2 Sanieren | 2016

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Sanieren | 2016
Foto: Patricia Weisskirchner
Wie neu:
Gefühlvoll
revitalisieren
neue zukunft für
erhaltenswerte
Von Astrid Steinbrecher-Raitmayr OBJEKTE
Kirchenstadel
in Kärnten
Ein wirklich guter Platz
zum Leben: Es brauchte
den Austausch mit und den
Input von Professionisten
und Handwerkern, um dem
alten Pfeilerstadel das
gewünschte Leben
einzuhauchen.
2016 | Renovieren
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Bi:St Einfamilienhaus
Weiden am Neusiedlersee,
Burgenland
Zurück zu den Wurzeln: „Wir
haben uns die damalige
Bautradition in einem
Freilichtmuseum in Ungarn
angeschaut und in den
Entwurf einfließen lassen“,
so Architekt Ehrenberger.
Gründerzeithaus aus
dem Jahr 1877
Dingelstedtgasse, Wien
Das ehemalige Werkstättengebäude mit der historischen Backsteinfassade
wurde zu einer Atelierwohung umgebaut. Die
Werkstättenfenster sind
originalgetreu konstruiert.
Die Schnittstelle zwischen
Altbaufassade und neu
ausgebautem Dachgeschoss
bildet ein durchlaufendes
Fensterband direkt über
dem Hauptgesimse.
Denkmalgeschütztes
Pawlatschenhaus
Josefstädterstraße, Wien
Um ein zeitgemäßes,
lichtdurchflutetes Wohnen
im 1. Obergeschoß des
Hofhauses zu ermöglichen,
wurde in die hofseitige
Dachschräge eine
langgezogene Dachaufklappung eingesetzt, die über
einen Luftraum im Inneren
Licht in die Wohnküche
bringt.
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Sanieren | 2016
Problemhaus
im 20. Bezirk
Klosterneuburger Straße,
Wien
Das Wohn- und Geschäftshaus befand sich in einem
sehr schlechten Erhaltungszustand. Der Bestand wurde
saniert und hochwertige
Wohnungen im Dachgeschoss geschaffen. Dabei
sollten vor allem der
Wohnkomfort, die
Barrierefreiheit und die
thermische Qualität des
Gebäudes verbessert
werden.
E
Fotos: Patricia Weisskirchner (3), Beigestellt, Arch. Isabella Wall (2), DI Thomas Hennerbichler (2), Alexander E. Koller (2)
ntspannt zurücklehnen, die Gewissheit
haben, am richtigen Ort zu sein. Klingt
wie Urlaub? Ist aber zuhause, in einem
Haus, das liebevoll renoviert oder saniert wurde,
einer Wohnung, die Komfort und Wohlbefinden
fördert, nicht nur ein paar schöne Wochen im Jahr,
sondern das ganze Jahr über. Doch gewusst wie,
denn ohne Professionisten wie Baumeister oder
Architekten, die mit einem cleveren Sanierungskonzept an das Kunststück „Aus alt mach´neu“
herangehen, macht der Umbau nur halb so viel
Spaß.
Der Blick für´s Wesentliche
Ein Gebäudebestand zwischen 1950 und 1990 zum
Beispiel entspricht thermisch und bezüglich
Behaglichkeit keineswegs den heutigen Anforderungen. Gerade diese Gebäude verbrauchen
überproportional viel Energie und tragen somit
wesentlich zur Klimaerwärmung bei. Umso
wichtiger also, dass das Ziel bei einer Komplettsanierung neben einer Komfort- und Wertsteigerung,
auch eine deutliche Reduktion des Energieverbrauches sein muss. Es bedarf daher bei Sanierungen immer eines durchdachten Gesamtkonzeptes
und des Know-hows von Experten. „Gerade bei
einer Sanierung von älteren Gebäuden ist ein
österreichischer Baumeister der richtige Fachmann. Er kennt die Bauordnung und die zu
beachtendenden Normen und Richtlinien, wenn
der alte Bestand am Ende wie neu sein soll“,
empfiehlt Rainer Pawlick, Innungsmeister der
Landesinnung Bau Wien.
