Architektur Journal Internationales Fachmagazin Winter 2011/2012 1 Vorwort Mit jeder Ausgabe unseres Fachmagazins versuchen wir, aktuelle Trends in der österreichischen Architekturlandschaft aufzuzeigen und einen Überblick über Konzepte sowie über laufende und bereits realisierte Projekte zu bieten. Wir wollen neueste Entwicklungen präsentieren, die auf den unterschiedlichsten Sektoren neue Maßstäbe setzen. Gebäude mit öffentlicher Widmung werden ebenso vorgestellt wie infrastrukturelle Bauwerke oder Wohnbauten. Der Fokus der Planer liegt dabei auf den unterschiedlichsten Schwerpunkten, beispielsweise angeführt seien hier Ökologie, Stadtplanung, technische Konstruktion, soziale Elemente u. v. m. „ALS DESIGNPAPST EMPFEHLE ICH DIE FENSTERBIBEL VON INTERNORM.” Fenster von Internorm erfüllen höchste Ansprüche an Qualität, Design und Sicherheit. Das neue Fensterbuch bekommen Sie jetzt bei Ihrem Internorm-Partner. 2 www.internorm.at Das Internorm Fensterbuch. Die ganze Auswahl von Europas führender Fenstermarke. Architektur ist mehr als das Planen und Bauen von Gebäuden. Wie kaum eine andere Disziplin nimmt sie gestaltend und vermittelnd Einfluss auf die kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung unserer Zeit. Der Architekt beeinflusst durch sein Schaffen, durch die Umsetzung seiner Ideen und Vorstellungen den Prozess kulturellen Wandels und kann als Trendsetter und Wegbereiter architektonischen und städtebaulichen Fortschritts verstanden werden. Als Experte steht er zwischen Baukunst aktuellen oder historischen Zuschnitts auf der einen und angewandter Technik auf der anderen Seite. Diesen Wandel sowie die Synergie zwischen kultureller Entwicklung und schöpferischer Gestaltung versuchen wir, in unserem Architektur Journal anhand aktueller Beispiele zu beleuchten. Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser Neben Architekten, Baumeistern, Planern und Bauingenieuren sollen mit unserer Zeitschrift auch jene angesprochen werden, die als Zuseher und Interessierte am Prozess des Bauens und der Gestaltung der Umwelt und der Umgebung teilnehmen und deren Interessenschwerpunkt auf hochwertiger Architektur und ihrem inhaltlichen Umfeld liegt. Architektur Journal informiert über das Architekturschaffen in umfassender Form. Aktuelles Baugeschehen und repräsentative Bautätigkeit werden ins Blickfeld gerückt. Ausgewählte Projekte veranschaulichen das breite Spektrum des Themas Architektur. Es werden Funktionalität, baukonstruktive Besonderheiten, Wirtschaftlichkeit und energetische Aspekte berücksichtigt. Dabei sind wir um reiche Bebilderung bemüht, um die neuen, in der Bauwelt gesetzten Akzente auch lebendig darstellen zu können. Architektur Journal versteht sich als Informationsmedium und als Mittler. Den LeserInnen danken wir sehr herzlich für ihr Interesse. Weiters möchten wir auch Architekten und Verantwortlichen aus der Baubranche für die enge Zusammenarbeit Dank sagen. Herbert Klüber und das Architektur Journal-Team 3 Inhaltsverzeichnis 4 Architektur Journal Vorwort 1 Architektur Journal Unipark Nonntal, Salzburg 3 Architektur Journal Restaurant Goldene Zeiten, Wien 7 Architektur Journal Aussichtsplattform Glocknerblick 9 Gasteiner Bergbahnen AG Wohnhaus O. Steyr 11 BOA architects Wohnhaus, Dorfgastein 12 philipp architekten Airport Logistic Centers, Wien 13 Kreiner & Partner Architekten ZT GmbH Eisfabrik 3, Ospelgasse 14 Kreiner & Partner Architekten ZT GmbH Akazia Terrassen, Oberlaaer Straße 15 Kreiner & Partner Architekten ZT GmbH Kindergarten, Ternitz 15 Kreiner & Partner Architekten ZT GmbH Schulzentrum, Rauris 16 Kaiserer Bau Villa Rebenburg, Grundlsee 17 Architekten Scheicher ZT GmbH Umbau Pfarrhof, Mariapfarr 18 Architekten Scheicher ZT GmbH Bezirksbauernkammer, St.Johann 20 Architekten Scheicher ZT GmbH Volksschule, Annaberg 22 Gemeindeamt Annaberg-Lungötz Bergbahnen Gerlospass-Königsleiten 23 Gerlospass-Königsleiten Bergbahnen GmbH Klinikum, Klagenfurt 26 Arge Architekten LKH Klagenfurt Neu Sochor Bauzentrum, Wien 31 A. Sochor & Co Ges.mbH Haus W. Attersee 34 arnfelser solare architektur Hotel Alm.Gut 35 Thurner Architektur Hotel Winzer, St. Georgen im Attergau 37 Hotel Winzer FREISPIEL / Kindergarten V. Guntramsdorf 38 g.o.y.a. / group of young architects Kommunikation des Raumes, Linz 40 RIHL.STEGER Architekten + Manuel Schilcher Kindergarten Sparefroh 41 Arch. DI Max Stoisser ZT GmbH Wohnhaus Bergstraße 2A 42 Immobilien Bauträger AG Wohn-& Geschäftshaus, Max-Ott-Platz 44 Immobilien Bauträger AG Univ.Klinik, Pflegestation West 48 Ederer+Haghirian Architekten ZT-OG Lebenshilfe Weiz, Tageswerkstätte 50 Ederer+Haghirian Architekten ZT-OG Salzburger Nachrichten, Rechenzentrum 53 DI Fritz Genböck + conova Meggenhofen, Gemeinde & Pfarrzentrum 56 TWO IN A BOX ARCHITEKTEN Hotel Krallerhof, SPA-Anlage 58 Atelier 3 / Architekten Hartl + Heugenhauser Neue Heimat Tirol, Wohnbau 63 teamk2 architects ZT GmbH Wohnhaus Hieblinger, Bodensdorf 65 Architekt DI Werner THURNER Pension zur Goldschmiede, Grieskirchen 66 ISA STEIN Studio SPA Hotel Bründl 67 ISA STEIN Studio Gerichtsgebäude und Vorplatz, St.Pölten 68 Christian Kronaus + Erhard An-He Kinzelbach Mattig Präzision, Obertrum 70 Robert Gabriel, MSc Baumeister GmbH Elektro Klein, Bergheim 71 Robert Gabriel, MSc Baumeister GmbH Hotel Ammerhauser, Anthering 72 Robert Gabriel, MSc Baumeister GmbH W&H Dentalwerk, Bürmoos 73 Robert Gabriel, MSc Baumeister GmbH Hopferwieser AG, Lamprechtshausen 74 Robert Gabriel, MSc Baumeister GmbH Wohnhaus, Nussdorf 75 Robert Gabriel, MSc Baumeister GmbH Inserentenverzeichnis 82 Architektur Journal Impressum 84 Architektur Journal UNIPARK NONNTAL SALZBURG Tolle Ausblicke und ein revolutionäres Heizsystem: Damit punktet der neue Unipark Nonntal in Salzburg. Die neue Heimat der Kultur- und Geisteswissenschaftlichen Fakultät setzt Maßstäbe im modernen Bildungsbau. Das Projekt umfasst auf rund 30.000 m² Nettogrundrißfläche zwei Untergeschoße für Bibliothek und Tiefgarage sowie Erdgeschoß und drei darüber liegende Etagen. Das neue Universitätsgebäude setzt nicht nur technische, sondern auch städtebauliche Akzente. Die Einbeziehung der Altstadt durch das offene Erdgeschoß und der Festung Hohensalzburg als vielleicht beste Aussicht, die eine Uni in Österreich bieten kann. Doch heute zählen auch bei Gebäuden nicht mehr nur Äußerlichkeiten: die wahre technische Innovation verbirgt sich nämlich in der kühlen Erde unter dem Bauwerk. Mit der neuen Heizungs-/Kühlungsanlage ergibt sich ein gewaltiges Sparpotenzial – bis zu 50% der Heizleistung. 5 Architektur Journal Architektur Journal Projektinformationen AUSHUB: ca. 51.000 m³ BETON: ca. 27.000 m³ BETONSTAHL: ca. 3900 Tonnen KONSTR. STAHL: ca. 1400 Tonnen ELT-LEITUNGEN: ca. 135km BAUBEGINN: 2007 FERTIGSTELLUNG: 2011 NETTOGRUNDRISSFLÄCHE: 29.800 m² ERRICHTUNGSKOSTEN NETTO: rund 55 Mio. BAUHERR: Bundesimmobiliengesellschaft mbH NUTZER / MIETER: Universität Salzburg PLANUNG: Storch, Ehlers & Partner, Hannover, Deutschland www.strabag.com »DER GRUNDSTEIN UNSERES ERFOLGES LIEGT IM SOLIDEN FUNDAMENT« STRABAG AG, Hochbau 5600 St. Johann im Pongau /Österreich Urreiting 92, Tel. +43 6462 2337-0 Heizung • Lüftung • Kälte • Sanitär • Sprinkler Elektrischer Anlagenbau Facility Management Service & Dienstleistungen für Gebäudetechnik Tel.: +43 (0)50606 • www.yit.at 6 Schmölzl Bau GmbH & Co. KG Lagerhausstraße 47 . A-5071 Wals Tel. +43(0)662 85 7009-0 . Fax -90 7 Architektur Journal _o^k`ebkmobjfbobW hlkb=ÉêÜ®äí=~äë=ÉêëíÉê=^ìÑòìÖëÜÉêëíÉääÉê=ÇáÉ łbåÉêÖáÉÉÑÑáòáÉåòâä~ëëÉ=^“ ÑΩê=ÉáåÉå=pí~åÇ~êÇ~ìÑòìÖ a~=Ñ®Üêí=~ìÅÜ ÇáÉ=rãïÉäí=Öìí ^ìÑòΩÖÉ=ëáåÇ=hê~ÑíÑ~ÜêòÉìÖÉK=^ìÑòΩÖÉ=ëáåÇ=ä~åÖäÉÄáÖK=a~=áëí=Éë=åáÅÜí= ÉÖ~äI=ïÉäÅÜÉå=páÉ=~ìëï®ÜäÉåK=páÉ=ÄÉëíáããÉå=Ç~ãáí=ïÉëÉåíäáÅÜ=ÇáÉ= båíïáÅâäìåÖ=fÜêÉê=båÉêÖáÉâçëíÉå=ìåÇ=ÇáÉ=^ìëïáêâìåÖÉå=~ìÑ=ìåëÉêÉ= rãïÉäíK jáí=ÇÉã=báåÄ~ì=ÉáåÉë=åÉìÉå=hlkb=jçåçpé~ÅÉ∆ â∏ååÉå=Äáë=òì=TM=B= båÉêÖáÉ=ÉáåÖÉëé~êí=ïÉêÇÉåK ïïïKìãïÉäí~ìÑòìÖKÅçã WIEN Seit über zehn Jahren haben wir den Ruf, das beste chinesische Restaurant des Landes zu sein, das von Gourmetkritikern und Kennern gleichermaßen gepriesen und geschätzt wird. Endlich können wir allen Liebhabern der chinesischen Küche im neuen „Goldene Zeiten“ im ersten Wiener Bezirk eine angemessene Bühne für unsere Kochkunst bieten. fÜêÉ=båíëÅÜÉáÇìåÖ=ÜÉìíÉI=Ü~í=~ìÅÜ=áå=g~ÜêòÉÜåíÉå=åçÅÜ=_ÉÇÉìíìåÖK jáí= hlkb=^ìÑòΩÖÉå=íêÉÑÑÉå=páÉ=ãáí=páÅÜÉêÜÉáí=ÇáÉ=êáÅÜíáÖÉ=båíëÅÜÉáÇìåÖW tÉáíÉêÉ=fåÑçêã~íáçåÉå=ìåíÉêW Restaurant Goldene Zeiten hlkb=^âíáÉåÖÉëÉääëÅÜ~Ñí NOPM=táÉå=cçêÅÜÜÉáãÉêÖ~ëëÉ=PQ qÉäW=USP=STM====c~ñW=USP=ST=OON ïïïKâçåÉK~í Es vereint ein klares, modernes Design mit einer warmen entspannenden Atmosphäre. Dieses stimmungsvolle und edle Ambiente findet seine Entsprechung auch in den Speisen, die hier zubereitet werden. Die Elektroinstallation wurde von der Firma Klenk & Meder Elektrotechnik ausgeführt. aÉÇáÅ~íÉÇ íç=mÉçéäÉ=cäçï qj 9 Architektur Journal GASTEINER BERGBAHNEN AG Aussichtsplattform „Glocknerblick“ In den letzten Jahren legte die Gasteiner Bergbahnen AG ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung eines ganzjährigen Angebotes. Rund 7,5 Millionen Euro wurden im Sommer 2011 dafür investiert. Neben den Skispaß haben wir auch einen besonderen Nervenkitzel zu bieten: „Wandern auf höchstem Niveau“ heißt es, wenn Skifahrer ihre Skier abschnallen und sich über Europas höchstgelegene Hängebrücke oder auf die neu errichtete Aussichtsplattform „Glocknerblick“ wagen. Beide können übrigens auch von NichtSkifahrern problemlos erreicht werden, führen doch gemütliche Kabinenbahnen sowohl von Bad Gastein als auch vom Skizentrum Angertal direkt auf den Stubnerkogel. Der Stubnerkogel in Bad Gastein profiliert sich immer mehr als DER Aussichtsberg in Gastein: Neben der 140 Meter langen, sanft im Wind schwankenden Hängebrücke thront jetzt direkt gegenüber eine neue, attraktive Aussichtsplattform mit dem bezeichnenden Namen „Glocknerblick“. E L E K T R O T E C H N I K KLENK & MEDER WIENER NEUDORF Die Niederlassung Wiener Neudorf betreut optimal den Süden von Wien und Niederösterreich von Baden bis Neunkirchen. Das fünfköpfige Team bietet alles rund ums Thema Elektroinstallation: vom Anschließen einer Steckdose bis hin zu komplexen Lösungen. Landes- und Bundesbauten, Hotels und Wohnbauten gehören genauso zu den Referenzprojekten wie große Industrie- und Gewerbeanlagen. Die Kompetenz und der Erfolg der qualifizierten Mitarbeiter spiegeln sich in der hohen Kundenzufriedenheit wider. Viele Stammkunden vertrauen auf das Know-how der Niederlassung Wiener Neudorf – und das schon seit Jahren. Die Kompetenz der Niederlassung Wiener Neudorf schafft Sicherheit. Sicherheit schafft Vertrauen. Tr i e s te r s t r a ß e 1 0 2 3 5 1 Wi e n e r N e u d o r f Te l + 4 3 2 2 3 6 2 0 5 4 2 0 w r. n e u d o r f @ k l e n k . a t www.klenk.at 10 „Es waren die begeisterten Reaktionen der Gäste auf die neue Hängebrücke, die uns den entscheidenden Impuls gaben, den Aussichtsberg Stubnerkogel um eine weitere Attraktion zu bereichern“, berichtet Bergbahnen-Vorstand Franz Schafflinger. Anfang Juli wurde die Aussichtsplattform fertig gestellt. Sie eröffnet allen Besuchern, die sich hier herauf wagen, einen fantastischen Ausblick auf Österreichs höchsten Berg, den Großglockner (3.798 m). Der Durchmesser des runden Aussichtsplateaus beträgt sieben Meter. Die nach den Plänen der Saalfeldener Architekten Innerhofer oder Innerhofer errichtete Plattform besteht hauptsächlich aus Stahl und Holz. Seitlich abgesichert ist die Plattform durch ein blickdurchlässiges Maschendrahtgitter. Im vorderen Bereich, der über die Hangkante hinausragt, befinden sich im Boden eingelassene Glasöffnungen, die einen freien Blick in den Abgrund zulassen. Franz Schafflinger: „Da traut sich bestimmt nicht jeder drüber, das ist nur für Schwindelfreie!“ Den Zugang zu dieser neuen Plattform bildet ein leicht ansteigender Steg. Ziel dieser zusätzlichen Attraktionen ist eine ganzjährige Nutzbarkeit und ein Angebot für eine breitere Gästeschicht. Wintersportler, aber auch Nicht-Skifahrer haben damit ihre Freude. Darüber hinaus ist man auf Barrierefreiheit bedacht. „Besonders stolz sind wir darauf, dass wir mit den zwei Kabinenbahnen zwischen Bad Gastein (Stubnerkogelbahn) und dem Angertal (Senderbahn) auch im Winter für die Nicht-Skifahrer eine „Wander-Schaukel“ anbieten können“, so Schafflinger. Mit diesem zusätzlichen Angebot hofft er auch Tagesausflügler aus der Stadt Salzburg und Umgebung anlocken zu können. Europarekord in Gastein Die Hängebrücke auf dem Stubnerkogel in Bad Gastein bricht gleich zwei europäische Rekorde: Sie ist die erste Hängebrücke in 2.300 m Höhe und noch dazu ganzjährig begehbar. Wer das Restaurant in der Bergstation der neuen Stubnerkogelbahn besucht, und dann nur wenige Meter weiter die neue Hängebrücke betritt, spürt echten Nervenkitzel: Die 140 Meter lange und gerade mal einen Meter breite schwingende 11 GASTEINER BERGBAHNEN AG BOA architects Wohnhaus O. STEYR Seilkonstruktion führt direkt von der Terrasse des Bergrestaurants bis zur Senderanlage. Schwindelfreiheit und starke Nerven sind beim Überqueren gefragt. Nur ein Geländer aus Maschendraht trennt Abenteuer suchende Gipfelstürmer vom 28 Meter tiefen Abgrund. Freeride Info Base Die Gasteiner Bergbahnen machen Sportgastein ab kommenden Winter zum Freeride-Kompetenzzentrum. Gemeinsam mit den Spezialisten von Programat wurde eine Freeride Info Base entwickelt, die im Bereich der Bergstation in Sportgastein aufgestellt wird: Sie verfügt über sämtliche Sicherheitshinweise bis hin zu Routenbeschreibungen, einem „PiepsTester“ und einem Info Screen. Lawinensuchfeld Sicherheit steht an oberster Stelle. Daher wird am Talboden in Sportgastein ein Lawinensuchfeld eingerichtet: Hier haben die Wintersportler die Möglichkeit den Ernstfall anhand von bereits vergrabenen Piepsgeräten zu üben. Ski amadé Guide Das Herzstück des „Ski amadé Guide“ ist ein GPS-basiertes Navigationssystem, das den Skifahrer entsprechend seines INFOBOX GASTEINER BERGBAHNEN AG Bundesstraße 567 | 5630 Bad Hofgastein Tel. +43 (0) 6432 6455-142 [email protected] www.skigastein.com 12 fahrerischen Könnens und seiner Präferenzen zu jenen Pisten führt, die ihm persönlich das größte Skivergnügen bereiten. Während des Skitages kann sich der Gast somit an individuellen Routen durch die Pistenlandschaft orientieren, die auf den eigenen Fahrstil und Kondition abgestimmt sind. Zudem können User mit der neuen App bereits zu Hause oder auch vor Ort detaillierte Informationen zu den Skigebieten abrufen, wie etwa die aktuelle Wetter- und Schneelage oder die Zimmerverfügbarkeit. Die eigenen Routen können gespeichert werden. Free-WLAN Um das APP bestens nützen zu können wird auch unser WLAN Angebot erweitert. Ab heuer wird man nicht nur im Skizentrum Angertal, sondern auch an vielen weiteren Standorten im Gasteiner Skigebiet und in ski amadé kostenloses Internet empfangen können. Jedes WLAN-taugliche Gerät – Smartphone, iPad oder Laptop – kann sich im Umkreis von 150 Metern um einen der über 250 Access Points in den 5 Skiregionen kostenlos einwählen. Die Hotspots befinden sich in zahlreichen Tal- und Bergstationen der 22 Seilbahngesellschaften des Skiverbundes und in einigen Skihütten und Bergrestaurants. Die extreme Hanglage des Grundstücks gepaart mit dem Wunsch auf der baurechtlich möglichst höchsten Ebene zu wohnen, die beste Fernsicht auf den Steyrer Hausberg und die entfernten Ennstaler Alpen zu bekommen, jedoch trotzdem möglichst barrierefrei das Haus zu erschließen und dies bei einer zeitlosen schlichten und schlanken Architektursprache waren die besonderen Herausforderungen an die Planung. Die erste Terrassierung des Geländes erfolgt mittels einer, dem Fugenbild des Garagentors folgender Sichtbetonstützmauer. Mittels eines Aufzugs im tiefsten Berginneren werden die weiteren Geschoße, das Kindergeschoß sowie das darüber liegende Wohn-Schlafgeschoß der Eltern erreicht. Die südlich ausgerichteten, mit einer vorgelagerten ebenen Holzterrasse ausgestatteten Kinderzimmer führen mittels einer mit Travertin verkleideten Attikamauer der Garage auf die großzügige ebene Spielwiese. Die weitere Terrassierung erfolgte über eine den Pool einschließende Stützmauer, welche ebenfalls in großformatigem Travertin des erarbeiteten Fugenbildes verkleidet wurde. Diese Fugenteilung läuft über die Stützmauerkante in die Terrassenoberfläche in den Travertinstein der Pool- und Hauptterrasse weiter. Das oberste Geschoß bildet in seiner langgestreckten schlanken Rahmenform über die gesamte Seitenlänge sowie einer großzügigen überdachten Terrasse in weißer Putzoberfläche den Abschluss des Gebäudes. Die im Zentrum befindliche Poolterrasse mit bündig integriertem Panoramapool ist über vollkommene Verglasungen von jedem Raum im Obergeschoß ersichtlich und bildet den optischen Mittelpunkt des Gebäudes. Hinter dem Obergeschoß findet sich eine weitere Grünfläche, gefasst von einer grob geschlagenen Natursteinmauer, welche das Kräuterbeet sowie die Beerenpflanzen beinhaltet. INFOBOX BOA architects Waltherstraße 20 4020 Linz Tel. +43 (0) 732 781911 [email protected] www.boa-architects.at 13 philipp-architekten Kreiner & Partner Architekten Ziviltechniker GmbH innerhalb des Gebäudes wird über die gesamte Nordfassade natürlich belichtet und damit erfolgt auch hier ein Bezug zum Außenraum. WOHNHAUS Dorfgastein Städtebau. In die heterogene Bebauungsstruktur der Umgebung – bestehend aus Einfamilien- und Reihenhäusern bis hin in zweiter Reihe zu Hotels und Gasthöfen – wurde das erste Baulos der Wohnanlage im Ortsteil Trensbach von Dorfgastein unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen, wie z.B. die Hochspannungsleitung der ÖBB, sanft in das Grundstück eingesetzt. Durch diese situative Setzung wurde eine räumliche Verzahnung mit der Umgebung geschaffen und somit entstand in der