258180 Wettbewerb NEUBAU Hauptfeuerwache Leopoldstadt

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Wettbewerb NEUBAU Hauptfeuerwache Leopoldstadt, 1020 Wien
258180
PROJEKTBESCHREIBUNG:
ARCHITEKTUR UND GEBÄUDEHÜLLE
ENTWURFSIDEE
Ein Gebäude, mit großer Ambition. Das mitwachsen kann, bei allen ökonomischen und funktionellen Sachzwängen. Eine einfache Idee. Ein Quader. In seiner Art und Dimension aber besonders - als Symbol das behütet.
Und Stärke und Zuverlässigkeit in den Stadtraum strahlt. Mit größer Funktionsoffenheit und klar definierten
Abläufen. Ein Haus, das die Motive der Feuerwehr symbolisiert - Retten, Löschen, Bergen, Schützen.
STÄDTEBAU
Die Feuerwache, ein klarer rechteckiger Baukörper mit 100 x 25 m, ist parallel zur Kafkastraße positioniert.
Dabei nützt das Bauwerk die Bebaubarkeit des U-förmigen Grundstücks in voller Länge zwischen Vorgartenstraße und Engerthstraße, sowie in voller Tiefe bis zur inneren Baufluchtlinie aus. Die maximal zulässige Gebäudehöhe von 18,5 m wird mit 14,0 m um 4,5 m unterschritten. Diese Proportion des Quaders ermöglicht es
alle Funktionen der Feuerwache in einem Baukörper ohne Seitentrakte zusammenzufassen und somit einen
größtmöglichen Freibereich zu erhalten und der Feuerwache zur Verfügung zu stellen. Durch diese städtebauliche Anordnung können der Übungsturm und alle bestehenden Zufahrten erhalten werden und mögliche
Erweiterungen als Aufstockung konzipiert, sowie an der Vorgartenstraße bzw. Engerthstraße situiert werden.
FUNKTIONSABLÄUFE & RÄUME
Die funktionellen innenräumlichen und verkehrstechnischen Abläufe der Feuerwache, vor allem im Ernstfall, stehen im Vordergrund der räumlichen Grundrisskonfiguration.
Zwei separate Eingänge, einer für die Verwaltung an der Ecke Vorgartenstraße/Kafkastraße, einer für die
Feuerwache, direkt an der Hauptein- und Ausfahrt zur Engerthstraße gelegen, spiegeln die funktionale Trennung des Gebäudes wieder.
Alle für den Einsatz notwendigen Funktionen sind im Erdgeschoß angeordnet. Die großzügige Halle bietet Platz
für alle Fahrzeuge und ermöglicht eine gute Übersicht über den Einsatzablauf. Über den Funktionsräumen,
welche hinter den Stellplätzen den Raumverband zur Fahrzeughalle herstellen, befindet sich ein Zwischengeschoß für Haustechnik und weitere Lagermöglichkeiten.
Im 1.OG sind die Offiziers- und Mannschaftsdiensträume, sowie die Sport- und Essensbereiche angeordnet.
Dem Speisesaal ist eine großzügige Terrasse vorgelagert - ein Freiraum im Gebäude, der Überblick über die
im Innenhof stattfindenden Tätigkeiten der Feuerwehr gibt und in der kalten Jahreszeit als Wintergarten genutzt
werden kann. Ein doppelgeschossig ausgebildetes Atrium sowie der eingeschobene Turnsaal gliedern den Mitteltrakt.
Im 2.OG befinden sich die Mannschaftsschlafräume im westlichen Teil sowie die Verwaltung im östlichen
Teil. Die Lufträume des Atriums und des Turnsaals gliedern das Geschoß und ermöglichen Einblicke und Sichtbeziehungen zu den darunterliegenden Funktionen.
ÖKONOMIE
Die Kubatur des Baukörpers bietet eine größere BGF als gefordert. Wir erachten diese zusätzlichen Flächen
als Mehrwert, welche die Atmosphäre und das Betriebsklima der Feuerwache bereichern, sowie als Möglichkeitsräume, die für unterschiedliche Nutzungen bzw. die interne Erweiterung des Raumprogramms herangezogen werden können. Durch die Kompaktheit des Baukörpers kann die Kostenvorgabe eingehalten werden.
GEBÄUDEHÜLLE
Die äußere Hülle im EG sind Stegplatten aus Polycarbonat, dadurch ist das Haus lichtdurchflutet und gibt nach
außen schemenhaft die Nutzung frei. Die Obergeschosse – eine kompakte Form, aus Glas, Beton und Metall.
Es gibt vollflächige Parapete mit Überzug aus einheitlichen Material, um die Kompaktheit und klare Form zu
unterstreichen, dahinter die Möglichkeit für transparente und geschlossene Wandflächen, je nach Bedarf. Alle
Fenster sind öffenbar und mit innenliegendem Sonnenschutz ausgestattet.
Wettbewerb NEUBAU Hauptfeuerwache Leopoldstadt, 1020 Wien
Fassadenelemente:
2–Scheibenverglasung
Ug = 0.8 W/m²K, Uw = 1,0 W/m²K,
mit zusätzlicher vorgesetzter Verbundscheibe im
Fensterbereich;
Außenjalousie im Scheibenzwischenraum
(Witterungsgeschützt);
Parapet- und Wandelemente als Emmaillierte
Glaselemente, U=0,2 W/m2K;
Alternative:
Bandfassade mit massiven Brüstungen und WDVS
Außenwände im Erdgeschoss:
Stegplatten aus Polycarbonat
U-Wert = 1,5 W/m²K;
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