Wo gehobelt wird, fallen Späne
In altem neuen Glanz soll das das Heim nach dem
Umbau erstrahlen, etwa durch eine Optimierung
der Raumaufteilung, eines Dachboden-Ausbaus
oder der Generalsanierung der Fassade, welche
den Schutzmantel des gesamten Gebäudes
darstellt und das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen schützt. „Als erfahrene Praktiker können
Baumeister bereits bei der Bauplanung einschätzen, worauf zu achten ist, um sowohl bei der Statik
als auch der Energieeffizient Bestwerte zu erzielen“, so der Innungsmeister.
IMPRESSUM
Herausgeber: DDr. Horst Pirker Chefredakteur Sonderprojekte Verlagsgruppe News: Christian
Neuhold/Multimedia Partner Neuhold OG. ­Redaktion: Astrid Steinbrecher-Raitmayr, Susanna Sklenar,
Claudia Weber, Ilse Königstetter (alle Frauenbüro) Layout und Bildbearbeitung: Ronald Lind
Bildchefin VGN: Yvonne Dellin-Sonnberger Fotoredaktion: Bianca Maier Geschäftsführung:
DDr. Horst Pirker (CEO & Vorsitz), Dietmar Zikulnig (CSO), Mag. Helmut Schoba(COO), Dr. Markus
Fallenböck (CSO), CSO Special Products VGN: Hans Aschenbach Medieninhaber: Verlagsgruppe
NEWS GmbH, Taborstr. 1–3, 1020 Wien. Hersteller: Leykam Druck GmbH & Co KG, Bickfordstr. 21,
7201 Neudörfl. Vertrieb: ­Morawa, Hackinger Straße 52, 1140 Wien. Verlagsort: Wien. Herstellungs-,
­Erscheinungsort: Wien. Verlagspostamt: 1020 Wien. P. b. b. Der Offenlegungstext gem. § 25 MedG
ist unter www.news.at/offenlegung abrufbar.
Stadliche
Revitalisierung
++Als das Ehepaar Anthofer die Gelegenheit bekam, den
alten Kirchenstadel in der Kärntner Ortschaft Gottestal
zu kaufen, hatte zumindest Oliver Anthofer als Architekt
und Tischlermeister schon ein klares Bild vor Augen. Im
Zuge seines Holzbau-Lehrgangs nahm er die Revitalisierung des Kärntner Pfeilerstadels zum Thema seiner
Masterarbeit.
++Ziel war es, das Gebäude so zu erhalten, wie es schon 120
Jahre lang existiert hatte. Der Therapie- und Veranstaltungsraum im Hochparterre wird durch die erhaltene Außenfassade mit den gemauerten Ziegelfenstern geprägt und erzeugt
durch einen Velux Dayiight Visualiser fast sakrale LichtSchatten-Stimmungen.
Golden Hill Country
Chalets & Suites (Cover)
St. Nikolai im Sausal,
Südsteiermark
Das Loft des Wirtschaftsgebäudes wurde mit 100m³
massiven Holz verbaut, was
eine Einsparung von
100.000 kg CO2 ergibt. Der
Wunsch des Bauherrn,
baubiologisch und
energetisch nachhaltig zu
bauen wurde zur Gänze
erfüllt.
Stafa Tower
Mariahilferstraße, Wien
Der späthistorische
Rundbau wurde im August
1911 als Gemeinschaftswarenhaus eröffnet, heute
beherbergt das Gebäude
drei Geschäfte und ein Hotel.
Ein alter Stall wird
zum Wohnhaus
Tschagguns, Vorarlberg
Die Arbeiten an der
ursprünglichen Konstruktion
wurden nach Möglichkeit
auch in alten Techniken
ausgeführt.
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Sanieren | 2016
Fotos: Golden Hill/Arne Pastoor, Arne Pastoor, Jörg Seiler (2), Bruno Klomfar (2), Marcello Girardelli (2)
Haus am Venusgarten
Willendorf, Wachau
Sanierung und Adaptierung
des bestehenden
Bauernhauses im Ortskern
und Ergänzung durch eine
zeitgemäße Aufstockung
statt Zersiedelung eines
Obstgartens.
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