Synchronisationsmaschine - Kolleg für Musik und Kunst

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Projekt/Workshop „Synchronisationsmaschine“
Wenn die Maschine die Dirigentin/den Dirigenten ersetzt: im Raum verteilt und ohne
Blickkontakt spielen und agieren
Dozenten: Prof. Aristotelis Hadjakos, Musikinformatik, Hochschule für Musik
Detmold: Betreuung der Technologie; Prof. Fabien Lévy, Komposition, Hochschule für
Musik Detmold: Einzelunterricht und Gruppenunterricht mit Komponisten; u.a.
Verlauf: Gemeinsame Workshops mit den Teilnehmern; Einzel‐ und Gruppenunterricht;
Experimente, Proben und Aufführungen
Prinzip: Was neue Technologie in der Kunst betrifft, ist „Musik im Raum“ eine
Spezialisierung von Earquake, dem Epizentrum der experimentellen Musik der
Hochschule für Musik Detmold. Unter Musik im Raum verstehen wir Aufführungen, bei
denen die Musiker so weit voneinander entfernt sind, dass sie sich gegenseitig nicht gut
genug hören, um exakt synchronisiert zu spielen. Stattdessen werden die Musiker mit
Hilfe visueller, auf Computermonitoren angezeigten Click-Tracks synchronisiert. Die
Software hierzu wurde vom ZeMFi, dem Zentrum für Musik‐ und Filminformatik
konzipiert und realisiert (siehe Abbildung 1 und 2). Eine spezielle Hardwarelösung wird
zur Zeit entwickelt und steht im Sommer 2015 bereit. Diese Hardware ermöglicht es
ohne zusätzliche Netzwerkinfrastruktur (LAN, W-LAN), die Uhren zu synchronisieren,
die auf den verschiedenen Computer voneinander abweichen können. Dies ermöglicht
es, die Ensembles auch dort frei zu verteilen, wo keine Netzwerkinfrastruktur zur
Verfügung steht, beispielsweise auch in einem historischen Gebäude oder in einem Park.
In dem Workshop können Skizzen für räumlich verteilte Ensembles z. B. von
Komponisten entwickelt werden. Musiker und Akteure werden die entwickelten Skizzen
oder auch Stücke aus dem Repertoire probieren und interpretieren.
Bedingungen: Da die Software unter Mac OS X laufen, werden Macintosh-Computer
benötigt. Die Komponisten sollen mit fast fertigen Skizzen ankommen (sie können
während des Semesters mit ihrem Professor für Komposition arbeiten, oder Prof. Lévy
([email protected]) im Voraus kontaktieren.
Abbildungen der Software: Abbildung 1: Webmaestro (Clictrack‐Generator)
Abbildung 2: Maestro (Noten, zusätzlich auditiver und visueller Click‐Track)
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