Pfarrfeldstraße ein Quartier mit einer eigenen erkennbaren Identität. Das Erscheinungsbild des Baukörpers ist geprägt durch eine wohnliche und freundliche Ausstrahlung, erzeugt durch die zurückhaltenden Fassadenfarben, den zeitlos eleganten Umrahmungen der Fenster, sowie die Balkonrahmenelemente. Erschließung. Erschlossen wird das Areal über die Pfarrfeldstraße. Durch die Hochspannungsleitung der ÖBB sowie der Fahrraddurchwegung wird die Verkehrszone vorgegeben. Die bewusst vom Wohnbau getrennten Abstellplätze schufen sichere Freibereiche. Eine Fußwegerschließung verbindet die PKW-Abstellfläche und den Gemeinschaftsbereich mit dem Wohngebäude. Der Erschließungskern INFOBOX philipp-architekten Filiale Wien fichtengasse 585 Marxergasse 29/3 5582 st. michael 1030 wien Tel.: +43 (0) 6477 8904 0 [email protected] www.philipp-architects-fm.at 14 Baukörper. Durch die Richtungslosigkeit bzw. Orientierung des Gebäudes nach allen Seiten wirkt der Baukörper präzise, einladend und freundlich. In drei Geschossen sind insgesamt zehn rollstuhlgerechte Wohnungen um den zentralen Erschließungskern gruppiert. Jede Wohnung bietet Aussicht in zwei Richtungen, durch die Anordnung des Baukörpers entstehen vielfältige Sichtbezüge zur Umgebung. An den Gebäudeecken sind jeder Wohnung große Balkone und Terrassen zugeordnet, die neben der Freiraumqualität für eine ansprechende Belichtung der Wohn- und Essbereiche sorgen. Über großzügige Terrassentürelemente wird das umliegende Grün direkt in die Wohnung geholt. Wohnungen. Sämtliche Wohnungen sind barrierefrei geplant und zeichnen sich durch flexible Grundrisse aus. Die Wohnräume sind sehr hell und Licht durchflutet. Dem geforderten Wohnungsmix konnte mit ökonomischen Zwei-, Dreibzw. Vierzimmer-Geschoßwohnungen entsprochen werden. Die nach allen Himmelsrichtungen orientierten Wohnungen bieten aufgrund der Lage auf dem Grundstück einen phantastischen Ausblick vorbei an der Nachbarbebauung. Energie. Das Objekt ist an das Nahwärmenetz der „Bio Energie Pongau“ angeschlossen. Die Warmwasserbereitung erfolgt über Sonnenkollektoren und einen 3.000 Liter PufferSpeicher. Airport Logistic Centers WIEN Projektinformationen BAUBEGINN: Juni 2010 FERTIGSTELLUNG: August 2011 GRUNDSTÜCKGRÖSSE: 2.890,00 m² BRUTTOGRUNDRISSFLÄCHE: 1.385,27 m² WOHNNUTZFLÄCHE: 714,11 m² UMBAUTER RAUM: 4.212,12 m³ Im Bereich Cargo Nord des Flughafen Wien Schwechat wurden von Kreiner & Partner in zwei Abschnitten fast 15.000m² Logistik- und Büroflächen vom Entwurf, der Behördenplanung bis zur Bestandsplanung projektiert. Das Airport Logistic Center Nord 1 (ALC1) mit drei Bauteilen hat 7.000 m² hochwertige Luftfrachtlagerflächen. Zwei Bauteile sind für bis zu vier Großmieter konzipiert. Der dritte Bauteil bietet die Möglichkeit auch relativ kleine Flächen anzumieten. Die gesamte Dauer des Projektes vom Entwurf bis zur Übergabe betrug 14 Monate. Das Airport Logistic Center Nord 2 (ALC2) umfasst über 3500m² Lagerflächen und ist grundsätzlich für 4 Mieter ausgelegt. Der Baukörper ist 100m lang, 40m breit und 10m hoch. Sowie das ALC 1 wurde auch das ALC 2 primär als Stahlbetonskelettkonstruktion mit wärmegedämmten Blechfassaden errichtet. Das ALC Nord 2 konnte in 9 Monaten abgewickelt werden. Projektinformationen BAUHERR: Deutscher Immobilienfond Generalplaner: Kreiner & Partner Architekten Generalunternehmer: Goldbeck Rhomberg NUTZFLÄCHE: 15.000 m² 15 Kreiner & Partner Architekten Ziviltechniker GmbH Kreiner & Partner Architekten Ziviltechniker GmbH Eisfabrik 3 Ospelgasse Auf einem Teil des Industrieareals einer alten, ehemaligen Eisfabrik, welche der Anlage nicht nur Ihren Namen, sondern auch ihre einzigartige Identität gibt, wurde ein kleines Wohnhaus errichtet. Die Schwierigkeit dieses Projektes bestand darin, dass der Bauplatz ein ziemlich beengtes Füllstück zwischen den bereits bestehenden Wohnbauten auf dem Areal war. Nachdem Architekt Georg Driendl (driendl*architects) von Kallco für den Entwurf gewonnen werden konnte, wurden Kreiner & Partner Architekten mit der Ausführungsplanung, der Erstellung und Durchführung der Ausschreibung sowie mit der Örtlichen Bauaufsicht beauftragt. Gefordert war ein schlichtes, klar strukturiertes Haus, mit einfachen Grundrissen. Geprägt wird das Erscheinungsbild durch die Zurückhaltung des Baukörpers, lediglich die bunten Balkonverglasungen und Trennwände der Loggien fallen ins Auge. Die Straßenfassade weist darüber hinaus abwechselnd Französische Fenster und quadratische Fenster auf. Insgesamt ergibt sich daraus ein heiteres, fast ein wenig verspielt wirkendes Erscheinungsbild. Die 13 geförderten Mietwohnungen sind zwischen 74 und 140 m² groß und verfügen über Loggia, Balkon oder Terrasse. Die Nettonutzfläche beträgt rund 1300m². Projektinformationen BAUHERR: Kallco Bauträger GmbH ENTWURF: driendl*architects AUSSCHREIBUNG, AUSFÜHRUNGSPLANUNG, ÖBA: Kreiner & Partner Architekten NUTZFLÄCHE: 2300 m² INFOBOX KREINER & PARTNER ARCHITEKTEN ZIVILTECHNIKER GMBH Florianigasse 24/2 1080 Wien Tel.: +43 (1) 402 68 48 - 0 [email protected] www.arch-eu.com 16 Kindergarten Ternitz Akazia Terrassen Oberlaaer StraSSe Nachdem Helmut Wimmer von Kallco Bauträger GmbH als Architekt für dieses Projekt gewonnen werden konnte, wurden Kreiner & Partner Architekten vom Bauherren mit der Ausführungsplanung, der Erstellung der Leistungsverzeichnisse, der Durchführung der Ausschreibung sowie mit der Örtlichen Bauaufsicht beauftragt. Auf dem Grundstück zwischen der Oberlaaer Straße und der Neugrabenstraße wurde zwischen April 2009 und Juni 2010 eine Wohnhausanlage errichtet, bestehend aus einem langgezogenen Bauteil der sich quer zwischen die beiden Straßen legt. Die Lage des Grundstückes, am Fuße des Laaer Berges, mitten im Grüngürtel Wiens, bestimmte das architektonische Konzept: Offenheit zur Sonne und zur Natur. Das äußere Erscheinungsbild wird durch die Terrassen, Loggien und brückenartigen Laubengänge geprägt. Die bunten Paravents an den Wohnungszugängen ermöglichen Offenheit aber auch Sichtschutz, je nach persönlichem Bedarf. Die 28 geförderten Wohneinheiten in der Größe von 100 bis 120m² verfügen über einen Eigengarten oder eine große Loggia. Neben den klassischen Maisonetten gibt es flexible Geschoßwohnungen, deren Raumprogramm rund um den Installationskern fast vollkommen frei gestaltbar ist. Ausgestattet wurde die Anlage mit einer gemeinschaftlichen Terrasse im Dachgeschoß, sowie einem Kinderspielplatz. Der Kindergarten ist ein Flachbau von 30x40m mit einem zentralen Innenhof. Das Dach wird lediglich durch die Auffaltungen im Bereich der Rückzugsräume sowie der Bewegungsräume durchbrochen. Der Innenhof ist eine Erweiterung der angrenzenden Bewegungsräume. Panoramafenster über die volle Raumbreite öffnen die „Zimmer“ zum Garten hin. Projektinformationen BAUHERR: Stadtgemeinde Ternitz PLANUNG: AllesWirdGut Architektur ZT GmbH ÖBA: Kreiner & Partner Architekten NUTZFLÄCHE: 1060 m² Projektinformationen BAUHERR: Kallco Bauträger GmbH ENTWURF: Architekt Helmut Wimmer AUSSCHREIBUNG, AUSFÜHRUNGSPLANUNG, ÖBA: Kreiner & Partner Architekten NUTZFLÄCHE: 3900 m² 17 Kaiserer Bau Architekten Scheicher ZT GmbH Villa Rebenburg Grundlsee SCHULZENTRUM RAURIS Die Fa. Kaiserer Bau GmbH. hat als Teil-GU vom September 2009 bis September 2011 das Schulzentrum Rauris errichtet. Dabei wurden die best. Volksschule u. Hauptschule komplett umgebaut u. saniert. Eine neue Turnhalle, welche auch als Mehrzwecksaal für verschiedene Veranstaltungen genutzt werden kann, wurde neu gebaut. Ebenso wurde ein neues Probenlokal für die Trachtenmusikkapelle Rauris errichtet. Die Einweihung fand am 10. September 2011 mit einer großen Feier statt. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. INFOBOX Kaiserer Bau GmbH Oberer Markt 19 5661 Rauris Tel.: +43 (0) 6544 6216 [email protected] www.kaisererbau.at 18 Die historische Villa wird in ihrer äußeren Erscheinung in den ursprünglichen Zustand von 1869 zurückversetzt, mit der im Ausseerland typischen Holzornamentik. Nördlich und südlich wird der massive Altbau um moderne Holz/Glas-Anbauten ergänzt. Die Wohnungen erhalten so transparente, lichtdurchflutete Wohnbereiche und großzügige Terrassen. Insgesamt entstehen neun Wohnungen mit Seeblick in unterschiedlichen Größen, von 5-Zimmer-Wohnung bis zum Dachstudio. Ein hoher Grad an Privatheit wird erreicht durch individuelle Grundrisse und geschickt platzierte Terrassen und Balkone. Alle Wohneinheiten zeichnen sich innen und außen durch eine sehr großzügige Raumgestaltung aus. Das Gebäude ist erschlossen durch einen Lift vom Untergeschoß bis ins zweite Obergeschoß. In der Tiefgarage sind 13 Parkplätze vorgesehen. Alle Wohnungen haben ausreichend Abstellflächen. INFOBOX Architekten Scheicher ZT GmbH Adnet Nr. 241 5421 Adnet Tel.: +43 (0) 6245 83521-0 [email protected] www. scheicher.at 19 Architekten Scheicher ZT GmbH www.kremser-steinundfliese.at Architekten Scheicher ZT GmbH 5571 Mariapfarr - Gröbendorf 112 Tel. 0664 / 44 35 693 Fax. 0 64 73 / 20 147 e-mail: [email protected] Grabstätten Grabstätten -Handel Handel 53068_Kremser_VK.indd 1 Natursteine Natursteine -- Fliesen Fliesen und Verlegung und Verlegung 08.07.2008 12:03:30 Uhr KREMSER Alfred www.kremser-steinundfl www.kremser-steinundfliese.at iese.at 5571 5571 Mariapfarr Mariapfarr -- Gröbendorf Gröbendorf 112 112 Tel. 0664 / 44 35 693 Tel. 0664 / 44 35 693 Fax. Fax. 0 0 64 64 73 73 // 20 20 147 147 e-mail: [email protected] e-mail: [email protected] 08.07.2008 12:03:30 Uhr 08.07.2008 12:03:30 Uhr 53068_Kremser_VK.indd 1 53068_Kremser_VK.indd 1 Behördl. konz. Elektrounternehmen Elektrotechnik Gerhard Pausch Am Weiher 175 A-5571 Mariapfarr Tel.: 06473 / 8797 Fax: 06473 / 8798 Mobil: 0664 / 51 09 171 E-Mail: [email protected] Umbau Pfarrhof Mariapfarr Gegenstand der von 2009 bis 2011 durchgeführten Arbeiten war die Sanierung der Fassade. Dazu wurde die Ostseite von bestehenden Anbauten befreit und freigestellt, um den historischen Bau zur Geltung zu bringen. Die Funktion des abgebrochenen Nebengebäudes wurde in einem abgerückten neuen Anbau untergebracht. Im Inneren entstand in den historischen Stallungen der neue Pfarrsaal samt Nebenräumen wie Empfang, Jungscharraum, Teeküche, Garderoben, Sanitäreinrichtungen etc. Weiters wurde eine leistungsfähige Catering-Küche geschaffen. Im eigentlichen Pfarrhof wurde das alte Stiegenhaus saniert sowie mehrere Räume in ihren ursprünglichen Zustand zurück versetzt und einer neuen Nutzung zugeführt. Weiters entstand ein Blumengeschäft im nordwestlichen Gebäudeteil. Im Osten des Pfarrhofes wurde in einem 2. Bauabschnitt der Joseph-Mohr-Platz mit einem Brunnen-Denkmal zu Ehren des bekannten Liedschöpfers errichtet. 20 ����������� ������ ������������� ������������� ���������� ������� ����������� �� ������ ������ �� ������ ���� ��� � ��������������������������� ������������������������ Unsere Firma zeichnet für folgenden Arbeiten verantwortlich Aussentüren und Tore Innentüren und Elemente Kastenstockfenster 21 Architekten Scheicher ZT GmbH Bezirksbauernkammer St. Johann Das Projekt basiert auf einem Wettbewerb der Heimat Österreich, bei dem die Architekten Scheicher als Sieger hervorgegangen sind. Architekten Scheicher ZT GmbH zeitig wirtschaftlicher Nutzung des bebauten Grundstückes ergab und die Bildung eines Vorplatzes zur Ingenieur-Ludwig-Pech-Straße hin ermöglichte. Die Büroräume der Bezirksbauernkammer wurden mit R.I.O.F. Möbeln eingerichtet – eine Möbelkollektion, die von Architekten Scheicher entwickelt wurde und die den Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung unter dem Motto „form follows sustainable development“ folgt ( siehe auch www. riof.at ). Das Haus der Bezirksbauernkammer entstand großteils aus dem Holz der Wälder ihrer Mitglieder. Im Erdgeschoß befindet sich der Büro- und Mitgliederbereich der Bezirksbauernkammer; in den beiden Obergeschoßen werden von der Heimat Österreich geförderte 12 Mietwohnungen errichtet. Das Gebäude wurde in 13 Monaten Bauzeit als Niedrigenergiehaus ausgeführt. Die im Entwurf geplanten Maßnahmen bezüglich Nachhaltigkeit wurden in der Durchführungsphase umgesetzt. Das Bauen im Kontext nachhaltiger Entwicklung – also zukunftsfähiges Bauen – reduziert den Energieverbrauch und die damit verbundene CO2-Emission wesentlich. Dies gilt für den Bau, den Betrieb und den in ferner Zukunft eventuell notwendigen Rückbau inklusive Entsorgung. Das Gebäude besteht aus einem Würfel, dem im Südwesten ein Balkongerüst vorgelagert wurde. Es entstand ein kompakter Baukörper, der gestalterische Klarheit bei gleich22 Aufzüge Rolltreppen Automatiktüren Wir bringen Sie an Ihre Ziele KONE Aktiengesellschaft | 5020 Salzburg | Vilniusstraße 13 www.kone.at 23 Gemeindeamt Annaberg-Lungötz Gerlospaß-Königsleiten Bergbahnen GmbH Volksschule ANNABERG Die Schule besteht bereits seit 1965 und konnte nun endlich nach mehrjährigen Bauvorhaben und unter Berücksichtigung aller nötigen Auflagen umgebaut werden. Mit nun 966 qm Nutzfläche ist sie dem Nahwärmenetz angeschlossen. Den momentan 57 Kindern bietet neben hellen und einladenden Klassenräumen der neue Seitentrakt nun auch Platz für Angebote wie Technik- oder Musikraum, auch das Lehrerzimmer und die Direktion sind hier untergebracht. Die Gesamtkosten des Projekts betragen 2,2 Millionen Euro netto, die Gemeinde wurde dabei mit finanzieller Hilfe aus dem Gemeindeausgleichsfonds, sowie einer großzügigen Spende unterstützt. Eine Schule, in der sich Kinder und Lehrer wohlfühlen, ist die richtige Umgebung um für die Zukunft vorbereitet zu werden. INFOBOX Gemeinde Annaberg-Lungötz Annaberg 32 5524 Annaberg Tel.: +43 (0) 6463 8158 [email protected] www.annaberg-lungoetz.at 24 BERGBAHNEN GERLOSPASS-KÖNIGSLEITEN Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption eines Infrastrukturgebäudes für ein Skigebiet und dessen Umsetzung. Der Entwurf lehnt sich in der Formensprache nicht unmittelbar an die großen Pioniere und Vorbilder der frühen 1920er Jahre (Baumann, Welzenbacher) an, stellt aber dennoch eine Beziehung her. Die Einbindung in die Landschaft und dem schichten Linienverlauf folgende Gebäudelinien werden als Ansatz übernommen, neu übersetzt und mit den Bewegungslinien von Fußgängern, Pkw, Skibus, Skifahrer aber auch mit denen der Seilbahn überlagert. Das Gebäude biegt sich an der Außenseite entlang der Straße und nimmt an der Innenseite die Drehbewegung der Umlenkscheibe für die Seilbahnkabinen auf, bildet so in seiner Ausgestaltung eine sichtbar gemachte Bündelung der dort herrschenden Mobilitätsadern, als ein in der Ortsmitte installiertes Gelenk der wesentlichen Verkehrssehnen, verwoben mit dem Ort, und wird so als infrastrukturelle Drehscheibe zu einem Bauwerk für alle. INFOBOX Stöckl Egger & Partner Berthold - Pürstinger - Straße 5a 5760 Saalfelden Tel.: +43 (0) 650 226 16 45 [email protected] www.s-e-p.at 25 Gerlospaß-Königsleiten Bergbahnen GmbH Gerlospaß-Königsleiten Bergbahnen GmbH ������������ ������������ ������������ ���������� ���������� ���������� ��������������� ��������������� ��������������� ��������������� ��������������� ������������� ������������� ������������� ������������� ������������� �������������� �������������� �������������� �������������� �������������� �������������� �������������� �������������� �������������� �������������� �������������� �������������� �������������� �������������� �������������� ���������� ���������� ���������� ���������� ���������� ����� ����� ����� ����� ����� ����������� ����������� ����������� ����������� ����������� ���������� ���������� ���������� ���������� ���������� ��������������� ��������������� ��������������� ��������������� ��������������� ����������������������� ����������������������� ����������������������� ����������������������� ����������������������� ������������������� ������������������� ������������������� Vater und Sohn Bruno Berger setzen mit ihren 150 Mitarbeitern gesamtheitliche Einrichtungskonzepte um 26 Bruno Berger, Mittersill/Hollersbach: 15 Handwerksbetriebe unter einem Dach vereint. Das Einrichtungshaus in Mittersill und Hollers-bach ist Komplettanbieter beim Bauen, Renovieren, Einrichten und Gestalten. Das gesamtheitliche Konzept macht die Firma zum innovativen Fullhouse-Partner für Hotellerie, Gastronomie und Privatkunden. Vom Estrich bis zu feinen Vorhängen und Dekorationen, von der privaten Küche bis zum Wellnessbereich, vom Kachelofen bis zur kunstvollen Holzstiege, von der Granit- oder Marmorplatte bis zum edlen Parkettboden. Die hauseigenen Werkstätten und die eingespielten Handwerkerpartien unterstützen eine rasche und perfekte Umsetzung aller Einrichtungswünsche. Wir bedanken uns für den Auftrag. Fliesen-, PVC- und Teppichlegearbeiten, Kaminofen, Jalousien und Vorhangdekorationen Mittersill / Hollersbach Telefon 0 65 62 / 47 47-0 �������������������� brunoberger.at 27 Arge Architekten LKH Klagenfurt Neu Fotos: Hertha Hurnaus Klinikum Klagenfurt Ein modernes und richtungweisendes Krankenhaus Das Landesklinikum Klagenfurt Neu ist in vielen Aspekten innovativ. Modernste medizinische Technik, optimierte und flächenübergreifende Nutzung der Anlagen und Räume (OPs, Untersuchungs- und Behandlungsräume sowie der Pflegestationen und der Logistikbereiche) geben dem neuen Krankenhaus europaweit einen richtungweisenden Status. Das architektonische Konzept, wesentlich für die Definition des modernen Krankenhauses, ist beispielgebend für neue Planungen. Die Aulandschaft der Glan schließt das Grundstück im Norden ab. Strukturierende, landschaftlich sorgfältig gestaltete Innenhöfe gliedern das Gebäude und bestimmen die einzelnen Bereiche. Die Horizontalität des Gebäudes (zwei Obergeschosse) wird durch die beiden Haupterschließungswege verstärkt: die gebogene Magistrale der Besucher im Norden und die gerade Magistrale, die die Untersuchungs- und Behandlungsbereiche