THEATER CHUR 2017 / 18

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SCHAUSPIEL / PERFORMANCE
13 «GIBT’S LÄNDER, VATER,
WO NICHT BERGE SIND?»
Eine theatralische Ideenreise durch
5 Jahrhunderte nach «Wilhelm Tell»
des Reformators Jakob Ruf
15 ALPENSAGEN- UND MÄRCHENTAGE CHUR
Wo Wissenschaft und Kultur auf die Magie
von Mythen, Sagen und Märchen unserer
Bergwelt treffen
16 PROMETHEUS IN ATHEN
WELT IN CHUR Lecture Performance von Helgard Haug &
Daniel Wetzel / Rimini Protokoll
20 CLEAN CITY
WELT IN CHUR Von Anestis Azas & Prodromos Tsinikoris
21 MALALAI – DIE AFGHANISCHE JUNGFRAU
WELT IN CHUR VON ORLÉANS
Ein transnationales Theaterprojekt
von Robert Schuster & Julie Paucker
mit Texten von Schiller, Anouilh, Brecht &
Khattak
22 EMPIRE
WELT IN CHUR Von Milo Rau / IIPM – International Institute
of Political Murder
26 STÜNDCHEN
Let’s see that bitch die
Ein Theaterstück von Ursina Trautmann
28 UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN
Von Andreas Liebmann
32 DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN ODER
DIE FEUERPROBE
Ein grosses historisches Ritterschauspiel
von Heinrich von Kleist in einer Inszenierung
von Barbara-David Brüesch
MUSIKTHEATER / OPER
FIGURENTHEATERTAGE
25 DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER!
Ein musikalischer Rettungsanker
von Leo Wundergut & das Staatsorchester
33 FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL
Von Johann Wolfgang von Goethe
mit Puppen und Menschen in der Regie
von Nikolaus Habjan
27 IL BARBIERE DI SIVIGLIA
Komische Oper in zwei Akten
von Gioachino Rossini
34 EMMA UND DER MONDMANN
AB 5 JAHREN Ein Familientheater von Die Nachbarn
48 DAS BÖSE
Über das heimliche Grollen in uns
Ein musiktheatrales Projekt
von CapriConnection
37 DER FALL HAMLET
Ein Rachedrama mit Puppen nach William
Shakespeare von Schäfer-Thieme-Produktion
49 PANIK AN DER SCALA
Von Dino Buzzati
Ein Musiktheaterprojekt von «ressort k»
THEATER CHUR
53 THEATER UND FAMILIE
54 THEATER UND SCHULE
TANZ
19 CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT
WELT IN CHUR Nordafrikanisches Tanztheater von der
Compagnie Hervé Koubi mit Streetdance,
Sufi und Hip-Hop
VERMIETUNGEN
59 KONZERTREIHEN
60 KONZERTREIHEN / UND AUSSERDEM
SERVICE
62 SAALPLAN
63 VORVERKAUF & ABENDKASSE / ERMÄSSIGUNG / GUTSCHEINE / ZUGÄNGLICHKEIT / CAFÉ BAR
64 ABOS
66 FREUNDE THEATER CHUR / THEATERVEREIN CHUR
67 PARTNER / TEAM / IMPRESSUM
EXTRAS
57 LANGER SAMSTAG
12 Stunden Theater, Geschichten und Musik
für Kinder & Erwachsene
31 BIENVENUE
Ein Solostück von Eugénie Rebetez
57 FILMSONNTAG
WELT IN CHUR Zum Festival-Schwerpunkt Griechenland
43 STREAM
TANZFESTIVAL Gauthier Dance Company
STEPS mit Choreografien von Po Cheng Tsai,
Nadav Zelner, Nacho Duato, Itzik Galili,
Eric Gauthier, Andonis Foniadakis &
Mauro Bigonzetti
57 STEFFALIBALL
Eine grosse Party, eine rauschende Nacht
57 PALMYRA
Albumrelease mit dem Palmyra Ensemble
45 SPEECHLESS VOICES
TANZFESTIVAL Tanztheater von Cindy Van Acker / STEPS Cie Greffe
57 DRAMENPROZESSOR
Werkstatt für szenisches Schreiben
57 «ICH HAB’ KEIN HEIMATLAND»
Volkslieder aus der alten Heimat und
­internationale Tangos mit Martina Hug,
­­Duo Ranas, Franco Mettler, u.a.
38 FRAUEN
Ein Schauspiel der Volksbühne Basel
in der Regie von Anina Jendreyko
39 DIE SONNE VERLÄSST JETZT DIE WOHNUNG
Ein Hör-Schau-Raum für Märchengrotesken
von Tim Etchells
57 FUSSBALLSOMMER
Bündner Theaterschaffende planen einen
Fussballsommer mit theatralen Aktionen,
Kommentaren und Spielen zur Fussball-WM
40 HEIMAT KOSMOS
Eine multikulturelle Saga in drei Teilen
von Club 111
46 IFIGENIA, LIBERATA
Ein Antikenprojekt in der Regie
von Carmelo Rifici
50 KUBI
Ein Stück über Kubilay Türkyilmaz
von Flavio Stroppini & Monica De Benedictis
SAISONÜBERSICHT 2017 / 18
2
3
SAISONÜBERSICHT 2017 / 18
FREIHEIT –
­ZWISCHEN
REALITÄT UND
UTOPIE
CARLO PORTNER
Präsident Stiftung Theater Chur
Freiheit, so das Metathema unserer Theatersaison
2017 / 18. Wer kennt sie nicht: Wilhelm Tell, der
dem Grundsatz huldigt: «Der Starke ist am mächtigsten allein», oder das Käthchen von Heilbronn,
laut Kleist «Ein Wesen, das ebenso mächtig ist
durch Hingebung, als jene (Penthesilea) durch
Handeln», bis zu Malalai – der afghanischen Jungfrau von Orléans. Bereits damit kann die Spannweite des Begriffs «Freiheit» erahnt werden. Hier
sollen jedoch nicht Definitionen gesucht werden,
denn es genügt bereits ein Blick in ein philoso­
phisches Wörterbuch, um festzustellen, dass auch
der Freiheitsbegriff seine Geschichte hat, so:
Die schöpferische Freiheit gegenüber der Freiheit
von Behinderung (durch Zwang, Schicksal) bei
Sokrates und Platon; die Freiheit von politischem
Despotismus (bei Aristoteles) oder von den
Übeln des Daseins (bei Epikur). Im Mittelalter ging
es um die Freiheit von Sünde und Verdammnis
durch die Kirche. Seit der Aufklärung kommt ein
vom Liberalismus und der Naturrechts-Philo­
sophie getragener Begriff von Freiheit (Bill of rights
in England) auf. Der Marxismus hält dann die
­Freiheit für eine Fiktion (der Mensch denke und
handle trieb- und milieubedingt); laut Jaspers
heisst Frei-Sein, den guten oder den bösen Willen
betätigen zu können und schliesslich ist nach
­Sartres die Freiheit nicht eine Eigenschaft des
Menschen, sondern seine Substanz.
Sinn und Zweck des Theaters war und ist es,
Ihnen Gelegen­heit zu geben, sich mit Ihrer eigenen
GRUSSWORT
Freiheit im Vergleich zu derjenigen im jeweiligen
Stück dargebotenen auseinanderzusetzen.
­Eine schwierige, beziehungsweise heikle Aufgabe;
so spricht Erich Fromm v
­ on der «Furcht vor
der Freiheit». Er zeigt im gleich­namigen Werk die
Ambivalenz gegenüber dem Bild des Mittelalters
auf, wonach der moderne R
­ ationalismus im
Wesentlichen ein dunkles Zeit­alter sieht, andererseits das Mittelalter ide­alisiert und sogar ein
Gefühl der Sicherheit des damaligen Menschen,
beherrscht von Regeln und Verpflichtungen
­des persönlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens, erkennen will. Denn damals war
jeder von seiner Rolle in der Gesellschaftsordnung
geformt, wobei es aber gleichzeitig an individueller
Freiheit mangelte. Anders Martin Luther, der
in seinem 1524 gedruckten Pamphlet «Von Kaufshandlung und Wucher» der Erbitterung des
­Mittelstandes im 15. und 16. Jahrhundert gegen
die reichen Monopolherren ­Ausdruck gab,
­laut Fromm in vieler Hinsicht den Gefühlen ähnlich,
wie der Mittelstand in unseren Tagen (im 20. Jh.)
gegenüber Monopolbetrieben und mächtigen
­Kapitalisten empfindet.
Vielleicht liegt eine Lösung mit dem Philosophen
Hermann Levin Goldschmidt und seiner «Freiheit
für den Widerspruch» darin, zu erkennen, dass
der Konflikt etwas Fruchtbares, die Spannung ein
Reichtum und Vielfalt etwas Grösseres ist als
­Eindimensionalität. Wer Widerspruch oder Widerstand leistet, wird leider recht schnell als Quer­
ulant oder gar als Subversiver abqualifiziert. Es
gilt, sich selber – in seiner Rolle – zu erkennen und
dann dies auch auszuhalten! Was wäre unser
­Theater ohne unser einsatzfreudiges Theaterteam?
An die Mitarbeitenden, an Sie als Besucherinnen
und Besucher, die Theatervereinsmitglieder und
die Freunde des Theaters Chur sowie an unsere
Sponsoren und die beitragsleistenden Stellen von
Stadt und Kanton verbindlichsten Dank! Auch kulturelle Freiheit braucht Unterstützung!
Stiftungsrat:
Ariane Bearth-Riatsch (Vizepräsidentin / Kulturvermittlung)
Monica Glisenti (Sponsoring / Marketing)
Katharina Guyan (Finanzen)
Andrea Meuli (Medien)
Caroline Morand (Kulturbeauftragte Stadt Chur)
Stephan Müller (Fachperson Theater)
Carlo Portner (Präsident)
4
EMPIRE
FREIHEIT
UTE HAFERBURG, Direktorin
ANN-MARIE ARIOLI, Kodirektorin
«Freiheit, die ich meine», dichtete Max Schenkendorf 1815. Später wurde ein Lied daraus. Ja,
­welche meinen wir denn? Freiheit – ein einfaches
Wort, doch schwer zu fassen: Weltreiche grün­
den darauf, Revolutionen schreiben sie sich auf
die Fahnen. Doch jede Partei, Disziplin, jedes
Indivi­duum versteht etwas anderes darunter.
Freiheit ist etwas, das täglich neu verhandelt
werden muss. Das Recht definiert ihren Rahmen,
die Politik versucht sie zu bestimmen, im Alltag
wird sie begrenzt, beschnitten. Die Kunst ist der
Ort, der sie verhandelt. Nicht ohne Grund hat sich
der ehemalige Churer Klosterschüler Jakob Ruf
neben seinem Beruf als Arzt auch dem Schreiben
und Inszenieren von Stücken – in unserem Fall
­«Wilhelm Tell» – zur Verbreitung der Reformation
gewidmet. Offensichtlich war die Dramatik das
breiten­wirksamste Medium, um Einigkeit trotz
Glaubenskämpfen, Freiheit trotz drohender Konflikte ­zu predigen. Die Ideenreise, die Andreas
Herrmann in der Martinskirche inszeniert, wird
die Frage nach der Freiheit aus heutiger Sicht mit
dem Blick auf die vergangenen 500 Jahre stellen.
Wenn wir, das Theater Chur, diese Spielzeit mit
dem Begriff Freiheit überschreiben, dann, weil er
so vieldeutig, lebendig und Voraussetzung für
Kunst und Theater ist. Zudem ist er selbst in Europa
nicht (mehr) selbstverständlich. Die Eröff­
nungsproduktion des Festivals WELT IN CHUR
mit ­dem Schwerpunkt Griechenland beleuchtet
in PROMETHEUS IN ATHEN die Begrenzung der
persönlichen Freiheit durch die globalisierte Wirtschaft. 2010, mitten in der Krise, hatten Rimini
Protokoll Griechen nach ihrem Erleben der
Schuldenkrise befragt. Nun reagieren die gleichen
Menschen auf ihre Statements von vor sieben
Jahren. Wenn Frauen zu Heldinnen in Freiheitskämpfen werden, dann verbindet sich stets
­eine individuelle Geschichte mit dem politischen
Kampf – sie müssen zweierlei Fesseln lösen.
­So auch die afghanische Jeanne d’Arc namens
CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT
7
­ ALALAI, die ihr Kopftuch im 19. Jahrhundert
M
abnahm, es als Fahne benutzte und damit in den
Kampf gegen die Briten zog. Doch die daraufhin
gewonnene Schlacht blieb ein Etappensieg und das
Land hat bis heute nicht zu Ruhe und Unabhän­
gigkeit gefunden. Freiheit ist fragil und heute mehr
denn je möchte man mit Rosa Luxemburg rufen,
dass «Freiheit immer nur die Freiheit des anders
Denkenden ist». Andreas Liebmann fragt in UNSERE
MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN danach, welche
­Stimmen die Schweiz – wenn man sie als Konzert­
saal betrachtet – zulässt, ob Zwischentöne,
­fremde Melodien und falsche Töne möglich sind.
Die fremden Stimmen zeigt uns EMPIRE von
­Milo Rau, der auf der Bühne Schauspieler
aus Griechenland, Syrien und Rumänien von ihrer
Flucht in die Freiheit erzählen lässt. In ihren
Grundzügen bedeutet Freiheit für alle dasselbe:
Das Recht zu leben, das Recht auf Freiheit,
­Gleichheit und Solidarität wie es in Artikel 1 der
«Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte»
heisst. Gleichzeitig sind ihre Ränder unscharf und
jede Epoche, jeder Mensch meint mit der Frei­
heit etwas anderes. Deswegen produziert etwas
so scheinbar Einfaches so unendlich viele
Geschichten, von denen wir Ihnen einige in dieser
Spielzeit erzählen wollen. Denn es gilt, die Frei­
heit neu zu verhandeln, zu diskutieren und sie zu
­verteidigen. «Es veröden die Parlamente gleichzeitig mit den Theatern», schrieb Walter Benjamin
angesichts des heraufziehenden Nationalsozial­is­
mus und wir sollten uns das Wort nicht selbst
­entziehen, denn die Einigkeit, die der Gründungsmythos der Schweiz im Tell-Stoff beschwört,
­entsteht nicht aus Schweigen, sondern aus dem
Dialog über die herrschenden Konflikte.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns eine
spannungsreiche, lebendige, unterhaltsame
­Saison 2017 / 18, in der wir Ihnen eine grosse Band­
breite an Formen, Sparten, Künstlerinnen und
Künstlern bieten – engagiert, lokal und welt­offen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im
­ heater Chur.
T
EDITORIAL
SPIELPLAN 2017 / 18
SEPTEMBER 2017
«GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?»
«GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?»
«GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?»
Do 14
Fr 15
Sa 16
20 Uhr
SCHAUSPIEL
20 Uhr
SCHAUSPIEL
20 Uhr
SCHAUSPIEL
Mo 18
20 Uhr
ENSEMBLE Ö!
MATERIE ALS WELLE
1. Konzert mit Werken von Asia Ahmejanova (UA),
Magnus Lindberg, Claude Vivier, Vittorio Montalti
& Enno Poppe
Mi
Do
Sa
So
Fr
Sa
So
20
21
23
24
22
23
24
20 Uhr
SCHAUSPIEL
20 Uhr
SCHAUSPIEL
20 Uhr
SCHAUSPIEL
18 Uhr
SCHAUSPIEL
19.30 Uhr
FESTIVAL
14 Uhr
FESTIVAL
11 / 14 / 18 Uhr
FESTIVAL
«GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?»
«GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?»
«GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?»
«GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?»
ALPENSAGEN- UND MÄRCHENTAGE CHUR
ALPENSAGEN- UND MÄRCHENTAGE CHUR
ALPENSAGEN- UND MÄRCHENTAGE CHUR
Eine theatralische Ideenreise durch 5 Jahrhunderte
nach «Wilhelm Tell» des Reformators Jakob Ruf
Ort: Martinskirche Chur
Fr 29
Sa 30
19 Uhr
SINGSCHULE CHUR
19 Uhr
SINGSCHULE CHUR
LES CHORISTES
LES CHORISTES
Die Kinder des Monsieur Mathieu
Gesamtleitung: Jürg Kerle, Lilian Köhli
Eine theatralische Ideenreise durch 5 Jahrhunderte
nach «Wilhelm Tell» des Reformators Jakob Ruf
Ort: Martinskirche Chur
Wo Wissenschaft und Kultur auf die Magie von Mythen,
Sagen und Märchen unserer ­Bergwelt treffen
OKTOBER 2017
So 1
16 Uhr
SINGSCHULE CHUR
LES CHORISTES
Die Kinder des Monsieur Mathieu
Gesamtleitung: Jürg Kerle, Lilian Köhli
Mo 2
20 Uhr
KONZERTVEREIN
CHUR
1. ABONNEMENTSKONZERT
Quartetto di Cremona
Solist: Robert Neumann (Klavier)
Do 5
19.30 Uhr
ORCHESTERVEREIN
CHUR
MIT DVORAK UM DIE WELT
Fr 6
19.30 Uhr
ORCHESTERVEREIN
CHUR
MIT DVORAK UM DIE WELT
Antonin Dvoraks Sinfonie Nr. 6 D Dur op 60
Leitung: Gaudens Bieri
So 8
20 Uhr
KLASSIK FORUM
CHUR
1. ABONNEMENTSKONZERT
Musikkollegium Winterthur
Leitung / Solist: Alexander Lonquich (Klavier)
Sa 21
So 22
Mo 23
20 Uhr
MUMMENSCHANZ
14 Uhr
MUMMENSCHANZ
Das neue Programm entführt das Publikum ­
in eine grenzenlose, aber auch vertraute Fantasie
20 Uhr
ENSEMBLE Ö!
YOU & ME
YOU & ME
KOSMOS
Fr
20 Uhr
WELT IN CHUR /
DOKUMENTAR­
THEATER
PROMETHEUS IN ATHEN
Lecture Performance von Helgard Haug &
Daniel Wetzel / Rimini Protokoll
CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017
27
Sa 4
20 Uhr
WELT IN CHUR /
TANZ
Mi 8
20 Uhr
KONZERT
Do 9
19.30 Uhr
KAMMER­
PHILHARMONIE
GRAUBÜNDEN
Sa 11
12 – 24 Uhr
EXTRAS
SPIELPLAN
NOVEMBER 2017
CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT
Di
14
20 Uhr
WELT IN CHUR /
SCHAUSPIEL
CLEAN CITY
Von Anestis Azas & Prodromos Tsinikoris
CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017
Do 16
20 Uhr
WELT IN CHUR /
SCHAUSPIEL
MALALAI – DIE AFGHANISCHE JUNGFRAU
VON ORLÉANS
Ein transnationales Theaterprojekt
von Robert Schuster & Julie Paucker
mit Texten von Schiller, Anouilh, Brecht & Khattak
So 19
17 Uhr
WELT IN CHUR /
EXTRAS
FILMSONNTAG
Zum Festival-Schwerpunkt Griechenland
CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017
Di
19.30 Uhr
WELT IN CHUR /
DOKUMENTAR­
THEATER
EMPIRE
Von Milo Rau / IIPM – International Institute o­ f Political Murder
CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017
Sa 2
14 Uhr
FREIE BÜHNE
CHUR
FRAU HOLLE
So 3
11 / 14 Uhr
FREIE BÜHNE
CHUR
FRAU HOLLE
Mo 4
18.30 Uhr
THEATERVEREIN
CHUR
ADVENTSLESUNG MIT MUSIK
Eine stimmungsvolle Stunde mit weihnächtlichen
Texten und Musik
Do 7
20 Uhr
MUSIKTHEATER / REVUE
DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER!
Ein musikalischer Rettungsanker
von Leo Wundergut & das Staatsorchester
Sa 9
14 Uhr
FREIE BÜHNE
CHUR
FRAU HOLLE
Regie: Viola Barreca, Lorena Jovanna
So 10
11 / 14 Uhr
FREIE BÜHNE
CHUR
FRAU HOLLE
Mo 11
20 Uhr
ENSEMBLE Ö!
SFUMATO
3. Konzert mit Werken von Burkhard Kinzler,
Isang Yun & Sebastian Gottschick
Mi
13
18 Uhr
JUNGES THEATER
AB 8 JAHREN
EXPEDITION PETER PAN
Do 14
Eine unangepasste Familienvorstellung
für Über- und Unterflieger von Het Laagland
10.30 /
14 Uhr
JUNGES THEATER
AB 8 JAHREN
EXPEDITION PETER PAN
Fr
15
10 Uhr
JUNGES THEATER
AB 8 JAHREN
EXPEDITION PETER PAN
Di
26
21 Uhr
EXTRAS
STEFFALIBALL
Di
2
17 Uhr
KAMMER­
PHILHARMONIE
GRAUBÜNDEN
NEUJAHRSKONZERT
Solist: Mario Pacchioli (Gesang)
Leitung: Johannes Schlaefli
Di
Mi
Do
Fr
Sa
9
10
11
12
13
20 Uhr
SCHAUSPIEL
20 Uhr
SCHAUSPIEL
Let’s see that bitch die
Ein Theaterstück von Ursina Trautmann
Ort: Postremise Chur
20 Uhr
SCHAUSPIEL
20 Uhr
SCHAUSPIEL
19 Uhr
OPER
STÜNDCHEN
STÜNDCHEN
STÜNDCHEN
STÜNDCHEN
IL BARBIERE DI SIVIGLIA
Di
16
20 Uhr
KLASSIK FORUM
CHUR
2. ABONNEMENTSKONZERT
Zürcher Kammerorchester
Leitung: Willi Zimmermann
Do 18
10 Uhr
JUNGES THEATER
AB 4 JAHREN
VICKY SETZT SEGEL
Fr
Aufbruch in die Fremde
Ein Tanzstück von Company Mafalda
10 / 14 Uhr
JUNGES THEATER
AB 4 JAHREN
VICKY SETZT SEGEL
Mo 22
20 Uhr
KONZERTVEREIN
CHUR
2. ABONNEMENTSKONZERT
Pacific Quartet Vienna
Di
23
20 Uhr
ENSEMBLE Ö!
