s Landfried Areal, Nördlicher Zugang Potenzial der Umgebung Mit der Errichtung eines neuen Hauptbahnhofes hat sich Bergheim seit Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem Industriestandort und einem Arbeiterstadtteil entwickelt. Die Industrie wurde im Laufe der Zeit aus Bergheim ausgelagert, wodurch der Stadtteil das Potential hat eine neue Identität zu entwickeln. Bergheim ist von unterschiedlichen Stadtteilen umgeben, der Altstadt, die das Zentrum Heidelbergs bildet, dem Universitätsstandort Neuenheim und der neu geplanten Bahnstadt. Die verschiedenen Stadtteile treffen in Bergheim aufeinander und tragen zum heterogenen Charakter des Stadtteils bei. Das Landfried Areal ist zentral in diesem heterogenen Gebiet gelegen. Es ist durch eine Passage an den Hauptbahnhof angebunden. Durch die zentrale Lage, die gute Anbindung, den weiten Einzugsbereich Bergheims, als auch durch bereits vorhandene Akteure der Kreativwirtschaft im direkten Umfeld, hat der Landfried Komplex Potenzial zu einem zentralen Punkt eines Kreativ-Urbanen Milieus entwickelt zu werden. Konzept für das Areal Die bestehende heterogene Gebäude- und Nutzungsstruktur wird aufgegriffen und weiterentwickelt. Der Entwurf für das Areal sieht eine Plattform für die Zusammenkunft verschiedener Akteure vor. Der symbolische sowie der qualitative Wert des Areals wird gestärkt, dadurch entsteht ein Ort mit Aufenthaltsqualität und Charakter, mit dem sich sowohl die Bewohner als auch die Akteure identifizieren können. (Vgl. Seite 3, Grafik: Identität) Durch die Schaffung von mehr Aufenthaltsqualität auf dem Gelände und hoher Nutzungsmischung mit unterschiedlichen Akteuren, werden Gelegenheiten für mögliche Synergien geschaffen. Das vorgeschlagene Raumprogramm ist dabei nur ein mögliches Nutzungsszenario. Die Qualität des Areals soll von der spezifischen Unbestimmtheit der Architektur profitieren. Das Nutzungsszenario sieht vor, dass vorhandene Potenzial durch ein bestimmtes Angebot von Dienstleistungen zu stärken, um ein soziales Rückgrat zu bilden. Dazu soll das Theater um weitere kulturelle Einrichtungen, wie einer großen Ausstellungsfläche, einem Auditorium, Cafés, Bars und Clubs ergänzt werden. Durch kulturelle Offenheit sollen verschiedene Milieus, Szenen und Subkulturen angezogen werden. Zusätzlich sollen spezifische Räumlichkeiten in Form von Ateliers, Proberäumen und Co-Working Spaces angeboten werden. Bauliche Maßnahmen Parkplätze sollen auf dem Landfried Areal weitestgehend in einer Tiefgarage angeboten werden. Die Tiefgarage erlaubt durch Ihre Raumhöhe, Belichtung und Positionierung direkt am Quartiersplatz auch eine alternative Nutzung z.B. als Ausstellungsraum und ist als Mehrzweckhalle zu sehen. Die Anlieferung der Gebäude soll über das Untergeschoss erfolgen, so dass das Gelände nur noch geringfügig mit Fahrzeugen befahren wird. (Vgl. Seite 1, Grafik: Schwellen zur Stadt) Die bestehende Grenze zwischen Areal und Straßenraum wird derzeit durch einen hohen Zaun formuliert. Dieser wird durch die Sockelgeschosse der neuen Bebauung ersetzt. Die Anordnung der Sockelgeschosse bildet Kanten und Schwellen aus, diese definierten den Abschluss des Areals zur Umgebung. (Vgl. Seite 1, Grafik: Parken & Ausstellen) Das Areal soll nur geringfügig von der Umgebung abgegrenzt werden. Die breiten Zugänge, die Perforation der Sockelbebauung an bestimmten Stellen und die Einsehbarkeit der Bestandsfassaden soll trotz klarer Grenzen, Offenheit ausstrahlen. Der Besucher quert beim betreten des Areals markante Schwellenzonen, wird in seinem Bewegungsablauf