Symposium Passivhaus in Sachsen – 11./12. Juni 2004 Vortrag

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Symposium Passivhaus in Sachsen – 11./12. Juni 2004
Vortrag Energieeffizientes Bauen, Techniken des sommerlichen Wärmeschutzes,
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Bauoberrat Marcus van Reimersdahl
Symposium Passivhaus in Sachsen – 11./12. Juni 2004
Vortrag Energieeffizientes Bauen, Techniken des sommerlichen Wärmeschutzes,
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen, Bauoberrat Marcus van Reimersdahl
Gliederung:
I.
•
•
•
II.
•
•
•
Einführung
Aufgaben der Staatlichen Hochbauverwaltung
Innovative Energieeinsparmaßnahmen des Freistaates
Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen von Wärmeschutzmaßnahmen
Energieoptimierte Fassadenkonstruktionen
Grundprinzipien energiesparender Konzepte
Hauptproblem sommerlicher Wärmeschutz
Vergleich verschiedener Fassaden- / Verschattungskonzepte
Wärmeschutzverglasungen
-
Einschalige Wärmeschutzverglasung (Computerfirma, Lustenau)
Geschossweise durchlüftete Pufferfassade (Bürogebäude, Hamburg)
Starre Sonnenschutzsysteme
-
Massivkonstruktion mit Lochfassade (BioCity, Leipzig)
Massivkonstruktion als „Brise soleil“ (Service-Center, Coesfeld)
Massivkonstruktion mit Horizontalverschattung (Schule, Eichstätt)
Halbtransparente Verschattungstafeln (Klinik, Brandenburg)
Massivkonstruktion mit Screenfassade (Bioinnovationzentrum, Dresden)
Leichtkonstruktion mit starren Lamellen (Kinder- und Frauenklinik, Dresden)
Verschattungslamellen (Laborhalle Westsächsische Hochschule Zwickau)
Bewegliche Sonnenschutzsysteme
-
-
III
Glasfassade mit verstellbaren Verschattungslamellen (Schulzentrum, Linz)
Verstellbare und schwenkbare Verschattungslamellen (Institut in der
Estremadura)
Wärmeschutzverglasung mit außenliegenden Markisen (Kinder- und
Frauenklinik Dresden, Landesgymnasium St. Afra Meißen, Hochschule für
Technik und Wirtschaft Dresden)
Variable Lamellen mit Vertikalschotten (Operatives Zentrum, Dresden)
Variable vertikale Lamellen (Labore Boeringer, Ingelheim)
Resumé
Abkehr von der Doppelfassade – Wiederentdeckung der klassischen Prinzipien
„Verschattung und Masse“
2
Symposium Passivhaus in Sachsen – 11./12. Juni 2004
Vortrag Energieeffizientes Bauen,
Techniken des sommerlichen Wärmeschutzes
I. Einführung
Aufgaben der Staatlichen Hochbauverwaltung
Die Baumaßnahmen des Freistaates sind sehr vielgestaltig. Dazu gehören unter
anderem die Bauten für die Hochschulen und Universitätsklinika, für die Justiz,
Bauten für die Polizei und für den Zoll, für die Forstverwaltung und für die
Landeskrankenhäuser. Die Projektleitung für diese staatlichen Baumaßnahmen führt
der im letzten Jahr neugegründete „Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und
Baumanagement (SIB)“ durch.
Aspekte des energiesparenden Bauens werden bei den Bauvorhaben des
Freistaates berücksichtigt. Eine Reihe von Pilotvorhaben sind vom Staatsbetrieb SIB
begonnen worden. Diese Maßnahmen haben ihren Schwerpunkt auf einer besonders
energiesparenden Gebäudetechnik.
Im Hauptteil des Referats wird ein Thema aus dem Bereich des Gebäudeentwurfes
behandelt. Die Erfahrungen der Staatlichen Bauverwaltung auf dem Gebiet der
energieoptimierten Fassadenkonstruktionen wird erläutert und dabei ein besonderes
Augenmerk auf das Problem des sommerlichen Wärmeschutzes gelegt. Dieses
Thema hat sich in den letzten Jahren als ein Hauptproblem des Gebäudeentwurfes
herausgestellt.
