R E T A E TH 8 1 / 7 1 0 2 R U H C R E T A E TH 8 1 / 7 1 0 2 R U H C SCHAUSPIEL / PERFORMANCE 13 «GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?» Eine theatralische Ideenreise durch 5 Jahrhunderte nach «Wilhelm Tell» des Reformators Jakob Ruf 15 ALPENSAGEN- UND MÄRCHENTAGE CHUR Wo Wissenschaft und Kultur auf die Magie von Mythen, Sagen und Märchen unserer Bergwelt treffen 16 PROMETHEUS IN ATHEN WELT IN CHUR Lecture Performance von Helgard Haug & Daniel Wetzel / Rimini Protokoll 20 CLEAN CITY WELT IN CHUR Von Anestis Azas & Prodromos Tsinikoris 21 MALALAI – DIE AFGHANISCHE JUNGFRAU WELT IN CHUR VON ORLÉANS Ein transnationales Theaterprojekt von Robert Schuster & Julie Paucker mit Texten von Schiller, Anouilh, Brecht & Khattak 22 EMPIRE WELT IN CHUR Von Milo Rau / IIPM – International Institute of Political Murder 26 STÜNDCHEN Let’s see that bitch die Ein Theaterstück von Ursina Trautmann 28 UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN Von Andreas Liebmann 32 DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN ODER DIE FEUERPROBE Ein grosses historisches Ritterschauspiel von Heinrich von Kleist in einer Inszenierung von Barbara-David Brüesch MUSIKTHEATER / OPER FIGURENTHEATERTAGE 25 DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER! Ein musikalischer Rettungsanker von Leo Wundergut & das Staatsorchester 33 FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL Von Johann Wolfgang von Goethe mit Puppen und Menschen in der Regie von Nikolaus Habjan 27 IL BARBIERE DI SIVIGLIA Komische Oper in zwei Akten von Gioachino Rossini 34 EMMA UND DER MONDMANN AB 5 JAHREN Ein Familientheater von Die Nachbarn 48 DAS BÖSE Über das heimliche Grollen in uns Ein musiktheatrales Projekt von CapriConnection 37 DER FALL HAMLET Ein Rachedrama mit Puppen nach William Shakespeare von Schäfer-Thieme-Produktion 49 PANIK AN DER SCALA Von Dino Buzzati Ein Musiktheaterprojekt von «ressort k» THEATER CHUR 53 THEATER UND FAMILIE 54 THEATER UND SCHULE TANZ 19 CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT WELT IN CHUR Nordafrikanisches Tanztheater von der Compagnie Hervé Koubi mit Streetdance, Sufi und Hip-Hop VERMIETUNGEN 59 KONZERTREIHEN 60 KONZERTREIHEN / UND AUSSERDEM SERVICE 62 SAALPLAN 63 VORVERKAUF & ABENDKASSE / ERMÄSSIGUNG / GUTSCHEINE / ZUGÄNGLICHKEIT / CAFÉ BAR 64 ABOS 66 FREUNDE THEATER CHUR / THEATERVEREIN CHUR 67 PARTNER / TEAM / IMPRESSUM EXTRAS 57 LANGER SAMSTAG 12 Stunden Theater, Geschichten und Musik für Kinder & Erwachsene 31 BIENVENUE Ein Solostück von Eugénie Rebetez 57 FILMSONNTAG WELT IN CHUR Zum Festival-Schwerpunkt Griechenland 43 STREAM TANZFESTIVAL Gauthier Dance Company STEPS mit Choreografien von Po Cheng Tsai, Nadav Zelner, Nacho Duato, Itzik Galili, Eric Gauthier, Andonis Foniadakis & Mauro Bigonzetti 57 STEFFALIBALL Eine grosse Party, eine rauschende Nacht 57 PALMYRA Albumrelease mit dem Palmyra Ensemble 45 SPEECHLESS VOICES TANZFESTIVAL Tanztheater von Cindy Van Acker / STEPS Cie Greffe 57 DRAMENPROZESSOR Werkstatt für szenisches Schreiben 57 «ICH HAB’ KEIN HEIMATLAND» Volkslieder aus der alten Heimat und ­internationale Tangos mit Martina Hug, ­­Duo Ranas, Franco Mettler, u.a. 38 FRAUEN Ein Schauspiel der Volksbühne Basel in der Regie von Anina Jendreyko 39 DIE SONNE VERLÄSST JETZT DIE WOHNUNG Ein Hör-Schau-Raum für Märchengrotesken von Tim Etchells 57 FUSSBALLSOMMER Bündner Theaterschaffende planen einen Fussballsommer mit theatralen Aktionen, Kommentaren und Spielen zur Fussball-WM 40 HEIMAT KOSMOS Eine multikulturelle Saga in drei Teilen von Club 111 46 IFIGENIA, LIBERATA Ein Antikenprojekt in der Regie von Carmelo Rifici 50 KUBI Ein Stück über Kubilay Türkyilmaz von Flavio Stroppini & Monica De Benedictis SAISONÜBERSICHT 2017 / 18 2 3 SAISONÜBERSICHT 2017 / 18 FREIHEIT – ­ZWISCHEN REALITÄT UND UTOPIE CARLO PORTNER Präsident Stiftung Theater Chur Freiheit, so das Metathema unserer Theatersaison 2017 / 18. Wer kennt sie nicht: Wilhelm Tell, der dem Grundsatz huldigt: «Der Starke ist am mächtigsten allein», oder das Käthchen von Heilbronn, laut Kleist «Ein Wesen, das ebenso mächtig ist durch Hingebung, als jene (Penthesilea) durch Handeln», bis zu Malalai – der afghanischen Jungfrau von Orléans. Bereits damit kann die Spannweite des Begriffs «Freiheit» erahnt werden. Hier sollen jedoch nicht Definitionen gesucht werden, denn es genügt bereits ein Blick in ein philoso­ phisches Wörterbuch, um festzustellen, dass auch der Freiheitsbegriff seine Geschichte hat, so: Die schöpferische Freiheit gegenüber der Freiheit von Behinderung (durch Zwang, Schicksal) bei Sokrates und Platon; die Freiheit von politischem Despotismus (bei Aristoteles) oder von den Übeln des Daseins (bei Epikur). Im Mittelalter ging es um die Freiheit von Sünde und Verdammnis durch die Kirche. Seit der Aufklärung kommt ein vom Liberalismus und der Naturrechts-Philo­ sophie getragener Begriff von Freiheit (Bill of rights in England) auf. Der Marxismus hält dann die ­Freiheit für eine Fiktion (der Mensch denke und handle trieb- und milieubedingt); laut Jaspers heisst Frei-Sein, den guten oder den bösen Willen betätigen zu können und schliesslich ist nach ­Sartres die Freiheit nicht eine Eigenschaft des Menschen, sondern seine Substanz. Sinn und Zweck des Theaters war und ist es, Ihnen Gelegen­heit zu geben, sich mit Ihrer eigenen GRUSSWORT Freiheit im Vergleich zu derjenigen im jeweiligen Stück dargebotenen auseinanderzusetzen. ­Eine schwierige, beziehungsweise heikle Aufgabe; so spricht Erich Fromm v ­ on der «Furcht vor der Freiheit». Er zeigt im gleich­namigen Werk die Ambivalenz gegenüber dem Bild des Mittelalters auf, wonach der moderne R ­ ationalismus im Wesentlichen ein dunkles Zeit­alter sieht, andererseits das Mittelalter ide­alisiert und sogar ein Gefühl der Sicherheit des damaligen Menschen, beherrscht von Regeln und Verpflichtungen ­des persönlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens, erkennen will. Denn damals war jeder von seiner Rolle in der Gesellschaftsordnung geformt, wobei es aber gleichzeitig an individueller Freiheit mangelte. Anders Martin Luther, der in seinem 1524 gedruckten Pamphlet «Von Kaufshandlung und Wucher» der Erbitterung des ­Mittelstandes im 15. und 16. Jahrhundert gegen die reichen Monopolherren ­Ausdruck gab, ­laut Fromm in vieler Hinsicht den Gefühlen ähnlich, wie der Mittelstand in unseren Tagen (im 20. Jh.) gegenüber Monopolbetrieben und mächtigen ­Kapitalisten empfindet. Vielleicht liegt eine Lösung mit dem Philosophen Hermann Levin Goldschmidt und seiner «Freiheit für den Widerspruch» darin, zu erkennen, dass der Konflikt etwas Fruchtbares, die Spannung ein Reichtum und Vielfalt etwas Grösseres ist als ­Eindimensionalität. Wer Widerspruch oder Widerstand leistet, wird leider recht schnell als Quer­ ulant oder gar als Subversiver abqualifiziert. Es gilt, sich selber – in seiner Rolle – zu erkennen und dann dies auch auszuhalten! Was wäre unser ­Theater ohne unser einsatzfreudiges Theaterteam? An die Mitarbeitenden, an Sie als Besucherinnen und Besucher, die Theatervereinsmitglieder und die Freunde des Theaters Chur sowie an unsere Sponsoren und die beitragsleistenden Stellen von Stadt und Kanton verbindlichsten Dank! Auch kulturelle Freiheit braucht Unterstützung! Stiftungsrat: Ariane Bearth-Riatsch (Vizepräsidentin / Kulturvermittlung) Monica Glisenti (Sponsoring / Marketing) Katharina Guyan (Finanzen) Andrea Meuli (Medien) Caroline Morand (Kulturbeauftragte Stadt Chur) Stephan Müller (Fachperson Theater) Carlo Portner (Präsident) 4 EMPIRE FREIHEIT UTE HAFERBURG, Direktorin ANN-MARIE ARIOLI, Kodirektorin «Freiheit, die ich meine», dichtete Max Schenkendorf 1815. Später wurde ein Lied daraus. Ja, ­welche meinen wir denn? Freiheit – ein einfaches Wort, doch schwer zu fassen: Weltreiche grün­ den darauf, Revolutionen schreiben sie sich auf die Fahnen. Doch jede Partei, Disziplin, jedes Indivi­duum versteht etwas anderes darunter. Freiheit ist etwas, das täglich neu verhandelt werden muss. Das Recht definiert ihren Rahmen, die Politik versucht sie zu bestimmen, im Alltag wird sie begrenzt, beschnitten. Die Kunst ist der Ort, der sie verhandelt. Nicht ohne Grund hat sich der ehemalige Churer Klosterschüler Jakob Ruf neben seinem Beruf als Arzt auch dem Schreiben und Inszenieren von Stücken – in unserem Fall ­«Wilhelm Tell» – zur Verbreitung der Reformation gewidmet. Offensichtlich war die Dramatik das breiten­wirksamste Medium, um Einigkeit trotz Glaubenskämpfen, Freiheit trotz drohender Konflikte ­zu predigen. Die Ideenreise, die Andreas Herrmann in der Martinskirche inszeniert, wird die Frage nach der Freiheit aus heutiger Sicht mit dem Blick auf die vergangenen 500 Jahre stellen. Wenn wir, das Theater Chur, diese Spielzeit mit dem Begriff Freiheit überschreiben, dann, weil er so vieldeutig, lebendig und Voraussetzung für Kunst und Theater ist. Zudem ist er selbst in Europa nicht (mehr) selbstverständlich. Die Eröff­ nungsproduktion des Festivals WELT IN CHUR mit ­dem Schwerpunkt Griechenland beleuchtet in PROMETHEUS IN ATHEN die Begrenzung der persönlichen Freiheit durch die globalisierte Wirtschaft. 2010, mitten in der Krise, hatten Rimini Protokoll Griechen nach ihrem Erleben der Schuldenkrise befragt. Nun reagieren die gleichen Menschen auf ihre Statements von vor sieben Jahren. Wenn Frauen zu Heldinnen in Freiheitskämpfen werden, dann verbindet sich stets ­eine individuelle Geschichte mit dem politischen Kampf – sie müssen zweierlei Fesseln lösen. ­So auch die afghanische Jeanne d’Arc namens CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT 7 ­ ALALAI, die ihr Kopftuch im 19. Jahrhundert M abnahm, es als Fahne benutzte und damit in den Kampf gegen die Briten zog. Doch die daraufhin gewonnene Schlacht blieb ein Etappensieg und das Land hat bis heute nicht zu Ruhe und Unabhän­ gigkeit gefunden. Freiheit ist fragil und heute mehr denn je möchte man mit Rosa Luxemburg rufen, dass «Freiheit immer nur die Freiheit des anders Denkenden ist». Andreas Liebmann fragt in UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN danach, welche ­Stimmen die Schweiz – wenn man sie als Konzert­ saal betrachtet – zulässt, ob Zwischentöne, ­fremde Melodien und falsche Töne möglich sind. Die fremden Stimmen zeigt uns EMPIRE von ­Milo Rau, der auf der Bühne Schauspieler aus Griechenland, Syrien und Rumänien von ihrer Flucht in die Freiheit erzählen lässt. In ihren Grundzügen bedeutet Freiheit für alle dasselbe: Das Recht zu leben, das Recht auf Freiheit, ­Gleichheit und Solidarität wie es in Artikel 1 der «Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte» heisst. Gleichzeitig sind ihre Ränder unscharf und jede Epoche, jeder Mensch meint mit der Frei­ heit etwas anderes. Deswegen produziert etwas so scheinbar Einfaches so unendlich viele Geschichten, von denen wir Ihnen einige in dieser Spielzeit erzählen wollen. Denn es gilt, die Frei­ heit neu zu verhandeln, zu diskutieren und sie zu ­verteidigen. «Es veröden die Parlamente gleichzeitig mit den Theatern», schrieb Walter Benjamin angesichts des heraufziehenden Nationalsozial­is­ mus und wir sollten uns das Wort nicht selbst ­entziehen, denn die Einigkeit, die der Gründungsmythos der Schweiz im Tell-Stoff beschwört, ­entsteht nicht aus Schweigen, sondern aus dem Dialog über die herrschenden Konflikte. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns eine spannungsreiche, lebendige, unterhaltsame ­Saison 2017 / 18, in der wir Ihnen eine grosse Band­ breite an Formen, Sparten, Künstlerinnen und Künstlern bieten – engagiert, lokal und welt­offen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im ­ heater Chur. T EDITORIAL SPIELPLAN 2017 / 18 SEPTEMBER 2017 «GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?» «GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?» «GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?» Do 14 Fr 15 Sa 16 20 Uhr SCHAUSPIEL 20 Uhr SCHAUSPIEL 20 Uhr SCHAUSPIEL Mo 18 20 Uhr ENSEMBLE Ö! MATERIE ALS WELLE 1. Konzert mit Werken von Asia Ahmejanova (UA), Magnus Lindberg, Claude Vivier, Vittorio Montalti & Enno Poppe Mi Do Sa So Fr Sa So 20 21 23 24 22 23 24 20 Uhr SCHAUSPIEL 20 Uhr SCHAUSPIEL 20 Uhr SCHAUSPIEL 18 Uhr SCHAUSPIEL 19.30 Uhr FESTIVAL 14 Uhr FESTIVAL 11 / 14 / 18 Uhr FESTIVAL «GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?» «GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?» «GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?» «GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?» ALPENSAGEN- UND MÄRCHENTAGE CHUR ALPENSAGEN- UND MÄRCHENTAGE CHUR ALPENSAGEN- UND MÄRCHENTAGE CHUR Eine theatralische Ideenreise durch 5 Jahrhunderte nach «Wilhelm Tell» des Reformators Jakob Ruf Ort: Martinskirche Chur Fr 29 Sa 30 19 Uhr SINGSCHULE CHUR 19 Uhr SINGSCHULE CHUR LES CHORISTES LES CHORISTES Die Kinder des Monsieur Mathieu Gesamtleitung: Jürg Kerle, Lilian Köhli Eine theatralische Ideenreise durch 5 Jahrhunderte nach «Wilhelm Tell» des Reformators Jakob Ruf Ort: Martinskirche Chur Wo Wissenschaft und Kultur auf die Magie von Mythen, Sagen und Märchen unserer ­Bergwelt treffen OKTOBER 2017 So 1 16 Uhr SINGSCHULE CHUR LES CHORISTES Die Kinder des Monsieur Mathieu Gesamtleitung: Jürg Kerle, Lilian Köhli Mo 2 20 Uhr KONZERTVEREIN CHUR 1. ABONNEMENTSKONZERT Quartetto di Cremona Solist: Robert Neumann (Klavier) Do 5 19.30 Uhr ORCHESTERVEREIN CHUR MIT DVORAK UM DIE WELT Fr 6 19.30 Uhr ORCHESTERVEREIN CHUR MIT DVORAK UM DIE WELT Antonin Dvoraks Sinfonie Nr. 6 D Dur op 60 Leitung: Gaudens Bieri So 8 20 Uhr KLASSIK FORUM CHUR 1. ABONNEMENTSKONZERT Musikkollegium Winterthur Leitung / Solist: Alexander Lonquich (Klavier) Sa 21 So 22 Mo 23 20 Uhr MUMMENSCHANZ 14 Uhr MUMMENSCHANZ Das neue Programm entführt das Publikum ­ in eine grenzenlose, aber auch vertraute Fantasie 20 Uhr ENSEMBLE Ö! YOU & ME YOU & ME KOSMOS Fr 20 Uhr WELT IN CHUR / DOKUMENTAR­ THEATER PROMETHEUS IN ATHEN Lecture Performance von Helgard Haug & Daniel Wetzel / Rimini Protokoll CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017 27 Sa 4 20 Uhr WELT IN CHUR / TANZ Mi 8 20 Uhr KONZERT Do 9 19.30 Uhr KAMMER­ PHILHARMONIE GRAUBÜNDEN Sa 11 12 – 24 Uhr EXTRAS SPIELPLAN NOVEMBER 2017 CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT Di 14 20 Uhr WELT IN CHUR / SCHAUSPIEL CLEAN CITY Von Anestis Azas & Prodromos Tsinikoris CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017 Do 16 20 Uhr WELT IN CHUR / SCHAUSPIEL MALALAI – DIE AFGHANISCHE JUNGFRAU VON ORLÉANS Ein transnationales Theaterprojekt von Robert Schuster & Julie Paucker mit Texten von Schiller, Anouilh, Brecht & Khattak So 19 17 Uhr WELT IN CHUR / EXTRAS FILMSONNTAG Zum Festival-Schwerpunkt Griechenland CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017 Di 19.30 Uhr WELT IN CHUR / DOKUMENTAR­ THEATER EMPIRE Von Milo Rau / IIPM – International Institute o­ f Political Murder CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017 Sa 2 14 Uhr FREIE BÜHNE CHUR FRAU HOLLE So 3 11 / 14 Uhr FREIE BÜHNE CHUR FRAU HOLLE Mo 4 18.30 Uhr THEATERVEREIN CHUR ADVENTSLESUNG MIT MUSIK Eine stimmungsvolle Stunde mit weihnächtlichen Texten und Musik Do 7 20 Uhr MUSIKTHEATER / REVUE DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER! Ein musikalischer Rettungsanker von Leo Wundergut & das Staatsorchester Sa 9 14 Uhr FREIE BÜHNE CHUR FRAU HOLLE Regie: Viola Barreca, Lorena Jovanna So 10 11 / 14 Uhr FREIE BÜHNE CHUR FRAU HOLLE Mo 11 20 Uhr ENSEMBLE Ö! SFUMATO 3. Konzert mit Werken von Burkhard