verlangsamt und nimmt so das Betreten des Ortes wahr. (Vgl. Seite 1, Grafik: Schwellen Intern) Der Landfried-Komplex wird in fünf Nutzungscluster aufgeteilt. Der nördliche fünfgeschossige Bestandsbau und die angrenzende eingeschossige Halle bilden das kulturelle und soziale Zentrum des Areals. Das fünfgeschossige Bestandsgebäude mit Innenhof soll den Wissensstandort stärken, und die Ansiedlung weitere Akteure gewährleisten. Zwischen dem fünfgeschossigen Bestandsgebäude und dem genüberliegenden Baukörper, soll ein Gastronomie-Cluster entstehen. Der Quartiersplatz bildet zusammen mit dem Theater, der Bowlingbahn, dem Auditorium, sowie dem Nachtclub und der Bar ein Kultur- und Freizeit-Cluster aus. Das neue Hauptgebäude soll durch Ateliers, Büros und Ausstellungsflächen zum Zentrum für Kreativschaffende auf dem Gelände werden. (Vgl. Seite 1, Grafik: Zonen & Cluster) Das Areal gliedert sich dadurch in insgesamt drei Treffpunkte und einen durch das Areal führenden Weg. Die bereits bestehenden Platzräume sollen erhalten bleiben. Den unterschiedlichen Nutzungsclustern werden spezifische Plätze zugeordnet. Durch die unterschiedlichen Nutzungen entsteht ein Austausch zwischen den Plätzen. Die neuen Nutzungen beinhalten ein Auditorium, das als Verlängerung des Bestandsgebäudes mit Sheddach angeordnet ist und einer Mensa, südlich gegenüber von dem großen Bestandsgebäude. Beide Gebäude sind als multifunktionale Hallen konzipiert, dadurch lassen sie je nach Bedarf auch andere Funktionen zu. In der Sockelzone unter dem Hauptgebäude befinden sich eine mit der Tiefgarage verbundenen Galerie, sowie Einzelhandel. Gebäudestruktur Den historischen Bestandsgebäuden wird ein modernes Gegenüber gegeben, das sich auf den ersten Blick von dem Bestand abhebt, sich jedoch durch seine modulare Struktur aus Stahlelementen, auf den industriellen Charakter des Areals bezieht. Die Sockelbebauung orientiert sich am Bestand und rückt in den Hintergrund, um die Fassade des neuen Gebäudes zu inszenieren. Das Zusammenspiel, dass durch die Verschränkung der Bestandsfassade mit der Fassade Bestandanalyse Zielsetzung Parken des Neubaus entsteht, prägt das charakteristische Erscheinungsbild des Landfried Areals. (Vgl. Seite 3, Grafik: Identität) Wie die Wurzeln eines Baumes durchdringen die spezifischen Nutzungseinheiten das Landfriedareal und laufen im Baumstamm, also im Gebäudesockel des neuen Gebäudes, zusammen. Über dem Baumstamm befindet sich sozusagen die Baumkrone, mit einem dichten Gefüge aus Räumen und Wegen. Ähnlich dem Wachstum von Ästen, verändert sich die Wegeführung innerhalb des Hauptgebäudes durch frei positionierbare Treppen. (Vgl. Seite 3, Grafik: Wegenetz) Die Freiflächen des eingezäunten Areales werden hauptsächlich als Parkplatz genutzt. Es gibt nur wenige Plätze, die Aufenthaltsqualität bieten. Die Parklätze werden in eine Tiefgarage verlegt und der Zaun entfernt. Die Anlieferung der Gebäude soll über das Untergeschoss erfolgen, so dass das Gelände nur noch geringfügig mit Fahrzeugen befahren wird. Zaun Sport Studio Die Positionen der öffentlichen Treppen sind genau so Variabel wie die der Internen. Dadurch lassen sich mehrere Räume durch interne Verknüpfungen erweitern und zu ganzen Nutzugssträngen zusammenfügen. Je nach Bedarf kann die Verknüpfung der Räume auch durch die Öffentlichen Treppen außerhalb der Räume gewährleistet werden. (Vgl. Seite 3, Grafik: Umnutzung, Regelgeschoss) Das Hauptgebäude windet sich aus dem System der erweiterten Sockel im Erdgeschoss über vier Geschosse nach oben. Ein Geschoss besteht jeweils aus