Innovative Energieeinsparmaßnahmen des Freistaates
Abb.2: Anlagentechnik
In welcher Form bei Baumaßnahmen des Freistaates energiesparende Konzepte der
Anlagentechnik umgesetzt wurden, zeigt die nachfolgende Auflistung:
3
Verfeuerung von Biomasse (Hackschnitzel/Pellet/Scheitholz)
• Maschinenstation Leupoldishain, Hackschnitzel-Holzheizung (errichtet 1998)
• Forsthaus Kreyern / Moritzburg (geplant 2004)
• Lehrwerkstatt Cunnersdorf (errichtet 1999)
• TUD, Forstbotanischer Garten Tharandt (errichtet 2001)
Blockheizkraftwerke
• TU Dresden, Bioinnovationszentrum (errichtet 2004)
• JVA Bautzen (errichtet 1997)
Nutzung von Geothermie (Wärmepumpenanlagen)
• FHS Zittau, Lehr- und Laborgebäude (geplant 2005)
Nutzung von Geothermie (Erdwärmetauschern)
• TU Dresden, Neubau Informatik (geplant 2004)
Solaranlagen zur Warmwasserbereitung
• Justizvollzugsanstalt Zeithain (geplant 2004/5)
Solaranlagen zur Kälteerzeugung
• Nationalparkhaus Bad Schandau (errichtet 2001)
Bauteilaktivierung (Kühlung über Energiegewinn Solaranlagen)
• Militärhistorisches Museum Dresden, Hauptdepot (geplant 2004)
Bauteilaktivierung (Kühlung über Absorptionskälte)
• TU Dresden, Neubau Informatik (geplant 2004)
Absorptionskälteanlagen (fernversorgt)
• Deutsches Hygienemuseum (errichtet 2003)
Kälteverbund (Dresdner Schloss/Semperoper/Sempergalerie)
• UKD, Kinder- und Frauenklinik, Haus 21 (errichtet 2001)
• TU Dresden, Neubau Informatik (geplant 2004)
• Sächs. Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB - errichtet
2001)
Sorptionsanlagen (DEC-Raumluftkühlung)
• Sächsischer Landtag Dresden
• TU Dresden, Hörsaalzentrum (errichtet 1998)
• TU Dresden, Neubau Informatik (geplant 2004)
Regenwassernutzung
• TU Dresden, Neubau Informatik (geplant 2004)
• TU Dresden, Neubau Biologische Institute
Aus der Zusammenstellung kann man erkennen, dass diese Maßnahmen
Pilotcharakter besitzen. Sie sind bei staatlichen Bauvorhaben nicht der Regelfall.
Grund für diese „Zurückhaltung“ ist die Tatsache, dass der Freistaat die Mehrkosten
für diese Anlagentechnik nicht aus Förderprogrammen finanzieren darf. Diese sollen
vollständig Privatleuten und den Kommunen zur Verfügung stehen. Insofern besteht
aufgrund des Gebotes nach einem sparsamen Umgang mit den Steuermitteln für die
Hochbauverwaltung bei diesem Thema ein Interessenskonflikt.
4
Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen von Wärmeschutzmaßnahmen
Problematisch ist bei den meisten Investitionen zur Verringerung des
Heizenergieaufwandes der lange Amortisationszeitraum. Anhand eines Beispiels aus
dem Bereich der Fassadendämmung kann man dieses gut veranschaulichen:
Amortisationszeitpunkt für Wärmedämmmaßnahmen
An einem fünfgeschossigen Wohnhaus: ca. 23 Jahre
A
B
C
Auswirkung der Kompaktheit auf die Effektivität von
Wärmeschutzmaßnahmen
Gelb:
Grün:
Grün:
Gelb:
vor der Sanierung
nach der Sanierung
A:
B:
C:
fünfgeschossiges Wohnhaus
Reihenhaus
Bungalow
Investitionskosten
eingesparte Heizenergie
Abb. 3 und 4 Wirtschaftlichkeit von Wärmeschutzmaßnahmen
In einer Studie am Lehrstuhl für Baukonstruktion und Bauphysik an der
Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus wurde die Wirtschaftlichkeit von
Wärmeschutzmaßnahmen untersucht.
Drei Gebäudetypen wurden dafür ausgewählt: Ein Bungalow, ein Reihenhaus und
ein fünfgeschossiges Wohnhaus. Für uns als Staatliche Bauverwaltung ist der
letztgenannte Typus besonders interessant, da er dem Bauvolumen der staatlichen
Baumaßnahmen nahe kommt. Alle Gebäude sind vor der ersten
Wärmeschutzverordnung erbaut worden und sollen nach den „bedingten
Anforderungen“ an Altbauten der Energieeinsparverordnung (EnEV) energetisch
verbessert werden.
Man hat errechnet, ob Investitionen in Außendämmung und Anlagentechnik
profitabel sind, sie sich also in einer überschaubaren Zeit amortisieren. Dies ist zu
dem Zeitpunkt der Fall, bei dem der Barwert der Investitionen gleich ist wie der
Barwert der eingesparten Heizenergie. Unter Einrechnung eines Zinspreisfaktors und
5
einer jährlichen Verteuerung des Wärmepreises hat der Lehrstuhl folgende
Ergebnisse erhalten:
1. Bei einem Zinssatz von 6% für die Investition, einer 4%igen jährlichen
Verteuerung der Heizenergie und einem Energiepreis von 0,05 €/kWh liegt die
Zeit für die Amortisation bei allen Gebäudetypen zwischen 23 und 25 Jahren
2. Gleiche Wärmeschutzmaßnahmen wirken sich bei kompakten Gebäuden stärker
aus, als bei kleinen Bauwerken mit vergleichbar größeren Außenflächen
Anhand dieser Untersuchung wird deutlich, dass eine Verbesserung der
Energiebilanz bereits wesentlich vom Entwurf eines Gebäudes abhängt. Ist die
einmal gewählte Gliederung des Baukörpers ungünstig gewählt, ist dieses auch
durch spätere Wärmedämmmaßnahmen oder Verbesserungen der Anlagentechnik
nicht mehr optimal zu beheben.