LICHT
4. Konzert mit Werken von Gwyn Pritchard, Gerald
Bennett, Vykintas Baltakas & Francisco Guerrero
Fr 26
Sa 27
20 Uhr
SCHAUSPIEL
Von Andreas Liebmann
20 Uhr
SCHAUSPIEL
UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN
UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN
So 28
17 Uhr
KAMMER­
PHILHARMONIE
GRAUBÜNDEN
BÜNDNER KOMPONISTENPORTRÄT
Werke von Gion Antoni Derungs, ­David Sontòn
Caflisch, Robert Grossmann & ­Raffaele d’Alessandro
Leitung: Philippe Bach
21
DEZEMBER 2017
Regie: Viola Barreca, Lorena Jovanna
Eine grosse Party, eine rauschende Nacht
JANUAR 2018
2. Konzert mit Werken von Lars Werdenberg (UA),
Jonathan Harvey, Alessandro Solbiati, Morton
Feldman & Junghae Lee
Nordafrikanisches Tanztheater von der Compagnie
Hervé Koubi mit Streetdance, Sufi und Hip-Hop
PIPPO POLLINA & PALERMO ACOUSTIC TRIO
IL SOLE CHE VERRÀ
1. SINFONIEKONZERT
Nach dem grossen Erfolg der Vorpremiere macht
Pippo Pollina nochmals Halt in Chur
LANGER SAMSTAG
12 Stunden Theater, Geschichten und Musik
für Kinder & Erwachsene
Solistin: Maria Riccarda Wesseling (Mezzosopran)
Leitung: Philippe Bach
8
9
19
Komische Oper in zwei Akten von Gioachino Rossini
Gastspiel TOBS – Theater Orchester Biel Solothurn
SPIELPLAN
FEBRUAR 2018
Mo 30
BIENVENUE
BIENVENUE
DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN ODER
DIE FEUERPROBE
Ein Solostück von Eugénie Rebetez
THEATERVEREIN
CHUR
ZMORGA IM THEATER
Reichhaltiger Brunch mit szenisch-musikalischer
Begleitung
19 Uhr
FIGUREN­
THEATERTAGE
FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL
Von Johann Wolfgang von Goethe mit Puppen
und Menschen in der Regie von Nikolaus Habjan
8.45 /
10.30 /
14 Uhr
FIGUREN­
THEATERTAGE
AB 5 JAHREN
EMMA UND DER MONDMANN
Ein Familientheater von Die Nachbarn
8.45 /
10.30 /
15 Uhr
FIGUREN ­
THEATERTAGE
AB 5 JAHREN
EMMA UND DER MONDMANN
Do 22
20 Uhr
FIGUREN­
THEATERTAGE
DER FALL HAMLET
Fr
23
20 Uhr
FIGUREN­
THEATERTAGE
DER FALL HAMLET
So 25
19 Uhr
KAMMER­
PHILHARMONIE
GRAUBÜNDEN
MODERN TIMES
Charlie Chaplins Filmklassiker
mit Live-Orchestermusik
Leitung: Ludwig Wicki
Mo 26
20 Uhr
KONZERTVEREIN
CHUR
3. ABONNEMENTSKONZERT
Klavierduo Soós-Haag
Do 1
Fr 2
Di 6
20 Uhr
TANZ / PERFORMANCE
20 Uhr
TANZ / PERFORMANCE
19 Uhr
SCHAUSPIEL
So 11
10 Uhr
Fr
16
Di
20
Mi
21
Ein grosses historisches Ritterschauspiel
von Heinrich von Kleist in einer Inszenierung
von Barbara-David Brüesch
Ein Rachedrama mit Puppen
nach William Shakespeare
von Schäfer-Thieme-Produktion
MÄRZ 2018
So 4
17 Uhr
KAMMER­
PHILHARMONIE
GRAUBÜNDEN
2. SINFONIEKONZERT
Solisten: Beatrice Berrut (Klavier) &
Monika Reinhard ­(Sopran)
Leitung: Philippe Bach
Do 8
20 Uhr
SCHAUSPIEL
FRAUEN
Ein Schauspiel der Volksbühne Basel in der Regie
von Anina Jendreyko
Ort: Postremise Chur
Fr
9 / 10.45 /
14 Uhr
JUNGES THEATER
AB 4 JAHREN
EIN LOCH IST MEISTENS RUND
Theater, Magie und Objekte
von florschütz & döhnert
Sa 10
11 Uhr
JUNGES THEATER
AB 4 JAHREN
EIN LOCH IST MEISTENS RUND
Mo 12
20 Uhr
ENSEMBLE Ö!
Do 15
Fr 16
20 Uhr
PERFORMANCE
20 Uhr
PERFORMANCE
Mo 26
20 Uhr
Di
Mi
9
TANZFESTIVAL
STEPS
STREAM
Gauthier Dance Company mit Choreografien­
von Po Cheng Tsai, Nadav Zelner, Nacho Duato,
Itzik Galili, Eric Gauthier, Andonis Foniadakis &
Mauro Bigonzetti
Do 3
20 Uhr
JUNGES THEATER
AB 14 JAHREN
MAI 2018
DIE VIER LETZTEN DINGE
Fr
4
20 Uhr
JUNGES THEATER
AB 14 JAHREN
DIE VIER LETZTEN DINGE
Sa 5
20 Uhr
JUNGES THEATER
AB 14 JAHREN
DIE VIER LETZTEN DINGE
Sa 5
20 Uhr
TANZFESTIVAL
STEPS
SPEECHLESS VOICES
Tanztheater von Cindy Van Acker / Cie Greffe
Mo 7
20 Uhr
ENSEMBLE Ö!
DIMENSIONEN
6. Konzert mit Werken von Martin Jaggi (UA),
Roland Moser, Vittorio Montalti &
Alessandro Solbiati
So 13
17 Uhr
KAMMER­
PHILHARMONIE
GRAUBÜNDEN
PREISTRÄGERKONZERT
Solisten: Preisträger des Schweizerischen
­Musikwettbewerbs, Leitung: Philippe Bach
Mo 14
20 Uhr
KLASSIK FORUM
CHUR
5. ABONNEMENTSKONZERT
Zürcher Kammerorchester
Solistin: Vesselina Kasarova (Mezzosopran)
Leitung: Daniel Hope, Musikdirektor
Di
15
20 Uhr
EXTRAS / LIEDERABEND
«ICH HAB’ KEIN HEIMATLAND»
Mi
16
20 Uhr
EXTRAS / LIEDERABEND
«ICH HAB’ KEIN HEIMATLAND»
Volkslieder aus der alten Heimat und internationale
Tangos mit Martina Hug, Duo Ranas, Franco Mettler,
u.a.
Ort: Postremise Chur
Fr 18
Do 24
Fr 25
19 Uhr
SCHAUSPIEL
Ein Antikenprojekt in der Regie von Carmelo Rifici
20 Uhr
MUSIKTHEATER
20 Uhr
MUSIKTHEATER
IFIGENIA, LIBERATA
DAS BÖSE
DAS BÖSE
Sa 26
19.30 Uhr
KONZERT
«REMAS» – RÄTOROMANISCHE GEDICHTE ­
FÜR GESANG UND SINFONIEORCHESTER
Von Mario Pacchioli mit Kammerphilharmonie
­Graubünden & Chor «La Chanson de Fribourg»
Abgerechnet wird zum Schluss
Jugendliche aus verschiedenen Regionen ­des
Kantons treffen sich zum Jüngsten Gericht
Ort: noch offen
Über das heimliche Grollen in uns
Ein musiktheatrales Projekt von CapriConnection
JUNI 2018
Sa 2
20 Uhr
MUSIKTHEATER /
SCHAUSPIEL
PANIK AN DER SCALA
So 3
19 Uhr
PANIK AN DER SCALA
PLASMA
5. Konzert mit Werken von Morton Feldman &
­Enno Poppe
MUSIKTHEATER /
SCHAUSPIEL
Di
5
19 Uhr
BRANDUNGEN
DIE SONNE VERLÄSST JETZT DIE WOHNUNG
DIE SONNE VERLÄSST JETZT DIE WOHNUNG
JUNGES THEATER
AB 13 JAHREN
Ein Hör-Schau-Raum für Märchengrotesken
von Tim Etchells
Mi
6
19 Uhr
JUNGES THEATER
AB 13 JAHREN
BRANDUNGEN
KLASSIK FORUM
CHUR
3. ABONNEMENTSKONZERT
The Clarinotts – Ernst, Daniel & Andreas
­Ottensamer (Klarinette)
Fr
8
20 Uhr
MUSIKTHEATER /
SCHAUSPIEL
PANIK AN DER SCALA
27
19 Uhr
WHAT WE ARE LOOKING FOR
Sa 9
MUSIKTHEATER /
SCHAUSPIEL
PANIK AN DER SCALA
28
Tanztheater von Ives Thuwis für das Junge T­ heater
Basel
20 Uhr
JUNGES THEATER
AB 14 JAHREN
19 Uhr
WHAT WE ARE LOOKING FOR
So 10
16 Uhr
JUNGES THEATER
AB 14 JAHREN
KAMMER­
PHILHARMONIE
GRAUBÜNDEN
FELL UND FEDER
Kinderoper von Rodolphe Schacher & Charlotte Baude
Libretto: Lorenz Pauli und Katrin Schärer
Leitung: Harald Siegel
Mi
20 Uhr
SCHAUSPIEL
KUBI
Ein Stück über Kubilay Türkyilmaz
von Flavio Stroppini & Monica De Benedictis
APRIL 2018
Di
19 Uhr
3
20 Uhr
KONZERTVEREIN
CHUR
4. ABONNEMENTSKONZERT
Stadtmusik Chur
Solist: Roberto Cuervo Alvarez (Oboe)
Sa 7
So 8
Di 10
18 Uhr
SCHAUSPIEL
18 Uhr
SCHAUSPIEL
Eine multikulturelle Saga in drei Teilen
von Club 111
14 / 19 Uhr
JUNGES THEATER
AB 10 JAHREN
HEIMAT KOSMOS
HEIMAT KOSMOS
ALS ICH FLIEGEN KONNTE
Di
17
20 Uhr
KLASSIK FORUM
CHUR
4. ABONNEMENTSKONZERT
Musikkollegium Winterthur
Leitung / Solist: Thomas Zehetmair (Violine)
Mo 23
20 Uhr
KONZERTVEREIN
CHUR
5. ABONNEMENTSKONZERT
Gelius Trio
13
Von Dino Buzzati
Ein Musiktheaterprojekt von «ressort k»
Eine Objekttheater-Tragikomödie über Krise,
Macht und Ausbeutung von Cie Gare Centrale
Ort: Postremise Chur
Von Dino Buzzati
Ein Musiktheaterprojekt von «ressort k»
Die Geschichte einer Reise durch die Nacht
von Cargo Theater
Änderungen vorbehalten. Es gelten die aktuellen Monatsspielpläne.
SPIELPLAN
10
11
SPIELPLAN
Do 14. / Fr 15. / Sa 16. / Mi 20. / Do 21. / Sa 23. / So 24. Sept. 2017
Die Zeit schreit nach neuen Ideen. Es muss sich
etwas ändern. Welche Ideen tauchen auf ? Welche
werden umgesetzt? Wer gewinnt und wer verliert? Im Zentrum des Projekts steht das Stück
«Wilhelm Tell» (1545) des Reformators, Arztes und
Theatermachers Jakob Ruf, der vor seinem Austritt aus der katholischen Kirche mehrere Jahre
im Kloster in Chur lebte. Das Stück benutzt den
Schweizer Gründungsmythos, um den Zeitgenossen die Reformation, den Gedanken der Freiheit
und die Notwendigkeit zur Einigkeit näherzubringen.
Es ist unter anderem das Material für ein Stück
in drei Stationen in und um die Martinskirche Chur.
«GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?»
stellt die Kraft der Ideen ins Zentrum und wird
gesellschaftspolitische und religiöse Ideen sowie
den reformatorischen Geist von 1500 bis heute
beleuch­ten. Der renommierte Regisseur Andreas
Herrmann wird mit Profis und Amateuren musikalisch und szenisch die Reformation erlebbar
machen, um die Fragen aufzuwerfen, die uns
auch heute noch bewegen.
Eine theatralische Ideenreise
durch 5 Jahrhunderte nach
«Wilhelm Tell» des Reformators Jakob Ruf
Il temp brama per novas ideas. Insatge sto sa midar. En il
center dal project stat il toc «Wilhelm Tell» (1545) dal refurmatur, medi e teatrist Jakob Ruf che ha vivì plirs onns en
claustra a Cuira, avant ch’el è sortì da la baselgia catolica.
«GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?» metta la
forza da las ideas en il center e sclerescha cun profis ed
amaturs ideas socialas e religiusas sco er il spiert refurmatoric dal 1500 fin oz.
UR
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FESTIVAL
SCHAU
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Saisoneröffnung / Uraufführung
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URENTH
FIG
Mit: Flurin Caduff, Miriam Japp, David Michael Werner, N.N.
sowie Amateurinnen und Amateure
Regie / Konzept: Andreas Herrmann
Dramaturgie / Konzept: Ann-Marie Arioli
Szenografie / Bühne: Viola Valsesia
Kostüme: Silvana Arnold
Video: Emma Lou Hermann
Musikalische Leitung: Sandro Corbat
Chorleitung: Heinz Girschweiler
Produktionsleitung: Gisela Göttmann
Questo tempo ha disperatamente bisogno di nuove idee. Qualcosa deve cambiare. Al centro del progetto si trova l’opera
«Wilhelm Tell» (1545) del riformatore, medico e autore teatrale
Jakob Ruf, che visse per diversi anni nel convento di Coira
prima di abbandonare la Chiesa cattolica. «GIBT’S LÄNDER,
VATER, WO NICHT BERGE SIND?» affronta il potere delle idee
­ed esamina con professionisti e dilettanti il pensiero socio-­
politico e religioso che dal 1500 fino ad oggi ha forgiato lo spirito
riformatore.
Koproduktion: Theater Chur, Evangelische Kirchgemeinde
Chur, Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden
P
E
C
N
A
M
ERFOR
DOKUME
OPER
Ort: Martinskirche Chur
Vorstellungsbeginn:
Do 14. / Fr 15. / Sa 16. / Mi 20. / Do 21. / Sa 23. Sept. 2017 20 Uhr
So 24. Sept. 2017 18 Uhr
Dauer: ca. 100 Min. (mit Pause)
Preise: CHF 42.– / 21.– erm.
NTARTH
EATER
13
SCHAUSPIEL
Fr 22. / Sa 23. / So 24. Sept. 2017
Die Alpen – sie gehören zu den besonderen Regionen unserer Erde. Sie sind ein Kulturraum für
­sich und ein bedeutender Schauplatz vieler Sagen
und Märchen, die unser Leben prägen. Während
den ALPENSAGEN- UND MÄRCHENTAGEN 2017
steht Chur ganz im Zeichen der Geschichte unserer
Berge. Wissenschaft und Kultur treffen auf die
Magie von Mythen, Sagen und Märchen. Ungewöhnliche Vorträge von international renommierten
Wissenschaftlern und bekannten Schweizer Künstlerinnen und Künstlern gibt es ebenso wie spannende Erzäh­lungen, märchenhafte Konzerte und
sagenhafte Wanderungen. Aussergewöhnliche
Mitwirkende lassen die Welt der Sagen, Märchen
und Mythen in faszinierendem Licht erscheinen. Im Theater Chur finden die Eröffnungsgala
des neuen Festivals sowie folgende Veranstal­
tungen statt:
Fr 22. Sept. 2017 19.30 Uhr
Eröffnungsgala BEWEGTE LANDSCHAFT
Szenische Einrichtung: René Schnoz
Wo Wissenschaft und Kultur auf die Magie
von Mythen, Sagen und Märchen unserer
Bergwelt treffen
Mit: Remo Albert Alig, Linard Bardill, Bärbel Bentele,
Prof. Dr. Hartmut Böhme, Dr. Ursula Brunold-Bigler, Ferrucio
Cainero, Iso Camartin, Flurin Caviezel, Churer-Märchen­­
kreis, Corin Curschellas, Dr. Kurt Derungs, Chrigel Farner,
Ils Fränzlis da Tschlin, Ernst A. Grandits, Tim Krohn, La Nova,
Max Lässer & das Überlandorchester, Christine Lauterburg
­(Doppelbock), Peter Leisinger, René Schnoz, Dr. Simone Stiefbold,
Erika Stucky, Heike Vigl, Andreas Weissen, Angela Wüst, u.a.
Produktion: Verein Alpensagen- und Märchentage Chur
Koproduktion: Theater Chur
Partner: Bürger­gemeinde Chur, Kantonsbibliothek Graubünden,
Klibühni, Postremise, Rätisches Museum, Stadtbibliothek Chur,
Schweizer Märchengesellschaft, Werkstatt
In Zusammenarbeit mit: Institut für Sozialanthropologie
und Empirische Wissenschaft (Universität Zürich),
Universität Kassel
Preise Eröffnungsgala:
CHF 42.– / CHF 21.– erm. Kat. I
CHF 32.– / CHF 16.– erm. Kat. II
Weitere Informationen zum Festival unter ­
www.alpensagenundmaerchentagechur.ch
«GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?»
ALPENSAGEN- UND MÄRCHENTAGE CHUR
15
Sa 23. Sept. 2017 14 Uhr
DAS ERZÄHL-CAFÉ mit dem Churer Märchenkreis
So 24. Sept. 2017 11 Uhr
ELEMENTE WEIBLICHER SCHÖPFUNGSKRAFT –
FLUSSWEGE AM ALPENRHEIN
So 24. Sept. 2017 14 Uhr
VOM MENSCHEN, GOTT UND DER NATUR –
BEWEGTE LANDSCHAFTEN IN ALPENSAGEN
So 24. Sept. 2017 18 Uhr
PIPPIN, DER NICHTSNUTZ
von und mit Tim Krohn, La Nova & Chrigel Farner
Las Alps s’audan tar las regiuns spezialas da nossa terra.
Ellas furman in spazi cultural per sasez ed in champ d’acziun
impurtant da bleras ditgas e paraulas. Durant ils ALPEN­
SAGEN- UND MÄRCHENTAGEN 2017 stat l’entir Cuira sut l’ensaina da l’istorgia da nossas muntognas. Scienza ­­e cultura
fruntan sin la magia da mitus, ditgas e paraulas. Dasper referats extraordinaris da scienziads renumads internaziunals e
­dad artistas ed artists svizzers enconuschents datti ­raquints
plain tensiun, concerts magics ed excursiuns fabulusas.
Le Alpi sono uno dei luoghi più speciali al mondo. Costituiscono
uno spazio culturale ben distinto e sono teatro di numerose
fiabe e leggende. Per l’evento ALPENSAGEN- UND MÄR­CHEN­­
TAGE 2017, Coira diventa il fulcro della storia delle nostre
­montagne. Scienza e cultura si intrecciano con la magia di miti,
fiabe e leggende. Il tutto è condito da insolite presentazioni
di scienziati di fama internazionale e di noti artisti svizzeri, così
come da storie emozionanti, concerti fantastici ed escursi­o­
ni suggestive.
FESTIVAL
Fr 27. Okt. 2017
R-ABO
U
H
C
N
WELT I
Lecture Performance von Helgard Haug &
Daniel Wetzel / Rimini Protokoll
Mit: Prodromos Tsinikoris, Pavlos Laoutaris, Marianna
­Dragasaki, Georgios Emmanouilidis, Jonida Kapetani,
­Konstantina Kouneva
Regie / Konzept: Daniel Wetzel
Dramaturgie: Prodromos Tsinikoris
Film: Athina Tsagari
Video / Licht / Bühne: Tobias Klette
Regieassistenz: Andreas Andreou
Produktionsleitung: Aliki Schaefer
Produktion: Rimini Protokoll, Athens & Epidaurus Festival (GR)
Im Rahmen des Festivals CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017
PROMETHEUS IN ATHEN der bekannten Dokumentartheatergruppe Rimini Protokoll eröffnet
das Festival WELT IN CHUR mit dem Fokus Griechenland: Mitten in den Generalstreiks und in
der entscheidenden Phase der griechischen Krise
haben Helgard Haug und Daniel Wetzel 2010
­ein Ensemble aus 103 Athenerinnen und Athener
zusammengestellt, die sich mit dem antiken
Prometheus-­Mythos auseinandersetzten. Das
Ensemble bildete ziemlich genau den statistischen Durchschnitt der Athener Bevölkerung ab,
inklu­sive Alterspyramide und Sozialgefälle.
­Sie zeigten die Verunsicherung, den Stolz und die
Solidarität ihres Landes. Das Stück war nicht
als Kommentar zur Krise geplant, wurde aber
durch die direkten Stellungnahmen zur Krise
dazu. Die Autorenfilmerin Athina Tsagari hat den
Abend in Athen dokumentiert. Daraus ist nun
ein faszinierendes Performance-Format entstanden, bei dem einige der beteiligten Athenerinnen
und Athener live «aus der Leinwand heraustreten»
und ihre damaligen Beiträge aus heutiger Perspektive und im Kontext der Europa- und Flüchtlingsthematik neu hinterfragen.
Il Teater Cuira avra il festival WELT IN CHUR cun PROMETHEUS
IN ATHEN: Amez las chaumas generalas e la fasa decisiva
da la crisa greca han Helgard Haug e Daniel Wetzel mess ensemen in ensemble da 103 persunas dad Athen che s’occupan
cun il mitus da Prometheus. Da la registraziun filmica è
­uss naschì in format da performanza fascinant. Persunas
«sortan da la taila da film» e reflecteschan ord ina perspectiva
actuala davart lur contribuziuns d’antruras.
Il Teatro Coira apre il festival WELT IN CHUR con PROMETHEUS
IN ATHEN. Nel bel mezzo dello sciopero generale e della fase
decisiva della crisi greca, Helgard Haug e Daniel Wetzel hanno
formato un ensemble di 103 ateniesi che si confrontano
­con l’antico mito di Prometeo. Dai filmati girati ad Atene è nata
un’affascinante performance in cui le persone «escono
­dallo schermo» e mettono in discussione da una prospettiva
attuale i propri interventi di allora.
Vorstellungsbeginn: 20 Uhr
Dauer: ca. 90 Min.
Sprache: griechisch mit deutscher Live-Übersetzung
Preise: CHF 42.– / 21.– erm.
