spielzeit 2013.2014 - Konzert Theater Bern

Werbung
spielzeit 2013.2014
saison 2013.14
4
5
6
7
9
8
Visuelle Verweise
Die Lust zu spielen
Die künstlerische Gestaltung dieser Programmvorschau stammt von Dominik Stauch.
dominik stauch
Der Berner Künstler Dominik Stauch arbeitet an einer konse-
Vor einem Jahr war vieles neu. «Konzert Theater Bern», aus der
Geboren 1962 in London, lebt in Thun.
Ausbildung zum Grafiker.
quenten «Erweiterung» seiner Malerei, indem er unterschied-
Fusion von Stadttheater und Berner Symphonieorchester her-
lichste Medien (Ölmalerei, digitale Prints, Computeranimatio-
vorgegangen, startete mit neuem Führungsteam. Man hatte
1984 – 1987 Studium an der Hochschule
der Künste Bern
nen, Installationen oder Skulpturen) miteinander kombiniert,
sich viel vorgenommen. Die Urfassung von «Fidelio» war in der
2001 Aeschlimann Corti Stipendium der
Bernischen Kunstgesellschaft
dabei aber der gängigen Farb- und Formtheorie stets treu bleibt.
Schweiz überhaupt noch nie gespielt worden. Dass dabei der
Kunstgeschichte, Literatur und Musiktheorie des 20. Jahrhunderts
Maestro des Orchesters in den Orchestergraben stieg, hatte sym-
2005 Preis für Bildende Kunst der Stadt
Thun
bilden das nötige Fundament, um den Arbeiten die mehrdeuti-
bolische Bedeutung. Es zeigte, dass die Fusion mehr ist als ein
ge Tiefe zu geben. Trotz seines ernsthaften, beinahe liebevoll-
blosses Zusammenlegen einzelner Bereiche. Der Applaus nach
2007 Preis der Stiftung für die Graphische Kunst in der Schweiz
respektvollen Umgangs mit «Bildern» und Vorbildern, versteht
der Premiere war gross, auch in den Medien. Der geglückte Start
es der Künstler, genügend Distanz zu diesen zu wahren, ja,
hat alle Sparten beflügelt und zu Höchstleistungen angetrieben.
2008 Atelierstipendium Berlin / Stadt
Thun Anerkennungsbeitrag der UBS
Kultur­stiftung
ihnen sogar oft mit einer nötigen Prise Humor zu begegnen.
Für das vorliegende Saisonprogramm eignete er sich das bis-
über hundertjährigen Häuser seien nach wie vor «ein kultureller
Zahlreiche Ausstellungen u. a. in der
Schweiz, in Deutschland, Spanien, Italien, den Niederlanden und Brasilien.
her vorgegebene Gestaltungsraster von Konzert Theater Bern
Anziehungspunkt, ein Segen, ein Aushängeschild, ein Denkmal, das es
an, nahm sich aber innerhalb des gesteckten Rahmens viele
zu bewahren gilt». Ihr Erhalt sei allerdings herausfordernd. «Sa-
Die in diesem Programm abgedruckten
Werke entstanden exklusiv für Konzert
Theater Bern.
Freiheiten heraus. So löste er etwa die die Sparten struktu-
nitäre Anlagen, Heizungen müssen erneuert, durchgesessene Bestuhlung
rierende Monochromie in freien Pinselstrichen malerisch auf
ausgetauscht, Bühnen- und Beleuchtungstechnik auf den neuesten Stand
oder streute, einer Bühne gleich, gefundenes Bildmaterial ins
gebracht werden». Das gilt auch für Bern. Die Planung für die Sa-
Heft. Diese variierten «Trouvaillen» lösen verschiedene Asso-
nierung des Stadttheaters ist weit fortgeschritten. In diesem
Rubbeldruck
ziationen aus und verweisen visuell auf die verschiedenen
Jahr sollen die dafür notwendigen politischen Entscheide gefällt
Die vier verschiedenen Titelbilder
wurden mit einem speziellen Druckverfahren verborgen – und lassen sich mit
einer Münze freilegen.
Produktionen der Saison, ohne jedoch didaktisch oder illus-
werden.
trativ zu werden. Auf der so ausgebreiteten Metaebene legt
Dominik Stauch interpretierend all den dramaturgischen Stoff
aus, aus dem die Produktionen der aktuellen Saison gestrickt
sein könnten.
Die nzz hat über die europäischen Theater geschrieben, diese
Die Renovation soll in zwei Etappen erfolgen. Das hat Auswirkungen auf den Spielplan und stellt hohe Anforderungen an das
Leitungsteam und alle Mitarbeitenden. Die Lust zu spielen wird
dadurch nicht beeinflusst. Möge dieses Programm Ihre Lust zum
Bernhard Bischoff,
Zuschauen und Zuhören wecken.
galerist und vorsitzender des berner theatervereins
(bthv)
Benedikt Weibel,
stiftungsratspräsident konzert theater bern
10
11
die neue spielzeit
–
–
LIEBES PUBLIKUM,
SEHR VEREHRTE DAMEN
UND HERREN
Gutes Theater, was ist das ? Ist es das «Neue»? Das Unerwartete ?
Wir haben nun eine Saison lang Erfahrungen dazu machen
Oder das, was Sie erwarten ? Das, was Sie kennen, oder was Sie
können, welche Formen von Theater-, Tanz-, Konzert- und
nicht kennen ? Das «Alte» neu sehen oder aus «Neu und Alt» ein
Opernerfahrung Sie, verehrtes Publikum, schätzen: Wir hat-
Drittes ?
ten tolle Erfolge und kontroverse Reaktionen und schöpfen
Nun, wir fangen wieder «neu» an, mit einer neuen Spielzeit, einem neuen Spielplan und vielen anderen Neuigkeiten – von
einer neuen künstlerischen Leitung im Tanz bis zum Beginn
der Erneuerung unseres grössten Spielortes, des Stadttheaters
am Kornhausplatz.
«Neu» ist immer eine Behauptung. Sie betont, dass etwas anderes komme, das vorher nicht da gewesen sei. Es mag das
Alte negieren, aber auch darin auf jenem aufbauen. Nur Theater ist immer neu. Jede Musik, Lesart, Bewegung, die im Moment, im Augenblick gemeinsamen Erlebens existiert, in wel-
aus beidem die Energie für das «Neue». Auch in den kommenden Monaten möchten wir Momente der Offenheit und der
Blossheit schaffen, in denen Unausgesprochenes und Ungesagtes mitschwingt und die doch Sprachlosigkeit überwinden
helfen.
Nur müssen wir uns auch dem Risiko des Scheiterns immer aufs
Neue stellen. Das macht gutes Theater, gute Musik, guten Tanz
und gute Oper aus: das Scheitern nicht zu scheuen, den Mut
zum Unerprobten zu wagen. Die Frage, wie das gehen kann,
stellt sich dann nicht. Es ist einfach.
chem ästhetischen Gewand sie auch daherkommen mag und
Damit wollen wir Sie dann zum Lachen, Weinen und Feiern
so schnell sie auch verfliegt, ist noch nie dagewesen. Das ist
verführen und Ort von Begegnung und Diskurs sein – überall
die Essenz.
dort, wo es ist: Ihr neues Konzert Theater Bern.
Wir nähern uns ihr immer neu, mit unseren heutigen Frage­
Ihr
stellungen, Erfahrungen und Empfindungen. So bleibt sie
«neu», ob sie als «modern» gilt oder nicht. Es liegt in den Augen der Betrachter. Wie die Kunstproduktion, so ist auch ihre
Rezeption untrennbar mit der eigenen Identität verknüpft;
die eigenen Überzeugungen haben entscheidenden Einfluss
darauf.
Was davon bleibt, ist ein Nachhall: Kehren nicht oft zwei, drei
Tage nach einem Aufführungsbesuch Bilder, Musik oder Stimmungen daraus wieder ? – Es ist natürlich an jedem einzelnen,
diese Spuren zu verfolgen. Und es ist die Qualität der Kunst,
solche Erlebnisse der Auseinandersetzung, der Fremdheit zu
ermöglichen.
Stephan Märki,
direktor konzert theater bern
«
Kunst gibt
nicht das
Sichtbare
wieder,
sondern
macht
sichtbar.
»
paul klee
12
13
inhalt
–
–
willkommen
premierenübersicht
theaterfest
cirque de loin
..................
s. 14
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
s. 16
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
s. 18
premieren
tanz
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . schauspiel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . musiktheater . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . s. 24
s. 54
s. 100
konzertprogramm
berner symphonieorchester
Symphoniekonzerte
Extrakonzerte . . . . . . . . . . . . . s. 130
s. 146
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . musik.punkt.zwölf
. . . . . . . . . . . . . . . . . s. 150
Familienkonzerte s. 152
Matineekonzerte s. 154
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . koop
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . nouvelle scène s. 164
s. 172
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Konzert und Theater für
Kinder und Ihre Familien
s. 176
vermittlung s. 182
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . freunde & förderer . . . . . . . . . . . . . . . . s. 192
weitere angebote
service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . s. 198
billette & abos s. 212
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . mitarbeiter / -Innen s. 240
. . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
15
spielzeit 2013 . 2014
–
–
premieren
übersicht
24. August 2013 | Stadttheater & Bundesplatz
05. September 2013 | Stadttheater
Theaterfest & Openair-Konzert
09. november 2013 | vidmar +
17. Januar 2014 | vidmar 1
09. März 2014 | Stadttheater
Ariadne auf Naxos Richard Strauss
19. April 2014 | Stadttheater
Peter Grimes Benjamin Britten
06. Juni 2014 | Grosse Halle, Reitschule Bern
Berner Symphonieorchester
Galakonzert
25. Oktober 2013 | Kulturcasino
Bruckners Siebte 4. Symphoniekonzert
21. / 22. November 2013 | Kulturcasino
Schuberts «(Un-)vollendete» 5. Symphoniekonzert
28. / 29. November 2013 | Kulturcasino
Also sprach ZARATHUSTRA 6. Symphoniekonzert
12. / 13. Dezember 2013 | Kulturcasino
Beethovens Neunte Neujahrskonzerte
01. / 02. Januar 2014 | Kulturcasino
MOZART – PARIS 7. Symphoniekonzert
09. / 10. Januar 2014 | Kulturcasino
BRAHMS / CHOPIN 8. Symphoniekonzert
30. / 31. Januar 2014 | Kulturcasino
BRAHMS / SCHÖNBERG 9. Symphoniekonzert
27. / 28. Februar 2014 | Kulturcasino
Mahlers Fünfte 10. Symphoniekonzert
20. / 21. März 2014 | Kulturcasino
DER RING OHNE WORTE 11. Symphoniekonzert
03. / 04. April 2014 | Kulturcasino
nach Georg Büchners «Woyzeck»
BRAHMS UND BARTÓK 12. Symphoniekonzert
24. / 25. April 2014 | Kulturcasino
Farm der Tiere GEORGE Orwell
Mahlers Neunte 13. Symphoniekonzert
01. / 02. Mai 2014 | Kulturcasino
Kleiner König Kalle wirsch Tilde Michels
die «Italienische» 14. Symphoniekonzert
15. / 16. Mai 2014 | Kulturcasino
Die Opferung von Gorge Mastromas Dennis Kelly
Le Sacre du Printemps 15. Symphoniekonzert
22. / 23. Mai 2014 | Kulturcasino
Mambo 3 XXI, Demo-N / Crazy Danza Contemporanea
Tanzplattform Bern
KÖNIG LEAR William Shakespeare
13. Oktober 2013 | Vidmar 1
Cabaret Joe Masteroff, JOHN KANDER, FRED EBB
23. Oktober 2013 | Vidmar 1
MESSERMORD: Klinge steckte noch in der Brust
07. Februar 2014 | Stadttheater
Der Vetter aus Dingsda Eduard Künneke
10. / 11. Oktober 2013 | Kulturcasino
Schauspiel
29. JANUAR 2014 | Vidmar 2
25. Januar 2014 | Stadttheater
ENIGMA VARIATIONEN 3. Symphoniekonzert
Homo Faber felix landerer nach Max Frisch
de Cuba (im Rahmen des Tanzfestivals Steps)
01. Dezember 2013 | Stadttheater
Das schlaue Füchslein LeoŠ JanÁČek
19. / 20. September 2013 | Kulturcasino
Othello estefania Miranda nach William Shakespeare
08. November 2013 | Vidmar 1
17. November 2013 | Stadttheater
Ein Heldenleben 2. Symphoniekonzert
lsd | LABORATOIRE SWISS DE LA DANSE
26. April 2014 | Vidmar 1
12. Oktober 2013 | Stadttheater
La Traviata GIUSEPPE Verdi
03. / 04. September 2013 | BERNER MÜNSTER
CUT | cinema unleashes dance
16. – 24. Mai 2014
20. Oktober 2013 | Stadttheater
Missa Solemnis 1. Symphoniekonzert
Zero Nanine Linning
05. märz 2014 | Vidmar 1
30. April 2014 | Stadttheater
DER FREYSCHÜTZ Carl Maria von Weber
The fool and the princesses Cirque de Loin
Tanz
19. Oktober 2013 | Stadttheater
Musiktheater
Maria Stuart Friedrich Schiller
ein Neues Stück Philipp Löhle
Koop
Biedermann und die Brandstifter Max Frisch
M & the Acid-Monks KonzertTheater I
15. November 2013 | Vidmar +
01. April 2014 | Vidmar 2
Tief in einem dunklen Wald Neil LaBute
BERNER REDEN
ab März 2014
04. April 2014 | Vidmar 1
VOLPONE ODER DER FUCHS BEN JONSON
Die letzten Tage der Menschheit Karl Kraus
05. April 2014 | Vidmar +
Ich werde hier sein im Sonnenschein … Christian Kracht
GILGAMESH Must Die ! KonzertTheater II
29. APRIL 2014 | Vidmar 1
Hunger for Trade
ROCK POP IN CONCERT
26. Mai 2014 | stadttheater
08. Februar 2014 | Vidmar 1
29. März 2014 | Stadttheater
17. MAI 2014 | Bunkeranlage Geristein
27. Mai 2014 | Schlachthaus
16
17
saisoneröffnung
–
–
theater
fest
OPENAIRKONZERT
Die Saisoneröffnung wird gefeiert! Am Samstag, 24. August 2013
laden die neue Tanzcompagnie Konzert Theater Bern, das Schauspiel, das Musiktheater und das Berner Symphonieorchester ihr
Publikum wieder zu einem grossen Theater- und Konzertfest
ein. Nach dem Theaterfest im Stadttheater am Kornhausplatz
eröffnen Chefdirigent Mario Venzago und das bso das längst zur
Tradition gewordene Openair-Konzert auf dem Bundesplatz; der
Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Ab 11:00 Uhr öffnet das Stadttheater nicht nur seine grossen Eingangstüren, sondern auch seine zahlreichen Gänge, Nebenräume, Werkstätten und natürlich die grosse Bühne für das Publikum. Die neue Tanzcompagnie Konzert Theater Bern stellt sich
vor; Musiktheater- und Schauspielensemble sowie Musikerinnen und Musiker des bso sorgen für unterhaltsame Kostproben
und kurzweilige Ausblicke auf das Programm der kommenden
Saison. Freuen Sie sich auf zahlreiche Überraschungen, Entdeck-
programm
ungen und Begegnungen in allen Ecken und Winkeln des Hau-
Samstag, 24. AUGUST 2013
ses. Dass ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse unserer
ab 11:00 UhrTheaterfest, Stadttheater
20:30 – 22:00 OPENAIR-KONZERT, BUNDESPLATZ
.MARIO VENZAGO (DIRIGENT)
.FRANCO FAGIOLI (COUNTERTENOR)
.BERNER SYMPHONIEORCHESTER
CHOR KONZERT THEATER BERN
sowie weitere Berner Chöre
(Siehe AUCH S. 146)
22:00 Party, Stadttheater
jüngsten Zuschauer gelegt wird, versteht sich von selbst.
Nach einem spannenden und turbulenten Theaterfest macht
am Abend das Berner Symphonieorchester aus dem Bundesplatz
eine Konzertarena. Unterstützt wird das bso dabei vom Chor
Konzert Theater Bern sowie weiteren Berner Chören. Damit
nicht genug: Maestro Venzago hat den Countertenor Franco Fagioli eingeladen, der mit Werken von Händel, Bach und Strauss
begeistern wird.
Und nach dem Konzert geht’s dann im Stadttheater weiter: Dort
laden wir zur grossen Party ein. Feiern Sie mit uns einen unvergesslichen Tag und den Saisonstart!
Merci!
18
19
saisoneröffnung
–
–
the fool
and the
princesses
cirque
de loin
Ein Zirkus am Rande des Ruins. Ein Clown, der sich unsterblich
in die schöne Seiltänzerin verliebt. Einen Moment lang findet
besetzung
von und mit
zen. Einzig eine Geschichte hinterlässt er, eine Liebesfabel aus
Noah Egli, Océane Pelpel, Bartek
Soroczynski, Reto Ammann,
Marianne Amstutz, Michael Finger,
Ayin De Sela, Gian Maria Schulthess,
Tara Amstutz, Ueli Hirzel
einem fernen Königreich. Sie berichtet von Zwillingen, die bei
regie Michael Finger
der Geburt getrennt wurden und sich nach Jahren zum ersten
story Antoinette Karuna, Michael Finger
Mal begegnen: eine Geschichte über eine unmöglich scheinen-
bühne / ausstattung André Lu Lusser,
Thomas Fri Freydl
die Liebe Erfüllung, doch als die Seiltänzerin den Zirkus verlässt, stirbt der Clown vor Trauer an einem gebrochenen Her-
de Liebe. Jahre später kehrt die Seiltänzerin zurück – mit ihrem
Sohn. Am Grab seines Vaters schwört der Junge, den Zirkus wieder zum Blühen zu bringen und der Welt die tragische Liebesgeschichte, die sein Vater einst geschrieben hatte, zu erzählen.
kamera Brigitte Fässler, Gianni Horst,
Felix von Muralt
musik Reto Ammann, Michael Finger
kostüme Martina Barandun
«The Fool and the Princesses», das am Stadttheater Klagenfurt
maske Miria Germano
im Juni 2013 uraufgeführt und im September im Rahmen des
zeichnungen Pierre Constantin
Musikfestival Bern die grosse Bühne des Stadttheaters erobern
ton Andi Luchsinger
wird, ist die vierte Produktion des «Cirque de Loin» in Bern, aber
die erste im Theater.
Mit «The Fool and the Princesses» verbindet «Cirque de Loin» –
in Anlehnung an die ursprüngliche Form der Stummfilmvorführung mit Livemusik – Schauspiel, Musik, Tanz, Artistik und
zum ersten Mal auch Film miteinander. Mit einer hohen emotionalen und körperlichen Intensität des Ensembles verwandelt
sich die Berner Bühne zu einem einzigartigen Schauplatz der
Verschmelzung von Kunst und Leben: Für die zehntägige Dauer
der Aufführung wird das Ensemble die Bühne bevölkern: eine
vollausgestattete Küche, fliessend Wasser für die Badewanne im
Auto, ein kopfstehendes Himmelbett – alles findet darauf Platz.
premiere
Die Not einer armen Zirkustruppe ohne Zelt und Wagen wird
05. september 2013
zur Tugend gewendet, ihr Lebensraum zur Bühne, die Bühne zu
stadttheater
ihrem Lebensraum.
weitere vorstellungen
So wird mit allen Formen der Bühnenkunst ein Welttheater
06.Sep 2013
über die Macht der Liebe, ihre Lebbarkeit und ihre Unmöglich-
07.Sep 2013
keit aufgeführt, wie es so noch nie auf der Bühne des Stadtthe-
08.Sep 2013
aters zu sehen war. Eine Ode an die Liebe und eine Liebeserklä-
09.Sep 2013
rung an das Theater.
10.Sep 2013
Eine Koproduktion von Association du Château
11.Sep 2013
de Monthelon, Konzert Theater Bern, Musikfestival Bern
12.Sep 2013
und Stadttheater Klagenfurt
13.Sep 2013
Im Rahmen des Musikfestival Bern 2013
«
Es schien,
als blickten sie
durch ihre Liebe
hindurch und
erkannten zum
ersten Mal
sich selbst.
»
20
21
24
25
spielzeit 2013.2014
–
–
Tanz
Programm
Zero
Homo Faber
Othello
Tanzplattform Bern
Die Gaza Monologe
Next Generation
Internationale Gastspiele I & II
Berner Tanzpreise
CUT
(CINEMA UNLEASHES DANCE)
LSD
(LABORATOIRE SWISS DE LA DANSE)
Dance And The City
GASTSPIEL STEPS:
MAMBO 3 XXI, DEMO-N / CRAZY
26
27
tanz
–
–
ÜBER
GRENZEN
HINWEG
Tanzangebot zu erweitern und vielfältiger zu gestalten. So erwarten Sie Uraufführungen, Schweizer Erstaufführungen, Tanzreihen und das Festival für Nachwuchschoreografen «Tanzplattform Bern» mit internationalen Gastspielen, Preisverleihungen
und vieles weitere mehr.
In vielen Ländern haben wir gesucht, und nun sehen sie die
Früchte unserer Suche auf unseren Bühnen. Renommierte
Künstlerinnen und Interpretationen bedeutender Werke stehen auf dem Spielplan. In den nächsten Spielzeiten werden wir
uns mit Grenzüberschreitungen auseinandersetzen. In dieser
Saison präsentieren wir Stücke, die die Themenkomplexe Identität und Wandel, Heimat und Globalisierung untersuchen und
zeichnen ein Panorama äusserer und innerer, sichtbarer und un-
Ein Jahr nach dem Neustart von Konzert Theater Bern freue ich
sichtbarer Grenzen. Max Frisch sagt: « Heimat ist der Mensch, dessen
mich, auch mit dem Tanz in neue Richtungen zu gehen und
Wesen wir vernehmen und erreichen ».
mich Ihnen mit unserem Programm vorstellen zu dürfen. In den
nächsten Spielzeiten möchten wir verstärkt gesellschaftliche
Prozesse reflektieren und aktuelle, sowie lokale Themen aufgreifen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Nachwuchsförderung von
choreografischen und tänzerischen Talenten. Manches ändern
wir, bei vielem bauen wir auf dem Bestehenden auf. Wir setzen
aber auch Zeichen; so haben wir den Namen des Ensembles an
programmatische Neuerungen angepasst und möchten Ihnen
auf den folgenden Seiten die « Tanzcompagnie Konzert Theater
Bern » präsentieren:
Das multikulturelle Ensemble überschreitet die Grenzen von
Tanzstilen und Theater und trägt den Tanz in Stadt und Kanton.
In der deutsch-französischen Namensgebung «Tanzcompagnie»
spiegelt sich die kulturelle Vielfalt des Kantons Bern wider, der
Zusatz « Konzert Theater Bern » benennt ihre künstlerische Heimat. Der Name steht zugleich für Identität und Vielfalt, für Internationalität und regionalen Bezug, bedeutet Kooperation und
Talentförderung. Internationale Koproduktionen und Kooperationen mit Berner Partnern ermöglichen bei gleichem Budget, das
Lernen Sie unser Programm bereits auf den folgenden Seiten
kennen: Wir laden Sie ein, die Grenzen zwischen Tanzstilen und
Kulturen, zwischen Kunst und Leben, zwischen Ihnen und uns
zu überschreiten.
Herzlich
Estefania Miranda,
direktorin tanz
29
28
tanz
–
–
paula alonso
winston ricardo arnon
norikazu aoki
martina langmann
franklyn lee
miryam garcia mariblanca
vittorio bertolli
maria demandt
milan kampfer
kira metzler, Elevin
edoardo novelli, Eleve
izabela orzelowska, Elevin
31
30
tanz
–
–
izumi shuto
nicola wähner, Elevin
yu min yang
Wir
können
auch
anders
marion zurbach
32
33
tanz
–
–
zero
NANINE
LINNING
zero gleich null: Ende oder Anfang? Beides!
Für die niederländische Choreografin Nanine Linning ist jedes
Ende zugleich der Anfang von etwas Unentdecktem. Zum Neustart des Tanzes am Konzert Theater Bern erschafft sie mit der
Besetzung
musikalische leitung
Mirga GraŽinytė-Tyla
konzept, choreografie & bühne
Nanine Linning
musik Philip Glass, Arvo Pärt,
neuen Compagnie eine fantastische Welt, die einen gewaltigen
Ralph Vaughan Williams, Julia Wolfe u. a.
Wandel durchläuft.
kostüme Iris van Herpen
Die Apokalypse wird immer wieder aufs Neue prophezeit. Die
Natur taumelt auf ihr Ende zu. Wenn die Menschheit ihren
Planeten zerstört, hört sie dann auf zu existieren? Zero ist eine
Metapher für das Ringen des Menschen mit seinen irdischen
Fesseln und zugleich für die elementaren Prinzipien, die unser
Universum bestimmen. Ein Ende als Chance und Neuanfang.
lichtdesign Loes Schakenbos
video Roger Muskee
dramaturgie Phillip Koban
Tanzcompagnie Konzert Theater Bern
Berner Symphonieorchester
Ein in Tanz und Bilder gefasstes ‹ Prinzip Hoffnung ›.
Wie gefallene Engel schweben Tänzer im Bühnenraum, um in
eine neue Zeitrechnung zu gleiten. Sich rasant bewegende Körper prallen zusammen und stossen sich ab, springen hoch, aber
fallen nicht. Linning kündigt der Schwerkraft den Gehorsam
und ersetzt schlichte Gravitation durch virtuose Irritation.
Die Musik bedeutender Komponisten der Gegenwart findet
ihr visuelles Pendant in den Kostümen der Mode-Designerin
premiere
Iris van Herpen, dem Wunderkind der Pariser Haute-Couture,
19. Oktober 2013
die bereits Lady Gaga und Björk einkleidete. Ihre Entwürfe schei-
Stadttheater
nen nicht von dieser Welt: schillernd, futuristisch und flüchtig.
weitere termine
Die visuelle Schönheit und Intensität von Nanine Linnings Ar-
26. Okt2013
beiten ist legendär. Ihre Choreografien werden weltweit prä-
01. Nov2013
sentiert. Sie ist für zahlreiche Tanzpreise wie u. a. für den nie-
07. Nov2013
derländischen Kulturpreis und den deutschen «Faust» nominiert
10. Nov2013
worden. Zu ihren Auszeichnungen zählen der Perspektiv-Preis,
06. Dez2013
14. Dez2013
SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG
17. Dez2013
TANZSTÜCK | EINE KOPRODUKTION VON KONZERT THEATER
28. Dez2013
BERN, DANCE COMPANY NANINE LINNING / NL,
30. Dez2013
und THEATER HEIDELBERG / D
07.Jan 2014
der Philip-Morris-Kunstpreis, der De Mus-Preis und der De SwanPreis.
«
Meine Arbeit ist
universal lesbar,
weil sie Gefühle
anspricht, die jeder
kennt.
»
nanine linning
34
35
tanz
–
–
HOMO
FABER
premiere
FELIX
LANDERER
NACH
MAX FRISCH
17. Januar 2014
Rationalität trifft auf Emotionalität und Denken auf Sinnlichkeit! Homo faber kommt aus dem Lateinischen und bedeutet
migen Roman von Max Frisch, versteht sich als ein solcher. Er
Tanzcompagnie Konzert Theater Bern
ist Techniker, glaubt nicht an Zufälle oder Schicksal, bis er selbst
von schicksalhaften Zufällen eingeholt wird. Im Gegensatz zum
Homo ludens, dem spielenden Menschen, glaubt er an Statistiken
und physikalische Gesetze. Doch nachdem er seine schwangere Freundin Ivy verlassen hat, gerät sein Leben aus der Bahn:
Er stürzt mit dem Flugzeug ab; er wird Zeuge des Todes seines
besten Freundes; er begegnet an seinem fünfzigsten Geburtstag
zum ersten Mal seiner Tochter Sabeth und verliebt sich in sie. Er
verdrängt diese Wahrheit. Sabeths Mutter Helen hatte ihm die
Geburt der gemeinsamen Tochter verschwiegen. Doch dann geschieht ein tragischer Unfall. Walter und Helen treffen sich am
Sterbebett ihrer gemeinsamen Tochter wieder. Wie Ödipus steht
er am Ende vor den Scherben seiner Existenz, deren Zerstörung
er durch Hybris und Verblendung selbst verursacht hat.
In seinem Glauben an Technik und Beherrschbarkeit ist Walter
Faber davon überzeugt, selbstbestimmt mitten im Leben zu stehen und muss am Ende erkennen, im Kampf gegen das Schicksal
reografie von Felix Landerer assoziativ und mit einer markan-
2014 ten, dynamischen, fliessenden und schwungvollen Tanzsprache.
01.Feb 2014
Landerer begeisterte bereits ein internationales Publikum mit
19.Feb 2014
seinen vielschichtigen Tanzabenden, die grosse erzählerische
07.Mrz2014
Kraft besitzen. Er ist Gewinner des 1. Preises des Internationalen
13.Mrz2014
Wettbewerbs für Choreografen Hannover und des Produktions-
16.Mrz2014
preises von Ed Wubbe Rotterdam.
22.Mrz2014
29.Mrz2014
11.Apr2014
* Mit kostenloser Kinderbetreuung unter
dem Patronat der bekb | bcbe
musikkomposition Christof Littmann
«schaffender Mensch». Walter Faber, Protagonist im gleichna-
Dieser Geschichte eines ewig Suchenden nähert sich die Cho-
weitere termine
* 19. Jan
choreografie Felix Landerer
sein Leben verpasst zu haben.
Vidmar 1
Besetzung
URAUFFÜHRUNG
TANZSTÜCK FREI NACH DEM GLEICHNAMIGEN ROMAN
«
Die meisten
verwechseln
Dabeisein
mit Erleben.
»
max frisch
Unter dem Patronat des
36
37
tanz
–
–
OTHELLO
ESTEFANIA
MIRANDA
NACH
WILLIAM
SHAKESPEARE
Liebe und Gewalt, Treue und Verrat, Leben und Tod bilden eine
inszenierung & choreografie
gefährliche Mischung. Othello ist das Epizentrum einer implo-
Estefania Miranda
dierenden Gesellschaft, in der keiner weiss, worauf Verlass ist
ausstattung Gabriele Wasmuth
und wem man trauen kann.
Othello ist ein anerkannter und erfolgreicher Kriegsherr der
venezianischen Armee, ein Siegertyp und Aufsteiger par excellence. Sein Status scheint unantastbar und steht doch im Miss-
Tanzcompagnie Konzert Theater Bern
musiker N. N.
verhältnis zu seiner dunklen Hautfarbe, die ihn zum Fremden
macht. Heimlich gelingt es ihm, die kluge und mutige Desdemona
zu heiraten, die sich mit ihrer Entscheidung für diese Liebe gegen ihren Vater stellt. Othellos Fähnrich Jago, enttäuscht darüber, bei einer Beförderung übergangen worden zu sein, spinnt
eine In­trige. Er überzeugt Othello davon, dass Desdemona ihn
betrügt. Othello tötet daraufhin Desdemona. Als er erkennen
muss, einer Intrige seines Kontrahenten Jago aufgesessen zu
sein, tötet er auch sich selbst.
Mit irritierender Schärfe erzählt Shakespeare von gesellschaftlicher Ausgrenzung, Rassismus und Sexualität. Und nicht zuletzt
vom Untergang einer Liebe. In diesem Drama versuchen alle
Figuren, anders zu sein, als sie sind und zahlen jeden Preis, um ihr
Ziel zu erreichen. Othellos Geschichte konfrontiert uns mit der
Frage nach den Bildern von Identität und deren Zerstörbarkeit.
Tanz, Text, Livemusik und Bühnenbild fliessen in die Inszenie-
premiere
rung von Estefania Miranda ein und zeigen Tanztheater in seiner
26. April 2014
spartenübergreifenden Schönheit. Der Tanz, der diese Tragödie
Vidmar 1
durchdringt, ist konzentriert, aber auch riskant, schonungslos
und temporeich. Aus der bewussten Reduktion wächst eine
weitere termine
Besetzung
Spannung, die in ekstatischen Momenten kulminiert. So entfal-
02.Mai2014
tet die Choreografie aus ihrem unablässigen Drang nach Kon-
06.Mai2014
trasten eine emotionale Wucht, die den Zuschauer in die See-
11.Mai2014
lenerkundung der Figuren hineinzieht.
04.Jun2014
12.Jun2014
Uraufführung
13.Jun2014
Tanzstück FREI NACH DER GLEICHNAMIGEN TRAGÖDIE
19.Jun2014
«
I will kill thee,
and love thee
after.
»
william shakespeare, «Othello»
38
39
tanz
–
–
TANZPLATTFORM
BERN
FEStIVAL
Eine Woche lang dreht sich im Mai alles um die Leidenschaft,
Kraft und Poetik des bewegten Menschen. Uraufführungen, in-
besetzung
konzept & künstlerische leitung
Estefania Miranda
ternationale Gastspiele, Schweizer Erstaufführungen, Filmreihen und eine Gala laden zu einer spannenden Entdeckungs-
Tanzcompagnie Konzert Theater Bern
reise in die Welt des Tanzes ein.
Internationale Gäste
Die Tanzplattform Bern ist ein von Estefania Miranda initiiertes,
internationales Tanzfestival zur Förderung von Nachwuchschoreografen. Es bietet den jungen Choreografen der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern und internationalen Nachwuchschoreografen die Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen, ihre
Arbeiten zu präsentieren und einen der Berner Tanzpreise zu
gewinnen. Diese werden von einer Fachjury und dem Berner Publikum vergeben.
Die ausgewählten Choreografen sollen sich durch eine individuelle künstlerische Handschrift, grosses choreografisches Vermögen und Risikofreude auszeichnen. Ein Rahmenprogramm
ergänzt dieses Fest des Tanzes.
Eröffnet wird das Festival am 16. Mai mit «Die Gaza Monologe»,
einer Tanzproduktion mit Berner Jugendlichen in der Choreografie des Schweizers Marcel Leemann (Seite 40).
Danach präsentieren die Anwärter auf die Berner Tanzpreise ihre
tanzplattform bern
Wettbewerbsbeiträge. Die Tanzcompagnie Konzert Theater Bern
16. – 24. Mai 2014
ist in «Next Generation» (Seite 42) zu erleben, gefolgt von den
Stadttheater
«Internationalen Gastspielen I und II» (Seite 44). Zum Abschluss
Vidmar 1
am 24. Mai werden die «Berner Tanzpreise» (Seite 45) bei einer
termine
16. / 17. Mai 2014 Die Gaza Monologe
18. Mai 2014 Next Generation
20. / 21. Mai 2014 Internationale Gastspiele I
22. / 23. Mai 2014 Internationale Gastspiele II
24. Mai 2014 Berner Tanzpreise /
Verleihung und Tanz-Gala
Detaillierte Informationen auf den
folgenden Seiten
Tanzgala im Stadttheater verliehen.
URAUFFÜHRUNGEN
INTERNATIONALE GASTSPIELE
PREISVERLEIHUNG
FILMREIHEN
Tanzgala & MEHR
INTERNATIONALES TANZFESTIVAL FÜR
NACHWUCHSCHOREOGRAFEN
Die Tanzplattform Bern fördert langfristig neue Talente und
ist Schaufenster aktueller choreografischer Entwicklungen. Zugleich macht dieses neue Format auch Produktions- und Findungsprozesse der Theaterarbeit transparent und lässt das Publikum mitentscheiden, welchen Tanz es möchte.
«
Der Schritt verrät,
ob einer auf seiner
Bahn schreitet. Wer
aber seinem Ziele
nahe kommt, der
tanzt.
»
friedrich nietzsche
40
41
tanz
–
–
TANZPLATTFORM BERN
DIE GAZA
MONO­LOGE
31 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren
besetzung
choreografie & ausstattung
haben dieses Stück geschrieben, doch keiner von ihnen wird
Marcel Leemann
zur Aufführung ihrer Texte kommen können. Sie alle leben im
vermittlung Gabriele Michel-Frei
Gazastreifen, jener Krisenregion zwischen Israel und Ägypten,
produktionsleitung & umsetzung
partnerprojekte in ramallah
deren Einwohner seit Jahrzehnten unter der anhaltenden Abriegelung leiden.
Die Jugendlichen haben ihre Gedanken und Gefühle in Monologen niedergeschrieben. Sie schildern ihr Leben und ihre Träume
Estefania Miranda
Tanzcompagnie Konzert Theater Bern und
Jugendliche aus Bern
während des Krieges. Sie beschreiben das Gefühl der Angst und
der Akzeptanz der Tatsache, dass sie schon im nächsten Augenblick tot sein könnten.
Da die Jugendlichen den Gazastreifen nicht verlassen können,
bat das Ashtar Theatre Ramallah über 40 Theater auf allen Kontinenten, diese Texte aufzuführen. 2010 kamen schliesslich 22
junge Schauspieler aus 18 Ländern nach New York, um die «Gaza
Monologe» in 13 Sprachen zu präsentieren. Sie spielten auch vor
dem un-Komitee, das an diesem Tag zur Frage einer Lösung des
israelisch-palästinensischen Konflikts tagte.
Dieses auf Basis der Texte entstehende Tanzstück sucht nach
emotionalen Momenten der Empathie, aber auch der Distanz.
Es versucht, sich auf eigene Weise tänzerisch einem aktuellen
Ereignis der Weltgeschichte zu nähern. Lässt sich fremdes Leid,
das Schicksal eines Altersgenossen nachvollziehen oder gar darstellen?
Der Schweizer Choreograf Marcel Leemann geht mit der Tanz-
URAUFFÜHRUNG
PREMIERE
16. Mai 2014
Vidmar 1
weitere termine
17.Mai2014
compagnie Konzert Theater Bern und Berner Jugendlichen aus
Tanzstück frei nach den gleichnamigen Texten
allen Bevölkerungsschichten und mit verschiedenen kulturellen
Jugendlicher aus dem Gazastreifen
Prägungen dieser Frage nach. Es geht darum, mitzuteilen, wie
EINE KOPRODUKTION VON KONZERT THEATER BERN UND
es Altersgenossen geht – und zugleich das eigene Leben dazu in
MARCEL LEEMANN PHYSICAL DANCE THEATER BERN,
Beziehung zu setzen.
IN KOOPERATION MIT DEM GYMNASIUM HOFWIL BERN.
In Verbindung mit dieser Produktion entstehen unter der
EIN TEIL DER EINTRITTSGELDER kommt DEM ASHTAR
THEATRE RAMALLAH zugute.
Leitung von Estefania Miranda Partnerprojekte in Ramallah.
Weitere Informationen dazu vor und nach den Vorstellungen.
«
Wisst ihr, dieses
Land ekelt mich an,
obwohl ich es liebe.
»
tamer aus Gaza
42
43
tanz
–
–
TANZPLATTFORM BERN
NEXT
GENER­ATION
Die Tänzer der Compagnie wechseln die Seiten und stellen sich
als Choreografen der internationalen Konkurrenz.
Verheissungsvolle choreografische Talente sollen durch die
neu ins Leben gerufenen «Berner Tanzpreise» entdeckt werden. Über ein offenes Bewerbungsverfahren wird dieser Wettbewerb international ausgeschrieben. Gemeinsam mit dem
Berner Publikum vergibt eine Fachjury mehrere Preise. Aber
natürlich gibt es auch in der Tanzcompagnie Konzert Theater
Bern «ungeschliffene Diamanten».
