Software Migration einer Mainframe-Anwendung - Ein

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Software Migration einer Mainframe-Anwendung Ein Praxisbericht.
Workshop “Software Migration“ · 23. - 24. November 2006 · Chemnitz · Jörg Hahn
Die Deutsche Telekom AG konzentriert sich auf ihre Kunden.
T-Systems: Die Marke für Geschäftskunden.
Deutsche Telekom AG
Mobilfunk
Breitband/ Festnetz
Geschäftskunden
Workshop „Software Migration“ · 24.11.2006
Jörg Hahn
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Software Migration einer Mainframe-Anwendung - Ein Praxisbericht.
Agenda.
n
Ausgangspunkt
n
Entscheidungsgrundlage
n
Prämissen
n
Die Migrationsaufgabe
n
Der Parallelbetrieb
n
Erfahrungen
n
Fazit
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Software Migration einer Mainframe-Anwendung - Ein Praxisbericht.
Ausgangspunkt.
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Ausgangspunkt
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Entscheidungsgrundlage
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Prämissen
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Die Migrationsaufgabe
n
Der Parallelbetrieb
n
Erfahrungen
n
Fazit
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Software Migration einer Mainframe-Anwendung - Ein Praxisbericht.
Ausgangspunkt.
Der Auftraggeber: ActiveBilling GmbH & Co. KG
n Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG
n zuständig für über zwei Millionen fakturierte und gedruckte Rechnungen der T-Com täglich
n führt rund 42 Millionen Debitorenkonten
n bezüglich der Themen Billing und Collection Marktführer in Europa
Die Anwendung:
Rechnungsdienst
n Auftragslenkungssystem zur maschinellen Übernahme bzw. Weitergabe rechnungsrelevanter Daten aus der Auftragserfassung
n bestehend aus einem Batch- und einem Dialog-Teil mit 30.000 Windows-PC zur
Nachbearbeitung, Neuerfassung und zum Recherchieren von Geschäftsfällen
Unsere Aufgabe:
signifikante Senkung der Wartungskosten
n Übernahme der Verantwortung für die Wartung und Weiterentwicklung durch T-Systems
Anfang 2004
n als erste Refactoring-Maßnahme sollte der unter IBM Mainframe betriebene Batch-Teil auf
die Sun Solaris Plattform des Dialog-Teils dieser Anwendung migriert werden
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Software Migration einer Mainframe-Anwendung - Ein Praxisbericht.
Entscheidungsgrundlage.
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Ausgangspunkt
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Entscheidungsgrundlage
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Prämissen
n
Die Migrationsaufgabe
n
Der Parallelbetrieb
n
Erfahrungen
n
Fazit
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Software Migration einer Mainframe-Anwendung - Ein Praxisbericht.
Entscheidungsgrundlage – Die Vorstudie.
Überprüfung der Machbarkeit und des Business Case im Rahmen einer Vorstudie
Vorstudie
Migration
Go/No Go
Inhalte der Vorstudie
Entscheidung
Erstellung eines Migrationskonzepts
n Lösungsansätze
n Abschätzung wesentlicher Aufwände
erst nach erfolgreichem Abschluss der
Konzeption und der Pilotierung fiel die
Entscheidung
Pilotierung eines Teilprozesses
n Abschätzung des Hardwarebedarfs
(und damit der Kosten)
n Validieren von Lösungsansätzen
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Entscheidungsgrundlage – Der Pilot.
