8 Programm FACH2D (ebene Fachwerke)

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J. Dankert: CAMMPUS 4.5
8
71
Programm FACH2D (ebene Fachwerke)
Das Programm FACH2D berechnet die
Verformungen und Stabkräfte ebener Fachwerke, die durch folgende Eingabewerte
beschrieben werden:
J. Dankert
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
09.07.1995
STAB2D
FEM-Berechnungsmodell
♦
Anzahl der Elemente NE, die Elemente sind Fachwerkstäbe mit elementweise konstanter Dehnsteifigkeit, die nur Zug- und Druckbelastung übertragen können und mit
den anderen Stäben über reibungsfreie Gelenke verbunden sind (ideales Fachwerk), die Elemente sind
von 1 ... NE zu numerieren.
♦
Anzahl der Knoten NK, es sind die
(reibungsfreien) Fachwerkknoten,
die die Stäbe verbinden, auch die
gelagerten Knoten müssen mitgezählt werden, die Knoten sind von 1 ... NK zu
numerieren.
♦
NK Knotenkoordinatenpaare, bezogen auf ein vom Benutzer frei wählbares kartesisches x-y-Koordinatensystem (mit der Definition dieses Koordinatensystems liegen
dann auch die Richtungen positiver Knotenkräfte, die Richtungen der Verschiebungsmöglichkeiten von Loslagern und die Richtungen der zu berechnenden Knotenverschiebungen fest).
♦
NE Knotennummernpaare (Koinzidenzmatrix), mit denen die Zuordnung der Stäbe
zu den Knoten definiert wird, welcher Knoten als erster bzw. zweiter Knoten angegeben wird, ist bedeutungslos.
♦
NE Dehnsteifigkeiten (Produkt aus Elastizitätsmodul und Querschnittsfläche) für die
Stäbe, bei deren Eingabe man gegebenenfalls vom Angebot, durch Drücken der Taste
F2 allen Stäben den gleichen Wert zukommen zu lassen, Gebrauch machen kann.
♦
NK Knotenkraftpaare (für jeden Knoten zwei Komponenten mit den Richtungen der
für die Knotenkoordinaten festgelegten Koordinatenachsen), da alle Werte mit Null
vorbelegt sind, müssen meist nur einige Werte eingeben werden.
♦
NK Indikatoren für die Knotenlagerung:
0
1
2
12
♦
--->
--->
--->
--->
Knoten ist nicht gelagert (Vorbelegung für alle Knoten),
Verschiebung in x-Richtung behindert (Loslager),
Verschiebung in y-Richtung behindert (Loslager),
Knoten unverschieblich (Festlager).
2*NK Federsteifigkeiten (an jedem Knoten darf je eine lineare Feder in x- und yRichtung angebracht sein), alle Werte mit Null vorbelegt.
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Das Programm arbeitet mit den Annahmen der klassischen Fachwerktheorie (reibungsfreie Gelenke, kleine Verformungen). Es liefert für statisch bestimmte und statisch
unbestimmte Systeme im Rahmen dieser Theorie exakte Ergebnisse.
Im Abschnitt 7.3 wurde für ein einfaches Fachwerk die komplette Eingabesequenz angegeben, im Abschnitt 7.2 findet sich die Datei FEMMOD.DAT, die vom Programm automatisch
nach der Eingabe erzeugt wird (und in späteren Programmläufen eingelesen werden kann).
Diese Datei befindet sich auch auf den CAMMPUS-Installationsdisketten, sie steht nach der
CAMMPUS-Installation als FACHS195.DAT im CAMMPUS-Installationsverzeichnis. Nachfolgend ist das Ergebnis der Berechnung (als "Encapsulated PostScript"-File erzeugt und von
der Textverarbeitung integriert) angegeben:
Knkoordinaten
Kn
Y
2.000000000
0.000000000
2.000000000
1.000000000
0.000000000
2.000000000
1.000000000
Elmnt.
6
7
Kraft FY
0.000000000
1.000000000
-1.000000000
0.000000000
Dehn-Stf. EA
Alle
6
3
3
5
3
6
7
8
9
10
7
6
7
7
4
Kn
4
1
1
2
2
5
3
4
4
5
Knlagerung
Kraft FX
Element-Parameter
Elemt.
Elmnt.
Kn
1
2
3
4
5
Knlasten
Kn
STAB2D
Elemente-Kn
X
0.000000000
0.000000000
2.000000000
2.000000000
2.000000000
4.000000000
4.000000000
1
2
3
4
5
6
7
08.07.1995
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
J. Dankert
210000.0000
Verschiebung
Kn
u
Verschiebung
v
Verhindert
Verhindert
Verhindert
Verhindert
1
2
Beispiel-Fachwerk auf Seite 195:
Kontroll-Ausgabe aller Eingabedaten
Verformtes System
Knverformungen
Kn
1
3
6
4
2
1
2
3
4
5
6
7
Verschiebung u
0.000000000
0.000000000
0.000014286
0.000000000
-0.000004762
0.000014286
0.000012012
1
2
3
4
5
6
7
Verschiebung v
0.000000000
0.000000000
-0.000030191
-0.000026620
-0.000027810
-0.000079430
-0.000074668
Kn
7
5
Verschiebungen 3631-fach vergroessert
Stabkraefte
Stab
7
8
5
3
9
6
4
10
Zugstab
Druckstab
2
Nullstab
1
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Stabkraft
-1.000000000
0.000000000
1.677050983
-0.559016994
-0.750000000
0.250000000
1.500000000
1.118033989
-1.118033989
-0.500000000
Ausgabe aller
berechneten
Ergebnisse
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73
Tip für Studenten, die Aufgaben lösen müssen, bei denen Kräfte, Abmessungen und Dehnsteifigkeiten nicht als Zahlenwerte gegeben sind:
Wenn sich alle Kräfte durch eine Kraft (z. B.: F) und alle Abmessungen durch
eine Länge (z. B.: a) und alle Dehnsteifigkeiten durch einen Wert EA ausdrücken lassen, dann sollte man für diese Größen die dimensionslosen Werte
F = 1, a = 1 und EA = 1 eingeben. Das Programm FACH2D errechnet dann
dimensionslose Verschiebungen und dimensionslose Stabkräfte. Die tatsächlichen Stabkräfte erhält man durch Multiplikation mit F, die tatsächlichen
Knotenverschiebungen durch Multiplikation mit
Wenn mehrere (nicht durch eine Kraft auszudrückende) Kräfte vorgeschrieben
sind, kann zusätzlich das "Einheitslast-Verfahren" mit anschließender Superposition verwendet werden (vgl. nachfolgendes Beispiel).
Für das skizzierte Fachwerk ("Dankert/Dankert: TM,
computerunterstützt", Seite 74)
sind folgende Werte gegeben:
Beispiel:
F, a, EA.
Die Stäbe 1, 2, 12 und 13 haben die Dehnsteifigkeit 3EA,
alle übrigen Stäbe die Dehnsteifigkeit EA.
