet für
folgenden
Arbeiten
verantwortlich
Aussentüren
und Tore
Innentüren
und Elemente
Kastenstockfenster
21
Architekten Scheicher ZT GmbH
Bezirksbauernkammer
St. Johann
Das Projekt basiert auf einem Wettbewerb der Heimat
Österreich, bei dem die Architekten Scheicher als Sieger
hervorgegangen sind.
Architekten Scheicher ZT GmbH
zeitig wirtschaftlicher Nutzung des bebauten Grundstückes
ergab und die Bildung eines Vorplatzes zur Ingenieur-Ludwig-Pech-Straße hin ermöglichte.
Die Büroräume der Bezirksbauernkammer wurden mit
R.I.O.F. Möbeln eingerichtet – eine Möbelkollektion, die von
Architekten Scheicher entwickelt wurde und die den Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung unter dem Motto „form
follows sustainable development“ folgt ( siehe auch www.
riof.at ).
Das Haus der Bezirksbauernkammer entstand großteils aus
dem Holz der Wälder ihrer Mitglieder. Im Erdgeschoß befindet sich der Büro- und Mitgliederbereich der Bezirksbauernkammer; in den beiden Obergeschoßen werden von der
Heimat Österreich geförderte 12 Mietwohnungen errichtet.
Das Gebäude wurde in 13 Monaten Bauzeit als Niedrigenergiehaus ausgeführt. Die im Entwurf geplanten Maßnahmen
bezüglich Nachhaltigkeit wurden in der Durchführungsphase umgesetzt.
Das Bauen im Kontext nachhaltiger Entwicklung – also zukunftsfähiges Bauen – reduziert den Energieverbrauch und
die damit verbundene CO2-Emission wesentlich. Dies gilt
für den Bau, den Betrieb und den in ferner Zukunft eventuell
notwendigen Rückbau inklusive Entsorgung.
Das Gebäude besteht aus einem Würfel, dem im Südwesten
ein Balkongerüst vorgelagert wurde. Es entstand ein kompakter Baukörper, der gestalterische Klarheit bei gleich22
Aufzüge
Rolltreppen
Automatiktüren
Wir bringen Sie an Ihre Ziele
KONE Aktiengesellschaft | 5020 Salzburg | Vilniusstraße 13
www.kone.at
23
Gemeindeamt Annaberg-Lungötz
Gerlospaß-Königsleiten Bergbahnen GmbH
Volksschule
ANNABERG
Die Schule besteht bereits seit 1965 und konnte nun endlich nach mehrjährigen Bauvorhaben und unter Berücksichtigung aller nötigen Auflagen umgebaut werden.
Mit nun 966 qm Nutzfläche ist sie dem Nahwärmenetz
angeschlossen. Den momentan 57 Kindern bietet neben
hellen und einladenden Klassenräumen der neue Seitentrakt nun auch Platz für Angebote wie Technik- oder
Musikraum, auch das Lehrerzimmer und die Direktion
sind hier untergebracht.
Die Gesamtkosten des Projekts betragen 2,2 Millionen
Euro netto, die Gemeinde wurde dabei mit finanzieller
Hilfe aus dem Gemeindeausgleichsfonds, sowie einer
großzügigen Spende unterstützt.
Eine Schule, in der sich Kinder und Lehrer wohlfühlen,
ist die richtige Umgebung um für die Zukunft vorbereitet
zu werden.
INFOBOX
Gemeinde Annaberg-Lungötz
Annaberg 32
5524 Annaberg
Tel.: +43 (0) 6463 8158
[email protected]
www.annaberg-lungoetz.at
24
BERGBAHNEN
GERLOSPASS-KÖNIGSLEITEN
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption eines Infrastrukturgebäudes für ein Skigebiet und dessen Umsetzung.
Der Entwurf lehnt sich in der Formensprache nicht unmittelbar an die großen Pioniere und Vorbilder der frühen 1920er
Jahre (Baumann, Welzenbacher) an, stellt aber dennoch
eine Beziehung her. Die Einbindung in die Landschaft und
dem schichten Linienverlauf folgende Gebäudelinien werden
als Ansatz übernommen, neu übersetzt und mit den Bewegungslinien von Fußgängern, Pkw, Skibus, Skifahrer aber
auch mit denen der Seilbahn überlagert. Das Gebäude biegt
sich an der Außenseite entlang der Straße und nimmt an der
Innenseite die Drehbewegung der Umlenkscheibe für die
Seilbahnkabinen auf, bildet so in seiner Ausgestaltung eine
sichtbar gemachte Bündelung der dort herrschenden Mobilitätsadern, als ein in der Ortsmitte installiertes Gelenk der
wesentlichen Verkehrssehnen, verwoben mit dem Ort, und
wird so als infrastrukturelle Drehscheibe zu einem Bauwerk
für alle.
INFOBOX
Stöckl Egger & Partner
Berthold - Pürstinger - Straße 5a
5760 Saalfelden
Tel.: +43 (0) 650 226 16 45
[email protected]
www.s-e-p.at
25
Gerlospaß-Königsleiten Bergbahnen GmbH
Gerlospaß-Königsleiten Bergbahnen GmbH
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Vater und Sohn Bruno Berger setzen mit
ihren 150 Mitarbeitern gesamtheitliche
Einrichtungskonzepte um
26
Bruno Berger, Mittersill/Hollersbach:
15 Handwerksbetriebe unter einem Dach vereint.
Das Einrichtungshaus in Mittersill und Hollers-bach ist Komplettanbieter beim Bauen,
Renovieren, Einrichten und Gestalten. Das
gesamtheitliche Konzept macht die Firma zum
innovativen Fullhouse-Partner für Hotellerie,
Gastronomie und Privatkunden. Vom Estrich
bis zu feinen Vorhängen und Dekorationen,
von der privaten Küche bis zum Wellnessbereich, vom Kachelofen bis zur kunstvollen
Holzstiege, von der Granit- oder Marmorplatte
bis zum edlen Parkettboden.
Die hauseigenen Werkstätten und die eingespielten Handwerkerpartien unterstützen eine
rasche und perfekte Umsetzung aller Einrichtungswünsche.
Wir bedanken uns für den Auftrag.
Fliesen-, PVC- und Teppichlegearbeiten,
Kaminofen, Jalousien und Vorhangdekorationen
Mittersill / Hollersbach
Telefon 0 65 62 / 47 47-0
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brunoberger.at
27
Arge Architekten LKH Klagenfurt Neu
Fotos: Hertha Hurnaus
Klinikum
Klagenfurt
Ein modernes und richtungweisendes Krankenhaus
Das Landesklinikum Klagenfurt Neu ist in vielen Aspekten
innovativ. Modernste medizinische Technik, optimierte und
flächenübergreifende Nutzung der Anlagen und Räume
(OPs, Untersuchungs- und Behandlungsräume sowie der
Pflegestationen und der Logistikbereiche) geben dem neuen
Krankenhaus europaweit einen richtungweisenden Status.
Das architektonische Konzept, wesentlich für die Definition
des modernen Krankenhauses, ist beispielgebend für neue
Planungen. Die Aulandschaft der Glan schließt das Grundstück im Norden ab. Strukturierende, landschaftlich sorgfältig
gestaltete Innenhöfe gliedern das Gebäude und bestimmen die
einzelnen Bereiche. Die Horizontalität des Gebäudes (zwei
Obergeschosse) wird durch die beiden Haupterschließungswege verstärkt: die gebogene Magistrale der Besucher im Norden und die gerade Magistrale, die die Untersuchungs- und
Behandlungsbereiche erschließt. Großzügige mehrgeschossige Glasfassaden geben den Zonen, in denen die Wartebereiche
angeordnet sind, einen offenen einladenden Charakter ebenso
wie die hellen Farben im Inneren des Gebäudes.
Der Entwurf der Arge Architekten LKH Klagenfurt Neu ging
auf Grund seines klaren architektonischen Konzepts als
INFOBOX
Arge Architekten LKH Klagenfurt Neu
Dietmar Feichtinger Architectes
Priebernig. „P“ ZT GmbH
Müller & Klinger / Architects Collective AC ZT-GmbH
FCP Fritsch, Chiari & Partner ZT-GmbH
28
Sieger aus einem zweistufigen Wettbewerb hervor. Der flache,
zweigeschossige Baukörper integriert sich in die niedrige,
heterogene Stadtlandschaft Klagenfurts. Den Abschluss im
Norden bildet die Aulandschaft der Glan, die mit der reichhaltig gestalteten Bepflanzung einen Filter zwischen städtischem
Raum und dem Krankenhausareal bildet. Die waagrechte Teilung der Fassaden und die Rückstaffelung der Baukörper zur
Landschaft unterstreichen die Einbindung des Gebäudes in die
Umgebung. Die Kammstruktur des Gebäudekomplexes ermöglicht einen starken visuellen Bezug zur den umgebenden
Grünräumen in sämtlichen Aufenthalts- und Arbeitsbereichen.
So werden die gut besonnten Krankenzimmer zu angenehmen
Aufenthaltsbereichen, die Erschließungshalle, die Wartebereiche werden zu gesundheitsstimulierenden Lichttherapieräumen. Der erlebbare Wandel der Natur über die Jahreszeiten
ist integraler Bestandteil des neuen Klinikum Klagenfurt.
Bezug zur Landschaft
Der unmittelbare Bezug der Patienten und Mitarbeiter zur begrünten Flusslandschaft und der ausgewählten Bepflanzung
der Gärten ist wesentlicher Bestandteil des architektonischen
Konzepts. Jeder Garten der Innenhöfe der Bereiche Pflege
und Untersuchung/Behandlung ist durch seine spezielle Farbe
und Gestaltung charakterisiert und erleichtert die Orientierung
innerhalb des Gesamtkomplexes. Die Bepflanzung entspricht
der räumlichen Situation und ist zum natürlich gewachsenen
Boden hin zunehmend freier gestaltet.
Ein einheitlicher Baukörper
Ein großzügig dimensioniertes Vordach empfängt die Besucher und führt sie in die zweigeschossige Eingangshalle. Der
offenen, ganzflächig verglasten Ostfassade des ChirurgischMedizinischen Zentrums steht die verglaste Fassade des
Speisesaals als Abschluss des Versorgungszentrums im
Westen gegenüber. Eine filigrane, von den Hauptgebäuden
abgehängte, geschlossene Fußgängerbrücke verbindet die
beiden Einheiten. Die Bushaltestellen und die Hauptzufahrt zur
Tiefgarage sind in diesem Bereich angeordnet. Für die Rettung
Arge Architekten LKH Klagenfurt Neu
zweigt eine eigene Fahrspur südlich des Gebäudes zur Notaufnahme ab. Ein offener Besucherparkplatz und eine weitere
Erschließung der Tiefgarage befinden sich im Westen des
Gebäudes. Der westseitige Eingang entlastet den Haupteingang. Die einfache Wegeführung durch das funktional schlüssige Ensemble ist durch zwei zentrale Erschließungszonen
gegeben: die gerade Südspange für die ambulanten Patienten
und eine geschwungene Mittelspange für die Pflegebereiche und deren Besucher. Großzügige Glasfassaden geben
den Wartebereichen einen offenen, einladenden Charakter.
Die Farben im Innern sind hell. Die Ver- und Entsorgung der
medizinischen Bereiche durch das Logistikzentrum im Osten
erfolgt entlang der Haupterschließungszonen. Dabei knüpft
das U-Gangsystem an die modulare Gebdäudestruktur des
Chirurgisch-Medizinischen Zentrums an.Eine Kapelle und der
Andachtsraum befinden sich im Norden entlang der Patientenmagistrale. Sie heben sich durch ihre einheitliche Materialiät aus Holz und ihre Gestaltung deutlich ab. Ein von der
Decke abgehängter Altar und ein großformatiges Glasbild des
Kärntner Künstlers Karl Bandstätter bestimmen die Kapelle.
Wohlbefinden
Die hellen, natürlich belichteten Zimmer mit starkem Bezug zu
den Innenhöfen, die Qualität der Ausstattung und der Erschließungsbereiche vermitteln Hotelcharakter. Die dunkelgraue
Metallhaut der Fassade ist Hintergrund für die lebendige
Bepflanzung und gibt dem neuen Landesklinikum Klagenfurt
sein spezifisches Erscheinungsbild, das nicht automatisch die
Assoziation eines Krankenhauses hervorruft. Die metallisierte
Farbe spielt mit dem Licht. Je nach Lichteinfall wirkt sie heller
oder dunkler. Die Oberflächenbehandlung nimmt dem Material seinen industriellen Charakter. Thermisch wirkt sich die
dunkle Farbe positiv auf die Energiebilanz des Gebäudes aus.
Die verglasten Bereiche rhythmisieren die Fassade.
Gelbe Sonnenstore beleben das Bild. Der liegende Baukörper
wirkt elegant und vermeidet bewusst Monumentalität.
schlossen und durch die Eingangshalle miteinander verknüpft.
Die Nord- Süd-Gänge entlang der Höfe verbinden die Pflegestationen mit der Südspange und den klinischen Fachzentren.
Jede Station bildet eine kompakte Einheit von zwei Pflegegruppen. Alle Zimmer sind zu den Höfen hin orientiert, ebenso der
Patientenaufenthaltsbereich. Die Pflegestützpunkte befinden
sich im Zentrum jeder Station. Die Intensivstationen sind in
unmittelbarer Nähe des OP-Bereichs im ersten Obergeschoss
situiert. Eine Wegeverbindung entlang der Ostfassade bildet
einen Beipass zu den Funktionsbereichen für die dahinterliegenden Stationen. Entlang der Patientenmagistrale liegen die
vorgelagerten Leitstellen und Wartebereiche für die Patienten.
Das OP-Zentrum ist im Südtrakt im ersten Obergeschoss
angesiedelt. Es ist direkt mit der Notfallaufnahme im Erdgeschoss und dem über dem OP- Bereich angeordneten Hubschrauberlandeplatz verbunden. Der administrative Bereich
befindet sich direkt darüber. Die Garage liegt im ersten Untergeschoss unter den Ambulanzen der klinischen Fachzentren.
Vom Energiezentrum des Ver- und Entsorgungszentrums
ausgehend führt das neue Medienkollektorsystem zu den
Technikflächen im ersten Untergeschoss. Über das parallel
verlaufende U- Gangsystem, das mit dem der Bestandobjekte
verbunden ist, werden alle Bereiche durch ein Fahrerloses
Transportsystem (FTS) ver- und entsorgt.
Organisation des Chirurgisch-Medizinischen Zentrums (CMZ)
Die Erschließung des Gebäudes erfolgt über die Eingangshalle im Zentrum des Krankenhausareals. Der Zentrale
Haupteingang ist sowohl individuell als auch mit öffentlichen
Verkehrsmitteln gut erreichbar. Der Westzugang ist an den
offenen Besucherparkplatz angebunden und ist auch die
Erweiterungsfläche des Chirurgisch-Medizinischen Zentrums.
Die Pflegebereiche sind ost-west-orientiert. Die medizinischen Spezialbereiche und die Ambulanzen der der klinischen
Fachzentren bilden entlang der Südspange das bauliche und
funktionale Rückgrat. Medizinische Funktionseinheiten sowie
die Pflegestationen werden über die beiden Magistralen er29
Arge Architekten LKH Klagenfurt Neu
Honeywell Building Solutions (HBS) ist seit mehr als 50 Jahren im
Bereich Gebäudeleittechnik einer der führenden Anbieter am österreichischen Markt.In Klagenfurt wurde ab 2007 die gesamte Automatisierung des neuen LKH Komplexes in den Bereichen HLK und
Elektrotechnik umgesetzt. Die Leistungen reichen von der Überwachung
einfacher
Funktionen
in
Behandlungsräumen
bis hin zur Ausstattung der „High-Tec“ Operationssäle.