WELT IN CHUR / DOKUMENTARTHEATER
16
PROMETHEUS IN ATHEN
Sa 4. Nov. 2017
R-ABO
WELT IN CHU
TANZ
-ABO
Nordafrikanisches Tanztheater von der
­Compagnie Hervé Koubi mit Streetdance,
­Sufi und Hip-Hop
Mit: Abdelghani Ferradji, Mourad Messaoud, Houssni Mijem,
El Houssaini Zahid, Zakaria Ghezal, Nadjib Meherhera, Giovanni
Martinat, Lazhar Berrouag, Riad Mendjel, Mohamed Medelsi,
Bendehiba Maamar, Adil Bousbara, Issa Sanou
Künstlerische Leitung / Choreografie: Hervé Koubi
Administration / Choreografische Mitarbeit:
Guillaume Gabriel
Musik: Maxime Bodson, Hamza El Din-Kronos Quartett,
­Johann-Sebastian Bach, Sufi
Beleuchtung / Lichtdesign: Lionel Buzonie
Kostüme: Guillaume Gabriel
Produktion: Compagnie Hervé Koubi (F)
Koproduktion: Ballet der Opéra National Du Rhin-Centre
National Chorégraphique, Centre Chorégraphique National
­de Creteil et du Val de Marne-CIE Kafig, Palais des Congrès de
Loudéac, Centre Culturel de Vitré, Ballet Preljocaj-Centre
Chorégraphique National d’Aix en Provence, Ballet Biarritz-­
Theirry Malandain-Centre Chorégraphique National
Wie der junge Mann, der in der Novelle CE QUE LE
JOUR DOIT À LA NUIT (Was der Tag der Nacht
­verdankt) von Yasmina Khadra von einer Familie
zur anderen geschickt wird, deckt der französische Choreograf Hervé Koubi seine eigene Familien­
geschichte in Algerien auf: «Ich fühle wie ein
­Orientalist des 19. Jahrhunderts, der nach Algerien
kommt, um seinen Fantasien des Orients Leben
einzuhauchen. Ich würde gerne meine Träume
Wirklichkeit werden lassen – als ein in Frankreich
geborenes Kind, das seine wahre Identität und
die seiner Eltern erst spät entdeckt hat.» Hervé
Koubi castet in Algier zwölf Tänzer, von denen
zuvor noch keiner auf einer Bühne gestanden hat,
und erarbeitet mit ihnen ein Tanztheater, das
mit riesigem Erfolg durch die Welt tourt. Streetdance, Sufi und Hip-Hop bilden das Fundament
­für eine Choreografie, die zwischen aufregender
Virtuosität und spiritueller Sammlung oszilliert.
Sound, Licht, Stoffe und athletische Akrobatik zaubern eine ästhetische Erfahrung, in der die
Seele Nordafrikas glüht.
Sco il giuven um en la novella CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT
(Tge ch’il di ha d’engraziar a la notg) da Yasmina Khadra
­scuvra il choreograf Hervé Koubi sias ragischs algerianas,
zuppentadas dals geniturs. El pladescha en l’Algeria du­
desch sautunzs, che n’èn anc mai stads sin ina tribuna, ed elavura cun els in teater sautà che va cun success immens
sin tura enturn il mund. Streetdance, sufi e hip-hop furman
il ­fundament d’ina choreografia che oscillescha tranter virtuositad singulara e concentraziun spirituala.
Come il giovane nel romanzo CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT
(Quel che il giorno deve alla notte) di Yasmina Khadra, il
­coreografo francese Hervé Koubi va alla scoperta delle sue
radici algerine, sempre taciute dai suoi genitori. Ad Algeri
scrittura dodici danzatori che non erano mai stati su un palco
e realizza insieme a loro uno spettacolo di teatro-danza
che ha girato il mondo riscuotendo molto successo. La street
dance, la danza sufi e l’hip-hop sono il fondamento di una
­coreografia che oscilla tra entusiasmante virtuosismo e racco­
glimento spirituale.
Vorstellungsbeginn: 20 Uhr
Dauer: ca. 70 Min.
Preise: CHF 48.– / 24.– erm.
CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT
CLEAN CITY
19
WELT IN CHUR / TANZ
Di 14. Nov. 2017
WELT
IN
BO
R-A
CHU
Von Anestis Azas & Prodromos Tsinikoris
Mit: Mabel Matchidiso Mosana, Rositsa Pandalieva,
Fredalyn Resurreccion, Drita Shehi, Valentina Ursache
Recherche / Text / Regie: Anestis Azas, Prodromos Tsinikoris
Dramaturgie: Margarita Tsomou
Bühne / Kostüme: Eleni Stroulia, Zaira Falirea (Assistenz)
Licht: Eliza Alexandropoulou
Musik: Panagiotis Manouilidis
Video: Nikos Pastras
Regieassistenz: Ioanna Valsamidou, Liana Taousiani
Video: Nelly Kambouri
Puppenbau: Yiannis Katranitsas
Maske: Eveline Boeckx
Produktionsleitung: Vasilis Chrysanthopoulos
Produktion: Anestis Azas, Prodromos Tsinikoris
Koproduktion: Onassis Cultural Centre Athen und Goethe-­
Institut (Europoly-Projekt) in Zusammenarbeit mit Münchner
Kammerspiele, Onassis Cultural Centre Athen, Sirenos –
­Vilnius International Theatre Festival, Teatro Maria Matos
Lissabon, Tiger Dublin Fringe
Die rechtsextreme Partei «Goldene Morgenröte»
forderte auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise,
das Land von allem Fremden zu «säubern».
­Angesichts dieses Rückgriffs auf das Vokabular
der rassistischen Reinheitslehre und nationalistischer Ideologien fragten sich Anestis Azas und
Prodromos Tsinikoris, wer in Griechenland wirklich für Sauberkeit sorgt. Auch in Griechenland
putzen fast ausschliesslich Ausländerinnen und
Migrantinnen. Sie halten Wohnungen sauber,
­pflegen Alte, waschen, reinigen. Kurz gesagt: sie
machen den Dreck weg, den andere hinter­
lassen. Mabel, Rositsa, Fredalyn, Drita und Valentina
sind unterschiedlich alt und reprä­sentieren
­mehrere Migrationsgenerationen. Es hat sie aus
Südafrika, Bulgarien, Moldawien, den ­Philippinen
und Albanien nach Griechenland verschlagen, wo
sie als Putzfrauen arbeiten. In C
­ LEAN CITY
­be­­richten sie selbstbewusst von Ausbeutung,
Vorurteilen und Rechtlosigkeit, aber auch ­von
Stolz und Würde. Die fünf Protagonistinnen sind
keine Opfer, sondern lebenserfahrene Exper­
tinnen mit Witz und Chuzpe, denen keiner so
schnell etwas vormacht.
La partida extremista da dretg «Goldene Morgenröte» vul
«purifitgar» la Grezia da migrantas e migrants. Sco cuntrareacziun a questa retorica dumondan ils dus reschissurs
grecs Anestis Azas e Prodromos Tsinikoris: «Tgi nettegia atgnamain en quest pajais?» En CLEAN CITY vegnan tschintg
dunnas da differenta vegliadetgna a pled ch’èn sa tschentadas sco migrantas en la Grezia e che tschertgan là lur ventira
sco nettegiunzas. Cun spiert e chuzpa rapportan ellas, tge
che vul dir: schubregiar en Grezia.
Il partito di estrema destra «Goldene Morgenröte» vuole
­ ripulire» la Grecia dai migranti. In contrapposizione a tale
«
­atteggiamento, i due registi greci Anestis Azas e Prodromos
Tsinikoris si chiedono: «Chi pulisce veramente questo Paese?».
CLEAN CITY racconta la storia di cinque donne di età diverse
che sono giunte nel Paese ellenico come migranti e che tentano
di rifarsi una vita come donne delle pulizie. Con umorismo
e sfrontatezza ci spiegano che cosa significhi fare pulizia
in Grecia.
Do 16. Nov. 2017
WELT IN C
HUR-ABO
Ein transnationales Theaterprojekt
von Robert Schuster & Julie Paucker
mit Texten von Schiller, Anouilh, ­
Brecht & Khattak
Schweizer Erstaufführung
Mit: Gulab Jan Bamik, Hadar Dimand, Said Edris Fakhri,
­ hmad Nasir Formuli, Thaïs Lamothe, Alexandre Ruby,
A
Romaric Séguin, Céline Martin-Sisteron, Mahfoz Nejrabi,
Jonas Schlagowsky, Sulaiman Sohrab Salem, Homan Wesa
Inszenierung: Robert Schuster
Text / Dramaturgie: Julie Paucker
Bühne / Kostüme: Eva-Maria van Acker
Head of Movement: Martin Gruber
Sound Design / Geräusche: Max Bauer
Licht / Technische Leitung: Christian Schirmer
Ton: Sarah Hölscher
Die Legende der Jeanne d’Arc, auch Jungfrau
von Orléans genannt, ist in Frankreich ein National­
mythos. Friedrich Schiller hat ihr eines seiner
bekanntesten Dramen gewidmet. In Afghanistan
erzählt man sich eine ganz ähnliche Geschichte:
Malalai von Maiwand, auch die «afghanische Jungfrau von Orléans» genannt, war Sanitäterin im
Unabhängigkeitskrieg gegen die britische Kolonialmacht 1880. Als die Afghanen den Sieg verloren
glaubten und flohen, löste Malalai ihren Schleier,
machte eine Flagge daraus und rannte auf den
Feind zu. Die Soldaten kehrten um und gewannen
die Schlacht. Der afghanische Mythos und die
französische Legende hatten und haben eine identifikatorische und emanzipatorische Funktion,
und beide werden heute von nationalistischen und
religiös-fundamentalistischen Kräften instrumentalisiert. Das gemeinsam mit französischen,
afgha­nischen, deutschen und israelischen Schauspielerinnen und Schauspielern entwickelte
­Theaterprojekt MALALAI setzt dort an, wo die
Produktion «Kula – Nach Europa» im Jahr 2016
zwangsläufig innehalten musste, da den afghanischen ­Schauspielern die Einreise nach Deutschland verwehrt geblieben war.
Malalai da Maiwand che vegn era numnada la «virgina afgana
dad Orléans» è stada tgirunza en la guerra d’independenza
encunter la pussanza coloniala britannica dals 1880. Cur che
la battaglia pareva persa, ha ella prendì giu ses vel, ha fatg
or da quel ina bandiera ed ha attatgà l’inimi. Il mitus ha ina funcziun identificatorica ed emancipatorica. Il project da teater
MALALAI, sviluppà en cuminanza cun acturas ed acturs afgans,
tudestgs ed israelians, raquinta quest mitus a maniera transnaziunala.
Malalai di Maiwand, anche detta la «Giovanna d’Arco afgana»,
era un’infermiera durante la guerra d’indipendenza del
1880 contro il potere coloniale britannico. Quando la battaglia
sembrava ormai persa, si è levata il velo e lo ha usato come
bandiera mentre si scagliava contro il nemico. La sua figura è
simbolo identitario e di emancipazione. Il progetto teatrale
MALALAI sviluppato congiuntamente con attori e attrici francesi,
afgane, tedesche e israeliane racconta la storia di un mito
trans­nazionale.
Produktion: Deutsches Nationaltheater, Kunstfest Weimar (D)
Koproduktion: Theater Chur, Schauspielhaus Bochum
Im Rahmen des Festivals CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017
Vorstellungsbeginn: 20 Uhr
Sprache: deutsch / französisch / persisch / hebräisch
Übertitel: deutsch
Preise: CHF 42.– / 21.– erm.
Vorstellungsbeginn: 20 Uhr
Dauer: ca. 80 Min.
Sprache: griechisch
Übertitel: deutsch / englisch
Preise: CHF 42.– / 21.– erm.
WELT IN CHUR / SCHAUSPIEL
20
21
WELT IN CHUR / SCHAUSPIEL
Di 21. Nov. 2017
WELT IN CH
UR-ABO
Von Milo Rau / IIPM – International Institute of
Political Murder
Performance / Text: Ramo Ali, Akillas Karazissis, ­Rami Khalaf, Maia Morgenstern
Konzept / Text / Regie: Milo Rau
Musik: Eleni Karaindrou
Bühne / Kostüme: Anton Lukas
Video: Marc Stephan
Dramaturgie / Recherche: Stefan Bläske, Mirjam Knapp
Tondesign: Jens Baudisch
Technik: Aymrik Pech
Produktionsleitung: Mascha Euchner-Martinez, ­
Eva-Karen Tittmann
Übertitelung: IIPM (Übersetzung), Mirjam Knapp (Operator)
Produktion: IIPM – International Institute of Political Murder
Koproduktion: Zürcher Theater Spektakel, Schaubühne
­am Lehniner Platz Berlin, Steirischer Herbst Graz
Was heisst Flucht? Was Heimat? Wie wird das
Gesicht des neuen Europa aussehen? Als
Abschluss der Europa-Trilogie, einer dreijährigen
Auseinandersetzung mit Mythos und Realität
Europas, präsentiert EMPIRE biografische
­Close-ups von Menschen, die als Flüchtlinge nach
Europa kamen oder an seinen Rändern ihre
­Heimat haben. Nach dem Blick auf die ideologische
Unbehaustheit in Westeuropa in «The Civil Wars»
und auf Kriege und Vertreibungen in Ex-Jugoslawien,
Russland und Deutschland in «The Dark Ages»,
erzählen in EMPIRE Schauspieler aus Griechenland,
Syrien und Rumänien von künstlerischer und
­wahrer Tragik, von Folter, Flucht, Trauer, Tod und
Wiedergeburt. Was geschieht mit Menschen,
die ihr Hab und Gut oder ihre Heimat durch Krisen
und Krieg verloren haben? Intim und doch von
epischer Grösse entsteht das Porträt eines Kontinents, dessen Vergangenheit vielfach gebrochen
und dessen Zukunft ungewiss ist. Milo Rau
­montiert die Einzelschicksale als Teil einer grossen
kulturellen und geschichtlichen Tradition und
­führt in fünf Akten zurück zur griechischen Tragödie.
EMPIRE wurde im Mai 2017 mit dem Schweizer
Theaterpreis ausgezeichnet.
Tge vul fugia dir? Tge patria? Con vegn l’Europa nova a vesair
or? Tge succeda cun persunas che han pers bains e possess u
lur patria tras crisas e guerra? A moda intima e tuttina en
grondezza epica nascha in purtret dad in continent cun in passà
rut en blers reguards e cun in avegnir intschert. Milo Rau
montescha ils differents destins sco part d’ina gronda tradiziun
culturala ed istorica e maina en tschintg acts enavos tar
la tragedia grecca. EMPIRE ha retschet 2017 il Premi da teater
svizzer.
Cos’è la fuga? Cos’è la patria? Quale sarà l’aspetto della
nuova Europa? Cosa succede alle persone che hanno perso
i propri beni e la propria casa a causa della crisi e della
­guerra? In un’atmosfera intima, ma allo stesso tempo con
grandezza epica, viene a crearsi il ritratto di un continente
il cui passato è frammentato e il cui futuro è incerto. Milo Rau
riunisce i destini dei singoli in un’unica grande tradizione
­culturale e storica e in cinque atti ci riporta alla tragedia greca.
Nel 2017, EMPIRE ha vinto il Premio svizzero di teatro.
Im Rahmen des Festivals CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017
Vorstellungsbeginn: 19.30 Uhr
Dauer: ca. 120 Min.
Sprache: arabisch / griechisch / kurdisch / rumänisch
Übertitel: deutsch
Preise: CHF 48.– / 24.– erm.
WELT IN CHUR / DOKUMENTARTHEATER
22
EMPIRE
Do 7. Dez. 2017
O
ATER-AB
E
H
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K
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S
MU
Ein musikalischer Rettungsanker
von Leo Wundergut & das Staatsorchester
Von und mit: Leo Wundergut (Gesellschafts-Tenor), ­
Benedetto Rubini (Belcanto), Bruno Brandenberger (Bass),
Ernst Müller-Thurgau (Bass a.D.), Noëlle Grüebler
(Violine), Richard Secrist (Direktionspiano), Irène Fritschi
(Gotte) & ein Pudel
Buch: Michi Rüegg
Regie: Felix Benesch
Ausstattung / Produktionsleitung: Familie Fueter
Produktion: Miller’s Studio Zürich
Vorstellungsbeginn: 20 Uhr
Dauer: ca. 120 Min. (mit Pause)
Preise: CHF 42.– / 21.– erm.
DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER!
25
Ein musikalischer und satirischer Abend der
gros­sen Unterhaltungskunst: Leo Wundergut alias
Christian Jott Jenny und sein Staatsorchester
mit Belcanto, Bass, Violine, Direktionspiano, Gotte
und Pudel beantworten die dringlichsten Fragen
zur Lage der Welt. Denn um die Welt steht’s
schlecht. An den Toren des Weissen Hauses rüttelt
ein orangefarbener Primat, in Moskau herrscht
ein Bond-Bösewicht. Die AFD versenkt die CDU,
die europäische Utopie bröckelt an allen Enden
und Schweizer Parlamentarier verschreien täglich
den Untergang der direkten Demokratie. Aber
mal halblang. Leo Wundergut rückt wie gewohnt
alles ins rechte Licht. Mit seiner neuesten Revue
DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER!, in der
Regie von Felix Benesch, verbindet er sinnig und
unsinnig altes, prächtiges Liedgut mit den aktu­
ellsten Ereignissen und apokalyptischen Prognosen. Leo Wundergut kommentiert zwar stets
pointiert bis leicht beissend, doch das versöhnliche
Element seiner Musik obsiegt endlich gegen alle
Weltuntergangs-Szenarien.
Ina saira musicala e satirica dal grond art da divertiment:
Leo Wundergut alias Christian Jott Jenny e ses orchester statal cun belcanto, bass, violina, piano da la direcziun, madritscha e pudel respundan las dumondas las pli urgentas davart
la situaziun dal mund. Pertge cun il mund vai mal. En sia nova
revista DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER!, sut la reschia
da Felix Benesch, commentescha Leo Wundergut adina in pau
accentuà fin murdent. Ma l’element conciliant da sia musica
superescha la finala tut ils scenaris apocaliptics.
Una serata musicale e satirica dedicata all’arte dell’intrattenimento. Leo Wundergut, alias Christian Jott Jenny, e la sua
orchestra con tanto di tenore di bel canto, contrabbasso, violino, pianoforte, madrina e cane rispondono alle domande
­più urgenti sulla situazione del mondo. Perché, ahimè, il mondo
va male. Nel suo ultimo varietà DAVON GEHT DIE WELT NICHT
UNTER!, diretto da Felix Benesch, Leo Wundergut si esprime
in modo arguto e leggermente pungente. Ma l’elemento conciliatore della sua musica alla fine prevale su tutti gli scenari
­apocalittici.
MUSIKTHEATER / REVUE
Di 9. / Mi 10. / Do 11. / Fr 12. Jan. 2018
SCHAUSPI
EL-ABO
Let’s see that bitch die
Ein Theaterstück von Ursina Trautmann
Uraufführung
Schauspiel / Gesang: Ursina Hartmann, Felicitas Heyerick
Komposition / Musik: Bahur Ghazi
Perkussion: Dario Sisera
Text / Regie: Ursina Trautmann
Ausstattung: Valentina Kessler, Karin Mächler
Produktion: Ursina Trautmann
Koproduktion: Theater Chur
Ort: Postremise Chur
Vorstellungsbeginn: 20 Uhr
Dauer: ca. 75 Min.
Preise: CHF 38.– / 19.– erm.
SCHAUSPIEL
Was hindert uns angesichts des Todes daran, zu
gehen? Welche Aufgaben können wir noch erle­
digen und bis zu welchem Punkt können Beziehungen vor dem Tod noch geklärt werden? Diese
­Fragen behandelt das dritte Stück der Bündner
Autorin und Journalistin Ursina Trautmann. In
STÜNDCHEN konzentriert sie sich zum ersten Mal
ganz auf Frauenrollen. Die Schauspielerin Ursina
Hartmann spielt eine böse Alte, die im Sterben liegt,
aber nicht abtreten will und ihre Tochter (Felicitas
Heyerick) in den Wahnsinn treibt. In dieser
­schwarzen Komödie bringen Mutter und Tochter
alles aufs Tapet, was sie trennt und verbindet.
Der Abschied kann nur gelingen, wenn es zu einer
­Versöhnung kommt, doch bis dahin ist es ein
­langer Weg. Bereits bei ihrem letzten Projekt hat
Ursina Trautmann mit dem syrischen Oud-Spieler
und Jazzkomponisten Bahur Ghazi zusammengearbeitet. Er wird den Abend mit dem Perkussionisten Dario Sisera begleiten und für die Schauspielerinnen Songs komponieren. Ein musikalisches
Stück über den Schmerz und die Freude des
­Loslassens.
Il terz toc da l’autura e schurnalista Ursina Trautmann
STÜNDCHEN s’occupa cun dumondas davart cumià e murir.
La mamma moribunda è ina nauscha veglia, cun la quala
la feglia ha sias difficultads. En questa cumedia naira mettan
mamma e figlia sin Maisa tut quai che las sparta e collia.
La saira vegn accumpagnada musicalmain dal cumponist sirian
Bahur Ghazi e dal percussiunist Dario Sisera. In toc musical
davart la dolur ed il plaschair dal laschar liber.
STÜNDCHEN è la terza pièce teatrale dell’autrice e giornalista
Ursina Trautmann, che questa volta si confronta con il tema
dell’addio e della morte. La madre, un’anziana cattiva che dà
il suo bel daffare alla figlia, è in fin di vita. In questa commedia nera, madre e figlia rivelano tutto ciò che le divide e lega.
­Lo spettacolo è accompagnato musicalmente dal compositore
siriano Bahur Ghazi e dal percussionista Dario Sisera. Una
commedia musicale sulla gioia e il dolore della perdita.
