4. VORARLBERGER HYPO-BAUHERRENPREIS 2001

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4. VORARLBERGER
HYPO-BAUHERRENPREIS 2001
Insgesamt 136 innovative
Projekte wurden im Rahmen
des 4. Vorarlberger HypoBauherrenpreises eingereicht.
Das Niveau war in allen
Kategorien derart hoch, dass
ein dritter Jury-Tag einberufen
werden musste.
richten ausgeschriebenen Wettbewerbs. „Vorarlberg gehört heute zu
den wenigen Regionen in Europa, wo
qualitative zeitgenössische Architektur
in verdichtetem Maß stattfindet. Man
muss sie nicht akribisch aufspüren,
sondern sie wird bei einer normalen
Reise durch das Land erlebbar“, lobt
Jury-Vorsitzender Christoph Mayr
Fingerle die innovative Bauszene in
Vorarlberg. Weiters sei es in Vorarlberg gelungen mit vielen Einzelobjekten gute Beispiele zu setzen und
zwischen Bauherr, Behörde und Architekt ein Vertrauensverhältnis zu
entwickeln.
Innovative und wegweisende Bauprojekte zu prämieren und den dafür verantwortlichen Bauherren und Architekten ein attraktives Forum zu bieten,
das ist das Ziel des von der HypoBank, dem vorarlberger architektur
institut und den Vorarlberger NachJURYMITGLIEDER
Internationale Experten bewerteten die Projekte
SEITE
4
MIET- UND EIGENTUMSWOHNUNGEN
Preisträger und Auszeichnungen Kategorie A
SEITE
6
VORARLBERGER ARCHITEKTUR INSTITUT
Plattform für Bauherrn, Planer und Firmen
SEITE 11
HANDELS-, INDUSTRIE- UND GEWERBEBAU
Preisträger und Auszeichnungen Kategorie B
SEITE 12
LEBENSRAUM GESTALTEN
Vorarlbergs Entwicklung zum Architektur-Mekka
SEITE 21
KOMMUNALGEBÄUDE
Preisträger und Auszeichnungen Kategorie C
SEITE 22
ARCHITEKTUR IM LAND
ZV vertritt die Interessen der Architekten
SEITE 33
EIGENHEIME UND REIHENHÄUSER
Preisträger und Auszeichnungen Kategorie B
SEITE 34
DIE FINANZIERUNG
Die Hypo-Bank hat den Schlüssel zum eigenen Heim
SEITE 38
EINGEREICHTE PROJEKTE
Kategorien A, B, C und D
SEITE 40
INHALT
Impressum
Herausgeber: Zeitungs- und Verlagsgesellschaft mbH., 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1 • Medieninhaber und Hersteller: Vorarlberger Medienhaus,
6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1 • Redaktion: Julia Knall, Markus Berchtold, Rosi Nenning • Fotos: Gruppe S. F. & H./Vorarlberg Tourismus (S. 4),
Bernd Hofmeister (S. 5), J. Ignacio Martinez (S. 12, 13, 16 unten, 17, 21, 22, 23, 28 unten, 30 unten, 33, 35, 36 unten, 37 oben), Eduard Hueber (S. 6,
8 oben, 16 oben, 36 oben), Bruno Klomfar (S. 8 unten, 14, 24, 26, 28 oben, 29, 30 oben, 31), Albrecht Schnabel (S. 7), Hans Peter Schiess (S. 25),
Wolfgang Ritsch (S. 18, 37 unten), Hypo, „VN“-Archiv • Reihung der Objekte nach dem Zeitpunkt der Einreichung • Gestaltung: Claudia Gölz • Anzeigenberatung: Vorarlberger Medienhaus, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1
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Auch beim 4. Vorarlberger
Hypo-Bauherrenpreis erfolgte
die Bewertung der eingereichten Projekte durch eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Marianne Burkhalter
und Christoph Mayr Fingerle.
Die Schweizer Architektin Marianne
Burkhalter absolvierte zunächst eine
Lehre als Hochbauzeichnerin im Büro
Hubacher und Issler in Zürich. Seit
1970 ist sie in verschiedenen Büros,
zum Teil auch als freischaffende Architektin tätig. Im Rahmen zahlreicher
Auslandsaufenthalte konnte Marianne
Burkhalter wertvolle Erfahrungen sam-
meln: in Florenz im Superstudio, in
New York und Los Angeles bei Studio
Works. Seit Mitte der 80er Jahre
betreibt die Architektin ein Büro mit
Christian Zumi in Zürich.
den Alpen“ erscheinen, tätig. Zahlreichen Vorträge über Architektur und
Städtebau führten ihn nach Wien,
München, Liublijana, Zürich, Turin
und London.
Christoph Mayr Fingerle, 1951 in Bozen geboren, absolvierte sein Architekturstudium in Innsbruck und betreibt seit 1981 ein eigenes Architekturbüro in Bozen. In den Jahren 1985
bis 1992 war Mayr Fingerle Kulturreferent der Architektenkammer Bozen.
Seit 1989 ist er als Kurator diverser
Publikationen zum Thema „Alpine
Architektur“, die im Rahmen des
Architekturpreises „Neues Bauen in
Hochschulprofessor und Architekturkritiker Friedrich Achleitner ist eine
zentrale Gestalt in der Architekturszene. Bekannt wurde der gebürtige
Oberösterreicher zunächst jedoch
Ende der 50er Jahre durch seine
literarischen Veröffentlichungen im
Kreis der „wiener gruppe“.
Seine Leidenschaft für Architektur entdeckte Friedrich Achleitner schon früh.
1949 absolvierte er die Matura an der
Höheren Bundesgewerbeschule Salzburg, Abteilung Hochbau. Später besuchte er die Akademie der bildenden
Künste Wien und war dann fünf Jahre
als freischaffender Architekt tätig. Seit
1983 ist Achleitner Vorstand der
Lehrkanzel für „Geschichte und Theorie der Architektur“ an der Hochschule
für Angewandte Kunst.
Mit Günther Schwarz war auch wieder
ein Vorarlberger in der Jury vertreten.
Schwarz absolvierte die HTBL Bregenz
und studierte anschließend Architektur
an der TU Graz. 1971 trat er dann in
den Landesdienst ein, wo er als Amts-
sachverständiger für Raumplanung,
Baugestaltung und Landschaftsschutz
tätig ist.
Der Münchner Florian Nagler absolvierte vor seinem Architekturstudium
an der Universität Kaiserslautern eine
Lehre als Zimmerer. Nach seinem Studium war er zunächst als Praktikant
(Büro Auer und Weber bzw. Otto
Steidle), später als freier Mitarbeiter im
Büro Mahler, Gump, Schuster tätig.
Seit 1996 betreibt er ein eigenes Büro.
Vergangenes Jahr erhielt er den Balthasar-Neumann-Preis 2000 für das
Distributionszentrum der Kaufmann
Holz AG.
INTERNATIONALE EXPERTENRUNDE ALS JURY
Alle eingereichten Projekte wurden von einer hochkarätigen Jury bewertet
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Friedrich Achleitner
Marianne Burkhalter
Günther Schwarz
Christoph Mayr Fingerle
Florian Nagler
Die international besetzte Fach-Jury des Bauherrenpreises erfüllte ihre Aufgabe äußerst gewissenhaft. Alle eingereichten Unterlagen wurden genau gesichtet, anschließend tourten die Juroren
durchs ganze Land, um sich vor Ort ein Bild von den Projekten machen zu können. Das Niveau
war in allen Kategorien derart hoch, dass die endgültige Entscheidung auf einen dritten Jury-Tag
verschoben werden musste.
Kategorie A
Miet- und Eigentumswohnungen
Ein Geniestreich ist den
Bauherren Jörg H. Knapp
und Joachim Alge von I+R
Schertler in Zusammenarbeit
mit den Architekten Gnaiger
und Mössler gelungen.
Am Anfang des Atriumhauses Rosenstraße Dornbirn stand ein über
3000 m2 großes Grundstück, das keinesfalls durch Einfamilienhäuser zerstückelt werden sollte. „Vielmehr sollte
ein Gebäude mit großzügigen Stadtwohnungen für mehrere Familien entstehen, das sich in die bestehende
Parklandschaft harmonisch einfügt“,
so die Bauherrschaft. Entstanden ist
eine Wohnanlage, die den gehobenen Ansprüchen seiner Bewohner
auch in den unterschiedlichen Lebensphasen gerecht wird. Die Grundrisse
der Wohnungen sind variabel. Der
Grünbereich rund um das Atriumhaus
wurde von zwei Gartenarchitektinnen
geplant. Da die Bauherren sehr an
Kunst interessiert sind, wurden Teile
des Innen- als auch des Außenraumes
von einem Künstler gestaltet.
Preisträger: Miet- und Eigentumswohnungen
ATRIUM ROSENSTRASSE, DORNBIRN
Architektur Gnaiger & Mössler, Bregenz
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Jörg H. Knapp
Joachim Alge
I+R Schertler
„Die Qualitäten dieser Anlage für gehobenes Wohnen liegen in der Situierung und Dimensionierung
des Baukörpers in einem alten Villengebiet, in der großzügigen Erschließung über eine gedeckte Halle
(Atrium), in der Konzeption der variablen Wohnungsgrundrisse, in der guten Belichtung der Wohnräume über glasgedeckte, versetzte Loggien und nicht zuletzt in der Lösung des Parkierungsproblems
mittels einer unauffällig erreichbaren Tiefgarage. Die Anlage ist für ältere, potenzielle Villenbewohner
gebaut, die sich der Erhaltung eines solchen Objektes nicht mehr widmen wollen oder können und denen hier, im gleichen Milieu, eine adäquate Wohnform angeboten wird. Der Bauherr zeigt in der Wahl
der Architekten und im gestalterischen Anspruch architektonisches Engagement.“ (Bericht der Jury)
Das neue Wohnhaus der
Lebenshilfe Gisingen bietet
seinen Bewohnern alle
Voraussetzungen für eine
selbstständige Entfaltung.
Aus einem Wettbewerb ging
das Projekt Cukrowicz &
Nachbaur als Sieger hervor.
„Ausgangspunkt war, Wohnraum für
Menschen mit schwersten Behinderun-
gen zu schaffen“, erklärt Heinz-Werner
Blum, Geschäftsführer der Lebenshilfe
Vorarlberg. Den Bewohnern sollte trotz
ihrer starken Behinderung ein eigenständiges Wohnen mit Recht auf Privatheit ermöglicht werden.
Der produktiven Zusammenarbeit von
Architekten und Bauherren ist es zu
verdanken, dass eine wesentliche Erhöhung des Komforts für die Bewohner erzielt werden konnte. Der Mehrzahl der Zimmer im neuen Lebenshilfe-Wohnhaus wurde ein eigener
Nassraum zugeordnet, das Gebäude
ist rollstuhlgerecht und sehr freundlich
und hell gestaltet.
Preisträger: Miet- und Eigentumswohnungen
WOHNHAUS LEBENSHILFE, GISINGEN
Architektur Cukrowicz & Nachbaur, Bregenz
„Bauherr und Architekten haben das neue Wohnhaus der Lebenshilfe als Ergänzung eines Bestandsgebäudes in
zweiter Reihe errichtet und die bestehende Bebauungsstruktur damit sinnvoll und maßstabsgerecht nachverdichtet.
Die Gestaltung der öffentlichen und privaten Außenräume vermag Alt und Neu zu einer harmonischen Gesamtanlage zu verbinden und entspricht darüber hinaus dem formalen Anspruch, den auch der Erweiterungsbau erhebt.