erschließt. Großzügige mehrgeschossige Glasfassaden geben den Zonen, in denen die Wartebereiche angeordnet sind, einen offenen einladenden Charakter ebenso wie die hellen Farben im Inneren des Gebäudes. Der Entwurf der Arge Architekten LKH Klagenfurt Neu ging auf Grund seines klaren architektonischen Konzepts als INFOBOX Arge Architekten LKH Klagenfurt Neu Dietmar Feichtinger Architectes Priebernig. „P“ ZT GmbH Müller & Klinger / Architects Collective AC ZT-GmbH FCP Fritsch, Chiari & Partner ZT-GmbH 28 Sieger aus einem zweistufigen Wettbewerb hervor. Der flache, zweigeschossige Baukörper integriert sich in die niedrige, heterogene Stadtlandschaft Klagenfurts. Den Abschluss im Norden bildet die Aulandschaft der Glan, die mit der reichhaltig gestalteten Bepflanzung einen Filter zwischen städtischem Raum und dem Krankenhausareal bildet. Die waagrechte Teilung der Fassaden und die Rückstaffelung der Baukörper zur Landschaft unterstreichen die Einbindung des Gebäudes in die Umgebung. Die Kammstruktur des Gebäudekomplexes ermöglicht einen starken visuellen Bezug zur den umgebenden Grünräumen in sämtlichen Aufenthalts- und Arbeitsbereichen. So werden die gut besonnten Krankenzimmer zu angenehmen Aufenthaltsbereichen, die Erschließungshalle, die Wartebereiche werden zu gesundheitsstimulierenden Lichttherapieräumen. Der erlebbare Wandel der Natur über die Jahreszeiten ist integraler Bestandteil des neuen Klinikum Klagenfurt. Bezug zur Landschaft Der unmittelbare Bezug der Patienten und Mitarbeiter zur begrünten Flusslandschaft und der ausgewählten Bepflanzung der Gärten ist wesentlicher Bestandteil des architektonischen Konzepts. Jeder Garten der Innenhöfe der Bereiche Pflege und Untersuchung/Behandlung ist durch seine spezielle Farbe und Gestaltung charakterisiert und erleichtert die Orientierung innerhalb des Gesamtkomplexes. Die Bepflanzung entspricht der räumlichen Situation und ist zum natürlich gewachsenen Boden hin zunehmend freier gestaltet. Ein einheitlicher Baukörper Ein großzügig dimensioniertes Vordach empfängt die Besucher und führt sie in die zweigeschossige Eingangshalle. Der offenen, ganzflächig verglasten Ostfassade des ChirurgischMedizinischen Zentrums steht die verglaste Fassade des Speisesaals als Abschluss des Versorgungszentrums im Westen gegenüber. Eine filigrane, von den Hauptgebäuden abgehängte, geschlossene Fußgängerbrücke verbindet die beiden Einheiten. Die Bushaltestellen und die Hauptzufahrt zur Tiefgarage sind in diesem Bereich angeordnet. Für die Rettung Arge Architekten LKH Klagenfurt Neu zweigt eine eigene Fahrspur südlich des Gebäudes zur Notaufnahme ab. Ein offener Besucherparkplatz und eine weitere Erschließung der Tiefgarage befinden sich im Westen des Gebäudes. Der westseitige Eingang entlastet den Haupteingang. Die einfache Wegeführung durch das funktional schlüssige Ensemble ist durch zwei zentrale Erschließungszonen gegeben: die gerade Südspange für die ambulanten Patienten und eine geschwungene Mittelspange für die Pflegebereiche und deren Besucher. Großzügige Glasfassaden geben den Wartebereichen einen offenen, einladenden Charakter. Die Farben im Innern sind hell. Die Ver- und Entsorgung der medizinischen Bereiche durch das Logistikzentrum im Osten erfolgt entlang der Haupterschließungszonen. Dabei knüpft das U-Gangsystem an die modulare Gebdäudestruktur des Chirurgisch-Medizinischen Zentrums an.Eine Kapelle und der Andachtsraum befinden sich im Norden entlang der Patientenmagistrale. Sie heben sich durch ihre einheitliche Materialiät aus Holz und ihre Gestaltung deutlich ab. Ein von der Decke abgehängter Altar und ein großformatiges Glasbild des Kärntner Künstlers Karl Bandstätter bestimmen die Kapelle. Wohlbefinden Die hellen, natürlich belichteten Zimmer mit starkem Bezug zu den Innenhöfen, die Qualität der Ausstattung und der Erschließungsbereiche vermitteln Hotelcharakter. Die dunkelgraue Metallhaut der Fassade ist Hintergrund für die lebendige Bepflanzung und gibt dem neuen Landesklinikum Klagenfurt sein spezifisches Erscheinungsbild, das nicht automatisch die Assoziation eines Krankenhauses hervorruft. Die metallisierte Farbe spielt mit dem Licht. Je nach Lichteinfall wirkt sie heller oder dunkler. Die Oberflächenbehandlung nimmt dem Material seinen industriellen Charakter. Thermisch wirkt sich die dunkle Farbe positiv auf die Energiebilanz des Gebäudes aus. Die verglasten Bereiche rhythmisieren die Fassade. Gelbe Sonnenstore beleben das Bild. Der liegende Baukörper wirkt elegant und vermeidet bewusst Monumentalität. schlossen und durch die Eingangshalle miteinander verknüpft. Die Nord- Süd-Gänge entlang der Höfe verbinden die Pflegestationen mit der Südspange und den klinischen Fachzentren. Jede Station bildet eine kompakte Einheit von zwei Pflegegruppen. Alle Zimmer sind zu den Höfen hin orientiert, ebenso der Patientenaufenthaltsbereich. Die Pflegestützpunkte befinden sich im Zentrum jeder Station. Die Intensivstationen sind in unmittelbarer Nähe des OP-Bereichs im ersten Obergeschoss situiert. Eine Wegeverbindung entlang der Ostfassade bildet einen Beipass zu den Funktionsbereichen für die dahinterliegenden Stationen. Entlang der Patientenmagistrale liegen die vorgelagerten Leitstellen und Wartebereiche für die Patienten. Das OP-Zentrum ist im Südtrakt im ersten Obergeschoss angesiedelt. Es ist direkt mit der Notfallaufnahme im Erdgeschoss und dem über dem OP- Bereich angeordneten Hubschrauberlandeplatz verbunden. Der administrative Bereich befindet sich direkt darüber. Die Garage liegt im ersten Untergeschoss unter den Ambulanzen der klinischen Fachzentren. Vom Energiezentrum des Ver- und Entsorgungszentrums ausgehend führt das neue Medienkollektorsystem zu den Technikflächen im ersten Untergeschoss. Über das parallel verlaufende U- Gangsystem, das mit dem der Bestandobjekte verbunden ist, werden alle Bereiche durch ein Fahrerloses Transportsystem (FTS) ver- und entsorgt. Organisation des Chirurgisch-Medizinischen Zentrums (CMZ) Die Erschließung des Gebäudes erfolgt über die Eingangshalle im Zentrum des Krankenhausareals. Der Zentrale Haupteingang ist sowohl individuell als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Der Westzugang ist an den offenen Besucherparkplatz angebunden und ist auch die Erweiterungsfläche des Chirurgisch-Medizinischen Zentrums. Die Pflegebereiche sind ost-west-orientiert. Die medizinischen Spezialbereiche und die Ambulanzen der der klinischen Fachzentren bilden entlang der Südspange das bauliche und funktionale Rückgrat. Medizinische Funktionseinheiten sowie die Pflegestationen werden über die beiden Magistralen er29 Arge Architekten LKH Klagenfurt Neu Honeywell Building Solutions (HBS) ist seit mehr als 50 Jahren im Bereich Gebäudeleittechnik einer der führenden Anbieter am österreichischen Markt.In Klagenfurt wurde ab 2007 die gesamte Automatisierung des neuen LKH Komplexes in den Bereichen HLK und Elektrotechnik umgesetzt. Die Leistungen reichen von der Überwachung einfacher Funktionen in Behandlungsräumen bis hin zur Ausstattung der „High-Tec“ Operationssäle. HBS fördert mit seinen Lösungen in der Gebäudeleittechnik den reibungslosen und sicheren Betrieb, ebenso wie ein komfortables, den hygienischen Normen entsprechendes Raumklima, die sichere Energieversorgung, den energieoptimierten Betrieb aller Anlagen und niedrige Betriebskosten. Ver- und Entsorgungszentrum (VEZ) Das VEZ beherbergt die zentralen Einrichtungen zur Versorgung aller Einrichtungen und Gebäude des neuen Landesklinikum Klagenfurt. Dies umfasst die Versorgung mit Energie, Heizwärme und Dampf, die Versorgung mit Arzneimitteln und Sterilgütern sowie die Speise- und die Wäscheversorgung. Außerdem beherbergt das VEZ die zentralen Einrichtungen zur Entsorgung. Wie das CMZ ist auch das VEZ über zwei Magistralen und daran anschließende Innenhöfe organisiert. Im VEZ werden die Magistralen vom FTS befahren. Auch bei diesem Gebäude wurde großer Wert auf Maßstäblichkeit, Orientierung und Freiraumbezug und Arbeitsplatzqualität gelegt. Die Innenhöfe erzeugen großzügig belichtete Arbeitsbereiche und sind darüber hinaus Pausen- und Erholungsräume für die Mitarbeiter sowie Gastgarten für den Speisesaal. Organisation des Ver- und Entsorgungszentrums Der zweigeschossige Hauptbaukörper bildet mit den Solitärbauwerken der Wäscherei und des Wertstoffsammelzentrums sowie mit einem aus dem Bestand verbliebenen Gebäude einen Wirtschaftshof. Die Zufahrt zum VEZ zweigt vor dem Krankenhausareal ab, wodurch das gesamte Krankenhausgelände nahezu frei von LKW-Verkehr ist. Dies trägt maßgelblich zur Entflechtung des Verkehrs und zur Aufenthaltsqualität bei. Entlang der Hauptzufahrt kontrastiert die zweigeschossige, fensterlose Fassade der Energiezentrale das Gegenüber des luftigen, überdachten Zugangsbereiches. Daran anschließend kommuniziert die großflächige Glasfassade des Speisesaales mit der der Eingangshalle. Dieser Bauteil, als vis a vis der Eingangshalle des CMZ, umfasst im Erdgeschoss die Speisenausgabe, den free-flow-Bereich und den Mitarbeiterspeisesaal sowie einen Besucherspeiseraum. Die Sichtbeziehung zum Haupteingang und die Verbindung zum Gastgarten im Hof 1 des VEZ entwickelt das besondere Flair dieses Aufenthalts30 und Veranstaltungsbereiches. Im Obergeschoss ist – über eine Galerie erschlossen – ein Veranstaltungs- und Seminarzentrum untergebracht. Das Zentralllager und die Werkstätten schließen westlich an den Hof 1 an und werden über den Ladehof des VEZ versorgt. Auch vermeintlich untergeordnete Funktionen sind großzügig belichtet. Dies trägt ebenso wie die gärtnerisch gestalteten Innenhöfe zu idealen Arbeitsbedingungen für das Personal bei. Poststelle, Telefonzentrale und Sicherheitsleitstelle sind ebenfalls in diesem Bauteil untergebracht. Die Zentralküche grenzt, getrennt durch die Nordmagistrale, an den Bauteil des Zentrallagers an. Sie entwickelt sich vom zweiten Untergeschoss bis ins Erdgeschoss, wobei durch die Abtreppung des Innenhofes auch die Spüle im zweiten Untergeschoss natürlich belichtet wird und den Mitarbeitern freien Ausblick und Zugang in den Garten ermöglicht. Die Wäscherei liegt, wie das Wertstoffsammelzentrum, in einem Solitärbauteil und versorgt auch die Krankenhäuser in Villach und Wolfsberg. Das FTS ver- und entsorgt sowohl die Neubaubereiche als auch die Bestandsgebäude des Landesklinkum Klagenfurt über ein etwa zwei Kilometer langes U-Gangsystem. Das U-Gangsystem verbindet alle Aufzugsanlagen, über die die Rollcontainer ohne Kreuzung mit Patienten und Besuchern in die Stationen verbracht und wieder zu den Aufbereitungsbereichen zurückgeschickt werden. Im speziellen wurden folgende Gewerke automatisiert: • Heizungsanlagen • Lüftungsanlagen • Kälteanlage • Dampfanlagen • Einzelraumregelung • GMP – Monitoring • Energy – Monitoring Das eingesetzte Gebäudeleitsystem integriert den Altbestand vollständig in das gesamte neue System und bringt viele Vorteile, wie z.B.: • einheitliche Überwachung und Steuerung von mehreren Bedienstationen aus • einheitliches, standardisiertes Alarm Handling über alle Gewerke • geringer Schulungsaufwand durch eine einheitliche Bedienoberfläche all from one source all from one source EU Green Building Zertifikat Das seit 2005 bestehende „Green Building“ Zertifikat der Europäische Kommission dient zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden in der EU. Um zertifiziert zu werden muss eine Energieeinsparung (Heizwärme- und Kühlbedarfs) von mehr als 25% unter den Mindestwerten der OIB (Österreichischen Instituts für Bautechnik) Richtlinie 6 nachgewiesen werden. Die OIB Richtlinie ist die österreichische Umsetzung der EU-weite EPBD Richtlinien (Energy Performance of Buildings Directive) für Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. Innerhalb der EU wurden bis jetzt 500 Gebäude zertifiziert und Honeywell Building Solutions Wenn Sie nach integrierten Lösungen für das ganzheitliche Gebäudemanagement suchen, die Sie durch das 21. Jahrhundert begleiten, fällt Building die Wahl aufSolutions … Honeywell. Unsere Kompetenz liegt v.a. im integrierten Raummanagement, in der intelligenten Honeywell Automation und Überwachung aller technischen Gewerke, in Energieoptimierungs-, Zutrittskontrollsystemen und Wenn Sie nach integrierten Lösungen das Sie ganzheitliche Gebäudemanagement suchen, die Sie durch das aus 21. einer Jahrhundert Videoüberwachungsanlagen - bei uns für finden immer ein Lösungspaket nach Ihren Bedürfnissen und alles Hand! begleiten, fällt die Wahl auf … Honeywell. Unsere Kompetenz liegt v.a. im integrierten Raummanagement, in der intelligenten Automation und Überwachung aller technischen Gewerke, in Energieoptimierungs-, Zutrittskontrollsystemen und Videoüberwachungsanlagen - bei uns finden Sie immer ein Lösungspaket nach Ihren Bedürfnissen und alles aus einer Hand! Honeywell Austria Ges.m.b.H. Büro Kärnten, Feldkirchner Straße 140, 9020 Klagenfurt Tel.: +43(0)463 54557; www.honeywell.com Honeywell Austria © 2010 Honeywell International Inc. All Ges.m.b.H. rights reserved. Büro Kärnten, Feldkirchner Straße 140, 9020 Klagenfurt Arge Architekten LKH Klagenfurt Neu in Österreich 30 als „Green Building“ durch den nationalen Partner der ÖGNB (Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen). Das CMZ (Chirurgisch-Medizinische Zentrum) des Klinikum Klagenfurt wurde durch den KABEG (Kärntner Krankenanstaltenverbund) als Bauherr eingereicht und im September 2011 als erstes Krankenhaus dieser Größenordnung in Österreich als „Green Building“ zertifiziert. Das Bauwerk zeichnet sich durch seine kompakten Gebäudestruktur, sehr guten Wärmedämmung der Aussenhülle und optimierte Gebäudetechnikanlagen mit Wärmerückgewinnung aus. Der Te c h n i k f ü r Mensch & Umwelt A.Sochor & Co Ges.mbH, Wien niedrigen Kühlbedarf wurde durch zentral gesteuert und bewegliche Aussenbeschattung sowie energiesparende Lichtsysteme erreicht. Der Heizwärmebedarf des Gebäudes liegt 36 Prozent und der Kühlbedarf 41 Prozent unter den geforderten Werten der OIB Richtlinien. Preise und Auszeichnungen : Kärntner Landesbaupreis 2010 Nominiert für den Mies van der Rohe Preis 2011 der EU Österreichischer Bauherrenpreis 2011 LUFT- & KLIMATECHNIK PLANUNG · AUSFÜHRUNG · SERVICE A - 8 0 5 4 G R A Z HAFNERSTRASSE 190 TELEFON 0316/28 51 31 TELEFAX 0316/ 28 59 57 EMAIL [email protected] w w w . f i s c h e r - c o . a t SOCHOR BAUZENTRUM WIEN Unternehmensgruppe Sochor entwickelt modernsten Baustoffhandel Österreichs direkt an der Wiener Triester Straße Größte Standort-Investition des Wiener Traditionsunternehmens in über 100-jähriger Firmengeschichte Bauphase 1: Neuartiges Baustoffhandelskonzept für Bauen & Renovieren Ende September 2011 abgeschlossen Bauphase 2: Neubau OBI Markt mit einer Verkaufsfläche von 10.000 m² für 2013 geplant Unser Konzept – Ihre Lösung! „Schön.Stark.Sicher“. Unter diesem Motto steht die Verarbeitung von umweltfreundlichen mineralischen Baustoffen. Denn Qualität setzt sich durch. Im LKH Klagenfurt wurde die komplette Estrich- und Bodentechnik auf einer Fläche von 100.000 qm realisiert. Biolite – der Markenname für flexible und innovative Lösungen. Ob mineralische Estriche, Biolite 1000 und 2000 – Industrieböden, MonoGranit oder mineralische Designböden; Das Unternehmen Fußboden Alternativ Systeme bietet Kompetenz von der Planung bis zur Fertigstellung. 32 Wien, 21. September 2011 – Mit einem Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro startete die Unternehmensgruppe Sochor den umfangreichsten Umbau eines Standortes in ihrer mehr als 100-jährigen Geschichte. Ende Oktober 2011 wird die erste Bauphase mit Fokus auch den Fachhandelbereich abgeschlossen, bis 2013 folgt eine weitere Bauphase mit Fokus auf dem Einzelhandel. Insgesamt strebt Sochor mit seinem Erfolgskonzept für den Bauhandel eine klare Trennung zwischen Fachhandel und Einzelhandel an. „Mit unserem richtungweisenden Zukunftsprojekt bekommt der Baustoffhandel ein neues Gesicht und wird sich für den innerstädtischen Raum als einzigartiges und zukunftsweisendes Handelszentrum am Markt positionieren. Damit setzen wir auch weiterhin auf unsere Kernkompetenzen: Qualität in Beratung, Service und Produktauswahl“, so Stefan Erhardt, Geschäftsführer Baustoffhandel A. Sochor & Co GmbH. Starke Investition Baustoffhandel und Standort Wien Neben den 20 Millionen Euro, die Sochor bereits für die erste Bauphase des neuen Baustoffhandels als modernes Kompetenzzentrum für Bauen, Sanieren & Renovieren in die Hand genommen hat, folgt im Zuge der zweiten Ausbaustufe bis 2013 eine weitere Investition von rund 25 Millionen Euro. In dieser zweiten Bauphase wird der OBI Markt auf demselben Gelände abgerissen und auf 10.000 m² und zwei Ebenen mit großem Parkdeck neu gebaut. Neben der starken Konzentration auf das klassische Baugewerbe ist Sochor zudem auch auf den Bereich „Renovierung und Sanierung“ spezialisiert, der sich innerhalb der letzten Jahre stark entwickelt hat und in dem man auch zukünftig großes Potenzial sieht. „Mit der Eröffnung des neuen Baustoffhandels führen wir den Wiener Standort Triester Straße in völlig neue Dimensionen und bieten sowohl Gewerbe- als auch Privatkunden neue Maßstäbe an Produktvielfalt und Beratungskompetenz“ so Mag. Markus Hutschinski, Vorstand Unternehmensgruppe Sochor & Geschäftsführer Baustoffhandel A. Sochor & Co GmbH sowie Baumärkte A. Sochor & Co GmbH (OBI Franchisenehmer). Somit ist die Wahl des Standorts in der Triester Straße für Sochor ein klares Signal. „Für die innerstädtische Wiener Wirtschaft, wie auch für den 10. Wiener Gemeindebezirk, bedeutet der Ausbau eines ihrer Leitbetriebe ein klares Signal in Richtung Wachstum und Prosperität gerade in einer wirtschaftlich nach wie vor angespannter Situation. Wien wächst, und Sochor als traditionelles Wiener Unternehmen und regionaler Wirtschaftsmotor mit. So wollen wir auch weiterhin verstärkt als starker Renovierungspartner für alle Betriebe der Bundeshauptstadt und als erste Adresse für den klassischen Fachhandel wahrgenommen werden, so Stefan Erhardt. 