Kinzler, Isang Yun & Sebastian Gottschick Mi 13 18 Uhr JUNGES THEATER AB 8 JAHREN EXPEDITION PETER PAN Do 14 Eine unangepasste Familienvorstellung für Über- und Unterflieger von Het Laagland 10.30 / 14 Uhr JUNGES THEATER AB 8 JAHREN EXPEDITION PETER PAN Fr 15 10 Uhr JUNGES THEATER AB 8 JAHREN EXPEDITION PETER PAN Di 26 21 Uhr EXTRAS STEFFALIBALL Di 2 17 Uhr KAMMER­ PHILHARMONIE GRAUBÜNDEN NEUJAHRSKONZERT Solist: Mario Pacchioli (Gesang) Leitung: Johannes Schlaefli Di Mi Do Fr Sa 9 10 11 12 13 20 Uhr SCHAUSPIEL 20 Uhr SCHAUSPIEL Let’s see that bitch die Ein Theaterstück von Ursina Trautmann Ort: Postremise Chur 20 Uhr SCHAUSPIEL 20 Uhr SCHAUSPIEL 19 Uhr OPER STÜNDCHEN STÜNDCHEN STÜNDCHEN STÜNDCHEN IL BARBIERE DI SIVIGLIA Di 16 20 Uhr KLASSIK FORUM CHUR 2. ABONNEMENTSKONZERT Zürcher Kammerorchester Leitung: Willi Zimmermann Do 18 10 Uhr JUNGES THEATER AB 4 JAHREN VICKY SETZT SEGEL Fr Aufbruch in die Fremde Ein Tanzstück von Company Mafalda 10 / 14 Uhr JUNGES THEATER AB 4 JAHREN VICKY SETZT SEGEL Mo 22 20 Uhr KONZERTVEREIN CHUR 2. ABONNEMENTSKONZERT Pacific Quartet Vienna Di 23 20 Uhr ENSEMBLE Ö! LICHT 4. Konzert mit Werken von Gwyn Pritchard, Gerald Bennett, Vykintas Baltakas & Francisco Guerrero Fr 26 Sa 27 20 Uhr SCHAUSPIEL Von Andreas Liebmann 20 Uhr SCHAUSPIEL UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN So 28 17 Uhr KAMMER­ PHILHARMONIE GRAUBÜNDEN BÜNDNER KOMPONISTENPORTRÄT Werke von Gion Antoni Derungs, ­David Sontòn Caflisch, Robert Grossmann & ­Raffaele d’Alessandro Leitung: Philippe Bach 21 DEZEMBER 2017 Regie: Viola Barreca, Lorena Jovanna Eine grosse Party, eine rauschende Nacht JANUAR 2018 2. Konzert mit Werken von Lars Werdenberg (UA), Jonathan Harvey, Alessandro Solbiati, Morton Feldman & Junghae Lee Nordafrikanisches Tanztheater von der Compagnie Hervé Koubi mit Streetdance, Sufi und Hip-Hop PIPPO POLLINA & PALERMO ACOUSTIC TRIO IL SOLE CHE VERRÀ 1. SINFONIEKONZERT Nach dem grossen Erfolg der Vorpremiere macht Pippo Pollina nochmals Halt in Chur LANGER SAMSTAG 12 Stunden Theater, Geschichten und Musik für Kinder & Erwachsene Solistin: Maria Riccarda Wesseling (Mezzosopran) Leitung: Philippe Bach 8 9 19 Komische Oper in zwei Akten von Gioachino Rossini Gastspiel TOBS – Theater Orchester Biel Solothurn SPIELPLAN FEBRUAR 2018 Mo 30 BIENVENUE BIENVENUE DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN ODER DIE FEUERPROBE Ein Solostück von Eugénie Rebetez THEATERVEREIN CHUR ZMORGA IM THEATER Reichhaltiger Brunch mit szenisch-musikalischer Begleitung 19 Uhr FIGUREN­ THEATERTAGE FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL Von Johann Wolfgang von Goethe mit Puppen und Menschen in der Regie von Nikolaus Habjan 8.45 / 10.30 / 14 Uhr FIGUREN­ THEATERTAGE AB 5 JAHREN EMMA UND DER MONDMANN Ein Familientheater von Die Nachbarn 8.45 / 10.30 / 15 Uhr FIGUREN ­ THEATERTAGE AB 5 JAHREN EMMA UND DER MONDMANN Do 22 20 Uhr FIGUREN­ THEATERTAGE DER FALL HAMLET Fr 23 20 Uhr FIGUREN­ THEATERTAGE DER FALL HAMLET So 25 19 Uhr KAMMER­ PHILHARMONIE GRAUBÜNDEN MODERN TIMES Charlie Chaplins Filmklassiker mit Live-Orchestermusik Leitung: Ludwig Wicki Mo 26 20 Uhr KONZERTVEREIN CHUR 3. ABONNEMENTSKONZERT Klavierduo Soós-Haag Do 1 Fr 2 Di 6 20 Uhr TANZ / PERFORMANCE 20 Uhr TANZ / PERFORMANCE 19 Uhr SCHAUSPIEL So 11 10 Uhr Fr 16 Di 20 Mi 21 Ein grosses historisches Ritterschauspiel von Heinrich von Kleist in einer Inszenierung von Barbara-David Brüesch Ein Rachedrama mit Puppen nach William Shakespeare von Schäfer-Thieme-Produktion MÄRZ 2018 So 4 17 Uhr KAMMER­ PHILHARMONIE GRAUBÜNDEN 2. SINFONIEKONZERT Solisten: Beatrice Berrut (Klavier) & Monika Reinhard ­(Sopran) Leitung: Philippe Bach Do 8 20 Uhr SCHAUSPIEL FRAUEN Ein Schauspiel der Volksbühne Basel in der Regie von Anina Jendreyko Ort: Postremise Chur Fr 9 / 10.45 / 14 Uhr JUNGES THEATER AB 4 JAHREN EIN LOCH IST MEISTENS RUND Theater, Magie und Objekte von florschütz & döhnert Sa 10 11 Uhr JUNGES THEATER AB 4 JAHREN EIN LOCH IST MEISTENS RUND Mo 12 20 Uhr ENSEMBLE Ö! Do 15 Fr 16 20 Uhr PERFORMANCE 20 Uhr PERFORMANCE Mo 26 20 Uhr Di Mi 9 TANZFESTIVAL STEPS STREAM Gauthier Dance Company mit Choreografien­ von Po Cheng Tsai, Nadav Zelner, Nacho Duato, Itzik Galili, Eric Gauthier, Andonis Foniadakis & Mauro Bigonzetti Do 3 20 Uhr JUNGES THEATER AB 14 JAHREN MAI 2018 DIE VIER LETZTEN DINGE Fr 4 20 Uhr JUNGES THEATER AB 14 JAHREN DIE VIER LETZTEN DINGE Sa 5 20 Uhr JUNGES THEATER AB 14 JAHREN DIE VIER LETZTEN DINGE Sa 5 20 Uhr TANZFESTIVAL STEPS SPEECHLESS VOICES Tanztheater von Cindy Van Acker / Cie Greffe Mo 7 20 Uhr ENSEMBLE Ö! DIMENSIONEN 6. Konzert mit Werken von Martin Jaggi (UA), Roland Moser, Vittorio Montalti & Alessandro Solbiati So 13 17 Uhr KAMMER­ PHILHARMONIE GRAUBÜNDEN PREISTRÄGERKONZERT Solisten: Preisträger des Schweizerischen ­Musikwettbewerbs, Leitung: Philippe Bach Mo 14 20 Uhr KLASSIK FORUM CHUR 5. ABONNEMENTSKONZERT Zürcher Kammerorchester Solistin: Vesselina Kasarova (Mezzosopran) Leitung: Daniel Hope, Musikdirektor Di 15 20 Uhr EXTRAS / LIEDERABEND «ICH HAB’ KEIN HEIMATLAND» Mi 16 20 Uhr EXTRAS / LIEDERABEND «ICH HAB’ KEIN HEIMATLAND» Volkslieder aus der alten Heimat und internationale Tangos mit Martina Hug, Duo Ranas, Franco Mettler, u.a. Ort: Postremise Chur Fr 18 Do 24 Fr 25 19 Uhr SCHAUSPIEL Ein Antikenprojekt in der Regie von Carmelo Rifici 20 Uhr MUSIKTHEATER 20 Uhr MUSIKTHEATER IFIGENIA, LIBERATA DAS BÖSE DAS BÖSE Sa 26 19.30 Uhr KONZERT «REMAS» – RÄTOROMANISCHE GEDICHTE ­ FÜR GESANG UND SINFONIEORCHESTER Von Mario Pacchioli mit Kammerphilharmonie ­Graubünden & Chor «La Chanson de Fribourg» Abgerechnet wird zum Schluss Jugendliche aus verschiedenen Regionen ­des Kantons treffen sich zum Jüngsten Gericht Ort: noch offen Über das heimliche Grollen in uns Ein musiktheatrales Projekt von CapriConnection JUNI 2018 Sa 2 20 Uhr MUSIKTHEATER / SCHAUSPIEL PANIK AN DER SCALA So 3 19 Uhr PANIK AN DER SCALA PLASMA 5. Konzert mit Werken von Morton Feldman & ­Enno Poppe MUSIKTHEATER / SCHAUSPIEL Di 5 19 Uhr BRANDUNGEN DIE SONNE VERLÄSST JETZT DIE WOHNUNG DIE SONNE VERLÄSST JETZT DIE WOHNUNG JUNGES THEATER AB 13 JAHREN Ein Hör-Schau-Raum für Märchengrotesken von Tim Etchells Mi 6 19 Uhr JUNGES THEATER AB 13 JAHREN BRANDUNGEN KLASSIK FORUM CHUR 3. ABONNEMENTSKONZERT The Clarinotts – Ernst, Daniel & Andreas ­Ottensamer (Klarinette) Fr 8 20 Uhr MUSIKTHEATER / SCHAUSPIEL PANIK AN DER SCALA 27 19 Uhr WHAT WE ARE LOOKING FOR Sa 9 MUSIKTHEATER / SCHAUSPIEL PANIK AN DER SCALA 28 Tanztheater von Ives Thuwis für das Junge T­ heater Basel 20 Uhr JUNGES THEATER AB 14 JAHREN 19 Uhr WHAT WE ARE LOOKING FOR So 10 16 Uhr JUNGES THEATER AB 14 JAHREN KAMMER­ PHILHARMONIE GRAUBÜNDEN FELL UND FEDER Kinderoper von Rodolphe Schacher & Charlotte Baude Libretto: Lorenz Pauli und Katrin Schärer Leitung: Harald Siegel Mi 20 Uhr SCHAUSPIEL KUBI Ein Stück über Kubilay Türkyilmaz von Flavio Stroppini & Monica De Benedictis APRIL 2018 Di 19 Uhr 3 20 Uhr KONZERTVEREIN CHUR 4. ABONNEMENTSKONZERT Stadtmusik Chur Solist: Roberto Cuervo Alvarez (Oboe) Sa 7 So 8 Di 10 18 Uhr SCHAUSPIEL 18 Uhr SCHAUSPIEL Eine multikulturelle Saga in drei Teilen von Club 111 14 / 19 Uhr JUNGES THEATER AB 10 JAHREN HEIMAT KOSMOS HEIMAT KOSMOS ALS ICH FLIEGEN KONNTE Di 17 20 Uhr KLASSIK FORUM CHUR 4. ABONNEMENTSKONZERT Musikkollegium Winterthur Leitung / Solist: Thomas Zehetmair (Violine) Mo 23 20 Uhr KONZERTVEREIN CHUR 5. ABONNEMENTSKONZERT Gelius Trio 13 Von Dino Buzzati Ein Musiktheaterprojekt von «ressort k» Eine Objekttheater-Tragikomödie über Krise, Macht und Ausbeutung von Cie Gare Centrale Ort: Postremise Chur Von Dino Buzzati Ein Musiktheaterprojekt von «ressort k» Die Geschichte einer Reise durch die Nacht von Cargo Theater Änderungen vorbehalten. Es gelten die aktuellen Monatsspielpläne. SPIELPLAN 10 11 SPIELPLAN Do 14. / Fr 15. / Sa 16. / Mi 20. / Do 21. / Sa 23. / So 24. Sept. 2017 Die Zeit schreit nach neuen Ideen. Es muss sich etwas ändern. Welche Ideen tauchen auf ? Welche werden umgesetzt? Wer gewinnt und wer verliert? Im Zentrum des Projekts steht das Stück «Wilhelm Tell» (1545) des Reformators, Arztes und Theatermachers Jakob Ruf, der vor seinem Austritt aus der katholischen Kirche mehrere Jahre im Kloster in Chur lebte. Das Stück benutzt den Schweizer Gründungsmythos, um den Zeitgenossen die Reformation, den Gedanken der Freiheit und die Notwendigkeit zur Einigkeit näherzubringen. Es ist unter anderem das Material für ein Stück in drei Stationen in und um die Martinskirche Chur. «GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?» stellt die Kraft der Ideen ins Zentrum und wird gesellschaftspolitische und religiöse Ideen sowie den reformatorischen Geist von 1500 bis heute beleuch­ten. Der renommierte Regisseur Andreas Herrmann wird mit Profis und Amateuren musikalisch und szenisch die Reformation erlebbar machen, um die Fragen aufzuwerfen, die uns auch heute noch bewegen. Eine theatralische Ideenreise durch 5 Jahrhunderte nach «Wilhelm Tell» des Reformators Jakob Ruf Il temp brama per novas ideas. Insatge sto sa midar. En il center dal project stat il toc «Wilhelm Tell» (1545) dal refurmatur, medi e teatrist Jakob Ruf che ha vivì plirs onns en claustra a Cuira, avant ch’el è sortì da la baselgia catolica. «GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?» metta la forza da las ideas en il center e sclerescha cun profis ed amaturs ideas socialas e religiusas sco er il spiert refurmatoric dal 1500 fin oz. UR H C N I T L E W FESTIVAL SCHAU EPS T S L A V I T S E F TANZ SPIEL TANZ R E T A THE IK S U M Saisoneröffnung / Uraufführung AGE T R E T A E URENTH FIG Mit: Flurin Caduff, Miriam Japp, David Michael Werner, N.N. sowie Amateurinnen und Amateure Regie / Konzept: Andreas Herrmann Dramaturgie / Konzept: Ann-Marie Arioli Szenografie / Bühne: Viola Valsesia Kostüme: Silvana Arnold Video: Emma Lou Hermann Musikalische Leitung: Sandro Corbat Chorleitung: Heinz Girschweiler Produktionsleitung: Gisela Göttmann Questo tempo ha disperatamente bisogno di nuove idee. Qualcosa deve cambiare. Al centro del progetto si trova l’opera «Wilhelm Tell» (1545) del riformatore, medico e autore teatrale Jakob Ruf, che visse per diversi anni nel convento di Coira prima di abbandonare la Chiesa cattolica. «GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?» affronta il potere delle idee ­ed esamina con professionisti e dilettanti il pensiero socio-­ politico e religioso che dal 1500 fino ad oggi ha forgiato lo spirito riformatore. Koproduktion: Theater Chur, Evangelische Kirchgemeinde Chur, Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden P E C N A M ERFOR DOKUME OPER Ort: Martinskirche Chur Vorstellungsbeginn: Do 14. / Fr 15. / Sa 16. / Mi 20. / Do 21. / Sa 23. Sept. 2017 20 Uhr So 24. Sept. 2017 18 Uhr Dauer: ca. 100 Min. (mit Pause) Preise: CHF 42.– / 21.– erm. NTARTH EATER 13 SCHAUSPIEL Fr 22. / Sa 23. / So 24. Sept. 2017 Die Alpen – sie gehören zu den besonderen Regionen unserer Erde. Sie sind ein Kulturraum für ­sich und ein bedeutender Schauplatz vieler Sagen und Märchen, die unser Leben prägen. Während den ALPENSAGEN- UND MÄRCHENTAGEN 2017 steht Chur ganz im Zeichen der Geschichte unserer Berge. Wissenschaft und Kultur treffen auf die Magie von Mythen, Sagen und Märchen. Ungewöhnliche Vorträge von international renommierten Wissenschaftlern und bekannten Schweizer Künstlerinnen und Künstlern gibt es ebenso wie spannende Erzäh­lungen, märchenhafte Konzerte und sagenhafte Wanderungen. Aussergewöhnliche Mitwirkende lassen die Welt der Sagen, Märchen und Mythen in faszinierendem Licht erscheinen. Im Theater Chur finden die Eröffnungsgala des neuen Festivals sowie folgende Veranstal­ tungen statt: Fr 22. Sept. 2017 19.30 Uhr Eröffnungsgala BEWEGTE LANDSCHAFT Szenische Einrichtung: René Schnoz Wo Wissenschaft und Kultur auf die Magie von Mythen, Sagen und Märchen unserer Bergwelt treffen Mit: Remo Albert Alig, Linard Bardill, Bärbel Bentele, Prof. Dr. Hartmut Böhme, Dr. Ursula Brunold-Bigler, Ferrucio Cainero, Iso Camartin, Flurin Caviezel, Churer-Märchen­­ kreis, Corin Curschellas, Dr. Kurt Derungs, Chrigel Farner, Ils Fränzlis da Tschlin, Ernst A. Grandits, Tim Krohn, La Nova, Max Lässer & das Überlandorchester, Christine Lauterburg ­(Doppelbock), Peter Leisinger, René Schnoz, Dr. Simone Stiefbold, Erika Stucky, Heike Vigl, Andreas Weissen, Angela Wüst, u.a. Produktion: Verein Alpensagen- und Märchentage Chur Koproduktion: Theater Chur Partner: Bürger­gemeinde Chur, Kantonsbibliothek Graubünden, Klibühni, Postremise, Rätisches Museum, Stadtbibliothek Chur, Schweizer Märchengesellschaft, Werkstatt In Zusammenarbeit mit: Institut für Sozialanthropologie und Empirische Wissenschaft (Universität Zürich), Universität Kassel Preise Eröffnungsgala: CHF 42.– / CHF 21.– erm. Kat. I CHF 32.– / CHF 16.– erm. Kat. II Weitere Informationen zum Festival unter ­ www.alpensagenundmaerchentagechur.ch «GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?» ALPENSAGEN- UND MÄRCHENTAGE CHUR 15 Sa 23. Sept. 2017 14 Uhr DAS ERZÄHL-CAFÉ mit dem Churer Märchenkreis So 24. Sept. 2017 11 Uhr ELEMENTE WEIBLICHER SCHÖPFUNGSKRAFT – FLUSSWEGE AM ALPENRHEIN So 24. Sept. 2017 14 Uhr VOM MENSCHEN, GOTT UND DER NATUR – BEWEGTE LANDSCHAFTEN IN ALPENSAGEN So 24. Sept. 2017 18 Uhr PIPPIN, DER NICHTSNUTZ von und mit Tim Krohn, La Nova & Chrigel Farner Las Alps s’audan tar las regiuns spezialas da nossa terra. Ellas furman in spazi cultural per sasez ed in champ d’acziun impurtant da bleras ditgas e paraulas. Durant ils ALPEN­ SAGEN- UND MÄRCHENTAGEN 2017 stat l’entir Cuira sut l’ensaina da l’istorgia da nossas muntognas. Scienza ­­e cultura fruntan sin la magia da mitus, ditgas e paraulas. Dasper referats extraordinaris da scienziads renumads internaziunals e ­dad artistas ed artists svizzers enconuschents datti ­raquints plain tensiun, concerts magics ed excursiuns fabulusas. Le Alpi sono uno dei luoghi più speciali al mondo. Costituiscono uno spazio culturale ben distinto e sono teatro di numerose fiabe e leggende. Per l’evento ALPENSAGEN- UND MÄR­CHEN­­ TAGE 2017, Coira diventa il fulcro della storia delle nostre ­montagne. Scienza e cultura si intrecciano con la magia di miti, fiabe e leggende. Il tutto è condito da insolite presentazioni di scienziati di fama internazionale e di noti artisti svizzeri, così come da storie emozionanti, concerti fantastici ed escursi­o­ ni suggestive. FESTIVAL Fr 27. Okt. 2017 R-ABO U H C N WELT I Lecture Performance von Helgard Haug & Daniel Wetzel / Rimini Protokoll Mit: Prodromos Tsinikoris, Pavlos Laoutaris, Marianna ­Dragasaki, Georgios Emmanouilidis, Jonida Kapetani, ­Konstantina Kouneva Regie / Konzept: Daniel Wetzel Dramaturgie: Prodromos Tsinikoris Film: Athina Tsagari Video / Licht / Bühne: Tobias Klette Regieassistenz: Andreas Andreou Produktionsleitung: Aliki Schaefer Produktion: Rimini Protokoll, Athens & Epidaurus Festival (GR) Im Rahmen des Festivals CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017 PROMETHEUS IN ATHEN der bekannten Dokumentartheatergruppe Rimini Protokoll eröffnet das Festival WELT IN CHUR mit dem Fokus Griechenland: Mitten in den Generalstreiks und in der entscheidenden Phase der griechischen Krise haben Helgard Haug und Daniel Wetzel 2010 ­ein Ensemble aus 103 Athenerinnen und Athener zusammengestellt, die sich mit dem antiken Prometheus-­Mythos auseinandersetzten. Das Ensemble bildete ziemlich genau den statistischen Durchschnitt der Athener Bevölkerung ab, inklu­sive Alterspyramide und Sozialgefälle. ­Sie zeigten die Verunsicherung, den Stolz und die Solidarität ihres Landes. Das Stück war nicht als Kommentar zur Krise geplant, wurde aber durch die direkten Stellungnahmen zur Krise dazu. Die Autorenfilmerin Athina Tsagari hat den Abend in Athen dokumentiert. Daraus ist nun ein faszinierendes Performance-Format entstanden, bei dem einige der beteiligten Athenerinnen und Athener live «aus der Leinwand heraustreten» und ihre damaligen Beiträge aus heutiger Perspektive und im Kontext der Europa- und Flüchtlingsthematik neu hinterfragen. Il Teater Cuira avra il festival WELT IN CHUR cun PROMETHEUS IN ATHEN: Amez las chaumas generalas e la fasa decisiva da la crisa greca han Helgard Haug e Daniel Wetzel mess ensemen in ensemble da 103 persunas dad Athen che s’occupan cun il mitus da Prometheus. Da la registraziun filmica è ­uss naschì in format da performanza fascinant. Persunas «sortan da la taila da film» e reflecteschan ord ina perspectiva actuala davart lur contribuziuns d’antruras. Il Teatro Coira apre il festival WELT IN CHUR con PROMETHEUS IN ATHEN. Nel bel mezzo dello sciopero generale e della fase decisiva della crisi greca, Helgard Haug e Daniel Wetzel hanno formato un ensemble di 103 ateniesi che si confrontano ­con l’antico mito di Prometeo. Dai filmati girati ad Atene è nata un’affascinante performance in cui le persone «escono ­dallo schermo» e mettono in discussione da una prospettiva attuale i propri interventi di allora. Vorstellungsbeginn: 20 Uhr Dauer: ca. 90 Min. Sprache: griechisch mit deutscher Live-Übersetzung Preise: CHF 42.