Unterstützt von Estefania Miranda entwickeln diese Talente
15 – 30 minütige «Tanzjuwelen». Ensemblemitglieder erhalten
so die Möglichkeit, sich mit eigenen Choreografien um die
Berner Tanzpreise zu bewerben. Bereits in den Tanzreihen
cut und lsd haben die Tänzer die Chance, ihr Betätigungsfeld zu erweitern und in ungezwungener Atmosphäre eigene
Ideen und Ausdrucksformen zu erforschen. Die besten Beiträge zu diesen Tanzreihen werden für «Next Generation» ausgewählt und weiterentwickelt. Stilistisch reflektieren diese
Arbeiten Tanzrichtungen von Neoklassik über Modern Dance
bis hin zum Tanztheater. Sie drücken sich ebenso im intimen
Pas de Deux, wie in dynamischen Gruppenchoreografien aus.
Das musikalische Spektrum ist dabei mindestens genauso
breit gefächert.
Das Publikum ist eingeladen, diese neuen Impulse der «Next
Generation» auf sich wirken zu lassen und einen Blick in die
Zukunft zu wagen. Stimmen Sie für die beste Choreografie ab
und entscheiden Sie über den Beginn einer neuen choreografischen Karriere!
Termin
18. Mai 2014
vidmar 1
MEHRTEILIGER TANZABEND MIT
WETTBEWERBSBEITRÄGEN ZU DEN BERNER TANZPREISEN
besetzung
choreografie und tanz Tanzcompagnie
Konzert Theater Bern
coaching Estefania Miranda
44
45
tanz
–
–
besetzung
konzept & künstlerische leitung
Estefania Miranda
Internationale Choreografen
termine
20.Mai2014
Internationale Gastspiele I
21.Mai2014
Internationale Gastspiele I
22.Mai2014
Internationale Gastspiele II
23.Mai2014
Internationale Gastspiele II
vidmar 1
TANZPLATTFORM BERN
GAST­­­­SPIELE
I & II
SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNGEN
TANZPLATTFORM BERN
berner
tanzpreise
konzept & künstlerische leitung
VERLEIHUNG | TANZGALA UND FEST
Termin
MEHRTEILIGE TANZABENDe MIT WETTBEWERBSBEITRÄGEN
ZU DEN BERNER TANZPREISEN
reografie? Und wer ist ein vielversprechendes Talent? Entscheiden Sie mit und stimmen Sie ab!
Tanzstücke von internationalen Newcomern treffen auf hochder Region!
Zu einem der Höhepunkte der Tanzplattform Bern gehört die
Verleihung der Berner Tanzpreise. Der Hauptpreis, der «Tanz-
Die neuen «Berner Tanzpreise» sollen junge choreografische Ta-
preis Bern», ist ein Produktionspreis. Er ermöglicht dem Ge-
lente unterstützen und werden über ein offenes Bewerbungsver-
winner, eine eigene Choreografie am Konzert Theater Bern,
fahren international ausgeschrieben. Wichtigste Auswahlkrite-
mit Tänzern der Compagnie zu realisieren.
rien sind Professionalität, choreografisches Handwerk und eine
eigene künstlerische Handschrift sowie Bereitschaft zum Risiko.
Bewerben können sich professionelle Choreografen mit einer
aktuellen Choreografie von 15 – 40 Minuten Dauer. Eine Vorauswahl aus den Bewerbungen wird von der künstlerischen Leiterin
der Tanzplattform Bern, Estefania Miranda, getroffen. Die ausgewählten Produktionen werden zum Wettbewerb nach Bern eingeladen und in den Vidmarhallen gezeigt. Eine Fachjury vergibt
gemeinsam mit dem Berner Publikum mehrere Preise.
So unterschiedlich wie der kulturelle Hintergrund der vielversprechenden Talente, die aus aller Welt anreisen, sind auch die
gezeigten Tanzstücke. Erleben Sie Schweizer Erstaufführungen
und spannende Tanzabende mit verschiedenen choreografischen Handschriften und innovativen Tanztechniken. Vergleichen Sie internationale Choreografien und verfolgen Sie kühne
künstlerische Visionen!
Estefania Miranda
Tanzcompagnie Konzert Theater Bern
und internationale Gäste
24.Mai2014
karätige Tanzgäste und ungewöhnliche Choreografien aus
Welchen Tanz möchten Sie sehen? Was ist eine innovative Cho-
besetzung
Dazu gehören auch eine Produktionsresidenz sowie die Uraufführung des neuen Werkes am Konzert Theater Bern. Die
prämierten Künstler werden durch Produktionsförderung
und persönliche Unterstützung intensiv gefördert. Ein solcher Preis ist in dieser Form neu und europaweit einzigartig.
Zwei weitere Preise werden verliehen, darunter ein Publikumspreis.
Präsentiert werden die besten Wettbewerbsbeiträge, Höhepunkte aus den eigenen Tanzproduktionen sowie exquisite und ungewöhnliche Gastdarbietungen. Der besondere Reiz dieses Abends
liegt nicht nur in der Aktualität der Choreografien, sondern auch
in der Vielfalt der gezeigten Stile. Das Publikum unternimmt eine
Weltreise durch den faszinierenden Kosmos des Tanzes. Freuen
Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend voller Überraschungen
und feiern Sie mit uns die erste Tanzplattform Bern!
stadttheater
46
47
tanz
–
–
besetzung
konzept & künstlerische leitung
Estefania Miranda
beiträge Tanzcompagnie Konzert
LSD
cut
Theater Bern, Berner Gäste
besetzung
konzept & künstlerische leitung
Estefania Miranda
choreografie & tanz Tanzcompagnie
Konzert Theater Bern
LABORATOIRE SWISS DE LA DANSE |
CINEMA UNLEASHES DANCE | URAUFFÜHRUNGEN
TANZWERKSTATT UND KOMMUNIKATIONSLABOR
Termine
09. Nov2013
Hier spielt die Kunst!
21. Dez2013
11.Jan2014
08. Feb2014
02. Mrz2014
12. Apr2014
10. Mai2014
Die Tänzer der Compagnie testen gemeinsam mit Künstlern
vidmar 2
der Berner Szene ihre Kreativität und berauschen sich an ih-
Um ein Kreislaufstimulans zu entwickeln, synthetisierte der
Schweizer Chemiker und Autor Albert Hofmann 1938 verschiedene Amid-Derivate der Lysergsäure, darunter erstmals das
Diethylamid lsd, das er im Selbstversuch testete.
rer Tanzlust. Bestehend aus einer Mischung aus Improvisationen, Repertoireausschnitten, Interviews und Gastauftritten
von Tänzern, Musikern oder Sängern, ist jeder Abend ein Unikat mit jeweils eigenem Thema. «lsd» ist Gestalt gewordene
Tanz- und Lebenslust, ist aufregend und immer in unmittel-
«
Die Kunst ist
eine Tochter der
Freiheit.
»
friedrich schiller
Tänzer machen ihren Gedanken Beine: Junge choreografische
Premiere
Talente der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern nähern sich
05. März 2014
auf individuelle Weise ausgewählten Filmen und präsentieren
VIDMAR 1
eigene Interpretationen. Unter Verwendung von Musikstücken
und Bildern, die aus dem Film bekannt sind, widmen sie sich der
Termine
Auseinandersetzung mit cineastischen Vorbildern. In der Saison
06. Mrz2014
2013 / 14 steht «cut 1» unter dem Motto «Animationsfilme».
Ratatouille Remy ist ein Meisterkoch. Allerdings ist er eine
Ratte und somit in keiner Küche gern gesehen. Um trotzdem
kochen zu können, verbündet er sich mit dem kulinarisch unbegabten Linguini. «Ratatouille» ist ein oscarprämiertes Plädoyer
für Familiensinn und Freundschaft, gegen Vorurteile und elitäre
Überheblichkeit.
barer Nähe zum Publikum. Die intime Atmosphäre ermög-
Persepolis ist ein preisgekrönter französischer Film. Die acht­
licht allen Tanzliebhabern, das kreative Potential der Künst-
jährige Marjane erlebt die Folgen der Iranischen Revolution.
ler hautnah zu erleben und sich ein persönliches Bild von den
Als Jugendliche rebelliert sie auf ihre eigene Weise. Um sie
Ensemblemitgliedern zu machen. Immer neu und anders,
vor Schlimmerem zu bewahren, wird Marjane nach Wien ge-
immer unverbindlich und unterhaltsam, dennoch von fun-
schickt. Schon bald taucht sie in die dortige Subkultur ein. Aber
diertem Informationscharakter, bietet «lsd» Einblicke in die
ihre Heimat lässt sie nie los.
kreativen Produktionsprozesse des Tanzes.
Waltz With Bashir ist ein animierter Dokumentarfilm des
«lsd» bringt regelmässig Tanz, Musik, Berner Künstler, Tän-
Regisseurs Ari Folman, der 1982 als israelischer Soldat während
zer und Publikum zusammen und ist der ultimative Treff-
des ersten Libanonkrieges im Libanon stationiert war. Auf der
punkt für alle Berner Tanzjunkies!
Suche nach der historischen Wahrheit greift er die politische
Vergangenheit auf. Poetische Bilder und Musik verwandeln
Zeugeninterviews und Dokumentarmaterial in ein bewegendes
Zeugnis der Entmenschlichung im Krieg.
48
49
tanz
–
–
besetzung
konzept & künstlerische leitung
Estefania Miranda
Tanzcompagnie Konzert Theater Bern
DANCE AND
THE CITY
Mambo 3 XXI
Demo-N /
Crazy
Mambo 3 XXI
choreografie George Céspedes
bühne & kostüme George Céspedes
musik Beny Moré, Nacional Electrónica
Demo-N / Crazy
choreografie Rafael Bonachel
bühne & kostüme Carlos Díaz
musik Nina Simone, Estrella Morente,
Bebe, Julia Wolfe
Termine
finden Sie im Monatsspielplan und auf
www.konzerttheaterbern.ch
Danza Contemporánea de Cuba | Gastspiel im Rahmen
EROBERN DIE STADT
von Migros Kulturprozent Tanzfestival: Steps
«Dance And The City» sind einzigartige, ortsspezifische Tanzper-
Die 1959 im Jahr der kubanischen Revolution gegründete
Termin
Danza Contemporanea de Cuba ist ein vibrierendes Ensem-
30.April2014
ble für zeitgenössischen Tanz. Ihre Dynamik gewinnt die
stadttheater
formances, die den Tanz aus dem Theater heraus und in die
Stadt hinein tragen. Freuen Sie sich auf Flashmobs sowie auf
besondere Tanzinteraktionen und Performances an Orten, an
«
Ein Werk
entsteht aus der
Begegnung
zwischen einer
Intention und einer
Aufmerksamkeit.
»
gérard genette
Danza Contemporánea de Cuba
ORTsSPEZIFISCHE TANZPERFORMANCES | TÄNZER
Compagnie aus der Virtuosität ihrer Tänzerinnen und Tän-
denen Sie keinen Tanz erwarten.
zer, die an Kubas zahlreichen Tanzakademien ausgebildet
Zum Teil ohne Vorankündigung und spontan erobern die Tänzer
zeitgenössischem Tanz über modernes Theater bis zum euro-
neue Räume. Die Choreografien erforschen öffentliche Plätze,
untersuchen architektonische Gegebenheiten und werden dabei
selbst zum bewegten, lebendigen Kunstwerk. Die ungewöhnlichen Aufführungsorte werden so bespielt, dass die Taten dem
Raum und der Raum den Taten eine neue Bedeutung geben. Die
Raumerkundung spiegelt sich im Tanz wider und erschafft Mo-
wurden und deren Vielseitigkeit von afro-karibischem und
päischen Ballett reicht. Die Danza Contemporánea de Cuba
tourt international, seit Ende der 1990er-Jahre arbeitet sie
mit Choreografen aus aller Welt zusammen. In Bern präsentiert die Compagnie im Rahmen des Tanzfestivals Steps zwei
Choreografien.
mentaufnahmen verschiedener Berner Orte. Gleichzeitig lädt
« Mambo 3 xxi », das Stück des Kubaners George Céspedes, ist
sie zu einer Tanzreise ein, deren Ausgangs- und Zielpunkt Bern
eine explosive Reflexion der in Lateinamerika inzwischen
ist. Die Grenzen zwischen Improvisiertem und Vorproduzier-
kommerzialisierten Mambo-Musik. In «Demon-N / Crazy» des
tem, sozialer Interaktion und ästhetischer Rezeption werden
Spaniers Rafael Bonachela, einem neuen Star der internatio-
durchbrochen und verwischt. Ein beeindruckendes Tanzerleb-
nalen Choreografenszene, ringen die Tänzerinnen und Tänzer
nis sowohl für die Beteiligten als auch für die Zuschauer.
mit den Dämonen der Erotik. Beide Stücke bieten Einblicke
in Kubas Gegenwart – über die politischen Schranken hinweg.
50
51
54
55
spielzeit 2013.2014
–
–
schau
spiel
premieren
KÖNIG LEAR
CABARET
MESSERMORD: KLINGE STECKTE NOCH IN DER
BRUST
FARM DER TIERE
KLEINER KÖNIG KALLE WIRSCH
DIE OPFERUNG VON GORGE MASTROMAS
MARIA STUART
TIEF IN EINEM DUNKLEN WALD
BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER
VOLPONE ODER DER FUCHS
ICH WERDE HIER SEIN IM SONNENSCHEIN
UND IM SCHATTEN
HUNGER FOR TRADE
WIEDERAUFNAHMEN
DER GOALIE BIN IG
DAS BEKENNTNIS EINES MASOCHISTEN
KRIEG – STELL DIR VOR, ER WÄRe HIER
TRILOGIE DER TRÄUMER
56
57
schauspiel
–
–
REDEN
WIR NOCH
Die Protagonisten werden sein: der grosse King Lear, der kleine König Kalle Wirsch, die schottische Königin Maria Stuart
und der Wirtschaftsemporkömmling Gorge Mastromas. Sie
heissen aber auch Sally Bowles, einfach «die Schweine» oder
Vater Otto und Mutter Linde oder noch bezeichnender: Herr
Biedermann. Sie alle sind keine Opfer. Doch im Widerstreit
zwischen Gier und Moral wird der eine oder andere Bemäch-
ÜBER UTOPIEN, GEHEN WIR INS THEATER – ODER LIEBER
tigte unwiederbringlich seine Seele samt Verstand auf dem
ESSEN?
Altar des Erfolges geopfert haben. Bei zwei sehr unterschiedlichen Projekten am Ende unserer Spielzeit 2013 / 14 können Sie
Wie wird unsere Zukunft sein ? Welche Utopie werden wir
uns noch erlauben ? Viel Arbeit und wenig Geld ? Wenig Arbeit, dafür viel Freizeit? Oder einfacher: Wird Geld nicht
mehr nötig sein ? In der «Trilogie der Träumer» fragt sich dies
Philipp Löhles trauriger Held Gospodin und sein Autor forscht
weiter: Philipp Löhle wird unser Hausautor 2013 / 14. Der
selbst sich als Handelnde neu entdecken. Bei unserer Bühnenadaption des Romans «Ich werde hier sein im Sonnenschein
und im Schatten» können Sie mit dem Helden tatsächlich auf
die Reise gehen – und in einen (Theater-) Bus einsteigen. Er
nimmt Sie mit auf eine utopische, fiktionale Zeit- und Weltenreise und führt Sie in einen Bunker ausserhalb Berns.
deutsch-schweizerische Autor, aufgewachsen in Baden-Baden,
Das zweite Projekt – «Hunger for Trade» – ist eine internatio-
untersucht erstmals in seinem Leben die unbekannte Heimat:
nale Koproduktion und führt Sie geradewegs ins Schlachthaus
die finanzstarke, traditionsbeflissene Schweiz.
(-Theater). Auch hier haben Sie als Akteur die Chance, Verant-
Dieses kleine Land hat Anfang 2013 mit seiner Volksabstimmung
zur «Abzocker-Initiative» weltweit überraschend ein deutliches
Signal gesetzt. Eines, das viele Menschen erst einmal optimistisch stimmt. Nicht Geld, noch Götter und auch nicht der Markt
wortung zu übernehmen: Welche Rolle wollen Sie als Konsument in der globalen Lebensmittelindustrie spielen ? Sind
wir darin Opfer oder Täter ? Macher oder ohne Macht ? Welche
Handlungsspielräume haben wir beim Essen ?
sollen das Weltgeschehen lenken, sondern der Bürger. Und die
Bevor Sie in der nächsten Spielzeit berechtigterweise Ihr all-
Entlohnung ist nicht willkürlich, nicht (schein-) heilig, sondern
abendliches Nachtessen planen: Folgen Sie uns im Theater und
gerecht. Oder etwa nicht ? Wenn wir tatsächlich nicht mehr da-
mit dessen Mitteln auf eine hoffentlich mutige gemeinsame Ent-
ran glauben sollen, dass Geld und Märkte die Welt regieren kön-
deckungsreise in das Innerste der Schweiz – im Hinblick auf neue
nen, dann müsste jeder selbst sich wieder als Akteur ins Spiel
Aussichten. Und danach wird vernünftig gegessen. Versprochen!
bringen. Aber was hält uns davon ab ?
In unseren klassischen und auch gegenwärtigen (Theater-) Dra-
Iris Laufenberg,
men stehen Könige und Machthaber auf dem Prüfstein. Ihre
schauspieldirektorin
Motive sind damals wie heute Gier nach Macht, Erfolg und
Anerkennung. Es liegt an uns, die Zeichen richtig zu deuten –
und uns selbst in Bezug zu setzen.
59
58
schauspiel
–
–
henriette blumenau
philine bührer*
michael frei, Schauspielmusik
sophie hottinger
mona kloos
jonathan loosli
heidi-maria glössner*
pascal goffin
benedikt greiner
stéphane maeder
andri schenardi
marcus signer*
* Gast
61
60
schauspiel
–
–
milva stark
stefano wenk
jürg wisbach
zuschauen
ist auch
eine
kunst
62
63
schauspiel
–
–
König
lear
William
Shakespeare
Es beginnt wie in einem Märchen: Ein alter König dankt ab und
bühne & kostüme Sascha Gross
lingstochter nicht in der erwarteten Weise ihre Liebe zu ihm
ausstattungsmitarbeit Michaela Kratzer
äus­sert, verstösst er sie und schlägt ihr Drittel den beiden älte-
dramaturgie Jan Stephan Schmieding
ren Schwestern zu. Er will lediglich die Königswürde behalten
und abwechselnd bei einer von beiden wohnen. Doch schon
bald verstört der Vater die Gastgeberinnen mit seiner Lebenslust, so dass sie ihn schliesslich vor die Tür setzen.
Sind die reich beschenkten Töchter böse Biester, die dem Alten
einen guten Lebensabend nicht gönnen oder lebt der Senior auf
dem Rücken der Kinder anarchistisch-rücksichtslos seine neu
gewonnene Freiheit aus ? Oder ist sein Wahnsinn gar eine Form
von Demenz ? Wie oft bei Shakespeare sind die Motive rätselhaft
und die Charaktere so vielschichtig, dass sich diese Fragen nicht
eindeutig mit Ja oder Nein beantworten lassen, vielmehr Spielraum für Interpretation geben.
Fakt ist, dass Lear, von seinen älteren Töchtern verstossen, durch
die Welt irrt. Er ist scheinbar wahnsinnig geworden, begleitet
12. Oktober 2013
nur von einem Narren und dem treuen Grafen von Kent. In ei-
Stadttheater
ner Sturmnacht wird das seltsame Trio um einen nackten, jungen Mann ergänzt, der sich seinerseits aus Verzweiflung über
seinen Vater in den Wahnsinn geflüchtet hat.
23.Okt 2013
27.Okt 2013
Undank der Kinder und Willkür der Eltern, echte geistige Um-
09.Nov 2013
nachtung und Wahnsinn als Schutzfunktion des Verstandes,
16.Nov 2013
dazu die professionelle Verrücktheit des Narren und die wahn-
* 24. Nov 2013 sinnigen Naturgewalten in der Sturmnacht auf der Heide – die
07.Dez 2013
Begegnung der drei Verrückten und ihr philosophisches Ge-
10.Dez 2013
spräch ist Höhe- und Wendepunkt des Dramas, das zeigt, wie
19.Dez 2013
dünn der Firnis der Vernunft, wie ungeschützt der Mensch
05.Jan 2014
sämtlichen Kräften der Natur ausgesetzt und wie sehr er nichts
24.Jan 2014
weiter als ein nacktes, armes Tier ist, sobald er aller Ämter,
22.Feb 2014
Würden und äusserlichen Statuszeichen entkleidet ist.
* Mit kostenloser Kinderbetreuung
unter dem Patronat der bekb | bcbe
regie Lisa Nielebock
teilt sein Reich unter seinen Töchtern auf. Doch da seine Lieb-
premiere
weitere termine
besetzung
«
Aushalten muss
der Mensch. /
Sein Abgang aus
der Welt ist wie
seine Ankunft: / Bereit sein ist alles.
»
64
65
schauspiel / berner symphonieorchester
–
–
CABARET
premiere
13. Oktober 2013
Vidmar 1
weitere termine
JOHN
KANDER,
FRED EbB,
JOE
MASTEROFF
«Money makes the world go round». – Und weil das so ist, muss jeder
musikalische leitung Michael Frei
selber sehen, wo er bleibt. Fräulein Schneider zum Beispiel hat
regie Mathias Schönsee
im Alter von über 60 Jahren ihre grossbürgerliche Wohnung in
choreografie Patrick Stauf
eine Art WG verwandelt, um über die Runden zu kommen. Eine
bühne Doreen Back
der Mieterinnen verdient als Prostituierte ihren Lebensunter-
kostüme Christine Haller
halt, Herr Schulz steht täglich 14 Stunden in seinem Obstladen.
dramaturgie Karla Mäder
Mit ihm erlebt Fräulein Schneider das unverhoffte Glück später
Liebe, dem jedoch der Umstand, dass Herr Schulz Jude ist, ein
Berner Symphonieorchester
schnelles Ende macht – wir befinden uns im Berlin der späten
20er Jahre. Fräulein Schneiders dritter Mieter ist der junge Amerikaner Clifford Bradshaw, der hofft, in Berlin Stoff für einen
Roman zu finden.
Cliff stürzt sich in den Partytaumel, feiert die Nächte durch und
geniesst sein junges Leben in vollen Zügen. Nicht ganz unbeteiligt daran ist Sally Bowles, «das verrückteste Mädchen der Welt»
und der Star des Kit-Kat-Clubs, in die er sich am ersten Abend
in Berlin verliebt. Sally zieht kurzerhand in sein WG-Zimmer
17.Okt 2013
27.Okt 2013
02.Nov 2013
05.Nov 2013
09.Nov 2013
26.Nov 2013
07.Dez 2013
10.Dez 2013
15.Dez 2013
20.Dez 2013
Das Musical «Cabaret» schildert Überlebensstrategien in Um-
22.Dez 2013
bruchszeiten: Viele tanzen wie Sally Bowles auf dem Vul-
31.Dez 2013
kan und wollen nicht aufwachen – und einige begreifen wie
07.Jan 2014
musical
Clifford Bradshaw mit schmerzlicher Klarheit, dass der einfachs-
18.Jan 2014
Buch von Joe Masteroff nach dem Stück «Ich bin eine
te Weg nicht immer der beste ist … Über die Zeiten hinweg ist
22.Feb 2014
Kamera» von John van Druten und der Erzählung von
«Cabaret» eine Aufforderung, nicht wegzusehen, wenn gesell-
14.Mrz 2014
Christopher Isherwood; Musik von John Kander,
schaftliche Veränderungen geschehen, sich nicht in Traumwel-
12.Apr 2014
Gesangstexte von Fred Ebb; Deutsch von Robert Gilbert;
ten zu flüchten, sondern wachen Sinnes die Machtverschiebun-
04.Mai 2014
Fassung von Chris Walker
gen wahrzunehmen.
01.Jun 2014
ein und wird wenig später schwanger. Cliff, der bereit ist, seinen Traum von der Schriftstellerei an den Nagel zu hängen und
mit einem Job seine Kleinfamilie durchzubringen, erkennt, dass
die politische Situation immer bedrohlicher wird, und besteht
darauf, das Land zu verlassen. Sally jedoch ist blind für die politischen Veränderungen um sich herum, verschliesst Augen und
Ohren für das Offensichtliche und opfert das Kind, das sie erwartet, ihrer mehr als unsichereren Karriere im Showbiz.
Unter dem Patronat der
besetzung
«
Alle haben so eine
krankhafte Sucht,
sich zu amüsieren.
Wenn das ein Film
wäre, weisst du,
was dann passieren
würde? Ein Vulkan
würde ausbrechen
oder eine riesige
Sturmflut kommen.
»
66
67
schauspiel
–
–
MESSERMORD:
KLINGE
STECKTE
NOCH
IN DER
BRUST
Kennen Sie Woyzeck ? Fast jeder wird diese Frage mit ja beantworten. Denn fast jeder kennt «Woyzeck», diesen ersten Under-
von und mit
God ’s Entertainment
und Haftentlassenen
dog der Weltliteratur, mit dem Büchner einer ganzen Klasse
von Menschen eine Stimme verlieh. Fast jeder kennt auch einen
Woyzeck, jemanden, der am Rande der Gesellschaft lebt.
Gemeinsam mit Haftentlassenen bringt das Wiener Performancekollektiv God’s Entertainment «Woyzeck» auf die Bühne. Zu
sehen ist aber mitnichten eine Inszenierung von Büchners Text.
Vielmehr erzählen die ehemaligen Gefangenen von ihren Straftaten, die auf Neid, Eifersucht oder Verzweiflung beruhten. Sie
spielen ihre eigene Geschichte. Sie sind Woyzeck. Das Interesse
liegt dabei auf dem Augenblick, in dem der Entschluss gefasst
wird, eine Straftat zu begehen, die anschlies­send auch tatsächlich ausgeführt wird. Doch während das öffentliche Interesse
am Verbrechen abflacht, sobald die Täter verurteilt sind, verfolgt God’s Entertainment die Geschichten der Täter weiter.
Gleichzeitig spielt der Abend aber auch mit den Erwartungen
der Zuschauer. Wie stellt man sich selbst dar, wie wird man
wahrgenommen, was heisst es, seinen Platz innerhalb der Gesellschaft zu verlieren? Wie gestaltet sich die wiedergewonnene Freiheit nach der Haftentlassung ? Und wie hätte sich wohl
Woyzeck resozialisiert, wenn er in die Mühlen der Justiz geraten wäre ? Die Geschichte beginnt mit dem Ende von Büchners
Woyzeck-Fragmenten und fragt danach, wie es weitergeht mit
einem Leben, in dem man straffällig geworden ist.
Die Arbeiten von God’s Entertainment bewegen sich in den Bereichen Performance, Happening, Visual-Art und Sound. Die grosse
premiere
Qualität der radikalen Performancegruppe God’s Entertainment,
23. Oktober 2013
die ein wesentlicher Bestandteil der freien Szene und des euro-
vidmar 1
weitere termine
päischen Theaters ist, liegt in ihrer Experimentierfreude und in
NACH GEORG BÜCHNERS « WOYZECK »
24.Okt2013
SCHLACHTHAUS THEATER BERN ZU GAST IM
25.Okt2013
KONZERT THEATER BERN
26.Okt2013
der Fähigkeit, Dinge beim Wort zu nehmen.
«
Die Gier war
schuld, dass es nicht
funktioniert hat.
»
68
69
schauspiel
–
–
FARM
DER TIERE
George
Orwell
Kurz vor seinem Tod hat Old Major, preisgekrönter Zuchteber
besetzung
regie Jens Daryousch Ravari
und Vater von 400 Schweinen, einen Traum: Er sieht eine Welt,
dramaturgie Sabrina Hofer
in der alle Tiere friedlich nebeneinander leben. Die Tiere auf
theaterpädagogik Gabriele Michel-Frei
der «Herren-Farm» lauschen andächtig seiner nächtlichen Vision, die das Gegenteil dessen beschreibt, was sie täglich erleben
müssen: Mr. Jones, der Besitzer der Farm, ist ein Säufer und Tierschänder, der die Vierbeiner schlecht behandelt, hungern und
schuften lässt.
Kurzerhand besinnen sich die Tiere auf ihre Stärke und zahlenmässige Überlegenheit und jagen Mr. Jones vom Hof. Jetzt sind
sie die Herren auf der Farm, die von nun an «Farm der Tiere»
heisst. Es beginnt eine friedliche Zeit, in der sieben Gebote das
Zusammenleben regeln und bei Fahnenappellen die motivierende Hymne «Tiere Englands» gesungen wird. Nach wie vor ist das
Futter knapp und die Arbeit hart, aber mit der Aussicht auf eine
bessere Welt geht alles leichter von der Hand bzw. von Pfote,
Kralle oder Huf. Man versucht sogar, sich ein paar menschliche Kulturleistungen anzueignen – das Alphabet zum Beispiel.
Doch da manche Tiere zwar über ungeheure Körperkräfte verfügen, nicht jedoch mit übermässig grossen Geistesgaben gesegnet sind, lernen eigentlich nur die schlauen Schweine lesen
und schreiben. Aufgrund dieser Überlegenheit reissen sie das
Regime auf dem Hof mit zunächst subtilen, später brachialen
Methoden an sich, und bald ist die Gegenwart nicht viel anders
als die Vergangenheit: Die Schweine sind vermenschlicht, beuten die anderen Tiere aus, und am Ende kann man nicht mal
mehr erkennen, wer Schwein und wer Mensch ist.
premiere
08. November 2013
1945 geschrieben, schildert die «Farm der Tiere» die Pervertie-
Vidmar 1
rung ursprünglich demokratischer Prinzipien zu einem demagogischen Herrschaftsmodell – ein eindrückliches (und trotzdem
WEITERE TERMINE
humorvolles) Warnzeichen. Zurückblickend und vorausschau-
13. Nov2013
end verarbeitet Orwell historische Erfahrungen mit Diktaturen
14. Nov2013
Eine Produktion des Jugendclubs
und Terrorregimes und reflektiert die Gefährdung der Freiheit
05. Dez2013
von Konzert Theater Bern
durch Machtanmassung und blinde Gefolgschaft.
11. Dez2013
«
Alle Tiere sind
gleich. Aber manche
sind gleicher.
»
70
71
wiederaufnahme
–
–
DER
GOALIE
BIN IG
Pedro
Lenz
So richtig viel Glück hat er nicht gehabt im Leben, der Goalie. Zuletzt war da diese dumme Sache mit einem Gefallen, den er seinem Kumpel Ueli getan hat und für den er ein Jahr in den Knast
gewandert ist. Pech gehabt! Ein Jahr später ist alles Schnee von
gestern, die Strafe abgesessen, die Rechnung beglichen, Goalie
besetzung
regie Till Wyler von Ballmoos
bühne & kostüm Evi Bauer
dramaturgie Sabrina Hofer
mit Jonathan Loosli
wagt einen Neuanfang. Er findet eine Wohnung (über Beziehungen) und sogar einen Job (über Beziehungen). Und als die schöne
Regula, Bedienung in seiner Stammbeiz Maison, um die er ausdauernd, aber bislang vergeblich und teilweise ehrlich gesagt
auch ziemlich dämlich geworben hat, mit ihm nach Spanien
in die Ferien fährt, ist das Glück fast schon zum Greifen nah.
Aber wie so oft schlägt das Schicksal Goalie auch hier wieder
ein Schnippchen …
Ein sympathisches Stehaufmännchen ist der Goalie von Pedro
Lenz, der es immer wieder schafft, sich an den eigenen Haaren
aus dem Sumpf zu ziehen, in den er immer wieder fällt.
Die Erfolgsinszenierung der vergangenen Spielzeit wird von Till
Wyler von Ballmoos (Regie) weiterentwickelt und von Evi Bauer
(Bühne) räumlich neu arrangiert. Diese Adaption für die Vidmar 1 entführt das Publikum in die zwar kalte, aber zauberhafte
Schneelandschaft des Schummertals und hebt so Goalies individuellen Kampf sowie sein Ringen um Wärme und Anerkennung
in eine grössere Dimension.
wiederaufnahme
«Die One-Man-Show erzeugt eine grosse Kraft: ‹Der Goalie bin ig› ist
29. November 2013
witzig und voller Humor, gleichzeitig aber auch tieftraurig und herz-
Vidmar 1
zerreissend.» (basil weingartner, berner kulturagenda,
12. 12. 2012)
weitere termine
06. Dez2013
«Ein ziemlich berauschender Abend: Pedro Lenz’ Erfolgserzählung ‹Der
08. Dez2013
Goalie bin ig› überzeugt auch als Theaterstück auf der Vidmar-Bühne.»
17. Dez2013
(regula fuchs, der bund, 17. 12. 2012)
12.Jan 2014
«Im Zusammenspiel mit der Bühne, die sich nach und nach in ein Schlacht-
31.Jan 2014
12. Mrz2014
02.Apr2014
Uraufführung
feld aus Schneematsch verwandelt, begeistert Jonathan Loosli mit Timing
und Körpereinsatz.» (céline graf, berner zeitung, 17. 12. 2012)
«
Gschichte si nid
wi Zähn, wo nume
zwöi Mou chöme.
D Gschichte wachsen
immer wieder
noche.
»
72
73
schauspiel
–
–
KLEINER
KÖNIG
KALLE
WIRSCH
premiere
01. Dezember 2013
Stadttheater
weitere termine
02. Dez2013
03. Dez2013
08. Dez2013
09. Dez2013
10. Dez2013
11. Dez2013
12. Dez2013
13. Dez2013
24. Dez2013
26. Dez2013
02.Jan 2014
12.Jan 2014
19.Jan 2014
02.Feb2014
16.Mrz2014
Tilde
Michels
Wie jedes Kind weiss, haust unter der Erde das Volk der Erd-
besetzung
regie Rüdiger Burbach
männchen. Seit 1000 Jahren wird es gut und gerecht von
bühne Beate Faßnacht
Kalle Wirsch regiert, Herrscher über die Stämme der Wolde,
kostüme Jessica Karge
Trumpe, Wirsche, Gilche und Murke. Zur Zeit hat Kalle Wirsch
musik und geräusche Dominik Blumer
allerdings allen Grund, etwas unwirsch zu sein, denn ihm wird
dramaturgie Karla Mäder
der Thron streitig gemacht. Zoppo Trump, Stammesfürst der
Trumpe, fordert Kalle Wirsch nach alter Erdmännchensitte zum
Zweikampf, der drei schwierige Aufgaben umfasst: einen Stein
mit der Hand durchstossen, einen Kristall zum Wachsen bringen
und den Gegner durch blosse Gedankenkraft schrumpfen lassen. Doch da Pünktlichkeit die Höflichkeit der Könige ist, besagt
das alte Erdmännchengesetz folgendes: Erscheint der Throninhaber zu spät zum Zweikampf auf der Erdmännchenburg, fällt
die Krone kampflos an den Herausforderer. Diesen Umstand will
sich Zoppo Trump zunutze machen, der nicht nur fies, sondern
auch feige ist. Mit der Hilfe seines Kumpans, einer Ratte, stellt er
Kalle Wirsch eine Falle nach der anderen – in die jener eine nach
der anderen nicht hineinfällt. Pünktlich erscheint Kalle Wirsch
auf der Erdmännchenburg, und der Zweikampf beginnt.
Der kleine König, der ein grosser (wenn auch etwas grummeliger) Herrscher ist, stammt von der deutschen Kinderbuchautorin Tilde Michels (1920 – 2012). Berühmt wurde Kalle Wirsch
als Marionette der Augsburger Puppenkiste, einem grossen Publikum bekannt durch die Verfilmung des Marionettentheaters
durch das deutsche Fernsehen im Jahre 1970. Diese Verfilmungen lassen noch heute kleine (und grosse) Kinderherzen höher
schlagen. Für Kinder ist es eine Geschichte zum Mitfiebern, für
Erwachsene zum Lachen. Die grossen Konflikte eines Königsdramas spielen sich hier im Kleinformat ab: Gut gegen Böse, Hinterlist gegen Ehrlichkeit, Opportunismus gegen Freundschaft.
Bloss, dass im Kinderstück am Ende das Böse auf ein unschädliches Format zurechtgeschrumpft wird.
KINDERSTÜCK FÜR ALLE AB 6 JAHREN
«
Kronen sind dummes
Menschenzeug.
Wir Unterirdischen
brauchen keine
Kronen.
»
74
75
schauspiel
–
–
DIE
OPFERUNG
VON
GORGE
MASTROMAS
Dennis
Kelly
Gorge Mastromas ist das Ergebnis einer nicht besonders leiden­
bühne Frank Holldack
Mensch, der als Kind und Jugendlicher auf der Beliebtheitsska-
dramaturgie Sabrina Hofer
la eher «im oberen Drittel der unteren Hälfte» angesiedelt war.
Eine Art Teufelspakt verschafft dem jungen Gorge das Wissen
darum, wie man in der Welt weiter kommt: «Erstens: Wenn du
etwas willst, nimm es dir. Zweitens: Um dir alles zu nehmen,
was du willst, brauchst du nichts weiter als absoluten Willen
und die Fähigkeit, aus tiefstem Herzen zu lügen. Drittens: (…)
Bereue nichts, niemals, nie.» Mit diesem Wissen wechselt Gorge
mühelos von der Seite der Verlierer auf die der Gewinner, löst
sich von seiner Familie, glaubt nur noch an seine eigene Wahrheit, wird reich und mächtig. Als Unternehmer befehligt er bald
ein Firmenkonglomerat aus Medien, pr und Kommunikationsanbietern und hat mit Mitte dreissig alles, was er sich wünschen
kann. Mit List und Tücke sogar die Frau, die er unbedingt haben
wollte.
Doch dann deckt sein Bruder die Wahrheit hinter all den Lügen
auf und muss dafür mit dem Leben bezahlen. Gorge bleibt allein zurück, mit einem schwarzen Loch an der Stelle, wo andere
Menschen so etwas wie ein Herz haben. Jahre später, vielleicht
um das Jahr 2045 herum – Gorge ist inzwischen ein steinreicher,
einsamer, alter Mann – kommt der Tod in Gestalt eines jungen
Mannes, der mit ihm über die Zeiten verwandtschaftlich verbunden ist und ihm endlich die Augen öffnet: Gorge ist ein Opfer auf dem Altar des Erfolgs. Er hat seine Seele gegeben für
alles Falsche, Finstere, Faule, das die Welt beherrscht.
deln die global player, die das Geschick der Welt in ihren Händen
halten? Und was ist der Preis, den sie dafür zahlen? Mit den ein-
29. Januar 2014
fachen Mitteln des Erzähltheaters, das immer wieder von Spiel-
Vidmar 2
weitere termine
finden Sie im Monatsspielplan und auf
www.konzerttheaterbern.ch
szenen unterbrochen wird, zeigt Kelly, komplex wie in einem
Roman, ein Schicksal, das es mit den grossen Königsdramen der
Schweizer Erstaufführung
regie Nina Gühlstorff
schaftlichen Liebesnacht im Sommer 1976; ein durchschnittlicher
Woher kommen und nach welchen Prinzipien leben und hanpremiere
besetzung
Klassik aufnehmen kann.
«
Ich mache sie,
ich mache diese
Scheiss-Welt,
Menschen wie ich,
sie gehört uns.
»
76
77
schauspiel
–
–
MARIA
STUART
Friedrich
Schiller
Die schöne, leidenschaftliche, stolze Schottin Maria Stuart ist
besetzung
regie Stephan Rottkamp
als Kronprätendentin in England unter Verstoss gegen jegli-
bühne Robert Schweer
ches Völkerrecht unter Hausarrest gestellt. Maria fühlt sich
dramaturgie Jan Stephan Schmieding
zwar nicht unschuldig, hat aber in 19 Jahren Haft jeden Machtanspruch aufgegeben, zu demütiger Frömmigkeit gefunden
und die Schuld ihrer Meinung nach abgesessen.