33 A.Sochor & Co Ges.mbH, Wien A.Sochor & Co Ges.mbH, Wien Fotos: BUWOG SOCHOR NEU: Kompetenzzentrum in neuer Dimension Seit dem Spatenstich im Juni 2010 wird das 21.000 m² große Sochor - Areal an der Triester Straße zu einem modernen, leistungsstarken und flexiblen Baustoff- und Fliesenhandelsstandort ausgebaut, der durch eine rasche und moderne Abwicklung vor Ort, die garantierte Verfügbarkeit der Waren auch bei Großmengen, und vor allem auch durch seine Service- und Beratungskompetenz überzeugt. Auf einer Gesamtfläche von 21.000 m² repräsentiert der neue Standort die universellen Produkt- und Leistungsangebote des Baustoffhandels in seinen vielfältigen Facetten. Neben mehr als 600 m² Bürofläche erfüllen 1.000 m² Fliesenschauraum, 1.000 m² Fachmarkt mit Selbstbedienungszone sowie 400 m² Baustoff- und Türenausstellungsfläche individuelle Wünsche sowohl von Gewerbe- als auch Privatkunden. Darüber hinaus garantieren vier überdachte Ladespuren eine rasche, ganzjährig wetterunabhängige Be- und Entladung der Waren. Über Sochor Die 1894 gegründete Unternehmensgruppe Sochor zählt mit ihren zwei Baustoffhandelsstandorten, einem Fliesenhandelsstandort und vier OBI Baumärkten zu den bekanntesten INFOBOX Unternehmensgruppe Sochor Brucknerstraße 8 1040 Wien Tel.: +43 (0) 1 505 36 01 - 50 [email protected] www.sochor.at 34 Baustoffhandels- und Baumarktbetreibern in Wien und Umgebung. Im Baustoffbereich ist Sochor Gründungsgesellschafter der BauWelt Interbaustoff Vertriebsgesellschaft mbH. Seit 1995 ist das Unternehmen auch Franchisenehmer von OBI Österreich im Großraum Wien und betreibt als Eigentümer erfolgreich vier OBI Bau- und Heimwerkermärkte in Wien und Niederösterreich. Mit durchschnittlich 500 Mitarbeitern konnte im Jahr 2010 ein Gesamtnettoumsatz von 120 Millionen Euro erzielt werden. In den letzten Jahrzehnten kann das Unternehmen stolz auf eine rege und stetige Weiterentwicklung zurückblicken. So wurde beispielsweise 2009 in Oeynhausen (NÖ) ein Fachmarktzentrum auf einem alten OBI Standort mit 3.800m² und einem Investitionsvolumen von ca. 4 Mio. EUR eröffnet – mit nachhaltigem Erfolg für das Unternehmen und mehr als 35 geschaffenen Arbeitsplätzen in der Region. Die Unternehmensgruppe profitiert seit langem vom wachsenden Wirtschaftsraum Wien und entwickelt daher weitere Baumarktund Baustoffhandelsstandorte. SOCHOR NEU ist ein weiteres gelungenes Beispiel für die erfolgreiche Expansion und Markenstrategie der Unternehmensgruppe Sochor. Andreas Jöbstl Einödstrasse 19, 8501 Lieboch Mobil: 0664 18 40 788 Fax: 03136 55 087, [email protected] w w w. u n g e r s t e e l . c o m Steel �� General Contracting Headquarters: Unger Steel Group Steinamangererstrasse 163 A-7400 Oberwart � Real Estate Phone +43/3352/33524-0 ������������������������������ Im Zuge des Umbauprojektes SOCHOR NEU wurde für das Unternehmen Baustoffhandel A. Sochor & Co GmbH auch ein neuer Werbeauftritt realisiert, der den starken Namen Sochor weiterhin kommuniziert, jedoch auch seine Kernkompetenzen „Baustoffe und Fliesen“ in den Mittelpunkt rückt und eine Alleinstellung am Markt anstrebt. Aus diesem Grunde wurde auch das Logo von „Bauwelt Sochor“ auf „Sochor – Baustoffe und Fliesen im Zentrum“ geändert. 35 arnfelser solare architektur Thurner Architektur Hotel Alm.Gut HAUS W. ATTERSEE Das Haus W. am Attersee ist ein Sommerhaus für eine Familie mit 3 erwachsenen Kindern und deren Familien. Das Haus W. soll aber auch im Winter und an Wochenenden genutzt werden. Das Haus W. muss sehr flexibel sein. Das Erdgeschoss bietet Platz für 3 Bereiche: Den Eingang mit Garderobe und WC, Die WohnEssKüche und ein Schlafzimmer mit Bad. Die Stiege führt im Obergeschoss in einen zentralen Raum mit vorgelagerten Balkon. 3 Zimmer mit Platz für je eine Jungfamilie und eine Nasszone mit WC, Bad und Küche werden von hieraus erschlossen. Pro Geschoss stehen 80 m2 zur Verfügung. Im Sommer wie im Winter kann das Haus somit von bis zu 4 Familien genutzt werden, mit Rückzugsbereichen und zentralen Treffpunkten im Erdgeschoss und im Obergeschoss. Die Nähe zum Attersee, der Blick auf das Höllengebirge, die Orientierung nach Süden und das rechteckige, fallende Gelände bestimmten die Lage am Grundstück. Ankommen und alles ist gut! INFOBOX arnfelser solare architektur Salieriegasse 4/2/8, 1180 Wien Stockhofstrasse 5/12, 4020 Linz [email protected] www.arnfelser.at Die Nutzung und auch das Bestreben ein energieeffizientes Gebäude zu errichten, bestimmten die rechteckige, kompakte, zweigeschossige Bauform. Das Haus ist aus 25 cm Ziegel gebaut und hat 20 cm Vollwärmeschutz, der im Obergeschoss mit Eternit verkleidet ist. Die Decken sind aus Stahlbeton. Der Entwurf stammt von arnfelser solare architektur. Ab der Einreichung übernahm die ausführende Firma SchönleitnerBau die Planung. Die Bauabwicklung übernahmen die Auftraggeber. Nach Fertigstellung des Rohbaus wurde Architekt Thomas ArnFelser von arnfelser solare architektur wieder regelmässig zu Rate gezogen und schliesslich mit der künstlerischen Oberleitung beauftragt. Projektinformationen Josko Fenster und Türen GmbH Bauzeit: 9 Monate bei zum Teil laufenden Betrieb Investitionskosten: rund 4,5 Mio. EUR Neu errichtet: 10.000 m³ Umbau: 4.000 m³ Infos erhalten Sie unter 0800.210 200 oder auf www.josko.at ArchitekturJournal_186x30_190511.indd 1 36 Seit 24 Jahren sind Hans und Irmi Lüftenegger als überaus herzliche Gastgeber in der urigen Almstubn in St. Margarethen bekannt. Mit der großzügigen Erweiterung zum Vital- und Relaxhotel Alm.Gut haben sich die beiden nicht nur persönlich einen Meilenstein gesetzt. Sie schufen damit die solide Basis für einen nachhaltig erfolgreichen Familienbetrieb. Seit Juni ist das neue Hotel geöffnet und begeistert Aktivurlauber ebenso wie den Ruhe und Erholung suchenden Gast. Wohlfühlambiente auf hohem Niveau empfängt die Besucher in der Hotelhalle. Sofort ist zu erkennen, dass sich hier jemand sehr viele Gedanken um Details gemacht hat. Irmi Lüftenegger, die sich intensiv mit Feng-Shui auseinandergesetzt hat, zeigt sich gemeinsam mit einem Experten verantwortlich für die teilweise spannende, jedoch in jeder Hinsicht harmonische Farbgebung der Räume. Die Bar in der Hotelhalle heißt Anreisende will- kommen und ist abends der Treffpunkt zum Austausch von Golf- und Berggeschichten. Für Romantiker ist ein Plätzchen am offenen Kamin reserviert. Ist man erst einmal in eines der insgesamt 49 Zimmer eingezogen, möchte man am liebsten ganz dableiben. Die Einrichtung in Fichte-Altholz ist an Gemütlichkeit kaum zu übertreffen. Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen: Dusche/WC, Flat-TV, Radio, Tresor, Föhn und Internetzugang. Für jeden Gast liegt ein kuscheliger Bademantel und die gepackte Badetasche bereit. Vom Zimmer bzw. vom Balkon aus genießen Sie die herrliche Aussicht ins Murtal oder auf den Hausberg, das „Aineck“. Besonderes Augenmerk wurde auf eine gute Qualität der Matratzen gelegt, damit auch nichts die verdiente Nachtruhe stört. Im Bad fallen die großzügigen Ablageflächen auf, die nicht nur von weiblichen Gästen dankbar zur Kenntnis genommen werden. Neu im Alm.Gut ist auch der Wellness-Bereich mit Sauna, Solegrotte, Infrarotkabine, Kneipp-Becken, Eisbrunnen, Massagekabinen und Ruheraum mit Wasserbetten. Wer nach einem sportlich aktiven Tag neue Kräfte tanken möchte, findet hier die besten Voraussetzungen. In der Badestube mit nostalgischem Ambiente kommen erlesenste, selbst hergestellte Badezusätze zum Einsatz. Egal ob Heu-, Rosenöl-, Zirbe- oder Molkebad, die Kompositionen sind entspannend-regenerierend oder 19.05.2011 7:08:35 Uhr 37 Thurner Architektur Hotel Winzer St.Georgen belebend-erfrischend und auf alle Fälle authentisch! Eines der Highlights befindet sich outdoor. Ein großzügig angelegter, beheizter Bio-Schwimmteich lädt schon vor dem Frühstück ein, ein paar Runden zu schwimmen. Natürlich kann man sich auf den komfortablen Liegedecks auch ganz der Nachmittagssonne hingeben – das herrliche Bergpanorama und der liebevoll angelegte Naturgarten sind zu jeder Tageszeit eine unbezahlbare Inspirationsquelle. Dass in einem Haus, in dem so viel Persönlichkeit der Gastgeber steckt, auch mit Leidenschaft gekocht wird, versteht sich von selbst. Seit dem Umbau kommen die kulinarischen Genüsse aus einer geräumigen, mo- dernen und top ausgestatteten Küche. Diese versorgt nicht nur das Restaurant, das sich ebenfalls in neuem Gewand präsentiert, sondern auch die Aprés-Ski-Bar „Alm.Rausch“ und die ursprüngliche, traditionelle „Alm. Stubn“. Im neuen Alm.Gut lässt sich übrigens auch professionell tagen. Dafür stehen 3 helle, freundliche Schulungsräume mit 20 bis 55 m² zur Verfügung. Tagungstechnik mit Beamer, Leinwand, Flipchart etc. ist vorhanden. Und das schönste dabei: das Alm.Gut-Team ist höchst flexibel und erfüllt bei Bedarf gerne individuelle Sonderwünsche. **** Hotel WinzeR St. Georgen im attergau Das **** Hotel Winzer Wellness & Kuscheln mit Boutique Hotel liegt inmitten der schönsten Seen und Ausflugsziele Österreichs. Wellness und Kuscheln im Salzkammergut. Shiatsu, La Stone, Edelsteinmassagen, Lomi-Lomi Nui, Reiki, Klangschalentherapie, Rendezvous der Sinne, Herzklopfen, Wünsch dir Was, … Aufzüge Rolltreppen Automatiktüren INFOBOX Thurner Architektur Bahnhofstraße 102 5760 Saalfelden [email protected] Tel. +43 (0) 6582 72381-15 www.thurner-architektur.at Wir bringen Sie an Ihre Ziele KONE Aktiengesellschaft | 5020 Salzburg | Vilniusstraße 13 www.kone.at Naturpool - Das Schwimmen in einem natürlichen Gewässer ist Entspannung pur Tauchner GmbH Schwimmteiche & Naturpools Neunkirchner Straße 12/21.1 2700 Wr. Neustadt Tel.: +43 699/18840050 Fax: +43 699/48840050 offi[email protected] www.tauchner.at 38 Obwohl der eigentliche Schwimmteich schon Jahrzehnte gebaut wird, gibt es auch heute noch „schwarze Schafe“ unter den Anlagenherstellern. Schwimmteiche und Naturpools sind biologisch komplexe und sensible Systeme bei denen viele Fehler gemacht werden können; auch wird der Kunde oft zu wenig beraten. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich als Interessent an spezialisierte Firmen zu wenden die im Bereich naturnahe Gewässer langjährige Erfahrung haben. Die Firma Tauchner, ein seit dem Jahre 1949 bestehender Betrieb, beschäftigte sich schon seit Anbeginn des Teichbaus mit biologischen Gewässern und erzielt heute seinen Wettbewerbsvorteil unter anderen durch das spezielle Fachwissen im Bereich der Wasserqualität. Die Entscheidung für einen Fachmann ist unabdinglich, damit der Spaß und die Freude des Schwimmteichs bzw. Naturpools nicht mit Frustration enden, sondern einem wohligen gesunden Schwimmen langjährig nichts mehr im Wege steht. Eine solche Anlage bietet einen gesunden Badespass. Viele fragen sich, wie dieses Gewässer sauber bleibt? Die Reinigung des Wassers erfolgt mittels Filteranlagen, ähnlich wie in herkömmlichen Swimmingpools jedoch ohne Einsatz von Chemikalien. Einen idealen Ort für eine perfekte Auszeit, bietet das Wellnesshotel Almgut - das 4-Sterne-Haus am Katschberg, diese sich auch für einen natürlichen Schwimmteich bzw. Naturpool der Firma Tauchner entschieden haben. Das **** Hotel Winzer Wellness & Kuscheln mit dem neuen Boutique Hotel ist ein familiär geführtes Hotel, wo Träume wahr werden. Auf dem Koglberg gelegen genießt man das herrliche Panorama des Salzkammergut, z.B. bei einem edlen Tropfen Wein, einem Cocktail für Zwei an der Hotelbar oder bei einer entspannenden Paarmassage. Die Wellness-Abteilung verwöhnt Körper und Geist bei entspannenden Edelsteinmassagen, bei Paaranwendungen, wie z.B. einer Lomi für 2 oder einer Sweet Chocolate-Massage für 2, bei Ganzkörperbehandlungen, und noch vielem mehr. 2500 m² Wellnessbereich auf 3 Etagen – 2 Hallenbäder mit Whirlpools und Massageliegen – 16 verschiedene Saunen und Dampfbäder – Re- lax- und Ruheräume – Vitaminbar und Teebar laden zum relaxen und loslassen ein. Wohlfühlen und genießen in unserer neuen Suite Harmonie (60m²) Whisperairpool mit Champagner Effekt, Bio-Ehtanolkamin, Flat TV (117 cm) mit 3D Blue Ray Player, HD-Skype-Kamera und Internet-Anschluss auch am TV, offenes Bad mit Dusche, seperates WC mit Bidet, Fön, Schminkspiegel, begehbarer Kleiderschrank, Leihbademantel, Minibar, Telefon, Safe, DVD Player, kostenloser Internetzugang, Balkon, Nichtraucherzimmer. Oder im neuen DZ Zirbentraum de luxe (54m²). Doppelzimmer mit Zirbenholzmöbeln, Klimaanlage Doppel-Whisperairpool mit Champagner Effekt, Bio-Ehtanolkamin, Flat TV (117 cm) mit 3D Blue Ray Player, HD-Skype-Kamera und Internet-Anschluss auch am TV, offenes Bad mit Dusche, seperates WC mit Bidet, Fön, Schminkspiegel, begehbarer Kleiderschrank, Leihbademantel, Kühlschrank, Telefon, Safe, DVD Player, kostenloser Internetzugang, Loggia mit Schwebeliege und Panoramablick, Nichtraucherzimmer. Um den Aufenthalt im **** Hotel Winzer Wellness & Kuscheln vollkommen zu machen, genießen die Gäste ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit Vital- und Müsliecke, Wellnessbuffet mit Salaten, warmer und kalter Jause, Suppe, Obst, Mehlspeisen, Kaffee und Tee, Abendessen mit einem 5-gängigen Wahlmenü, sowie ein Vorspeisen-, Dessert,- und Mehlspeisenbuffet. INFOBOX **** Hotel Winzer Wellness & Kuscheln mit Boutiquehotel Kogl 66 | 4880 St. Georgen im Attergau Tel.: +43 (0) 7667 6387 | Fax: DW-111 [email protected] www.hotel-winzer.at 39 g.o.y.a. / group of young architects g.o.y.a. / group of young architects INFOBOX g.o.y.a. Ziviltechniker GmbH Reisnerstraße 2/7 1030 Wien Tel.: +43 (0) 1 890 0686 [email protected] www.goya.at "Freispiel" Kindergarten V Guntramsdorf Projektbeschreibung Neuerrichtung eines Kindergartens inmitten eines bestehenden Waldparks für drei Gruppen mit je 25 Kindern. Ein kleines Wäldchen mit charaktervollen Kastanienbäumen prägt das Grundstück und die Umgebung. In diesen qualitätvollen Freiraum wurde der Kindergarten als eine offene, dörfliche Struktur eingebettet. Die Architektur gliedert sich in mehrere Baukörper, und behält dadurch einen kindgerechten Maßstab. Die Bauteile wurden mit der Absicht platziert, den direkten Kontakt zum Baumbestand in Szene zu setzen. Wäldchen und Gebäude sind miteinander verzahnt. Die durch ihre Höhe akzentuierten Gruppenräume werden umspielt von der Erschließungszone, die zum Foyer ausgeweitet ist. Von diesem zentralen Punkt werden der offene Charakter der Architektur und die Eigenständigkeit der Gruppenräume besonders deutlich: Das Foyer bietet zu allen Himmelsrichtungen auf voller Raumhöhe Ausblicke in den umgebenden Baumbestand. Eingeschnitten in das Foyer sind die Gruppenräume und der Multifunktionsraum, deren Lärchenholzbekleidung sich von außen nach innen fortsetzt. Das Foyer dient als Multifunktionszone, die von Gruppenräumen und Bewegungsraum mitgenutzt werden kann. Dadurch ist im Kindergartenbetrieb eine räumliche Abgrenzung von unterschiedlichen Spiel- bzw. Lernstationen möglich, oder es kann angeleitetes Spiel parallel zu Freispiel angeboten werden. Das Foyer kann bei Mahlzeiten auch als Speisesaal genutzt werden, mit direkter Verbindung zur Küche. Für besondere Anlässe, wie z.B. 40 Feiern oder Elternabende, kann die mobile Trennwand des Bewegungsraums geöffnet werden, dadurch sind Foyer und Bewegungsraum zu einem großen Veranstaltungsraum kombiniert. Die Gruppenräume sind bestimmt durch die Lärchenholzbekleidung, doch auch im Inneren ist Holz das dominante Material: tragende Wände aus FichtenKreuzlagenholz (KLH) und Sichtflächen aus Fichten-Dreischichtplatte, jeweils mit weißer Lasur aufgehellt. Vom Inneren orientieren sich die Gruppenräume durch große Panoramafenster jeweils einem eigenen vorgelagerten, baumbestandenen Außenbereich zu. Die seitlichen liegenden Fensterformate befinden sich auf Kinderaugenhöhe und durch ihre niedrige Parapethöhe bieten sie sich als Sitzbank an. Diesem extrovertierten Charakter der Gruppenräume steht eine introvertierte Galerie gegenüber: über Dachfenster bieten sich von dort Ausblicke in die Baumkronen und den Himmel. Der Verwaltungsbereich ist durch seine hell-dunkel gestreifte Fassade vom Rest des Kindergartens abgesetzt. Die zweifarbigen Faserzementplatten sollen an einen Blick aus dem Wald zwischen dunklen Baumstämmen hindurch zum hellen Horizont erinnern. Die Personalterrasse befindet sich in einem kleinen Patio mit einem Bestandsbaum, der in die Architektur integriert wurde. Durch diese vielfältigen wechselseitigen Bezüge zwischen Architektur und vorhandenem Kastanienwäldchen wurde ein naturbezogener, kleinteiliger Kindergarten „im Wald“ geschaffen. zugeordnet, die auch eine Sandkiste enthält. Im Gegensatz dazu werden Veränderungen wie Pflanzenwachstum und Jahreszeitenwechsel durch geschwungene Formen symbolisiert, die sich z.B. in den Bepflanzungskanten zwischen gemähtem Spielrasen und Naturwiese darstellen. Jedes Jahr wird ein anderer Verlauf der Mählinie realisiert und für jede Gruppe wird ein ‚Grünes Zimmer’ ausgemäht. An drei Stellen im Garten sind Spielbereiche angeordnet, mit den Themen Balance & Gleichgewicht, Farbe & Natur, sowie Sand & Wasser. Haustechnik Das Gebäude ist als Niedrigenergiehaus ausgeführt und verfügt über eine Wärmepumpe zur Beheizung. Als Wärmequelle wird das Grundwasser genutzt. Die Abgabe der Heizenergie erfolgt über eine Fußbodenheizung. Um die Wärmeverluste durch Fensterlüftung zu minimieren und die Raumluftqualität zu verbessern, verfügt der Kindergarten über eine CO2-Konzentration gesteuerte Lüftungsanlage, welche über Erdkollektoren und Wärmetauscher die Frischluft vorwärmt. Im Sommer wird das Gebäude über die Fußbodenheizung mittels Grundwasser gekühlt. Freiraum Der Altbaumbestand