– / 21.– erm. WELT IN CHUR / DOKUMENTARTHEATER 16 PROMETHEUS IN ATHEN Sa 4. Nov. 2017 R-ABO WELT IN CHU TANZ -ABO Nordafrikanisches Tanztheater von der ­Compagnie Hervé Koubi mit Streetdance, ­Sufi und Hip-Hop Mit: Abdelghani Ferradji, Mourad Messaoud, Houssni Mijem, El Houssaini Zahid, Zakaria Ghezal, Nadjib Meherhera, Giovanni Martinat, Lazhar Berrouag, Riad Mendjel, Mohamed Medelsi, Bendehiba Maamar, Adil Bousbara, Issa Sanou Künstlerische Leitung / Choreografie: Hervé Koubi Administration / Choreografische Mitarbeit: Guillaume Gabriel Musik: Maxime Bodson, Hamza El Din-Kronos Quartett, ­Johann-Sebastian Bach, Sufi Beleuchtung / Lichtdesign: Lionel Buzonie Kostüme: Guillaume Gabriel Produktion: Compagnie Hervé Koubi (F) Koproduktion: Ballet der Opéra National Du Rhin-Centre National Chorégraphique, Centre Chorégraphique National ­de Creteil et du Val de Marne-CIE Kafig, Palais des Congrès de Loudéac, Centre Culturel de Vitré, Ballet Preljocaj-Centre Chorégraphique National d’Aix en Provence, Ballet Biarritz-­ Theirry Malandain-Centre Chorégraphique National Wie der junge Mann, der in der Novelle CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT (Was der Tag der Nacht ­verdankt) von Yasmina Khadra von einer Familie zur anderen geschickt wird, deckt der französische Choreograf Hervé Koubi seine eigene Familien­ geschichte in Algerien auf: «Ich fühle wie ein ­Orientalist des 19. Jahrhunderts, der nach Algerien kommt, um seinen Fantasien des Orients Leben einzuhauchen. Ich würde gerne meine Träume Wirklichkeit werden lassen – als ein in Frankreich geborenes Kind, das seine wahre Identität und die seiner Eltern erst spät entdeckt hat.» Hervé Koubi castet in Algier zwölf Tänzer, von denen zuvor noch keiner auf einer Bühne gestanden hat, und erarbeitet mit ihnen ein Tanztheater, das mit riesigem Erfolg durch die Welt tourt. Streetdance, Sufi und Hip-Hop bilden das Fundament ­für eine Choreografie, die zwischen aufregender Virtuosität und spiritueller Sammlung oszilliert. Sound, Licht, Stoffe und athletische Akrobatik zaubern eine ästhetische Erfahrung, in der die Seele Nordafrikas glüht. Sco il giuven um en la novella CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT (Tge ch’il di ha d’engraziar a la notg) da Yasmina Khadra ­scuvra il choreograf Hervé Koubi sias ragischs algerianas, zuppentadas dals geniturs. El pladescha en l’Algeria du­ desch sautunzs, che n’èn anc mai stads sin ina tribuna, ed elavura cun els in teater sautà che va cun success immens sin tura enturn il mund. Streetdance, sufi e hip-hop furman il ­fundament d’ina choreografia che oscillescha tranter virtuositad singulara e concentraziun spirituala. Come il giovane nel romanzo CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT (Quel che il giorno deve alla notte) di Yasmina Khadra, il ­coreografo francese Hervé Koubi va alla scoperta delle sue radici algerine, sempre taciute dai suoi genitori. Ad Algeri scrittura dodici danzatori che non erano mai stati su un palco e realizza insieme a loro uno spettacolo di teatro-danza che ha girato il mondo riscuotendo molto successo. La street dance, la danza sufi e l’hip-hop sono il fondamento di una ­coreografia che oscilla tra entusiasmante virtuosismo e racco­ glimento spirituale. Vorstellungsbeginn: 20 Uhr Dauer: ca. 70 Min. Preise: CHF 48.– / 24.– erm. CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT CLEAN CITY 19 WELT IN CHUR / TANZ Di 14. Nov. 2017 WELT IN BO R-A CHU Von Anestis Azas & Prodromos Tsinikoris Mit: Mabel Matchidiso Mosana, Rositsa Pandalieva, Fredalyn Resurreccion, Drita Shehi, Valentina Ursache Recherche / Text / Regie: Anestis Azas, Prodromos Tsinikoris Dramaturgie: Margarita Tsomou Bühne / Kostüme: Eleni Stroulia, Zaira Falirea (Assistenz) Licht: Eliza Alexandropoulou Musik: Panagiotis Manouilidis Video: Nikos Pastras Regieassistenz: Ioanna Valsamidou, Liana Taousiani Video: Nelly Kambouri Puppenbau: Yiannis Katranitsas Maske: Eveline Boeckx Produktionsleitung: Vasilis Chrysanthopoulos Produktion: Anestis Azas, Prodromos Tsinikoris Koproduktion: Onassis Cultural Centre Athen und Goethe-­ Institut (Europoly-Projekt) in Zusammenarbeit mit Münchner Kammerspiele, Onassis Cultural Centre Athen, Sirenos – ­Vilnius International Theatre Festival, Teatro Maria Matos Lissabon, Tiger Dublin Fringe Die rechtsextreme Partei «Goldene Morgenröte» forderte auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise, das Land von allem Fremden zu «säubern». ­Angesichts dieses Rückgriffs auf das Vokabular der rassistischen Reinheitslehre und nationalistischer Ideologien fragten sich Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris, wer in Griechenland wirklich für Sauberkeit sorgt. Auch in Griechenland putzen fast ausschliesslich Ausländerinnen und Migrantinnen. Sie halten Wohnungen sauber, ­pflegen Alte, waschen, reinigen. Kurz gesagt: sie machen den Dreck weg, den andere hinter­ lassen. Mabel, Rositsa, Fredalyn, Drita und Valentina sind unterschiedlich alt und reprä­sentieren ­mehrere Migrationsgenerationen. Es hat sie aus Südafrika, Bulgarien, Moldawien, den ­Philippinen und Albanien nach Griechenland verschlagen, wo sie als Putzfrauen arbeiten. In C ­ LEAN CITY ­be­­richten sie selbstbewusst von Ausbeutung, Vorurteilen und Rechtlosigkeit, aber auch ­von Stolz und Würde. Die fünf Protagonistinnen sind keine Opfer, sondern lebenserfahrene Exper­ tinnen mit Witz und Chuzpe, denen keiner so schnell etwas vormacht. La partida extremista da dretg «Goldene Morgenröte» vul «purifitgar» la Grezia da migrantas e migrants. Sco cuntrareacziun a questa retorica dumondan ils dus reschissurs grecs Anestis Azas e Prodromos Tsinikoris: «Tgi nettegia atgnamain en quest pajais?» En CLEAN CITY vegnan tschintg dunnas da differenta vegliadetgna a pled ch’èn sa tschentadas sco migrantas en la Grezia e che tschertgan là lur ventira sco nettegiunzas. Cun spiert e chuzpa rapportan ellas, tge che vul dir: schubregiar en Grezia. Il partito di estrema destra «Goldene Morgenröte» vuole ­ ripulire» la Grecia dai migranti. In contrapposizione a tale « ­atteggiamento, i due registi greci Anestis Azas e Prodromos Tsinikoris si chiedono: «Chi pulisce veramente questo Paese?». CLEAN CITY racconta la storia di cinque donne di età diverse che sono giunte nel Paese ellenico come migranti e che tentano di rifarsi una vita come donne delle pulizie. Con umorismo e sfrontatezza ci spiegano che cosa significhi fare pulizia in Grecia. Do 16. Nov. 2017 WELT IN C HUR-ABO Ein transnationales Theaterprojekt von Robert Schuster & Julie Paucker mit Texten von Schiller, Anouilh, ­ Brecht & Khattak Schweizer Erstaufführung Mit: Gulab Jan Bamik, Hadar Dimand, Said Edris Fakhri, ­ hmad Nasir Formuli, Thaïs Lamothe, Alexandre Ruby, A Romaric Séguin, Céline Martin-Sisteron, Mahfoz Nejrabi, Jonas Schlagowsky, Sulaiman Sohrab Salem, Homan Wesa Inszenierung: Robert Schuster Text / Dramaturgie: Julie Paucker Bühne / Kostüme: Eva-Maria van Acker Head of Movement: Martin Gruber Sound Design / Geräusche: Max Bauer Licht / Technische Leitung: Christian Schirmer Ton: Sarah Hölscher Die Legende der Jeanne d’Arc, auch Jungfrau von Orléans genannt, ist in Frankreich ein National­ mythos. Friedrich Schiller hat ihr eines seiner bekanntesten Dramen gewidmet. In Afghanistan erzählt man sich eine ganz ähnliche Geschichte: Malalai von Maiwand, auch die «afghanische Jungfrau von Orléans» genannt, war Sanitäterin im Unabhängigkeitskrieg gegen die britische Kolonialmacht 1880. Als die Afghanen den Sieg verloren glaubten und flohen, löste Malalai ihren Schleier, machte eine Flagge daraus und rannte auf den Feind zu. Die Soldaten kehrten um und gewannen die Schlacht. Der afghanische Mythos und die französische Legende hatten und haben eine identifikatorische und emanzipatorische Funktion, und beide werden heute von nationalistischen und religiös-fundamentalistischen Kräften instrumentalisiert. Das gemeinsam mit französischen, afgha­nischen, deutschen und israelischen Schauspielerinnen und Schauspielern entwickelte ­Theaterprojekt MALALAI setzt dort an, wo die Produktion «Kula – Nach Europa» im Jahr 2016 zwangsläufig innehalten musste, da den afghanischen ­Schauspielern die Einreise nach Deutschland verwehrt geblieben war. Malalai da Maiwand che vegn era numnada la «virgina afgana dad Orléans» è stada tgirunza en la guerra d’independenza encunter la pussanza coloniala britannica dals 1880. Cur che la battaglia pareva persa, ha ella prendì giu ses vel, ha fatg or da quel ina bandiera ed ha attatgà l’inimi. Il mitus ha ina funcziun identificatorica ed emancipatorica. Il project da teater MALALAI, sviluppà en cuminanza cun acturas ed acturs afgans, tudestgs ed israelians, raquinta quest mitus a maniera transnaziunala. Malalai di Maiwand, anche detta la «Giovanna d’Arco afgana», era un’infermiera durante la guerra d’indipendenza del 1880 contro il potere coloniale britannico. Quando la battaglia sembrava ormai persa, si è levata il velo e lo ha usato come bandiera mentre si scagliava contro il nemico. La sua figura è simbolo identitario e di emancipazione. Il progetto teatrale MALALAI sviluppato congiuntamente con attori e attrici francesi, afgane, tedesche e israeliane racconta la storia di un mito trans­nazionale. Produktion: Deutsches Nationaltheater, Kunstfest Weimar (D) Koproduktion: Theater Chur, Schauspielhaus Bochum Im Rahmen des Festivals CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017 Vorstellungsbeginn: 20 Uhr Sprache: deutsch / französisch / persisch / hebräisch Übertitel: deutsch Preise: CHF 42.– / 21.– erm. Vorstellungsbeginn: 20 Uhr Dauer: ca. 80 Min. Sprache: griechisch Übertitel: deutsch / englisch Preise: CHF 42.– / 21.– erm. WELT IN CHUR / SCHAUSPIEL 20 21 WELT IN CHUR / SCHAUSPIEL Di 21. Nov. 2017 WELT IN CH UR-ABO Von Milo Rau / IIPM – International Institute of Political Murder Performance / Text: Ramo Ali, Akillas Karazissis, ­Rami Khalaf, Maia Morgenstern Konzept / Text / Regie: Milo Rau Musik: Eleni Karaindrou Bühne / Kostüme: Anton Lukas Video: Marc Stephan Dramaturgie / Recherche: Stefan Bläske, Mirjam Knapp Tondesign: Jens Baudisch Technik: Aymrik Pech Produktionsleitung: Mascha Euchner-Martinez, ­ Eva-Karen Tittmann Übertitelung: IIPM (Übersetzung), Mirjam Knapp (Operator) Produktion: IIPM – International Institute of Political Murder Koproduktion: Zürcher Theater Spektakel, Schaubühne ­am Lehniner Platz Berlin, Steirischer Herbst Graz Was heisst Flucht? Was Heimat? Wie wird das Gesicht des neuen Europa aussehen? Als Abschluss der Europa-Trilogie, einer dreijährigen Auseinandersetzung mit Mythos und Realität Europas, präsentiert EMPIRE biografische ­Close-ups von Menschen, die als Flüchtlinge nach Europa kamen oder an seinen Rändern ihre ­Heimat haben. Nach dem Blick auf die ideologische Unbehaustheit in Westeuropa in «The Civil Wars» und auf Kriege und Vertreibungen in Ex-Jugoslawien, Russland und Deutschland in «The Dark Ages», erzählen in EMPIRE Schauspieler aus Griechenland, Syrien und Rumänien von künstlerischer und ­wahrer Tragik, von Folter, Flucht, Trauer, Tod und Wiedergeburt. Was geschieht mit Menschen, die ihr Hab und Gut oder ihre Heimat durch Krisen und Krieg verloren haben? Intim und doch von epischer Grösse entsteht das Porträt eines Kontinents, dessen Vergangenheit vielfach gebrochen und dessen Zukunft ungewiss ist. Milo Rau ­montiert die Einzelschicksale als Teil einer grossen kulturellen und geschichtlichen Tradition und ­führt in fünf Akten zurück zur griechischen Tragödie. EMPIRE wurde im Mai 2017 mit dem Schweizer Theaterpreis ausgezeichnet. Tge vul fugia dir? Tge patria? Con vegn l’Europa nova a vesair or? Tge succeda cun persunas che han pers bains e possess u lur patria tras crisas e guerra? A moda intima e tuttina en grondezza epica nascha in purtret dad in continent cun in passà rut en blers reguards e cun in avegnir intschert. Milo Rau montescha ils differents destins sco part d’ina gronda tradiziun culturala ed istorica e maina en tschintg acts enavos tar la tragedia grecca. EMPIRE ha retschet 2017 il Premi da teater svizzer. Cos’è la fuga? Cos’è la patria? Quale sarà l’aspetto della nuova Europa? Cosa succede alle persone che hanno perso i propri beni e la propria casa a causa della crisi e della ­guerra? In un’atmosfera intima, ma allo stesso tempo con grandezza epica, viene a crearsi il ritratto di un continente il cui passato è frammentato e il cui futuro è incerto. Milo Rau riunisce i destini dei singoli in un’unica grande tradizione ­culturale e storica e in cinque atti ci riporta alla tragedia greca. Nel 2017, EMPIRE ha vinto il Premio svizzero di teatro. Im Rahmen des Festivals CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017 Vorstellungsbeginn: 19.30 Uhr Dauer: ca. 120 Min. Sprache: arabisch / griechisch / kurdisch / rumänisch Übertitel: deutsch Preise: CHF 48.– / 24.– erm. WELT IN CHUR / DOKUMENTARTHEATER 22 EMPIRE Do 7. Dez. 2017 O ATER-AB E H T K I S MU Ein musikalischer Rettungsanker von Leo Wundergut & das Staatsorchester Von und mit: Leo Wundergut (Gesellschafts-Tenor), ­ Benedetto Rubini (Belcanto), Bruno Brandenberger (Bass), Ernst Müller-Thurgau (Bass a.D.), Noëlle Grüebler (Violine), Richard Secrist (Direktionspiano), Irène Fritschi (Gotte) & ein Pudel Buch: Michi Rüegg Regie: Felix Benesch Ausstattung / Produktionsleitung: Familie Fueter Produktion: Miller’s Studio Zürich Vorstellungsbeginn: 20 Uhr Dauer: ca. 120 Min. (mit Pause) Preise: CHF 42.– / 21.