Mörtel Putze Putze Estriche

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Sommersemester 2013
Mörtel
Putze
Estriche
Baustofftechnologie
Mörtel
Sommersemester 2013
Allgemeines
Normung:
Bindemittel:
Zuschläge:
DIN 1053
DIN 18555
Mauerwerk
Prüfung von Mörteln mit mineralischen
Bindemitteln
DIN EN 1015 Prüfverfahren für Mörtel für Mauerwerk
DIN 18556
Prüfung für Beschichtungsstoffe von
Kunstharzputzen und von Kunstharzputzen
DIN 18557
Werkmörtel – Herstellung, Überwachung und
Lieferung
Kalke, Zement
Sande mit Korngrößen zwischen 0 und 4 mm
Baustofftechnologie
Mörtel
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Mörtel
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Mauerwerk
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Mauerwerk ???
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Putze
Allgemeines
Normung:
DIN 18550 Putze
DIN 18557 Werkmörtel
DIN 18558 Kunstharzputz
Bindemittel:
Zuschläge:
Gips, Kalke, Zement
Sande mit Korngrößen zwischen 0 und 0,25 mm (ca. 10 - 30%
Anteil) und 0 und 4 mm (ca. 70 - 90 % Anteil)
Baustofftechnologie
Putze
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Putze
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Putze
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Putze
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Putze
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Estriche
Allgemeines
Normung:
DIN 18353
DIN 18560
DIN EN 13892
DIN 272
VOB - Estricharbeiten
Estriche im Bauwesen
Prüfverfahren für Estrichmörtel
Prüfung von Magnesiaestrich
Bindemittel:
Gips (Anhydrit), Zement, Magnesiabinder
Baustofftechnologie
Estriche
Sommersemester 2013
Anhydritestrich, Festigkeiten und Festigkeitsanforderungen
Baustofftechnologie
Estriche
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Estriche
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Estriche
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Estriche
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Estriche
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Naturstein
Baustofftechnologie
Vorstellung einiger Gebäude
Evangelische Kirche Wetter
Sommersemester 2013
Rathaus Marburg
Baustofftechnologie
Vorstellung einiger Gebäude
Sommersemester 2013
Bundeskanzleramt in Berlin
Architekten:
Axel Schultes und Charlotte Frank
Baustofftechnologie
Vorstellung einiger Gebäude
Sommersemester 2013
Bundespresseamt in Berlin
Architekten: KSP Engel und Zimmermann
Baustofftechnologie
Vorstellung einiger Gebäude
Sommersemester 2013
Kongresszentrum Weimarhalle in Weimar
Architekten: gmp – von Gerkan, Marg und Partner
Baustofftechnologie
Vorstellung einiger Gebäude
Sommersemester 2013
„Kleines Haus“ Theater Braunschweig
Architekten: Lindemann + Tamm
Baustofftechnologie
Vorstellung einiger Gebäude
Sommersemester 2013
Kirche in Mogno / Tessin
Architekt: Mario Botta
Baustofftechnologie
Vorstellung einiger Gebäude
Sommersemester 2013
Thermalbad in Vals
Peter Zumthor
Baustofftechnologie
Vorstellung einiger Gebäude
Sommersemester 2013
Wohnhaus in Sarzeau /
Frankreich
Architekt: Eric Gouesnard
Baustofftechnologie
Erdaufbau
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Hauptelemente der Erdkruste
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Gesteinsbildende Minerale
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Häufigkeit der gesteinsbildenden Minerale
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Gesteinsbildende Minerale
Quarz
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Gesteinsbildende Minerale
Peridotitxenolithe in Basalt
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Gesteinsbildende Minerale
Feldspäte
Baustofftechnologie
Einteilung in Gesteinsgruppen
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Einteilung Magmatite
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Granit
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Granit
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Basalt
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Basalt
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Einteilung Sedimente
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Sedimentite
Sommersemester 2013
Kalksteine
• Dichter Kalkstein: meist organogener Entstehung; muscheliger bis
splittiger Bruch, vielfarbig, Textur schichtig-gebankt oder massig (Massenkalk);
Verunreinigungen durch: Ton Kieselsäure, bituminöse Stoffe etc.
• Gebänderter Kalk: dicht, oft fein gebändert, z.T. mit achatartiger Textur
• Erdiger Kalkstein: zerreibbar und mürbe, z. B. Schreibkreide
• Marmor: überwiegend grobkörnig, entsteht durch Umkristallisation bei
Gebirgsbildungen
•Oolithischer Kalkstein: aufgebaut aus kugeligen oder eiförmigen,
konzentrisch-schaligen Aggregaten (Ooiden) aufgebaut (Bild)
Baustofftechnologie
Sedimentite
Sommersemester 2013
Sandsteine
Sandsteine gehören zu den Sedimentiten und sind weit verbreitete
Werk- und Dekorationssteine, da sie sich leicht bearbeiten lassen.
Die Quarzkörner in unterschiedlicher Korngröße (fein-, mittel,
grobkörnige Sandsteine) sind durch Bindemittel verbunden:
• kieselig (SiO2)
• kalkig (CaCO3 und Dolomit)
• tonig
In dieser Reihenfolge nimmt auch die
Verwitterungsbeständigkeit ab.