HBS fördert mit seinen Lösungen in der Gebäudeleittechnik den reibungslosen und sicheren Betrieb, ebenso
wie ein komfortables, den hygienischen Normen entsprechendes Raumklima, die sichere Energieversorgung, den
energieoptimierten Betrieb aller Anlagen und niedrige Betriebskosten.
Ver- und Entsorgungszentrum
(VEZ)
Das VEZ beherbergt die zentralen Einrichtungen zur Versorgung aller Einrichtungen und Gebäude des neuen Landesklinikum Klagenfurt. Dies umfasst die Versorgung mit Energie,
Heizwärme und Dampf, die Versorgung mit Arzneimitteln und
Sterilgütern sowie die Speise- und die Wäscheversorgung.
Außerdem beherbergt das VEZ die zentralen Einrichtungen zur
Entsorgung. Wie das CMZ ist auch das VEZ über zwei Magistralen und daran anschließende Innenhöfe organisiert. Im VEZ
werden die Magistralen vom FTS befahren. Auch bei diesem
Gebäude wurde großer Wert auf Maßstäblichkeit, Orientierung und Freiraumbezug und Arbeitsplatzqualität gelegt. Die
Innenhöfe erzeugen großzügig belichtete Arbeitsbereiche und
sind darüber hinaus Pausen- und Erholungsräume für die
Mitarbeiter sowie Gastgarten für den Speisesaal.
Organisation des Ver- und Entsorgungszentrums
Der zweigeschossige Hauptbaukörper bildet mit den Solitärbauwerken der Wäscherei und des Wertstoffsammelzentrums
sowie mit einem aus dem Bestand verbliebenen Gebäude
einen Wirtschaftshof. Die Zufahrt zum VEZ zweigt vor dem
Krankenhausareal ab, wodurch das gesamte Krankenhausgelände nahezu frei von LKW-Verkehr ist. Dies trägt maßgelblich
zur Entflechtung des Verkehrs und zur Aufenthaltsqualität bei.
Entlang der Hauptzufahrt kontrastiert die zweigeschossige,
fensterlose Fassade der Energiezentrale das Gegenüber des
luftigen, überdachten Zugangsbereiches. Daran anschließend
kommuniziert die großflächige Glasfassade des Speisesaales
mit der der Eingangshalle. Dieser Bauteil, als vis a vis der
Eingangshalle des CMZ, umfasst im Erdgeschoss die Speisenausgabe, den free-flow-Bereich und den Mitarbeiterspeisesaal
sowie einen Besucherspeiseraum. Die Sichtbeziehung zum
Haupteingang und die Verbindung zum Gastgarten im Hof 1
des VEZ entwickelt das besondere Flair dieses Aufenthalts30
und Veranstaltungsbereiches. Im Obergeschoss ist – über eine
Galerie erschlossen – ein Veranstaltungs- und Seminarzentrum untergebracht. Das Zentralllager und die Werkstätten
schließen westlich an den Hof 1 an und werden über den
Ladehof des VEZ versorgt. Auch vermeintlich untergeordnete
Funktionen sind großzügig belichtet. Dies trägt ebenso wie
die gärtnerisch gestalteten Innenhöfe zu idealen Arbeitsbedingungen für das Personal bei. Poststelle, Telefonzentrale
und Sicherheitsleitstelle sind ebenfalls in diesem Bauteil
untergebracht. Die Zentralküche grenzt, getrennt durch die
Nordmagistrale, an den Bauteil des Zentrallagers an. Sie entwickelt sich vom zweiten Untergeschoss bis ins Erdgeschoss,
wobei durch die Abtreppung des Innenhofes auch die Spüle
im zweiten Untergeschoss natürlich belichtet wird und den
Mitarbeitern freien Ausblick und Zugang in den Garten ermöglicht. Die Wäscherei liegt, wie das Wertstoffsammelzentrum,
in einem Solitärbauteil und versorgt auch die Krankenhäuser
in Villach und Wolfsberg. Das FTS ver- und entsorgt sowohl die
Neubaubereiche als auch die Bestandsgebäude des Landesklinkum Klagenfurt über ein etwa zwei Kilometer langes
U-Gangsystem. Das U-Gangsystem verbindet alle Aufzugsanlagen, über die die Rollcontainer ohne Kreuzung mit Patienten
und Besuchern in die Stationen verbracht und wieder zu den
Aufbereitungsbereichen zurückgeschickt werden.
Im speziellen wurden folgende Gewerke automatisiert:
• Heizungsanlagen
• Lüftungsanlagen
• Kälteanlage
• Dampfanlagen
• Einzelraumregelung
• GMP – Monitoring
• Energy – Monitoring
Das eingesetzte Gebäudeleitsystem integriert den Altbestand vollständig in das gesamte neue System und bringt viele Vorteile, wie z.B.:
• einheitliche Überwachung und Steuerung von mehreren Bedienstationen aus
• einheitliches, standardisiertes Alarm Handling über alle Gewerke
• geringer Schulungsaufwand durch eine einheitliche Bedienoberfläche
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EU Green Building Zertifikat
Das seit 2005 bestehende „Green Building“ Zertifikat der
Europäische Kommission dient zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden in der EU. Um zertifiziert zu werden
muss eine Energieeinsparung (Heizwärme- und Kühlbedarfs)
von mehr als 25% unter den Mindestwerten der OIB (Österreichischen Instituts für Bautechnik) Richtlinie 6 nachgewiesen
werden. Die OIB Richtlinie ist die österreichische Umsetzung
der EU-weite EPBD Richtlinien (Energy Performance of
Buildings Directive) für Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden.
Innerhalb der EU wurden bis jetzt 500 Gebäude zertifiziert und
Honeywell Building Solutions
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Büro Kärnten, Feldkirchner Straße 140, 9020 Klagenfurt
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Austria
© 2010 Honeywell
International
Inc. All Ges.m.b.H.
rights reserved.
Büro Kärnten, Feldkirchner Straße 140, 9020 Klagenfurt
Arge Architekten LKH Klagenfurt Neu
in Österreich 30 als „Green Building“ durch den nationalen
Partner der ÖGNB (Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen). Das CMZ (Chirurgisch-Medizinische Zentrum)
des Klinikum Klagenfurt wurde durch den KABEG (Kärntner
Krankenanstaltenverbund) als Bauherr eingereicht und im
September 2011 als erstes Krankenhaus dieser Größenordnung in Österreich als „Green Building“ zertifiziert. Das Bauwerk zeichnet sich durch seine kompakten Gebäudestruktur,
sehr guten Wärmedämmung der Aussenhülle und optimierte
Gebäudetechnikanlagen mit Wärmerückgewinnung aus. Der
Te c h n i k f ü r
Mensch & Umwelt
A.Sochor & Co Ges.mbH, Wien
niedrigen Kühlbedarf wurde durch zentral gesteuert und
bewegliche Aussenbeschattung sowie energiesparende Lichtsysteme erreicht. Der Heizwärmebedarf des Gebäudes liegt 36
Prozent und der Kühlbedarf 41 Prozent unter den geforderten
Werten der OIB Richtlinien.
Preise und Auszeichnungen :
Kärntner Landesbaupreis 2010
Nominiert für den Mies van der Rohe Preis 2011 der EU
Österreichischer Bauherrenpreis 2011
LUFT- & KLIMATECHNIK
PLANUNG · AUSFÜHRUNG · SERVICE
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TELEFON 0316/28 51 31
TELEFAX 0316/ 28 59 57
EMAIL [email protected]
w w w . f i s c h e r - c o . a t
SOCHOR BAUZENTRUM
WIEN
Unternehmensgruppe Sochor entwickelt modernsten Baustoffhandel Österreichs direkt an der Wiener Triester Straße
Größte Standort-Investition des Wiener Traditionsunternehmens in über 100-jähriger Firmengeschichte
Bauphase 1: Neuartiges Baustoffhandelskonzept für Bauen
& Renovieren Ende September 2011 abgeschlossen
Bauphase 2: Neubau OBI Markt mit einer Verkaufsfläche von
10.000 m² für 2013 geplant
Unser Konzept – Ihre Lösung!
„Schön.Stark.Sicher“. Unter diesem Motto
steht die Verarbeitung von umweltfreundlichen
mineralischen Baustoffen. Denn Qualität setzt sich
durch. Im LKH Klagenfurt wurde die komplette
Estrich- und Bodentechnik auf einer Fläche von
100.000 qm realisiert. Biolite – der Markenname für
flexible und innovative Lösungen. Ob mineralische
Estriche, Biolite 1000 und 2000 – Industrieböden,
MonoGranit oder mineralische Designböden; Das
Unternehmen Fußboden Alternativ Systeme bietet
Kompetenz von der Planung bis zur Fertigstellung.
32
Wien, 21. September 2011 – Mit einem Investitionsvolumen von
20 Millionen Euro startete die Unternehmensgruppe Sochor
den umfangreichsten Umbau eines Standortes in ihrer mehr
als 100-jährigen Geschichte. Ende Oktober 2011 wird die erste
Bauphase mit Fokus auch den Fachhandelbereich abgeschlossen, bis 2013 folgt eine weitere Bauphase mit Fokus auf
dem Einzelhandel.
Insgesamt strebt Sochor mit seinem Erfolgskonzept für den
Bauhandel eine klare Trennung zwischen Fachhandel und Einzelhandel an. „Mit unserem richtungweisenden Zukunftsprojekt bekommt der Baustoffhandel ein neues Gesicht und wird
sich für den innerstädtischen Raum als einzigartiges und
zukunftsweisendes Handelszentrum am Markt positionieren.
Damit setzen wir auch weiterhin auf unsere Kernkompetenzen: Qualität in Beratung, Service und Produktauswahl“, so
Stefan Erhardt, Geschäftsführer Baustoffhandel A. Sochor &
Co GmbH.
Starke Investition Baustoffhandel und Standort Wien
Neben den 20 Millionen Euro, die Sochor bereits für die erste
Bauphase des neuen Baustoffhandels als modernes Kompetenzzentrum für Bauen, Sanieren & Renovieren in die Hand
genommen hat, folgt im Zuge der zweiten Ausbaustufe bis
2013 eine weitere Investition von rund 25 Millionen Euro. In
dieser zweiten Bauphase wird der OBI Markt auf demselben
Gelände abgerissen und auf 10.000 m² und zwei Ebenen mit
großem Parkdeck neu gebaut. Neben der starken Konzentration auf das klassische Baugewerbe ist Sochor zudem auch
auf den Bereich „Renovierung und Sanierung“ spezialisiert,
der sich innerhalb der letzten Jahre stark entwickelt hat und in
dem man auch zukünftig großes Potenzial sieht.
„Mit der Eröffnung des neuen Baustoffhandels führen wir den
Wiener Standort Triester Straße in völlig neue Dimensionen
und bieten sowohl Gewerbe- als auch Privatkunden neue Maßstäbe an Produktvielfalt und Beratungskompetenz“ so Mag.
Markus Hutschinski, Vorstand Unternehmensgruppe Sochor &
Geschäftsführer Baustoffhandel A. Sochor & Co GmbH sowie
Baumärkte A. Sochor & Co GmbH (OBI Franchisenehmer).
Somit ist die Wahl des Standorts in der Triester Straße für
Sochor ein klares Signal. „Für die innerstädtische Wiener Wirtschaft, wie auch für den 10. Wiener Gemeindebezirk, bedeutet
der Ausbau eines ihrer Leitbetriebe ein klares Signal in Richtung Wachstum und Prosperität gerade in einer wirtschaftlich nach wie vor angespannter Situation. Wien wächst, und
Sochor als traditionelles Wiener Unternehmen und regionaler
Wirtschaftsmotor mit. So wollen wir auch weiterhin verstärkt
als starker Renovierungspartner für alle Betriebe der Bundeshauptstadt und als erste Adresse für den klassischen Fachhandel wahrgenommen werden, so Stefan Erhardt.
33
A.Sochor & Co Ges.mbH, Wien
A.Sochor & Co Ges.mbH, Wien
Fotos: BUWOG
SOCHOR NEU: Kompetenzzentrum
in neuer Dimension
Seit dem Spatenstich im Juni 2010 wird das 21.000 m² große
Sochor - Areal an der Triester Straße zu einem modernen,
leistungsstarken und flexiblen Baustoff- und Fliesenhandelsstandort ausgebaut, der durch eine rasche und moderne Abwicklung vor Ort, die garantierte Verfügbarkeit der Waren auch
bei Großmengen, und vor allem auch durch seine Service- und
Beratungskompetenz überzeugt. Auf einer Gesamtfläche von
21.000 m² repräsentiert der neue Standort die universellen
Produkt- und Leistungsangebote des Baustoffhandels in seinen vielfältigen Facetten. Neben mehr als 600 m² Bürofläche
erfüllen 1.000 m² Fliesenschauraum, 1.000 m² Fachmarkt mit
Selbstbedienungszone sowie 400 m² Baustoff- und Türenausstellungsfläche individuelle Wünsche sowohl von Gewerbe- als
auch Privatkunden. Darüber hinaus garantieren vier überdachte Ladespuren eine rasche, ganzjährig wetterunabhängige Be- und Entladung der Waren.
Über Sochor
Die 1894 gegründete Unternehmensgruppe Sochor zählt mit
ihren zwei Baustoffhandelsstandorten, einem Fliesenhandelsstandort und vier OBI Baumärkten zu den bekanntesten
INFOBOX
Unternehmensgruppe Sochor
Brucknerstraße 8
1040 Wien
Tel.: +43 (0) 1 505 36 01 - 50
[email protected]
www.sochor.at
34
Baustoffhandels- und Baumarktbetreibern in Wien und
Umgebung. Im Baustoffbereich ist Sochor Gründungsgesellschafter der BauWelt Interbaustoff Vertriebsgesellschaft mbH.
Seit 1995 ist das Unternehmen auch Franchisenehmer von OBI
Österreich im Großraum Wien und betreibt als Eigentümer
erfolgreich vier OBI Bau- und Heimwerkermärkte in Wien und
Niederösterreich. Mit durchschnittlich 500 Mitarbeitern konnte
im Jahr 2010 ein Gesamtnettoumsatz von 120 Millionen Euro
erzielt werden.
In den letzten Jahrzehnten kann das Unternehmen stolz auf
eine rege und stetige Weiterentwicklung zurückblicken. So
wurde beispielsweise 2009 in Oeynhausen (NÖ) ein Fachmarktzentrum auf einem alten OBI Standort mit 3.800m² und
einem Investitionsvolumen von ca. 4 Mio. EUR eröffnet – mit
nachhaltigem Erfolg für das Unternehmen und mehr als 35
geschaffenen Arbeitsplätzen in der Region. Die Unternehmensgruppe profitiert seit langem vom wachsenden Wirtschaftsraum Wien und entwickelt daher weitere Baumarktund Baustoffhandelsstandorte. SOCHOR NEU ist ein weiteres
gelungenes Beispiel für die erfolgreiche Expansion und
Markenstrategie der Unternehmensgruppe Sochor.