– erm. DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER! 25 Ein musikalischer und satirischer Abend der gros­sen Unterhaltungskunst: Leo Wundergut alias Christian Jott Jenny und sein Staatsorchester mit Belcanto, Bass, Violine, Direktionspiano, Gotte und Pudel beantworten die dringlichsten Fragen zur Lage der Welt. Denn um die Welt steht’s schlecht. An den Toren des Weissen Hauses rüttelt ein orangefarbener Primat, in Moskau herrscht ein Bond-Bösewicht. Die AFD versenkt die CDU, die europäische Utopie bröckelt an allen Enden und Schweizer Parlamentarier verschreien täglich den Untergang der direkten Demokratie. Aber mal halblang. Leo Wundergut rückt wie gewohnt alles ins rechte Licht. Mit seiner neuesten Revue DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER!, in der Regie von Felix Benesch, verbindet er sinnig und unsinnig altes, prächtiges Liedgut mit den aktu­ ellsten Ereignissen und apokalyptischen Prognosen. Leo Wundergut kommentiert zwar stets pointiert bis leicht beissend, doch das versöhnliche Element seiner Musik obsiegt endlich gegen alle Weltuntergangs-Szenarien. Ina saira musicala e satirica dal grond art da divertiment: Leo Wundergut alias Christian Jott Jenny e ses orchester statal cun belcanto, bass, violina, piano da la direcziun, madritscha e pudel respundan las dumondas las pli urgentas davart la situaziun dal mund. Pertge cun il mund vai mal. En sia nova revista DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER!, sut la reschia da Felix Benesch, commentescha Leo Wundergut adina in pau accentuà fin murdent. Ma l’element conciliant da sia musica superescha la finala tut ils scenaris apocaliptics. Una serata musicale e satirica dedicata all’arte dell’intrattenimento. Leo Wundergut, alias Christian Jott Jenny, e la sua orchestra con tanto di tenore di bel canto, contrabbasso, violino, pianoforte, madrina e cane rispondono alle domande ­più urgenti sulla situazione del mondo. Perché, ahimè, il mondo va male. Nel suo ultimo varietà DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER!, diretto da Felix Benesch, Leo Wundergut si esprime in modo arguto e leggermente pungente. Ma l’elemento conciliatore della sua musica alla fine prevale su tutti gli scenari ­apocalittici. MUSIKTHEATER / REVUE Di 9. / Mi 10. / Do 11. / Fr 12. Jan. 2018 SCHAUSPI EL-ABO Let’s see that bitch die Ein Theaterstück von Ursina Trautmann Uraufführung Schauspiel / Gesang: Ursina Hartmann, Felicitas Heyerick Komposition / Musik: Bahur Ghazi Perkussion: Dario Sisera Text / Regie: Ursina Trautmann Ausstattung: Valentina Kessler, Karin Mächler Produktion: Ursina Trautmann Koproduktion: Theater Chur Ort: Postremise Chur Vorstellungsbeginn: 20 Uhr Dauer: ca. 75 Min. Preise: CHF 38.– / 19.– erm. SCHAUSPIEL Was hindert uns angesichts des Todes daran, zu gehen? Welche Aufgaben können wir noch erle­ digen und bis zu welchem Punkt können Beziehungen vor dem Tod noch geklärt werden? Diese ­Fragen behandelt das dritte Stück der Bündner Autorin und Journalistin Ursina Trautmann. In STÜNDCHEN konzentriert sie sich zum ersten Mal ganz auf Frauenrollen. Die Schauspielerin Ursina Hartmann spielt eine böse Alte, die im Sterben liegt, aber nicht abtreten will und ihre Tochter (Felicitas Heyerick) in den Wahnsinn treibt. In dieser ­schwarzen Komödie bringen Mutter und Tochter alles aufs Tapet, was sie trennt und verbindet. Der Abschied kann nur gelingen, wenn es zu einer ­Versöhnung kommt, doch bis dahin ist es ein ­langer Weg. Bereits bei ihrem letzten Projekt hat Ursina Trautmann mit dem syrischen Oud-Spieler und Jazzkomponisten Bahur Ghazi zusammengearbeitet. Er wird den Abend mit dem Perkussionisten Dario Sisera begleiten und für die Schauspielerinnen Songs komponieren. Ein musikalisches Stück über den Schmerz und die Freude des ­Loslassens. Il terz toc da l’autura e schurnalista Ursina Trautmann STÜNDCHEN s’occupa cun dumondas davart cumià e murir. La mamma moribunda è ina nauscha veglia, cun la quala la feglia ha sias difficultads. En questa cumedia naira mettan mamma e figlia sin Maisa tut quai che las sparta e collia. La saira vegn accumpagnada musicalmain dal cumponist sirian Bahur Ghazi e dal percussiunist Dario Sisera. In toc musical davart la dolur ed il plaschair dal laschar liber. STÜNDCHEN è la terza pièce teatrale dell’autrice e giornalista Ursina Trautmann, che questa volta si confronta con il tema dell’addio e della morte. La madre, un’anziana cattiva che dà il suo bel daffare alla figlia, è in fin di vita. In questa commedia nera, madre e figlia rivelano tutto ciò che le divide e lega. ­Lo spettacolo è accompagnato musicalmente dal compositore siriano Bahur Ghazi e dal percussionista Dario Sisera. Una commedia musicale sulla gioia e il dolore della perdita. Sa 13. Jan. 2018 ER-ABO HEAT MUSIKT Komische Oper in zwei Akten von Gioachino Rossini Mit: Geani Brad (Figaro), Reut Ventorero (Rosina), ­Manuel Núñez Camelino (Il Conte Almaviva), Leonardo Galeazzi (Don Bartolo), Konstantin Nazlamov (Fiorello), Boris Petronje (Don Basilio), Yi Eunji (Berta) Musikalische Leitung: Franco Trinca Inszenierung: Joël Lauwers Ausstattung: Poppi Ranchetti Chorleitung: Valentin Vassilev Orchester: Sinfonie Orchester Biel Solothurn Libretto: Cesare Sterbini nach «Le Barbier de Séville ou la précaution inutile» von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais Produktion: TOBS – Theater Orchester Biel Solothurn Für die Liebe muss man kämpfen! Oder sich verkleiden. In Rossinis erfolgreichster und irrwitziger Opera buffa verliebt sich Graf Almaviva in die schöne Rosina. Dabei schlüpft er auf Anraten des Coiffeurs Figaro in unterschiedliche Rollen, um sich Zutritt zu Rosinas Haus zu verschaffen. Aber das ist nicht so einfach wie gedacht, schliesslich gibt es da noch Dr. Bartolo, Rosinas Vormund, der es auf deren Mitgift abgesehen hat und der von einem Liebhaber ganz und gar nicht begeistert wäre, wenn er darum wüsste. Das grosse Spektakel beginnt. IL BARBIERE DI SIVIGLIA, vom ­23-jährigen Gioachino Rossini 1816 in Rom uraufgeführt, ist eine tiefsinnige Komödie voller Witz, Tempo und überraschender Wendungen. Die Situationskomik, Rossinis ironische Zwischen­ töne und sein subtiler Humor spiegeln sich in dem raffinierten Orchestersatz wider. Unter der ­musikalischen Leitung von Franco Trinca, in der Regie des belgischen Regisseurs Joël Lauwers und mit einer grandiosen Besetzung brilliert das Stück mit seiner anrührenden Musik, die es zweifelsohne zum Publikumsliebling macht. IL BARBIERE DI SIVIGLIA da Gioachino Rossini da 23 onns che ha gì la premiera il 1816 a Roma è ina fina cumedia plain spiert, tempo e stortas. La comica situativa, ils tuns ironics intermediars e l’umor subtil sa reflecteschan en la musica orchestrala raffinada. Sut la direcziun musicala da Franco Trinca, en la reschia dal Beltg Joël Lauwers e cun ina grondiusa ­squadra sin tribuna brigliescha il toc cun sia musica che va cor e fa dal toc senza dubi in preferì dal public. IL BARBIERE DI SIVIGLIA, dell’allora 23enne Gioachino Rossini, debuttò a Roma nel 1816. È una commedia profonda e piena di spirito, incalzante e fitta di colpi di scena. La comicità delle situazioni, i toni ironici di Rossini e il suo umorismo sottile si riflettono nell’arrangiamento orchestrale. Grazie alla direzione musicale di Franco Trinca, alla regia del belga Joël Lauwers e a un formidabile cast, l’opera risplende, accompagnata dalle note di una musica che sicuramente è tra le preferite di sempre del pubblico. Vorstellungsbeginn: 19 Uhr Dauer: ca. 160 Min. (mit Pause) Sprache: italienisch Übertitel: deutsch / französisch Preise: CHF 48.– / 24.– erm. 26 27 OPER Fr 26. / Sa 27. Jan. 2018 Von Andreas Liebmann Uraufführung Mit: Ana Berkenhoff, Mansour Beiglar, Kamran Mohammadi, Joshua Schweizer, Sandra Utzinger Regie / Text: Andreas Liebmann Dramaturgie: Johanna-Yasirra Kluhs Musik: Matthias Meppelink Ausstattung: Stephanie Rossi, Jens Müller ­ (Vorbereitung: Mai Gogishvili) Assistenz: Jule Zeschky Produktionsleitung: Luisa Grass, Annett Hardegen Technische Leitung / Licht: Tashi-Yves Dobler López, ­ Paul Schuler Technische Leitung / Tournee: Benjamin Hauser Grafik: Manuel Bürger Koproduktion: Theater Chur, Theater Winkelwiese Zürich, Schlachthaus Theater Bern «Wir haben gestimmt. Wir stimmen. Und wenn wir stimmen, dann stimmt das.» Der in Berlin und Dänemark lebende Zürcher Autor und Regisseur Andreas Liebmann dekliniert in UNSERE MUSIKA­ LISCHEN PRINZIPIEN das politische System der Schweiz als Konzert durch: Die direkte Demokratie gibt sich gern als braves Schulorchester. Dabei kratzen ihre Instrumente längst tödliche Melodien. Klänge der Hochkultur säubern Bahnhöfe von Gesindel. Identitätsmelodien dudeln als Ohrwürmer durch Zeitungsredaktionen, Schulhöfe und W ­ andelhallen. Die Internationale des Nationalismus wummert ihren Generalbass links und rechts durch alle Gehörgänge, komponiert aus kultureller Überlegenheit, ressentimentgeladenem Dreck und der Illusion des richtigen Tons. Wenn es eine Lehre aus der gegenwärtigen Katzenmusik gibt, dann die, dass jede Tonfolge, endlos wiederholt, sich selbst irgendwann auslöscht. Wer stimmt, bestimmt die Stimmung, und was stimmt, bestimmen wir. Andreas Liebmann nutzt in seinen ­Arbeiten den Theaterraum als Spiegelkabinett politischer Auseinandersetzungen. Er schafft hier mit zwei Spielerinnen und drei Musikern ein Wortgewitter der gegenwärtigen Stimmungslagen. L’autur e reschissur turitgais Andreas Liebmann declinescha en UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN il sistem politic ­svizzer sco concert: La democrazia directa sa dat gugent sco in brav orchester da scola, schebain ch’ils instruments sgaran gia daditg melodias mortalas. Andreas Liebmann nizzegia en sias lavurs il spazi teatral sco cabinet reflectant da cuntraversas politicas. Cun duas acturas e trais musicists creescha el in orcan da pleds da l’atmosfera actuala. In UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN l’autore e regista zurighese Andreas Liebmann rappresenta il sistema politico della Svizzera in un concerto, in cui la democrazia diretta assume il ruolo di diligente orchestra della scuola. Tuttavia, ­gli strumenti emettono melodie stridenti e pericolose. Nei suoi lavori, Andreas Liebmann utilizza lo spazio teatrale come specchio per riflettere la realtà del dibattito politico. Con due attrici e tre musicisti, Liebmann mette in scena una tempesta di parole per descrivere la situazione attuale. Vorstellungsbeginn: 20 Uhr Dauer: ca. 80 Min. Preise: CHF 38.– / 19.– erm. SCHAUSPIEL 28 UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN Do 1. / Fr 2. Feb. 2018 Ein Solostück von Eugénie Rebetez Uraufführung Mit: Eugénie Rebetez Choreografie / Text: Eugénie Rebetez Regie: Martin Zimmermann Dramaturgie: Tanya Beyeler Bühnenbild: Simeon Meier Tondesign: Andy Neresheimer Lichtdesign: Tina Bleuler Produktion: Verein Eugénie Rebetez Koproduktion: Zürcher Theater Spektakel, Tanzhaus Zürich, Theater Chur, RESO – Tanznetzwerk Schweiz Vorstellungsbeginn: 20 Uhr Sprache: französisch / deutsch Dauer: ca. 60 Min. Preise: CHF 38.– / 19.– erm. BIENVENUE 31 Mit ihrem neuen Soloabend BIENVENUE nimmt die jurassische Künstlerin Eugénie Rebetez bewusst Abschied von der Ästhetik des roten Teppichs, der Pailletten, verlässt die Welt der Diva und des Showbiz, die in ihren bisherigen Kreationen «Gina» und «Encore» eine zentrale Rolle spielte. Ihr aktuelles Interesse gilt dem Körper als ­Zu­hause, das vom Atem, von Geräuschen, Erinnerungen, Emotionen und der Sprache bewohnt wird. In ihrer neuen One-Woman-Show vermischt die junge Schweizer Künstlerin mit grosser ­Perfektion Wagemut, Selbstironie, Groteske, Ehrlichkeit und Ambivalenz. In BIENVENUE ist die Abwesenheit der Anderen zugleich ihre Anwesenheit. BIENVENUE öffnet eine Tür zum Anderen und ist zugleich eine Einladung an sich selbst, sich im eigenen Körper zu Hause zu fühlen. «Eugénie Rebetez’ Körper ist ein Theater. Er hat seine Launen, seine vertraulichen Gespräche, seine Aus­ brüche. Es lockt ihn hundertmal, ein anderer zu sein; doch ist er voller Stolz darauf, wieder zu sich zurückzukehren, lustvoll, überbordend und wild.» Le Temps Cun sia nova saira solista BIENVENUE prenda Eugénie R ­ ebetez cunscientamain cumià da l’estetica dal tarpun cotschen e da las pagliettas e banduna il mund da diva e dal showbiz che han giugà ina rolla centrala en sias creaziuns da fin uss «Gina» ed «Encore». Ses interess actual sa drizza sin il corp sco­dachasa; el renda evident, quant cumplex ch’igl è d’esser sasez. En BIENVENUE maschaida l’artista giurassiana cun gronda perfecziun ristg, autoironia, grotesca, sinceradad e ligerezza. Nel suo nuovo assolo BIENVENUE, Eugénie Rebetez rinuncia all’estetica del tappeto rosso e delle paillettes e abbandona il mondo della diva e dello showbiz, che invece erano centrali nelle precedenti creazioni «Gina» e «Encore». Il suo interesse attuale risiede nella visione di corpo quale casa, poiché porta alla luce la complessità dell’essere se stessi. In BIENVENUE, l’artista giurassiana mescola alla perfezione audacia, autoironia, grottesco, onestà e frivolezza. TANZ / PERFORMANCE Di 6. Feb. 2018 -ABO SCHAUSPIEL Ein grosses historisches Ritterschauspiel von Heinrich von Kleist in einer Inszenierung von Barbara-David Brüesch Mit: Nicolas Batthyany, Katharina von Bock, Michael von Burg, Stefan Lahr, Andreas Storm, u.a. Regie: Barbara-David Brüesch Produktion: Theater Kanton Zürich Vorstellungsbeginn: 19 Uhr Preise: CHF 42.– / 21.– erm. SCHAUSPIEL Eines Tages im Mittelalter begegnet der tapfere Ritter Graf Friedrich Wetter vom Strahl Katharina, genannt Käthchen, der Tochter des Schmieds. Wie der Blitz schlägt dieser Mann in ihr Leben ein und sie muss dem Grafen folgen «wie ein Hund». Käthchens Vater klagt den Grafen der teuflischen Künste und Verführung an. Doch die Vorsehung hat Käthchen und den Grafen füreinander bestimmt. In einem Traum waren sie einander bereits begegnet. Doch Friedrich missversteht die Zeichen und flüchtet sich in die Arme von Kunigunde, ­die nichts Gutes im Sinn hat. Für das glückliche Ende bedarf es einer ausgerechnet von Kunigunde angezettelten Probe, in der Käthchen ihr Leben riskiert – es ist die «Feuerprobe». Kleists DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN von 1810 ist Zaubermärchen, Schauerroman, Ritterdrama und Legende zugleich. Die Churer Regisseurin Barbara-­ David Brüesch spürt nach «Nora» und «End­ station Sehnsucht» wieder einem grossen Frauen­ schicksal nach. L’inscunter da Katharina numnada Käthchen, figlia d’in fravi, cun il valurus chavalier e cont Friedrich Wetter vom Strahl dat sco in chametg en sia vita ed ella sto suandar el «sco in chaun». Il bab da Käthchen accusa il cont d’avair applitgà rampins diabolics e da l’avair surmanada. Ma la providientscha ha destinà Käthchen ed il cont l’in per l’auter. Suenter las ­inscenaziuns da «Nora» ed «Endstation Sehnsucht» fastizescha la reschissura da Cuira, Barbara-David Brüesch, puspè ­suenter in grond destin da dunnas cun il drama da chavaliers e d’amur da Heinrich von Kleist. Il conte Friedrich Wetter vom Strahl, coraggioso cavaliere, incontra Katharina, detta Käthchen, la figlia di un fabbro. Da quel momento il conte entra irruentemente a far parte ­della sua vita e lei deve seguirlo «come un cane». Il padre di Käthchen accusa il conte di seduzione e arti diaboliche, ­eppure è la divina provvidenza che ha legato i loro destini per sempre. Dopo «Nora» e «Endstation Sehnsucht», con il dramma romantico e cavalleresco di Kleist la regista di Coira Barbara-David Brüesch propone ancora una volta la storia di una donna dal destino formidabile. 