steht mit seinen geraden Stämmen für Stärke und Standhaftigkeit. Diese Linearität nehmen im Freiraum die Holzkonstruktionen in Ihrer Formensprache auf. Stege verbinden die Gruppenräume mit Holzterrassen und erheben das Gehen darauf zum Wandeln. Jeder Gruppe ist eine eigene Spielterrasse Unser Projektanteil Projektmanagement und Nachhaltigkeitszertifizierung nach ÖGNI 41 RIHL.STEGER Architekten & Manuel Schilcher Arch. DI Max Stoisser ZT GmbH Projektinformationen Neuerrichtung einer zweigruppigen Kinderkrippe Thermische Sanierung der Kindergärten Sparefroh I+II Um- und Ausbau der Kindergärten Sparefroh I+II Architektur: ARCHITEKTSTOISSER ztgmbh Baubeginn: 11/2009 Fertigstellung: 08/2010 Fotografie: Dietmar Tollerian © Architekt Max Stoisser Kommunikation des Raumes Kindergarten Sparefroh Linz Fotografie: Dietmar Tollerian Zur Gestaltung der Dauerausstellungen Natur und Technik im Südtrakt des Schlossmuseums Linz Das Linzer Schloss hat als Museum eine noch junge Geschichte, als Gebäude jedoch eine historische Identität, die mit der Wiederherstellung des abgebrannten Südtraktes zu einer komplexen Anlage zusammengeführt wurde. Die Entwurfsaufgabe für den Architekten Richard Steger und den Szenografen Manuel Schilcher ging über die Ausstellungsgestaltung hinaus und umfasste auch die Konzeption der interaktiven Medien, des grafischen Designs aller Texte und des Besucherleitsystems, sowie die Entwicklung eines neuen Logos für die Marke Schlossmuseum. Ziel dieser Auseinandersetzung war es, der neu gewonnenen Vielfältigkeit des Hauses eine homogene, formale Handschrift zu geben. Die beiden Ausstellungsgestalter betrachten die Aufgabe Museum als höchste Verantwortung und schaffen Momente, die den Besuchern individuelle Erfahrungen ermöglichen, abgestimmt auf deren Vorwissen, Interesse und persönliches Zeitmanagement und generieren dabei Emotionen INFOBOX RIHL STEGER Architekten & Manuel Schilcher Spittelwiese 13 4020 Linz Tel. +43 (0) 732 216493 [email protected] www.rihl-steger.at 42 ohne vom Wesen der Exponate abzulenken oder in den Konkurrenzkampf von Erlebnisangeboten zu treten. So wurde im Untergeschoß, von der Architektur fast ohne Tageslicht ausgestattet, eine eigene Welt geschaffen, die aus Geländeformationen, Wäldern und Seen einen verkleinerten Maßstab von Oberösterreichs Naturlandschaft erzeugt. Die Technikausstellung im Obergeschoß wiederum präsentiert sich loftartig über den Dächern von Linz als fast schon mondäne Lounge mit einer exquisiten Sammlung von historischen und modernen Objekten aus der Industrie und Wirtschaft des Landes. Den Besuchern beider Ausstellungen stehen bewusste Zonen der Spannung und Entspannung zur Verfügung, welche ein rythmisches, kurzweiliges und wissensreiches Erlebnis garantieren. Die analytischen Zusammenhänge werden nicht nur über Texte und Objekte, sondern auch über Atmosphären mittels Licht, Ton und Gerüchen mitgeteilt. Die ästhetische und sinnliche Qualität der Raumkompositionen wird so zur Bedingung der musealen Erkenntnis. Planungsaufgabe war die Neuerrichtung einer zweigruppigen Kinderkrippe in direktem Anschluss an den bestehenden Kindergarten, sowie die thermische Sanierung und Erweiterung des 1970 errichteten Kindergartens Sparefroh in 8430 Leibnitz. Die bestehenden zwei Kindergarteneinheiten sind grundsätzlich getrennt geführt, verfügen aber über eine interne Verbindung. Die neue Kinderkrippe wird ebenfalls als eigenständige Einheit geführt und stellt einen Zubau an die bestehenden Kindergarteneinheiten dar. Über einen Verbindungsgang ist auch die Kinderkrippe intern mit den Kindergarteneinheiten verbunden. Die Kinderkrippe ist für insgesamt 28 Kinder (bis zum 3. Lebensjahr) und 6 KinderbetreuerInnen ausgerichtet und verfügt über zwei Gruppenräume mit direkt angeschlossenen Ruhe- und Sanitärbereichen. Eine Nebenzone mit Lager, Büroräumlichkeiten, Therapieraum sowie Küche und Essraum, welche auch von den Kindergartengruppen mitbenutzt werden können, komplettieren das Raumangebot. Die Nettonutzfläche der Kinderkrippe beträgt ca. 500m2.Der Kinderkrippenneubau wurde als kompakter, eingeschossiger Baukörper (ca. 34x16m) konzipiert und verfügt über eine symmetrische Grundrissaufteilung – damit konnte eine Gleichwertigkeit beider Gruppenräume erreicht werden. Der Neubau wurde als Ziegelmassivbau mit einer Massivholzdecke errichtet, eine hinterlüftete Holzfassade mit vertikaler Fichtenschalung den Neubau optisch vom Bestand – hier wurde im Zuge der thermischen Sanierung ein Wärmedämmverbundsystem mit Putzoberfläche aufgebracht – ab. Auf die Verwendung natürlicher Oberflächenmaterialien wurde besonderer Wert gelegt – diese spiegeln sich in der Holzfassade, den Holzböden, 2565m² NNFL 1563m² BGF Gesamt 834m² BGF Neubau 729m² Bestand Holzfenstern sowie Bodenbelägen aus Naturkautschuk wider. In den Aufenthaltsbereichen der Kleinkinder wurde zudem auf den Einsatz von großzügigen Verglasungen mit kindergerechten Parapethöhen geachtet. Bei der Sanierung der beiden bestehenden Kindergarteneinheiten wurde eine komplette thermische Sanierung durchgeführt (Wärmedämm-Verbundsystem, komplette Flachdachsanierung, Fenstertausch, zusätzliche alternative Energienutzung durch Sonnenkollektoren für die Warmwasseraufbereitung). Intern wurden Umstrukturierungen in der Raumaufteilung vorgenommen und zusätzlich durch Eingliederung vormaliger Freibereiche die Kindergarteneinheiten um rund 140m2 Nutzfläche erweitert. Insgesamt besteht nach den gesetzten Baumaßnahmen eine Kinderbetreuungseinrichtung für 128 Kinder mit rund 1270m2 Nutzfläche. INFOBOX ARCHITEKT STOISSER ztgmbh Augasse 9 8430 Leibnitz Tel.: +43 (0) 3452 86830 0 [email protected] www.stoisser.at ELEKTRO- INSTALLATIONEN für INDUSTRIE und GEWERBE A-8403 ELEKTRO-Lebring INSTALLATIONEN für INDUSTRIE und37 GEWERBE Philipsstraße www.th-anlagenbau.at [email protected] ANLAGENBAU +43(0)3182/49 460 43 Immobilien Bauträger AG Immobilien Bauträger AG HISTORISCHES ZUR UMGEBUNG In fürsterzbischöflicher Zeit war die Bergstraße die wichtigste Ausfallstraße Richtung Bergheim – urkundlich erstmals 1365 erwähnt. Zu jener Zeit fand hier ein Holzmarkt statt, weshalb dieser Teil der Salzburger Innenstadt damals auch „Alter Holzmarkt“ genannt wurde. WOHNHAUS „BERGSTRASSE 2A“ Bedarf mit wenigen Schritten erreichbar. Dieser Umstand, zusammen mit der herrlichen Altstadt-Lage und den top renovierten Wohnungen, macht eine neue Wohnqualität in der Salzburger Altstadt erlebbar. Ganz nebenbei ist der Kapuzinerberg – einer der schönsten Aussichtspunkte auf die Stadt Salzburg und Naherholungsgebiet – in wenigen Geh-Minuten erreichbar. Die Lage des Objekts in der Bergstraße, einer ruhigen Querstraße der Linzer Gasse, inmitten der Salzburger Altstadt, kann als 1A-Lage in der Altstadt von Salzburg bezeichnet werden. Im Nebengebäude, dem „City Point Central - CPC“, haben ein Spar Supermarkt und ein dm Drogeriemarkt als Nahversorger eröffnet. Durch den guten Branchenmix in der Linzer Gasse sind viele Geschäfte für den täglichen HISTORIE DES OBJEKTES IN BESTER ALTSTADT-LAGE INFOBOX Immobilien Bauträger AG Linzer Gasse 10 5020 Salzburg Tel +43 (0) 662/88 23 92 [email protected] www.ibt.at 44 Die Bergstraße in der rechten Altstadt von Salzburg wurde bereits im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Ihr „neues“ Gesicht erhielt sie unter Erzbischof Paris Lodron – dem damaligen Eigentümer großer Teile der Salzburger Innenstadt. Ganz nach dem Motto „Bewährtes erhalten und Neues erschaffen“ wird speziell auf die historischen und teilweise geschützten Bauelemente Rücksicht genommen und mit moderner Ausstattung und Architektur kombiniert. So entstand ein weiteres Wohn-Highlight in der Salzburger Innenstadt, das keine Wünsche offen lässt. Die Renovierung des Altstadthauses wurde im September 2011 abgeschlossen. Um den Anforderungen an zeitgemäßen Komfort gerecht zu werden, wurde ein Lift eingebaut, der die Wohnungen in den Obergeschoßen zusätzlich aufwertet. Es sind sieben hochwertig ausgestattete Wohnungen entstanden, die zum Verkauf bereit sind. Weiters befinden sich im Objekt Lager-, Versorgungs- und Haustechnikräume, für die im Nebengebäude eingemieteten Handelsunternehmen. Das Bergstraßtor – am Ende der heutigen Dreifaltigkeitsgasse – war früher ein Teil der Stadtbefestigung und wurde 1464 bis 1480 errichtet. Nach dem Bau der „Lodronschen Wehranlage“ im Dreißigjährigen Krieg verlor das Tor seine wehrhafte Nutzung und blieb als Mitterbachbogen bis 1894 noch teilweise erhalten. UMBAU UND NUTZUNG Die Immobilien Bauträger AG genießt mittlerweile den Ruf als Spezialist für die Renovierung von Altstadthäusern. LAGE In der rechten Altstadt von Salzburg verbindet die Bergstraße – der Name stammt von der früheren Verbindungsstraße nach Bergheim – die Linzer Gasse mit der Dreifaltigkeitsgasse. Sie trifft genau an jener Stelle auf die Linzer Gasse, an der das neue City Point Central (das ehemalige Centralkino) eröffnet wurde. Gebäudetechnik für mehr Energieeffizienz und Komfort. Siemens AG Österreich Industry Sector, Building Technologies Division Werner-von-Siemens-Platz 1, 5021 Salzburg Telefon 05 1707-66800, [email protected] www.siemens.at/ibt 45 Immobilien Bauträger AG Immobilien Bauträger AG Exklusivität am Max-Ott-Platz Wohn- & Geschäftshaus intelligente Raumaufteilung und eine überdurchschnittliche Raumhöhe. Die Küchen wurden modern und hochwertig mit allen Elektrogeräten des täglichen Bedarfs ausgestattet. Die Badezimmer sind elegant und stilvoll gehalten. Sämtliche Einheiten verfügen über EDV-Verkabelungen in allen Wohnräumen, individuell angepasste Einbruchmeldeanlagen, elektronische Temperaturregelung in jedem Raum und vieles mehr. Die Penthaus-Maisonetten im Obergeschoß verfügen über mehrere Terrassen und erfüllen hinsichtlich ihrer Ausstattung alle Ansprüche. Der Ausblick auf die Salzburger Altstadt, die umliegenden Stadtberge sowie auf die weltberühmte Festung, ist einzigartig in Salzburg. heiten des Andrä-Viertels und die im neugotischen Stil errichtete Andräkirche. Jeden Donnerstag treffen sich die Salzburger und ihre Gäste auf der Schranne, einem bunten Markt vor der erwähnten Kirche. Wie gesagt, stellt der Max-Ott-Platz sicherlich eines der interessantesten, innerstädtischen Platzensembles dar – das Objekt vereint innerstädtisches Wohnflair mit überdurchschnittlicher Infrastruktur und exzellenter Verkehrsanbindung. Durch die umfangreiche Sanierung des Altbestandes und die erfolgte Aufstockung verbanden sich Tradition und Moderne in gewohnter IBT-Qualität. FÜNFHAUS UMBAU UND AUFSTOCKUNG Beim neu entstandenen Kreisverkehr am Max-Ott-Platz – umrahmt von Hotel Pitter und Salzburg Congress, entstand unter der fachkundigen Planung und Bauführung der Immobilien Bauträger AG (IBT) ein weiteres Salzburger Innenstadt-Highlight. Das neue Wohn- und Geschäftshaus mit seinem markanten Dachaufbau bildet zumindest optisch das neue Zentrum des Andräviertels. Fünf Gehminuten vom Mirabellgarten entfernt – im Banken- und Geschäftsviertel – befindet sich dieses modern und bestausgestattete Wohn- und Geschäftshaus. Die insgesamt 21 Wohn- und Geschäftseinheiten bestechen durch ihre gehobene Ausstattung und Funktionalität. NACHBARSCHAFT Der Max-Ott-Platz liegt außerordentlich verkehrsgünstig in einem attraktiven innerstädtischen Bereich. In unmittelbarer Nähe befinden sich das neue Kongresszentrum Salzburg Congress, die Salzburger Zentrale der BAWAG - Bank für Arbeit und Wirtschaft, der bezaubernde Mirabellgarten und das Schloss Mirabell mit dem berühmten Marmorsaal und Büroräumlichkeiten für das Magistrat Salzburg. Weiters sind auch die Salzburger Wirtschaftskammer und das WIFI sowie die Privatklinik Wehrle in wenigen Gehminuten zu erreichen. In Richtung des gerade in Umbau befindlichen Bahnhofs liegt das Einkaufszentrum Kiesel, auch dieses ist fußläufig erreichbar, ebenso, wie die gesamten Geschäfts-, Dienstleistungs- sowie Verwaltungsein- Wirtschaft & Gewerbe Cup & Cino – das internationale Kaffeeunternehmen verwöhnt mit Köstlichkeiten. Der Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde – DDr. Wolfgang Schulller-Götzburg bietet ebenso seine Dienst an, wie die Orthopädiespezialisten Dr. Thomas Drekonja & Dr. Harald Kiss in ihrer Orthomed Plus. Leben & Wohnen 21 Wohnungen in bekannt-gehobener IBT-Ausstattung, ohne Parkproblematik, dank eigenem Parkhaus. Alle Wohnungen – 2-, 3- und 4-Zimmer – haben eine 46 47 Immobilien Bauträger AG FÜNFHAUS – GESCHICHTE Auf den durch die Regulierung des rechten Salzachufers unterhalb der Stadtbrücke neu entstandenen Baugründen von Karl Schwarz wurden bis Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts einige Privatgebäude, die evangelische Kirche (1864–1867), ein Hotel (der heutige Österrischische Hof) und das Zinshaus, das 1862–1865 an der Ernest-Thun-Str. 13–15, MaxOtt-Platz 1–2, Rainerstr. 9–11 entstanden ist und „Fünfhaus“ genannt wird, errichtet. Das Fünfhaus war eines der ersten Salzburger Zinshäuser der Gründerzeit und wurde von der gehobenen Mittelschicht bewohnt. Im Gegensatz zu anderen europäischen Städten, wo die Grundstücke an der Bahnhofsstraße die teuersten und begehrtesten waren und rasch verbaut wurden, blieb die Salzburger Westbahnstraße (heutige Rainerstraße) bis in die neunziger Jahre des 19. Jahrhunderts nur spärlich besiedelt. Den Beginn machte ein von Karl Schwarz und Karl Andessner errichtetes Zinshaus („Fünfhaus“) im Jahr 1862/63. Der aus fünf Einzelhäusern bestehende Baukomplex verliert seine Mächtigkeit durch die Konfiguration als Kopfbauwerk an der Ecke einer spitzwinkeligen Straßengabelung. Die schlichte dreigeschossige Fassade war zur Platzseite (Max-Ott-Platz) mit zierlichen Balkonen geschmückt. Ein vorgelagertes Gärtchen mit Bosquettenzaun schuf die nötige Distanz zum Straßenraum. In den 1960ern wurden diese Elemente im Rahmen einer „Fassadenbereinigung“ allerdings entfernt. Dem Anspruch des Zinshauses auf Rentabilität entsprach Schwarz mit der Unterbringung von Geschäftsräumen im Erdgeschoß, die sowohl räumlich durch eigene Eingänge als auch optisch durch die Differenzierung der Sockelzone mit rustiziertem Mauerwerk vom Bereich der Wohnungen separiert werden. Die fünf Einzelhäuser fassten pro Stockwerk zwei Wohnungen, so dass sich bei drei Obergeschossen in Summe 30 Wohnungen ergaben, deren optimale Belichtung, Belüftung ÍBöden ÍTüren D esignwer kstatt ÍStiegen ÍKüchen ÍWohnzimmer ÍSchlafzimmer ÍSchrankräume ÍDielen Meidl Tischlereigesellschaft mbH ÍJugendzimmer Waidern 22 |A-4521 Schiedlberg Íkomplettes Handelsprogramm Tel +43-(0)7251-544|Fax +43-(0)7251-544-19 [email protected]|www.meidl-tischlerei.at 48 Immobilien Bauträger AG und sanitäre Ausstattung bemerkenswert ist. Jede Wohneinheit bestand aus Vorzimmer, Küche, Toilette und drei Wohnräumen. Der Dachaufbau des Wohn- und Geschäftshauses am Max-Ott-Platz Formales Ziel des neuen Dachaufbaues war es, diesen möglichst leicht erscheinen zu lassen. Der neue Baukörper ist in 3 Geschoße – Zwischengeschoß, Hauptgeschoß und Dachgeschoß – horizontal gegliedert. Seine Fassaden sind geschoßweise unterschiedlich gefaltet, wodurch das Licht auf jeder Fläche verschieden reflektiert wird. Das Hauptgeschoß des Dachaufbaus sitzt auf dem Zwischengeschoß (= 4. Obergeschoß), welches als Abstandhalter zwischen Alt und Neu dient. Die Fassade steht als leicht gefaltetes Fensterband auf dem Gesims des Altbaues. Zum Max-Ott-Platz hin sind an den Ecken zwei Loggien eingeschnitten. Stahlbetonscheiben, quer zur Fassade, tragen den Aufbau sowohl optisch als auch statisch. Das Hauptgeschoß (= 5. Obergeschoß) und das zurückgesetzte 1. Dachgeschoß bilden Maisonettewohnungen, wobei das 5. Obergeschoß als Schlafgeschoß und das 1. Dachgeschoß als Wohngeschoß mit davor liegenden Terrassen genutzt wird. Das gefaltete Fassadenband des 5. Obergeschoß ist gegliedert in Fensterflächen und Aluminiumpaneele – das 1. Dachgeschoß ist voll verglast. ��������������������������������������� ��� Saalfeldnerstr. 