In intensiver, gemeinsamer Arbeit ist es Bauherr und Architekten gelungen, nicht nur ein architektonisch konsequent
modernes Gebäude zu errichten, sondern darüber hinaus einen innovativen Prototyp für derartige Wohnformen zu
entwickeln, der den Bewohnern hohe Aufenthalts- und Lebensqualität und die Möglichkeit bietet, Ihre Persönlichkeit
selbstständig zu entfalten, ohne auf die Geborgenheit einer Gemeinschaft verzichten zu müssen.“ (Bericht der Jury)
Heinz-Werner Blum
Lebenshilfe
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Auszeichnung: Miet- und Eigentumswohnungen
MILDENBERG, BREGENZ
Architektur Baumschlager & Eberle, Lochau
„Die Wohnanlage mit 33 Wohnungen am Stadtrand von Bregenz wird fächerförmig um einen zentralen Platz angeordnet. Drei vorhandene Geländerippen und die Vorgabe eine „naturräumliche Durchlässigkeit“ zu gewährleisten
waren für den Entwurf mitbestimmend. Die Position am Hang nutzen die Architekten geschickt um das relativ große,
viergeschossige Bauvolumen so einzupassen, dass kein Maßstabssprung mit der umliegenden Bebauung entsteht.
Die präzisen Details und die Wahl der Materialien zeugen von dem gekonnten Umgang der Architekten mit dem
Joachim Alge
I+R Schertler
Thema Wohnbau. Die Anlage macht insgesamt einen dauerhaften und gediegenen Eindruck, der durch eine qualitätsvolle Bauausführung unterstützt wird.“ (Bericht der Jury)
Bildnachweis: KAUFMANN 96 gmbh
Typisch
Vorarlberg
Auszeichnung: Miet- und Eigentumswohnungen
NEUDORFSTRASSE, WOLFURT
Architektur Hermann Kaufmann, Schwarzach
„Inmitten eines heterogen bebauten Umfelds, von der Straße abgerückt, in zweiter Reihe, fügt sich die neue
Wohnanlage harmonisch in den städtebaulichen Kontext ein und ordnet diesen neu. Das Projekt stellt als dreigeschossige Wohnanlage in Holzbauweise einen innovativen Beitrag zum zeitgenössischen Wohnungsbau dar und
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Hans-Peter Lorenz
VOGEWOSI
erreicht darüber hinaus mit einfachsten gestalterischen Mitteln hohe architektonische Qualität bei vergleichsweise
niedrigen Kosten.“ (Bericht der Jury)
Kreativ, innovativ, erfolgreich: Vorarlbergs Architekturszene
hat international die Nase vorn. Zahlreiche Auszeichnungen
und Preise sind der beste Beweis. Die VN informieren laufend
über die neuesten Trends bei Wohnen, Bauen und Architektur.
Ein Blick in die VN lohnt sich immer
Vorarlberg zeigt sich als Besonderheit in der europäischen
Architekturszene. Diese qualitätsvolle Entwicklung des Bauens ist vor zwei Generationen
nicht vorstellbar gewesen.
Inzwischen ist eine sehr hohe Dichte an
architektonisch hochwertigen Gebäuden erreicht. Architektur ist zum Thema
geworden: für den Tourismus, die Bauwirtschaft und insbesondere für die
Bauherren.
Am Höhepunkt dieser Architekturbewegung ist ein Nachdenken über die
Aufgabenstellungen sinnvoll. Die Herausforderung besteht darin, die sozialen und kulturellen Wertvorstellungen
mit den Anforderungen der Marktwirtschaft so in Einklang zu bringen,
dass qualitätsvolle Architektur und
Lebensräume entstehen. Die Lebensraumqualität soll Maßstab für die Gestaltung von Gebäuden, von Straßenzügen, Dörfern und Regionen werden.
Erfolgreiche Werthaltungen
Die Werthaltungen der Vorarlberger
Bauschule: Bewußtsein für die Natur,
Tradition und Gesellschaft, einfache,
angemessene und kostenbewusste Lösungen, Qualität bis ins Detail, Ehrlichkeit und Bescheidenheit der Lösungen
(Sein statt Schein) sowie Nutzbarkeit
und Zeitlosigkeit, sollen übernommen
werden. Die gute Zusammenarbeit der
Bauherren, Planer und Unternehmer
sowie der Behörden ist die Basis für
das Gelingen hoher Qualität in unseren Lebensräumen. Die gebaute Umwelt soll unser Wohlbefinden stärken
und gleichzeitig das kulturelle Erbe für
unsere Nachfahren weiterentwickeln.
„Eine Vernetzung mit verwandten
Disziplinen und eine Herstellung von
mehrfachen Beziehungsebenen könnten der Architektur noch eine weitere
Konsistenz verleihen. Künftig erscheint
eine Weiterentwicklung im Bereich der
Raumplanung erstrebenswert, eine Eindämmung der weiteren Zersiedelung
sowie eine Verdichtung des Raumes
und eine Qualifizierung der Außenräume.“ Christoph Mayr Fingerle (Vorsitzender Jury)
Das vorarlberger architektur institut will
in den nächsten Jahren mit den Bauherren, Politikern und Planern und Unternehmen am Bau die Diskussion über
die Qualität unserer Lebensräume
führen. Gemeinsam sollen Visionen für
die Zukunft und die Strategien für die
Entwicklung unserer Lebensräume erarbeitet werden. Die Ausstellung sowie
die Sonderveranstaltungen bieten erste
Anregungen. Das vorarlberger architektur institut freut sich über Ihre Beteiligung an der Diskussion!
RÄUME GESTALTEN
Vorarlberg, eine Besonderheit Europas
Das vorarlberger architektur institut (vai) ist eine Plattform für die
Bauherren, Planer, Bauwirtschaft und die öffentliche Hand. Es will
sich langfristig als Anlaufstelle für Visionen, Anregungen und
Impulse für die Entwicklung von Lebensraumqualität in Vorarlberg
etablieren.
Wolfgang Ritsch
Obmann vai
Kategorie B
Handels-, Industrieund Gewerbebau
auch Lichtbänder sorgen für natürliche
Belichtung. Das garantiert, dass ein
Maximum an Tageslicht in das Gebäude gelangt.
Mit dem Impulszentrum
Bregenzerwald ist es den
Verantwortlichen gelungen,
modernste architektonische
Prinzipien mit den hohen
Qualitätsansprüchen an ein
ansprechendes und hochwertiges berufliches Umfeld
zu vereinen.
Passt sich das Gebäude mit seiner
Fassade aus Holz und Glas perfekt in
die traditionelle architektonische Umgebung des Bregenzerwaldes ein, so
zeugt auch die Gestaltung des Innenraumes von der Innovationskraft
des Architekten: Eine Glaskuppel als
„Das Impulszentrum Bregenzerwald
bietet in Verbindung mit dem Traditionsbewusstsein und der Innovationsund Leistungskraft der Menschen dieser Region kraftvolle Perspektiven“, ist
sich die Bauherrschaft sicher.
Preisträger: Handels-, Industrie- und Gewerbebau
IMPULSZENTRUM BREGENZERWALD, EGG
Architektur Hermann Kaufmann, Schwarzach
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Bernhard Ölz
Prisma AG
Wilhelm Sutterlüty
Raiffeisenbank
„Neue Lebens- und Arbeitsimpulse für die Bevölkerung des Bregenzerwaldes sollen entstehen. Ein neuer
Ort und Treffpunkt mit Büros, Versammlungsräumen und einer Cafeteria. Architektonisch wird der öffentliche Charakter des Gebäudes durch den großen Innhof manifest. Der im Schnitt abgestufte Lichthof
und die den Büros zugeordneten halböffentlichen Flächen unterstreichen die Absicht von Bauherrn und
Architekt, ein kommunikatives, offenes Gebäude zu schaffen. Präzise Fensteröffnungen mit Ausblicken
aufs Dorf schaffen Verbindungen zu Neu und Alt. Der 3-geschossige Holzbau besticht auch im Innern.
Seine Schlichtheit ist wohltuend und trägt zu einer guten Atmosphäre bei. Die verglasten Büroeinheiten
widerspiegeln auch hier den mutigen Entscheid der verantwortlichen Bauherren.“ (Bericht der Jury)
Das modernste BiomasseHeizwerk Österreichs wurde
in Lech auf Initiative der
Biomasse Heizwerk Lech
GmbH & CO KG, der Gemeinde und der VKW errichtet.
Die besondere Lage des technischen
Bauwerkes sowie die komplexe funktionelle Anforderung waren entscheidend für die formale Besonderheit die-
ses Baues am Ortseingang von Lech.
Die installierten emissionsmindernden
Komponenten sind für Anlagen dieser
Größenordnung einzigartig.
„Unsere Region lebt vom Tourismus
und Qualitätstourismus und verlangt
heute weit mehr als eine Ansammlung
von Hotels und Liftanlagen. Die Gäste
kommen auch wegen der Natur“,
resümmiert der Lecher Bürgermeister
Ludwig Muxel. Deshalb habe man
bewusst auf eine umweltschonende
Wärmeversorgung mittels Biomasse
gesetzt. Das direkt am Ortseingang
positionierte Heizwerk stellt auch für
alle Gäste einen Anziehungspunkt dar.
Preisträger: Handels-, Industrie- und Gewerbebau
BIOMASSEHEIZHAUS, LECH
Architektur Hermann Kaufmann, Schwarzach
„Abgesehen von den ökologischen, kommunalpolitischen Aspekten des Projektes wurde hier von Anfang an der
Architekt in die Planung und Situierung der Anlage mit einbezogen. So entstand an einer vom Ort abgeschiedene,
jedoch landschaftlich und topographisch markanten Stelle (Ortseinfahrt) ein in die Situation optimal eingebundenes
technisches Bauwerk. Der durchlässige Baukörper reagiert auf die Krümmung der Straße und unterstreicht somit
räumlich den topographisch ausgeprägten Ort. Ein besonderes Beispiel, dass es über die Architektur möglich ist,
technische Anlagen nicht nur mit dem Landschaftsraum zu versöhnen, sondern sie als markante Elemente der Landschaft und des Lebensraumes zu gestalten.“ (Bericht der Jury)
Bgm. Ludwig Muxel
Lech
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Gebäudes. Nach zehn Monaten der
Nutzung haben wir die Bestätigung,
den für uns optimalen Raum für
gemeinsames Arbeiten und Entwickeln
geschaffen zu haben“, so Martin
Pfanner.
„Unser Ziel war es die
Firmensphilosophie bestmöglich im neuen Gebäude umzusetzen und somit einen
Arbeitsraum zu schaffen
der unseren Anforderungen
gerecht wird“, erklärt Martin
Pfanner, Geschäftsführer von
OMICRON electronics.
Vor allem die intensive Zusammenarbeit mit der Projektleitung, den Architekten und dem Planungsteam führte
zu innovativen Lösungen.
Ein großes Anliegen der Bauherren
war es, Arbeitsbereiche zu schaffen,
die sowohl für ruhige, konzentrierte
Tätigkeiten als auch für Teamarbeit
geeignet sind. „Zusammenarbeit und
Qualität der Arbeitsplätze waren die
tragenden Themen beim Entstehen des
Diplomarchitekt – Zukunft gestalten
Architektur und Baumanagement an der Fachhochschule Liechtenstein
Archtektinnen und Architekten, die ihr Diplom an der
Fachhochschule Liechtenstein
erlangen, haben freien Berufszugang in allen18 EWRLändern. Die Vorarlberger
Bauinnung unterstützt den
Studiengang Architektur und
die Weiterbildungsprogramme
der Fachhochschule Liechtenstein.
tur aus. Die Absolventen sind in der
Praxis überdurchschnittlich erfolgreich.
