Umweltberatung Für Erna & Hans Muster Prachtstrasse 10, 8000 Musterstatt, Kanton Zürich Dieses Dokument ist die Grundlage Eurer Umweltberatung. Darin befindet sich die Auswertung der Bestandesaufnahme, Möglichkeiten zur Optimierung, Kosten & Nutzenanalyse und viele Tipps & Tricks für den Alltag. – Grün bedeutet, diese Massnahme habt Ihr erfolgreich umgesetzt. – Rot markierte Massnahmen ist Euch empfohlen zur Umsetzung. – Blau markiert sind optionale, nicht so notwendige Massnahmen. – Grau gefärbt ist was für Euch nicht dirket umsetzbar ist. Lest das Dokument durch und kreuzt an, was Ihr umsetzen wollt. Natürlich könnt Ihr nicht sofort alles umsetzen. Sucht Euch deshalb von ­jedem Thema einige der Tipps aus. Das Umgesetzte markieren Ihr. Vierteljährlich diskutieren wir, was Ihr umgesetzt habt. Dann wird das ­Dokument aktualisiert und mit neuen Tipps ergänzt. Bei jedem Update wird Euer Dokument also «Grüner». In der PDF-Version des Dokuments sind die meisten www-Adressen verlinkt. Inhalt Unser ökologischer Fussabdruck 2 Gebäudeisolation4 Wärme8 Elektrische Energie 13 Wasser16 Wohnen & Haushalt 19 Büro & Arbeitsplatz 21 Garten & Biodiversität 22 Ernährung & Gesundheit 25 Konsum26 Mobilität27 Freizeit & Ferien 29 Investments & Spenden 30 Bildung31 Unser ökologischer Fussabdruck Der globale ökologische Fussabdruck Was bedeutet der ökologische Fussabdruck? Der ökologische Fußabdruck wurde Anfang der 90er entwickelt. Wie viel Fläche beanspruchen wir? Wie viel haben wir zur Verfügung? Der „Footprint“ vermittelt ein Bild vom Ressourcenverbrauch durch uns Menschen und macht die ökologischen Grenzen der Erde deutlich. Wie wird der Footprint berechnet? Alle Dinge im alltäglichen Leben wie Essen, Wohnen, Mobilität sind mit Ressourcenverbrauch verbunden. Dieser wird in Fläche umgerechnet: für den Anbau von Lebensund Futtermitteln, die Entnahme von Rohstoffen, die Energiegewinnung, die Versiegelung von Flächen für Wohnen, Straßen und andere Infrastrukturen. Ebenso braucht die Natur Ressourcen, um unsere Abfälle und Emissionen abzubauen, z. B. die Treibhausgase. Der CO2-Ausstoß wird im „Footprint“ über die Wälder, die benötigt würden, um die CO2-Emmissionen wieder zu binden, berechnet – Stichwort „Klimaneutralität“. Die Produktivität der Industrienationen entsteht durch den Bezug der Ressourcen der Entwicklungsländer. Diese Produktivität steht im direkten Verhältnis zur Umweltbelastung. Industrieländer Entwicklungsländer 80% 22% 70% 59% 20% 78% 30% 41% Welteinkommen Weltbevölkerung Energieverbrauch Nahrungsmittelproduktion 84% 76% 43% 23% 16% 24% 57% 77% Industrieproduktion Gesamtexporte Rohstoffexporte Erdölvorräte Was gibt uns die Erde? Dem Umweltverbrauch steht die begrenzte Fähigkeit der Erde gegenüber, dauerhaft Güter zur Verfügung zu stellen. Man spricht von der Biokapazität einer Region, eines Landes oder der Erde insgesamt. Zur Biokapazität zählen fruchtbare Böden, Wälder, Wasser und andere Rohstoffe. Wird diese überschritten, gerät das Ökosystem Erde aus der Balance. Ökologischer Fussabdruck der Schweiz 2009 Der Fussabdruck der Schweiz ist mehr als viermal so gross wie ihre Biokapazität. Er misst derzeit 5,6 globale Hektaren (gha) pro Person. Die Biokapazität unseres Landes beträgt indes bloss 1,3 gha pro Kopf. Seit Ende der 60er-Jahre ist der Fussabdruck der Schweiz grösser als die ihr zustehende Biokapazität. Die Hauptursache für den grossen Fussabdruck ist der Energieverbrauch, dieser macht fast drei Viertel des ökologischen Fussabdrucks aus. Der ökologische Fussabdruck misst den Verbrauch von natürlichen Ressourcen und rechnet ihn in produktive Flächeneinheiten (globale Hektaren) um. Schweiz Gesamte Produktive Fläche = gha (globale Hektare) Anzahl Bevölkerung Ökologischer Fussabdruck der Menschheit 2009 Die Erde bräuchte 1,3 Jahre um sich zu erholen, das heisst wir l­eben von den Reserven. Wenn wir so weiter machen brauchen wir im Jahr 2050 200 % mehr globale Hektaren als jetzt. Ø Erde 2,7 gha (Tendez steigend) Ø produktive Fläche pro Person (ohne Atom) 2,0 gha (Tendez sinkend) (Qualität der Fläche nimmt ab, weniger Produktivität) Ökologischer Fussabdruck der Industrienationen vs. Rest der Welt 2009 Hocheinkommensländer Mitteleinkommensländer Niedrigeinkommensländer 6,4 gha 2,2 gha 1,0 gha USA 9,6 gha Seite 2 Umweltberatung für Erna & Hans Muster – Bericht – V1 5,6 gha Das globale Lösungskonzept: Nachhaltige Entwicklung mittels Agenda 21 Das systemisches Konzept der nachhaltigen Entwicklung sorgt dafür, dass ökologische, ökonomische und soziale Ziele langfristig nicht auf Kosten der anderen Ziele erreicht werden dürfen. Eine Ballance aller Interessen. 1992 wurde am ersten Erdgipfel in Rio die Problematik des globalen Ressourcenverbrauchs diskutiert und die nachhaltige Entwicklung als Instrument zur ausgeglichen Ökobilanz ernennt. Die damals ausgearbeitete Agenda 21 ist der Leitfaden zur nachhaltigen Entwicklung aller Staaten bis auf Gemeindeebende. Bemühungen um Nachhaltigkeit in der Schweiz ·· Lokale Agenda 21: Nachhaltiger Leitfaden für Gemeinden ·· Umweltschutz ·· 2000 Watt Gesellschaft Bemühen auf Privater Ebene Um beim globalen Bemühen um eine nachhaltigere Lebensweise mitzuhelfen, können wir alle unseren persönlichen Fussabdruck verbessern. Von der einfachen Veränderung von Gewohnheiten, über den Verzicht auf Unwichtiges, bis zur selbstlosen Investition in Umweltfreundliche Technologien gibt es eine rieseige Bandbreite von Massnahmen die allen zur Verfügung steht. Diese Umweltberatung sollte diese Möglichkeiten aufzeigen und ­somit das persönliche Engangement anstossen und vereinfachen. Euer Ressourcen Verbrauch Verbrauch Wärme Energie (Heizung & Warmwasser) der letzten drei Jahre Sparpotential Kosten Verbrauch Energiekennzahl Liter/m² Heizleistung CO2-Ausstoss 2600.–/Jahr 27 000 kWh/J 158 kWh/m² 14,8 6,5 kW 6 Tonnen C02 Kurzfristig: 20 % Langfristig: 40 % Verbrauch Elektrizität der letzten drei Jahre Kosten Verbrauch CH Durchschnitt Sparpotential 1500.–/Jahr ca. 7000 kWh/J 6500 kWh/J Kurzfristig: 20 % Langfristig: 40 % Verbrauch Wasser der letzten drei Jahre Kosten Verbrauch Pro Kopf CH Durchschnitt pro Kopf Sparpotential 438.–/Jahr 140 m³/Jahr 194 Liter/Tag 160 Liter/Tag Kurzfristig: 42 % Langfristig: 40 % Abwaser der letzten drei Jahre Kosten VerbrauchSparpotential 165.–/Jahr 140 m³/J Kurzfristig: 20 % Langfristig: 40 % Abfallmenge der letzten drei Jahre Kosten VerbrauchSparpotential ???/Jahr ??? m³/J Kurzfristig: ? % Langfristig: ? % Total Ressourcen Kosten Energie Wasser & Abwasser 4700.–/Jahr 34000 kWh/Jahr 140 kWh/m³ Sparpotential Kurzfristig Langfristig Wärme 20 % 5000 kWh 500.– 40 % 10 000 kWh 1000.– Elektrizität 20 % 4700 kWh 300.– 40 % 9500 kWh 750.– Wasser & Abwasser Total jährlich: 20 % 28 m³ 120.– 900.– 40 % 55 m³ 240.– 2000.– Michael Kistler Umweltberatungen – Sennenrainstrasse 6 – 8712 Stäfa – 078 894 22 34 – [email protected] Seite 3 Gebäudeisolation Beurteilung Eures Gebäudes Grundlagen Ist-Zustand Das Einfamilienhaus aus den 20er Jahren erweist eine solide diffundierende (luft- / feuchtigkeitsdurchlässige) Bausubstanz. Beim Gebäude lässt sich am effektivsten Strom- & Heizkosten sparen. Durch die Sanierung verbessert sich der Wohnkomfort spürbar und durch der geringere Energieverbrauch schont Umwelt und Ressourcen. Die Sanierung von Fassade, Dach und Fenster ist am effekivsten, aber mit hohen Kosten verbunden. Trotzdem lohnt sich Dämmung auf lange Sicht. Die Dämmung der Kellerdecke und des Estrichs ist eine der effektivsten Massnahmen, die man einfach, schnell und günstig selber machen kann. Werden alle Gebäudeteile berücksichtigt, kann eine Einsparung bis 50 % erreicht werden, was sich auf die Heiz -und Stromkosten auswirkt. Zur Wertsteigerung des Gebäudes kommt eine erhöhte Wohnqualität; angenehme Temperaturen, keine Luftzüge und weniger Feuchtigkeitsprobleme. Daten Heizkosten letzte 3 Jahre 27 000 kWh = 2600.–/Jahr Problemzonen ·· Durch den Einbau des Bad / Sauna im Keller bestehen dort Wärmeunterschiede, drei «Klima». ·· Die unbeheizte Küche ist unangenhem und beschert Heizverluste. ·· Der Estrich ist istoliert, die Beheizung ist im Winter aber nicht nötig. Fazit Das Gebäude hat keine eindeutige Isolationshülle. Grosse Wärmebrücken verschlechtern die Energiebilanz. Grundlegende Massnahmen Wenn dem Gebäude eine klar abgegrenzte Isolationshülle verpasst wird, kann bis zu 60% Heizkosten gespart werden. ·· Kellerdeckenisolation ·· Türen zu Kalträumen dämmen ·· Treppenhaus isolieren ·· Heizkörper in Küche einbauen ·· Wenn Estrich nicht bewohnbar sein soll: Dachbodenisolation ·· Fenster und Fassade in Etapen erneuern Schrittweise Sanierung Kann das Haus nicht auf einmal total saniert werden, bietet sich eine Sanierung in Schritten an. Dabei können die Kosten auf ·· Steuern: Fassade / Fenster / Dachsanierun- Gebäudepotential Energetisch Euer Gebäute hat ein Sparpotential ca 60% Komfort Zusätzliche Isolation würde die Wärmesituation in der Küche und generell im Haus verbessern. Kühle Zugluft wird vermieden. Finanziell ·· Durch die Sanierung investiert Ihr in Euer Vermögen. Der Wert des Gebäudes wird erhalten und kann sich steigern ·· Bei einer Gesamtsanierung könnt Ihr jährlich bis 60% Heizkosten sparen. Auch Eure Stromkosten sinken. Seite 4 gen könnte Ihr vollumfänglich vom Einkommen abzogen werden. Kellerdecke / Estrichboden mit dem Steueramt abklären. ·· Das Nationale Gebäudeprogramm unterstütz Massnahmen zur Gebäudesanierung. Eingabe unbedingt vor der ­Sanierung tätigen, sonst keine Kostengutsprechung! ·· Stärkerer Dämmwert wird von stärker subventioniert. Umwelt Durch die Isolationsmassnahmen wird der Energieverbrauch Eures Hauses reduziert: ·· Weniger Ressourcenverbrauch: Gas ist wie Öl nicht erneuerbar. ·· Verbesserte C02 Bilanz: Bis 60%: statt 6 Tonnen 4 Tonnen C02-Ausstoss Umweltberatung für Erna & Hans Muster – Bericht – V1 mehrere Jahre verteilt werden und trotzdem wird von den umgesetzten Massnahmen profitiert. Dabei können gewisse Massnahmen kombiniert werden, zum Beispiel ein Fassadenteil und deren Fenster gleichzeitig ersetzen. Fördergelder Das Gebäudeprogramm unterstützt die Sanierung von Einzelbauteilen, wenn der Förderbeitrag mindestens 1000.– Franken beträgt. Wichtig: Die Fördergelder müssen vor der Sanierung angegeben werden. Steuererleichterung Bei den Steuern können wertvermehrende Aufwendungen abgezogen werden. Kosten Gesamtsanierung Fördergelder Steuerabzug Nettokosten: ca. 160 000.– ca. 20 000.– ca 30 000.– ca. 110 000.– Empfehlung: Die komplexe Situation dieses Hauses mit Warm / Kalträumen sollte ein Isolationsfachmann näher beurteilen. Der Umsetzungsprozess ·· Wenn Ihr eine Massnahme umsetzen wollt, markiert Ihr das erst der drei ­Kästlein in der Spalte an. Damit könnt Ihr Euch merken, was Ihr anwenden wollt. ·· Habt Ihr diese Massnahme ganz oder teilweise umgesetzt, könnt Ihr es Möchten wir umsetzen Teilweise umgesetzt Vollständig umgesetzt Gebäude ­ iederum markieren. Diese Infos werden werden beim Update des w ­Dokumentes verwendet. Detailanalyse Eures Hauses Die folgenden Empfehlungen wurden anhand der Besichtigung und Datenerhebung Eures Hauses erstellt. Die Reihenfolge entspricht den dringensten, einfachsten und kostengünstigsten Massnahmen um die dringendsten Mängel zu beheben. Details zu den Massnamen findet Ihr unter «Die effizientesten Massnahmen zur Gebäudedämmung». Ist-Zustand ·· Haustüre, Türe zum Keller / Wintergerten sind nicht optimal dicht. Beurteilung ·· Türen die in unbeheizte Räume oder nach aussen führen sollten unbedingt isoliert werden. Massnahmen ·· Neue, dichtere Türen einbauen ·· vom Schreiner Dichtungsprofil einfäsen oder montieren lassen ·· Mit Gummidichtungen aus dem Baumarkt abdichten (Tesa) Keller ·· Beheizter Raum im Keller (Bad) ·· Waschküche mit defektem Heizkörper ·· Feuchte beim Tiefkühler ·· Kleiner Keller mit «anderem, kaltem Klima» ·· Radon Belastung «Mittel» ·· Das beheizte Bad im Keller bedeutet Wärmebrücken ·· Drei verschiedene Klima im ­ganzen Keller ·· Ungenügende Isolation Wohnräume ·· Die Wohnräume sind auf zwei ­Etagen verteilt. ·· Die Küche ist ungeheizt. ·· Unbeheizte Küche ist im Winter unbehalglich. ·· Ensprechend fliesst Wärme aus dem Haus hier ab. Mit Fachperson besprechen! ·· Türe zum Bad dichten ·· Treppenaufgang zum Erdgeschoss isolieren, Türen, Treppe ·· Decke dämmen, besonders in der Waschküche ·· Feuchtigkeitsproblem besprechen ·· Durch die Kellerdecknisolation wird die Küche wärmer. ·· Beim Heizungsneubau einen Heizköper einbauen lassen. Treppenhaus ·· ist gegen den Keller und Estrich nicht isoliert. ·· Hier fliesst Wärme ab zu den unbeheizten Räumen ·· Türen dichten ·· Wände zum Keller / Dach dämmen Windfang ­Eingang ·· Überdachter Eingang ·· Offen zum Garten ·· Unsioliert ·· Eingang mit Vordach ein kleines Häuschen machen, das als geschlossener Windfang dient und perfekt isoliert werden kann. ·· Winfang Türe dämmen ·· Wände & Dach dämmen Estrich ·· Ausgebaut, nur ein Heizkörper ·· im Winter «kalt» ·· Estrichboden nicht isoliert. ·· Trotz Dachdämmung Wärmeabfluss ·· Schlecht heizbar ·· Falls der Estrich im Winter bewohnbar sein soll: Heizköper einbau prüfen. Sonst Dachboden isolieren: Eventuell Ausflocken lassen Dach ·· Komplexes, geziegeltes Wölbdach ·· Innensisolation nicht einsehbar, ca 20 cm ·· Dach sollte genügend gedämmt sein, bis zur nächsten Dachsanierung. Dann Aussendämmung statt Innendämmung. ·· Prüfen, wie stark die Isolation ist. Fenster ·· Fenster aus den 90er, Doppelverglasung, Fensterlaibungen ·· Die Fenster haben einen mittleren Isolationswert ·· Neue Fenster sind erst in 10 Jahren nötig. Fassade ·· Diffundierend = luftdurchlässige Bauweise ·· Nicht isoliert ·· Eine Fassadendämmung wäre sicher nützlich, um den Energiewert zu verbessern. ·· Wenn Fenster gemacht werden, auch Fassade machen. Eventuell in Etapen Türen Optimierung Komfort Wärmeres Haus, kein Zug Sparen 5 % Heizkosten ~150.–/Jahr Kosten* Neue Türen: 5000.–, Profilmontage: 400.–, Tesaprofil: 100.– Fördergelder, Steuerabzüge* In Kombination mit anderen Massnahmen Komfort Wärmerer Weg ins Bad, wärmere Küche, weniger Zugluft Sparen 5% Heizkosten ~150.–/Jahr Kosten* 1500.– bis 6000.–, je nach Eigenleistung Fördergelder, Steuerabzüge* 1000.– bis 3000.– ·· Dokumentation: Kellerdecke ·· Belastung durch Radon ·· Fachpersonen: Isolationsprofi, Heizungsmonteur Komfort Wärmere Küche Sparen 5% Heizkosten ~150.–/Jahr Kosten* Heizungsmonteur fragen Fördergelder, Steuerabzüge* Bei Kellerdeckenisolation möglich ·· Dokumentation: Kellerdecke ·· Fachpersonen: Isolationsprofi, Heizungsmonteur Komfort Wärmeres Haus, kein Zug Sparen 5% Heizkosten ~150.