FREIRAUM STÄDTEBAU Mit dem Neubau des DIENSTLEISTUNGSFORUMS wird das bestehende Angebot des TECHNIKZENTRUMS LÜBECK (TZL) durch Räumlichkeiten für innovative dienstleistungsorientierte Unternehmen ergänzt. Auf dem 15.000 m2 großen Grundstück am Rande eines benachbarten Werftgeländes stehen 7.000 m2 für eine Bebauung zur Verfügung. Aufgabe war es, ein Konzept für 2 bis 3 Büround Firmengebäude mit Büroeinheiten, zentralem Bereich mit Bistro, Seminar- und Konferenzbereich und Tiefgarage zu entwickeln. Darüber hinaus bestand die Anforderung für einen zentralen, verbindenden „Marktplatz“. Anspruch war es, dem innovativen Nutzungskonzept einen unverwechselbaren und prägenden architektonischen Anspruch zu geben. Im Konzept für das TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUM wird das Thema „Stadt“ aufgegriffen: unterschiedliche Gebäude mit verschiedenen Nutzungen sind als Ensemble um einen zentralen „Marktplatz“, einer großen Glashalle, gruppiert. Prägend für den Entwurf ist, dass die vorgefundenen Grundstücksqualitäten eines erhöhten Plateaus mit Hafen und Werftanlagen im Süden sowie Naturschutzgebiet und Bachaue im Norden in der zentralen Halle in eine räumliche Verbindung gebracht werden. Eingestellte Boxen fassen den Raum und stehen in Bezug zum Umfeld. Werft, Fluss, kleine Fabriken, einzelne Siedlungshäuser und Restflächen mit Ruderalvegetation prägen das Bild der Umgebung. Der Bauplatz selbst, eine mit Sanddorn, Trockenrasen, Obstbäumen und einzelnen Eichen bewachsene Fläche, liegt etwas erhöht gegenüber der Straße. Die vorhandene Vegetation wurde weitestgehend erhalten und minimalistisch durch Elemente aus dem Umfeld ergänzt. Die Böschung zur Straße wurde als Packlage wie eine Uferböschung gestaltet. Zur Verfremdung wurden in die Steinpackung Magnolien gepflanzt. Wege werden als Stege aufgefasst, die über der vorhandenen Vegetation schweben. Zwei blaue Glasbänder aus gerumpeltem Altglas bilden links und rechts des Gebäudekomplexes die farbigen Blickpunkte im Gelände. Die Erschließungshalle mit dem Bistro wurde mit Olivenbäumen bepflanzt. Aus dieser Halle hat man einen einmaligen Ausblick in die beiden diese Zwischenlandschaft prägenden Elemente: Im Eingangsbereich blickt man auf der einen Seite über Steinpackung und Magnolien auf die Werft, auf der entgegengesetzten Seite auf Sanddorngebüsche, Obstbäume und Trockenrasenflächen. Architekturkonzept und Gestaltausdruck schaffen über die unterschiedlichen Nutzer hinweg eine Corporate Identity im gesamten Gebäude. Zur monochromen Materialität der tragenden Bauteile, Fassaden und Bekleidungen ist die farbige Akzentuierung einzelner Elemente in Kontrast gesetzt: orange Schotten in den Mietflächen, dunkelrote Wände in Bistro und Empfang. GESTALTUNG ARCHITEKTUR Das Gebäude wird - in Analogie zu einer Stadt - als Ensemble unterschiedlicher Häuser aufgefasst. Dabei übernehmen die Häuser unterschiedliche Aufgaben: Die Riegel beinhalten die Mietbüroflächen, aufteilbar in einem Raster von 5,00 m in Mieteinheiten von 45 m2 bis 500 m2. Die Büros sind Ost-West ausgerichtet und haben ihre Zugänge - ihre Adresse - an der zentralen Halle. Der Ostriegel hat aufgrund seiner auf die Tiefgarage abgestimmten großen Breite eingeschnittene Lichthöfe. In den Boxen sind Nutzungen wie Bistro, Seminarräume, Empfang und Verwaltung angeordnet. Während Bistro und Seminarbereich am Eingang und an der Straße liegen, ist die Gartenbox zum ruhigen Naturraum orientiert. Zwischen Riegel und Boxen entsteht der durch eine Glashalle überdachte „Marktplatz“, über den das gesamte Gebäude erschlossen wird. Er steht für gemeinschaftliche Nutzungen, wie z. B. Ausstellungen, Feste, Veranstaltungen und als „Straßencafé“ zur Verfügung. Die Halle ist der zentrale Kommunikationsbereich und Treffpunkt für alle Nutzer, Kunden und Gäste. Während das Gebäude nach außen hin einen sachlich-technischen Ausdruck hat, gibt es im Innern durch Farbe, Holz, Olivenbäume und Brunnenplastik eine haptische Anmutung. Einbauten wie Tresen, Regale, Schränke und Lampen in den öffentlichen Bereichen wurden einheitlich mit der Architektur entworfen. Die Gestaltungsfreiheiten in den Mietbüros sind groß. TECHNIKZENTRUM LÜBECK DIENSTLEISTUNGSFORUM KONSTRUKTION ÖKOLOGIE NUTZUNG DATEN Führungsschienen, Edelstahl KONSTRUKTION 7 44 52 5 3 8 Die Halle ist vollständig verglast und ruht +1,495m auf Brettschichtholzbindern, die auf den 9 5 Multiplexplatten, 2 20 Büroriegeln aufliegen. Möbelqualität, 2 x 1 5 grau lasiert Die vorherrschenden31Materialien Stahl, Glas, Beton und Holz bleiben im Gebäude sichtbar. Sperrholzplatte 1 wasserfest verleimt, Auswahl und Gestaltung der Materialien Oberflächen + Kante HPL 0,8mm, Westag richtet sich nach der Nutzung: Handläufe und Treppenstufen, haptisch erlebbar in Edelstahlblech, Holz, tragende Bauteile in Beton undgebürstet, Stahl, 2 mm, Kanten gerundet Hallenfußboden mit Gehwegplatten. 3 0 8 2 Um eine hohe Flexibilität in der Nutzung und eine schnelle Bauzeit zu gewährleisten, wurden die Büroriegel aus tragenden Betonfertigteilwandscheiben im Achsraster von 5,00 m und Filigrandecken ausgeführt. Ost- und Westfassaden der Büroriegel sind als Alu-Pfosten-Riegel-Konstruktionen vorgehängt und ermöglichen eine maximale Belichtung der Arbeitsplätze. In die Fassadengestaltung der Riegel wurden motorisch betriebene Außenjalousien als Sonnenschutz und Lichtlenkung integriert. Die Boxen wurden in Ortbeton mit einer vorgehängten Fassade aus Faserzementtafeln im Wechselspiel mit großen Fassadenöffnungen erstellt. Schattenfuge Rollengleiter, Häfele Nr. 402.51.009 +0,94m Küchenarbeitsplatte ÖKOLOGIE Bereits im Entwurf wurde das Konzept einer energetischen Optimierung verfolgt. Hierzu wurden Simulationen des Tageslichts und der thermischen Verhältnisse für Sommer- und Winterklima am Computermodell durchgeführt. Ziel war es dabei, eine kostengünstige LowEnergy-Lösung für das gesamte Gebäude zu realisieren. Die zentrale Halle ist nicht beheizt und bildet als Pufferraum ein Zwischenklima zwischen den Büros und dem Außenraum. Energieverluste werden so minimiert. Die Halle wird für die Lüftung der Büros herangezogen; im Sommer