Andreas Jöbstl
Einödstrasse 19, 8501 Lieboch
Mobil: 0664 18 40 788
Fax: 03136 55 087, [email protected]
w w w. u n g e r s t e e l . c o m
Steel �� General Contracting
Headquarters: Unger Steel Group
Steinamangererstrasse 163
A-7400 Oberwart
�
Real Estate
Phone +43/3352/33524-0
������������������������������
Im Zuge des Umbauprojektes SOCHOR NEU wurde für das
Unternehmen Baustoffhandel A. Sochor & Co GmbH auch ein
neuer Werbeauftritt realisiert, der den starken Namen Sochor
weiterhin kommuniziert, jedoch auch seine Kernkompetenzen „Baustoffe und Fliesen“ in den Mittelpunkt rückt und eine
Alleinstellung am Markt anstrebt. Aus diesem Grunde wurde
auch das Logo von „Bauwelt Sochor“ auf „Sochor – Baustoffe
und Fliesen im Zentrum“ geändert.
35
arnfelser solare architektur
Thurner Architektur
Hotel Alm.Gut
HAUS W.
ATTERSEE
Das Haus W. am Attersee ist ein Sommerhaus für eine Familie
mit 3 erwachsenen Kindern und deren Familien.
Das Haus W. soll aber auch im Winter und an Wochenenden
genutzt werden.
Das Haus W. muss sehr flexibel sein.
Das Erdgeschoss bietet Platz für 3 Bereiche: Den Eingang mit
Garderobe und WC, Die WohnEssKüche und ein Schlafzimmer
mit Bad. Die Stiege führt im Obergeschoss in einen zentralen
Raum mit vorgelagerten Balkon. 3 Zimmer mit Platz für je
eine Jungfamilie und eine Nasszone mit WC, Bad und Küche
werden von hieraus erschlossen.
Pro Geschoss stehen 80 m2 zur Verfügung.
Im Sommer wie im Winter kann das Haus somit von bis zu 4
Familien genutzt werden, mit Rückzugsbereichen und zentralen Treffpunkten im Erdgeschoss und im Obergeschoss.
Die Nähe zum Attersee, der Blick auf das Höllengebirge, die
Orientierung nach Süden und das rechteckige, fallende Gelände bestimmten die Lage am Grundstück.
Ankommen und
alles ist gut!
INFOBOX
arnfelser solare architektur
Salieriegasse 4/2/8, 1180 Wien
Stockhofstrasse 5/12, 4020 Linz
[email protected]
www.arnfelser.at
Die Nutzung und auch das Bestreben ein energieeffizientes
Gebäude zu errichten, bestimmten die rechteckige, kompakte,
zweigeschossige Bauform.
Das Haus ist aus 25 cm Ziegel gebaut und hat 20 cm Vollwärmeschutz, der im Obergeschoss mit Eternit verkleidet ist. Die
Decken sind aus Stahlbeton.
Der Entwurf stammt von arnfelser solare architektur. Ab der
Einreichung übernahm die ausführende Firma SchönleitnerBau die Planung. Die Bauabwicklung übernahmen die Auftraggeber. Nach Fertigstellung des Rohbaus wurde Architekt
Thomas ArnFelser von arnfelser solare architektur wieder
regelmässig zu Rate gezogen und schliesslich mit der künstlerischen Oberleitung beauftragt.
Projektinformationen
Josko Fenster und Türen GmbH
Bauzeit: 9 Monate bei zum Teil laufenden Betrieb
Investitionskosten: rund 4,5 Mio. EUR
Neu errichtet: 10.000 m³
Umbau: 4.000 m³
Infos erhalten Sie unter 0800.210 200
oder auf www.josko.at
ArchitekturJournal_186x30_190511.indd 1
36
Seit 24 Jahren sind Hans und Irmi Lüftenegger als
überaus herzliche Gastgeber in der urigen Almstubn in
St. Margarethen bekannt. Mit der großzügigen Erweiterung zum Vital- und Relaxhotel Alm.Gut haben sich die
beiden nicht nur persönlich einen Meilenstein gesetzt.
Sie schufen damit die solide Basis für einen nachhaltig
erfolgreichen Familienbetrieb. Seit Juni ist das neue
Hotel geöffnet und begeistert Aktivurlauber ebenso wie
den Ruhe und Erholung suchenden Gast.
Wohlfühlambiente auf hohem Niveau empfängt die Besucher in der Hotelhalle. Sofort ist zu erkennen, dass sich
hier jemand sehr viele Gedanken um Details gemacht
hat. Irmi Lüftenegger, die sich intensiv mit Feng-Shui
auseinandergesetzt hat, zeigt sich gemeinsam mit einem
Experten verantwortlich für die teilweise spannende,
jedoch in jeder Hinsicht harmonische Farbgebung der
Räume. Die Bar in der Hotelhalle heißt Anreisende will-
kommen und ist abends der Treffpunkt zum Austausch
von Golf- und Berggeschichten.
Für Romantiker ist ein Plätzchen am offenen Kamin
reserviert.
Ist man erst einmal in eines der insgesamt 49 Zimmer
eingezogen, möchte man am liebsten ganz dableiben. Die
Einrichtung in Fichte-Altholz ist an Gemütlichkeit kaum
zu übertreffen.
Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen: Dusche/WC,
Flat-TV, Radio, Tresor, Föhn und Internetzugang. Für
jeden Gast liegt ein kuscheliger Bademantel und die gepackte Badetasche bereit. Vom Zimmer bzw. vom Balkon
aus genießen Sie die herrliche Aussicht ins Murtal oder
auf den Hausberg, das „Aineck“. Besonderes Augenmerk wurde auf eine gute Qualität der Matratzen gelegt,
damit auch nichts die verdiente Nachtruhe stört. Im Bad
fallen die großzügigen Ablageflächen auf, die nicht nur
von weiblichen Gästen dankbar zur Kenntnis genommen
werden.
Neu im Alm.Gut ist auch der Wellness-Bereich mit
Sauna, Solegrotte, Infrarotkabine, Kneipp-Becken, Eisbrunnen, Massagekabinen und Ruheraum mit Wasserbetten. Wer nach einem sportlich aktiven Tag neue Kräfte
tanken möchte, findet hier die besten Voraussetzungen.
In der Badestube mit nostalgischem Ambiente kommen
erlesenste, selbst hergestellte Badezusätze zum Einsatz. Egal ob Heu-, Rosenöl-, Zirbe- oder Molkebad, die
Kompositionen sind entspannend-regenerierend oder
19.05.2011 7:08:35 Uhr
37
Thurner Architektur
Hotel Winzer St.Georgen
belebend-erfrischend und auf alle Fälle authentisch!
Eines der Highlights befindet sich outdoor. Ein großzügig angelegter, beheizter Bio-Schwimmteich lädt schon
vor dem Frühstück ein, ein paar Runden zu schwimmen.
Natürlich kann man sich auf den komfortablen Liegedecks auch ganz der Nachmittagssonne hingeben – das
herrliche Bergpanorama und der liebevoll angelegte
Naturgarten sind zu jeder Tageszeit eine unbezahlbare
Inspirationsquelle.
Dass in einem Haus, in dem so viel Persönlichkeit der
Gastgeber steckt, auch mit Leidenschaft gekocht wird,
versteht sich von selbst. Seit dem Umbau kommen die
kulinarischen Genüsse aus einer geräumigen, mo-
dernen und top ausgestatteten Küche. Diese versorgt
nicht nur das Restaurant, das sich ebenfalls in neuem
Gewand präsentiert, sondern auch die Aprés-Ski-Bar
„Alm.Rausch“ und die ursprüngliche, traditionelle „Alm.
Stubn“.
Im neuen Alm.Gut lässt sich übrigens auch professionell
tagen. Dafür stehen 3 helle, freundliche Schulungsräume mit 20 bis 55 m² zur Verfügung. Tagungstechnik mit
Beamer, Leinwand, Flipchart etc. ist vorhanden. Und das
schönste dabei: das Alm.Gut-Team ist höchst flexibel und
erfüllt bei Bedarf gerne individuelle Sonderwünsche.
**** Hotel WinzeR
St. Georgen im attergau
Das **** Hotel Winzer Wellness & Kuscheln
mit Boutique Hotel liegt inmitten der schönsten Seen
und Ausflugsziele Österreichs. Wellness und Kuscheln
im Salzkammergut. Shiatsu, La Stone, Edelsteinmassagen, Lomi-Lomi Nui, Reiki, Klangschalentherapie, Rendezvous der Sinne, Herzklopfen, Wünsch dir Was, …
Aufzüge
Rolltreppen
Automatiktüren
INFOBOX
Thurner Architektur
Bahnhofstraße 102
5760 Saalfelden
[email protected]
Tel. +43 (0) 6582 72381-15
www.thurner-architektur.at
Wir bringen Sie an Ihre Ziele
KONE Aktiengesellschaft | 5020 Salzburg | Vilniusstraße 13
www.kone.at
Naturpool - Das Schwimmen in einem
natürlichen Gewässer ist Entspannung pur
Tauchner GmbH
Schwimmteiche & Naturpools
Neunkirchner Straße 12/21.1
2700 Wr. Neustadt
Tel.: +43 699/18840050
Fax: +43 699/48840050
offi[email protected]
www.tauchner.at
38
Obwohl der eigentliche Schwimmteich schon Jahrzehnte gebaut wird,
gibt es auch heute noch „schwarze Schafe“ unter den Anlagenherstellern. Schwimmteiche und Naturpools sind biologisch komplexe und
sensible Systeme bei denen viele Fehler gemacht werden können;
auch wird der Kunde oft zu wenig beraten. Aus diesem Grund ist es
wichtig, sich als Interessent an spezialisierte Firmen zu wenden die im
Bereich naturnahe Gewässer langjährige Erfahrung haben. Die Firma
Tauchner, ein seit dem Jahre 1949 bestehender Betrieb, beschäftigte
sich schon seit Anbeginn des Teichbaus mit biologischen Gewässern
und erzielt heute seinen Wettbewerbsvorteil unter anderen durch das
spezielle Fachwissen im Bereich der Wasserqualität. Die Entscheidung
für einen Fachmann ist unabdinglich, damit der Spaß und die Freude
des Schwimmteichs bzw. Naturpools nicht mit Frustration enden, sondern einem wohligen gesunden Schwimmen langjährig nichts mehr im
Wege steht. Eine solche Anlage bietet einen gesunden Badespass. Viele fragen sich, wie dieses Gewässer sauber bleibt? Die Reinigung des
Wassers erfolgt mittels Filteranlagen, ähnlich wie in herkömmlichen
Swimmingpools jedoch ohne Einsatz von Chemikalien. Einen idealen
Ort für eine perfekte Auszeit, bietet das Wellnesshotel Almgut - das
4-Sterne-Haus am Katschberg, diese sich auch für einen natürlichen
Schwimmteich bzw. Naturpool der Firma Tauchner entschieden haben.
Das **** Hotel Winzer Wellness & Kuscheln mit dem
neuen Boutique Hotel ist ein familiär geführtes Hotel, wo
Träume wahr werden. Auf dem Koglberg gelegen genießt
man das herrliche Panorama des Salzkammergut, z.B.
bei einem edlen Tropfen Wein, einem Cocktail für Zwei
an der Hotelbar oder bei einer entspannenden Paarmassage. Die Wellness-Abteilung verwöhnt Körper und
Geist bei entspannenden Edelsteinmassagen, bei Paaranwendungen, wie z.B. einer Lomi für 2 oder einer Sweet
Chocolate-Massage für 2, bei Ganzkörperbehandlungen,
und noch vielem mehr. 2500 m² Wellnessbereich auf 3
Etagen – 2 Hallenbäder mit Whirlpools und Massageliegen – 16 verschiedene Saunen und Dampfbäder – Re-
lax- und Ruheräume – Vitaminbar und Teebar laden zum
relaxen und loslassen ein.
Wohlfühlen und genießen in unserer neuen
Suite Harmonie (60m²) Whisperairpool mit Champagner
Effekt, Bio-Ehtanolkamin, Flat TV (117 cm) mit 3D Blue
Ray Player, HD-Skype-Kamera und Internet-Anschluss
auch am TV, offenes Bad mit Dusche, seperates WC mit
Bidet, Fön, Schminkspiegel, begehbarer Kleiderschrank,
Leihbademantel, Minibar, Telefon, Safe, DVD Player,
kostenloser Internetzugang, Balkon, Nichtraucherzimmer.
Oder im neuen DZ Zirbentraum de luxe (54m²).
Doppelzimmer mit Zirbenholzmöbeln, Klimaanlage
Doppel-Whisperairpool mit Champagner Effekt,
Bio-Ehtanolkamin, Flat TV (117 cm) mit 3D Blue
Ray Player, HD-Skype-Kamera und Internet-Anschluss
auch am TV, offenes Bad mit Dusche, seperates WC mit
Bidet, Fön, Schminkspiegel, begehbarer Kleiderschrank,
Leihbademantel, Kühlschrank, Telefon, Safe, DVD Player,
kostenloser Internetzugang, Loggia mit Schwebeliege
und Panoramablick, Nichtraucherzimmer.
Um den Aufenthalt im **** Hotel Winzer Wellness &
Kuscheln vollkommen zu machen, genießen die Gäste ein
reichhaltiges Frühstücksbuffet mit Vital- und Müsliecke,
Wellnessbuffet mit Salaten, warmer und kalter Jause,
Suppe, Obst, Mehlspeisen, Kaffee und Tee, Abendessen
mit einem 5-gängigen Wahlmenü, sowie ein Vorspeisen-,
Dessert,- und Mehlspeisenbuffet.
INFOBOX
**** Hotel Winzer Wellness & Kuscheln
mit Boutiquehotel
Kogl 66 | 4880 St. Georgen im Attergau
Tel.: +43 (0) 7667 6387 | Fax: DW-111
[email protected]
www.hotel-winzer.at
39
g.o.y.a. / group of young architects
g.o.y.a. / group of young architects
INFOBOX
g.o.y.a. Ziviltechniker GmbH
Reisnerstraße 2/7
1030 Wien
Tel.: +43 (0) 1 890 0686
[email protected]
www.goya.at
"Freispiel"
Kindergarten V
Guntramsdorf
Projektbeschreibung
Neuerrichtung eines Kindergartens inmitten eines bestehenden Waldparks für drei Gruppen mit je 25 Kindern.
Ein kleines Wäldchen mit charaktervollen Kastanienbäumen prägt das Grundstück und die Umgebung. In diesen
qualitätvollen Freiraum wurde der Kindergarten als eine
offene, dörfliche Struktur eingebettet. Die Architektur
gliedert sich in mehrere Baukörper, und behält dadurch
einen kindgerechten Maßstab. Die Bauteile wurden mit
der Absicht platziert, den direkten Kontakt zum Baumbestand in Szene zu setzen. Wäldchen und Gebäude sind
miteinander verzahnt. Die durch ihre Höhe akzentuierten
Gruppenräume werden umspielt von der Erschließungszone, die zum Foyer ausgeweitet ist. Von diesem zentralen Punkt werden der offene Charakter der Architektur
und die Eigenständigkeit der Gruppenräume besonders
deutlich: Das Foyer bietet zu allen Himmelsrichtungen
auf voller Raumhöhe Ausblicke in den umgebenden
Baumbestand. Eingeschnitten in das Foyer sind die Gruppenräume und der Multifunktionsraum, deren Lärchenholzbekleidung sich von außen nach innen fortsetzt.
Das Foyer dient als Multifunktionszone, die von Gruppenräumen und Bewegungsraum mitgenutzt werden
kann. Dadurch ist im Kindergartenbetrieb eine räumliche
Abgrenzung von unterschiedlichen Spiel- bzw. Lernstationen möglich, oder es kann angeleitetes Spiel parallel zu
Freispiel angeboten werden. Das Foyer kann bei Mahlzeiten auch als Speisesaal genutzt werden, mit direkter
Verbindung zur Küche. Für besondere Anlässe, wie z.B.