«Umgeben rings von Feinden» regiert ihre englische Cousine
Elisabeth als starke Königin, die mit erfolgreicher Kriegsführung und kluger Politik England befriedet hat. Als uneheliches
Kind und unverheiratete Frau lebt sie allerdings mit der Angst,
ewig um den Thron bangen zu müssen, den sie spätestens nach
ihrem Tod an die katholische Maria oder deren Erben abgeben
müsste.
42 englische Richter haben Maria Stuart nun zum Tode verurteilt, und Elisabeth obliegt es, dieses Todesurteil in letzter Instanz zu bestätigen oder aufzuheben. Die Herrscherin, die ihr
Volk mehr lieben soll als sich selbst, die dessen Wohlergehen
auch über den eigenen Tod hinaus erhalten will, entscheidet
premiere
sich für das Todesurteil – und bleibt allein zurück, verlassen
07. Februar 2014
von ihren männlichen Beratern, die ihr Heil anderswo suchen.
Stadttheater
Heute sind weltweit 20 der 180 Staatsoberhäupter Frauen. In
weitere termine
Friedrich Schillers Königinnendrama, geschrieben 1800, kämp-
20.Feb2014
fen zwei Frauen in Spitzenpositionen mit den ihnen zur Verfü-
01. Mrz2014
gung stehenden Mitteln dafür, in einer Männerwelt anerkannt,
13. Mrz2014
geachtet und gerecht behandelt zu werden. Staatsraison gegen
21. Mrz2014
Gewissen, privates Gefühl gegen politisches Interesse – an die-
11. Apr2014
ser Konfliktlinie richtet Schiller die Handlung des Stückes aus.
* 13. Apr 2014 Daneben ist «Maria Stuart» aber auch eine geschichtsphiloso-
21. Apr2014
phische Betrachtung darüber, wie sich (irdisches) Recht und
01. Mai2014
(himmlische und irdische) Gerechtigkeit zueinander verhal-
16. Mai2014
ten; es beschäftigt sich mit der Rolle, die das Gewissen des
21. Mai2014
Mächtigen als letzte seelische Instanz spielt, und stellt auch
heute noch die Frage, welchen Preis Frauen in Machtpositio-
* Mit kostenloser Kinderbetreuung
unter dem Patronat der bekb | bcbe
nen bezahlen.
Unter dem Patronat des
«
Die Welt /
glaubt nicht
an die Gerechtigkeit
des Weibes, /
Sobald ein
Weib das Opfer
wird.
»
78
79
schauspiel
–
–
ein
Neues
stück
Philipp
Löhle
Der in Berlin lebende Philipp Löhle ist einer der bekanntesten
besetzung
regie Volker Hesse
deutschsprachigen Autoren mit Schweizer Pass, der hierzulan-
bühne & kostüme Elisa Alessi
de noch weitgehend unbekannt ist. Er hat uns folgendes zu sei-
dramaturgie Karla Mäder
nen Plänen geschrieben:
«Was ist das eigentlich: ein Land ? Wo fängt das an und wo hört es auf
und wer hat das festgelegt ? Manchmal (vielleicht sogar meistens) sind
die Grenzen ja gar nicht besonders geschickt gewählt, trennen Gruppen, Ethnien, Familien. Das Ergebnis: Konflikte.
Andere Länder müsste es vielleicht gar nicht geben. Zum Beispiel fängt
doch die Schweiz geografisch genau da an, wo die Erdoberfläche ungemütlich wird und hört da auf, wo es wieder besser wird, weil flacher. Und
trotzdem haben sich die Bewohner dieser Täler, so unterschiedlich sie auch
sind, zu einem Verbund zusammengeschlossen. Dabei könnte man doch
die Schweiz ganz leicht aufteilen. Den deutschsprachigen Teil an die Deutschen (und ein bisschen was an die Österreicher), den französischsprachigen Teil an die Franzosen, und das Tessin an die Italiener. Die Schweiz
wäre dann weg und die andern drei Länder hätten ein paar Berge mehr.
Und? Wäre das schlimm ?
Ja klar wäre das schlimm, weil die Schweiz doch auch für manche Menschen (hauptsächlich Schweizer!) Heimat ist. Und was ist das jetzt wieder:
premiere
Heimat? Lässt die sich an einem Wort (Schweiz) festmachen? Ist Heimat
08. Februar 2014
nicht viel eher Sprache? Also ist Heimat ein Ort. Aber dann ist es ja wie-
Vidmar 1
der egal, wie der heisst. Was ist dann Heimat? Essen? Trinken? Freunde?
Eltern? Lieblingsfilme? Bücher? Theaterstücke?»
weitere termine
21.Feb2014
Vor Jahren war Philipp Löhle Regieassistent bei Volker Hesse,
23.Feb2014
einem der «Urgesteine» der Schweizer Theaterlandschaft, der
08.Mrz2014
in den 70er Jahren auch in Bern am Stadttheater als Regisseur
15.Mrz2014
arbeitete. Jetzt finden die beiden in Bern wieder zueinander:
30.Mrz2014
Löhle, inzwischen erfolgreicher Autor, und Hesse, inzwischen vor
08.Mai2014
allem Förderer und Mentor des Nachwuchses, der nur noch aus-
10.Mai2014
gewählte Stücke inszeniert, zuletzt die Tellfestspiele in Altdorf.
13.Mai2014
Uraufführung
03.Jun 2014
IM RAHMEN von STÜCKLABOR BASEL
20.Jun 2014
«
Ich werde sie
suchen. Die Heimat.
Und zwar als
erstes bei einer
Alpenüberquerung.
Zu Fuss. Und ohne
Elefanten!
»
80
81
schauspiel
–
–
BIEDERMANN
UND DIE
BRANDSTIFTER
Max Frisch
Nichts als Sorgen hat er, der Fabrik- und Eigenheimbesitzer
besetzung
regie Claudia Meyer
Gottlieb Biedermann: Seine herzkranke Frau verträgt keine Auf-
bühne & kostüme Aurel Lenfert
regung; ein langjähriger Mitarbeiter fordert unverschämterweise
musikkomposition Michael Wilhelmi
seinen Anteil an der Erfindung des Haarwassers «Hormoflor»; und
dramaturgie Karla Mäder
vor allem hat er Angst, Opfer eines Brandanschlags zu werden.
Eines Tages bittet ein gewisser Herr Schmitz um Obdach, und
chor ensemble ardent
Biedermann ist schwach genug, diesem in einer Anwandlung von
leitung Patrick Secchiari
Grosszügigkeit seinen Dachboden als Schlafquartier anzubieten.
In der Folge ignoriert er mit grosser Konsequenz alle Anzeichen
dafür, dass dort oben einer jener Brandstifter haust, von denen
er täglich in der Zeitung Horrormeldungen liest. Nicht nur, dass
er das Auftauchen eines zweiten Kumpans toleriert, Biedermann
will förmlich nicht die Benzinfässer sehen, die bald auf seinem
Dachboden auftauchen, assistiert sogar beim Anbringen der Lunte und weiss sich am Ende nicht anders zu helfen, als zu versuchen, die beiden Brandstifter mit einem Gänsebraten zu korrumpieren. Was natürlich schief geht – denn Freundschaft lässt sich
nicht mit Schwäche erzwingen.
Und all das tut Biedermann nur aus Angst, als das wahrgenommen zu werden, was er in Wirklichkeit ist: ein humorloser, ängstlicher Spiesser, der sich von allem, was anders und fremd ist, ins
Bockshorn jagen lässt. Die Methode der beiden Brandstifter: Mit
Unterwürfigkeit erschleichen sie erst sich einen Platz im Haus-
Premiere
29. März 2014
halt Biedermanns, der sich darin sonnen kann, besser, weniger
Stadttheater
misstrauisch als andere zu sein, und mit der Frechheit desjenigen,
der die wunden Punkte des Gegenübers erkannt hat, behaupten
weitere termine
05.Apr2014
15.Apr2014
02.Mai2014
06.Mai2014
14.Mai2014
15.Mai2014
22.Mai2014
23.Mai2014
sie dann diesen Platz. Eine wahrhaft explosive Mischung, die am
Ende zwangsläufig in die Luft fliegen muss.
Schon der Name des Protagonisten ist Programm in dieser Parabel auf die unheilvollen Seiten im Wesen des Bürgers. Frischs
«Lehrstück ohne Lehre» von 1957 überrascht durch seinen grotesken Humor und ist auch 56 Jahre nach Entstehen ein schmerzlicher Blick in den Spiegel, in dem sich ein Teil der bürgerlichen
Mentalität schonungslos offenbart.
Unter dem Patronat der
«
Jeder Bürger
ist strafbar,
genau genommen,
von einem gewissen
Einkommen an.
»
82
83
schauspiel
–
–
TIEF IN
EINEM
DUNKLEN
WALD
Neil
LaBute
In einer finsteren Gewitternacht hat Betty ihren Bruder Bobby
besetzung
regie Mario Matthias
in eine kleine Waldhütte bestellt, um ihr zu helfen, diese aus-
kostüme Senta Amacker
zuräumen, da am nächsten Tag neue Mieter kommen. Betty
dramaturgie Jan Stephan Schmieding
und Bobby sind Geschwister, könnten aber unterschiedlicher
nicht sein: Betty ist die beruflich erfolgreiche Schwester, Literaturprofessorin am College, verheiratet, zwei Kinder, ihr Bruder
Bobby ist einfacher Schreiner, zweimal geschieden, treu wie Gold,
neigt aber zur Gewalttätigkeit. Bobby mag es im Leben vielleicht
nicht so weit gebracht haben, aber er steht seiner Schwester in
Sachen Intelligenz in nichts nach. Und während die Geschwister
miteinander die Hütte ausräumen, stellt Bobby Fragen und entdeckt die eine oder andere Merkwürdigkeit. Mit seinem Wissen
über die Vergangenheit der Schwester und allem, was er in der
Hütte beobachtet, deckt er eine Lüge nach der anderen auf.
Zwei einsame Menschen, die durch ihre gemeinsame Vergangenheit mit familiärer Hassliebe aneinander gekettet sind,
liefern sich ein Katz-und-Maus-Spiel auf der Suche nach der
Wahrheit hinter all den Lügen. Die «Wahrheit» ist der zentrale
Begriff, um den dieses Stück kreist: die Wahrheit, die weh tut;
die Wahrheit, dass beide Geschwister sich kaum kennen, obwohl sie doch von den gleichen Eltern stammen; vor allem aber
die Wahrheit, was es mit diesem hideaway tief in einem dunklen
Wald tatsächlich auf sich hat ...
Der Amerikaner Neil LaBute hat sich in den letzten Jahren durch
seine Tätigkeit als Drehbuchautor in Hollywood und seinen Aufstieg zum Dramatiker von Weltrang zu einem der grossen Moralisten unserer Zeit entwickelt. In jedem seiner Stücke, und so
auch in diesem, geht es um allgemein menschliche Gesetze, um
premiere
den moralischen Kern des Menschen und um die Grenze zwi-
01. April 2014
schen dem, was richtig und was falsch ist. Überdies ist LaBute
Vidmar 2
ein Meister des well made play, der die Kunst beherrscht, anspruchsvolle Themen in spannender, unterhaltsamer Form zu
weitere termine
finden Sie im Monatsspielplan und unter
www.konzerttheaterbern.ch
verpacken.
«
Wie stellst du dir
das vor, soll ich
ausgerechnet jetzt
anfangen,
die Wahrheit zu
sagen?
»
84
85
schauspiel
–
–
Volpone
oder Der
Fuchs
Ben
Jonson
Volpone, der Fuchs, hat keine Erben und zwei Leidenschaften: seinen Besitz und die schöne Celia, die er unbedingt ins
besetzung
regie Claudia Bauer
dramaturgie Sabrina Hofer
Bett kriegen will. Und er glaubt, er sei schlauer als alle, die
da in sein Haus kommen, um den vermeintlich Sterbenden
zu besuchen und an deren Dummheit und Unterwürfigkeit er
sich ergötzt. Schlauer als der Advokat Voltore, der mit einem
goldenen Teller als Gastgeschenk kommt; gerissener als der
Geizkragen Corbaccio, der einen Beutel Geld präsentiert und
seinen eigenen Sohn zum Wohle Volpones enterbt; klüger als
der Kaufmann Corvino, der Schmuck und Edelsteine bringt und
bereit ist, seine Nichte Celia zu prostituieren, damit Volpone
ihn zum Alleinerben macht. Überwacht und geleitet wird die
Prozession der Erbschleicher von Mosca, der seinerseits hofft,
an den Reichtum seines Dienstherren zu gelangen. Beim herbeiintrigierten und erzwungenen Stelldichein mit Celia kommt
es jedoch zum Skandal, weil Celias Verehrer, Corbaccios enterbter Sohn, mit gezücktem Degen das Tête-à-tête verhindert.
Vor Gericht wird der Fall aufgerollt, doch nach wie vor ist die
Gier nach Gold grösser als der Wahrheitssinn der Zeugen, und
es braucht einige Zeit, bis der alles durchschauende weise Oberrichter konstatiert: «Verbrecher mästen sich am Bösen wie am
Gras das Vieh, bis sie die Schlachtbank ruft. Dann bluten sie.»
premiere
04. April 2014
Vidmar 1
weitere termine
Bis dahin jedoch haben die Erbschleicher genügend Zeit, ihre
von Geiz, Gier, Vorteilsdenken und Opportunismus verkrüppelten Charaktere auf das trefflichste zu enthüllen und daraus eine
Menge an Komik zu entwickeln. Die sprechenden Namen sind
deutlich: Stechfliege, Geier, Habicht, Rabe und Krähe wittern
10.Apr2014
27.Apr2014
03.Mai2014
07.Mai2014
Im gleichen Jahr wie «König Lear» aufgeführt (1605) ist «Volpone»
31.Mai2014
ein Stück ganz anderer Art: Als Vorläufer der Typenkomödie –
06. Jun2014
Molières «Geiziger» scheint hier schon durch – macht diese Ko-
11. Jun2014
mödie den Zuschauer zum Mitwisser und führt eine groteske
14. Jun2014
Galerie von Menschen mit tierischen Eigenschaften vor.
17. Jun2014
das Aas des Fuchses und vergessen darüber alles, was Menschsein eventuell ausmacht.
«
Ihr wisst:
Das Maul der Gier
schluckt jeden
Köder.
»
86
87
schauspiel
–
–
ICH WERDE
HIER SEIN
IM SONNENSCHEIN
UND IM
SCHATTEN
Christian
Kracht
Lenin hat 1917 das Exil in der Schweiz nicht verlassen, son-
bühne Julia Kurzweg
bis zum Ural verstrahlt und unbewohnbar, die Amexikaner
dramaturgie Karla Mäder
sind in die weltpolitische Bedeutungslosigkeit abgesunken
und haben ihre Grenzen dicht gemacht; aufstrebende Staaten
sind Hindustan und Korea. Neu-Bern ist eine der Hauptstädte des bolschewistischen Riesenreichs, das bis nach Schwarzafrika reicht, wo Schweizer Divisionäre das Land zivilisiert,
urbanisiert, Schulen, Krankenhäuser, Universitäten und auch
Militärschulen aufgebaut haben. «Die Schweiz, sie verdankt
Afrika viel.» Vor allem Nachschub an Menschenmaterial, das
den Krieg führt, der nun schon so lange dauert, dass sich niemand mehr an Frieden erinnern kann.
Aus Nyasaland (heute Malawi) stammt die Hauptfigur des Romans, ein junger, afrikanischer Offizier, der 2014 vom Obersten Sowjet als Parteikommissär in die Schweizerische Sowjetrepublik beordert wird. Er soll in Neu-Bern einen ideologisch
verdächtigen jüdisch-polnischen Offizier festnehmen. Zu Pferd
verfolgt er Richtung Alpen aareaufwärts den Flüchtigen durch
ein kriegsmüdes, zerfallendes Land, bis er schliesslich durch
einen Eingang im Schreckhorn das Réduit betritt. Dieses mythische Zentrum des Landes, «Kern, Nährboden und Ausdruck
unserer Existenz», trotzt seit 96 Jahren den Angriffen der Faschisten. In den unendlichen Gängen des Réduits findet der
Kommissär zwar den Gesuchten, verliert sich jedoch in einer
Fülle von psychedelischen Eindrücken, bis er es schafft, die
Alpenfestung gen Süden, gen Afrika zu verlassen.
17. Mai 2014
erschien 2008. In ihm gehen Geschichtsparodie, Sprachkritik,
Bunkeranlage Geristein
Dystopie, Phantastik und Poesie eine wundersame Verbin-
(in planung)
dung ein, die direkt ins Schweizer Herz der Finsternis führt.
Und so wird das Stück in einem vor den Toren Berns gelege-
weitere termine
finden Sie im Monatsspielplan und auf
www.konzerttheaterbern.ch
nen Bunker spielen, der so grössenwahnsinnig und düster ist
IM RAHMEN DES FESTIVALS « AUAWIRLEBEN »
regie Jan-Christoph Gockel
dern hier die Sowjetunion gegründet. Russland ist von Minsk
Der Roman des polyglotten Schweizer Autors Christian Kracht
premiere
besetzung
wie der Roman selbst.
«
Ein Jude, eine Frau
und ein Schwarzer,
das ist die Schweiz,
das ist die neue
Welt.
»
88
89
schauspiel
–
–
besetzung
regie Martin Schick
bühne Studierende des Masterstudiums
Bühnenbild der Zürcher Hochschule der
Künste; Leitung Prof. Michael Simon
dramaturgie Sabrina Hofer
premiere
27. Mai 2014
Schlachthaus
weitere termine
HUNGER FOR
TRADE
TrèsOhr
Ein Theaterprojekt über den Nahrungsmittelmarkt
Ein Liederabend zusammen mit BeJazz
In den vergangenen zehn Jahren sind die Preise für Grundnah-
Die grossen Boxen hängen direkt über der Bühne – sichtbares
rungsmittel um fast 180 % gestiegen. Gründe dafür sind u. a.
Zeichen dafür, dass in der Vidmar 2 nicht nur Theater gespielt,
Spekulationen, die Umnutzung von Agrarflächen für die Gewin-
sondern auch Musik gemacht wird: Die Vidmar 2 ist eben nicht
nung von Biosprit, klimatische Veränderungen und das weltwei-
nur die kleinste Bühne von Konzert Theater Bern, sondern auch
te Bevölkerungswachstum. Versorgungskrisen und teilweise in
Veranstaltungsort des Jazzclubs BeJazz, der immer donnerstags
und freitags dort Konzerte veranstaltet.
28.Mai2014
Gewalt mündende Protestaktionen in Afrika, Asien und Südame-
30.Mai2014
rika wurden genau wie die revolutionären Ereignisse in Ägyp-
31.Mai2014
ten 2010 / 11 massgeblich durch die hohen Nahrungsmittelpreise
beeinflusst. Doch während in Afrika und Südamerika Bauern
von den Feldern vertrieben werden, und in Indien Bauern aufgrund der hohen Schuldenlast Selbstmord begehen, verzeichnet
die Frankfurter Börse bei den sogenannten «soft commodities»
Rekordumsätze.
«Hunger for Trade» ist ein international vernetztes Theaterprojekt, an dem Konzert Theater Bern als assoziierter Partner teilnimmt. Initiator und Zentrum des Projekts ist das Schauspielhaus in der Hanse-, Hafen- und Handelsstadt Hamburg; weitere
Partner sind das Indian Ensemble, Indien, das State Theatre in
Pretoria, Südafrika, das Acte Sept in Bamako, Mali, die Cie. São
Jorge de Variedades in São Paulo, Brasilien, sowie assoziierte,
europäische Partner-Theater in Manchester, Brüssel und Bukarest. Die Stückentwicklung basiert auf einem in diesen Ländern
parallel durchgeführten Rechercheprozess, der in Bern eine eigenständige Inszenierung hervorbringen wird.
«Hunger for Trade» ist ein internationales Theaterprojekt in Zusammenarbeit mit Clemens Bechtel und dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Wir sind zu Gast im Schlachthaustheater Bern.
besetzung
konzeption & leitung
Fabio Baechthold und Michael Frei
Vol. 1 – 3
termine
07.Nov2013
27.Feb 2014
24.Apr 2014
vidmar 2
Bei so viel gemeinsam genutzter Infrastruktur und nachbarschaftlicher, freundschaftlicher Nähe liegt der Gedanke nahe,
Jazzclub und Theater miteinander zu verbinden. So werden in
dieser Spielzeit Schauspielerinnen und Schauspieler des Ensembles zusammen mit BeJazz-Musikerinnen und Musikern in
unterschiedlichen Formationen gemeinsam als Band auftreten
und die Vidmar rocken.
Die Liederabendreihe in der ehemaligen Tresorfabrik wird
aus­sergewöhnliche und wertvolle Musikschätze aus dem Panzerschrank ziehen und diese an drei Konzerten präsentieren.
Thematisch werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt,
welche jedem dieser Abende eine ganz eigene Note verleihen.
«
If it’s illegal to
rock and roll,
throw my ass in
jail!
»
kurt cobain
90
schauspiel
–
–
besetzung
konzeption & leitung
Philipp Löhle
LÖHLES
HEIMATLABOR
Eine Late-Night-Show IM RAHMEN von STÜCKLABOR
BASEL
termine
Philipp Löhle, der Autor unserer letztjährigen Eröffnungspre-
finden Sie im Monatsspielplan und auf
www.konzerttheaterbern.ch
miere in der Vidmar 1, «Trilogie der Träumer», ist unser neuer
Hausautor. Die Spielzeit 2013 / 14 wird er am Konzert Theater
Bern verbringen und während dieser Zeit u. a. ein Stück für
uns schreiben, das im Rahmen von Stücklabor Basel entsteht
und in Bern uraufgeführt wird. Dafür wird er sich in dieser
wiederaufnahme
–
–
DAS
BEKENNTNIS
EINES MASOCHISTEN
Roman
Sikora
Saison intensiv mit seinen Schweizer Wurzeln auseinandersetzen. Der junge Dramatiker, der in Baden-Baden aufwuchs,
Deutschsprachige Erstaufführung
hat sich durch den Einfluss seiner Schweizer Mutter seinen
eigenen Reim auf die Eidgenossen gemacht. Diese Vorstellun-
Herr M. ist bekennender Masochist. Er entdeckt, dass das Ar-
gen und Ahnungen gilt es nun zu überprüfen. Dafür wird er
beitsleben eine Quelle herrlicher Demütigungen sein kann
ein «Heimatlabor» einrichten, damit er in unterschiedlichen
und findet Befriedigung durch Gehaltskürzungen, unbezahl-
Versuchsanordnungen zusammen mit dem Publikum spiele-
te Überstunden und Urlaubsverzicht. Der Höhepunkt seines
risch den «Schweizer Kern» untersuchen kann.
Daseins als Arbeitssklave ist die Teilnahme an der «Human-
Löhle ist ein Beobachter. Er lässt sich von allen möglichen
«
Erst die Fremde
lehrt uns, was
wir an der
Heimat besitzen.
»
theodor fontane
Quellen wie beispielsweise von Zeitungsschnipseln, Gesprächsfetzen aus Lauschangriffen in der Tram oder im Zug und Beobachtungen aus dem Alltag inspirieren. Das gesammelte Material verarbeitet er dann zu Texten, die er distanzlos, direkt
91
Ressources-Olympiade», bei der er mit seinem Bedürfnis sich
ausbeuten zu lassen sogar gegen die leidensfähigen Chinesen gewinnt. – Niemand schuftet ausdauernder und aufopferungsvoller als die Bewohner eines kleinen Landes in Europa,
die in der Lage sind, aus Schmerz Lustgewinn zu ziehen.
und waghalsig zusammen mit dem Ensemble in Szene setzt.
«Safe, sane, and consensual»: So lautet die Regel für sadoma-
Jeder Abend wird eine Wundertüte für Kopf und Herz. Es
sochistische Verhältnisse. Und sicher, vernünftig und freiwil-
wird aber nicht nur idyllisch und heimelig, sondern zuweilen
lig sind auch die Arbeitsverhältnisse, denen wir uns unter-
durchaus auch unheimlich zugehen.
werfen. Der tschechische Autor Roman Sikora hat eine Farce
über das pervertierte Verhältnis des Mitteleuropäers zu seiner Arbeit geschrieben, die den Nagel auf den Kopf trifft.
besetzung
regie Dominic Friedel
bühne Olga Ventosa Quintana
kostüme Senta Amacker
dramaturgie Sabrina Hofer
mit Philine Bührer, Henriette Cejpek,
Pascal Goffin, Christoph Rath
WIEDERAUFNAHME
18. Oktober 2013
Vidmar +
weitere termine
01.Nov2013
23.Nov2013
30.Nov2013
13.Dez 2013
«
Weil Tradition,
Verantwortung,
Prosperität. Und
Leiden. Die Pfeiler
sind. Grundpfeiler
der Prosperität.
»
93
92
wiederaufnahmen
–
–
besetzung
inszenierung Patricia Berchtold
kostüm Simona Germann
dramaturgie Jan Stephan Schmieding
mit Mona Kloos
wiederaufnahme
KRIEG – STELL
DIR VOR, ER
WÄRE HIER
TRILOGIE DER
TRÄUMER
Janne Teller
Philipp Löhle
Schweizer Erstaufführung
Schweizer Erstaufführungen,
Ein Stück für Jugendliche ab 12 Jahren & Erwachsene
Uraufführung als Trilogie
In Europa herrscht Krieg. Ein Mädchen ist mit seiner Familie
Wie begegnet man den Herausforderungen der Zukunft ? Mit ei-
ins sichere Ägypten geflüchtet und wartet dort in einem Auf-
ner rückwärtsgewandten Utopie, ohne Geld, wie sie Gospodin
fanglager auf die Anerkennung als Asylbewerberin. So gut wie
mit seinem Lama vorschwebt ? Oder mit der fortschrittsgläubi-
nichts hat sie mitnehmen können aus der Heimat, und das
gen Erfindung von technischen Hilfsmitteln zur Überlistung der
11.Mrz2014
fremde Land, in das sie mit so viel Hoffnung kam, erweist sich
Natur, wie es etwa Mörchen mit seinem Haus gegen Hochwasser
28.Mrz2014
als verschlossen und taub gegenüber den Nöten der Fremden.
plant ? Oder gibt es gar keine gemeinsame Vision, sind die Le-
Die Jahre gehen ins Land, schliesslich erfolgt die Anerkennung
benswege so verschieden wie die der Weltverbesserungstruppe
als Flüchtling, doch so etwas wie ein normales Leben ist längst
«Die fünf Sinne», die vor 10 Jahren gemeinsame Sache machten,
nicht mehr möglich. Was wäre, wenn? Wenn wir die Flüchtlin-
aber schon damals unterschiedliche Motivationen hatten ?
Lilly Link oder Schwere Zeiten für die Rev … /
Die Kaperer / Genannt Gospodin
22. Oktober 2013
Vidmar 2 und mobil
weitere termine
finden Sie im Monatsspielplan und auf
www.konzerttheaterbern.ch
BUCHUNG MOBILE
VORSTELLUNGEN
vermittlung @ konzerttheaterbern.ch
regie Jan - Christoph Gockel
bühne & kostüme Julia Kurzweg
musik Jacob Suske
puppenbau Michael Pietsch
dramaturgie Karla Mäder
mit Philine Bührer, Mona Kloos,
Benedikt Greiner, Michael Pietsch,
Andri Schenardi, Marcus Signer
wiederaufnahme
18. februar 2014
ge wären, die Bittsteller, die Verfolgten, die Ungewollten? Das
so einfache wie beklemmende Gedankenexperiment der dänischen Autorin Janne Teller führt eindringlich vor Augen, was
«
Wenn bei uns
Krieg wäre.
Wohin würdest
du gehen?
»
besetzung
die Würde des Menschen wert ist.
Lebenszielen seiner Generation. Unsere Eröffnungsproduktion
der vergangenen Spielzeit war im Mai 2013 zum Heidelberger
Schicksal der Figur in ganz kleinen Dingen zeigt: Eine aus dem Abfall ge-
Festivals für zeitgenössisches Theater.
gekauft werden kann. Hier offenbart sich die menschliche Tragödie am
deutlichsten.» (magdalena nadolska, berner zeitung, 19. 10. 2012)
25.Feb 2014
die Realität los und erzählt dabei von den Existenzängsten und
Stückemarkt eingeladen, einem der renommiertesten deutschen
Asylstatus führt zu einem Freudensprung, weil jetzt endlich ein Handy
weitere termine
Philipp Löhle lässt in seinen Stücken bevorzugt Träumer auf
«Die Inszenierung berührt dort am meisten, wo sich das persönliche
fischte Süssigkeit wird zur Delikatesse, und der Jubel über den erreichten
Vidmar 1
«Es wurde selten so viel gelacht in der Vidmarhalle, und wenn die ‹eigene
Sprache für Bern› bedeuten würde, dass man dabei immer wieder herzhaft lachen kann, so wäre das keine schlechte Perspektive.» (charles
linsmayer, nachtkritik, 15. 9. 2012)
«Jan-Christoph Gockel inszeniert temporeich und mit visueller Klasse.» (nzz)
«
Ich bin ein
Aussteiger,
der im Land
bleibt.
»
94
95
98
99
spielzeit 2013.2014
–
–
Musik
theater
Die premieren
DER FREYSCHÜTZ
LA TRAVIATA
DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN
DER VETTER AUS DINGSDA
ARIADNE AUF NAXOS
PETER GRIMES
100
101
musiktheater
–
–
Von
Helden,
die
abseits
stehen
Unser neuer Spielplan stellt nun «Helden» in den Mittelpunkt,
die am Rande der Gesellschaft stehen: Max im «Freyschütz»,
Violetta in «La Traviata», «Das schlaue Füchslein», Julia im «Vetter
aus Dingsda», «Ariadne auf Naxos» und «Peter Grimes». Von letzterem erzählen wir Ihnen in der Grossen Halle der Reitschule, da
gleichzeitig die Sanierung des Stadttheaters beginnen soll.
Sie wundern sich, warum unsere Eröffnungspremiere «Der Freyschütz» geschrieben wird ? Das «y» kennzeichnet eine neue Fassung, die Mario Venzago für Bern erarbeitet hat: Die üblicherweise gesprochenen Dialoge sind nun durchkomponiert; die
inneren und äusseren Vorgänge werden wie im Film gerafft
und beschleunigt. Dadurch wird dem Drama mehr Raum gegeben. Der Regisseur an Mario Venzagos Seite, Michael Simon, ist
Ihnen seit unserem «Blaubart» bekannt. Markus Bothe, dessen
minutiöse Auseinandersetzung mit Macht und Gerechtigkeit Sie
bereits im Schauspiel bei «Mass für Mass» erleben konnten, inszeniert «Das schlaue Füchslein» von Leoš Janáček als Familienoper. Schliesslich ist uns die altersgerechte Vermittlung grosser
Stoffe an die jüngsten Opernbesucher ein besonderes Anliegen –
Gemeinsam haben wir eine erste Saison erlebt, in der wir uns
im Musiktheater mit Grenzüberschreitungen beschäftigt haben.
der grosse Erfolg unserer ersten Familienoper, «La Cenerentola»,
hat uns darin bestätigt.
Die Werke, die wir Ihnen in neuen Lesarten vorstellen durf-
Daneben haben wir Regisseure und Regisseurinnen eingeladen,
ten, handelten von Menschen, die sich von inneren wie äusse-
die erstmals in Bern arbeiten werden, wie zum Beispiel Mara
ren Fesseln befreien. Damit sind unser Musiktheaterensemb-
Kurotschka und Jetske Mijnssen. Und wir freuen uns, Ihnen auch
le und das Berner Symphonieorchester dank Ihres Interesses
neue Stimmen präsentieren zu dürfen: Wolfgang Resch und
und Ihrer Offenheit sehr erfolgreich gewesen; die Interpreta-
Kai Wegner verstärken unser Ensemble; Daniel Frank gibt sein
tionen unserer Regisseure lieferten den Stoff für manch leiden-
Bern-Debut als Peter Grimes. Gleichzeitig kehrt Miriam Clark
schaftliches, zum Teil auch kontroverses Gespräch. Solche An-
als Violetta Valéry nach Bern zurück – und Tomasz Zagorski
teilnahme, solche Auseinandersetzung braucht die Kunst – und
wird bei uns seinen ersten Max singen.
wir freuen uns über den Dialog mit Ihnen! Deshalb bieten wir
auch weiterhin vor jeder Aufführung eine kostenlose Werkein-
Uns allen eine spannende Spielzeit!
führung an und laden regelmässig im Anschluss zu Publikums-
Ihr Xavier Zuber,
gesprächen mit den Regieteams ein.
opern- und konzertdirektor
103
102
musiktheater
–
–
robin adams, Bariton *
camille butcher, Sopran
miriam clark, Sopran **
andries cloete, Tenor
christina daletska, Mezzosopran **
claude eichenberger, Mezzosopran
michael feyfar, Tenor *
daniel frank, Tenor **
michele govi, Bariton **
adriano graziani, Tenor **
johanna greulich, Sopran *
richard helm, Bariton **
* Teilzeit Engagement ** Gast
105
104
musiktheater
–
–
adréana kraschewski, Sopran **
yun-jeong lee, Sopran
pavel shmulevich, Bass
kai wegner, Bassbariton
oriane pons, Sopran **
michael putsch, Tenor **
wolfgang resch, Bariton
ceri williams, Mezzosopran **
tomasz zagorski, Tenor **
* Teilzeit Engagement ** Gast
106
chor konzert theater bern
–
–
107
108
109
musiktheater
–
–
DER
FREYSCHÜTZ
Carl Maria
von Weber
premiere
Carl Maria von Webers «Freyschütz» erzählt die Geschichte um
regie & bühne Michael Simon
Zukunft und seine geliebte Agathe bangen muss. Der alles ent-
kostüme & video Zana Bosnjak
scheidende Probeschuss droht für ihn zum Fiasko zu werden.
chor Zsolt Czetner
Kaspar, ein von Eifersucht getriebener Aussenseiter, versucht
dramaturgie Xavier Zuber
Max durch zwielichtige Manipulationen dazu zu bringen, sein
Schicksal auf betrügerische Weise selbst zu bestimmen. Zur
bevorstehenden Prüfung wird Max mit sieben magischen,
siebte jedoch gehört dem Teufel! Welches Ziel wird sie finden ?
Carl Maria von Weber komponierte seine Romantische Oper
im Jahre 1820 / 21 für das Opernhaus in Dresden. Bald wurde
das Werk in der ganzen Welt gespielt; so auch in Paris. Auf der
Bühne der französischen Grand Opéra durfte jedoch nicht gesprochen, sondern nur gesungen werden, sodass die Dialoge
durch Rezitative ersetzt werden mussten. Kein Geringerer als
Hector Berlioz führte diesen Auftrag aus. Es entstanden wahre
musikalische Meisterwerke, die für unsere Berner Aufführung
Stadttheater
«accompagnati» die einzelnen Szenen nahtlos aneinander binden. Das phantastische Sujet gewinnt so noch mehr an Dra-
weitere termine
matik, Trauer und Tiefe. Die von Berlioz komponierten Tei-
22. Okt 2013
le basieren auf originalem Themenmaterial und wurden von
02. Nov 2013
Mario Venzago ebenso wie die verschollene Anfangsszene der
08. Nov 2013
Begegnung zwischen Agathe und dem Eremiten neu gefasst.
13. Nov 2013
Ebenfalls gespielt wird auch die für die Pariser Aufführung ein-
04. Dez 2013
gefügte Ballettmusik «Aufforderung zum Tanz», ein virtuoses
15. Dez 2013
Klavierstück Webers, das Berlioz eigens hierfür unübertreff-
20. Dez 2013
lich brillant orchestrierte.
22. Dez 2013
* 29. Dez 2013
04. Jan 2014
18. Jan 2014
* Mit kostenloser Kinderbetreuung unter
dem Patronat der bekb | bcbe
MIT REZITATIVEN VON HECTOR BERLIOZ
NEU GEFASST VON MARIO VENZAGO
Chor Konzert Theater Bern
Berner Symphonieorchester
heimlich gegossenen Kugeln antreten. Sechs davon treffen. Die
ins Deutsche rückübersetzt wurden und nun als integrierte
TEXT VON JOHANN FRIEDRICH KIND
musikalische leitung Mario Venzago
den Jäger Max, der – plötzlich erfolglos – um seine berufliche
20. Oktober 2013
ROMANTISCHE OPER IN DREI AUFZÜGEN
besetzung
«
Die Wahrheit ist
der immer
gleiche göttliche
Strahl, der sich nur
durch die Seelenwolken bricht und
dem Prisma der
Phantasie seine
verschiedenen
Farben leiht.
»
carl maria von weber
Unter dem Patronat der
110
111
musiktheater
–
–
LA
TRAVIATA
GIUSEPPE
VERDI
«Ich sehne mich nach neuen, grossartigen, schönen, abwechslungsrei-
besetzung
musikalische leitung
chen, kühnen Stoffen». Als Giuseppe Verdi 1852 zusammen mit
Mirga Gražinyte· -Tyla
seiner Lebensgefährtin Giuseppina Strepponi das Schauspiel
regie Jetske Mijnssen
«Die Kameliendame» von Alexandre Dumas (Sohn) in Paris sah,
bühne Katrin Bombe
wurde ihm schlagartig klar, ein solches Sujet gefunden zu
kostüme Katrin Wittig
haben. Die Dramatisierung des 1848 erschienenen Romans er­
chor Zsolt Czetner
zählt in Rückblenden die halbbiographische Romanze zwischen
dramaturgie Nils Szczepanski
dem bürgerlichen Armand Duval (Alfredo Germont) und der
todkranken Edelprostituierten Marguerite Gautier (bei Verdi:
Violetta Valéry). Ihre Schwindsucht und die an den gesellschaft-
Chor Konzert Theater Bern
Berner Symphonieorchester
lichen Schranken scheiternde Liebe lassen die Kameliendame
zu «einem seelenlosen Körper, einem gedankenlosen Etwas» werden. Der
Komponist wollte seine einzige Oper, die zu seiner Zeit spielt,
zunächst «Amore e morte» nennen, änderte dann aber auf Druck
der venezianischen Zensur den Titel in «La Traviata» («Die vom
rechten Weg Abgekommene»). Dabei ist die Verschränkung von
Liebe und Tod in der Figur Violettas wesentlich für das Werk.
premiere
Die auf das innere Drama der Protagonistin, ihre Leidenschaft,
17. November 2013
Krankheit und ihr Sterben konzentrierte Musik macht «La
Stadttheater
Traviata» zu einer der bewegendsten und berührendsten Opern
der Musikgeschichte.
weitere termine
19. Nov 2013
Mit «La Traviata» zeichnet die Niederländerin Jetske Mijnssen erst-
23. Nov 2013
mals für eine Inszenierung am Konzert Theater Bern verantwort-
30. Nov 2013
lich. Ihre psychologisch nuancierten Figurenregien waren bereits
05. Dez 2013
u. a. an den Opernhäusern in Basel, Berlin, Saarbrücken und Essen
18. Dez 2013
zu erleben.
21. Dez 2013
27. Dez 2013
31. Dez 2013
03. Jan 2014
11. Jan 2014
14. Jan 2014
OPER IN DREI AKTEN
17. Jan 2014
LIBRETTO VON FRANCESCO MARIA PIAVE
26. Jan 2014
NACH DEM DRAMA «LA DAME AUX CAMÉLIAS»
28. Jan 2014
VON ­ALEXANDRE DUMAS D. J.
