lors mm - klaus mauz

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lors mm
lors mm
Sebastian-Lotzer-Realschule
Städtische Realschule
in Memmingen
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06
Grußworte
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Geschichte
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Wettbewerb
Architektonisches Konzept
Künstlerisches Konzept
Energiekonzept
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Lageplan
Pläne Schule
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Realisierung
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Technische Informationen und Credits
Impressum
Dr. Ludwig Spaenle
Bayerischer Staatsminister für Bildung
und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Grußwort
Eine Redensart besagt: Ein „Zuhause
ist dort, wo man laut denken kann“. Sie
passt auf Schulen in ganz besonderem
Maße. Denn nirgendwo sonst können
sich Kinder und Jugendliche so gut in
einer geschützten Umgebung ausprobieren und laut denken wie in der Schule
als ganzheitlichem Lern-, Erfahrungs- und
Lebensraum.
Ein passendes Schulhaus ist dafür eine
wichtige Grundlage. So war die Entscheidung, ein neues Gebäude für die
Sebastian-Lotzer-Realschule zu errich-
ten, ein notwendiger und zukunftsweisender Schritt, zumal in der Stadt
Memmingen die Schülerzahlen kontinuierlich angestiegen sind und eine große
Nachfrage nach der Realschule besteht.
Entstanden ist ein Schulbau, der modernsten Ansprüchen genügt. Neben
technisch optimal ausgestatteten Fachund Unterrichtsräumen besticht er vor
allem durch ein modernes Energiekonzept. Nach innen bietet die stützenfrei
konzipierte Aula als Herz des Schulgebäudes mit dem angrenzenden Musiksaal,
Mehrzweckraum und Schulcafé einen Ort
der Begegnung für die gesamte Schulfamilie. Darüber hinaus signalisiert auch
der großzügig angelegte Schulcampus
UHJOH\LUOPU6ɈLUOLP[\UK)LYLP[ZJOHM[
Neues anzunehmen und anzugehen.
der Arbeitsgemeinschaft der Architektenbüros Herle&Herrle sowie Hahne&Mauz,
dem Schulleiter Harald Rehklau und dem
gesamten Kollegium für den tatkräftigen
Einsatz.
Nun gilt es, das Schulgebäude mit Leben
zu erfüllen und den Aufbruch in eine neue
Zeit zu wagen. Der gesamten Schulfamilie der Sebastian-Lotzer-Realschule wünsche ich dabei alles Gute für die Zukunft,
viel Erfolg und weiterhin ungebrochene
Tatkraft und Motivation für alle kommenden Herausforderungen!
München, im Juni 2015
Das Bauvorhaben stellt eine unschätzbare
Investition in die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler dar. Umso mehr gelten
mein Dank und meine Anerkennung der
Stadt Memmingen, die zu der über 20 Millionen Euro teuren und mit rund 4 Millionen Euro staatlich bezuschußten Baumaßnahme die stolze Summe von 16 Millionen
Euro beigesteuert hat. Ohne den engagierten Einsatz aller Beteiligten hätte das
Bauvorhaben nicht so zielstrebig realisiert werden können. Ferner gilt mein Dank
06
Karl Michael Scheufele
Regierungspräsident
Grußwort
Mit der Fertigstellung des neuen Gebäudes
für die Sebastian-Lotzer-Realschule trägt
die Stadt Memmingen der zentralen Bedeutung der Bildung Rechnung. Moderne
und ansprechende Rahmenbedingungen
zeichnen die Sebastian-Lotzer-Realschule
künftig aus als wichtiges Mitglied in der
Memminger Schulfamilie.
Ausgangspunkt für dieses bedeutende
Projekt war die Einführung der sechsstuÄNLU 9LHSZJO\SL 9 PU )H`LYU PU KLU
Jahren 2000/2001. Diese Weichenstellung hatte zur Folge, dass alle bayerischen Realschulen erhebliche Schülera\^pJOZL OH[[LU ^HZ Op\ÄN a\ a\
sätzlichem Raumbedarf führte. Dies war
Anlass für die Stadt Memmingen, die
räumliche Situation im alten Gebäude an
der Buxacher Straße mit einem Neubau
zu verbessern. Als neuen Standort für
die Sebastian-Lotzer-Realschule hat sich
die Stadt dabei für ein Areal gleich neben
der bereits im April 2010 ebenfalls neu
LY€ɈUL[LU :[HH[SPJOLU 9LHSZJO\SL LU[
schieden. Nach Vorliegen der Zusagen
der Regierung von Schwaben über die
Anträge auf staatliche Förderung erfolgte im Jahr 2011 nach Spatenstich und
Grundsteinlegung der Start der Baumaßnahmen.
Zusammen mit der Stadt Memmingen
freue ich mich nun im Jahr 2015 über
KPL -LY[PNZ[LSS\UN \UK ,Y€ɈU\UN KLY :Lbastian-Lotzer-Realschule. Auf dem Weg
zur Bildungsregion sind wir mit dieser
Maßnahme einen großen Schritt weiter
gekommen.