Wie oben beschrieben, werden für die Rechnung die Werte F = 1, a = 1 und EA = 1 verwendet (für die Stäbe 1, 2, 12 und 13 wird dementsprechend jeweils eine 3 eingegeben). Die
nach der Berechnung erstellte PostScript-Ausgabe (siehe folgende Seite) zeigt dies für die
Knotenkoordinaten, die Knotenbelastungen und die Element-Parameter.
Die vom Programm ausgegebenen Ergebnisse sind wie folgt zu interpretieren:
♦
Die Stabkräfte sind mit F zu multiplizieren, z. B. erhält man für Stab 8:
♦
Die Knotenverschiebungen sind alle mit dem oben angegebenen Faktor zu multiplizieren, z. B. erhält man für die Horizontalverschiebung des rechten Lagers:
♦
Die in der graphischen Darstellung des verformten Systems angegebene Information
"Verschiebungen 0,0021-fach vergroessert" ist natürlich beim Rechnen mit "Einheitswerten" nur bedingt aussagefähig.
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11.07.1995
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
J. Dankert
STAB2D
FEM-Berechnungsmodell
Knkoordinaten
Y
X
Kn
0.000000000
2.000000000
4.000000000
2.000000000
4.000000000
2.000000000
4.000000000
0.000000000
0.000000000
6.000000000
6.000000000
9.000000000
9.000000000
12.00000000
12.00000000
18.00000000
1
2
3
4
5
6
7
8
1
Verschiebung
0.000000000
112.3509190
162.2289403
137.1009190
136.7289403
161.8509190
117.2289403
263.9369850
1
2
3
4
5
6
7
8
Element-Parameter
Elemt.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
Dehn-Stf. EA
3.000000000
3.000000000
1.000000000
1.000000000
1.000000000
1.000000000
1.000000000
1.000000000
1.000000000
1.000000000
1.000000000
3.000000000
3.000000000
4
5
8
7
5
7
9
11
2
6
4
10
6
2
12
13
1
8
Knlasten
Knverformungen
Kn
3
3
u
Verschiebung
v
0.000000000
-277.3208456
-271.9875122
-311.9348706
-311.9348706
-260.5808540
-253.9141873
0.000000000
Kn
3
5
7
Kraft FX
Kraft FY
3.000000000
0.000000000
0.000000000
-1.000000000
-1.000000000
-1.000000000
Beispiel-Fachwerk von Seite 74
(Staebe mit unterschiedlichen Steifigkeiten)
Stabkraefte
Stab
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
Stabkraft
-6.610177338
8.959786704
2.666666667
-8.500000000
0.300462606
8.250000000
0.000000000
-6.500000000
-2.103238244
8.250000000
3.333333333
-7.812027764
6.851601597
Zugstab
Druckstab
Nullstab
Verformtes System
Verschiebungen 0.0021-fach vergroessert
Wenn die Aufgabenstellung mehrere unterschiedliche Kräfte enthält, die weder als Zahlenwerte gegeben sind, noch sämtlich durch eine Kraft ausgedrückt werden können (der Listigkeit der Aufgabensteller ist
keine Grenze gesetzt), kann
man nach dem "EinheitslastVerfahren" vorgehen, das in der
Ingenieur-Praxis ohnehin sehr
beliebt ist, weil es den Einfluß
der einzelnen Kräfte auf die
Ergebnisse erkennen läßt.
Die nebenstehende Skizze zeigt
ein Beispiel: Für die horizontale
Kraft F0 ist nicht bekannt, wie
groß sie im Verhältnis zu den Vertikalkräften ist (natürlich müssen aber F und F0 als
gegebene Größen ausgewiesen sein).
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
75
Man betrachtet zwei Lastfälle (hier demonstriert nur für die Berechnung der Stabkräfte, die
Verschiebungsberechnung würde dem gleichen Algorithmus folgen). Als "Lastfall 1" werden
für die (gleich großen) Vertikalkräfte Einheitslasten angenommen, man erhält:
11.07.1995
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
J. Dankert
Knlasten
Stabkraefte
Stab
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
Stabkraft
-5.408326913
4.743416490
2.000000000
-4.500000000
-0.901387819
5.250000000
0.000000000
-4.500000000
-0.901387819
5.250000000
2.000000000
-5.408326913
4.743416490
STAB2D
3
5
7
Kraft FX
0.000000000
0.000000000
0.000000000
3
5
7
Kraft FY
-1.000000000
-1.000000000
-1.000000000
Kn
Kn
4
3
1
8
5
7
6
9
11
10
12
2
Zugstab
13
Druckstab
Nullstab
1. Lastfall: Vertikale Einheitslasten
Der "Lastfall 2" besteht nur aus einer horizontalen Einheitslast:
11.07.1995
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
J. Dankert
Knlasten
Stabkraefte
Stab
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
Stabkraft
-0.400616808
1.405456738
0.222222222
-1.333333333
0.400616808
1.000000000
0.000000000
-0.666666667
-0.400616808
1.000000000
0.444444444
-0.801233617
0.702728369
STAB2D
Kn
3
Kraft FX
1.000000000
4
3
Kn
3
1
Kraft FY
0.000000000
5
8
7
6
2
Zugstab
Druckstab
9
10
11
12
13
Nullstab
2. Lastfall: Horizontale Einheitslast
Die Ergebnisse erhält man schließlich durch Superposition, wobei das Ergebnis des einzelnen
Lastfalls jeweils mit der entsprechenden tatsächlichen Größe der Kraft zu multiplizieren ist,
z. B. für die Stabkraft des Stabs 8:
Man erkennt, daß sich das Ergebnis der ersten Rechnung ergibt, wenn man F0 = 3 F setzt.
Wenn mehr als zwei Kräfte mit unterschiedlichen Bezeichnungen vorgegeben sind, muß man
weitere Einheitslastfälle durchrechnen.
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
9
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Programm RAHMEN2D (ebene Rahmentragwerke)
Das Programm RAHMEN2D berechnet für
ebene biege- und dehnsteife Rahmentragwerke
J. Dankert
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
09.07.1995
RAHMEN2D
FEM-Berechnungsmodell
die Verformungen (Verschiebungen
in zwei Richtungen und Verdrehwinkel),
die Schnittgrößen (Normalkraft,
Querkraft, Biegemoment).
Als Belastungen sind Einzelkräfte, Einzelmomente und linear veränderliche Linienlasten (Trapezlasten) zugelassen.
Das Berechnungsmodell wird durch folgende Eingabewerte beschrieben:
♦
Anzahl der Elemente NE, die Elemente sind dehn- und biegesteife
Rahmentragwerk, 17-fach statisch unbestimmt
Träger mit elementweise konstanter
Dehnsteifigkeit und elementweise
konstanter Biegesteifigkeit, die Normalkräfte, Querkräfte und Biegemomente übertragen können und an den Knoten biegesteif miteinander verbunden sind, die Elemente sind von 1 ... NE zu numerieren.