vier Modulen von denen sich immer zwei direkt an der Fassade befinden und zwei nach innen ausgerichtet sind. Durch das wiederholte Stapeln und Spiegeln der Module werden informelle Arbeitsbereiche formuliert, die je nach Geschoss immer unterschiedlich ausfallen. Die informellen Arbeitsbereiche an der Fassade orientieren sich nach außen, wohingegen die inneren Arbeitsbereiche über ein Atrium belichtet werden. Die eingerückten Module befinden sich in jedem Geschoss an einer anderen Stelle. Die Überlagerung der Module ermöglichen ein netzartiges Wegeund Verknüpfungssystem. Ein Teil der informellen Arbeitsbereiche ist als Außenbereich ausgebildet und zeichnet sich als Gliederungselement an der Fassade ab. (Vgl. Seite 3, Grafik: Gebäudeprinzip) Die Abgrenzung des Areals erfolgt über die neue Sockelzone. Bis auf das Sportstudio sollen alle Gebäude erhalten bleiben. Durch das erweitern der kulturellen Angebote, dass gewährleisten einer Nahversorgung und das schaffen von Aufenthaltsqualität sowie einer Identität soll das Areal aufgewertet werden und sich zu einem Kreativen Milieu entwickeln. Hostel Gerichtsvollzieher Restaurant Onlineversand IT Entwickler Kommunikationsdesign Mensa Cafe Bar Kirchenverein Tanzschule Ausstellung Schreinerei Einzelhandel Kita Kirchgemeinde Selbstverteidigung Fachhandel Restaurant Weindepot Platzaneigung Das neue Hauptgebäude besteht aus 20 Modulen, die eigenständig funktionieren oder zu einem Nutzungsstrang vereint sind. Ateliers Proberäume Coworking Bürofläche Der Kunst- und Kultur-Nutzungsstrang beginnt in der multifunktionalen Tiefgarage. Durch die erweiterte Raumhöhe, den Zugängen zu dem Quartierplatz und dem Hauptausstellungsraum im Sockel, ist die Tiefgarage auch als temporärer Ausstellungsraum und für Veranstaltungen nutzbar. Von dem Ausstellungsraum im Sockel hat man Zugang zu weiteren dauerhaften Ausstellungsflächen im Hauptgebäude. Diese befinden sich in den Modulen und winden sich um das Atrium bis in das oberste Geschoss. Je nach Bedarf kann die Ausstellungsfläche innerhalb der Module erweitert oder verringert werden. (Vgl. Seite 3, Grafik: Parken & Ausstellen) Den Startpunkt des zweiten Nutzungsstranges bildet das Auditorium. Es lässt sich nach Bedarf auch zum Platz orientieren und zu einer Open-Air-Bühne umfunktionieren. Die integrierten Proberäume und Ateliers ziehen sich in das Gebäude hinein und winden sich innerhalb der Module um das Atrium. (Vgl. Seite 3, Grafik: Erweiterung des Auditoriums) Aus den zwei verbleibenden Sockeln im Erdgeschoss können bei Bedarf weitere Nutzungsstränge entstehen, indem die darüber liegende Module hinzugemietet und durch interne Treppen zusammengeschlossen werden. Wohnen Nachtclub Auditorium Konzertsaal Theater Bowling Wohnen Kultur & Freizeit Neu Bestand Öffentlich Halböffentlich Wissen Kreativ Schaffende Gastro Schwelle Material Schwellen zur Stadt Zonen & Cluster II Schwelle Gelände Aufbau Schwellen Intern Sockelbereich Auf den massiven Beton Sockeln lagern filigrane Stahl Module auf. Den Raumabschluss bildet eine translucente Hülle. Der Sockelbereich beinhaltet öffneltiche Nutzungen. Die Volumen sind nach außen ausgereichtet und bilden einen geschützen Bereich im Inneren aus. Der Mindestbeitrag ermöglicht den Zugang zum Gebäude, die Nutzung des Internet-Anschlusses, sowie der Teeküchen und Sanitären anlagen. In diesem Fall sucht man sich einen freien Tisch in einem der informellen Arbeitsbereiche. Am Empfang (A) im Erdgeschoss, wird der Besucher empfangen und zum gewünschten Treffpunkt geleitet. Der zweite Empfang (B) dient den Mietern