40
Feiern oder Elternabende, kann die mobile Trennwand
des Bewegungsraums geöffnet werden, dadurch sind
Foyer und Bewegungsraum zu einem großen Veranstaltungsraum kombiniert.
Die Gruppenräume sind bestimmt durch die Lärchenholzbekleidung, doch auch im Inneren ist Holz das
dominante Material: tragende Wände aus FichtenKreuzlagenholz (KLH) und Sichtflächen aus Fichten-Dreischichtplatte, jeweils mit weißer Lasur aufgehellt.
Vom Inneren orientieren sich die Gruppenräume durch
große Panoramafenster jeweils einem eigenen vorgelagerten, baumbestandenen Außenbereich zu. Die
seitlichen liegenden Fensterformate befinden sich auf
Kinderaugenhöhe und durch ihre niedrige Parapethöhe
bieten sie sich als Sitzbank an. Diesem extrovertierten
Charakter der Gruppenräume steht eine introvertierte
Galerie gegenüber: über Dachfenster bieten sich von dort
Ausblicke in die Baumkronen und den Himmel.
Der Verwaltungsbereich ist durch seine hell-dunkel gestreifte Fassade vom Rest des Kindergartens abgesetzt.
Die zweifarbigen Faserzementplatten sollen an einen
Blick aus dem Wald zwischen dunklen Baumstämmen
hindurch zum hellen Horizont erinnern. Die Personalterrasse befindet sich in einem kleinen Patio mit einem
Bestandsbaum, der in die Architektur integriert wurde.
Durch diese vielfältigen wechselseitigen Bezüge zwischen Architektur und vorhandenem Kastanienwäldchen
wurde ein naturbezogener, kleinteiliger Kindergarten „im
Wald“ geschaffen.
zugeordnet, die auch eine Sandkiste enthält. Im Gegensatz dazu werden Veränderungen wie Pflanzenwachstum
und Jahreszeitenwechsel durch geschwungene Formen
symbolisiert, die sich z.B. in den Bepflanzungskanten
zwischen gemähtem Spielrasen und Naturwiese darstellen. Jedes Jahr wird ein anderer Verlauf der Mählinie
realisiert und für jede Gruppe wird ein ‚Grünes Zimmer’
ausgemäht. An drei Stellen im Garten sind Spielbereiche
angeordnet, mit den Themen Balance & Gleichgewicht,
Farbe & Natur, sowie Sand & Wasser.
Haustechnik
Das Gebäude ist als Niedrigenergiehaus ausgeführt und
verfügt über eine Wärmepumpe zur Beheizung. Als Wärmequelle wird das Grundwasser genutzt. Die Abgabe der
Heizenergie erfolgt über eine Fußbodenheizung.
Um die Wärmeverluste durch Fensterlüftung zu minimieren und die Raumluftqualität zu verbessern, verfügt der
Kindergarten über eine CO2-Konzentration gesteuerte
Lüftungsanlage, welche über Erdkollektoren und Wärmetauscher die Frischluft vorwärmt. Im Sommer wird
das Gebäude über die Fußbodenheizung mittels Grundwasser gekühlt.
Freiraum
Der Altbaumbestand steht mit seinen geraden Stämmen für Stärke und Standhaftigkeit. Diese Linearität
nehmen im Freiraum die Holzkonstruktionen in Ihrer
Formensprache auf. Stege verbinden die Gruppenräume
mit Holzterrassen und erheben das Gehen darauf zum
Wandeln. Jeder Gruppe ist eine eigene Spielterrasse
Unser Projektanteil
Projektmanagement und
Nachhaltigkeitszertifizierung nach ÖGNI
41
RIHL.STEGER Architekten & Manuel Schilcher
Arch. DI Max Stoisser ZT GmbH
Projektinformationen
Neuerrichtung einer zweigruppigen Kinderkrippe
Thermische Sanierung der Kindergärten Sparefroh I+II
Um- und Ausbau der Kindergärten Sparefroh I+II
Architektur: ARCHITEKTSTOISSER ztgmbh
Baubeginn: 11/2009
Fertigstellung: 08/2010
Fotografie: Dietmar Tollerian
© Architekt Max Stoisser
Kommunikation
des Raumes
Kindergarten
Sparefroh
Linz
Fotografie: Dietmar Tollerian
Zur Gestaltung der Dauerausstellungen Natur und Technik im Südtrakt des Schlossmuseums Linz
Das Linzer Schloss hat als Museum eine noch junge Geschichte, als Gebäude jedoch eine historische Identität,
die mit der Wiederherstellung des abgebrannten Südtraktes zu einer komplexen Anlage zusammengeführt
wurde. Die Entwurfsaufgabe für den Architekten Richard
Steger und den Szenografen Manuel Schilcher ging
über die Ausstellungsgestaltung hinaus und umfasste
auch die Konzeption der interaktiven Medien, des grafischen Designs aller Texte und des Besucherleitsystems,
sowie die Entwicklung eines neuen Logos für die Marke
Schlossmuseum. Ziel dieser Auseinandersetzung war
es, der neu gewonnenen Vielfältigkeit des Hauses eine
homogene, formale Handschrift zu geben. Die beiden
Ausstellungsgestalter betrachten die Aufgabe Museum
als höchste Verantwortung und schaffen Momente, die
den Besuchern individuelle Erfahrungen ermöglichen,
abgestimmt auf deren Vorwissen, Interesse und persönliches Zeitmanagement und generieren dabei Emotionen
INFOBOX
RIHL STEGER Architekten & Manuel Schilcher
Spittelwiese 13
4020 Linz
Tel. +43 (0) 732 216493
[email protected]
www.rihl-steger.at
42
ohne vom Wesen der Exponate abzulenken oder in den
Konkurrenzkampf von Erlebnisangeboten zu treten. So
wurde im Untergeschoß, von der Architektur fast ohne
Tageslicht ausgestattet, eine eigene Welt geschaffen,
die aus Geländeformationen, Wäldern und Seen einen
verkleinerten Maßstab von Oberösterreichs Naturlandschaft erzeugt. Die Technikausstellung im Obergeschoß
wiederum präsentiert sich loftartig über den Dächern von
Linz als fast schon mondäne Lounge mit einer exquisiten Sammlung von historischen und modernen Objekten
aus der Industrie und Wirtschaft des Landes. Den Besuchern beider Ausstellungen stehen bewusste Zonen der
Spannung und Entspannung zur Verfügung, welche ein
rythmisches, kurzweiliges und wissensreiches Erlebnis
garantieren. Die analytischen Zusammenhänge werden
nicht nur über Texte und Objekte, sondern auch über
Atmosphären mittels Licht, Ton und Gerüchen mitgeteilt.
Die ästhetische und sinnliche Qualität der Raumkompositionen wird so zur Bedingung der musealen Erkenntnis.
Planungsaufgabe war die Neuerrichtung einer zweigruppigen Kinderkrippe in direktem Anschluss an den bestehenden Kindergarten, sowie die thermische Sanierung und
Erweiterung des 1970 errichteten Kindergartens Sparefroh
in 8430 Leibnitz. Die bestehenden zwei Kindergarteneinheiten sind grundsätzlich getrennt geführt, verfügen aber
über eine interne Verbindung. Die neue Kinderkrippe wird
ebenfalls als eigenständige Einheit geführt und stellt einen
Zubau an die bestehenden Kindergarteneinheiten dar. Über
einen Verbindungsgang ist auch die Kinderkrippe intern mit
den Kindergarteneinheiten verbunden.
Die Kinderkrippe ist für insgesamt 28 Kinder (bis zum 3.
Lebensjahr) und 6 KinderbetreuerInnen ausgerichtet und
verfügt über zwei Gruppenräume mit direkt angeschlossenen Ruhe- und Sanitärbereichen. Eine Nebenzone mit
Lager, Büroräumlichkeiten, Therapieraum sowie Küche
und Essraum, welche auch von den Kindergartengruppen
mitbenutzt werden können, komplettieren das Raumangebot. Die Nettonutzfläche der Kinderkrippe beträgt ca.
500m2.Der Kinderkrippenneubau wurde als kompakter,
eingeschossiger Baukörper (ca. 34x16m) konzipiert und
verfügt über eine symmetrische Grundrissaufteilung –
damit konnte eine Gleichwertigkeit beider Gruppenräume
erreicht werden. Der Neubau wurde als Ziegelmassivbau
mit einer Massivholzdecke errichtet, eine hinterlüftete
Holzfassade mit vertikaler Fichtenschalung den Neubau
optisch vom Bestand – hier wurde im Zuge der thermischen
Sanierung ein Wärmedämmverbundsystem mit Putzoberfläche aufgebracht – ab. Auf die Verwendung natürlicher
Oberflächenmaterialien wurde besonderer Wert gelegt
– diese spiegeln sich in der Holzfassade, den Holzböden,
2565m² NNFL
1563m² BGF Gesamt
834m² BGF Neubau
729m² Bestand
Holzfenstern sowie Bodenbelägen aus Naturkautschuk
wider. In den Aufenthaltsbereichen der Kleinkinder wurde
zudem auf den Einsatz von großzügigen Verglasungen mit
kindergerechten Parapethöhen geachtet. Bei der Sanierung
der beiden bestehenden Kindergarteneinheiten wurde eine
komplette thermische Sanierung durchgeführt (Wärmedämm-Verbundsystem, komplette Flachdachsanierung,
Fenstertausch, zusätzliche alternative Energienutzung
durch Sonnenkollektoren für die Warmwasseraufbereitung). Intern wurden Umstrukturierungen in der Raumaufteilung vorgenommen und zusätzlich durch Eingliederung
vormaliger Freibereiche die Kindergarteneinheiten um rund
140m2 Nutzfläche erweitert. Insgesamt besteht nach den
gesetzten Baumaßnahmen eine Kinderbetreuungseinrichtung für 128 Kinder mit rund 1270m2 Nutzfläche.
INFOBOX
ARCHITEKT STOISSER ztgmbh
Augasse 9
8430 Leibnitz
Tel.: +43 (0) 3452 86830 0
[email protected]
www.stoisser.at
ELEKTRO- INSTALLATIONEN
für INDUSTRIE und GEWERBE
A-8403
ELEKTRO-Lebring
INSTALLATIONEN
für INDUSTRIE und37
GEWERBE
Philipsstraße
www.th-anlagenbau.at
[email protected]
ANLAGENBAU
+43(0)3182/49 460
43
Immobilien Bauträger AG
Immobilien Bauträger AG
HISTORISCHES ZUR UMGEBUNG
In fürsterzbischöflicher Zeit war die Bergstraße die wichtigste Ausfallstraße Richtung Bergheim – urkundlich erstmals 1365 erwähnt. Zu jener Zeit fand hier ein Holzmarkt
statt, weshalb dieser Teil der Salzburger Innenstadt damals
auch „Alter Holzmarkt“ genannt wurde.
WOHNHAUS
„BERGSTRASSE 2A“
Bedarf mit wenigen Schritten erreichbar. Dieser Umstand,
zusammen mit der herrlichen Altstadt-Lage und den top
renovierten Wohnungen, macht eine neue Wohnqualität
in der Salzburger Altstadt erlebbar. Ganz nebenbei ist der
Kapuzinerberg – einer der schönsten Aussichtspunkte auf
die Stadt Salzburg und Naherholungsgebiet – in wenigen
Geh-Minuten erreichbar.
Die Lage des Objekts in der Bergstraße, einer ruhigen Querstraße der Linzer Gasse, inmitten der Salzburger Altstadt,
kann als 1A-Lage in der Altstadt von Salzburg bezeichnet
werden. Im Nebengebäude, dem „City Point Central - CPC“,
haben ein Spar Supermarkt und ein dm Drogeriemarkt
als Nahversorger eröffnet. Durch den guten Branchenmix
in der Linzer Gasse sind viele Geschäfte für den täglichen
HISTORIE DES OBJEKTES
IN BESTER ALTSTADT-LAGE
INFOBOX
Immobilien Bauträger AG
Linzer Gasse 10
5020 Salzburg
Tel +43 (0) 662/88 23 92
[email protected]
www.ibt.at
44
Die Bergstraße in der rechten Altstadt von Salzburg wurde
bereits im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt.
Ihr „neues“ Gesicht erhielt sie unter Erzbischof Paris Lodron – dem damaligen Eigentümer großer Teile der Salzburger Innenstadt.
Ganz nach dem Motto „Bewährtes erhalten und Neues
erschaffen“ wird speziell auf die historischen und teilweise geschützten Bauelemente Rücksicht genommen und
mit moderner Ausstattung und Architektur kombiniert. So
entstand ein weiteres Wohn-Highlight in der Salzburger
Innenstadt, das keine Wünsche offen lässt.
Die Renovierung des Altstadthauses wurde im September
2011 abgeschlossen. Um den Anforderungen an zeitgemäßen Komfort gerecht zu werden, wurde ein Lift eingebaut, der die Wohnungen in den Obergeschoßen zusätzlich
aufwertet.
Es sind sieben hochwertig ausgestattete Wohnungen entstanden, die zum Verkauf bereit sind. Weiters befinden sich
im Objekt Lager-, Versorgungs- und Haustechnikräume, für
die im Nebengebäude eingemieteten Handelsunternehmen.
Das Bergstraßtor – am Ende der heutigen Dreifaltigkeitsgasse – war früher ein Teil der Stadtbefestigung und wurde
1464 bis 1480 errichtet. Nach dem Bau der „Lodronschen
Wehranlage“ im Dreißigjährigen Krieg verlor das Tor seine
wehrhafte Nutzung und blieb als Mitterbachbogen bis 1894
noch teilweise erhalten.
UMBAU UND NUTZUNG
Die Immobilien Bauträger AG genießt mittlerweile den Ruf
als Spezialist für die Renovierung von Altstadthäusern.
LAGE
In der rechten Altstadt von Salzburg verbindet die Bergstraße – der Name stammt von der früheren Verbindungsstraße
nach Bergheim – die Linzer Gasse mit der Dreifaltigkeitsgasse. Sie trifft genau an jener Stelle auf die Linzer Gasse,
an der das neue City Point Central (das ehemalige Centralkino) eröffnet wurde.
Gebäudetechnik für mehr Energieeffizienz und Komfort.
Siemens AG Österreich
Industry Sector, Building Technologies Division
Werner-von-Siemens-Platz 1, 5021 Salzburg
Telefon 05 1707-66800, [email protected]
www.siemens.at/ibt
45
Immobilien Bauträger AG
Immobilien Bauträger AG
Exklusivität am
Max-Ott-Platz
Wohn- & Geschäftshaus
intelligente Raumaufteilung und eine überdurchschnittliche Raumhöhe. Die Küchen wurden modern
und hochwertig mit allen Elektrogeräten des täglichen
Bedarfs ausgestattet. Die Badezimmer sind elegant und
stilvoll gehalten. Sämtliche Einheiten verfügen über
EDV-Verkabelungen in allen Wohnräumen, individuell angepasste Einbruchmeldeanlagen, elektronische
Temperaturregelung in jedem Raum und vieles mehr.
Die Penthaus-Maisonetten im Obergeschoß verfügen
über mehrere Terrassen und erfüllen hinsichtlich ihrer
Ausstattung alle Ansprüche. Der Ausblick auf die Salzburger Altstadt, die umliegenden Stadtberge sowie auf
die weltberühmte Festung, ist einzigartig in Salzburg.
heiten des Andrä-Viertels und die im neugotischen Stil
errichtete Andräkirche. Jeden Donnerstag treffen sich
die Salzburger und ihre Gäste auf der Schranne, einem
bunten Markt vor der erwähnten Kirche.