Sa 13. Jan. 2018
ER-ABO
HEAT
MUSIKT
Komische Oper in zwei Akten
von Gioachino Rossini
Mit: Geani Brad (Figaro), Reut Ventorero (Rosina),
­Manuel Núñez Camelino (Il Conte Almaviva), Leonardo Galeazzi
(Don Bartolo), Konstantin Nazlamov (Fiorello), Boris Petronje
(Don Basilio), Yi Eunji (Berta)
Musikalische Leitung: Franco Trinca
Inszenierung: Joël Lauwers
Ausstattung: Poppi Ranchetti
Chorleitung: Valentin Vassilev
Orchester: Sinfonie Orchester Biel Solothurn
Libretto: Cesare Sterbini nach «Le Barbier de Séville ou la
précaution inutile» von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Produktion: TOBS – Theater Orchester Biel Solothurn
Für die Liebe muss man kämpfen! Oder sich verkleiden. In Rossinis erfolgreichster und irrwitziger
Opera buffa verliebt sich Graf Almaviva in die
schöne Rosina. Dabei schlüpft er auf Anraten des
Coiffeurs Figaro in unterschiedliche Rollen, um
sich Zutritt zu Rosinas Haus zu verschaffen. Aber
das ist nicht so einfach wie gedacht, schliesslich
gibt es da noch Dr. Bartolo, Rosinas Vormund, der
es auf deren Mitgift abgesehen hat und der von
einem Liebhaber ganz und gar nicht begeistert
wäre, wenn er darum wüsste. Das grosse Spektakel beginnt. IL BARBIERE DI SIVIGLIA, vom
­23-jährigen Gioachino Rossini 1816 in Rom uraufgeführt, ist eine tiefsinnige Komödie voller
Witz, Tempo und überraschender Wendungen. Die
Situationskomik, Rossinis ironische Zwischen­
töne und sein subtiler Humor spiegeln sich in dem
raffinierten Orchestersatz wider. Unter der
­musikalischen Leitung von Franco Trinca, in der
Regie des belgischen Regisseurs Joël Lauwers und
mit einer grandiosen Besetzung brilliert das
Stück mit seiner anrührenden Musik, die es zweifelsohne zum Publikumsliebling macht.
IL BARBIERE DI SIVIGLIA da Gioachino Rossini da 23 onns che
ha gì la premiera il 1816 a Roma è ina fina cumedia plain
spiert, tempo e stortas. La comica situativa, ils tuns ironics
intermediars e l’umor subtil sa reflecteschan en la musica
orchestrala raffinada. Sut la direcziun musicala da Franco Trinca,
en la reschia dal Beltg Joël Lauwers e cun ina grondiusa
­squadra sin tribuna brigliescha il toc cun sia musica che va cor
e fa dal toc senza dubi in preferì dal public.
IL BARBIERE DI SIVIGLIA, dell’allora 23enne Gioachino Rossini,
debuttò a Roma nel 1816. È una commedia profonda e piena
di spirito, incalzante e fitta di colpi di scena. La comicità delle
situazioni, i toni ironici di Rossini e il suo umorismo sottile
si riflettono nell’arrangiamento orchestrale. Grazie alla direzione musicale di Franco Trinca, alla regia del belga Joël Lauwers
e a un formidabile cast, l’opera risplende, accompagnata
dalle note di una musica che sicuramente è tra le preferite di
sempre del pubblico.
Vorstellungsbeginn: 19 Uhr
Dauer: ca. 160 Min. (mit Pause)
Sprache: italienisch
Übertitel: deutsch / französisch
Preise: CHF 48.– / 24.– erm.
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OPER
Fr 26. / Sa 27. Jan. 2018
Von Andreas Liebmann
Uraufführung
Mit: Ana Berkenhoff, Mansour Beiglar, Kamran Mohammadi,
Joshua Schweizer, Sandra Utzinger
Regie / Text: Andreas Liebmann
Dramaturgie: Johanna-Yasirra Kluhs
Musik: Matthias Meppelink
Ausstattung: Stephanie Rossi, Jens Müller ­
(Vorbereitung: Mai Gogishvili)
Assistenz: Jule Zeschky
Produktionsleitung: Luisa Grass, Annett Hardegen
Technische Leitung / Licht: Tashi-Yves Dobler López, ­
Paul Schuler
Technische Leitung / Tournee: Benjamin Hauser
Grafik: Manuel Bürger
Koproduktion: Theater Chur, Theater Winkelwiese Zürich,
Schlachthaus Theater Bern
«Wir haben gestimmt. Wir stimmen. Und wenn wir
stimmen, dann stimmt das.» Der in Berlin und
Dänemark lebende Zürcher Autor und Regisseur
Andreas Liebmann dekliniert in UNSERE MUSIKA­
LISCHEN PRINZIPIEN das politische System der
Schweiz als Konzert durch: Die direkte Demokratie
gibt sich gern als braves Schulorchester. Dabei
kratzen ihre Instrumente längst tödliche Melodien.
Klänge der Hochkultur säubern Bahnhöfe von
Gesindel. Identitätsmelodien dudeln als Ohrwürmer
durch Zeitungsredaktionen, Schulhöfe und
W
­ andelhallen. Die Internationale des Nationalismus
wummert ihren Generalbass links und rechts
durch alle Gehörgänge, komponiert aus kultureller
Überlegenheit, ressentimentgeladenem Dreck
und der Illusion des richtigen Tons. Wenn es eine
Lehre aus der gegenwärtigen Katzenmusik gibt,
dann die, dass jede Tonfolge, endlos wiederholt,
sich selbst irgendwann auslöscht. Wer stimmt,
bestimmt die Stimmung, und was stimmt, bestimmen wir. Andreas Liebmann nutzt in seinen
­Arbeiten den Theaterraum als Spiegelkabinett politischer Auseinandersetzungen. Er schafft hier
mit zwei Spielerinnen und drei Musikern ein Wortgewitter der gegenwärtigen Stimmungslagen.
L’autur e reschissur turitgais Andreas Liebmann declinescha
en UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN il sistem politic
­svizzer sco concert: La democrazia directa sa dat gugent sco
in brav orchester da scola, schebain ch’ils instruments sgaran gia daditg melodias mortalas. Andreas Liebmann nizzegia
en sias lavurs il spazi teatral sco cabinet reflectant da cuntraversas politicas. Cun duas acturas e trais musicists creescha el in orcan da pleds da l’atmosfera actuala.
In UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN l’autore e regista zurighese Andreas Liebmann rappresenta il sistema politico
della Svizzera in un concerto, in cui la democrazia diretta assume il ruolo di diligente orchestra della scuola. Tuttavia,
­gli strumenti emettono melodie stridenti e pericolose. Nei suoi
lavori, Andreas Liebmann utilizza lo spazio teatrale come
specchio per riflettere la realtà del dibattito politico. Con due
attrici e tre musicisti, Liebmann mette in scena una tempesta
di parole per descrivere la situazione attuale.
Vorstellungsbeginn: 20 Uhr
Dauer: ca. 80 Min.
Preise: CHF 38.– / 19.– erm.
SCHAUSPIEL
28
UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN
Do 1. / Fr 2. Feb. 2018
Ein Solostück von Eugénie Rebetez
Uraufführung
Mit: Eugénie Rebetez
Choreografie / Text: Eugénie Rebetez
Regie: Martin Zimmermann
Dramaturgie: Tanya Beyeler
Bühnenbild: Simeon Meier
Tondesign: Andy Neresheimer
Lichtdesign: Tina Bleuler
Produktion: Verein Eugénie Rebetez
Koproduktion: Zürcher Theater Spektakel, Tanzhaus Zürich,
Theater Chur, RESO – Tanznetzwerk Schweiz
Vorstellungsbeginn: 20 Uhr
Sprache: französisch / deutsch
Dauer: ca. 60 Min.
Preise: CHF 38.– / 19.– erm.
BIENVENUE
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Mit ihrem neuen Soloabend BIENVENUE nimmt
die jurassische Künstlerin Eugénie Rebetez bewusst
Abschied von der Ästhetik des roten Teppichs,
der Pailletten, verlässt die Welt der Diva und des
Showbiz, die in ihren bisherigen Kreationen
«Gina» und «Encore» eine zentrale Rolle spielte.
Ihr aktuelles Interesse gilt dem Körper als
­Zu­hause, das vom Atem, von Geräuschen, Erinnerungen, Emotionen und der Sprache bewohnt
wird. In ihrer neuen One-Woman-Show vermischt
die junge Schweizer Künstlerin mit grosser
­Perfektion Wagemut, Selbstironie, Groteske, Ehrlichkeit und Ambivalenz. In BIENVENUE ist die
Abwesenheit der Anderen zugleich ihre Anwesenheit. BIENVENUE öffnet eine Tür zum Anderen
und ist zugleich eine Einladung an sich selbst, sich
im eigenen Körper zu Hause zu fühlen. «Eugénie
Rebetez’ Körper ist ein Theater. Er hat seine Launen, seine vertraulichen Gespräche, seine Aus­
brüche. Es lockt ihn hundertmal, ein anderer zu
sein; doch ist er voller Stolz darauf, wieder zu
sich zurückzukehren, lustvoll, überbordend und
wild.» Le Temps
Cun sia nova saira solista BIENVENUE prenda Eugénie R
­ ebetez
cunscientamain cumià da l’estetica dal tarpun cotschen
e da las pagliettas e banduna il mund da diva e dal showbiz
che han giugà ina rolla centrala en sias creaziuns da fin uss
«Gina» ed «Encore». Ses interess actual sa drizza sin il corp
sco­dachasa; el renda evident, quant cumplex ch’igl è d’esser
sasez. En BIENVENUE maschaida l’artista giurassiana cun
gronda perfecziun ristg, autoironia, grotesca, sinceradad
e ligerezza.
Nel suo nuovo assolo BIENVENUE, Eugénie Rebetez rinuncia
all’estetica del tappeto rosso e delle paillettes e abbandona il
mondo della diva e dello showbiz, che invece erano centrali
nelle precedenti creazioni «Gina» e «Encore». Il suo interesse
attuale risiede nella visione di corpo quale casa, poiché porta
alla luce la complessità dell’essere se stessi. In BIENVENUE,
l’artista giurassiana mescola alla perfezione audacia, autoironia, grottesco, onestà e frivolezza.
TANZ / PERFORMANCE
Di 6. Feb. 2018
-ABO
SCHAUSPIEL
Ein grosses historisches Ritterschauspiel
von Heinrich von Kleist in einer Inszenierung
von Barbara-David Brüesch
Mit: Nicolas Batthyany, Katharina von Bock,
Michael von Burg, Stefan Lahr, Andreas Storm, u.a.
Regie: Barbara-David Brüesch
Produktion: Theater Kanton Zürich
Vorstellungsbeginn: 19 Uhr
Preise: CHF 42.– / 21.– erm.
SCHAUSPIEL
Eines Tages im Mittelalter begegnet der tapfere
Ritter Graf Friedrich Wetter vom Strahl Katharina,
genannt Käthchen, der Tochter des Schmieds.
Wie der Blitz schlägt dieser Mann in ihr Leben ein
und sie muss dem Grafen folgen «wie ein Hund».
Käthchens Vater klagt den Grafen der teuflischen
Künste und Verführung an. Doch die Vorsehung
hat Käthchen und den Grafen füreinander bestimmt.
In einem Traum waren sie einander bereits
begegnet. Doch Friedrich missversteht die Zeichen
und flüchtet sich in die Arme von Kunigunde,
­die nichts Gutes im Sinn hat. Für das glückliche
Ende bedarf es einer ausgerechnet von Kunigunde
angezettelten Probe, in der Käthchen ihr Leben
riskiert – es ist die «Feuerprobe». Kleists DAS
KÄTHCHEN VON HEILBRONN von 1810 ist Zaubermärchen, Schauerroman, Ritterdrama und
Legende zugleich. Die Churer Regisseurin Barbara-­
David Brüesch spürt nach «Nora» und «End­
station Sehnsucht» wieder einem grossen Frauen­
schicksal nach.
L’inscunter da Katharina numnada Käthchen, figlia d’in fravi,
cun il valurus chavalier e cont Friedrich Wetter vom Strahl
dat sco in chametg en sia vita ed ella sto suandar el «sco in
chaun». Il bab da Käthchen accusa il cont d’avair applitgà
rampins diabolics e da l’avair surmanada. Ma la providientscha
ha destinà Käthchen ed il cont l’in per l’auter. Suenter las
­inscenaziuns da «Nora» ed «Endstation Sehnsucht» fastizescha
la reschissura da Cuira, Barbara-David Brüesch, puspè
­suenter in grond destin da dunnas cun il drama da chavaliers
e d’amur da Heinrich von Kleist.
Il conte Friedrich Wetter vom Strahl, coraggioso cavaliere,
incontra Katharina, detta Käthchen, la figlia di un fabbro. Da
quel momento il conte entra irruentemente a far parte
­della sua vita e lei deve seguirlo «come un cane». Il padre di
Käthchen accusa il conte di seduzione e arti diaboliche,
­eppure è la divina provvidenza che ha legato i loro destini per
sempre. Dopo «Nora» e «Endstation Sehnsucht», con il
dramma romantico e cavalleresco di Kleist la regista di Coira
Barbara-David Brüesch propone ancora una volta la storia
di una donna dal destino formidabile.
32
Fr 16. Feb. 2018
SCHAUS
PIEL-AB
O
O
TER-AB
A
E
H
T
N
RE
FIGU
Von Johann Wolfgang von Goethe
mit Puppen und Menschen
in der Regie von Nikolaus Habjan
Mit: Klaus Huhle, Manuela Linshalm, Alice Peterhans,
Helmut Pucher, Christoph Steiner, Michael Grossschädl,
Martin Niederbrunner
Inszenierung / Puppenbau / Coaching: Nikolaus Habjan
Bühne: Jakob Brossmann
Kostüme: Denise Heschl
Regieassistenz: Juana Cano Restrepo
Produktion: Next Liberty Graz (A)
Vorstellungsbeginn: 19 Uhr
Dauer: ca. 140 Min. (mit Pause)
Preise: CHF 42.– / 21.– erm.
33
Das kann doch nicht alles gewesen sein! Doktor
Faust (ver-)zweifelt, hat er doch nach Wissen und
Weisheit gestrebt und studiert, aber trotz alledem weiss er nicht, worauf es im Leben ankommt.
Er verflucht Vernunft und Wissenschaft und ist
wild entschlossen, sein Leben zu beenden. Doch
da kreuzt der teuflisch anziehende Mephistopheles
seinen Weg. Er bietet dem Doktor an, seinen
Erkenntnis- und Erlebnishunger zu stillen. Im
Gegenzug verspricht ihm Faust seine Seele,­
lässt sich durch das «wilde Leben» schleppen und
wird dabei zum Täter. Ausnahmetalent Nikolaus
Habjan, der derzeit als Regisseur, Kabarettist,
Schauspieler und Kunstpfeifer die deutschsprachigen Bühnen erobert, befragt Goethes FAUST
mit den Mitteln des Puppentheaters für ein junges
und erwachsenes Publikum und versucht dabei
herauszufinden, warum der Klassiker FAUST uns
bis heute einfach keine Ruhe lässt. Zu aktuell wirkt
diese Tragödie über die (selbst-)zerstörerische
Natur des modernen, rastlosen Menschen, zu
brennend bleibt die Frage, wohin das ewige Streben
nach immer mehr Wissen, Sinn, Glück, Liebe,
Lust, Taten und Erkenntnis eigentlich führen soll.
Il talent extraordinari Nikolaus Habjan che conquista il mument las tribunas tudestgas sco reschissur, cabarettist,
actur e tschivlader artistic, s’avischina al FAUST da Goethe
cun ils meds dal teater da marionettas. El prova d’eruir,
­pertge ch’il classicher FAUST n’ans lascha fin oz nagin ruaus:
Questa tragedia davart la natira (auto)destructiva da l’uman
modern senza paus è zunt actuala. Brisanta resta er la
­dumonda, nua ch’il sa stentar per adina dapli savida, dapli
senn, ventira, amur, quaida, ovras ed invistas duess atgnamain manar.
L’eccezionale talento Nikolaus Habjan, che attualmente cavalca i palcoscenici germanofoni come regista, cabarettista,
­ ttore e fischiatore professionista, interpreta il FAUST di Goethe
a
con i pupazzi, cercando di capire il motivo per cui questo
classico ancora non ci lascia in pace. Questa tragedia rimane
attuale, poiché rappresenta la natura (auto)distruttiva
dell’uomo moderno e la questione dell’eterna e crescente ambizione di conoscenza, pensiero, felicità, amore, desiderio,
grandi imprese e riconoscimenti.
FIGURENTHEATERTAGE
Di 20. / Mi 21. Feb. 2018
FIGURE
NTHEAT
ER-ABO
O
B
WAHL-A
N
E
I
L
I
FAM
Ein Familientheater von Die Nachbarn
Mit: Vivianne Mösli, Priska Praxmarer
Regie / Technik: Dirk Vittinghoff
Figurenbau: Priska Praxmarer
Produktion: Die Nachbarn
Koproduktion: Theater Tuchlaube Aarau,
Theater Stadelhofen Zürich
Vorstellungsbeginn:
Di 20. Feb. 2018 8.45 / 10.30 / 14 Uhr
Mi 21. Feb. 2018 8.45 / 10.30 / 15 Uhr
Dauer: ca. 55 Min.
Preise: CHF 20.– / 10.– erm.
FIGURENTHEATERTAGE AB 5 JAHREN
Emma ist wütend. Sie ist mit ihrer Mutter in eine
neue Stadt umgezogen. Alles ist fremd, sie fühlt
sich einsam, unverstanden und beschliesst wegzulaufen. Auch der Mann im Mond ist einsam.
Nacht für Nacht beobachtet er das Treiben der
Menschen, bei dem er gerne dabei wäre. Dank
einer vorbeifliegenden Sternschnuppe landet er
auf der Erde. Dort angekommen, ist alles anders,
als er es sich vorgestellt hat. Die Bevölkerung
gerät in Panik und macht Jagd auf ihn, den Aus­
serirdischen. Zum Glück trifft er auf Emma.
Gemeinsam beschliessen sie, den Gefahren zu
trotzen: Es ist der Beginn einer Freundschaft
und eines aufregenden Abenteuers! Das Bilderbuch «Der Mondmann» von Tomi Ungerer war
in ihrer Kindheit die Lieblingslektüre von Priska
Praxmarer. 2015 entwickelt sie gemeinsam mit
der Schauspielerin Vivianne Mösli und dem Regisseur Dirk ­Vittinghoff ein Theaterstück über das
Aufeinandertreffen von zwei Aussenseitern. Ihrer
Feder ­entstammt dabei die Figur Emma, die in
Ungerers Geschichte nicht vorkommt.
Emma è vilada. Ensemen cun la mamma ha ella midà chasa en
in’autra citad. Tut è ester, ella sa senta isolada e malchapida
e decida da scappar. Er l’um en la glina è isolà. Notg per notg
observa el il cunfar dals umans e fiss gugent da la partida.
Grazia ad in meteor che sgola sperasvi sa tschenta el sin la
terra. Ma là è tut auter che quai ch’el aveva s’imaginà. Per
fortuna inscuntra el Emma. Ensemen decidan els da far frunt
als privels: Igl è l’entschatta dad in amicizia e dad in’aventura
excitanta!
Emma è arrabbiata. Si è trasferita con la madre in una nuova
città, tutto le è sconosciuto, si sente sola e incompresa.
­Decide di scappare. Anche l’uomo sulla Luna è solo. Notte dopo
notte osserva da lassù le persone che gli piacerebbe conoscere. Grazie ad una stella cadente di passaggio, riesce a raggiungere la Terra. Ma una volta lì, niente è come se l’era immaginato. Per fortuna, incontra Emma e insieme decidono di
affrontare il pericolo incombente. È l’inizio di una grande
­amicizia e di un’emozionante avventura!
34
EMMA UND DER MONDMANN
Do 22. / Fr 23. Feb. 2018
-ABO
FIGURENTHEATER
Ein Rachedrama
mit Puppen nach William Shakespeare
von Schäfer-Thieme-Produktion
Uraufführung
Spiel: Veronika Thieme, Pierre Schäfer
Puppen: Suse Wächter, Ulrike Gutbrod
Bühne: Josef Schmidt, Ralf Wagner
Draufblick: Hans-Jochen Menzel
Produktion: Schäfer-Thieme-Produktion (D)
Kooperation: Schaubude Berlin, T-Werk Potsdam, ­
Homunculus Festival Hohenems
Vorstellungsbeginn: 20 Uhr
Dauer: ca. 80 Min.
Preise: CHF 40.– / 20.– erm.
DER FALL HAMLET
FRAUEN
37
Die Figur Hamlet kennt man heute vor allem aus
William Shakespeares Drama. In der ältesten
Hamlet-Geschichte aus der Zeit um 1200 von Saxo
Grammaticus heisst der Protagonist «Amleth».
In Saxos Version ist Amleth ein Clown, ein Trickser,
der nur durch seine überlegene Schlauheit am
­intriganten Hof der Dänen überleben kann. Der
Onkel mordet den Bruder, die Mutter heiratet den
Onkel und Spione und Fallen lauern überall.
Amleths Verstellung ist närrisch, klug und überlebenswichtig. Am Ende schafft es Amleth tat­
sächlich, die Bösen zu beseitigen. Er regiert erfolgreich, bis er auf dem Schlachtfeld stirbt. Auch
Asta Nielsen bezog sich in ihrem grossartigen
Stummfilm «Hamlet» von 1921 auf den mittelalterlichen Vorläufer des Hamlet-Materials, in dem
Hamlet angeblich eine Frau gewesen war. Veronika
Thieme und Pierre Schäfer entwickeln aus den
drei Vorlagen ein Spiel für Puppen und Menschen,
das die Strategie der Verstellung zum Grund­
prinzip macht und den Kampf um Wahrheit und
Wahnsinn entfesselt. Wie in der letzten SchäferThieme-­Produktion «Looking for Brunhild» geht es
auch in DER FALL HAMLET um die Schreckens­
taten der Vergangenheit, die nicht vergehen.
Sa basond sin Hamlet da William Shakespeare, sin veglias
­ ariantas da la legenda e sin il film mit cun Asta Nielsen
v
­raquintan Veronika Thieme e Pierre Schäfer cun marionettas
ed umans da nov l’istorgia da Hamlet sco in gieu da fantasia,
vardad e malsogna spiertala. Uman e marionetta represchentan en gieu alternant differents plauns da manipulaziun
e ­divers aspects da la persunalitad d’ina figura. Sco en la
­davosa producziun da Schäfer e Thieme «Looking for Brunhild»
vai er en DER FALL HAMLET per acts d’orrur da temps passads che na svaneschan betg.