Allen an der Ausführung des Vorhabens
beteiligten Personen und Stellen, möchte
ich ganz herzlich danken. Dem Schulleiter und dem gesamten Lehrkörper
wünsche ich einen gelungenen Start und
allen Schülerinnen und Schülern ein erfolgreiches Lernen in ihrem Haus.
Augsburg, im Juli 2015
08
Schulen an vorderster Stelle. Neben umfangreichen Sanierungen bestehender
Schulgebäude wurde, nachdem eine Verstaatlichung der Städtischen Realschule
UPJO[ T€NSPJO ^HY KHZ ZV^VOS ÄUHUaPLSS
als auch konzeptionell herausfordernde
Projekt von zwei Neubauten für die beiden Realschulen in der Stadt angepackt.
Nach dem Neubau der Staatlichen Realschule im Jahr 2010, kann nun auf dem
großen Areal das zweite Schulhaus, wenn
Dr. Ivo Holzinger
auch verspätet, in Betrieb genommen
Oberbürgermeister
werden. Die Schulen teilen sich TurnhalSLU\UK:WVY[HUSHNLU\UKWYVÄ[PLYLU]VU
:`ULYNPLLɈLR[LU 4P[ KLY ,Y€ɈU\UN KLY
Grußwort
Städtischen Realschule auf dem großzügigen Campus erfährt die Schullandschaft
Mit großer Freude begehen wir nach mehr- der Stadt eine erhebliche Bereicherung.
QpOYPNLY )H\aLP[ KPL ,Y€ɈU\UN KLZ 5L\- Mein Dank gilt allen, die zum Bau dieses
baus für die Städtische Sebastian-Lotzer- architektonisch herausragenden GeRealschule. Rund 600 Schülerinnen und bäudes beigetragen haben. Allen voran
Schüler, das Kollegium und die Mitarbeiter- den Architekten und Fachingenieuren,
innen und Mitarbeiter in Verwaltung und ZV^PLKLU)H\\UK/HUK^LYRZÄYTLUM…Y
Technik werden vom kommenden Schul- ihre engagierte Arbeit. Danken möchte ich
jahr an das neue Gebäude in der Schlacht- zudem Realschuldirektor Harald Rehklau
OVMZ[YHLTP[3LILULYM…SSLU+HILPÄUKLU und der gesamten Schulleitung für die insie für Unterricht und Schulleben hervor- tensive Begleitung des Bauvorhabens.
ragende Bedingungen vor in einem hoch- Dem Kultusministerium mit Herrn Kulmodernen und bestens ausgestatteten tusminister Dr. Ludwig Spaenle und der
Schulhaus.
Regierung von Schwaben danke ich für
Seit vielen Jahren stehen im städtischen die Förderung und alle Unterstützung.
Haushalt Investitionen in die Memminger Mein Dank gilt dem Stadtrat für die Bereit-
stellung der Mittel, dem Bauausschuss
für sein Engagement und der Stadtverwaltung, insbesondere dem Bauamt und
dem Schulverwaltungsamt, für die arbeitsintensive Umsetzung.
Den Schülerinnen und Schülern, allen
Lehrkräften und Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern der Schule wünsche ich viel
Freude im neuen Schulhaus, ein erfolgreiches Lehren und Lernen und ein gutes
Miteinander!
Memmingen, im Juli 2015
10
Flur Atrium
11
Harald Rehklau
Schulleiter
Grußwort
Nach 47 Jahren in unserem alten
Schulgebäude in der Buxacher Straße
bekommt die Sebastian-Lotzer-Realschule der Stadt Memmingen nun den
langersehnten Neubau. Bauliche Mängel, beengte Verhältnisse mit fehlenden
Fachräumen und eine sehr mangelhafte
technische Ausstattung in unserem bisherigen Schulgebäude, machten eine
Lösung zur Verbesserung der Lern- und
Unterrichtssituation, sowohl für die
Schülerinnen und Schüler als auch für
die Lehrkräfte dringend erforderlich. Und
nachdem für die neugegründete Staatliche Realschule ein modernes Schulge-
bäude in der Schlachthofstraße entstand, entschieden sich die Verantwortlichen, auch unseren Neubau auf diesem
Gelände des ehemaligen Schlacht- und
Viehhofs zu verwirklichen. Diese beiden
neugebauten Schulen bilden jetzt einen
Realschul-Campus, der wohl einzigartig
in der bayerischen Schullandschaft ist.