wirken die massiven Bauteile der Boxen und Riegel als Speichermassen, die bei einer nächtlichen Lüftung gekühlt werden und die Kühle über Tag abgeben. Das Gebäude übertrifft die Anforderung der gültigen Wärmeschutzverordnung durch eine gute Dämmung um ca. 25%. Die positive Umweltbilanz wird darüber hinaus durch eine Regenwassernutzungsanlage, ein Blockheizkraftwerk, Gründächer und einer Photovoltaikanlage für den Betrieb von Elektroautos erzielt. TECHNIKZENTRUM LÜBECK DIENSTLEISTUNGSFORUM Nutzungsvarianten STÄDTEBAU FREIRAUM ARCHITEKTUR GESTALTUNG NUTZUNG Strömungssimulation Sommertag Sommernacht Das Angebot des TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUMS richtet sich an junge Firmen. Durch das Angebot an zentralen Einrichtungen wie Bistro, Seminarräume und ein Sekretariat können sich die Firmen auf ihren produktiven Geschäftsbereich konzentrieren. Unternehmen, die ihren Sitz im TZLDIENSTLEISTUNGSFORUM haben, sind in unterschiedlichen Phasen des Aufbaus. Einige benötigen z. B. aufgrund der bisherigen Mitarbeiterzahl nur kleine Räume, andere wiederum möchten bereits größere oder mehrere Büros nutzen. Das TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUM bietet unterschiedliche Büroräume und -flächen je nach individuellem Bedarf. Büroeinheiten von 45 m2 bis 550 m2 stehen den Mietern zur Verfügung. Zum Teil sind die Einheiten unterschiedlich geschnitten, um den individuellen Vorlieben der Mieter zu entsprechen. Allen gemeinsam ist das transparente Konzept, das einen großen Teil der besonderen Atmosphäre des TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUMS ausmacht. Aufgrund des Wachstums der Unternehmen ändert sich im Laufe der Zeit der Bedarf an Infrastruktur und geeigneter Bürofläche. Das TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUM wird dieser Entwicklung gerecht, indem es je nach Belegung zusätzliche oder größere Büroflächen zur Verfügung stellen kann. Kleinere Büroeinheiten können durch Entfernen von Zwischenwänden ohne viel Aufwand zu größeren Büros umgestaltet werden. Die Gebäudestruktur ermöglicht eine flexible Nutzung vom Einzelbüro über Kombibüros bis zum Großraumbüro. DATEN Adresse Seelandstraße 14-16 23569 Lübeck tel. 0451-7076-0 Kosten ¤ / BRI ¤ / BGF ¤ / NF incl. Halle Bruttobauwerksk. 300 Bruttobauwerksk. 400 Bruttobauwerksk. gesamt Bauherr Technikzentrum Lübeck gel: + 7,41 m 2,89 5 Generalplanung petersen pörksen partner architekten + stadtplaner | bda kanalstraße 52, 23552 lübeck www.ppp-architekten.de Zeiträume Wettbewerb: November 1999 Planungsbeginn: Dezember 1999 RWA Lüftung RWA Lüftung RWA Lüftung ca. 2,2 qm Rohbau: ca. 2,2 qm ca.August 2,2 qm Baubeginn 2000 Fertigstellung / Bezug: Juli 2001 Flächen und Volumen Mietbüroflächen RWA Zentrale Lüftung RWA Lüftung Einrichtungen ca. 3,3 qm ca. 3,3 qm Halle Tiefgarage BRI BGF NF incl. Halle Rampe auf ± 0,00 2.250 m2 2 RWA Lüftung580 RWA m Lüftung ca. 3,3 qm ca. 3,3 qm 535 m2 745 m2 22.250 m3 5.160 m2 4.000 m2 241,-¤ 1.040,-¤ 1.342,-¤ 4,37 Mio. ¤ 1,00 Mio. ¤ 5,37 Mio. ¤ Planung Architektur: OK Nordbox: + 7,25 m petersen pörksen partner, Lübeck Mitarbeiter: R. Sippel, T. Engelhard, G. Szerdahelyi, K. Bethke, U. Leupold, M. Sperling, F. Plesse + 6,66 m + 6,585 m Landschaftsarchitektur: Trüper Gondesen Partner, Lübeck Mitarbeiter: S. Andresen, A. Saminé Statik: Gosch + Schreyer, Bad Oldesloe Gebäudetechnik: nek, Braunschweig +3,22 m Energiekonzept: KAplus, Eckernförde Schallschutz: ibs, Mölln + 3,145 m Brandschutz: icb, Lübeck + 3,60 m Photos Stephan Baumann, Karlsruhe petersen pörksen partner, Lübeck © 2003 + 0,00 m Urheber und Verfasser aller Inhalte: petersen pörksen partner Urheber Gestaltung: Atelier.10 Fluchttür Führungsschienen, Edelstahl KONSTRUKTION 7 44 52 5 3 8 Die Halle ist vollständig verglast und ruht +1,495m auf Brettschichtholzbindern, die auf den 9 5 Multiplexplatten, 2 20 Büroriegeln aufliegen. Möbelqualität, 2 x 1 5 grau lasiert Die vorherrschenden31Materialien Stahl, Glas, Beton und Holz bleiben im Gebäude sichtbar. Sperrholzplatte 1 wasserfest verleimt, Auswahl und Gestaltung der Materialien Oberflächen + Kante HPL 0,8mm, Westag richtet sich nach der Nutzung: Handläufe und Treppenstufen, haptisch erlebbar in Edelstahlblech, Holz, tragende Bauteile in Beton undgebürstet, Stahl, 2 mm, Kanten gerundet Hallenfußboden mit Gehwegplatten. 3 0 8 2 Um eine hohe Flexibilität in der Nutzung und eine schnelle Bauzeit zu gewährleisten, wurden die Büroriegel aus tragenden Betonfertigteilwandscheiben im Achsraster von 5,00 m und Filigrandecken ausgeführt. Ost- und Westfassaden der Büroriegel sind als Alu-Pfosten-Riegel-Konstruktionen vorgehängt und ermöglichen eine maximale Belichtung der Arbeitsplätze. In die Fassadengestaltung der Riegel wurden motorisch betriebene Außenjalousien als Sonnenschutz und Lichtlenkung integriert. Die Boxen wurden in Ortbeton mit einer vorgehängten Fassade aus Faserzementtafeln im Wechselspiel mit großen Fassadenöffnungen erstellt. Schattenfuge Rollengleiter, Häfele Nr. 402.51.009 +0,94m Küchenarbeitsplatte ÖKOLOGIE Bereits im Entwurf wurde das Konzept einer energetischen Optimierung verfolgt. Hierzu wurden Simulationen des Tageslichts und der thermischen Verhältnisse für Sommer- und Winterklima am Computermodell durchgeführt. Ziel war es dabei, eine kostengünstige LowEnergy-Lösung für das gesamte Gebäude zu realisieren. Die zentrale Halle ist nicht beheizt und bildet als Pufferraum ein Zwischenklima zwischen den Büros und dem Außenraum. Energieverluste werden so minimiert. Die Halle wird für die Lüftung der Büros herangezogen; im Sommer wirken die massiven Bauteile der Boxen und Riegel als Speichermassen, die bei einer nächtlichen Lüftung gekühlt werden und die Kühle über Tag abgeben. Das Gebäude übertrifft die Anforderung der gültigen Wärmeschutzverordnung durch eine gute Dämmung um ca. 25%. Die positive Umweltbilanz wird darüber hinaus durch eine Regenwassernutzungsanlage, ein Blockheizkraftwerk, Gründächer und einer Photovoltaikanlage für den Betrieb von Elektroautos erzielt. TECHNIKZENTRUM LÜBECK DIENSTLEISTUNGSFORUM Nutzungsvarianten STÄDTEBAU FREIRAUM ARCHITEKTUR GESTALTUNG