Sulla base dell’opera di William Shakespeare, delle versioni più
antiche della leggenda e del film muto con Asta Nielsen,
­Veronika Thieme e Pierre Schäfer raccontano la storia di Hamlet
sotto una nuova luce, come gioco di finzione, verità e follia.
­Gli interpreti e i pupazzi rappresentano i vari livelli della manipolazione e i diversi aspetti delle personalità dei personaggi.
Come nell’ultima produzione di Schäfer e Thieme «Looking for
Brunhild», anche in DER FALL HAMLET vengono portate alla
luce le atrocità di un passato che non passerà mai.
FIGURENTHEATERTAGE
Do 8. März 2018
FRAUEN! Zum Internationalen Frauentag 2018 lädt
das Theater Chur die Volksbühne Basel mit
ihrem neuen Theaterstück ein. Geschichten von
Frauen – quer durch die Generationen und
mit unterschiedlicher Herkunft – werden in bewegungsstarken Bildern erzählt. Es sind Lebens­
geschichten, die sich im Spannungsfeld von sogenannter Chancengleichheit und kommerzieller
Verwertung behaupten. In Gesprächen mit Frauen
zwischen 20 und fast 100 Jahren hat die in Basel
arbeitende Regisseurin Anina Jendreyko biografisches Material gesammelt, das Wünsche, Lebensstrategien, Frauen- und Familienbilder vereint
und dieses in Zusammenarbeit mit ihrem Team zu
einem theatralen Erlebnis verdichtet. Nach den
Stücken «Selam Habibi», einer Koproduktion mit
Theater Chur, «Söhne» und «A&X» widmet sich
die Volksbühne Basel wiederum einem brisanten
Thema aus der Mitte unserer Gesellschaft und
konfrontiert die Zuschauerinnen und Zuschauer
berührend und humorvoll mit den eigenen ver­
innerlichten Frauenbildern.
Do 15. / Fr 16. März 2018
Ein Schauspiel der Volksbühne Basel
in der Regie von Anina Jendreyko
DUNNAS! Per il Di internaziunal da las dunnas 2018 envida il
Teater Cuira la Volksbühne da Basilea cun ses nov toc da teater. Istorgias da dunnas – a travers las generaziuns e dad
origin different – vegnan raquintadas cun maletgs plain moviment, istorgias da vitas vividas en la tensiun tranter medemas schanzas ed explotaziun commerziala. La reschissura Anina
Jendreyko, che lavura a Basilea, cumprima material biografic
ad in eveniment teatral empatic ed umoristic.
Ein Hör-Schau-Raum für Märchengrotesken
von Tim Etchells
Mit: Carmen Dalfogo, Anne Dauberschmidt, M
­ ercé de Rande,
Tahani Salim, Esra Ugurlu, Verena von Behr
Konzept / Text / Regie: Anina Jendreyko
Mediale Szenografie: Tabea Rothfuchs
Kostüme: Eva Butzkies
Sound: Axel Nitz
Dramaturgische Beratung: Inga-Annett Hansen
Licht / Technik: Michel Jann
Regieassistenz: Jeanne Lehnherr, Elin Fredriksson
Assistenz Mediale Szenografie: Georg Faulhaber
Produktionsleitung: Pascal Moor
Produktion: Volksbühne Basel
Koproduktion: ROXY Birsfelden
DONNE! Per la Giornata internazionale della donna 2018, il Teatro Coira invita la Volksbühne di Basilea a presentare
il suo ultimo progetto teatrale. Tramite immagini forti vengono raccontate storie che attraversano le generazioni e che
­toccano donne con origini differenti. Queste storie di vita si
inseriscono nel contesto di due grandi temi conflittuali,
­quello delle pari opportunità e quello dello sfruttamento a fini
commerciali. Per mezzo di materiale biografico, la regista
Anina Jendreyko, che lavora a Basilea, crea un’esperienza
teatrale toccante e divertente.
Performance: Lara Körte
Regie / Konzept: Hedwig Huber
Komposition: Martin Schütz
Szenografie: Dominic Huber
Dramaturgie: Ann-Marie Arioli
Mentoring Bewegungssprache: Émilia Giudicelli
Produktionsleitung: Lukas Piccolin
Produktion: Verein Vorhoftreppe Zürich
Koproduktion: Theater Chur, Theater Winkelwiese Zürich
Vorstellungsbeginn: 20 Uhr
Dauer: ca. 75 Min.
Preise: CHF 38.– / 19.– erm.
Ort: Postremise Chur
Vorstellungsbeginn: 20 Uhr
Dauer: ca. 75 Min.
Preise: CHF 40.– / 20.– erm.
SCHAUSPIEL
38
39
Die Fragilität der Koordinatensysteme für unsere
Weltwahrnehmung, die Verletzlichkeit, die
dadurch entsteht, davon erzählen die Märchengrotesken des britischen Autors Tim Etchells. Drei
seiner Erzählungen aus «Endland» bilden die
Grundlage für Hedwig Hubers Hör-Schau-Raum.
Etchells Geschichten erzählen von Menschen,
­die sich um ihre Fallhöhe keine Sorgen mehr
machen müssen. Mit einer beneidenswerten Leichtigkeit wechseln Orte, Zeiten, vermischt sich
­Hightech mit Archaischem. Die Performerin Lara
Körte ist Existenz im Transitmodus, ihre erzäh­
lende Stimme wird Teil einer Partitur. Zur
Gesamtpartitur von Raum und Stimme gehört die
Komposition von Martin Schütz für eine Vielzahl
von Lautsprechern, der Raum von Dominic Huber
wird durch Licht strukturiert. Es entsteht ein
Bezugssystem von Sprache, Körper, Musik und
Raum, das sich veräussert im Aufmerksamkeitsraum des Publikums. «Schwierig, auch nur
die Struktur zu erfassen, schwierig, das Ganze
zu begreifen. Gerade wenn das Elend am dicksten
war, löste es sich völlig grundlos wieder auf»,
heisst es in der Erzählung «Grundsätzlich ohne
zu lächeln».
La fragilitad dals sistems da coordinatas per nossa percepziun dal mund, la vulnerabilitad che nascha quatras: da quai
raquintan las grotescas da paraulas da l’autur britannic Tim
Etchells. Trais da sias istorgias ord «Endland» furman la basa
per il spazi audiovisual da Hedwig Huber. La performatura
Lara Körte, la cumposiziun spaziala da Martin Schütz ed il spazi
interiur da Dominic Huber raquintan ensemen insatge davart
l’intern, l’extern ed ils cunfins fluids tranteren.
La fragilità che i sistemi di coordinate hanno portato alla nostra percezione del mondo, la vulnerabilità che ne consegue:
questi sono i temi raccontati in chiave grottesca dall’autore
inglese Tim Etchells. Tre dei suoi racconti, tratti da «Endland»,
costituiscono la base del progetto acustico-visivo di Hedwig
Huber. Con la performance di Lara Körte, la composizione di
Martin Schütz e i giochi di luce di Dominic Huber viene
espresso il concetto di interno, esterno e dei confini fluidi che
esistono tra di essi.
PERFORMANCE
Sa 7. / So 8. April 2018
SCHAUS
PIEL-AB
O
Eine multikulturelle Saga in drei Teilen
von Club 111
Mit: Rula Badeen, Wael Sami Elkohly, Rahel Johanna Jankowski,
Ferhat Keskin, Mathis Künzler, Grazia Pergoletti
Idee / Plot: Meret Matter
Mitarbeit: Grazia Pergoletti, Gerhard Meister
Text: Meret Matter, Gerhard Meister, Grazia Pergoletti,
Raphael Urweider, Gabriel Vetter, Suzanne Zahnd
Musik: Wael Sami Elkholy
Ausstattung: Renate Wünsch
Technik: Demian Jakob
Projektionen: Demian Jakob, Serge Nyffeler
Regie: Meret Matter
Produktionsleitung: Roland Amrein
Produktion: Club 111
Koproduktion: Theater Chur, Schlachthaus Theater Bern
Vorstellungsbeginn: 18 Uhr
Dauer: ca. 240 Min. (3 Teile mit 2 Pausen)
Preise: CHF 42.– / 21.– erm.
SCHAUSPIEL
HEIMAT KOSMOS ist die thematische Fortsetzung
von «Hotel Kosmos», das Club 111 in der Saison
2015 / 16 äusserst erfolgreich in Chur gezeigt hat.
HEIMAT KOSMOS ist ein Panorama der Unterschiede und Gemeinsamkeiten, das wichtige Sta­
tionen im Leben der Hauptfiguren beleuchtet und
die unterschiedlichsten Macht- und Gesellschaftsverhältnisse einander gegenüberstellt. Dabei
wird anhand eines ganzen Spektrums von Möglich­
keiten aufgezeigt, wie Vorurteile und Intoleranz
auf der einen, aber auch Verständigung und
­Verständnis auf der anderen Seite funktionieren
können. Ausgehend von der Figur Sara Conti
­entwickelt sich ein Kosmos von Geschichten, in dem
sich unterschiedlichste Menschen kennen lernen,
die im Laufe der drei Teile alle auf irgendeine
Art miteinander zu tun haben und deren Schicksale
sich zufällig verflechten. «Vorurteile prägen
­unseren Alltag. Die Werbung und die Politik, das
­Verhältnis von Mann und Frau, sie liegen jedem
Denken zugrunde. Sie beherrschen uns im
Guten wie im Bösen. Man kann ihnen nicht entkommen, obwohl sie Hass und Gewalt säen können –
und manchmal tödlich sind», schreibt der Publizist
Jens Jessen.
HEIMAT KOSMOS dal Club 111 è in panorama da las differenzas
e dals tratgs cuminaivels che sclerescha staziuns impurtantas
da las figuras principalas e che confruntescha las ­pli differentas relaziuns da pussanza e societad. Cun in entir spectrum
da pussaivladads vegn cumprovà, co pregiudizis ed intoleranza
d’ina vart, dentant er encletga e chapientscha da l’autra
­vart pon funcziunar. La cuntinuaziun tematica dad «Hotel
Kosmos» è ina giada dapli teater politic, divertent, cumpact
e musical.
HEIMAT KOSMOS, della compagnia Club 111, offre una pano­
ramica delle somiglianze e delle differenze che caratterizzano
le tappe più significative delle vite dei suoi protagonisti ed
esplora i rapporti di forza e le relazioni sociali che li contrappongono. Visitando una serie di possibili scenari, vengono
­mostrati gli effetti di pregiudizi e intolleranza, da una parte, e
di comprensione e tolleranza, dall’altra. Questo progetto,
­che è la continuazione tematica di «Hotel Kosmos», si rivela
ancora più politico, divertente, intenso e musicale.
40
HEIMAT KOSMOS
Mo 30. April 2018
BO
A
TANZ-
Gauthier Dance Company
mit Choreografien von Po Cheng Tsai,
Nadav Zelner, Nacho Duato, Itzik Galili,
Eric Gauthier, Andonis Foniadakis & ­
Mauro Bigonzetti
Choreografien:
FLOATING FLOWERS von Po Cheng Tsai
ALTE ZACHEN von Nadav Zelner
VIOLONCELLO von Nacho Duato
THE SOFA von Itzik Galili
BALLET 102 von Eric Gauthier
STREAMS von Andonis Foniadakis
CANTATA von Mauro Bigonzetti
Produktion: Gauthier Dance Company (D)
Ein spritziges Feuerwerk an Tanzimpressionen: Das
Theater Chur startet das Migros-Kulturprozent
Tanzfestival Steps mit der deutschen Gauthier Dance
Company, in der ein junger Tänzer aus Chur,
Maurus Gauthier, als erfolgreicher Solotänzer
engagiert ist. Für STREAM wurden sieben Choreo­
grafien zusammengestellt. Den Anfang macht
FLOATING FLOWERS von Po Cheng Tsai, der sich
von traditionellen Riten des chinesischen Geis­
terfests inspirieren liess. Es folgt ALTE ZACHEN von
Nadav Zelner, ein rasanter Tanz zu Gospelmusik.
In VIOLONCELLO von Nacho Duato verwandelt die
Musik von Johann Sebastian Bach eine Tänzerin
in ein Cello. In Itzik Galilis THE SOFA werden die
komplexen Beziehungen zwischen Mann und Frau
äusserst humorvoll verhandelt. BALLET 102 von
Eric Gauthier ist eine augenzwinkernde Satire auf
die 102 Positionen des klassischen Pas de deux.
Andonis Foniadakis STREAMS zeigt die hohe techni­
sche Brillanz von Gauthier Dance. In CANTATA
versetzt Mauro Bigonzetti die Zuschauer in einen
mediterranen Rausch. ­STREAM ist ein sinnli­
ches Programm zum Mitdenken, Mitlachen und
vor allem Geniessen.
In fieu artifizial fulminant d’impressiuns da saut: Teater Cuira
avra il festival da saut internaziunal Steps dal pertschient
cultural Migros cun la Gauthier Dance Company tudestga. En
questa producziun sauta il giuven sautunz da Cuira, Maurus
Gauthier, in solist da success. Per STREAM ha Gauthier Dance
cumbinà set choreografias che mussan en perfecziun tut las
variaziuns dal saut: In program sensual per pensar, rir e giudair.
La danza come tripudio di fuochi d’artificio. Il Teatro Coira
inaugura il festival internazionale di danza Steps, del percento
culturale Migros, con la compagnia tedesca Gauthier
Dance, in cui è stato scritturato come danzatore solista il
giovane Maurus Gauthier di Coira. Per STREAM, Gauthier
Dance ha creato sette coreografie che mostrano alla perfezione tutti i generi della danza. Un programma creato per
far ridere e riflettere, ma specialmente, tutto da assaporare.
Im Rahmen des Migros-Kulturprozent Tanzfestivals Steps
Vorstellungsbeginn: 19 Uhr
Dauer: ca. 115 Min. (mit Pause)
Preise: CHF 48.– / 24.– erm.
STREAM
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TANZFESTIVAL STEPS
Sa 5. Mai 2018
BO
TANZ-A
Tanztheater von Cindy Van Acker / Cie Greffe
Uraufführung
Choreografie: Cindy Van Acker
Bühne: Victor Roy
Produktion: Cie Greffe
Koproduktion: Expedition Suisse (Dampfzentrale Bern,
­Gessnerallee Zürich, Kaserne Basel, Theater Chur, Théâtre Vidy
Lausanne), Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps, Reso –
Tanznetzwerk Schweiz
Im Rahmen des Migros-Kulturprozent Tanzfestivals Steps
Vorstellungsbeginn: 20 Uhr
Dauer: ca. 60 Min.
Preise: CHF 48.– / 24.– erm.
SPEECHLESS VOICES
44
45
Eine Schweizer Uraufführung für alle Sinne – bildgewaltig, konsequent und sensibel. Im Rahmen
des Migros-Kulturprozent Tanzfestivals Steps entsteht ein spannendes und wegweisendes P
­ rojekt:
Zusammen mit dem neuen Veranstalternetzwerk
«Expédition Suisse», dem die Dampf­zentrale
Bern, die Gessnerallee Zürich, die Kaserne Basel,
das Theater Chur und das Théâtre Vidy Lausanne
angehören, kommt es zu einer Uraufführung,
die – neben ihrem künstlerischen Gewicht – auch
von struktureller Bedeutung ist. Die seit über
25 Jahren in der Schweiz wirkende, belgische
Künstlerin Cindy Van Acker geht seit langem mit
grosser Stilsicherheit und fast wissenschaftlicher Akribie Fragen der Beziehung zwischen Körper,
Geist, Raum und Klang nach. Ganzheitlich denkend, gelingen ihr hochsensible und gleichzeitig
äusserst bildgewaltige Choreo­grafien. In SPEECH­LESS VOICES wird sich Cindy Van Acker, zusammen mit einem Musiker und dem Szenografen Victor
Roy, mit dem Themen­bereich Trance und Ritual
befassen und dem nachspüren, was den Menschen
in Bewegung ­versetzt – in jeder Hinsicht.
Ina premiera svizra per tut ils senns – consequenta, sensibla
e cun maletgs impressiunants. L’artista da la Belgia Cindy Van
Acker, ch’operescha dapi 25 onns en Svizra, sa deditgescha
cun gronda segirezza stilistica e cun acribia a dumondas da la
relaziun tranter corp, spiert, spazi e tun. Cun ses pensar
­cum­plessiv grategian choreografias fitg sensiblas e maletgs
impressiunants. En SPEECHLESS VOICES s’occupa Cindy V
­ an
Acker cun la tematica trance e ritual e persequitescha la dumonda, tge che metta l’uman en moviment – en mintga r­ eguard.
Una prima svizzera dedicata a tutti i sensi – d’impatto, coerente
e sensibile. L’artista belga Cindy Van Acker, da oltre 25 anni
­attiva in Svizzera, affronta con grande stile e meticolosità la
questione del rapporto tra mente, corpo, spazio e suono.
Le coreografie sono estremamente delicate, ma allo stesso
tempo di forte impatto visivo. In SPEECHLESS VOICES, Cindy
Van Acker affronta il tema della trance, dei rituali e di ciò che,
sotto ogni aspetto, spinge le persone a muoversi.
TANZFESTIVAL STEPS
Fr 18. Mai 2018
Ein Antikenprojekt in der Regie
von Carmelo Rifici
Mit: Caterina Carpio, Giovanni Crippa, Zeno Gabaglio,
­Vincenzo Giordano, Tindaro Granata, Mariangela Granelli, I­gor
Horvat, Francesca Porrini, Edoardo Ribatto, Giorgia Senesi,
Anahì Traversi
Texte: Heraklit, Homer, Aischylos, ­Sophokles, Euripides, Altes und Neues Testament, Friedrich Nietzsche,
René Girard, Giuseppe Fornari
Konzept / Dramaturgie: Angela Demattè / Carmelo Rifici
Regie: Carmelo Rifici
Bühne: Margherita Palli
Kostüme: Margherita Baldoni
Maske: Roberto Mestroni
Live-Musik: Zeno Gabaglio
Licht: Jean-Luc Chanonat
Video: Dimitrios Statiris
Produktion: LuganoInScena
Koproduktion: LAC Lugano Arte e Cultura,
Piccolo Teatro ­­di Milano, Teatro d’Europa e Azimut
Kooperation: Spoleto Festival dei due Mondi, Theater Chur
IFIGENIA, LIBERATA – Carmelo Rificis zweite Regiearbeit für das LAC Lugano und Piccolo Teatro di
Milano – versucht die alte Frage nach unserer
gewalttätigen Natur zu enthüllen: In einem Begegnungsraum, einer Art Salon oder Bibliothek,
­nehmen Schauspielerinnen und Schauspieler, von
einem Regisseur und einer Dramaturgin begleitet,
den Mythos der Atriden wieder auf, um die
­heimliche Idee von Euripides «Iphigenie in Aulis»
sichtbar zu machen. Der griechische Held
­Agamemnon ist nicht schuldig, es ist die Menschen­
menge, die einen Schuldigen braucht. Erdrückt
vom väterlichen Willen und vom Wahn der Menge,
scheint Iphigenie ihrem Schicksal nicht entgehen
zu können. Nur das Blut einer Unschuldigen kann
die Gewalt des Volkes mildern. Dem Modell des
platonischen Symposions folgend, spielt und diskutiert das Ensemble Iphigenies Opfertod, inspiriert
durch Texte von der Antike bis zur Gegenwart
und gerät dabei immer wieder in bedrohlich aktuelle
Szenen zwischen Täter und Opfer. Regisseur
und Dramaturgin bauen die Brücke zwischen Bühne
und Publikum – auf der Suche nach einer ge­meinsamen Grammatik, einem Verständigungscode:
nach der friedlichen Lösung des Rätsels Gewalt.
IFIGENIA, LIBERATA prova da scuvrir la veglia dumonda davart
nossa natira violenta. Suandond il model dal simposion
­platonic gioga e discuta l’ensemble la mort d’unfrenda dad
Ifigenia. Inspirà da texts renumads da l’antica fin al temp present, croda el adina puspè en scenas precarmain actualas
tranter delinquent e victima. Il reschissur e la dramaturga
con­strueschan punts tranter tribuna e public – tschertgond ina
grammatica cuminaivla, in code da sa chapir: la soluziun
­paschaivla dal misteri da pussanza.
IFIGENIA, LIBERATA intende svelare l’antica questione della
nostra natura violenta. Sul modello del Simposio di Platone
e lasciandosi ispirare da testi che partono dall’antichità e arri­
vano ai giorni nostri, l’ensemble teatrale interpreta e discute
il sacrificio di Ifigenia fino a scivolare in scene tra carnefici e
vitti pericolosamente attuali. Il regista e la drammaturga
­costruiscono un ponte tra palcoscenico e platea alla ricerca
di un linguaggio comune che permetta di trovare una solu­
zione pacifica al grande mistero della violenza.
Vorstellungsbeginn: 19 Uhr
Dauer: ca. 170 Min. (mit Pause)
Sprache: italienisch
Übertitel: deutsch
Preise: CHF 42.– / 21.– erm.
SCHAUSPIEL
46
IFIGENIA, LIBERATA
Do 24. / Fr 25. Mai 2018
R-ABO
EATE
MUSIKTH
Über das heimliche Grollen in uns
Ein musiktheatrales Projekt
von CapriConnection
Uraufführung
Mit: Susanne Abelein, Jonas Gygax & Andreas Storm
(­ Performance) Niklaus Kost (Gesang), Jan Schreiner (Tuba),
Malte Preuss (Sounddesign / E-Bass)
Idee / Künstlerische Leitung: Susanne Abelein, ­
Christiane Dankbar, Anna-Sophie Mahler
Konzept: Susanne Abelein, Christiane Dankbar,
Anna-Sophie Mahler, Kris Merken, Stefan Wirth,
Sabrina Zwach
Szenische Leitung: Anna-Sophie Mahler
Musikalische Leitung / Komposition: Stefan Wirth
Autorin: Sabrina Zwach
Dramaturgie: Kris Merken
Bühne / Raum: Sophie Krayer
Kostüme: Nic Tillein
Technische Leitung / Licht: Benjamin Hauser
Ton: Marcel Babazadeh
Produktionsleitung: Christiane Dankbar
Das Böse ist immer und überall. Es ist in uns und
nicht nur in den anderen und in einer anderen Zeit.