II.
Energieoptimierte Fassadenkonstruktionen
Grundprinzipien energiesparender Konzepte
Der architektonische Entwurf eines Gebäudes ist die Grundlage für ein energetisch
optimiertes Konzept. Folgende Grundregeln lassen sich aufstellen:
•
Kompaktkeit des Baukörpers zur Verringerung der wärmeübertragenden
Außenhüllfläche
•
Richtige Ausrichtung der Baukörper zur Sonneneinstrahlung
•
Geplanter Sonnenschutz
Himmelsrichtung
•
Beschränkung der Gebäudetiefe auf ca. 12m zur natürlichen Belichtung
und Belüftung der Arbeitsräume
•
Bauteilaktivierung: Massive Bauteile werden zur Stabilisierung der
Raumtemperatur mit herangezogen
unterschiedlich
differenziert
je
nach
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Hauptproblem sommerlicher Wärmeschutz
Der Hauptanteil von Energie entfällt bei Bürobauten auf Kühlung und
Stromverbrauch. Daher sind vollverglaste Fassaden höchst problematisch.
Glasbauten müssen immer mit hohem Energieaufwand belüftet und gekühlt werden,
sei es mit Klimageräten oder moderneren Kühltechniken. Beim CommerzbankHochhaus in Frankfurt am Main entfallen 13% des jährlichen Energieverbrauchs auf
die Beheizung, 42% auf den Stromverbrauch (Beleuchtung, Antriebe, EDV) und 45%
auf die Kälteversorgung des Gebäudes.
Es ist bei Bürogebäuden relativ einfach, einen geringen Heizenergieverbrauch zu
erzielen, da Personen und Geräte Wärme abgeben und zusammen mit der
Sonneneinstrahlung das Gebäude mit beheizen. Den Winter hat man also schnell im
Griff, dafür hat man bei Glasfassaden ein mächtiges Sommerproblem.
Abbildung 5: Bürogebäude am Elbufer
In einem aktuellen Artikel in der Zeitschrift bauwelt wird die derzeitige Glasarchitektur
im Bürohausbau äußerst kritisch hinterfragt. Der Autor hat die Temperaturbedingungen und den Energieaufwand von 13 Bürogebäuden untersucht. Die
Ergebnisse sind insbesondere für die Gebäude mit Doppelglasfassaden alarmierend:
•
•
•
•
Bei verglasten Gebäuden liegen die Innentemperaturen tagsüber fast
durchweg über den Außentemperaturen
Das Innenklima wird durch großzügig dimensionierte Klimaanlagen oder
durch Kühldecken etc. stabil gehalten
Eine „natürliche Belüftung“ über eine doppelschalige Glasfassade ist nicht
möglich, die Einleitung dieser aufgeheizten Luft in die Innenräume führt zu
einer Verschlechterung des Raumklimas
Messtechnische Untersuchungen zu Energie- und Luftmassenströmungen
für die bereits realisierten Gebäude sind nicht verfügbar
7
•
•
Lamellen im Scheibenzwischenraum heizen sich auf und geben die Wärme
an das Gebäudeinnere ab
Energiekennwerte sind verheerend, die Messwerte bei realisierten
Gebäuden erreichen Werte von über 300 kWh/(m²xa), was dem Niveau
von sehr schlechten Altbauten entspricht
Mehrere Bürohäuser, die noch vor wenigen Jahren als Leitbilder für
energieeffizientes Bauen gegolten haben, z. B. das Haus der Wirtschaftsförderung in
Duisburg von Sir Norman Foster, stehen nun wegen ihres unbehaglichen
Raumklimas in der Kritik. Letztgenanntes Gebäude steht mittlerweile aufgrund der
Unzufriedenheit der Mieter zu einem Drittel leer.
Vergleich verschiedener Fassaden- / Verschattungssysteme
Der Freistaat Sachsen ist als öffentlicher Auftraggeber im Bauwesen sowohl für eine
Vielzahl von Neubauvorhaben als auch für den Bauunterhalt von bestehenden
Gebäuden verantwortlich. Die Entwicklungen auf dem Gebiet der Bürohausfassaden
betreffen daher unmittelbar auch das Arbeitsfeld des Staatsbetriebes SIB.
Die Entscheidung für ein Fassadenkonzept wird meist schon bei der Auswahl eines
Entwurfes im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens getroffen. Aufgabe der
Staatlichen Hochbauverwaltung ist es dabei, solide energiesparende Konzepte zu
erkennen und von gestalterischen „Modeerscheinungen“ zu unterscheiden.