32 Fr 16. Feb. 2018 SCHAUS PIEL-AB O O TER-AB A E H T N RE FIGU Von Johann Wolfgang von Goethe mit Puppen und Menschen in der Regie von Nikolaus Habjan Mit: Klaus Huhle, Manuela Linshalm, Alice Peterhans, Helmut Pucher, Christoph Steiner, Michael Grossschädl, Martin Niederbrunner Inszenierung / Puppenbau / Coaching: Nikolaus Habjan Bühne: Jakob Brossmann Kostüme: Denise Heschl Regieassistenz: Juana Cano Restrepo Produktion: Next Liberty Graz (A) Vorstellungsbeginn: 19 Uhr Dauer: ca. 140 Min. (mit Pause) Preise: CHF 42.– / 21.– erm. 33 Das kann doch nicht alles gewesen sein! Doktor Faust (ver-)zweifelt, hat er doch nach Wissen und Weisheit gestrebt und studiert, aber trotz alledem weiss er nicht, worauf es im Leben ankommt. Er verflucht Vernunft und Wissenschaft und ist wild entschlossen, sein Leben zu beenden. Doch da kreuzt der teuflisch anziehende Mephistopheles seinen Weg. Er bietet dem Doktor an, seinen Erkenntnis- und Erlebnishunger zu stillen. Im Gegenzug verspricht ihm Faust seine Seele,­ lässt sich durch das «wilde Leben» schleppen und wird dabei zum Täter. Ausnahmetalent Nikolaus Habjan, der derzeit als Regisseur, Kabarettist, Schauspieler und Kunstpfeifer die deutschsprachigen Bühnen erobert, befragt Goethes FAUST mit den Mitteln des Puppentheaters für ein junges und erwachsenes Publikum und versucht dabei herauszufinden, warum der Klassiker FAUST uns bis heute einfach keine Ruhe lässt. Zu aktuell wirkt diese Tragödie über die (selbst-)zerstörerische Natur des modernen, rastlosen Menschen, zu brennend bleibt die Frage, wohin das ewige Streben nach immer mehr Wissen, Sinn, Glück, Liebe, Lust, Taten und Erkenntnis eigentlich führen soll. Il talent extraordinari Nikolaus Habjan che conquista il mument las tribunas tudestgas sco reschissur, cabarettist, actur e tschivlader artistic, s’avischina al FAUST da Goethe cun ils meds dal teater da marionettas. El prova d’eruir, ­pertge ch’il classicher FAUST n’ans lascha fin oz nagin ruaus: Questa tragedia davart la natira (auto)destructiva da l’uman modern senza paus è zunt actuala. Brisanta resta er la ­dumonda, nua ch’il sa stentar per adina dapli savida, dapli senn, ventira, amur, quaida, ovras ed invistas duess atgnamain manar. L’eccezionale talento Nikolaus Habjan, che attualmente cavalca i palcoscenici germanofoni come regista, cabarettista, ­ ttore e fischiatore professionista, interpreta il FAUST di Goethe a con i pupazzi, cercando di capire il motivo per cui questo classico ancora non ci lascia in pace. Questa tragedia rimane attuale, poiché rappresenta la natura (auto)distruttiva dell’uomo moderno e la questione dell’eterna e crescente ambizione di conoscenza, pensiero, felicità, amore, desiderio, grandi imprese e riconoscimenti. FIGURENTHEATERTAGE Di 20. / Mi 21. Feb. 2018 FIGURE NTHEAT ER-ABO O B WAHL-A N E I L I FAM Ein Familientheater von Die Nachbarn Mit: Vivianne Mösli, Priska Praxmarer Regie / Technik: Dirk Vittinghoff Figurenbau: Priska Praxmarer Produktion: Die Nachbarn Koproduktion: Theater Tuchlaube Aarau, Theater Stadelhofen Zürich Vorstellungsbeginn: Di 20. Feb. 2018 8.45 / 10.30 / 14 Uhr Mi 21. Feb. 2018 8.45 / 10.30 / 15 Uhr Dauer: ca. 55 Min. Preise: CHF 20.– / 10.– erm. FIGURENTHEATERTAGE AB 5 JAHREN Emma ist wütend. Sie ist mit ihrer Mutter in eine neue Stadt umgezogen. Alles ist fremd, sie fühlt sich einsam, unverstanden und beschliesst wegzulaufen. Auch der Mann im Mond ist einsam. Nacht für Nacht beobachtet er das Treiben der Menschen, bei dem er gerne dabei wäre. Dank einer vorbeifliegenden Sternschnuppe landet er auf der Erde. Dort angekommen, ist alles anders, als er es sich vorgestellt hat. Die Bevölkerung gerät in Panik und macht Jagd auf ihn, den Aus­ serirdischen. Zum Glück trifft er auf Emma. Gemeinsam beschliessen sie, den Gefahren zu trotzen: Es ist der Beginn einer Freundschaft und eines aufregenden Abenteuers! Das Bilderbuch «Der Mondmann» von Tomi Ungerer war in ihrer Kindheit die Lieblingslektüre von Priska Praxmarer. 2015 entwickelt sie gemeinsam mit der Schauspielerin Vivianne Mösli und dem Regisseur Dirk ­Vittinghoff ein Theaterstück über das Aufeinandertreffen von zwei Aussenseitern. Ihrer Feder ­entstammt dabei die Figur Emma, die in Ungerers Geschichte nicht vorkommt. Emma è vilada. Ensemen cun la mamma ha ella midà chasa en in’autra citad. Tut è ester, ella sa senta isolada e malchapida e decida da scappar. Er l’um en la glina è isolà. Notg per notg observa el il cunfar dals umans e fiss gugent da la partida. Grazia ad in meteor che sgola sperasvi sa tschenta el sin la terra. Ma là è tut auter che quai ch’el aveva s’imaginà. Per fortuna inscuntra el Emma. Ensemen decidan els da far frunt als privels: Igl è l’entschatta dad in amicizia e dad in’aventura excitanta! Emma è arrabbiata. Si è trasferita con la madre in una nuova città, tutto le è sconosciuto, si sente sola e incompresa. ­Decide di scappare. Anche l’uomo sulla Luna è solo. Notte dopo notte osserva da lassù le persone che gli piacerebbe conoscere. Grazie ad una stella cadente di passaggio, riesce a raggiungere la Terra. Ma una volta lì, niente è come se l’era immaginato. Per fortuna, incontra Emma e insieme decidono di affrontare il pericolo incombente. È l’inizio di una grande ­amicizia e di un’emozionante avventura! 34 EMMA UND DER MONDMANN Do 22. / Fr 23. Feb. 2018 -ABO FIGURENTHEATER Ein Rachedrama mit Puppen nach William Shakespeare von Schäfer-Thieme-Produktion Uraufführung Spiel: Veronika Thieme, Pierre Schäfer Puppen: Suse Wächter, Ulrike Gutbrod Bühne: Josef Schmidt, Ralf Wagner Draufblick: Hans-Jochen Menzel Produktion: Schäfer-Thieme-Produktion (D) Kooperation: Schaubude Berlin, T-Werk Potsdam, ­ Homunculus Festival Hohenems Vorstellungsbeginn: 20 Uhr Dauer: ca. 80 Min. Preise: CHF 40.– / 20.– erm. DER FALL HAMLET FRAUEN 37 Die Figur Hamlet kennt man heute vor allem aus William Shakespeares Drama. In der ältesten Hamlet-Geschichte aus der Zeit um 1200 von Saxo Grammaticus heisst der Protagonist «Amleth». In Saxos Version ist Amleth ein Clown, ein Trickser, der nur durch seine überlegene Schlauheit am ­intriganten Hof der Dänen überleben kann. Der Onkel mordet den Bruder, die Mutter heiratet den Onkel und Spione und Fallen lauern überall. Amleths Verstellung ist närrisch, klug und überlebenswichtig. Am Ende schafft es Amleth tat­ sächlich, die Bösen zu beseitigen. Er regiert erfolgreich, bis er auf dem Schlachtfeld stirbt. Auch Asta Nielsen bezog sich in ihrem grossartigen Stummfilm «Hamlet» von 1921 auf den mittelalterlichen Vorläufer des Hamlet-Materials, in dem Hamlet angeblich eine Frau gewesen war. Veronika Thieme und Pierre Schäfer entwickeln aus den drei Vorlagen ein Spiel für Puppen und Menschen, das die Strategie der Verstellung zum Grund­ prinzip macht und den Kampf um Wahrheit und Wahnsinn entfesselt. Wie in der letzten SchäferThieme-­Produktion «Looking for Brunhild» geht es auch in DER FALL HAMLET um die Schreckens­ taten der Vergangenheit, die nicht vergehen. Sa basond sin Hamlet da William Shakespeare, sin veglias ­ ariantas da la legenda e sin il film mit cun Asta Nielsen v ­raquintan Veronika Thieme e Pierre Schäfer cun marionettas ed umans da nov l’istorgia da Hamlet sco in gieu da fantasia, vardad e malsogna spiertala. Uman e marionetta represchentan en gieu alternant differents plauns da manipulaziun e ­divers aspects da la persunalitad d’ina figura. Sco en la ­davosa producziun da Schäfer e Thieme «Looking for Brunhild» vai er en DER FALL HAMLET per acts d’orrur da temps passads che na svaneschan betg. Sulla base dell’opera di William Shakespeare, delle versioni più antiche della leggenda e del film muto con Asta Nielsen, ­Veronika Thieme e Pierre Schäfer raccontano la storia di Hamlet sotto una nuova luce, come gioco di finzione, verità e follia. ­Gli interpreti e i pupazzi rappresentano i vari livelli della manipolazione e i diversi aspetti delle personalità dei personaggi. Come nell’ultima produzione di Schäfer e Thieme «Looking for Brunhild», anche in DER FALL HAMLET vengono portate alla luce le atrocità di un passato che non passerà mai. FIGURENTHEATERTAGE Do 8. März 2018 FRAUEN! Zum Internationalen Frauentag 2018 lädt das Theater Chur die Volksbühne Basel mit ihrem neuen Theaterstück ein. Geschichten von Frauen – quer durch die Generationen und mit unterschiedlicher Herkunft – werden in bewegungsstarken Bildern erzählt. Es sind Lebens­ geschichten, die sich im Spannungsfeld von sogenannter Chancengleichheit und kommerzieller Verwertung behaupten. In Gesprächen mit Frauen zwischen 20 und fast 100 Jahren hat die in Basel arbeitende Regisseurin Anina Jendreyko biografisches Material gesammelt, das Wünsche, Lebensstrategien, Frauen- und Familienbilder vereint und dieses in Zusammenarbeit mit ihrem Team zu einem theatralen Erlebnis verdichtet. Nach den Stücken «Selam Habibi», einer Koproduktion mit Theater Chur, «Söhne» und «A&X» widmet sich die Volksbühne Basel wiederum einem brisanten Thema aus der Mitte unserer Gesellschaft und konfrontiert die Zuschauerinnen und Zuschauer berührend und humorvoll mit den eigenen ver­ innerlichten Frauenbildern. Do 15. / Fr 16. März 2018 Ein Schauspiel der Volksbühne Basel in der Regie von Anina Jendreyko DUNNAS! Per il Di internaziunal da las dunnas 2018 envida il Teater Cuira la Volksbühne da Basilea cun ses nov toc da teater. Istorgias da dunnas – a travers las generaziuns e dad origin different – vegnan raquintadas cun maletgs plain moviment, istorgias da vitas vividas en la tensiun tranter medemas schanzas ed explotaziun commerziala. La reschissura Anina Jendreyko, che lavura a Basilea, cumprima material biografic ad in eveniment teatral empatic ed umoristic. Ein Hör-Schau-Raum für Märchengrotesken von Tim Etchells Mit: Carmen Dalfogo, Anne Dauberschmidt, M ­ ercé de Rande, Tahani Salim, Esra Ugurlu, Verena von Behr Konzept / Text / Regie: Anina Jendreyko Mediale Szenografie: Tabea Rothfuchs Kostüme: Eva Butzkies Sound: Axel Nitz Dramaturgische Beratung: Inga-Annett Hansen Licht / Technik: Michel Jann Regieassistenz: Jeanne Lehnherr, Elin Fredriksson Assistenz Mediale Szenografie: Georg Faulhaber Produktionsleitung: Pascal Moor Produktion: Volksbühne Basel Koproduktion: ROXY Birsfelden DONNE! Per la Giornata internazionale della donna 2018, il Teatro Coira invita la Volksbühne di Basilea a presentare il suo ultimo progetto teatrale. Tramite immagini forti vengono raccontate storie che attraversano le generazioni e che ­toccano donne con origini differenti. Queste storie di vita si inseriscono nel contesto di due grandi temi conflittuali, ­quello delle pari opportunità e quello dello sfruttamento a fini commerciali. Per mezzo di materiale biografico, la regista Anina Jendreyko, che lavora a Basilea, crea un’esperienza teatrale toccante e divertente. Performance: Lara Körte Regie / Konzept: Hedwig Huber Komposition: Martin Schütz Szenografie: Dominic Huber Dramaturgie: Ann-Marie Arioli Mentoring Bewegungssprache: Émilia Giudicelli Produktionsleitung: Lukas Piccolin Produktion: Verein Vorhoftreppe Zürich Koproduktion: Theater Chur, Theater Winkelwiese Zürich Vorstellungsbeginn: 20 Uhr Dauer: ca. 75 Min. Preise: CHF 38.– / 19.– erm. Ort: Postremise Chur Vorstellungsbeginn: 20 Uhr Dauer: ca. 75 Min. Preise: CHF 40.– / 20.– erm. SCHAUSPIEL 38 39 Die Fragilität der Koordinatensysteme für unsere Weltwahrnehmung, die Verletzlichkeit, die dadurch entsteht, davon erzählen die Märchengrotesken des britischen Autors Tim Etchells. Drei seiner Erzählungen aus «Endland» bilden die Grundlage für Hedwig Hubers Hör-Schau-Raum. Etchells Geschichten erzählen von Menschen, ­die sich um ihre Fallhöhe keine Sorgen mehr machen müssen. Mit einer beneidenswerten Leichtigkeit wechseln Orte, Zeiten, vermischt sich ­Hightech mit Archaischem. Die Performerin Lara Körte ist Existenz im Transitmodus, ihre erzäh­ lende Stimme wird Teil einer Partitur. Zur Gesamtpartitur von Raum und Stimme gehört die Komposition von Martin Schütz für eine Vielzahl von Lautsprechern, der Raum von Dominic Huber wird durch Licht strukturiert. Es entsteht ein Bezugssystem von Sprache, Körper, Musik und Raum, das sich veräussert im Aufmerksamkeitsraum des Publikums. «Schwierig, auch nur die Struktur zu erfassen, schwierig, das Ganze zu begreifen. Gerade wenn das Elend am dicksten war, löste es sich völlig grundlos wieder auf», heisst es in der Erzählung «Grundsätzlich ohne zu lächeln». La fragilitad dals sistems da coordinatas per nossa percepziun dal mund, la vulnerabilitad che nascha quatras: da quai raquintan las grotescas da paraulas da l’autur britannic Tim Etchells. Trais da sias istorgias ord «Endland» furman la basa per il spazi audiovisual da Hedwig Huber. La performatura Lara Körte, la cumposiziun spaziala da Martin Schütz ed il spazi interiur da Dominic Huber raquintan ensemen insatge davart l’intern, l’extern ed ils cunfins fluids tranteren. La fragilità che i sistemi di coordinate hanno portato alla nostra percezione del mondo, la vulnerabilità che ne consegue: questi sono i temi raccontati in chiave grottesca dall’autore inglese Tim Etchells. Tre dei suoi racconti, tratti da «Endland», costituiscono la base del progetto acustico-visivo di Hedwig Huber. Con la performance di Lara Körte, la composizione di Martin Schütz e i giochi di luce di Dominic Huber viene espresso il concetto di interno, esterno e dei confini fluidi che esistono tra di essi. PERFORMANCE Sa 7. / So 8. April 2018 SCHAUS PIEL-AB O Eine multikulturelle Saga in drei Teilen von Club 111 Mit: Rula Badeen, Wael Sami Elkohly, Rahel Johanna Jankowski, Ferhat Keskin, Mathis Künzler, Grazia Pergoletti Idee / Plot: Meret Matter Mitarbeit: Grazia Pergoletti, Gerhard Meister Text: Meret Matter, Gerhard Meister, Grazia Pergoletti, Raphael Urweider, Gabriel Vetter, Suzanne Zahnd Musik: Wael Sami Elkholy Ausstattung: Renate Wünsch Technik: Demian Jakob Projektionen: Demian Jakob, Serge Nyffeler Regie: Meret Matter Produktionsleitung: Roland Amrein Produktion: Club 111 Koproduktion: Theater Chur, Schlachthaus Theater Bern Vorstellungsbeginn: 18 Uhr Dauer: ca. 240 Min. (3 Teile mit 2 Pausen) Preise: CHF 42.– / 21.– erm. SCHAUSPIEL HEIMAT KOSMOS ist die thematische Fortsetzung von «Hotel Kosmos», das Club 111 in der Saison 2015 / 16 äusserst erfolgreich in Chur gezeigt hat. HEIMAT KOSMOS ist ein Panorama der Unterschiede und Gemeinsamkeiten, das wichtige Sta­ tionen im Leben der Hauptfiguren beleuchtet und die unterschiedlichsten Macht- und Gesellschaftsverhältnisse einander gegenüberstellt. Dabei wird anhand eines ganzen Spektrums von Möglich­ keiten aufgezeigt, wie Vorurteile und Intoleranz auf der einen, aber auch Verständigung und ­Verständnis auf der anderen Seite funktionieren können. Ausgehend von der Figur Sara Conti ­entwickelt sich ein Kosmos von Geschichten, in dem sich unterschiedlichste Menschen kennen lernen, die im Laufe der drei Teile alle auf irgendeine Art miteinander zu tun haben und deren Schicksale sich zufällig verflechten. «Vorurteile prägen ­unseren Alltag. Die Werbung und die Politik, das ­Verhältnis von Mann und Frau, sie liegen jedem Denken zugrunde. Sie beherrschen uns im Guten wie im Bösen. Man kann ihnen nicht entkommen, obwohl sie Hass und Gewalt säen können – und manchmal tödlich sind», schreibt der Publizist Jens Jessen. HEIMAT KOSMOS dal Club 111 è in panorama da las differenzas e dals tratgs cuminaivels che sclerescha staziuns impurtantas da las figuras principalas e che confruntescha las ­pli differentas relaziuns da pussanza e societad. Cun in entir spectrum da pussaivladads vegn cumprovà, co pregiudizis ed intoleranza d’ina vart, dentant er encletga e chapientscha da l’autra ­vart pon funcziunar. La cuntinuaziun tematica dad «Hotel Kosmos» è ina giada dapli teater politic, divertent, cumpact e musical. HEIMAT KOSMOS, della compagnia Club 111, offre una pano­ ramica delle somiglianze e delle differenze che caratterizzano le tappe più significative delle vite dei suoi protagonisti ed esplora i rapporti di forza e le relazioni sociali che li contrappongono. Visitando una serie di possibili scenari, vengono ­mostrati gli effetti di pregiudizi e intolleranza, da una parte, e di comprensione e tolleranza, dall’altra. Questo progetto, ­che è la continuazione tematica di «Hotel Kosmos», si rivela ancora più politico, divertente, intenso e musicale. 