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Sedimentite
Sandstein
Baustofftechnologie
Sedimentite
Sommersemester 2013
Konglomerate
Baustofftechnologie
Metamorphite
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Metamorphite
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Metamorphite
Granatamphibolit - Metamorphit
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Metamorphite
Metamorphit mit neugebildeten Granaten
Baustofftechnologie
Einsatz von Natursteinen
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Beurteilung von Naturstein für dessen Eignung als Baugestein
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Kennwerte Magmatite und Metamorphite
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Kennwerte Sedimentite
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Anwendung der natürlichen Gesteine
Ton, Lehm
Gipsstein,
Kalkstein
Ziegeleierzeugnisse
Sommersemester 2013
Sand, Kies
Erz
Kalk, Erdöl,
Kochsalz, Kohle
Zuschläge
Baumetalle
Kunststoffe
Beton
Stahlbeton
Mörtel
Mineralfasern
Bitumen
(Erdöl)
Quarzsand,
Kalisalze
Farbige
Erden
Kreide
Füllstoffe,
Dämmstoffe
Sperrstoffe
Bauglas
Anstrichstoffe
Kitte
Baustofftechnologie
Gesteinskörnung für Mörtel und Beton
Natürliche Gesteinskörnung
• Ungebrochene Gesteine
- Sand
- Kies
- Grobkies
• Gebrochene Gesteine
- Brechsand
- Splitt
- Schotter
Sommersemester 2013
Künstliche Gesteinskörnung
• Hüttenbims
• Hochofenschlacke
• Ziegelsplitt
• Blähschiefer
• Blähton
• rezyklierter Beton
• Bauwerksmaterialien
• Metallschrott
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Weitere Anwendungen
•
•
•
•
•
•
Bodenbeläge
Natursteinmauerwerk
Fassadenbekleidungen
Dacheindeckungen
Straßen- und Eisenbahnbau
Gabbionen
Baustofftechnologie
Gewinnung von Natursteinen
Sommersemester 2013
Granit- Steinbruch Seebach im Schwarzwald mit Brecher- und Siebanlage
Baustofftechnologie
Gewinnung von Natursteinen
Sommersemester 2013
Modell eines Kalksteinabbaus mit mobiler Brecheranlage und Fördersystem
Baustofftechnologie
Gewinnung von Natursteinen
Sommersemester 2013
Abbau des Rohrschacher
Sandsteins (Bodensee) mit
Hilfe einer Diamantseil-Säge
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Gewinnung von Natursteinen
„Abdrücken“ der gesägten
Quaderabschnitte durch
Wasserdruck
Deutlich sichtbare
Schichtung des
Sedimentgesteines
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Gewinnung von Natursteinen
Zerkleinerung durch Sägen
oder Spalten
Mauersteine mit spaltrauer
Oberfläche
Baustofftechnologie
Verbandsart, ohne Trockenmauerwerk nach DIN 1053
Sommersemester 2013
Zyklopen – MW
Bruchstein - MW
Hammerrechtes Schichten – MW
Unregelmäßiges Schichten - MW
Regelmäßiges Schichten - MW
Quader - MW
Baustofftechnologie
Mehrschaliges Natursteinmauerwerk
Sommersemester 2013
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Verwitterung und Schutzmaßnahmen
Frost
• Wasser in Poren und Rissen gefriert
Organische Substanzen
Luft und Feuchtigkeit
• mit Feuchtigkeit bilden sich durch die
enthaltene Schwefelsäure SO2 Säuren
• unterschiedliche hygrische Dehnung der
Gesteinsbestandteile
• Pilze, Flechten, Moose und Gräser
- Sprengdruck durch Wachstum
• Bakterien bilden Schwefel- und
Salpetersäure
• Algenbewuchs auf Nord- und
Wetterseite
Temperaturwechsel
• unterschiedliche Längenänderungen der
Gesteinsbestandteile
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Einteilung nach dem Verwitterungsverhalten
Verwitterungsaktive, reaktionsfähige Gesteine:
Kalksteine, Sandsteine, Tonsteine, Gipssteine
Tonstein
Sandstein
• Verwitterungsresistente, inerte Gesteine:
Magmatische Gesteine wie Granit , Basalt, Gabbro
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Steinfestigung
Durch Steinfestigung wird dem betroffenen Gestein neues Bindemittel
zugeführt.
Konservierungsmittel und Verfahren müssen in
der Lage sein, eine gezielte, auf den Stein und seinen Witterungs-zustand
abgestimmte Menge an Bindemittel zuzuführen.
Schematische Darstellung:
1.
unveränderter Stein „gesunder Kern“
2.
Lockerungszone durch
Bindemittelauflösung
3.
Verdichtungszone durch wiederholte
Auskristallisation von Neubildungen
4.
dichte (Schmutz-, Gips-) Kruste,
festhaftend
Baustofftechnologie
Sommersemester 2013
Steinfestigung
Reaktionsmechanismus der Kieselsäureester
Si(OH)4 + 4 ROH
Kieselsäure + Alkohol
R = CH3, ROH = Methanol
Si(OR)4 + 4 H2O
Kieselsäureester + Wasser
R = CH3, C2H5
Me2O • SiO2 + CO2 + H2O
Alkalisilikat
Me = Na, K
Kat
Si(OR)4 + H2O
Kieselsäureester + Wasser
R = C2H5, ROH = Äthanol
(1)
SiO2 • aq + 4 ROH
Kieselgel Alkohol
(2)
SiO2 • aq + Me2CO3
Kieselgel Alkalicarbonat
(3)
H2O
Baustofftechnologie
Steinkonservierung
Ziel:
Sommersemester 2013
Wasser- und Schadstoffaufnahme zu verhindern bzw. zu verringern
Diese schützende Maßnahme erfolgt durch hydrophobierende
Imprägnierungen oder dampfdiffusionsoffene wasserabweisende
Anstrichsysteme wie Siloxan-Imprägnierung oder Siliconharzfarbe.
Sandsteinoberfläche mit
Wasserabweisung
Baustofftechnologie
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