–/Jahr Kosten* 700.– bis 1500.– Fördergelder, Steuerabzüge* ev. in Kombination mit anderen Massnahmen Komfort Warmer Eingangsbereich, weniger Zugluft Sparen 5% Heizkosten ~150.–/Jahr Kosten* 700.– bis 1500.– Fördergelder, Steuerabzüge* ev. in Kombination mit anderen Massnahmen Komfort Bewohnbarer Estrich Sparen Dachbodenisolation: 10% Heizkosten ~250.–/Jahr Kosten* 5000.– bis 10 000.–, je nach Eigenleistung Fördergelder, Steuerabzüge* 2000.– bis 4000.– Komfort Wärmeres Haus & Estrich Sparen 10% Heizkosten ~250.–/Jahr Kosten* Dachsanierung 50 000 Fördergelder, Steuerabzüge* je nach Dämmwert: 15 000.– bis 15 000.– Komfort Wärmeres Haus, kein Zug Sparen 10% Heizkosten ~250.–/Jahr Kosten* 25 000.– bis 30 000.– Fördergelder, Steuerabzüge* je nach Dämmwert 6000.– bis 8000.– ·· Dokumentation: Türen ·· Fachpersonen: Schreiner, Gebäudeisolationsprofi Komfort Wärmeres Haus, kein Zug Sparen 20% Heizkosten ~500.–/Jahr Kosten* Hinterlüftete Fassade: 70 000.–, Kompaktfassade: 50 000.– Fördergelder, Steuerabzüge* Hinterlüftete Fassade: 24 000.– Kompaktfassade: 15 000.– Infos Dokumentation: Türen Produkt: Tesamoll ­Klebeprofile Fachperson: Schreiner ·· Dokumentation: Türen ·· Fachpersonen: Schreiner, Gebäudeisolationsprofi ·· Dokumentation: Kellerdecke ·· Fachpersonen: Isolationsprofi, Heizungsmonteur ·· Dokumentation: Dach ·· Dokumentation: Fenster ·· http://www.beobachter.ch/wohnen/ bauen-renovieren/artikel/fenster_diesind-ja-nicht-ganzdicht/ ·· Dokumentation: Fassade ·· Fachpersonen: Gebäudeisolationsprofi * B rutto = Kosten ohne Abzüge. Netto = Abzüglich Fördergelder und Steuerabzüge (Annahme 19 % der Bruttosumme). Zahlen ohne Gewähr. Erst eine Offerte kann verbindliche Angaben machen und die Fördergeld-/Steuerabzüge berechnet werden. Michael Kistler Umweltberatungen – Sennenrainstrasse 6 – 8712 Stäfa – 078 894 22 34 – [email protected] Seite 5 Gebäude Die effizientesten Massnahmen zur Gebäudedämmung Die folgenden Massnahmen erkläutern alle möglichen Massnahmen zur Besseren Wärmedämmung eines Gebäudes. Die einfachsten und günstigsten Massnahmen sind hier zu Beginn aufgeführt. Massnahme Türen isloieren Info Undichte Haustüre und Türen zu unbeheizten Räumen lassen Wärme austreten und Zugluft sorgt für Unbehaglichkeit. Technik ·· Sofortmassnahme: Profile in den Türfalz kleben ·· Alte Türen durch neue Isolierte ersetzen. ·· Vom Schreiner ein Profil einfräsen und mit Gummidichtung versehen lassen. Nutzen Komfort ·· Weniger Zugluft ·· wärmeres Haus Sparen 5–10 % Heizenergie Kellerdecke ­dämmen In älteren Häusern sind Keller­geschosse in der Regel nicht isoliert und beheizt. Mindestens 10–16 cm sollte die Isolations­dicke sein. Die Arbeiten kann selbst ausgführt werden. Es sollte auf die Diffusionsart des Gebäudes geachtet werden und das baubiologisch richtige Isolations­material verwendet werden ·· Isolations­platten werden mit Dübeln oder mit Spezial­kleber befestigt. ·· Isolationsmaterial wird eingeleg und mit Platten abgedeckt Komfort ·· Weniger Zugluft ·· Warme Füsse ·· Wärmeres Haus Sparen 5–10 % Heizenergie Estrichboden ­dämmen Ist der Estrich weder beheizt noch isoliert, kann der Estrichboden isoliert werden. Die Arbeiten kann auch ein Heimwerker tätigen. Es sollte auf die Diffusionsart des ­Gebäudes geachtet werden und das baubiologisch richtige Isolationmaterial verwendet werden. ·· Ausflocken von Hohlräumen ·· Isolationsschicht wird auf dem Estrich­ boden gelegt. Darüber wird ein neuer Boden aus Holzwerkstoff­platten verlegt. Komfort ·· Weniger Zugluft ·· wärmeres Haus Wände, Decken oder Böden gegen unbeheizte Räume wie Waschküchen oder ­Kellertreppen führen zu Wärmeverlust und Zugluft. Kann oft auch selber gemacht werden. ·· Ausflocken von Hohlräumen ·· 20 cm Isolationsschicht wird wenn möglich im kalten Raum angebracht, mit Dampfbremse und Dämmplatten Fenster ersetzen Rund 13 % der Heizenergie gehen durch alte und undichte Fenster ohne Gummidichtung verloren. Der Ersatz der Fenster kann mit der Fassadenrenvoation kombiniert werden. Beim Einbau neuer Fenster auf die Brüstung achten! Komfort ·· Weniger Zugluft ·· wärmeres Haus Sparen 13% Heizenergie Dachisolation Durch das ungedämmte Dach entweicht bis zu 17% Heizenergie. Bei der Sanierung kann gleich der Dachstock ausgebaut oder eine Solaranlage montiert werden. ·· Sofortmassnahme: Profile in den Fensterfalz kleben ·· Doppelverglasung U-Wert: 1.4 bis 1.8 W/m² K (16.8 bis 21,4 l Öl/m²) ·· Dreifachverglasung: U-Wert bis 0.64 W/ m² K (8,4 l Öl/m²) ·· Neue Fenster nicht innen ansetzten. ·· Bauphysikalisch richtig ist Dämmen auf der Aussenseite. Dazu muss das Dach abgedeckt werden. ·· Innendämmung ist heikel. Es braucht eine besonders sorgfältige Planung, auch die Ausführung muss perfekt sein. Fassaden Isolation Die Fassadendämmung ist die Effektivste aber auch aufwändigste Dämmung. Dennoch amortisieren sich die Kosten und der gewonnene Komfort ist es Wert. ·· Kompaktfassade: Dabei werden die Dämmplatten auf das bestehende Mauerwerk geklebt und je nach vorhandenem Untergrundmechanisch fixiert. Dieses System ist ideal,wenn Ihr Haus nach der Renovation nicht völlig anders, sondern einfach wieder wie neu aussehen soll. ·· Hinterlüftete Fassade besteht aus drei Schichten: der bestehenden Mauer, Komfort Weniger Zugluft, wärmeres Haus Isolation unbeheizter Räume Lüftung Balkone & ­Vordächer Seite 6 Sparen 15 % Heizenergie ·· Komfort Weniger Zugluft ·· wärmeres Haus Sparen je nach dem bis 10 % Heizenergie Eine Komfortlüftung erhöht die Behaglichkeit und eine permanent konstant gute Luftqualität, weil automatisch frische Luft zugeführt und die verbrauchte Luft samt Gerüchen, Schadstoffen und Dämpfen automatisch abgeführt wird. Eine Lüftung spart mehr Energie, als sie verbraucht. Das Lüftungsgerät wird im Keller aufgestellt, die Rohre in Wand und Decke angebracht. Absaugung der Luft in den Feuchträumen Küche & Bad, Austritt der Luft in den Wohnräumen. Ein zusätzlicher Pollenfiltet bietet Schutz für Allergiker. Vorstehende Betonplatten von Balkonen und Vordächern wirken im Winter wie Kühlrippen. Isolieren kann man sie nicht. Absägen und neu machen! Und aus dem Vordach über der Haustüre können Sie ein kleines Häuschen machen, das als geschlossener ·· Vorstehende Gebäudeteile «absägen» und Freistehend machen. ·· Vordächer können mit Isolationsfenster, Wand-, Decken- & Bodenisolation Gedämmt werden.Vordächer können mit Isolationsfenster, Wand-, Decken- & Bodenisolation Gedämmt werden. Komfort ·· Raumgewinn durch Ausbau ·· wärmeres Haus Sparen 17 % Heizenergie Sparen 25 % Heizenergie Komfort Weniger Zugluft, wärmeres Haus Sparen Gute Anlagen entnehmen der Abluft über 80 % Wärme, heizen damit die Zuluft auf und sparen so Heizkosten. Komfort Weniger Zugluft, wärmeres Haus Sparen 5–10 % Heizenergie Umweltberatung für Erna & Hans Muster – Bericht – V1 Finanzielles Kosten* ·· Neue Türe ca 5000.– ·· Profile einkleben 20.–/5 m Fördergelder ·· Dämmung gegen ­Aussenklima 40.–/m² Kosten* ·· Dampfbremse, ­Isolation & Dämm­platten 140.-/m² ·· Selber machen 60.-/m² Fördergelder Dämmung gegen unbeheizte Räume oder gegen Erdrecih tiefer als 2 Meter 15.–/m² Kosten ·· Dampfbremse, ­Isolation & Dämm­platten 140.-/m² ·· Selber machen 60.–/m² Fördergelder ·· Dämmung gegen Aussenklima 40.–/m² Kosten ·· Dampfbremse, ­Isolation & Dämm­platten 140.-/m² ·· Selber machen 60.–/m² Fördergelder Dämmung gegen unbeheizte Räume oder gegen Erdrecih tiefer als 2 Meter 15.–/m² Kosten ·· 2fach Verglasung 800.-/m² ·· 3fach Verglasung 900.-/m² Fördergelder U-Wert < 0.70 W/m² K = 70.-/ m² Infos Dokumentation: Türen Produkt: Tesamoll ­Klebeprofile Fachperson: Schreiner Kosten ·· Dach, Unterboden und 20cm Isolation 350.-/m² Fördergelder Dämmung gegen­Aussenklima 40.–/m² Kosten Dämmstärke ca 20cm ·· Hinterlüftete Fassade 300350.-/m² ·· Kompaktfassade 200–250.-/m² Fördergelder Dämmung gegen ­Aussenklima oder ­gegen Erdrecih bis 2 Meter40.–/m² Kosten Komfortlüftung ca. 20 000.– Dokumentation: Dach Fachperson: Dachdecker Fördergelder Je nach Kanton. Kosten Fördergelder Dämmung gegen ­Aussenklima oder ­gegen Erdrecih bis 2 Meter40.–/m² Dokumentation: Kellerdecke Fachperson: Baubiologe Dokumentation: Estrichboden Fachperson: Baubiologe Dokumentation: Fenster Produkt: Tesamoll ­Klebeprofile ·· Dokumentation: Fassade ·· Fachpersonen: Gebäudeisolationsprofi Dokumentation: «Lüftung» Gebäude Weitere Massnahmen, Tipps und Tricks für Euer Gebäude Massnahme Temperatur & Feuchtigkeit messen Info Optimal sind Temperaturen von 18–20 Grad, und 30-60 % Luftfeuchtigkeit. Ist die feuchtigikeit zu hoch, 5 min Stosslüften. Technik Messen Sie Temperatur & Feuchtigkeit in allen Räumen mittels Thermo- & Hydrometer. Nutzen ·· Kenntniss über Wärme- & Feuchtesituation der Räume ·· Räume gezielter beheizen Schimmel in Wohnräumen vorbeugen Schimmel ist die Folge zu hoher Luftfeuchtigkeit. Durch regelmässiges Stosslüften nimmt die Feuchigkeit ab. Schimmelpilz kann gesundheistschädigend sein. Mindestens 1x täglich max. 5 min. Stosslüften. Feuchtigkeits- und Sauerstoffaustausch. Kein Dauerlüften. Gekippte Fenster wirken kontraproduktiv. ·· Keine hässlichen Schimmelflecken und ekliger Geruch ·· Gesünderes Wohnen Feng Shui Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung, die durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume erreicht werden soll. Wasseradern und Wasserquellen sollen die Lebensqualität beeinflussen Analyse Ihres Gebäudes und Einrichtung in Bezug des Flusses der Chi-Energie ·· Kenntniss der energetischen Stärken und Schwächen ·· Spürbare Verbessrung des Raum-/Wohngefühls ·· Kenntniss der energetischen Stärken und Schwächen Ihres Grudnstücks und Gebäudes ·· Kenntniss der energetischen Stärken und Schwächen ·· Bewussteres leben mit der Landschaft Radiästhetische Untersuchung Geomantische Analyse Geomantie ist das Erkennen und Erspüren von Energien in Raum und Landschaft und damit die Grundlage für ein harmonisches und gesundes Wohnen und Leben. ·· Auffinden von Wasseradern und Wasserquellen mittels Pendel oder Wünschelruten ·· Analyse der Einbettung Ihres Grundstück und Gebäudes in die Landschaft ·· Analyse des energetisches Potentials von Grundstücken und Gebäuden Finanzielles Elektronische Messgeräte sind genauer als Mechanische. Erhältlich ab 15.–. Frühzeitiges Reagieren auf Schimmel deckt Feuchtigkeitsprobleme auf und verhindert teure Schäden an der Bausubstanz. Kosten ? Infos Dokumentation: Lüfung Kosten ? Kosten ? Sanierung nach Minergie-Standard MINERGIE ist ein klar definierter Qualitätsstandard und umfasst die Gebäudehülle, die Wärmeerzeugung für Heizung und Warmwasser sowie die Lüftung. Der Standard gibt Käufern und Bauherren die Sicherheit, ein gutes Kosten/Nutzen-Verhältnis zu erreichen, und verhilft ihnen zu mehr Wohnkomfort. Zudem vereinfacht das Label MINERGIE die Kommunikation zwischen Bauherr und Planern Architekt, Ingenieure. Minergie-Anforderung an das Gebäude ·· Erneuerbare Energien: empfohlen ·· Heizwärmebedarf: 80 % SIA-Grenzwert ·· Luftdichtigkeit: gut ·· Wärmedämmung: 15 cm bis 20 cm ·· Wärmeschutzverglasung: zweifach ·· Wärmeverteilung: übliche Verteilung ·· A-Haushaltsgeräte: empfohlen ·· Komfortlüftung: erforderlich ·· Wärmeleistungsbedarf: keine Anforderungen ·· Gewichtete Energiekennzahl: 42 kWh/m²a (Wohnbauten) Informationen & Links zum Thema Datensammlung Experten Allgemeine Links ·· Alle Dokumentationen zu diesem Thema: ·· Energieberatung: ·· Energieberatungsstelle Regionalwerke AG ·· Kantonale Fördergelder: www.ag.ch ·· Förderprogramme: www.energiefranken. www.ambossma.ch/Umweltberatung/ gebaeude/ Baden, 056 200 22 89, efs@regionalwerke. ch (150.–) ·· Gebäudeenergieausweis: www.geak.ch (450.–) ch ·· Gebäudeerneuerung und Beurteilung des Energieverbrauchs, Infomaterial: www.bau-schlau.ch ·· Gebäudeprogramm der Stiftung Klimarappen: www.gebäudeprogramm.ch Michael Kistler Umweltberatungen – Sennenrainstrasse 6 – 8712 Stäfa – 078 894 22 34 – [email protected] Seite 7 Wärme Beurteilung Ihres Gebäudes 42 A 60 80 110 150 B C D E 200 F G Ihr Geb äude kWh/m2,a Ist-Zustand Die Gasheizung wurde Herbst 2010 durch eine neue ersetzt. Das Brauchwasser wird neu mit Gas erwärmt. Grundlagen Energietäger Um Wärme zu erzeugen braucht es Energieträger. Es wird unterschieden in erneuerbare und nicht erneuerbare Energien. Erneuerbare Energien sind unerschöpflich vorhanden oder wachsen nach: Holz, Biomasse, Sonnenenergie, Wasser, Wind, Erdwärme. Nicht erneuerbare Energien sind über Jahrmilionen Entstanden und nur in begrenzten Mengen vorhanden: Öl, Gas, Braunkohle, Uran. Der Ölpeak Daten (letzte 3 Jahre) Heizen 27 000 kWh Treibhauseffekt 6000 kg CO2 Energiekennzahl 158 kWh Benötigte Heizleistung 6,5 kW 2600.– 14,8 Liter Fazit Die neue Gasheizung und Warmwasseranlage sollte den Energieverbrauch deutlich senken. Massnahmen zur besseren Dämmung des Hauses verbessern die Energiebilanz. Zur Brauchwassererwärmung könnte zu einem späteren Zeitpunkt Solartermie installiert werden. Potential Heizkosten­ersparnis Mögliche Massnahmen ·· Heizung optimal einstellen ·· Solarwärme für Brauchwasser. ·· Wärmedämmung am Gebäude Seit den 70er Jahren ist wissenschaftlich erwiesen, das die Ölförderraten, die bisher immer gestiegen sind sinken werden, während die Nachffrage ständig steigt. Der Moment dieses Gipfels ist umstritten: optimistisch zwischen 2020-2030, pessimistisch seit 2009. Auch für Gas und Uran gilt das PeakPrinzip. (www.peakoil.ch) Öl & Gaspreise steigen Dank des tiefen Ölpreises in den 60er Jahren sind Heizungen mit Öl oder Gas am meisten verbreitet. Dazumal kostete das Fass Öl 10 USD. 2010 kostete das Barrel Öl ·· Das Gebäudeprogramm unterstützt Energetisches Potential Bis zu 15% Energie kann mit Solarwärme für Brauchwasser gespart werden. Bis zu 60% Energie kann mit Wärmedämmung am Gebäude (siehe Gebäude) gespart werden. Komfort Die zusätzliche Isolation verbessert die Wärmesituation in der Küche und generell im Haus. Kühle Zugluft wird vermieden. Finanziell ·· Der Kanton Aargau und die Gemeinde Baden unterstützen Solarwärme finanziell. Seite 8 Dämmmassnahmen finanziell Umwelt ·· Der Einsatz von Solarwäre und Wärmedaämmung vermindert den C02-Ausstoss. ·· Die nicht erneuerbare Ressource Erdgas wird geschont. Problematiken Ökologisch: Die Förderung und Raffinierung von Öl und Gas hat katastrophale auswirkungen auf umliegende Natur. Dazu fallen jährlich Millionen Tonnen radioaktiv verseuchter Rückstände an. Die Verbrennung von Öl Wirtschaftlich: Gewinne aus der Ölförderung kommen in den Förderländer oft nicht der Bevölkerung zu gute, sondern korrupten Regierungen und skrupellosen Förderfirmen. Sozial: Um den begehrten Rohstoff werden verdeckte Versorungskriege geführt (Irak). Umstieg zu erneuerbaren Energien Die Investition in eine Holzheizung, Solarwärme, Wärmepumpe ist zwar höher als die konventionellen Öl-/Gasheizungen, aber die Unabhängigkeit von der importierten Energie wird grösser und dem kommenden Preisdruck ausgewichen. Diese Rohstoffe werden in der Region produziert und haben kurze Tran Fördergelder Bund und Kantone fördern Investitionen in Erneuerbare Energien. Wichtig: Die Fördergelder müssen vor der Sanierung angegeben werden. Steuererleichterung Bei den Steuern können wertvermehrende Aufwendungen abgezogen werden. Total Förderbeiträge Nettokosten: Sparen Energiekosten: Sparen CO2: ca 6800.