35 5751 Maishofen T: 06542/68344 F: 06542/68344-10 M: offi[email protected] ����������������� ����������������� ����������������������� ����������������������� ������������������� 5620 Schwarzach | Tel. 06415 7514 | www.glas-metall.at ������������������������������ Hauptstraße 2, 4551 Ried im Traunkreis, AUSTRIA TEL +43 7588 72 37-0 FAX +43 7588 72 37-20 www.waser.at ��������������������������������������� �������������������������������������� �������������������������������������� Wir bewegen die Menschen Hohe Qualität, Kundennähe und ein umfassendes Servicespektrum sind Bausteine unseres langjährigen Erfolges von der Planung bis zur Durchführung. » Modernisierung, Wartung » Personen-, Lastenaufzüge » Treppenlifte » Panoramaaufzüge » Fahrtreppen & Fahrsteige Niederlassung Salzburg � Franz-Brötzner-Straße 11 � A-5071 Wals Tel.: 0662/45 91 00-0 ��Fax: 0662/45 91 00-11 [email protected] www.thyssenkrupp-aufzuege.at ThyssenKrupp Aufzüge 49 Ederer + Haghirian Architekten ZT-OG Pflegestation West Fotos: © Paul Ott 50 Lieb. Reizend. Sinne reagieren auf Reize. Gerade in der Welt des Bauens ist das offensichtlich. Was uns reizt sind neue Herausforderungen und Aufgaben, bei denen wir Erfahrungen und Werte aus über 75 Jahren ausspielen können: Im Hoch- und Trockenbau, Holzbau, Planung und Entwicklung! ® Sparte Hochbau Text: Mag. DI Eva Guttmann Zur Zeit seiner Eröffnung im Jahr 1912 war das Landeskrankenhaus Graz eines der größten und modernsten seiner Art in Europa. Auf 60 Hektar waren nach zehnjähriger Planungs- und Bauzeit 29 Gebäude im Secessionsstil „bezogen“ worden, in denen die Patienten von 650 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen versorgt wurden. Heute, fast hundert Jahre später, beträgt der Mitarbeiterstand über 7000 und die Anlage wurde um viele Zuund Ergänzungsbauten erweitert, trotzdem konnte die städtebauliche und architektonische Geschlossenheit im Wesentlichen bewahrt werden. Diesem Umstand trugen Ederer + Haghirian Architekten Rechnung, als sie 2006 am geladenen Wettbewerb für die Erweiterung der Pflegestation West an der Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde teilnahmen. Die Aufgabenstellung beinhaltete die Errichtung einer Pflegestation mit 15 Mutter-Kind-Zimmern, Schwesternstützpunkt und Nebenräumen, und zwar als Aufstockung auf das bestehende, viergeschossige Klinikgebäude von Architekt Aduatz aus dem Jahr 1963, das 1992 von den Architekten Kapfhammer, Wegan und Kossdorf erweitert wurde. Ederer und Haghirian entwarfen einen in Gestaltung und Farbgebung zurückhaltenden, dennoch differenzierten Baukörper, der nicht in Konkurrenz zum historischen Bestand tritt und laut Juryprotokoll vor allem durch seine Schlichtheit im ohnehin angespannten Ambiente des Krankenhausareals besticht. Das aufgesetzte Stockwerk kragt allseitig um maximal zwei Meter aus, um das geforderte Raumprogramm auf einer Ebene unterbringen zu können. Lediglich nach Westen überragt es den Straßenraum um acht Meter und wird hier von drei zarten Stützen getragen. Entschärft wird die mächtige Auskragung durch eine Rundung des Baukörpers, die damit zugleich auf die Form des angrenzenden Hörsaalgebäudes (1963) und der Kinderchirurgie (1992) Bezug nimmt. Aufgrund der schwierigen statischen Verhältnisse – das Bestandsgebäude erwies sich als wenig belastbar – wurde eine Leichtbauweise mit Stützen in der Fassadenebene ausgeführt, was wiederum sorgfältige Maßnahmen gegen eine Überhitzung der Pflegestation nach sich zog. Die strichcodeartige Fassadengestaltung ergibt sich aus einer Überlagerung von Konstruktions- und Zimmerraster, wobei die Farbgebung der Zimmer (gelb, grün oder orange) an den Stirnseiten ihrer Zwischenwände von außen ablesbar ist. In intensiver Auseinandersetzung mit Schwestern, Pflegern und Ärzten wurde die organisatorische und atmosphärische Gestaltung der Station erarbeitet. Ein wohnlicher, hotelartiger Charakter wurde von allen gewünscht, wobei zusätzlich eine Vielzahl an Einschränkungen und Vorgaben zu berücksichtigen waren, die im Krankenhausbau vorgeschrieben sind. So beschränkten sich die Architekten auf wenige, jedoch effiziente Maßnahmen, um die erwünschte Atmosphäre zu schaffen: Gleich nach dem Zugang befinden sich Untersuchungszimmer und Schwesternstation. Letztere wurde als „Serviceeinheit“ begriffen und mit einem vorgelagerten Empfangspult versehen. Daran anschließend reihen sich links und rechts die Zimmer, die jedoch so zueinander versetzt sind, dass gegenseitige Einblicke vermieden werden. Der Mittelgang wird durch ein mit Milchglas bündig abgeschlossenes Oberlichtband natürlich belichtet, am Gangende erlaubt die wandhohe Verglasung einen direkten Blick in den angrenzenden Leechwald. Im Bereich der großen Auskragung sind ein behindertengerechtes Pflegezimmer und der Tagraum untergebracht, dessen gerundete Außenwand ebenfalls verglast ist und eine großartige Aussicht über das Krankenhausareal und die Stadt bietet. Die Farbgebung in den Erschließungszonen ist hell und neutral, das Weiß der Zimmer wird durch eine gelbe, Foto: LIEB BAU WEIZ UNIV. KLINIK Ederer + Haghirian Architekten ZT-OG Vertrauen Sie auf alle Bausteine unserer steirischen Unternehmensgruppe. ® Hoch- & Trockenbau Planung Generalunternehmung Fertighäuser, Dachstühle Holzstiegen Ingenieurholzbau Birkfelder Straße 40 8160 Weiz Fliesenverlegung Beratung Säure- & Bäderbau Baumärkte, Baustoffe Gartencenter Sport 2000 T: +43 3172 2417 - 0 www.lieb.at 51 Ederer + Haghirian Architekten ZT-OG Lebenshilfe Weiz Tageswerkstätte 52 Text: DI Markus Bogensberger grüne oder orange Wand und entsprechende Möbel ergänzt. Hier sind – ebenso wie im Tagraum – die Decken leicht nach außen ansteigend, um ein Gefühl der Offenheit und einen starken Außenbezug herzustellen. Durch einen Versatz in den Patientenzimmern entsteht gleich nach dem Eingang eine Schwellenzone mit Service- (Wickeltisch, Babybadewanne etc.) und Sanitätseinheit. Das Bett der Begleitperson befindet sich im von der Zimmertür aus uneinsichtigen Eck hinter dem Badezimmer, während das Patientenbett sofort im Blickfeld liegt. Trotz der rigorosen und stark einschränkenden Vorgaben und Sicherheitsmaßnahmen, die den Krankenhausbau prägen, ist es den beiden Architekten geglückt, eine freundliche, fast „normale“ Welt innerhalb des individuellen Ausnahmezustands Krankenhaus zu schaffen. Der Verzicht auf große gestalterische Gesten und vordergründige Kindgerechtigkeit ist wohltuend und trägt zum insgesamt wohnlichen und den Umständen angemessenen Ambiente bei. Ederer + Haghirian Architekten ZT-OG Der gemeinnützige Verein Lebenshilfe Weiz blickt auf eine jahrzehntelange Erfahrung in der Betreuung und Begleitung von Menschen mit Behinderung zurück. Neben einer wachsenden Zahl spezialisierter Dienstleistungen und dem Angebot einer betreuten Wohneinrichtung wird besonderes Augenmerk auf die Einbindung der sogenannten KundInnen in einen produktiven Alltag und kreative Arbeitsprozesse gelegt. Räumlich manifestiert sich dieser Anspruch in einer Tageswerkstätte, welche sich zusammen mit dem vollzeitbegleiteten Wohnen im Stammhaus der Lebenshilfe in der Brachtergasse befand. Trotz mehrmaliger Erweiterungen waren die dortigen Kapazitäten erschöpft und so wurde ein geladener Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Aufgabe war es auf dem Grundstück einer in der Nähe befindlichen brachliegenden Kleingartenanlage eine neue Tageswerkstätte zu errichten. Diese sollte zugleich als ein in mehreren Ebenen funktionierender Begegnungsort dienen. In ihrem mit dem ersten Preis ausgezeichneten Entwurf wenden Ederer und Haghirian Architekten daher das zugrundeliegende Credo einer „selbstbewussten Integration“ auch auf die Konzeption ihrer Architektur an. Der Baugrund befindet sich in leichter Hanglage am östlichen Rand des Weizer Beckens. Auf der westlichen Seite schließt eine große, in den 60er Jahren errichtete Siedlungsanlage in Form von viergeschossigen Wohngebäuden an. Das restliche Grundstück ist von Einfamilienhäusern älteren Bestandes umgeben. Ein Ziel war es nun zwischen diesen maßstäblichen Polen zu vermitteln. Dies gelingt, indem der neue Baukörper auf der Seite der Wohnblöcke die Straßenflucht zweigeschossig aufnimmt und dadurch eine repräsentative urbane Situation ausbildet. Hangseitig ist das Gebäude eingegraben, um mit den kleineren Nachbarhäusern in Form einer eingeschossigen Fassade in Dialog zu treten. Die neue Tageswerkstätte stellt sich als klarer kubischer Baukörper dar und weckt nicht zuletzt durch die Verwendung von Bandfenstern und weißem Putz Erinnerungen an die elegante Gestaltung der Wohn-, Gesundheits- und Freizeitbauten der klassischen Moderne. Akzentuiert werden die Fassaden durch Einschnitte, welche durch ihre Holzverkleidung gewissermaßen einen weichen Kern des Volumens andeuten. Man betritt das Gebäude durch eine repräsentative Lobby, von der aus auch der Lift und die Treppe in das Obergeschoss führen. Auf der linken Seite wird dieser Bereich von der Gästebewirtung flankiert. Dieses vollwertig ausgestattete Caféhaus bildet eine gastronomische Schnittstelle zwischen BesucherInnen und BenutzerInnen des Hauses, und dient zugleich als Ausstellungsort für die produzierten Waren. Im Anschluss daran befindet sich der Speisesaal, der von einer selbstbetriebenen und auf professionellem Niveau ausgestatteten Küche versorgt wird. Ein zentrales Entwurfselement bildet der mit Holz belegte und einem Baum begrünte Innenhof. Um ihn herum sind die Speise-, Therapie-, Arbeits- und Gruppenräume für die fünfzig hier tätigen Personen angeordnet. Er dient sowohl als vielfältig nutzbarer Freibereich als auch als Orientierungspunkt. Durch die geschickte Platzierung der umschließenden Räume und den großzügigen Einsatz von opaken und transparenten Verglasungen sind sowohl die Aufenthaltsräume als auch die Gänge natürlich belichtet. Die ringförmige Erschließung des Gebäudes ermöglicht einen abwechslungsreichen Rundweg der ständig wechselnde Blickbeziehungen sowohl innerhalb des Gebäudes als auch zum Außenraum hin zulässt. Die eigentlichen Arbeitsbereiche gliedern sich in eine Textil-, eine Holz- 53 Ederer + Haghirian Architekten ZT-OG SALZBURGER NACHRICHTEN Lieb. Gewonnen. RECHENZENTRUM Nach nur sieben Monaten Bauzeit wurde das Rechenzentrum der „Salzburger Nachrichten“ eröffnet. Der moderne Stahlbetonbau hat seinen Namen – GREEN CUBE- nicht nur wegen der Fassadenfarbe, sondern auch wegen der nachhaltigen und ressourcenschonenden Energieversorgung. Die vorgehängte hinterlüftete Fassade StoVerotec Steirische Qualität in allen Facetten des Hoch-, Trocken- und Holzbaus, der Planung und der Entwicklung. Perfektion – von der Kleinbaustelle bis zum Tower. Mit Lieb Bau Weiz als leistungsstarken Partner für die Durchführung Ihres Projektes haben Sie auf alle Fälle gewonnen! INFOBOX FRITZ GENBÖCK Architekt Diplomingenieur Anton-Adlgasser-Weg 30 A-5020 Salzburg Tel. +43 (0) 662 / 82 18 46-0 [email protected] www.genboeck.co.at Glass mit 18 cm Mineralwolldämmung, die im Gegensatz zu herkömmlichen Glasfassaden wärmeregulierend ® Sparte Hochbau Foto: LIEB BAU WEIZ sowie eine offene Kreativ- und Kunstwerkstatt. Um die einzelnen Werkstätten zu betonen wurden die Böden in verschiedenen Farben ausgeführt. In den allgemein genutzten Bereichen wird die Orientierung durch ein dezentes Leitsystem erleichtert, indem Tischlereinbauten wie Garderoben und Küchen farblich akzentuiert werden. Im Obergeschoss befinden sich Verwaltungs- und Personalräume sowie die Tageseinrichtung mit Tagesstruktur – einem Bereich in dem Jugendliche und Erwachsene mit hohem bis höchstem Grad der Behinderung betreut werden. Diese Einrichtung profitiert im besonderen Maß von den vielfältigen Möglichkeiten welches das Gebäude sowohl in funktioneller als auch in kommunikativer Hinsicht bietet. Sowohl die Tagesstruktur als auch der Mitarbeiterbereich verfügen über großflächige Terrassen, welche den Aufenthalt und die Beschäftigung im Freien ermöglichen. Durch die Situierung des Gebäudes im Hang sind beide Geschosse barrierefrei zu erreichen wodurch aufwändige, die Offenheit der Räume beeinträchtigende Brandschutzmaßnahmen vermieden werden konnten. Die Architekten haben auf diese Weise ein räumliches Kontinuum geschaffen, das einer „promenade architecturale“ gleich ihren Nutzern vielfältige Reize und sinnliche Erlebnismöglichkeiten anbietet. Die Sequenz aus konzentrierten Arbeitsbereichen und übersichtlichen kommunikativen Zonen räumt den hier tätigen Menschen Entscheidungsfreiräume ein und bietet optimale Rahmenbedingungen für ein produktives Miteinander. DI Fritz Genböck + conova INFOBOX Ederer + Haghirian Architekten ZT-OG Schießstattgasse 50 A-8010 Graz Tel. +43 (0) 316/682976 [email protected] www.keh.at Vertrauen Sie auf alle Bausteine unserer steirischen Unternehmensgruppe. INNOVATIVE HAUSTECHNIK ® ING. RUDOLF DUSCHEK GmbH WÄRME- & KÄLTEISOLIERUNGEN BRANDSCHUTZ WIEN | GRAZ | ST. PÖLTEN | ZAGREB WWW.DUSCHEK.COM 54 Hoch- & Trockenbau Planung Generalunternehmung Fertighäuser, Dachstühle Holzstiegen Ingenieurholzbau Birkfelder Straße 40 8160 Weiz Fliesenverlegung Beratung Säure- & Bäderbau Baumärkte, Baustoffe Gartencenter Sport 2000 T: +43 3172 2417 - 0 www.lieb.at MITGLIED DES FACHVERBANDES RFG ENGINEERING Technisches Büro Gesellschaft m.b.H. Ingenieurbüro für Installationstechnik und technische Gebäudeausrüstung A-5071 Wals-Siezenheim - Dr.-Hans-Lechner-Str. 9 E-Mail: offi[email protected] - Tel: (+43) 662 85 15 85 Fax: DW 4 RITTAL GmbH Laxenburger Straße 246a A-1239 Wien Phone: +43 (0)5 99 40-0 Fax: +43 (0)5 99 40-99 0 [email protected] www.rittal.at 55 DI Fritz Genböck + conova DI Fritz Genböck + conova wirkt, eine Gebäudeheizung auf Basis der Wärmerückgewinnung, die Klimatisierung mittels innovativer Rückkühltechnologien und der Regenwassernutzung lassen das Zentrum einen Energieeffizienzfaktor von 1,1 erreichen. 56 57 TWO IN A BOX – ARCHITEKTEN ZT GMBH Meggenhofen mittleren Ebene aber öffnen sich zum Platz. Die Vielfalt der Räume wird im Inneren des Hauses vom Lichtraum der Stiege zu einer Einheit verbunden, die über gezielt gesetzte Öffnungen stets den Ort im Blick behält. Gemeinde & Pfarrzentrum Mit dem aus Gründen der Nachhaltigkeit als Holzbau errichteten Gemeindeamt als Hauptbaukörper und den denkmalgeschützten Gebäuden des Pfarr- und Presshauses entstand ein neuer multifunktionaler öffentlicher Raum. Die architektonische Erscheinung der Fassade in Holz soll den konstruktiv verwendeten Baustoff nach außen transportieren. Eine größtmögliche Transparenz soll ein TWO IN A BOX – ARCHITEKTEN ZT GMBH einladendes und offenes Amtsgebäude darstellen und Durchblicke zur Kapelle und zur Kirche sowie auf den neuen Ortsplatz ermöglichen. Die Topographie des Bauplatzes ermöglicht es, alle drei Ebenen des Hauses ohne Aufzug barrierefrei zu erschließen. Das Musikheim im Untergeschoß ist von der Straße her zugänglich, die im Obergeschoß gelegenen Amtsräume der Gemeinde vom Parkplatz hinter dem Presshaus. Der Veranstaltungssaal mit seinen Nebenräumen und das zum Nahversorger aufgewertete Kaffeehaus auf der Der denkmalgerecht restaurierte Hausstock des Kadingerhofes wurde um eine gläsern eingehauste Erschließungszone im Norden sowie einen gläsernen Anbau im Süden erweitert. Großzügige Öffnungen zum Wintergarten und Ortsplatz ermöglichen den direkten Bezug zum Ortszentrum. Ein einfacher Stahlbetonbau bildet die hangseitigen Räume im Unter- und Erdgeschoss. Der Massivbau stützt somit das Gelände und wirkt als „Fundament“ des darüber aufgesetzten Holzbaues. Leichtbauwände, Holzdecken und Holzdachsysteme in Niedrigenergiebauweise bilden das Erd- und Obergeschoss. Alle Pfostenriegelfassaden und Fensterkonstruk- INFOBOX TWO IN A BOX – ARCHITEKTEN ZT GMBH Hostauerstrasse 33a 4100 Ottensheim Tel. +43 (0) 7234 / 848 62 - 12 [email protected] www.twoinabox.at tionen wurden in Holz errichtet und unterstreichen die nachhaltige Architektursprache des Gesamtprojektes. Durch eine luftdichte Ausbildung der Außenhülle und kontrollierte Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung für Saal, Foyer, Schank und Dorfcafe können die Lüftungswärmeverluste auf ein Minimum reduziert werden. Das neue Gemeindezentrum mit den Altbestandsbaukörpern wird so zu einem ganz besonderen "Ort der Begegnung" Projektinformationen BAUWERK: Gemeinde- und Pfarrzentrum Meggenhofen BAUHERR: Pfarre und Gemeinde Meggenhofen errichter: Verein zur Förderung der Infrastruktur der Gemeinde Meggenhofen & Co KG ARCHITEKT: Arch. Mag.arch. Christian Stummer BAUBEGINN: 2008 BAUÜBERGABE: 2010 KUBATUR: 10.100m³ BEBAUTE FLÄCHE: 770m² NUTZFLÄCHE: 1800m² UMBAUTER RAUM: 10.100m³ BAUKOSTEN: rund 3,5 Mio. EUR KOSTEN PRO M²: rund 1.650,- EUR 58 59 Atelier 3 / Architekten Hartl+Heugenhauser Hotel Krallerhof SPA-ANLAGE INFOBOX Architekten Hartl+Heugenhauser ZT GmbH Bahnhofstrasse 100/2 5760 Saalfelden Tel. +43 (0) 6582 / 74775 - 0 [email protected] www.atelier3.at 60 Im Land Salzburg im Ort Leogang wurde von uns eine Spa-Anlage für ein 5* Hotel geplant, bei der hauptsächlich das Material Stein verwendet wurde. Der Grund für den Entschluss, Stein zu verwenden, basiert vor allem in der geographischen Lage des Hotels. Leogang, umringt von massiven Kalksgebirgszügen der Nordalpen, erfordert geradezu die Verwendung von Stein, um authentische Architektur zu schaffen. Die Anlage wurde in 3 Bauetappen errichtet und zwar in der großteils unterirdischen Sauna/Wellnessanlage und in dem darüber situierten Hallenbad sowie in der letzten Etappe 2011 mit dem „Kristall“, ein Ruhebereich für die Beauty-Abteilung sowie dem „Nitschraum“, ein weiterer Atelier 3 / Architekten Hartl+Heugenhauser Ruhebereich zur Wellnessanlage, der dem Thema Kunst verschrieben ist. Die Einheit der drei Bereiche wird durch den gezielten und abgestimmten Einsatz von Material und Licht erreicht. Material: In der Anlage wurde Stein in verschiedenen Formen verwendet, wie horizontal geschichtetes Schiefergestein in unterschiedliche hohen Schichten, Steinplatten verschiedener Größen als Bodenbelag, zum Teil Wandbelag und Deckenverkleidung sowie massive, tonnenschwere, freistehende Gesteinsquader als Raumteilungselemente. 61 Atelier 3 / Architekten Hartl+Heugenhauser Licht: Die Lichtgestaltung ist auf die gestalterische und funktionelle Absicht der Architektur abgestimmt und erzeugt so gemeinsam mit ihr für den Benutzer übersichtliche, die Sinne beruhigende Räume. Gemeinsam mit den Licht“künstler“ Walter Holper wurde so wieder einmal ein bemerkenswertes, in Teilen einzigartiges Raumerlebnis geschaffen. Im Laufe der Arbeit haben wir erfahren, wie kreativ man mit Stein entwerfen kann und wie vorzüglich das Material Stein uns beim Erreichen unserer grundsätzlichen Entwurfsziele unterstützen kann. Die Entwurfsziele für die Gesamtlage waren: ≥ Orientierbarkeit ≥ Ablesbarkeit ≥ Zeitlosigkeit ≥ Ursprünglichkeit ≥ Raumerlebnis Orientierbarkeit: Wird erreicht, durch eine horizontalgeschichtete Steinwand (Ottaphyllit), die ausgehend von der Lobby des Wellnessbereiches über die Saunaanlage und die Treppe bis in das Hallenbad führt. Der Gast kann sich an dieser Wand gleichsam „anhalten“ und sich von ihr führen lassen. 