NUTZUNG Strömungssimulation Sommertag Sommernacht Das Angebot des TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUMS richtet sich an junge Firmen. Durch das Angebot an zentralen Einrichtungen wie Bistro, Seminarräume und ein Sekretariat können sich die Firmen auf ihren produktiven Geschäftsbereich konzentrieren. Unternehmen, die ihren Sitz im TZLDIENSTLEISTUNGSFORUM haben, sind in unterschiedlichen Phasen des Aufbaus. Einige benötigen z. B. aufgrund der bisherigen Mitarbeiterzahl nur kleine Räume, andere wiederum möchten bereits größere oder mehrere Büros nutzen. Das TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUM bietet unterschiedliche Büroräume und -flächen je nach individuellem Bedarf. Büroeinheiten von 45 m2 bis 550 m2 stehen den Mietern zur Verfügung. Zum Teil sind die Einheiten unterschiedlich geschnitten, um den individuellen Vorlieben der Mieter zu entsprechen. Allen gemeinsam ist das transparente Konzept, das einen großen Teil der besonderen Atmosphäre des TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUMS ausmacht. Aufgrund des Wachstums der Unternehmen ändert sich im Laufe der Zeit der Bedarf an Infrastruktur und geeigneter Bürofläche. Das TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUM wird dieser Entwicklung gerecht, indem es je nach Belegung zusätzliche oder größere Büroflächen zur Verfügung stellen kann. Kleinere Büroeinheiten können durch Entfernen von Zwischenwänden ohne viel Aufwand zu größeren Büros umgestaltet werden. Die Gebäudestruktur ermöglicht eine flexible Nutzung vom Einzelbüro über Kombibüros bis zum Großraumbüro. DATEN Adresse Seelandstraße 14-16 23569 Lübeck tel. 0451-7076-0 Kosten ¤ / BRI ¤ / BGF ¤ / NF incl. Halle Bruttobauwerksk. 300 Bruttobauwerksk. 400 Bruttobauwerksk. gesamt Bauherr Technikzentrum Lübeck gel: + 7,41 m 2,89 5 Generalplanung petersen pörksen partner architekten + stadtplaner | bda kanalstraße 52, 23552 lübeck www.ppp-architekten.de Zeiträume Wettbewerb: November 1999 Planungsbeginn: Dezember 1999 RWA Lüftung RWA Lüftung RWA Lüftung ca. 2,2 qm Rohbau: ca. 2,2 qm ca.August 2,2 qm Baubeginn 2000 Fertigstellung / Bezug: Juli 2001 Flächen und Volumen Mietbüroflächen RWA Zentrale Lüftung RWA Lüftung Einrichtungen ca. 3,3 qm ca. 3,3 qm Halle Tiefgarage BRI BGF NF incl. Halle Rampe auf ± 0,00 2.250 m2 2 RWA Lüftung580 RWA m Lüftung ca. 3,3 qm ca. 3,3 qm 535 m2 745 m2 22.250 m3 5.160 m2 4.000 m2 241,-¤ 1.040,-¤ 1.342,-¤ 4,37 Mio. ¤ 1,00 Mio. ¤ 5,37 Mio. ¤ Planung Architektur: OK Nordbox: + 7,25 m petersen pörksen partner, Lübeck Mitarbeiter: R. Sippel, T. Engelhard, G. Szerdahelyi, K. Bethke, U. Leupold, M. Sperling, F. Plesse + 6,66 m + 6,585 m Landschaftsarchitektur: Trüper Gondesen Partner, Lübeck Mitarbeiter: S. Andresen, A. Saminé Statik: Gosch + Schreyer, Bad Oldesloe Gebäudetechnik: nek, Braunschweig +3,22 m Energiekonzept: KAplus, Eckernförde Schallschutz: ibs, Mölln + 3,145 m Brandschutz: icb, Lübeck + 3,60 m Photos Stephan Baumann, Karlsruhe petersen pörksen partner, Lübeck © 2003 + 0,00 m Urheber und Verfasser aller Inhalte: petersen pörksen partner Urheber Gestaltung: Atelier.10 Fluchttür Führungsschienen, Edelstahl KONSTRUKTION 7 44 52 5 3 8 Die Halle ist vollständig verglast und ruht +1,495m auf Brettschichtholzbindern, die auf den 9 5 Multiplexplatten, 2 20 Büroriegeln aufliegen. Möbelqualität, 2 x 1 5 grau lasiert Die vorherrschenden31Materialien Stahl, Glas, Beton und Holz bleiben im Gebäude sichtbar. Sperrholzplatte 1 wasserfest verleimt, Auswahl und Gestaltung der Materialien Oberflächen + Kante HPL 0,8mm, Westag richtet sich nach der Nutzung: Handläufe und Treppenstufen, haptisch erlebbar in Edelstahlblech, Holz, tragende Bauteile in Beton undgebürstet, Stahl, 2 mm, Kanten gerundet Hallenfußboden mit Gehwegplatten. 3 0 8 2 Um eine hohe Flexibilität in der Nutzung und eine schnelle Bauzeit zu gewährleisten, wurden die Büroriegel aus tragenden Betonfertigteilwandscheiben im Achsraster von 5,00 m und Filigrandecken ausgeführt. Ost- und Westfassaden der Büroriegel sind als Alu-Pfosten-Riegel-Konstruktionen vorgehängt und ermöglichen eine maximale Belichtung der Arbeitsplätze. In die Fassadengestaltung der Riegel wurden motorisch betriebene Außenjalousien als Sonnenschutz und Lichtlenkung integriert. Die Boxen wurden in Ortbeton mit einer vorgehängten Fassade aus Faserzementtafeln im Wechselspiel mit großen Fassadenöffnungen erstellt. Schattenfuge Rollengleiter, Häfele Nr. 402.51.009 +0,94m Küchenarbeitsplatte ÖKOLOGIE Bereits im Entwurf wurde das Konzept einer energetischen Optimierung verfolgt. Hierzu wurden Simulationen des Tageslichts und der thermischen Verhältnisse für Sommer- und Winterklima am Computermodell durchgeführt. Ziel war es dabei, eine kostengünstige LowEnergy-Lösung für das gesamte Gebäude zu realisieren. Die zentrale Halle ist nicht beheizt und bildet als Pufferraum ein Zwischenklima zwischen den Büros und dem Außenraum. Energieverluste werden so minimiert. Die Halle wird für die Lüftung der Büros herangezogen; im Sommer wirken die massiven Bauteile der Boxen und Riegel als Speichermassen, die bei einer nächtlichen Lüftung gekühlt werden und die Kühle über Tag abgeben. Das Gebäude übertrifft die Anforderung der gültigen Wärmeschutzverordnung durch eine gute Dämmung um ca. 25%. Die positive Umweltbilanz wird darüber hinaus durch eine Regenwassernutzungsanlage, ein Blockheizkraftwerk, Gründächer und einer Photovoltaikanlage für den Betrieb von Elektroautos erzielt. TECHNIKZENTRUM LÜBECK DIENSTLEISTUNGSFORUM Nutzungsvarianten STÄDTEBAU FREIRAUM ARCHITEKTUR GESTALTUNG NUTZUNG Strömungssimulation Sommertag Sommernacht Das Angebot des TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUMS richtet sich an junge Firmen. Durch das Angebot an zentralen Einrichtungen wie Bistro, Seminarräume und ein Sekretariat können sich die Firmen auf ihren produktiven Geschäftsbereich konzentrieren. Unternehmen, die ihren Sitz im TZLDIENSTLEISTUNGSFORUM haben, sind in unterschiedlichen Phasen des Aufbaus. Einige benötigen z. B. aufgrund der bisherigen Mitarbeiterzahl nur kleine Räume, andere wiederum möchten bereits größere oder mehrere