Im Folgenden werden verschiedene Neubauten betrachtet. Hauptkriterium für die
Auswahl der Objekte ist jeweils ein Fassadensystem, das eine besondere Lösung für
die sommerliche Verschattung aufweist. Die Prinzipien des sommerlichen
Wärmeschutzes als ein wesentliches Merkmal energieoptimierten Bauens können an
diesen Beispielen gut veranschaulicht werden. Inwieweit diese Lösungen
überzeugen oder eher als kritisch angesehen werden müssen, wird jeweils
untersucht. Es handelt sich sowohl um Bauten der freien Wirtschaft als auch um
Bauten des Staatsbetriebes SIB.
Die verschiedenen Konzepte lassen sich in drei Hauptgruppen zusammenfassen:
1. Wärmeschutzverglasungen
2. Starre Sonnenschutzsysteme
3. Bewegliche Sonnenschutzsysteme
8
Wärmeschutzverglasungen
Einschalige Wärmeschutzverglasung – Firmensitz einer Computerfirma in
Lustenau, Österreich, Arch.: Marte.Marte Architekten, Weiler
Büro- und Werkstättentrakte sind auf nutzungsvariablen Ebenen übereinander
gestapelt. Es entsteht eine sehr qualitätsvolle und ungewöhnliche Atmosphäre im
Innenraum durch eine Vielzahl von Emporen und Lufträumen.
Abb. 6: Bürohaus SIE
Passend zum blockhaften Erscheinungsbild der Außenfassade wurde auf einen
äußeren
Sonnenschutz
verzichtet.
Statt
dessen
ist
eine
DreifachWärmeschutzverglasung ausgeführt mit einem 50 cm von der Fassade nach innen
rückversetzten Sonnen- und Blendschutz. Wie die Architekten in ihrem Bericht selber
schreiben, lässt sich dieses Konzept nur mit einer Vollklimatisierung realisieren.
9
Abb. 7: Bürohaus SIE, Fassadenansicht innen
Schnitt
Die Klarheit der Gebäudeform wird durch einen extrem hohen klimatechnischen
Aufwand erkauft. Die Dreifachverglasung führt zu einer Veränderung der Lichtfarbe in
den Innenräumen. Ein Öffnen der Fassade ist nicht möglich. Als Musterlösung für
öffentliche Bauten ist dieses Konzept nicht geeignet.
Geschossweise durchlüftete Pufferfassade – Bürogebäude am Elbufer in
Hamburg, Arch.: Grüntuch Ernst Architekten, Berlin
Alle Geschosse sind raumhoch verglast und kragen weit zum Hamburger
Hafenbecken hin aus. Der Baukörper sollte nach dem Entwurfskonzept der
Architekten so transparent wie nur möglich erscheinen.
Im Sommer können die Schiebetüren der Isolierverglasung geöffnet werden, so dass
nur noch die rahmenlose Einfachverglasung von außen trennt. Die umlaufenden
Doppelfassaden sind zum Wasser hin 1,50 m tief und sollen einen zusätzlichen
nutzbaren Bereich zwischen innen und außen schaffen. Heizung, Lüftung und
Kühlung sind in die 40 cm starken Betondecken integriert, die als Speichermassen
genutzt werden. Verschattungsrollos befinden sich an der Innenseite der äußeren
Verglasung.
10
Abb. 8: Bürogebäude am Elbufer, Pufferfassade
Dieses Konzept ist äußerst energieaufwendig. Im Sommer geben die
Verschattungsrollos Strahlungswärme in den Fassadenzwischenraum ab, der sich
stark aufheizt. Werden die Schiebetüren der Isolierverglasung geöffnet, strömt die
überhitzte Luft in den klimatisierten Innenraum und führt zu einer extremen Erhöhung
der Kühllast. Auch im Winter ist eine Öffnung der Schiebetüren problematisch, da die
11
warme feuchte Innenluft an der kalten Oberfläche der äußeren Einfachverglasung
kondensiert. Gleichzeitig verschlechtert sich der Wärmedurchlasswiderstand der
Fassade mit Öffnen der Schiebetüren dramatisch. Der Bau ist gestalterisch äußerst
elegant, energetische Vorteile der Doppelfassade sind aber nicht zu erkennen. Die
vielen doppelten Glasflächen führen zu einem hohen Reinigungsaufwand.
Starre Sonnenschutzsysteme
Massivkonstruktion mit Lochfassade - Biotechnologie-Biomedizin-Zentrum in
Leipzig, Arch.: Spengler Wiescholek, Hamburg
Abb. 9 Biotechnologie-Biomedizin-Zentrum Leipzig
Das Lehr- und Forschungsgebäude ist ein Fertigteilbau mit tragenden Außenwänden
und Stahlbetonstützen im Innern. Damit ist die Aufteilung der Grundrisse sehr
flexibel.
Innen- und Außenräume wechseln durch die bandförmige Anordnung der
Gebäuderiegel miteinander ab. Neben der städtebaulichen Qualität, die diese so
geschaffenen Innenbereiche besitzen, wird auch ein gegenseitiger Schutz der
Fassaden vor zu starker Sonneneinstrahlung erreicht.
Alle Fassaden sind einheitlich mit einem roten Ziegelstein gestaltet, die
Fensterflächen sind zurückversetzt, so dass sie durch die tiefe Leibung
teilverschattet sind. Innerhalb der Leibung werden zusätzlich Sonnenschutzmarkisen
geführt.