– ca. 8 200.– ca 300.– Jahr ca 1 Tonne pro jahr Empfehlung: ·· Heizung regelmässig optimal einstellen Kosten Kosten Solarwärme Fördergelder Bund Fördergelder Gemeinde Steuererleichterung im Schnitt 70 USD. Die IEA sieht in 25 Jahren einen Ölpreis von über USD 200 und dass ist eine optimistische Einschätzung. ­lassen. ca. 15 000.– ca. 1 500.– ca. 2 500.– ca. 2 800.– Umweltberatung für Erna & Hans Muster – Bericht – V1 ·· An der Wärmedämmung weiterarbeiten ·· Sich über Sonnenkollektoren informieren: www.swisssolar.ch Wärme Alle Heizungsmöglichkeiten für den Heizungsersatz Übersicht der heutigen Wärmelieferanten für Zentralheizung und Brauchwarmwasser. Die Rot gefärbten kommen für Euch in fragen Heizart Solarwärme Pelletheizung Holzschnitzel­ heizung Stückholzheizung Wärmeverbund Wärmepume Erdsonde Wärmepumpe Luft Wärmepumpe Wasser Gas Öl Elektroheizung Beschreibung Reine Solarwärme reicht nur bei Speziellen Passivhäusern für Heizung und Warmwasser. Solarwärme eignet sich hervorragend in Kombination mit konventionellen Heizungen und Brauchwasserwärme. Rahmenbedingungen ·· Besonnte (Dach-)Flächen ·· 2–6m² Kollektoren ·· Installationen Zentralheizungen mit Pellets sind die einfachste Art, ein Gebäude CO2-neutral zu beheizen. Die hohe Energiedichte der Pellets ermöglicht eine platzsparende Lagerung des Brennstoffs. Das macht die Betreiber von Pelletheizungen unabhängig von schwankenden Energiepreisen. Die kleinsten Holzschnitzelfeuerungen weisen eine bis auf 5 kW regelbare Kesselleistung auf und eignen sich damit für grössere Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie für kleinere Gewerbebetriebe. Häufig werden auch benachbarte Gebäude an eine Klein-Schnitzelfeuerung angeschlossen. Der klassische „Spältenkessel“ ist heute noch die gebräuchlichste Art, ein Ein- oder Mehrfamilienhaus mit Holz zu beheizen und kommt dann zum Zug, wenn eine Feuerung im Wohnraum aufgrund von Architektur oder Wärmeleistung nicht in Frage kommt. Höherer Arbeitsaufwand wie bei einer automatischen Pellet-/Schnitzelfeuerung. ·· Pellettank 1,5x grösser wie Öltank ·· Förderschnecke ·· Heizkessel ·· Kaminanlage ·· Wärmeabgabesystem Fernwärme wird in einer zentralen Anlage – Kehricht-, Holzschnitzel-, Verbrennungs-, Kläranlage oder Heizkraftwerk – erzeugt und über ein Rohrleitungsnetz den Kunden zum Heizen und zur Warmwasser-Aufbereitung zugeleitet. Mit 2/3 Umweltwärme plus 1/3 Strom wird geheitzt. Vorteil: Unabhängigkeit, gratis Umweltwärme, gute CO2-Billanz Nachteil: Hohe Investition ·· Wärmeverbund in der Nähe? ·· Leitungen ·· Wärmetauscher ·· Fläche für Erdsondenbohrung ·· Wärmetauscher ·· Bewilligung ·· ohne Ökostrom ist die CO2 Billanz schlecht Mit 2/3 Umweltwärme plus 1/3 Strom wird geheitzt. Vorteil: Unabhängigkeit, gratis Umweltwärme, gute CO2-Billanz Nachteil: Hohe Investition ·· Installation inhaus mit Luftansaug aussen ·· Wärmetauscher ·· ohne Ökostrom ist die CO2 Billanz schlecht Mit 2/3 Umweltwärme plus 1/3 Strom wird geheitzt. Vorteil: Unabhängigkeit, gratis Umweltwärme, gute CO2-Billanz Nachteil: Hohe Investition ·· Passendes Gewässer ·· Wärmetauscher ·· Bewilligung ·· ohne Ökostrom ist die CO2 Billanz schlecht Vorteil; Bestehende Heizung muss nur ersetzt werden, Boiler kann gekoppelt werden. Günstig. Nachteil: Abhängig vom Gaspreis, schlechte CO2-Billanz ·· Gasanschluss ·· Kamin ·· Brenner Kondensierende Ölheizung heizt ·· Tank ·· Kamin ·· Brenner ·· Brennstoffsilo mit Einfüll- und Austragungseinrichtung, ·· Förderanlage zum Transport der Schnitzel ·· Heizkessel ·· Kaminanlage ·· Wärmeabgabesystem Für Waldbesitzer eine heizkostengünstige Lösung. ·· Lagerung meherer Ster (m³) Holz ·· Selber feuern ·· Richtig anfeuern Elektroheizungen wurden einst gefördert, heute sind die Stromfresser überholt. Würde man sie im ganzen Land mit Wärmepumpen ersetzen, könnte so viel Strom eingespart werden, wie das Kernkraftwerk Mühleberg produziert. Es ist heute wichtig, die knappe Ressource Strom effizient einzusetzen. Nutzen & Aufwand Komfort: ·· Energie selber produzieren Sparen: ca 300.–/Jahr Umwelt: ·· Erneuerbare Ressourcen ·· CO2-Neutral Komfort: Wie Ölheizung Sparen: Pellets sind günstiger als Öl/Gas Umwelt: ·· Erneuerbare Ressourcen ·· CO2-Neutral Komfort: Wie Ölheizung Sparen: Holzschnitzel sind günstiger als Öl/Gas Umwelt: ·· Erneuerbare Ressourcen ·· CO2-Neutral Komfort: ·· Mit erneuerbare Ressourcen heizen, CO2-Neutral. Vorsicht Feinstaub! Sparen: ·· Holz ist günstiger als Öl/Gas Umwelt: ·· Mit erneuerbare Ressourcen heizen, CO2-Neutral Komfort: Keine grosse Installaiton vonnöten Sparen: ·· Fernwärme ist günstig Komfort: Energie selber produzieren Sparen: Umwelt: Mit erneuerbare Ressourcen heizen, wenig CO2-Ausstoss Komfort: ·· Energie selber produzieren Sparen: Umwelt: Mit erneuerbare Ressourcen heizen, wenig CO2-Ausstoss Komfort: Energie selber produzieren Sparen: Umwelt: Mit erneuerbare Ressourcen heizen, wenig CO2-Ausstoss Komfort: Günstig und wenig Installation Sparen: Gas ist teuer Umwelt: Nicht erneuerbare Ressource, C02 Ausstoss Komfort: Günstig Sparen: ÖL ist und wird teuer Umwelt: Nicht erneuerbare Ressource, hoher C02 Ausstoss Komfort Sparen Umwelt: ·· Ressource falsch genutzt Kosten* ·· 15 000 – 30 000.– Weitere Infos ·· Dokumentation: Solarwärme ·· www.swisssolar.ch Fördergelder ·· Bund & Kantone: ca. 3000.– ·· Steuerabzugfähig: ca. 2000.– Kosten* ·· 25 000.– Fördergelder ·· Bund & Kantone ·· Steuerabzugfähig Kosten* ·· 40 000 Fördergelder ·· Bund & Kantone ·· Steuerabzugfähig Kosten* ·· 40 000.– ·· Dokumentation: Holzheizungen ·· Web: holzenergie.ch ·· Dokumentation: Holzheizungen ·· Web: holzenergie.ch ·· Dokumentation: Holzheizungen ·· Web: holzenergie.ch Fördergelder ·· Bund & Kantone ·· Steuerabzugfähig Kosten* ·· Anschlussgebühr: ca. 3000.– ·· Dokumentation Fernwärme ·· Web: Fernwärme Schweiz Kosten* ·· 35000 ·· Dokumentation: Wärmepumpen ·· Web: http://www.fws.ch/ Fördergelder ·· Bund & Gemeinde ·· Steuerabzüge Kosten* ·· Brutto 25 000.– Fördergelder ·· Bund & Gemeinde ·· Steuerabzüge Kosten* ·· Brutto 40 000.– Fördergelder ·· Bund & Gemeinde ·· Steuerabzüge Kosten* ·· Brutto 12000.– ·· Dokumentation: Wärmepumpen ·· Web: http://www.fws.ch/ ·· Dokumentation: Wärmepumpen ·· Web: http://www.fws.ch/ Web: erdgas.ch Fördergelder ·· keine Kosten* Fördergelder ·· keine Kosten* Fördergelder ·· keine Michael Kistler Umweltberatungen – Sennenrainstrasse 6 – 8712 Stäfa – 078 894 22 34 – [email protected] Web: Erdölvereiniung http://www.beobachter.ch/ dossiers/energie/artikel/ waerme_schluss-mit-stromfressern/ Seite 9 Wärme Kombinationen mit Solarenergie Sonnenkollektoranlagen, die zur Wassererwärmung und zur Raumheizung genutzt werden, decken mindestens 25 % des jährlichen Energieverbrauchs für Warmwasser und Heizung. Bei sehr guter Gebäudehülle bis zu 50 %. Die Kollektorfläche beträgt 10 bis 15 m², der Speicher enthält 1000 bis 1500 Liter. Im Sommer reicht die gespeicherte Sonnenenergie, um mehrtägige Schlechtwetterperioden zu überbrücken. Während der Heizperiode – insbesondere im Herbst und im Frühling – wird die Betriebszeit der konventionellen Heizung deutlich reduziert. Heizart Beschreibung Rahmenbedingungen Nutzen & Aufwand Gas/Öl kombiniert mit Solarwärme Bestehende oder neue Öl/Gasheizung wird mit Solarwärme für Heizwäme und Brauchwasser ergänzt. Erlaubt die Wasserwärmung im Sommer ohne Heizung. ·· Besonnte (Dach) Flächen. ·· 5 m² für Einfamilienhaus = 1/2 Energie für. Wassererwärmung ·· 15m² für Einfamilienhaus ist als ergänzung für Heizung Holz/Pellets kombiniert mit Solarwärme Bestehende oder neue Holz/Pelletheizung wird mit Solarwärme für Heizwäme und Brauchwasser ergänzt. Erlaubt die Wasserwärmung im Sommer ohne Heizung. ·· Besonnte (Dach) Flächen. ·· 5 m² für Einfamilienhaus = 1/2 Energie für. Wassererwärmung ·· 15m² für Einfamilienhaus ist als ergänzung für Heizung Wärmepumpe kombiniert mit Solarwärme Mit Wärmepumpe ist die Wassererwärmung bereits effizient. Als erägnung vom Wärmepumpen eignen sich stromerzeugende Solarpanels, weil der solare Energieeintrag von der Wärmeerzeugung völlig getrennt ist. ·· Besonnte (Dach) Flächen. ·· 5 m² für Einfamilienhaus = 1/2 Energie für. Wassererwärmung ·· 15m² für Einfamilienhaus ist als ergänzung für Heizung Komfort: ·· Autrark Energie produzieren Sparen ·· Heizkosteneinsparung 5-10 % Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· 1 Tonne CO2 sparen Komfort: ·· Autrark Energie produzieren Sparen ·· Heizkosteneinsparung 5-10 % Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Komfort: ·· Autrark Energie produzieren Sparen ·· Heizkosteneinsparung 5-10 % Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Weitere Infos Kosten* ·· Brutto 15000.– ·· Dokumentation: Solarwärme ·· www.swisssolar.ch Fördergelder ·· Fördergelder: 2500.– ·· Steuern: 1500.– Kosten* Fördergelder Kosten* Fördergelder ·· Dokumentation: Solarwärme ·· www.swisssolar.ch ·· Dokumentation: Solarwärme ·· www.swisssolar.ch Tipps zur Heizung Massnahme Erdgas mit Biogas Beschreibung Euer Gasieferant bietet Euch Erdgas mit verschiedenen Anteilen Biogas. Mit Biogas wird ein Teil Eures CO2-Ausstosses klimaneutral! Massnahmen ·· Biogas bestellen Nutzen & Aufwand Umwelt ·· CO2 neutraler Ausstoss Heizraum sauber halten Staub und Schmutz belasten die Verbrennung. Regelmässig Heizungskeller wischen Betriebsoptimierung Heizung Eie richtige Einstellung und Wartung der Heizungsanlage ist eine Energieeinsparung von 5 - 10 % möglich. Alle 1–2 Jahre eine Betriebsoptimierung vornehmen Rohrleitungen isolieren Ohne Isolation der Warmwasser- und Heizungsleitungen geht Energie verloren. Im Heimwerkermärkten sind PVC-Schalen erhältlich, die auch Laien montieren können. Umwälzpumpen A+ Umwälzpumpen laufen nonstop und verbrauchen Strom. Die Umwälzpumpe der Heizung sollte. Falls neue Pumpe, ein A/A+ Model und richtig einstellen Heizungssteuerung «ThermoPro» Die Heizung ist für die kälteste Jahreszeit ausgelegt und damit für die restliche Zeit überdimensioniert. Es entstehen unnötig viele Brennerstarts mit kurzen Brennerlaufzeiten. Jeder Brennerstart erzeugt vermeidbare Schadstoff-Emissionen und hohe Energieverluste durch einen unzureichenden Wirkungsgrad. Auch weniger als einer Woche Abwesenheit die Heizung nicht ausschalten. Kühlen die Wände aus, braucht es viel Energie, bis diese Wieder warm sind. Tausende von Ferienhäusern und -Wohnungen werden trotz Abwesenheit den ganzen Winter geheizt. Installation Gerät ThermoPro zur Brennersteuerung Sparen Energie- und Reparaturkosten Sparen 5–10 % Energie Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Sparen ·· 5 % Heikosten Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Sparen ·· Stromkosten Umwelt ·· Ressourcen schonen Sparen ·· 6–10 % Energieverbrauch Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Heizung im Winter nicht ­aussachlten Ferienhaus/ -wohnung nicht durchheizen Kosten ·· 5 % Biogas: +0.5 Rp/kWh (Bei 27000 kWh + 135.– Mehrkosten) ·· 20 % Biogas: +1,9 Rp/kWh + 500.– Mehrkosten ·· 100 % Biogas +8.6 Rp/kWh + 2300.– Mehrkosten Kosten gratis! Weitere Infos ·· Regionalwerke Baden ·· Dokumentation Heiztipps Kosten Heizungsexperte ca. 150.– ·· Dokumentation Heiztipps Kosten 20.– pro Meter ·· Dokumentation Heiztipps Kosten ·· Gerät: 600–800.– ·· Installation: ? ·· Web: Alles zu Umwälzpumpen Pumpencheck.ch Kosten ·· Gerät ? ·· Einbau ? ·· Web: http://www.elotecag.ch/thermopro.html Absenken der Heiztemperatur. Sparen ·· 5–20 % Energieverbrauch Kosten gratis! ·· Dokumentation Heiztipps Bei Abwesenheit Heizung abstellen, Heiztemparatur absenken oder die Raumwärme am Thermostatventil reduzieren. Sparen ·· Einen Haufen Heizkosten Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Kosten gratis! ·· Dokumentation Heiztipps Tipps für Boiler und Warmwasser Massnahme Boiler auf maximal 60 Grad einstellen Seite 10 Beschreibung Oft ist der Boiler zu Heiss eingestellt. Die Temperatur sollte nicht über 60 Grad betragen. Massnahmen Optimale Temperatur: 50–55 Grad Test am weitest vom Boiler entfernten Heisswasserhahn: Hände verbrüht = zu heiss Wasser heiss = richtige Wärme Nutzen & Aufwand Sparen ·· Heizkosten Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Umweltberatung für Erna & Hans Muster – Bericht – V1 Kosten gratis! Weitere Infos ·· Dokumentation Heiztipps Wärme Massnahme Boiler entkalken Beschreibung Kalk vermindert die Heizleistung des Boilers und die Qualität des Trinkwassers. Massnahmen Nach 5 Jahren den Heizungstechniker eine Wartung vornehmen lassen. Nutzen & Aufwand Komfort ·· Bessere Wasserqualität Sparen ·· Heizkosten Boiler bei längerer Abwesenheit ausschalten Bei mehreren Tagen Abwesenheit braucht es kein warmes Wasser. Moderne Boiler liefern innerhalb von 1–2 Stunden wieder warmes Wasser. Boiler ausschalten. Sparen ·· Heizkosten Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Nutzen & Aufwand Komfort ·· Kontrolle über Raumluft Sparen ·· Heizkosten ·· Schimmel vorbeugen Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Komfort ·· Besseres Raumklima Sparen ·· Ressourcen schonen Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Kosten ? Kosten gratis! Weitere Infos ·· Dokumentation Heiztipps ·· Dokumentation Heiztipps Heizkosten sparen im Wohnbereich Massnahme Lufttemperaturund -feuchtigkeitsmesser installieren Beschreibung Kontrolle über den Zustand der Raumluft. In den wichtigen Räumen Temperatur & Luftfeuchtigkeit kontrollieren. ·· Luftfeuchtigkeit ist ideal zwischen 50– 70 %. ·· Temperatur siehe unten. Massnahmen Zu feucht: regelmässig lüften Temporär zu trocken: Tee kochen, feuchte Wäsche trocknen Konstant zu trocken: Pflanzen oder Luftbefeuchter Raum­temperatur Mit jedem Grad Raumtemperatur steigen die Energiekosten um 6 %. Termostat­ventile installieren und richtig einstellen Thermostatventile steigern den Komfort und senken den Verbrauch um bis zu 20 %. Die Investition macht sich deshalb schon nach drei bis vier Jahren bezahlt. In Thermostaten befindet sich ein Temperaturfühler der die Raumtemperatur erfasst und gemäß der Einstellung den Zufluß des Heizwassers regelt. Nur 5 Minuten Stosslüften tauscht die Raumluft aus. Feuchtigkeit, lästige Gerüche und Stickstoff entweicht, frischer Sauerstoff strömt ein. Gerade im Winter sehr empfehlenswert gegen zu trockene Luft. Schlafzimmer 17-20 Grad Wohnraum 20-23 Grad Badezimmer 23 Grad Flur 17 Grad Spiel & Hobbyräume 17–20 Grad selten/nicht genutzter Räume 14–17 Grad Heizkörper mit Thermostatventilen ausrüsten und richtig einstellen: Raum: TemperaturStellung Diele/Flur 14 - 17°C 1-2 Schlafzimmer17°C 2 Spiel/Hobbyraum 17 - 20°C 2-3 Wohnzimmer 20 - 23°C 3-4 Bad/Toilette23°C 4 Mindestens einmal täglich Stosslüften = alle Fenster und Türen max 5 Minuten weit öffnen. Längeres Lüften kühlt im Winter die Wände aus = hohere Heizkosten. Lüften Feuchtigkeit abführen Zu hohe Luftfeuchtigkeit ist gesundheitsschädlich, fördert Schimmelbildung und schädigt die Bausubstanz. Lassen Sie Kippfenster höchstens im Sommer offen, denn ein ständig geöffnetes Kippfenster verbraucht an einem einzigen kalten Wintertag rund vier Liter Heizöl. Feuchtigkeit an der Quelle abführen: ·· Beim Kochen Dampfabzug betätigen ·· Nach dem Duschen Fenster öffnen. Alle Kippfenster Herbst–Winter–Frühling schliessen. Fensterläden nachts schliessen Fensterläden abends schliessen spart Wärme und damit Heizkosten. Abends Fensterläden schliesen. Richtig feuern Holzfeuer sind CO2-neutral. Dennoch entwickeln sich beim falschen Abbrennen schädliche Feinstaubemissionen. Feuer immer oben anzünden und von oben nach unten abbrennen. Entstehende Gase werden so in der Flame verbrannt. Bodenheizung/ Radiatoren nicht abdeken Beheizte Flächen sollten immer frei bleiben damit die Wärme unbehindert verbreiten kann. ·· Radiatoren nicht mit Tuch abdecken oder Möbel dicht davor stellen. ·· Bodenheizung nicht mit Teppichen oder Ähnlichem überdecken. Kippfenster imWinter nicht ­kippen! Kosten Elektronische Messgeräte sind genauer. Hydrometer-Thermometer kostet 16–50.– Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Komfort ·· Besseres Raumklima Sparen ·· Bis 20 % Heizkosten ·· CO2 Verbrauch senken Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Weitere Infos ·· Dokumentation Heiztipps http://www.beobachter.ch/wohnen/ miete/artikel/raumtemperatur_vonder-heizung-kalt-erwischt/ ·· Dokumentation Thermostatventile Kosten Therostatventile: Fr. 500.- bis Fr. 1000.- Komfort ·· Keine üblen Geschmäcke ·· Genügend Sauerstoff Sparen ·· Heizkosten Komfort ·· Schimmel vorbeugen ·· Trockene Luft Sparen ·· Heizkosten Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Kosten gratis ! Kosten gratis ! ·· Dokumentation Heiztipps ·· Dokumentation Heiztipps Kosten gratis ! Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Sparen ·· Heizkosten Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Komfort ·· Weniger Rauchentwicklung Umwelt ·· Feinstaubreduktion Sparen ·· Heizkosten Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· CO2 Verbrauch senken Kosten gratis ! ·· Dokumentation Heiztipps Kosten gratis ! ·· Dokumentation: FairFeuern Kosten gratis ! http://www.beobachter.ch/natur/natuerlich-leben/ energieverbrauch Wärmequellen für ergänzendes Heizen und Übergangszeiten (Herbst / Frühling) Beschreibung Rahmenbedingungen Nutzen & Aufwand Kachel-/SpeicherOfen Fest aufgebaut, mit Kacheln, Speckstein oder Verputz verkleidet, viel Strahlungswärme, Anschluss an Zentralheizungssystem möglich. Wird mit Holzscheiten 50/33 cm befeuert. ·· Feuerraum Anlage und Brennstoff angepasst, Scheiter 25 bis 50 Zentimeter ·· Wirkungsgrad 75 bis 90 % ·· Wärmespeicherung 18 bis 36 Stunden, je nach Speichervolumne Cheminee Eingebaut, mit geschlossenem Feuerraum, häufig mit Warmluftkanälen, zum Teil Beheizung eines Speicherkörpers oder von Strahlungswänden. Wird mit Holzscheiten 50/33 cm befeuert. ·· Feuerraum aus Metall oder schamottiert, relativ gross, Scheiter 25 bis 33 Zentimeter ·· Wirkungsgrad rund 75 % ·· Wärmespeicherung ohne Speichermasse gering, bei Beheizung eines Speicherkörpers mehrere Stunden Komfort ·· Hoher dekorativer Wert ·· Wenig Holz nachlegen ·· Gute Wärmespeicherung ·· «gemütlich» Sparen: ·· Heizkosten Komfort ·· hoher dekorativer Wert ·· schnelle Raumerwärmung Sparen: ·· Heizkosten Weitere Infos Umwelt ·· Erneuerbare Ressource ·· CO2 neutral ·· Achtung Feinstaub – richtig Feuern! Kosten* ab 15 000 Umwelt ·· Erneuerbare Ressource ·· CO2 neutral ·· Achtung Feinstaub – richtig Feuern! Kosten* ·· je nach System 8000 bis 20 000.– Michael Kistler Umweltberatungen – Sennenrainstrasse 6 – 8712 Stäfa – 078 894 22 34 – [email protected] ·· Dokumentation: Holzheizungen ·· Web: holzenergie.ch beobachter.ch: Speicherofen ·· Dokumentation: Holzheizungen ·· Web: holzenergie.ch beobachter.ch: Speicherofen Seite 11 Wärme Beschreibung Rahmenbedingungen Nutzen & Aufwand Cheminéeofen (Schwedenofen) Frei stehend, verkleidet mit Metall, Schamottsteinen, Kacheln oder Speckstein. Wird mit Holzscheiten 33 cm befeuert. ·· Feuerraum gross, wird er ganz ausgenutzt, entsteht schnell grosse Hitze ·· Wirkungsgrad 60 bis 80 % ·· Wärmespeicherung 0 bis 2 Stunden Komfort ·· hoher dekorativer Wert, ·· preiswert, einfache Installation, schnelle Raumerwärmung Sparen: ·· Heizkosten Pellet Zimmerofen Frei stehend, automatischer Betrieb, Anschluss an Zentralheizungssystem möglich! Wird mit Pellets beheizt. ·· Feuerraum klein ·· Wirkungsgrad rund 90 % ·· Wärmespeicherung 0 bis 2 Stunden Komfort ·· automatische Zündung ·· wenig Asche ·· geringe Emissionen ·· kleines Brennstofflager Sparen: ·· HeizkostenHeizkosten Komfort ·· preiswert ·· einfache Installation ·· schnelle Raumerwärmung Sparen ·· Im Vergleich zu herkömmlichen Komfort ·· preiswert ·· schnelle Raumerwärmung Infrarot Heizplatten Elektro Öfen, Heizstrahler Die kostengünstigen Infrarot Heizplatten funktionieren mit Stom. Elektrizität ist als Heizenergie nicht geeignet, ist ineffizient und Verschwendung. Die Kantone werden denmächst Verbote für Neuistallationen von Elektroheizungen einführen. Wärme- Geeignet für ungeheizte Räume, die selten benutzt werden und schnell warm werden sollen: Hobby­raum, Ferienwohnung. Ökostrom beziehen. Elektroöfen und Heizstrahler sind wahre Stomfresser. Elektrizität ist als Heizenergie nicht geeignet, ist ineffizient und Verschwendung. Geeignet für ungeheizte Räume, die selten benutzt werden und schnell warm werden sollen: z.B. Hobby­raum. Ökostrom beziehen. Sparen ·· Sehr hoher Stromverbrauch! Weitere Infos Umwelt ·· Erneuerbare Ressource ·· CO2 neutral ·· Achtung Feinstaub – richtig Feuern! Kosten* ·· 2000 bis 8000 Franken Umwelt ·· Erneuerbare Ressource ·· CO2 neutral Kosten* 4000 bis 15 000 Franken Umwelt ·· Falscher Energieverbrauch Kosten* Je nach Einsatz 250 bis 4000.– Umwelt ·· Falscher Energieverbrauch ·· Dokumentation: Holzheizungen ·· Web: holzenergie.ch beobachter.ch: Speicherofen ·· Dokumentation: Holzheizungen ·· Web: holzenergie.ch beobachter.ch: Speicherofen ·· Web: holzenergie.ch http://www.beobachter.ch/natur/natuerlich-leben/energieverbrauch/ Kosten* Warmwasser (Brauchwasser) Heizart Solarwärme Wärmepumpen Boiler Boiler Bivalent (Heizungsgespeist) Elektroboiler Beschreibung Die Sonne deckt 60 % bis 70 % des jährlichen Energiebedarfs für das Warmwasser. Im Trend sind so genannte Kompaktsysteme – vorfabrizierte Einheiten, die sämtliche Anlagekomponenten beinhalten. Rahmenbedingungen ·· Besonnte Flächen ·· Kollektorfläche 4 m² bis 6 m² ·· Solarspeicher 400 bis 500 Liter. Nutzen & Aufwand Komfort Der Wärmepumpenboiler spart bis zur Hälfte des Stromverbrauchs eines Elektroboiler. Dieser erreicht mit dem Antrieb ­einer Klein-Wärmepumpe einen rund dreimal höheren Wärmegewinn. Wärme­ pumpen­boiler kosten mehr als gewöhnliche Elektroboiler, die Mehrkosten zahlen sich aber über die Lebensdauer durch Stromkosteneinsparungen zurück. Die primäre Wärmequelle kann dabei die vorhandene Heizung (Wärmepumpe, Holz, Gas oder Öl), eine zusätzliche Wärmepumpe oder Sonnenenergie sein. Ist die Heizung ausgeschaltet oder steht zu wenig Sonnenenergie zur Verfügung, wird das Wasser elektrisch erwärmt. Elektroboiler gehören in Schweizer Haushalten zu den grössten Stromverbrauchern. Mit Warmwasserkollektoren und Wärmepumpenboilern gibt es stromsparende ­Alternativen. Für einen Wärmepumpenboiler benötigen Sie keine 400 V Elektroinstallation; eine mit 10 A abgesicherte Steckdose genügt. Komfort ·· Umweltfreundliche Warmwasseraufbereitung Sparen ·· Hälft der Stromkosten eines Elektroboilers 400 V Elektroinstallation Komfort ·· Günstig Sparen ·· Stromkosten Umwelt ·· je nach Heizungsart, aber ­sicher besser wie Elektroboiler Kosten* ·· 1700–3500.– 400 V Elektroinstallation Komfort ·· Günstig Sparen ·· Hohe Stromkosten Umwelt ·· Recoucenverschwendung Kosten* ·· 1500–3000.– Sparen Umwelt Kosten* ·· Brutto 10000 – 15000.Fördergelder ·· Bund & Gemeinde 2500.– ·· Steuern: 1500.– Umwelt ·· Ressourcen schonen Weitere Infos ·· Dokumentation: Solarwärme ·· www.swisssolar.ch ·· Web: topten.ch Kosten* ·· 3000– 6000.– Informationen & Links zum Thema Datensammlung Experten Allgemeine Links ·· Alle Dokumentationen zu diesem Thema: Energieberatung: ·· Solarwäre/Photovoltaik: www.ambossma.ch/Umweltberatung/ waerme/ ·· Beobachter Kompakt Bau und Wohnen Beobachter.ch ·· Gebäudeenergieausweis: www.geak.ch (450.–) www.swisssolar.ch ·· Förderprogramme: www.energiefranken.ch ·· Gebäudeerneuerung und Beurteilung des Energieverbrauchs, Infomaterial: www.bau-schlau.ch Seite 12 Umweltberatung für Erna & Hans Muster – Bericht – V1 Elektrische Energie Beurteilung Eures Stromverbrauchs Grundlagen Ist-Zustand Überdurchnittlicher Stromverbrauch der ­vorherigen Besitzer. Daten Stromverbrauch Vorbesitzer CH-Durchschnitt (2 Pers) Optimal (2 Pers) 7150 kWh 4200 kWh 2600 kWh 1500 Fr./Jahr 840 Fr./Jahr 520 Fr./Jahr Eure Stromfresser ·· Sauna ·· Glühbirnen ·· Kühlschrank Fazit Ihr seid Euch der Energiepromlematik bewusst. Entsprechend könnt Ihr die Stromsparmassnahmen umsetzen und den Stromverbrauch kontrollieren. Massnahmen Grundlegende Massnahmen ·· Ökostrom beziehen ·· Glühbirnen durch Stromsparlampen ersetzen. Nicht warten bis es diese «putzt». ·· Auf den Stromverbrauch achten ·· Ersatz des 18jähren Kühlschranks. A plus Gerät kaufen. Gerät läuft 20 Jahre. ·· Konsequent Geräte (Computer) abschalten ·· Standby mit Stromleiste verhindern ·· Sauna sparsam benutzen Elektrizität ist nebst dem Öl die energetische Grundlage unserer Gesellschaft. Seit über einem Jahrhundert bestimmen Anwendungen von Elektrizität, wie elektrisches Licht, Wärme und Kraft mehr und mehr das menschliche Leben. Eine wesentliche Bedeutung nimmt die Elektrizität im Bereich der Kommunikationstechnologie und Informationstechnologie ein. Energieträger Elektrizität wird aus Energieträgern gewonnen. Aus nachhaltiger Sicht gibt es zwei Arten: Unendlich vorhandene, erneuerbare (nachwachsende) und begrenzt vorhande Energieträger: Unendlich vorhanden: Sonnenenergie (Photovoltaik), Sonnenwärme (Solarthermie), Wind, Laufwasser, Gezeiten, Erdwärme Erneuerbar: Biogas, Bioethanol, Holz Begrenzt (nicht erneuerbar): Erdöl, Erdgas, Kohle, Torf, Uran Problematik nicht erneuerbare Energie Die weltweite Elektrizitätsproduktion beruht heute zu 3/4 auf nicht erneuerbaren Energieträger. Der hohen Effizienz stehen grafierende Problematiken gegenüber. ·· Begrenzt vorhande Rohstoffe für Elektrizität zu verbrennen ist uneffizent. ·· Die Rohstoffausbeutung in fernen Ländern benötigt weite Transportwege, ist Energiesparpotential Aufwendige Umsetzungen ·· Solarwärme installieren ·· Photovoltaik installieren Energetisch Mit der Umsetzung der grundlegenden Massnahmen könnt Ihr ca 40% elektrische Energie sparen. unsozial der Bevölkerung, ein Katastrophe für die Umwelt. ·· Die Verbrennung von Öl/Gas/Kohle stösst grosse mengen CO2 aus -> Klimawandel ·· Abhängigkeit vom Ausland und von Konzernen Atomstrom Atomstrom wird als «sauber» da CO2-neutral und billig verkauft, ist jedoch sehr problematisch: ·· Uranabbau in Herkunftsländern unter höchster Umweltverschmutzung durch Strahlung und Gift. ·· Uranaufbereitung nebst dem Transport über tausende von Kilometer bedroht die Umwelt. ·· Versicherungssumme deckt nicht möglichen Unfallschäden -> deshalb ist Atomstrom so billig ·· Entsorgung und Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen (strahlt über mehrer 100 000 Jahre) ist seit 40 Jahren ungelöst! ·· Zentrale Massenproduktion durch Profitgesteuerte Stromkinzerne verhindert die dezentrale Produktion von vielen Kleinkraftwerken Erneuerbare Energieen oder AKWs? Eine Studie belegt, dass der volkswirtschaftliche Nutzen für die Schweiz mit Erneuerbaren energien zusammen mit Energieeffizient für die Schweiz grösser ist wie der Bau neuer AKWs. Für Stromkonzerne sind AKWs luktrativer wie Erneurbare Energien. Finanziell Mit der Einsparung von 40% Strom sinken Eure Stromausgaben um 600 Franken / Jahr. Umwelt ·· Weniger Ressourcenverbrauch ·· Verbesserte C02 Bilanz ·· Weniger Elektrosmog Kundenanalyse Stromverbrauch Ist-Zustand Euer Stromverbrauch überdurchschnittlich. Beurteilung Ihr seid Euch der Energieproblematk bewusst. Durch Umetzen der wichtigsten Massnahmen seid Ihr sicher effizienter. Dazu schont Ihr auch Euer Portemonaie und könnt Euch den Ökostrom leisten. Massnahmen ·· Ökostrom beziehen ·· Energiekontrolle ·· Ersetzt Glühbirnen durch Stromsparlampen. Nicht warten bis es diese «putzt». ·· Auf den Stromverbrauch achten. ·· A plus Geräte kaufen Gerät läuft 20 Jahre. ·· Konsequent Geräte (Computer) abschalten ·· Standby mit Stromleiste verhindern Nutzen/Finanzierung Komfort ·· Reineres Gewissen Infos ·· Dokumentation Sparen ·· Stromkosten senken Kosten* ·· Auch mit Ökostrom werden die Stromkosten sinken Michael Kistler Umweltberatungen – Sennenrainstrasse 6 – 8712 Stäfa – 078 894 22 34 – [email protected] Seite 13 Strombezug Ist-Zustand Noch wird normaler Strommix bezogen. Beurteilung Der überdurchschnittliche Bedarf an Strom und deren Folge betreffend Energieträger und CO2 wird durch Ökostrombezug entschäft. Luxus wäre Photovoltaik. Elektrische Energie Massnahmen ·· Ökostrom beziehen ·· Solarpanels Nutzen/Finanzierung Komfort ·· Reineres gewissen mit Ökostrom Kosten Infos ·· Siehe Flyer der ­Regionoalwerke Baden Elektronische Geräte Alte Geräte sind oft Stromfresser. Energiesparende Geräte sind zwar teurer, aber durch den geringeren Verbrauch sind auch die Stromkosten tiefer. Energieeffiziente Geräte schonen die Ressourcen und vermindern den CO2 Ausstoss. Heizart Alte Haushalt­ geräte ersetzen