♦
Anzahl der Knoten NK (Verbindungsstellen bzw. Endpunkte der einzelnen Elemente), Knoten müssen vorgesehen werden
an den Ecken des Tragwerks,
an den Enden des Tragwerks,
an Verzweigungspunkten,
an Angriffspunkten von Einzelkräften und Einzelmomenten,
an gelagerten Punkten,
an den Stellen, wo sich Biege- und Dehnsteifigkeiten (sprunghaft) ändern,
am Beginn und am Endpunkt von konstanten bzw. linear veränderlichen
Linienlasten (und an Stellen sprunghafter Änderung der Intensität oder des
Anstiegs bei Trapezlasten),
die Knoten sind von 1 ... NK zu numerieren.
♦
NK Knotenkoordinatenpaare, bezogen auf ein vom Benutzer definiertes kartesisches
x-y-Koordinatensystem (x muß sich entgegen dem Uhrzeigersinn auf kürzerem Wege
nach y drehen lassen, mit der Definition dieses Koordinatensystems liegen auch die
Richtungen positiver Knotenkräfte, die Richtungen der Verschiebungsmöglichkeiten
von Loslagern und die Richtungen der zu berechnenden Knotenverschiebungen fest).
♦
NE Knotennummernpaare (Koinizidenzmatrix), mit denen die Zuordnung der
Elemente zu den Knoten definiert wird, die Reihenfolge der Eingabe der beiden zu
einem Element gehörenden Knoten bestimmt die positiven Richtungen der auf dieses
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
77
Element wirkenden Linienlasten und definiert die Vorzeichenregelung für die berechneten Querkräfte und Biegemomente.
♦
NE Sätze von je 4 Elementparametern:
Biegesteifigkeit (Produkt aus Elastizitätsmodul E und Flächenträgheitsmoment
I bezüglich der Biegeachse), die Biegeachse liegt senkrecht zur Rahmenebene
und muß eine Hauptzentralachse sein,
Dehnsteifigkeit (Produkt aus Elastizitätsmodul E und Querschnittsfläche A),
bei der Eingabe von Biege- und Dehnsteifigkeit kann man gegebenenfalls vom
Angebot, durch Drücken der Taste F2 allen Elementen den gleichen Wert
zukommen zu lassen, Gebrauch machen,
Linienlastintensität am Elementknoten 1 (Dimension: "Kraft pro Länge"),
Linienlastintensität am Elementknoten 2.
Die Entscheidung, welcher Knoten eines Elements "Elementknoten 1" ist, wird mit
der Eingabe der Koinzidenzmatrix getroffen: Die erste der beiden einzugebenden
Knotennummern definiert den "Elementknoten 1" für dieses Element. Die Linienlasten
wirken immer senkrecht zum Element mit folgender Vorzeichenregelung: Wenn man
vom Elementknoten 1 zum Elementknoten 2 "wandert", zeigen die Pfeilspitzen
positiver Linienlasten nach links (im Zweifelsfall gibt die graphische Darstellung nach
der Eingabe Auskunft darüber, ob man das richtige Vorzeichen gewählt hat).
♦
♦
3*NK Knotenlasten (für jeden Knoten zwei Kraft-Komponenten mit
den Richtungen und dem positiven
Richtungssinn der gewählten Koordinatenachsen und ein Einzelmoment, positive Momente drehen
entgegen dem Uhrzeigersinn), da
alle Wert mit Null vorbelegt sind,
müssen meist nur einige Werte
eingeben werden.
J. Dankert
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
09.07.1995
RAHMEN2D
FEM-Berechnungsmodell
NK Indikatoren für die Knotenlagerung:
Jeder einzelne Freiheitsgrad (Verschiebungen u und v in Richtung der
für die Koordinateneingabe gewählten Achsen und der Biegewinkel ϕ)
Graphisch darstellbare Last- und Lagersymbole
kann behindert werden, wobei eine 1
für die Behinderung von u steht,
eine 2 für die Behinderung von v und eine 3 für die Behinderung von ϕ. Jede beliebige Kombinaten der drei Ziffern ist zugelassen, es bedeuten z. B.:
0
1
2
12
123
--->
--->
--->
--->
--->
Knoten ist nicht gelagert (Vorbelegung für alle Knoten),
Verschiebung in x-Richtung behindert (Loslager),
Verschiebung in y-Richtung behindert (Loslager),
Knoten unverschieblich (Festlager),
Starre Einspannung.
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
78
Für diese Lagervarianten sind in der graphischen Darstellung passende Symbole zu
sehen, die Indikatoren 3, 13 und 23 sind auch möglich, werden in der Rechnung
berücksichtigt, aber in der graphischen Darstellung des Berechnungsmodells sind
dafür keine Symbole vorgesehen (man bemerkt ihre Berücksichtigung natürlich in den
Ergebnislisten und in der graphischen Darstellung des verformten Systems).
♦
3*NK Federsteifigkeiten (an jedem Knoten dürfen je eine lineare Feder in x-Richtung, in y-Richtung und eine Drehfeder angebracht sein), alle Werte sind mit Null
vorbelegt.
Das Programm arbeitet mit den Annahmen der klassischen Biegetheorie (kleine
Verformungen, Gültigkeit der Bernoulli-Hypothese). Es liefert für statisch bestimmte
und statisch unbestimmte Systeme im Rahmen dieser Theorie exakte Ergebnisse.
Das Programm RAHMEN2D berechnet
primär die Verformungen und gibt die Werte an den Knoten aus. Die Richtungen der
positiven Knotenverschiebungen u und v
orientieren sich an den Richtungen der für
die Eingabe gewählten Koordinatenachsen,
positive Biegewinkel haben die gleiche
Richtung wie positive äußere Momente
(entgegen dem Uhrzeigersinn).
RAHMEN2D
Knverformungen
Kn
Verschiebung u
0.000000000
13.47533172
21.90874424
22.94509096
22.67767544
21.96619752
13.28804169
0.000000000
22.14675607
13.16058629
0.000000000
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Verschiebung v
0.000000000
-0.050989333
-0.130333174
-0.210219033
0.030433262
0.024899639
0.017484992
0.000000000
-0.232066465
-0.135245659
0.000000000
Biegewinkel phi
-0.006175035
-0.002587762
-0.001070755
-0.001033994
0.000635922
0.001078770
-0.000571687
0.000000000
-0.001465569
-0.003818989
0.000000000
Verformtes System
Das nebenstehende Bild zeigt eine (als
"Encapsulated Postscript"-File erzeugte und
von der Textverarbeitung integrierte) Liste
der Knotenverformungen für das am Beginn
des Abschnitts 9 abgebildete 17-fach statisch unbestimmte Rahmentragwerk und die
graphische Darstellung des verformten
Systems.
Als Sekundärergebnisse werden die Schnittgrößen (Normalkraft, Querkraft und Biegemoment) berechnet und als Liste und Graphik ausgegeben.
09.07.1995
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
J. Dankert
4
5
3
6
2
1
9
7
8
10
11
Verschiebungen 29-fach vergroessert
Die Schnittgrößen werden an den Knoten
berechnet, die Liste der Schnittgrößen ist
aber elementweise angelegt, weil an den Knoten Sprünge in den Verläufen typisch sind. Für
die graphischen Darstellungen berechnet das Programm die Schnittgrößen auch in den
Elementbereichen, so daß auch die Funktionen 2. und 3. Grades, die bei Belastung durch die
Linienlasten entstehen, korrekt gezeichnet werden.