Büros nutzen. Das TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUM bietet unterschiedliche Büroräume und -flächen je nach individuellem Bedarf. Büroeinheiten von 45 m2 bis 550 m2 stehen den Mietern zur Verfügung. Zum Teil sind die Einheiten unterschiedlich geschnitten, um den individuellen Vorlieben der Mieter zu entsprechen. Allen gemeinsam ist das transparente Konzept, das einen großen Teil der besonderen Atmosphäre des TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUMS ausmacht. Aufgrund des Wachstums der Unternehmen ändert sich im Laufe der Zeit der Bedarf an Infrastruktur und geeigneter Bürofläche. Das TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUM wird dieser Entwicklung gerecht, indem es je nach Belegung zusätzliche oder größere Büroflächen zur Verfügung stellen kann. Kleinere Büroeinheiten können durch Entfernen von Zwischenwänden ohne viel Aufwand zu größeren Büros umgestaltet werden. Die Gebäudestruktur ermöglicht eine flexible Nutzung vom Einzelbüro über Kombibüros bis zum Großraumbüro. DATEN Adresse Seelandstraße 14-16 23569 Lübeck tel. 0451-7076-0 Kosten ¤ / BRI ¤ / BGF ¤ / NF incl. Halle Bruttobauwerksk. 300 Bruttobauwerksk. 400 Bruttobauwerksk. gesamt Bauherr Technikzentrum Lübeck gel: + 7,41 m 2,89 5 Generalplanung petersen pörksen partner architekten + stadtplaner | bda kanalstraße 52, 23552 lübeck www.ppp-architekten.de Zeiträume Wettbewerb: November 1999 Planungsbeginn: Dezember 1999 RWA Lüftung RWA Lüftung RWA Lüftung ca. 2,2 qm Rohbau: ca. 2,2 qm ca.August 2,2 qm Baubeginn 2000 Fertigstellung / Bezug: Juli 2001 Flächen und Volumen Mietbüroflächen RWA Zentrale Lüftung RWA Lüftung Einrichtungen ca. 3,3 qm ca. 3,3 qm Halle Tiefgarage BRI BGF NF incl. Halle Rampe auf ± 0,00 2.250 m2 2 RWA Lüftung580 RWA m Lüftung ca. 3,3 qm ca. 3,3 qm 535 m2 745 m2 22.250 m3 5.160 m2 4.000 m2 241,-¤ 1.040,-¤ 1.342,-¤ 4,37 Mio. ¤ 1,00 Mio. ¤ 5,37 Mio. ¤ Planung Architektur: OK Nordbox: + 7,25 m petersen pörksen partner, Lübeck Mitarbeiter: R. Sippel, T. Engelhard, G. Szerdahelyi, K. Bethke, U. Leupold, M. Sperling, F. Plesse + 6,66 m + 6,585 m Landschaftsarchitektur: Trüper Gondesen Partner, Lübeck Mitarbeiter: S. Andresen, A. Saminé Statik: Gosch + Schreyer, Bad Oldesloe Gebäudetechnik: nek, Braunschweig +3,22 m Energiekonzept: KAplus, Eckernförde Schallschutz: ibs, Mölln + 3,145 m Brandschutz: icb, Lübeck + 3,60 m Photos Stephan Baumann, Karlsruhe petersen pörksen partner, Lübeck © 2003 + 0,00 m Urheber und Verfasser aller Inhalte: petersen pörksen partner Urheber Gestaltung: Atelier.10 Fluchttür Führungsschienen, Edelstahl KONSTRUKTION 7 44 52 5 3 8 Die Halle ist vollständig verglast und ruht +1,495m auf Brettschichtholzbindern, die auf den 9 5 Multiplexplatten, 2 20 Büroriegeln aufliegen. Möbelqualität, 2 x 1 5 grau lasiert Die vorherrschenden31Materialien Stahl, Glas, Beton und Holz bleiben im Gebäude sichtbar. Sperrholzplatte 1 wasserfest verleimt, Auswahl und Gestaltung der Materialien Oberflächen + Kante HPL 0,8mm, Westag richtet sich nach der Nutzung: Handläufe und Treppenstufen, haptisch erlebbar in Edelstahlblech, Holz, tragende Bauteile in Beton undgebürstet, Stahl, 2 mm, Kanten gerundet Hallenfußboden mit Gehwegplatten. 3 0 8 2 Um eine hohe Flexibilität in der Nutzung und eine schnelle Bauzeit zu gewährleisten, wurden die Büroriegel aus tragenden Betonfertigteilwandscheiben im Achsraster von 5,00 m und Filigrandecken ausgeführt. Ost- und Westfassaden der Büroriegel sind als Alu-Pfosten-Riegel-Konstruktionen vorgehängt und ermöglichen eine maximale Belichtung der Arbeitsplätze. In die Fassadengestaltung der Riegel wurden motorisch betriebene Außenjalousien als Sonnenschutz und Lichtlenkung integriert. Die Boxen wurden in Ortbeton mit einer vorgehängten Fassade aus Faserzementtafeln im Wechselspiel mit großen Fassadenöffnungen erstellt. Schattenfuge Rollengleiter, Häfele Nr. 402.51.009 +0,94m Küchenarbeitsplatte ÖKOLOGIE Bereits im Entwurf wurde das Konzept einer energetischen Optimierung verfolgt. Hierzu wurden Simulationen des Tageslichts und der thermischen Verhältnisse für Sommer- und Winterklima am Computermodell durchgeführt. Ziel war es dabei, eine kostengünstige LowEnergy-Lösung für das gesamte Gebäude zu realisieren. Die zentrale Halle ist nicht beheizt und bildet als Pufferraum ein Zwischenklima zwischen den Büros und dem Außenraum. Energieverluste werden so minimiert. Die Halle wird für die Lüftung der Büros herangezogen; im Sommer wirken die massiven Bauteile der Boxen und Riegel als Speichermassen, die bei einer nächtlichen Lüftung gekühlt werden und die Kühle über Tag abgeben. Das Gebäude übertrifft die Anforderung der gültigen Wärmeschutzverordnung durch eine gute Dämmung um ca. 25%. Die positive Umweltbilanz wird darüber hinaus durch eine Regenwassernutzungsanlage, ein Blockheizkraftwerk, Gründächer und einer Photovoltaikanlage für den Betrieb von Elektroautos erzielt. TECHNIKZENTRUM LÜBECK DIENSTLEISTUNGSFORUM Nutzungsvarianten STÄDTEBAU FREIRAUM ARCHITEKTUR GESTALTUNG NUTZUNG Strömungssimulation Sommertag Sommernacht Das Angebot des TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUMS richtet sich an junge Firmen. Durch das Angebot an zentralen Einrichtungen wie Bistro, Seminarräume und ein Sekretariat können sich die Firmen auf ihren produktiven Geschäftsbereich konzentrieren. Unternehmen, die ihren Sitz im TZLDIENSTLEISTUNGSFORUM haben, sind in unterschiedlichen Phasen des Aufbaus. Einige benötigen z. B. aufgrund der bisherigen Mitarbeiterzahl nur kleine Räume, andere wiederum möchten bereits größere oder mehrere Büros nutzen. Das TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUM bietet unterschiedliche Büroräume und -flächen je nach individuellem Bedarf. Büroeinheiten von 45 m2 bis 550 m2 stehen den Mietern zur Verfügung. Zum Teil sind die Einheiten unterschiedlich geschnitten, um den individuellen Vorlieben der Mieter zu entsprechen. Allen gemeinsam ist das transparente Konzept, das einen großen Teil der besonderen Atmosphäre des TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUMS ausmacht. Aufgrund des Wachstums der Unternehmen ändert sich im Laufe der Zeit der Bedarf an Infrastruktur und geeigneter Bürofläche. Das TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUM wird dieser Entwicklung gerecht, indem es je nach Belegung zusätzliche oder größere Büroflächen zur Verfügung stellen kann. Kleinere Büroeinheiten können durch Entfernen von Zwischenwänden ohne viel Aufwand zu größeren Büros umgestaltet werden. Die Gebäudestruktur ermöglicht eine flexible Nutzung vom Einzelbüro über Kombibüros bis zum Großraumbüro. DATEN Adresse Seelandstraße 14-16 23569 Lübeck tel. 0451-7076-0 Kosten ¤ / BRI ¤ / BGF ¤ / NF incl. Halle Bruttobauwerksk. 