16. Feb 2014
«
Als Profi halte
ich ‹Rigoletto› für
meine beste Arbeit,
als Liebhaber aber
‹La Traviata›.
»
giuseppe verdi
Unter dem Patronat des
112
113
musiktheater / familienoper
–
–
DAS
SCHLAUE
FÜCHSLEIN
Vom Mittagsschläfchen durch einen kleinen Frosch aufgeschreckt,
Mirga Gražinyte· -Tyla
für seine Kinder mit zu sich nach Hause. Geschickt gelingt der
regie Markus Bothe
Füchsin nach einiger Zeit die Flucht vom Hof des Försters. Ein
bühne Ralph Zeger
neues Leben in der Freiheit des Waldes beginnt. Dem Leben der
kostüme Justina Klimczyk
Tiere gegenübergestellt ist das Leben der Menschen im Dorf:
dramaturgie Katja Bury
Diese haben zwar ihre Schwierigkeiten mit der Liebe, aber auch
ihr Leben ist bestimmt von Jugend und Alter, von Liebe und
Glück sowie dem Wechsel der Natur, der alles überdauert. Der
im Wald einnickt und im Traum ein junges Fuchsmädchen grei-
LEOŠ
JANÁc̆EK
auf das Haar gleicht: Es ist die Tochter des schlauen Füchsleins.
fen will, das dem Tier, welches vor wenigen Tagen erlegt wurde,
Als der Förster erwacht, hält er einen Frosch in seiner Hand – einen Nachkommen jenes Frosches, mit dem die Geschichte ursprünglich begonnen hatte.
Basierend auf der Fortsetzungsgeschichte «Die Abenteuer der Füchsin Spitzohr», die im Sommer 1920 erschien, schuf Leoš Janáček
eine Oper, in der er in zahlreichen musikalischen Natur- und Charakterskizzen die Sprache der Tiere, die Laute der Natur sowie das
Leben der Menschen schildert und zueinander in Beziehung setzt.
Die verschiedenen Bilder der 1924 im Nationaltheater in Brünn
Stadttheater
uraufgeführten Oper sind eingerahmt durch Instrumentalstücke,
in welchen die Welt der Menschen mit dem Leben der Waldtiere
weitere termine
21. Feb 2014
23. Feb 2014
25. Feb 2014
* 02. Mrz 2014
06. Mrz 2014
15. Mrz 2014
30. Mrz 2014
* Mit kostenloser Kinderbetreuung unter
dem Patronat der bekb | bcbe
Chor Konzert Theater Bern
Berner Symphonieorchester
Kreislauf von Leben und Tod schliesst sich, als der Förster erneut
25. januar 2014
08. Feb 2014
musikalische leitung
packt der Förster ein vorwitziges Fuchsmädchen und nimmt es
PŘÍHODY LIŠKY BYSTROUŠKY
premiere
besetzung
zu einer poetischen Reflexion über den zyklischen Wiederbeginn
allen Lebens in der Natur verflochten werden.
Markus Bothe stellt sich der Herausforderung, das Werk mit seiner ernstzunehmenden Thematik so aufzuschlüsseln, dass auch
Kinder (ab 9 Jahren) voll auf ihre Kosten kommen und einen
bunten, kindergerechten Theaterabend für die ganze Familie
OPER IN DREI AKTEN
DICHTUNG VOM KOMPONISTEN
NACH EINER NOVELLE VON RUDOLF TĕSNOHLÍDEK
für alle ab 9 jahren
erleben können.
«
Und so dreht sich,
das Böse und
das Gute im Leben
erneut im Kreis.
»
leoš janáček
114
115
musiktheater
–
–
DER
VETTER
AUS
DINGSDA
premiere
09. März 2014
stadttheater
weitere termine
12. Mrz 2014
14. Mrz 2014
23. Mrz 2014
28. Mrz 2014
06. Apr 2014
10. Apr 2014
12. Apr 2014
27. Apr 2014
* 04. Mai 2014
07. Mai 2014
09. Mai 2014
17. Mai 2014
20. Mai 2014
* Mit kostenloser Kinderbetreuung unter
dem Patronat der bekb | bcbe
EDUARD
KÜNNEKE
Seit sieben Jahren wartet Julia auf ihre Jugendliebe Roderich
besetzung
musikalische leitung N. N.
und hofft auf seine baldige Rückkehr. Ihr gieriger Vormund
regie Mara Kurotschka
Onkel Josse hingegen zielt darauf ab, sie mit seinem Neffen
bühne Frank Holldack
Egon von Wildenhagen zu verheiraten, damit das Erbe, das Julia
kostüme Kathi Maurer
mit ihrer Volljährigkeit zusteht, in der Familie bleibt.
dramaturgie Katja Bury
In sieben Jahren kann sich viel verändern: Kann sich Julia daher bei der Ankunft eines Fremden, der behauptet Roderich zu
Berner Symphonieorchester
sein, hundertprozentig sicher sein, dass es sich bei ihm auch
wirklich um ihren Roderich handelt ? Kehrt der einst Vertraute
plötzlich als Fremder zurück ? Niemals wurde bislang versucht,
den Verlobten ausfindig zu machen. Onkle Josse betäubt die
Ungewissheit mit Essen, Trinken und einseitiger Konversation.
Julia verzehrt sich im Mondlicht nach ihrem Roderich und lässt
den Utopien freien Lauf. Die Ankunft des Fremden erst bringt das
Gefüge ins Wanken und zwingt alle Beteiligten, ihre jeweilige
Komfortzone zu verlassen und sich mit der Realität auseinanderzusetzten.
Was als eher unwahrscheinlich anzunehmen ist, wird zur Voraussetzung für die Handlung. Somit reiht sich auch «Der Vetter aus
Dingsda» in die Erzähltradition der Operette ein, mehr noch: 1921
uraufgeführt, hat diese Vertreterin der «Berliner Operette» längst
die Unbefangenheit ihrer Vorgängerinnen der Gattung verloren.
Bei Künneke werden im Genre nun selbst die eigenen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten überdacht und die typischen Versatzstücke ironisiert, aus denen auch «Der Vetter aus Dingsda» in
bewährter Weise selbst besteht. So nimmt der Titel des Werkes
hämisch Bezug auf den Exotismus zeitgenössischer Operetten,
die wie am Fliessband entstanden und bei denen die Thematisierung fremder Länder zu einer festen Rahmenhandlung gehörte.
Bissiger Witz und frivoler Charme prägen dieses Werk, mit dem
uns der Komponist zeitlose Evergreens beschert hat.
OPERETTE IN DREI AKTEN
LIBRETTO VON HERMAN HALLER UND FRITZ OLIVEN
«
Endlich, endlich
erkennt ihr mich!
»
erster fremder, zweiter Akt
116
117
musiktheater
–
–
ARIADNE
AUF
NAXOS
RICHARD
STRAUSS
Mit «Ariadne auf Naxos» komponierte Richard Strauss eine Oper
besetzung
musikalische leitung N. N.
in der Oper: Auf der Bühne des Privat-Theaters eines neurei-
regie Lydia Steier
chen Wieners werden die letzten Vorbereitungen für die Auf-
bühne Katharina Schlipf
führung der Oper «Ariadne auf Naxos» getroffen. Es herrscht
kostüme Ursula Kudrna
grosse Aufregung, denn wie man soeben erfahren hat, soll nach
dramaturgie Katja Bury
der Darbietung dieser neuen ernsthaften Komposition die Posse
«Die ungetreue Zerbinetta mit ihren vier Liebhabern» durch eine
Gruppe Komödianten zum Besten gegeben werden. Die hohe
Chor Konzert Theater Bern
Berner Symphonieorchester
Kunst droht entweiht zu werden … Doch damit nicht genug:
In die allgemeine Unstimmigkeit platzt der Haushofmeister mit
der Nachricht herein, dass aus Gründen der Zeitersparnis beide
Darbietungen nicht nacheinander, sondern gleichzeitig gespielt
werden sollen. Der Komponist ist der Verzweiflung nahe, fügt
sich aber dem Vorschlag, sein Werk wie geplant aufzuführen
und an geeigneten Stellen durch Einlagen der Komödianten zu
erweitern.
In diesem, mittlerweile dritten Gemeinschaftswerk von Richard
Strauss und seinem Textdichter Hugo von Hofmannsthal, widmete sich der Komponist nach «Elektra» erneut einem Thema
aus der antiken Mythologie. In dieser Oper tritt jedoch das Pathos der antiken Ariadne-Handlung der Ironie des Tanzspieles
gegenüber, sodass sich die beiden Traditionen gegenseitig kommentieren. Ursprünglich als kleines Gelegenheitsstück und Ein-
premiere
lage in Molières Komödie «Der Bürger als Edelmann» geplant,
19. april 2014
kam das Werk nach einer Umarbeitung mit einem eigenen Vor-
Stadttheater
spiel um die Rolle des Komponisten 1916 als eigenständiger Theaterabend in Wien erfolgreich zur Uraufführung.
weitere termine
26. Apr 2014
Die Regisseurin Lydia Steier stellte sich in der vergangenen
29. Apr 2014
Spielzeit am Konzert Theater Bern mit Mozarts «Die Entführung
03. Mai 2014
aus dem Serail» vor. Sie überzeugte mit ihrer klaren und phan-
08. Mai 2014
tasievollen Regiesprache, die an entscheidenden Stellen mit den
10. Mai 2014
Konventionen bricht, um ins Groteske abzudriften.
13. Mai 2014
OPER IN EINEM AUFZUG NEBST EINEM VORSPIEL
18. Mai 2014
DICHTUNG VON HUGO VON HOFMANNSThAL
25. Mai 2014
«
Eine geistreiche
Paraphrase des
alten heroischen
Stils, durchflochten
mit dem Buffo-Stil.
»
hugo von hofmannsthal
118
119
musiktheater
–
–
PETER
GRIMES
BENJAMIN
BRITTEN
Die Sehnsucht nach Anerkennung und der Wille, diese auf eige-
besetzung
musikalische leitung N. N.
ne Faust zu erreichen, das ist die Geschichte von Peter Grimes.
regie Ludger Engels
Sein Ehrgeiz entfremdet ihn zunehmend von seiner Umgebung
bühne Ric Schachtebeck
und stürzt ihn in die Katastrophe.
kostüme N. N.
Benjamin Britten gilt als einer der grössten Opernkomponisten
chor Zsolt Czetner
des 20. Jahrhunderts. Mit der Oper «Peter Grimes» schuf er zu-
dramaturgie Xavier Zuber / Katja Bury
sammen mit seinem Lebenspartner Peter Pears und dem Librettisten Montagu Slater während des Zweiten Weltkriegs eine
Oper, welche die Gesellschaft als unbarmherzige Meute zeigt.
Die Handlung nach George Crabbes Vorlage «The Borough»
spielt in einem englischen Küstenstädtchen. Peter Grimes’ Eifer,
stets einen erfolgreichen Fang zu machen, führt zum Tod seines Bootsjungen, der an Erschöpfung stirbt, und verschafft ihm
den Ruf eines Schinders. Obwohl er für unschuldig erklärt wird,
lässt das Gerede um ihn nicht nach, auch nicht, nachdem er
sich wieder einen Lehrjungen nimmt. Peter Grimes sieht sich
mehr und mehr isoliert und auf das reduziert, was er immer
schon war: ein geldgieriger Fischer. Sein Wunsch, durch Reichtum zu Anerkennung zu gelangen, führt unwiderruflich zum
nächsten Todesfall.
Britten prägte zu dieser seiner Komposition folgendes Diktum:
«Je böser die Gesellschaft, desto bösartiger das Individuum!» Wegen
der Sanierung des Stadttheaters spielen wir «Peter Grimes» in
der Grossen Halle der Reitschule Bern.
premiere
06. Juni 2014
GROSSE HALLE, REITSCHULE BERN
weitere termine
11. Jun 2014
15. Jun 2014
18. Jun 2014
OPER IN DREI AKTEN UND EINEM PROLOG
20. Jun 2014
TEXT VON MONTAGU SLATER
22. Jun 2014
«
Je böser die
Gesellschaft, desto
bösartiger das
Individuum!
»
benjamin britten
120
121
122
123
124
125
spielzeit 2013.2014
–
–
berner
symphonie
orchester
konzert
Symphoniekonzerte
extrakonzerte
musik.punkt.zwölf
familienkonzerte
matineekonzerte
126
127
berner symphonieorchester
–
–
VERÄNDERN
UND
ERHALTEN
Das bso und ich sind nun im vierten Jahr gemeinsam unter-
vorwiegend an seiner Fertigkeit gemessen, stilsichere Retuschen
wegs und fest zusammen gewachsen. In der Probenarbeit sind
anzubringen. Die Musik sollte so den Zeitgenossen zugängli-
wir effektiv geworden und verstehen einander auch in kompli-
cher gemacht werden. Auch unser so erfolgreicher «Ur-Fidelio»
zierten musikalischen Abläufen mühelos. Wir haben uns dem
wäre ohne ein paar «Kniffe» nicht aufführungsfähig gewesen.
Ideal eines schlanken, eher französischen Klangbildes weiter
Wesentlich weiter gehen wir, wenn wir nun im Musiktheater
genähert und artikulieren mit gemeinsamer Zunge. Dieser Weg
die altbackenen Dialoge aus dem Weberschen «Freyschütz»
geht nun in sein oberes Drittel – und wird steiniger. Denn, um
eliminieren und durch neu adaptierte Zwischenmusiken von
mit Voltaire zu sprechen: «Das Bessere ist der Feind des Guten.» Auf
Hector Berlioz ersetzen. Gänzlich spekulativ ist im Konzert un-
diese Herausforderung freuen wir uns!
ser Versuch, die «Unvollendete» von Franz Schubert einmal nicht
In der vor uns liegenden Saison ist wiederum Beethoven ein Programm-Schwergewicht: Die «Missa Solemnis» und die «Neunte»
komplettieren den Weg, den wir mit unserem «Ur-Fidelio» in
wie üblich als zweisätzigen Torso aufzuführen, sondern der
Symphonie die originale viersätzige Gestalt zurückzugeben.
Mehr zu dem damit verbundenen «Krimi» im Abendprogramm.
der vergangenen Saison beschritten haben und der uns uner-
Orchestermusik braucht Öffentlichkeit. Wir können ohne Sie,
wartet viel Aufmerksamkeit einbrachte.
die gewogenen Zuhörer, nicht leben und hoffen mit dankbars-
Mit Freude dirigierte ich letztes Jahr Werke von Richard Strauss.
tem Herzen, dass auch die Umkehrung dieses Satzes stimmt!
In dieser Konzertsaison aber überlassen wir den Strauss-Schwerpunkt hauptsächlich unseren prominenten Gastdirigenten, die
uns und Ihnen verschiedene Lösungen anbieten werden und
unsere Musiker noch flexibler machen.
Haben die Dirigenten bis in die Dreissigerjahre des letzten
Ihr
Mario Venzago,
chefdirigent bso
Jahrhunderts selbst die grössten Meisterwerke bearbeitet,
so gilt solches Eingreifen heute als geradezu sittenwidrig.
Mahler, Weingartner, Stokowski und Mengelberg z. B . haben
gar die Symphonien von Beethoven und Schumann in eigenen Fassungen präsentiert. Die Klasse eines Dirigenten wurde
Das Engagement von Mario Venzago als Chefdirigent des Berner Symphonieorchesters wird grosszügigerweise durch die Burgergemeinde Bern
finanziert.
128
berner symphonieorchester
–
–
129
130
18
131
19
symphoniekonzerte
–
–
MARIO VENZAGO DIRIGENT
MIRIAM CLARK SOPRAN
YVONNE NAEF ALT
SOLISTEN KONZERT THEATER BERN
PHILHARMONISCHER CHOR BRNO
(EINSTUDIERUNG: PETR FIALA)
TERMINE
Di, 03. Sep 2013, 19:30
MISSA
SOLEMNIS
Mi, 04. Sep 2013, 19:30
berner münster
1. SYMPHONIEKONZERT (GRÜNES ABO 1)
Dieses Konzert ist Auftakt der neuen Konzertsaison des Berner
Symphonieorchesters und gleichzeitig Eröffnung des vierten
Musikfestival «WahnWitz», bei dem eine Vielzahl an Schweizer
Komponistinnen und Komponisten mit neuen Auftragswerken
vertreten ist. Damit sind auch die Weichen für das Programm
dieses Konzertes gestellt, denn über eine traditionelle Aufführung hinaus wird Beethovens «Missa Solemnis» hier umspielt
von elektroaktischen Klängen, welche der aus Genf stammende
Vincent de Roguin eigens für diese (Ur)aufführung erschaffen
und dabei speziell auf den Raum des Berner Münsters auslegen
wird. Als Komponist, Musiker und Künstler ist de Roguin überaus
VINCENT DE ROGUIN *1981
vielseitig und spartenübergreifend tätig – ein charismatischer
«Partisane Aliphat», eine elektroakustische Befragung von Beethovens
Klangschöpfer, dessen Kreationen sich kaum in eine genretypi-
«Missa Solemnis» (2013, Uraufführung, Auftrag des Schweizerischen
sche «Schublade» einordnen lassen. Dieses Konzertereignis wird
Tonkünstlervereins)
so zur Interaktion zwischen Einst und Jetzt, zwischen analogen
und elektroakustischen Instrumenten, zwischen Wiener Klassik
LUDWIG VAN BEETHOVEN 1770–1827
und Berner Gegenwart – ganz so, wie es dem Credo des Festivals
«Missa Solemnis» D -Dur op. 123 (1817 – 23) (81’)
entspricht.
KOMPLET
Beethoven selbst hielt sie für sein bedeutendstes Werk – und
DANIEL GLAUS *1957
«Redeuntes» (2013, Uraufführung), «Tranquillo», aus dem Oratorium
«Von den vier Enden der Welten» (2010 – 11)
ROLAND MOSER *1943
«Wal», für schweres Orchester und Saxophonquintett (1980 – 83)
die Nachwelt ist ihm in dieser Einschätzung gefolgt: Die
«Missa Solemnis» zählt ganz unbestritten zu den grössten Werken der abendländischen Musikgeschichte. Sie ist dabei weit
mehr als funktionale liturgische Musik (bezeichnenderweise
fand die Uraufführung denn auch in einem philharmonischen
Konzert und nicht in einem sakralen Rahmen statt), sondern
eher ein persönliches «Credo», welches der Komponist in einer
für ihn schwierigen Lebensphase leistete: 1819, im Jahr der Komposition, war Beethoven fast vollständig ertaubt. Damit einher
ging eine zunehmende gesellschaftliche Isolation. Auf sich selbst
zurückgeworfen, schuf Beethoven die späten Streichquartette,
die neunte Symphonie und die «Missa Solemnis» – und setzte
seinem Schaffen damit die Krone auf.
In Zusammenarbeit mit dem Tonkünstlerfest 2013 und im Rahmen des
Musikfestival Bern «WahnWitz»
«
Da der Komponist
Vincent de Roguin
ein eigenes Notationssystem pflegt,
wird es eine Herausforderung sein,
die Klänge instrumental zu realisieren.
Die Akustik des
Münsters wird eine
entscheidende Rolle
spielen.
»
mario venzago
132
20
133
21
symphoniekonzerte
–
–
EIJI OUE DIRIGENT
RAMÓN ORTEGA QUERO OBOE
TERMINE
Do, 19. Sep 2013, 19:30
Fr, 20. Sep 2013, 19:30
kulturcasino bern, grosser saal
EIN HELDENLEBEN
ENIGMA
VARIATIONEN
2. SYMPHONIEKONZERT (ROTES ABO 1)
3. SYMPHONIEKONZERT (BLAUES ABO 1)
CARL MARIA VON WEBER 1786–1826
CARL MARIA VON WEBER 1786–1826
Dr. Doris Lanz
Ouvertüre zu Euryanthe (1823) (08’)
Ouvertüre zu Oberon (1825 – 26) (09’)
18:30, burgerratssaal
RICHARD STRAUSS 1864–1949
ROLF MARTINSSON *1956
Konzert für Oboe und kleines Orchester D -Dur (1945) (28’)
Klarinettenkonzert Nr. 1 op. 86 «Concert Fantastique» (2010) (24’)
RICHARD STRAUSS 1864–1949
CLAUDE DEBUSSY 1862–1918
«Ein Heldenleben» op. 40 (1898) (40’)
«Première Rapsodie» für Klarinette und Orchester (1909 – 10,
KONZERTEINFÜHRUNG
Edith Keller
18:30, burgerratssaal
RUMON GAMBA DIRIGENT
MARTIN FRÖST KLARINETTE
TERMINE
Do, 10. Okt 2013, 19:30
Fr, 11. Okt 2013, 19:30
kulturcasino bern, grosser saal
KONZERTEINFÜHRUNG
PUBLIKUMSGESPRÄCH
Nach dem Konzert im Burgerratssaal
mit Rumon Gamba und Martin Fröst
orch. 1911) (10’)
Des Helden Widersacher, Walstatt, Weltflucht, Vollendung – in
Richard Strauss’ berühmtem Opus 40 «Ein Heldenleben» geht es
betont heroisch zu. Kommt noch hinzu, dass der Held, um den
es hier geht, kein anderer sein soll als der Komponist selbst.
Diese Form der symphonischen Selbstdarstellung verlangt viel
«
Die Aufnahme
des Werkes war
sehr stürmisch.
Ein paar Zeitungen
sind wohlgesonnen,
die übrigen spucken
Gift und Galle.
Fingerspitzengefühl, eine Eigenschaft, die Eiji Oue als gefeierter Dirigent auf dem Grünen Hügel und als erfahrener StraussInterpret in hohem Masse besitzt. Nicht zuletzt pflegt Oue den
regen Austausch mit der jungen Generation, und so kommt hier
– zwischen romantischer Oper und kraftstrotzenden Heldenklängen – der junge, aus Granada stammende Oboist, ard- und
Echo-Preisträger Ramón Ortega Quero zum Zug, und das mit
einem Solokonzert, welches Richard Strauss noch einmal von
einer ganz anderen Seite zeigt.
EDWARD ELGAR 1857–1934
Enigma, Variations on an Original Theme op. 36 (1898 – 99) (29’)
Romantische Elfenwelt (Oberon), überbordende Orchester-Variationen (Enigma), fantastische Klänge aus Skandinavien (Martinsson),
lichte impressionistische Sphären (Debussy), darin inbegriffen
zwei solistische Höhepunkte von Martin Fröst – dieses Konzert
ist Garant für viel Abwechslung. Lange schon gehört Fröst, der
Virtuose aus dem hohen Norden, zu den umjubelten Stars der
internationalen Szene – auch im Kulturcasino sorgte er bereits
für Furore. Und als Spezialist für britische Musik und grosse Orchesterpartituren ist Rumon Gamba die allererste Wahl für die
berühmten «Enigma-Variationen» seines Landsmannes Edward
Elgar, der hier seine Freunde musikalisch porträtiert. «Fantasie
und Vorstellungskraft ist alles in diesem Konzert – es vermag uns in ferne
Welten zu entführen und ist so eine gelungene Abwechslung zum Alltag.»
(Rumon Gamba)
«
Die Erfahrung hat
gelehrt, daß die
Gesamtstimme des
Publikums beinahe
immer gerecht sei.
»
»
richard strauss
carl maria von weber
134
22
135
23
symphoniekonzerte
–
–
MARIO VENZAGO DIRIGENT
NICOLAS ALTSTAEDT VIOLONCELLO
TERMINE
Do, 21. Nov 2013, 19:30
Fr, 22. Nov 2013, 19:30
kulturcasino bern, grosser saal
BRUCKNERS
SIEBTE
4. SYMPHONIEKONZERT (GRÜNES ABO 2)
KONZERTEINFÜHRUNG
Walter Kläy
18:30, burgerratssaal
ROBERT SCHUMANN 1810–1856
Symphonie Nr. 7 E-Dur (1881 – 83) (64’)
Die Symphonien Anton Bruckners hat Mario Venzago schon
lange «im Gepäck» – und längst gelten seine neuartigen und individuellen Interpretationen dieser grossen Werke als Meilenstein der Bruckner-Exegese. Insbesondere seine Einspielung der
siebten Symphonie wird mit Attributen wie «originell», «sensationell» oder gar «revolutionär» versehen. Was ist das Erfolgs-
...was beim ersten
Anhören dieser
Symphonie
zunächst Staunen
erregen muß, ist die
Kraft und die Größe
sowie der Adel und
die Originalität der
Gedanken ...
»
franz schalk
5. SYMPHONIEKONZERT (ROTES ABO 2)
Gottfried Franz Kasparek
Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 (1850) (25’)
ANTON BRUCKNER 1824–1896
«
SCHUBERTS
(UN-)VOLLENDETE
MARIO VENZAGO DIRIGENT
geheimnis? Es sei wichtig, so Venzago, «das Herz zu öffnen, die
Musik nicht zur Selbstdarstellung zu missbrauchen und falsche Pracht
zu vermeiden». Unter diesen Vorzeichen schafft der Chefdirigent
des bso transparente Strukturen und beschreitet so den Weg zu
jenem himmlischen Paradies, von dem die Siebte kündet. Mit
Schumanns berühmtem Cellokonzert gibt Nicolas Altstaedt darüber hinaus sein Debüt mit dem Berner Symphonieorchester.
Nicolas Altstaedt ist als Interpret barocker, romantischer sowie
zeitgenössischer Werke und als Partner vieler berühmter Dirigenten und Solisten eine beeindruckende Künstlerpersönlichkeit, die zu erleben sich lohnt.
STEFAN JACKIW VIOLINE
TERMINE
Do, 28. Nov 2013, 19:30
Fr, 29. Nov 2013, 19:30
kulturcasino bern, grosser saal
KONZERTEINFÜHRUNG
18:30, burgerratssaal
GUSTAV MAHLER 1860–1911
«Todtenfeier» c-Moll (Urfassung des 1. Satzes der späteren
2. Symphonie) (1888) (20’)
PUBLIKUMSGESPRÄCH
Nach dem Konzert im Burgerratssaal
mit Mario Venzago und Stefan Jackiw
SERGEJ PROKOFJEW 1891–1953
Violinkonzert Nr. 2 g-Moll op. 63 (1935) (26’)
FRANZ SCHUBERT 1797–1828
Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 «Unvollendete» (1822) mit Scherzo
(Newbould) und viertem Satz (Venzago) (40’)
Lässt sich Schuberts «Unvollendete» vollenden? Die Antwort
lautet «ja»: «Für ‹meinen› vierten Satz der Unvollendeten habe ich
keine einzige Note verwendet, die nicht von Schubert ist», so Mario
Venzago. «Stattdessen habe ich einfach die aus der gleichen Zeit
stammenden und meiner Meinung nach den vierten Satz verkörpernden Zwischenaktmusiken aus ‹Rosamunde› neu gebündelt.» Die so geschaffene «Vollendete» wird zur vollgültigen Symphonie. Dieser
aussergewöhnlichen Schubert - Aufführung steht hier Mahlers
«Todtenfeier» zur Seite – ein Werk, welches in dieser Form an die
symphonischen Dichtungen Liszts erinnert. Mittendrin erklingt
Prokofjews zweites Violinkonzert, dessen unsagbar schöner und
kantabler Mittelsatz dem jungen Geiger Stefan Jackiw genügend
Raum zur Entfaltung seines als aussergewöhnlich gesanglich
gepriesenen Tones gibt.
«
Stefan Jackiw ist
einer der grossen
nachrückenden
Geiger, die eine
neue, aufregende
amerikanische
Ästhetik verkörpern.
»
mario venzago
136
24
137
25
symphoniekonzerte
–
–
MICHAEL SANDERLING DIRIGENT
ISABELLE VAN KEULEN VIOLINE
TERMINE
Do, 12. Dez 2013, 19:30
Fr, 13. Dez 2013, 19:30
kulturcasino bern, grosser saal
KONZERTEINFÜHRUNG
Dr. Michael Matter
ALSO SPRACH
ZARATHUSTRA
MOZART–
PARIS
6. SYMPHONIEKONZERT (BLAUES ABO 2)
JEAN-PHILIPPE RAMEAU 1683–1764
7. SYMPHONIEKONZERT (GRÜNES ABO 3)
GEORGE PETROU DIRIGENT
VARDAN MAMIKONIAN KLAVIER
TERMINE
Do, 09. Jan 2014, 19:30 *
Fr, 10. Jan 2014, 19:30
kulturcasino bern, grosser saal
* Mit
* Mit Lauschen & Geniessen
Genießen
(Informationen
Informationen S.
S. 204)
76)
Suite aus «Les Indes Galantes» (1735 / 36) (18’)
18:30, burgerratssaal
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH 1906–1975
MAURICE RAVEL 1875–1937
Violinkonzert Nr. 2 cis-Moll op. 129 (1967) (30’)
Klavierkonzert D -Dur für die linke Hand (1929 – 30) (19’)
RICHARD STRAUSS 1864–1949
RICHARD WAGNER 1813–1883
«Also sprach Zarathustra» op. 30 (1896) (33’)
Ouvertüre und Venusberg aus «Tannhäuser» (1842 – 61) (21’)
Mainstream ist ihre Sache nicht: Isabelle van Keulen hat sich vor
WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756–1791
allem als Interpretin selten gespielter und moderner Werke einen
Symphonie Nr. 31 D-Dur KV 297 «Pariser» (1778) (20’)
Namen gemacht. Hier tritt sie mit einem Klassiker des 20. Jahrhunderts in Erscheinung, der ein Höchstmass an Einsatz, Virtuo-
Mit Paris, der Stadt der Liebe, hat hier irgendwie alles zu tun:
sität und Ausdruckskraft fordert. In Michael Sanderling, der einst
Da sind zum einen die höfisch eleganten Klänge des 1735 bzw.
als Solocellist am Leipziger Gewandhaus begann und heute zu
1736 in der Académie Royale uraufgeführten Opéra-Ballets
«
den international gefragten Dirigenten der jüngeren Generation
«Les Indes Galantes», zum anderen die auf die Pariser Lebensart
zählt, findet die niederländische Virtuosin dabei einen kongenia-
zugeschnittene Symphonie Nr. 31 von Mozart. Darüber hinaus
Unter welche
Rubrik gehört
eigentlich dieser
‹Zarathustra›?
Ich glaube
beinahe, unter
die Symphonien.
len Partner für das geheimnisvolle und gleichzeitig heiter gelöste
folgen zwei Werke aus zwei weiteren Jahrhunderten, die eben-
Violinkonzert von Dmitri Schostakowitsch. Richard Strauss’ be-
falls mit der Seine-Metropole in Beziehung stehen: Wagners «Tann-
rühmte Nietzsche -Tondichtung «Also sprach Zarathustra», dank
häuser» (natürlich in der Pariser Fassung von 1861) und das vom
ihres mächtigen Anfangsmotivs ein echter Topklassiker, gibt
Jazz inspirierte Klavierkonzert für die linke Hand, das Maurice Ra-
den Musikern des Berner Symphonieorchesters abschliessend
vel zwischen 1929 und 1930 für den kriegsversehrten Pianisten
Gelegenheit, ihre herausragenden solistischen Qualitäten unter
Paul Wittgenstein schrieb – bis heute eine grosse technische wie
Beweis zu stellen.
musikalische Herausforderung, der sich hier der aus Armenien
»
friedrich nietzsche
stammende (in Paris ansässige) Virtuose Vardan Mamikonian
stellt. In George Petrou findet dieses Konzertprogramm einen
Universalisten, der überall zwischen barocker Aufführungspraxis und Impressionismus zu Hause ist.
«
Ich habe aber doch
Hoffnung, dass die
Esel auch etwas
darin finden, das
ihnen gefallen kann.
»
wolfgang amadeus mozart über seine Pariser
Symphonie (1778)
138
26
139
27
symphoniekonzerte
–
–
MARIO VENZAGO DIRIGENT
LISE DE LA SALLE KLAVIER
TERMINE
Do, 30. Jan 2014, 19:30
Fr, 31. Jan 2014, 19:30
kulturcasino bern, grosser saal
BRAHMS/
CHOPIN
BRAHMS/
SCHÖNBERG
8. SYMPHONIEKONZERT (ROTES ABO 3)
9. SYMPHONIEKONZERT (BLAUES ABO 3)
MAURICE RAVEL 1875–1937
JOHANNES BRAHMS 1833–1897
Prof. Dr. Victor Ravizza
18:30, burgerratssaal
Rapsodie espagnole (1907 – 08) (16’)
Akademische Festouvertüre op. 80 (1880) (10’)
18:30, burgerratssaal
FRÉDÉRIC CHOPIN 1810–1849
WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756–1791
Klavierkonzert Nr. 2 f- Moll op. 21 (1829 – 30) (30’)
Klavierkonzert Nr. 24 c -Moll KV 491 (1786) (31’)
JOHANNES BRAHMS 1833–1897
Symphonie Nr. 3 F -Dur op. 90 (1883) (33’)
JOHANNES BRAHMS 1833–1897/
ARNOLD SCHÖNBERG 1874–1951
Schon Antonín Dvořák schwärmte in höchsten Tönen von ihrem
(Bearb. für Orchester von Arnold Schönberg, 1937)
DAVID FRAY KLAVIER
TERMINE
Do, 27. Feb 2014, 19:30
Fr, 28. Feb 2014, 19:30
kulturcasino bern, grosser saal
KONZERTEINFÜHRUNG
KONZERTEINFÜHRUNG
Prof. Dr. Victor Ravizza
JUN MÄRKL DIRIGENT
«herrlichen Melodienreichtum» und als Film-Soundtrack zu Anatole
Litvaks «Lieben Sie Brahms?» machte sie achtzig Jahre nach ihrer Uraufführung noch einmal Karriere: Die dritte Symphonie
ist fraglos die kompakteste und gleichzeitig eingängigste der
«
vier Meisterwerke des grossen «B». Man muss dieses Werk lieben
Welch herrliche
Melodien sind da zu
finden. Es ist lauter
Liebe und das Herz
geht einem auf.
Hochkaräter auf dem Programm stehen: Mit ihren Habanera-
– und live erleben, vor allem dann, wenn gleich zwei weitere
Klavierquartett g - Moll op. 25 (1863) (43’)
Zweifacher Echo-Preisträger, Instrumentalist des Jahres 2010 bei
den Victoires de la Musique – an Ehrungen und Auszeichnungen mangelt es Frankreichs jungem Shooting-Star David Fray
nicht. Mit gutem Grund: Sein überaus gesanglicher, eleganter
und beseelter Stil macht Fray zum aufregendsten Bach- und
Mozart-Interpreten seiner Generation. In Mozarts schicksalsgeladenem und melodisch intensivem c-Moll-Konzert kommen
«
»
Man mag das
Originalquartett
gar nicht mehr hören,
so schön klingt die
Bearbeitung.
»
antonín dvořák über Brahms’ dritte Symphonie
otto klemperer, Dirigent der Uraufführung (1937)
und Malagueña- Klängen beschwört Ravels «Rapsodie espagnole»
die Welt der iberischen Halbinsel in leuchtenden Farben. Und
Chopins frühes f-Moll-Konzert ist bis heute eines der eindrucksvollsten Virtuosenkonzerte überhaupt, ein Werk, das niemandem unter den Pianistinnen der jungen Generation mehr auf
den Leib geschrieben scheint als der Französin Lise de la Salle.
diese Tugenden gut zum Tragen. Als Auftakt zu diesem solistischen Highlight dient Brahms’ «Akademische Festouvertüre»,
ein eindrucksvoller Reigen bekannter Studentenlieder. Und als
krönenden Abschluss dirigiert Jun Märkl eine ganz besondere
Orchesterfassung des Klavierquartetts op. 25. Sie stammt aus
der Hand Arnold Schönbergs und gilt Kennern dank ihrer ausgefeilten Orchestrierung und Adaption als «Brahms’ Fünfte».
140
28
141
29
symphoniekonzerte
–
–
MARIO VENZAGO DIRIGENT
LENA NEUDAUER VIOLINE
TERMINE
Do, 20. Mrz 2014, 19:30
Fr, 21. Mrz 2014, 19:30
kulturcasino bern, grosser saal
MAHLERS
FÜNFTE
DER RING
OHNE WORTE
JOSEP CABALLÉ-DOMENECH
DIRIGENT
10. SYMPHONIEKONZERT (GRÜNES ABO 4)
11. SYMPHONIEKONZERT (ROTES ABO 4)
kulturcasino bern, grosser saal
ROBERT SCHUMANN 1810–1856
JOHANNES BRAHMS 1833–1897
KONZERTEINFÜHRUNG
Violinkonzert d-Moll WoO 23 (1853) (31’)
Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a (1873) (17’)
Leopold Dick
KONZERTEINFÜHRUNG
Dr. Doris Lanz
18:30, burgerratssaal
KONSTANTIN LIFSCHITZ KLAVIER
TERMINE
Do, 03. Apr 2014, 19:30
Fr, 04. Apr 2014, 19:30
18:30, burgerratssaal
GUSTAV MAHLER 1860–191 1
JOSEPH HAYDN 1732–1809
Symphonie Nr. 5 (1901 – 02) (70’)
Klavierkonzert D-Dur Hob. xviii / 11 (1782) (19’)
Aufführungen der Symphonien Gustav Mahlers haben in Bern
RICHARD WAGNER 1813–1883
eine lange Tradition. Das ehrwürdige Kulturcasino ist insofern
ein authentischer Ort, weil es den Aufführungsbedingungen der
Entstehungszeit entspricht. Genau hierin liegt für Mario Venzago
die besondere Herausforderung: «Mich interessiert, wie man die gigantischen Klangmassen dieses Werkes bändigen und unserem historischen
Konzertsaal anpassen kann. Denn genau für Säle dieser Art sind Werke
wie Mahlers Symphonien komponiert worden, und nicht für die Hollywood
Bowls dieser Welt». Unter diesen Vorzeichen kommt nun Mahlers
Fünfte zur Aufführung – jene Symphonie mit dem berühm-
«
Nicht trotz des
Kitschs (…), ist
Mahlers Musik gross,
sondern indem ihre
Konstruktion dem
Kitsch die Zunge löst.
»
theodor w. adorno
ten Adagietto, das einst als Score zu Viscontis «Tod in Venedig»
Mahlers Ruhm und Bekanntheit mehrte. Voran geht Schumanns
Violinkonzert – ein Werk, das insbesondere die junge Generation
für sich entdeckt hat. Die Münchner Geigerin Lena Neudauer hat
in ihrer Konzert- und Aufnahmetätigkeit tiefes Gespür für Schu-
«Der Ring ohne Worte» (Orchesterquerschnitt aus dem
«Ring des Nibelungen»)
Stimmige und abwechslungsreiche Konzertprogramme sind
Josep Caballé-Domenech ein grosses Anliegen: «In diesem Konzert ist unsere ganze Vorstellungskraft gefordert, von den klaren Strukturen des klassischen Klavierkonzertes über die symphonische Welt von
Brahms (einschliesslich ihres Rückbezuges auf Haydn) bis in die zutiefst
magische und romantische Götter- und Heldenwelt des «Ring» – eine
unglaubliche Reise». Und auch das Orchester macht in diesem
Konzert eine ungeheure Wandlung durch, vom klassischen
Klangkörper bis hin zu jener üppigen Besetzung, die es für den
Einstieg in die Wagner-Welt am Rhein bedarf. Insofern bietet
sich hier die wunderbare Möglichkeit, das bso aus ganz ver-
manns Musik bewiesen. Von ihr darf man sich viel erwarten.
schiedenen Perspektiven zu erleben. Erneut zu Gast ist in die-
Besonders empfehlenswert ist auch die Konzerteinführung, bei
und bereits vor Jahren mit Tschaikowskys Klavierkonzert bril-
der die historische Aufnahme des ersten Satzes der Mahler-
lierte.