Die Vorzeichenregelung für die Schnittgrößen orientiert sich an der in "Dankert/Dankert:
Technische Mechanik, computerunterstützt" im Abschnitt 7.1 gegebenen Vorschrift:
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
79
♦
Normalkräfte sind postiv, wenn sie den Träger auf Zug beanspruchen.
♦
Für Querkräfte und Biegemomente wird eine "Bezugsfaser-Regelung" definiert, die
Bezugsfaser wird für jedes Element mit der Eingabe der Koinzidenzmatrix festgelegt.
Wie bereits für die Festlegung positiver Linienlast-Richtungen wird auf die "Elementknoten 1 und 2" Bezug genommen (Elementknoten 1 gehört zur ersten der beiden bei
Eingabe der Koinzidenzmatrix anzugebenden Knotennummern): Wenn man vom
Elementknoten 1 zum Elementknoten 2 "wandert", liegt die Bezugsfaser auf der
rechten Seite.
♦
Positive Querkräfte
zeigen an einem Schnittufer des Trägerteils, der
zum Elementknoten 1
gehört, zur Bezugsfaserseite.
♦
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
J. Dankert
Schnittgroessen
Element
Kn
1
2
4
5
6
7
8
In die graphischen Darstellungen der Schnittgrößen wird
auch die Bezugsfaser eingezeichnet. Sie enthält darin eine
weitere Information: Wenn der
Schnittgrößenverlauf für ein
Element auf der Bezugsfaserseite gezeichnet wird, werden
negative Werte dargestellt.
9
10
11
12
13
14
-33992.88888
-33992.88888
-52895.89365
-52895.89365
-53257.23932
-53257.23932
-118851.3411
-118851.3411
25534.78791
25534.78791
-83240.01152
-83240.01152
3689.082389
3689.082389
4943.097505
4943.097505
11656.66167
11656.66167
-109513.7080
-109513.7080
80248.24768
80248.24768
-56646.84618
-56646.84618
-64547.20386
-64547.20386
-90163.77279
-90163.77279
FEM-Berechnungsmodell
4
4
3
3
Der nebenstehende Ausdruck
zeigt die Liste der Schnittgrößen und ihre graphischen Darstellungen (erzeugt als "Encapsulated PostScript"-File) für den
17-fach statisch unbestimmten
Rahmen, der mit seiner Belastung am Beginn des Abschnitts
9 dargestellt wurde.
Normalkraft
1
2
2
3
3
4
4
5
3
6
2
7
5
6
6
7
7
8
5
9
6
9
7
10
9
10
10
11
3
Positive Biegemomente
beanspruchen die Bezugsfaserseite des Trägers auf Zug.
09.07.1995
RAHMEN2D
5
2
2
Normalkraft
Biegemoment
0.000000000
10330305.85
-41161787.65
38888552.76
28522083.21
-28031940.13
-28031940.13
-41499363.21
10366469.55
8740414.042
51492093.50
-33571427.98
-40827891.38
46732528.70
-136853445.8
114847353.6
-161928900.5
169551394.9
-671471.8303
-14871162.39
-7673611.450
-14942734.98
43204826.12
-72069734.08
-29813897.37
-1565037.157
-73634771.24
124554627.5
Biegemoment
5
7
10
6
11
8
6
Querkraft
43443.43528
-31556.56472
51683.44680
6683.446802
-18851.34111
-18851.34111
53257.23932
-59242.76068
-361.3456692
-361.3456692
-18903.00477
-18903.00477
29186.80669
29186.80669
83900.26646
83900.26646
110493.4318
110493.4318
-2625.523714
-2625.523714
-1615.360785
-1615.360785
-25616.56893
-25616.56893
9416.286739
9416.286739
66063.13292
66063.13292
7
9
13
12
10
1
9
14
1
8
11
Querkraft
In der Schnittgrößenliste sind
für jedes Element zwei Zeilen
vorgesehen, die jeweils erste
Zeile gehört zum Elementknoten 1. Mit dieser Reihenfolge korrespondiert die Lage der
jeweiligen Bezugsfaser des Elements, z. B.: Für die horizontal liegenden Elemente wurde
jeweils der linke Knoten als Elementknoten 1 eingegeben, deshalb liegen die zugehörigen
Bezugsfasern unter dem Element.
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
Tips für Studenten, die gerade die Biegetheorie behandeln und Aufgaben
lösen müssen, bei denen die "Verformung infolge der Normalkräfte vernachlässigt wird" und
... für Studenten, die Statik-Aufgaben lösen müssen und noch gar nichts
von Steifigkeiten wissen, ...
wurden bereits im Abschnitt 7.6 gegeben.
Tip für Studenten, die Aufgaben lösen müssen, bei denen Kräfte, Abmessungen und Steifigkeiten nicht als Zahlenwerte gegeben sind:
Weil sich die Einflüsse von Biege- und Dehnsteifigkeit überlagern, sind die
Überlegungen etwas komplizierter als beim Fachwerk (Abschnitt 8). Wenn die
Verformung infolge der Normalkräfte (wie fast immer) vernachlässigt werden
kann (oder gar keine Normalkräfte wirken wie im nachfolgenden Beispiel),
gilt ähnlich wie bei den Fachwerken:
Wenn sich alle Kräfte durch eine Kraft (z. B.: F) und alle Abmessungen durch
eine Länge (z. B.: a und die äußeren Momente dann durch Fa) und alle
Biegesteifigkeiten durch einen Wert EI ausdrücken lassen, dann sollte man für
diese Größen die dimensionslosen Werte F = 1, a = 1 und EI = 1 eingeben.
Das Programm RAHMEN2D errechnet dann dimensionslose Verschiebungen
und dimensionslose Schnittgrößen. Die tatsächlichen Querkräfte erhält man
durch Multiplikation mit F, die tatsächlichen Biegemomente durch Multiplikation mit Fa, die tatsächlichen Knotenverschiebungen und die tatsächlichen
Biegewinkel durch Multiplikation mit
Wenn sich alle Belastungen durch eine Linienlastintensität q ausdrücken
lassen, rechnet man mit q = 1 und muß die dimensionslosen Querkräfte mit
qa multiplizieren, die dimensionslosen Momente mit qa2 und die dimensionslosen Verschiebungen bzw. Biegewinkel mit
Wenn mehrere (nicht durch eine Größe auszudrückende) Belastungen vorgeschrieben sind, kann zusätzlich das "Einheitslast-Verfahren" mit anschließender Superposition verwendet werden (vgl. Beispiel im Abschnitt 8).
Bei statisch bestimmten Problemen sind die Schnittgrößen von den Steifigkeiten unabhängig, so daß die Schnittgrößen (nicht allerdings die Verschiebungen) in jedem Fall (auch bei gleichzeitiger Biege- und Normalkraftverformung) wie oben beschrieben berechnet werden können.
80
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
Beispiel:
81
Für den skizzierten Biegeträger sind
folgende Größen gegeben:
F , I , l , E = konst.