Es handelt sich um ein ganzheitlich konzipiertes energetisches Konzept, das bei der
gewählten städtebaulichen Anordnung der Gebäudeteile beginnt. Größere
Glasfronten werden durch die Endseiten der massiven Riegel verschattet. Die Wahl
12
Abb. 10: Biotechnologie-Biomedizin-Zentrum Leipzig, Glashalle
einer „klassischen“ Ziegelfassade schützt die Laborbereiche vor sommerlicher
Aufheizung. Der halböffentliche Bereich wird von einem Glasdach überspannt. Im
Winter wirkt dieser Bereich als wärmespeichernder Puffer, im Sommer kann ein
Wärmestau in der Halle durch Lüftung über die großen gegenüberliegenden
Öffnungen verhindert werden.
Abb. 11: Biotechnologie-Biomedizin-Zentrum Leipzig
13
Massivkonstruktion als „Brise soleil“
Service-Center in Coesfeld, Arch.: David Chipperfield, London
Die Tragkonstruktion aus Sichtbetonelementen bestimmt das Erscheinungsbild
dieses Bürobaus. Die vollverglasten Fassaden liegen weit zurückgesetzt von der
Vorderfront des Gebäudes, so dass auf der Südseite kein zusätzlicher Sonnenschutz
mehr benötigt wird.
Abb. 12, 13: Service-Center in Coesfeld
Große innenliegende Atrien werden über obergadenähnliche Verglasungen belichtet,
die im Gegensatz zu einem Glasdach nur wenig Wärmeeintrag hervorrufen.
Das Gebäude ist ein schönes Beispiel, dass mit „sonnenbrechenden“
Dachüberständen und Wandschotten ein Großteil der Sonneneinstrahlung
abgehalten werden kann, ohne den Ausblick zu behindern. Nachteilig an einem
solchen Konzept ist die reduzierte Helligkeit der Büroräume im Winter.
Massivkonstruktion mit Horizontalverschattung
Förderschule in Eichstätt, Arch.: Diezinger und Kramer, Eichstätt
An dieser Schule wurde der gleiche Grundgedanke verwirklicht, wie in dem zuvor
beschriebenen Bau von Chipperfield, auch wenn die Schule eine völlig andere
Architektursprache besitzt: Durch vorgelagerte horizontale Elemente soll ein Teil der
Sonnenstrahlung von den Fensterflächen abgehalten werden. Dieses erfolgt bei der
Schule durch hellgraue Stahlbleche oberhalb der Fensterbänder. In Verbindung mit
innenliegenden Rollos scheint es, dass hier ein sehr wirtschaftlicher und funktioneller
Sonnenschutz realisiert worden ist. Die Schule trägt eine sehr elegante Handschrift
und erinnert an Bauten der 20er Jahre. Bemerkenswert ist, dass diese Eleganz durch
die Horizontalverschattung nicht gestört wird.
14
Abb. 14: Förderschule in Eichstätt
Halbtransparente Verschattungstafeln
Städtisches Klinikum Brandenburg, Arch.: Heinle, Wischer und Partner
Abb. 15: Klinikum Brandenburg
Eine Variante des Sonnenschutzes, die seit Anfang der 90er Jahre auch im
Wohnungsbau öfter verwendet wird, sind verschiebbare Tafeln aus perforiertem
Metall. Einerseits halten sie die Sonne ab, anderseits gewähren sie noch eine
Durchsicht nach außen. Das Konzept wird kritisch gesehen. Der Durchblick durch die
gestanzten Metallplatten ist wenig attraktiv, bei schräg stehender Sonne blenden die
ins Gebäudeinnere einfallenden Lichtpunkte.
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Massivkonstruktion mit Screenfassade
Bioinnovationszentrum Dresden, Arch.: Henn Architekten, Berlin
Folie 16: Bioinnovationszentrum Dresden
Das für das Grundstück sehr große Raumprogramm führte zu einem
hochverdichtetem Gebäude in Form einer Blockrandbebauung. In allen
Gebäudeflügeln befinden sich Labore, die vor Sonneneinstrahlung geschützt werden
müssen. Ausgeführt wurde ein starrer Sonnenschutz in Form von waagerechten
Lamellen, die in Tafeln zusammengefasst sind und das Gebäude wie ein Schirm
umhüllen. Die steile Südsonne wird vollständig ausgeblendet, die tiefer stehende
West- und Ostsonne wird zu einem großen Anteil abgehalten.
21. Juni
21. März / 21. September
21. Dezember
Abb. 17: Bioinnovationszentrum Dresden, Innenraum
Sonnenlichteinfall auf eine vertikale Fläche:
Im Frühjahr und Herbst erhalten OstWestfassaden
mehr
Sonneneinstrahlung
Südfassaden
und
als
16
Der Ausblick nach außen wird nicht behindert, da auf Augenhöhe der Screen
unterbrochen ist. Ergänzt werden die Lamellen durch einen innenliegenden Blendund Sonnenschutz hinter der Wärmeschutzverglasung.