Bislang haben alle Abgänger dieser
Architekturhochschule eine adäquate
Beschäftigung gefunden, als Planer
und Entwerfer, im konstruktiven oder
ausführenden Bereich. Das erfolgreiche
Bildungskonzept zielt auf eine breitangelegte Ausbildung. Ein wesentliches
Merkmal des Studiums sind die integrale Planung und der Projektunterricht.
Ziel dabei ist, Architekturschaffende
auszubilden, die einen engagierten Beitrag für eine lebenswerte Umwelt leisten können. Kreativer und innovativer
Umgang mit unserer Umwelt sowie
das Bewusstsein für soziale und kulturelle Verantwortung gegenüber Mensch
und Natur stehen dabei im Mittelpunkt.
Europäische Anerkennung
„Die europaweite Anerkennung des Architekturdiploms zeichnet die hohe Qualität des Architekturstudiums aus. Die enge
Zusammenarbeit mit der
Wirtschaft ist einer der
Erfolgsfaktoren der Hochschule.“
Klaus Näscher, Rektor
Architekten: Beruf und Berufung. Absolventen der Fachhochschule Liechtenstein
haben freien Berufszugang in den 18 Ländern des EWR.
Preisträger: Handels-, Industrie- und Gewerbebau
OMICRON CENTER, KLAUS
Architektur Nägele, Ritsch & Waibel, Dornbirn
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Martin Pfanner
Omicron electronics
„Das auf Erweiterung konzipierte dreigeschossige Gebäude signalisiert schon in seiner maßstäblichen Erscheinung einen intelligenten, sensiblen und flexiblen Umgang mit dem Raum. Die „Fassade“ ist als eine fein strukturierte Klima-Raumschicht ausgebildet, das Innere ist großzügig, durchlässig und übersichtlich gestaltet. Die Arbeitsräume kommunizieren mit den innenliegenden Galerien und (zum Teil) mit den hofseitigen Terrassen. Die
Büroebenen sind über eine zentrale, von oben belichtete Halle erschlossen, die als zentraler Empfangs- und Kommunikationsraum auch beachtliche repräsentative Qualitäten aufweist. Sie signalisiert eine offene, frische, moderne, aber auch zeitlospositive Arbeitswelt und ist damit auch atmosphärisch als besonderer Beitrag zu bezeichnen.“
(Bericht der Jury)
Vor 40 Jahren als Abendtechnikum
Vaduz gegründet, präsentiert sich
heute die Fachhochschule Liechtenstein
als anerkannte Hochschule für Wirtschaft und Architektur. Internationale
Anerkennung, die enge Vernetzung mit
der Wirtschaft und intensives Lernen
in kleinen Gruppen zeichnen das Hochschulstudium an der Fachhochschule
Liechtenstein im Bereich Architektur
aus. Die Anerkennung des Diploms
durch die EU sichert den Absolventen
den freien Berufszugang in den 18
Ländern des EWR. Die Fachhochschule
Liechtenstein ist somit die erste Fachhochschule in den drei Ländern Österreich, Schweiz und Liechtenstein, die
diese Anerkennung erhalten hat.
Unterstützung der Bauinnung
„Kreative Gestaltung, die sich nicht an baukonstruktiven Notwendigkeiten diszipliniert, bleibt
Bühnenbild. Bauwerke unterscheiden sich von
Bühnenbildern dadurch, dass sie Hüllenschutz
bieten müssen, der dauerhaft und zuverlässig,
rentabel und sicher gegen schädigende Umwelt
und mechanische Einflüsse funktioniert. Dazu
müssen die Naturwissenschaft und die Baupraxis
zum Mitlenker des Entwurfsstiftes werden.“
„Ich bin daher sehr glücklich darüber, dass die
Kooperation der Vorarlberger Bauinnung mit der
renommierten Fachhochschule Liechtenstein zustande gekommen ist. Dadurch wird es Vorarlberger Studierenden möglich, an
der Architekturschule der FH
Liechtenstein in ökonomisch
optimierter Zeit eine international anerkannte, praxisori-
Baumanagement für
Praktiker
Neben dem Diplomstudium Architektur werden maßgeschneiderte Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten. Die
Vermittlung von modernen Managementmethoden für komplexe Bauaufgaben steht im Mittelpunkt des berufsbegleitenden Nachdiplomstudiums
Baumanagement. Verschiedene Seminare und Vorträge geben Architekten
und Baufachleuten die Möglichkeit zum
fachlichen Austausch und zum Erwerb
von neuestem Wissen und Kenntnissen.
entierte Architekturausbildung
zu erhalten, die ihnen beste
Wissenschaft und Praxis
Hohe Qualität und Flexibilität, Praxisbezug und Wissenschaftlichkeit zeichnen den Diplomstudiengang Architek-
Das von Ivan Cavegn geplante Wohnhaus in Röthis wurde 1999
im Rahmen des internationalen Bauwelt-Preises ausgezeichnet.
berufliche Chancen sichert.“
Techn. Rat Ing. Baumeister
Ulrich Ender, Nüziders
Fachhochschule Liechtenstein
Tel. +423/237 62 62
E-Mail: [email protected]
www.fh-liechtenstein.li
Promotion
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Auszeichnung: Handels-, Industrie- und Gewerbebau
HAFENGEBÄUDE ROHNER, FUSSACH
Architektur Baumschlager & Eberle, Lochau
Maria Rohner
Rohner KEG
Auszeichnung: Handels-, Industrie- und Gewerbebau
WALCH-CATERING, LUSTENAU
Architektur Dietrich & Untertrifaller, Bregenz
„Ein auf das Wesentliche reduzierter Baukörper behauptet sich trotz der geringen Baumasse souverän im heterogenen
„Der alte, postmoderne Hut – der „dekorierte Schuppen“ – in einer erfrischend neuen Realisation. Die von Innen
Umfeld des Hafengeländes. Pointiert und bis ins Detail auf die Spitze getrieben, ist das Hafengebäude ein Beispiel für
durchsichtige Haut, distanziert sich nicht nur vom Objekt, sondern, als höchst künstlerische Fläche (Peter Kogler),
ambitionierten Gewerbebau und zeigt auf, dass in diesem „Genre“ über die reine Funktionserfüllung hinaus, mittels
auch von seiner Umgebung. Eine radikale Formulierung von Architektur als temporäre Erscheinung, die kontrover-
architektonischer Mittel, ein Beitrag zur Identitätsfindung eines Unternehmens geleistet werden kann.“ (Bericht der Jury)
siell diskutiert wurde und weiter diskutiert werden sollte.“ (Bericht der Jury)
Auszeichnung: Handels-, Industrie- und Gewerbebau
MESSESTADION, DORNBIRN
Architektur Kaufmann & Kaufmann, Dornbirn
Joschi Walch
Walch-Catering
Auszeichnung: Handels-, Industrie- und Gewerbebau
HAUS LECHBLICK, WARTH
Architektur Christian Lenz, Schwarzach
„Moderne Architektur ist für das Gastgewerbe im Alpenraum immer noch ein Fremdwort. Dem allgemeinen Alpen-
16
Klaus Ulmer
Dornbirner Messe
„Die besondere Qualität dieses Baus liegt in seiner äußeren ballonartig gewölbten Form und Bekleidung mit einer
kitsch gegenüber ist das Lechblick ein wohltuender Beitrag. Der schlichte Baukörper des Appartementhauses in
vorbewitterten Metallhaut, die das große Volumen visuell reduziert, aber nicht verheimlicht. Innen stellt sich der
Warth ist eine Fortführung der Tradition der klassischen Moderne im Alpenraum. Der Bau überzeugt neben seiner
gewaltige Raum mit einer Spannweite von 60 Metern und einer Höhe von 16 Metern überraschend klar dar und
außerordentlichen Lage am Steilhang, mit atemberaubender Aussicht ins Lechtal, durch seine Integrierung in den
die zarte, filigrane Stahlkonstruktion erzeugt eine fast schwebende Wirkung. Mit einem Fassungsvermögen von
bestehenden Weiler, durch großzügig gestaltete Wohneinheiten, ausladende Sonnenterrassen und eine ausge-
rund 4400 Personen ein insgesamt unglaublich vielfältig nutzbarer Großraum.“ (Bericht der Jury)
sprochen wohnliche und zeitgemäße Atmosphäre.“ (Bericht der Jury)
Wolfgang Hefel
Revital Bauträger
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Auszeichnung: Handels-, Industrie- und Gewerbebau
OFFICE DORNBIRN
Architektur Wolfgang Ritsch, Dornbirn
„Der Gebäudekomplex befindet sich an einer intensiv befahrenen Verkehrskreuzung in Dornbirn. Er beinhaltet im
Erdgeschoss Büros, Geschäfte, ein Gastgewerbe und in den Obergeschossen Wohneinheiten mit vorwiegend
Maisonette-Wohnungen. Der Bau besteht aus zwei Bauvolumen die an der Längsseite des trapezförmigen Grundstücks positioniert sind. Durch ein gegenseitiges Verschieben der Baukörper entstehen spannungsvolle Zwischenräume und ein facettenreicher Kopfbau. Durch die großflächigen, schall – und wärmetechnisch konzipierten,
Gerhard Kresser
ZIMA BPM
Glasfassaden in teils transparentem und teils mattem Glas bekommt der Baukomplex eine sehr städtische und einprägsame Aussagekraft.“ (Bericht der Jury)
Neues Gemeindehaus in Nüziders
Ein modernes Verwaltungs- und Bürgerservicezentrum stellt sich vor
zum andern war das Objekt sowohl in
seinem Erscheinungsbild als auch in
seiner baulichen Substanz das Ergebnis vielfacher Um-, Ein- und Zubauten.
Der Umbau des ehemaligen
Betriebsgebäudes der Firma
Lorünser zum neuen Gemeindeamt stellte in gestalterischer Hinsicht eine besondere
Herausforderung dar.
Zum einen ist das Bauwerk ein markanter Teil des Ortsbildes von Nüziders,
Sowohl im Grundriss als auch in den
Fassaden war die gestalterische Absicht nur mehr bruchstückhaft zu
erkennen. Das für dieses Gebäude in
jeder Hinsicht wesentliche Charakteristikum des durchfließenden Mühlebachs war kaum spürbar. Deshalb
war man bemüht, dieses Durchfließen
des Baches sichtbar zu machen. Außerdem sollte ein Ambiente geschaffen
werden, das Offenheit und Transparenz signalisiert, was dem Geist
und dem Selbstverständnis moderner
Kommunalverwaltungen entspricht.
Besonders augenfällig wird dieser
Anspruch bei der Gestaltung der
Funktionsbereiche, die eine hohe Bür-
gerfrequenz aufweisen. Die demonstrativ offene Außenbeziehung zeichnet auch die Sitzungsbereiche aus. In
diesem Sinne wurde auf repräsentative
Gesten bei der räumlichen Durchbildung und der Materialwahl gänzlich
verzichtet. So wurde z. B. die rohe,
grobe Betonbalkendecke der ehemaligen Schlosserei sichtbar belassen. Bei
der Planung und Ausführung des
neuen Gemeindeamtes wurde besondere Sorgfalt auf die Durchbildung
der Details, sowohl in technisch-funktionaler als auch in gestalterischer
Hinsicht, gelegt. Der Kopfbau wurde
bis zur Kellerdecke abgebrochen und
anschließend in seiner Charakteristik
rekonstruktiv errichtet.