Symphonie, vom Komponisten am Klavier eingespielt, präsentiert wird.
sem Konzert Konstantin Lifschitz, der heute in Luzern lehrt
«
Im Orchester –
da liegt doch das
Wesentliche –
das ist der Text
unterm Text, das ist
das universale
Unterbewusstsein.
»
wieland wagner
142
30
143
31
symphoniekonzerte
–
–
GILBERT VARGA DIRIGENT
SOYOUNG YOON VIOLINE
TERMINE
Do, 24. Apr 2014, 19:30
Fr, 25. Apr 2014, 19:30
kulturcasino bern, grosser saal
BRAHMS
UND BARTÓK
MAHLERS
NEUNTE
12. SYMPHONIEKONZERT (BLAUES ABO 4)
13. SYMPHONIEKONZERT (GRÜNES ABO 5)
BÉLA BARTÓK 1881–1945
GUSTAV MAHLER 1860–1911
Violinkonzert Nr. 2 (1937 – 38) (36’)
Symphonie Nr. 9 D - Dur (1909 – 10) (85’)
JOHANNES BRAHMS 1833–1897
Die neunte Symphonie, die erst posthum im Juni 1912 unter
ELIAHU INBAL DIRIGENT
TERMINE
Do, 01. Mai 2014, 19:30
Fr, 02. Mai 2014, 19:30
kulturcasino bern, grosser saal
KONZERTEINFÜHRUNG
Christian Müller
Symphonie Nr. 1 c -Moll op. 68 (1862 – 76) (45’)
Es ist ein Werk der Gegensätze und schroffen Brüche, mal zwölftönig dissonant, dann wieder gesanglich schön: Bartóks zweites
Violinkonzert gehört zu den eindrucksvollsten und besten Konzerten des 20. Jahrhunderts – ein Werk, das höchste Ansprüche
«
Nun möchte ich
noch die vermutlich
sehr überraschende
Mitteilung machen,
dass meine [erste]
Sinfonie lang und
nicht gerade
liebenswert ist.
»
johannes brahms
stellt und eine Top-Interpretation verlangt. Und die wird es hier
fraglos geben: Innerhalb weniger Jahre hat sich Soyoung Yoon –
Gewinnerin des Tschaikowsky-Wettbewerbs 2007 und des Internationalen Henryk-Wieniawski- Geigenwettbewerbs 2011 – zu
einer der weltweit angesehensten Geigenvirtuosinnen entwickelt. Ihr zur Seite steht der britische Maestro Gilbert Varga,
dessen Erfahrung, Umsicht und Präzision beste Voraussetzungen bieten – nicht nur für Bartóks Violinkonzert, sondern vor
allem auch für Brahms’ erste Symphonie, oft «Beethovens Zehnte»
genannt.
18:30, burgerratssaal
Bruno Walters Leitung in Wien uraufgeführt wurde, ist Gustav
Mahlers Vermächtnis an die Nachwelt. Für Eliahu Inbal ist sie
«eines der grössten Werke, die je für Orchester geschrieben wurden, Gipfel
und Summum in Mahlers Schöpfung, mit dem der Komponist Abschied
vom Leben nimmt und von allem, was ihm lieb und teuer war – und mit
dem er den Tod als Transfiguration und Verklärung akzeptiert». Dieses
zutiefst berührende und persönliche Werk ist bei Eliahu Inbal,
dessen Mahler-Interpretationen seit Jahrzehnten Geschichte
geschrieben haben und einen Massstab bilden, in berufenen
Händen. Nicht zu vergessen bleibt, dass das bso sich mittlerweile
zu einem «Mahler - Klangkörper» von Weltklasse entwickelt hat.
Die Kombination von bso, Inbal und Mahler verspricht somit
ein Konzert der Extraklasse.
«
O Jugendzeit!
Entschwundene!
O Liebe! Verwehte.
»
gustav mahler
144
32
145
33
symphoniekonzerte
–
–
MARIO VENZAGO DIRIGENT
SOL GABETTA VIOLONCELLO
TERMINE
Do, 15. Mai 2014, 19:30
Fr, 16. Mai 2014, 19:30
kulturcasino bern, grosser saal
DIE
ITALIENISCHE
LE SACRE DU
PRINTEMPS
14. SYMPHONIEKONZERT (ROTES ABO 5)
15. SYMPHONIEKONZERT (BLAUES ABO 5)
DAVID PHILIP HEFTI *1975
LUDWIG VAN BEETHOVEN 1770–1827
PUBLIKUMSGESPRÄCH
Nach dem Konzert im Burgerratssaal
mit Mario Venzago und Sol Gabetta
«Changements» (2011) (14’) (ch-Erstaufführung)
BOHUSLAV MARTINŮ 1890–1959
Konzert Nr. 1 für Violoncello und Orchester (1930, rev. 1955) (26’)
MARIO VENZAGO DIRIGENT
KIT ARMSTRONG KLAVIER
TERMINE
Do, 22. Mai, 2014, 19:30*
Fr, 23. Mai 2014, 19:30
kulturcasino bern, grosser saal
** Mit
Mit Lauschen
Lauschen &
& Geniessen
Genießen
(Informationen
Informationen S.
S. 204)
76)
Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 (1799 / 1800) (26’)
Klavierkonzert Nr. 3 c - Moll op. 37 (1800 – 03) (34’)
IGOR STRAWINSKY 1882–1971
«Le sacre du printemps» (1913) (33’)
FELIX MENDELSSOHN 1809–1847
Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 «Italienische» (1829, 1832 – 33) (30’)
Die Pariser Uraufführung des «Sacre» gilt als grösster Theaterskandal der Musikgeschichte. Schläge und sogar Boxhiebe soll
«
David Philip Hefti
ist für mich ein
hochinteressanter
Komponist, der
sinnlich aufnehmbare Musik schreibt,
ohne deswegen
Komplexität und
Tiefgang zu opfern.
»
mario venzago
Stimmungswechsel, darum geht es in David Philip Heftis «Chan-
es damals im Théâtre des Champs-Elysées gesetzt haben. Heute
gements», einem einsätzigen Orchesterwerk, das erst vor zwei
ist der «Sacre» ein Publikumsrenner, dessen unwiderstehliche
Jahren aus der Taufe gehoben wurde und nun – endlich – auch
rhythmische Urgewalten stets für Begeisterung sorgen. Dem
hier zur Erstaufführung gelangt. Organische Übergänge, Wider-
Interpreten fällt dabei keine leichte Aufgabe zu: «Abfällig und
borstiges, statische Klangflächen und eruptive Kräfte kennzeich-
gnadenlos hat Strawinsky das Aufweichen seiner kompositorischen For-
nen Heftis Komposition, die beides ist: modern und hörbar. Ein
°s
wunderschönes Pendant finden die «Changements» in Martinu
derungen gegeisselt. Dass Strawinsky in seinen Einspielungen öfters ge-
erstem Cellokonzert, dessen neoklassizistischer Charme sich
als Interpret ein Kind seiner Zeit und der gerade herrschenden Trends
in einer Fülle an expressiven Melodien niederschlägt. Dieses
war», so Mario Venzago. Für eine authentische und gleichzeitig
Werk verlangt Ernsthaftigkeit und Leidenschaft: Kerntugenden
lebendige Aufführung bedarf es insofern einer kritischen und
der argentinischen Starcellistin Sol Gabetta, die nach mehreren
verantwortungsvollen Aufarbeitung aller verfügbaren Quellen.
internationalen Auftritten mit Mario Venzago nun auch im Kul-
Auch die Beethoven-Pflege des bso geht hier weiter, und das
turcasino mit ihm konzertiert. Noch mehr Stimmungswechsel
gleich mit zwei Werken: Neben der ersten Symphonie zählt ins-
bietet abschliessend Mendelssohns «Italienische» – auch sie ein
besondere die Aufführung des dritten Klavierkonzertes zu den
Quell der Abwechslung und Vielfalt.
Saison-Highlights. Solist ist hier der junge, aus Kalifornien stam-
gen seine eigenen Anweisungen verstösst, zeigt allerdings, dass auch er
mende Pianist und Komponist Kit Armstrong, den sein Mentor
und Lehrer Alfred Brendel als die «grösste musikalische Begabung,
der ich in meinem ganzen Leben begegnet bin», bezeichnet.
«
Zweifellos wird
man eines Tages
verstehen, dass
ich einen Überraschungscoup auf
Paris gelandet
hatte, Paris aber
unpässlich war.
»
igor strawinsky
146
36
147
extrakonzerte
symphoniekonzerte
–
–
MARIO VENZAGO DIRIGENT
FRANCO FAGIOLI COUNTERTENOR
CHOR KONZERT THEATER BERN
SOWIE WEITERE BERNER CHÖRE
TERMIN
Sa, 24. Aug 2013, 20:30
bundesplatz bern *
OPENAIRKONZERT
FEST DER
CHÖRE
Den schönsten Volksliedern unseres Landes ist dieses Konzert gewidmet – und das in allen Variationen, vom Chorsatz über Orches-
Für Franco Fagioli
gibt es offenbar
keine stimmlichen
Grenzen.
»
Klarinettenkonzert A-Dur kv 622 (1791) (25’)
nieorchester unter Leitung seines Chefdirigenten Mario Venzago,
Orchester op. 20 (1888 / 89) (17’)
Othmar Schoeck 1886 – 1957
Suite aus Penthesilea (1923 – 25 / 1927) (25’)
nes Faches. Erst vor zwei Jahren kürte man Fagioli in Italien, dem
John Adams *1947
Ursprungsland des Belcanto, zum «Sänger des Jahres». Hier wird
Short Ride in a Fast Machine (1986) (04’)
schiedenster Arien von italienischer Oper bis Wiener Operette
offerieren. Und auch das Programm des Orchesters ist überwiegend Werken gewidmet, die einen Bezug zum Volksliedgut der
Schweiz haben.
kulturcasino bern, grosser saal
Wolfgang Amadeus Mozart 1756 – 1791
«Don Juan». Tondichtung nach Nikolaus Lenau für grosses
der aus Argentinien stammende Sänger einen bunten Reigen ver-
Fr, 25. Okt 2013, 19:30
Vorspiel zu Die Meistersinger von Nürnberg (1845 – 67) (09’)
Richard Strauss 1864 – 1949
für bravouröse Barockarien, und gilt als einer der Weltbesten sei-
Termin
Richard Wagner 1813 – 1883
sommerlichen Bundesplatz sind dieses Jahr das Berner Sympho-
ganz besonderer Art: Franco Fagioli ist Countertenor, Spezialist
Sabine Meyer Klarinette
MIT MARIO VENZAGO UND SABINE MEYER
tervariationen bis hin zum solistischen Vortrag. Zu Gast auf dem
diverse Chöre der Aarestadt und vor allem ein Gesangsvirtuose
«
GALAKONZERT
Mario Venzago Dirigent
Diese Gala ist ein echter Höhepunkt der Konzertsaison: Mittel­
alterliches Nürnberg, innige Liebesszenen, Maskenball und
Schwertkampf, eine Sportwagentour durch die Weiten Amerikas, Trauerspiel und klassisches Solokonzert. So abwechslungsreich wie die Themenwelten der hier dargebotenen Werke,
so vielseitig ist auch die stilistische Vielfalt, die von Wiener
Klassik über romantische Opernklänge bis hin zu den eingängigen Patterns der Minimal Music von John Adams reicht. Im
Zentrum steht dabei der Auftritt der deutschen Klarinettistin
Sabine Meyer, die zu den renommiertesten Solistinnen überhaupt zählt. Und so vereint diese Gala Anspruch und Unterhaltung auf höchstem Niveau.
* bei schlechter Witterung im kulturcasino bern
freie presse (2011)
«
Sabine Meyers
herzerwärmender
Klarinettenton ist
Legende.
»
westfälische nachrichten
Merci!
Merci!
148
149
extrakonzerte
–
–
Mario Venzago
Dirigent & Moderation
Chor Konzert Theater Bern
(Einstudierung: Zsolt Czetner)
Sophia Christine Brommer Sopran
Yvonne Naef Alt
Tomas Zagorksi Tenor
n.n. Bass
termine
Mi, 01. Jan 2014, 17:00
Do, 02. Jan 2014, 17:00
kulturcasino bern, grosser saal
neujahrskonzerte
Gastkonzert in
Fribourg
Mario Venzago Dirigent
Termin
Lena Neudauer Violine
Sa, 22. Mrz 2014, 20:00
fribourg, salle équilibre
Mario Venzago dirigert Beethovens Neunte –
und mehr
Richard Wagner | Vorspiel zu «Lohengrin»
Robert Schumann | Violinkonzert d-Moll
Vor der Pause: Heiterer musikalischer Auftakt
Gustav Mahler | Symphonie Nr. 5 cis-Moll
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Symphonie Nr. 9 d - Moll op. 125 (1822 – 24) (65’)
«Kunst und Wahrheit feiern ihren höchsten Triumph» – schrieb ein Kri-
«
Die letzte Symphonie
Beethovens ist die
Erlösung der Musik
aus ihrem eigensten
Elemente heraus zur
allgemeinsamen
Kunst. Sie ist das
menschliche Evangelium der Kunst der
Zukunft ...
»
richard wagner
tiker unmittelbar nach der Wiener Uraufführung der 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven vor rund 190 Jahren. Als Europahymne, als Weltkulturerbe und «Memory of the World» hat
die «Neunte» auf beispiellose Weise ihren Weg in die Herzen
SCHULHAUSKONZERTE
Das Berner Symphonieorchester geht mit Sergej Prokofjews
Termine
Klassiker «Peter und der Wolf» auf Tournee und besucht Schüle-
Folgende Termine stehen zur Auswahl
(jeweils ca. um 10:00 Uhr):
der Menschheit gefunden. Was gibt es auch Bewegenderes als
rinnen und Schüler in ihrer Schulaula!
die elysische Verkündung des «Seid umschlungen, Millionen». Und
Alle Schulen des Kantons Bern können sich ab sofort für ein
einen passenderen Anlass für diesen Moment der Besinnung als
den Neujahrstag wird man wohl auch nicht finden. Dem gros­
sen symphonisch-vokalen Ereignis geht ein «funkensprühendes», nicht ganz so hehres Überraschungsprogramm voraus, so
viel (und nicht mehr) darf hier verraten werden – auch hier gilt
das Schillerwort «das Leben ist ernst, die Kunst ist heiter».
Merci!
Schulhauskonzert mit dem Berner Symphonieorchester bewerben. Die Konzerte eignen sich für Klassen vom Kindergarten bis
zur Mittelstufe.
26. / 27. Aug 2013
13. Sept 2013
07. / 08. Nov 2013
04. / 05. Dez 2013
informationen & bewerbung
irene.salgado @ konzerttheaterbern.ch
tel 031 329 51 17
150
48
151
49
musik.punkt.zwölf
–
–
EIJI OUE DIRIGENT
Merci!
EIN HELDENLEBEN
RING OHNE WORTE
1. MUSIK.PUNKT.ZWÖLF
4. MUSIK.PUNKT.ZWÖLF
RICHARD STRAUSS 1864–1949
RICHARD WAGNER 1813–1883
«Ein Heldenleben» op. 40 (1898) (40’)
«Der Ring ohne Worte» (Orchesterquerschnitt aus dem
TERMIN
«Ring des Nibelungen»)
Do, 19. Sep 2013, 12:00
TERMIN
FELIX IN ITALIEN
2. MUSIK.PUNKT.ZWÖLF
5. MUSIK.PUNKT.ZWÖLF
FRANZ SCHUBERT 1797–1828
FELIX MENDELSSOHN 1809–1847
Symphonie Nr. 7 h - Moll D 759 «Unvollendete» (1822) mit Scherzo
Symphonie Nr. 4 A- Dur op. 90 «Italienische» (1829, 1832 / 33) (30’)
(Newbould) und viertem Satz (Venzago) (40’)
Do, 28. Nov 2013, 12:00
kulturcasino bern, grosser saal
TERMIN
kulturcasino bern, grosser saal
3. MUSIK.PUNKT.ZWÖLF
TERMIN
MARIO VENZAGO DIRIGENT
Do, 15. Mai 2014, 12:00
BRAHMS’ «FÜNFTE»
Do, 27. Feb 2014, 12:00
kulturcasino bern, grosser saal
VOLLENDETE
«UNVOLLENDETE»
kulturcasino bern, grosser saal
JUN MÄRKL DIRIGENT
TERMIN
Do, 03. Apr 2014, 12:00
kulturcasino bern, grosser saal
MARIO VENZAGO DIRIGENT
JOSEP CABALLÉ-DOMENECH
DIRIGENT
JOHANNES BRAHMS 1833–1897/
ARNOLD SCHÖNBERG 1874–1951
Klavierquartett g - Moll op. 25 (1863) (43’)
(Bearb. für Orchester von Arnold Schönberg, 1937)
152
153
familienkonzerte
–
–
Merci!
TERRA INCOGNITA –
EIN KOFFER WANDERT
UM DIE WELT
KARNEVAL
DER TIERE
n.n. Dirigent
Kurz vor den grossen Ferien ist wieder Kofferpacken angesagt.
Während auf den Strassen Berns die Vorbereitungen für die Fas-
n.n. Dirigent
n.n. Sprecher
Lucie kann ihren Koffer jedoch nicht finden und beginnt nach
nacht auf Hochtouren laufen, haben sich die Tiere im grossen
Uwe Schönbeck Sprecher
ihm zu suchen. Statt Urlaub mit der Luftmatratze am Strand be-
Saal des Kulturcasinos versammelt, um dort den Einzug der
termin
ginnt eine spannende Reise durch viele Kontinente. Das Berner
schillerndsten Charaktere im Tierreich zu bestaunen. Die Stim-
termin
So, 08. Sep 2013, 14:30 / 17:00
Symphonieorchester packt ebenfalls die Koffer und begleitet un-
mung in der Arena ist angeheizt, denn wann darf einem solchen
So, 09. Mrz 2014, 14:30
yehudi menuhin forum
sere Heldin mit grossen Werken der Konzertliteratur rund um
Ereignis schon mal beigewohnt werden …? Camille Saint-Saëns
kulturcasino bern, grosser saal
die Welt. Ob mit orientalischen Klängen aus Rimsky-Korsakows
entwickelte mit dem «Karneval der Tiere» im Jahre 1886 eine
«Sheherazade», Khatchaturians «Säbeltanz» oder Ausschnitten
ganz eigene zoologische Fantasie, deren Bann bis heute unge-
aus Bernsteins West Side Story – in jedem Land begegnet Lucie
brochen ist.
einer ganz eigenen klanglichen Welt.
Ab 6 Jahren
Ab 6 Jahren
DER JOSA MIT DER
ZAUBERFIEDEL
INTO THE WEST –
AMERICAN CLASSICS
ALEXANDER JANOS DIRIGENT
Man könnte meinen, Josa und sein Vater führten ein wunder-
Der Wilde Westen – das ist dort, wo Lucky Luke die Dalton-Brü-
Jesko Sirvend Dirigent
MILVA STARK SPRECHERIN
bares Leben. Doch Josa ist verzweifelt, weil er nicht wächst und
der jagte, Billy the Kid gen Sonnenuntergang ritt und der Schau-
n.n. Sprecher
LISA KATHARINA HOLZBERG
SZENISCHE EINRICHTUNG
so glaubt, nie gross und stark genug zu sein, um seinem Vater
platz von vielen High-Noon-Duellen in der prallen Mittagssonne
ELISA ALESSI,
MADELEINE SCHWENDIMANN
AUSSTATTUNG
bei der schweren Arbeit helfen zu können. Eines Tages jedoch
lag. Das Kulturcasino verwandelt sich in diesem Familienkon-
termine
erhält er von seinem Freund, dem Vogel, eine Zauberfiedel ge-
zert in einen Westernsaloon und bietet für die raue und doch
So, 13. April 2014, 17:00
schenkt. Mit dieser kann er die ganze Welt, Menschen, Tiere
kraftvolle Atmosphäre vieler Westernfilme eine passende Ku-
kulturcasino bern, grosser saal
und alle Dinge, grösser oder kleiner werden lassen, je nachdem
lisse. Das Berner Symphonieorchester schafft dazu mit Musik
ob er seine Melodie vorwärts oder rückwärts spielt. Einzig er
von amerikanischen Komponisten wie Aaron Copland, Leonard
allein kann nicht grösser werden, da er sonst nicht mehr auf
Bernstein oder Ennio Morricone die dazu passende Stimmung.
Mit Geigenschüler / innen der Musikschule
Konservatorium Bern
In Zusammenarbeit mit dem Ensemble
«Bühnentiger» aus der Tanzschule
Hermes Dance
termin
der kleinen Geige spielen könnte. Am Ende der Geschichte über
den Köhlerjungen Josa wird klar, dass jeder seine Aufgabe in der
Welt hat. Schmunzelnd erkennt der Zuschauer, dass körperliche Grösse nicht immer von Vorteil sein muss.
Mo, 23. Dezember 2013, 17:00
stadttheater bern
Ab 6 Jahren
Ab 12 Jahren
154
58
155
59
matineekonzerte
familienkonzerte
–
–
VOM TRIO ZUM OKTETT
CO(EU)R ANGLAIS
Die Pflege der Kammermusik ist für jeden Musiker etwas ganz
2. MATINEEKONZERT
Essentielles. Im intimen Rahmen des Musizierens finden viele
eine besondere Befriedigung, nicht nur weil viele Komponisten
Catherine Kämper, oboe & cor anglais | Stefan Meier, violine
in dieses Genre ihr «Herzblut» einbrachten, sondern weil das
Guillaume Leroy, viola | Eva Lüthi, violoncello
Zusammenspiel mit Kollegen in kleinem Kreis eine grosse musi-
JEAN FRANÇAIX 1912–1997
TERMIN
Quartett für Cor Anglais, Violine, Viola und Violoncello (1971) (15’)
So, 23. Feb 2014, 11:00
kalische Herausforderung darstellt. Seit vielen Jahren sind die
Matineekonzerte bei Musikern und Publikum beliebt und eine
wunderbare Möglichkeit, miteinander in direkten Kontakt zu
kommen.
Neben den grossen «Klassikern» widmen sich unsere Musikerinnen und Musiker auch ungewöhnlichen Programmen und
Besetzungen. Ein Septett des relativ unbekannten Komponisten
Peter von Winter oder eine «Conte Fantastique» von André Caplet
LUDWIG VAN BEETHOVEN 1770–1827
stadttheater bern, foyer
Streichtrio Nr. 3 G - Dur op. 9 «Dem Grafen von Browne gewidmet»
(1796 – 98) (23’)
BENJAMIN BRITTEN 1913–1976
«Phantasy» op. 2 für Oboe und Streichtrio, Quartett in einem Satz
(1932) (15’)
für Harfe und Streichquartett nach einer Novelle von Edgar Allen
Poe sind hierfür nur zwei Beispiele.
SPÄTWERK
TERZETT
1. MATINEEKONZERT
3. MATINEEKONZERT
COLLA PARTE QUARTETT
Isabelle Magnenat, violine | Anouk Theurillat, violine
Georg Jacobi, violine | Susanna Holliger, violine
Ulrike Lachner, viola
Friedemann Jähnig, viola | Eva Wyss-Simmen, violoncello
TERMIN
So, 20. Okt 2013, 11:00
kulturcasino bern, burgerratssaal
BÉLA BARTÓK 1881–1945
Streichquartett Nr. 6 Sz 114 (1939) (26’)
FRANZ SCHUBERT 1797–1828
Streichquartett Nr. 15 G - Dur D 887 (1826) (38’)
ANTONÍN DVOŘÁK 1841–1904
TERMIN
Drobnosti op. 75 a für zwei Violinen und Viola (1887) (15’)
So, 09. Mrz 2014, 11:00
ZOLTÁN KODÁLY 1882–1967
Serenade op. 12 für zwei Violinen und Viola (1919 – 20) (20’)
ANTONÍN DVOŘÁK 1841–1904
Terzett C - Dur op. 74 (1887) (20’)
stadttheater bern, foyer
156
60
157
61
matineekonzerte
familienkonzerte
–
–
LYRICA QUARTETT
SCHUBERT-OKTETT
4. MATINEEKONZERT
6. MATINEEKONZERT
Anouk Theurillat, violine | Sandrine Canova, violine
Fióna-Aileen Kraege, violine | Michael Rubeli, violine
Julia Malkova, viola | Eva Lüthi, violoncello
Emanuel Bütler, viola | Eva Wyss-Simmen, violoncello
Manuel Kuhn, kontrabass | Bernhard Röthlisberger, klarinette
TERMIN
So, 23. Mrz 2014, 11:00
stadttheater bern, foyer
FRANZ SCHUBERT 1797–1828
Monika Schneider, fagott | Sebastian Schindler, horn
Quartett Nr. 6 D-Dur D 74 (1813) (25’)
ANTONÍN DVOŘÁK 1841–1904
Streichquartett F -Dur op. 96 «Amerikanisches Quartett» (1893)
FRANZ SCHUBERT 1797–1828
TERMIN
Oktett F-Dur D 803 (1824) (60’)
So, 11. Mai 2014, 11:00
kulturcasino bern, burgerratssaal
(25’)
TERMIN
So, 27. Apr 2014, 11:00
stadttheater bern, foyer
CONTE FANTASTIQUE
MEISTERWERKE FÜR
KLARINETTENQUINTETT
5. MATINEEKONZERT
7. MATINEEKONZERT
Line Gaudard, harfe | Julien Mathieu, violine
Gábor Horváth, klarinette | György Zerkula, violine
François Theis, violine | Friedemann Jähnig, viola
Theresa Bokány, violine | Johannes von Bülow, viola
Eva Lüthi, violoncello | n. n., sprecher
Arpád Szabó, violoncello
MARCEL TOURNIER 1879–1951
WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756–1791
TERMIN
Féerie, Prélude et dance pour harpe et quatuor à cordes (1912) (20’)
Quintett für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello
So, 01. Jun 2014, 11:00
A- Dur KV 581 (1789) (30’)
kulturcasino bern, burgerratssaal
ANDRÉ CAPLET 1878–1925
«Conte fantastique pour harpe et quatuor à cordes d’apres la nou-
JOHANNES BRAHMS 1833–1897
velle ‹Le masque de la mort rouge› de Edgar Allen Poe» (1919) (20’)
Quintett für Klarinette und Streichquartett h-Moll op. 115
(1891) (34’)
158
62
159
63
matineekonzerte
familienkonzerte
–
–
BRUNCHKONZERTE
IM SCHWEIZERHOF
WINDS MEET STRINGS
Brunch und Konzert – geniessen Sie in entspannter Atmosphäre
Doris Mende, oboe | Christian Holenstein, horn | Fióna-Aileen
das reichhaltige Brunch-Buffet im Hotel Schweizerhof und lassen Sie sich dabei von auserlesenen Klängen berühren.
Im eleganten Salon Trianon spielen die Musiker mitten unter
TERMIN
lassen dürfen. Es wartet ein kulinarisches Angebot der Extraklas-
Quintett F - Dur (06’)
So, 01. Dez 2013
se auf Sie: Das ausladende Buffet lockt mit kalten und warmen
LOUIS-FRANÇOIS DAUPRAT 1781–1868
Köstlichkeiten – Frühstück, Mittagessen und Dessert in einem!
A MORNING
AT THE OPERA
1. BRUNCHKONZERT
Jennifer Tauder, Milko Raspanti trompete | Sebastian Schindler,
horn | Stanley Clark, posaune | Daniel Schädeli, tuba
TERMIN
Brunch von 10:00 bis 14:00
Konzert von 11:00 bis 13:00
mit Moderation und mehreren Pausen
hotel schweizerhof, salon trianon
Kraege, Ingrid Schmanke, violine | Julia Malkova, viola
Eva Wyss-Simmen, violoncello
FEDERIGO FIORILLO 1753–1823
den Gästen, die sich beim Sonntagsbrunch so richtig verwöhnen
So, 10. Nov 2013
2. BRUNCHKONZERT
GEORG FRIEDRICH HÄNDEL 1685–1759
«Arrival of the Queen of Sheba» aus «Solomon» (1748) (05’) (arr.
B. Hubatka)
GIOACHINO ROSSINI 1792–1868
Ouvertüre zu «L’ Italiana in Algeri» (1813) (07’) (arr. J. F. Michel)
WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756–1791
Ouvertüre zu «Die Zauberflöte» (1791) (08’) (arr. P. Archibald)
GIUSEPPE VERDI 1813–1901
Hornquintett F - Dur op. 6 Nr. 1 (12’)
WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756–1791
Brunch von 10:00 bis 14:00
Konzert von 11:00 bis 13:00
mit Moderation und mehreren Pausen
hotel schweizerhof, salon trianon
Oboenquartett F - Dur kv 370 (1781) (15’)
EDVARD GRIEG 1843–1907
Streichquartett F - Dur (1891) (18’)
ADOLPHE BLANC 1828–1885
Romance op. 43 für Oboe, (ca. 1870) (06’)
SEPTETTE AUS KLASSIK
UND ROMANTIK
3. BRUNCHKONZERT
Anouk Theurillat, Julien Mathieu, violine | Julia Malkova, viola
Andreas Graf, violoncello | Bernhard Röthlisberger, klarinette
Monika Schneider, fagott | Sebastian Schindler, Daniel Lienhard,
horn
Ouvertüre zu «La forza del destino» (1862) (09’) (arr. J. Mortimer)
PETER VON WINTER 1754–1825
TERMIN
LEONARD BERNSTEIN 1918–1990
Septett Es -Dur op. 10 (1803) (25’)
So, 19. Jan 2014
Suite aus «West Side Story» (1957) (22’) (arr. J. Gale)
JOSEPH MIROSLAV WEBER 1854–1906
Septett E - Dur «Aus meinem Leben» (1899) (30’)
In Zusammenarbeit mit
Brunch von 10:00 bis 14:00
Konzert von 11:00 bis 13:00
mit Moderation und mehreren Pausen
hotel schweizerhof, salon trianon
164
165
koop
–
–
KOOP
ERATIONEN
koop
MUSIKFESTIVAL BERN «WAHNWITZ»
DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEIT
BERNER REDEN
ROCK POP IN CONCERT
SANIERUNGSKONZERT IM STADTTHEATER
M & THE ACID MONKS
GILGAMESH MUST DIE!
166
167
koop
–
–
KOOP
STADT UND LAND
MUSIKFESTIVAL 2013
«WAHNWITZ»
FESTIVALZENTRUM
Eine kurze Spielzeit lang sind wir durch die Stadt gelaufen, haben sie abgeschritten und konnten Mass nehmen an ihrer Fliessgeschwindigkeit und Bewegung – an ihrem Rhythmus. Noch
längst nicht haben wir Bern erkannt, aber den Gang der Stadt
haben wir kennengelernt: in erster Linie bewegt sie sich anders.
Bern fliesst.
Wir folgen also ihrem Strom, lassen uns in ihr herum und aus
ihr heraus treiben, lassen unsere Blicke schweifen und fixieren
im Vorbeigehen diesen oder jenen Punkt. Mit unseren Partnern
erkunden wir Zentrum und Peripherie, stossen ins Herz der
Stadt vor, an ihre Grenzen und über sie hinaus. Dabei suchen
wir, was den Verdacht der Besonderheit aufwirft – wir suchen
Geheimnisse. Geheimnisse der Stadt und des Landes, von Theater und Musik.
Was wir finden, zeigen wir. Gemeinsam mit dem ‹Musikfestival
Bern› und anderen internationalen Partnern präsentieren wir
totales ‹ Zirkusmusikfilmtheater › (siehe S. 18). Keine der Bühnenkünste lässt es ungenutzt, um uns zur Spielzeiteröffnung zu
»
Städte lassen
sich an ihrem
Gang erkennen
wie Menschen.
«
robert musil
verführen. Wie für alle Kooperationsprojekte gilt auch für jenes
das Unerprobte als Vorgabe, das Risiko und der offene Ausgang.
Auch für die Fortsetzung unserer Reihe mit der Hochschule der
Künste, der wir offenen Raum für Projektentwicklung lassen,
und für eine ganz spezielle Form von Konzert-Theater, die Sie ab
November erstmals in Bern und bei uns sehen können.
Nur ein Projekt nutzt nicht die Kunst, um etwas darzustellen,
aber die Bühne und das Wort: die Berner Reden. Sie sollen uns
in vier Anläufen näher bringen, was wir zu verstehen suchen:
Stadt und Land, Bern und die Schweiz.
Zum vierten Mal findet in Bern das Musikfestival statt – in diesem
IN KOOPERATION MIT
Jahr unter dem Motto «WahnWitz »: Während 13 Tagen werden
zahlreiche Partnerinnen, Veranstalter und Ensembles ein lautes,
leises, buntes, wahnhaftes, witziges, wahnwitziges, verblüffendes,
erschreckendes, verführerisches Festival ausrichten und Bern als
Festivalbar
Musikstadt präsentieren.
Im Foyer des Stadttheaters:
03. – 14. Sept 2013, jeweils ab 21:30 Uhr.
Als Festspiel von Berner, Schweizerischen und internationalen
Künstlern bildet das Musikfestival eine Plattform für den künstlerischen Austausch, fördert Verbindungen zwischen den Veranstaltern, Künstlergruppen und Lehr- und Forschungsinstituten – und bietet grandiose musikalische Erlebnisse.
Neben dem ersten Symphoniekonzert des Berner Symphonieorchesters und der Produktion « The Fool and the Princesses » von
«Cirque de Loin » (siehe S. 18) beheimatet Konzert Theater Bern
auch das Festivalzentrum. Hier tauschen sich Besucher und
Künstler, Veranstalter und Publikum über ihre Begegnungen
und Erfahrungen aus und feiern die Musik. Neben dem Barbetrieb installieren wir eine akustische Live-Dauer-Performance:
In zwölf mal zwei Stunden wird Erik Saties berühmtes Klavierstück Vexations im ununterbrochenen Wechsel von verschiedenen Pianisten während der gesamten Öffnungsdauer des Festivalzentrums 840 mal gespielt werden.
Ausserdem begleitet eine Jahrmarktorgel die Berner Spielorte:
Mehrmals vor und nach den Aufführungen des «Cirque de Loin»
wird eine von den Gebrüdern Wellershaus gebaute Orgel vor
dem Haus am Kornhausplatz für Zirkusatmosphäre sorgen: mit
eigens für das Festival komponierten Musiken.
«
Der Grad des in
Ansehung der
oberen Erkenntnis­
kraft gestörten
Kopfes ist eigentlich
die in Unordnung
gebrachte Vernunft,
insofern sie sich in
eingebildeten feine­
ren Urteilen über
allgemeine Begriffe
auf eine ungereimte
Art verirrt, und
kann der Wahnwitz
genannt werden.
»
immanuel kant
168
169
koop
–
–
IN KOOPERATION MIT
Studiengang Theater der
Berner Hochschule der Künste
PREMIERE
05. Apr 2014, vidmar+
WEITERE VORSTELLUNGEN
06., 09., 13., 15., 17. Apr 2014
Besetzung
DIE LETZTEN TAGE DER
MENSCHHEIT
BERNER REDEN
Unsere Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste setzt
Die Schweiz, dieses in vielen Dingen so glückliche Land, reprä-
TERMIN
sich fort. Nach zwei Projekten mit Absolventen des Masterle-
sentiert die moderne demokratische Keimzelle des Kontinents,
Ab März 2014 vier Mal in der Spielzeit
vels bieten wir in dieser Spielzeit dem Bachelor eine Bühne. In
symbolisiert den idealen Staatenbund und rühmt sich ihrer Eid-
im Stadttheater
dieser Spielzeit liegt der Schwerpunkt nicht auf der Prüfung,
genossenschaft. Sie pflegt ihre Konsenskultur, beweist Effektivi-
sondern in der Praxis.
tät und gilt als reichstes Land der Welt.
Gemeinsam mit dem Schauspieler und Regisseur Peter Jecklin
Zugleich erfüllt kein europäisches Land so viele Kriterien, die als
werden sich zwölf Studierende des dritten Jahrgangs der Schau-
‹typisch europäisch› gelten, wie die Schweiz. Sie verkörpert eine
KARL KRAUS | DAS NEUE PROJEKT MIT DER HKB
DIE SCHWEIZ:
DAS HERZ EUROPAS
spielschule der hkb einem grossen Werk des deutschsprachigen
multilinguale Mentalität, ist neutral, freiheitlich, strukturiert,
Theaters widmen: «Die letzten Tage der Menschheit.» Karl Kraus
ausgeglichen, wohlhabend. Sie hat sich zum gelobten Land in
hatte damit ein Welttheaterstück geschrieben – unaufführbar
der Mitte entwickelt. Und doch grenzt sie sich von Europa ab,
regie Peter Jecklin
und doch unumgänglich für jeden am Kosmos und am Theater
sucht eine einzigartige Stellung – und hat sie auch inne.
dramaturgie Jan Stephan Schmieding
der Welt Arbeitenden. Dennoch kondensierte Kraus die ursprüng-
mit Studierenden des dritten Jahrgangs
des Bachelorstudiengangs des Fachbereichs Theater der Berner Hochschule
der Künste
lichen fünf Akte mit Vorspiel und Epilog von rund 800 Seiten Länge in eine Theaterfassung, wiederum für einen herkömmlichen
Theaterabend so gut wie unspielbar. Nur wenige Aufführungen
also gab es, darunter 1996 auch eine am Berner Stadttheater.
«
Wer schwache
Nerven hat, wenn
auch genug starke,
die Zeit zu ertragen,
entferne sich von
diesem Spiel.
»
karl kraus
In Kooperation mit
dem Stadtpräsidenten der Stadt Bern
und der Tageszeitung «Der Bund».
Was ist es, das Swissness als Haltung zum Exportschlager macht?
Wie verbinden sich Liberalität und Mundart zu dem, wofür die
Schweiz steht? Wo verstecken sich das Ressentiment, der heimliche Hang zur Exklusion, das Chaos, das Extrem, die Neurose,
das Anarchische? Gibt es das etwa nicht? Das glauben wir nicht!
Wie ist hundert Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Welt-
Wir gehen es suchen. Wir blicken auf die Schweiz als Ort, als
kriegs – dem Gegenstand dieses Bühnenepos – darüber zu er-
Mentalität, als Politikstil, als Wirtschaftsmacht, als Kernland
zählen? Niemand mehr wird wohl nicht aushalten, was das
Europas – und auf Bern: die ‹Bundesstadt›, die Residenzstadt
Stück zur Sprache brachte: die Gräuel, die der Verlust eines
des Understatement – und europäische Kapitale vieler Erfin-
europäischen Massstabs von Gewissheit mit sich führte. Wie
dungen, bedeutender Institutionen und einiger Nobelpreisträ-
ist heute darüber zu berichten? Das Projekt, das jenen Titel
ger: von Schokolade und Instantkaffee über die Relativitätstheo-
trägt, wird es zeigen.
rie hin zur Klimaforschung.
Was macht die Schweiz so besonders? Und was bewahrt ihr
doch immer eine besondere Zurückhaltung? Wir bitten mit den
Berner Reden vier unterschiedliche Persönlichkeiten auf die
Bühne, von Repräsentanten einer ‹Specifica Helvetiae› oder gar
‹Berniensis› bis zu Experten in Sachen eines Herzens Europas.
«
Unus pro
omnibus,
omnes pro
uno.