Die Berechnung wird ausgeführt für die Werte F = 1,
l = 1 und EI = 1 (für die drei Elemente im linken Trägerteil wird dementsprechend jeweils eine 2 für die Biegesteifigkeit eingegeben). Die nach der Berechnung erstellte PostScript-Ausgabe (unten rechts) zeigt dies für die Knotenkoordinaten und die
Knotenlasten. Die vom Programm ausgegebenen Ergebnisse sind wie folgt zu interpretieren:
♦
Die Knotenverschiebungen und die Biegewinkel sind mit den angegebenen Faktoren
zu multiplizieren, z. B. erhält man für die maximalen Werte am rechten Trägerrand:
♦
Die Querkräfte sind mit
F zu multiplizieren,
z. B. erhält man am
linken Rand:
♦
Knlasten
Kn
Kn
Kraft Fx
0.000000000
0.000000000
2
5
Kraft Fy
-4.000000000
-1.000000000
2
5
0.000000000
0.000000000
Kn
RAHMEN2D
Knkoordinaten
2
5
Kn
Die Biegemomente
sind mit Fl zu multiplizieren, z. B. ergibt
sich am Loslager:
11.07.1995
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
J. Dankert
X
0.000000000
0.200000000
0.400000000
0.600000000
1.000000000
1
2
3
4
5
Y
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
Aufgabe von Seite 286:
Traeger mit sprunghaft
veraenderlichem Querschnitt
Moment M
Knverformungen
♦
♦
Die in der graphischen
Darstellung des verformten Systems angegebene Information
"Verschiebungen 1,1fach vergroessert" ist
natürlich beim Rechnen
mit "Einheitswerten"
nur bedingt aussagefähig.
Normalkräfte treten
erwartungsgemäß nicht
auf.
Kn
Verschiebung u
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
1
2
3
4
5
Verschiebung v
0.000000000
0.000333333
0.000000000
-0.009333333
-0.058666667
Biegewinkel phi
0.000000000
0.005000000
-0.020000000
-0.070000000
-0.150000000
Schnittgroessen
Element
1
Kn
Normalkraft
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
1
2
2
3
3
4
4
5
2
3
4
FEM-Berechnungsmodell
1
1
2
2
3
Verformtes System
Verschiebungen 1.1-fach vergroessert
Querkraft
0.500000000
0.500000000
-3.500000000
-3.500000000
1.000000000
1.000000000
1.000000000
1.000000000
Biegemoment
3
4
4
5
Querkraft
Biegemoment
0.000000000
0.100000000
0.100000000
-0.600000000
-0.600000000
-0.400000000
-0.400000000
0.000000000
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
82
Tip für Studenten, die Aufgaben lösen müssen, bei denen die analytischen Darstellungen von Biegelinie und Momentenverlauf gefordert sind:
Mit den berechneten Knotenverformungen und den auf das Element wirkenden (linear
veränderlichen) Linienlasten kann die (exakte) Biegelinie für jedes Element aufgeschrieben werden.
Mit den berechneten Biegemomenten an den Knoten und den auf das Element wirkenden (linear veränderlichen) Linienlasten kann die Biegemoment-Funktion für jedes
Element aufgeschrieben werden.
Nachfolgend werden die Formeln für den allgemeinen Fall angegeben.
Die nebenstehende Skizze zeigt ein Element, dessen
Lage bezüglich des bei der Eingabe definierten
(globalen) Koordinatensystems durch die beiden
Koordinatenpaare (x1 ,y1 ) und (x2 ,y2 ) der Elementknoten 1 bzw. 2 bestimmt ist. Die Biegesteifigkeit
(EI)e und die Linienlastintensitäten q1 und q2 gehören ebenfalls zu den Eingabegrößen.
Vom Programm RAHMEN2D werden die Knotenverschiebungen u1 , v1 , u2 und v2 mit den durch das
globale Koordinatensystem definierten positiven
Richtungen und die Biegewinkel ϕ1 und ϕ2 (vgl.
untere Skizze) berechnet und ausgegeben.
Aus den Eingabewerten können für das Element berechnet werden:
Es wird nun ein lokales xe-ye-Elementkoordinatensystem mit dem Ursprung im Elementknoten 1 und zum Elementknoten 2 gerichteter xe-Achse definiert, die Knotenverschiebungen
können auf die Richtungen dieses Systems umgerechnet werden:
Damit kann die Funktion für die Längsverschiebung
aufgeschrieben werden:
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
83
In der nachfolgenden Formel für die Biegeverformung (Biegeline) ist zu beachten, daß
positive Verschiebungen ve die Richtung der positiven ye-Achse haben, für die Linienlastintensitäten an den Elementknoten gilt die (auf der Skizze der vorigen Seite gezeigte)
Vereinbarung positiver Richtungen (beim "Wandern" von Elementknoten 1 nach Elementknoten 2 zeigen die Pfeilspitzen positiver Linienlasten nach links):
Die Biegemomente werden vom Programm RAHMEN2D für jedes Element an den beiden
Elementknoten mit den Werten Mb1 bzw. Mb2 ausgegeben (Vorzeichen wie vereinbart mit der
Bezugsfaserregelung). Unter Beachtung der Vereinbarungen über die Richtungen positiver
Linienlasten kann damit der Biegemomentenverlauf bezüglich der Elementkoordinate xe
folgendermaßen aufgeschrieben werden:
Die Anwendung dieser Formeln ist nicht so kompliziert wie ihr Aussehen und wird am nachfolgenden Beispiel demonstriert.
Für den skizzierten zweifach
statisch unbestimmt gelagerten Biegeträger werden in "Dankert/Dankert:
Technische Mechanik, computerunterstützt"
auf den Seiten 249 bis 251 (mit einiger Mühe)
die Biegelinie und der Biegemomentenverlauf
analytisch berechnet.
Beispiel:
Gegeben: qC , a, EI = konst.
Die FEM-Rechnung mit dem Programm RAHMEN2D wird mit den dimensionslosen Werten qC = 1, a = 1 und EI = 1 durchgeführt.
Dementsprechend müssen die berechneten Biegemomente mit dem Faktor qC a2 multipliziert
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
werden, die Biegewinkel sind
mit
84
16.07.1995
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
J. Dankert
RAHMEN2D
FEM-Berechnungsmodell
1
1
2
2
3
zu multiplizieren.
Tip für Studenten, die so tun
möchten, als hätten sie die
Aufgabe "per Handrechnung"
gelöst: Bei diesen "akademischen" Problemen kann man
den Dezimalbrüchen fast immer
ansehen, welche gemeinen
Brüche bei der Handrechnung
entstehen könnten (multiplizieren Sie versuchsweise die Ergebnisse gegebenenfalls mehrfach mit 2, 3 und 5).