40 HEIMAT KOSMOS Mo 30. April 2018 BO A TANZ- Gauthier Dance Company mit Choreografien von Po Cheng Tsai, Nadav Zelner, Nacho Duato, Itzik Galili, Eric Gauthier, Andonis Foniadakis & ­ Mauro Bigonzetti Choreografien: FLOATING FLOWERS von Po Cheng Tsai ALTE ZACHEN von Nadav Zelner VIOLONCELLO von Nacho Duato THE SOFA von Itzik Galili BALLET 102 von Eric Gauthier STREAMS von Andonis Foniadakis CANTATA von Mauro Bigonzetti Produktion: Gauthier Dance Company (D) Ein spritziges Feuerwerk an Tanzimpressionen: Das Theater Chur startet das Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps mit der deutschen Gauthier Dance Company, in der ein junger Tänzer aus Chur, Maurus Gauthier, als erfolgreicher Solotänzer engagiert ist. Für STREAM wurden sieben Choreo­ grafien zusammengestellt. Den Anfang macht FLOATING FLOWERS von Po Cheng Tsai, der sich von traditionellen Riten des chinesischen Geis­ terfests inspirieren liess. Es folgt ALTE ZACHEN von Nadav Zelner, ein rasanter Tanz zu Gospelmusik. In VIOLONCELLO von Nacho Duato verwandelt die Musik von Johann Sebastian Bach eine Tänzerin in ein Cello. In Itzik Galilis THE SOFA werden die komplexen Beziehungen zwischen Mann und Frau äusserst humorvoll verhandelt. BALLET 102 von Eric Gauthier ist eine augenzwinkernde Satire auf die 102 Positionen des klassischen Pas de deux. Andonis Foniadakis STREAMS zeigt die hohe techni­ sche Brillanz von Gauthier Dance. In CANTATA versetzt Mauro Bigonzetti die Zuschauer in einen mediterranen Rausch. ­STREAM ist ein sinnli­ ches Programm zum Mitdenken, Mitlachen und vor allem Geniessen. In fieu artifizial fulminant d’impressiuns da saut: Teater Cuira avra il festival da saut internaziunal Steps dal pertschient cultural Migros cun la Gauthier Dance Company tudestga. En questa producziun sauta il giuven sautunz da Cuira, Maurus Gauthier, in solist da success. Per STREAM ha Gauthier Dance cumbinà set choreografias che mussan en perfecziun tut las variaziuns dal saut: In program sensual per pensar, rir e giudair. La danza come tripudio di fuochi d’artificio. Il Teatro Coira inaugura il festival internazionale di danza Steps, del percento culturale Migros, con la compagnia tedesca Gauthier Dance, in cui è stato scritturato come danzatore solista il giovane Maurus Gauthier di Coira. Per STREAM, Gauthier Dance ha creato sette coreografie che mostrano alla perfezione tutti i generi della danza. Un programma creato per far ridere e riflettere, ma specialmente, tutto da assaporare. Im Rahmen des Migros-Kulturprozent Tanzfestivals Steps Vorstellungsbeginn: 19 Uhr Dauer: ca. 115 Min. (mit Pause) Preise: CHF 48.– / 24.– erm. STREAM 43 TANZFESTIVAL STEPS Sa 5. Mai 2018 BO TANZ-A Tanztheater von Cindy Van Acker / Cie Greffe Uraufführung Choreografie: Cindy Van Acker Bühne: Victor Roy Produktion: Cie Greffe Koproduktion: Expedition Suisse (Dampfzentrale Bern, ­Gessnerallee Zürich, Kaserne Basel, Theater Chur, Théâtre Vidy Lausanne), Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps, Reso – Tanznetzwerk Schweiz Im Rahmen des Migros-Kulturprozent Tanzfestivals Steps Vorstellungsbeginn: 20 Uhr Dauer: ca. 60 Min. Preise: CHF 48.– / 24.– erm. SPEECHLESS VOICES 44 45 Eine Schweizer Uraufführung für alle Sinne – bildgewaltig, konsequent und sensibel. Im Rahmen des Migros-Kulturprozent Tanzfestivals Steps entsteht ein spannendes und wegweisendes P ­ rojekt: Zusammen mit dem neuen Veranstalternetzwerk «Expédition Suisse», dem die Dampf­zentrale Bern, die Gessnerallee Zürich, die Kaserne Basel, das Theater Chur und das Théâtre Vidy Lausanne angehören, kommt es zu einer Uraufführung, die – neben ihrem künstlerischen Gewicht – auch von struktureller Bedeutung ist. Die seit über 25 Jahren in der Schweiz wirkende, belgische Künstlerin Cindy Van Acker geht seit langem mit grosser Stilsicherheit und fast wissenschaftlicher Akribie Fragen der Beziehung zwischen Körper, Geist, Raum und Klang nach. Ganzheitlich denkend, gelingen ihr hochsensible und gleichzeitig äusserst bildgewaltige Choreo­grafien. In SPEECH­LESS VOICES wird sich Cindy Van Acker, zusammen mit einem Musiker und dem Szenografen Victor Roy, mit dem Themen­bereich Trance und Ritual befassen und dem nachspüren, was den Menschen in Bewegung ­versetzt – in jeder Hinsicht. Ina premiera svizra per tut ils senns – consequenta, sensibla e cun maletgs impressiunants. L’artista da la Belgia Cindy Van Acker, ch’operescha dapi 25 onns en Svizra, sa deditgescha cun gronda segirezza stilistica e cun acribia a dumondas da la relaziun tranter corp, spiert, spazi e tun. Cun ses pensar ­cum­plessiv grategian choreografias fitg sensiblas e maletgs impressiunants. En SPEECHLESS VOICES s’occupa Cindy V ­ an Acker cun la tematica trance e ritual e persequitescha la dumonda, tge che metta l’uman en moviment – en mintga r­ eguard. Una prima svizzera dedicata a tutti i sensi – d’impatto, coerente e sensibile. L’artista belga Cindy Van Acker, da oltre 25 anni ­attiva in Svizzera, affronta con grande stile e meticolosità la questione del rapporto tra mente, corpo, spazio e suono. Le coreografie sono estremamente delicate, ma allo stesso tempo di forte impatto visivo. In SPEECHLESS VOICES, Cindy Van Acker affronta il tema della trance, dei rituali e di ciò che, sotto ogni aspetto, spinge le persone a muoversi. TANZFESTIVAL STEPS Fr 18. Mai 2018 Ein Antikenprojekt in der Regie von Carmelo Rifici Mit: Caterina Carpio, Giovanni Crippa, Zeno Gabaglio, ­Vincenzo Giordano, Tindaro Granata, Mariangela Granelli, I­gor Horvat, Francesca Porrini, Edoardo Ribatto, Giorgia Senesi, Anahì Traversi Texte: Heraklit, Homer, Aischylos, ­Sophokles, Euripides, Altes und Neues Testament, Friedrich Nietzsche, René Girard, Giuseppe Fornari Konzept / Dramaturgie: Angela Demattè / Carmelo Rifici Regie: Carmelo Rifici Bühne: Margherita Palli Kostüme: Margherita Baldoni Maske: Roberto Mestroni Live-Musik: Zeno Gabaglio Licht: Jean-Luc Chanonat Video: Dimitrios Statiris Produktion: LuganoInScena Koproduktion: LAC Lugano Arte e Cultura, Piccolo Teatro ­­di Milano, Teatro d’Europa e Azimut Kooperation: Spoleto Festival dei due Mondi, Theater Chur IFIGENIA, LIBERATA – Carmelo Rificis zweite Regiearbeit für das LAC Lugano und Piccolo Teatro di Milano – versucht die alte Frage nach unserer gewalttätigen Natur zu enthüllen: In einem Begegnungsraum, einer Art Salon oder Bibliothek, ­nehmen Schauspielerinnen und Schauspieler, von einem Regisseur und einer Dramaturgin begleitet, den Mythos der Atriden wieder auf, um die ­heimliche Idee von Euripides «Iphigenie in Aulis» sichtbar zu machen. Der griechische Held ­Agamemnon ist nicht schuldig, es ist die Menschen­ menge, die einen Schuldigen braucht. Erdrückt vom väterlichen Willen und vom Wahn der Menge, scheint Iphigenie ihrem Schicksal nicht entgehen zu können. Nur das Blut einer Unschuldigen kann die Gewalt des Volkes mildern. Dem Modell des platonischen Symposions folgend, spielt und diskutiert das Ensemble Iphigenies Opfertod, inspiriert durch Texte von der Antike bis zur Gegenwart und gerät dabei immer wieder in bedrohlich aktuelle Szenen zwischen Täter und Opfer. Regisseur und Dramaturgin bauen die Brücke zwischen Bühne und Publikum – auf der Suche nach einer ge­meinsamen Grammatik, einem Verständigungscode: nach der friedlichen Lösung des Rätsels Gewalt. IFIGENIA, LIBERATA prova da scuvrir la veglia dumonda davart nossa natira violenta. Suandond il model dal simposion ­platonic gioga e discuta l’ensemble la mort d’unfrenda dad Ifigenia. Inspirà da texts renumads da l’antica fin al temp present, croda el adina puspè en scenas precarmain actualas tranter delinquent e victima. Il reschissur e la dramaturga con­strueschan punts tranter tribuna e public – tschertgond ina grammatica cuminaivla, in code da sa chapir: la soluziun ­paschaivla dal misteri da pussanza. IFIGENIA, LIBERATA intende svelare l’antica questione della nostra natura violenta. Sul modello del Simposio di Platone e lasciandosi ispirare da testi che partono dall’antichità e arri­ vano ai giorni nostri, l’ensemble teatrale interpreta e discute il sacrificio di Ifigenia fino a scivolare in scene tra carnefici e vitti pericolosamente attuali. Il regista e la drammaturga ­costruiscono un ponte tra palcoscenico e platea alla ricerca di un linguaggio comune che permetta di trovare una solu­ zione pacifica al grande mistero della violenza. Vorstellungsbeginn: 19 Uhr Dauer: ca. 170 Min. (mit Pause) Sprache: italienisch Übertitel: deutsch Preise: CHF 42.– / 21.– erm. SCHAUSPIEL 46 IFIGENIA, LIBERATA Do 24. / Fr 25. Mai 2018 R-ABO EATE MUSIKTH Über das heimliche Grollen in uns Ein musiktheatrales Projekt von CapriConnection Uraufführung Mit: Susanne Abelein, Jonas Gygax & Andreas Storm (­ Performance) Niklaus Kost (Gesang), Jan Schreiner (Tuba), Malte Preuss (Sounddesign / E-Bass) Idee / Künstlerische Leitung: Susanne Abelein, ­ Christiane Dankbar, Anna-Sophie Mahler Konzept: Susanne Abelein, Christiane Dankbar, Anna-Sophie Mahler, Kris Merken, Stefan Wirth, Sabrina Zwach Szenische Leitung: Anna-Sophie Mahler Musikalische Leitung / Komposition: Stefan Wirth Autorin: Sabrina Zwach Dramaturgie: Kris Merken Bühne / Raum: Sophie Krayer Kostüme: Nic Tillein Technische Leitung / Licht: Benjamin Hauser Ton: Marcel Babazadeh Produktionsleitung: Christiane Dankbar Das Böse ist immer und überall. Es ist in uns und nicht nur in den anderen und in einer anderen Zeit. Es ist in allen Gesellschaften und Kulturen, es ist allgegenwärtig und nicht zu fassen. Was wäre die Literatur, das Theater, der Film, das Game ohne die Bösewichte, die wiederum vom abgrundtief Bösen bis zum lächerlich Bösen eine grosse Palette der Möglichkeiten des Bösen und unserer Fantasie dazu präsentieren? Das Schweizer Musik­theaterkollektiv CapriConnection ist auf Spurensuche nach Geschichten, die sich hinter dem Bösen verbergen. Die Bühne wird zum Ausgrabungsfeld und zur Geisterbahn. Drei Performerinnen und Performer, ein Sänger, ein Tubist und ein Bassist fürchten sich nicht und beschwören das Böse herauf. Sie sichern Tatorte, ziehen Dokumente aus dem Dreck, holen Tonspuren aus dem Äther, lassen Stimmen sprechen und proben die Götterdämmerung. Sie verschieben Wirklichkeiten, überlagern Zeiten und schaffen einen Raum des Bösen. Richard Wagners l­etzte Regieanweisung der «Götterdämmerung» lautet: «Als die Götter von den Flammen gänzlich verhüllt sind, fällt der Vorhang.» Ist das das Ende oder der Anfang? Tge fissan la litteratura, il teater, il film, il game senza il ­nausch e senza nossa fantasia? CapriConnection, il collectiv da teater musical svizzer, è a la tschertga dad istorgias che sa zuppan davos il nausch. La tribuna daventa champ d’exchavaziun e trenin d’orrur. Trais perfomaturs e per­ formaturas, in chantadur, in tubist ed in bassist n’han nagina tema ed evocheschan il nausch. Els segireschan lieus d’acziun, tiran documents ord la merda, tiran fastizs da tun or da ­l’eter, laschan discurrer vuschs ed exerciteschan la fin da las fins. Cosa sarebbero letteratura, teatro, cinema e gioco senza il male e senza la nostra immaginazione? Il collettivo svizzero di teatro musicale CapriConnection è alla ricerca delle storie che si celano dietro al male. Il palcoscenico diventa così una galleria degli orrori e un luogo di riesumazione. Non temono nulla i tre perfomer, il cantante, il suonatore di tuba e il bassista. Sono pronti ad evocare il male, visitando scene del ­crimine, riesumando documenti, riproducendo registrazioni dall’­etere, lasciando parlare voci perdute e provando «Il ­crepuscolo degli dei». Sa 2. / So 3. / Fr 8. / Sa 9. Juni 2018 MUSIKTH EATER-A BO Von Dino Buzzati Ein Musiktheaterprojekt von «ressort k» Uraufführung Mit: Chasper Curò Mani (Gesang), u.a. Regie: Manfred Ferrari Choreografie / Tanz: Ivo Bärtsch Musik / Musikalische Leitung: Tamriko Kordzaia Kostüme: Ursina Schmid Produktion: «ressort k» Koproduktion: Theater Chur Vorstellungsbeginn: Sa 2. / Fr 8. / Sa 9. Juni 2018 20 Uhr So 3. Juni 2018 19 Uhr Dauer: ca. 90 Min. Preise: CHF 48.– / 24.– erm. Uraufführung an der berühmten Mailänder Scala. Gerüchten zufolge steht ein politischer Umsturz bevor. Ungeklärte Ereignisse, Misstrauen und Angst nähren die Ungewissheit. Das Opern­publikum traut sich nach der Vorstellung nicht mehr nach Hause und verbarrikadiert sich in der Oper. Bald sieht es innerhalb des Prunkbaus aus wie in einem provisorischen Flüchtlingslager. Während die einen angstvoll um ihren Wohlstand bangen, bejubeln die anderen bereits opportunistisch die scheinbar bevorstehende Revo­lution. So schreitet die lange Nacht des Aufstandes voran, bis sich im Morgengrauen Überraschendes auf den Stras­ sen und in der Scala ereignet. Dino Buzzatis Erzählung von 1949 ­behandelt ein höchst aktuelles und brisantes Thema: Wie rasch zerfällt eine Z ­ ivilgesellschaft, angesichts von aufgeblähten oder bewusst herbeigeredeten Krisen wie etwa der Flüchtlingsflut? Wie leicht bringen raffinierte Falsch­ meldungen politische Systeme ins Wanken? PANIK AN DER SCALA ist ein augenzwinkerndes Musiktheater von ­«ressort k» über die Angst, die Gesellschaften steuert und darüber, wie schnell die Vernunft dem irrationalen Handeln Platz macht. Quant tgunsch fan novitads falladas raffinadas balluccar s­ istems politics? L’istorgia dal 1949 da Dino Buzzati PANIK AN DER SCALA tracta ina tematica che é oz puspè zunt actuala e brisanta. «ressort k» dramatisescha l’istorgia sco teater musical cun tschegnadas maliziusas sin la tema che dirigia ­cuminanzas – e mussa, quant spert ch’il saun giudizi guntgescha e fa plazza a l’agir irraziunal. I sistemi politici vacillano facilmente sotto il peso di sofisticati falsi allarmi? Il racconto di Dino Buzzati PANIK AN DER SCALA, del 1949, affronta un tema scottante che è tornato di grande attualità e che «ressort k» ha adattato per la scena. Ne nasce uno spettacolo di teatro musicale sulle paure che guidano la società e sulla velocità in cui la ragione rischia di cedere il posto all’irrazionalità. Produktion: CapriConnection Koproduktion: Kaserne Basel, Gessnerallee Zürich, Theater Chur Vorstellungsbeginn: 20 Uhr Dauer: ca. 90 Min. Preise: CHF 42.– / 21.– erm. MUSIKTHEATER 48 49 MUSIKTHEATER / SCHAUSPIEL Mi 13. Juni 2018 Ein Stück über Kubilay Türkyilmaz von Flavio Stroppini & Monica De Benedictis Mit: Amanda Sandrelli, Tatiana Winteler, Jasmin Mattei, ­Silvia Pietta & der Stimme von Daniele Ornatelli Text / Regie: Flavio Stroppini, Monica De Benedictis Bühne / Licht: Giovanni Vögeli Sounddesign: William Geroli Kostüme: Marianna Peruzzo Kostümassistenz: Giulia Fratini Video: Mauro Macella Komposition / Musik: Andrea Manzoni Œil exterieur: Carmelo Rifici Produktion: Teatro Sociale Bellinzona Koproduktion: LuganoInScena, Nucleo Meccanico Rovio Vorstellungsbeginn: 20 Uhr Dauer: ca. 90 Min. Sprache: italienisch Übertitel: deutsch Preise: CHF 42.– / 21.