Wie gesagt, stellt der Max-Ott-Platz sicherlich eines
der interessantesten, innerstädtischen Platzensembles
dar – das Objekt vereint innerstädtisches Wohnflair mit
überdurchschnittlicher Infrastruktur und exzellenter
Verkehrsanbindung.
Durch die umfangreiche Sanierung des Altbestandes
und die erfolgte Aufstockung verbanden sich Tradition
und Moderne in gewohnter IBT-Qualität.
FÜNFHAUS UMBAU UND
AUFSTOCKUNG
Beim neu entstandenen Kreisverkehr am Max-Ott-Platz
– umrahmt von Hotel Pitter und Salzburg Congress,
entstand unter der fachkundigen Planung und Bauführung der Immobilien Bauträger AG (IBT) ein weiteres
Salzburger Innenstadt-Highlight. Das neue Wohn- und
Geschäftshaus mit seinem markanten Dachaufbau
bildet zumindest optisch das neue Zentrum des Andräviertels.
Fünf Gehminuten vom Mirabellgarten entfernt – im
Banken- und Geschäftsviertel – befindet sich dieses
modern und bestausgestattete Wohn- und Geschäftshaus. Die insgesamt 21 Wohn- und Geschäftseinheiten
bestechen durch ihre gehobene Ausstattung und Funktionalität.
NACHBARSCHAFT
Der Max-Ott-Platz liegt außerordentlich verkehrsgünstig in einem attraktiven innerstädtischen Bereich.
In unmittelbarer Nähe befinden sich das neue Kongresszentrum Salzburg Congress, die Salzburger Zentrale der BAWAG - Bank für Arbeit und Wirtschaft, der
bezaubernde Mirabellgarten und das Schloss Mirabell
mit dem berühmten Marmorsaal und Büroräumlichkeiten für das Magistrat Salzburg. Weiters sind auch die
Salzburger Wirtschaftskammer und das WIFI sowie die
Privatklinik Wehrle in wenigen Gehminuten zu erreichen. In Richtung des gerade in Umbau befindlichen
Bahnhofs liegt das Einkaufszentrum Kiesel, auch dieses
ist fußläufig erreichbar, ebenso, wie die gesamten
Geschäfts-, Dienstleistungs- sowie Verwaltungsein-
Wirtschaft & Gewerbe
Cup & Cino – das internationale Kaffeeunternehmen
verwöhnt mit Köstlichkeiten.
Der Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde –
DDr. Wolfgang Schulller-Götzburg bietet ebenso seine
Dienst an, wie die Orthopädiespezialisten Dr. Thomas
Drekonja & Dr. Harald Kiss in ihrer Orthomed Plus.
Leben & Wohnen
21 Wohnungen in bekannt-gehobener IBT-Ausstattung,
ohne Parkproblematik, dank eigenem Parkhaus.
Alle Wohnungen – 2-, 3- und 4-Zimmer – haben eine
46
47
Immobilien Bauträger AG
FÜNFHAUS – GESCHICHTE
Auf den durch die Regulierung des rechten Salzachufers unterhalb der Stadtbrücke neu entstandenen Baugründen von
Karl Schwarz wurden bis Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts
einige Privatgebäude, die evangelische Kirche (1864–1867),
ein Hotel (der heutige Österrischische Hof) und das Zinshaus, das 1862–1865 an der Ernest-Thun-Str. 13–15, MaxOtt-Platz 1–2, Rainerstr. 9–11 entstanden ist und „Fünfhaus“
genannt wird, errichtet. Das Fünfhaus war eines der ersten
Salzburger Zinshäuser der Gründerzeit und wurde von der
gehobenen Mittelschicht bewohnt.
Im Gegensatz zu anderen europäischen Städten, wo die
Grundstücke an der Bahnhofsstraße die teuersten und
begehrtesten waren und rasch verbaut wurden, blieb die
Salzburger Westbahnstraße (heutige Rainerstraße) bis in die
neunziger Jahre des 19. Jahrhunderts nur spärlich besiedelt.
Den Beginn machte ein von Karl Schwarz und Karl Andessner errichtetes Zinshaus („Fünfhaus“) im Jahr 1862/63. Der
aus fünf Einzelhäusern bestehende Baukomplex verliert
seine Mächtigkeit durch die Konfiguration als Kopfbauwerk an der Ecke einer spitzwinkeligen Straßengabelung.
Die schlichte dreigeschossige Fassade war zur Platzseite
(Max-Ott-Platz) mit zierlichen Balkonen geschmückt. Ein
vorgelagertes Gärtchen mit Bosquettenzaun schuf die nötige
Distanz zum Straßenraum. In den 1960ern wurden diese
Elemente im Rahmen einer „Fassadenbereinigung“ allerdings entfernt.
Dem Anspruch des Zinshauses auf Rentabilität entsprach
Schwarz mit der Unterbringung von Geschäftsräumen im
Erdgeschoß, die sowohl räumlich durch eigene Eingänge
als auch optisch durch die Differenzierung der Sockelzone
mit rustiziertem Mauerwerk vom Bereich der Wohnungen
separiert werden.
Die fünf Einzelhäuser fassten pro Stockwerk zwei Wohnungen, so dass sich bei drei Obergeschossen in Summe 30
Wohnungen ergaben, deren optimale Belichtung, Belüftung
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Immobilien Bauträger AG
und sanitäre Ausstattung bemerkenswert ist. Jede Wohneinheit bestand aus Vorzimmer, Küche, Toilette und drei
Wohnräumen.
Der Dachaufbau des Wohn- und Geschäftshauses am
Max-Ott-Platz
Formales Ziel des neuen Dachaufbaues war es, diesen möglichst leicht erscheinen zu lassen. Der neue Baukörper ist in
3 Geschoße – Zwischengeschoß, Hauptgeschoß und Dachgeschoß – horizontal gegliedert. Seine Fassaden sind geschoßweise unterschiedlich gefaltet, wodurch das Licht auf jeder
Fläche verschieden reflektiert wird. Das Hauptgeschoß des
Dachaufbaus sitzt auf dem Zwischengeschoß (= 4. Obergeschoß), welches als Abstandhalter zwischen Alt und Neu
dient. Die Fassade steht als leicht gefaltetes Fensterband
auf dem Gesims des Altbaues. Zum Max-Ott-Platz hin sind
an den Ecken zwei Loggien eingeschnitten. Stahlbetonscheiben, quer zur Fassade, tragen den Aufbau sowohl optisch
als auch statisch. Das Hauptgeschoß (= 5. Obergeschoß) und
das zurückgesetzte 1. Dachgeschoß bilden Maisonettewohnungen, wobei das 5. Obergeschoß als Schlafgeschoß und
das 1. Dachgeschoß als Wohngeschoß mit davor liegenden
Terrassen genutzt wird. Das gefaltete Fassadenband des 5.
Obergeschoß ist gegliedert in Fensterflächen und Aluminiumpaneele – das 1. Dachgeschoß ist voll verglast.
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Ederer + Haghirian Architekten ZT-OG
Pflegestation West
Fotos: © Paul Ott
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Bauens ist das offensichtlich. Was uns reizt sind neue
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Sparte Hochbau
Text: Mag. DI Eva Guttmann
Zur Zeit seiner Eröffnung im Jahr 1912 war das Landeskrankenhaus Graz eines der größten und modernsten
seiner Art in Europa. Auf 60 Hektar waren nach zehnjähriger Planungs- und Bauzeit 29 Gebäude im Secessionsstil „bezogen“ worden, in denen die Patienten von
650 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen versorgt wurden.
Heute, fast hundert Jahre später, beträgt der Mitarbeiterstand über 7000 und die Anlage wurde um viele Zuund Ergänzungsbauten erweitert, trotzdem konnte die
städtebauliche und architektonische Geschlossenheit im
Wesentlichen bewahrt werden.
Diesem Umstand trugen Ederer + Haghirian Architekten
Rechnung, als sie 2006 am geladenen Wettbewerb für
die Erweiterung der Pflegestation West an der Klinik für
Kinder- und Jugendheilkunde teilnahmen. Die Aufgabenstellung beinhaltete die Errichtung einer Pflegestation
mit 15 Mutter-Kind-Zimmern, Schwesternstützpunkt
und Nebenräumen, und zwar als Aufstockung auf das
bestehende, viergeschossige Klinikgebäude von Architekt
Aduatz aus dem Jahr 1963, das 1992 von den Architekten
Kapfhammer, Wegan und Kossdorf erweitert wurde.
Ederer und Haghirian entwarfen einen in Gestaltung und
Farbgebung zurückhaltenden, dennoch differenzierten
Baukörper, der nicht in Konkurrenz zum historischen
Bestand tritt und laut Juryprotokoll vor allem durch seine Schlichtheit im ohnehin angespannten Ambiente des
Krankenhausareals besticht.
Das aufgesetzte Stockwerk kragt allseitig um maximal
zwei Meter aus, um das geforderte Raumprogramm auf
einer Ebene unterbringen zu können. Lediglich nach
Westen überragt es den Straßenraum um acht Meter und
wird hier von drei zarten Stützen getragen. Entschärft
wird die mächtige Auskragung durch eine Rundung des
Baukörpers, die damit zugleich auf die Form des angrenzenden Hörsaalgebäudes (1963) und der Kinderchirurgie
(1992) Bezug nimmt. Aufgrund der schwierigen statischen Verhältnisse – das Bestandsgebäude erwies sich
als wenig belastbar – wurde eine Leichtbauweise mit
Stützen in der Fassadenebene ausgeführt, was wiederum sorgfältige Maßnahmen gegen eine Überhitzung der
Pflegestation nach sich zog. Die strichcodeartige Fassadengestaltung ergibt sich aus einer Überlagerung von
Konstruktions- und Zimmerraster, wobei die Farbgebung
der Zimmer (gelb, grün oder orange) an den Stirnseiten
ihrer Zwischenwände von außen ablesbar ist.
In intensiver Auseinandersetzung mit Schwestern,
Pflegern und Ärzten wurde die organisatorische und
atmosphärische Gestaltung der Station erarbeitet. Ein
wohnlicher, hotelartiger Charakter wurde von allen
gewünscht, wobei zusätzlich eine Vielzahl an Einschränkungen und Vorgaben zu berücksichtigen waren, die im
Krankenhausbau vorgeschrieben sind. So beschränkten
sich die Architekten auf wenige, jedoch effiziente Maßnahmen, um die erwünschte Atmosphäre zu schaffen:
Gleich nach dem Zugang befinden sich Untersuchungszimmer und Schwesternstation. Letztere wurde als
„Serviceeinheit“ begriffen und mit einem vorgelagerten
Empfangspult versehen. Daran anschließend reihen sich
links und rechts die Zimmer, die jedoch so zueinander
versetzt sind, dass gegenseitige Einblicke vermieden
werden. Der Mittelgang wird durch ein mit Milchglas
bündig abgeschlossenes Oberlichtband natürlich belichtet, am Gangende erlaubt die wandhohe Verglasung
einen direkten Blick in den angrenzenden Leechwald. Im
Bereich der großen Auskragung sind ein behindertengerechtes Pflegezimmer und der Tagraum untergebracht,
dessen gerundete Außenwand ebenfalls verglast ist und
eine großartige Aussicht über das Krankenhausareal und
die Stadt bietet.
Die Farbgebung in den Erschließungszonen ist hell und
neutral, das Weiß der Zimmer wird durch eine gelbe,
Foto: LIEB BAU WEIZ
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Ederer + Haghirian Architekten ZT-OG
Lebenshilfe Weiz
Tageswerkstätte
52
Text: DI Markus Bogensberger
grüne oder orange Wand und entsprechende Möbel
ergänzt. Hier sind – ebenso wie im Tagraum – die Decken
leicht nach außen ansteigend, um ein Gefühl der Offenheit und einen starken Außenbezug herzustellen. Durch
einen Versatz in den Patientenzimmern entsteht gleich
nach dem Eingang eine Schwellenzone mit Service- (Wickeltisch, Babybadewanne etc.) und Sanitätseinheit. Das
Bett der Begleitperson befindet sich im von der Zimmertür aus uneinsichtigen Eck hinter dem Badezimmer,
während das Patientenbett sofort im Blickfeld liegt.
Trotz der rigorosen und stark einschränkenden Vorgaben
und Sicherheitsmaßnahmen, die den Krankenhausbau
prägen, ist es den beiden Architekten geglückt, eine
freundliche, fast „normale“ Welt innerhalb des individuellen Ausnahmezustands Krankenhaus zu schaffen. Der
Verzicht auf große gestalterische Gesten und vordergründige Kindgerechtigkeit ist wohltuend und trägt zum
insgesamt wohnlichen und den Umständen angemessenen Ambiente bei.
Ederer + Haghirian Architekten ZT-OG
Der gemeinnützige Verein Lebenshilfe Weiz blickt auf eine
jahrzehntelange Erfahrung in der Betreuung und Begleitung von Menschen mit Behinderung zurück.
Neben einer wachsenden Zahl spezialisierter Dienstleistungen und dem Angebot einer betreuten Wohneinrichtung wird besonderes Augenmerk auf die Einbindung der
sogenannten KundInnen in einen produktiven Alltag und
kreative Arbeitsprozesse gelegt.
Räumlich manifestiert sich dieser Anspruch in einer
Tageswerkstätte, welche sich zusammen mit dem vollzeitbegleiteten Wohnen im Stammhaus der Lebenshilfe in der
Brachtergasse befand. Trotz mehrmaliger Erweiterungen
waren die dortigen Kapazitäten erschöpft und so wurde
ein geladener Architekturwettbewerb ausgeschrieben.
Aufgabe war es auf dem Grundstück einer in der Nähe
befindlichen brachliegenden Kleingartenanlage eine neue
Tageswerkstätte zu errichten. Diese sollte zugleich als
ein in mehreren Ebenen funktionierender Begegnungsort
dienen.
In ihrem mit dem ersten Preis ausgezeichneten Entwurf
wenden Ederer und Haghirian Architekten daher das
zugrundeliegende Credo einer „selbstbewussten Integration“ auch auf die Konzeption ihrer Architektur an.
Der Baugrund befindet sich in leichter Hanglage am östlichen Rand des Weizer Beckens. Auf der westlichen Seite
schließt eine große, in den 60er Jahren errichtete Siedlungsanlage in Form von viergeschossigen Wohngebäuden
an. Das restliche Grundstück ist von Einfamilienhäusern
älteren Bestandes umgeben. Ein Ziel war es nun zwischen
diesen maßstäblichen Polen zu vermitteln. Dies gelingt,
indem der neue Baukörper auf der Seite der Wohnblöcke
die Straßenflucht zweigeschossig aufnimmt und dadurch
eine repräsentative urbane Situation ausbildet. Hangseitig ist das Gebäude eingegraben, um mit den kleineren
Nachbarhäusern in Form einer eingeschossigen Fassade
in Dialog zu treten.
Die neue Tageswerkstätte stellt sich als klarer kubischer
Baukörper dar und weckt nicht zuletzt durch die Verwendung von Bandfenstern und weißem Putz Erinnerungen
an die elegante Gestaltung der Wohn-, Gesundheits- und
Freizeitbauten der klassischen Moderne. Akzentuiert
werden die Fassaden durch Einschnitte, welche durch ihre
Holzverkleidung gewissermaßen einen weichen Kern des
Volumens andeuten.