Es ist in allen Gesellschaften und Kulturen, es
ist allgegenwärtig und nicht zu fassen. Was wäre
die Literatur, das Theater, der Film, das Game
ohne die Bösewichte, die wiederum vom abgrundtief Bösen bis zum lächerlich Bösen eine grosse
Palette der Möglichkeiten des Bösen und unserer
Fantasie dazu präsentieren? Das Schweizer
Musik­theaterkollektiv CapriConnection ist auf
Spurensuche nach Geschichten, die sich hinter
dem Bösen verbergen. Die Bühne wird zum Ausgrabungsfeld und zur Geisterbahn. Drei Performerinnen und Performer, ein Sänger, ein Tubist
und ein Bassist fürchten sich nicht und beschwören das Böse herauf. Sie sichern Tatorte, ziehen Dokumente aus dem Dreck, holen Tonspuren
aus dem Äther, lassen Stimmen sprechen und
proben die Götterdämmerung. Sie verschieben
Wirklichkeiten, überlagern Zeiten und schaffen
einen Raum des Bösen. Richard Wagners l­etzte
Regieanweisung der «Götterdämmerung» lautet: «Als die Götter von den Flammen gänzlich verhüllt sind, fällt der Vorhang.» Ist das das Ende
oder der Anfang?
Tge fissan la litteratura, il teater, il film, il game senza il
­nausch e senza nossa fantasia? CapriConnection, il collectiv
da teater musical svizzer, è a la tschertga dad istorgias
che sa zuppan davos il nausch. La tribuna daventa champ
d’exchavaziun e trenin d’orrur. Trais perfomaturs e per­
formaturas, in chantadur, in tubist ed in bassist n’han nagina
tema ed evocheschan il nausch. Els segireschan lieus d’acziun,
tiran documents ord la merda, tiran fastizs da tun or da
­l’eter, laschan discurrer vuschs ed exerciteschan la fin da las fins.
Cosa sarebbero letteratura, teatro, cinema e gioco senza il
male e senza la nostra immaginazione? Il collettivo svizzero di
teatro musicale CapriConnection è alla ricerca delle storie
che si celano dietro al male. Il palcoscenico diventa così una
galleria degli orrori e un luogo di riesumazione. Non temono
nulla i tre perfomer, il cantante, il suonatore di tuba e il bassista. Sono pronti ad evocare il male, visitando scene del
­crimine, riesumando documenti, riproducendo registrazioni
dall’­etere, lasciando parlare voci perdute e provando «Il
­crepuscolo degli dei».
Sa 2. / So 3. / Fr 8. / Sa 9. Juni 2018
MUSIKTH
EATER-A
BO
Von Dino Buzzati
Ein Musiktheaterprojekt von «ressort k»
Uraufführung
Mit: Chasper Curò Mani (Gesang), u.a.
Regie: Manfred Ferrari
Choreografie / Tanz: Ivo Bärtsch
Musik / Musikalische Leitung: Tamriko Kordzaia
Kostüme: Ursina Schmid
Produktion: «ressort k»
Koproduktion: Theater Chur
Vorstellungsbeginn:
Sa 2. / Fr 8. / Sa 9. Juni 2018 20 Uhr
So 3. Juni 2018 19 Uhr
Dauer: ca. 90 Min.
Preise: CHF 48.– / 24.– erm.
Uraufführung an der berühmten Mailänder Scala.
Gerüchten zufolge steht ein politischer Umsturz
bevor. Ungeklärte Ereignisse, Misstrauen und Angst
nähren die Ungewissheit. Das Opern­publikum
traut sich nach der Vorstellung nicht mehr nach
Hause und verbarrikadiert sich in der Oper.
Bald sieht es innerhalb des Prunkbaus aus wie in
einem provisorischen Flüchtlingslager. Während
die einen angstvoll um ihren Wohlstand bangen,
bejubeln die anderen bereits opportunistisch die
scheinbar bevorstehende Revo­lution. So schreitet
die lange Nacht des Aufstandes voran, bis sich
im Morgengrauen Überraschendes auf den Stras­
sen und in der Scala ereignet. Dino Buzzatis
Erzählung von 1949 ­behandelt ein höchst aktuelles
und brisantes Thema: Wie rasch zerfällt eine
Z
­ ivilgesellschaft, angesichts von aufgeblähten oder
bewusst herbeigeredeten Krisen wie etwa der
Flüchtlingsflut? Wie leicht bringen raffinierte Falsch­
meldungen politische Systeme ins Wanken?
PANIK AN DER SCALA ist ein augenzwinkerndes
Musiktheater von ­«ressort k» über die Angst,
die Gesellschaften steuert und darüber, wie
schnell die Vernunft dem irrationalen Handeln
Platz macht.
Quant tgunsch fan novitads falladas raffinadas balluccar
s­ istems politics? L’istorgia dal 1949 da Dino Buzzati PANIK AN
DER SCALA tracta ina tematica che é oz puspè zunt actuala
e brisanta. «ressort k» dramatisescha l’istorgia sco teater musical cun tschegnadas maliziusas sin la tema che dirigia
­cuminanzas – e mussa, quant spert ch’il saun giudizi guntgescha e fa plazza a l’agir irraziunal.
I sistemi politici vacillano facilmente sotto il peso di sofisticati
falsi allarmi? Il racconto di Dino Buzzati PANIK AN DER
SCALA, del 1949, affronta un tema scottante che è tornato di
grande attualità e che «ressort k» ha adattato per la scena.
Ne nasce uno spettacolo di teatro musicale sulle paure
che guidano la società e sulla velocità in cui la ragione rischia
di cedere il posto all’irrazionalità.
Produktion: CapriConnection
Koproduktion: Kaserne Basel, Gessnerallee Zürich,
Theater Chur
Vorstellungsbeginn: 20 Uhr
Dauer: ca. 90 Min.
Preise: CHF 42.– / 21.– erm.
MUSIKTHEATER
48
49
MUSIKTHEATER / SCHAUSPIEL
Mi 13. Juni 2018
Ein Stück über Kubilay Türkyilmaz
von Flavio Stroppini & Monica De Benedictis
Mit: Amanda Sandrelli, Tatiana Winteler, Jasmin Mattei,
­Silvia Pietta & der Stimme von Daniele Ornatelli
Text / Regie: Flavio Stroppini, Monica De Benedictis
Bühne / Licht: Giovanni Vögeli
Sounddesign: William Geroli
Kostüme: Marianna Peruzzo
Kostümassistenz: Giulia Fratini
Video: Mauro Macella
Komposition / Musik: Andrea Manzoni
Œil exterieur: Carmelo Rifici
Produktion: Teatro Sociale Bellinzona
Koproduktion: LuganoInScena, Nucleo Meccanico Rovio
Vorstellungsbeginn: 20 Uhr
Dauer: ca. 90 Min.
Sprache: italienisch
Übertitel: deutsch
Preise: CHF 42.– / 21.– erm.
SCHAUSPIEL
Der berühmteste Mann aus Bellinzona heisst
Kubilay Türkyilmaz. Er schoss für die Schweizer
Fussball-Nationalmannschaft 34 Tore. In der
Schweiz ist Kubi ein Begriff, im Tessin ein Idol. Ihm
gelang, ausgehend vom Quartierverein Semine
und über den Club AC Bellinzona, eine steile Laufbahn vom ­Torhelden der Schweizer Nationalmannschaft bis hin zur Champions League. Die
Eigenproduktion des Teatro Sociale in Bellinzona
erzählt in KUBI das Leben und die Karriere des
türkischstämmigen Tessiner Bombers aus einer
besonderen Perspektive. Wir schreiben das
Jahr 1996 und den Tag des legendären Spiels
Schweiz-­England bei der Europameisterschaft
in Wembley. In der Wohnung der Familie
­Türkyilmaz beobachten vier Frauen das Spiel. Sie
­kommentieren, erzählen und streifen dabei
neben dem Fussball Themen wie Migration und
Integration, die Jugend, den Rassismus, soziale
Unterschiede und die Kraft des Sports. Im Zentrum
steht Necla, Kubis Mutter – «die wichtigste
­Person in meinem Leben», gespielt von der italienischen Film- und Theaterschauspielerin Amanda
Sandrelli. Mit weiblichen Stimmen erzählen
­Flavio Stroppini und Monica De Benedictis eine
Geschichte, die nur scheinbar männlich ist.
Il pli renumà um da Blinzuna sa numna Kubilay Türkyilmaz. ­El
ha tutgà per l’equipa naziunala svizra da ballapè 34 gols
ed è in idol en il Tessin. A l’Euro ’96 dat la Svizra encunter l’Engalterra. Quatter dunnas, tranter quellas Necla, la mamma
da Kubis, giugada dad Amanda Sandrelli, guardan il gieu. Ellas
commenteschan, raquintan e tangheschan temas sco mi­
graziun, integraziun, rassissem, la giuventetgna, differenzas
­socialas e la forza dal sport. Cun vuschs femininas raquintan Flavio Stroppini e Monica De Benedictis ina istorgia che
para mo dad esser masculina.
Kubilay Türkyilmaz è l’uomo più famoso di Bellinzona. Ha
s­ egnato 34 gol con la Nazionale svizzera di calcio ed è diventato un idolo in Ticino. Agli Europei del ’96 la Svizzera gioca
contro l’Inghilterra. Quattro donne, tra cui Necla, la madre di
Kubi interpretata da Amanda Sandrelli, seguono la partita
discutono di migrazione, integrazione, razzismo, giovani,
­differenze sociali e potere dello sport. Flavio Stroppini e Monica
De Benedictis raccontano attraverso voci di donne una
­storia solo apparentemente al maschile.
50
KUBI
NEWSLETTER
Verpassen Sie keine Neuigkeiten und
abonnieren Sie gleich unseren Newsletter
für Familien:
www.theaterchur.ch/familien
FAMILIEN-WAHL-ABO
Wir bieten Ihnen ein attraktives Abo
mit drei verschiedenen Vorstellungen Ihrer
Wahl! Da das FAMILIEN-WAHL-ABO übertragbar ist, können Sie die Theaterbesuche
individuell und ganz den Interessen Ihrer
Familie entsprechend gestalten.
Familienprogramm bedeutet immer
Programm für die unterschiedlichsten
Altersstufen. Ein Theaterbesuch ist
da genau das Richtige, denn die Themen
von Kindern und Jugendlichen sind
nicht selten auch die Themen von Erwachsenen. Und so ist das Kinder- und
­Jugendtheater zwar altersgerecht verpackt, spricht aber den­noch alle an.
Lassen auch Sie sich von unseren faszinierenden und berührenden Produk­
tionen verführen.
Für das junge Publikum spielen wir oft
«Theater auf der Bühne». Dabei werden
auch die Zuschauer auf der Bühne
­platziert und die Platzzahl ist beschränkt.
Für einen stressfreien Theaterbesuch
empfehlen wir Ihnen eine frühzeitige
Reservation.
Mi 13. Dez. 2017 18 Uhr
EXPEDITION PETER PAN
Eine unangepasste Familienvorstellung
für Über- und Unterflieger
von Het Laagland
ab 8 Jahren
Fr 19. Jan. 2018 14 Uhr
VICKY SETZT SEGEL
Aufbruch in die Fremde
Ein Tanzstück von Company Mafalda
ab 4 Jahren
Mi 28. März 2018 19 Uhr
WHAT WE ARE LOOKING FOR
Tanztheater von Ives Thuwis
für das Junge Theater Basel
ab 14 Jahren
Di 10. April 2018 19 Uhr
ALS ICH FLIEGEN KONNTE
Die Geschichte einer Reise
durch die Nacht
von Cargo Theater
ab 10 Jahren
Mi 6. Juni 2018 19 Uhr
BRANDUNGEN
Eine Objekttheater-Tragikomödie
über Krise, Macht und Ausbeutung
von Cie Gare Centrale
ab 13 Jahren
Preise: CHF 70.– (statt CHF 90.–)
für ein Kind mit einer erwachsenen
Begleitperson bzw. CHF 40.– für
Mitglieder der Genossenschaft Migros
Ostschweiz
www.migros.ch
Mi 21. Feb. 2018 15 Uhr
EMMA UND DER MONDMANN
Ein Familientheater von Die Nachbarn
ab 5 Jahren
Sa 10. März 2018 11 Uhr
EIN LOCH IST MEISTENS RUND
Theater, Magie und Objekte
von florschütz & döhnert
ab 4 Jahren
Detaillierte Informationen zum Familien-­
Wahl-Abo unter www.theaterchur.ch/
familien­abo
Kasse Theater Chur
Mo bis Fr 17 – 19 Uhr
T +41 (0)81 252 66 44
[email protected]
SAISONPROGRAMM
JUNGES THEATER
Das gesamte Angebot unserer Sparte
JUNGES THEATER finden Sie unter
www.theaterchur.ch/jungestheater
sowie im separaten Saisonprogramm
JUNGES THEATER 2017 / 18.
53
THEATER UND FAMILIE
Mi 20. / Do 21. Sept. 2017 20 Uhr
«GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT
BERGE SIND?»
Eine theatralische Ideenreise durch
5 Jahrhunderte nach «Wilhelm Tell»
des Reformators Jakob Ruf in der
Martins­kirche, ab 16 Jahren
Fr 27. Okt. 2017 20 Uhr
PROMETHEUS IN ATHEN
Lecture Performance von Helgard Haug &
Daniel Wetzel / Rimini Protokoll, ab 16 Jahren
Di 14. Nov. 2017 20 Uhr
CLEAN CITY
Von Anestis Azas & Prodromos Tsinikoris,
ab 16 Jahren
Das Theater Chur präsentiert in der
Saison 2017 / 18 eine grosse Vielfalt
natio­naler und internationaler Theaterproduktionen, die sich für Kindergärten und Schulklassen aller Altersstufen
eignen. Für Jugendliche bieten sich
zudem zahlreiche Produktionen aus dem
Erwachsenenprogramm an. Um Ihnen
die Übersicht zu erleichtern, haben wir
eine Auswahl getroffen. Die folgenden
Produktionen und Vermittlungsangebote
möchten wir Ihnen besonders ans
Herz legen.
Preise: CHF 20.– / 10.– erm.
(Schulvorstellungen)
Gerne informieren wir Sie über die Kosten­
beteiligung für den Besuch von Schul­
vorstellungen durch das Förder­gefäss
«Schule und Kultur» der Kulturför­derung
des Kantons Graubünden.
BEST – BÜNDNER SCHULTHEATER geht in
die 2. Saison! Das vom Theater Chur
initiierte Projekt fördert, unterstützt und
vernetzt das Theaterspielen in der
­Schule und richtet sich an alle Schulklassen und Lehrpersonen im Kanton
­Graubünden. Unter professioneller Leitung
erarbeiten die Schulklassen eigene
Theaterstücke, die vom 19. bis 23. März
2018 am BEST Bündner Schultheater­
festival im Theater Chur aufgeführt werden.
Detaillierte Informationen:
www.theaterchur.ch/best
SAISONPROGRAMM
JUNGES THEATER
Das gesamte Angebot unserer Sparte
JUNGES THEATER finden Sie unter
www.theaterchur.ch/jungestheater
sowie im separaten Saisonprogramm
JUNGES THEATER 2017 / 18.
THEATER UND SCHULE
Do 16. Nov. 2017 20 Uhr
MALALAI – DIE AFGHANISCHE
­JUNGFRAU VON ORLÉANS
Ein transnationales Theaterprojekt
von Robert Schuster & Julie Paucker
mit Texten von Schiller, Anouilh,
Brecht & Khattak, ab 16 Jahren
Di 21. Nov. 2017 19.30 Uhr
EMPIRE
Von Milo Rau / IIPM – International
Institute of Political Murder, ab 16 Jahren
Mi 13. Dez. 2017 18 Uhr
Do 14. Dez. 2017 10.30 / 14 Uhr
Fr 15. Dez. 2017 10 Uhr
EXPEDITION PETER PAN
Eine unangepasste Familienvorstellung
für Über- und Unterflieger
von Het Laagland, ab 8 Jahren
Do 18. Jan. 2018 10 Uhr
Fr 19. Jan. 2018 10 / 14 Uhr
VICKY SETZT SEGEL
Ein Tanzstück von Company Mafalda,
ab 4 Jahren
Fr 26. Jan. 2018 20 Uhr
UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN
Von Andreas Liebmann, ab 16 Jahren
Do 1. / Fr 2. Feb. 2018 20 Uhr
BIENVENUE
Ein Solostück von Eugénie Rebetez,
ab 14 Jahren
Di 6. Feb. 2018 19 Uhr
DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN ODER
DIE FEUERPROBE
Ein grosses historisches Ritterschauspiel
von Heinrich von Kleist in einer Insze­
nierung von Barbara-David Brüesch,
­ab 16 Jahren
Fr 16. Feb. 2018 19 Uhr
FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL
Von Johann Wolfgang von Goethe
mit Puppen und Menschen in der Regie
von Nikolaus Habjan, ab 14 Jahren
Di 20. Feb. 2018 8.45 / 10.30 / 14 Uhr
Mi 21. Feb. 2018 8.45 / 10.30 Uhr
EMMA UND DER MONDMANN
Ein Familientheater von Die Nachbarn,
ab 5 Jahren
Do 22. / Fr 23. Feb. 2018 20 Uhr
DER FALL HAMLET
Ein Rachedrama mit Puppen
nach William Shakespeare von Schäfer-­
Thieme-Produktion, ab 16 Jahren
Fr 9. März 2018 9 / 10.45 / 14 Uhr
EIN LOCH IST MEISTENS RUND
Theater, Magie und Objekte
von florschütz & döhnert, ab 4 Jahren
RUND UM DEN THEATER IM
THEATER­BESUCH KLASSENZIMMER
Gerne helfen wir Ihnen bei der Stückwahl,
bieten Ihnen ein individuelles Vermittlungsangebot und stellen Ihnen zu ausgewählten Produktionen Begleitmaterial
­mit Informationen und Spielen zur
­selb­ständigen Vor- und Nachbereitung
zur Verfügung.
VOR- / NACHBEREITEN
IM KLASSENZIMMER
Di 27. / Mi 28. März 2018 19 Uhr
WHAT WE ARE LOOKING FOR
Tanztheater von Ives Thuwis für das
Junge Theater Basel, ab 14 Jahren
Di 10. April 2018 14 / 19 Uhr
ALS ICH FLIEGEN KONNTE
Die Geschichte einer Reise durch die
Nacht von Cargo Theater, ab 10 Jahren
Di 1. Mai 2018 14 Uhr
STREAM
Gauthier Dance Company, ab 10 Jahren
Schulvorstellung im Rahmen des Migros-­
Kulturprozent Tanzfestivals Steps
(Infos zu den Tanz-Workshops folgen).
Do 3. / Fr 4. Mai 2018 20 Uhr
DIE VIER LETZTEN DINGE
Abgerechnet wird zum Schluss ­
Jugendliche aus verschiedenen Regionen
des Kantons treffen sich zum Jüngsten
Gericht, ab 14 Jahren
Fr 18. Mai 2018 19 Uhr
IFIGENIA, LIBERATA
Ein Antikenprojekt in der Regie
von Carmelo Rifici, ab 16 Jahren
Wir besuchen Sie zur Vor- oder Nachbereitung bei Ihnen im Klassenzimmer.
­Die Schülerinnen und Schüler erhalten
zusätzliche Informationen zu einer
Produktion, vertiefen die Themen und
diskutieren die ästhetischen Formen
der Inszenierung.
THEATERFÜHRUNG
Möchten Sie mit Ihren Schülerinnen und
Schüler einen Blick hinter die Kulissen
werfen und die Orte betreten, die für
Zuschauer normalerweise verschlossen
bleiben? Dann melden Sie sich und Ihre
Schulklasse für eine kostenlose Führung
durch das Theater an.
NEWSLETTER
Verpassen Sie keine Neuigkeiten
und abonnieren Sie gleich unseren
Newsletter für Schulen:
www.theaterchur.ch/schulen
Di 5. / Mi 6. Juni 2018 19 Uhr
BRANDUNGEN
Eine Objekttheater-Tragikomödie
von Cie Gare Centrale, ab 13 Jahren
Mit unseren Klassenzimmerstücken
kommen wir direkt zu Ihnen in die Schule
oder in den Kindergarten.
Gerne informieren wir Sie über d
­ ie Kosten­
beteiligung für die Buchung von Klassenzimmerstücken durch das Fördergefäss
«Schule und Kultur» der Kulturförderung
des Kantons Grau­bünden.
Detaillierte Informationen:
www.theaterchur.ch/klassenzimmer
AB 6 JAHREN
Mo 6. / Di 7. / Mo 13. / Di 14. / Mo 27. / Di 28. Nov. 2017
DIE GESCHICHTE VOM LÖWEN,
DER NICHT SCHREIBEN KONNTE
Nach dem Bilderbuch von Martin ­Baltscheit
Der Löwe ist zufrieden mit sich und der
Welt. Er kann brüllen und Zähne zeigen.
Und mehr braucht er ja auch gar nicht. Bis
er eines Tages auf die schöne Löwin trifft,
die lesend unter einem Baum liegt und
dem König der Tiere den Kopf verdreht.
Jetzt braucht es einen Liebesbrief! Der
Löwe kann aber weder lesen noch schreiben, darum soll einer seiner schreib­
kundigen Untertanen den Brief für ihn
verfassen. Und so beginnt eine Odyssee
durch das Königreich. Diese tierisch
menschliche Geschichte handelt von Liebe
und Freundschaft und vom Lesen und
Schreiben.
Mit: Peter Rinderknecht
Konzept: Peter Rinderknecht, Anita
Wunderle, Loris Mazzocco
Produktion: Theater Chur
Anzahl Plätze: max. 50 pro Vorstellung
Sprache: deutsch
Dauer: ca. 50 Min.