– erm. SCHAUSPIEL Der berühmteste Mann aus Bellinzona heisst Kubilay Türkyilmaz. Er schoss für die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft 34 Tore. In der Schweiz ist Kubi ein Begriff, im Tessin ein Idol. Ihm gelang, ausgehend vom Quartierverein Semine und über den Club AC Bellinzona, eine steile Laufbahn vom ­Torhelden der Schweizer Nationalmannschaft bis hin zur Champions League. Die Eigenproduktion des Teatro Sociale in Bellinzona erzählt in KUBI das Leben und die Karriere des türkischstämmigen Tessiner Bombers aus einer besonderen Perspektive. Wir schreiben das Jahr 1996 und den Tag des legendären Spiels Schweiz-­England bei der Europameisterschaft in Wembley. In der Wohnung der Familie ­Türkyilmaz beobachten vier Frauen das Spiel. Sie ­kommentieren, erzählen und streifen dabei neben dem Fussball Themen wie Migration und Integration, die Jugend, den Rassismus, soziale Unterschiede und die Kraft des Sports. Im Zentrum steht Necla, Kubis Mutter – «die wichtigste ­Person in meinem Leben», gespielt von der italienischen Film- und Theaterschauspielerin Amanda Sandrelli. Mit weiblichen Stimmen erzählen ­Flavio Stroppini und Monica De Benedictis eine Geschichte, die nur scheinbar männlich ist. Il pli renumà um da Blinzuna sa numna Kubilay Türkyilmaz. ­El ha tutgà per l’equipa naziunala svizra da ballapè 34 gols ed è in idol en il Tessin. A l’Euro ’96 dat la Svizra encunter l’Engalterra. Quatter dunnas, tranter quellas Necla, la mamma da Kubis, giugada dad Amanda Sandrelli, guardan il gieu. Ellas commenteschan, raquintan e tangheschan temas sco mi­ graziun, integraziun, rassissem, la giuventetgna, differenzas ­socialas e la forza dal sport. Cun vuschs femininas raquintan Flavio Stroppini e Monica De Benedictis ina istorgia che para mo dad esser masculina. Kubilay Türkyilmaz è l’uomo più famoso di Bellinzona. Ha s­ egnato 34 gol con la Nazionale svizzera di calcio ed è diventato un idolo in Ticino. Agli Europei del ’96 la Svizzera gioca contro l’Inghilterra. Quattro donne, tra cui Necla, la madre di Kubi interpretata da Amanda Sandrelli, seguono la partita discutono di migrazione, integrazione, razzismo, giovani, ­differenze sociali e potere dello sport. Flavio Stroppini e Monica De Benedictis raccontano attraverso voci di donne una ­storia solo apparentemente al maschile. 50 KUBI NEWSLETTER Verpassen Sie keine Neuigkeiten und abonnieren Sie gleich unseren Newsletter für Familien: www.theaterchur.ch/familien FAMILIEN-WAHL-ABO Wir bieten Ihnen ein attraktives Abo mit drei verschiedenen Vorstellungen Ihrer Wahl! Da das FAMILIEN-WAHL-ABO übertragbar ist, können Sie die Theaterbesuche individuell und ganz den Interessen Ihrer Familie entsprechend gestalten. Familienprogramm bedeutet immer Programm für die unterschiedlichsten Altersstufen. Ein Theaterbesuch ist da genau das Richtige, denn die Themen von Kindern und Jugendlichen sind nicht selten auch die Themen von Erwachsenen. Und so ist das Kinder- und ­Jugendtheater zwar altersgerecht verpackt, spricht aber den­noch alle an. Lassen auch Sie sich von unseren faszinierenden und berührenden Produk­ tionen verführen. Für das junge Publikum spielen wir oft «Theater auf der Bühne». Dabei werden auch die Zuschauer auf der Bühne ­platziert und die Platzzahl ist beschränkt. Für einen stressfreien Theaterbesuch empfehlen wir Ihnen eine frühzeitige Reservation. Mi 13. Dez. 2017 18 Uhr EXPEDITION PETER PAN Eine unangepasste Familienvorstellung für Über- und Unterflieger von Het Laagland ab 8 Jahren Fr 19. Jan. 2018 14 Uhr VICKY SETZT SEGEL Aufbruch in die Fremde Ein Tanzstück von Company Mafalda ab 4 Jahren Mi 28. März 2018 19 Uhr WHAT WE ARE LOOKING FOR Tanztheater von Ives Thuwis für das Junge Theater Basel ab 14 Jahren Di 10. April 2018 19 Uhr ALS ICH FLIEGEN KONNTE Die Geschichte einer Reise durch die Nacht von Cargo Theater ab 10 Jahren Mi 6. Juni 2018 19 Uhr BRANDUNGEN Eine Objekttheater-Tragikomödie über Krise, Macht und Ausbeutung von Cie Gare Centrale ab 13 Jahren Preise: CHF 70.– (statt CHF 90.–) für ein Kind mit einer erwachsenen Begleitperson bzw. CHF 40.– für Mitglieder der Genossenschaft Migros Ostschweiz www.migros.ch Mi 21. Feb. 2018 15 Uhr EMMA UND DER MONDMANN Ein Familientheater von Die Nachbarn ab 5 Jahren Sa 10. März 2018 11 Uhr EIN LOCH IST MEISTENS RUND Theater, Magie und Objekte von florschütz & döhnert ab 4 Jahren Detaillierte Informationen zum Familien-­ Wahl-Abo unter www.theaterchur.ch/ familien­abo Kasse Theater Chur Mo bis Fr 17 – 19 Uhr T +41 (0)81 252 66 44 [email protected] SAISONPROGRAMM JUNGES THEATER Das gesamte Angebot unserer Sparte JUNGES THEATER finden Sie unter www.theaterchur.ch/jungestheater sowie im separaten Saisonprogramm JUNGES THEATER 2017 / 18. 53 THEATER UND FAMILIE Mi 20. / Do 21. Sept. 2017 20 Uhr «GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?» Eine theatralische Ideenreise durch 5 Jahrhunderte nach «Wilhelm Tell» des Reformators Jakob Ruf in der Martins­kirche, ab 16 Jahren Fr 27. Okt. 2017 20 Uhr PROMETHEUS IN ATHEN Lecture Performance von Helgard Haug & Daniel Wetzel / Rimini Protokoll, ab 16 Jahren Di 14. Nov. 2017 20 Uhr CLEAN CITY Von Anestis Azas & Prodromos Tsinikoris, ab 16 Jahren Das Theater Chur präsentiert in der Saison 2017 / 18 eine grosse Vielfalt natio­naler und internationaler Theaterproduktionen, die sich für Kindergärten und Schulklassen aller Altersstufen eignen. Für Jugendliche bieten sich zudem zahlreiche Produktionen aus dem Erwachsenenprogramm an. Um Ihnen die Übersicht zu erleichtern, haben wir eine Auswahl getroffen. Die folgenden Produktionen und Vermittlungsangebote möchten wir Ihnen besonders ans Herz legen. Preise: CHF 20.– / 10.– erm. (Schulvorstellungen) Gerne informieren wir Sie über die Kosten­ beteiligung für den Besuch von Schul­ vorstellungen durch das Förder­gefäss «Schule und Kultur» der Kulturför­derung des Kantons Graubünden. BEST – BÜNDNER SCHULTHEATER geht in die 2. Saison! Das vom Theater Chur initiierte Projekt fördert, unterstützt und vernetzt das Theaterspielen in der ­Schule und richtet sich an alle Schulklassen und Lehrpersonen im Kanton ­Graubünden. Unter professioneller Leitung erarbeiten die Schulklassen eigene Theaterstücke, die vom 19. bis 23. März 2018 am BEST Bündner Schultheater­ festival im Theater Chur aufgeführt werden. Detaillierte Informationen: www.theaterchur.ch/best SAISONPROGRAMM JUNGES THEATER Das gesamte Angebot unserer Sparte JUNGES THEATER finden Sie unter www.theaterchur.ch/jungestheater sowie im separaten Saisonprogramm JUNGES THEATER 2017 / 18. THEATER UND SCHULE Do 16. Nov. 2017 20 Uhr MALALAI – DIE AFGHANISCHE ­JUNGFRAU VON ORLÉANS Ein transnationales Theaterprojekt von Robert Schuster & Julie Paucker mit Texten von Schiller, Anouilh, Brecht & Khattak, ab 16 Jahren Di 21. Nov. 2017 19.30 Uhr EMPIRE Von Milo Rau / IIPM – International Institute of Political Murder, ab 16 Jahren Mi 13. Dez. 2017 18 Uhr Do 14. Dez. 2017 10.30 / 14 Uhr Fr 15. Dez. 2017 10 Uhr EXPEDITION PETER PAN Eine unangepasste Familienvorstellung für Über- und Unterflieger von Het Laagland, ab 8 Jahren Do 18. Jan. 2018 10 Uhr Fr 19. Jan. 2018 10 / 14 Uhr VICKY SETZT SEGEL Ein Tanzstück von Company Mafalda, ab 4 Jahren Fr 26. Jan. 2018 20 Uhr UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN Von Andreas Liebmann, ab 16 Jahren Do 1. / Fr 2. Feb. 2018 20 Uhr BIENVENUE Ein Solostück von Eugénie Rebetez, ab 14 Jahren Di 6. Feb. 2018 19 Uhr DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN ODER DIE FEUERPROBE Ein grosses historisches Ritterschauspiel von Heinrich von Kleist in einer Insze­ nierung von Barbara-David Brüesch, ­ab 16 Jahren Fr 16. Feb. 2018 19 Uhr FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL Von Johann Wolfgang von Goethe mit Puppen und Menschen in der Regie von Nikolaus Habjan, ab 14 Jahren Di 20. Feb. 2018 8.45 / 10.30 / 14 Uhr Mi 21. Feb. 2018 8.45 / 10.30 Uhr EMMA UND DER MONDMANN Ein Familientheater von Die Nachbarn, ab 5 Jahren Do 22. / Fr 23. Feb. 2018 20 Uhr DER FALL HAMLET Ein Rachedrama mit Puppen nach William Shakespeare von Schäfer-­ Thieme-Produktion, ab 16 Jahren Fr 9. März 2018 9 / 10.45 / 14 Uhr EIN LOCH IST MEISTENS RUND Theater, Magie und Objekte von florschütz & döhnert, ab 4 Jahren RUND UM DEN THEATER IM THEATER­BESUCH KLASSENZIMMER Gerne helfen wir Ihnen bei der Stückwahl, bieten Ihnen ein individuelles Vermittlungsangebot und stellen Ihnen zu ausgewählten Produktionen Begleitmaterial ­mit Informationen und Spielen zur ­selb­ständigen Vor- und Nachbereitung zur Verfügung. VOR- / NACHBEREITEN IM KLASSENZIMMER Di 27. / Mi 28. März 2018 19 Uhr WHAT WE ARE LOOKING FOR Tanztheater von Ives Thuwis für das Junge Theater Basel, ab 14 Jahren Di 10. April 2018 14 / 19 Uhr ALS ICH FLIEGEN KONNTE Die Geschichte einer Reise durch die Nacht von Cargo Theater, ab 10 Jahren Di 1. Mai 2018 14 Uhr STREAM Gauthier Dance Company, ab 10 Jahren Schulvorstellung im Rahmen des Migros-­ Kulturprozent Tanzfestivals Steps (Infos zu den Tanz-Workshops folgen). Do 3. / Fr 4. Mai 2018 20 Uhr DIE VIER LETZTEN DINGE Abgerechnet wird zum Schluss ­ Jugendliche aus verschiedenen Regionen des Kantons treffen sich zum Jüngsten Gericht, ab 14 Jahren Fr 18. Mai 2018 19 Uhr IFIGENIA, LIBERATA Ein Antikenprojekt in der Regie von Carmelo Rifici, ab 16 Jahren Wir besuchen Sie zur Vor- oder Nachbereitung bei Ihnen im Klassenzimmer. ­Die Schülerinnen und Schüler erhalten zusätzliche Informationen zu einer Produktion, vertiefen die Themen und diskutieren die ästhetischen Formen der Inszenierung. THEATERFÜHRUNG Möchten Sie mit Ihren Schülerinnen und Schüler einen Blick hinter die Kulissen werfen und die Orte betreten, die für Zuschauer normalerweise verschlossen bleiben? Dann melden Sie sich und Ihre Schulklasse für eine kostenlose Führung durch das Theater an. NEWSLETTER Verpassen Sie keine Neuigkeiten und abonnieren Sie gleich unseren Newsletter für Schulen: www.theaterchur.ch/schulen Di 5. / Mi 6. Juni 2018 19 Uhr BRANDUNGEN Eine Objekttheater-Tragikomödie von Cie Gare Centrale, ab 13 Jahren Mit unseren Klassenzimmerstücken kommen wir direkt zu Ihnen in die Schule oder in den Kindergarten. Gerne informieren wir Sie über d ­ ie Kosten­ beteiligung für die Buchung von Klassenzimmerstücken durch das Fördergefäss «Schule und Kultur» der Kulturförderung des Kantons Grau­bünden. Detaillierte Informationen: www.theaterchur.ch/klassenzimmer AB 6 JAHREN Mo 6. / Di 7. / Mo 13. / Di 14. / Mo 27. / Di 28. Nov. 2017 DIE GESCHICHTE VOM LÖWEN, DER NICHT SCHREIBEN KONNTE Nach dem Bilderbuch von Martin ­Baltscheit Der Löwe ist zufrieden mit sich und der Welt. Er kann brüllen und Zähne zeigen. Und mehr braucht er ja auch gar nicht. Bis er eines Tages auf die schöne Löwin trifft, die lesend unter einem Baum liegt und dem König der Tiere den Kopf verdreht. Jetzt braucht es einen Liebesbrief! Der Löwe kann aber weder lesen noch schreiben, darum soll einer seiner schreib­ kundigen Untertanen den Brief für ihn verfassen. Und so beginnt eine Odyssee durch das Königreich. Diese tierisch menschliche Geschichte handelt von Liebe und Freundschaft und vom Lesen und Schreiben. Mit: Peter Rinderknecht Konzept: Peter Rinderknecht, Anita Wunderle, Loris Mazzocco Produktion: Theater Chur Anzahl Plätze: max. 50 pro Vorstellung Sprache: deutsch Dauer: ca. 50 Min. Preise: CHF 600.– für 1 Vorstellung / CHF 1’000.– für 2 Vorstellungen plus CHF 250.– Pauschale für Urheberrechte, Reise, Transport Fr 8. Juni 2018 20 Uhr PANIK AN DER SCALA Von Dino Buzzati Ein Musiktheaterprojekt von «ressort k», ab 16 Jahren AB 14 JAHREN Do 16. / Fr 17. / Do 23. / Fr 24. / Do 30. Nov. / Fr 1. Dez. 2017 KRIEG – STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER! Nach dem Jugendbuch von Janne Teller Stell dir vor, es ist Krieg – nicht irgendwo weit weg, sondern hier, mitten in Europa. Die demokratische Politik ist gescheitert und faschistische Diktaturen haben die Macht übernommen. Es herrscht Hass. Eine Familie mit ihrem 14-jährigen Jungen muss fliehen, im Nahen Osten landen sie in einem Auffanglager für unwillkommene Flüchtlinge aus dem Westen. Weil der Junge keine Aufenthaltsgenehmigung hat, kann er nicht zur Schule gehen, kein Arabisch lernen, keine Arbeit finden. Er ist ein Fremdling und sehnt sich nach Hause. Auch als dem Asylantrag stattgegeben wird, will er am liebsten wieder zurück nach Deutschland. Doch wo ist Heimat? Die explosive Geschichte ist ein eindringliches Gedankenexperiment. Durch den Perspektivenwechsel, die Umkehrung der Verhältnisse, wird klar, was es bedeutet, ein Kriegsflüchtling zu sein. Mit: Yannick Zürcher Regie: Holger Schober Dramaturgie: Ludwig zur Hörst Regieassistenz: Ona Ariana Biatel Produktion: Junges Vorarlberger ­Landestheater Anzahl Plätze: max. 50 pro Vorstellung Sprache: deutsch Dauer: ca. 45 Min. Preise: CHF 600.– für 1 Vorstellung / CHF 1’000.– für 2 Vorstellungen plus CHF 250.– Pauschale ­ für Urheberrechte, Reise, Transport Vorstellung für Lehrpersonen: Di 19. Sept. 2017 19 Uhr Café Bar Theater Chur (Eintritt frei) Anmeldung bitte bis Fr 15. Sept. 2017 an [email protected] KONTAKT Loris Mazzocco Junges Theater / Vermittlung T +41 (0)81 254 12 94 [email protected] Mi 13. Juni 2018 20 Uhr KUBI Ein Stück über Kubilay Türkyilmaz von Flavio Stroppini & Monica De Benedictis, ab 16 Jahren Detaillierte Informationen zu den Schulvorstellungen unter www.theaterchur.ch/schulen 54 55 THEATER UND SCHULE Sa 11. Nov. 2017 12 – 24 Uhr LANGER SAMSTAG Bereits zum 11. Mal öffnen die Churer Kulturhäuser gemeinsam ihre Türen und veranstalten ein buntes Kulturfest. Das Theater Chur zeigt ein vielseitiges Programm für Gross und Klein, ­­ ­das ­ab September 2017 online veröffentlicht wird. Preise Langer Samstag: CHF 25.– ab 26 Jahren CHF 5.– 6 bis 25 Jahre Gesamtes Programm sowie weitere Informationen zum Langen Samstag ab September 2017 unter www.langersamstag.ch WELT IN CHUR-A WELT IN CHUR BO So 19. Nov. 2017 ab 17 Uhr FILMSONNTAG GRIECHENLAND Ein Filmsonntag in der Café Bar mit griechischen Dokumentar- und Kurz­ filmen zum Schwerpunktland des Festivals WELT IN CHUR in Koproduktion mit ­CULTURESCAPES GRIECHENLAND 2017. Filmkurator Christian Hörack gibt in kurzen Einführungen Einblicke in die Filmwelt Griechenlands. In den Pausen gibt es Feines aus der griechischen Küche (nicht im Eintrittspreis inbegriffen). Die Filmauswahl wird im Monatsspielplan sowie unter www.theaterchur.ch ­bekannt gegeben. Ort: Café Bar Preise alle Filme: CHF 20.– / 10.– erm. Einzelpreise: CHF 10.– / 5.– erm. Di 26. Dez. 2017 21 Uhr STEFFALIBALL Alle Jahre wieder: Am 2. Weihnachts­ feiertag treffen sich Heimwehbünderinnen und -bündner mit Freunden, Freundinnen und Verwandten im Theater Chur beim traditionellen STEFFALIBALL, dem Fest zu Ehren des Heiligen St. Stefan, zu einem rauschenden Musik- und Tanzfest. Das Programm wird im Monats­spielplan sowie unter www.theaterchur.ch ­bekannt gegeben. KONZERT Datum noch offen PALMYRA Albumrelease mit dem Palmyra-Ensemble Palmyra ist ein Ort in der syrischen Wüste. Nach Tausenden von Jahren kultureller Blütezeit, die bis 2011 aktiv war, wird dieser Ära durch den Krieg ein Ende gesetzt. Er droht, eine ganze Kultur auszulöschen. Der syrische Musiker Bahur Ghazi lebt seit 2013 in Chur und hat mit den Bündner Musikern Dario und Luca Sisera das internationale Palmyra-­ Ensemble gegründet, das sich für Frie­ den und Freiheit engagiert. «Wir möchten der Welt zeigen, dass in Syrien auch schöne Dinge und Hoffnung existieren. Wir wollen den Krieg mit Musik und Kunst und nicht mit Waffen stoppen. Wir wollen Musik und Tanz machen und das mit anderen Menschen teilen. Palmyra hat einen Traum: Frieden.» Das Palmyra-­ Ensemble erzählt von Reisen, dem Zusam­ mentreffen verschiedener Kulturen, dem Entdecken der gemeinsamen ­Wurzeln und wie die Kunst Menschen verbindet. Mit: Palmyra-Ensemble – Bahur Ghazi, (Komposition / Oud), Sheila Runa (Tanz / Choreografie), Patricia Draeger (Akkordeon), Larsen Genovese (Violine), Luca Sisera (Kontrabass), Dario Sisera (Perkussion) Preise: CHF 30.