»
170
TERMIN
26. Mai 2014
stadttheater
171
koop
–
–
ROCK POP IN CONCERT
Die Basler Band The bianca Story hat sich in der Vergangenheit
regie Daniel Pfluger
mit genre-überschreitenden Aktionen im Theater- und Kunst-
bühne Flurin Borg Madsen
Konzert Theater Bern heisst ab dieser Spielzeit auch Rock und
bereich einen Namen gemacht. Nach dem internationalen Er-
kostüme Janine Werthmann
folg ihres Albums «Coming Home» kommen sie nun mit dem
video Fabian Chiquet
Konzert-Theaterstück «M & The Acid Monks» nach Bern, um uns
sounddesign Stefan Uiting
das Fürchten zu lehren.
lichtdesign Nina Jokinen
Pop in Concert. Mit Unterstützung diverser Konzertmacher und
Konzertveranstalter nehmen wir den Namen unseres Hauses
beim Wort und verbinden Konzert und Theater auf verschiedenen Bühnen.
in kooperation mit
Das Grosse Haus geht Ende mai in eine verlängerte sommerIN KOOPERATION MIT
rungskonzert verabschieden.
SANIERUNGSKONZERT IM
STADTTHEATER
GILGAMESH MUST DIE !
mischer König und totalitärer Egomane, kennt keine Grenzen.
Besetzung
einmal die bühne bespielt.
Bis die Götter seinen besten Freund Enkidu vor seinen Augen
er vermutete.
mit The bianca Story: Elia Rediger,
Fabian Chiquet, Victor Moser, Anna Waibel,
Lorenz Hunziker & Joël Fonsegrive;
Natalina Muggli; zwei Opernsänger / innen der Deutschen Oper Berlin und
zahlreichen Berliner Jugendlichen
Das Gilgamesch-Epos ist die älteste überlieferte Geschichte der
komposition Fabian Chiquet,
Victor Moser, Elia Rediger
Menschheit. Auf zwölf Steintafeln wird Gilgameschs Weg vom
regie Daniel Pfluger
Despoten zum Beschützer seiner Heimat Uruk beschrieben.
bühne Flurin Borg Madsen
bianca Story.
Kaserne Basel, Rote Fabrik Theater
Zürich & Tuchlaube / kiff Aarau
konzeption Fabian Chiquet,
Flurin Borg Madsen, Victor Moser,
Daniel P
­ fluger, Elia Rediger
M & THE ACID MONKS
KONZERTTHEATER I
Drogen, Hochmut und Schizophrenie – Pop, Beat und Rock ’n’ Roll
konzertant inszeniert. Basierend auf dem Schauerroman «Die
Elixiere des Teufels» von e. t. a. Hoffmann ist «M & The Acid
dem langsamen und qualvollen Tod ausliefern. Getrieben von
rastloser Angst, wird die Suche nach Unsterblichkeit zu Gilgameschs neuem Lebensinhalt. Finden wird er sie, aber anders als
Anhand der zwölf Tafeln entwickeln die Basler Pop-Formation The
bianca Story elf Songs, die die Grundmotive des Epos aufnehmen
und überschreiben. Zusammen mit jungen LaiendarstellerInnen
und professionellen SängerInnen entsteht eine wilde und lustvolle
Reise in die Abgründe der menschlichen Urängste.
kostüme Janine Werthmann
dramaturgie Jörg Königsdorf
Eine Produktion von
The | bianca | Story
Monks» der musikalisch und schauspielerisch in Szene gesetzte Höllenritt eines begabten jungen Mannes auf dem Grat zwischen Grandiosität und Verzweiflung, zwischen Askese und Aus-
komposition Fabian Chiquet,
Victor Moser, Elia Rediger
schweifung. Auf der Suche nach seinem Weg ins Leben wird er
musik & spiel The bianca Story
bringt.
schauspiel Mario Gremlich,
Natalina Muggli, Fabian Guggisberg
vidmar 1
Ein Drittel Mensch, zwei Drittel Gott: Gilgamesch, mesopota-
nem Gastspiel und einer Koproduktion mit der Basler Band The
EINE KOPRODUKTION VON
29. Apr. & 01. Mai 2014
während sich unsere technik bereits auf die sanierung des
Verbindung von Konzert und Theater neu auferstehen – mit ei-
15. & 16. Nov 2013, vidmar+
KONZERTTHEATER II
TERMINE
bühnenturms und der publikumsbereiche vorbereitet, wird noch
Auf den anderen Bühnen in den Vidmarhallen lassen wir die
TERMINE
The | bianca | Story
pause. wir möchten es daher mit einem fulminanten Sanie-
von seinem Doppelgänger verfolgt, der ihn um den Verstand
in kooperation mit
172
173
spielzeit 2013.2014
–
–
nouvelle
scène
FRATRICIDE
RACE
LE PORTEUR D’HISTOIRE
TOUT OFFENBACH … OU PRESQUE!
SPECTACLE PRECISE ULTERIEUREMENT
UNE FENÊTRE SUR L’ACTUALITÉ
FRANÇAISE DU THÉÂTRE
LE LAVOIR
LA CONVERSATION
COMME S’IL EN PLEUVAIT
174
nouvelle scène
–
–
Fratricide
DOMINIQUE WARLUZEL
DATE 21 octobre 2013
mise en scene Delphine de Malherbe
avec Pierre Santini, Jean-Pierre Kalfon …
Les retrouvailles de deux frères qui ne se sont pas vus depuis
vingt ans … Avec deux grands comédiens, un texte contemporain
fort et intense qui évoque les mille facettes des liens du sang.
Race
DAVID MAMET
DATE 3 novembre 2013
mise en scene Pierre Laville
avec notamment Yvan Attal …
175
Dans un bureau d’avocats, une enquête sur la manipulation,
la justice, l’impact de la question raciale, le politiquement correct … «Avec un Yvan Attal remarquable, un brillant suspense de
haute tenue.» (Le Figaro)
Le Porteur d’histoire
SPECTACLE PRECISE
ULTERIEUREMENT
Consulter le programme de la Nouvelle Scène
Le Lavoir
Dominique Durvin & Hélène Prévost
Eté 1914: une douzaine de femmes sont réunies pour la grande
cérémonie de la lessive. Entre rires et larmes dans de grands
éclaboussements, «une vision étourdissante» (Le Monde), «un
grand moment de pur bonheur théâtral.» (Kourandart, Avignon)
Fils de la Révolution, Bonaparte décide de transformer la 1ère
mise en scene Alexis Michalik
Un homme est entraîné dans un périple vertigineux à travers
avec 5 interprètes
Grand succès du Festival d’Avignon & nomination au Palmarès du Théâtre 2013
l’Histoire, la littérature et les continents … une épopée théâ-
lante pleine d’humour et d’élégance.
trale stupéfiante d’originalité: «brillante, haletante (Le Canard
Comme s’ il en pleuvait
DATE 1er février 2014
mise en scene Alain Sachs
Après le succès de «La Vie parisienne», Alain Sachs et son équipe
avec 13 interprètes
de comédiens-chanteurs-musiciens reviennent pour une traver-
république française en empire – quel paradoxe! Encore faut-il
faire passer ce projet à son entourage … Une conversation bril-
avec 12 interprètes
DATE 13 avril 2014 a la salle vidmar 1
mise en scene Jean-Laurent Silvi
avec Maxime d’Aboville et Alain Pochet
SEBASTIEN THIERY
Des billets de banque surgissent mystérieusement et quotidiennement dans le salon d’un couple sans histoire: «une satire sociale diaboliquement troussée, et menée à un rythme d’enfer
avec un Arditi exceptionnel de drôlerie et de finesse.» (Télérama)
sée ébouriffante de joyeuse énergie dans l’univers d’Offenbach:
«c’est la fête» (Pariscope), «un plaisir exquis.» (Figaro).
mise en scene Brigitte Damiens
JEAN D’ORMESSON
ALEXIS MICHALIK
Tout Offenbach … ou
presque!
DATE 22 mars 2014
LA CONVERSATION
DATE 16 décembre 2013
enchaîné), «en un mot: génial!» (L’Express) DATE 10 mars 2014
Sous réserve de modifications
Le programme détaillé de la Nouvelle Scène est disponible à la Billetterie
du Théâtre dès mi-juin. Il est envoyé directement aux abonnés.
DATE 5 mai 2014
mise en scene Bernard Murat
avec Pierre Arditi, Evelyne Buyle …
176
177
spielzeit 2013.2014
–
–
KONZERT
& THEATER
FÜR KINDER
UND IHRE
FAMILIEN
KINDERSTÜCK
FAMILIENOPER
FAMILIENKONZERTE
SITZKISSENKONZERTE
ÖFFENTLICHE TANZPROBEN FÜR FAMILIEN
THEATERFEST
KINDER- & FAMILIENFÜHRUNGEN
KINDERBETREUUNG: KIDS CORNER
178
179
familien
–
–
KINDERSTÜCK
Familienkonzerte
KLEINER KÖNIG KALLE WIRSCH — TILDE MICHELS
Ausdrucksstarke Musik und spannende Geschichten schicken
Unser Kinderstück, geeignet für Kinder ab 6 Jahren
Kinder und ihre Familien auf musikalische Entdeckungsreisen.
Der kleine König Kalle Wirsch, der ein grosser (wenn auch etwas grummeliger) Herrscher ist, stammt von der deutschen
Kinderbuchautorin Tilde Michels (1920 – 2012). Berühmt wurde
Kalle Wirsch als Marionette der Augsburger Puppenkiste. Der
In vier Familienkonzerten verschaffen wir Kindern durch altersgerechte und unterhaltsame Programme einen unmittelbaren
Zugang in die Welt der klassischen Musik – und das alles zu familienfreundlichen Preisen! S. 152 – 153
Merci!
Charme dieser Fernsehserie lässt noch heute kleine (und grosse)
Kinderherzen höher schlagen. Für Kinder ist es eine Geschichte
zum Mitfiebern, für Erwachsene zum Schmunzeln. Die grossen
Konflikte eines Königsdramas spielen sich hier im Kleinformat
ab: Gut gegen Böse, Hinterlist gegen Ehrlichkeit, Opportunismus gegen Freundschaft. S. 72
Familienoper
DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN — LEOŠ JANÁČEK
ab 9 Jahren
Wir bringen Janáčeks wunderbare, poetische Oper als Musiktheaterereignis für die ganze Familie auf die Bühne: Das heitermelancholische Werk vermittelt Jung und Alt auf zauberhafte
Sitzkissenkonzerte
In den Sitzkissenkonzerten werden Kinder ab vier Jahren auf
TERMINE
spielerische Weise an die klassische Musik herangeführt. Musi-
finden Sie im Monatsspielplan und auf
www.konzerttheaterbern.ch
kerinnen und Musiker erzählen spannende, lustige oder traurige Geschichten, während die Kinder auf weichen Kissen sitzend
der Musik und den Worten lauschen.
Vor den Konzerten findet ein kleiner Bastelworkshop statt, in
dem die Kinder einen Teil des Bühnenbildes selber gestalten.
Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit Instrumente auszuprobieren, Fragen zu stellen und die MusikerInnen kennenzulernen.
Unter dem Patronat der
Weise die tröstliche Gewissheit, dass in der Natur aus dem Vergehen immer wieder neues Leben entsteht … S. 112
Zwei Erwachsene, die von mindestens einem Kind begleitet
ÖFFENTLICHE TANZPROBEN FÜR FAMILIEN
werden, erhalten ihre Karten um 50 % rabattiert (begrenztes
Familien können bei einem Besuch im Tanzstudio in der Vidmar
TERMINE
den Tänzerinnen und Tänzern der Tanzcompagnie beim Proben
finden Sie im Monatsspielplan und auf
www.konzerttheaterbern.ch
FAMILIEN-SPEZIALPREIS
Kontingent, nicht mit anderen Ermässigungen kombinierbar).
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dieser Aktionspreis nicht
online, sondern nur am Schalter von Bern Billett bzw. an der
Vorstellungskasse erhältlich ist.
zuschauen. Kinder können dann auch ein paar kleine Schrittfolgen mit den Tänzern einüben.
180
181
familien
–
–
Theaterfest
Termin
Eröffnen Sie mit uns die neue Saison und erleben Sie einen Tag
24. Aug 2013
voller musikalischer und theatraler Überraschungen! Viele tolle
stadttheater und bundesplatz
Abenteuer vor und hinter der Bühne warten darauf, von Klein
und Gross entdeckt zu werden. Ob Darbietungen aus allen vier
Sparten oder das immer wieder aufs Neue begeisternde Kinderschminken – Spass für die ganze Familie ist garantiert! S. 16
KINDERBETREUUNG:
KIDS-CORNER
Unser Service für Familien: Während der Vorstellungen am
KINDERBETREUUNG
Sonntagnachmittag öffnet unser Kids-Corner im Stadttheater
An SonntagnachmittagVorstellungen jeweils um 14:30
bzw. Vidmar 1 und 2 ! 4- bis 12 - jährige Kinder werden von professionellen Pädagoginnen betreut, derweil ihre Eltern die Vorstellung besuchen. Unser Kids-Corner ist jeweils ab 14:30 Uhr
geöffnet. Bitte buchen Sie diesen Service direkt bei Bern Billett
KINDER- & FAMILIENFÜHRUNGEN
TERMINE
Ein unterhaltsamer, kindgerechter Blick hinter die Kulissen
finden Sie im Monatsspielplan und auf
www.konzerttheaterbern.ch
des Stadttheaters, bei dem Kinder und ihre Familien dem
«Abenteuer Theater» zwischen Kulissen, Kostümen und Orchestergraben nachspüren können. Billette sind bei Bern Billett erhältlich.
beim Erwerb Ihrer Eintrittskarten. Eine Online-Reservierung ist
König Lear
24. Nov 2013, Stadttheater
Der Freyschütz
29. Dez 2013, Stadttheater
aus technischen Gründen leider nicht möglich.
Homo Faber
19. Jan 2014, Vidmar 1
Unter dem Patronat der
Das schlaue Füchslein
02. Mrz 2014, Stadttheater
Maria Stuart
13. Apr 2014, Stadttheater
Der Vetter aus Dingsda
04. Mai 2014, Stadttheater
182
183
spielzeit 2013.2014
–
–
teach me
if you can
Workshops
Theater-Jugendclub
Farm der Tiere
Tanz für Alle
Theater und Konzert machen Schule
Theaterpädagogik und
Musikvermittlung
184
185
vermittlung
–
–
weitere informationen und
KONTAKT & ANMELDUNG
Teach me if you can !
TANZ FÜR ALLE
theaterpädagogik Gabriele Michel-Frei
vermittlung @ konzerttheaterbern.ch
Pures Abenteuer, phantasievolle Bildung und erfrischendes Mit-
TANZCLUB U70
einander, Eintauchen in die auf- und anregenden Welten von
Unter der Leitung eines Tänzers der Tanzcompagnie Konzert
Konzert und Theater: Das bieten die umfangreichen Vermitt-
Theater Bern trainieren Tanzbegeisterte einmal pro Woche und
lungsangebote von Konzert Theater Bern! Dicht an den künstleri-
erarbeiten eine Choreografie, die im Rahmen einer Vorstellung
schen Prozessen bieten wir Vermittlungs- und Mitmachaktionen
im Tanz zur Aufführung kommt.
tel 031 329 51 07
musikvermittlung Irene Salgado
irene.salgado @ konzerttheaterbern.ch
tel 031 329 51 17
Konzert Theater Bern
Nägeligasse 4
3011 Bern
Sofern nicht anders angegeben,
werden die Termine und Informationen
zur Anmeldung rechtzeitig auf
www.konzerttheaterbern.ch und in
unserem Monatsspielplan veröffentlicht.
für alle Altersgruppen an. Sie sind als Zuschauer eingeladen, mit
uns gemeinsam Theater und Konzert von einer anderen Seite
«Die Gaza Monologe»
kennenzulernen.
Der Schweizer Choreograf Marcel Leemann erarbeitet mit
Ensemblemitgliedern und Berner Jugendlichen das Tanzstück
«Die Gaza Monologe» (S. 40).
workshops
COMPAGNIE WORKSHOPS
Unsere Workshops bieten Interessierten zwischen 6 – 75 Jahren
Diese Workshops bieten intime Einblicke in den Probenprozess.
die Möglichkeit, in die Welt des Theaters und der Konzerte ein-
Nach einem Warm-up wird an einfachen Tanzsequenzen, sowie
zutauchen.
an Improvisationsaufgaben gearbeitet. Im Anschluss besuchen
die Workshopteilnehmer gemeinsam eine Vorstellung.
WILD & JUNG
ÖFFENTLICHE TANZPROBEN
THEATER-JUGENDCLUB für 15- BIS 21-JÄHRIGE
Gewinnen Sie einen Einblick in den Probenalltag der Compa-
Die Begeisterung für Theater kann im Jugendclub einmal pro
Woche ausgelebt werden. Gemeinsame Proben- und Vorstellungsbesuche stehen dabei auch auf dem Programm. Im Laufe der
Spielzeit erarbeitet die Gruppe ein Theaterstück oder eine Performance.
Farm der Tiere
Die Mitglieder des Jugendclubs werden in Orwells «Farm der Tiere»
(S. 68) auftreten. Neben regelmässigen Abendproben stehen
während der Berner Herbstferien Intensivproben auf dem Programm. Die Auswahl der Besetzung findet im Juni statt.
gnie und nutzen Sie die Möglichkeit, den Choreografen und
Tänzern über die Schulter zu schauen. Die Proben finden im
Tanzstudio in der Vidmar statt.
186
187
vermittlung
–
–
THEATER UND KONZERT
MACHEN SCHULE
Die Kooperation mit Schulen im Kanton Bern ist ein wichtiger
Schwerpunkt unserer Arbeit. Schulklassen aller Altersstufen haben die Möglichkeit, an Vorstellungen, Konzerten, Konzertproben, Workshops und Einführungen teilzunehmen.
Mobile Produktionen, Konzerte und Stückeinführungen ermöglichen Schülerinnen und Schülern, Theater und Musik im eige-
SCHULHAUSKONZERTE
Das Berner Symphonieorchester geht mit Sergej Prokofjews Klas-
Informationen
siker «Peter und der Wolf» auf Tournee und besucht Schülerinnen
irene.salgado @ konzerttheaterbern.ch
und Schüler in ihrer Schulaula! Alle Schulen des Kantons Bern
oder tel 031 329 51 17
können sich ab sofort für ein Schulhauskonzert mit dem Berner
Symphonieorchester bewerben. Die Konzerte eignen sich für Klassen vom Kindergarten bis zur Mittelstufe. (S. 202)
MOBILE VORSTELLUNG
nen Klassenraum oder in der Schulaula zu erleben.
Den Monolog «Krieg – stell Dir vor, er wäre hier» von Janne Teller
INFORMATIONEN
(ab 12 Jahren) ist als Gastspiel in ihrer Schule buchbar. (Kosten:
gabriele.michel-frei @ konzerttheaterbern.ch
Unsere vielfältigen Angebote decken alle Sparten von Konzert
chf 600,– (max. 3 Klassen)) Im Anschluss an die Vorstellung or-
oder tel 031 329 51 07
Theater Bern ab und sind auf die jeweiligen Bedürfnisse der
Schulklassen zugeschnitten.
ganisieren wir gerne ein Gespräch mit der Darstellerin und / oder
den Regisseuren.
Auf diesen Seiten finden Sie eine Auswahl unseres Angebotes. Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der Broschüre « teach me if you can », den Monatsspielplänen und
MAXIMUMPAKET «Kleiner König Kalle Wirsch» |
www.konzerttheaterbern.ch.
THEATER UND MUSEUM
SITZKISSENKONZERTE
INFORMATIONEN
Berner Kindergärten können geschlossene Vorstellungen eines
irene.salgado @ konzerttheaterbern.ch
Sitzkissenkonzertes buchen. In den Sitzkissenkonzerten wer-
tel 031 329 51 17
den die Kinder spielerisch und altersgerecht an die klassische
Musik herangeführt und können nach dem Konzert Instrumente selber ausprobieren.
Unter dem Patronat der
Theater und Kunstmuseum Bern schnüren ein gemeinsames
TERMIN & KOSTEN
Paket für Schulklassen. Zuerst besuchen sie die Vorstellung
10., 12. & 13. Dez 2013
«Kleiner König Kalle Wirsch» im Stadttheater. Anschliessend
chf 20,–
(Billett; Dessert & Getränke;
Museumsbesuch)
picknicken die Klassen in der Mansarde des Stadttheaters oder
im Atelier des Kunstmuseums, damit sie gestärkt im Kunstmuseum Kunstwerke, passend zum Stück, bewundern können.
Zum mitgebrachten Picknick der Kinder offerieren wir Getränke
und ein leckeres Dessert.
Buchbar über Bern Billett
188
189
vermittlung
–
–
Informationen
PROBENBESUCHE IM KONZERT
BEGLEITMATERIALIEN
irene.salgado @ konzerttheaterbern.ch
Der Probenbesuch beginnt mit einer Einführung durch die
Musikvermittlerin und durch ein Mitglied des Berner Sym-
Zu unseren Produktionen und Konzerten stehen Begleitmate-
tel 031 329 51 17
Probenbesuch kostenlos für Schul-
phonieorchesters. Im Probenbesuch erleben die Schülerinnen
klassen 1 – 6. Ab 7. Klasse chf 15,– bzw.
bei Konzertbesuch kostenlos
und Schüler den Probenprozess mit und erfahren allerlei Wissenswertes über die Orchesterinstrumente und die gespielten
rialien zur Verfügung. Für ausgewählte Inszenierungen und
Konzerte entwickeln wir pädagogische Unterrichtsunterlagen
für Schulklassen.
Werke. In der Nachbesprechung werden Fragen geklärt und
NEWSLETTER
Beobachtungen ausgetauscht.
Im Newsletter informieren wir Sie per Mail über unsere aktuellen
Informationen
SCHÜLERWORKSHOPS
vermittlung @ konzerttheaterbern.ch
In spielpraktischen Stückeinführungen setzen sich Schulklassen
tel 031 329 51 07
über geführtes szenisches Arbeiten vor dem Vorstellungsbesuch
Vermittlungsangebote, Highlights und mögliche Probenbesuche.
Lassen Sie sich in den Verteiler des monatlichen Mail-Newsletters
aufnehmen!
gemeinsam mit Thematik, Stoff und Inszenierung auseinander.
PATENSCHAFTEN
Neben individuell gebuchten Einführungen gibt es vor ausge-
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Konzert Theater Bern
wählten Vorstellungen dieses Angebot.
übernehmen Patenschaften für Schulklassen und begleiten sie
SCHULWORKSHOPS TANZ
bei ihren Ausflügen hinter die Bühne.
In diesen Workshops werden Schulklassen Ideen und Themen
SYMPHONIEMURISTALDEN
von Tanzproduktionen – begleitend zum Vorstellungsbesuch – Das bso und die Schule Campus Muristalden Bern sind im Sep-
INFORMATION
näher gebracht. Im Gespräch werden Themen und Fragen for-
tember 2009 eine langfristige Partnerschaft eingegangen mit
irene.salgado @ konzerttheaterbern.ch
muliert und im Anschluss Ideen tänzerisch ausprobiert.
dem Ziel, den Schülerinnen und Schülern persönliche Kontak-
tel 031 329 51 17
LEHRER-WORKSHOPS
Inspiration für den Unterricht und Informationen zu den Inszenierungen gibt es in unseren Lehrerworkshops.
LEHRER-CLUB
te zu Musikern zu ermöglichen, während das bso von frischen
Impulsen und Ideen profitiert. Das Partnerschaftsmodell soll in
Zukunft auch auf andere Berner Schulen übertragen werden. Interessierte Schulen können sich ab sofort für eine Partnerschaft
bewerben.
Regelmässig treffen sich Lehrkräfte mit Mitarbeitern von
FÜHRUNGEN FÜR SCHULKLASSEN
Konzert Theater Bern und nutzen das Angebot der Sichtproben
Bei einem Rundgang durchs Theater erfahren die Schüler Inte-
INFORMATION & BUCHUNG
ressantes über die Bühnenarbeit und erhalten einen Einblick
fuehrungen @ konzerttheaterbern.ch
zu Produktionen.
in die Ateliers und Werkstätten. Die 1 ½ -stündigen Führungen
finden ausserhalb der Bühnenproben nach 14:00 statt. Die Gruppengrösse umfasst maximal 25 Personen. Führungen am Vormittag sind leider nicht möglich.
BILLETTE FÜR SCHULKLASSEN
Schulklassen profitieren von vergünstigten Eintrittspreisen
(S. 215).
190
spielzeit 2013.2014
–
–
freunde &
förderer
191
192
193
freunde
–
–
Berner
Theaterverein
PRÄSIDENT
Lange Tradition !
Bernhard Bischoff
Der Berner Theaterverein (bthv) ist mit gegen 1100 Mitgliedern
KONTAKT
die grösste Publikumsorganisation von Konzert Theater Bern.
Er wurde 1923 gegründet und unterstützt seither ideell und fi-
Berner Theaterverein
c / o Konzert Theater Bern
nanziell das Stadttheater sowie nach Möglichkeit weitere The-
Postfach 609
3000 Bern 7
Über die finanzielle Unterstützung hinaus möchte der Verein
info @ bthv.ch
www.bthv.ch
ater in Bern – im Moment «das Theater an der Effingerstrasse».
das Interesse für das Theater auf breiter Basis wecken und das
Verständnis für Theaterbelange fördern. Der bthv versteht sich
freunde des
berner symphonieorchesters
Werden Sie Mitglied und fördern Sie Musik!
informationen
Die Freunde des Berner Symphonieorchesters unterstützen das
mitarbeiter marketing
musikalische Leben von Stadt und Kanton Bern, namentlich
durch Leistung von Beiträgen an Veranstaltungen des Berner
Symphonieorchesters (bso).
severin.barmettler @ konzerttheaterbern.ch
Mitglieder sind stolz auf «ihr» Orchester
Nehmen Sie aktiv am Musikgeschehen teil! Gehören auch Sie
zum exklusiven Kreis von kulturverbundenen Persönlichkei-
das Theater an der Effingerstrasse
Theaterkultur hautnah erleben!
Symphonieorchesters» !
tel 031 382 72 73
Im Stadttheater Bern erhalten Mitglieder des bthv für sämtli-
Die Freunde ermöglichen regelmässig besonders aufwändige
che Vorstellungen (inkl. «Nouvelle Scène») auf der grossen Bühne sowie in den Vidmarhallen eine Vergünstigung von 30 % auf
den Eintrittspreis. Ausgenommen sind lediglich die Silvestervorstellung sowie Gast- und Festvorstellungen. Jedes Jahr übernimmt der bthv je eine Patronatsvorstellung im Musiktheater,
im Schauspiel und im Tanz – in der Saison 2013 / 2014 sind dies
die Oper «La Traviata», das Schauspiel «Maria Stuart» und der
Tanzabend «Homo Faber». Ausserdem organisiert der Theaterverein exklusiv für seine Mitglieder Apéros vor ausgewählten
ten und werden Sie Mitglied bei den «Freunden des Berner
Konzerte und sind im Besitz von vier exklusiven Musik­instru­
menten, die den Musikerinnen und Musikern leihweise zur Verfügung gestellt werden. In den letzten zwölf Konzertsaisons
haben die Freunde Sonderprojekte mit über zwei Millionen
Franken unterstützt.
Unser Dankeschön für Ihre Unterstützung
Neben der Freude, am Geschehen des Berner Symphonieorchesters
mitzuwirken, erhalten die Mitglieder aber auch ganz besondere
Vorstellungen der Patronatsstücke, Werkeinführungen, Vorträ-
Vorteile:
ge, Theaterreisen sowie weitere Anlässe im und ums Theater.
› verschiedene spezielle Angebote nur für die «Freunde des bso»,
Im «das Theater an der Effingerstrasse» erhalten Sie für alle Vorstellungen die Ermässigung um eine Platzkategorie – und beim
Patronatsstück bei Vorweisen des Mitgliederausweises ein Glas
Champagner.
z. B. exklusive Probenbesuche
› Gratis -Zusendung aller Informationsbroschüren und des
Gesamtspielplans
› Rabatt für Galakonzert-Karten
Konzert Theater Bern – Konzert & Theater!
Der bthv setzt sich in seinem Jubiläumsjahr bereits seit 90 Jahren für einen lebendigen Konzert- und Theaterbetrieb in Bern
› Bevorzugte Behandlung bei schriftlicher Bestellung von
Einzelkarten
› Mitsprache- und Stimmrecht bei der Hauptversammlung
ein und freut sich, dass das Stadttheater und das Berner Symphonieorchester (bso) eine kulturell hochstehende Einheit unter einem Dach bilden. Viele gemeinsame, spannende Theaterund Musikerlebnisse sind damit garantiert!
Einzelmitglied . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . chf90,–
chf150,–
Gönnermitglied. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . chf200,–
Partnermitglied
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einzelpersonen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . chf80,–
Ehepaare
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nägeligasse 4
3011 Bern
tel 031 329 51 04
als Vermittler zwischen Publikum und Theaterschaffenden.
TELEFONISCHE AUSKÜNFTE
Severin Barmettler
chf140,–
Firmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . chf200,–
194
195
freunde
–
–
Gesellschaft der
Freunde des
Stadttheaters Bern
Sponsoring
Präsident
Unterstützen und profitieren
und Tanz.
Beat Luginbühl
Seit über 50 Jahren unterstützen die «Freunde des Stadttheaters
Informationen & Anmeldungen
www.freunde-stadttheaterbern.ch
Postanschrift
Gesellschaft der Freunde
des Stadttheaters Bern
3000 Bern
info @ freunde-stadttheaterbern.ch
Bern» als Gönner unser Stadttheater. Gerade in Zeiten immer
knapper werdender öffentlicher Mittel sind wir, die Theaterbe-
Konzert Theater Bern ist das grösste und vielseitigste Kulturhaus im Espace Mittelland und bietet pro Saison über 400 Vorstellungen der vier Sparten Musiktheater, Konzert, Schauspiel
Ein Engagement als Sponsor des Konzert Theater Bern bietet
Ihrem Unternehmen die ideale Plattform, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.
sucherinnen und -besucher, gefordert. Als Mitglied der «Freunde
des Stadttheaters Bern» unterstützen Sie das Theater unmittelbar. Jeder Franken Ihres Mitgliederbeitrags kommt dem Hauptstadt-Theater zugute. Und natürlich profitieren auch Sie direkt
von Ihrem Engagement.
Ein Logenplatz in der Theaterszene
Eine Sponsoringpartnerschaft lohnt sich
Weitere Informationen
Differenzierte Zielgruppenansprache
sponsoring, events &
dialogmarketing Claire Mentha
Nutzen Sie unser breites Hospitality-Angebot in unvergleichlicher Konzert- oder Theateratmosphäre, um Ihre Zielgruppen im
intimen Rahmen persönlich anzusprechen.
Bei exklusiven Probenbesuchen und Sonderveranstaltungen
Starke visuelle Präsenz
Treuhand Strasser ag, Bern
haben Sie den direkten Kontakt zu den Künstlern. Denn uns
Als Sponsor erhalten Sie eine starke visuelle Präsenz in unseren
tel 031 330 22 30
fax 031 330 22 39
geht es nicht allein um finanzielle Unterstützung, sondern
Print- und Onlineprodukten und können unsere umfangreichen
auch um den kritischen, fruchtbaren Austausch zwischen
Kommunikationskanäle und Marketinginstrumente nutzen.
Sekretariat
Theaterfreundinnen und -freunden und Theatermachern.
Theaterreisen mit Gleichgesinnten
Mehrmals im Jahr bieten wir unseren Mitgliedern Reisen zu Inszenierungen anderer Theater oder Opernhäuser an. So richten
Kundenbindung und Mitarbeitermotivation
Wir bieten Ihnen diverse Plattformen, um Kunden und Mitarbeiter mit aussergewöhnlichen Erlebnissen zu begeistern und
emotional anzusprechen.
wir den Blick immer wieder über den Berner Bühnenrand hin-
Verankerung in der Region
aus und pflegen den Kontakt unter Theaterfreunden.
Mit Ihrem Engagement zeigen Sie Ihre Integration in das gesellschaftliche Umfeld der Region, unterstützen das wichtigste Kulturhaus Berns und damit die Vielfalt der kulturellen Angebote
chf200,–
chf300,–
Juristische Personen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . chf500,–
Jungmitglieder (bis 28 Jahre) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . chf50,–
Einzelmitglieder
Ehepaare
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . vor Ort.
Kartenkontingente
Teil der gemeinsam und individuell gestalteten Sponsoringpartnerschaft sind nach Wunsch Kartenkontingente für Konzerte,
Opern-, Schauspiel- und Tanzvorstellungen.
Einblick in den künstlerischen Prozess
Projektpartnerschaften und gemeinsam entwickelte Projekte
lassen Sie teilhaben am künstlerischen Prozess und führen zu
einer Vernetzung mit der Theater- und Konzertwelt.
Nägeligasse 4
3011 Bern
tel 031 329 51 19
claire.mentha @ konzerttheaterbern.ch
196
197
subventionsgeber, partner & stiftungen
–
–
Konzert
Theater
Bern
dankt
für die
Unterstützung
Subventionsgeber
Sponsoren
Kanton Bern
Allianz Suisse
Regionalkonferenz
Bern-Mittelland
Bank Julius Bär
Stadt Bern
Schweizerische
Eidgenossenschaft
Berner Kantonalbank
Burgergemeinde Bern
Credit Suisse
CSL Behring
Stiftungen
Die Mobiliar
Bürgi-Willert-Stiftung
Die Securitas Gruppe
Fondation
Johanna Dürmüller-Bol
Hirslanden Kliniken Bern
Max und Elsa
Beer-Brawand Fonds
Pro Helvetia
Stanley Thomas Johnson
Stiftung
Warlomont-Anger-Stiftung
Ursula Wirz Stiftung
Inselspital, Universitätsspital
Bern
Stämpfli Publikationen AG
Valiant Holding
Vidmar AG
Besucherorganisationen
Berner Theaterverein BTHV
Freunde des Berner
Symphonieorchesters
Gesellschaft der Freunde
des Stadttheaters
Partner
Advantis, apg,
Der Bund (Medienpartner),
Casino Restaurants Bern,
Delinat-Weindepot Bern,
Kursaal Bern, Haller + Jenzer
AG, Hotel Bellevue Palace,
Hotel Schweizerhof Bern,
Loeb, Ricola
… und allen Förderern,
die nicht genannt werden
möchten.
(Stand März 2013)
198
spielzeit 2013.2014
–
–
Weitere
Angebote
Service
199
200
201
in der region
–
–
konzert theater
bern IN DER REGION
DAS BSO IN FRIBOURG
Termin
Sa, 22. Mrz 2014, 20:00
fribourg, sallé equilibre
mobile
VORSTELLUNGEN
Den Monolog «Krieg – stell Dir vor, er wäre hier» von Janne Teller –
Informationen und Buchungen
Ein Stück für Jugendliche ab 12 Jahren ist als Gastspiel in Schu-
gabriele.michel-frei @ konzerttheaterbern.ch
len buchbar. Terminangebote für Gastspiele sind gesetzt.
tel 031 329 51 07
kosten chf 600,– (max. 60 Schülern)
Mario Venzago Dirigent
Lena Neudauer Violine
Richard Wagner | Vorspiel zu «Lohengrin»
Robert Schumann | Violinkonzert d-Moll
Gustav Mahler | Symphonie Nr. 5 cis-Moll
SCHULHAUSKONZERTE
Das Berner Symphonieorchester geht mit Sergej Prokofjews
Klassiker «Peter und der Wolf» auf Tournee und besucht Schülerinnen und Schüler in ihrer Schulaula!
konzert theater bus
Komfortabler geht’s nicht: Wir holen Sie ab – und bringen Sie
auch wieder nach Hause!
Der Konzert Theater Bus holt Sie direkt in Ihrer Gemeinde ab.
Auf dem Weg zur Vorstellung erfahren Sie Spannendes über Ihr
bevorstehendes Abendprogramm. Nach dem Vorstellungs - oder
Konzertbesuch bringt Sie der Bus wieder nach Hause. Karten für
INFORMATIONEN & BEWERBUNG
Alle Schulen des Kantons Bern können sich ab sofort für ein
den Konzert Theater Bus gibt es auf Ihrer Gemeindeverwaltung.
irene.salgado @ konzerttheaterbern.ch
Schulhauskonzert mit dem Berner Symphonieorchester bewerben. Die Konzerte eignen sich für Klassen vom Kindergarten bis
Weitere Details, genaue Termine und Programme erfahren Sie
tel 031 329 51 17
zur Mittelstufe.
TERMINE
Folgende Termine stehen zur Auswahl
(jeweils ca. um 10:00 Uhr):
26. / 27. Aug 2013
13. Sep 2013
07. / 08. Nov 2013
04. / 05. Dez 2013
in Ihrer Gemeindezeitung oder natürlich auf unserer Website.
www. konzerttheaterbern.ch 202
203
zusatzangebote
–
–
Lauschen & Geniessen
Führungen
Lauschen & Geniessen bietet Ihnen die Möglichkeit, Networ-
Stadttheater: Blick hinter die Kulissen
Termine
king und Kundenpflege mit Kultur auf höchstem Niveau und
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Stadttheaters und
s. Monatsspielplan
erleben Sie die Bühne einmal von der anderen Seite!
dauer ca. 1 Stunde,
kosten chf 10,– / 5,–
Spezialführung Fundus
Termine
Entdecken Sie, fachkundig geführt von Fundusverwalter Heinz
Auf Anfrage / nur für Gruppen
dauer ca. 1 Stunde
gutem Essen zu verbinden. Nach einem köstlichen Drei - GängeMenu erleben Sie auf besten Plätzen ein Symphoniekonzert im
Kulturcasino Bern. Beim anschliessenden Digestiv haben Sie in
entspannter Atmosphäre die Gelegenheit, wertvolle Kontakte
zu knüpfen und die Künstler des Abends persönlich kennen zu
lernen. Lauschen & Geniessen eignet sich bestens als Kunden-
Allemann, die aufregende Welt der Kostüme.
oder Mitarbeiteranlass und bietet auch Privatpersonen einen
Informationen und Anmeldung
aussergewöhnlichen Einblick in die Welt des Konzerts.
Heinz Allemann, fundusverwalter,
Wir bieten Lauschen & Geniessen zu folgenden
Konzerten an:
tel 031 979 53 37 oder tel 031 329 52 78
9. Januar 2014 – 7. Symphoniekonzert (Seite 139)
Begrenzte Teilnehmerzahl
(max. 15 Personen).
kosten chf 50.–
Claire Mentha
22. Mai 2014 – 15. Symphoniekonzert (Seite 147)
Kostümverleih
sponsoring, events &
dialogmarketing
Lauschen & Geniessen kann auch als exklusiver Event zu ande-
Unser Service für Schulen, Theater und alle, die sich gern ver-
Die Öffnungszeiten
tel 031 329 51 19
ren Terminen gebucht werden. Wir beraten Sie gerne.
kleiden: der Kostümverleih in den Vidmarhallen. Die Preise
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Persönliche Beratung
claire.mentha @ konzerttheaterbern.ch
Merci!
SÜDKURVE
Nette Leute, kühle Getränke, eine besondere Atmosphäre, dazu
den besten Sound, den man sich vorstellen kann – was braucht
es mehr für einen tollen Abend? An drei Terminen in der Kon-
richten sich nach dem Zustand der Kostüme und der Dauer
des Verleihs.
–
–
–
–
12:00
19:00
19:00
19:00
ESSEN & TRINKEN
zertsaison 2013 / 14 machen wir die südliche Ecke der Mittelgale-
Stadttheater
rie des Kulturcasinos zum Fanblock und laden in der Pause und
Das Buffet im Foyer ist eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
nach dem Konzert zur Lounge in den «Salon Rose». Sie wollen
geöffnet.
dabei sein? Dann teilen Sie Facebook mit, dass Ihnen Konzert
10:00
13:00
13:00
13:00
VidmarHallen
Restaurant le beizli
ladungen zur «Südkurve» versenden.