Knverformungen
Verschiebung
Kn
0.000000000
0.000000000
0.000000000
1
2
3
u
Verschiebung
0.000000000
0.000000000
0.000000000
v
Biegewinkel phi
0.000000000
-0.008333333
0.016666667
Schnittgroessen
Element
1
Kn
2
1
2
2
3
Normalkraft
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
Querkraft
-0.050000000
-0.050000000
0.200000000
-0.300000000
Biegemoment
0.016666667
-0.033333333
-0.033333333
0.000000000
Verformtes System
Dem nebenstehendem Ausdruck
entnimmt man:
Verschiebungen 32-fach vergroessert
Biegemoment
Im linken Abschnitt wirken
keine Linienlasten, im rechten
Abschnitt ist für den Elementknoten 2 die Linienlastintensität q2 = − qC einzusetzen. Damit erhält man mit den unten
skizzierten Elementkoordinaten die exakten Ergebnisse (positive Verschiebungen sind nach
oben gerichtet):
Aus den Biegemomenten an den Knoten
erhält man die (ebenfalls exakten) Verläufe:
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
10
Programm FACH3D (räumliche Fachwerke)
Das Programm FACH3D berechnet
die Verformungen und Stabkräfte
dreidimensionaler Fachwerke, die
durch folgende Eingabewerte beschrieben werden:
♦
85
Anzahl der Elemente NE, die
Elemente sind Fachwerkstäbe
mit elementweise konstanter
Dehnsteifigkeit, die nur Zugund Druckbelastung übertragen können und mit den anderen Stäben über reibungsfreie
Gelenke verbunden sind (ideales Fachwerk), die Elemente
sind von 1 ... NE zu numerieren.
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
J. Dankert
09.07.1995
STAB3D
FEM-Berechnungsmodell
3D-Fachwerk mit 215 Stäben und 71 Knoten
♦
Anzahl der Knoten NK, es sind die (reibungsfreien) Fachwerkknoten, die die Stäbe
verbinden, auch die gelagerten Knoten müssen mitgezählt werden, die Knoten sind
von 1 ... NK zu numerieren.
♦
NK Knotenkoordinatentripel, bezogen auf ein vom Benutzer frei wählbares kartesisches x-y-z-Koordinatensystem (mit der Definition dieses Koordinatensystems liegen
dann auch die Richtungen positiver Knotenkräfte, die Richtungen der Verschiebungsmöglichkeiten von Loslagern und die Richtungen der zu berechnenden Knotenverschiebungen fest).
♦
NE Knotennummernpaare (Koinzidenzmatrix), mit denen die Zuordnung der Stäbe
zu den Knoten definiert wird, welcher Knoten als erster bzw. zweiter Knoten angegeben wird, ist bedeutungslos.
♦
NE Dehnsteifigkeiten (Produkt aus Elastizitätsmodul und Querschnittsfläche) für die
Stäbe, bei deren Eingabe man gegebenenfalls vom Angebot, durch Drücken der Taste
F2 allen Stäben den gleichen Wert zukommen zu lassen, Gebrauch machen kann.
♦
NK Knotenkrafttripel (für jeden Knoten drei Komponenten mit den Richtungen der
für die Knotenkoordinaten festgelegten Koordinatenachsen), da alle Werte mit Null
vorbelegt sind, müssen meist nur einige Werte eingeben werden.
♦
NK Indikatoren für die Knotenlagerung:
0
1
--->
--->
2
--->
3
--->
Knoten ist nicht gelagert (Vorbelegung für alle Knoten),
Verschiebung in x-Richtung behindert (Knoten kann sich in einer zur
y-z-Ebene parallelen Ebene frei bewegen),
Verschiebung in y-Richtung behindert (Knoten kann sich in einer zur
x-z-Ebene parallelen Ebene frei bewegen),
Verschiebung in z-Richtung behindert (Knoten kann sich in einer zur
x-y-Ebene parallelen Ebene frei bewegen),
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
12
--->
86
Verschiebung in
x- und y-Richtung
behindert (Knoten
kann sich parallel
zur z-Achse frei
bewegen),
Verschiebung in
x- und z-Richtung
behindert (Knoten
kann sich parallel
zur y-Achse frei
bewegen),
Verschiebung in
y- und z-Richtung
behindert (Knoten kann sich parallel zur x-Achse frei bewegen),
Knoten unverschieblich (Festlager).
J. Dankert
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
09.07.1995
STAB3D
FEM-Berechnungsmodell
13
--->
23
--->
123
--->
Die Skizze rechts oben zeigt für alle 7 Lagervarianten die Symbole, die in den
graphischen Darstellungen verwendet werden.
♦
3*NK Federsteifigkeiten (an jedem Knoten darf je eine lineare Feder in x-, y- und
z-Richtung angebracht sein), alle Werte mit Null vorbelegt.
Das Programm arbeitet mit den Annahmen der klassischen Fachwerktheorie (reibungsfreie Gelenke, kleine Verformungen). Es liefert für statisch bestimmte und statisch
unbestimmte Systeme im Rahmen dieser Theorie exakte Ergebnisse.
Die graphische Kontrolle der Richtigkeit des eingegebenen Berechnungsmodells ist bei 3DObjekten wesentlich schwieriger als für 2D-Modelle. Deshalb stehen zahlreiche Funktionen
zur Modifikation der graphischen Darstellungen zur Verfügung.
Die Berechnungsmodelle können in Zentralprojektion oder Parallelprojektion dargestellt
werden (Voreinstellung ist Zentralprojektion):
♦
Bei der Zentralprojektion wird von einem Projektionszentrum, dem "Eye Point"
(über das Menü einstellbar), zu jedem Punkt des Körpers ein Sehstrahl gezogen. Der
Schnittpunkt des Sehstrahls mit der Ebene, auf der die Abbildung entstehen soll
(Projektionsebene), ist die Abbildung des Punktes in der Zeichenebene.
Die Projektionsebene wird durch die Festlegung eines Hauptpunktes (über das Menü
einstellbar) definiert: Sie verläuft durch den Hauptpunkt und liegt senkrecht zur
Verbindungsgeraden vom "Eye Point" zum Hauptpunkt.
♦
Die Parallelprojektion kann als Sonderfall der Zentralprojektion angesehen werden,
bei der das Projektionszentrum ("Eye Point") im Unendlichen liegt, so daß alle
Sehstrahlen parallel verlaufen. Sie wird definiert durch einen Vektor der Blickrichtung (müßte für eine mit der Zentralprojektion vergleichbare Darstellung die
negativen Werte der "Eye Point"-Komponenten enthalten) und den Hauptpunkt, der
die zum Vektor der Blickrichtung senkrecht liegende Projektionsebene festlegt.
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
87
09.07.1995
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
J. Dankert
FEM-Berechnungsmodell
FEM-Berechnungsmodell
STAB3D
FEM-Berechnungsmodell
FEM-Berechnungsmodell
Vorderansicht, Seitenansicht, Draufsicht (Parallelprojektion) und Zentralprojektion
Die Zentralprojektion offeriert beinahe beliebige Möglichkeiten, das Fachwerk zu betrachten,
und liefert meist auch "schönere Bilder", weil der räumliche Eindruck (besonders bei nicht
zu großer Entfernung des "Eye Points" vom Objekt)
besonders gut vermittelt wird. Die nebenstehende
Skizze zeigt ein Beispiel, wie durch geeignete Wahl
des "Eye Points" das Fachwerk auch "von innen"
betrachtet werden kann.