62 Ablesbarkeit: Alle angebotenen Funktionen – wie Bäder auf Basis heimischer und fernöstlicher Philosophien, Solegrotte, Dampfkabinen, Saunen mit verschiedenen Temperaturen in der Saunaanlage sowie Familiensauna und Ruheraum mit Wasserbetten und natürliche das großzügige (Wasserfläche 190 m²) Hallenbad – findet man entlang dieser Führungslinie aus Schiefergestein. So erhält man eine maximale Ablesbarkeit und Erkennbarkeit der angebotenen Funktionen. Atelier 3 / Architekten Hartl+Heugenhauser Gesteinsbrocken sind zum Teil mit dem „Gebirgsmassiv noch verhaftet und erst nur zum Teil freigelegt“, wie eben im Ruheraum der Wellnessanlage. Die Architektur der SPA-Anlage sollte sich vom introvertierten, intimen und grottenhaft gestalteten Saunabereich zum offenen, in den Freibereich, zu Landschaft und Licht gekehrten Badbereich entwickeln. So ergab sich die Idee zur wellenförmigen Dacheindeckung des Hallenbades. Die Welle als Affinität zum Wasser schwebt über dem Wasserbecken. Das Schweben des Wellendaches wird durch ein Entmaterialisieren der Außenwände, die vollkommen in Glas aufgelöst sind, erreicht. Zeitlosigkeit: Die Gestaltung sollte keiner wie immer gerichteten Mode folgen, sollte das Auge ruhig halten, um zu 100 % das zu ermöglichen, wozu diese Anlage im Grunde auch dienen soll, nämlich der „Reinigung des Körpers“. Stein ist wohl das geeignetste Material um Zeitlosigkeit spüren zu lassen. Ursprünglichkeit: Die Gestaltung der Anlage mit Stein sollte auch eine gewisse zeitliche Komponente wiedergeben. Der Stein wird in verschiedenen Verarbeitungen verwendet. Zum Beispiel an der Lobby der Wellnessanlage oder auch im Hallenbadbereich wird der Stein glatt und technisch hochwertig verarbeitet bis hin zum Ruhebereich der Wellnessanlage, wo der Stein grob und fast unbehauen und ursprünglich verwendet wird. Einzelne freistehende Gesteinsbrocken, bereits „aus dem Gebirgsmassiv herausgewaschen“, dienen als Raumteiler in Ruhebereichen sowie Liegeflächen im Hallenbad. Andere 63 Atelier 3 / Architekten Hartl+Heugenhauser teamk2 architects ZT GmbH Neuen Heimat Tirol Ihr verlässlicher Partner vom Projektbeginn bis zur Realisierung WOHNBAU Lichtplanung & -beratung fŸr Privat & Gewerbe STATIK TRAGWERKSPLANUNG BAUKOORDINATION HANEL Ingenieure DI Carlo Chiavistrelli GmbH T +4 3 6 62 82 20 84 F + 43 66 2 82 2 084 79 L ic ht De si gn Le uc ht en bau - und Ha nd el sGe s. m. b. H. Ho fh aym er al le e 2 1 5 02 0 S al zb ur g Wegscheidgasse 1a A-6380 St. Johann in Tirol Tel +43 (0)5352 62416 Fax +43 (0)5352 62416-50 [email protected] www.ib-hanel.at of fi ce @l ic ht de si gn .a t ww w. li ch td es ig n. at ������������������������������ ��������������������������������������� �������������������������������������� �������������������������������������� In Wörgl entstand, südöstlich vom Stadtzentrum, ein Wohnbau der Neuen Heimat Tirol in Holz-Beton-Mischbauweise. Entsprechend der umliegenden Baustruktur wurde die Wohnanlage in zwei miteinander verbundene Gebäudeteile gegliedert und dreigeschossig ausgeführt. Erschlossen wird die Gesamtanlage über die Sepp Gang – Straße an der Nordseite des Grundstückes. Die Tiefgarage mit einem Fassungsvermögen von 31 Stellplätzen übernimmt den Hauptanteil des ruhenden Verkehrs, die Besucherparkplätze sind entlang der Sepp Gangl-Straße angeordnet. Das Hauptaugenmerk bei der Konzeptionierung des Wohnbaus wurde neben der Wohnungstypologie auf die INFOBOX teamk2 architects ZT GMBH Maria-Theresien-Straße 40 6020 Innsbruck Tel. +43 (0) 512 572465 [email protected] www.teamk2.com Differenzierung zwischen öffentlichen und privaten Bereichen gelegt. Durch die beinahe orthogonale Stellung der beiden Baukörper zueinander wird eine klare Trennung zwischen Erschließungsseite im Norden, und den Orientierungsseiten im Westen und Süden erreicht. Die Garten-, Terrassen,- bzw. Balkonflächen werden somit nicht von der Tiefgaragenzufahrt, den Besucherabstellplätzen für PKW´s und den Hauszugängen beeinträchtigt. Alle Wohnungen verfügen über großzügige, vorgelagerte Freiflächen, den Erdgeschoßwohnungen sind außerdem Privatgartenflächen zugeordnet. Sämtliche Wohnungen sind barrierefrei erreichbar und im Ausführung einer Fibre-C Fassade sowie Abdichtungs- und Spenglerarbeiten Bau- & Kunstverglasungen CNC-Glasbearbeitung Glasschleiferei Automatiktüren Reparaturservice Ausführung der Baumeisterarbeiten ISO 9001 Bilder & BUREAU VERITAS Certification ���������������������������������������� ��������������������������������������������� Rahmen 6263 Fügen Gewerbepark Zillertal Tel. 05288/62400 Fax 05288/64262 [email protected] www.glas-siller.at ����������������������������������������������������������� GMBH & CO. KG 5771 Leogang 44 Tel 0043 (0)6583 8309 Fax DW 77 www.moebel-scheiber.at [email protected] 64 65 teamk2 architects ZT GmbH Wohnungsinneren behindertengerecht adaptierbar. Das statische Konzept sieht eine Stahlbetontischbauweise mit vorgehängten hochgedämmten Holzbauelementen vor. Die Stiegenhäuser wurden in Massivbauweise ausgeführt. Als Aussenfassade kam eine hinterlüftete Konstruktion mit HPL-Fassadenplatten zum Einsatz. Massivholzkonstruktionen in Sichtqualität für die vorgelagerte Freiraumzone vermitteln ein behagliches Wohnklima auch im Außenbereich. Die Gesamtanlage wurde in Niedrigenergiehausqualität konzipiert. Der geringe Heizenergiebedarf wird mittels einer Pelletszentralheizanlage gedeckt. Eine Solaranlage wurde am Dach montiert. Die solaren Gewinne, der am Dach montierten Solaranlage, werden in die Heizungsan- ARCHITEKT DI Werner THURNER lage eingespeist und dienen somit zur Brauchwasserbeheizung, als auch zur Beheizung der Wohnungen. Bei der Gesamtanlage handelt es sich um einen in Niedrigstenergiehausqualität errichteten Wohnbau, bei welchem neben Energiesparqualitäten auch auf die Nachhaltigkeit der verwendeten Baumaterialen wert gelegt wurde. Projektinformationen WOHNUNGEN: 20 (barrierefrei) KONSTRUKTION: Stahlbetontischbauweise mit vorgehängten Holzständerbauweiseelementen FASSADEN: hinterlüftete Fassadenplatten Um- & Zubau Wohnhaus Hieblinger Bodensdorf A-6341 Ebbs, Kleinfeld 8 Dort, Dort, wo wo gebaut gebaut wird. wird. Weltweit. Weltweit. ALPINE Bau GmbH · ZNL Tirol ALPINE Bau ·· ZNL Tirol ALPINE Bau GmbH GmbH 13 ZNL TirolKematen · Telefon +43 5232 3333-0 Messerschmittweg · 6175 Messerschmittweg 13 · 6175 Messerschmittweg 13 · 6175 Kematen Kematen ·· Telefon Telefon +43 +43 5232 5232 3333-0 3333-0 www.alpine.at www.alpine.at www.alpine.at 66 Te l . 0 5 3 7 3 / 4 6 0 9 1 Fax 460 93 •Estriche • Industrieböden • Isolierungen • Betonstocken • Beschichtungen • Kugelstrahlen • Betonschneiden [email protected] www.kronbichler.at Die Familie Manuela und Mario Hieblinger haben einen Zubau am süd-westlichen Teil des Bestandsgebäudes angebaut. Der neu geschaffene Wohnraum hat eine Größe von 30,86 m2 Nutzfläche. Der bestehende Balkon ist nach Osten vergrößert worden und ein eigener Abgang in den Garten ist geschaffen worden. Die Aufständerung des Kubus ist auf Grund der bestehenden Garagenzufahrt notwendig geworden. Die Aufständerung bilden 2 runde, ausbetonierte Stahlrohre die einen Hauptträger (HEB 220) tragen. Die Nebenträger bilden mehrere HEB 120 – Profile, die 1. unter der bestehenden Balkonplatte montiert sind und 2. den Fußboden tragen. Die Tragkonstruktion des Fußbodens bildet eine Kreuzlagenholzplatte (KLH). Die Außenwände bestehen aus 9 cm KLH Wandplatten, die mit Formrohrstählen FRQ 80/80/5 mm statisch ausgesteift sind. Die obere KLH - Platte ist mit einem L-förmigen Stahlträger an die obere Betondecke geschraubt. Die KLH- Wandplatten (9 cm) sind mit 15 cm Mineralwolle gedämmt und Kraser Dorfstraße 5 A-9541 Einöde bei Villach Tel. +43 4248 - 2842 - 0, Fax Dw. -24 INFOBOX ARCHITEKT DI Werner THURNER Meister-Friedrichstr. 3 | 9500 Villach Tel.: +43 (0) 4242 37 222 [email protected] www.architekt-thurner.at mit hinterlüfteter Eternitfassade vor Witterung geschützt. Raumseitig ist eine Vorsatzschale aus Gipskarton errichtet. Der Dachaufbau besteht aus 20 cm KLH- Platten und Warmdachaufbau. (Gefälledämmung und PVC- Abdichtungsbahn) Raumseitig wird eine Gipskartonvorsatzschale aufgebracht. Die Überdachung des Balkons bildet eine Eternitschürze die an der bestehenden Balkonplatte mit Stahlrohren befestigt ist. Die Oberseite der Schürze wird verblecht. Der bestehende Balkon ist mit einem Lärchenholzbelag belegt. Thermische Kennwerte des Zubaus: Flachdach U-wert von 0,17, Wand 0,23, Untersicht 0,20 Die statischen Berechnungen wurden vom Statiker DI Kantz vom Büro Oberressl & Kantz aus Klagenfurt erstellt. Diese Art der Aufständerung wäre ohne die gewählten Kreuzlagenholzplatten kaum herstellbar gewesen. Die Zimmererarbeiten wurden von der Fa. Kofler & Kavalar aus Bodensdorf durchgeführt. Kompetenz Energetische Verbesserungen Energieausweise www.holzbau-themessl.com Wintergärten Email: [email protected] Passivhäuser Dipl.-Ing. Heimo H. Suntinger 67 ISA STEIN Studio ISA STEIN Studio Pension zur Goldschmiede Grieskirchen Fotos: Isa Stein SPA HOTEL BRÜNDL Die dreidimensionale Schichtenlinie DER BAU. Ein Gebäude entwickelt aus Schichtenlinien, die das Grundstück in seiner Hanglage neu definieren. Ein Entwurf, von Team M Architekten und ISA STEIN STUDIO, der versucht die vorbestimmten Parameter der Umgebung aufzunehmen und der ein „Situationsverstärker“ der natürlichen Gegebenheiten zu sein scheint. Um „Energie“ zu bündeln, ist das Gebäude selbst als dreidimensionale Schichtenlinie konzipiert und das Gebäude, nicht als gerader Baukörper ausgerichtet, sondern in sich geknickt und aus der Achse seiner Dreidimensionalität (Höhenentwicklung) gedreht. Eine dreigeschossige Halle als Verbindungsglied der beiden Baukörper, welche jedoch gleichzeitig die Qualität eines multifunktionalen Raumes hat und die Erschliessungstool für Restaurant, Bar, Therapieräume, Zimmer und Spa ist. Projektinformationen Materialien: Holz, Glas, Metall, Vintage Möbel Projektkosten: 250.000 EUR GröSSe: 220m² Zeitraum: September 2009 bis April 2010 DIE ZIMMER. DAS SPA. Die Goldschmiede „Jacinta“ genießt einen hervorragenden Ruf. Neben der Goldschmiede, investierte Jacinta Mössenböck Ihre Zeit in Ihre Passion - die Kunst - und eröffnete mit Ihrem Bruder eine Galerie. Der idyllische Ort Grieskirchen weist wenige Fremdenzim- INFOBOX ISA STEIN Studio Baumbachstraße 19-21 | 4020 Linz Tel.: +43 (0) 732 78 77 77 [email protected] www.isastein.com mer auf. So war es die Idee von Jacinta Mössenböck ein kleines Boutiquehotel zu eröffnen, das vier Zimmer umfasst. Zwei Zimmer tragen die Namen Ihrer Söhne Vinzenz und Mathias, die anderen beiden wurden nach der Galerie und Goldschmiede benannt. Die Zimmer wurden größtenteils von Jacinta selbst gestaltet, die ganz besonderes Augenmerk auf die Ausformulierung der Details legte. Das Furnier der Schränke und Betten wurde eigens ausgesucht. Die Bäder sind offen gehalten, um als Raumerweiterung zu dienen. Wechselnde Bilder im Haus begeistern die Gäste immer wieder aufs Neue und spiegeln Jacintas Nähe und Begeisterung für die Kunst wieder. möbel | raum | gestaltung A-4293 Gutau St.Oswalderstraße 10 tel 07946/6268 www.klaner.com 68 88 Zimmer wurden unter Berücksichtigung der Himmelsrichtungen und Lärmzonen konzipiert und bieten optimalen Komfort. Der Blick ins Freie ist ein besonderes Asset und wurde durch die zum Fenster gerichtete Aufstellung der Betten erzielt. Fünf Sinne – fünf Farben. Die Farben des „Bründl-Logos“ finden sich in den Zimmerfarben wieder. Das Farbkonzept und die Idee der Schichtenlinie ziehen sich auch im Schwimm-, Wellness- und Saunabereich als Abtrennung zu den großzügigen Ruheräumen weiter. Ein besonderer Eyecatcher sind die Liegemöbel von Andreas Thaler, die in den Farben der Elemente gefertigt wurden. DIE KUNST. Wahrnehmbare Kunst im Hotel. Mit der Galerie Pehböck wurde von ISA STEIN ein „Vernetzungsplan“ der Zimmer erarbeitet. In drei Flügeln finden sich Arbeiten der Künstler Franz Blaas, Lorenz Estermann, Karl Mostböck, May Holzapfel, Anatol Ak, Robert Mittringer, Wolfgang Zöhrer, Regine Hadraba, Gerhard Müller, Gertraude Steinlechner, Wolfgang Stifter und Georg Stifter wieder. Im vierten Flügel werden diese Künstler an den Wänden zitiert. Es entstehen imaginäre Linien zwischen den Gedanken und den Arbeiten der Künstler, die real in 28 Zimmer niedergeschrieben wurden. Die Halle interpretiert die Idee der Linien neu. Thomas-M Mayrhofer (ART_HOF) greift durch seine „bewegten“ Menschen das Thema des Hauses auf. Die Linien der Menschen sind nicht immer deckungsgleich, der Faktor „Zeit“, hilft bei den Linien „sichtig“ zu werden. Die Skulptur an der Hallendecke. Neue Menschenbilder durch verschiedenartige Perspektiven. In der Außengestaltung zieht sich das Kunstkonzept weiter. Ein geschwungener Weg, begleitet von interaktiven Klang- und Sinneskörpern. Ein Hotel für die Sinne! Projektinformationen Projektkosten: rund 15 Mio. EUR Grundstücksfläche: 17.600m² Bebaute Fläche: 17.600m² Nutzfläche: 2.700m² Umbauter Raum: 7.898m² Planungsbeginn: August 2004 Fertigstellung: April 2007 69 Inserat_Architekt.indd 1 28.10.2011 10:27:00 Uhr Christian Kronaus + Erhard An-He Kinzelbach Fotos: Thomas Ott Christian Kronaus + Erhard An-He Kinzelbach und auf zwei Formate beschränkten Öffnungen perforiert. Dem Neubau wird damit eine Maske aufgesetzt, die einen Bezug zum Bestand herstellt und gleichzeitig der Organisation des Neubaus alle Optionen belässt. Innen dient die Lochung einer Vervielfältigung der Ausblicke und Belichtungssituationen durch Auflösung des konventionellen Fensterformats in drei Teiltypen: das Oberlicht, den Öffnungsflügel auf üblicher Parapethöhe, und das Unterlicht. Die Wahl der goldenen Kupfer-AluminiumFassade unterstützt ganz wesentlich den architektonischen Dialog beider Baukörper: der vorherrschende Gelbton der Bestandsgebäude wird interpretiert, ohne bloß reproduziert zu werden. der Bürogeschosse, definieren andererseits aber auch Warte- und Sitzbereiche, und markieren die Eingangsbereiche zu den Büros. Die vorgeschlagene lineare, pulsierende Raumabfolge erlaubt eine klare Differenzierung der einzelnen Zonen. An den den Büros zugewandten Seiten entstehen zudem zusätzliche Stauräume für die Büronutzung. Für den Benutzer selbst birgt die „harte Schale“ durch die Fassadenstrategie eine gewisse Flexibilität und damit eine Anpassung an unterschiedliche Benutzungsanforderungen. In Abhängigkeit von den Anforderungen entsteht in Hinblick auf die notwendige natürliche Belichtung die Möglichkeit einer Grundregelung für die Standardbüros. Neben den normalen Öffnungsflü- Das architektonische Konzept GERICHTSGEBÄUDE UND VORPLATZ ST. PÖLTEN Das Projekt ging aus einem offenen Wettbewerb, den die Architekten Christian Kronaus und Erhard An-He Kinzelbach gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Vasko+Partner für sich entscheiden konnten, hervor. Die Erweiterung und Erneuerung des Gerichtsgebäudes St. Pölten umfasst einen neu entwickelten Zubau für Büronutzungen sowie die Gestaltung eines repräsentativen Vorplatzes vor dem historischen Baubestand mit einer darunter liegenden Tiefgarage. Städtebaulich schließt der neue Zubau die Lücke zwischen altem Gerichtsgebäude und der angrenzenden Justizanstalt in Form einer kohärenten Ergänzung des denkmalgeschützten Baus mit einem zeitgenössischen Zubau, der einerseits selbstbewusst und eigenständig als Solitär nach außen wahrnehmbar ist, zugleich jedoch den historischen Kontext respektiert und zwischen moderner und historischer Formensprache zu vermitteln vermag. Die drei Geschosse des Altbaus werden bei gleichbleibender Traufenhöhe barrierefrei mit dem neuen fünfge- INFOBOX Christian Kronaus + Erhard An-He Kinzelbach Schönbrunnerstr. 59-61 /B7 1070 Wien Tel.: +43 (0) 1 548 00 15 [email protected] www.kronaus-kinzelbach.com 70 schossigen Baukörper verknüpft, in dem in erster Linie Büroräume für das Oberlandesgericht, die Staatsanwaltschaft und das Bezirksgericht untergebracht werden. Der Platz direkt vor dem bestehenden Gebäude wird zu einem attraktiven urbanen Platz mit Aufenthaltsqualitäten und angegliederter Tiefgarage umgestaltet. Das Gesamtkonzept des Entwurfs entspringt der Fassade des bestehenden Gerichtsgebäudes. Das betrifft vor allem auch die Gestaltung des Platzes, der zugleich prominent und einladend, jedoch auch zur befahrenen Straße hin abschirmend wirken soll. Um die Bestandsarchitektur direkt in die Platzgestaltung einzubinden, wird die Fassadengliederung auf den freien Platz übertragen und erzeugt damit nicht nur einen Dialog zwischen dem Gebäude und seinem städtischen Freiraum, sondern schafft ein urbanes Feld aus Elementen, die entsprechend ihrer Funktionen wie Sitzbank, Pflanztrog, Hochbeet oder Lüftungselement, unterschiedliche Höhen besitzen. Insgesamt entsteht eine künstliche Landschaft, die zugleich öffentliche Ruhezone und Freiraum für unterschiedlichste Aktivitäten und Erschließungsmuster ist. Fassade als Maske Beim Nebeneinander zwischen Alt und Neu kommt der Fassade als Schnittstelle zwischen Innen und Außen, zwischen Gebäude und Stadt eine Schlüsselrolle im Umgang mit den Dichotomien zwischen Tabula Rasa und kontextueller Einbindung, dem Monolithischen und dem Differenzierten, dem Singulären und dem Multiplen zu. Sie löst mit ihrer Symbiose aus einer perforierten und einer horizontal linierten Struktur die Diskrepanz zwischen den Geschoßzahlen beider Baukörper auf und reguliert den Maßstab des flächenmaximierten Baukörpers. Eingehüllt in TECU-Gold folgt sie einer horizontalen Bandstruktur, die einer Überlagerung vorgefundener Altbau-Fugen mit Fugen als Folge der neuen Geschossigkeit entspringt. Zusätzlich ist sie durch die gestreuten Das Entwurfskonzept teilt das Raumprogramm des Erweiterungsbaus in dienende und bediente Teile auf. Daraus resultieren zwei separate Baukörper. Der Hauptbaukörper beherbergt nur Büroräume und die Amtsbibliothek, der dienende Baukörper die Stiegen, den Fahrstuhl, die WCs und Serverräume. Während dadurch der Hauptbaukörper im Inneren mehr Flexibilität erlangt, kommt dem Nebenbaukörper bei der barrierefreien Anbindung an den Altbau und der Vermittlung zwischen Alt und Neu eine wichtige Rolle zu. Durch eine gläserne, architektonische Fuge in Form des Erschließungskörpers wird sowohl eine Berührung und Verbundenheit als auch ein klarer Abstand artikuliert. Die Trennung der beiden Funktionsbaukörper wird auch dadurch verstärkt, dass sie in ihrem Erscheinungsbild und ihrer Materialität bewußt unterschiedlich behandelt werden. Im Inneren des Gebäudes wird die Idee der harten Schale mit weichem Kern aufgegriffen. Dies drückt sich vor allem in den differenzierten „weichen“ Gangbereichen aus, die sich korrespondierend zur Erschließung in bestimmten Bereichen erweitern und Aufenthaltsbereiche und integrierte Kommunikationsräume schaffen, und gleichzeitig der geometrisch harten, kubischen Außenform gegenüber stehen. Die Gangzonen bilden die Horizontalerschließungselemente Projektinformationen Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. Generalplaner: ARGE Vasko+Partner Ingenieure und Kronaus Kinzelbach Architekten BGF Bürogebäude: 2.633m² NF Bürogebäude: 1.449m² GrundstücksgröSSe: 600m² Vorplatzgestaltung: 2.935m² Baubeginn: 2009 Fertigstellung: 2011 gel werden fest verglaste Oberlichter und Belichtungsöffnungen unterhalb der Parapethöhe vorgesehen. So erhält jedes Büro durch die unterschiedliche Kombination der verschiedenen Fensterelemente ein gewisses Maß an Individualisierung, die interessante Ausblicke für die am Schreibtisch sitzenden Nutzer ermöglicht. Insgesamt nimmt das neue Gebäude die Eigenschaften des historischen auf, ohne jedoch auf eine eigenständige, unverwechselbare und zeitgemäße Artikulation zu verzichten. Durch den dem Material eigenen Glanz erhält das Gebäude einen angenehmen und warmen Charakter, der sich im tagesrhythmischen und auch jahreszeitlichen Wechsel der Lichtverhältnisse kontinuierlich verändert und so das Gebäude buchstäblich zum Leben erweckt. 