und beinhaltet die Verwaltung des Gebäudes, die Annahme von Sendungen und der Information über freie Tische in den informellen Arbeitsbereichen. Benötigte Arbeitsmaterialien, werden in einem Stauraum gelagert, den man bei Bedarf mieten kann. Je nach Wunsch kann zeitweise ein Konferenzraum für Besprechungen dazugemietet werden. Kontinuität der Plätze Der Platz zieht sich in das Gebäude hinien und windet sich über das Atrium in das Gebäude hinein. Aktivierung der Kellergeschosse Der mittlere Beitragssatz beinhaltet einen festen Arbeitsplatz in einem der Co-Working-Module. Die Co-Working-Module besitzen eigene sanitäre Anlagen, Teeküchen und einen Konferenzbereich. Im Co-Working-Modul hat man außerdem die Möglichkeit zur Aufbewahrung benötigter Materialien und Gegenstände. II VI Durch den abgesenkten Platz werden die Kellergeschosse der Bestandsgebäude aktiviert und zum selbigen ausgerichtet. Essen Entspannen Der erhöhte Beitragssatz beinhaltet die Nutzung eines abschließbaren Raumes innerhalb einer der Atelier-Module. Dort hat man die Möglichkeit einen Proberaum, ein Atelier oder ein Einzelbüro einzurichten. Es ist auch möglich sich den Raum mit mehreren festen Nutzern zu teilen. Die Atelier-Module haben ebenfalls separate sanitäre Anlagen sowie einen Gemeinschaftsbereich. Parken & Ausstellen Die Tiefgarage dient auch als Ausstellungsfläche. Sie ist direkt mit dem Platz und der Ausstellunng verbunden. Der höchste Beitragssatz beinhaltet die Miete eines kompletten Moduls und dadurch den Zugriff auf separate sanitäre Anlagen und eine seperate Teeküche. Die Einzelnen Module sind aufeinander gestapelt und tragen die Lasten über Ihre Konstruktion eigenständig ab. Im Erdgeschoss lagern die Module auf massiven Betonsockeln auf. Vier Kerne nehmen WC und Küchenzellen auf. Die transluzente Fassade ist von den vier Stahlbetonkernen abgehängt. Verwaltung Webdesign Physio Therapie Kosmetik Massagetherapie Psyschologie Sozial Der verbleibende Teil des neuen Gebäudes funktioniert nach dem Konzept eines Co-Working-Space, mit der Besonderheit, das es zusätzlich zu den festen Arbeitsplätzen in den Co-Working-Modulen weitere Bereiche mit Arbeitsplätzen gibt. Das Angebot folgt dem Bedarf der heterogenen Nutzer. Um Zugang zu dem Gebäude zu erhalten, zahlt man einen monatlichen Beitrag, der sich nach der gewünschten Nutzungsintensität richtet. Tragwerk Belebung des Areals durch ein großes Angebot öffentlicher Nutzungen Schwelle Volumen Die Konstruktion der Module lässt diverse alternative Konfigurationen zu, so dass die Module je nach Bedarf auch eigenständig funktionieren. Durch die vier Kerne ist gewährleistet, dass jedes Modul Zugang zu einem Aufzug, zwei Fluchtwegen und einem WC hat. Bei erhöhtem Platzbedarf besteht die Möglichkeit mehrere Module zu mieten. Diese können durch die außen liegenden breiten Treppenmodule oder durch interne Treppen verbunden werden. Nutzungsverteilung Landfried Areal Platzsituationen Arbeiten Rückzug Kultur & Veranstaltungen Kommunikation Beruhigter Bereich Spielplatz Kita Privat Die Vorhandenen Plätze bleiben erhalten. Die Nutzungscluster orientieren sich zu unterschielichen Plätzen. Situationsplan M. 1:500 Erdgeschoss M. 1:200 Querschnitt A-B M. 1:200 Hauptgebäude, Blick in das Atrium Geländekonzept Identität Wie die Wurzeln eines Baumes durchdringen die spezifischen Nutzungseinheiten das Landfriedareal und laufen im Baumstamm, also im Gebäudesockel des neuen Gebäudes zusammen. Über dem Baumstamm befindet sich sozusagen die Baumkrone, mit einem dichten Gefüge aus Räumen und Wegen. Ähnlich dem