Man betritt das Gebäude durch eine repräsentative Lobby,
von der aus auch der Lift und die Treppe in das Obergeschoss führen. Auf der linken Seite wird dieser Bereich
von der Gästebewirtung flankiert. Dieses vollwertig ausgestattete Caféhaus bildet eine gastronomische Schnittstelle
zwischen BesucherInnen und BenutzerInnen des Hauses,
und dient zugleich als Ausstellungsort für die produzierten
Waren. Im Anschluss daran befindet sich der Speisesaal,
der von einer selbstbetriebenen und auf professionellem
Niveau ausgestatteten Küche versorgt wird.
Ein zentrales Entwurfselement bildet der mit Holz belegte
und einem Baum begrünte Innenhof. Um ihn herum sind
die Speise-, Therapie-, Arbeits- und Gruppenräume für
die fünfzig hier tätigen Personen angeordnet. Er dient
sowohl als vielfältig nutzbarer Freibereich als auch als
Orientierungspunkt. Durch die geschickte Platzierung der
umschließenden Räume und den großzügigen Einsatz von
opaken und transparenten Verglasungen sind sowohl die
Aufenthaltsräume als auch die Gänge natürlich belichtet.
Die ringförmige Erschließung des Gebäudes ermöglicht
einen abwechslungsreichen Rundweg der ständig wechselnde Blickbeziehungen sowohl innerhalb des Gebäudes
als auch zum Außenraum hin zulässt. Die eigentlichen
Arbeitsbereiche gliedern sich in eine Textil-, eine Holz-
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einzelnen Werkstätten zu betonen wurden die Böden in
verschiedenen Farben ausgeführt. In den allgemein genutzten Bereichen wird die Orientierung durch ein dezentes Leitsystem erleichtert, indem Tischlereinbauten wie
Garderoben und Küchen farblich akzentuiert werden.
Im Obergeschoss befinden sich Verwaltungs- und Personalräume sowie die Tageseinrichtung mit Tagesstruktur
– einem Bereich in dem Jugendliche und Erwachsene mit
hohem bis höchstem Grad der Behinderung betreut werden. Diese Einrichtung profitiert im besonderen Maß von
den vielfältigen Möglichkeiten welches das Gebäude sowohl in funktioneller als auch in kommunikativer Hinsicht
bietet. Sowohl die Tagesstruktur als auch der Mitarbeiterbereich verfügen über großflächige Terrassen, welche den
Aufenthalt und die Beschäftigung im Freien ermöglichen.
Durch die Situierung des Gebäudes im Hang sind beide
Geschosse barrierefrei zu erreichen wodurch aufwändige,
die Offenheit der Räume beeinträchtigende Brandschutzmaßnahmen vermieden werden konnten.
Die Architekten haben auf diese Weise ein räumliches
Kontinuum geschaffen, das einer „promenade architecturale“ gleich ihren Nutzern vielfältige Reize und sinnliche Erlebnismöglichkeiten anbietet. Die Sequenz aus
konzentrierten Arbeitsbereichen und übersichtlichen
kommunikativen Zonen räumt den hier tätigen Menschen
Entscheidungsfreiräume ein und bietet optimale Rahmenbedingungen für ein produktives Miteinander.
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Zentrum einen Energieeffizienzfaktor von 1,1 erreichen.
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mittleren Ebene aber öffnen sich zum Platz. Die Vielfalt
der Räume wird im Inneren des Hauses vom Lichtraum
der Stiege zu einer Einheit verbunden, die über gezielt
gesetzte Öffnungen stets den Ort im Blick behält.
Gemeinde & Pfarrzentrum
Mit dem aus Gründen der Nachhaltigkeit als Holzbau
errichteten Gemeindeamt als Hauptbaukörper und den
denkmalgeschützten Gebäuden des Pfarr- und Presshauses entstand ein neuer multifunktionaler öffentlicher
Raum.
Die architektonische Erscheinung der Fassade in Holz
soll den konstruktiv verwendeten Baustoff nach außen
transportieren. Eine größtmögliche Transparenz soll ein
TWO IN A BOX – ARCHITEKTEN ZT GMBH
einladendes und offenes Amtsgebäude darstellen und
Durchblicke zur Kapelle und zur Kirche sowie auf den
neuen Ortsplatz ermöglichen.
Die Topographie des Bauplatzes ermöglicht es, alle drei
Ebenen des Hauses ohne Aufzug barrierefrei zu erschließen.
Das Musikheim im Untergeschoß ist von der Straße her
zugänglich, die im Obergeschoß gelegenen Amtsräume
der Gemeinde vom Parkplatz hinter dem Presshaus.
Der Veranstaltungssaal mit seinen Nebenräumen und
das zum Nahversorger aufgewertete Kaffeehaus auf der
Der denkmalgerecht restaurierte Hausstock des Kadingerhofes wurde um eine gläsern eingehauste Erschließungszone im Norden sowie einen gläsernen Anbau im
Süden erweitert. Großzügige Öffnungen zum Wintergarten und Ortsplatz ermöglichen den direkten Bezug zum
Ortszentrum.
Ein einfacher Stahlbetonbau bildet die hangseitigen Räume im Unter- und Erdgeschoss. Der Massivbau stützt somit das Gelände und wirkt als „Fundament“ des darüber
aufgesetzten Holzbaues.
Leichtbauwände, Holzdecken und Holzdachsysteme in
Niedrigenergiebauweise bilden das Erd- und Obergeschoss. Alle Pfostenriegelfassaden und Fensterkonstruk-
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Tel. +43 (0) 7234 / 848 62 - 12
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tionen wurden in Holz errichtet und unterstreichen die
nachhaltige Architektursprache des Gesamtprojektes.
Durch eine luftdichte Ausbildung der Außenhülle und kontrollierte Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung für
Saal, Foyer, Schank und Dorfcafe können die Lüftungswärmeverluste auf ein Minimum reduziert werden.
Das neue Gemeindezentrum mit den Altbestandsbaukörpern wird so zu einem ganz besonderen "Ort der Begegnung"
Projektinformationen
BAUWERK: Gemeinde- und Pfarrzentrum Meggenhofen
BAUHERR: Pfarre und Gemeinde Meggenhofen
errichter: Verein zur Förderung der Infrastruktur der Gemeinde
Meggenhofen & Co KG
ARCHITEKT: Arch. Mag.arch. Christian Stummer
BAUBEGINN: 2008
BAUÜBERGABE: 2010
KUBATUR: 10.100m³
BEBAUTE FLÄCHE: 770m²
NUTZFLÄCHE: 1800m²
UMBAUTER RAUM: 10.100m³
BAUKOSTEN: rund 3,5 Mio. EUR
KOSTEN PRO M²: rund 1.650,- EUR
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Atelier 3 / Architekten Hartl+Heugenhauser
Hotel Krallerhof
SPA-ANLAGE
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Architekten Hartl+Heugenhauser ZT GmbH
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60
Im Land Salzburg im Ort Leogang wurde von uns eine
Spa-Anlage für ein 5* Hotel geplant, bei der hauptsächlich
das Material Stein verwendet wurde. Der Grund für den
Entschluss, Stein zu verwenden, basiert vor allem in der
geographischen Lage des Hotels. Leogang, umringt von
massiven Kalksgebirgszügen der Nordalpen, erfordert
geradezu die Verwendung von Stein, um authentische
Architektur zu schaffen.
Die Anlage wurde in 3 Bauetappen errichtet und zwar in
der großteils unterirdischen Sauna/Wellnessanlage und
in dem darüber situierten Hallenbad sowie in der letzten
Etappe 2011 mit dem „Kristall“, ein Ruhebereich für die
Beauty-Abteilung sowie dem „Nitschraum“, ein weiterer
Atelier 3 / Architekten Hartl+Heugenhauser
Ruhebereich zur Wellnessanlage, der dem Thema Kunst
verschrieben ist.
Die Einheit der drei Bereiche wird durch den gezielten
und abgestimmten Einsatz von Material und Licht erreicht.
Material: In der Anlage wurde Stein in verschiedenen
Formen verwendet, wie horizontal geschichtetes Schiefergestein in unterschiedliche hohen Schichten, Steinplatten verschiedener Größen als Bodenbelag, zum
Teil Wandbelag und Deckenverkleidung sowie massive,
tonnenschwere, freistehende Gesteinsquader als Raumteilungselemente.
61
Atelier 3 / Architekten Hartl+Heugenhauser
Licht: Die Lichtgestaltung ist auf die gestalterische und
funktionelle Absicht der Architektur abgestimmt und erzeugt so gemeinsam mit ihr für den Benutzer übersichtliche, die Sinne beruhigende Räume. Gemeinsam mit den
Licht“künstler“ Walter Holper wurde so wieder einmal ein
bemerkenswertes, in Teilen einzigartiges Raumerlebnis
geschaffen.
Im Laufe der Arbeit haben wir erfahren, wie kreativ man
mit Stein entwerfen kann und wie vorzüglich das Material
Stein uns beim Erreichen unserer grundsätzlichen Entwurfsziele unterstützen kann. Die Entwurfsziele für die
Gesamtlage waren:
≥ Orientierbarkeit
≥ Ablesbarkeit
≥ Zeitlosigkeit
≥ Ursprünglichkeit
≥ Raumerlebnis
Orientierbarkeit: Wird erreicht, durch eine horizontalgeschichtete Steinwand (Ottaphyllit), die ausgehend von der
Lobby des Wellnessbereiches über die Saunaanlage und
die Treppe bis in das Hallenbad führt. Der Gast kann sich
an dieser Wand gleichsam „anhalten“ und sich von ihr
führen lassen.
62
Ablesbarkeit: Alle angebotenen Funktionen – wie Bäder
auf Basis heimischer und fernöstlicher Philosophien,
Solegrotte, Dampfkabinen, Saunen mit verschiedenen
Temperaturen in der Saunaanlage sowie Familiensauna und Ruheraum mit Wasserbetten und natürliche das
großzügige (Wasserfläche 190 m²) Hallenbad – findet man
entlang dieser Führungslinie aus Schiefergestein. So erhält man eine maximale Ablesbarkeit und Erkennbarkeit
der angebotenen Funktionen.
Atelier 3 / Architekten Hartl+Heugenhauser
Gesteinsbrocken sind zum Teil mit dem „Gebirgsmassiv
noch verhaftet und erst nur zum Teil freigelegt“, wie eben
im Ruheraum der Wellnessanlage.
Die Architektur der SPA-Anlage sollte sich vom introvertierten, intimen und grottenhaft gestalteten Saunabereich
zum offenen, in den Freibereich, zu Landschaft und Licht
gekehrten Badbereich entwickeln. So ergab sich die Idee
zur wellenförmigen Dacheindeckung des Hallenbades.
Die Welle als Affinität zum Wasser schwebt über dem
Wasserbecken. Das Schweben des Wellendaches wird
durch ein Entmaterialisieren der Außenwände, die vollkommen in Glas aufgelöst sind, erreicht.
Zeitlosigkeit: Die Gestaltung sollte keiner wie immer
gerichteten Mode folgen, sollte das Auge ruhig halten,
um zu 100 % das zu ermöglichen, wozu diese Anlage im
Grunde auch dienen soll, nämlich der „Reinigung des
Körpers“. Stein ist wohl das geeignetste Material um
Zeitlosigkeit spüren zu lassen.
Ursprünglichkeit: Die Gestaltung der Anlage mit Stein
sollte auch eine gewisse zeitliche Komponente wiedergeben. Der Stein wird in verschiedenen Verarbeitungen
verwendet. Zum Beispiel an der Lobby der Wellnessanlage oder auch im Hallenbadbereich wird der Stein glatt
und technisch hochwertig verarbeitet bis hin zum Ruhebereich der Wellnessanlage, wo der Stein grob und fast
unbehauen und ursprünglich verwendet wird. Einzelne
freistehende Gesteinsbrocken, bereits „aus dem Gebirgsmassiv herausgewaschen“, dienen als Raumteiler in
Ruhebereichen sowie Liegeflächen im Hallenbad. Andere
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Atelier 3 / Architekten Hartl+Heugenhauser
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In Wörgl entstand, südöstlich vom Stadtzentrum, ein
Wohnbau der Neuen Heimat Tirol in Holz-Beton-Mischbauweise.
Entsprechend der umliegenden Baustruktur wurde die
Wohnanlage in zwei miteinander verbundene Gebäudeteile
gegliedert und dreigeschossig ausgeführt. Erschlossen
wird die Gesamtanlage über die Sepp Gang – Straße an
der Nordseite des Grundstückes. Die Tiefgarage mit einem
Fassungsvermögen von 31 Stellplätzen übernimmt den
Hauptanteil des ruhenden Verkehrs, die Besucherparkplätze sind entlang der Sepp Gangl-Straße angeordnet.
Das Hauptaugenmerk bei der Konzeptionierung des
Wohnbaus wurde neben der Wohnungstypologie auf die
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Differenzierung zwischen öffentlichen und privaten Bereichen gelegt.
Durch die beinahe orthogonale Stellung der beiden Baukörper zueinander wird eine klare Trennung zwischen
Erschließungsseite im Norden, und den Orientierungsseiten im Westen und Süden erreicht.
Die Garten-, Terrassen,- bzw. Balkonflächen werden somit
nicht von der Tiefgaragenzufahrt, den Besucherabstellplätzen für PKW´s und den Hauszugängen beeinträchtigt.
Alle Wohnungen verfügen über großzügige, vorgelagerte
Freiflächen, den Erdgeschoßwohnungen sind außerdem
Privatgartenflächen zugeordnet.
Sämtliche Wohnungen sind barrierefrei erreichbar und im
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statische Konzept sieht eine Stahlbetontischbauweise mit
vorgehängten hochgedämmten Holzbauelementen vor.
Die Stiegenhäuser wurden in Massivbauweise ausgeführt.
Als Aussenfassade kam eine hinterlüftete Konstruktion
mit HPL-Fassadenplatten zum Einsatz. Massivholzkonstruktionen in Sichtqualität für die vorgelagerte Freiraumzone vermitteln ein behagliches Wohnklima auch im Außenbereich.
Die Gesamtanlage wurde in Niedrigenergiehausqualität
konzipiert. Der geringe Heizenergiebedarf wird mittels
einer Pelletszentralheizanlage gedeckt. Eine Solaranlage
wurde am Dach montiert. Die solaren Gewinne, der am
Dach montierten Solaranlage, werden in die Heizungsan-
ARCHITEKT DI Werner THURNER
lage eingespeist und dienen somit zur Brauchwasserbeheizung, als auch zur Beheizung der Wohnungen.
Bei der Gesamtanlage handelt es sich um einen in Niedrigstenergiehausqualität errichteten Wohnbau, bei welchem neben Energiesparqualitäten auch auf die Nachhaltigkeit der verwendeten Baumaterialen wert gelegt wurde.
Projektinformationen
WOHNUNGEN: 20 (barrierefrei)
KONSTRUKTION: Stahlbetontischbauweise mit vorgehängten
Holzständerbauweiseelementen
FASSADEN: hinterlüftete Fassadenplatten
Um- & Zubau
Wohnhaus Hieblinger
Bodensdorf
A-6341 Ebbs, Kleinfeld 8
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Dort, wo
wo gebaut
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Die Familie Manuela und Mario Hieblinger haben einen
Zubau am süd-westlichen Teil des Bestandsgebäudes
angebaut. Der neu geschaffene Wohnraum hat eine Größe
von 30,86 m2 Nutzfläche. Der bestehende Balkon ist nach
Osten vergrößert worden und ein eigener Abgang in den
Garten ist geschaffen worden. Die Aufständerung des Kubus
ist auf Grund der bestehenden Garagenzufahrt notwendig
geworden. Die Aufständerung bilden 2 runde, ausbetonierte
Stahlrohre die einen Hauptträger (HEB 220) tragen. Die Nebenträger bilden mehrere HEB 120 – Profile, die 1. unter der
bestehenden Balkonplatte montiert sind und 2. den Fußboden tragen. Die Tragkonstruktion des Fußbodens bildet eine
Kreuzlagenholzplatte (KLH).