Beschreibung Die Lebensdauern von Grossgeräten beträgt 15 – 20 Jahre. Alte, stromfressende Geräte gegen neue, sparsame Modelle aus. Ein Fernsehgerät mit LCLCD-Bildschirm beispielsweise braucht bei gleicher Bildschirmgrösse rund 80 % weniger Energie als ein Gerät mit Röhrentechnologie. Neue Geräte entsprechen den aktuellsten Effizienzklassen. Massnahmen Alte Geräte mit A-Klasse ­ersetzen Alte Elektronikgeräte ersetzen Alte Geräte wie TV, Audio, PC, Staubsauger sind teilweise wahre Stromfresser. Moderne Geräte sind gesetzlichen Richtlinen zur Energieeffizienz verfplichtet. ·· Energie Safe Label achten ·· Energieverbrauch als Kriterium Beim Kauf auf die Energie­etikette achten Achten Sie bei der Anschaffung von Geräten und Lampen auf die Energieetikette. Kaufen Sie wenn möglich nur Modelle, die mindestens mit der Klasse A ausgezeichnet sind, besser noch A+, A++. Im Haushalt hängen ständig 5 bis 20 Geräte im Standby-Betrieb am Stromnetz. HIFI-Anlagen, die nur noch mit Fernbedienung oder per Knopfdruck abgeschaltet werden können, ziehen im Standby-Betrieb 10 Watt. Der Standby-Verbrauch pro Jahr ergibt einen Stromverbrauch von 200 kWh. Bei 2,3 Mio Haushalten und 0,5 Mio Büros braucht man dafür fast ein ganzes AKW. Stecken Sie Ladegeräte für Handys oder MP3-P layer nur ein, wenn sie gebraucht werden. Kaffeemaschinen verbrauchen schweizweit pro Jahr 400 Millionen Kilowattstunden (kWh) – so viel Strom wie 110 000 Durchschnittshaushalte. Den grössten Teil davon fürs unnötige Warmhalten und im Standby. Kaffeemaschinen mit automatischer Abschaltfunktion reduzieren den Stromverbrauch um mehr als 50 %. A, A+ oder A++ Geräte kaufen ·· Steckerleiste mit Schalter verwenden ·· Geräte mit Hauptschalter ausschalten oder Stekcer ziehen ·· Energiesparmodus optimal einstellen ·· Netzteil und Akkuladegeräte nach dem Laden ausstecken ·· Tipp: Steckdosenleiste mit einzeln schaltbaren Steckern kaufen. ·· Neue Kaffeemaschine mit Abschaltautomatik kaufen ·· auf Stromeffizienzlabel achten ·· bei nichtgebrauch ganz ausschalten oder mittels Steckdosenleiste Geräte-Standby verhindern: Steckdosenleisten einsetzen Ladegeräte & Akkus ausstecken Kaffeemaschinen Sparen Stomkostenersparnis ineffizientes Gerät/ modernes Topgerät in 15 Jahren:s Kühlschrank 206 l 350.– Gefrierschrank 235 l 640.– Waschmaschine 55 kg 600.– Geschirrspüler370.– Backofen190.– Total2150.– bis 60 % Energieverbrauch pro Gerät Kosten Qualitativ hochwertige Maschinen kosten mehr. Weitere Infos ·· Dokumentation: Geräte ·· Web: topten.ch ·· Dokumentation: Geräte ·· Web: topten.ch Sparsame Geräte benötigen bis zu 60 % weniger Energie Qualitativ hochwertigere Maschine kostet mehr, sollte jedoch auch länger halten. Qualitativ hochwertige Maschinen kosten mehr. 10 % Stromverbrauch des Haushalts Stromleiste mit Schalter ab 10.– Stromkosten Stromleiste mit Schalter ab 10.– ab 100.– Bis 50 % des Geräteverbrauchs ·· Dokumentation: Geräte ·· Web: energie-etikette.ch ·· Dokumentation: Geräte ·· Dokumentation: Geräte ·· Dokumentation: Geräte ·· Web: topten.ch Strom sparen im Alltag Mit kleinen Schritten zum grossen Ziel: Bei der täglichen Nutzung kann Häppchenweise Energie gespart werden. Finanziell ist es zwar nur ein paar Franken günstiger, aber zusammen mit 2,3 Mio Schweizer Haushalten werden etliche Megawattstunden gespart. Massnahme Ökostrom beziehen Beschreibung Zertifizierter Ökostrom hilft die Auswirkungen der Stromerzeugung auf die Umwelt gering zu halten und fördert die Hersteller von Erneuerbaren Energie. Energiekontrolle Die meisten Haushalte kennen Ihren Stromverbrauch nicht und bezahlen Stromrechnungen ohne zu wissen, wann und wobei sie Strom verbrauchen. Regelmässiges Ablesen und notieren schafft Kontrolle und Bewussstein. Einige Gemeinden rüsten private Hausanschlüsse auf Smart Metering um. Damit wird der Stromverbrauch in Echtzeit angezeigt und Strombezüger können über ein Online-Portal ihre Verbrauchsdaten jederzeit einsehen. Im Handel gibt es Geräte in verschiedenen Ausführungen die den Stromverbrauch aktuell anzeigen. Energiesparlampen benötigen einen Fünftel der Leistung einer klassischen Glühbirne. Die Lebensdauer ist ein Vielfaches länger. Die Industrie gleicht die Sparlampe in Form und Leuchteigenschaft der Glühbirne immer mehr an. Das Vorurteil, Sparlampen spendeten ein kaltes Licht, gilt heute nicht mehr. Eine Alternative ist die LED-Beleuchtung (Light Emitting Diode). Die LED-Technik ist in einer intensiven Entwicklungsphase. Die Weiterentwicklung ist derart rasant, dass sich die erzielbare Lichtleistung alle zwei Jahre verdoppelt. Die Lebensdauer einer LED-Lampe übersteigt diejenige konventioneller Leuchtmittel um ein Vielfaches, der Stromverbrauch beträgt nur einen Zehntel. Analysten schätzen, dass bereits in 20 Jahren jede dritte Lichtquelle Leuchtdioden sein werden. Vielfach sind Räume schlecht ausgeleuchtet. Entsprechend werden mehr Lampen zugeschaltet als notwendig. Stromverbrauch messen und Smart Metering Glühbirnen mit Stromsparlampen oder LED ersetzen Räume richtig beleuchten Seite 14 Massnahmen ·· Aquae Wasser: 2 Voll-/Teilversorgung lokal Produzeirter Wasserstrom ·· Aquae Combi: Tranchenweise Versorgung mit lokael Wasser/Solarstrom ·· Aquae Solar: Tranchenweise Voll-/Teilversorgung lokaler Solarstrom ·· Monatlich oder vierteljährliche Stromzähler ablesen und Verbrauch notieren ·· Mit Stommessgerät Geräteverbrauch prüfen ·· Das aktive Reduzieren überflüssiger Stromverbraucher mit Wattson und der Auswertungsoftware HOLMES Sparen umweltschonend und hilft mit, den CO2- und Schadstoffausstoss zu reduzieren. ·· Stromkosten Kosten ·· Aquae Wasser: 2 Rp/kWh ·· Aquae Combi: Tranchenweise ·· Aquae Solar: Tranchenweise gratis ! Stromverbrauch vermindern mittels Kontrolle ·· Strommessgerät: ab 30.– ·· Wattson 250.– Glühbirnen sofort mit Energiesparlampen/LED ersetzen. ·· Mit Stromsparlampen: 1/4 der Stromkosten für Licht Glühbirne SparlampeLED ·· Mit LED: 1/7 der 100 23 13Watt Stromkosten für Licht 752010 Watt 60168 Watt 40 9 5Watt 25 7 3.5Watt 100 % 30 % 15 % ·· Räume optimal ausleuchten ·· Lichtinseln schaffen ·· Arbeitsflächen gezielt beleuchten ·· Bewusstes Ein- und Ausschalten Stromkosten für Licht Umweltberatung für Erna & Hans Muster – Bericht – V1 Weitere Infos ·· siehe Flyer energybox.ch ·· Web: wattson.ch Kosten in Franken ·· Dokumentation: Glühbirne4.– Licht Stromsparlampe10.– LED20.– Lebensdauer Glühbirne 1000 h Sparlampe5000–15000 h LED 50 000–100 000 h ·· Dokumentation: Licht Elektrische Energie Massnahme Lichtverschmutzung: Aussenbeleuchtung effizient einrichten Beschreibung Die Verwednung von Aussenlicht ist nicht nur energetisch ein Problem. Im schweizer Mittelland gibt es keinen Ort mehr, wo nachts vollständige Dunkelheit herrscht. Pflanzen können in ihrem Wachstumszyklus beeinflusst werden. Insekten werden vom Licht angezogen, verbrennen oder verlieren die Orientierung. Elektrosmog Starke elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder können Einfluss auf die G ­ esundheit nehmen. Sie treten auf bei strahlenden Geräte wie WiFi, Funktelefon, Mobiltelefonie und in der Nähe elektronischer Geräte. Kinder/Jugendliche sorgen für Energiesparmasnahmen im Haushalt. Die Hälfte dergesparten Energiekosten kommt zum Taschengeld. «50:50» – die Energiesparaktion für mehr Taschengeld Sauna Kochen und Backen Eine optimale Dämmung der Saunakabine speichert nicht nur Wärme, sondern sorgt überdies für eine angenehme und regelmäßige Wärmeabstrahlung. Die Dämmwirkung der Wände und die Qualität der Elementverbindungen sind entscheidende Punkte, anhand derer sich der Energieverbrauch der Sauna senken lässt. Kochherd und Backofen brauchen viel Strom und verursachen die regelmässigen Strombezugspitzen über Mittag und am Abend. Mit einfachen Massnahmen wird das Stromnetz etwas entlastet. Kühlen und Gefrieren Kühlschrank und Gefrierer laufen permanent. Ein sparsames Gerät und gute Wartung lässt hier der Strom verbrauch sinken. Geschirrspüler Geschirr von Hand spülen braucht mittlerweile mehr Wasser und Strom wie ein moderner Geschirrspüler. Waschen und Trocknen Moderne Geräte sparen viel Energie und Wasser. Im Freien getrocknete Wäsche duftet besser. TV, Audio, PC und Haushalts­ geräte Beim Kauf von neuen Geräten auf den Stromverbrauch und Energielabels achten! Massnahmen ·· Aussenlampen himmelwärts abdecken ·· Nicht nach oben beleuchten ·· Zielgerichtet leuchten. ·· Stromsparleuchten und Bewegungsmelder einsetzen ·· Sparsame Gartenbeleuchtung ·· Solarleuchten einsezten ·· Geräte bei Nichtgebrauch ganz ausschalten, besonder im Schlafzimmer ·· WiFi-Geräte bei Nichtgebrauch ausschalten ·· Elektrosmog messen lassen Anweisung lesen, siehe Infos Sparen Stromkosten für Licht Kosten gratis ! Weitere Infos ·· Dokumentation: Licht Stromkosten gratis ! http://www.bafu. admin.ch/elektrosmog/index.html Strom & Heizkosten gratis ! www.5050.ch ·· Dämmung der Kabine ·· Schließen der Tür zur Saunakabine. ·· Abschalten des Saunaofens vor dem letzten Saunagang. Schließlich reicht die Restwärme zum gesunden Schwitzen aus. Stromkosten ·· Dokumentation: Stromsparen ·· Energieetikette A für Backofen ·· Kochfelder: Induktion mit geringem Standby-Verbrauch ·· Gut isolierte Pfannen verwenden ·· Pfannendeckel aufsetzen ·· Wasser mit Teekocher erhitzen ·· Eier im Fingerbreiten Wasser kochen ·· Energieetikette A++ für Kühlschränke/ Gefriertruhen ·· Kühlen und Gefrieren in getrennten Geräten ·· Kühlfach regelmässig enteisen ·· Übersichtliche Kühlschrankordnung für kürzere Öffnungzeiten ·· Energieetikette A/A/A ·· Geschirrspüler direkt ans Warmwasser anschliessen ·· Gerät ganz füllen ·· Sparprogramme nutzen ·· Energieetikette A+/A /A fürWaschmaschinen ·· NiedrigeWaschtemperatur wählen ·· Auf Vorwaschen verzichten ·· Energieetikette A für Tumbler ·· Wäsche im Trockenraum oder im Freien aufhängen ·· Kleine Bildschirme benötigen weniger Strom! ·· Laptop benötigt weniger Strom als PC ·· TCO/Energiestar Label weist auf geringen Stromverbrauch hin Bis 33 % weniger Energieverbrauch für das Kochen ·· Dokumentation: Stromsparen Bis 66 % weniger Energieverbrauch für das Kühlen und Gefrieren. ·· Dokumentation: Stromsparen Bis 75 % weniger Energieverbrauch für das Kühlen und Gefrieren. ·· Dokumentation: Stromsparen Bis 75 % weniger Energieverbrauch für Waschen und Trocknen. ·· Dokumentation: Stromsparen Bis 40 % weniger Energieverbrauch der Geräte ·· Dokumentation: Stromsparen Selber Strom erzeugen Heizart Photovoltaik (Sonnenenergie) Windenergie Beschreibung Eigene Elektrizität direkt von der Sonne. Diese wird ins Netz eingespreist und lässt den Zähler bei überproduktion Rückwärts ­laufen. Rahmenbedingungen ·· ab 4 m² Pannelflächee lässt sich ein Teil des eigenenen Stromverbrauchs decken. Windräder gibt es schon im Kleinformat. ·· Wind muss vorhanden sein Nutzen & Aufwand Komfort Sparen Umwelt: ·· Sauberere Energie Komfort Sparen Wasserkraft Ist ein Fliessgewässer in der Nähe, lässt sich mit einem Kleinkraftwerk oder einem Wirbelkraftwerk Strom produzieren. Meist wird dies im Gemeinschaftsprojekt umgesetzt. Komfort ·· Günstig Sparen ·· Stromkosten Kosten* Weitere Infos ·· Dokumentation: Sonnenenergie Fördergelder Umwelt ·· Sauberere Energie Kosten* ·· Dokumentation: Sonnenenergie Umwelt ·· Dokumentation: Sonnenenergie Kosten* Informationen & Links zum Thema Datensammlung Experten Allgemeine Links ·· Alle Dokumentationen zu diesem Thema: www.ambossma.ch/Umweltberatung/ Elektrische_Energie/ ·· Energieberatung: Regionalwerke Baden ·· Solarwärme/Photovoltaik: www.swisssolar.ch Michael Kistler Umweltberatungen – Sennenrainstrasse 6 – 8712 Stäfa – 078 894 22 34 – [email protected] Seite 15 Wasser Euer Wasserverbrauch Ist-Zustand Ihr habt einen überdurchschnittlichen Wasserverbrauch. Daten Wasserverbrauch Euer Tagesverbrauch pro Kopf CH-Durchschnitt pro Kopf Abwasserkosten 208 m³/Jahr 288 Liter/Tag 160 Liter/Tag 208 m³/Jahr 451 Fr./Jahr 327 Fr./Jahr Eure Wasserlöcher ·· Baden? ·· Rasen/Garten giessen? ·· Waschen? Der menschliche Körper besteht zu über 70 % aus Wasser. Unser Planet ist zu 71% mit Wasser bedeckt. Wasser ist die wertvollste Ressource, die wir in unserem täglichen Leben brauchen. Trinkwasser Zum Trinken, zum Kochen, zur Zubereitung von Speisen und Getränken, Körperpflege und -reinigung, Reinigung von Gegenständen. Brauchwasser Wasser, welches nicht als Trinkwasser benutzt wird, aber als Toilettenspülung, zum Waschen und zum Rasensprengen gut geeignet ist Warmwasser Um Wasser zu erwärmen, verbrennen wir Öl und Gas oder nutzen dafür Strom. Heute schluckt die Warmwasseraufbereitung im Haus bereits nahezu gleich viel Energie wie die Heizung. Lebensgrundlage Die bislang noch fehlende bzw. unzureichende Versorgung eines großen Teils der Weltbevölkerung mit hygienischem und toxikologisch unbedenklichem Trinkwasser, sowie mit einer ausreichenden Menge Nutzwasser, stellt eine der größten Herausforderungen der Menschheit in den nächsten Jahrzehnten dar. Fazit Wenn Ihr auf die Sparmassnahmen achtet, könnt Ihr Euren Verbrauch und Augaben. Sparpotential Massnahmen ·· Herausfinden, wo Ihr viel Wasser braucht ·· Wasseruhr regelmässig ablesen ·· Garten mit Regenwasser giessen ·· Wasserspartipps anwenden ·· bis zur Hälfe des jeztigen Verbrauchs ·· ca. 200.– Wasser und ca. 150.– Abwasser = 350.