art_ 1140 10/2 mit system zum erfolg - Familienunternehmer-News

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rund ums bauen
Gewerbebau:
Mit System zum Erfolg
nachher auskennen. In der Entwicklungsphase werden die
detaillierten Nutzungsanforderungen erarbeitet, die das Gebäude erfüllen muss. Stehen alle Parameter fest, wird zusammen mit Architekten und Bauplanern ein Richtpreis
festgelegt. Bereits hier zeichnet sich ab, inwieweit sich
die Wünsche und Anforderungen des Unternehmens umsetzen lassen und ob eventuell noch einmal nachjustiert
werden muss.
Beim Bau des Gebäudes macht sich die elementierte Systembauweise bezahlt, denn sie ist besonders wirtschaftlich
und schnell. Wesentliche Bauteile werden dabei seriell vorproduziert. Alle Elemente – von den Betonfertigteilen über
Stahltragwerke und Fassaden bis hin zu den Fensterelementen – sind exakt definiert. Aus diesen Grundelementen
entsteht dann das gewünschte Gebäude. Vorfertigung bedeutet dabei keinesfalls Gleichförmigkeit. Im Gegenteil:
Systembau und Ingenieurskunst lassen sich sehr gut miteinander verbinden. Den gestalterischen Freiheiten sind
kaum Grenzen gesetzt, Kreativität ist wichtiger Teil des
Konzepts. Die modulare Bauweise dient vor allem dazu, die
Produktion zu rationalisieren. Hohe Stückzahlen machen
die Herstellung sehr wirtschaftlich und gewährleisten eine
gleichbleibend gute Qualität. Und auf der Baustelle senken
kurze, wetterunabhängige Bauzeiten die Montagekosten.
Systembau ermöglicht nicht nur ein kostengünstiges, sondern auch ein sehr flexibles Bauen.
Von Siegfried Apenbrink
Jedes Unternehmen ist anders. Nicht nur in Bezug auf sein
Tätigkeitsfeld, sondern auch im Hinblick auf seine Geschichte, seine Kultur und natürlich die Menschen, die es prägen
und gestalten. Firmen legen mittlerweile größten Wert darauf, dass sich diese Einzigartigkeit auch in ihren Neu- und
Erweiterungsbauten, vor allem in ihren Bürogebäuden widerspiegelt. Ganzheitliche Baudienstleistungen mit industriellen Strukturen bieten hier ideale Möglichkeiten.
Unternehmen müssen Präsenz zeigen – sowohl in den Märkten, in denen sie aktiv sind, als auch an den Standorten, von
denen aus sie agieren. Ihr Eindruck in der Öffentlichkeit
ist dabei auch vom baulichen Erscheinungsbild geprägt.
Mehr noch: Gewerbebauten können Kernstück der Unternehmensidentität sein. Über das Zusammenspiel von Form,
Material und Farbe lässt sich ein unverwechselbarer architektonischer Eindruck mit nachhaltigem Wiedererkennungseffekt schaffen.
Gute Planung hilft beim Sparen
Die Entscheidung für einen Neu- oder Erweiterungsbau
fällt vernünftigerweise nur nach eingehenden Kosten-Nutzen-Abwägungen. Das Gebäude muss exakt den Bedürfnissen des Unternehmens entsprechen. Gefällige Optik allein
reicht nicht aus. Neben architektonischen Ansprüchen, Qualität und Wirtschaftlichkeit steht deshalb vor allem der Nutzen im Vordergrund. Alle wichtigen Eckdaten zur späteren
Nutzung müssen daher im Vorfeld klar definiert werden. Es
macht zum Beispiel einen Unterschied, ob später in dem
Gebäude nur Maschinen stehen oder auch Menschen arbei036_news-SPEZIAL DIE NEWS 11/2012
ten sollen. Genauso wichtig sind Überlegungen zu den geplanten Prozessabläufen innerhalb des Gebäudes.
Aus Sicht des Auftraggebers steht die Wirtschaftlichkeit
eines Neubaus an erster Stelle. Gewerbebauten sind Kostenfaktoren – bei der Erstellung und beim späteren Unterhalt. Fakt ist: Wer schon bei der Planung eines Gebäudes
an die Zukunft denkt, kann langfristig viel Geld sparen,
denn bereits beim Bau werden die Weichen für die späteren
Betriebskosten gestellt. Ein zeitgemäßes Energiekonzept
spart Kosten und schont die Umwelt. Dazu kann auch die
Nutzung regenerativer Energien gehören. Die großen Dachflächen bei Wirtschaftsgebäuden beispielsweise sind geradezu prädestiniert für Flachdach-Solaranlagen. Auch mit
dem Einbau von selbstreinigenden Glasflächen, etwa im
Empfangsbereich, kann mittel- und langfristig viel Geld
eingespart werden. In der eigentlichen Bauphase spielt der
Zeitfaktor eine wesentliche Rolle. Die Realisierung darf
nicht lange dauern und muss absolut zuverlässig sein. Auf
keinen Fall sollte die Bautätigkeit die laufende Produktion
beeinträchtigen.
Hochkomplexe Aufgabe
Um die beschriebenen komplexen Aufgaben lösen zu können, müssen die Bauausführenden über ein Höchstmaß an
Sensibilität und Professionalität verfügen. Bewährt hat sich
eine systematische Herangehensweise, die die komplette
Bauabwicklung bis hin zur schlüsselfertigen Immobilie beinhaltet. Daher sollte Unternehmen von Anfang an auf Spezialisten setzen, die sich nicht nur mit dem Bauen, sondern
auch mit den Planungs- und Arbeitsschritten vorher und
Siegfried Apenbrink
ist Sprecher der
Goldbeck GmbH.
Gleichzeitig ermöglicht das System viele technische und
gestalterische Optionen; es ist jederzeit auf Veränderungen
vorbereitet. Bestehende Raum- und Nutzungskonzepte können innerhalb kürzester Zeit und mit sehr geringem Aufwand modifiziert werden.
Flexibel in die Zukunft
Anspruchsvolle Architektur, durchdachte Raumkonzepte
und energieeffiziente Gebäude, wirtschaftlich umgesetzt mit
System: Darum geht es bei dieser Art des Bauens. Ein auf
diese Weise realisiertes Projekt stellt eine Investition dar, die
sich an den realen Kundenwünschen und energetischen Erfordernissen orientiert. Gleichzeitig ist sie stark nach vorne
ausgerichtet und kann zukunftsweisende Funktion auch für
die interne Weiterentwicklung des Unternehmens haben:
Die baulichen Voraussetzungen sind gegeben.
www.goldbeck.de
DIE NEWS 11/2012 news-spezial_037
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