Promotion
Vorarlberg hat sich in den
letzten Jahren zu einem
Mekka für zeitgenössische
Architektur entwickelt.
Der Umgang mit modernen Baustoffen, die behutsame Nutzung des heimischen Baustoffes Holz, Offenheit
und Helligkeit sowie Einfühlsamkeit der
Bauherren und Architekten in einer
sensiblen alpinen Landschaft bringen
neue Qualitäten in das Bild des Landes
Vorarlberg.
Mittlerweile findet die zeitgenössische
Vorarlberger Architektur internationale
Beachtung. Verantwortlich für diese
architektonische Entwicklung in unserem Land sind engagierte und couragierte Vorarlberger Bauherren, Architekten und Bauträger.
Mit der neuerlichen Ausschreibung des
4. Vorarlberger Hypo-Bauherrenpreises
prämiert die Hypo Vorarlberg gemeinsam mit dem vorarlberger architektur
institut und den Vorarlberger Nachrichten die innovativsten zwischen
1.1.1998 und 31.12.2000 in Vorarlberg errichteten Neubauten und stellt
sie einer breiten Öffentlichkeit vor. Den
Preisträgern gebührt neben der Siegesprämie die öffentliche Anerkennung und Wertschätzung, denn jedes
Gebäude prägt die Vorarlberger Landschaft für viele Jahre.
Der Bauherrenpreis soll Motivation für
Vorarlberger Bauherren sein, in zeitgemäße, qualitätsvolle Architektur zu
investieren.
Dieses Journal sowie die Ausstellung
der eingereichten Objekte in der Fachhochschule in Dornbirn soll Bauinteressierten möglichst viele Anstöße auf
dem Weg zu den eigenen vier Wänden
mitgeben.
Feuerwehrhaus Frastanz
Erläuterungen zum Projekt
situation ergab sich eine Differenzierung des Außenraumes in zwei Ebenen: es entstand eine obere Eingangsund Parkierungsebene sowie eine untere Hofebene. Der Baukörper besteht
aus einem massiven Sockel sowie einem
aufgesetzten Leichtbauteil.
Gute Architektur belebt und
bereichert das Ortsbild. Zufriedenheit tritt ein, wenn auch
noch eine hervorragende
Funktionalität geboten wird.
Zwei wesentliche Aspekte
waren für die Entwicklung
des Gebäudes maßgebend:
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Einerseits die topografische Situation
der Hangkante und der Straßenböschung, andererseits die erwünschte Präsenz des Gebäudes im öffentlichen Straßenraum. Aus der Gelände-
Bgm. Harald Ludescher
Frastanz
Der hangparallele Teil des winkelförmig angeordneten Sockelvolumens
schmiegt sich in das Gelände ein, der
andere Teil schiebt sich rechtwinkelig
aus dem Hang heraus und findet im
Turm seinen Abschluss. Das auf die
Fahrzeughalle aufgesetzte Volumen
ragt ostseitig über die Gebäudeflucht
hinaus. Zusammen mit dem exponierten Turm wird so ein markanter Gebäudekopf definiert.
Der unter dem Straßenniveau liegende Hof präsentiert sich den Passanten
als eine von oben einsehbare Arena
zur Präsentation einer wichtigen Gemeindeinstitution.
Promotion
Feuerwehrhaus Frastanz
Grundstücksfläche:
Überbaute Fläche:
Bruttogeschossfläche:
Nutzfläche:
Umbauter Raum:
Wettbewerb:
Planungsbeginn:
Baubeginn:
Bezug:
Gesamtkosten:
2999 m2
1179 m2
1736 m2
1576 m2
8403 m3
1993
1997
5/1999
11/2000
40 Mio. ATS
MEKKA . . .
. . . für zeitgenössische Architektur
Jeder Bauherr ist auch Auftraggeber für die Gestaltung von Lebensräumen. Denn er ist es, der
neben dem Architekten und den Behörden das äußere Erscheinungsbild seines Hauses wesentlich
mitbestimmt. Ein Ziel des Bauherrenpreises ist es deshalb, Bauherren auf ihre Rolle als Mitgestalter
des Lebensraumes Vorarlberg aufmerksam zu machen. Bauherren, Baugewerbe und Architekten
waren in den letzten Jahren bemüht, neue Facetten qualitätsvollen Bauens aufzuzeigen.
Kategorie C
Kommunalgebäude
Dem Engagement der zuständigen Politiker und dem der
Architekten ist es zu verdanken, dass das Gebäude der
alten Textilschule aus dem
Jahr 1958 saniert wurde.
Heute ist darin u. a. die
FH Vorarlberg untergebracht.
„Anstatt das Gebäude abzureißen,
entschlossen wir uns es der Republik
Österreich abzukaufen und zu revitalisieren“, so der Dornbirner Bürgermeister Manfred Rümmele. Vorrangiges Ziel war, die baukünstlerisch wertvolle Gebäudesubstanz aus den 50er
Jahren durch eine originalgetreue
Sanierung zu erhalten. Gleichzeitig
sollten die Räumlichkeiten aber für die
nachfolgende Nutzung auf modernsten Standart gebracht werden.
Neben der Fachhochschule bietet das
revitalisierte Gebäude zwei weiteren
Institutionen Platz. Sowohl das vorarlberger architektur institut als auch der
Kunst Raum Dornbirn haben Büros in
diesem Gebäudekomplex.
FH VORARLBERG, DORNBIRN
Architektur Kaufmann, Ritsch, Dietrich & Lenz
Bgm. Manfred Rümmele
Dornbirn
Der Kindergarten Rosenlächerstraße
ist der letzte und aufwendigste von
zehn Kindergärten, die von der Ge-
meinde Lustenau in den letzten Jahren
verwirklicht wurden. „Uns lag vor
allem die Berücksichtigung baubiologischer Gesichtspunkte, die kostengünstige Erstellung sowie die städtebauliche Anpassung des Neubaus an die
bestehenden Gebäude am Herzen“,
resümiert Bürgermeister Hans Dieter
Grabher die Anforderungen an die
Architekten.
Um auf künftige Entwicklungen reagieren zu können, wurden zahlreiche
Nebenräume eingeplant. Sie können
sowohl für die Ganztagesbetreuung
als auch für Integrationsgruppen genutzt werden.
Preisträger: Kommunalgebäude
22
Ein Kindergarten der besonderen Art wurde in Lustenau
verwirklicht. Aus einem
baukünstlerischen Wettbewerb ging das Projekt von
Dietrich und Untertrifaller
als Sieger hervor.
„Der als städtebauliche Anlage konzipierte Gebäudekomplex, dessen Betrieb 1981 eingestellt wurde, blieb lange
Jahre vernachlässigt und wurde sozusagen im letzten Moment durch Initiative der Architekten vor dem Verfall gerettet. Der Kauf des Gebäudes durch die Stadt Dornbirn ermöglichte eine umfassende Neuplanung und Sanierung der
Anlage. Den Architekten gelingt es unter Berücksichtigung der Wärme- und Brandschutzverordnung durch sehr sensible Eingriffe und ausgeklügelte Details die filigrane Dimensionierung der Bauteile beizubehalten und die Qualitäten der Architektur der 50er Jahre neu lesbar zu machen. Ein zusätzlicher Bauteil mit Tiefgarage, Hausmeisterwohnung und Abstellräumen wird ganz unauffällig dazugesetzt. Insgesamt ein sehr gelungenes Ergebnis und ein
Vorzeigeobjekt, was den Umgang mit der jüngeren Baugeschichte betrifft.“ (Bericht der Jury)
Preisträger: Kommunalgebäude
ROSENLÄCHERSTRASSE, LUSTENAU
Architektur Dietrich & Untertrifaller, Bregenz
„Der Lösungsvorschlag besteht aus einem zweigeschossigen Kopfbau und einem langgezogenen Gruppentrakt mit
aufgesetzten rechteckigen Lichtboxen. Diese verbessern einerseits die Belichtung in der Raumtiefe und bieten das
zusätzliche Raumangebot eines kleinen Galerieraumes. Durch das Absenken des Kopfbaus um ein halbes Geschoss
und ein separates langgezogenes Dachband vor den Gruppenräumen entsteht an der Eingangsfassade eine einheitliche Dachkante. Der Kindergarten erscheint wie ein überhöhtes eingeschossiges Bauwerk und den Architekten
gelingt eine selbstverständliche und lineare Eingliederung des Neubaus in die umliegende Einfamilienhausbebauung. Die Anlage bietet ein lichtdurchflutetes, warmes Ambiente und dank der Galerien und wettergeschützten Holzterrassen vielfältige Spielmöglichkeiten für die Kinder, sowohl im Innen- als auch im Außenraum.“ (Bericht der Jury)
Bgm. Hans Dieter Grabher
Lustenau
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Für das neue Gemeindeamt
Nüziders wurde ein leerstehendes Fabrikations- und
Werkstättengebäude einer
abgesiedelten Textilfirma
umgebaut.
Das rund 100 Jahre alte Gebäude
war durch zahlreiche Um- und Zubauten sowohl in seiner Erscheinung
als auch in seiner Struktur verunklart.
Vor allem der durchfließende Dorfbach war nicht mehr sichtbar. Wesentliches Ziel war es daher, das Gebäude
auf seine ursprüngliche strukturelle
Klarheit zurückzuführen. „Mit dem
Bau des Gemeindeamtes war auch
eine grundsätzliche Neuorganisation
und Definition der Gemeindeverwaltung verbunden“, erklärt Bürgermeister Eugen Zech. „Transparenz und
Offenheit sind nicht nur Schlagworte,
sie werden in unserer Gemeinde praktiziert und drücken sich dementsprechend auch in der räumlichen Struktur
aus. Die große, neue Öffnung im
Kopfbau gewährt tiefe Einblicke in
das Amtsgeschehen.“
Preisträger: Kommunalgebäude
GEMEINDEAMT, NÜZIDERS
Architektur Bruno Spagolla, Bludenz
24
Bgm. Eugen Zech
Nüziders
„Mit dem Umbau des Werkstätten- und Wohngebäudes einer ehemaligen Textilfirma am Ausgang des Ortszentrums
in ein Gemeindeamt wurde nicht nur ein „Denkmal der alten Arbeitswelt“ wiederbelebt, sondern auch ein zentraler
Standort im Ortskern aufgewertet. Die alte Zweiteilung der Bauvolumen mit dem durchfließenden Bach wurde beibehalten, der Vorderbau mit Bürgerservice und Amtsstuben zum Ort hin geöffnet. Die über dem Bach liegende,
durchgehende, lichtdurchflutete Treppenhalle erschließt auch den rückwärtigen Bauteil mit Büros, Sitzungszimmer im
Ober- und einem geräumigen Seminar- und Vortragsraum im Dachgeschoss. Mit der Rettung eines Objektes aus der
Vorarlberger Arbeitswelt wurde nicht nur der Ortskern saniert, sondern auch eine bürgernahe „Werkstatt zur Bearbeitung öffentlicher Anliegen“ mit hohen gestalterischen Qualitäten geschaffen.“ (Bericht der Jury)
„Die Vorgaben wurden klar
formuliert. Die Architekten
sollten ein Gebäude planen,
das Platz für drei unterschiedliche Institutionen bietet, ungestörtes Arbeiten sollte für alle
möglich sein“, erzählt Bürgermeister Konrad Schwarz.