Die Vidmar Bar öffnet eine halbe Stunde vor Beginn der Auffüh-
tel 031 971 11 64
www.lebeizli.ch
werkeinführungen
Le Beizli auf Ihren Besuch.
KulturCasino Bern
CASINO Restaurants Bern
Zu zahlreichen Vorstellungen bieten wir kostenlose, kurze
Restaurant casino Täglich 11:00 – 23:30
Herrengasse 25
3011 Bern
Theater Bern gefällt. Denn dort werden wir rechtzeitig die Ein-
Werkeinführungen an, z. B. im Musiktheater jeweils 45 Minuten
vor Vorstellungsbeginn. Die Termine entnehmen Sie bitte dem
Monatsspielplan.
rungen in Vidmar 1. Darüberhinaus freut sich das Restaurant
Relais
Mo – Sa 7:30 – 23:30
tel 031 328 03 28
So info @ casinobern.ch
www.casinobern.ch
10:00 – 18:30, bis 14:30 Brunch
204
205
service
–
–
Schwerhörigenanlage
Sowohl das Stadttheater wie auch Vidmar 1 sind mit einer
Technik ausgestattet, die Schwerhörigen das Verständnis erleichtert. Im Stadttheater erhalten Sie auf Anfrage bei unserem
Besucherservice spezielle Infrarotkopfhörer. In der Vidmar 1 ist
in den Reihen 1 bis 3 eine induktive Höranlage installiert, die
die Akustik an entsprechend ausgerüstete Hörgeräte überträgt.
Bitte fragen Sie beim Billettkauf nach Plätzen in diesen Reihen.
BESTENS INFORMIERT
Monatsspielplan
Vier Sparten, ein Spielplan. Jeden Monat neu. Auf Wunsch
schicken wir Ihnen den Monatsspielplan auch nach Hause –
kostenlos!
Programmheft-Abo
Für passionierte Theaterfreunde, Sammler und Fans: Mit einem Programmheft-Abo erhalten Sie für chf 68,– pro Saison
säm­tliche Programmhefte der Premieren des Konzert Theater Bern (ohne Wiederaufnahmen) bzw. für chf 50,– die Pro-
Rollstuhlplätze
Stadttheater
grammhefte sämtlicher Symphoniekonzerte direkt nach Erscheinen zugestellt.
Monatsspielplan im Kulturkuvert
ANMELDUNG
zur Verfügung.
Für alle, die kulturelle Vielfalt lieben: Abonnieren Sie das Kul-
Schulungs-­und Wohnheime Rossfeld
Abt. Kaufmännische Berufsschule
Vidmarhallen
tuellen Monatsspielplan von Konzert Theater Bern zusammen
Im Stadttheater stehen im 1. Sperrsitz vier Plätze für Rollstühle
Rollstühlplätze können zur Verfügung gestellt werden.
KulturCasino
Für Rollstühle stehen im Parkett rechts freie Plätze zur Verfügung.
Geben Sie bitte bereits beim Billettkauf Ihren Wunsch nach einem rollstuhlgängigen Platz an! (Ermässigung 50 %)
turkuvert für nur chf 25,– pro Spielzeit. Sie erhalten den ak-
Kunstmuseum und des Schlachthauses per Post.
Yvonne Rappo
Reichenbachstr. 122
Postfach 699
3004 Bern 4
Anmeldung per Postkarte mit Ihrer Adresse unter dem Stich-
yvonne.rappo @ rossfeld.ch
mit den Spielplaninformationen der Dampfzentrale, des Kino
wort Kulturkuvert an nebenstehende Adresse.
E-Mail-Newsletter
Topaktuelle Informationen rund um den Spielplan, Zusatzveranstaltungen, Umbesetzungen und vieles mehr. Ausserdem: Gewinnspiele, Sonderaktionen, Gimmicks. Abonnieren Sie unser
schnellstes Medium online unter www.konzerttheaterbern.ch
Internet
Unsere vierte Spielstätte www.konzerttheaterbern.ch hat rund
um die Uhr für Sie geöffnet. Mit Einblicken und Ausblicken,
Text und Multimedia, Billett-Shop und natürlich topaktuellen
Spielplaninformationen. Versteht sich, dass Sie uns auch auf
Facebook und Twitter finden.
206
207
service
–
–
Spielstätten
KulturCasino Bern
Postfach, 3000 Bern 7
tel 031 329 51 11 (Zentrale)
Herrengasse 25, 3011 Bern
info @ konzerttheaterbern.ch
www.konzerttheaterbern.ch
Tram Nr. 6, 7, 8, 9 und
Bus Nr. 10, 12, 19 und 30 bis Haltestelle «ZYTGLOGGE»
Parkhaus Casino an der KIRCHENFELDBRÜCKE
Stadttheater & kulturCasino bern
Ho
dle
Bollwerk
Konzert Theater Bern
rst
ra
stadttheater
sse
Spe
iche
rga
sse
Nägeli
gasse
Kornhausplatz 20, 3011 Bern
Tram Nr. 6, 7, 8, 9 und
Bus Nr. 10, 12, 19 und 30 bis Haltestelle «ZYTGLOGGE»
Brunngas
shalde
e
BERN, ZYTGLOGGE
Buben
bergp
latz
halde
ss
Postga
splatz
Stadttheater
BERN RBS
usgass
Kornhau
Zeugh
a
Kramgasse
Amthausgasse
Kochergasse
Bunde
Vidmarhallen
Nydeggasse
Rathausgasse
sgasse
kulturcasino
FEDERAL PALACE
OF SWITZERLAND
dbrücke
Könizstrasse 161, 3097 Liebefeld
Kirchenfel
AARE
Bus Nr. 17 bis Hardegg / Vidmar
Bus Nr. 10 bis HessStrasse
Tiefgarage (CHF 5.–)
jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Montag bis Freitag stehen erst ab 18.30 Uhr Parkplätze zur Verfügung.
Berner münster
Vidmarhallen Liebefeld
HARDEGG,
VIDMAR
münsterplatz 1, 3000 Bern
Konservatorium Bern
Kramgasse 36, 3011 Bern
Schlachthaus Theater Bern
Kö
n
Rathausgasse 20 / 22, 3011 Bern
tra
sse
vidmarhallen
Wi
GROSSE HALLE, REITSCHULE
izs
lke
r- S
Neubrückstrasse 8, 3011 Bern
sse
rasse
Wa
ld
egg
Sch
st
Waldegg
war
ze n
burg
stra
sse
sse
tra
Helvetiaplatz 6, 3005 Bern
ra
Könizst
Yehudi Menuhin Forum Bern
stra
sse
LIEBEFELD,
HESSSTRASSE
Hes
s st
ras
s
e
Kirchstra
sse
208
209
210
211
212
spielzeit 2013.2014
–
–
BILLETTE
aboS
213
214
215
billette & abos
–
–
Verkauf
Spezialpreise
DER VERKAUF VON
NEU-ABONNEMENTS BEGINNT
Bern Billett Nägeligasse 1 A, 3011 Bern
Telefon 031 329 52 52
KINDER, SCHÜLER UND STUDENTEN
am 29. apr 2013
öffnungszeiten
Der Vorverkauf von
Einzelkarten beginnt
am 10. jun 2013
50 % Ermässigung auf alle Billette bereits im Vorverkauf *
Montag – Freitag. . . . . . . . . . . . . . 10:00 – 18:30
JOKER CARD
Samstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10:00 – 14:00
Vier Sparten, ein Preis
Die Joker Card für junge Menschen in Ausbildung ist kostenlos
Internet
und gilt für Vorstellungen aller Sparten von Konzert Theater
Online-Verkauf für Billette der ganzen Saison, bequem und
Bern. An der Vorstellungskasse erhalten Sie mit Ihrer Joker Card
platzgenau: www.bernbillett.ch
jeden noch freien Platz für nur chf 15,– * ! Die Joker Card gibt es
Bitte beachten Sie, dass Abos und Spezialpreise nicht online offeriert
bei Bern Billett und bei der sub der uni Bern
werden können.
* Nur bei Vorlage eines gültigen Ausbildungsausweises bis zum 30. Lebensjahr, nicht bei Premieren, Kammermusik, Gastspielen, Sonderveranstaltun-
Abendkassen
gen wie Gala- und Neujahrskonzert
berner Münster münsterplatz 1, 3000 bern
KONSERVATORIUM BERN Kramgasse 36, 3011 Bern
SCHULKLASSEN
kulturcasino
Herrengasse 25, 3011 Bern
stadttheater
chf 15,– pro Billett ab einer Mindestgruppengrösse von zehn Schü-
Kornhausplatz 20, 3011 Bern
VIDMARHALLEN lerinnen und Schülern in Begleitung einer Lehrkraft. (Im Stadtthe-
Könizstrasse 161, 3097 Liebefeld
YEHUDI MENUHIN FORUM
ater ab pk 4). Pro zehn Schülerinnen und Schüler erhält eine Lehr-
Helvetiaplatz 6, 3005 Bern
kraft ebenfalls ein Billett zu chf 15,–.
GROSSE HALLE REITSCHULE BERNNeubrückstrasse 8, 3001 Bern
Die Abend- und Tageskassen öffnen jeweils eine Stunde vor Konzert- bzw. Vorstellungsbeginn. Wir bitten um Verständnis, dass
an diesen Kassen nur Billette für aktuelle Veranstaltungen verkauft werden können.
KULTUR-LEGI
50 % Ermässigung mit KulturLegi: Sport, Bildung und Kultur
für alle ! Infos: www.kulturlegi.ch | tel 031 378 60 36
AKTIONSTAGE
Schriftliche Bestellung
Neu! An unseren Aktionstagen heisst es: 50% Ermässigung für
Neue Abonnements können Sie bequem mit unseren Abobestell-
alle! Die Aktionstage werden kurzfristig auf unserer Webseite
scheinen auf dem Postweg bestellen. Einzelbillette können Sie
veröffentlicht. Die rabattierten Eintrittskarten sind dann bei Bern
vor Beginn des Vorverkaufs am 10. Juni 2013 ebenfalls schriftlich
Billett ab 10 Uhr für die am gleichen Tag stattfindende Vorstellung
vorbestellen. Mitglieder der Freundeskreise und des Berner The-
bzw. das Konzert erhältlich. Fällt der Aktionstag auf einen Sonn-
atervereins haben ein Vorbezugsrecht. Der Erwerb der termin-
tag, so gibt es die ermässigten Karten bereits ab Samstag, 10 Uhr.
gebundenen Abos ist nur bis spätestens zum Tag des ersten Kon-
Zuvor zum regulären Preis erworbene Billette können nicht nach-
zertes bzw. der ersten Vorstellung der jeweiligen Reihe möglich.
träglich rabattiert werden; der Aktionspreis ist nicht mit anderen
Wahlabos sind während der gesamten Saison erhältlich.
Ermässigungen kombinierbar.
GESCHENKGUTSCHEINE
GASTSPIELE UND SONDERVORSTELLUNGEN
Bei Bern Billett sind Geschenkgutscheine in jeder Betragshöhe ab
Es gelten besondere Regelungen.
chf 20,– erhältlich.
15,–
pro Billett
15,–
pro Billett
50 %
Ermässigung
216
217
billette & abos
–
–
Eintrittspreise
2013.2014
Symphoniekonzert 1
DER KLEINE KÖNIG KALLE WIRSCH *
Kat 1
Kat 2
kat 3
Kat 4
Kat 5
Kat 6
30,–
25,–
22,–
19,–
10,–
10,–
51,-
Kat 2
43,-
Kat 2
kat 3
Kat 4
Kat 5
Kat 6
80,–
65,–
55,–
48,–
30,–
18,–
Symphoniekonzerte 2 – 15
Cirque de loin
Kat 1
di / Mi
Kat 1
kat 3
Kat 4
38,-
33,-
Kat 5
20,-
Kat 1
Kat 2
kat 3
Kat 4
Kat 5
Kat 6
do
80,–
65,–
55,–
48,–
30,–
18,–
fr
90,–
73,–
62,–
54,–
33,–
20,–
Kat 6
12,-
KÖNIG LEAR, MARIA STUART, BIEDERMANN UND DIE
BRANDSTIFTER, ZERO, NOUVELLE SCÉNE (stadttheater)
Galakonzert
Kat 1
Kat 2
kat 3
Kat 4
Kat 5
Kat 6
Kat 1
Kat 2
kat 3
Kat 4
Kat 5
Kat 6
81,–
69,–
61,–
53,–
31,–
18,–
150,–
120,–
90,–
60,–
45,–
30,–
DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN**
Neujahrskonzert
Kat 1
Kat 2
kat 3
Kat 4
Kat 5
Kat 6
Kat 1
Kat 2
kat 3
Kat 4
Kat 5
Kat 6
95,–
80,–
71,–
62,–
36,–
21,–
100,–
90,–
78,–
68,–
45,–
28,–
DER VETTER AUS DINGSDA, ARIADNE AUF NAXOS
Familienkonzerte
Kat 1
Kat 2
kat 3
Kat 4
Kat 5
Kat 6
Erwachsene
Kinder, Schüler, Studenten
109,–
91,–
81,–
71,–
41,–
24,–
20,–
10,–
DER FREYSCHÜTZ, LA TRAVIATA
musik.punkt.zwölf *
Kat 1
Kat 2
kat 3
Kat 4
Kat 5
Kat 6
123,–
104,–
92,–
80,–
46,–
27,–
PETER GRIMES / CABARET Einheitspreis
69,–
HOMO FABER, OTHELLO, der goalie bin ig, volpone
oder der fuchs, ein neues stück, TRILOGIE DER
TRÄUMEr, la conversation
39,–
30,–
MATINEEKONZERTE
Erwachsene
Kinder, Schüler, Studenten
20,–
10,–
brunchkonzerte
Erwachsene
KINDER BIS 9 JAHRE
95,–
42,50
SITZKISSENKONZERTE*
10,–
* Keine Ermässigungen
** Familien-Spezialpreis: (siehe S. 178).
LAUSCHEN & GENIESSEN*
220,– (inkl. essen und getränke)
Änderungen bleiben vorbehalten.
Bei Premieren wird ein Zuschlag erhoben.
* Keine Ermässigungen
Alle Preise verstehen sich in chf.
Alle Preise verstehen sich in chf.
218
219
billette & abos
–
–
stadttheater
kulturcasino
5
BÜHNE
42 2
446
12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13
24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13
24 23 22 21 20 19 18
15 14 13
24 23 22 21 20 19 18 17 15 14 13
24 23 22 21 20 19 18 17
14 13
24 23 22 21 20 19 18 17 16 14 13
24
21 20 19 18 17 16
13
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13
2
1
36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25
36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25
36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25
36 35 34 33 32 31 30 29
25
36 35 34 33 32
29 28 27 26 25
36 35 34 33 32 31 30 29
26 25
36
32 31 30 29 28 27
35 34 33 32 31 30 29 28 27
GALERIE LINKS
472
62 8
63 0
26
3
1
2
3
01
01
01
01
01
01
01
02
02
02
02
02
02
02
03
03
03
03
03
03
03
04
04
04
04
04
04
04
05
05
05
05
05
05
05
06
06
06
06
06
06
06
07
07
07
07
07
07
07
08
08
08
08
08
08
08
09
09
09
09
09
09
09
10
10
10
10
10
10
10
01
01
01
01
01
01
01
01
01
02
02
02
02
02
02
02
02
02
03
03
03
03
03
03
03
03
03
04
04
04
04
04
04
04
04
04
05
05
05
05
05
05
05
05
05
06
06
06
06
06
06
06
06
06
07
07
07
07
07
07
07
07
07
08
08
08
08
08
08
08
08
08
09
09
09
09
09
09
09
09
09
10
10
10
10
10
10
10
10
10
11
11
11
11
11
11
11
12
12
12
12
12
12
12
5
6
01
01
01
01
1
5 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
6 12 11 10 09 08 07
7 12 11 10 09 08 07
8 12 11 10 09 08 07
9 12 11 10 09 08 07
06
06
06
06
10 12 11 10 09 08 07 06
11 12 11 10 09 08 07 06
05
05
05
05
05
05
04
04
04
04
04
04
03
03
03
03
03
03
02
02
02
02
02
02
01
01
01
01
01
01
05
05
05
05
05
05
05
05
05
04
04
04
04
04
04
04
04
04
03
03
03
03
03
03
03
03
03
02
02
02
02
02
02
02
02
02
01
01
01
01
01
01
01
01
01
PARKETT
01 02 03 04 05
01 02 03 04 05
01 02 03 04 05
01 02 03 04 05
01 02 03 04 05
03 04 05
1
2
3
4
5
6
11
11
11
11
11
11
11
11
11
12 12 12
12 13 12
12 14 12
12 15 12
12 16 12
12 17 12
12 18 12
12 19 12
12 20 12
06 07 08 09 10 11 12 13
06 07 08 09 10 11 12 13
06 07 08 09 10 11 12 13
06 07 08 09 10 11 12 13
06 07 08 09 10 11 12 13
07 08 09 10 11 12 13
1
2
3
4
5
6
11
11
11
11
11
11
11
11
11
10
10
10
10
10
10
10
10
10
09
09
09
09
09
09
09
09
09
08
08
08
08
08
08
08
08
08
07
07
07
07
07
07
07
07
07
06
06
06
06
06
06
06
06
06
14 15 16 17 18 19 20 21
14 15 16 17 18 19 20 21
14 15 16 17 18 19 20 21
14 15 16 17 18 19 20 21
14 15 16 17 18 19 20 21
15 16 17 18 19 20 21
preisKategorien
4
02
02
02
02
RECHTS
GALERIE MITTE
preisKategorien
03
03
03
03
1
2
3
4
5
6
1 22 23 24 25 26
2 22 23 24 25 26
3 22 23 24 25 26
4 22 23 24 25 26
5 22 23 24 25 26
6 22 23 24
2
3
4
5
6
7
1
22
22
22
22
22
4
04
04
04
04
2
3
4
5
6
7
25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36
25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36
25
29 30 31 32 33 34 35 36
25 26 27 28 29
32 33 34 35 36
25 26
29 30 31 32 33 34 35 36
27 28 29 30 31 32
36
25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35
5
05
05
05
05
23 24
23 24
23 24
23 24
23 24
24
6
06
06
06
06
22 23 24
7
07
07
07
07
20 21
20 21
20 21
20 21
20 21
20 21
20 21
8
LINKS
1
08
08
08
08
19
19
19
19
19
19
19
32
2
1
07 08 09 10
10 09
07 08 09 10 11 12 2 12 11 10 09
07 08 09 10 11 12 3 12 11 10 09
07 08 09 10 11 12 4 12 11 10 09
18
18
18
18
18
18
18
66
3
06
06
06
06
GALERIE RECHTS
92
4
05
05
05
05
13 14 15 16 17
13 14 15
13 14 15 17
13 14
17
13 14 16 17
16 17
13 14 15 16 17
514
5
BÜHNE
ORCHESTERGALERIE
RECHTS
12
12
12
12
6
PODIUM
02 03 04
01 02 03 04
01 02 03 04
01 02 03 04
2
13
7
1
3 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 3 19 20 21
2 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 2 19 20 21
1 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 1 19 20 21
12
12 1 1 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
12 1 1 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
12 1 1 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
12 1 1 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
12 1 1 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
1 1 10 09 08 07 06 05 04 03 01
09 08 07 06 05 04
01
12 1 1 10 09 08 07 06 05 04 03 02
ORCHESTERGALERIE
LINKS
8
1
5
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11
4 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 4 19 20 21
03
03
03
03
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11
01 03 04 05 06 07 08 09 10 11
01
04 05 06 07 08 09
02 03 04 05 06 07 08 09 10 11
4
517
1
515
9 42
63 1
41 7 41
5
29
6
6
1 3 41 5
43 44
627 661 6 7
0 9 41 1 4
4 41 4 6 9 4 7 1
05 407 4
62 5
9
4
37 439
59
3
6
7
2
6
4 0 1 4 03 4
4
6
5
76
33 435 4
5
4
1
5
1
9
6
1 9 62 3 6 5 5 6 6 9 3 6
27 429 43 59 461 463 4
82
617 6
423 425 4
457 4
821 3
69 1
51 6 5
13 615
8
6
1 453 455
9
1
689
09 611
6 49 6
447 449 45
8 35
17 8
05 607 6
5 6 47 6 8 5 6 87
1 5 8 833 3
6 43 6 4
601 603 6
9
4
3
1
8
8
4
3
8
6
1
639 6 41
1 813 829 8 841 847 8 5
6 3 5 6 37
679 68
9 81
7
5
0
2
675 677
8
845 853 8
8 07 8
67 1 6 7 3
3 805
851
8 01 8 0
667 669
42 0 4
444 4 18 416 414 412
410 408 4
6
69
470 4 42 440 438
06 404 4
6 6 60 65 26 624
436 434
68 46
02
8 65
62 2
94
432 430 4
6
4
64 462
62 0 6
6 65
6 92
22
2 8 4 2 6 42
4
6
1
4
8
0
4
8
69 0
458 456 4
616 61
6
36 20
54 452 45
4 612 6
6 8 8 52 6 5 0 6
0
1
844 834 818 81
0
4
4
4
6
8
6
8
08 606 6
86 6
04 602
8 4 6 8 6 4 6 6 4 4 6 42
84 84 832 83 6 814 8
6 4 0 63 8
2 680
08
12 8
6 8 8 84 2
63 6
67 8 6 7
28
10 8
54 6
6 674 6
08 8
8 52
72 670 6
06 80
68
4 802
2
02
02
02
02
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11
LINKS
1 21 19
22 1
17 15 13
18 20
11 09 07 05 03 01 02 04 06 08 10 12 14 16
2 21
2
0 22 3
19 17 1
3 25
5 13 11 09
16 18 2
RECHTS
4
1
4
2
1
23 21
2
0
1
8
0
7 0 5 03 01 02 0 4 0 6 0
19 17 15
20 22
4 25
4
8
1
6
6
1
2
4
1 3 1 1 0 9 07 0 5 0
23 21
3 01 02 04 06 08 10 12 1
2 24
19 17 15
18 20 2
5 25
6
1
65
1
14
3
2
2
1
1
1
0 9 07 0 5 0 3 0 1 02 0 4 0 6 0 8 10
23
2 24
2
0
2
8
6 2 7 2 5 2 1 1 9 1 7 1 5 1 3 11
6
1
0 9 07 0 5 03 0 1 0 2 0 4 0 6 0 8 1 0 1 2 1 4 1 6
4 26
23 21
0 22 2 7
19 17 15
1 3 1 1 0 9 07 0 5 03 0 1 0 2 0 4 0 6 0 8 1 0 1 2 1 4 1 6 1 8 2
7 25 23
26
21 19 17
2 2 24
15 13 11 09 0
16 18 20
8 25 2
4
1
2
8
1
0
1
8
7
0
0
6
5 03 01 02 0 4 0
24
3 21 19
8 20 22
17 15 13 11
0 9 07 05 03 01 0 2 0 4 0 6 08 10 12 14 1 6 1
9 23 21
9
2
1 9 17 1 5 1
20 2
3 1 1 0 9 0 7 05 03 01 02 0 4 0 6 0 8 1 0 1 2 14 16 1 8
10
10 2 1 19
2
18 2 0 2
1 7 1 5 1 3 11 09
07 0 5 03 0 1 0 2 0 4 0 6 0 8 1 0 1 2 1 4 1 6
11 19 1 7 1 5
13 11 0 9 0 7 0 5 0 3 0 1 02 0 4 0 6 0 8 1 0 1 2 14 1 6 1 8 11
12 1 5 1 3 1 1 0 9 07
12
05 0 3 01 0 2 0 4 0 6 0 8 10 1 2 1 4
PARKETT
PARKETT 13 0 9
07 0 5 03 01 0 2 0 4 0 6 0 8 1 0 13
14 09 07 05 03 01 02 0 4 06 08 10 14
15 0 9 07 0 5 0 3 0 1 0 2 0 4 0 6 0 8 15
16 0 9 07 05 0 3 0 1 02 0 4 0 6 08 16
1. RANG
1. RANG
17
1 1 0 9 07 0 5 0 3 0 1 02 04 06 08 10 1 2 17
473
4
7
4
93
4
4
49 75 477
476
478 6 494 6
519 5 497 4 479 481
0
8
4
9
2
4
51
4 8 3 4 85
8
99 5
4
521
498 0 518
487 489 491 490 488 486 484
01
523
5 00
2
2
0
5
5
525 503 505 507 5
522
09 511 513 512 510 508 506 504
527 5
29 531
6 524
533 535 537 538 6 534 532 530 528 52
53
551 552
581 582
4
1
561
562
571
572
553 554 2
3 583 584
63 3
6
563 564
573 574
36
63 4 6 4
6
6
69 5
LOGEN
9
6 6 6 0 69 8
2.
2.
70
38
701
02
8
RANG 7 703 705 707 709 711 712 710 708 706 704 7
RANG
7 8 25
824 8 8
13 715 7
6
39
4
1
2
7
8
17 719 721 723 725 724 722 720 718 716
727 7
83
29 731
840
28 726
7 3 3 7 35 7 3
7
0
3
3.
3.
7
2
3
7
7 739 740 738 736 734
850
857 8
59 8 6
8
85
5
RANG
RANG
8
0
1
8 63
87 7 8
2 86
79 881 865 867 869 871 873 875 872 870 868 866 864 86 6 874
883
89
8 7 8 87 4
907 3 895 897 8 885 887 889 891 892 890 888 886 884 882 880
89
90
99
898 896 08 906
0
0
9
925 9 9 911 913 91
9
0
1 903 905 904 902
9
5 917
27 92
12 910
9
6 924
916 914 9
919 921 923 922 920 918
928 92
931 933 935 936 934 932 930
937 939 941 943 942 940 938
945 947 949 950 948 946 944
951 953 955 957 956 954 952
01
01
01
01
221
billette & abos
–
–
UNSERE ABOS –
vidmar 1
Theater- und Konzertgenuss auf Ihrem festen Platz oder volle
tel 031 329 52 52
Als Abonnentin oder Abonnent profitieren Sie vom günstigen
Abo-Vorzugspreis. Neben dem Rabatt auf Ihre abonnierten Vorstellungen erhalten Sie zusätzlich eine Ermässigung von 10 %
auf alle weiteren Vorstellungen und Konzerte von Konzert Theater Bern.
Ausserdem senden wir Ihnen kostenlos unser Saisonheft, den Monatsspielplan und auf Wunsch auch unseren E - Mail - Newsletter
28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15
14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
zu und informieren Sie persönlich über besondere Angebote
56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43
42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29
und Highlights im Spielplan.
8 4 8 3 8 2 8 1 8 0 7 9 7 8 7 7 7 6 7 5 74 7 3 7 2 7 1
70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57
98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85
140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127
126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113
168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155
154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141
Neuabonnemente
196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183
182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169
Lassen Sie sich individuell beraten und sichern Sie sich vor
224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211
210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197
Saisonbeginn Ihren Wunschplatz.
252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239
238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225
284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269
Erneuerung von Abonnementen
268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253
Bequemer geht’s nicht: Bestehende Abonnemente erneuern sich
automatisch für die nächste Spielzeit, wenn sie nicht bis zum
31. Mai der laufenden Saison gekündigt werden.
Umtauschrecht
Im Verhinderungsfall können Sie Ihren Abonnementsplatz bis
spätestens einen Werktag vor der Vorstellung abmelden (gilt
nicht für Wahl - Abos). Sie können einen Platz an einem anderen
›
FOYER
bern billett
Nägeligasse 1A
3011 Bern
Ihnen das passende Abo – und beraten Sie gern!
112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99
INFORMATIONEN & VERKAUF
SPAREN UND GENIESSEN
Flexibilität bei der Wahl der Daten und Programme? Wir bieten
BÜHNE
KASSE
220
Vorstellungstermin derselben Produktion gegen eine Tauschgebühr von chf 6,– pro Platz wählen. Bei grossen Abonnements
(ab 8 Vorstellungen) können Sie auch eine Produktion tauschen.
Versand
Für den Versand der Billette erheben wir eine Gebühr von chf 6,–
222
223
abos
–
–
Programmheft-Abo
Mit einem Programmheft - Abo erhalten Sie die neuen Programmhefte von Konzert Theater Bern bequem per Post nach Hause.
Wählen Sie zwischen:
WAHLABOS
Mit einem unserer Wahl - Abos stellen Sie sich Ihr ganz persönliches Theater- und Konzertprogramm für die neue Saison
zusammen.
Premieren-Programmheft-Abo
chf 68,– pro Saison für sämtliche Premieren-Programmhefte
Konzert-Programmheft-Abo
DAS KONZERT THEATER
WAHL-ABO
chf 50,– pro Saison für 15 Symphoniekonzerte des Berner
SCHAUSPIEL MUSIKTHEATER TANZ KONZERT
der Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanz
Symphonieorchesters.
Suchen Sie dazu aus dem Spielplan mindestens fünf Aufführungen oder Konzerte der gleichen Preiskategorie aus. Darauf
erhalten Sie eine Ermässigung von 10 %. Die Vorstellungsdaten
10 %
Preisvorteil
dürfen Sie frei wählen (Premieren sind allerdings ausgenom-
DAS UPGRADE-ABO
NEU!
Bis zu 78%
Preisvorteil
men). Gegen Vorlage Ihres Abos erhalten Sie ab 10. Juni 2013 bei
Bern Billett Ihre Eintrittskarten.
Unser neues Abo für alle Theater- und Konzertliebhaber mit
Spielernatur und kleinem Geldbeutel. So funktioniert’s: Sie buchen eines unserer Abos als Upgrade Abo in der 6. Preiskategorie und legen dieses ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an
der Abendkasse vor. Je nach Verkaufslage buchen wir Ihr Billett
in die beste verfügbare Kategorie um!
Das Kontingent ist begrenzt, Angebot gilt nicht für Wahlabos.
ABO À LA CARTE
KONZERT
Acht Konzertcoupons für Ihr ganz persönliches Konzertprogramm mit einem Preisvorteil von 20 % ! Beim Erwerb des Abos
erhalten Sie einen Ausweis mit Veranstaltungscoupons für
20 % Preisvorteil
Plätze in der gebuchten Kategorie. Diese Coupons tauschen Sie
sowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse gegen die gewünschten Konzertkarten ein. Ob Sie Ihre Freunde oder Familie
einladen und alle Coupons für ein Konzert einlösen oder Ihre
Gutscheine auf verschiedene Konzerte verteilen, steht Ihnen frei.
Einsteiger-ABO
KONZERT
Für Neugierige und alle, die noch kein Konzert - Abo hatten.
Drei Konzertcoupons mit 20 % Rabatt.
20 %
Preisvorteil
224
225
abos
–
–
Neu
Das Vier-Sparten-Abo
10er ABO
Di. 03.Sep 2013
19 : 30
1.
1. Symphoniekonzert
BERNER MÜNSTER
1.
Cabaret
Vidmar 1
Di. 26. nov2013
19 : 30
Do. 07. nov 2013
19 : 30
2.
Zero
STADTTHEATER
2.
KÖNIG LEAR
Stadttheater
sa.07.dez 2013
19 : 30
di. 10.Dez2013
19 : 30
3.
KÖNIG LEAR
STADTTHEATER
3.
La Traviata
Stadttheater
Sa.1 1.jan 2014
19 : 30
fr.04.jan 2013
19 : 30
4.
DER FREYSCHÜTZ
STADTTHEATER
4.
DER FREYSCHÜTZ
Stadttheater
sa.18. Jan 2014
19 : 30
Do.20. feb 2014
19 : 30
5.
Maria Stuart
STADTTHEATER
5.
der Goalie bin ig
Vidmar 1
mi. 12.mrz2014
19 : 30
do.20.Mrz 2014
19 : 30
6.
10. Symphoniekonzert
Kulturcasino
6.
DER VETTER AUS DINGSDA
STADTTHEATER
So. 23. MRZ 2014
18:00
di. 29.Apr2014
19 : 30
7.
Ariadne auf Naxos
STADTTHEATER
7.
DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN
Stadttheater
so.30. mrz 2014
18 : 00
do.22. MAI 2014
19 : 30
8.
BIEDERMANN UND
DIE BRANDSTIFTER
STADTTHEATER
8.
Maria Stuart
Stadttheater
fr.1 1. apr 2014
19 : 30
9.
EIN NEUES STÜCK
Vidmar 1
SA. 10. MAI 2014
19 : 30
Vidmar 1
Fr.13.jun 2014
19 : 30
premieren ABO
10. Othello
Sa.12. okt 2013 19 : 30
1.
KÖNIG LEAR
Stadttheater
so.13. okt 2013 18 : 00
2.
Cabaret
Vidmar 1
Sa.19.Okt 2013 19 : 30
3.
Zero
Stadttheater
1.
Zero
Stadttheater
Sa.26. okt 2013
19 : 30
so.20.Okt 2013 18 : 00
4.
DER FREYSCHÜTZ
Stadttheater
2.
KÖNIG LEAR
Stadttheater
sa.09.Nov2013
19 : 30
So.17.Nov2013
18 : 00
5.
La Traviata
Stadttheater
3.
La Traviata
Stadttheater
Sa.21.dez 2013
19 : 30
fr.17. Jan 2014
19 : 30
6.
Homo Faber
Vidmar 1
4.
der Goalie bin ig
VIDMAR 1
FR. 31. JAN 2014
19 : 30
Sa.25.jan 2014
19 : 30
7.
Das Schlaue Füchslein
Stadttheater
5.
Das Schlaue Füchslein
Stadttheater
DO. 06. MRZ 2014
19 : 30
FR.07. feb 2014
19 : 30
8.
Maria Stuart
Stadttheater
6.
Der Vetter aus Dingsda
Stadttheater
do.10. apr 2014
19 : 30
Sa.08. feb 2014
19 : 30
9.
EIN NEUES STÜCK
Vidmar 1
7.
VOLPONE ODER DER FUCHS
Vidmar 1
Sa.03. mai 2014
19 : 30
so.09. mrz 2014
18 : 00
10. Der Vetter aus Dingsda
Stadttheater
8.
Ariadne auf Naxos
Stadttheater
so.25.Mai 2014
18 : 00
sa.29. mrz 2014
19 : 30
11. Biedermann und
Stadttheater
fr.04.Apr 2014
19 : 30
12. VOLPONE ODER DER FUCHS
Vidmar 1
Sa.19. apr 2014
19 : 30
13. Ariadne auf Naxos
Stadttheater
Sa.26. apr 2014
19 : 30
14. Othello
Vidmar 1
fr.06.jun 2014
19 : 30
15. Peter Grimes
Grosse Halle
Reitschule
DIE Brandstifter
8er Abo
6er AB0
1.
Cabaret
Vidmar 1
So.27.Okt 2013
18 : 00
2.
Zero
Stadttheater
Sa.28.dez 2013
19 : 30
3.
La Traviata
Stadttheater
di. 28.jan 2014
19 : 30
4.
EIN NEUES STÜCK
Vidmar 1
so.23. feb 2014
18:00
5.
Ariadne auf Naxos
Stadttheater
Sa.26. apr 2014
19 : 30
6.
VOLPONE ODER DER FUCHS
Vidmar 1
Sa.31. mai 2014
19 : 30
226
227
abos
–
–
Grosses Abo Dienstag
Kleines Abo Mittwoch
Di. 22.Okt2013
19 : 30
1.
Der Freyschütz
Stadttheater
1.
KÖNIG LEAR
Stadttheater
Mi. 23.okt2013
19 : 30
Di. 05.Nov2013
19 : 30
2.
Cabaret
Vidmar 1
2.
DER FREYSCHÜTZ
Stadttheater
Mi. 04.dez2013
19 : 30
Di. 17.Dez2013
19 : 30
3.
der Goalie bin ig
Vidmar 1
3.
Homo Faber
Vidmar 1
Mi. 19.feb 2014
19 : 30
Di. 07.jan 2014
19 : 30
4.
Zero
Stadttheater
4.
Der Vetter aus Dingsda
Stadttheater
Mi. 12.Mrz2014
19 : 30
Di. 25.feb 2014
19 : 30
5.
Das Schlaue Füchslein
Stadttheater
5.
Maria Stuart
Stadttheater
Mi. 21.mai 2014
19 : 30
DI. 15. APR 2014
19 : 30
6.
BIEDERMANN UND
die BRANDSTIFTER
STADTTHEATER
6.
VOLPONE ODER DER FUCHS
Vidmar 1
Mi.1 1.Jun 2014
19 : 30
Di. 06.mai 2014
19 : 30
7.
Othello
Vidmar 1
Di. 20.Mai 2014
19 : 30
8.
DER VETTER AUS DINGSDA
Stadttheater
Di. 03.jun 2014
19 : 30
9.
EIN NEUES STÜCK
Vidmar 1
Di. 17.Jun 2014
19 : 30
10. VOLPONE ODER DER FUCHS
Vidmar 1
Kleines Abo Dienstag
Di. 05. nov2013
19 : 30
1.
Cabaret
Vidmar 1
Di. 25.feb 2014
19 : 30
2.
Das Schlaue Füchslein
Stadttheater
DI. 15. APR 2014
19 : 30
3.
BIEDERMANN UND
die BRANDSTIFTER
STADTTHEATER
Di. 06. MAI 2014
19 : 30
4.
Othello
Vidmar 1
Di. 20.Mai 2014
19 : 30
5.
DER VETTER AUS DINGSDA
Stadttheater
Di. 17.Jun 2014
19 : 30
6.
VOLPONE ODER DER FUCHS
Vidmar 1
Abo Freitag
1.
DER FREYSCHÜTZ
Stadttheater
Fr.08. nov2013
19 : 30
2.
der Goalie bin ig
Vidmar 1
Fr.06.dez 2013
19 : 30
3.
La Traviata
Stadttheater
Fr.17.jan 2014
19 : 30
4.
KÖNIG LEAR
Stadttheater
Fr.24. Jan 2014
19 : 30
5.
Das Schlaue Füchslein
Stadttheater
Fr.21.Feb 2014
19 : 30
6.
Der Vetter aus Dingsda
Stadttheater
Fr.14.Mrz2014
19 : 30
7.
Homo Faber
Vidmar 1
Fr.1 1.Apr 2014
19 : 30
8.
Othello
Vidmar 1
Fr.02.Mai 2014
19 : 30
9.
VOLPONE ODER DER FUCHS
Vidmar 1
Fr.06.jun 2014
19 : 30
Vidmar 1
Fr.20. Jun 2014
19 : 30
10. EIN NEUES STÜCK
Abo Sonntag Nachmittag
Grosses Abo Mittwoch
jeweils mit kostenloser Kinderbetreuung
unter dem Patronat der bekb | bcbe
Mi.23.okt2013
19 : 30
1.
KÖNIG LEAR
Stadttheater
Mi.04.dez2013
19 : 30
2.
Der Freyschütz
Stadttheater
1.
KÖNIG LEAR
Stadttheater
so.24. nov2013
15 : 00
Mi.18.dez2013
19 : 30
3.
La Traviata
Stadttheater
2.
DER FREYSCHÜTZ
Stadttheater
so.29.dez 2013
15 : 00
Mi.19.feb 2014
19 : 30
4.
Homo Faber
Vidmar 1
3.
Homo Faber
Vidmar 1
so.19.jan 2014
15 : 00
Mi. 12.mrz2014
19 : 30
5.
Der Vetter aus Dingsda
Stadttheater
4.
Das Schlaue Füchslein
Stadttheater
so.02. mrz 2014
15 : 00
Mi. 02.apr2014
19 : 30
6.
der Goalie bin ig
Vidmar 1
5.