Nach einer vierjährigen Bauzeit, ist es nun
soweit. Wir beziehen nicht nur ein hochmodernes Gebäude auf neuestem technischen und energetischen Stand, es ist
den Architekten auch gelungen - neben
der notwendigen Funktionalität - ein architektonisch und gestalterisch herausragenKLZ :JO\SNLIp\KL a\ ZJOHɈLU (IOLbend von zeitgenössischen Trends erhält
die neue Schule durch die Gestaltung der
Fassade nicht nur ein individuelles Erscheinungsbild, sondern zeigt durch die
implementierten, abstrakt verfremdeten
Schriftzeichen die Nähe zum Namensgeber Sebastian Lotzer, zur Stadt Memmingen und zur Schule im Allgemeinen. Das
Prinzip der engen, gut funktionierenden
Zusammenarbeit zwischen Architekten
und der Schule drückt sich auch darin
aus, dass bei dieser Fassadengestaltung
Schülerarbeiten herangezogen wurden.
Eine Schule ist in der heutigen Zeit ein
Ort, in dem die Schüler und die Lehrkräfte
sehr viel Zeit ihres Tages verbringen.
+PLZLY UL\NLZJOHɈLUL 3LILUZYH\T IPL
[L[ULILUOLSSLUSPJO[K\YJOÅ\[L[LU<U[LY
richtsräumen mit ihrer hochmodernen
technischen Ausstattung, auch Platz und
Raum für das vielfältige Schulleben an
unserer Schule.
Stellvertretend für die ganze Schulfamilie
möchte ich mich bei allen bedanken, die
zur Planung und Realisierung der neuen
Sebastian-Lotzer-Realschule beigetragen
haben: dem Bayerischen Kultusministerium und der Regierung von Schwaben,
Herrn Oberbürgermeister Dr. Holzinger
und dem Stadtrat für seine Entscheidung,
der Bildung in unserer Stadt oberste Priorität einzuräumen, sowie den Mitarbeitern
der Stadtverwaltung – im Besonderen des
Bauamtes und Schulverwaltungsamtes
- für die umfangreiche und nervenaufreibende Arbeit.
Mein Dank gilt den Architekten und ihrem
Team für die großartige Planung unserer
neuen Schule und die sehr enge und gute
Zusammenarbeit, den Fachingenieuren
und allen beteiligten Firmen mit ihren Mitarbeitern für die Umsetzung dieses Projektes.
Jetzt liegt es an uns - den Schülerinnen
und Schülern, den Lehrkräften und allen
12
Mitarbeitern - diese Schule mit vielfältigem
Leben zu erfüllen und zu einem Ort der
Bildung und des Wohlfühlens zu machen.
Die Voraussetzungen sind dafür geZJOHɈLU
Memmingen im Juli 2015
13
Geschichte - Schlacht- und Viehhof
Memmingen
Als zur Mitte des 19. Jahrhunderts ein
wirtschaftlicher Aufschwung in der ehemaligen Reichsstadt Memmingen einsetzte, erwies sich die alte „Metzg“ an
der Maximilianstraße recht bald als nicht
mehr zeitgemäß. 1867 beauftragten
Stadtmagistrat und Kollegium der Gemeindebevollmächtigten Stadtbaumeister Karl Bandel mit der Errichtung eines
neuen Schlachthauses. Doch bereits
wenige Jahrzehnte später, konnte der
alte Standort den erneut gewachsenen
Anforderungen nicht mehr entsprechen.
1914 wurde an der Riedbachstraße ein
Schlachtviehmarkt mit Gleisanschluss
LY€ɈUL[ \T KLU )LK…YMUPZZLU LPULZ
wachsenden Handels mit Allgäuer Vieh
gerecht zu werden. Verzögert durch WeltRYPLN\UK0UÅH[PVUNLSHUN[LKPL:JOSHJO[
OVɈYHNLLYZ[ H\MKPL;HNLZVYKU\UN
des Stadtrates. Mit der Planung wurde
der in diesen Fragen erfahrene Stuttgarter Architekt J. Hennings beauftragt. Zwei
Jahre später - am 29. Juli 1929 - konnte
Memmingens neuer Schlachthof als
moderner Zweckbau feierlich eingeweiht
werden. In seinem Inneren war vorgesehen, dass das Schlachtvieh „wie in einem
Fabrikbetriebe [...] auf der einen Seite in
die Anlagen hereinkomme[n solle], um auf
der anderen Seite dieselbe wieder als Fertigware zu verlassen.“ – so nachzulesen
im Memminger Volksblatt vom 14. April
^\YKL H\JO KLY =PLOOVM HU
die Schlachthofstraße verlegt. Die Gesamtkosten für Schlacht- und Viehhof beliefen sich auf insgesamt fast 1,5 Millionen
Mark. Die Stadt musste Darlehen aufnehmen und siedelte zu deren Abzahlung im
Umfeld einige Fleischverarbeitungsunternehmen an.
waren, musste der Memminger Schlachthof zum Jahresende 1995 seinen Betrieb
einstellen. Zur Landesgartenschau 2000
wich das Gebäude des Viehhofes einem
7HYRWSH[a"PT-Y…OQHOYÄLSLUZJOSPL
lich auch die Mauern des Schlachthofes,
die fast 80 Jahre lang von der einst bedeutenden Stellung Memmingens in der
bayerischen Fleischerzeugung und -verarbeitung erzählten.