Die Außenwände bestehen aus 9 cm KLH Wandplatten, die
mit Formrohrstählen FRQ 80/80/5 mm statisch ausgesteift
sind. Die obere KLH - Platte ist mit einem L-förmigen Stahlträger an die obere Betondecke geschraubt. Die KLH- Wandplatten (9 cm) sind mit 15 cm Mineralwolle gedämmt und
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mit hinterlüfteter Eternitfassade vor Witterung geschützt.
Raumseitig ist eine Vorsatzschale aus Gipskarton errichtet.
Der Dachaufbau besteht aus 20 cm KLH- Platten und Warmdachaufbau. (Gefälledämmung und PVC- Abdichtungsbahn)
Raumseitig wird eine Gipskartonvorsatzschale aufgebracht.
Die Überdachung des Balkons bildet eine Eternitschürze die
an der bestehenden Balkonplatte mit Stahlrohren befestigt
ist. Die Oberseite der Schürze wird verblecht. Der bestehende Balkon ist mit einem Lärchenholzbelag belegt.
Thermische Kennwerte des Zubaus: Flachdach U-wert von
0,17, Wand 0,23, Untersicht 0,20
Die statischen Berechnungen wurden vom Statiker DI Kantz
vom Büro Oberressl & Kantz aus Klagenfurt erstellt. Diese
Art der Aufständerung wäre ohne die gewählten Kreuzlagenholzplatten kaum herstellbar gewesen. Die Zimmererarbeiten wurden von der Fa. Kofler & Kavalar aus Bodensdorf
durchgeführt.
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Energetische Verbesserungen
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67
ISA STEIN Studio
ISA STEIN Studio
Pension zur
Goldschmiede
Grieskirchen
Fotos: Isa Stein
SPA HOTEL BRÜNDL
Die dreidimensionale
Schichtenlinie
DER BAU.
Ein Gebäude entwickelt aus Schichtenlinien, die das Grundstück in seiner Hanglage neu definieren. Ein Entwurf, von
Team M Architekten und ISA STEIN STUDIO, der versucht die
vorbestimmten Parameter der Umgebung aufzunehmen und
der ein „Situationsverstärker“ der natürlichen Gegebenheiten zu sein scheint.
Um „Energie“ zu bündeln, ist das Gebäude selbst als dreidimensionale Schichtenlinie konzipiert und das Gebäude, nicht
als gerader Baukörper ausgerichtet, sondern in sich geknickt
und aus der Achse seiner Dreidimensionalität (Höhenentwicklung) gedreht.
Eine dreigeschossige Halle als Verbindungsglied der beiden
Baukörper, welche jedoch gleichzeitig die Qualität eines
multifunktionalen Raumes hat und die Erschliessungstool für
Restaurant, Bar, Therapieräume, Zimmer und Spa ist.
Projektinformationen
Materialien: Holz, Glas, Metall, Vintage Möbel
Projektkosten: 250.000 EUR
GröSSe: 220m²
Zeitraum: September 2009 bis April 2010
DIE ZIMMER. DAS SPA.
Die Goldschmiede „Jacinta“ genießt einen hervorragenden Ruf. Neben der Goldschmiede, investierte Jacinta Mössenböck Ihre Zeit in Ihre Passion - die Kunst
- und eröffnete mit Ihrem Bruder eine Galerie. Der
idyllische Ort Grieskirchen weist wenige Fremdenzim-
INFOBOX
ISA STEIN Studio
Baumbachstraße 19-21 | 4020 Linz
Tel.: +43 (0) 732 78 77 77
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mer auf. So war es die Idee von Jacinta Mössenböck
ein kleines Boutiquehotel zu eröffnen, das vier Zimmer
umfasst. Zwei Zimmer tragen die Namen Ihrer Söhne
Vinzenz und Mathias, die anderen beiden wurden nach
der Galerie und Goldschmiede benannt. Die Zimmer
wurden größtenteils von Jacinta selbst gestaltet, die
ganz besonderes Augenmerk auf die Ausformulierung
der Details legte. Das Furnier der Schränke und Betten
wurde eigens ausgesucht. Die Bäder sind offen gehalten, um als Raumerweiterung zu dienen. Wechselnde
Bilder im Haus begeistern die Gäste immer wieder
aufs Neue und spiegeln Jacintas Nähe und Begeisterung für die Kunst wieder.
möbel | raum | gestaltung
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68
88 Zimmer wurden unter Berücksichtigung der Himmelsrichtungen und Lärmzonen konzipiert und bieten optimalen
Komfort. Der Blick ins Freie ist ein besonderes Asset und
wurde durch die zum Fenster gerichtete Aufstellung der
Betten erzielt. Fünf Sinne – fünf Farben. Die Farben des
„Bründl-Logos“ finden sich in den Zimmerfarben wieder. Das
Farbkonzept und die Idee der Schichtenlinie ziehen sich auch
im Schwimm-, Wellness- und Saunabereich als Abtrennung
zu den großzügigen Ruheräumen weiter. Ein besonderer
Eyecatcher sind die Liegemöbel von Andreas Thaler, die in
den Farben der Elemente gefertigt wurden.
DIE KUNST.
Wahrnehmbare Kunst im Hotel. Mit der Galerie Pehböck
wurde von ISA STEIN ein „Vernetzungsplan“ der Zimmer
erarbeitet. In drei Flügeln finden sich Arbeiten der Künstler
Franz Blaas, Lorenz Estermann, Karl Mostböck, May Holzapfel, Anatol Ak, Robert Mittringer, Wolfgang Zöhrer, Regine
Hadraba, Gerhard Müller, Gertraude Steinlechner, Wolfgang
Stifter und Georg Stifter wieder. Im vierten Flügel werden
diese Künstler an den Wänden zitiert. Es entstehen imaginäre
Linien zwischen den Gedanken und den Arbeiten der Künstler,
die real in 28 Zimmer niedergeschrieben wurden. Die Halle
interpretiert die Idee der Linien neu. Thomas-M Mayrhofer
(ART_HOF) greift durch seine „bewegten“ Menschen das Thema des Hauses auf. Die Linien der Menschen sind nicht immer
deckungsgleich, der Faktor „Zeit“, hilft bei den Linien „sichtig“
zu werden. Die Skulptur an der Hallendecke. Neue Menschenbilder durch verschiedenartige Perspektiven.
In der Außengestaltung zieht sich das Kunstkonzept weiter.
Ein geschwungener Weg, begleitet von interaktiven Klang- und
Sinneskörpern. Ein Hotel für die Sinne!
Projektinformationen
Projektkosten: rund 15 Mio. EUR
Grundstücksfläche: 17.600m²
Bebaute Fläche: 17.600m²
Nutzfläche: 2.700m²
Umbauter Raum: 7.898m²
Planungsbeginn: August 2004
Fertigstellung: April 2007
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Inserat_Architekt.indd 1
28.10.2011 10:27:00 Uhr
Christian Kronaus + Erhard An-He Kinzelbach
Fotos: Thomas Ott
Christian Kronaus + Erhard An-He Kinzelbach
und auf zwei Formate beschränkten Öffnungen perforiert. Dem Neubau wird damit eine Maske aufgesetzt, die
einen Bezug zum Bestand herstellt und gleichzeitig der
Organisation des Neubaus alle Optionen belässt. Innen
dient die Lochung einer Vervielfältigung der Ausblicke
und Belichtungssituationen durch Auflösung des konventionellen Fensterformats in drei Teiltypen: das Oberlicht,
den Öffnungsflügel auf üblicher Parapethöhe, und das
Unterlicht. Die Wahl der goldenen Kupfer-AluminiumFassade unterstützt ganz wesentlich den architektonischen Dialog beider Baukörper: der vorherrschende
Gelbton der Bestandsgebäude wird interpretiert, ohne
bloß reproduziert zu werden.
der Bürogeschosse, definieren andererseits aber auch
Warte- und Sitzbereiche, und markieren die Eingangsbereiche zu den Büros. Die vorgeschlagene lineare, pulsierende Raumabfolge erlaubt eine klare Differenzierung
der einzelnen Zonen. An den den Büros zugewandten
Seiten entstehen zudem zusätzliche Stauräume für die
Büronutzung. Für den Benutzer selbst birgt die „harte
Schale“ durch die Fassadenstrategie eine gewisse Flexibilität und damit eine Anpassung an unterschiedliche
Benutzungsanforderungen. In Abhängigkeit von den Anforderungen entsteht in Hinblick auf die notwendige natürliche Belichtung die Möglichkeit einer Grundregelung
für die Standardbüros. Neben den normalen Öffnungsflü-
Das architektonische Konzept
GERICHTSGEBÄUDE
UND VORPLATZ
ST. PÖLTEN
Das Projekt ging aus einem offenen Wettbewerb, den die
Architekten Christian Kronaus und Erhard An-He Kinzelbach gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Vasko+Partner
für sich entscheiden konnten, hervor. Die Erweiterung
und Erneuerung des Gerichtsgebäudes St. Pölten umfasst einen neu entwickelten Zubau für Büronutzungen
sowie die Gestaltung eines repräsentativen Vorplatzes
vor dem historischen Baubestand mit einer darunter
liegenden Tiefgarage.
Städtebaulich schließt der neue Zubau die Lücke zwischen altem Gerichtsgebäude und der angrenzenden
Justizanstalt in Form einer kohärenten Ergänzung des
denkmalgeschützten Baus mit einem zeitgenössischen
Zubau, der einerseits selbstbewusst und eigenständig als
Solitär nach außen wahrnehmbar ist, zugleich jedoch den
historischen Kontext respektiert und zwischen moderner
und historischer Formensprache zu vermitteln vermag.
Die drei Geschosse des Altbaus werden bei gleichbleibender Traufenhöhe barrierefrei mit dem neuen fünfge-
INFOBOX
Christian Kronaus + Erhard An-He Kinzelbach
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70
schossigen Baukörper verknüpft, in dem in erster Linie
Büroräume für das Oberlandesgericht, die Staatsanwaltschaft und das Bezirksgericht untergebracht werden. Der
Platz direkt vor dem bestehenden Gebäude wird zu einem
attraktiven urbanen Platz mit Aufenthaltsqualitäten und
angegliederter Tiefgarage umgestaltet.
Das Gesamtkonzept des Entwurfs entspringt der Fassade
des bestehenden Gerichtsgebäudes. Das betrifft vor allem auch die Gestaltung des Platzes, der zugleich prominent und einladend, jedoch auch zur befahrenen Straße
hin abschirmend wirken soll. Um die Bestandsarchitektur direkt in die Platzgestaltung einzubinden, wird die
Fassadengliederung auf den freien Platz übertragen und
erzeugt damit nicht nur einen Dialog zwischen dem Gebäude und seinem städtischen Freiraum, sondern schafft
ein urbanes Feld aus Elementen, die entsprechend ihrer
Funktionen wie Sitzbank, Pflanztrog, Hochbeet oder
Lüftungselement, unterschiedliche Höhen besitzen. Insgesamt entsteht eine künstliche Landschaft, die zugleich
öffentliche Ruhezone und Freiraum für unterschiedlichste Aktivitäten und Erschließungsmuster ist.
Fassade als Maske
Beim Nebeneinander zwischen Alt und Neu kommt der
Fassade als Schnittstelle zwischen Innen und Außen,
zwischen Gebäude und Stadt eine Schlüsselrolle im
Umgang mit den Dichotomien zwischen Tabula Rasa
und kontextueller Einbindung, dem Monolithischen und
dem Differenzierten, dem Singulären und dem Multiplen
zu. Sie löst mit ihrer Symbiose aus einer perforierten
und einer horizontal linierten Struktur die Diskrepanz
zwischen den Geschoßzahlen beider Baukörper auf und
reguliert den Maßstab des flächenmaximierten Baukörpers. Eingehüllt in TECU-Gold folgt sie einer horizontalen
Bandstruktur, die einer Überlagerung vorgefundener
Altbau-Fugen mit Fugen als Folge der neuen Geschossigkeit entspringt. Zusätzlich ist sie durch die gestreuten
Das Entwurfskonzept teilt das Raumprogramm des
Erweiterungsbaus in dienende und bediente Teile auf.
Daraus resultieren zwei separate Baukörper. Der Hauptbaukörper beherbergt nur Büroräume und die Amtsbibliothek, der dienende Baukörper die Stiegen, den
Fahrstuhl, die WCs und Serverräume. Während dadurch
der Hauptbaukörper im Inneren mehr Flexibilität erlangt,
kommt dem Nebenbaukörper bei der barrierefreien
Anbindung an den Altbau und der Vermittlung zwischen
Alt und Neu eine wichtige Rolle zu. Durch eine gläserne,
architektonische Fuge in Form des Erschließungskörpers
wird sowohl eine Berührung und Verbundenheit als auch
ein klarer Abstand artikuliert. Die Trennung der beiden
Funktionsbaukörper wird auch dadurch verstärkt, dass
sie in ihrem Erscheinungsbild und ihrer Materialität bewußt unterschiedlich behandelt werden.
Im Inneren des Gebäudes wird die Idee der harten Schale
mit weichem Kern aufgegriffen. Dies drückt sich vor allem in den differenzierten „weichen“ Gangbereichen aus,
die sich korrespondierend zur
Erschließung
in bestimmten Bereichen
erweitern und
Aufenthaltsbereiche und integrierte Kommunikationsräume
schaffen, und
gleichzeitig der
geometrisch
harten, kubischen Außenform gegenüber
stehen. Die
Gangzonen
bilden die Horizontalerschließungselemente
Projektinformationen
Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Generalplaner: ARGE Vasko+Partner Ingenieure und Kronaus
Kinzelbach Architekten
BGF Bürogebäude: 2.633m²
NF Bürogebäude: 1.449m²
GrundstücksgröSSe: 600m²
Vorplatzgestaltung: 2.935m²
Baubeginn: 2009
Fertigstellung: 2011
gel werden fest verglaste Oberlichter und Belichtungsöffnungen unterhalb der Parapethöhe vorgesehen. So
erhält jedes Büro durch die unterschiedliche Kombination der verschiedenen Fensterelemente ein gewisses Maß
an Individualisierung, die interessante Ausblicke für die
am Schreibtisch sitzenden Nutzer ermöglicht.
Insgesamt nimmt das neue Gebäude die Eigenschaften
des historischen auf, ohne jedoch auf eine eigenständige, unverwechselbare und zeitgemäße Artikulation zu
verzichten. Durch den dem Material eigenen Glanz erhält
das Gebäude einen angenehmen und warmen Charakter,
der sich im tagesrhythmischen und auch jahreszeitlichen
Wechsel der Lichtverhältnisse kontinuierlich verändert
und so das Gebäude buchstäblich zum Leben erweckt.
71
Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH
Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH
ELEKTRO KLEIN
BERGHEIM
MATTIG PRÄZISION
OBERTRUM
BESTAND: 2008
Neubau eines Produktions- und Verwaltungsgebäudes
für das Unternehmen Mattig Präzision im neuen Obertrumer Gewerbegebiet „Fürnbuch“. Die leichte Hanglage
Richtung Osten ermöglichte eine Aufteilung der Fertigung in 2 Ebenen. Das hangseitig im UG liegende Lager
ist mit den Fertigungsebenen durch einen Materialaufzug
verbunden. An der Süd und Westseite wurden die Kantine, Meisterbüro und der Verwaltungsbereich errichtet. Durch die Verschachtelung der unterschiedlichen
Betriebsbereiche konnte ein sehr kompaktes kubisches
Gebäude, das in seiner Energiebilanz als Niedrigenergiehaus einzustufen ist, entstehen.