Was die architektonische Gestaltung
des neuen Feuerwehr- und Kulturhau-
ses Hittisau anging, ließ die Gemeinde den Architekten, deren Projekt im
Rahmen eines Wettbewerbs eindeutig
als Sieger hervorging, vollkommen
freie Hand. „Wichtig war uns die
Verwendung von unbehandeltem Holz.
Im gesamten Kulturbereich besteht der
Boden aus Weißtanne“, so Bürgermeister Schwarz.
Schon während der Planungsphase
arbeitete man an Inhalten für den
Kulturbereich. Es wurde ein Wettbewerb „Kunst am Bau“ ausgeschrieben,
den Gerold Amann mit seiner Klanginstallation „Klingende Hydra“ für sich
entschied.
Preisträger: Kommunalgebäude
FEUERWEHR- UND KULTURHAUS, HITTISAU
Architektur Cukrowicz, Nachbaur & Wäger, Bregenz
„Bei dieser Anlage wurde aus einer topographischen Not eine städtebauliche Tugend gemacht: Das Feuerwehrhaus
ist auf tieferem Niveau über einen Holzlagerplatz und, darüberliegend im rechten Winkel gedreht, das zweigeschossige Kulturhaus vom Ortszentrum her erreichbar. Während das Untergeschoss die leistungsorientierte technoide Welt
einer modernen Feuerwehr vermittelt, sind die Obergeschosse eine lebendige, zukunftsweisende Metapher für die
alte Wälder Baukultur. Man wundert sich, dass es nach einer jahrhundertealten Holzbaukultur immer noch möglich
ist, zu diesem Material ein so frisches, unverbrauchtes Verhältnis herzustellen. Das gilt für den vorbildlich belichteten
Saal für das Frauenmuseum, der verglasten Loggia, wie für die anderen Räume, ja sogar für die Toilettenanlagen.
Ein städtebaulich, architektonisch und kommunalpolitisch in jeder Hinsicht vorbildlicher Bau.“ (Bericht der Jury)
Bgm. Konrad Schwarz
Hittisau
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Das Sozialzentrum Fuchshaus
prägt das Ortsbild der Marktgemeinde Rankweil entscheidend mit. Das mächtige
Rheintalhaus wurde, obwohl
schon zum Abriss bestimmt,
doch noch revitalisiert.
„Vor allem dem Bundesdenkmalamt ist
es zu verdanken, dass das alte Rheintalhaus heute in neuem Glanz erstrahlt
und als Sozialzentrum unsere Gemeinde bereichert“, lobt Bürgermeister Hans Kohler die Bemühungen von
Seiten des Denkmalamtes. Die Vorgaben an die Architekten wurden eindeutig formuliert: Es sollte ein Sozial-
zentrum mit Unterkünften für bestehende Beratungseinrichtungen sowie kleinen Seniorenappartements entstehen.
Die Bausubstanz sollte dabei erhalten
bleiben, gleichzeitig sollte das Haus
aber über die Funktionen des ursprünglich geplanten Neubaus verfügen. „Ich
sehe es auch als Aufgabe der öffentlichen Hand, solch rare Baudenkmäler
zu erhalten“, so Bürgermeister Kohler.
Modernstes Biomasse-Heizwerk
Lech setzt neue Maßstäbe in Sachen nachhaltiger Energienutzung
Ein schonender Umgang mit
der Natur und ihren Ressourcen wird in Lech groß geschrieben. Mit dem Bau eines
Biomasse-Heizwerks konnten
neue Impulse für die Entwicklung nachhaltiger Energiebereitstellung gesetzt werden.
Das modernste Biomasse-Heizwerk
Österreichs wurde auf Initiative einer
Lecher Arbeitsgruppe, der Gemeinde
sowie der VKW errichtet. Die darin installierten emissionsmindernden Komponenten wie eine Kondensationsanlage und Elektrofilter sind für Anlagen
dieser Größenordnung und Brennstoffzusammensetzung einzigartig.
Der Natur zuliebe
Die Orte Lech und Zürs leben vom
Tourismus, der Wintersport nimmt
dabei die dominierende Stellung ein.
Da die Gäste nicht nur wegen zahlreicher Hotels, Liftanlagen und Unterhaltungsmöglichkeiten kommen, sondern gleichzeitig auch ein Stück Natur
erleben wollen, setzte man bewusst
auf eine Wärmeversorgung mittels
Biomasse. Denn Klimapolitik ist gerade im Hochgebirge kein theoretischer
Begriff. Das Lecher Siedlungsgebiet
liegt meteorologisch gesehen extrem
exponiert. Gerade während Inversionswetterlagen war die Luftqualität
im Siedlungsbereich extrem schlecht.
Mitverursacher neben dem Verkehr
war der Hausbrand. Dehalb wurde
einerseits ein sehr ausgeprägtes Orts-
busnetz installiert, andererseits konnte
die durch den Hausbrand verursachte
Belastung durch die Auswahl des
Heizwerk-Standortes und der Heizhaustechnik nahezu auf null reduziert
werden.
Preisträger: Kommunalgebäude
FUCHSHAUS, RANKWEIL
Architektur Wolfgang Ritsch, Dornbirn
26
Bgm. Hans Kohler
Rankweil
„Das Holzhaus ist Teil eines ortsbildprägenden Ensembles und der Prototyp eines Rheintalhauses. Von der Behörde
zum Abriss freigegeben konnte der Architekt nachweisen, dass eine Sanierung nicht teurer kommt als ein Neubau
und die Gemeinde überreden das Haus zu erhalten. Der Wohntrakt wurde sehr sorgfältig saniert und der ursprüngliche Grundriss mit wenigen Eingriffen den neuen Bedürfnissen angepasst. Der neu gestaltete Wirtschaftstrakt mit
offenem Bewegungsraum und großzügiges Foyer gibt sich mit der feingliedrigen vertikalen Holzlamellenkonstruktion mit dazwischen eingelegten Glaselementen angenehm zurückhaltend ohne sich zu verleugnen. Der vielbeschworene Dialog zwischen alt und neu findet hier ein sehr wirkungsvolles und selbstverständliches Beispiel dem es
gelingt eine neue Identität zu entwickeln ohne den alten Charakter zu verlieren.“ (Bericht der Jury)
Bessere Luft im Ortszentrum
Das Ergebnis ist rundum spürbar:
Gäste und Einheimische sind sich
einig, dass die Luft im Ortszentrum
nach Inbetriebnahme des Heizwerkes
wesentlich besser ist. Begleitende
Messungen von Behörden haben diesen Eindruck bestätigt.
Promotion
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Auszeichnung: Kommunalgebäude
SOZIALZENTRUM JAGDBERG, SATTEINS
Architektur Reinhold Strieder ZT & Hanck, Satteins
Bgm. Siegfried Lang
Satteins
Auszeichnung: Kommunalgebäude
SCHULE UNTERFELD, LAUTERACH
Architektur Elmar Ludescher, Lauterach
„Über einen als „Dorfplatz“ gestalteten Vorbereich, der dazu beiträgt, dass die relativ große Baumasse des Erwei-
„Dieser Umbau beweist, dass viele Schultypen der 60er Jahre veränderungs- und anpassungsfähig sind, ohne dass
terungsbaus dennoch maßstäblich in den Kontext eingebunden werden konnte, wird das übersichtlich strukturierte
deren Substanz zerstört werden muss. Ein gelungenes Beispiel der Adaptierung vom Innen- und Außenraum. Be-
Gebäude erschlossen. Großzügige und lichtdurchflutete Erschließungsbereiche vermitteln eine Atmosphäre, die zum
sonders sensibel die Ästhetik der Haut, der Umgang mit der Transparenz und der Reaktionsfähigkeit der Ober-
Verweilen und sich Unterhalten einlädt.“ (Bericht der Jury)
flächen auf die jeweiligen Lichtverhältnisse. Auch vom Bauherrn eine wagemutige Leistung.“ (Bericht der Jury)
Auszeichnung: Kommunalgebäude
TURNSAAL & KINDERGARTEN, KEHLEGG
Architektur Fink & Thurnher, Bregenz
Bgm. Elmar Kolb
Lauterach
Auszeichnung: Kommunalgebäude
SCHULE & SAAL, BIZAU
Architektur Hermann Kaufmann, Schwarzach
„Das Projekt ist in einem langen, kommunalen Entwicklungsprozess zu sehen, der in einer stufenweisen „Reparatur“
28
Bgm. Manfred Rümmele
Dornbirn
„Die „Box“ nicht als Schachtel, sondern als Rahmen, Zwischenraum, transparente und vermittelnde Zone. Es besteht
des Ortskerns bestand, im Freihalten von unbebautem Grünraum und schließlich in der geradezu vorbildlichen Ein-
aber nicht nur eine Sichtverbindung zwischen der Berg- und der Talseite, sondern auch ein realer Durchgang. Ein
bindung eines großen Bauvolumens (Turnhalle) in dieses Ensemble. Der Bau signalisiert ein langes Vertrauensver-
schöner, sensibler Umgang mit einem schwierigen Volumen, aber auch Mut der Gemeinde.“ (Bericht der Jury)
hältnis zwischen Gemeinde und Architekten.“ (Bericht der Jury)
Bgm. Josef Moosbrugger
Bizau
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Auszeichnung: Kommunalgebäude
FEUERWEHR, FRASTANZ
Architektur Gohm & Hiessberger, Feldkirch
Auszeichnung: Kommunalgebäude
FEUERWEHRHAUS, LAUTERACH
Architektur Wolfgang Ritsch, Dornbirn
„In den letzten Jahren wurden in Vorarlberg zahlreiche Feuerwehrbauten errichtet die alle dank öffentlich ausgeschriebener Wettbewerbe ein überdurchschnittliches Niveau besitzen. In Frastanz nutzten die Architekten das vorge-
Bgm. Harald Ludescher
Frastanz
schriebene Raumprogramm für die Entwicklung einer übersichtlichen städtebaulichen Komposition die sich dem stei-
„Der Neubau des Feuerwehrhauses fügt sich harmlos und selbstverständlich in die dörfliche Struktur seiner
genden Gelände anpasst und ordnend auf das örtliche Gefüge einwirkt. Die Funktionseinheiten sind klar gegliedert
Umgebung ein. Die Orientierung des Eingangs zur Straße einerseits, der „Alarmfunktionen“ zum vom Schlauchturm
und durch die verschiedene Materialisierung auch nach außen hin ablesbar. Der Turm besitzt neben seiner eigent-
räumlich gefassten Hofs andererseits, finden auch in der konstruktiven Durcharbeitung und der Gestaltung der
lichen Funktion als Schlauchturm, gegenüber dem nahen Bahnhofsgebäude auch eine städtebauliche Signalwir-
Fassaden ihren Niederschlag. Das engagierte und gleichzeitig maßvolle Energiekonzept entspricht dem gestalteri-
kung.“ (Bericht der Jury)
schen und funktionalen Anspruch des Gebäudes.“ (Bericht der Jury)
Auszeichnung: Kommunalgebäude
CUBUS, WOLFURT
Architektur Cukrowicz, Nachbaur & Huber, Bregenz
„Der lang gestreckte Bau steht parallel zur Straße und bildet an der Stirnseite mit der benachbarten Schule einen
Vorplatz, der in einen kleinen Park übergeht. Dem beachtlichen Volumen wird durch die dunkle Schieferhaut etwas
von der visuellen Präsenz genommen. Das Reagieren der Oberfläche auf die Lichtverhältnisse, das wechselnde
Erscheinungsbild (bis zum Verschwinden in der Nacht) ist ein gestalterisches und städtebauliches Kalkül. Das ver-
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VizeBgm. Ferde Hammerer
Wolfurt
glaste Foyer mit Aufgang zur Galerie ist einladend und signalisiert Durchlässigkeit. Der Saal ist durch die Lage der
Fenster und Galerien, die Art der Konstruktion und Akustikelemente, besonders variabel nutzbar.“ (Bericht der Jury)
Bgm. Elmar Kolb
Lauterach
Die Zentralvereinigung der
Architekten sieht Ihre Aufgabe
in der berufsideologischen
Interessensvertretung von
Architektur und ist in einzelnen
Landesgruppen aufgeteilt.