Wachstum von Ästen, verändert sich die Wegeführung innerhalb des Hauptgebäudes durch frei positionierbare Treppen. Die Positionen der öffentlichen Treppen sind genau so variabel, wie die der Internen. Dadurch lassen sich mehrere Räume durch interne Verknüpfungen erweitern und zu ganzen Nutzugssträngen zusammenfügen. Den historischen Bestandsgebäuden wird ein modernes Gegenüber gegeben, das sich auf den ersten Blick von dem Bestand abhebt, sich jedoch durch seine modulare Struktur aus Stahlelementen, auf den industriellen Charakter des Areals bezieht. Die Sockelbebauung orientiert sich am Bestand und rückt in den Hintergrund, um die Fassade des neuen Gebäudes zu inszenieren. Gebäudehülle Druch das Zusammenspiel, aus der Verschränkung der Bestandsfassade mit der des Neubaus, entsteht ein Charakteristisches Erscheinungsbild für das Landfried Areal, das zusätzlich die Erscheinungsvielfals Bergheims stärkt. 24.0 E M-K3R Ausbau Var. Konferenz Informeller Arbeitsbereich Typ 2 RückzugsBereich Erschliessung Öffentlich Sitzstufen InformellerArbeitsbereich Typ 1 InteraktionsBereich Außen Parken & Ausstellen Zugang Gallerie Es besteht die Möglichkeit der Nutzung der Tiefgarage als zusätzlichen Ausstellungsraum. Eine direkte Verbindung zur Dauerhaften Ausstellungsfläche ist vorhanden. Durch die Tiefgarage ist ein direkter Zugang und die Anlieferung zum Untergeschoss der Bestandsgebäude möglich. 22.0 Raumgefüge Module Enpfang B & Mietfläche Mietfläche Auditorium Merhzweck Halle Mietfläche Atelier Proberaum Erweiterung des Auditoriums Das Auditorium lässt sich nach Bedarf auch zum Platz orientieren und zu einer Open Air Bühne Umfunktionieren. Die integrierten Proberäume und Ateliers ziehen sich in das Gebäude hinein und schlängeln sich um das Atrium. Empfang A & Mietfläche Bowling Ausstellung InformellerArbeitsbereich Typ 3 M-K3R Ausbau Var. Büro InteraktionsBereich Innen Beruhigter Bereich mit Abendsonne Mensa Merhzweck Halle Nachtclub Nachtschicht M-G1L Ausbau Var. Ausstellen Den Vorhandenen Restaurants wird ein Platz angegliedert, er spannt sich zwischen der Mensa und der Westseite des Bestandsgebäudes auf. Nachtcafe Bar Interne Erschließung Umnutzung 0.0 Die Konstruktion der Module lässt zahlreiche alternative Konfigurationen und Zusammenschlüsse zu. Mensa und Auditorium sind als multifunkionale Hallen Konzipiert und gewähleisten dadruch ihre Umnutzung Untergeschoss Bestand E M-G3L Ausbau Var. Ateliers Regelgeschoss M. 1:200 Regelgeschoss M. 1:200 Gebäudeprinzip Komunikationszone außen Modul A Arbeitsbereich innen Das Hauptgebäude windet sich aus dem System der erweiterten Sockel im Erdgeschoss über vier Geschosse nach oben. Ein Geschoss enthält jeweils vier Modulen, von denen sich immer zwei direkt an der Fassade befinden und zwei nach innen ausgerichtet sind. Komunikationszone innen Modul B Arbeitsbereich außen Bestand Durch das wiederholte Stapeln und Spiegeln der Module werden informelle Arbeitsbereiche formuliert, die je nach Geschoss immer unterschiedlich ausfallen Die informellen Arbeitsbereiche an der Fassade orientieren sich nach außen, wohingegen die inneren Arbeitsbereiche über ein Atrium belichtet werden. Aufzug & Fluchtweg WC & Fluchtweg Die eingerückten Module befinden sich in jedem Geschoss an einer anderen Stelle. Formelle Arbeitsbereiche Informelles Raumgefüge 70% Geschossfläche Modul G1-G5 Modul K1-K6 30% Geschossfläche Arbeitsbereiche nach Innen und nach Außen ausgerichtet Erschliessung Zwei Module pro Geschoss werden über einen der Kerne erschlossen Wegenetz Die öffentlichen Treppen bilden ein Wegentz