Preise: CHF 600.– für 1 Vorstellung /
CHF 1’000.– für 2 Vorstellungen
plus CHF 250.– Pauschale
für Urheberrechte, Reise, Transport
Fr 8. Juni 2018 20 Uhr
PANIK AN DER SCALA
Von Dino Buzzati
Ein Musiktheaterprojekt von «ressort k»,
ab 16 Jahren
AB 14 JAHREN
Do 16. / Fr 17. / Do 23. / Fr 24. / Do 30. Nov. /
Fr 1. Dez. 2017
KRIEG – STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER!
Nach dem Jugendbuch von Janne Teller
Stell dir vor, es ist Krieg – nicht irgendwo
weit weg, sondern hier, mitten in Europa.
Die demokratische Politik ist gescheitert
und faschistische Diktaturen haben die
Macht übernommen. Es herrscht Hass.
Eine Familie mit ihrem 14-jährigen Jungen
muss fliehen, im Nahen Osten landen sie
in einem Auffanglager für unwillkommene
Flüchtlinge aus dem Westen. Weil der
Junge keine Aufenthaltsgenehmigung hat,
kann er nicht zur Schule gehen, kein
Arabisch lernen, keine Arbeit finden. Er ist
ein Fremdling und sehnt sich nach Hause.
Auch als dem Asylantrag stattgegeben
wird, will er am liebsten wieder zurück
nach Deutschland. Doch wo ist Heimat?
Die explosive Geschichte ist ein eindringliches Gedankenexperiment. Durch den
Perspektivenwechsel, die Umkehrung
der Verhältnisse, wird klar, was es bedeutet, ein Kriegsflüchtling zu sein.
Mit: Yannick Zürcher
Regie: Holger Schober
Dramaturgie: Ludwig zur Hörst
Regieassistenz: Ona Ariana Biatel
Produktion: Junges Vorarlberger
­Landestheater
Anzahl Plätze: max. 50 pro Vorstellung
Sprache: deutsch
Dauer: ca. 45 Min.
Preise: CHF 600.– für 1 Vorstellung /
CHF 1’000.– für 2 Vorstellungen
plus CHF 250.– Pauschale ­
für Urheberrechte, Reise, Transport
Vorstellung für Lehrpersonen:
Di 19. Sept. 2017 19 Uhr
Café Bar Theater Chur (Eintritt frei)
Anmeldung bitte bis Fr 15. Sept. 2017 an
[email protected]
KONTAKT
Loris Mazzocco
Junges Theater / Vermittlung
T +41 (0)81 254 12 94
[email protected]
Mi 13. Juni 2018 20 Uhr
KUBI
Ein Stück über Kubilay Türkyilmaz
von Flavio Stroppini &
Monica De Benedictis, ab 16 Jahren
Detaillierte Informationen zu den
Schulvorstellungen unter
www.theaterchur.ch/schulen
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THEATER UND SCHULE
Sa 11. Nov. 2017 12 – 24 Uhr
LANGER SAMSTAG
Bereits zum 11. Mal öffnen die Churer
Kulturhäuser gemeinsam ihre Türen und
veranstalten ein buntes Kulturfest.
Das Theater Chur zeigt ein vielseitiges
Programm für Gross und Klein, ­­
­das ­ab September 2017 online veröffentlicht wird.
Preise Langer Samstag:
CHF 25.– ab 26 Jahren
CHF 5.– 6 bis 25 Jahre
Gesamtes Programm sowie weitere
Informationen zum Langen Samstag
ab September 2017 unter
www.langersamstag.ch
WELT
IN CHUR-A
WELT IN CHUR
BO
So 19. Nov. 2017 ab 17 Uhr
FILMSONNTAG GRIECHENLAND
Ein Filmsonntag in der Café Bar mit
griechischen Dokumentar- und Kurz­
filmen zum Schwerpunktland des Festivals
WELT IN CHUR in Koproduktion mit
­CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017.
Filmkurator Christian Hörack gibt
in kurzen Einführungen Einblicke in die
Filmwelt Griechenlands. In den Pausen
gibt es Feines aus der griechischen Küche
(nicht im Eintrittspreis inbegriffen).
Die Filmauswahl wird im Monatsspielplan
sowie unter www.theaterchur.ch
­bekannt gegeben.
Ort: Café Bar
Preise alle Filme: CHF 20.– / 10.– erm.
Einzelpreise: CHF 10.– / 5.– erm.
Di 26. Dez. 2017 21 Uhr
STEFFALIBALL
Alle Jahre wieder: Am 2. Weihnachts­
feiertag treffen sich Heimwehbünderinnen
und -bündner mit Freunden, Freundinnen
und Verwandten im Theater Chur beim
traditionellen STEFFALIBALL, dem Fest
zu Ehren des Heiligen St. Stefan, zu einem
rauschenden Musik- und Tanzfest.
Das Programm wird im Monats­spielplan
sowie unter www.theaterchur.ch
­bekannt gegeben.
KONZERT
Datum noch offen
PALMYRA
Albumrelease mit dem Palmyra-Ensemble
Palmyra ist ein Ort in der syrischen
Wüste. Nach Tausenden von Jahren kultureller Blütezeit, die bis 2011 aktiv war,
wird dieser Ära durch den Krieg ein Ende
gesetzt. Er droht, eine ganze Kultur
auszulöschen. Der syrische Musiker
Bahur Ghazi lebt seit 2013 in Chur und hat
mit den Bündner Musikern Dario und
Luca Sisera das internationale Palmyra-­
Ensemble gegründet, das sich für Frie­
den und Freiheit engagiert. «Wir möchten
der Welt zeigen, dass in Syrien auch
schöne Dinge und Hoffnung existieren.
Wir wollen den Krieg mit Musik und Kunst
und nicht mit Waffen stoppen. Wir wollen
Musik und Tanz machen und das mit
anderen Menschen teilen. Palmyra hat
einen Traum: Frieden.» Das Palmyra-­
Ensemble erzählt von Reisen, dem Zusam­
mentreffen verschiedener Kulturen,
dem Entdecken der gemeinsamen ­Wurzeln
und wie die Kunst Menschen verbindet.
Mit: Palmyra-Ensemble – Bahur Ghazi,
(Komposition / Oud), Sheila Runa
(Tanz / Choreografie), Patricia Draeger
(Akkordeon), Larsen Genovese (Violine),
Luca Sisera (Kontrabass), Dario Sisera
(Perkussion)
Preise: CHF 30.– / 15.– erm.
Saison 2017 / 18
LIEDERABEND
Di 15. / Mi 16. Mai 2018 20 Uhr
«ICH HAB’ KEIN
­HEIMATLAND»
Volkslieder aus der alten Heimat und
internationale Tangos mit Martina Hug,
Duo Ranas, Franco Mettler, u.a.
Das Projekt der Churer Sängerin Martina
Hug entstand im Winter 2016 während
ihres Aufenthalts in Buenos Aires. ­Mit dem
Duo Ranas, einer Tangoformation aus
der argentinischen Hauptstadt, und zwei
Schweizer Musikern (Geige & Klarinette)
entstehen neue Arrangements. Insbesondere das Bandoneon, auch ein Immigrant,
das ursprünglich im 19. Jahrhundert aus
Deutschland nach Argentinien und Uruguay
einwanderte, hat im Programm eine
wichtige Rolle. Zahlreiche Menschen
verliessen im ­19. und ­20. Jahrhundert ihre
europäische Heimat und siedelten
sich in Argentinien an. Im Gepäck hatten
sie auch ihre Volkslieder. Später entwickelte sich in Buenos Aires der Tango und
dieser reiste wiederum nach Europa
zurück. Das Ensemble lässt Volkslieder
und Tangos in neuen Arran­gements
aufleben und vermischt verschiedene
Tonsprachen zwischen Argentinien
und Europa.
Mit: Martina Hug (Gesang), ­Duo ­Ranas –
Leandro Schnaider (Bandoneon) &
­Pablo Schiaffino (Piano), Franco Mettler
(Klarinette), u.a.
Kooperation: Theater Chur
DRAMENPROZESSOR
Ort: Postremise Chur
Preise: CHF 36.– / 18.– erm.
Der «Dramenprozessor» wurde 2001
am Theater Winkelwiese in Zürich gegründet und ist eines der erfolgreichsten
Autorenfördermodelle der Schweiz.
­47 Autorinnen und Autoren haben den
«Dramenprozessor» bisher absolviert,
die entstandenen Stücke sind zum
Teil in mehrere Sprachen übersetzt und
an wichtigen Theatern uraufgeführt
und nachgespielt worden. Drei bis vier
­Autorinnen und Autoren nehmen ab
März 2018 für ein Jahr am ­12. «Dramenprozessor» teil. Das Theater Chur ist
zusammen mit dem Theater Winkelwiese
Zürich, dem Theater Schaffhausen, dem
Theater St. Gallen, dem Schlachthaus
Theater Bern, dem Theater Tuchlaube
Aarau und dem Theater Rampe in Stuttgart Koproduzent.
FUSSBALL-WM
Juni 2018
Werkstatt für szenisches Schreiben
FUSSBALLSOMMER
Nach dem theatralen Auftakt zur Fussball-WM am 13. Juni mit «Kubi»,
­einem Stück über den legendären ­Kubilay
Türkyilmaz planen Bündner Theaterschaffende im Theater Chur einen Fussballsommer mit thea­tralen Aktionen,
Kommentaren und Spielen zur Fussball-­
WM. Das Programm wird im Monats­
spielplan sowie unter www.theaterchur.ch
bekannt gegegeben.
Leitung: Manuel Bürgin, Ann-­Marie Arioli,
Andreas Sauter
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EXTRAS
ENSEMBLE Ö!
Mo 18. Sept. 2017 20 Uhr
MATERIE ALS WELLE
1. Konzert
Werke von Asia Ahmejanova (UA),
­Magnus Lindberg, Claude Vivier, Vittorio
Montalti & Enno Poppe
Mo 23. Okt. 2017 20 Uhr
KOSMOS
2. Konzert
Werke von Lars Werdenberg (UA),
­Jonathan Harvey, Alessandro Solbiati,
Morton Feldman & Junghae Lee
Mo 11. Dez. 2017 20 Uhr
SFUMATO
3. Konzert
Werke von Burkhard Kinzler, Isang Yun &
Sebastian Gottschick
201 7 / 18
KONZ
M
E
D
R
E
S
S
U
A
&
EN
H
I
E
R
T
ER
Di 23. Jan. 2018 20 Uhr
LICHT
4. Konzert
Werke von Gwyn Pritchard,
Gerald Bennett, Vykintas Baltakas &
Francisco Guerrero
Mo 12. März 2018 20 Uhr
PLASMA
5. Konzert
Werke von Morton Feldman & ­
Enno Poppe
Mo 7. Mai 2018 20 Uhr
DIMENSIONEN
6. Konzert
Werke von Martin Jaggi (UA), Roland
Moser, Vittorio Montalti & Alessandro
Solbiati
Künstlerische Leitung:
David Sontòn Caflisch
Einführung vor den Konzerten jeweils ­
um 19.30 Uhr
www.ensemble-oe.ch
KAMMERPHILHARMONIE
GRAUBÜNDEN
Do 9. Nov. 2017 19.30 Uhr
1. SINFONIEKONZERT
Werke von Robert Schumann,
­Gustav Mahler, Franz Schubert &
Felix Mendelssohn Bartholdy
Solistin: Maria Riccarda Wesseling
­(Mezzosopran)
Leitung: Philippe Bach
Di 2. Jan. 2018 17 Uhr
NEUJAHRSKONZERT
Werke von Wolfgang A. Mozart,
­Johann Strauss & Mario Pacchioli
Solist: Mario Pacchioli (Gesang)
Leitung: Johannes Schlaefli
So 28. Jan. 2018 17 Uhr
BÜNDNER KOMPONISTENPORTRÄT
Werke von Gion Antoni Derungs, David
Sontòn Caflisch, Robert Grossmann &
Raffaele d’Alessandro
Leitung: Philippe Bach
So 25. Feb. 2018 19 Uhr
MODERN TIMES
Charlie Chaplins Filmklassiker
mit Live-Orchestermusik
Leitung: Ludwig Wicki
So 4. März 2018 17 Uhr
2. SINFONIEKONZERT
Werke von Joseph Haydn, Franz Liszt,
Béla Bartók & György Ligeti
Solisten: Beatrice Berrut (Klavier),
Monika Reinhard (Sopran)
Leitung: Philippe Bach
So 13. Mai 2018 17 Uhr
PREISTRÄGERKONZERT
Werke von Ludwig van Beethoven,
Sergei Prokofjew, u.a.
KLASSIK FORUM CHUR
So 8. Okt. 2017 20 Uhr
1. ABONNEMENTSKONZERT
Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy
& Robert Schumann
Mit: Musikkollegium Winterthur
Leitung / Solist: Alexander Lonquich
(Klavier)
Di 16. Jan. 2018 20 Uhr
2. ABONNEMENTSKONZERT
Werke von Heitor Villa-Lobos,
Johann Sebastian Bach, Richard Galliano &
Astor Piazzolla
Mit: Zürcher Kammerorchester
Solisten: Arabella Steinbacher (Violine),
Richard Galliano (Akkordeon)
Leitung: Willi Zimmermann
Mo 26. März 2018 20 Uhr
3. ABONNEMENTSKONZERT
Werke von Johann Sebastian Bach,
Wolfgang A. Mozart, Georg Friedrich
Händel, Claude Debussy, u.a.
Mit: The Clarinotts – Ernst Ottensamer,
Daniel Ottensamer, Andreas Ottensamer
(Klarinette)
Di 17. April 2018 20 Uhr
4. ABONNEMENTSKONZERT
Werke von Ludwig van Beethoven, ­
Daniel Glaus & Robert Schumann
Mit: Musikkollegium Winterthur
Leitung / Solist: Thomas Zehetmair
(Violine)
Mo 14. Mai 2018 20 Uhr
5. ABONNEMENTSKONZERT
Werke von Béla Bartók, Wolfgang ­A.
Mozart & Bulgarische Volkslieder
Mit: Zürcher Kammerorchester
Solistin: Vesselina Kasarova (Mezzosopran)
Leitung: Daniel Hope, Musikdirektor
www.zko.ch/konzerte
Solisten: PreisträgerInnen des
Schweizerischen Musikwettbewerbs
Leitung: Philippe Bach
So 10. Juni 2018 16 Uhr
FELL UND FEDER
Kinderoper von Rodolphe Schacher &
Charlotte Baude
Libretto: Lorenz Pauli, Katrin Schärer
Leitung: Harald Siegel
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www.kammerphilharmonie.ch
KONZERTREIHEN
KONZERTVEREIN CHUR
SINGSCHULE CHUR
PIPPO POLLINA
Mo 2. Okt. 2017 20 Uhr
1. ABONNEMENTSKONZERT
Werke von Robert Schumann &­­
Giuseppe Verdi
Fr 29. / Sa 30. Sept. 2017 19 Uhr
So 1. Okt. 2017 16 Uhr
LES CHORISTES Die Kinder d
­ es Monsieur Mathieu
Mi 8. Nov. 2017 20 Uhr
PIPPO POLLINA & ­
PALERMO ACOUSTIC TRIO
Mit: Quartetto di Cremona – Cristiano
Gualco (Violine), Paolo Andreoli (Violine),
Simone Gramaglia (Viola),
Giovanni Scaglione (Violoncello)
Solist: Robert Neumann (Klavier)
Eine berührende, Generationen verbindende musikalische Geschichte um
Monsieur Mathieu, der versucht, Jungen,
die nach dem Zweiten Weltkrieg in
­einem ländlichen Internat aufwachsen,
durch Chorgesang wieder Lebensmut
und Lebensfreude zu vermitteln. Sängerinnen und Sänger, Schauspielerinnen
und Schauspieler von 9 bis 66 Jahren
führen mit Klangschönheit und begeistertem Spiel in die Welt der Kinder des
Monsieur Mathieu.
Mo 22. Jan. 2018 20 Uhr
2. ABONNEMENTSKONZERT
Werke von Franz Schubert &
Robert Schumann
Mit: Pacific Quartet Vienna
Nach dem grossen Erfolg der Vorpremiere
letzten Januar hat sich Pippo Pollina
dazu entschlossen, mit dem aktuellen Pro­
gramm «Il sole che verrà» nochmals
Halt in Chur zu machen. Dieses Mal mit
dem Trio. Das Publikum darf sich auf
die neuen Songs, auf Pollina-Klassiker
und auf Überraschungen freuen.
Mit: Pippo Pollina (Gesang, Piano,
­Gitarre), Roberto Petroli (Klarinette,
Saxophon), Michele Ascolese (Gitarren)
www.pippopollina.com
www.artecultura.ch
Mo 26. Feb. 2018 20 Uhr
3. ABONNEMENTSKONZERT
Werke von Claude Debussy & ­
Johannes Brahms
Musik: Bruno Coulais, ­
Christophe ­Barratier
Arrangements: Heinz Bähler
Text / Regie: Susanne Sanchez-Bähler,
Sybille Hofer
Gesamtleitung: Jürg Kerle, Lilian Köhli
Mit: Klavierduo Soós-Haag
www.singschule-chur.ch
Sa 2. / Sa 9. Dez. 2017 14 Uhr
So 3. / So 10. Dez. 2017 11/14 Uhr
FRAU HOLLE
Regie: Viola Barreca, Lorena Jovanna
Di 3. April 2018 20 Uhr
4. ABONNEMENTSKONZERT
Werke von Ferrer Ferrán &
Oscar Navarro
ORCHESTERVEREIN CHUR
www.freiebuehne-chur.ch
Mit: Stadtmusik Chur
Solist: Roberto Cuervo Alvarez (Oboe)
Mo 23. April 2018 20 Uhr
5. ABONNEMENTSKONZERT
Werke von Joseph Haydn, Arno Babadjanian, Dmitri Schostakowitsch, Joaquin
Turina & Astor Piazzolla
Mit: Gelius Trio
www.konzertverein-chur.ch
Do 5. / Fr 6. Okt. 2017 19.30 Uhr
MIT DVORAK UM DIE WELT
Zum Auftakt wird Dvoraks Sinfonie Nr. 6
D Dur op. 60 mit seinen volkstümlichen
Klängen gespielt. Darauf aufbauend, lässt
der OVC danach die ganze Welt musikalisch erklingen, basierend auf dem Stück
«Vo Lozärn geg Weggis zue». Lassen
Sie sich überraschen!
Mit: Orchesterverein Chur
Arrangements: André Desponds
Leitung: Gaudens Bieri
www.orchestervereinchur.ch
MUMMENSCHANZ
FREIE BÜHNE CHUR
MARIO PACCHIOLI
Sa 26. Mai 2018 19.30 Uhr
«REMAS» – RÄTOROMANISCHE
GEDICHTE FÜR GESANG UND
SINFONIEORCHESTER
Von Mario Pacchioli mit Kammerphilharmonie Graubünden & Chor «La Chanson
­de Fribourg»
Mit: Mario Pacchioli (Gesang)
Kompositionen / Arrangements:
Mario Pacchioli
Inszenierung: Mario Pacchioli, ­
Bruno Cathomas
Musikalische Leitung Kammer­
philharmonie Graubünden: Philippe Bach
Leitung Chor «La Chanson de
­Fribourg»: Jérémie Zwahlen
Sa 21. Okt. 2017 20 Uhr
So 22. Okt. 2017 14 Uhr
YOU & ME
Das neue Programm entführt das Publikum in eine grenzenlose, aber auch
vertraute Fantasie. Mit grosser Herausforderung, Neugier und einer Reihe von
neuen Entdeckungen schreiben Mummenschanz ihr nächstes Kapitel in ihrer
einzigartigen, nonverbalen Sprache.
Künstlerische Leitung: Floriana Frassetto
www.mummenschanz.com
KONZERTREIHEN / UND AUSSERDEM
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7
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20
VORVERKAUF & ERMÄSSIGUNG SERVICE
CHF 15.–
Zugänglichkeit
ABENDKASSE Einheitspreis
für junge Leute bis 26 Jahre *
Bühne
Online Ticketing
ab Fr 16. Juni 2017
Parkett
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182
184
186
188
Vorverkauf
ab Mo 19. Juni 2017
Kasse Theater Chur
Eingang Theaterplatz
CH-7000 Chur
T +41 (0)81 252 66 44 oder ­
[email protected]
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10
Die Kasse Theater Chur ist während
­der Theaterferien von Sa 1. Juli bis
So 3. Sept. 2017 geschlossen.
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Mo bis Fr 17 – 19 Uhr
Abendkasse jeweils 1 Stunde
vor Vorstellungsbeginn geöffnet
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Ab Fr 16. Juni 2017 um 12 Uhr können
­Sie Ihre Tickets über www.theaterchur.ch
online kaufen und zu Hause ausdrucken
(ohne Vorverkaufsgebühr).
Zustellung gegen Rechnung
Es wird eine Bearbeitungsgebühr
von CHF 5.– erhoben.
15
Chur Tourismus
Infozentrum im Bahnhof
CH-7000 Chur
T +41 (0)81 254 50 60
Balkon
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551 549 547 545 543 541 539 537 535 533 531 532 534 536 538 540 542 544 546 548 550
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SERVICE
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518 520 522 524 526 528 530
571 569 567 565 563 561 559 557 555 553 552 554 556 558 560 562 564 566 568 570 572
589 587 585 583 581 579 577 575 574 576 578 580 582 584 586 588
Mo bis Fr 8 – 19 Uhr
Sa 9 – 12.15 / 13.15 – 18 Uhr
So 10 – 12.15 / 13.15 – 18 Uhr
Bei Chur Tourismus sind Tickets von
­Sa 1. Juli bis So 3. Sept. 2017­erhältlich.
Wir empfehlen Ihnen, Ihre reservierten
Tickets im Voraus an der entsprechenden
Vorverkaufsstelle oder an der Abend­
kasse bis spätestens 30 Min. vor Vorstellungsbeginn abzuholen. Zu spät kom­mende
Besucher verlieren den Reservierungs­
anspruch. Gekaufte Tickets können weder
umgetauscht noch zurückgenommen
werden. Der Einlass für zu spät kommende
Besucher ist, je nach Vorstellungsablauf,
nicht garantiert. Programmänderungen
bleiben vorbehalten.
6
9
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63
Mit Schülerausweis oder Legi (Lernende
und Studierende) CHF 15.– pro Ticket (oder
halber Preis, falls dieser unter dem
Einheitspreis liegt), für die Sparte J­ UNGES
THEATER sogar nur CHF 10.– pro Ticket.