– Franken pro Jahr Euer Wasserverbrauch Brauchwassermenge m³/Jahr letzte 3 Jahre Beschreibung Die Ressource Wasser kostet im Vergleich zu seinem Wert zu wenig ( 1.60 pro Tausend Liter)! Sparsamer Umgang dieses kollektiven Gutes ist notwendig. Verbrauch Total Haushalt: 140m²/Jahr = 192 Liter Wasser/Tag/ Kopf CH Durchschnitt = 160 Liter Wasser/Tag/ Kopf Beurteilung CH-Durchschnitt sind 160 ­Liter. Die Daten sind vom ­Vormieter, Ihr könnt es besser! Masnahmen Wassersparmassnahmen ­umsetzen Weitere Infos ·· Dokumentation ·· Web Werte Euer Wasser: 28–31 °fH = ziemlich hart = Stufe 4 von 1–6 Beurteilung Erhöhte Kalkbildung bei Boiler, Leitugnen Armaturen und Geräten Höhere Waschmitteldosierung Masnahmen ·· Boiler regelmässig warten lassen. ·· Armaturen und Brauseköpfe ab zun zu entkalken. Weitere Infos ·· Web: Wasserqualität.ch Euer Nitratgehalt: 16–18 mg/l CH-Toleranzwert = 40 mg/l Euer Nitratgehalt ist realtiv hoch, fast die Hälfte des Toleranzwertes. ·· Reklamieren bei den Stadtwerken ·· Nachbarn informieren ·· Bürgeranliegen formieren ·· Web: Wasserqualität.ch ·· Aerobe mesophile Keime = 0–23 KBE/ml (CH Toleranz 300 KBE/ml) ·· Escherichia coli = 0 KBE/100ml ·· Enterokokken = 0 KBE/100ml Die mikrobiologischen Proben lagen so weit untersucht innerhalb der gesetzlichen Vorschriften. ·· Keine ·· Web: Wasserqualität.ch Eure Wasserqualität Qualitätart Wasserhärte Nitratgehalt Hygienische Gesamtbeurteilung Seite 16 Beschreibung Zu viel Kalk im Wasser stört dort, wo es mit alkalischen Stoffen wie Seife in Kontakt kommt, oder wenn es erhitzt wird, verdampft oder verdunstet. Dann fällt Kalk aus und bildet Kalkstein. Betroffen sind Wassererwärmer, Waschmaschinen, Brauseköpfe und Warmwasser führende Leitungen. Haushaltsgeräte müssen entsprechend gewartet und die Waschmitteldosierung der Wasserhärte angepasst werden. Nitrat ist ein Salz der Salpetersäure. Nitrat kommt in Kunstdünger oder Gülle vor, sickert ins Grund- und Trinkwasser. Hoher Nitratgehalt ist ungesund. Nitrat kann im Körper zu Nitrit und zu Nitrosaminen umgewandelt werden, die krebserregend wirken können. In der Schweiz gilt ein Toleranzwert von 40mg Nitrat pro Liter Trinkwasser. ·· Aerobe mesophile Keime sind Bakterien welche unter Sauerstoff und bei mittleren Temperaturen am besten wachsen. Sie vermitteln Aussagen zum hygienisch-mikrobiologischenen Zustand eines Lebensmittels. Dazu gehören Genussfähigkeit, Vertriebshygiene und allgemeine Lebensmittelqualität. Hohe Koloniezahlen dieser Bakterien dienen als Indikator für mögliche schädliche Bakterien oder für zu lange Stagnationszeiten in Reservoiren und Leitungen. ·· E. Coli sind Darmbakterien von Mensch und Tier und sind in den meisten Fällen nicht gesundheitsschädigend. Diese Bakterien dienen als Indikator für fäkale Verunreinigungen (Gülle, Abwasser, etc.). Trinkwasser muss frei sein von E. Coli. ·· Enterokokken sind ebenfalls Darmbakterien; Beurteilung wie E. Coli. Umweltberatung für Erna & Hans Muster – Bericht – V1 Wasser Qualitätart Wasserherkunft Wasserbehandlung Geschmack (subjektiv) Beschreibung Trinkwasser wird in der Schweiz aus drei verschiedenen natürlichen Ressourcen gewonnen. Rund 40 % stammen aus Quellen, weitere 40 % aus mächtigen Grundwasserströmen und die verbleibenden 20 % nutzen als Ressource die Oberflächenwässer (vor allem Seewasser). Bei schlechter Wasserqualität wird Wasser über Entkeimungsanlagen aufbereitet. Dabei wird Ozon- oder UVStrahlung eingesetzt. Leitungswasser kann unangenehm schmecken. Es stellt sich dann die Frage über Wasserherkunft und -aufbereitung, Zustand von Sammelleitungen und Hausleitungen. Werte Aus Quellen: 40% Aus Grundwasser: 60% Beurteilung Gut Masnahmen ·· Keine Weitere Infos ·· Web: Wasserqualität.ch keine Behandlung Gut ·· Keine ·· Web: Wasserqualität.ch keine Gut ·· Keine ·· Web: Wasserqualität.ch Wasser sparen Wasseruhr ablesen Wasserverlust durch Undichte Warmwasser­ temperatur ­reduzieren Wassersparventile Mischarmaturen Beschreibung Die meisten Haushalte kennen Ihren Wasserverbrauch nicht. Regelmässiges Ablesen und notieren schafft Kontrolle und Bewussstein. Tropfende Wasserhahnen, rinnendes WC (Kalkzunge) verbraucht schleichend ­unnötig Wasser. (24 Liter/pro Tag) Verbrühen Sie sich bei laufendem ­Heisswasser gleich die Hände? Massnahmen ·· Monatlich oder vierteljährliche Wasserzähler ablesen und Verbrauch notieren Nutzen & Aufwand ·· Wasserverbrauch senken Entkalken Dichtungen ersetzen Sanitär anfordern ·· Wasserverbrauch senken Einsatz in Küche/Badewanne fraglich, das dort rasch viel Wasser benötig wird. ·· Sparventilie in Küche/Bad/WC montieren ·· Sparduschkopf einsetzen. 20 % Brauchwasser/Abwasser ca 100.– Mit Zweigriffarmaturen mischen Sie das warme und kalte Wasser nur mit einem Hahn, während Sie mit dem anderen die Wassermenge regulieren. Mit diesen sparen Sie sich die Vor- und Nachregelverluste, die entstehen, wenn Sie bei jedem Aufdrehen des Wassers die Temperatur immer wieder neu einstellen müssen. ·· Alte Zweigriffarmaturen mit Einhebelmischer ersetzen ·· Thermostatmischer mit Eco-Funktionen (Öko-Kartusche) ersetzen. Mit einem Einhand-Mischer können Sie 15-25 % Wasser sparen. WC-Sparspülung Weitere Infos gratis ! ·· Stromkosten senken Sparventile 13–30.– Sparduschkopf 20– 50.– 50.– Grossmarkt bis 250.–Fachhandel ·· Sparspülkasten montieren Wasserleitungen sanieren Handabwasch Beim Spülen von Hand wird in der Regel deutlich mehr warmes Wasser verbraucht als mit einem AAA Geschirrspüler. ·· Ökologsiches Geschirrspülmittel verwenden (Held, Frosch) ·· Nicht unter fliessend Wasser abwaschen Sparen ·· Strom Geschirrspüler Beim Spülen von Hand wird in der Regel deutlich mehr warmes Wasser verbraucht. Eine moderne, energieeffiziente Maschine wäscht das Geschirr im Durchschnitt umweltfreundlicher. Waschen Die Waschküche ist der grösste Stromverbraucher im Haus. Stehen energiefressende Maschinen drin, müssen Sie mehr als 20 Prozent der Stromrechnung fürs Waschen und Trocknen aufwenden. ·· AAA Geschirrspüler kaufen ·· Ökologsiches, phosphatfreies Geschirrspülmittel verwenden (Held) ·· Geschirr nicht oder nur mit kaltem Wasser vorspülen ·· Maschine optimal füllen ···· Ecomodus verwenden Wäschemenge nicht überschreiten Sparen ·· Wasser Umwelt ·· Wasserverschmutzung durch Spülmittel/Tabs ·· Kleiner Wasserverbrauch ·· Umwelt ·· Gewässer Reinhalten Waschmaschine Wäsche trocknen Maschinelles Trocknen Waschmaschinen brauchen viel Strom und Wasser. Es geht ins Geld, wenn Sie sich für ein schlechtes Gerät entscheiden. Auf die Energie-Etikette achten und ein AAA-Gerät wählen. Die drei A stehen für niedrigen Energieverbrauch, beste Wasch- und beste Schleuderwirkung Wäsche an der Sonne oder im Estrich trocknen. Das braucht keine Energie und schont die Wäsche. Wäsche kann auh im Winter draussen aufhänge, sie trocknet dann allerdings langsamer. Maschinelles Trocknen braucht zwei- bis viermal soviel Strom wie Waschen. Wenig Energie wird verbraucht, wenn die Wäsche mit Hilfe einer Wärmepumpe getrocknet wird: im Wärmepumpen-Tumbler, in einem Trockenschrank mit Wärmepumpe oder mit einem Raumluft-Wäschetrockner. Sehr hoch ist der Energieverbrauch, wenn Sie die Wäsche mit Hilfe der Heizradiatoren im Trockenraum trocknen. ·· Waschmittel knapp als zu hoch dosieren ·· Mit 60 statt 90 Grad waschen ·· Für leicht verschmutzte Wäsche Sparprogramm mit 40 Grad wählen ·· Vorwaschgang nur für sehr stark ·· verschmutzte Wäsche verwenden ·· Beim Schleudern in der Waschmaschine wird hundertmal weniger Energie verbraucht als beim Trocknen im Tumbler. Falls die Wäsche im Tumbler trocknen soll, Wäsche vorher in einer Waschmaschine mit hoher Drehzahl schleudern. ·· Nachts zum Niedertarif Waschen ·· Ökologsiches Wachmittel verwenden (Held) ·· Kein Weichspüler verwenden ·· AAA Gerät kaufen ·· Maschine ans Brauchwarmwasser anschliessen ·· Tumblern vermeiden ·· Im Sommer im Freien trocknen ·· Im Winter im Freien trocknen ·· Im Winter im Trockenraum aufhängen Umwelt ·· Weniger Wasserverschmutzung wie Geschirrspüler ·· Hoher Wasserverbrauch Kosten ·· AAA Geschirrspüler ab 1500.– Strom ·· Raumluft-Wäschetrockner ·· Trockenschrank mit Wärmepumpe ·· Tumbler mit Wärmepumpe ·· AAA Tumbler kaufen Michael Kistler Umweltberatungen – Sennenrainstrasse 6 – 8712 Stäfa – 078 894 22 34 – [email protected] Seite 17 Wasser Duschen statt baden Hahnenwasser statt Mineral­ wasser trinken Wasser abstellen beim Zähne­ putzen Regenwasser vom Dach zum Gartengiessen Regenwasser als Brauchwasser nutzen Beschreibung Baden verbraucht rund 10 mal mehr Wasser wie ein ausgiebiger Duschgang Schweizer Trinkwasser besitzt sehr gute Qualität. Mineralwasser hat eine schlechte Ökobillanz durch Verarbeitung und Transport Eine Angewohnheit ist während des Zähneputzens Wasser laufen zu lassen. Pro Putzen ca. 1 l * 2 * 365 =730 Liter /Jahr Regenwasser hat den Vorteil, das es weich ist, und umgebungstemperatur besitzt. Wenn es steht reichert es sich mit Mikororganismen an, die im Boden zu Nährstoffen für Pflanzen umgewandelt werden. Regenwasser kann für die Toilettenspülung, Waschmaschine und Gartenbewässerung genutzt werden. Ein 4-PersonenHaushalt kann z. B. ca. 70 000 Liter Trinkwasser pro Jahr durch die Regenwassernutzung sparen. Da Regenwasser weich und nicht kalkhaltig ist, schont es Leitungen und Geräte. Pflanzen gedeihen mit Massnahmen ·· 14 mal Nutzen & Aufwand Weitere Infos ·· Auf Mineralwasser verzichten ·· Wasser vom Hahnen trinken CO2 fast gratis ! ·· Während des Zähneputzen Wasser abstellen ·· Wasser sparen gratis ! ·· Euer Gartenhaus eigenet sich hervoragend um Wasser zu Sammeln. ·· Regentonne 500 Liter anschaffen ·· Wasser und Kosten sparen ·· Gutes Wasser für Pflanzen ·· Gibt Muskeln Regenwassertonne 500 Liter ca 80.– ·· Regenwassereitungen zum Speicher ·· Platz für speziellen Regenwasserspeicher ·· Pumpe und Zuleitungen ·· Planung und Umsetung durch einen Fachbetrieb Sparen ·· Weiches, kalkarmes Wasser für Haus und Garten. ·· 50 % Trinkwasser werden ­Regenwasser ersetzt werden ·· 50-60 % Waschmittel sparen ·· Bessere Waschresultate ·· Weniger mikrobielle Verkei- Umwelt ·· Ressourcen schonen ·· Abwasser vermeiden Kosten ·· Investition ca. 10 000 .– ·· Unterhalt ca. 300.–/ Jahr Infoblatt Auto Waschen Informationen & Links zum Thema Datensammlung Experten Allgemeine Links ·· Alle Daten siehe Exceltabelle ·· Dokumentationen im Ornder: Wasser Versorger: ·· Wassersparende Produkte: ·· Regionalwerke AG Baden www.regionalwerke.ch Seite 18 Umweltberatung für Erna & Hans Muster – Bericht – V1 www.energielabel.ch ·· wasserqualität.ch ·· trinkwasser.ch Wohnen & Haushalt Abfallmenge: (Anz. Kehrrichtsäcke pro Woche) Detailierte Informationen und Dokumentationen zu den Tipps in im Ordner «Wohnen & Haushalt»: www.ambossma.ch/Umweltberatung/ Kochen und Backen Tipp Kochwasser mit Teekocher erhitzen Kochen mit Pfannendeckel Beschreibung Wasser kocht schneller auf, Massnahmen Wasserkocher kaufen Nutzen Reduzierter Stromverbrauch Wasser kocht schneller und kühlt ­langsamer ab. Passende Pfannendeckel Reduzierter Stromverbrauch Salz und Öl ins Pastawasser Wasser kocht schneller auf. Durchmesser von Pfanne und Kochplatte sollten übereinstimmen Ebende Pfannenböden Die Abwärme bei zu kleinen Pfannen führt zu unnötigem Stromverbrauch Passende Pfannen kaufen Reduzierter Stromverbrauch Verzogene Pfannenböden verschwenden Energie, da diese nicht mehr an allen ­Stellen auf dem Herd aufliegen. Der Dampfkochtopf verkürzt die Garzeit. Lineal über Pfannenboden halten. Reduzierter Stromverbrauch Dampfkochtopf einsetzen Reduzierter Stromverbrauch Bei langer Gardauer einen ­Dampfkochtopf benutzen Pfanne mit heissem Wasser füllen Vorheizen ist bei modernen ­Backöfen nicht nötig. Bei Backzeiten über 40 Minuten, Ofen 10 Minuten vor Ende der Backzeit ausschalten Heissluftofen können jeweils zwei Gerichte gleichzeitig backen Den Ofen während des Backens nicht unnötig öffnen Mit möglichst wenig ­Wasser ­kochen Zum Eier kochen Pfanne nur fingerbreit mit Wasser füllen Küchenabfall trennen Essensreste nicht in Toilette werfen Was nicht in den Kompost gehört: Was in den Kompost gehört Aufs Vorheizen verzichten Reduzierter Stromverbrauch Vorzeitig Backofen abschalten Reduzierter Stromverbrauch Reduzierter Stromverbrauch Wasser kocht schneller auf. Oft benötigt es keine bis oben gefüllte Pfanne mit Wasser. Wasser kocht schneller auf, Eier werden trotzdem gar. Reduzierter Strom- & ­Wasserverbrauch Reduzierter Strom- & ­Wasserverbrauch Essensreste im Abwasser zieht Ratten und Ungeziefer an Fleisch, Knochen, Gekochtes, Essensreste, Kaffeesatz, Teebeutel Ab ca 150.– Reduzierter Stromverbrauch Durch die Luftumwälzung ist dies bei Heissluftöfen möglich. Beispiel: auf der oberen Ebene die Wähe für den Znacht, darunter das Brot für den nächsten Tag. Jedes Öffnen verbraucht 20 % Wärme. Küchenabfälle bestehen aus Rüstresten, Material, Verpackung aus Papier, Weitere Infos Reduzierter Stromverbrauch Verkürzt die Aufkochzeit. Da diese innert weniger Minuten die ­gewünschte Temperatur erreichen. Der Ofen ist genug heiss, um die letzten 10 Minuten weiterzuheizen. Kosten Ab 10.– Reduzierter Stromverbrauch Rüstresten -> Kompost Essensreste -> Abfall (nicht Toilette) Verpackung -> Papier/Karton/ Plastik Essensreste in den Abfall In den Abfall, nicht in die Toilette Bestes Kompostmaterial Weniger Abfallgebühren Gratis Dünger Weniger verschmutzes Abwasser Keine Viecher im Kompost Guter Kompost Geschirr spülen Tipp Handabwasch Geschirrabwaschmaschine verwenden Beschreibung Von Hand abwaschen braucht mehr ­Energie als ein Waschgang mit dem ­Geschirrspüler, dafür weniger Chemie Ein Geschirrspüler braucht weniger Wasser, dafür mehr Chemie Den Geschirrspüler möglichst vollständig füllen Bei Geschirrspülern: Geschirr nicht vorgängig reinigen, wenn dann nur mit kaltem Wasser Sparprogramme nutzen Halb leerer Geschirrspüler ist ineffizient Geschirrspüler ans Warmwasser ­anschliessen Speziell bei Solarwärme. Damit wird Strom fürs Aufheizen benötigt. Massnahmen ·· Wenig und ökologisches Geschirrspülmittel verwenden ·· Wenig Wasser brauchen ·· Wenig & ökoligsche Tabs brauchen ·· Sparwaschgang verwenden ·· Füllen bis er platzt : ) Nutzen Abwasser reinhalten Kosten Wasser Geschirrspüler ab 1500.