aus. Veränert sich ein Modul, so ändern sich auch die Wege Die Überlagerung der Module ermöglichen ein netzartiges Wegeund Verknüpfungssystem. Ein Teil der informellen Arbeitsbereiche ist als Außenbereich ausgebildet und zeichnet sich als Gliederungselement an der Fassade ab. Perspektivischer Schnitt E-E M. 1:200 ModulModul ModulModul Modul Modul G1R G2R G3R G1R G2R G3R ModulModul ModulModul Modul Modul M1R M2R M3R M1R M2R M3R 395395 m2m2 365365 m2m2 365365 m2m2 ModulModul ModulModul Modul Modul K1R K2R K3R K1R K2R K3R 335335 m2m2 300300 m2m2 300300 m2m2 ModulModul ModulModul Modul Modul G1L G2L G3L G1L G2L G3L 275275 m2m2 240240 m2m2 240240 m2m2 ModulModul ModulModul Modul Modul M1L M2L M3L M1L M2L M3L 395395 m2m2 365365 m2m2 365365 m2m2 ModulModul ModulModul Modul Modul K1L K2L K3L K1L K2L K3L 335335 m2m2 300300 m2m2 300300 m2m2 275275 m2m2 240240 m2m2 240240 m2m2 Hauptgebäude, Informeller Arbeitsbereich Tragwerk Module Tragwerk Gebäudehülle Die 20 Module sind auf einander gestapelt und tragen die Lasten durch Ihre Konstruktion eigenständig nach unten ab. Die transluzente Fassade wird von den vier Stahlbeton Kernen abgehängt. Die Kernen tragen zusätzlich WC und Küchenzellen. Sie kragen teilweise um die Hälfte ihrer Fläche aus. Durch eine Anpassung der Unterzüge wird die Last abgefangen und an das darunterliegende Modul abgetragen. Im Erdgeschoss lagern die Module auf den massiven Sockeln aus Beton auf. Im ersten Bauabschnitt werden das Sockelgeschoss, die Kerne und die Gebäudehülle errichtet. Die Module können so nach und nach im inneren aufgebaut werden. Das Gebäude wird dadruch von unten nach oben mit Modulen aufgefüllt. Modul Modul Modul G1R G2R G3R Modul Modul Modul M1R M2R M3R Modul Modul Modul K1R K2R K3R Modul Modul Modul G1L G2L G3L Modul Modul Modul M1L M2L M3L Modul Modul Modul K1L K2L K3L 395 m2 335 m2 275 m2 395 m2 335 m2 275 m2 365 m2 365 m2 300 m2 300 m2 240 m2 240 m2 365 m2 365 m2 300 m2 300 m2 240 m2 240 m2 Erdgeschoss Erdgeschoss Tiefgarage Tiefgarage Anschluss Anschluss Platz Platz Modul Modul Modul Modul Modul Modul Modul Modul Modul Modul Modul Modul Modul Modul Modul Modul Modul Modul Modul Modul G1RModul G2R G3R Modul Modul M1RModul M2R M3R Modul Modul K1R Modul K2R K3R Modul Modul G1L Modul G2L G3L Modul Modul M1LModul M2L M3L Modul Modul K1L Modul K2L K3L G1R G2R395 m2G3R365 m2 365 m2 M1R M2R335 m2M3R300 m2 300 m2K1R K2R275 m2K3R240 m2 240 m2 G1L G2L395 m2G3L365 m2 365 m2 M1L M2L335 m2M3L300 m2 300 m2K1L K2L275 m2K3L240 m2 240 m2 395 m2 Modul Modul Modul G1R G2R G3R 395 m2 Anordnung Module 365 m2 365 m2 365 m2 365 m2 335 m2 300 m2 300 m2 275 m2 240 m2 240 m2 395 m2 365 m2 365 m2 335 m2 300 m2 300 m2 275 m2 Modul Modul Modul Modul Modul Modul M1R G3R M2R M3R G1R G2R ModulModul Modul Modul ModulModul M1R K1R M2R K2R M3R K3R Modul Modul Modul Modul Modul Modul G1L K3R G2L G3L K1R K2R Modul Modul Modul Modul Modul Modul M1L G3L M2L M3L G1L G2L Modul Modul Modul Modul Modul Modul M1L K1L M2L K2L M3L K3L Modul Modul Modul K1L K2L K3L 395 m2 335 m2 275 m2 395 m2 335 m2 275 m2 335 m2 365 m2 300 m2 365 m2 300 m2 275 m2 240 m2 240 m2 300 m2 300 m2 395 m2 365 m2 240 m2 240 m2 365 m2 335 m2 300 m2 365 m2 365 m2 300 m2 275 m2 240 m2 240 m2 300 m2 300 m2 240 m2 240 m2 240 m2 240 m2 Prinzip Stapelung Erdgeschoss Tiefgarage Anschluss Platz Lastabtragung Ansicht Ausschnitt M. 1:100 Fassadenschnitt M. 1:100 Aufbau Segment Erdgeschoss Erdgeschoss Erdgeschoss Erdgeschoss Tiefgarage Anschluss Platz Anschluss Platz Tiefgarage Tiefgarage Tiefgarage Anschluss AnschlussPlatz Platz Längsschnitt C-D M. 1:200