Christoph Engelhard
Stadtarchiv Memmingen
Durch den Schlacht- und Viehhof Memmingen wurde jahrzehntelang ein überregionaler Markt mit Schlachtvieh aus
dem Allgäu versorgt. Der Memminger Betrieb war im Allgäu der größte Schlachtviehmarkt - als Großviehmarkt zählte
er zu einem der größten in Bayern und
wurde überregional notiert. Sein Betrieb
erforderte jedoch fortlaufend Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen. 1961 wurde im Stadtrat ein eigener
Schlachthof-Senat konstituiert, damit „ein
schöpferischer Beitrag für den Ausbau
des wichtigen Schlacht- und Viehhofes
gewährleistet sei“.
Weil hygienische Vorschriften der Europäischen Union nicht mehr einzuhalten
14
Der Memminger Schlacht- und Viehhof von
1929/31 aus der Vogelperspektive
15
Wettbewerb
Oktober 2008 - Februar 2009
Am 15.10.2008 wurde für den Neubau
der Städtischen Realschule ein europaweiter Architektenwettbewerb ausgelobt.
8 Büros wurden zu diesem Wettbewerb
eingeladen. Weitere 263 Büros bewarben sich für die Teilnahme am Wettbewerb. Aus diesen Bewerbungen wurden
17 Büros über ein kombiniertes Auswahlund Losverfahren ermittelt, sodass zur
Teilnahme insgesamt 25 Arbeiten zugelassen waren.
Als Aufgabe für die Büros wurde der Entwurf für eine dreizügige Städtische Realschule mit Hausmeisterwohnung auf dem
Gelände des ehemaligen Schlachthofs
in unmittelbarer Nähe der sich in PlaU\UNILÄUKLUKLU:[HH[SPJOLU9LHSZJO\SL
NLZ[LSS[ A\NLO€YPNL 7H\ZLUÅpJOLU \UK
Fahrradstellplätze sollten ebenfalls auf
dem Grundstück integriert werden.
࠮-HJO\U[LYYPJO[ZYp\TLM…Y7O`ZPR
Chemie, Biologie und Informatik, sowie
Werkräume und Lehrküche
࠮9p\TLKLY=LY^HS[\UN
࠮(\SH:JO\SIPISPV[OLR4P[[HNZ\UK
Ganztagesbetreuung
࠮-YLPÅpJOLUHSZ7H\ZLUÅpJOLUTP[
Fahrradabstellplätzen
࠮/H\ZTLPZ[LY^VOU\UN
25 Arbeiten wurden am 27.01.2009
abgegeben und dem Preisgericht zur
Beurteilung vorgelegt. Das Preisgericht
setzte sich wie folgt zusammen:
Johann Reiß, Fraunhofer Institut für
Bauphysik, Stuttgart
Wettbewerbsbetreuung und Vorprüfung
Walter Landherr, Architekt, München
Am 20.02.2009 verlieh das Preisgericht
unter Vorsitz von Prof. Ulrich Holzscheiter
dem Entwurf der ARGE Herle + Herrle Architekten mit hahne + mauz architektur
einstimmig den 1. Preis und empfahl dem
Auslober, die Architekten mit den weiteren
Planungsleistungen zu beauftragen.
Fachpreisrichter
7YVM<SYPJO/VSaZJOLP[LY(YJOP[LR[=VYZ
Klaus Kehrbaum, Architekt
Ansgar Schulz, Architekt
Hartmut Weigl, Architekt
Hans Guggenberger, BD Stadt
Memmingen
Das Raumprogramm für die Städtische
Realschule umfasste
Sachpreisrichter
Dr. Ivo Holzinger, Oberbürgermeister
Claudia Knoll, 2. Bürgermeisterin
Margareta Böckh, Stadträtin
Herbert Müller, Stadtrat
࠮2SHZZLUaPTTLYM…YKLUHSSNLTLPULU
Unterricht mit den entsprechenden
Ergänzungsräumen
Sachverständiger Berater
Walter Stöberl, Leiter der Städtischen
Realschule
16
1. Preis
ARGE
hahne + mauz architektur, München
Herle + Herrle Architekten, Neuburg a. D.