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
J. Dankert
09.07.1995
STAB3D
FEM-Berechnungsmodell
Die Parallelprojektion hat dagegen die angenehme
Eigenschaft, vertikale Linien in der Projektionsebene
auch vertikal wiederzugeben. Sie sollte auch unbedingt
für die "klassischen" Ansichten (Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht) verwendet werden.
Die darzustellenden Zeichnungselemente werden bei
Zentralprojektion in der Reihenfolge ihrer Entfernung
vom "Eye Point" gezeichnet (die am weitesten entfernten Elemente zuerst), bei der Parallelprojektion wird
die Reihenfolge sinngemäß mit dem Blickrichtungs-
Z
"Eye Point" unter
dem Turm,
Y
Hauptpunkt senkrecht darüber
X
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
88
vektor festgelegt. So überdecken die näher zum Betrachter liegenden Elemente die weiter
entfernten. Da die Elemente mit "breiten und zweifarbigen Linien" gezeichnet werden
(Seitenkannten haben andere Farbe als die Mitte der Linie), enthält die Zeichnung die
Information, welche Zeichnungselemente vor anderen liegen (einfache "Hidden Line"Strategie). Da die PostScript-Ausgabe mit der gleichen "Überdeckungsstrategie" arbeitet wie
die Bildschirm-Ausgabe, wird der gleiche Effekt für die Drucker-Ausgabe erreicht.
Als Ergebnisse der Berechnung ergeben sich drei Verschiebungen (in Richtung der bei der
Eingabe definierten Koordinaten) für jeden Knoten und eine Stabkraft für jedes Element. Die
Ergebnisse können in Listen ausgegeben und durch eine graphische Darstellung anschaulich
gemacht werden.
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
J. Dankert
Verformtes System
Verformtes System
Verschiebungen 266-fach vergroessert
Verschiebungen 93-fach vergroessert
Zugstab
Druckstab
Nullstab
09.07.1995
STAB3D
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
11
89
Programm RAHMEN3D (3D-Rahmentragwerke)
Das Programm RAHMEN3D berechnet für
räumliche dehn-, biege- und torsionssteife
Rahmentragwerke
J. Dankert
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
10.07.1995
RAHM3D
FEM-Berechnungsmodell
die Verformungen (Verschiebungen
in drei Richtungen und Verdrehwinkel um drei Achsen),
die Schnittgrößen (Normalkraft,
zwei Querkräfte, zwei Biegemomente, Torsionsmoment).
Als Belastungen sind Einzelkräfte und
Einzelmomente zugelassen.
Das Berechnungsmodell wird durch folgende Eingabewerte beschrieben:
3D-Rahmentragwerk
♦
Anzahl der Elemente NE, die Elemente sind dehn-, biege- und torsionssteife Träger
mit elementweise konstanten Werkstoffkennwerten (Elastizitätsmodul, Gleitmodul)
und elementweise konstanten Querschnittskennwerten (Querschnittsfläche, Flächenträgheitsmomente um zwei Achsen, Torsionsträgheitsmoment), die Normalkräfte,
Querkräfte und Biege- und Torsionsmomente übertragen können und an den Knoten
starr miteinander verbunden sind, die Elemente sind von 1 ... NE zu numerieren.
♦
Anzahl der Knoten NK (Verbindungsstellen bzw. Endpunkte der einzelnen Elemente), Knoten müssen vorgesehen werden
an den Ecken des Tragwerks,
an den Enden des Tragwerks,
an Verzweigungspunkten,
an Angriffspunkten von Einzelkräften und Einzelmomenten,
an gelagerten Punkten,
an den Stellen, wo sich die Werkstoff- oder Querschnittswerte (sprunghaft)
ändern,
die Knoten sind von 1 ... NK zu numerieren.
♦
NK Knotenkoordinatentripel, bezogen auf ein vom Benutzer frei wählbares kartesisches x-y-z-Koordinatensystem (Rechtssystem, mit der Definition dieses Koordinatensystems liegen dann auch die Richtungen positiver Knotenkräfte, die Drehachsen der
an den Knoten angreifenden äußeren Momente, die Richtungen der Verschiebungsmöglichkeiten von Loslagern, die Richtungen der zu berechnenden Knotenverschiebungen und die Drehachsen der zu berechnenden Verdrehwinkel fest). Das durch
Eingabe der Koordinaten definierte System wird im folgenden als globales Koordinatensystem bezeichnet.
♦
NE Knotennummernpaare (Koinzidenzmatrix), mit denen die Zuordnung der
Elemente zu den Knoten definiert wird, die Reihenfolge der Eingabe der beiden zu
einem Element gehörenden Knoten definiert die Vorzeichenregelung für die berech-
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
90
neten Querkräfte und Biegemomente (der als erster eingebene Knoten wird nachfolgend als "Elementknoten 1" bezeichnet, der andere Knoten ist "Elementknoten 2").
Mit der Reihenfolge der Eingabe der beiden Knotennummern wird gemeinsam mit
dem bereits festgelegten globalen Koordinatensystem für jedes Element ein lokales
x-y-z-Koordinatensystem wie folgt definiert:
Der Ursprung des lokalen Koordinatensystems liegt im Elementknoten 1, die
x-Achse zeigt vom Elementknoten 1 zum Elementknoten 2.
Die y-Achse verläuft parallel zur globalen x-y-Ebene. Bei Elementen, die
parallel zur globalen z-Achse liegen, ist y parallel zur globalen y-Achse.
x, y, z bilden in dieser Reichenfolge ein Rechtssystem,
y und z müssen die beiden Hauptzentralachsen des Querschnitts sein!
♦
NE Sätze von je 6 Elementparametern (da sehr oft für alle Elemente gleiche Werte
gelten, kann man das Angebot nutzen, mit der Taste F2 allen Elementen den zuletzt
eingegebenen Wert zuzuordnen):
Elastizitätsmodul E,
Gleitmodul G, der für elastische Materialien nach der Formel
(ν ist die Querkontraktionszahl) berechnet werden kann,
Flächenträgheitsmoment Iyy bezüglich der Hauptzentralachse y,
Flächenträgheitsmoment Izz bezüglich der Hauptzentralachse z,
Torsionsträgheitsmoment It ,
Querschnittsfläche A.
♦
6*NK Knotenlasten, für jeden Knoten drei Kraft-Komponenten mit den Richtungen
und dem positiven Richtungssinn der globalen Koordinatenachsen und drei Einzelmomente, deren "Doppelpfeilspitzen" in Richtung der globalen Koordinatenachsen
zeigen. Der Drehsinn der Momente ist durch die "Rechtsschrauben-Regel" festgelegt:
Eine Rechtsschraube bewegt sich bei Drehung im positiven Drehsinn in Richtung der
positiven Koordinatenachse. Da alle Werte mit Null vorbelegt sind, müssen meist nur
einige Werte eingeben werden.