– Weitere Infos Energie & Wasser Die Geschirrspülerchemie schaft auch stark verschmutzes Geschirr. Energie Michael Kistler Umweltberatungen – Sennenrainstrasse 6 – 8712 Stäfa – 078 894 22 34 – [email protected] Geschirrspüler mit Warmwassernaschluss ? Seite 19 Wohnen & Haushalt Tipp Wenig und Ökologisches Geschirrspülmittel verwenden Beschreibung Gilt für Hand- und Maschinenabwasch. Massnahmen Ökologisches Abwaschmittel kaufen Nutzen Weniger Abwasserverschmutzung Kosten Weitere Infos Wäsche waschen, trocknen und bügeln Tipp Ökologisches Waschmittel ­verwenden Kein/wenig Weichspüler Beschreibung Massnahmen Mit tiefen Temperaturen (30°) waschen Sparprogramme nutzen Der grösste Teil der Wäsche wird auch bei 30 Grad rein. Nutzen Kosten Weitere Infos Auf Vorwaschen verzichten Füllmenge voll nutzen Wäsche bei mindestens 1000 Umdrehungen/Minute schleudern Waschmaschine ans Warmwasser ­anschliessen Wäsche im Freien trocknen Statt des Tumblers einen Luftentfeuchter im Trocknungsraum verwenden Filter des Tumblers nach jeder ­Benutzung reinigen Wäsche in leicht feuchtem Zustand bügeln Nur jene Wäschestücke bügeln, bei denen es unbedingt nötig ist Die Waschmaschine nicht halb voll laufen lassen. Spart Energie beim Trocknen im Tumbler Speziell bei Solarwärme. Damit wird Strom fürs Aufheizen benötigt. Das benötigt am wenigsten Strom. Pro fünf Kilo Wäsche wird rund 1,3 kWh Strom gebraucht. Recycling/Abfalltrennung Tipp Zeitung Beschreibung Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos CDs bestehen aus hochwertigen Poly­carbonat. Dieses wird problemlos rezykliert und für weiter Anwendungen eingesetzt. Der Fachhandel muss alles zurücknehmen wegen der vorgezogene Recyclinggebühr In Handys befinden sich viele wertvolle, aber auch giftige Materialien ·· CDs auf Spindel sammeln ·· Zusammen mit PET/Batterien bei Migros abgeben Radio, Fernseher, Kühlschränke beim Fachhandel abgeben Alle Handy händler nehmen diese auch zurück. ·· Weniger Abfall ·· Wertvolle Ressource schonen gratis cd-­recycling.ch ·· Ressourcen schonen ·· Umweltgifte vermeiden ·· Ressourcen schonen ·· Umweltgifte vermeiden gratis Beschreibung Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos Speisen erst auskühlen lassen, dann erst in den Kühlschrank Strom sparen Kosten Weitere Infos Karton Glas Blech/Alu PET Kompost Plastik Wiederaufladbare Batterien verwenden Batterien rezyklieren CD/DVD rezyklieren Elektrogeräte & Zubehör zurück zum Fachhandel Alte Handys und Ladegeräte ­zurückgeben gratis Kühlen Tipp Türen möglichst kurz öffnen. Keine warmen Speisen in den ­Kühlschrank stellen Ordnungssystem im Kühlschrank und Tiefkühler Tiefkühlgeräte an kühlem Ort ­aufstellen Richtige Temperatur einstellen (Kühlschrank 5 – 7 Grad, Tiefkühler -18 Grad). Kontrollieren, ob die Türen gut schliessen. Wenn nötig den ­Dichtungsgummi austauschen Tiefkühler und das Kühlschrank­gefrierfach regelmässig abtauen Ein gutes Ordnungssystem hilft, dass die gewünschte Ware schnell gefunden werden kann. Nicht auf dem Balkon, in den Keller! An der Wärme braucht er mehr Strom Ist der Kühlschrank etwa auf drei Grad eingestellt, braucht er 15 % mehr Strom Gerät an einem kühlen Ort aufstellen Stromverbrauch senken Tipp Steckdosenleisten für Geräte installieren Generalschalter für Steckdosen Seite 20 Beschreibung Massnahmen Nutzen Umweltberatung für Erna & Hans Muster – Bericht – V1 Büro & Arbeitsplatz Detailierte Informationen und Dokumentationen zu den Tipps in im Ordner «Büro & Arbeitsplatz»: www.ambossma.ch/Umweltberatung/ Büro & Computer Tipp Computer/Drucker mit EnergieStar-Label kaufen Computer Standby richtig einstellen Beschreibung Blackl.com Die Google-Version mit schwarzem Hintergrund verbraucht weniger Strom Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos greenitplus.org/ ·· CDs auf Spindel sammeln ·· Zusammen mit PET/Batterien bei Migros abgeben ·· Weniger Abfall ·· Wertvolle Ressource schonen gratis cd-­recycling.ch Recycling-/FSC-Papier für Drucker und Kopierer Drucker/Kopierer mit Duplexdruck anschaffen Doppelseiteig ausdrucken Bürogeräte Standby ­verhindern CD/DVD rezyklieren Büropflanzen für besseres Klima CDs bestehen aus hochwertigen Poly­ carbonat. Dieses wird problemlos rezykliert und für weiter Anwendungen eingesetzt. Pflanzen können für besseres Raumklima sorgen und absorbierten teilweise sogar Gifte aus der Luft. Ergonomischer Bürostuhl Richtig Beleuchten ökologische Merchendise Artikel http://www.kwopen. com/ Michael Kistler Umweltberatungen – Sennenrainstrasse 6 – 8712 Stäfa – 078 894 22 34 – [email protected] Seite 21 Garten & Biodiversität Beurteilung Eures Gartens Ausgangslage Euer Haus ist von viel Grünfläche umgeben. Ihr nutzt eine Fäche für Gemüseanbau, das meiste ist Rasenfläche. Euer Boden hat einen guten PH-Wert (7,5) und hat keinen Handlungsbedarf. Möglichkeiten Ihr hättet gerne eine pflegeleichten Garten. Jeder Garten brauch Pflege und Aufwand. Gut zu wissen Unser Boden ist unsere Lebensgrundlage. Ohne die fruchtbaren Böden würden wir verhungern. Der Regenwurm ist der wichtigste Bodenbewohner. In den 10 000 Jahren seit der Eiszeit hat er den Grossteil der fruchtbaren Erden (Humus) Europas erarbeitet. Finden sich im Garten viele Regenwürmer, ist der Boden gesund. Weitere teilweise mikropische Lebewesen besiedeln den Boden (1 Mio/m²), bauen reste ab und verbessern damit die Bodenqualität. Geht es den Mikroorganismen gut, geht es den Pflanzen gut. Ein guter Boden Als Lösung empfehle ich einen naturnahen Garten schrittweise zu etablieren. Rasenflächen werden dabei zu Blumenrasen, Tier und Insektenfreundliche einheimische Pflanzen werden eingesetzt. Der Garten wird «wilder», aber auch abenteuerlicher. = normaler Aufwand (Wo wächst was und wie) ab 5. Jahr = wenig Aufwand (2–3 mal Jährlich Flächen mähen und Sträucher schneiden) Aufwand naturnaher Garten 1. Planung 1. Jahr: Anlegen = Viel Aufwand (Pflanzugen, ev. Erdbewegungen) 2–4 Jahr. Zämen: Kontrolle & Pflege ·· Gartenplanung ·· Ideen und Knowhow zum naturnahen Gärt- braucht Luft, Wärme, Licht und Wasser. Doch der Boden in der Schweiz ist von der Siedlungstätigkeit der Menschen bedroht. 1 m² offenens Land wird pro Sekunde mit Gebäuden, Strassen, Plätzen verbaut und damit auf lange Zeit unfruchtbar. Die Landwirtschaft belastet mit intensiver monokultureller Bewirtschaftung, dem Einsatz von Herbi-, Funghi und Pestiziden unsere Böden. Die einheimische Fauna und Flora steht stark unter Druck. Auch die Privatgärten belasten Böden und tragen zum Artensterben bei. Verdrängte einheimische Pflanzen und Überdüngung als Beispiel. Gleichgewicht. Die Artenvielfalt senkt sich, höhere Lebewesen verlieren ihr Grundlebensmittel. Am Ende der Nahrungskette steht der Mensch. Empfehlung nern erarbeiten ·· Fachperson beiziehen. Die Lösung für das Gleichgewicht zwischen Nutzen, Schönheit und Natürlichkeit ist das naturnahe Gärtnern. Dabei wird besonders auf Kunstdünger & Pestizide verzichtet, der Boden geschont, standortgerecht einheimische Pflanzen gesetzt und Kleintiere gefördert, aber auch üppige Exoten und der Swimmingpool finden Platz. Ein Garten ist immer mit Aufwand verbunden, wenn er nicht zu Wald werden soll. In der Folge geraten Ökosysteme aus dem Bestand Bereich Garten Situation Das Haus ist umgebon von Grünfläche. Möglichkeiten Mit diversen Massnahmen kann dieser Garten ­naturnaher Gestaltet werden. Nutzen Nach 2–3 Jahren weniger ­auwändiger Unterhalt. Aufwand Einige Wochenenden und einige huntert Franken im ersten Jahr Weitere Infos Bodenqualität Massnahme Spatenprobe PH-Werte Kalkgehalt Situation Eher Feuchterboden im Schnitt 7,5, leicht basisch Mässiger Kalkgehalt Massnahmen ·· Bodenleben fördern: Mulchen, Gründdüngung ·· Kein Umstechen, nur sanft kräueln Nutzen Aufwand Weitere Infos Flächen Flächen Rasen Situation Etwa xxx m² ist angelegt Möglicheiten Die Rasenfläche könnte reduziert werden ­zugunsten Blumenrasen und Bepflanzung mit ­Blütenstauden und Sträuchern. Biogarten, Mischkultur Nutzen Weniger Rasen zu mähen, blü­hender und duftender Garten, tier- und ­insektenfreundlich Bessere Erträge, kein Gift Gemüsegarten Parkplatz Bei Garage, gekiest? Rasenziegel als Parkplatzfläche Kompostplatz Teilweise Kompostplatz einrichten 2-3 m² Biotop Regenwasser­ sickerfläche Blumenrasen – – Vom Teichli bis zum Schwimmteich möglich Dachwasser versickern lassen, Feuchtbereich ­schaffen. Rasen nicht mehr düngen, aber 4 – 6 mal pro Jahr mähen in den ersten 4 – 8 Jahren. Damit wird dem Boden Nährstoffe entzogen. Blumen einsähen. Breitblättrige Kräuter siedeln sich an. Mit der Zeit entsteht eine bunte Wiese, die nur noch 2–3 mal pro Jahr geschnitten werden soll. Wasser sickert durch die Ziegel, keine Abwasser und Leitungen nötig. Organische Abfälle entsorgen, natürlicher Dünger für den Garten Feuchtbereich, Amphibienfreundlich Weniger Abwasser, Kanalisation entlasten, Feuchtpflanzenbiotop Weniger Rasenmähen, blühende Wiese mit Insekten. Seite 22 – Umweltberatung für Erna & Hans Muster – Bericht – V1 Aufwand Stauden und Sträucher, Kies Weitere Infos Wissen erlangen mittels Literatur, Kurse. Rasenziegel verlegen bioterra.ch Kompost einrichten, Komposter Von Gelte bis zum 20000.– Projekt Sickerbereich anlegen, Leitungen verlegen Blumensamen aussähen, ab und an mähen Flächen Ruderalfläche Situation – Möglicheiten Übergangsfläche von Fett- zu Magerwiese Blumenwiese – Magerwiese mit Blumen etablieren Dachbegrünung – Vordach begrünen Garten & Biodiversität Nutzen Interessante, abwechslungsreiche heimische Pflanzen und Insekten Weniger Mähen, blühnde Wiese mit einheimischen Pflanzen und Insekten Aufwand Entweder Anlegen oder verlanden lassen und langsam «ausmagern» Abtragen des Humus, einbringen von Schutt/Schotter/Steinen, ansäen. In 2-4 Jahren etabliert Weitere Infos Kein Aufwand, Dekorativ Installationen, Insekten/Amphibien/Kleintier Tipp Gartenhaus Beschreibung Massnahmen Nutzen Kosten Regenfass oder Zisterne ·· Haus- oder Gartenhausdach mit ablauf versehen. ·· 500 Liter Regenfass kaufen ·· Zisterne anlegen ·· Besseres Pfanzenwachstum ·· Brauch/Trinkwasser(kosten) sparen ·· Kanalisation ersparen ·· 500 l Gartenfass ca 80.– ·· Äste und Laub an einem ruhigen, sonnigen Ort aufhäuffen (siehe Anleitung) ·· Versteck für Kleintiere ·· Angesiedelte Schädlingsvetilger ·· keine ·· Dokumentation: Amphibiengarten ·· Steine an einem ruhigen, sonnigen Ort aufhäuffen (siehe Anleitung) ·· Dokumentation: Amphibiengarten ·· keine bis 100.– ·· Web: ·· infonet.vogelwarte.ch/ Feuchplatz für Amphibien Biotop, Gartenteich, Feuchtbereicht amphibienfreundlich anlegen. ·· Siehe Biotop, Feuchbereich ·· Versteck für Kleintiere ·· Angesiedelte Schädlings­vertilger ·· Vogelgetzwitscher ·· Angesiedelte Schädlings­vertilger ·· Zu hause von Amphibien ·· Angesiedelte Schädlings­vertilger ·· keine Nisthilfe für ­Vögel Mit einem vollen 500 Liter Regenfass kann mittelgrosser Garten 3–4 Tage lang gegossen werden. Im gegensatz zum Gratenschlauchwasser schockt das gstandene temperierte Wasser die Pflanzen nicht, Regenwasser ist weich und wenn es steht wird es Mikroorganismen angerreichert. Ast- und Laubhaufen sind ideale Tagverstecke und Überwinterungsräume für Amphibien, aber auch für Igel, Insekten, Weichtiere und viele mehr. Steinhaufen dienen – neben Eidechsen – manchen Amphibien als Tagesversteck oder Winterquartier. Vogelhäuser für entsprechnde Arten bauen und am Haus anbringen. Insekten Einheimische Blütenpflanzen Wildbienen Einheimische Blütenpflanzen Schnecken Nacktschnecken sind schädlich, Häuschenschnecken nicht. Schneckenkörner sind Gift und killen auch andere Tiere. ·· Keine Schneckenkörner notwendig Gratis Holzstoss und Asthaufen Steinhaufen ·· Vogelhaus kaufen oder sleber basteln ·· Am richtigen Ort anbringen. ·· Nachktschnecken ablesen & töten ·· Bretter auslegen und Abends einsammeln ·· Viel Biodiversität (Vögel, Igel, Amphibien) etablieren Weitere Infos ·· von 50.– (Teichfolie) bis 20 000.– (Biobadeteich) Schädlinge Bodenarten Mager (nährstoffarm) Steinig Sandig Pflanzenmerkmale Fett (nährstoffreich) Humos Lehmig Blütenfarbe Trocken Euer Boden Halbtrocken Feucht Blütenzeit Pflanzenstandorte Höhe Heimisch Exotisch Schattig Halbschattig Sonnig Vollsonne Kräuter 1-2 jährig Stauden bis 1,5 m Sträucher bis 6 m Bäume Trocken Halbtrocken Freucht Nass Nass Pflanzen im Garten Es unterscheiden sich Kräuter (ein- Zweijährig), Stauden bis 150 cm (Stengel sterben im Winter ab), Sträucher (Verholzen Tipp Alte und seltene Pflanzensorten ziehen Beschreibung Setzen sie sich ein für den Erhalt der genetischen Vielfalt. Bei Pro Speziarara können Online Sorten mit Anleitung beziehen. Einheimische Blütenpflanzen (Wildstauden) Einheimische Sträucher ­( Wildsträucher) Insektenpflanzen Heimische Flora für heimische Insekten. Wildstauden sind weniger üppig wie Exoten. Sträucher können bis 5 Meter hoch wachsen verdecken hässliche Wände und eignen sich als Sichtschutz. Spezielle einheimische Pflanzen ziehen Schmeterlinge und Insekten an. Eingewande/eingeschleppte Pflanzen, die die heimische Flora verdrängung und sich explosionsartig ausbreiten. Eigentlich gibt es keine Unkräuter. Viele Kräuter blühen sehr schön und ziehen Insekten an Ein paar wenige vermehren sich stark, diese werden ausgerissen. Invasive Neophyten «Unkraut» Massnahmen Nutzen Kosten Biodiversität im eigenen Garten fördern Staudensetzling bis 10.– Weitere Infos Biodiversität im eigenen Garten fördern Invasive Neophyten erkennen, ausreissen und in den Abfall werfen (nicht kompostierien/Grünabfall-> Versamung) ·· sich stark vermehrende Kräuter ausreissen ·· vor dem Aussamen entfernen ·· Nicht kompostieren, in die Grünabfuhr Biodiversität im eigenen Garten fördern Ausbreitung verhinern, ­Biodiversität fördern Neophyten Merkblatt Biodiversität im eigenen Garten fördern Michael Kistler Umweltberatungen – Sennenrainstrasse 6 – 8712 Stäfa – 078 894 22 34 – [email protected] Seite 23 Garten & Biodiversität Gemüsegarten Bearbeitung Tipp Mischkultur Alte Sorten ­verwenden Keine Pesti & Herbizide Beschreibung Statt nur ein Gemüse im Beet verschiedene sich positiv beeinflussende zusammen pflanzen Viele alte Gemüse und Obstsorten sind wiederstandfähiger als hochgezüchtete und brauchen weinger Pflege und Dünger Privatgärten sind meistens überdüngt. Böden werden ausgelaugt. Der von den Pflanzen nicht aufgenommene Dünger verseucht das Grundwasser (Nitrat). Mit Kompost düngen Kompost besteht aus Küchenabfällen, Laub- und Rasenschnitt und ist natürlicher Nährstoffgeber. Mulchen Mulch = Stallmist, Stroh, Grünabfälle, Rasenschnitt, Rindenprodukte als dauerhafte Bodenbedeckung. Damit wird der optimalste Zustand der Gartenboden annehmen kann realisiert. Wie im Wald. Gründüngung ist eine natürliche Methode im Gartenbau zur Bodenbedeckung und -verbesserung. Sie schützt den Boden vor Witterungseinflüssen, Ausschwemmung von Nährstoffen bei Regen oder Austrocknung der Erde bei Sonneneinstrahlung. Gleichzeitig wird auch die Bodentemperatur reguliert und nicht zuletzt die auf und im Boden lebenden Organismen und Kleinlebewesen geschützt. Gründüngung Sanfte Bodenbearbeitung Massnahmen ·· Die richtigen Arten zusammensetzen ·· Keine Herbi-, Fungi- und Pestizide verwenden ·· Natürlicher Dünger (Kompost) verwenden ·· Mit biologischen Mitteln arbeiten (z.B. Jauchen) ·· Im Frühjahr Kompost mit Kräuel einarbeiten ·· nicht zuviel Kompost, 1 Kübel pro 3 m² ·· Rasenschnitt 1-2 cm auftragen ·· Stroh 2-5 cm ·· Häcksel von Sträuchern/Bäumen 2-5 cm auftragen ·· Rindenmulch ·· Vorsaat im Frühjahr (Februar/März) ausgesät werden: (Spinat, Nüsslisalat, Gelbsenf Phacelia ·· Unter- und Zwischensaat: Portulak, Kapuzinerkresse, Ringelblume, Tagetes ·· Nachsaat im Spätsommer: Gelbsenf, Sonnenblume, Phacelia ( auch Bienenfreund genannt) Gartenboden, Beete, nicht umstechen, sondern auflockern. Umstechen zerstrört das etablierte Bodenleben. ·· Beete mit Kräuel leicht auflockern ·· Im Frühjahr/Frühsommer kann ­Kompost eingearbeitet werden. Beschreibung Ohne Torf, einheimisch, Schmetterlinge auf dem Grab tanzen lassen. Massnahmen Nutzen ·· Besseres Wachstum ·· Schutz vor Schädlingen Kosten Gratis ·· Weniger Düngeaufwand ·· Spezielle Sorten ·· Biodiveristät fördern ·· Grundwasser schonen ·· Garten fruchtbar halten Weitere Infos Biogartenbücher Prospeziarara Bioterra Biologische Mittel sind günstiger wie gekaufter Dünger. ·· Selbstgemachter Dünger ·· Schonung des Bodens Selbsthergestelter Kompost ist gratis ·· unterdrückt Unkraut ·· Boden wird feucht gehalte = Wasser sparen ·· verwittert und verbessert den Boden ·· Bodenschutz vor Witterung ·· Aktivierung und Ernährung der Bodenlebewesen ·· Anreicherung des Bodens mit Nährstoffen ·· Bodenlockerung/–belüftung ·· Schnittgut der Gründüngung als wertvolles Mulchmaterial ·· Wachstum von Wildkräutern („Unkraut“) wird unterdrückt ·· Ernte für die Küche, zum Beispiel Spinat oder Nüsslisalat ·· Boden wird gelockert aber nicht «gestört» ·· Häcksel selber machen ·· Rindenmulch pro Pack ca. 20.