71 Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH ELEKTRO KLEIN BERGHEIM MATTIG PRÄZISION OBERTRUM BESTAND: 2008 Neubau eines Produktions- und Verwaltungsgebäudes für das Unternehmen Mattig Präzision im neuen Obertrumer Gewerbegebiet „Fürnbuch“. Die leichte Hanglage Richtung Osten ermöglichte eine Aufteilung der Fertigung in 2 Ebenen. Das hangseitig im UG liegende Lager ist mit den Fertigungsebenen durch einen Materialaufzug verbunden. An der Süd und Westseite wurden die Kantine, Meisterbüro und der Verwaltungsbereich errichtet. Durch die Verschachtelung der unterschiedlichen Betriebsbereiche konnte ein sehr kompaktes kubisches Gebäude, das in seiner Energiebilanz als Niedrigenergiehaus einzustufen ist, entstehen. INFOBOX Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH Hangstraße 1 A-5102 Anthering Tel.: +43 (0) 6223 / 3134 [email protected] www.bmst-gabriel.at 72 fertig: 2010 An der Lamprechtshausener Bundesstraße zwischen Salzburg und Bergheim wurde vom Bauherrn ein aufge- Projektinformationen Projektinformationen Baubeginn: Mai 2008 Fertigstellung: Dezember 2008 Umbauter Raum: 15.055m³ Nutzfläche: 2.670m² baukosten: rund 3,2 Mio. EUR Aufgabe: Planung, ÖBA und Projektleitung Baubeginn: Juni 2009 Fertigstellung: Februar 2010 Umbauter Raum: 3.200m³ Nutzfläche: 947m² baukosten: rund 772.000,- EUR Aufgabe: Planung, ÖBA und Projektleitung lassener Gastronomiebetrieb erworben. Der südseitige eingeschossige Flügel des Gebäudes wurde bereits vorab vom Auftraggeber für den Elektroinstallationsbetrieb adaptiert. Unsere Aufgabe war, den restlichen Bestand für die Unterbringung eines Küchenstudios mit angeschlossener Tischlerei neu zu gestalten. Das Gebäude sollte eine neue Identität bekommen, ein modernes Erscheinungsbild mit dem sich die darin befindlichen Betriebe präsentieren können. Dazu haben wir das Gebäude Richtung Norden erweitert und bis zum zentralen Bestandsbaukörper aufgestockt. Das neu aufgesetzte Obergeschoß wurde komplett als Holzbau mit einer Hülle aus Titanzinkblech für die Tischlerei geplant, das Erdgeschoß wurde für das Küchenstudio neu adaptiert. 73 Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH hotel ammerhauser anthering Projektinformationen Bauetappen: 3 seit 2007 Wintergartenrestaurant, Garten & Umbau Rezeption Neubau Bettentrakt & Seminarzentrum, Eingang & Hotelbar Neugestaltung Zimmer im Altbestand baukosten: rund 4,4 Mio. EUR aufgabe: Planung, Einrichtungsplanung, ÖBA und Projektleitung Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH W&H DENTALWERK BÜRMOOS Projektinformationen Baubeginn: März 2007 Fertigstellung: November 2008 Umbauter Raum: 49.000m³ Nutzfläche: 8.700m² baukosten: rund 14,5 Mio. EUR Aufgabe: Planung, ÖBA und Projektleitung Beim Werk II des Bürmooser Herstellers von zahnmedizinischen Instrumenten haben wir nach Gewinn des geladenen Wettbewerbes den Auftrag zur Realisierung einer weiteren Ausbaustufe dieses Standortes erhalten. Zum bestehenden Produktionsbaukörper wird ein zusätzlicher Fabrikationstrakt angefügt und mit einem darüber liegenden zweigeschossigen Büroriegel verbunden. Verschiedene Verwaltungsabteilungen des Unternehmens werden in diesen Verwaltungsbau übersiedeln. Dazu wurde im Sommer 2008 noch ein zusätzlicher Verwaltungsbaukörper für die Geschäftsleitung sowie für Präsentationsräumlichkeiten als neuer „Kopfbau“ ins Ensemble eingefügt. Seit 2006 gibt uns die Familie Ammerhauser das Vertrauen die Renovierungen und Erweiterungen ihres Hotels zu gestalten. Dabei verfolgen wir die Linie, das Haus grund74 sätzlich in seiner traditionellen Art zu erhalten, innen jedoch das Bauwerk und die Einrichtung zeitgemäß neu zu gestalten und auch funktional zu verbessern. 75 Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH hopferwieser AG lamprechtshausen In Lamprechtshausen, einer Landgemeinde im nördlichen Salzburger Flachgau hat die Firma Hopferwieser ein Grundstück zur Errichtung eines neuen Zentrallagergebäudes angekauft. Eine Fläche von rund 30.000 m2 stand für die Planung des Projektes zur Verfügung. Einer der Planungsschwerpunkte war es, Lösungen zu finden die zum einen die optimale wirtschaftlich, logistische Nutzung des Projekts gewährleisten, aber auch, die für die Umgebung unverhältnismäßig große Baumasse mit etwa 125.000 m³ in das Landschaftsbild einfügen. Das wurde einerseits durch den massiven Einschnitt in das Richtung Südosten ansteigende Gelände, der an maximaler Stelle etwa sieben Meter beträgt, erreicht. Die 75 Grad steile, mit Weidenstecklingen befestigte Böschung bewirkt, dass das Gebäude an der Süd- und Ostfassade für den Betrachter in der Umgebung nur etwa fünf bis sechs Meter hoch erscheint. Die zur Landesstraße hin offene Nord- und Westfassade wurde stark gegliedert und mit pultförmigen Dachfaltungen von zwölf bis auf eine Höhe von knapp fünf Meter reduziert. Der Firma Hopferwieser, als Holzhandelsunternehmen, war es ein Anliegen den Werkstoff Holz vielseitig zu verwenden. Zudem war es erforderlich in der Halle ohne Zuhilfenahme aufwändiger technischer Hilfsmittel annähernd gleichbleibende klimatische Bedingungen, zur Lagerung der 76 Projektinformationen Baubeginn: Mai 2010 Fertigstellung: Februar 2011 Umbauter Raum: 120.000m³ Nutzfläche: 12.800m² baukosten: rund 7,2 Mio. EUR Aufgabe: Planung, Einrichtungsplanung, ÖBA und Projektleitung Holzwerkstoffe zu schaffen. Die gesamte Halle und das Bürogebäude wurden, außer tragenden Stützen, Brandwänden und Deckenelementen, komplett in Holzbauweise errichtet. Das Bürogebäude erhielt eine Gebäudehülle aus Glas und Lärchenholz zusätzlich geformt mit einer vorgehängten Fassade aus Lärchenlatten zur Beschattung der Büroräume. Im Hallenbereich kamen Holzriegelwände zur Ausführung die mit einer textilen Membran als Außenhülle bespannt wurden. Lediglich im Bereich der Verladehalle wurden, um mechanischen Beschädigungen vorzubeugen, massive Stahlbetonwände mit vorgehängten Sichtbetonelementen gewählt. Mit der Auswahl von Holz, speziell aber mit der für Industriebauten bisher eher unüblichen textilen Membranen wurde versucht das Konstruktionskonzept, aber auch die Unternehmensphilosophie nach außen in eine eigenständige Erscheinung zu transportieren. Ende Mai 2010 wurde mit Errichtung der rund 11.000 m² Halle und dem Büro- und Ausstellungsbaukörpers, mit einer Fläche von etwa 2.300 m², begonnen. Die Übersiedlung ins neue Lager erfolgte im Dezember 2010, die Büroräume konnten im Februar 2011 bezogen werden. Nach Fertigstellung der Außenanlagen konnte das Bauwerk im Mai 2011 eröffnet werden. Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH wohnhaus nussdorf Aufschließung des Grundstücks hatte Überlegung für die Gestaltung des Hauses mit einem Hanggeschoss, in dem die Kinderzimmer, Schlafräume untergebracht wurden zur Folge. Auf dieser Ebene konnte unter Ausnutzung der Topographie eine relativ ebene Rasenfläche als Spielbereich für die Kinder erreicht werden. Im oberen Geschoss wurden der Wohnraum mit Küche und einer gedeckten Terrasse untergebracht. Von hier aus bietet sich den Bewohnern, über die Dächer der Gemeinde Nußdorf hinweg, ein wunderbarer Ausblick ins Voralpengebiet. Projektinformationen An einem nach Westen hin abfallenden Ausläufer des Haunsberges wurde im Jahr 2010 dieses Wohnhaus in der Gemeinde Nußdorf realisiert. Der Bauherr wünschte sich ein kompaktes funktionelles Haus, hatte aber für die Umsetzung des Projektes klare Budgetvorstellungen die es einzuhalten galt. Die vorhandene bergseitige Baubeginn: Juni 2010 Fertigstellung: Februar 2011 Umbauter Raum: 1.331m³ Nutzfläche: Wohnfläche 242m², Garage 35m² baukosten: rund 380.000,- EUR Aufgabe: Planung, ÖBA und Projektleitung 77 Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH Holz & Textil Tischlerei Nikolaus Huber GmbH & Co. KG Innenausbau und Fensterbau Textile Raumausstattung A-5612 Hüttschlag, Nr. 96 a Tel: +43 6417 234-0 www.tischlerei-huber.at Wir bedanken uns bei W&H Dentalwerk Bürmoos gmbh und Hotel Ammerhauser Anthering für die langjährige Zusammenarbeit ausserdem bei Robert Gabriel und seinem Team. A-5151 Nußdorf · Michael-Rieser-Straße 9 · Tel. + Fax 0 62 76 / 257 · Büro 0650 / 933 64 04 · [email protected] Hafner u. Fliesenlegermeister Markus Wagner ��������������������������� ��������������������������������������������������������������� Großlehen 8 5102 Anthering Tel. und Fax: 06223/3124 Handy:0664/1605284 E-mail: [email protected] ��������������������������������������������������� Wallner_90x60+3mm_4c.indd 2 78 10.10.2011 19:10:07 Uhr 79 Robert Gabriel, MSc Baumeister GMBH Moderne und innovative Gebäudetechnik Für Komfort und Energieeffizienz. www.siemens.at/icbt Qualität Siemens AG Österreich Infrastructure & Cities Sector, Building Technologies Division 5020 Salzburg, Werner-von-Siemens-Platz 1 Telefon 05 1707-66800, [email protected] Individualität Design Infrastructure & Cities Sector www.heuberger-fenster.at All in One Sauna, Infrarot & Kräuterdampf Oft werden wir gefragt: Sauna oder Infrarotkabine - was ist “besser”? FENSTERBAU Salzburg GmbH Salzburger Straße 109 / 5303 Thalgau T: 06235-7766 / F: 06235-7766-55 offi[email protected] Mit unserer neuesten Kreation, dem “All-in-One HomeSPA” von Gruber erübrigt sich jede ideologische Diskussion. Genießen Sie klassische Sauna, wohltuende Dampf-anwendungen oder therapeutisch hochwirksame Infrarot-Tiefenwärme... ...ganz einfach auf Knopfdruck! RZ_Heuberger Inserat 186x60.indd 1 21.09.11 17:37 Gruber Sauna RM Wellness GmbH 3002 Purkersdorf, Linzer Straße 51 Tel.: 02231 63494, Fax: 02231 62702 Kundenzentrum Kärnten 9500 Villach, Klagenfurterstraße 9 Tel.: 0676 45 17 115, [email protected] www.gruber-sauna.at 80 81 © Rainer Iglar © Rainer Iglar PFIFFIGE WOHNUNGEN FÜR HELLE KÖPFE Pünktlich zum Start des Wintersemesters 2011/2012 hat die Heimat Österreich das neue PMUStudentenwohnheim der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität fertiggestellt. Am 2. September wurde das innovative Projekt feierlich eröffnet.Das PMU-Studentenwohnheim steht je nach Bedarf auch Studierenden anderer Salzburger Universitäten und Fachhochschulen zur Verfügung. Im Rahmen des Projekts „Stadtwerk Lehen“ errichtete die Heimat Österreich im Nordteil des Gesamtareals ein Studentenwohnheim für die Paracelsus Medizinische Privatuniversität. Das Konzept ist ebenso einfach wie gut durchdacht: eine moderne 1-Bett-Garconniere inklusive Bad, Kochnische und Internetanschluss bei einer Wohnfläche von ca. 22 Quadratmetern. Damit haben die jungen Leute alles, was eine adäquate Unterkunft dem studierenden Geist bieten muss: ausreichend Platz, die Privatsphäre bleibt gewahrt, die Uni ist in unmittelbarer Nähe und der Preis ist auch für Studenten erschwinglich, (€ 360.--/Monat, ermäßigt für sozial bedürftige Studierende gemäß Studentenwohnheimgesetz). Vier der insgesamt 97 Zimmer sind zudem behindertengerecht ausgestattet. Das PMU-Studentenwohnheim ist exakt auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten. Die Architektur des Gebäudes, die frische Farbgebung und Details wie beispielsweise eine „Kommunikations-Stiege“, auf der sich die BewohnerInnen treffen und austauschen können sowie vier Aufenthaltsräume mit Sitzgruppen schaffen ein Umfeld, in dem sich die Studierenden schnell zusammenfinden und wohlfühlen. Besonderes Augenmerk wurde bei der Konzeption des Gebäudes auf Energieeffizienz gelegt. Gezielte Maßnahmen wie die Verwendung von ökologischen Baustoffen, der Einsatz einer leistungsstarken Solaranlage oder die Erhöhung des Wirkungsgrades durch innovative Wärmepumpen tragen ihren Teil zu einem umfangreichen und ausgeklügelten Energiesystem bei. Die Baukosten des Wohnheims beliefen sich auf ca. 5,9 Mio. Euro, von denen über 5 Mio. mittels Förderungsdarlehen des Landes Salzburg finanziert wurden. Betrieben wird das vom Architekturbüro Forsthuber & Scheitauer geplante Wohnheim vom Salzburger Studentenwerk, Mieter des Objekts ist die PMU Service GmbH. © Rainer Iglar © Rainer Iglar 82 © Rainer Iglar Heimat Österreich gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft m.b.H. 83 A-5020 Salzburg · Plainstraße 55 Telefon 0662/43 75 21-0 · Fax 0662/43 75 21-39 · E-Mail: offi[email protected] · Internet: www.hoe.at Inserentenverzeichnis Inserentenverzeichnis AKTIVBAU GmbH / S.39 Internorm Fenster GmbH / U2 Scheiber Möbel GmbH & Co KG / S.62 Allgemeine Bau Chemie / S.78 Jöbstl Andreas / S.33 Schmölzl Baugesellschaft mbH / S.5 Alpine Bau GmbH / S.15, 64 Josko Fenster und Türen GmbH / S.34 Schubrig GmbH / S.8 Altendorfer Gerhard Bau- und Möbeltischlerei / S.76 Kaar Christian GmbH & Co KG / S.40 SHT Haustechnik AG / U4 Baurent GmbH & Co KG / S.76 Klaner Christian e.U. Tischlerei / S.66 Siemens AG Österreich / S.43, 78 Bayer Bau GmbH / S.66 Klenk & Meder GmbH / S.8 STRABAG AG / S.5 Berger Bruno GmbH / S.25 Kofler Günther / S.78 Sturm Zivilgeometer / Vermessung / S.78 Boden System Technik GmbH (BIOLITE) / S.30 KONE AG / S.6, 21, 36, 47, 69 Tauchner GmbH / S.36 Brunner Bau GmbH / S.11 Kremser Alfred / S.19 Taxer Michael / S.12 Bürgler & Mooslechner GmbH / S.21 Kreuzer International GmbH / S.67 TH Anlagenbau GmbH / S.41 Dietrich Luft+Klima GmbH / S.46 Kronbichler Estriche GmbH / S.64 Themessl GmbH / S.65 Dürnberger Helmut GmbH / S.77 KS Management GmbH / S.39 ThyssenKrupp Aufzüge GmbH / S.46 Duschek Rudolf Ing. GmbH / S.52 Kumpfmüller Baugesellschaft mbH & Co KG / S.57 Unger Stahlbau GmbH / S.33 EAV Elektro- Anlagen u. Verteilerbau gmbH / S.77 Licht Design Leuchtenbau- u. Handels-GmbH / S.62 Wagner Markus Hafner & Fliesenlegermeister / S.76 Eberl GmbH & Co KG / S.62 Lieb Bau Weiz GmbH & Co KG / S.14, 49, 52 Wallner Tapezierer & Raumausstatter / S.76 Empl Baugesellschaft mbH / S.62 M-O-A-B Mair Albert / S.25 Faistauer Schlosserei GmbH & Co KG / S.47 Maier Holzbau GmbH & Co KG / S.25 "Waser Best Energy Performance Energieoptimierung & Anlagenbau GmbH / S.47" Fensterbau Salzburg GmbH / S.78 Mayr Karl GmbH & Co / S.47, 62 Fischer & Co Luft-u.Klimatechnik / S.30 Meidl Tischlereiges.mbH / S.46 Genböck Fritz DI Generalplanung / S.54 Modl GmbH / S.76 Glas Siller GmbH / S.62 Niedermayr Tischlerei / S.76 Gra Ma Cer & mehr Exklusive by Langegger / S.16 Pabinger Tischlerei GmbH & Co KG / S.77 Gruber Sauna RM Wellness GmbH / S.79 Palffy Weißpriacher Möbelprodukte GmbH / S.19 Habiger Ziviltechniker GmbH / S.33 Pausch Gerhard Elektrotechnik / S.19 Hammerl & Fischbacher GmbH / S.33 Penninger Johann Bau- & Möbeltischlerei / S.77 "HANEL Ingenieure DI Carlo Chiavistrelli GmbH / S.62" Pesendorfer GmbH / S.37 Haslinger Stahlbau GmbH / S.27 Heigl Hubert Glaserei / S.77 "Heimat Österreich gemeinnützige Wohnungs-und Siedlungsgesellschaft m.b.H. / S.80, 81" Honeywell Austria GmbH / S.29 Huber GmbH / S.76 Huber GmbH & Co KG / S.77 84 Wehle Gebrüder GmbH / S.36 Weissofner GmbH & Co KG GLAS+METALL / S.47 YIT Austria GmbH / S.4 PlanTEC / S.25 PlanungsCompany GmbH / S.25 RFG Engineering GmbH / S.53 RITTAL Schaltschränke GmbH / S.53 RS Edelstahl GmbH / S.62 Russegger Bau GmbH / S.22 Sailer GmbH & co KG / S.77 85 t r e fi a r g o t fo FLY E R R K ATA LO G ER E LD FO S G IL IN TT E P LA K ATE M AE N A N ZE IG E N FL U G B LÄ R E N TE R PA Ü S H N C A S O TR R B E N IN S E R ATE E IN LA D U N GIN U N G S B IL D IH R LO G O BA N N E R E IH R E R S C H TE A N IM ATI O N E N W E BIR TS & .. . W E BAU FT R IT N G E N - FÜ R K FZ / T- S H B E S C H R IF TU TR A IT S R BU N G P O R R E W E R IH N N ZE IT E IH R E R E FE R E TE R IO R IH R E M ITA R B EE H M E N IN N TE R K TE U N D U O R R P E N S IT ZF Ü R IH IH R E N FI R M www.derart.at E-mail: [email protected] Web: www.architektur-journal.com Impressum & gestaltet Media Service - Nina Grill Pflegerweg 19 A-5101 Bergheim Tel.: +43 (0) 662 / 45 75 69 - 0 Fax: +43 (0) 662 / 45 75 69 - 33 Layout & Grafik: derart. gestaltet & fotografiert | www.derart.at 12 Bäderparadiese Top Beratung für Ihre Kunden ��������������������������������� - eine Vielfalt hochwertiger Badlösungen - Themen- und Stilwelten für jeden Kundentyp www.baederparadies.at 88 ��������������������������������������������������������������������������������������������������� ��������������������������������������������������������������������������������������������������