300 Bruttobauwerksk. 400 Bruttobauwerksk. gesamt Bauherr Technikzentrum Lübeck gel: + 7,41 m 2,89 5 Generalplanung petersen pörksen partner architekten + stadtplaner | bda kanalstraße 52, 23552 lübeck www.ppp-architekten.de Zeiträume Wettbewerb: November 1999 Planungsbeginn: Dezember 1999 RWA Lüftung RWA Lüftung RWA Lüftung ca. 2,2 qm Rohbau: ca. 2,2 qm ca.August 2,2 qm Baubeginn 2000 Fertigstellung / Bezug: Juli 2001 Flächen und Volumen Mietbüroflächen RWA Zentrale Lüftung RWA Lüftung Einrichtungen ca. 3,3 qm ca. 3,3 qm Halle Tiefgarage BRI BGF NF incl. Halle Rampe auf ± 0,00 2.250 m2 2 RWA Lüftung580 RWA m Lüftung ca. 3,3 qm ca. 3,3 qm 535 m2 745 m2 22.250 m3 5.160 m2 4.000 m2 241,-¤ 1.040,-¤ 1.342,-¤ 4,37 Mio. ¤ 1,00 Mio. ¤ 5,37 Mio. ¤ Planung Architektur: OK Nordbox: + 7,25 m petersen pörksen partner, Lübeck Mitarbeiter: R. Sippel, T. Engelhard, G. Szerdahelyi, K. Bethke, U. Leupold, M. Sperling, F. Plesse + 6,66 m + 6,585 m Landschaftsarchitektur: Trüper Gondesen Partner, Lübeck Mitarbeiter: S. Andresen, A. Saminé Statik: Gosch + Schreyer, Bad Oldesloe Gebäudetechnik: nek, Braunschweig +3,22 m Energiekonzept: KAplus, Eckernförde Schallschutz: ibs, Mölln + 3,145 m Brandschutz: icb, Lübeck + 3,60 m Photos Stephan Baumann, Karlsruhe petersen pörksen partner, Lübeck © 2003 + 0,00 m Urheber und Verfasser aller Inhalte: petersen pörksen partner Urheber Gestaltung: Atelier.10 Fluchttür Führungsschienen, Edelstahl KONSTRUKTION 7 44 52 5 3 8 Die Halle ist vollständig verglast und ruht +1,495m auf Brettschichtholzbindern, die auf den 9 5 Multiplexplatten, 2 20 Büroriegeln aufliegen. Möbelqualität, 2 x 1 5 grau lasiert Die vorherrschenden31Materialien Stahl, Glas, Beton und Holz bleiben im Gebäude sichtbar. Sperrholzplatte 1 wasserfest verleimt, Auswahl und Gestaltung der Materialien Oberflächen + Kante HPL 0,8mm, Westag richtet sich nach der Nutzung: Handläufe und Treppenstufen, haptisch erlebbar in Edelstahlblech, Holz, tragende Bauteile in Beton undgebürstet, Stahl, 2 mm, Kanten gerundet Hallenfußboden mit Gehwegplatten. 3 0 8 2 Um eine hohe Flexibilität in der Nutzung und eine schnelle Bauzeit zu gewährleisten, wurden die Büroriegel aus tragenden Betonfertigteilwandscheiben im Achsraster von 5,00 m und Filigrandecken ausgeführt. Ost- und Westfassaden der Büroriegel sind als Alu-Pfosten-Riegel-Konstruktionen vorgehängt und ermöglichen eine maximale Belichtung der Arbeitsplätze. In die Fassadengestaltung der Riegel wurden motorisch betriebene Außenjalousien als Sonnenschutz und Lichtlenkung integriert. Die Boxen wurden in Ortbeton mit einer vorgehängten Fassade aus Faserzementtafeln im Wechselspiel mit großen Fassadenöffnungen erstellt. Schattenfuge Rollengleiter, Häfele Nr. 402.51.009 +0,94m Küchenarbeitsplatte ÖKOLOGIE Bereits im Entwurf wurde das Konzept einer energetischen Optimierung verfolgt. Hierzu wurden Simulationen des Tageslichts und der thermischen Verhältnisse für Sommer- und Winterklima am Computermodell durchgeführt. Ziel war es dabei, eine kostengünstige LowEnergy-Lösung für das gesamte Gebäude zu realisieren. Die zentrale Halle ist nicht beheizt und bildet als Pufferraum ein Zwischenklima zwischen den Büros und dem Außenraum. Energieverluste werden so minimiert. Die Halle wird für die Lüftung der Büros herangezogen; im Sommer wirken die massiven Bauteile der Boxen und Riegel als Speichermassen, die bei einer nächtlichen Lüftung gekühlt werden und die Kühle über Tag abgeben. Das Gebäude übertrifft die Anforderung der gültigen Wärmeschutzverordnung durch eine gute Dämmung um ca. 25%. Die positive Umweltbilanz wird darüber hinaus durch eine Regenwassernutzungsanlage, ein Blockheizkraftwerk, Gründächer und einer Photovoltaikanlage für den Betrieb von Elektroautos erzielt. TECHNIKZENTRUM LÜBECK DIENSTLEISTUNGSFORUM Nutzungsvarianten STÄDTEBAU FREIRAUM ARCHITEKTUR GESTALTUNG NUTZUNG Strömungssimulation Sommertag Sommernacht Das Angebot des TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUMS richtet sich an junge Firmen. Durch das Angebot an zentralen Einrichtungen wie Bistro, Seminarräume und ein Sekretariat können sich die Firmen auf ihren produktiven Geschäftsbereich konzentrieren. Unternehmen, die ihren Sitz im TZLDIENSTLEISTUNGSFORUM haben, sind in unterschiedlichen Phasen des Aufbaus. Einige benötigen z. B. aufgrund der bisherigen Mitarbeiterzahl nur kleine Räume, andere wiederum möchten bereits größere oder mehrere Büros nutzen. Das TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUM bietet unterschiedliche Büroräume und -flächen je nach individuellem Bedarf. Büroeinheiten von 45 m2 bis 550 m2 stehen den Mietern zur Verfügung. Zum Teil sind die Einheiten unterschiedlich geschnitten, um den individuellen Vorlieben der Mieter zu entsprechen. Allen gemeinsam ist das transparente Konzept, das einen großen Teil der besonderen Atmosphäre des TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUMS ausmacht. Aufgrund des Wachstums der Unternehmen ändert sich im Laufe der Zeit der Bedarf an Infrastruktur und geeigneter Bürofläche. Das TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUM wird dieser Entwicklung gerecht, indem es je nach Belegung zusätzliche oder größere Büroflächen zur Verfügung stellen kann. Kleinere Büroeinheiten können durch Entfernen von Zwischenwänden ohne viel Aufwand zu größeren Büros umgestaltet werden. Die Gebäudestruktur ermöglicht eine flexible Nutzung vom Einzelbüro über Kombibüros bis zum Großraumbüro. DATEN Adresse Seelandstraße 14-16 23569 Lübeck tel. 0451-7076-0 Kosten ¤ / BRI ¤ / BGF ¤ / NF incl. Halle Bruttobauwerksk. 