grabner + huber Landschaftsarchitekten
17
2. Preis
löhle . neubauer architekten, Augsburg
lohrer . hochrein landschaftsarchitekten
2. Preis
Bruno . Fioretti . Marquez Architekten, Berlin
Es ist nichts wie es scheint Ein architektonisches Gestaltungskonzept
Auf dem ehemaligen Schlachthofgelände
entsteht durch die neue Staatliche Realschule, die Sporthallen und die neue
Städtische Realschule ein neuer Bildungscampus als eigenständiger Ort. Dieser ist
geprägt durch kompakte Baumassen und
KPɈLYLUaPLY[L(\LUYp\TL
Diesem Leitgedanken folgend ist die
Städtische Sebastian-Lotzer-Realschule
analog zur Staatlichen Realschule ebenfalls als kompakter Baukörper mit gleicher Typologie, kurzen Wegen und guter
6YPLU[PLYIHYRLP[ RVUaPWPLY[ +PL 6ɈLUOLP[
von Eingangsbereich und Pausenhalle
setzt sich über einen großen Luftraum in
die Obergeschosse fort. Die großzügige
Haupttreppe ist als Ort der Begegnung
und Kommunikation das funktionale und
symbolische Herzstück der Schule. Die
Unterrichtsräume in den Obergeschossen
verlaufen ringförmig um den Innenhof,
der sich im Erdgeschoss unter dem aufgeständerten Klassentrakt hindurch zu
KLUVɈLULU7H\ZLUÅpJOLULY^LP[LY[
Die Einzigartigkeit, dass zwei Realschulen
an einem Standort errichtet werden, bietet
jedoch die Chance für einen Wettbewerb
KLY ILPKLU :JO\SLU +PLZLY ÄUKL[ PU KLY
Verschiedenheit der Gestaltungsansätze
seine Entsprechung. Ausgehend von dem
Gedanken, dass Lernen durch Neugier
und durch die Änderung der BetrachtungsWLYZWLR[P]L ILŅNLS[ ^PYK LU[Z[LO[ KHZ
Leitmotiv „Es ist nichts wie es scheint“.
Beim Menschen hat Neugier einen forschungs- oder verstandesmässigen Anteil
und gleichzeitig einen emotionalen bzw.
motivierenden. Der erstere in seiner reinsten Form wird Wissbegierde genannt.
Durch Verfremdung und Abstraktion
räumlicher und materieller Motive wird
Neugier und Begierde nach Wissen des
Einzelnen geweckt.
bei genauerer Betrachtung als Silber laZPLY[L)L[VUVILYÅpJOLU^HOYULOTIHY
Die horizontal gegliederten Fassaden
bilden nicht nur einen Kontrast zur vertikalen Gliederung der Fassaden der
Staatlichen Realschule, sondern lösen
durch die unregelmäßigen Fensterbänder
die eindeutige Wahrnehmung einzelner
Geschosse auf.
Individuelle Motive, weiß auf Gläser gedruckt, sind das Ergebnis eines Kunstprojektes. Aus unterschiedlicher Distanz
VɈLUIHYLU ZPL ZPJO [YHUZWVY[PLYLU KHZ
Thema Lernen nach außen und prägen
somit das äußere Erscheinungsbild, das
Gesicht der Schule.
Unterschieden nach Bewegungszonen Christoph Mauz, Architekt
und Zonen der Konzentration und Ruhe,
werden die Materialien unterschiedlich
gefärbt. In den Unterrichtsräumen sind
diese mit warmem Weiß durchgefärbt, die
Unterschiedlichkeit der Materialien Beton,
/VSa 2\UZ[Z[VɈ VɈLUIHYLU ZPJO LYZ[ H\M
den zweiten Blick.
+PL 9LÅL_PVU KLZ RYpM[PNLU 7\YW\Y KLY
Fussböden in den Bewegungsräumen
von Wänden und Decken lassen diese
selbst in Purpur erscheinen und sind erst
18
20
Künstlerische Gestaltung der Fassade
Die Fassadengestaltung an der Sebas[PHU3V[aLY9LHSZJO\SL PZ[ KLÄUPLY[ K\YJO
das Zusammenwirken von Kunst und Architektur.
Die Fassade wird sowohl als Hülle des
Gebäudes als auch als Bildträger erlebt.
Bezogen auf die Prozesse, die in der
:JO\SL Z[H[[ÄUKLU ZVSS ZPL LPU )PSK ]VU
Transparenz, Vernetzung und Entwicklung darstellen.
minger Artikel und kurze Zeit später die
Bundesordnung und die Zwölf Artikel.
Diese gelten als die erste Niederschrift
von Menschen- und Freiheitsrechten in
Europa.
Die Ergebnisse der Auseinandersetzung
mit Sebastian Lotzer und der Zeit in der er
SLI[L ÄUKLU ZPJO PU KLY -HZZHKL ^PLKLY
HSZNYHÄZJOHIZ[YHOPLY[L-VYTLU0UPOYLY
VɈLULU (UVYKU\UN [OLTH[PZPLYLU ZPL KPL
neu vernetzt und erweitert werden muss,
also den Prozess des Lernens.
+LY )LNYPɈ KLY ;YHUZWHYLUa PZ[ OPLY PT
Je nach Blickwinkel bzw. Lichteinstrah-
bezogen auf die Materialität des Glases,
die dem Gebäude die Schwere früherer
Lehranstalten nimmt, zum anderen bezogen auf die Ablesbarkeit von Prozessen,
KPLPT0UULYLUKLZ.LIp\KLZZ[H[[ÄUKLU
Zeichen in der Rhythmik der Strukturen
erkennen; das Tafelbild entwickelt sich
mit dem Standpunkt des Betrachters.