INFOBOX
Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH
Hangstraße 1
A-5102 Anthering
Tel.: +43 (0) 6223 / 3134
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72
fertig: 2010
An der Lamprechtshausener Bundesstraße zwischen
Salzburg und Bergheim wurde vom Bauherrn ein aufge-
Projektinformationen
Projektinformationen
Baubeginn: Mai 2008
Fertigstellung: Dezember 2008
Umbauter Raum: 15.055m³
Nutzfläche: 2.670m²
baukosten: rund 3,2 Mio. EUR
Aufgabe: Planung, ÖBA und Projektleitung
Baubeginn: Juni 2009
Fertigstellung: Februar 2010
Umbauter Raum: 3.200m³
Nutzfläche: 947m²
baukosten: rund 772.000,- EUR
Aufgabe: Planung, ÖBA und Projektleitung
lassener Gastronomiebetrieb erworben. Der südseitige
eingeschossige Flügel des Gebäudes wurde bereits vorab
vom Auftraggeber für den Elektroinstallationsbetrieb
adaptiert. Unsere Aufgabe war, den restlichen Bestand
für die Unterbringung eines Küchenstudios mit angeschlossener Tischlerei neu zu gestalten. Das Gebäude
sollte eine neue Identität bekommen, ein modernes
Erscheinungsbild mit dem sich die darin befindlichen
Betriebe präsentieren können. Dazu haben wir das Gebäude Richtung Norden erweitert und bis zum zentralen
Bestandsbaukörper aufgestockt. Das neu aufgesetzte
Obergeschoß wurde komplett als Holzbau mit einer Hülle
aus Titanzinkblech für die Tischlerei geplant, das Erdgeschoß wurde für das Küchenstudio neu adaptiert.
73
Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH
hotel ammerhauser
anthering
Projektinformationen
Bauetappen: 3 seit 2007
Wintergartenrestaurant, Garten & Umbau Rezeption
Neubau Bettentrakt & Seminarzentrum, Eingang & Hotelbar
Neugestaltung Zimmer im Altbestand
baukosten: rund 4,4 Mio. EUR
aufgabe: Planung, Einrichtungsplanung, ÖBA und Projektleitung
Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH
W&H DENTALWERK
BÜRMOOS
Projektinformationen
Baubeginn: März 2007
Fertigstellung: November 2008
Umbauter Raum: 49.000m³
Nutzfläche: 8.700m²
baukosten: rund 14,5 Mio. EUR
Aufgabe: Planung, ÖBA und Projektleitung
Beim Werk II des Bürmooser Herstellers von zahnmedizinischen Instrumenten haben wir nach Gewinn des
geladenen Wettbewerbes den Auftrag zur Realisierung
einer weiteren Ausbaustufe dieses Standortes erhalten. Zum bestehenden Produktionsbaukörper wird ein
zusätzlicher Fabrikationstrakt angefügt und mit einem
darüber liegenden zweigeschossigen Büroriegel verbunden. Verschiedene Verwaltungsabteilungen des Unternehmens werden in diesen Verwaltungsbau übersiedeln.
Dazu wurde im Sommer 2008 noch ein zusätzlicher
Verwaltungsbaukörper für die Geschäftsleitung sowie
für Präsentationsräumlichkeiten als neuer „Kopfbau“ ins
Ensemble eingefügt.
Seit 2006 gibt uns die Familie Ammerhauser das Vertrauen die Renovierungen und Erweiterungen ihres Hotels zu
gestalten. Dabei verfolgen wir die Linie, das Haus grund74
sätzlich in seiner traditionellen Art zu erhalten, innen
jedoch das Bauwerk und die Einrichtung zeitgemäß neu
zu gestalten und auch funktional zu verbessern.
75
Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH
hopferwieser AG
lamprechtshausen
In Lamprechtshausen, einer Landgemeinde im nördlichen
Salzburger Flachgau hat die Firma Hopferwieser ein Grundstück zur Errichtung eines neuen Zentrallagergebäudes
angekauft. Eine Fläche von rund 30.000 m2 stand für die
Planung des Projektes zur Verfügung. Einer der Planungsschwerpunkte war es, Lösungen zu finden die zum einen die
optimale wirtschaftlich, logistische Nutzung des Projekts
gewährleisten, aber auch, die für die Umgebung unverhältnismäßig große Baumasse mit etwa 125.000 m³ in
das Landschaftsbild einfügen. Das wurde einerseits durch
den massiven Einschnitt in das Richtung Südosten ansteigende Gelände, der an maximaler Stelle etwa sieben Meter
beträgt, erreicht. Die 75 Grad steile, mit Weidenstecklingen
befestigte Böschung bewirkt, dass das Gebäude an der
Süd- und Ostfassade für den Betrachter in der Umgebung
nur etwa fünf bis sechs Meter hoch erscheint. Die zur Landesstraße hin offene Nord- und Westfassade wurde stark
gegliedert und mit pultförmigen Dachfaltungen von zwölf
bis auf eine Höhe von knapp fünf Meter reduziert.
Der Firma Hopferwieser, als Holzhandelsunternehmen, war
es ein Anliegen den Werkstoff Holz vielseitig zu verwenden.
Zudem war es erforderlich in der Halle ohne Zuhilfenahme
aufwändiger technischer Hilfsmittel annähernd gleichbleibende klimatische Bedingungen, zur Lagerung der
76
Projektinformationen
Baubeginn: Mai 2010
Fertigstellung: Februar 2011
Umbauter Raum: 120.000m³
Nutzfläche: 12.800m²
baukosten: rund 7,2 Mio. EUR
Aufgabe: Planung, Einrichtungsplanung, ÖBA und Projektleitung
Holzwerkstoffe zu schaffen. Die gesamte Halle und das
Bürogebäude wurden, außer tragenden Stützen, Brandwänden und Deckenelementen, komplett in Holzbauweise
errichtet. Das Bürogebäude erhielt eine Gebäudehülle aus
Glas und Lärchenholz zusätzlich geformt mit einer vorgehängten Fassade aus Lärchenlatten zur Beschattung der
Büroräume. Im Hallenbereich kamen Holzriegelwände zur
Ausführung die mit einer textilen Membran als Außenhülle
bespannt wurden. Lediglich im Bereich der Verladehalle
wurden, um mechanischen Beschädigungen vorzubeugen,
massive Stahlbetonwände mit vorgehängten Sichtbetonelementen gewählt. Mit der Auswahl von Holz, speziell aber
mit der für Industriebauten bisher eher unüblichen textilen
Membranen wurde versucht das Konstruktionskonzept,
aber auch die Unternehmensphilosophie nach außen in eine
eigenständige Erscheinung zu transportieren.
Ende Mai 2010 wurde mit Errichtung der rund 11.000 m²
Halle und dem Büro- und Ausstellungsbaukörpers, mit einer Fläche von etwa 2.300 m², begonnen. Die Übersiedlung
ins neue Lager erfolgte im Dezember 2010, die Büroräume
konnten im Februar 2011 bezogen werden. Nach Fertigstellung der Außenanlagen konnte das Bauwerk im Mai
2011 eröffnet werden.
Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH
wohnhaus
nussdorf
Aufschließung des Grundstücks hatte Überlegung für
die Gestaltung des Hauses mit einem Hanggeschoss,
in dem die Kinderzimmer, Schlafräume untergebracht
wurden zur Folge. Auf dieser Ebene konnte unter Ausnutzung der Topographie eine relativ ebene Rasenfläche als Spielbereich für die Kinder erreicht werden. Im
oberen Geschoss wurden der Wohnraum mit Küche und
einer gedeckten Terrasse untergebracht. Von hier aus
bietet sich den Bewohnern, über die Dächer der Gemeinde Nußdorf hinweg, ein wunderbarer Ausblick ins
Voralpengebiet.
Projektinformationen
An einem nach Westen hin abfallenden Ausläufer des
Haunsberges wurde im Jahr 2010 dieses Wohnhaus in
der Gemeinde Nußdorf realisiert. Der Bauherr wünschte sich ein kompaktes funktionelles Haus, hatte aber für
die Umsetzung des Projektes klare Budgetvorstellungen die es einzuhalten galt. Die vorhandene bergseitige
Baubeginn: Juni 2010
Fertigstellung: Februar 2011
Umbauter Raum: 1.331m³
Nutzfläche: Wohnfläche 242m², Garage 35m²
baukosten: rund 380.000,- EUR
Aufgabe: Planung, ÖBA und Projektleitung
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Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH
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80
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© Rainer Iglar
© Rainer Iglar
PFIFFIGE WOHNUNGEN FÜR HELLE KÖPFE
Pünktlich zum Start des Wintersemesters 2011/2012 hat die Heimat Österreich das neue PMUStudentenwohnheim der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität fertiggestellt. Am 2. September wurde das innovative Projekt feierlich eröffnet.Das PMU-Studentenwohnheim steht je nach
Bedarf auch Studierenden anderer Salzburger Universitäten und Fachhochschulen zur Verfügung.
Im Rahmen des Projekts „Stadtwerk Lehen“ errichtete die Heimat Österreich im Nordteil des Gesamtareals ein Studentenwohnheim für die
Paracelsus Medizinische Privatuniversität. Das Konzept ist ebenso einfach wie gut durchdacht: eine moderne 1-Bett-Garconniere inklusive Bad,
Kochnische und Internetanschluss bei einer Wohnfläche von ca. 22 Quadratmetern. Damit haben die jungen Leute alles, was eine adäquate
Unterkunft dem studierenden Geist bieten muss: ausreichend Platz, die Privatsphäre bleibt gewahrt, die Uni ist in unmittelbarer Nähe und der
Preis ist auch für Studenten erschwinglich, (€ 360.--/Monat, ermäßigt für sozial bedürftige Studierende gemäß Studentenwohnheimgesetz).
Vier der insgesamt 97 Zimmer sind zudem behindertengerecht ausgestattet.
Das PMU-Studentenwohnheim ist exakt auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten. Die Architektur des Gebäudes, die frische Farbgebung und Details wie beispielsweise eine „Kommunikations-Stiege“, auf der sich die BewohnerInnen treffen und austauschen können sowie
vier Aufenthaltsräume mit Sitzgruppen schaffen ein Umfeld, in dem sich die Studierenden schnell zusammenfinden und wohlfühlen.
Besonderes Augenmerk wurde bei der Konzeption des Gebäudes auf Energieeffizienz gelegt. Gezielte Maßnahmen wie die Verwendung von
ökologischen Baustoffen, der Einsatz einer leistungsstarken Solaranlage oder die Erhöhung des Wirkungsgrades durch innovative Wärmepumpen
tragen ihren Teil zu einem umfangreichen und ausgeklügelten Energiesystem bei.
Die Baukosten des Wohnheims beliefen sich auf ca. 5,9 Mio. Euro, von denen über 5 Mio. mittels Förderungsdarlehen des Landes Salzburg
finanziert wurden. Betrieben wird das vom Architekturbüro Forsthuber & Scheitauer geplante Wohnheim vom Salzburger Studentenwerk, Mieter
des Objekts ist die PMU Service GmbH.
© Rainer Iglar
© Rainer Iglar
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© Rainer Iglar
Heimat Österreich gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft m.b.H. 83
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Inserentenverzeichnis
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Scheiber Möbel GmbH & Co KG / S.62
Allgemeine Bau Chemie / S.78
Jöbstl Andreas / S.33
Schmölzl Baugesellschaft mbH / S.5
Alpine Bau GmbH / S.15, 64
Josko Fenster und Türen GmbH / S.34
Schubrig GmbH / S.8
Altendorfer Gerhard Bau- und Möbeltischlerei / S.76
Kaar Christian GmbH & Co KG / S.40
SHT Haustechnik AG / U4
Baurent GmbH & Co KG / S.76
Klaner Christian e.U. Tischlerei / S.66
Siemens AG Österreich / S.43, 78
Bayer Bau GmbH / S.66
Klenk & Meder GmbH / S.8
STRABAG AG / S.5
Berger Bruno GmbH / S.25
Kofler Günther / S.78
Sturm Zivilgeometer / Vermessung / S.78
Boden System Technik GmbH (BIOLITE) / S.30
KONE AG / S.6, 21, 36, 47, 69
Tauchner GmbH / S.36
Brunner Bau GmbH / S.11
Kremser Alfred / S.19
Taxer Michael / S.12
Bürgler & Mooslechner GmbH / S.21
Kreuzer International GmbH / S.67
TH Anlagenbau GmbH / S.41
Dietrich Luft+Klima GmbH / S.46
Kronbichler Estriche GmbH / S.64
Themessl GmbH / S.65
Dürnberger Helmut GmbH / S.77
KS Management GmbH / S.39
ThyssenKrupp Aufzüge GmbH / S.46
Duschek Rudolf Ing. GmbH / S.52
Kumpfmüller Baugesellschaft mbH & Co KG / S.57
Unger Stahlbau GmbH / S.33
EAV Elektro- Anlagen u. Verteilerbau gmbH / S.77
Licht Design Leuchtenbau- u. Handels-GmbH / S.62
Wagner Markus Hafner & Fliesenlegermeister / S.76
Eberl GmbH & Co KG / S.62
Lieb Bau Weiz GmbH & Co KG / S.14, 49, 52
Wallner Tapezierer & Raumausstatter / S.76
Empl Baugesellschaft mbH / S.62
M-O-A-B Mair Albert / S.25
Faistauer Schlosserei GmbH & Co KG / S.47
Maier Holzbau GmbH & Co KG / S.25
"Waser Best Energy Performance
Energieoptimierung & Anlagenbau GmbH / S.47"
Fensterbau Salzburg GmbH / S.78
Mayr Karl GmbH & Co / S.47, 62
Fischer & Co Luft-u.Klimatechnik / S.30
Meidl Tischlereiges.mbH / S.46
Genböck Fritz DI Generalplanung / S.54
Modl GmbH / S.76
Glas Siller GmbH / S.62
Niedermayr Tischlerei / S.76
Gra Ma Cer & mehr Exklusive by Langegger / S.16
Pabinger Tischlerei GmbH & Co KG / S.77
Gruber Sauna RM Wellness GmbH / S.79
Palffy Weißpriacher Möbelprodukte GmbH / S.19
Habiger Ziviltechniker GmbH / S.33
Pausch Gerhard Elektrotechnik / S.19
Hammerl & Fischbacher GmbH / S.33
Penninger Johann Bau- & Möbeltischlerei / S.77
"HANEL Ingenieure
DI Carlo Chiavistrelli GmbH / S.62"
Pesendorfer GmbH / S.37
Haslinger Stahlbau GmbH / S.27
Heigl Hubert Glaserei / S.77
"Heimat Österreich gemeinnützige Wohnungs-und
Siedlungsgesellschaft m.b.H. / S.80, 81"
Honeywell Austria GmbH / S.29
Huber GmbH / S.76
Huber GmbH & Co KG / S.77
84
Wehle Gebrüder GmbH / S.36
Weissofner GmbH & Co KG GLAS+METALL / S.47
YIT Austria GmbH / S.4
PlanTEC / S.25
PlanungsCompany GmbH / S.25
RFG Engineering GmbH / S.53
RITTAL Schaltschränke GmbH / S.53
RS Edelstahl GmbH / S.62
Russegger Bau GmbH / S.22
Sailer GmbH & co KG / S.77
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