Maria Stuart
Stadttheater
so.13. apr 2014
15 : 00
Mi. 14.Mai 2014
19 : 30
7.
Biedermann und
DIE Brandstifter
Stadttheater
6.
Der Vetter aus Dingsda
Stadttheater
so.04. mai 2014
15 : 00
Mi. 21.mai 2014
19 : 30
8.
Maria Stuart
Stadttheater
Mi. 04.jun 2014
19 : 30
9.
Othello
Vidmar 1
Mi.1 1.Jun 2014
19 : 30
10. VOLPONE ODER DER FUCHS
Vidmar 1
228
229
abos
–
–
Premieren Abo Schauspiel
Grosses Abo Musiktheater
sa.12. okt 2013
19 : 30
1.
KÖNIG LEAR
Stadttheater
1.
DER FREYSCHÜTZ
Stadttheater
Sa.
02. NOV 2013
19:30
So.13.Okt 2013
18 : 00
2.
Cabaret
Vidmar 1
2.
Cabaret
Vidmar 1
Fr.
20. Dez 2013
19:30
fr. 07. FEB 2014
19 : 30
3.
Maria Stuart
Stadttheater
3.
La Traviata
Stadttheater
Di.
14. JAN 2014
19:30
sa. 08. FEB 2014
19 : 30
4.
EIN NEUES STÜCK
Vidmar 1
4.
Das Schlaue Füchslein
Stadttheater
Sa.
15. MRZ 2014
19:30
sa.29. mrz 2014
19 : 30
5.
Biedermann und
DIE Brandstifter
Stadttheater
5.
Der Vetter aus Dingsda
Stadttheater
Sa.
12. APR 2014
19:30
Fr.04. apr 2014
19 : 30
6.
VOLPONE ODER DER FUCHS
Vidmar 1
6.
Ariadne auf Naxos
Stadttheater
Sa.
10. MAI 2014
19:30
7.
Peter Grimes
Grosse Halle
Reitschule
mi.
11. JUN 2014
19:30
Abo Schauspiel
Abo Musiktheater
SO.27.OKT 2013
18:00
1.
KÖNIG LEAR
Stadttheater
SA.07. DEZ 2013
19:30
2.
Cabaret
Vidmar 1
1.
DER FREYSCHÜTZ
Stadttheater
mi.
13. NOV 2013
19:30
SO.12. JAN 2014
18:00
3.
der Goalie bin ig
Vidmar 1
2.
La Traviata
Stadttheater
Fr.
27. DEZ 2013
19:30
FR.21.Feb 2014
19:30
4.
EIN NEUES STÜCK
Vidmar 1
3.
Das Schlaue Füchslein
Stadttheater
Sa.
08. FEB 2014
19:30
SA.01.MRZ 2014
19:30
5.
Maria Stuart
Stadttheater
4.
Der Vetter aus Dingsda
Stadttheater
Fr.
28. MRZ 2014
19:30
DO.10.APR 2014
19:30
6.
VOLPONE ODER DER FUCHS
VIDMAR 1
5.
Ariadne auf Naxos
Stadttheater
Do. 08. MAI 2014
19:30
FR.23.MAI 2014
19:30
7.
bIEDERMANN UND
DIE BRANDSTIFTER
Stadttheater
6.
Peter Grimes
Grosse Halle
Reitschule
So.
15. JUN 2014
18:00
Premieren Abo Musiktheater
Kleines Abo Musiktheater
So. 20.OKT 2013
18:00
1.
DER FREYSCHÜTZ
Stadttheater
1.
La Traviata
Stadttheater
Sa.
23. nov 2013
19:30
So. 17.NOV 2013
18:00
2.
La Traviata
Stadttheater
2.
DER FREYSCHÜTZ
Stadttheater
So.
22. dez 2013
18:00
Sa. 25. JAN 2014
19:30
3.
Das Schlaue Füchslein
Stadttheater
3.
Das Schlaue Füchslein
Stadttheater
So.
23. feb 2014
18:00
So. 09.MRZ 2014
18:00
4.
Der Vetter aus Dingsda
Stadttheater
4.
Der Vetter aus Dingsda
Stadttheater
So.
27. apr 2014
18:00
Sa. 19.APR 2014
19:30
5.
Ariadne auf Naxos
Stadttheater
5.
Ariadne auf Naxos
Stadttheater
So.
18. mai 2014
18:00
fr. 06. JUl 2014
19:30
6.
Peter Grimes
Grosse Halle
Reitschule
ABO NOUVELLE SCÈNE
1.
FRATRICIDE
Stadttheater
MO. 21.OKT 2013
2.
RACE
Stadttheater
SO.03.NOV2013
3.
LE PORTEUR D'HISTOIRE
Stadttheater
MO. 16. DEZ 2013
4.
TOUT OFFENBACH … OU PRESQUE! Stadttheater
SA. 01. FEB 2014
5.
Spectacle à préciser
Stadttheater
MO.10. MRZ 2014
6.
LE LAVOIR
Stadttheater
SA.22.MRZ 2014
7.
LA CONVERSATION
vidmar 1
SO.13.APR 2014
8.
COMME S'IL EN PLEUVAIT
Stadttheater
MO.05.MAI 2014
230
231
abos
–
–
GROSSES ABO GRÜN
Di. 03. / mi. 04. Sept 2013
19:30
1.
SYMPHONIEKONZERT
BERNER MÜNSTER
Do. 19. / Fr. 20. Nov 2013
19:30
4.
SYMPHONIEKONZERT
kulturcasino
Do. 09. / Fr. 10. Jan 2014
19:30
7.
SYMPHONIEKONZERT
kulturcasino
Do. 20. / Fr. 21. Mrz 2014
19:30
10. SYMPHONIEKONZERT
kulturcasino
Do. 01. / Fr. 02. Mai 2014
19:30
13. SYMPHONIEKONZERT
kulturcasino
Empfehlen Sie uns
weiter.
Es lohnt sich.
Begeistern Sie Ihre Freunde, Verwandten, Kollegen und Nachbarn für ein Abonnement. Wir bedanken uns mit einer attraktiven Prämie.
GROSSES ABO ROT
Do. 19. / Fr. 20. Sept 2013
19:30
2.
SYMPHONIEKONZERT
kulturcasino
Do. 28. / Fr. 29. Nov 2013
19:30
5.
SYMPHONIEKONZERT
kulturcasino
Do. 30. / Fr. 31. Jan 2014
19:30
8.
SYMPHONIEKONZERT
kulturcasino
Do. 03. / Fr. 04. Apr 2014
19:30
11. SYMPHONIEKONZERT
kulturcasino
Do. 15. / Fr. 16. Mai 2014
19:30
14. SYMPHONIEKONZERT
kulturcasino
FÜR EIN VERMITTELTES ABO
(Ausser: Abo.Punkt.Zwölf, Kammermusik-Abo,
Einsteiger-Abo, Upgrade-Abo)
Schenken wir Ihnen:
2 Freikarten ab 3. Kategorie
Und Sie erhalten ausserdem
1 Warengutschein im Wert von CHF 60,–*
GROSSES ABO BLAU
Do. 10. / Fr. 11. Okt 2013
19:30
3.
SYMPHONIEKONZERT
kulturcasino
Do. 12. / Fr. 13. Dez 2013
19:30
SYMPHONIEKONZERT
kulturcasino
Do. 27. / Fr. 28. Feb 2014
19:30
6.
9.
SYMPHONIEKONZERT
kulturcasino
Do. 24. / Fr. 25. Apr 2014
19:30
12. SYMPHONIEKONZERT
kulturcasino
Do. 22. / Fr. 23. Jun 2014
19:30
15. SYMPHONIEKONZERT
kulturcasino
Für die Vermittlung eines:
Abo.Punkt.Zwölf, Kammermusik-Abo, Einsteiger-Abo,
Upgrade-Abo
Erhalten Sie 1 Warengutschein im Wert von CHF 30,–*
* Die Warengutscheine sind gültig bei Loeb & Krompholz
So sind Sie dabei: Einfach Karte «Werben Sie Neu-Abonnenten!»
in der beiliegenden Abo-Broschüre ausfüllen und abschicken.
Änderungswüsche und Kündigungen
bestehender Abonnemente bis 31. Mai 2013
232
233
abos
–
–
abopreise
Abo-Beratung unter
Tel 031 329 52 52
Kat 1
Kat 2
Kat 3
Kat 4
Kat 5
Kat 6
Vier Sparten Abo
653,–
527,–
445,–
371,–
217,–
134,–
1040,–
955,–
870,–
628,–
489,–
607,–
536,–
468,–
330,–
264,–
506,–
437,–
371,–
237,–
172,–
Kat 5
Kat 6
558,–
460,–
327,–
201,–
138,–
433,–
279,–
192,–
397,–
271,–
211,–
364,–
302,–
169,–
102,–
390,–
375,–
336,–
300,–
226,–
189,–
439,–
329,–
276,–
286,–
218,–
185,–
437,–
303,–
238,–
283,–
190,–
144,–
435,–
315,–
258,–
628,–
539,–
486,–
628,–
522,–
459,–
KLEINES ABO MUSIKTHEATER
6er Abo
435,–
Kat 4
grosses Abo Musiktheater
8er Abo
617,–
Kat 3
PREMIEREN ABO MUSIKTHEATER
10er Abo
720,–
Kat 2
abo nouvelle scène
Premieren Abo
1177,–
Kat 1
542,–
434,–
Abo Musiktheater
571,–
465,–
402,–
340,–
214,–
159,–
Kat 1
Kat 2
Kat 3
Kat 4
Kat 5
Kat 6
Grosses Abo Dienstag
640,–
550,–
493,–
Kleines Abo Dienstag
408,–
353,–
318,–
Grosses Abo Konzert DONNERSTAG
Grosses Abo Mittwoch
683,–
574,–
504,–
378,–
329,–
555,–
494,–
417,–
356,–
300,–
184,–
127,–
Premieren Abo Schauspiel
390,–
354,–
330,–
339,–
120,–
72,–
352,–
285,–
242,–
211,–
130,–
78,–
360,–
290,–
170,–
--
--
--
128,–
abo à la carte
116,– bis 576,– (je nach Preiskategorie und Konzerttag)
einsteiger-abo
306,–
240,–
201,–
Abo Schauspiel
381,–
192,–
abo.punkt.zwölf
Abo Sonntag Nachmittag
510,–
220,–
Kammermusik-Abo
Grosses Abo Freitag
654,–
260,–
Grosses Abo Konzert FREITAG
Kleines Abo Mittwoch
453,–
320,–
44,– bis 216,– (je nach Preiskategorie und Konzerttag)
Abo-Verkauf bei Bern Billett
309,–
282,–
228,–
201,–
Bestellkarten, Einzelheiten und genaue Bedingungen zu unseren
Abonnements finden Sie in der beiliegenden Abobroschüre.
Alle Preise verstehen sich in chf
Abo-Beratung unter
Tel 031 329 52 52
234
235
abos
–
–
KONDITIONEN
Der Verkauf von Abonnements beginnt am 29. April 2013.
zugewiesen werden, hat dieser Anspruch auf Rückerstattung
des Kaufpreises inklusive Buchungsgebühren. Dieser Anspruch
Der Vorverkauf von Einzelkarten beginnt am 10. Juni 2013.
Mitglieder der Gesellschaft der Freunde des Stadttheaters, der
Freunde des Berner Symphonieorchesters und des Berner Theatervereins haben ein Vorbezugsrecht. Bitte beachten Sie beim
Billett-Kauf:
1.
Bestellte oder bereits gekaufte Billette werden weder zurückgenommen noch getauscht.
verfällt, wenn er nicht binnen 10 Tagen geltend gemacht wird.
Diese Frist beginnt am Tag zu laufen, an welchem die Vorstellung gemäss dem beim Kauf gültigen Spielplan hätte stattfinden
sollen. Bei Änderungen der Besetzung oder der Anfangszeit einer Vorstellung besteht keinerlei Anspruch auf Rückvergütung
des Kaufpreises.
6.
Konzert Theater Bern nimmt gewisse Vorstellungen oder Konzerte auf Tonbildträger auf. Zu diesem Zweck behält es sich vor,
2.
aufgrund der Stellungen der Kameras den Bestuhlungsplan zu
Vorbestellte Einzelkarten werden Ihnen mit Rechnung zuge-
ändern. Der Kunde erklärt sich einverstanden, dass solche Auf-
stellt. Die Versandgebühr beträgt chf 6,–.
nahmen im Fernsehen ausgestrahlt, auf dvd herausgebracht
3.
oder anderweitig veröffentlicht werden, auch wenn der Kunde
Ermässigungen können nur bis zum Minimalpreis von chf 10,–
auf solchen Aufnahmen zu sehen ist.
pro Billett und nicht nachträglich gewährt werden. Ermässigun-
7.
gen sind nicht mit anderen Rabatten kombinierbar. Ermässi-
Den Kunden sind bei den Vorstellungen und Konzerten von
gungen und Spezialpreise sind i. d. R. nicht online buchbar.
Konzert Theater Bern alle Arten von Bild- und Tonaufnahmen
5.
untersagt.
Konzert Theater Bern behält sich auch nach Beginn des Vor-
8.
verkaufs vor, eine Vorstellung abzusagen oder durch die Auf-
Wenn Sie es einmal nicht pünktlich zum Vorstellungsbeginn
führung eines andern Werks zu ersetzen, das Datum oder die
geschafft haben, bemüht sich Konzert Theater Bern Ihnen einen
Uhrzeit einer Vorstellung oder die Besetzung zu ändern. Die de-
Nacheinlass zu gewähren. Ein Anspruch darauf besteht jedoch
finitiven Anfangszeiten sind der Internetseite www.konzertthe-
ebenso wenig wie ein Anspruch auf Einnahme des gebuchten
aterbern.ch bzw. der Tagespresse zu entnehmen, wobei Konzert
Sitzplatzes. Sollte der Nacheinlass nicht gewährt werden kön-
Theater Bern für redaktionelle Veröffentlichungen der Tages-
nen, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder Umtausch
presse keine Gewähr übernehmen kann. Wird eine Vorstellung
des Billettpreises.
abgesagt oder durch die Aufführung eines anderen Werks er-
8.
setzt oder wird das Datum einer Vorstellung geändert oder kann
dem Kunden nach einer Sitzplatzreduktion kein anderer Platz
Kommt ein Billettkauf zustande, untersteht Schweizer Recht.
Gerichtsstand ist die Stadt Bern.
240
spielzeit 2013.2014
–
–
mitarbeiter
INNEN
241
242
243
mitarbeiter/innen
–
–
MITARBEITERINNEN
Direktion
Direktor Konzert Theater Bern Stephan Märki *
Regie Claudia Bauer, Rüdiger Burbach, Jan-Christoph Gockel,
Nina Gühlstorff, Volker Hesse, Mario Matthias, Claudia Meyer,
Lisa Nielebock, Jens Daryousch Ravari, Stephan Rottkamp,
Mathias Schönsee
Bühne, Kostüme Elisa Alessi, Senta Amacker, Doreen Back,
Assistentin des Direktors Marianne Schärer
Evi Bauer, Beate Faßnacht, Sascha Gross, Christine Haller,
Künstlerische Leitung Kooperations- und
Frank Holldack, Julia Kurzweg, Jessica Karge, Michaela
Sonderprojekte / Referentin des Direktors
Kratzer, Aurel Lenfert, Robert Schweer, Bühnenbildstudieren-
Dr. Sophie-Thérèse Krempl
de der zhdk
Leiter KOMMUNIKATION, TICKETING & BESUCHERSERVICE
Jens Breder *
Musiktheater
OPERN- UND KONZERTDIREKTOR Xavier Zuber *
Künstlerische Betriebsdirektion
Assistenz Lisa Katharina Holzberg
chefdisponent Olaf Schmidt
Dramaturgie Katja Bury, Nils Szczepanski **, Xavier Zuber
KÜNSTLERISCHE BETRIEBSDIREKTORIN / DISPOSITION
Chorleiter Zsolt Czetner
Dr. Esther Ferrier (bis 30.10.2013)
VERANTWORTLICHE / R KÜNSTLERISCHES BETRIEBSÜRO n. n.
Orchestermanager Axel Wieck *
Programmation Nouvelle Scène José Zenger
VERANTWORTLICHER EXTRACHOR Urs Hegi
Studienleitung Hans Christoph Bünger
Solorepetitorinnen Angela Gossmann, Sonja Lohmiller
Regieassistenz / Abendspielleitung
Inspizienz Hasan Koru, Miklós Ligeti, Denis Puzanov
Alexander Kreuselberg, Anika Rutkowsky **
Soufflage Monique Saulnier, Margot Vandrich
Dirigenten Hans Christoph Bünger, Mirga Gražinytė-Tyla
Statisterie Irène Bürgi, Pierre Braunschweig, Renato Danelon
(1. Kapellmeisterin), Mario Venzago (Chefdirigent bso)
Schauspiel
Direktorin Schauspiel Iris Laufenberg *
Dramaturgie Sabrina Hofer, Karla Mäder,
Jan Stephan Schmieding
Schauspielmusik Dominik Blumer, Michael Frei, Michael
Regie Markus Bothe, Ludger Engels, Mara Kurotschka,
Jetske Mijnssen, Michael Simon, Lydia Steier
Bühne, Kostüme Zana Bosnjak, Katrin Bombe, Frank Holldack,
Justina Klimczyk, Ursula Kudrna, Kathi Maurer, Ric Schachtebeck,
Katharina Schlipf, Michael Simon, Katrin Wittig, Ralph Zeger
Wilhelmi
Solistinnen / Solisten
Regieassistenz / Abendspielleitung
Robin Adams, Camille Butcher, Miriam Clark **, Andries
Claudia Ursina Bossard, Mario Matthias
Cloete, Christina Daletska **, Claude Eichenberger, Daniel
SCHAUSPIELERINNEN / SCHAUSPIELER Philine Bührer **,
Henriette Blumenau, Henriette Cejpek **, Heidi Maria Glössner **,
Pascal Goffin, Benedikt Greiner, Sophie Hottinger, Mona Kloos,
Jonathan Loosli, Stéphane Maeder, Christoph Rath **, Andri
Schenardi, Marcus Signer **, Milva Stark, Stefano Wenk, Jürg
Wisbach
* Mitglieder der Geschäftsleitung
** Als Gast
Frank **, Michael Feyfar, Michele Govi **, Adriano Graziani **,
Johanna Greulich, Richard Helm **, Brigitte Imber **, Bettina
Jensen **, Adréana Kraschweski **, Yun-Jeong Lee, Oriane Pons **,
Michael Putsch **, Wolfgang Resch, Gabriela Scherer **, Pavel
Shmulevich, Kai Wegner, Ceri Williams **, Tomasz Zagorski **
244
245
mitarbeiter/innen
–
–
Chor
Solisten Nikolaus Altstaedt, Kit Armstrong, Miriam Clark,
Borjana Angelova, Lucy De Butts, Franka Friebel, Vilislava
Franco Fagioli, David Fray, Sol Gabetta, Lise de la Salle, Martin
Gospodinova, Milena Gradinarova, Nina Jaksic, Adriana Kiss,
Jana Larissa Knobloch Vesela Lepidu, Lidia Lichtensztein,
Ulrike Schneider, Aleksandra Shenker, Nina Szabo, Manami
Fröst, Stefan Jackiw, Konstantin Lifschitz, Vardan Mamikonian,
Sabine Meyer, Yvonne Naef, Lena Neudauer, Ramón Ortega
Quero, Isabelle van Keulen, Soyoung Yoon
Takasaka, Duck-Hee Suzuki Yoon, György Antalffy, Marius
1. Violine Alexis Vincent (1. Konzertmeister), n.n. (1. Konzertmeister),
Chrzanowski, Pier Dalas, Andrés Del Castillo, Gerassim Gerassi-
Isabelle Magnenat (2. Konzertmeisterin), Fióna-Aileen Kraege
mov, Ivaylo Ivanov, Sascho Jelev, Atanas Ouroumov, Vesselin
(2. Konzertmeisterin), Theresa Bokány (2. Konzertmeisterin),
Ouroumov, Angel Petkov, Andrzej Poraszka, Dietmar Renner,
Anara Baimukhambetova, Elisabeth Becker-Grimm,
Pietro Santucci, Rolf Scheider, Tadeusz Tomaszczuk, Assen
Sandrine Canova, Aline Faller, Aina Hickel, Anna Holliger,
Tochev, n. n., n. n.
Alexandru Ianos, Stefan Meier, Jeanne de Ricaud, Michael
Rubeli, Christian Scheurlen, François Theis, György Zerkula,
TANZCOMPAGNIE KONZERT THEATER BERN
n. n.
Direktorin Tanz Estefania Miranda *
2. Violine Anouk Theurillat (Solo), n.n. (Solo), Wei-Zhong Lu
PROBENLEITUNG / ASSISTENZ Jenny Macgregor
(stv. Solo), Francis Roux (stv. Solo), Susanne Baumgartner,
KURATIERUNG / Management / Dramaturgie
Estefania Miranda
Tänzerinnen / Tänzer Paula Alonso, Norikazu Aoki, Winston
Ricardo Arnon, Vittorio Bertolli, Maria Demandt, Milan Kampfer,
Martina Langmann, Miryam Garcia Mariblanca, Franklyn Lee,
Izumi Shuto, Yu-Min Yang, Marion Zurbach
ELEVINNEN / ELEVEN Kira Metzler, Edoardo Novelli, Izabela
Orzelowska, Josse Vessies, Nicola Wähner
Ballettpianist Abdiel Montes de Oca
Katia Giubbilei Alvarez, Cornelia Hauser-Ruckli, Regula Hunger,
Georg Jacobi, Marianne Krenger, Wen Lu-Hu, Martin Manella,
Julien Mathieu, Ingrid Schmanke
Viola Yutaka Mitsunaga (Solo), Yulia Malkova (Solo),
Thomas Korks (stv. Solo), Yang Lu (stv. Solo), Olivier Bertholet,
Emanuel Bütler, Christoph Enderle, Friedemann Jähnig,
Olivier Krieger, Ulrike Lachner, Guillaume Leroy, Johannes von Bülow
Violoncello Constantin Negoita (Solo), Alexander Kaganovsky
(Solo), Árpád Szabó (stv. Solo), Peter Hauser (stv. Solo),
Claudia Bisegger, Andreas Graf, Pavlina Iorova,
CHOREOGRAFIE Felix Landerer, Marcel Leemann,
Christina Keller-Blaser, Eva Lüthi, Eva Wyss-Simmen
Nanine Linning, Internationale Choreograf / innen
Kontrabass Shigeru Ishikawa (Solo), Gabriel Duffau Vacariu
Tanzplattform Bern, Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie
(Solo), Goran Kostic (stv. Solo), Matteo Burci, Cordula Kreschel,
Bühne, Kostüme Iris van Herpen, Marcel Leemann,
Manuel Kuhn, Béla Szedlák, Mátyás Vinczi
Nanine Linning, Gabriele Wasmuth
Flöte Christian Studler (Solo), Kurt Andreas Finger (Solo),
Berner Symphonieorchester
OPERN- UND KONZERTDIREKTOR Xavier Zuber *
Sakura Kindynis (stv. Solo/Piccolo), Cornelia Zehnder (Piccolo),
n. n. (Piccolo)
Oboe Adam Halicki (Solo), Doris Mende (Solo), Stilian Guerov
chefdirigent Mario Venzago
(stv. Solo, Englischhorn), Catherine Kämper (Englischhorn Solo)
orchestermanager Axel Wieck *
Klarinette Walter Stauffer (Solo), Michel Biedermann (Solo,
konzertdramaturgie & KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO
Barbara Honegger
Dirigenten Rumon Gamba, Josep Caballé-Domenech,
Eliahu Inbal, Jun Märkl, Eiji Oue, George Petrou,
Michael Sanderling, Gilbert Varga, Mario Venzago
Es-Klarinette), Bernhard Röthlisberger (Solo, Bassklarinette),
Urs Etter (Bassklarinette), Gábor Horváth (Es-Klarinette)
Fagott Monika Schneider (Solo), Heidrun Wirth-Metzler (Solo),
Norihito Nishinomura (stv. Solo,Kontrafagott), n. n. (Kontrafagott)
* Mitglieder der Geschäftsleitung
246
247
mitarbeiter/innen
–
–
Horn Olivier Alvarez (Solo), Olivier Darbellay (Solo),
Kaufmännische Mitarbeiter Alexandra Buchschacher,
Christian Holenstein (Solo), Sebastian Schindler (stv. Solo),
Ralph Romanens
Denis Dafflon, Daniel Lienhard, Matteo Ravarelli, Peter Szlávik
Kuriere Dursun Aglamaz, Vinh Nguyen Ngoc
Trompete Jean-Jacques Schmid (Solo), Milko Raspanti (Solo),
Personalleitung Regula von Niederhäusern
Olivier Anthony Theurillat (stv. Solo), n. n.
Posaune Stanley Clark (Solo, Altposaune), Wassil Christov
(Solo, Altposaune), Hans-Peter Schiltknecht (stv. Solo), Justin Clark
(Bassposaune), Josef Zink (Bassposaune)
Tuba Daniel Schädeli (Solo)
Personalfachfrauen Carmen Aerni,
Deborah Amaree Chansorn
Loge Zsuzsanna Holczer (Leitung), Gertrud Funk, Daniela Funke,
Edith Liechti, Ursula Tochev-Reck, Stefanie Wirth
Harfe Line Gaudard (Solo), Cornelia Lootsmann (Solo)
Technische Direktion
Pauke / Schlagzeug Franz Rüfli (Solopauke), Mihaela Despa
Technischer Direktor Gino Fornasa *
(Solopauke), n. n. (stv. Solopauke), Hans-Jürg Wahlich
Assistenten der Technischen Direktion Markus Inäbnit,
Orchesterwarte Daniel Würgler, Walter Lüthi,
Barbara Nyffeler
Nermin Halilovic, Elisabeth Niederhäuser
Leiter Bühnenbetrieb Claude Ruch
kOMMUNIKATION, TICKETING & BESUCHERSERVICE
Leitung Jens Breder *
MEDIENVERANTWORTLICHE & Onlineredakteurin
Susanne Schäfer
Marketing-Managerin Annette Brasdat
MITARBEITER MARKETING Severin Barmettler
Leiter Werkstätten Andreas Wieczorek
Leiterin Kostüm und Maske Franziska Ambühl
Bühnenbetrieb
Bühnentechnik
LEITER VIDMAR Marc Brügger
Bühnenmeister David Grütter, Vinzenz Kocher, Paolo Rütti,
Sponsoring, Events & Dialogmarketing Claire Mentha
Bernhard Spielmann
Vermittlung / Audience Development
1. Schnürmeister Roger Grandi
Gabriele Michel-Frei, Irene Salgado
LEITung VERKAUF & VERTRIEB Florian Schalit
Schnürmeister Rudolf Schneider, Jürg Streit
Bühnentechniker & -technikerin Carla Wiedmer,
Polygrafin Murielle Bender
Jean-Claude Bögli, Beat Brunner, Peter Egger, Daniel Gauch,
Fotografie Annette Boutellier, Philipp Zinniker
Stefan Gautschi, Fabio Kohli, Thomas Kym, Urs Liechti,
KONZERT- UND THEATERKASSE (BERN BILLETT)
Pascal Lindenmann, Urs Marti, Daniel Murbach, Josquin Pellet,
Florian Schalit (Leitung), Kirana Aeschbacher, David Cloesges,
Simon Pinter, André Renaud, Stefan Romig, Francesco Scaramuzzo,
Anne Neustupny, Raphael Reber, Julian Riedweg,
Matthias Schaller, Jozsef Toth, Hans Ruedi Wenger
Anna-Barbara Rothen, Katharina Ruchti, Isabelle Schorer,
Probebühnenwart Urs Gertsch
Tim Sollberger, Anja Stapelfeldt, Ursula Zumbach
Führungen Gabriele Bieri, Philipp Mamie, Gabriele Michel - Frei
Kaufmännische Direktion
Beleuchtung
Leiter Beleuchtung Karl Morawec
Stellvertreter des LEITERS BELEUCHTUNG
Kaufmännischer Direktor Anton Stocker *
Bernhard Bieri
ASSISTENZ KAUFMÄNNISCHER DIREKTOR Claudia Etter
1. Beleuchter Rolf Lehmann
Buchhaltung Markus Busenhart
* Mitglieder der Geschäftsleitung
248
249
mitarbeiter/innen
–
–
Stellwerkbeleuchter Reto Dietrich, Daniel Gräub,
Kascheure Benedetto Ruocco, Mirjam Ramser
Hanspeter Liechti, Jamshid Mirshahi
Theatermaler in Ausbildung Miro Widmer
Beleuchter und Beleuchterin Patricia Zwahlen,
Marc Binz, Udo Hoppe, Philippe Vonlanthen
Bühnenbild- und Kostümassistenz
Bühnenbildassistenz frank holldack
Audio / Video
Kostümassistenz Senta Amacker, Myriam Casanova
Leiter Audio / Video Bruno Benedetti
TONTECHNIKER Urs Haller, Sebastian Hundius, Urs Kohli,
kostüm und Maske
Marcel Schneider
Fundusverwalter Heinz Allemann
VIDEOTECHNIKER Michael Ryffel
Mitarbeiterin Fundus Regula Hug, Sybille Weltli
Requisite
Modistinnen Caroline Buchs, Marina Fröhlin
leiter requisite Thomas Aufschläger
Damenschneiderei
Requisiteurinnen Tabea Bösch Ruch, Gabriela Hess,
DAMENGEWANDMEISTERIN Gabriela Specogna
Cora Liechti, Karin Meichtry, Barbara Salchli
Dekoration
Leiter Dekoration Daniel Mumenthaler
1. Damenschneiderin Bettina Brunold
Schneiderinnen Carmen Amsler, Anna Burren,
Katrin Schilt, Elvira Szabo, Nuria Trüb, n.n.
1. Tapezierer Vinzenz Herrmann
Herrenschneiderei
Tapezierer Martin Bieri, Beat Cherpillod, Philippe Eggler,
HERRENGEWANDMEISTERIN Mariette Moser
Thomas Wittwer
Werkstätten
Schreinerei
1. HERRENSCHNEIDER Thomas Eberhard
Schneider / Schneiderinnen Magdalena Flückiger,
Mahmud Hamidi, Raphaela Leuthold, Jeannine Lindegger,
Brigitte Pilleri-Rieder
Leiter Schreinerei Bruno Basler
1. Schreiner Markus Blaser
Ankleidedienst Nadine Mrkwitschka, Maria Kummer,
Schreiner Rose Marie Hintermeister, Dominik Lehmann Flury,
Yvonne Leuenberger, Judith Moser, Eliane Münger,
Nicola Mangione, Walter Rohrer
Françoise Mumenthaler, Barbara Tonietti, Eveline Zehnder,
Vania Wyssen-Ivanova
Schlosserei
Leiter Schlosserei Marc Bergundthal
Schlosser Urs Mumenthaler
Maskenbildnerei
Leiter Maske Ralph Zaun
Stellvertreterin des Leiters Maske
Malsaal
Sibylle Langeneck-Dekumbis
Co-Leitung Malsaal Susanna Hunziker / Lisa Minder
Maskenbildnerinnen / Maskenbildner Gabriele Basler,
1. Theatermaler Daniel Eymann
Heike Bechtold, Ruth Caprez, Martina Jans, Bert Hoffmann,
Theatermalerinnen / Theatermaler Barbara Bono,
Levin Bräu, Susanne Kolbow, Flavia Somalvico
Anja Wiegmann, Rainer Wolf
250
251
mitarbeiter/innen
–
–
Hausdienst
Hausmeister Ugo Jametti
Betriebselektriker Franco Siliberti
REINIGUNG Vidmarhallen Perihan Ucur Aydin
Hausreinigungsdienst Daniela Bachofner-Hinni,
Impressum
herausgeber Konzert Theater Bern
direktor Stephan Märki
Pasang Getetsang, Cornelia Howald, Carmen Lozano,
redaktion Dramaturgie, Kommunikation
Vinh Nguyen Ngoc, Zeynep Özgür, Nhu Pham, Stephen Kumar
konzept und gestaltung formdusche, Berlin
William, Romina Wüthrich Lutz
bilder Dominik Stauch, www.stau.ch
BESUCHERSERVICE UND GASTRONOMIE
LEITER KOMMUNIKATION, TICKETING UND
BESUCHERSERVICE Jens Breder*
Gastronomie
Foyer Stadttheater Josy Grüter (Leitung), Margrit Albisser,
fotos Philipp Zinniker, Caroline Otteni (Estefania Miranda),
Wolfgang Silveri (Robin Adams, Andries Cloete, Michael Frei,
Marcus Signer), Alberto Venzago (Mario Venzago),
zVg Agenturen (Gastkünstler)
lektorat Christian Müller, Daniel Allenbach
Antoinette Renée Balsiger-Donat, Marianne Brechbühl,
druck Stämpfli Publikationen AG
Irene Buehler-Marti, Anna Rosa Fischbach, Maria Frey, Pia Hofmann,
inserate inMedia Services AG, Bern
Franziska Iseli-Stauer, Anja Nordieker, Heidi Puliafito,
Svenja Ravioli, Rosa Schindler Baumgartner, Marionna Schmid
Vidmar Ruth Kreuter Blatter (Leitung), Miriam Ernst,
Esther Schneider
Kantine Yvonne Leuenberger (Leitung), Michael Minder (Koch),
Silvia Cadieux-Schmid, Françoise Dettwiler
BESUCHERSERVICE
Stefanie Wirth (Leitung), Katherina Biancone, Adelheid Binggeli,
Lucia Bühler, Tabea Bürki, Rebekka Christ, Anthonie de Groot,
Flurin Dummermuth, Dominique Feller, Eva Feuz,
Margrit Freiburghaus, Camille Hegi, Jonas Hirschi, Aline Höchli,
Aranka Kanyo-Szasz, Daniela Keller, Elena Leumann, Julia
Liechti, Mirjam Liechti, Liberata Loforti, Melania Loforti, Janina
Neustupny, Delia Petteruti, Svenja Ravioli, Diana Rohnfelder,
Speranza Saponaro, Simone Schalk, Esther Sommer-Dössegger,
Beatrice Steiner, Yagmur Turunc, Susanne von Graffenried,
Franziska Vollenwyder
Veranstaltungsdienst Nioman Ben-Bader, Günter Böhm,
Frederic Coulin, Jörg Gutzwiller, Jakob Kirchmeier, Fabian Liechti,
Marcel Schindler
redaktionsschluss März 2013
Änderungen vorbehalten
einfach persönlich. einfach anders.
einfach bärtschi.
zeitglockenlaube 6, 3000 bern 7, telefon 031 329 60 60, [email protected], www.baertschi.ch
Wir wünschen gute
Unterhaltung.
Die Kulturagenda für unterwegs
Neu als Web-App für Smartphones
Jeden Mittwoch im Anzeiger Region Bern
w w w . k u l t u r a g e n d a . b e
«Unsere
Präzision
garantiert
Sicherheit »
La Roche 1787
Rittergasse 25 | CH-4001 Basel
T +41 61 286 44 00
F +41 61 286 43 24
[email protected] | www.lrc.ch
In Bern und Olten vertreten durch
La Roche & Co AG
Kramgasse 5 | CH-3000 Bern 8
T +41 31 327 55 55
Leberngasse 9 | CH-4603 Olten
T +41 62 205 50 50
XF
XJ XK
DER NEUE JAGUAR XF
SPORTBRAKE. LEBENSSTIL
IM ELEGANTEN OUTFIT.
Der neue XF Sportbrake ist bereit für den Alltag – und wird dabei
höchsten Ansprüchen gerecht. Seine eleganten Linien umfassen
einen vielseitigen Laderaum, der mit bis zu 1’675 Liter mehr Platz
bietet als je ein JAGUAR zuvor.
•
•
•
•
Hocheffizienter 2.2 Liter Diesel mit 5.2 l Verbrauch/100 km
Sportlicher 3.0 Liter Diesel in zwei Leistungsstufen
Innovative Stopp/Start-Technologie, 8-Stufen-Automatik
Maximale Ladekapazität von 1’675 Liter
Der XF Sportbrake jetzt ab CHF 59’500.–*
Erleben Sie jetzt bei uns, wie lebendig Sie sich im JAGUAR XF
Sportbrake fühlen können, und kontaktieren Sie uns noch heute für
weitere Informationen.
Emil Frey AG
Autocenter Bern
Milchstrasse 3, 3072 Ostermundigen, 031 339 44 44
www.emil-frey.ch/bern
13-127-AB
* Abgebildetes Modell: XF Sportbrake 2.2 Liter Diesel, 200 PS, 2WD, 5-Türer, CHF 59’500.– (Listenpreis
CHF 63’500.– abzüglich Kundenvorteil CHF 4’000.–), Angebot gültig vom 15.9. bis 17.3.2013 (Vertragsabschluss) auf den XF Sportbrake-Modellen des Modelljahrgangs 2013. Normverbrauch 5.2 l/100 km,
CO2-Emission 139 g/km (Durchschnitt aller Neuwagen in der Schweiz 153 g/km), Effizienzkategorie A.
Swiss Deal: gültig bis auf Widerruf (Immatrikulationen in der Schweiz) auf den XF-Modellen des Modelljahrganges 2013 (ohne XF 2.2 Liter Diesel). JAGUAR Free Service: 3 Jahre kostenlose Wartung ohne
Kilometerbegrenzung, inklusive Flüssigkeiten.
CHRISTIAN MOSER, HAIRSTYLIST
COOL STYLE 4YOU
MIT UND OHNE
VORANMELDUNG
Burgerliche Ersparniskasse Bern
HIRSCHENGRABEN 2, 3011 BERN, TEL. 031 381 77 25
Genossenschaft
WWW.CM-HAIRSTYLIST.CH
christian mueller.indd 1
15.03.2013 14:25:29
Die etwas andere, regional tätige Berner Bank.
Kompetenz, Tradition und Unabhängigkeit sind
unsere Grundwerte.
Diese ‚Tradition mit Zukunft‘ – unser Leitsatz –
und die Nähe zu unseren Kunden aus der Region
sind unsere Stärken.
Wir freuen uns, Sie bei uns begrüssen zu dürfen.
Marktgasse 37, Postfach 6362, 3001 Bern
Telefon 031 / 312 03 12, Fax 031 / 312 03 60
www.burgerliche-ek-bern.ch
Unbenannt-1 1
27.03.2013 14:29:47
WoRk / LIfE
BaLaNCE
Im möBELsoRTImENT
Heutzutage sind Wohnen und Arbeiten nicht
mehr streng getrennt. Wir unterstützen Sie mit
unserem breiten Know-how und Leidenschaft
dabei, die Balance zu finden.
Wir helfen Ihnen rasch
und unkompliziert
aus der Patsche.
www.mobi.ch
BRECHBÜHL INTERIEUR
Brechbühl Interieur AG
Hauptstrasse 54, CH-2560 Nidau
www.brechbuehlinterieur.ch
AuS ErFAHruNG
wAcHSEN.
ProBEN
PrEmiErE
Für Generationen.
Sparkasse, Hypothekar- und Privatbank.
AEK BANK 1826.
033 227 31 00. 031 328 30 00. [email protected]
Aus Erfahrung
www.aekbank.ch
APPlAuS
NACH DEM KONZERT IS T
VOR DEM DINNER
Kleine und grosse Naschereien
für «Late-Night-Gourmets» serviert bis Mitternacht
BELLEVUE PAL ACE
www.bellevue-palace.ch, Telefon 031 320 45 45
Herunterladen