300 Bruttobauwerksk. 400 Bruttobauwerksk. gesamt Bauherr Technikzentrum Lübeck gel: + 7,41 m 2,89 5 Generalplanung petersen pörksen partner architekten + stadtplaner | bda kanalstraße 52, 23552 lübeck www.ppp-architekten.de Zeiträume Wettbewerb: November 1999 Planungsbeginn: Dezember 1999 RWA Lüftung RWA Lüftung RWA Lüftung ca. 2,2 qm Rohbau: ca. 2,2 qm ca.August 2,2 qm Baubeginn 2000 Fertigstellung / Bezug: Juli 2001 Flächen und Volumen Mietbüroflächen RWA Zentrale Lüftung RWA Lüftung Einrichtungen ca. 3,3 qm ca. 3,3 qm Halle Tiefgarage BRI BGF NF incl. Halle Rampe auf ± 0,00 2.250 m2 2 RWA Lüftung580 RWA m Lüftung ca. 3,3 qm ca. 3,3 qm 535 m2 745 m2 22.250 m3 5.160 m2 4.000 m2 241,-¤ 1.040,-¤ 1.342,-¤ 4,37 Mio. ¤ 1,00 Mio. ¤ 5,37 Mio. ¤ Planung Architektur: OK Nordbox: + 7,25 m petersen pörksen partner, Lübeck Mitarbeiter: R. Sippel, T. Engelhard, G. Szerdahelyi, K. Bethke, U. Leupold, M. Sperling, F. Plesse + 6,66 m + 6,585 m Landschaftsarchitektur: Trüper Gondesen Partner, Lübeck Mitarbeiter: S. Andresen, A. Saminé Statik: Gosch + Schreyer, Bad Oldesloe Gebäudetechnik: nek, Braunschweig +3,22 m Energiekonzept: KAplus, Eckernförde Schallschutz: ibs, Mölln + 3,145 m Brandschutz: icb, Lübeck + 3,60 m Photos Stephan Baumann, Karlsruhe petersen pörksen partner, Lübeck © 2003 + 0,00 m Urheber und Verfasser aller Inhalte: petersen pörksen partner Urheber Gestaltung: Atelier.10 Fluchttür FREIRAUM STÄDTEBAU Mit dem Neubau des DIENSTLEISTUNGSFORUMS wird das bestehende Angebot des TECHNIKZENTRUMS LÜBECK (TZL) durch Räumlichkeiten für innovative dienstleistungsorientierte Unternehmen ergänzt. Auf dem 15.000 m2 großen Grundstück am Rande eines benachbarten Werftgeländes stehen 7.000 m2 für eine Bebauung zur Verfügung. Aufgabe war es, ein Konzept für 2 bis 3 Büround Firmengebäude mit Büroeinheiten, zentralem Bereich mit Bistro, Seminar- und Konferenzbereich und Tiefgarage zu entwickeln. Darüber hinaus bestand die Anforderung für einen zentralen, verbindenden „Marktplatz“. Anspruch war es, dem innovativen Nutzungskonzept einen unverwechselbaren und prägenden architektonischen Anspruch zu geben. Im Konzept für das TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUM wird das Thema „Stadt“ aufgegriffen: unterschiedliche Gebäude mit verschiedenen Nutzungen sind als Ensemble um einen zentralen „Marktplatz“, einer großen Glashalle, gruppiert. Prägend für den Entwurf ist, dass die vorgefundenen Grundstücksqualitäten eines erhöhten Plateaus mit Hafen und Werftanlagen im Süden sowie Naturschutzgebiet und Bachaue im Norden in der zentralen Halle in eine räumliche Verbindung gebracht werden. Eingestellte Boxen fassen den Raum und stehen in Bezug zum Umfeld. Werft, Fluss, kleine Fabriken, einzelne Siedlungshäuser und Restflächen mit Ruderalvegetation prägen das Bild der Umgebung. Der Bauplatz selbst, eine mit Sanddorn, Trockenrasen, Obstbäumen und einzelnen Eichen bewachsene Fläche, liegt etwas erhöht gegenüber der Straße. Die vorhandene Vegetation wurde weitestgehend erhalten und minimalistisch durch Elemente aus dem Umfeld ergänzt. Die Böschung zur Straße wurde als Packlage wie eine Uferböschung gestaltet. Zur Verfremdung wurden in die Steinpackung Magnolien gepflanzt. Wege werden als Stege aufgefasst, die über der vorhandenen Vegetation schweben. Zwei blaue Glasbänder aus gerumpeltem Altglas bilden links und rechts des Gebäudekomplexes die farbigen Blickpunkte im Gelände. Die Erschließungshalle mit dem Bistro wurde mit Olivenbäumen bepflanzt. Aus dieser Halle hat man einen einmaligen Ausblick in die beiden diese Zwischenlandschaft prägenden Elemente: Im Eingangsbereich blickt man auf der einen Seite über Steinpackung und Magnolien auf die Werft, auf der entgegengesetzten Seite auf Sanddorngebüsche, Obstbäume und Trockenrasenflächen. Architekturkonzept und Gestaltausdruck schaffen über die unterschiedlichen Nutzer hinweg eine Corporate Identity im gesamten Gebäude. Zur monochromen Materialität der tragenden Bauteile, Fassaden und Bekleidungen ist die farbige Akzentuierung einzelner Elemente in Kontrast gesetzt: orange Schotten in den Mietflächen, dunkelrote Wände in Bistro und Empfang. GESTALTUNG ARCHITEKTUR Das Gebäude wird - in Analogie zu einer Stadt - als Ensemble unterschiedlicher Häuser aufgefasst. Dabei übernehmen die Häuser unterschiedliche Aufgaben: Die Riegel beinhalten die Mietbüroflächen, aufteilbar in einem Raster von 5,00 m in Mieteinheiten von 45 m2 bis 500 m2. Die Büros sind Ost-West ausgerichtet und haben ihre Zugänge - ihre Adresse - an der zentralen Halle. Der Ostriegel hat aufgrund seiner auf die Tiefgarage abgestimmten großen Breite eingeschnittene Lichthöfe. In den Boxen sind Nutzungen wie Bistro, Seminarräume, Empfang und Verwaltung angeordnet. Während Bistro und Seminarbereich am Eingang und an der Straße liegen, ist die Gartenbox zum ruhigen Naturraum orientiert. Zwischen Riegel und Boxen entsteht der durch eine Glashalle überdachte „Marktplatz“, über den das gesamte Gebäude erschlossen wird. Er steht für gemeinschaftliche Nutzungen, wie z. B. Ausstellungen, Feste, Veranstaltungen und als „Straßencafé“ zur Verfügung. Die Halle ist der zentrale Kommunikationsbereich und Treffpunkt für alle Nutzer, Kunden und Gäste. Während das Gebäude nach außen hin einen sachlich-technischen Ausdruck hat, gibt es im Innern durch Farbe, Holz, Olivenbäume und Brunnenplastik eine haptische Anmutung. Einbauten wie Tresen, Regale, Schränke und Lampen in den öffentlichen Bereichen wurden einheitlich mit der Architektur entworfen. Die Gestaltungsfreiheiten in den Mietbüros sind groß. TECHNIKZENTRUM LÜBECK DIENSTLEISTUNGSFORUM KONSTRUKTION ÖKOLOGIE NUTZUNG DATEN FREIRAUM STÄDTEBAU Mit dem Neubau des DIENSTLEISTUNGSFORUMS wird das bestehende Angebot des TECHNIKZENTRUMS LÜBECK (TZL) durch Räumlichkeiten für innovative dienstleistungsorientierte Unternehmen ergänzt. Auf dem 15.000 m2 großen Grundstück am Rande eines benachbarten Werftgeländes stehen 7.000 m2 für eine Bebauung zur Verfügung. Aufgabe war es, ein Konzept für 2 bis 3 Büround Firmengebäude mit Büroeinheiten, zentralem Bereich mit