Leichtkonstruktion mit starren Lamellen
Kinder- und Frauenklinik Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden,
Arch.: Heinle, Wischer und Partner, Berlin
Die langgezogene Besucherhalle mit Café, Verkaufsstellen, Hörsaal und Begrünung
bestimmt wesentlich die außerordentlich hohe innenräumliche Qualität des
Gebäudes. Sie verbindet die einzelnen Kliniken zu einer funktionalen Einheit. Die
Fassade ist genau nach Süden ausgerichtet. An ihr wurde eine starre waagerechte
Lamellenverschattung angewendet, die sich für die senkrecht stehende Südsonne
anbietet.
Abb. 18: Kinder- und Frauenklinik Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Ansicht
17
Abb. 19: Kinder- und Frauenklinik Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Innenraum Glashalle
Nach einjähriger Betriebsdauer muss allerdings festgestellt werden, dass in den
Sommermonaten die Aufheizung der Glashalle höher ist, als vermutet. Ursache ist
vermutlich der Energieeintrag durch die morgendliche Sonnenstrahlung aus OstSüdost. Der weit auskragende horizontale Sonnenschutz oberhalb der Lamellen
sollte gerade diese morgendliche Sonneneinstrahlung abhalten, jedoch reicht die
Tiefe des waagerechten Paneels nicht aus, um die Fassade vollständig zu
verschatten.
Die Aufheizung der Metalllamellen ist zusätzlich problematisch. Offenbar befinden
sich die Lamellen noch zu nah an der Glasfassade, so dass Strahlungswärme in das
Gebäudeinnere abgegeben wird.
Abb. 20: Kinder- und Frauenklinik Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Grundriss EG
18
Verschattungslamellen
Laborhalle Westsächsische Hochschule Zwickau
Arch.: Schäfer Rüdenauer Feuerstein, Stuttgart-München
Abb. 21: Laborhalle Westsächsische Hochschule Zwickau
Bei der Laborhalle für Kfz-Technik in Zwickau sind die Lamellen mit einem großen
Abstand vor der Glasfassade angeordnet, um einen betretbaren Zwischenraum für
die Reinigung zu erhalten. Damit kann die Wärmestrahlung aus den Lamellen nicht
auf den Innenraum übergreifen.
Bewegliche Sonnenschutzsysteme
Glasfassade mit verstellbaren Verschattungslamellen
Schulzentrum Solar-City Linz, Arch.: Michael Lourdon, Wien
Abb. 22: Schulzentrum Solar-City Linz
Die Schule in der Solar-City von Linz kann man gut mit der Glashalle der Dresdener
Kinder- und Frauenklinik vergleichen. Die Sonnenschutzlamellen an der Schule sind
in einem weiten Abstand vor die Fassade gehängt. Damit ist ein Abstrahlen von
Wärmestrahlung an die Glasfassade nicht möglich. Auch diese Fassade ist nach
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Süden ausgerichtet. Die Lamellen sind allerdings steuerbar, um auf die tiefstehende
Sonneneinstrahlung aus Südost und Südwest reagieren zu können.
Verstellbare und schwenkbare Verschattungslamellen
Institutsgebäude der Universität der Estremadura in Merida, Arch.: Ábalos &
Herreros, Madrid
Abb. 23: Institutsgebäude der Universität der Estremadura
Um gute Beispiele für einen hocheffektiven Sonnenschutz zu erhalten, lohnt der Blick
in heißere Klimaregionen, z. B. in die Region Estremadura in Spanien. Ein
Institutsgebäude wurde dort mit einem minimalen Kostenbudget als Stahlbau
errichtet.
Außen liegende Sonnenstores sind wie die gesamte Fassade aus weiß lackiertem
Aluminium gefertigt. Die Lamellen der Verschattungsstores lassen sich verdrehen,
außerdem kann man die gesamten Paneele bei senkrechtem Sonnenstand nach
oben klappen. Als zusätzlicher Sonnenschutz wurde eine Reihe von Gingko-Bäumen
rund um das Gebäude gepflanzt. Begrünt ist auch die Dachfläche, auf der sich unter
einem Baumdach eine Langlaufstrecke befindet.
Abb. 24: Institutsgebäude der Universität der Estremadura, Dachsituation
20
Die Kombination von drehbaren Lamellen, die auch als ganzes hochgeschwenkt
werden können, ist wahrscheinlich die effektivste Form eines Sonnenschutzes, die
überhaupt möglich ist. Einerseits ist zu jedem Sonneneinfallswinkel eine komplette
Ausblendung des Lichteinfalls möglich, andererseits kann bei hochstehender
Südsonne auf die störenden Lamellen verzichtet werden und man hat einen
ungestörten Ausblick ins Freie. Gerade letzteres ist eines der größten Probleme
herkömmlicher Verschattungen. Warum also ist eine solche Lösung nicht häufiger
auch bei uns verbreitet? Grund dafür ist die Störanfälligkeit der vielen beweglichen
Elemente, insbesondere in den Wintermonaten, wenn die Drehgelenke vereisen. Die
weit auskragenden Klapppaneele sind zudem stark windgefährdet. Um eine solche
Konstruktion in unseren Breitengraden zu realisieren, müsste die Konstruktion
entsprechend massiv ausgeführt werden, was einen erheblichen Kostenaufwand
darstellen würde.