GKB Maestro-STUcard *
Mit der GKB Maestro­-STUcard gibt es
sogar nochmals eine Ermässigung von
CHF 5.– pro Ticket.
AHV / IV-Rabatt CHF 3.– *
Pensionierte und IV­-Bezüger erhalten
gegen Vorweisen des entsprechenden
Ausweises eine Reduktion von CHF 3.–
­pro Ticket.
Einheitspreis CHF 15.–
mit KulturLegi*
Mit der KulturLegi CHF 15.– pro Ticket
(oder halber Preis, falls dieser unter dem
Einheitspreis liegt), Kinder bis 16 Jahre
sogar nur CHF 5.– pro Ticket.
Kollektivtickets *
Gruppen von mind. 10 Personen erhalten
eine Reduktion von CHF 3.– pro Ticket.
* ausgenommen sind die Konzertreihen
sowie alle weiteren Fremdveranstaltungen
GUTSCHEINE
Geschenkgutscheine
2 Jahre gültig
Geschenkgutscheine in beliebiger Höhe
für alle Eigenveranstaltungen des Theater
Chur erhalten Sie an der Kasse (ausgenommen sind die Konzertreihen sowie alle
weiteren Fremdveranstaltungen).
Hörhilfen
Der Saal des Theater Chur ist mit einer
Induktionsschlaufe ausgerüstet. Die
optimalen Plätze können über die Kasse
reserviert werden. Hörbügel, die sich
individuell einstellen lassen, können
kostenlos gegen ein Depot an der Kasse
bezogen werden.
Zugang
Das Theater Chur sowie der Saal sind mit
dem Rollstuhl hindernisfrei zugänglich.
Der Lift erschliesst alle Stockwerke. Die
Rollstuhl-Toilette befindet sich im 1. UG.
Rollstuhlplätze
Gerne reservieren wir einen Platz für
Sie und Ihre Begleitperson.
Behinderten­parkplätze stehen am
Theater­weg hinter d
­ em Theater Chur zur
Verfügung.
Detaillierte Informationen zur
­Zugänglichkeit:
www.zugangsmonitor.ch
Café Bar
Die Café Bar im 1. Stock ist jeweils eine
Stunde vor, während und bis mindestens
eine Stunde nach jeder Vorstellung
geöffnet.
Wir reservieren Ihnen gerne Ihren Tisch.
Auch Essen und Getränke können Sie
vorbestellen.
Wir vermieten die Café Bar für diverse
Anlässe und organisieren gerne
das Catering nach Ihren Wünschen.
Tischreservationen /
Anfragen für private Anlässe
Christina Saumweber
T+41 (0)78 840 81 80
Nusret Topyürek
T +41 (0)79 776 39 20
[email protected]
SERVICE
ABOS
HALBTAX-ABO
Zum ½ Preis ins Theater!
Ihre Vorteile
Sie besuchen alle Eigenveranstaltungen
des Theater Chur für ein Jahr (ab Kauf­
datum) zum halben Preis und erhalten
weitere Tickets der gleichen Veran­staltung
mit einer Ermässigung von 10 % (ausgenommen sind die ­Konzertreihen sowie alle
weiteren Fremdveranstaltungen). Das
Halbtax-­Abo ist nicht übertragbar.
– Mit unseren Abos sparen Sie bis zu
50 % auf den regulären Eintrittspreis.
– Sie erhalten als Mitglied der Genossenschaft Migros Ostschweiz eine weitere
Reduktion von CHF 30.–.
– Sie ersparen sich das Anstehen an
­der Abendkasse und die Reservation
von Einzeltickets.
– Sie können die Abos auf Freunde und
Bekannte übertragen (ausgenommen
Halbtax-Abo).
– Sie können ein anderes Vorstellungsdatum wählen, wenn eine Veranstaltung mehrmals aufgeführt wird und
noch Plätze verfügbar sind.
– Wenn Sie innerhalb der Saison ein Abo
lösen möchten und die erste Abo-­
Vorstellung bereits vorbei ist, erhalten
Sie das Abo unter Abzug des vergünstigten Preises der Veranstaltung und
sparen immer noch.
Abo-Bestellungen
ab Mo 19. Juni 2017
An unserer Kasse beraten wir Sie gerne
persönlich oder auch telefonisch. Schriftliche Bestellungen per Mail sind ab
­­Mo 19. Juni 2017 möglich. Die Bearbeitung
erfolgt nach den Theaterferien ab
­Mo 4. Sept. 2017 nach Eingangsdatum. Wir
stellen Ihnen Ihr Abo mit der Rechnung
bis zwei Wochen vor der ersten Vorstellung zu.
Kasse Theater Chur
Eingang Theaterplatz
CH-­7000 Chur
T +41 (0)81 252 66 44
Mo bis Fr 17 – 19 Uhr
[email protected]
Preise: CHF 150.–
bzw. CHF 120.– für Mitglieder der Genossenschaft Migros Ostschweiz
WUNSCH-ABO 3 FÜR 2
Schenken Sie sich oder
anderen Theater!
Sie wählen drei verschiedene Vorstellungen aus und bezahlen nur zwei
zum Durchschnitts­preis von CHF 40.–
­­pro Vorstellung (aus­genommen sind
die Konzertreihen sowie alle weiteren
Fremdveranstaltungen).
Preise: CHF 80.–
bzw. CHF 50.– für Mitglieder der
­Genossenschaft Migros Ostschweiz
WELT IN CHUR-ABO
SCHAUSPIEL-ABO
MUSIKTHEATER-ABO
Fr 27. Okt. 2017 20 Uhr
PROMETHEUS IN ATHEN
Lecture Performance von Helgard Haug &
Daniel Wetzel / Rimini Protokoll
S. 16
Mi 10. Jan. 2018 20 Uhr
STÜNDCHEN
Let’s see that bitch die
Ein Theaterstück von Ursina Trautmann
S. 26
Do 7. Dez. 2017 20 Uhr
DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER!
Ein musikalischer Rettungsanker
von Leo Wundergut & das Staatsorchester
S. 25
Sa 4. Nov. 2017 20 Uhr
CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT
Nordafrikanisches Tanztheater von der
Compagnie Hervé Koubi mit Streetdance,
Sufi und Hip-Hop
S. 19
Di 6. Feb. 2018 19 Uhr
DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN ODER
DIE FEUERPROBE
Ein grosses historisches Ritterschauspiel
von Heinrich von Kleist in einer Inszenierung von Barbara-David Brüesch
S. 32
Sa 13. Jan. 2018 19 Uhr
IL BARBIERE DI SIVIGLIA
Komische Oper in zwei Akten
von Gioachino Rossini
S. 27
Di 14. Nov. 2017 20 Uhr
CLEAN CITY
Von Anestis Azas & Prodromos Tsinikoris
S. 20
Do 16. Nov. 2017 20 Uhr
MALALAI – DIE AFGHANISCHE JUNGFRAU VON ORLÉANS
Ein transnationales Theaterprojekt
von Robert Schuster & Julie Paucker
mit Texten von Schiller, Anouilh,
Brecht & Khattak
S. 21
So 8. April 2018 18 Uhr
HEIMAT KOSMOS
Eine multikulturelle Saga in drei Teilen
von Club 111
S. 40
Preise: CHF 110.– (statt CHF 164.–)
bzw. CHF 80.– für Mitglieder der
­Genossenschaft Migros Ostschweiz
So 19. Nov. 2017 ab 17 Uhr
FILMSONNTAG GRIECHENLAND
Dokumentar- und Kurzfilme zum
­Festival-Schwerpunkt
S. 57
Di 21. Nov. 2017 19.30 Uhr
EMPIRE
Von Milo Rau / IIPM – International Institut
of Political Murder
S. 22
Preise: CHF 130.– (statt CHF 242.–)
bzw. CHF 100.– für Mitglieder der
­Genossenschaft Migros Ostschweiz
TANZ-ABO
Sa 4. Nov. 2017 20 Uhr
CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT
Nordafrikanisches Tanztheater von der
Compagnie Hervé Koubi mit Streetdance,
Sufi und Hip-Hop
S. 19
TANZFESTIVAL STEPS
Mo 30. April 2018 19 Uhr
STREAM
Gauthier Dance Company mit Choreo­
grafien von Po Cheng Tsai, Nadav Zelner,
­Nacho Duato, Itzik Galili, Eric Gauthier,
Andonis Foniadakis & Mauro Bigonzetti
S. 43
Abo-Ermässigungen
für Mitglieder der Genossenschaft Migros Ostschweiz
TANZFESTIVAL STEPS
Sa 5. Mai 2018 20 Uhr
SPEECHLESS VOICES
Tanztheater von Cindy Van Acker / ­
Cie Greffe
S. 45
Die Genossenschaft Migros Ostschweiz
gewährt ihren Mitgliedern eine Ermässi­
gung von CHF 30.– pro Abo gegen
­Vor­weisen des Genossenschaftsaus­
weises an der Kasse Theater Chur.
Die Mitgliedschaft ist kostenlos. www.migros.ch
SERVICE
Fr 16. Feb. 2018 19 Uhr
FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL
Von Johann Wolfgang von Goethe
mit Puppen und Menschen in der Regie
von Nikolaus Habjan
S. 33
Preise: CHF 100.– (statt CHF 144.–)
bzw. CHF 70.– für Mitglieder der
­Genossenschaft Migros Ostschweiz
64
65
Do 24. Mai 2018 20 Uhr
DAS BÖSE
Über das heimliche Grollen in uns
Ein musiktheatrales Projekt
von CapriConnection
S. 48
Sa 2. Juni 2018 20 Uhr
PANIK AN DER SCALA
Von Dino Buzzati
Ein Musiktheaterprojekt von «ressort k»
S. 49
Preise: CHF 120.– (statt CHF 180.–)
bzw. CHF 90.– für Mitglieder der
G
­ enossenschaft Migros Ostschweiz
FIGURENTHEATER-ABO
Fr 16. Feb. 2018 19 Uhr
FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL
Von Johann Wolfgang von Goethe mit
Puppen und Menschen in der Regie
von Nikolaus Habjan
S. 33
Mi 21. Feb. 2018 15 Uhr
EMMA UND DER MONDMANN
Ein Familientheater von Die Nachbarn,
­ab 5 Jahren
S. 34
Fr 23. Feb. 2018 20 Uhr
DER FALL HAMLET
Ein Rachedrama mit Puppen
nach William Shakespeare
von Schäfer-Thieme-Produktion
S. 37
Preise: CHF 70.– (statt CHF 102.–)
bzw. CHF 40.– für Mitglieder der
­Genossenschaft Migros Ostschweiz
FAMILIEN-WAHL-ABO
Wählen Sie drei Vorstellungen
für die ganze Familie!
Mi 13. Dez. 2017 18 Uhr
EXPEDITION PETER PAN
Eine unangepasste Familienvorstellung
für Über- und Unterflieger
von Het Laagland, ab 8 Jahren
Fr 19. Jan. 2018 14 Uhr
VICKY SETZT SEGEL
Aufbruch in die Fremde
Ein Tanzstück von Company Mafalda,
ab 4 Jahren
Mi 21. Feb. 2018 15 Uhr
EMMA UND DER MONDMANN
Ein Familientheater von Die Nachbarn,
ab 5 Jahren
S. 34
Sa 10. März 2018 11 Uhr
EIN LOCH IST MEISTENS RUND
Theater, Magie und Objekte
von florschütz & döhnert, ab 4 Jahren
Mi 28. März 2018 19 Uhr
WHAT WE ARE LOOKING FOR
Tanztheater von Ives Thuwis
für das Junge Theater Basel, ab 14 Jahren
Di 10. April 2018 19 Uhr
ALS ICH FLIEGEN KONNTE
Die Geschichte einer Reise durch die Nacht
von Cargo Theater, ab 10 Jahren
Mi 6. Juni 2018 19 Uhr
BRANDUNGEN
Eine Objekttheater-Tragikomödie ­
über Krise, Macht und Ausbeutung
von Cie Gare Centrale, ab 13 Jahren
Preise: CHF 70.– (statt CHF 90.–)
bzw. CHF 40.– für Mitglieder der
­Genossenschaft Migros Ostschweiz
Die Abo-Preise gelten jeweils für ein Kind
mit einer erwachsenen Begleitperson.
Detaillierte Informationen
zum FAMILIEN-WAHL-ABO:
www.theaterchur.ch/familien-abo
SAISONPROGRAMM
JUNGES THEATER
Das gesamte Angebot unserer Sparte
JUNGES THEATER finden Sie unter
www.theaterchur.ch/jungestheater sowie
im separaten Saisonprogramm
JUNGES THEATER 2017 / 18.
SERVICE
FREUNDE
THEATERVEREIN
THEATER CHUR CHUR
Das Theater Chur bietet ein abwechslungsreiches und farbiges Programm. Als
Mitglied der FREUNDE THEATER CHUR
überraschen wir Sie pro Saison mit
mindestens zwei exklusiven Anlässen und
einem Freiticket nach Wahl (für das
kuratierte Programm). Da sind Sie nahe
dran – vor und hinter den Kulissen.
Ihre Unterstützung ermöglicht starke und
eigenständige Churer Akzente.
Werden Sie Mitglied der FREUNDE THEATER
CHUR mit einem Jahresbeitrag oder mit
einem einmaligen Beitrag inkl. Generalabo
als Gönnerin / Gönner oder Donatorin /
Donator.
Beiträge
Einzelmitglied: CHF 100.– pro Jahr
Paare: CHF 160.– pro Jahr
Gönnerin / Gönner: CHF 777.–
inkl. 1 General-Abo für 1 Saison
­(kuratiertes Programm)
Donatorin / Donator: CHF 1500.–
inkl. 2 General-Abos für 1 Saison
­(kuratiertes Programm)
Trägerschaft
FREUNDE THEATER CHUR wird von der
Stiftung Theater Chur getragen und
von einem Ausschuss des Stiftungsrats
durch Vizepräsidentin Ariane Bearth-­
Riatsch und Andrea Meuli geführt.
Weitere Informationen
Theater Chur
Corina Caminada
T +41 (0)81 252 25 03
[email protected]
www.theaterchur.ch/freunde
TEAM
IMPRESSUM
Öffentliche Hand
Geschäftsführende Direktion
Ute Haferburg
Kodirektion / Dramaturgie
Ann-Marie Arioli
Betriebsleitung
Romana Walther
Kommunikation / Medien
PURPUR Chur – Anita Willi
Administration / Künstlerisches
Betriebsbüro
Corina Caminada
Junges Theater / Vermittlung
Loris Mazzocco
Grafische Gestaltung
Elektrosmog Zürich –
Marco Walser, Adeline Mollard
Technische Leitung
Hannes Fopp
Licht- / Bühnentechnik
Peter Mentzel
Ton- / Bühnentechnik
Michael Frigerio
Lernende Veranstaltungsfachfrau
Bianca Mattli
Leitung Kasse
Gisela Göttmann
Kasse
Aurelia Bieler-Tschalèr, Betti Koch,
Beatrice Demont
Praktikantin Administration
Muk Mongkolbutr
Einlass / Garderobe
Heidi Compagnoni, Beatrice Demont,
Christine Götz, Gerda Hechenbichler,
Lydia Messmer, Madlaina Mugwyler,
Aline Raeber, Marie-Theres Städler,
Jara Tanner, Sebastian Velasquez, Silvia
Wilhelm, Marcela Willi
Herausgeber
Theater Chur
Redaktion
Ann-Marie Arioli, Corina Caminada, ­
Ute Haferburg, Loris Mazzocco,
Anita Willi
Translaziuns
Rita Cathomas-Bearth
Traduzioni
Gaia Bossi
Gestaltung / Layout
Elektrosmog Zürich –
Marco Walser, Adeline Mollard
Druck
Somedia Production Chur
Der THEATERVEREIN CHUR wurde 1948
mit der Zielsetzung gegründet, die
am Theater interessierte Bevölkerung
zu vertreten und die Aufführungen
des Theater Chur ideell und finanziell zu
unterstützen.
Der THEATERVEREIN CHUR unterstützt­
in dieser Saison eine Produktion des
Theater Chur und sponsert wieder die
öffentlichen Einführungen.
Stadt Chur
Kanton Graubünden
Jahresbeitrag
CHF 30.–
Graubündner Kantonalbank
Vorteile für Mitglieder
Anmeldung
Theaterverein Chur
Heidi Domenig
Florastrasse 15
CH­-7000 Chur
www.theaterchur.ch/theaterverein
– Vergünstigte Eintritte:
3 Ermässigungsbons à je CHF 10.–
– Reduktion von CHF 3.–
auf weitere Vorstellungen
– Gratisbezug und ­-zustellung des
Magazins Theatrissimo!
– Zustellung des Saisonprogramms und
der Spielpläne des Theater Chur
Hauptsponsor
Medienpartner
Somedia
Sponsoren
hotelleriesuisse Chur und Umgebung
Chur Tourismus
Genossenschaft Migros Ostschweiz
Allegra Passugger Mineralquellen AG
Ricola Vertriebs AG
Veranstaltungen
Projektförderer
Fr 14. Nov. 2017 18.30 Uhr
GENERALVERSAMMLUNG
Im Anschluss an die GV findet die Vorstellung
«Clean City» statt.
swisslos / Kulturförderung Kanton GR
Stadt Chur
Beitragsfonds Graubündner Kantonalbank
Ernst Göhner Stiftung
Reso – Tanznetzwerk Schweiz
Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
Stiftung Jacques Bischofberger
Theaterverein Chur
Mo 4. Dez. 2017 18.30 Uhr
ADVENTSLESUNG MIT MUSIK
Eine stimmungsvolle Stunde ­mit
weihnächtlichen Texten und Musik
Weiterer Dank
Ort: Café Bar
Preise: Eintritt frei (Kollekte)
Mirella Castrogiovanni (Fiori Città Chur);
Jurriaan Cooiman & Team (Festival
Culturescapes Griechenland); Arnold
Crameri (Werkstatt-Galerie Crameri
Chur); Heidi Domenig (Frauenzentrale
Chur & Theaterverein Chur); Adrian
­K. Müller (Romantik Hotel Stern Chur);
Miriam Neubert (Evangelisch-reformierte
Landeskirche Graubünden); Isabella
Spirig, Doris Schellenberg-Maranta &
Team (Migros-Kulturprozent Tanzfestival
Steps); Erich Wyss (Evangelische
­Kirchgemeinde Chur); Netzwerk «expédition suisse», Verein Langer Samstag
So 11. Feb. 2018 10 Uhr
ZMORGA IM THEATER
Reichhaltiger Brunch mit szenisch-­
musikalischer Begleitung
Ort: Bühne Theater Chur
Anmeldung
Stiftung Theater Chur
«Freunde»
Kauffmannstrasse 6
CH­-7000 Chur
SERVICE
PARTNER
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67
Kontakt
THEATER CHUR
Kauffmannstrasse 6
CH -7000 Chur
T +41 (0)81 252 25 03
[email protected]
www.theaterchur.ch
Bildnachweis
CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT,
Nathalie Sternalski (Umschlag)
BIENVENUE, Augustin Rebetez (Umschlag)
CLEAN CITY, Christina Georgiadou
­(Umschlag)
STREAM, Regina Brocke (Umschlag)
FAUST, Lupi Spuma (S. 1)
EMPIRE, Marc Stephan (S. 5)
CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT, Nathalie
Sternalski (S. 6)
«GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE
SIND?», zVg (S. 14)
ALPENSAGEN- UND MÄRCHENTAGE CHUR,
Flurin Bertschinger (S. 14)
PROMETHEUS IN ATHEN, zVg (S. 17)
CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT, Nathalie
Sternalski (S. 18)
CLEAN CITY, Christina Georgiadou (S. 18)
EMPIRE, Marc Stephan (S. 23)
DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER!,
Christian Altorfer (S. 24)
UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN,
Caroline Palla (S. 29)
BIENVENUE, Augustin Rebetez (S. 30)
EMMA UND DER MONDMANN, Simon Egli (S. 35)
DER FALL HAMLET, Alexander Hörbe (S. 36)
FRAUEN, Matthias Wäckerlin (S. 36)
HEIMAT KOSMOS, Toni Suter (S. 41)
STREAM, Regina Brocke (S. 42)
SPEECHLESS VOICES, Louise Roy (S. 44)
IFIGENIA, LIBERATA, Masiar Pasquali (S. 47)
KUBI, Nicola Demaldi (S. 51)
© Theater Chur 2017
Programmstand Mai 2017
(Änderungen vorbehalten)
Auflage: 6 600 Exemplare
SERVICE
www.passugger.ch
Alma Rudin, Bankettleiterin
«Gäste zu verwöhnen, ist eine wunderschöne Aufgabe, die ich Tag für Tag gern erfülle. Hier darf ich die Art
Gastronomie pflegen, welche ich selbst schätze. Deshalb passen der Stern und ich so gut zusammen.»
14
In der gepflegten Gastronomie und bei
ausgewählten Getränkehändlern
Romantik Hotel Stern Reichsgasse 11 7000 Chur
T 081 258 57 57 www.stern-chur.ch [email protected]
Übernachten
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ricola.com
Zentrum
des Bergzaubers
Hotelreservationen: Tel. 081 252 18 18 – www.churtourismus.ch
Das Theater Chur wird unterstützt von: Hotel ABC****, Romantik Hotel Stern****, The Alpina Hotel Tschiertschen****
Hotel City West*** Superior, Hotel Chur***, Ambiente Hotel Freieck***, Hotel Post***, Hotel Sommerau***, Hotel Sportcenter Fünf Dörfer*** Hotel
Ibis Chur**, Hotel Drei Könige, VIVA Hostel
Gestaltung: Hü7 Design AG; Bild: Chur Tourismus
Stars weltweit schwören auf Ricola Kräuterzucker, damit ihnen auf der Bühne
nicht die Stimme versagt. Der Klassiker aus dreizehn Schweizer Kräutern
ermöglicht aber nicht nur künstlerische Höchstleistungen, sondern ist auch für
das geneigte Publikum ein wohltuender Genuss zwischendurch.
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Dies ist nur ein kleiner Teil einer Bühne. Und die Partnerschaft
mit dem Theater Chur wiederum ist nur ein Engagement von ganz
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24.06.13 17:57
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