Peter Baron, Künstler
Spuren von Tafelanschriften wieder, die
zusammen mit den Schülern an einem
Projekttag in verschiedensten Fachgebieten erarbeitet wurden.
Gemeinsames Thema des Projekttages
war die Auseinandersetzung mit dem Naformulierte 1525 die so genannten Mem22
schule Memmingen
Der Wärmeschutz und das Energiesparkonzept für den Schulneubau waren
nach den Vorgaben der Stadt Memmingen
sige Heizwärmebedarf deutlich unterschritten wird. Ferner waren Vorschläge zur Verwendung alternativer Energien erwünscht
worden.
Aufgrund dieser Vorgaben beauftragte der
Bauherr das Fraunhofer IBP mit der Er-
IBP vorgeschlagen, das energetische
Niveau eines KfW-55-Hauses anzustreben. Dieses Anforderungsniveau ist 45 %
schärfer als der gesetzlich vorgeschriebene
Standard der EnEV 2009. Dieser Standard
wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau
schrieben. Um ein solch ambitioniertes Ziel
zu erreichen, sind sehr hohe Anforderungen
sowohl an den Gebäudeentwurf als auch an
die Anlagentechnik zur Beheizung, Beleuchtung und Belüftung gestellt. Der vom Preisgericht ausgewählte Gebäudeentwurf der
Architekten Hahne + Mauz und Herle + Herrle bot die Voraussetzung für die Umsetzung
eines solchen Vorhabens.
Der kompakte Baukörper der Schule
LYNPI[ KLU N…UZ[PNLU /…SSÅpJOLUMHR[VY
A/V von 0,32 m-1. Die Tragkonstruktion
besteht aus Stahlbeton. Die Außenwände sind in Holzbauweise ausgeführt und
^LPZLU LPULU <>LY[ ]VU >Tõ2
>Tõ2
Die Anlagentechnik des Schulgebäudes
ist in der Heizzentrale im Untergeschoss
untergebracht. Die Wärmeversorgung des
Schulgebäudes erfolgt bivalent mit 2 Gasabsorptions-Wärmepumpen und einem
Gasbrennwertkessel zur Spitzenlastabde-
dem Wärmeentzug dem Schluckbrunnen
wieder zugeführt. Die Wärmeübergabe im
Schulgebäude erfolgt über Betonkerntemperierung. Die Luft wird in gerippten Rohren
in der Betondecke geführt, sie erwärmt dabei die Decke und wird danach in die Klaschen Lüftungsrohre unter der Decke verlegt
werden. Die fünf Lüftungsanlagen, die den
Süd-, West-, Ost- und Nordbereich sowie
die Funktionsräume im Erdgeschoss und
das Untergeschoss versorgen, sind mit einer
OVJOLMÄaPLU[LU >pYTL \UK -L\JO[LY…JRgewinnung ausgestattet. Die Feuchterück-
Raumluftfeuchte in den Klassenräumen.
Eine Lüftungsanlage ist im Untergeschoss
untergebracht, die übrigen vier Geräte stehen auf dem Flachdach der Schule.
Die zugeführte Außenluft kann sowohl im
Winter erwärmt als auch im Sommer passiv
ZV^VOS *6NLM…OY[ VKLY TP[ KLÄUPLY[LT
Luftvolumenstrom gefahren werden. Die
Raumlufttemperatur kann in jedem Raum
individuell über die Gebäudeautomation
geregelt werden.
Auf dem Gebäudedach sind Photovoltaikzu sparen, ist die Beleuchtung in den Klassenräumen tageslichtabhängig geregelt. Der
Energiebedarf für Beheizung, Belüftung und
Beleuchtung beträgt gemäß EnEV 67 kWh/
TH
Nach der zum Zeitpunkt der Planung gülti-
dürfen. Der aufzuwendende Betrag von 67
R>OTõHSPLN[ZVTP[ILPKLZTH_PTHS
zulässigen Wertes.