Wärmeschutzverglasung mit außenliegenden Markisen
Kinder- und Frauenklinik Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden,
Arch.: Heinle, Wischer und Partner, Berlin
Abb. 25: Kinder- und Frauenklinik, Pflegebereiche
Am häufigsten verwendet wird die „klassische“ Lösung des Sonnenschutzes in Form
von außenliegenden Markisen. Beim Neubau der Kinder- und Frauenklinik bilden
21
diese in Kombination mit einem innenliegenden Blendschutz den Sonnenschutz für
die Pflegebereiche. Diese Fassaden auf der West- und Ostseite sind raumhoch
verglast, eine entsprechend große Fläche muss verschattet werden.
Es hat sich gezeigt, dass außenliegende Markisen nicht zu groß sein dürfen, da sie
ansonsten der Windbelastung nicht mehr standhalten. Gerade in höheren Etagen ist
eine Verschattung mit Markisen aus diesem Grund problematisch.
Landesgymnasium St. Afra, Meißen
Arch.: Maedebach, Redeleit & Partner
Abb. 26, 27: Landesgymnasium St. Afra, Meißen, Sporthalle
Die Sporthalle des Landesgymnasiums ist ein gutes Beispiel, wie die
Tragkonstruktion eines großflächigen Sonnenschutzes von der Fassade entkoppelt
werden kann. Die Vertikalmarkisen sind in einer freistehenden Rahmenkonstruktion
geführt, der Zwischenraum zur Glasfassade ist luftumspült zum Schutz vor
Aufheizung.
22
Erweiterungsbau Hochschule für Technik und Wirtschaft, Dresden,
Arch.: Burger Rudacs Architekten, München
Abb. 28: Hochschule für Technik und Wirtschaft
Der Neubau für die HTW in Dresden besitzt eine bandförmige Fassade. Die
einzelnen Fensterelemente sind schmal und werden paarweise durch außenliegende
Markisen verschattet. Mit dieser Lösung ist die Windanfälligkeit gering. Man sieht,
dass eine moderne Fassade nicht unbedingt vollverglast und transparent sein muss,
die klassische Lösung mit Brüstung und Fenster ist oftmals energetisch sinnvoller
und gestalterisch ebenso ausbaufähig.
Variable Lamellen mit Vertikalschotten
Neubau Operatives Zentrum Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden
Arch.: Hoppe, Sommer & Partner, Tiemann-Petri, Stuttgart
Abb. 29: Neubau Operatives Zentrum
23
Die OP-Säle sind aus funktionalen Gründen auf der Südseite angeordnet und
erhalten durch eine Wärmeschutzverglasung Ausblick auf die Baumallee. Horizontale
verstellbare Lamellen mindern den Wärmeeintrag. Eine Besonderheit sind die
vertikalen Stahlschwerter, die windfest die Lamellen aufnehmen und zudem die
schräg stehende Sonne aus Südost und Südwest ausblenden.
Variable vertikale Lamellen
Boehringer Ingelheim Pharma, Biberach,
Arch.: sauerbruch hutton architekten, London/Berlin
Abb. 30: Boehringer Ingelheim Pharma, Biberach
Mit einer sehr „radikalen“ Lösung für ein Forschungsgebäude schließt die Reihe der
Beispielbauten ab. Im letzten Jahr ist dieser Bau in vielen Architekturfachzeitschriften
besprochen worden, so ungewöhnlich ist sein Äußeres: Die Laborräume werden von
einer äußeren Lamellenfassade vor der Sonne geschützt. Diese Lamellen bestehen
aus farbig bedrucktem Glas und sind vertikal gelagert. Von der Ferne gesehen bilden
diese Glaslamellen die Kristallstruktur einer Boehringer Substanz auf der Fassade
ab.
Was zunächst als eine dekorative Spielerei anmutet, offenbart ein solides
energiesparendes Konzept. Die Lamellen können aufgrund ihrer senkrechten
Ausrichtung auch die tiefstehende Sonne problemlos ausblenden. Gleichzeitig kann
man von innen entlang der schräg stehenden Lamellen immer noch nach außen
sehen. Die Lamellen sind windunempfindlich im Vergleich zu Markisen. Sie sind
luftumströmt und in einem großen Abstand vor dem Gebäude montiert, so dass sie
24
ihre Wärme nicht gegen die Fassade abstrahlen. Zusammen mit einem
Nachtauskühlungskonzept über ein innenliegendes Atrium haben es die Architekten
geschafft, die Laborräume natürlich zu belüften. Klimatisiert werden nur die
innenliegenden Dunkelbereiche mit hohen inneren Wärmelasten.
Abb. 31: Boehringer Ingelheim Pharma, Biberach, Detail Fassade
Resumé
Die Beispielbauten haben gezeigt, dass es eine allgemein gültige Lösung nicht gibt.