Die Landesgruppe Vorarlberg ist im
Vergleich mit anderen eine der aktivsten
und sieht ihre Aufgaben hauptsächlich
darin, die Diskussion sowie die Auseinandersetzung mit Fragen der Architektur am Leben zu erhalten und zwar
hauptsächlich im Kreise der eigenen
Mitglieder. Während hier also der
Schwerpunkt auf die fachbezogene interne Weiterentwicklung der Architekturdiskussion Wert gelegt wird, liegt
die Aufgabe des vorarlberger architektur institutes eher in der Öffentlichkeitsarbeit, das heisst der Thematisierung der Architektur in einem breiteren
Rahmen. Es ist jedoch beiden Organisationen ein Anliegen, auf breiter Basis
zusammenzuarbeiten, zumal auf Grund
der Kleinheit der Szene und durch Per-
sonalunion das Ziehen an einem Strang
gewährleistet ist. Die Durchführung von
Bauherrenpreisen ist seit Jahren ein geeignetes Mittel für eine öffentlichkeitswirksame Präsentation von Architektur.
Es soll damit die wichtige Rolle des
Bauherren als Nährboden für Baukultur deutlich werden und Ansporn für
künftige Bauherren sein. So wichtig mir
dieses Thema erscheint, möchte ich
dennoch darauf hinweisen, dass auch
der beste Nährboden auf gutes Saatgut und gutes Klima angewiesen ist.
Gerade in Vorarlberg ist das Potenzial
der engagierten und guten Bauherren
überdurchschnittlich, ebenso erscheint
mir das Klima mittlerweile wachstumsfördernd und fruchtbar. Die Frage stellt
sich also, ob nicht künftige Preise als
Architekturpreise (nicht Architektenpreise) ausgelobt werden, unterstreicht
dieser eher das wichtige Thema der
synergetischen Kooperation aller Beteiligten sowie der entwerferischen
Kompetenz des Architekten.
Innovative Bauherren im Internet
4. Vorarlberger Hypo-Bauherrenpreis erstmals auf Vorarlberg Online
Bereits zum vierten Mal wird
heuer der Vorarlberger HypoBauherrenpreis verliehen.
Vorarlberg Online präsentiert
dabei erstmals unter
http://bauherrenpreis.vol.at
sämtliche Informationen, Fotos
und eingereichten Projekte.
Interessierte können sich auch lange
nach der Prämierung auf http://bauherrenpreis.vol.at informieren. Dort
werden sämtliche eingereichten Projekte, eingeteilt in die vier Kategorien:
det der Interessierte schnell und einfach das gesuchte Objekt und kann
sogar Bilder herunterladen. Bereits
kurz nach dem Start konnte die Seite
zahlreiche Zugriffe verzeichnen.
Miet- und Eigentumswohnungen im
Geschossbau; Handels-, Industrieund Gewerbebau; Kommunalgebäude sowie Eigenheime und Reihenhäuser, strukturiert präsentiert. Jedes
Projekt ist mit Foto und Angaben über
den Bauherren angeführt. Sämtliche
Informationen rund um den Bauherrenpreis sind ebenso auf dieser
Seite zu finden. Nach der Preisverleihung präsentiert Vorarlberg Online
natürlich auch die ausgezeichneten
Projekte.
Die Informationsseite kann das gesamte Jahr über unter http://bauherrenpreis.vol.at besucht werden.
Der Vorteil dieser Seite liegt auf der
Hand: Durch wenige Mausklicks fin-
Für den Besuch der Seite ist lediglich
ein Internetzugang möglich. Vorarlberg Online hilft hier natürlich gerne
weiter.
Rufen Sie uns einfach unter Telefon
0800/1036 00 an. Sie erhalten dann
umgehend eine CD-ROM mit der notwendigen Software inkl. Ihren persönlichen Benutzerdaten zugesendet.
Grundgebühren fallen für diesen Internetzugang nicht an.
Promotion
ARCHITEKTUR IM LAND
ZV und vai arbeiten zusammen
Der Bauherrenpreis ist ein gutes Mittel der öffentlichkeitswirksamen Präsentation von Architektur. Die wichtige Rolle des Bauherren als Nährboden von Baukultur wird damit deutlich. Gerade
in Vorarlberg ist das Potenzial an engagierten und guten Bauherren überdurchschnittlich hoch.
Hermann Kaufmann
Obmann ZV
Kategorie D
Eingenheime und
Reihenhäuser
Die Reihenhausanlage
Mariagrün in Frastanz ist ein
glänzendes Beispiel dafür,
dass auch auf relativ engem
Raum, Häuser mit besonderem Charme und Wohnkomfort entstehen können.
„Es war mir wichtig, dass der vorhandene Bauplatz optimal genützt wird.
Außerdem sollte ein großer Teil der
Häuser in Holzbauweise gefertigt werden“, fasst Bauherr Markus Neuhauser,
Chef eines aufstrebenden Holzbaubetriebs, die Vorgaben an den Architekten zusammen. „Dieses Projekt sollte
mir also gleichzeitig die Möglichkeit
bieten, die Leistungen und das Können
meiner Zimmerei zu präsentieren.“
Enstanden ist ein Ensemble von drei
Reihenhäusern, das aufgrund der vorgegebenen Bedingungen nicht nur
vom Bauherren, sondern auch vom
Planer innovative Lösungen verlangte.
Ein großes Lob gelte dem Architekten,
er habe seine Aufgabe hervorragend
gemeistert, so Neuhauser.
Preisträger: Eigenheime und Reihenhäuser
MARIAGRÜN, FRASTANZ
Architektur Herbert Neuhauser, Fraxern
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Markus Neuhauser
Neuhauser Holzbau
„Auf engstem Raum realisieren Bauherr und Architekt verdichteten Wohnungsbau, ohne dabei auf eine sensible Einfügung in die topografische Situation zu verzichten. Ganz selbstverständlich folgen die kompakten, aber dennoch
fein gegliederten Baukörper der einzelnen Reihenhäuser dem natürlichen Hang-, beziehungsweise Straßenverlauf.
Das ist wirklich Bauen mit Bezug zum Ort – virtuos in der Maßstäblichkeit, mit abstrakten Mitteln, ohne plumpe
Rückgriffe auf Chiffren. Diese lapidar-raffinierte architektonische Haltung findet in der konstruktiven Umsetzung, der
Verwendung der Materialien und dem Einsatz der formalen Mittel seine konsequente Fortsetzung. Die Atmosphäre,
die von diesen einfachen „Häuschen“, die zweifelsohne höchste Wohn- und Lebensqualität bieten, ausgeht, zieht
den Betrachter unmittelbar in ihren Bann. Ein Beispiel das Schule machen sollte.“ (Bericht der Jury)
Das alte Messner- und Schulhaus in Hohenweiler sollte
bereits abgebrochen werden,
als sich Bernhard und Theresia
Anwander entschlossen durch
eine umfassende Renovierung
den Erhalt des 1774 erbauten
Hauses zu sichern.
„Die Entscheidung das Haus zu kaufen
und zu renovieren kam eigentlich sehr
spontan“, erzählt Theresia Anwander.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Entstanden ist ein Wohnhaus, das die
Übergänge zwischen alt und neu perfekt in sich vereint. „Uns und auch dem
Denkmalamt war es wichtig, bestimmte alte Teile nicht zu verändern“, so
Theresia Anwander. Die Vorgaben
waren eindeutig: Die Fenster als auch
die Raumeinteilung sollten erhalten
bleiben. Gleichzeitig galt es aber neu
zu errichtende Teile in moderner Weise
an die Formensprache des Hauses
anzupassen. „Glücklicherweise haben
wir für diese schwierige Aufgabe
einen sensiblen Planer gefunden“, resümiert Theresia Anwander.
Preisträger: Eigenheime und Reihenhäuser
MESSNERHAUS, HOHENWEILER
Architektur Gnaiger & Gruber, Bregenz
„Die Erhaltung des alten Wohnteiles und der Umbau des Wirtschaftsteiles zu Wohnzwecken ist nicht
nur eine private baukulturelle und denkmalpflegerische Leistung, sondern sie ist für den Ortskern von
Hohenweiler sozusagen als „lebensrettende“ Maßnahme von großem öffentlichem Wert. Verschwände
nämlich das Haus aus dem Ensemble, würde damit die ganze Bebauung um die Kirche in die Banalität
heutiger „Ortsbilder“ hinüberkippen. Verdienstvoll ist auch, dass für den neuen Bauteil eine zeitgemäße, zurückhaltende, aber die Verhältnisse der Veränderungen nicht verleugnende architektonische
Sprache gefunden wurde. Auch innen bekommt der alte Teil durch den Zubau eine neue Qualität, wird
sozusagen in das Leben zurückgeholt und eingebunden.“ (Bericht der Jury)
Bernhard und Theresia Anwander
Bauherr
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Auszeichnung: Eigenheime und Reihenhäuser
ULMER, SCHWARZACH
Architektur Baumschlager & Eberle, Lochau
Auszeichnung: Eigenheime und Reihenhäuser
HARTMANN, DORNBIRN
Architektur Dietrich & Untertrifaller, Bregenz
„Das Haus steht in einer typischen Streusiedlung mit ihren vielfältigen Baustilen. Auf raffinierte Art und
Gabriele und Hanno Ulmer
Weise wird das Volumen in zwei entgegengesetzten Winkeln aufgeteilt, es entstehen zwei großzügi-
„Trotz des relativ geringen Umfangs der Baumaßnahme, gelingt es den Architekten, durch die Ver-
ge Außenräume, der Eingangshof und der Gartenhof. Seine Einfachheit und Ruhe wird durch das
wendung weniger und gleichzeitig großformatiger gestalterischer Elemente, eine der Weite des an-
homogene Material des rauhen, fast textilen roten Backsteins erzeugt. Der spärliche Einsatz der fas-
grenzenden Landschaftsraums angemessene Haltung zu formulieren. Private und öffentlich zugäng-
sadenbündigen Fenster verstärkt zusätzlich die in die Landschaft greifenden Volumen und schafft damit
liche Bereiche sind sorgfältig und sinnfällig mit einfachsten Mitteln ausformuliert. Entstanden ist ein ein-
eine Beziehung zur Natur.“ (Bericht der Jury)
faches und dennoch besonderes Haus.“ (Bericht der Jury)
Auszeichnung: Eigenheime und Reihenhäuser
INNFELD, SCHWARZENBERG
Architektur Dietrich & Untertrifaller, Bregenz
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Gabriele und Andreas Innfeld
Astrid und Oscar Hartmann
Auszeichnung: Eigenheime und Reihenhäuser
ABBREDERIS, RANKWEIL
Architektur Wolfgang Ritsch, Dornbirn
„Das Haus Innfeld in Schwarzenberg liegt in einer landschaftlich sehr reizvollen Umgebung. Die Position
„Die introvertierte Haltung des Projektes erklärt sich aus der Umgebung. Die von außen geschlossen er-
des neuen Gebäudes befindet sich auf einer Anhöhe neben einem etwa 50 Jahre alten Nußbaum und
scheinende Box, entpuppt sich von innen als eine offene, lichtdurchflutete Raumkomposition. Die Räume
angrenzend an einen alten Bauernhof. Erst nach einer längeren Auseinandersetzung mit der Baubehörde
sind auf einen Innenhof ausgerichtet, der wie ein Zimmer im Freien räumlich gefasst ist und mit einem
kam es zu diesem Lösungsvorschlag, der die einzelnen Teile zu einer Einheit versammelt und vom Ansatz
bodenbündigem Wasserbecken eine mediterrane Atmosphäre erzeugt. Die präzise gewählten Ein-
her an einen Weiler erinnert. Der Bau selbst ist ein „Vorarlberger“ Holzbau mit nur wenig geneigtem
schnitte, die akkurate Detaillierung und eine einwandfreie handwerkliche Ausführung gibt dem kleinen
Satteldach und feingliedriger horizontaler Bretterschalung (in Weißtanne), der durch eine Minimalisie-
Haus den Charakter einer begehbaren architektonischen Skulptur. Der gute Dialog und das gegenseitige
rung der Elemente und Details wie eine abstrakte Holzkiste in der Landschaft steht.“ (Bericht der Jury)
Vertrauen zwischen Bauherr und Architekt ist wohl Voraussetzung für dieses Ergebnis.“ (Bericht der Jury)
Hubert und Evelyn Abbrederis
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Eine Finanzierung ist wie die
Planung eines Hauses auf die
ganz persönliche Situation
des Bauherren auszurichten.