Dipl.- Ing. Johann Reiß
Fraunhofer-Institut für Bauphysik, Stuttgart
24
18
14
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13
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3
1 Sebastian-Lotzer-Realschule
2 Staatliche Realschule
3 Sporthallen
4 Hausmeisterhaus
5 Vorplatz
7H\ZLUÅpJOL
7 Innenhof
Lageplan
19
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2
3
4
5
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12
13
Zeichensaal
Zeichnen Vorbereitung
Lehrküche
Aufenthaltsraum
Mehrzweckraum
Schulcafé
Hausmeister
Pausenverkauf
Schließfächer
Sportgeräte
Aula / Pausenhalle
Musiksaal
Pausenhof
Erdgeschoss
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5
7
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1
4
4
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
Klasse
Lehrmittel
Ausweichraum
Infoformatik
Silentium
Lehrerzimmer
Teeküche
Kopierraum
Schulleiter
Verwaltung
Stellv. Schulleiter
Erste Hilfe
Elternsprechzimmer
27
8
9
10
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12 13 13
1
3
4
1
1
1. Obergeschoss
2
1
1
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1
1
1
1
1
2
3
4
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6
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11
12
Klasse
Ausweichraum
Physik Lehrsaal
Physik Vorbereitung
Physik Übung
Biologie Lehrsaal
Biologie / Chemie
Vorbereitung
Chemie Lehrsaal
Schülermitverwaltung
Schülerbibliothek
Textilarbeitsraum
Lehrerbibliothek
1
2. Obergeschoss
28
8
8
8
8
8
1
8
2
8
1
2
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4
5
6
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8
Abstellraum
Reinigungspersonal
Hausmeisterwerkstatt
Maschinenraum
Werkraum
Materiallager
Nebenraum
Technik
3
8
8
8
8
4
5
6
5
7
Untergeschoss
29
Physik
Informatik
Mehrzweckraum
Aula
Technik
Schnitt
30
Klasse
Klasse
Notenraum
Zeichnen
Werken
31
Realisierung
Das Schulgebäude besteht aus einem
Stahlbetonmassivbau mit tragenden FlurStützen vor den Fassaden. Den äußeren
Holz-Pfosten-Riegel-Fassade, innen dienen raumbildende Trockenbauausfachungen der Unterteilung der erforderlichen
Räume.
Eine Besonderheit ist die stützenfreie Ausbildung der Pausenhalle im Erdgeschoss.
Dazu wurde die darüberliegende Wand im
1. und 2. Obergeschoss als wandartiger
Träger erstellt, der 25 Meter überspannt.
Auch die freie Ecke über dem Hauptforderung dar. Dazu mussten die oberen
Geschosse über weit auskragende Wandscheiben und eine massive Attika abgelastet werden.
Die Lüftungsleitungen für die Raumlüftung
gelegt. So konnte durch den möglichen
Verzicht auf abgehängte Decken die therdecken erhalten und der Raumkomfort
verbessert werden.
Rohbau Eingangsbereich
32
Die Herstellung der anspruchsvollen HolzPfosten-Riegel-Fassade stellte Ingenieure
und Handwerker immer wieder vor Herausforderungen, die durch gemeinsame
Anstrengungen bewältigt werden konnten.
Lichthof
33
35
Termine, Objektdaten, Kosten
Oktober 2007
Antrag an die Regierung von
Schwaben auf Genehmigung des
Bauprogramms einer städtischen
Realschule mit Hausmeisterhaus
Mai 2008
Schulaufsichtliche Genehmigung
des Bauprogramms durch die
Regierung von Schwaben
Juli 2008
Stadtratsbeschluss zur Einleitung
eines Realisierungswettbewerbs
Oktober 2008
Auslobung des beschränkten Architektenwettbewerbes
Februar 2009
Antrag auf Erweiterung des Bauprogramms um die Räume der
Ganztagsbetreuung
Februar 2009
Preisgerichtssitzung
März 2009
Beschluss des Bauausschusses
Vergabe des Planungsauftrages an
die ARGE hahne + mauz architektur
Herle + Herrle Architekten
Juli 2009
Genehmigung der Erweiterung des
Bauprogramms um die Räume der
Ganztagsbetreuung
September 2009
Bewilligung von Zuwendungen nach
Art.10 FAG für den Neubau der
Städtischen Realschule
Bauherr
August 2010
Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn durch die
Regierung von Schwaben
87700 Memmingen
November 2010
Baugenehmigung
Bauausschuss
Mai 2011
Spatenstich
Oberbürgermeister
Dr. Ivo Holzinger
November 2011
Grundsteinlegung
Gerhard Neukamm
Juli 2012
Richtfest
IPZ
Manfred Schilder
HI
Petra Beer