Im Vergleich zum Forschungsstand von vor 10 Jahren lässt sich aber mittlerweile
folgendes zusammenfassen:
•
•
•
•
Doppelschalige Glasfassaden ohne äußeren Sonnenschutz sind nicht
energiesparend.
Massivdecken sollten unverkleidet bleiben, damit sie als Speichermasse für
Wärme bzw. Kühle herangezogen werden können.
Durch eine sinnvolle Gebäudegeometrie soll das Gebäude größere verglaste
Flächen selber verschatten können.
Südseiten sind einfacher zu verschatten als West- und Ostseiten, allerdings
werden vertikale Elemente benötigt, um die am Vormittag und Nachmittag schräg
auf die Südfassade einfallende Sonne abzuhalten.
25
•
•
•
Lamellen vor Glasfassaden müssen in einem großen Abstand vor der Fassade
angebracht werden, um einen Eintrag von Strahlungswärme zu verhindern.
Schmale Fensterabmessungen mit schmalen Markisenbreiten sind geeignet, um
die Verschattungen windsicher führen zu können.
Horizontal aufschwenkbare Lamellenpaneele sind auf der Südseite ideal, da sie
im ausgeklappten Zustand nicht den Ausblick behindern.
Schluss
Aus der Verpflichtung der Verwaltung mit den Steuermitteln sparsam umzugehen,
wird man bei Planungen weiterhin genau zwischen architektonischen
Modeerscheinungen und soliden energetischen Konzepten unterscheiden müssen.
Der Freistaat Sachsen wird sich aber auch in Zukunft zu seiner baukulturellen
Vorbildrolle bekennen. Weiterhin wird die Staatliche Hochbauverwaltung für die
Bürger hochwertige öffentliche Gebäude in einer anspruchsvollen Architektursprache
erstellen. Dazu können auch großflächige Verglasungen gehören, die aufgrund ihrer
räumlichen Qualität nach wie vor ihre Berechtigung haben. Anhand der Beispiele
sieht man, wie man diese auch energetisch richtig einsetzen kann.
Ästhetik und Energieeffizienz im Staatlichen Hochbau können aber nur dann zu einer
Einheit zusammengeführt werden, wenn der Staat Schritt hält mit den aktuellen
Entwicklungen der Bautechnik. Die Erfahrungen bei den künftigen Pilotvorhaben,
z.B. auf dem Gebiet des Passivhausbaus sind daher so wichtig. Die gemeinsamen
Projekte zwischen der Architektenschaft und der Staatlichen Hochbauverwaltung
mögen auch künftig für alle Seiten Gewinn bringen: Der Baukultur, der Umwelt und langfristig - auch dem Staatshaushalt.
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Abbildungsnachweis
Abb. 1:
Abb. 2:
Abb. 3,4:
(Deckblatt) Freistaat Sachsen
Freistaat Sachsen
Prof. Dr. Klaus W. Liersch, Normen Langner: „Wirtschaftlichkeit von
Wärmeschutzmaßnahmen“ in BundesBauBlatt 05/2004
Abb. 5:
Kaye Geipel, bauwelt 3/2003
Abb. 6:
Marte.Marte Architekten in bauwelt 35/2003
Abb. 7:
Marte.Marte Architekten in bauwelt 35/2003
Abb. 8:
Kaye Geipel, bauwelt 3/2003
Grafik: Marcus van Reimersdahl in: Referendararbeit: „Neue Techniken
energiesparender
Fassaden
im
Bürohausbau
und
ihre
Anwendungsmöglichkeiten bei der Umnutzung von alter Bausubstanz“,
Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern,
München 1997
Abb. 9:
wettbewerbe aktuell 12/2003
Abb. 10:
wettbewerbe aktuell 12/2003
Abb. 11:
wettbewerbe aktuell 12/2003
Abb. 12:
wettbewerbe aktuell 12/2002
Abb. 13:
wettbewerbe aktuell 12/2002
Abb. 14:
wettbewerbe aktuell 2/2003
Abb. 15:
wettbewerbe aktuell 3/2004
Abb. 16:
henn architekten, Berlin, Grafik: Oswalt, Philipp: Wohltemperierte
Architektur, Neue Techniken energiesparenden Bauens, Heidelberg:
Verlag C.F. Müller
Abb. 17:
henn architekten, Berlin
Abb. 18:
Freistaat Sachsen
Abb. 19:
Freistaat Sachsen
Abb. 20:
Freistaat Sachsen
Abb. 21:
Freistaat Sachsen
Abb. 22:
bauwelt 18/2004
Abb. 23:
bauwelt 42/2003
Abb. 24:
bauwelt 42/2004
Abb. 25:
Freistaat Sachsen
Abb. 26,27: Maedebach, Redeleit & Partner
Abb. 28:
Freistaat Sachsen
Abb. 29:
Freistaat Sachsen
Abb. 30:
bauwelt 19-20/2003
Abb. 31:
bauwelt 19-20/2003
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