Simulation des Lastprofils anhand Referenzprozess
n Auswahl der Referenzprozesse anhand Lastverhalten der Anwendung im Betrieb
(hinsichtlich CPU-Bedarf und IO-Durchsatz)
n Portierung dieser Teilprozesse der Anwendung auf die SUN Solaris Plattform
n Erprobung im Benchmarkcenter von SUN
n Vermessung des Hardwarebedarfs für die Referenzprozesse und Hochrechnung auf die
komplette Anwendung
1,00
UNIX Dialogprozesse
1,00
UNIX DB Abgleichprozesse
Host Batchprozesse
Relativer CPU-Bedarf
Referenzprozess hinsichtlich CPU-Bedarf
n Auswahl Verursacher der Hauptlast zwischen
18:30 Uhr und 20:00 Uhr
n weiteres Kriterium war hohe Abdeckung zu
erwartender Portierungsprobleme
n Tests erfolgten mit wirkbetriebsnahen Daten
(hinsichtlich Inhalt und Menge)
0,80
0,80
0,60
0,60
0,40
0,40
0,20
0,20
0,00
0:00
0,00
2:00
4:00
6:00
8:00
10:00
12:00
14:00
16:00
18:00
20:00
Uhrzeit
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22:00
0:00
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Prämissen.
n
Ausgangspunkt
n
Entscheidungsgrundlage
n
Prämissen
n
Die Migrationsaufgabe
n
Der Parallelbetrieb
n
Erfahrungen
n
Fazit
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Prämissen.
Rahmenbedingung
n funktionale Weiterentwicklung darf nicht beeinträchtigt werden
Umstellungsstrategie
1:1-Portierung
n Beschränkung der Anpassungen auf das unumgängliche Minimum
n die Anwendungsarchitektur bleibt zunächst unverändert
n die Komplexitätsreduzierung gewährleistet den Projekterfolg
n im ersten Schritt werden nicht alle Möglichkeiten der Zielplattform ausgenutzt
Migration parallel zur fachlichen Weiterentwicklung
n Entkopplung der Migration von der Realisierung fachlicher Themen
Durchführung Parallelbetrieb
n Sicherstellung der Qualität und Betreibbarkeit der migrierten Anwendung
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Prämissen - Migration parallel zur fachlichen Weiterentwicklung .
Fachliche Weiterentwicklung
Version 1
Version 2
…
Version n
…
Frozen Zone
Version n+1
Übernahme der Softwarestände
Migration
Konzeption
n
n
n
Umsetzung
Systemtest
Parallelbetrieb
Automaten zur Portierung der fachlichen Änderungen der Sourcen
iterative Erweiterung der Automaten
Test auf Alt- und Neusystem mit anschließendem Vergleich der Ergebnisse
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Die Migrationsaufgabe.
n
Ausgangspunkt
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Entscheidungsgrundlage
n
Prämissen
n
Die Migrationsaufgabe
n
Der Parallelbetrieb
n
Erfahrungen
n
Fazit
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Die Migrationsaufgabe - Ist-Architektur.
CoolGen Dialog, Informix DB unter Sun Solaris
15 LPAR IBM Mainframe, z/OS
…
15x DB/2 DB mit 1,25 TB Plattenplatz
…
Synchronisation der Datenbanken über MQSeries
Dialog
…
Cobol (ca. 1000 mit 1,8 Mio LoC), REXX
Scheduler
…
Fachlogik
Batch Jobs
JCL (ca. 600 Jobs)
ZEKE
…
15
Batch Installation 1
2
…
n
n
n
30.000 Windows PC
ca. 70 Schnittstellen zu anderen Anwendungen
5000 MIPS Spitzenlast
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Die Migrationsaufgabe - Ziel-Architektur.
…
…
Dialog
Fachlogik
Scheduler
…
Batch Jobs
…
…
z/OS
Sun Solaris
DB/2 (EBCDIC)
Oracle (ASCII)
Cobol
Micro Focus ServerExpress
REXX
PERL
JCL
bash
ZEKE
UC4
n
n
n
15
Batch Installation 1
2 …
n
n
Entwicklung eines eigenen SQL Konverters
Generieren zusätzlicher Modulaufrufe in die COBOLSourcen
Konvertierung der Cobol-Sourcen in Freeformat
Ersetzung eines einzelnen CICS-Programmes durch
Eigenentwicklung
Internes Dateiformat im Wesentlichen Line Sequential
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Der Parallelbetrieb.
n
Ausgangspunkt
n
Entscheidungsgrundlage
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Prämissen
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Die Migrationsaufgabe
n
Der Parallelbetrieb
n
Erfahrungen
n
Fazit
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Software Migration einer Mainframe-Anwendung - Ein Praxisbericht.