Bistro, Seminar- und Konferenzbereich und Tiefgarage zu entwickeln. Darüber hinaus bestand die Anforderung für einen zentralen, verbindenden „Marktplatz“. Anspruch war es, dem innovativen Nutzungskonzept einen unverwechselbaren und prägenden architektonischen Anspruch zu geben. Im Konzept für das TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUM wird das Thema „Stadt“ aufgegriffen: unterschiedliche Gebäude mit verschiedenen Nutzungen sind als Ensemble um einen zentralen „Marktplatz“, einer großen Glashalle, gruppiert. Prägend für den Entwurf ist, dass die vorgefundenen Grundstücksqualitäten eines erhöhten Plateaus mit Hafen und Werftanlagen im Süden sowie Naturschutzgebiet und Bachaue im Norden in der zentralen Halle in eine räumliche Verbindung gebracht werden. Eingestellte Boxen fassen den Raum und stehen in Bezug zum Umfeld. Werft, Fluss, kleine Fabriken, einzelne Siedlungshäuser und Restflächen mit Ruderalvegetation prägen das Bild der Umgebung. Der Bauplatz selbst, eine mit Sanddorn, Trockenrasen, Obstbäumen und einzelnen Eichen bewachsene Fläche, liegt etwas erhöht gegenüber der Straße. Die vorhandene Vegetation wurde weitestgehend erhalten und minimalistisch durch Elemente aus dem Umfeld ergänzt. Die Böschung zur Straße wurde als Packlage wie eine Uferböschung gestaltet. Zur Verfremdung wurden in die Steinpackung Magnolien gepflanzt. Wege werden als Stege aufgefasst, die über der vorhandenen Vegetation schweben. Zwei blaue Glasbänder aus gerumpeltem Altglas bilden links und rechts des Gebäudekomplexes die farbigen Blickpunkte im Gelände. Die Erschließungshalle mit dem Bistro wurde mit Olivenbäumen bepflanzt. Aus dieser Halle hat man einen einmaligen Ausblick in die beiden diese Zwischenlandschaft prägenden Elemente: Im Eingangsbereich blickt man auf der einen Seite über Steinpackung und Magnolien auf die Werft, auf der entgegengesetzten Seite auf Sanddorngebüsche, Obstbäume und Trockenrasenflächen. Architekturkonzept und Gestaltausdruck schaffen über die unterschiedlichen Nutzer hinweg eine Corporate Identity im gesamten Gebäude. Zur monochromen Materialität der tragenden Bauteile, Fassaden und Bekleidungen ist die farbige Akzentuierung einzelner Elemente in Kontrast gesetzt: orange Schotten in den Mietflächen, dunkelrote Wände in Bistro und Empfang. GESTALTUNG ARCHITEKTUR Das Gebäude wird - in Analogie zu einer Stadt - als Ensemble unterschiedlicher Häuser aufgefasst. Dabei übernehmen die Häuser unterschiedliche Aufgaben: Die Riegel beinhalten die Mietbüroflächen, aufteilbar in einem Raster von 5,00 m in Mieteinheiten von 45 m2 bis 500 m2. Die Büros sind Ost-West ausgerichtet und haben ihre Zugänge - ihre Adresse - an der zentralen Halle. Der Ostriegel hat aufgrund seiner auf die Tiefgarage abgestimmten großen Breite eingeschnittene Lichthöfe. In den Boxen sind Nutzungen wie Bistro, Seminarräume, Empfang und Verwaltung angeordnet. Während Bistro und Seminarbereich am Eingang und an der Straße liegen, ist die Gartenbox zum ruhigen Naturraum orientiert. Zwischen Riegel und Boxen entsteht der durch eine Glashalle überdachte „Marktplatz“, über den das gesamte Gebäude erschlossen wird. Er steht für gemeinschaftliche Nutzungen, wie z. B. Ausstellungen, Feste, Veranstaltungen und als „Straßencafé“ zur Verfügung. Die Halle ist der zentrale Kommunikationsbereich und Treffpunkt für alle Nutzer, Kunden und Gäste. Während das Gebäude nach außen hin einen sachlich-technischen Ausdruck hat, gibt es im Innern durch Farbe, Holz, Olivenbäume und Brunnenplastik eine haptische Anmutung. Einbauten wie Tresen, Regale, Schränke und Lampen in den öffentlichen Bereichen wurden einheitlich mit der Architektur entworfen. Die Gestaltungsfreiheiten in den Mietbüros sind groß. TECHNIKZENTRUM LÜBECK DIENSTLEISTUNGSFORUM KONSTRUKTION ÖKOLOGIE NUTZUNG DATEN FREIRAUM STÄDTEBAU Mit dem Neubau des DIENSTLEISTUNGSFORUMS wird das bestehende Angebot des TECHNIKZENTRUMS LÜBECK (TZL) durch Räumlichkeiten für innovative dienstleistungsorientierte Unternehmen ergänzt. Auf dem 15.000 m2 großen Grundstück am Rande eines benachbarten Werftgeländes stehen 7.000 m2 für eine Bebauung zur Verfügung. Aufgabe war es, ein Konzept für 2 bis 3 Büround Firmengebäude mit Büroeinheiten, zentralem Bereich mit Bistro, Seminar- und Konferenzbereich und Tiefgarage zu entwickeln. Darüber hinaus bestand die Anforderung für einen zentralen, verbindenden „Marktplatz“. Anspruch war es, dem innovativen Nutzungskonzept einen unverwechselbaren und prägenden architektonischen Anspruch zu geben. Im Konzept für das TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUM wird das Thema „Stadt“ aufgegriffen: unterschiedliche Gebäude mit verschiedenen Nutzungen sind als Ensemble um einen zentralen „Marktplatz“, einer großen Glashalle, gruppiert. Prägend für den Entwurf ist, dass die vorgefundenen Grundstücksqualitäten eines erhöhten Plateaus mit Hafen und Werftanlagen im Süden sowie Naturschutzgebiet und Bachaue im Norden in der zentralen Halle in eine räumliche Verbindung gebracht werden. Eingestellte Boxen fassen den Raum und stehen in Bezug zum Umfeld. Werft, Fluss, kleine Fabriken, einzelne Siedlungshäuser und Restflächen mit Ruderalvegetation prägen das Bild der Umgebung. Der Bauplatz selbst, eine mit Sanddorn, Trockenrasen, Obstbäumen und einzelnen Eichen bewachsene Fläche, liegt etwas erhöht gegenüber der Straße. Die vorhandene Vegetation wurde weitestgehend erhalten und minimalistisch durch Elemente aus dem Umfeld ergänzt. Die Böschung zur Straße wurde als Packlage wie eine Uferböschung gestaltet. Zur Verfremdung wurden in die Steinpackung Magnolien gepflanzt. Wege werden als Stege aufgefasst, die über der vorhandenen Vegetation schweben. Zwei blaue Glasbänder aus gerumpeltem Altglas bilden links und rechts des Gebäudekomplexes die farbigen Blickpunkte im Gelände. Die Erschließungshalle mit dem Bistro wurde mit Olivenbäumen bepflanzt. Aus dieser Halle hat man einen einmaligen Ausblick in die beiden diese Zwischenlandschaft prägenden Elemente: Im Eingangsbereich blickt man auf der einen Seite über Steinpackung und Magnolien auf die Werft, auf der entgegengesetzten Seite