Dr. Hans-Martin Steiger
Juli 2015
Geplante Fertigstellung
Juli 2015
Feierliche Einweihung
Objektdaten
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5.863 m2
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Schule
7.718 m2
Bruttorauminhalt Schule
28.794 m3
Kosten
Schule, Einrichtung, Hausmeisterhaus, Außenanlagen und Nebenkosten:
ca. 20,5 Mio EUR
Adresse
Schlachthofstraße 32
87700 Memmingen
Prof. Dr. Dieter Buch/LPRL,THUUHI
Helmut Börner
Bernhard Thrul
Planungsteam
Architekten
Arbeitsgemeinschaft
MPRDO Mauz Pektor
Architekten München
Herle + Herrle Architekten
Neuburg
Klemens Herrle
Matthias Pektor
Georgios Chaitidis
Dominik Brummer
Margret Zellbeck
Erwin Klose
HTT High-Tech-Trading
Günter Lang, Röhrmoos
bauart Konstruktions
GmbH & Co. KG
München
Akustische und
Beratung
München
Landschaftsarchitekten
grabner + huber
Landschaftsarchitekten
Partnerschaft
Doris Grabner
Sandra Sedlmeier
Freising
Bodengutachten und
Dr. Lindinger GmbH &
CO. KG
Weingarten
Tragwerksplanung
Mayr Ludescher Partner
München
Prüfstatik
Konstuktionsgruppe
Bauen AG
Kempten
Elektroplanung
Kettner & Baur
Memmingen
SiGeKo
Ecks+Partner Architekten
Memmingen
HLS-Planung
Güttinger Ingenieure
Kempten
Energiekonzept
Fraunhofer Institut Bauphysik IBP, Johann Reiß
Stuttgart
36
)H\ÄYTLU
Baumeisterarbeiten
Gebr. Filgis GmbH & Co. KG
Altusried
Erdbau
Fa. Kutter GmbH & Co. KG
Memmingen
Fassade
Roschmann Group
Konstruktionen aus Stahl
und Glas GmbH
Gersthofen
Gerüstbau
Wolfgang Fuchs GmbH
Bühlertann
Stahltreppe
Andreas Anderer
GmbH & Co. KG
Erbach
Abhangdecke
TM Ausbau GmbH
Puchheim
Fenster
Zettler GmbH
Memmingen
R.Weber
Rieden/Zellerberg
Estrich
Estrichbau René Kraus
Unteralba
VS Vereinigte Möbelfabriken
München
Bodenbelag Terrazzo
Braun GmbH & Co. KG
Stuhlfabrik
Elektrotechnik
AAB I & E
Anlagenbau GmbH,
Pößneck
Weber & Kunz e.K
Stollberg
Blitzschutz Kunisch e. K.,
Marktoberdorf
FB - Technik GmbH
Greiz
Trockenbau
Schmolke Trockenbau
GmbH &Co.KG
Waltenhofen
Maler
Christ + Wagenseil GmbH
Leutkirch
Schlosser
Kunstschmiede Übele
Memmingen /
Dickenreishausen
Werk- und Zeichenraumausstattung
Fachraumeinrichtungen
Illertissen
Schreinerarbeiten
Rienth GmbH & Co. KG
Winnenden
:JOpɈLY2€KLY.TI/
Günzburg
Schreiner Einbaumöbel
Schreinerei Könis
Ottobeuren
Heizungstechnik
Fa. Dieter Zanker GmbH
Memmingen
Mobile Trennwände
Sanitärtechnik
Fa. Wolfmaier Haustechnik
Laupheim-Baustetten
Bad Zwischenahn
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beiten in Betondecken
Memmingen
Raumlufttechnik 2
ATL Lufttechnik
Horst Tüchler
Tussenhausen
Betonsteinwerk
Blaubeuren
Blüm Bedachungs GmbH
Memmingen
Innenputz
Fa. Schneider
Putz Ausbau Fassaden
Dietenheim
Raumlufttechnik 1
Alois Müller GmbH
ThyssenKrupp Aufzüge
GmbH
Dornstadt
MSR Technik
Profax GmbH /SRL
-YHUNHY[-YHUNHY[V)A
Hausalarmanlage
Teledat GmbH
Kempten
Wagner Wellness
GmbH & Co. KG
Galabau
Hermann Kutter GmbH &
Co. KG
Landschaftsbau - Sportplatzbau
Memmingen
Fahrradüberdachungen
MMS - Stahl und
Anlagenbau
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Impressum
MPRDO Mauz Pektor Architekten
Christoph Mauz
Herle + Herrle Architekten
Klemens Herrle
Fotos
Klaus Mauz
Seiten 2-3, 4, 7, 9, 11, 13, 19, 20, 21, 23, 34,
35, 38, 39
Seite 15
MPRDO Mauz Pektor Architekten
Seite 32, 33
Text
MPRDO Mauz Pektor Architekten
Druck
LackerDruck GmbH & Co. KG
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© 2015
Stadt Memmingen
MPRDO Mauz Pektor Architekten
39
Sebastian-Lotzer-Realschule
Städtische Realschule
Memmingen
Auf dem ehemaligen Schlachthofgelände
ist durch die neue Staatliche Realschule,
die Sporthallen und die neue Städtische
Realschule ein neuer Bildungscampus als
eigenständiger Ort realisiert. Die Einzigartigkeit, dass zwei Realschulen an einem
Standort errichtet werden, bietet jedoch
die Chance, dass ein Wettbewerb der
Schulen entsteht.
Der Gedanke, dass Lernen durch Neugier
und durch die Änderung der BetrachtungsWLYZWLR[P]L ILŅNLS[ ^PYK PUZWPYPLY[ KHZ
gestalterische Konzept „Es ist nichts wie
es scheint“.
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