Der Parallelbetrieb - Ziele.
Einsatz des Gesamtsystems unter Echtbedingungen
n Parallelbetrieb zur Wirkplattform mit Echtdaten aus dem Wirkbetrieb
n maschineller Vergleich mit Tools für Datenbanken und Schnittstellen
Ziele
Versionswechsel
n Überprüfung der Durchführung des Versionswechsels
n Korrektheit der Datenübernahme des Quellsystems
Anwendung
n Überprüfung der Korrektheit und Stabilität der Anwendung
n Performancetauglichkeit der Plattform
n Ermittlung der optimalen Hardware und Drittsoftware-Konfiguration
Betrieb
n Training für die Betriebsmannschaft
n Überprüfung der Eignung der betrieblichen Verfahren und Werkzeuge
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Der Parallelbetrieb - Architektur.
Wirkbetrieb
Parallelbetrieb
relevante Daten
Dialog
…
nach Konvertierung bzw.
Normierung erfolgt
Vergleich mit Wirkbetrieb
Änderungen der Anwender
…
…
…
…
15
Batch Installation 1
2
…
sequentielle
Dateien
…
15
Batch Installation 1
2
…
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Erfahrungen.
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Ausgangspunkt
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Entscheidungsgrundlage
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Prämissen
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Die Migrationsaufgabe
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Der Parallelbetrieb
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Erfahrungen
n
Fazit
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Software Migration einer Mainframe-Anwendung - Ein Praxisbericht.
Erfahrungen.
n
n
n
n
n
n
n
Projekt hat Change-Charakter wenn Betriebsmannschaft noch keine umfangreichen
Erfahrungen auf der Zielplattform besitzt
hoher Automatisierungsgrad bei der Migration, bei der Neuübernahme von Sourcen
und beim Test lässt parallel zur Portierung notwendige Softwareanpassungen zu
Parallelbetrieb fördert noch enthaltene Fehler zu Tage und versetzt die Betriebsmannschaft in die Lage, die Anwendung zu betreiben
F deshalb so wirkbetriebsnah wie irgend möglich durchführen
Schnittstellenvereinbarungen mit Partnersystemen erfordern viel Zeit und Aufwand;
Quelle für Change Requests; typisches „Wadenbeißer“-Thema
Analyse und Anpassung der Software führt auch automatisch zum Aktualisieren der
fachlichen und technischen Dokumentation
Plattformlieferanten ins Projekt einbinden: hat ein starkes Interesse am Projekterfolg
Ausweichkonzept sinnvoll, falls Abhängigkeiten zu Partnersystemen bestehen (z.B.
wegen Anpassung der Schnittstellen von Partnersystemen), um deren
Inbetriebnahme vom Zeitpunkt der Wirkbetriebsaufnahme zu entkoppeln
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Fazit.
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Ausgangspunkt
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Entscheidungsgrundlage
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Prämissen
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Die Migrationsaufgabe
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Der Parallelbetrieb
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Erfahrungen
n
Fazit
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Fazit.
Erfolgreiche Aufnahme des Betriebs 2006
n die Hardware ist ausreichend dimensioniert
n
n
n
die Betriebskosten wurden gesenkt
die Basis für weitere Modernisierungen wurde damit geschaffen
weitere Refactoring-Aufgaben wurden inzwischen umgesetzt
Unser Vorgehen hat sich bewährt
n das hier umgesetzte Vorgehen lässt sich generell auf weitere
Migrationsvorhaben bzw. Reengineering-Maßnahmen anwenden
Eine Plattformmigration ist eine gute Alternative gegenüber einer Neuentwicklung
n die Risiken sind kontrollierbar
n
ein sukzessiver Übergang zu neuen Technologien und Paradigmen wird
ermöglicht
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Software Migration einer Mainframe-Anwendung - Ein Praxisbericht.
Vielen Dank!
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T-Syste Business Unit Chemnitz
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