– Nutzen Kosten Tipps Tipp Naturnaher Grabschmuck Informationen & Links zum Thema Datensammlung Experten Allgemeine Links Detailierte Informationen und Dokumentationen zu den Tipps in im Ordner «Garten & Biodiversität»: www.ambossma.ch/Umweltberatung/ ·· Hansjürg Hörler, Appenzell ·· bioterra.ch Seite 24 Mein Dozent im Lehrgang naturnah.ch/ ·· Peter Steiger Mein Kursführer naturnah gärntnern pulsatilla.ch/ ·· Sandra Ceotto Frisch gebackene Naturgärtnerin, sicher noch günstig. naturnah-garten.ch Umweltberatung für Erna & Hans Muster – Bericht – V1 Weitere Infos Ernährung & Gesundheit Detailierte Informationen und Dokumentationen zu den Tipps in im Ordner «Ernährung»: www.ambossma.ch/Umweltberatung/ Kochen Tipp Einkauf saisonaler Produkte Regionale Produkte Beschreibung Massnahmen Nutzen Unsere Meere sind total überfischt. Auch Zuchtfisch wird mit Fischmehl gefütter, ist also auch nicht besser. ·· Kein Fisch ohne MSC-Label kaufen ·· Süsswasserfische ist unproblematisch ·· Sich für Schutzgebiete einsetzen ·· Nachhaltige Fischerei fördern Kosten Weitere Infos Einkauf direkt vom ­Bauernhof Bioprodukte kaufen Nahrungsmittellabels ­beachten Gemässigter ­Flesichkonsum Gemüse aus dem ­eigenen ­Garten Kräuter aus dem Garten Fisch & Meeresfrüchte ­ gezielt kaufen Angemessene ­Portionierung des Essens Grosmutters ­Hausmittelchen Bio Tierfutter ·· Fischführer Bio-Produkte für Tiere. Füttern Sie kein Fleisch aus Massentierhaltung. ·· biotierfutter.ch Gesundheit Tipp Ganzheitliche Untersuchung Medizin auf pflanzlicher Basis Alternative Heilmethoden Beschreibung Massnahmen Ganzheitliche Kliniken Medizin und Alternative Heilmethoden im Einklang ·· Aeskulap Klinik in Brunnen Mehr als 1000 Menschen in der Schweiz warten auf eine Organspende. Mit der Organspende dürfen nach Deinem Tod Dein Organe entnommen ­werden. ·· Organspenderkarte ausfüllen (Enthalten in der Dokumentaition) ·· Auf der Organspendekarte wird bestimmt, welche Organe nach dem Tod Organe, Gewebe oder Zellen entnommen werden dürfen. Nutzen Kosten Weitere Infos ·· Andere Menschen können dank Dir gerettet werden ·· keine ·· Organspenderkarte Ernährungsberatung Organe spenden Michael Kistler Umweltberatungen – Sennenrainstrasse 6 – 8712 Stäfa – 078 894 22 34 – [email protected] Seite 25 Konsum Detailierte Informationen und Dokumentationen zu den Tipps in im Ordner «Konsum»: www.ambossma.ch/Umweltberatung/ Bestand Tipp Sozial Fair einkaufen Beschreibung Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos ·· faircustomer.ch ·· oeko-planet.ch Secondhand einkaufen Konsumanspruch senken Nur FSZ Holz kaufen Gezielter Kleiderkauf www.modeaffaire.de/ Recyclingpapier für Taschentücher, WC, Haushalt & Drucker Labels beachten Plastiksäcke vermeiden labelinfo.ch Natürliche Kunststoffe verwenden. Natürliche Kunsstoffe Ohne Auto zum Einkaufen fahren Mobil Telefon Ein Teil der Minerale, die für die Mobiltelefonherstellung notwendig sind, kommen aus dem Osten Kongos wo seit Jahren ein blutiger Krieg herrscht. Mit dem Kauf eines Handys wird dieser Krieg unterstützt. ·· Nur 3–5 Jahre ein neues Handy kaufen ·· Alte Handys unbedingt rezyklieren http://www.beobachter.ch/natur/forschung-wissen/technologie-innovation/ artikel/mobiltelefone_ das-alte-handy-ist-daswahre-oekohandy/ Kleidung Die Massenproduktion von Kleidern besitzt eine grosse Umwelt- und Sozialproblematik. Ökologisch und faire Produkte sollten folgende Merkmale aufweisen: ·· Produkte sollten aus naturschonend erzeugten Materialen bestehen. ·· Produkte sollten naturschonend prodzuiert werden. ·· Produkte sollten menschenwürig – fair – produziert werden. ·· Diverse Label garantieren diese Vorausetzungen. Labels Label Ökostandard 100 Beschreibung Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos Beschreibung Die Produkte sollen farbenfroh sein, Kraft und Frieden spenden und die Menschen über Kulturen und Geschlechter hinweg verbinden. Massnahmen ·· 15% des Gewinns für gemeinnützige Projekte im In-/ und Ausland ·· Ökostandard 100 ·· menschenwürdige Produktion Nutzen Kosten Weitere Infos ·· womanatwork.ch Marken Läden Marken Tipp women at work Seite 26 Umweltberatung für Erna & Hans Muster – Bericht – V1 Mobilität Detailierte Informationen und Dokumentationen zu den Tipps in im Ordner «Mobilität»: www.ambossma.ch/Umweltberatung/ Bestand Umzug Situation - Arbeitsplatz Zürich 25 km, Volketswil 38 km Kinder no Neues Auto nötig nein Alles bleibt beim alten ja Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos Fahrzeugpark Was Anzahl Autos im Haushalt, Alter Bestand keine Anz. Velos 2 Skateboards kein Kickboard kein Rollerblades kein Töff 1 Scooter kein Mofa kein Sport/Frezeitfahrzeuge kein General Abonement 2 Halbtax - Arbeitssituation Arbeitsort, Distanz, Häufigkeit Situation 5x Pro Woche, Zug & manchmal Töff Mobiltätsbedarf im Beruf nein Berufsffahrzeug, Verbrauch nein Arbeitsreisen, Distanz selten Alltagsmobilität Einkaufen Verhalten Mit ÖV Im Internet einkaufen nein Kinder zur Schule fahren nein Mobility kein Freizeitmobilität Sport Verhalten - Ausflüge mit ÖV Ausgang Wenig Hobbies keine Beweglichen : ) Ferien Verhalten Sommer/Frühling/Herbst/Winter Schweiz selten Ausland selten zuHause Ja Ferienhaus Nein Ferienwohnung Nein Auto Nein Velo Ja Zug Ja Car Nein Flugzeug Selten Bei längeren Reisen kann auch CO2 kompensiert werden Michael Kistler Umweltberatungen – Sennenrainstrasse 6 – 8712 Stäfa – 078 894 22 34 – [email protected] myclimate.org Seite 27 Mobilität Tipps Tipp Zug statt Flug Beschreibung Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos myclimat.org Pedibus Autokategorie Elektrovelo Veloanhänger Carpooling Carsharing Arbeitsweg verkürzen ECO-Drive Bewusst fortbewegen CO2 Kompensieren bei Reisen Mobiltätsmanagement für Unternehmen Elektroauto shop.southpolecarbon.com/ Die Nutzenergie eines Elektroautos beträgt 40 %, das eines Dieselautos 15 %. Der Strombedarf eines sparsamen Elektrofahrzeugs von 1500 kWh für eine Jahresfahrstrecke von 10 000 km kann mit einer Photovoltaikanlage von 10–20m² gedeckt werden. Verband für elektrische & effiziente Strassenfahrzeuge Umweltbilanz der Motorfahrzeuge Tipp Mofa Beschreibung Massnahmen Nutzen Scooter Elektroscooter Kleinmotorad Vespa Benzin Autos Diesel Autos Hybrid Autos Elektro Autos Familien Van SUV Geländefahrzeuge Transporter Lastwagen Elektrolastwagen Seite 28 Umweltberatung für Erna & Hans Muster – Bericht – V1 Kosten Weitere Infos Freizeit & Ferien Detailierte Informationen und Dokumentationen zu den Tipps in im Ordner «Freizeit & Ferien»: www.ambossma.ch/Umweltberatung/ Eure Freizeitaktivitäten Sport Verhalten - Ausflüge Wenig Ausgang Wenig Hobbies Nähen, Garten, Musik, Essen, Trinken Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos Ferien/Reisen Verhalten Frühling/Herbst Sommer/Frühling/Herbst/ Winter Schweiz selten Ausland selten zuHause Ja Ferienhaus Nein Ferienwohnung Nein Auto 1x Jahr mit auto Velo Nein Zug Ja Car Nein Flugzeug Selten myclimate.org Bei längeren Reisen kann CO2 ­kompensiert werden myclimate.org Tipps Tipp Flugstunden vermeiden Beschreibung Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos Massnahmen Erlebnisspfad Nutzen Kosten Weitere Infos www.natourspass.ch Klimaschonende Ferien Auswärtiges Logieren Auto für Freizeit nutzen Ferienhaus Ferienwohnung Flugzeug Ausflüge in die Natur Tipp Beschreibung Sihlwald Klimaschonende Ferien Auswärtiges Logieren Auto für Freizeit nutzen Ferienhaus Ferienwohnung Flugzeug Ausflüge mit Kindern Tipp Natourspass – Erlebnisswege am Sihlsee Silberweide Naturstation am Greifensee Beschreibung Spielen, Rätseln & Lernen beim Wandern in der wunderschönen Voralpenlandschaft zwischen dem Wägital und Rothenthurm. Auf dem Erlebnispfad erfährt man die Natur hautnah mit allen Sinnen. Ein Dutzend Stationen laden dazu ein, genau hinzusehen, hinzuhören und zu spüren. Die Naturstation Silberweide ist kinderwagen- und rollstuhltauglich. Hunde sind in der Naturstation nicht erlaubt. Michael Kistler Umweltberatungen – Sennenrainstrasse 6 – 8712 Stäfa – 078 894 22 34 – [email protected] www.greifensee-stiftung.ch/erholung-undfreizeit/naturstationsilberweide/ Seite 29 Investments & Spenden Detailierte Informationen und Dokumentationen zu den Tipps in im Ordner «Finanz & Investments»: www.ambossma.ch/Umweltberatung/ Konzepte Konzept 1 % Einkommen ­spenden Invest in a Friend Invest in Yourself Beschreibung Die Schweiz leistet nur 0,4 % des Bruttosozialprodukts für Entwicklungshifle, Weltweit sind es 0,7%. ­Machen wir es besser! Jemand aus dem Umfeld zur Hand gehen oder Finanziell unterstützen Massnahmen 1 % des Einkommens für Umwelt / Hilfswerke spenden Nutzen Bildung auch ausserhalb des Berufes erweitern den Horizont und manchmal tauchen neue Möglichkeiten auf. Schulen, Kurse, Kurstage besuchen Horizont erweitern Kosten Weitere Infos Ökofonds Microcredits Sustainable Banking Nachhaltige ­Anlagefonds Regional ausgerichtete Banken investieren übersichtlicher als global Players. Nachhaltige Anlagefonds investieren ausschliesslich in Unternehmen und Schuldner, die neben wirtschaftlichen auch soziale und umweltbezogene Aspekte berücksichtigen sowie strenge Ausschlusskriterien erfüllen. Z.B. keine Unternehmen, die Kernkraftwerke betreiben oder fossile Brennstoffe fördern. klimaundfinanzen.de Ethic / Islamic Banking Umweltdarlehen / ­ Hypothek für ­Neubau / Sanierung Regiobanking Mehrere Finanzinstitute bieten vergünstigte Konditionen für MINERGIEGebäude und energetische Modernisierungen an. Regional ausgerichtete Banken investieren übersichtlicher als global Players. Banken & Firmen mit nachhaltigen Investment Tipp Kreditkarte WWF / ZKB Regiobank Beschreibung Massnahmen Nachhaltig ­Fondssparen Die ZKB hat mit dem WWF zusammen nachhaltige Fonds im Angebot ZKB, Bank Coop Umweltsparkonto Als bisher einzige Universalbank der Schweiz hat die ZKB ein nachhaltiges Sparprodukt lanciert: das ZKB Umweltsparkonto. Guthaben werden als zinsvergünstigte Umweltdarlehen für ökologische Projekte im Wirtschaftsraum Zürich verwendet, z.B. Investitionen in erneuerbare Energien oder energetische Modernisierungen. Mehrere Finanzinstitute bieten vergünstigte Konditionen für MINERGIEGebäude und energetische Modernisierungen an Index-Tracker zu den Themen Wasser, Solar, Wind, Mobilität, Ressourcen, Ener-gieeffizienz und nachhaltige Energieerzeugung. Indizes informieren über die Entwicklung einzelner Marktsegmente (z.B. Branchen oder Regionen) und dienen als Performance-Messinstrumente. Die neuen Index-Tracker der ZKB sind Anlageprodukte, die jeweils auf einem nachhaltigen Themen-index basieren. Finazierung- und Angebotsbörse für Energie ZKB Umweltdarlehen / -Hpyothek Nachhaltiges Investieren Finazierung von Solaranlagen Soziale Krankenkasse Seite 30 ZKB, Bank Coop, Alternative Band ABS Die EGK ist die Gesundheitskasse, die sich seit Jahren für die Chancengleichheit zwischen der Schulmedizin und der Naturmedizin einsetzt. Wir verfolgen eine nachhaltige Prämienpolitik und mit unseren Zusatzkrankenversicherungsmodellen können Sie jene Leistungen versichern, die für Sie sinnvoll sind. Umweltberatung für Erna & Hans Muster – Bericht – V1 Nutzen Kosten Weitere Infos abs ZKB Bank coop abs ZKB Umweltsparkonto abs zkb Bank coop abs zkb e2ch.ch egk.ch Bildung Detailierte Informationen und Dokumentationen zu den Tipps in im Ordner «Wohnen & Haushalt»: www.ambossma.ch/Umweltberatung/ Themen Titel Bedingungsloses Grundeinkommen Beschreibung Jeder Mensch erhält unabhängig davon, ob er oder sie reich ist oder arm, allein lebend oder in Gemeinschaft, jung, alt, krank oder gesund, mit oder ohne Erwerb ein Grundeinkommen. Das Grundeinkommen wird an Individuen anstelle von Haushalten gezahlt. Es steht jedem Individuum unabhängig von sonstigen Einkommen zu. Es wird gezahlt, ohne dass Arbeitsleistung oder Arbeitsbereitschaft verlangt wird. Massnahmen Nutzen Kosten Weitere Infos Massnahmen Nutzen Kosten Gratis Weitere Infos www.umweltschweiz.ch/magazin Alternative Wirtschaftsmethoden Green Economy Ethic Banking Volks AG Durch den Kauf eines Produktes wird der Besitzer automatisch zu einem Aktionärsmitglied. Zeitschriften & Magzine Titel Umwelt Beschreibung Vierteljährliches Magazin des Bundesamses für Umwelt Bioterra DAS Magazin für natürliche und biologischen Gärtner bioterra.ch Beobachter Natur Themenheft beobachter.ch Ausbidlungen & Kurse Titel Ökologisch Sanieren Beschreibung Anleitung und Beispiele Privatpersonen, welche Bauen oder saniern wollen Naturnahes Gärntern Bedingungen 1 Tag Nutzen 1 Tag Kosten ca 300.– Weitere Infos wwf.ch 250.– bioterra.ch Kosten Weitere Infos Verbände & Fachleute Swissolar Beschreibung Verband für Solarenergie Holzenergie Verband für Holzenergie Ziele Nutzen pro Natura VCS Verkehrs Club Schweiz Die Verkehrspolitik des VCS stärkt den öffentlichen Verkehr sowie den Fuss- und Veloverkehr. Hausverein Schweiz Für umweltbewusste und faire Hauseigentümerinnen. Grüne Alternative zum HEV CAS ist eine Interessengemeinschaft für die autofrei lebenden Menschen in der Schweiz. Dies schliesst nicht aus, dass sie manchmal eines benützt (Taxi, Carsharing, Miete). Club der Autofreien Schweiz Leben ohne eigenes Auto Umverkehr Setzt sich ein für nachhaltige Mobilität ProVelo Pro Velo Schweiz setzt sich auf allen Ebenen für die Interessen der Velofahrenden ein. Der VCS will die Mobilität auf unseren Strassen so gestalten, dass die Belastungen für Mensch, Umwelt und Klima tragbar sind und die Verkehrssicherheit aller Teilnehmenden optimiert wird. hausverein.ch ·· mehr Lebensqualität dank autofreiem Leben. ·· mehr Beachtung der besonderen Bedürfnisse autofrei lebender Menschen im Alltag. ·· mehr Raum für Menschen und weniger Raum für Autos. Setzt sich mittels initiativen ein für weniger Autoverkehr Michael Kistler Umweltberatungen – Sennenrainstrasse 6 – 8712 Stäfa – 078 894 22 34 – [email protected] clubderautofreien. ch/ umverkehr.ch Seite 31 Michael Kistler Umweltberater Sennenrainstrasse 6 8712 Stäfa 078 894 22 34 [email protected]