♦
NK Indikatoren für die Knotenlagerung:
Jeder einzelne Freiheitsgrad (Verschiebungen u, v und w in Richtung der globalen
Koordinatenachsen und die Verdrehwinkel ϕx , ϕy und ϕz ) kann behindert werden,
wobei 1, 2 und 3 für die Behinderung von u bzw. v bzw. w stehen, 4, 5 und 6
sinngemäß für die Behinderung von ϕx bzw. ϕy bzw. ϕz. Jede beliebige Kombinaten
der drei Ziffern ist zugelassen (es sind insgesamt 63 Möglichkeiten denkbar), es
bedeuten z. B.:
0
1
--->
--->
Knoten ist nicht gelagert (Vorbelegung für alle Knoten),
Verschiebung in x-Richtung behindert (Knoten kann sich in
einer zur y-z-Ebene parallelen Ebene frei bewegen),
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
2
--->
3
--->
12
--->
13
--->
23
--->
123
123456
--->
--->
91
Verschiebung in y-Richtung behindert (Knoten kann sich in
einer zur x-z-Ebene parallelen Ebene frei bewegen),
Verschiebung in z-Richtung behindert (Knoten kann sich in
einer zur x-y-Ebene parallelen Ebene frei bewegen),
Verschiebung in x- und y-Richtung behindert (Knoten kann
sich parallel zur z-Achse frei bewegen),
Verschiebung in x- und z-Richtung behindert (Knoten kann sich
parallel zur y-Achse frei bewegen),
Verschiebung in y- und z-Richtung behindert (Knoten kann sich
parallel zur x-Achse frei bewegen),
Knoten unverschieblich (Festlager),
Starre Einspannung.
Für diese Lagervarianten sind in
der graphischen Darstellung
passende Symbole zu sehen, die
übrigen Kombinationen sind auch
möglich, werden in der Rechnung
berücksichtigt, aber in der graphischen Darstellung des Berechnungsmodells sind dafür keine
Symbole vorgesehen (man bemerkt ihre Berücksichtigung
natürlich in den Ergebnislisten).
♦
J. Dankert
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
10.07.1995
RAHM3D
FEM-Berechnungsmodell
6*NK Federsteifigkeiten (an
jedem Knoten dürfen je eine
lineare Feder in x-Richtung, in yRichtung und z-Richtung und
Darstellbare Last- und Lagersymbole
entsprechende Drehfedern mit
Widerstand gegen Verdrehung
um Achsen parallel zum globalen Koordinatensystem angebracht sein), alle Werte
sind mit Null vorbelegt.
Das Programm arbeitet mit den Annahmen der klassischen Biegetheorie (kleine
Verformungen, Gültigkeit der Bernoulli-Hypothese) und der Voraussetzung wölbfreier
Torsion (bzw. der Annahme, daß sich Verwölbungen spannungsfrei ausbilden können).
Es liefert für statisch bestimmte und statisch unbestimmte Systeme im Rahmen dieser
Theorien exakte Ergebnisse.
Für die sehr wichtige graphische Kontrolle des Berechnungsmodells stehen alle im Abschnitt
10 für die 3D-Fachwerke beschriebenen Möglichkeiten zur Verfügung. Es gelten auch die
dort gegebenen Empfehlungen.
Primär werden die Knotenverformungen berechnet (drei Verschiebungen u, v und w in
Richtung der globalen Koordinatenachsen und die Verdrehwinkel ϕx , ϕy und ϕz ). Diese
können in Listen ausgegeben und mit einer vereinfachten Darstellung auch graphisch sichtbar
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
92
gemacht werden (dabei werden nur
die Knotenverschiebungen berücksichtigt, die verschobenen Knoten werden
durch Geraden verbunden).
10.07.1995
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
J. Dankert
RAHM3D
Verformtes System
27
23
25
19
21
28
24
22
Als Sekundärergebnisse werden die
Schnittgrößen (Normalkraft, zwei
Querkräfte, zwei Biegemomente und
das Torsionsmoment) berechnet und
als Listen ausgegeben.
26
17
20
15
18
11
13
16
12
14
9
10
7
Die Schnittgrößen werden an den
Knoten berechnet, die Listen der
Schnittgrößen sind aber elementweise
angelegt, weil an den Knoten Sprünge
in den Verläufen typisch sind.
5
8
6
3
4
1
2
Verschiebungen 83-fach vergroessert
Die Schnittgrößen beziehen sich immer auf das lokale x-y-z-Koordinatensystem des Elements. Dies wird in den Listen durch einen zusätzlichen Index "q" angedeutet. Es können gesondert die Listen für die drei Schnittkräfte bzw. die drei Schnittmomente
ausgegeben werden, nachfolgend ein Ausschnitt aus der Schnittmomenten-Liste:
10.07.1995
Finite-Elemente-Baukasten FEMSET
J. Dankert
RAHM3D
FEM-Berechnungsmodell
37
43
41
35
30 38
33
40
24
21
29
34
39
26
23
20
16
32
36
42
27
18
19
25
13
11
22
17
14
5
10
8
15
12
6
3
7
31
28
9
4
1
2
Schnittmomente
Element
1,
Element
2,
Element
3,
Element
4,
Element
5,
Element
6,
Kn
Kn
Kn
Kn
Kn
Kn
Kn
Kn
Kn
Kn
Kn
Kn
1:
7:
2:
8:
3:
9:
4:
10:
5:
11:
6:
12:
Moment Mbyq
8622.767962
-4829.703051
8622.933951
-4830.035112
0.000000000
-5336.735880
0.000000000
-5336.741292
0.000000000
-5210.541482
0.000000000
-5210.541270
Moment Mbzq
1733.523785
5907.926665
1369.143837
6252.957806
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
-4692.789313
0.000000000
-4365.427537
Tors.-Momt.
-130.0906889
-130.0906889
-130.0962544
-130.0962544
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
0.000000000
J. Dankert: CAMMPUS 4.5
93
Anhang
Nachfolgend sind die Drucker-Ausgaben von PostScript-Files zusammengestellt, die einige
typische Berechnungsmodelle für die in den Abschnitten 7 bis 11 beschriebenen Programmen
zeigen. Im Gegensatz zu den in den Abschnitten 8 bis 11 gezeigten Ausgaben sind es "echte"
PostScript-Files (keine "Encapsulated PostScript"-Files), die direkt (ohne Einbindung in die
Textverarbeitung) zum Drucker geschickt wurden.
Das jeweils verwendete Programm schreibt eine Kurzbezeichnung des verwendeten finiten
Elements rechts oben in den Kopftext der Seite (bei den Fachwerkprogrammen "STAB2D"
bzw. "STAB3D", bei den Programmen für biegesteife Rahmen "RAHMEN2D" bzw. "RAHMEN3D"). Für das Modell, das mit "RAHMEN3D" berechnet wurde, mußte wegen des Speicherplatzbedarfs das 32-Bit-Programm (vgl. Abschnitt 2.1) benutzt werden.
Auf die Ausgabe der zum Teil außerordentlich umfangreichen Ergebnislisten wurde weitgehend verzichtet, obwohl diese natürlich den eigentlichen Wert der Berechnungen enthalten.
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