auf Sanddorngebüsche, Obstbäume und Trockenrasenflächen. Architekturkonzept und Gestaltausdruck schaffen über die unterschiedlichen Nutzer hinweg eine Corporate Identity im gesamten Gebäude. Zur monochromen Materialität der tragenden Bauteile, Fassaden und Bekleidungen ist die farbige Akzentuierung einzelner Elemente in Kontrast gesetzt: orange Schotten in den Mietflächen, dunkelrote Wände in Bistro und Empfang. GESTALTUNG ARCHITEKTUR Das Gebäude wird - in Analogie zu einer Stadt - als Ensemble unterschiedlicher Häuser aufgefasst. Dabei übernehmen die Häuser unterschiedliche Aufgaben: Die Riegel beinhalten die Mietbüroflächen, aufteilbar in einem Raster von 5,00 m in Mieteinheiten von 45 m2 bis 500 m2. Die Büros sind Ost-West ausgerichtet und haben ihre Zugänge - ihre Adresse - an der zentralen Halle. Der Ostriegel hat aufgrund seiner auf die Tiefgarage abgestimmten großen Breite eingeschnittene Lichthöfe. In den Boxen sind Nutzungen wie Bistro, Seminarräume, Empfang und Verwaltung angeordnet. Während Bistro und Seminarbereich am Eingang und an der Straße liegen, ist die Gartenbox zum ruhigen Naturraum orientiert. Zwischen Riegel und Boxen entsteht der durch eine Glashalle überdachte „Marktplatz“, über den das gesamte Gebäude erschlossen wird. Er steht für gemeinschaftliche Nutzungen, wie z. B. Ausstellungen, Feste, Veranstaltungen und als „Straßencafé“ zur Verfügung. Die Halle ist der zentrale Kommunikationsbereich und Treffpunkt für alle Nutzer, Kunden und Gäste. Während das Gebäude nach außen hin einen sachlich-technischen Ausdruck hat, gibt es im Innern durch Farbe, Holz, Olivenbäume und Brunnenplastik eine haptische Anmutung. Einbauten wie Tresen, Regale, Schränke und Lampen in den öffentlichen Bereichen wurden einheitlich mit der Architektur entworfen. Die Gestaltungsfreiheiten in den Mietbüros sind groß. TECHNIKZENTRUM LÜBECK DIENSTLEISTUNGSFORUM KONSTRUKTION ÖKOLOGIE NUTZUNG DATEN FREIRAUM STÄDTEBAU Mit dem Neubau des DIENSTLEISTUNGSFORUMS wird das bestehende Angebot des TECHNIKZENTRUMS LÜBECK (TZL) durch Räumlichkeiten für innovative dienstleistungsorientierte Unternehmen ergänzt. Auf dem 15.000 m2 großen Grundstück am Rande eines benachbarten Werftgeländes stehen 7.000 m2 für eine Bebauung zur Verfügung. Aufgabe war es, ein Konzept für 2 bis 3 Büround Firmengebäude mit Büroeinheiten, zentralem Bereich mit Bistro, Seminar- und Konferenzbereich und Tiefgarage zu entwickeln. Darüber hinaus bestand die Anforderung für einen zentralen, verbindenden „Marktplatz“. Anspruch war es, dem innovativen Nutzungskonzept einen unverwechselbaren und prägenden architektonischen Anspruch zu geben. Im Konzept für das TZL-DIENSTLEISTUNGSFORUM wird das Thema „Stadt“ aufgegriffen: unterschiedliche Gebäude mit verschiedenen Nutzungen sind als Ensemble um einen zentralen „Marktplatz“, einer großen Glashalle, gruppiert. Prägend für den Entwurf ist, dass die vorgefundenen Grundstücksqualitäten eines erhöhten Plateaus mit Hafen und Werftanlagen im Süden sowie Naturschutzgebiet und Bachaue im Norden in der zentralen Halle in eine räumliche Verbindung gebracht werden. Eingestellte Boxen fassen den Raum und stehen in Bezug zum Umfeld. Werft, Fluss, kleine Fabriken, einzelne Siedlungshäuser und Restflächen mit Ruderalvegetation prägen das Bild der Umgebung. Der Bauplatz selbst, eine mit Sanddorn, Trockenrasen, Obstbäumen und einzelnen Eichen bewachsene Fläche, liegt etwas erhöht gegenüber der Straße. Die vorhandene Vegetation wurde weitestgehend erhalten und minimalistisch durch Elemente aus dem Umfeld ergänzt. Die Böschung zur Straße wurde als Packlage wie eine Uferböschung gestaltet. Zur Verfremdung wurden in die Steinpackung Magnolien gepflanzt. Wege werden als Stege aufgefasst, die über der vorhandenen Vegetation schweben. Zwei blaue Glasbänder aus gerumpeltem Altglas bilden links und rechts des Gebäudekomplexes die farbigen Blickpunkte im Gelände. Die Erschließungshalle mit dem Bistro wurde mit Olivenbäumen bepflanzt. Aus dieser Halle hat man einen einmaligen Ausblick in die beiden diese Zwischenlandschaft prägenden Elemente: Im Eingangsbereich blickt man auf der einen Seite über Steinpackung und Magnolien auf die Werft, auf der entgegengesetzten Seite auf Sanddorngebüsche, Obstbäume und Trockenrasenflächen. Architekturkonzept und Gestaltausdruck schaffen über die unterschiedlichen Nutzer hinweg eine Corporate Identity im gesamten Gebäude. Zur monochromen Materialität der tragenden Bauteile, Fassaden und Bekleidungen ist die farbige Akzentuierung einzelner Elemente in Kontrast gesetzt: orange Schotten in den Mietflächen, dunkelrote Wände in Bistro und Empfang. GESTALTUNG ARCHITEKTUR Das Gebäude wird - in Analogie zu einer Stadt - als Ensemble unterschiedlicher Häuser aufgefasst. Dabei übernehmen die Häuser unterschiedliche Aufgaben: Die Riegel beinhalten die Mietbüroflächen, aufteilbar in einem Raster von 5,00 m in Mieteinheiten von 45 m2 bis 500 m2. Die Büros sind Ost-West ausgerichtet und haben ihre Zugänge - ihre Adresse - an der zentralen Halle. Der Ostriegel hat aufgrund seiner auf die Tiefgarage abgestimmten großen Breite eingeschnittene Lichthöfe. In den Boxen sind Nutzungen wie Bistro, Seminarräume, Empfang und Verwaltung angeordnet. Während Bistro und Seminarbereich am Eingang und an der Straße liegen, ist die Gartenbox zum ruhigen Naturraum orientiert. Zwischen Riegel und Boxen entsteht der durch eine Glashalle überdachte „Marktplatz“, über den das gesamte Gebäude erschlossen wird. Er steht für gemeinschaftliche Nutzungen, wie z. B. Ausstellungen, Feste, Veranstaltungen und als „Straßencafé“ zur Verfügung. Die Halle ist der zentrale Kommunikationsbereich und Treffpunkt für alle Nutzer, Kunden und Gäste. Während das Gebäude nach außen hin einen sachlich-technischen Ausdruck hat, gibt es im Innern durch Farbe, Holz, Olivenbäume und Brunnenplastik eine haptische Anmutung. Einbauten wie Tresen, Regale, Schränke und Lampen in den öffentlichen Bereichen wurden einheitlich mit der Architektur entworfen. Die Gestaltungsfreiheiten in den Mietbüros sind groß. TECHNIKZENTRUM LÜBECK DIENSTLEISTUNGSFORUM KONSTRUKTION ÖKOLOGIE NUTZUNG DATEN