Schließlich soll nicht nur die
Planung und die Ausführung
des Wohnbaus perfekt sein,
sondern auch die Finanzierung.
Der Schlüssel zu den eigenen vier
Wänden liegt oftmals in der richtigen
Finanzierung. Dabei ist nicht nur die
Frage entscheidend, wie die Geldmittel für die neue Wohnung oder das
neue Haus beschafft werden sollen,
eine fast ebenso wichtige Rolle spielt
die schnelle und professionelle Beratung und Abwicklung der Förderungen.
Persönlicher Finanzplan
Mit einem computergestützten Beratungsprogramm wird gemeinsam mit
dem Bauherrn kostenlos und unverbindlich ein maßgeschneidertes Finanzierungsmodell entwickelt.
Die Hypo-Berater informieren umfassend über mögliche Förderungen des
Landes. Entsprechend der jeweiligen
Zinssituation sowie Einkommenshöhe
des Kunden wird vom Berater ein optimaler Mix zwischen Landgeld, Bauspardarlehen und anderen Finanzierungsformen (z. B. Fremdwährungsdarlehen, Hypo-Baugeld mit Zinsobergrenze) zusammengestellt. Den Ausdruck kann der Kunde mit nach Hause
nehmen und in aller Ruhe studieren.
Förderungen
und Versicherung
Egal welches Finanzierungsproblem
besteht, die Hypo-Bank bietet RundumService und sorgt für Ihr optimales
Finanzierungs- und Förderungspaket.
Die Hypo – als die Wohnbaubank des
Landes – betreut die Wohnbauförderung des Landes mit einem derzeitigen
Volumen von mehr ATS 21 Mrd. und
rund 52.000 Konten.
Dazu kommen umfangreiche Dienstleistungen: Die Hypo-Berater kümmern
sich auch um die optimale Versicherungsdeckung des Bauherren.
LBA-Bausparen
Gemeinsam mit ihrem Partner LBA
bietet die Hypo-Bank, Bausparen mit
zahlreichen Vorteilen an: zinsgünstiges
und zinsstabiles Darlehen, staatliche
Prämie sowie günstige und prompte
Zwischenfinanzierung.
Unternehmer-Service
Diese umfassende Finanzierungs- und
Förderungsberatung gibt es bei der
Hypo-Bank auch bei betrieblich genutzten Objekten.
Sowohl über Wirtschaftsförderungsmaßnahmen des Bundes, die Förderrichtlinien der EU als auch über etwaige
Sonderprojekte gibt es bei der Hypo
wertvolle Informationen und Tipps.
DER SCHLÜSSEL ZU DEN EIGENEN VIER WÄNDEN
Vorarlbergs Spezialist für Beratung und Finanzierung bei Bauvorhaben
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Die Hypo-Bank ist nicht nur die erste Adresse, wenn es darum geht, den Traum von den eigenen vier Wänden dank guter Beratung und günstiger
Finanzierung Wirklichkeit werden zu lassen. Diese umfassende Finanzierungs- und Förderungsberatung gibt es auch bei betrieblich genutzten
Objekten. Bei der Hypo-Bank gibt es auch über Wirtschaftsförderungsmaßnahmen des Bundes, die Förderrichtlinien der EU als auch über etwaige
Sonderprojekte wertvolle Informationen.
ist die Hypo-Bank
Mag. Dr. Johannes Hefel
Vorstandsmitglied
Dkfm. Dr. Jodok Simma
Vorstandsvorsitzender
Dr. Ernst Stadelmann
Stellv. Vorstandsvorsitzender
Einreichungen
MIET- UND EIGENTUMSWOHNUNGEN
Kategorie A
Objekt: Wohnanlage Watzenegg, Dornbirn
Bauherr: Rümmele Bau GmbH
Architektur: moa, metzler.ohneberg
Objekt: Wohnanlage, Bregenz
Bauherr: Rhomberg Bau GmbH
Architektur: Dietrich & Untertrifaller
Objekt: Wohnanlage Rohrbach II, Dornbirn
Bauherr: I+R Schertler Bau GmbH
Architektur: Baumschlager & Eberle
Objekt: Appartementanlage KAR, Lech
Bauherr: Geschwister Kathan
Architekt: Holz Box Tirol
Objekt: Furtenbachhaus Zentrum, Feldkirch
Bauherr: ZIMA BPM
Architektur: Ritsch & Spagolla
Objekt: Wohnanlage, Feldkirch
Bauherr: Bauart Bauträger GmbH
Architektur: Oksakowski & Schaffer
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Objekt: Erweiterung Collini, Hohenems
Bauherr: Collini GmbH
Architektur: Roland Köb
Objekt: Bürohaus Rot, Dornbirn
Bauherr: Rhomberg Liegenschafts GmbH
Architektur: Gerhard Hörburger
Objekt: Uniqa-Center, Bregenz
Bauherr: Raiffeisenbanken & Uniqa
Architektur: Hörburger, Kuess & Schweitzer
Objekt: Revitalisierung Haus, Dornbirn
Bauherr: Firma Moses
Architektur: Heim & Müller
Objekt: Glatz Schilder, Bregenz
Bauherr: Glatz GmbH
Architektur: Gerhard Hörburger
Objekt: Zubau Hotel Adler, Warth
Bauherr: Betr. Ök. Markus Strolz
Architektur: Erich Strolz
Objekt: New Logic, Lustenau
Bauherr: New Logic GmbH
Architektur: Richard Nikolussi
Objekt: Restaurant Fux, Lech
Bauherr: Peter Laurent Strolz
Architektur: Michael Schwärzler
Objekt: Lünerseepark & -fabrik, Bürs
Bauherr: Innova Projektentw. GmbH
Architektur: Innova & Nikolussi
Objekt: VEG Betriebsgebäude, Dornbirn
Bauherr: VEG GmbH
Architektur: Atelier Rainer & Amann
Objekt: Spar-Zentrale, Dornbirn
Bauherr: Spar Österreich
Architektur: Achammer-Tritthart & Partner
Objekt: Werbeagentur irr, Dornbirn
Bauherr: Werbeagentur irr
Architektur: H2S Atelier
Objekt: Wasserturm, Dornbirn
Bauherr: Ronald Schwarz
Architektur: Andreas Weratschnig
Objekt: Doppeldeckerhaus, Schwarzach
Bauherr: Doris Edthofer und Kurt Schuster
Architektur: Schuster & Hutter
Objekt: Haus Adami, Dornbirn
Bauherr: Günther und Brigitte Adami
Architektur: Robert Renz
Kategorie B
Objekt: Buchdruckerei Lustenau, Lustenau
Bauherr: Buchdruckerei Lustenau GmbH
Architektur: Kaufmann & Kaufmann
Objekt: Hotel Post, Bezau
Bauherr: Hotel Post Kaufmann GmbH & Co
Architektur: Kaufmann & Kaufmann
Objekt: Wohnanlage, Götzis
Bauherr: ZIMA BPM
Architektur: Hubert Koch
HANDELS-, INDUSTRIE- UND GEWERBEBAU
Objekt: Tischlerei Armellini, Hard
Bauherr: Armellini GmbH
Architektur: Wimmer & Armellini
Objekt: Umbau Opel Gerster, Feldkirch
Bauherr: Auto Gerster GmbH
Architektur: Wimmer & Armellini
Objekt: Tierklinik Schwarzmann, Rankweil
Bauherr: Thomas Schwarzmann
Architektur: Joachim Schmidle
41
Objekt: Wohn- & Geschäftshaus, Dornbirn
Bauherr: Bernd Kohler
Architektur: Gerold Leuprecht GmbH
Objekt: Autohaus BMW Schifferer, Dornbirn
Bauherr: Hanno Schifferer
Architektur: Schwärzler, Thöni
Objekt: DenkRaum DiaLogos, Lustenau
Bauherr: Arnaldo Romanos
Architektur: Kurt Schuster
Objekt: Remise am Riedmiller, Bludenz
Bauherr: Stadt Bludenz
Architektur: Hans Hohenfellner
Objekt: Feuerwehr Altenstadt, Feldkirch
Bauherr: Amt der Stadt Feldkirch
Architektur: Fink & Thurnher
Objekt: Zollamt Hohenems
Bauherr: BM für wirtsch. Angelegenheiten
Architektur: Reinhard Drexel
Objekt: Zimmerei Berchtold HZB, Wolfurt
Bauherr: Julius Berchtold
Architektur: Gerold Leuprecht GmbH
Objekt: Um- und Neubau, Nenzing
Bauherr: Urban Baumgartner, OHG
Architektur: Hackl & Klammer
Objekt: Spinnereihalle Fischer Wolle, Bezau
Bauherr: Kurt Fischer
Architektur: Leopold Kaufmann
Objekt: Pfarrheim Schlins, Schlins
Bauherr: Pfarre Schlins
Architektur: Hans Hohenfellner
Objekt: Feuerwehrhaus Doren, Doren
Bauherr: Gemeinde Doren
Architektur: Heim & Müller
Objekt: Seitenkapelle St. Martin, Dornbirn
Bauherr: Pfarre St. Martin
Architektur: Wolfgang Ritsch
Objekt: Firma Sonnroll, Höchst
Bauherr: Sonnroll
Architektur: Bernhard Bügelmayer
Objekt: LIG – Le Duigou, Götzis
Bauherr: Prisma GmbH, Le Duigou GmbH
Architektur: Wolfgang Ritsch
Objekt: Industriehalle Neubau, Altach
Bauherr: Günter Widmer
Architektur: Dietmar Kautschitz
Objekt: Kindergarten Andelsbuch
Bauherr: Gemeinde Andelsbuch
Architektur: moa, metzler.ohneberg
Objekt: Rathaus Rankweil
Bauherr: Marktgemeinde Rankweil
Architektur: Atelier Rainer & Amann ZT
Objekt: Kulturbühne Am Bach, Götzis
Bauherr: Gemeinde Götzis
Architektur: Hubert Bischoff
Objekt: Ordination Dr. W. Boese, Feldkirch
Bauherr: Dr. W. Boese
Architektur: Schmid & Boese
Objekt: Tridonic Bauelemente, Dornbirn
Bauherr: Zumtobel AG
Architektur: Schwarz & Hörburger
Objekt: Offsetdruckerei Schwarzach
Bauherr: Offsetdruckerei Schwarzach
Architektur: Hämmerle & Huber
Objekt: FC Vereinshaus, Krumbach
Bauherr: Gemeinde Krumbach
Architektur: Bernardo Bader
Objekt: Gemeindehaus Langen
Bauherr: Gemeinde Langen bei Bregenz
Architektur: Erich Längle
Objekt: Vorarlberghalle, Feldkirch
Bauherr: Stadt Feldkirch, Bauamt
Architektur: Seeberger & Killias
KOMMUNALGEBÄUDE
Kategorie C
42
Objekt: Bibliothek VS Lustenau, Lustenau
Bauherr: Marktgemeinde Lustenau
Architektur: Wimmer & Armellini
Objekt: Umbau Villa Falkenhorst, Thüringen
Bauherr: Gemeinde Thüringen
Architektur: Helmut Kuess
Objekt: Zollamt Lustenau
Bauherr: BM für wirtsch. Angelegenheiten
Architektur: Nägele & Waibel
EIGENHEIME- UND REIHENHÄUSER
Kategorie D
Objekt: Wohnhaus Lampert, Höchst
Bauherr: Albert Lampert
Architektur: Albert Lampert
Objekt: Ökolog. Holzmodulhaus, Dornbirn
Bauherr: Christian und Karin Strasser
Architektur: Karin Simma-Strasser
Objekt: Einfamilienhaus Meusburger, Egg
Bauherr: Dietmar und Beate Meusburger
Architektur: moa, metzler.ohneberg
43
44
Objekt: 3-Liter-Biohaus, Riezlern
Bauherr: Walter Grabherr
Architektur: Manfred Stadelmann
Objekt: Zu- und Umbau, Dornbirn
Bauherr: Günter Rümmele
Architektur: Simma-Strasser & MM3
Objekt: Wohnen über dem See, Möggers
Bauherr: Mario und Edith Moranduzzo
Architektur: Daniel Sauter
Objekt: Doppelwohnhaus Mangold, Klaus
Bauherr: Elfi und Karin Mangold
Architektur: Architekturbüro MHM
Objekt: Einfamilienwohnhaus, Dornbirn
Bauherr: Thomas und Silvia Ölz
Architektur: Gerold Leuprecht GmbH
Objekt: Einfamilienwohnhaus, Dornbirn
Bauherr: T. Albrich und M. Gassner
Architektur: Gerold Leuprecht GmbH
Objekt: Doppelwohnhaus Geisler, Hörbranz
Bauherr: Michael und Hildegard Geisler
Architektur: Dieter Gross
Objekt: Einfamilienhaus Rupp, Bregenz
Bauherr: Lucas und Petra Rupp
Architektur: Simma-Strasser & MM3
Objekt: Umbau/Sanierung, Lauterach
Bauherr: Elmar Rhomberg und Cilli Ratz
Architektur: Helmut Kuess
Objekt: Einfamilienhaus Lingg, Bregenz
Bauherr: Gebhard und Anita Lingg
Architektur: Dietrich & Untertrifaller
Objekt: Einfamilienwohnhaus, Dornbirn
Bauherr: Richard und Christine Gurschler
Architektur: Gerold Leuprecht GmbH
Objekt: Einfamilienhaus Sieber, Bregenz
Bauherr: Andrea Sieber
Architektur: Bernhard Bügelmayer
Objekt: Einfamilienhaus, Lustenau
Bauherr: Klaus und Astrid Wohlgenannt
Architektur: Peter Oles & Lelo-Hausbau
Objekt: Atelier-Wohnhaus, Dornbirn
Bauherr: U. Belina-Waeger
Architektur: Heinz Waeger
Objekt: Kunst im Rohnerhaus, Lauterach
Bauherr: B. R. Huber, V. Salzmann
Architektur: ROWE Plan- & Bau GmbH
Objekt: Wohnhaus Muxel, Lech
Bauherr: Ludwig und Diana Muxel
Architektur: Atelier Rainer & Amann ZT
Objekt: Einfamilienwohnhaus, Hittisau
Bauherr: Hans und Helga Grabher
Architektur: Gerold Leuprecht GmbH
Objekt: Haus Forster, Lauterach
Bauherr: Peter Forster
Architektur: Elmar Ludescher
Objekt: Atelierhaus Moosbrugger, Egg
Bauherr: Anton Moosbrugger
Architektur: Bertold Moosbrugger
Objekt: 4 Doppelhäuser, Feldkirch
Bauherr: Konzett, Bau-Tech GmbH
Architektur: Richard Caldonazzi
Objekt: Einfamilienhaus Häfele, Dornbirn
Bauherr: Norbert und Barbara Häfele
Architektur: Heim & Müller
Objekt: Einfamilienwohnhaus, Dornbirn
Bauherr: Jochen und Ingrid Weber
Architektur: Gerold Leuprecht GmbH
Objekt: Einfamilienwohnhaus, Höchst
Bauherr: Harry und Magdalen Gehrer
Architektur: Gerold Leuprecht GmbH
Objekt: Einfamilienhaus Eggler, Wolfurt
Bauherr: Andreas und Brigitte Eggler
Architektur: Christian Lenz
Objekt: Einfamilienhaus Öhre, Ludesch
Bauherr: Harald und Petra Öhre
Architektur: Heim & Müller
Objekt: Einfamilienwohnhaus, Dornbirn
Bauherr: Dieter und Karin Pirker
Architektur: Gerold Leuprecht GmbH
Objekt: Einfamilienwohnhaus, Weiler
Bauherr: Torsten und Ingrid Ellensohn
Architektur: Gerold Leuprecht GmbH
Objekt: Beck/Faigle, Hard
Bauherr: Wolfgang und Ursula Beck
Architektur: Hermann Kaufmann
Objekt: Wohnhaus, Bartholomäberg
Bauherr: Frank Montibeller
Architektur: Vonier & Haumer
Objekt: Niedrigenergiehaus Hein, Fraxern
Bauherr: Peter und Sigrid Hein
Architektur: Cukrowicz & Nachbaur
45
Objekt: Einfamilienwohnhaus, Koblach
Bauherr: Alexander und Daniela Bischof
Architektur: Gerhard Müller
Objekt: Einfamilienwohnhaus, Mäder
Bauherr: A. Frager und A. Soller-Frager
Architektur: Gerhard Müller
Objekt: Um- und Zubau Vögel, Bregenz
Bauherr: Krimhild und Bertram Vögel
Architektur: FAB-02 (Klas & Läßer)
Objekt: Doppelwohnhaus, Alberschwende
Bauherr: A. & J. Türtscher, P. & H. Johler
Architektur: Hermann Kaufmann
AUSSTELLUNG
Objekt: Aufstockung, Feldkirch
Bauherr: Klaus Tusch
Architektur: Linea AG R. Pircher
Objekt: Einfamilienhaus Pircher, Feldkirch
Bauherr: Roland Pircher
Architektur: Roland Pircher
19. 5. bis 24. 6. 2001
4.
VORARLBERGER
HYPO
BAUHERREN
PREIS
2001
Ort: vorarlberger architektur institut, Achstraße 1, Dornbirn
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 16 bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 bis 17 Uhr,
für Gemeindevertretungen, Bauausschüsse, Gruppen: jederzeit (auf Anfrage)
Objekt: Atelier Johannes Rauch, Schlins
Bauherr: Johannes Rauch
Architektur: Robert Felber
Objekt: Passivhaus, Wolfurt
Bauherr: Passivhaus Wolfurt Entwickl.-Ges.
Architektur: Gerhard Zweier
Objekt: Einfamilienhaus, Göfis
Bauherr: Karl Zimmermann
Architektur: art@bau Projektmanagement
Kontakt: Telefon 00 43/55 72/511 69, E-Mail: [email protected] und unter www.v-a-i.at
Führungen jeweils Freitag, 18 Uhr:
25. 5. 2001 Markus Aberer
1. 6. 2001 Wolfgang Ritsch
8. 6. 2001 Hugo Dworzak
15. 6. 2001 Hermann Kaufmann
22. 6. 2001 Helmut Dietrich
sonstige Führungen: nach Voranmeldung 200 ATS je Gruppe
Objekt: Umbau-/Sanierung, Hohenems
Bauherr: Herbert und Brigitte Feurstein
Architektur: Herbert Mathis
Objekt: Einfamilienwohnhaus, Langen
Bauherr: Joachim Godula
Architektur: Bertram Dragaschnig
Objekt: Wohnhaus Bahngasse, Dornbirn
Bauherr: Bertold und Silvia Moosbrugger
Architektur: Bertold Moosbrugger
Sonderveranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:
Dienstag, 29. 5. 2001, 19.30 Uhr:
Vorarlberger Gemeindeverband und vai: Diskussion „Qualitätsvolle Ortskernentwicklung“
Samstag, 9. 6. 2001, ab 17 Uhr:
Langer Hock zur „Langen Nacht der Museen“
Sonntag, 10. 6. 2001, 10 Uhr:
ZV Vorarlberg und vai: Diskussion „Reflexion Vorarlberger Baukunst“
Objekt: Siedlung am Fischbach, Dornbirn
Bauherr: Vogewosi, Hr. Häusle
Architektur: Markus Koch
Objekt: Passivhaus Wingert, Bludesch
Bauherr: Christian und Elke Radelspäck
Architektur: Caldobau GesmbH
Objekt: Reihenhausanlage, Hörbranz
Bauherr: Fam. Amann, Österle, Hofer
Architektur: Caldobau GesmbH
Freier Eintritt
„In Vorarlberg ist es den Architekten gelungen, durch sachliche, zeitgemäße Planungen, durch verlässliche
Kostenrahmen und solide Bauabwicklung, vor allem aber durch eine dem modernen Leben zugewandte
Architektur ein großes allgemeines Vertrauen zu erwerben. Architektur wurde nicht von oben verordnet,
bedurfte keiner politischen Initiativen, sondern kam ,von unten‘; sie artikulierte ein kulturelles Unbehagen
und schuf so eine breite, nicht mehr ,abwählbare‘ Basis der Erneuerung.“
Friedrich Achleitner, Mitglied der Jury, 13. 4. 2001
46
Objekt: Rotes Haus, Nenzing
Bauherr: Dietmar Kautschitz
Architektur: Dietmar Kautschitz
Objekt: Passivhaus Winter, Wolfurt
Bauherr: Werner und Heidi Winter
Architektur: Caldobau GesmbH
Objekt: Einfamilienhaus Gierse, Bildstein
Bauherr: Martin und Ute Gierse
Architektur: Wolfgang Ritsch
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