– / 15.– erm. Saison 2017 / 18 LIEDERABEND Di 15. / Mi 16. Mai 2018 20 Uhr «ICH HAB’ KEIN ­HEIMATLAND» Volkslieder aus der alten Heimat und internationale Tangos mit Martina Hug, Duo Ranas, Franco Mettler, u.a. Das Projekt der Churer Sängerin Martina Hug entstand im Winter 2016 während ihres Aufenthalts in Buenos Aires. ­Mit dem Duo Ranas, einer Tangoformation aus der argentinischen Hauptstadt, und zwei Schweizer Musikern (Geige & Klarinette) entstehen neue Arrangements. Insbesondere das Bandoneon, auch ein Immigrant, das ursprünglich im 19. Jahrhundert aus Deutschland nach Argentinien und Uruguay einwanderte, hat im Programm eine wichtige Rolle. Zahlreiche Menschen verliessen im ­19. und ­20. Jahrhundert ihre europäische Heimat und siedelten sich in Argentinien an. Im Gepäck hatten sie auch ihre Volkslieder. Später entwickelte sich in Buenos Aires der Tango und dieser reiste wiederum nach Europa zurück. Das Ensemble lässt Volkslieder und Tangos in neuen Arran­gements aufleben und vermischt verschiedene Tonsprachen zwischen Argentinien und Europa. Mit: Martina Hug (Gesang), ­Duo ­Ranas – Leandro Schnaider (Bandoneon) & ­Pablo Schiaffino (Piano), Franco Mettler (Klarinette), u.a. Kooperation: Theater Chur DRAMENPROZESSOR Ort: Postremise Chur Preise: CHF 36.– / 18.– erm. Der «Dramenprozessor» wurde 2001 am Theater Winkelwiese in Zürich gegründet und ist eines der erfolgreichsten Autorenfördermodelle der Schweiz. ­47 Autorinnen und Autoren haben den «Dramenprozessor» bisher absolviert, die entstandenen Stücke sind zum Teil in mehrere Sprachen übersetzt und an wichtigen Theatern uraufgeführt und nachgespielt worden. Drei bis vier ­Autorinnen und Autoren nehmen ab März 2018 für ein Jahr am ­12. «Dramenprozessor» teil. Das Theater Chur ist zusammen mit dem Theater Winkelwiese Zürich, dem Theater Schaffhausen, dem Theater St. Gallen, dem Schlachthaus Theater Bern, dem Theater Tuchlaube Aarau und dem Theater Rampe in Stuttgart Koproduzent. FUSSBALL-WM Juni 2018 Werkstatt für szenisches Schreiben FUSSBALLSOMMER Nach dem theatralen Auftakt zur Fussball-WM am 13. Juni mit «Kubi», ­einem Stück über den legendären ­Kubilay Türkyilmaz planen Bündner Theaterschaffende im Theater Chur einen Fussballsommer mit thea­tralen Aktionen, Kommentaren und Spielen zur Fussball-­ WM. Das Programm wird im Monats­ spielplan sowie unter www.theaterchur.ch bekannt gegegeben. Leitung: Manuel Bürgin, Ann-­Marie Arioli, Andreas Sauter 57 EXTRAS ENSEMBLE Ö! Mo 18. Sept. 2017 20 Uhr MATERIE ALS WELLE 1. Konzert Werke von Asia Ahmejanova (UA), ­Magnus Lindberg, Claude Vivier, Vittorio Montalti & Enno Poppe Mo 23. Okt. 2017 20 Uhr KOSMOS 2. Konzert Werke von Lars Werdenberg (UA), ­Jonathan Harvey, Alessandro Solbiati, Morton Feldman & Junghae Lee Mo 11. Dez. 2017 20 Uhr SFUMATO 3. Konzert Werke von Burkhard Kinzler, Isang Yun & Sebastian Gottschick 201 7 / 18 KONZ M E D R E S S U A & EN H I E R T ER Di 23. Jan. 2018 20 Uhr LICHT 4. Konzert Werke von Gwyn Pritchard, Gerald Bennett, Vykintas Baltakas & Francisco Guerrero Mo 12. März 2018 20 Uhr PLASMA 5. Konzert Werke von Morton Feldman & ­ Enno Poppe Mo 7. Mai 2018 20 Uhr DIMENSIONEN 6. Konzert Werke von Martin Jaggi (UA), Roland Moser, Vittorio Montalti & Alessandro Solbiati Künstlerische Leitung: David Sontòn Caflisch Einführung vor den Konzerten jeweils ­ um 19.30 Uhr www.ensemble-oe.ch KAMMERPHILHARMONIE GRAUBÜNDEN Do 9. Nov. 2017 19.30 Uhr 1. SINFONIEKONZERT Werke von Robert Schumann, ­Gustav Mahler, Franz Schubert & Felix Mendelssohn Bartholdy Solistin: Maria Riccarda Wesseling ­(Mezzosopran) Leitung: Philippe Bach Di 2. Jan. 2018 17 Uhr NEUJAHRSKONZERT Werke von Wolfgang A. Mozart, ­Johann Strauss & Mario Pacchioli Solist: Mario Pacchioli (Gesang) Leitung: Johannes Schlaefli So 28. Jan. 2018 17 Uhr BÜNDNER KOMPONISTENPORTRÄT Werke von Gion Antoni Derungs, David Sontòn Caflisch, Robert Grossmann & Raffaele d’Alessandro Leitung: Philippe Bach So 25. Feb. 2018 19 Uhr MODERN TIMES Charlie Chaplins Filmklassiker mit Live-Orchestermusik Leitung: Ludwig Wicki So 4. März 2018 17 Uhr 2. SINFONIEKONZERT Werke von Joseph Haydn, Franz Liszt, Béla Bartók & György Ligeti Solisten: Beatrice Berrut (Klavier), Monika Reinhard (Sopran) Leitung: Philippe Bach So 13. Mai 2018 17 Uhr PREISTRÄGERKONZERT Werke von Ludwig van Beethoven, Sergei Prokofjew, u.a. KLASSIK FORUM CHUR So 8. Okt. 2017 20 Uhr 1. ABONNEMENTSKONZERT Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy & Robert Schumann Mit: Musikkollegium Winterthur Leitung / Solist: Alexander Lonquich (Klavier) Di 16. Jan. 2018 20 Uhr 2. ABONNEMENTSKONZERT Werke von Heitor Villa-Lobos, Johann Sebastian Bach, Richard Galliano & Astor Piazzolla Mit: Zürcher Kammerorchester Solisten: Arabella Steinbacher (Violine), Richard Galliano (Akkordeon) Leitung: Willi Zimmermann Mo 26. März 2018 20 Uhr 3. ABONNEMENTSKONZERT Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang A. Mozart, Georg Friedrich Händel, Claude Debussy, u.a. Mit: The Clarinotts – Ernst Ottensamer, Daniel Ottensamer, Andreas Ottensamer (Klarinette) Di 17. April 2018 20 Uhr 4. ABONNEMENTSKONZERT Werke von Ludwig van Beethoven, ­ Daniel Glaus & Robert Schumann Mit: Musikkollegium Winterthur Leitung / Solist: Thomas Zehetmair (Violine) Mo 14. Mai 2018 20 Uhr 5. ABONNEMENTSKONZERT Werke von Béla Bartók, Wolfgang ­A. Mozart & Bulgarische Volkslieder Mit: Zürcher Kammerorchester Solistin: Vesselina Kasarova (Mezzosopran) Leitung: Daniel Hope, Musikdirektor www.zko.ch/konzerte Solisten: PreisträgerInnen des Schweizerischen Musikwettbewerbs Leitung: Philippe Bach So 10. Juni 2018 16 Uhr FELL UND FEDER Kinderoper von Rodolphe Schacher & Charlotte Baude Libretto: Lorenz Pauli, Katrin Schärer Leitung: Harald Siegel 59 www.kammerphilharmonie.ch KONZERTREIHEN KONZERTVEREIN CHUR SINGSCHULE CHUR PIPPO POLLINA Mo 2. Okt. 2017 20 Uhr 1. ABONNEMENTSKONZERT Werke von Robert Schumann &­­ Giuseppe Verdi Fr 29. / Sa 30. Sept. 2017 19 Uhr So 1. Okt. 2017 16 Uhr LES CHORISTES Die Kinder d ­ es Monsieur Mathieu Mi 8. Nov. 2017 20 Uhr PIPPO POLLINA & ­ PALERMO ACOUSTIC TRIO Mit: Quartetto di Cremona – Cristiano Gualco (Violine), Paolo Andreoli (Violine), Simone Gramaglia (Viola), Giovanni Scaglione (Violoncello) Solist: Robert Neumann (Klavier) Eine berührende, Generationen verbindende musikalische Geschichte um Monsieur Mathieu, der versucht, Jungen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in ­einem ländlichen Internat aufwachsen, durch Chorgesang wieder Lebensmut und Lebensfreude zu vermitteln. Sängerinnen und Sänger, Schauspielerinnen und Schauspieler von 9 bis 66 Jahren führen mit Klangschönheit und begeistertem Spiel in die Welt der Kinder des Monsieur Mathieu. Mo 22. Jan. 2018 20 Uhr 2. ABONNEMENTSKONZERT Werke von Franz Schubert & Robert Schumann Mit: Pacific Quartet Vienna Nach dem grossen Erfolg der Vorpremiere letzten Januar hat sich Pippo Pollina dazu entschlossen, mit dem aktuellen Pro­ gramm «Il sole che verrà» nochmals Halt in Chur zu machen. Dieses Mal mit dem Trio. Das Publikum darf sich auf die neuen Songs, auf Pollina-Klassiker und auf Überraschungen freuen. Mit: Pippo Pollina (Gesang, Piano, ­Gitarre), Roberto Petroli (Klarinette, Saxophon), Michele Ascolese (Gitarren) www.pippopollina.com www.artecultura.ch Mo 26. Feb. 2018 20 Uhr 3. ABONNEMENTSKONZERT Werke von Claude Debussy & ­ Johannes Brahms Musik: Bruno Coulais, ­ Christophe ­Barratier Arrangements: Heinz Bähler Text / Regie: Susanne Sanchez-Bähler, Sybille Hofer Gesamtleitung: Jürg Kerle, Lilian Köhli Mit: Klavierduo Soós-Haag www.singschule-chur.ch Sa 2. / Sa 9. Dez. 2017 14 Uhr So 3. / So 10. Dez. 2017 11/14 Uhr FRAU HOLLE Regie: Viola Barreca, Lorena Jovanna Di 3. April 2018 20 Uhr 4. ABONNEMENTSKONZERT Werke von Ferrer Ferrán & Oscar Navarro ORCHESTERVEREIN CHUR www.freiebuehne-chur.ch Mit: Stadtmusik Chur Solist: Roberto Cuervo Alvarez (Oboe) Mo 23. April 2018 20 Uhr 5. ABONNEMENTSKONZERT Werke von Joseph Haydn, Arno Babadjanian, Dmitri Schostakowitsch, Joaquin Turina & Astor Piazzolla Mit: Gelius Trio www.konzertverein-chur.ch Do 5. / Fr 6. Okt. 2017 19.30 Uhr MIT DVORAK UM DIE WELT Zum Auftakt wird Dvoraks Sinfonie Nr. 6 D Dur op. 60 mit seinen volkstümlichen Klängen gespielt. Darauf aufbauend, lässt der OVC danach die ganze Welt musikalisch erklingen, basierend auf dem Stück «Vo Lozärn geg Weggis zue». Lassen Sie sich überraschen! Mit: Orchesterverein Chur Arrangements: André Desponds Leitung: Gaudens Bieri www.orchestervereinchur.ch MUMMENSCHANZ FREIE BÜHNE CHUR MARIO PACCHIOLI Sa 26. Mai 2018 19.30 Uhr «REMAS» – RÄTOROMANISCHE GEDICHTE FÜR GESANG UND SINFONIEORCHESTER Von Mario Pacchioli mit Kammerphilharmonie Graubünden & Chor «La Chanson ­de Fribourg» Mit: Mario Pacchioli (Gesang) Kompositionen / Arrangements: Mario Pacchioli Inszenierung: Mario Pacchioli, ­ Bruno Cathomas Musikalische Leitung Kammer­ philharmonie Graubünden: Philippe Bach Leitung Chor «La Chanson de ­Fribourg»: Jérémie Zwahlen Sa 21. Okt. 2017 20 Uhr So 22. Okt. 2017 14 Uhr YOU & ME Das neue Programm entführt das Publikum in eine grenzenlose, aber auch vertraute Fantasie. Mit grosser Herausforderung, Neugier und einer Reihe von neuen Entdeckungen schreiben Mummenschanz ihr nächstes Kapitel in ihrer einzigartigen, nonverbalen Sprache. Künstlerische Leitung: Floriana Frassetto www.mummenschanz.com KONZERTREIHEN / UND AUSSERDEM 60 8 1 / 7 1 20 VORVERKAUF & ERMÄSSIGUNG SERVICE CHF 15.– Zugänglichkeit ABENDKASSE Einheitspreis für junge Leute bis 26 Jahre * Bühne Online Ticketing ab Fr 16. Juni 2017 Parkett 1 39 37 35 33 31 29 27 25 23 21 22 24 26 28 30 32 34 36 38 2 59 57 55 53 51 49 47 45 43 41 42 44 46 48 50 52 54 56 58 3 79 77 75 73 71 69 67 65 63 61 60 62 64 66 68 70 72 74 76 78 3 97 95 93 91 89 87 85 83 81 80 82 84 86 88 90 92 94 96 98 4 118 5 4 40 1 2 5 117 115 113 111 109 107 105 103 101 99 100 102 104 106 108 110 112 114 116 6 137 135 133 131 129 127 125 123 121 119 120 122 124 126 128 130 132 134 136 7 157 155 153 151 149 147 145 143 141 139 138 140 142 144 146 148 150 152 154 156 7 175 173 171 169 167 165 163 161 159 158 160 162 164 166 168 170 172 174 176 8 8 9 195 193 191 189 181 179 177 178 190 192 194 10 215 213 211 209 207 205 203 201 199 197 198 200 202 204 206 208 210 212 214 11 235 233 231 229 227 225 223 221 219 217 216 12 187 185 183 180 182 184 186 188 Vorverkauf ab Mo 19. Juni 2017 Kasse Theater Chur Eingang Theaterplatz CH-7000 Chur T +41 (0)81 252 66 44 oder ­ [email protected] 6 196 218 220 222 224 226 228 230 232 234 251 249 247 245 243 241 239 237 236 238 240 242 244 246 248 250 252 10 Die Kasse Theater Chur ist während ­der Theaterferien von Sa 1. Juli bis So 3. Sept. 2017 geschlossen. 11 12 269 267 265 263 261 259 257 255 253 254 256 258 260 262 264 266 268 13 14 285 283 281 279 277 275 273 271 270 272 274 276 278 280 282 284 14 303 301 299 297 295 293 291 289 287 286 288 290 292 294 296 298 300 302 304 Mo bis Fr 17 – 19 Uhr Abendkasse jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet 9 13 15 Ab Fr 16. Juni 2017 um 12 Uhr können ­Sie Ihre Tickets über www.theaterchur.ch online kaufen und zu Hause ausdrucken (ohne Vorverkaufsgebühr). Zustellung gegen Rechnung Es wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 5.– erhoben. 15 Chur Tourismus Infozentrum im Bahnhof CH-7000 Chur T +41 (0)81 254 50 60 Balkon 1 421 418 420 422 1 2 443 441 439 437 435 433 431 429 427 425 423 424 426 428 430 432 434 436 438 440 442 444 2 3 465 463 461 459 457 455 453 451 449 447 445 446 448 450 452 454 456 458 460 462 464 3 4 487 485 483 481 479 477 475 473 471 469 467 466 468 470 472 474 476 478 480 482 484 486 4 5 507 505 503 501 499 497 495 493 491 489 488 490 492 494 496 498 500 502 504 506 508 5 419 417 415 413 411 409 407 405 403 401 402 404 406 408 410 412 414 416 6 529 527 525 523 521 7 551 549 547 545 543 541 539 537 535 533 531 532 534 536 538 540 542 544 546 548 550 7 8 573 8 9 SERVICE 519 517 515 513 511 509 510 512 514 516 518 520 522 524 526 528 530 571 569 567 565 563 561 559 557 555 553 552 554 556 558 560 562 564 566 568 570 572 589 587 585 583 581 579 577 575 574 576 578 580 582 584 586 588 Mo bis Fr 8 – 19 Uhr Sa 9 – 12.15 / 13.15 – 18 Uhr So 10 – 12.15 / 13.15 – 18 Uhr Bei Chur Tourismus sind Tickets von ­Sa 1. Juli bis So 3. Sept. 2017­erhältlich. Wir empfehlen Ihnen, Ihre reservierten Tickets im Voraus an der entsprechenden Vorverkaufsstelle oder an der Abend­ kasse bis spätestens 30 Min. vor Vorstellungsbeginn abzuholen. Zu spät kom­mende Besucher verlieren den Reservierungs­ anspruch. Gekaufte Tickets können weder umgetauscht noch zurückgenommen werden. Der Einlass für zu spät kommende Besucher ist, je nach Vorstellungsablauf, nicht garantiert. Programmänderungen bleiben vorbehalten. 6 9 62 63 Mit Schülerausweis oder Legi (Lernende und Studierende) CHF 15.– pro Ticket (oder halber Preis, falls dieser unter dem Einheitspreis liegt), für die Sparte J­ UNGES THEATER sogar nur CHF 10.– pro Ticket. GKB Maestro-STUcard * Mit der GKB Maestro­-STUcard gibt es sogar nochmals eine Ermässigung von CHF 5.– pro Ticket. AHV / IV-Rabatt CHF 3.– * Pensionierte und IV­-Bezüger erhalten gegen Vorweisen des entsprechenden Ausweises eine Reduktion von CHF 3.– ­pro Ticket. Einheitspreis CHF 15.– mit KulturLegi* Mit der KulturLegi CHF 15.– pro Ticket (oder halber Preis, falls dieser unter dem Einheitspreis liegt), Kinder bis 16 Jahre sogar nur CHF 5.– pro Ticket. Kollektivtickets * Gruppen von mind. 10 Personen erhalten eine Reduktion von CHF 3.– pro Ticket. * ausgenommen sind die Konzertreihen sowie alle weiteren Fremdveranstaltungen GUTSCHEINE Geschenkgutscheine 2 Jahre gültig Geschenkgutscheine in beliebiger Höhe für alle Eigenveranstaltungen des Theater Chur erhalten Sie an der Kasse (ausgenommen sind die Konzertreihen sowie alle weiteren Fremdveranstaltungen). Hörhilfen Der Saal des Theater Chur ist mit einer Induktionsschlaufe ausgerüstet. Die optimalen Plätze können über die Kasse reserviert werden. Hörbügel, die sich individuell einstellen lassen, können kostenlos gegen ein Depot an der Kasse bezogen werden. Zugang Das Theater Chur sowie der Saal sind mit dem Rollstuhl hindernisfrei zugänglich. Der Lift erschliesst alle Stockwerke. Die Rollstuhl-Toilette befindet sich im 1. UG. Rollstuhlplätze Gerne reservieren wir einen Platz für Sie und Ihre Begleitperson. Behinderten­parkplätze stehen am Theater­weg hinter d ­ em Theater Chur zur Verfügung. Detaillierte Informationen zur ­Zugänglichkeit: www.zugangsmonitor.ch Café Bar Die Café Bar im 1. Stock ist jeweils eine Stunde vor, während und bis mindestens eine Stunde nach jeder Vorstellung geöffnet. Wir reservieren Ihnen gerne Ihren Tisch. Auch Essen und Getränke können Sie vorbestellen. Wir vermieten die Café Bar für diverse Anlässe und organisieren gerne das Catering nach Ihren Wünschen. Tischreservationen / Anfragen für private Anlässe Christina Saumweber T+41 (0)78 840 81 80 Nusret Topyürek T +41 (0)79 776 39 20 [email protected] SERVICE ABOS HALBTAX-ABO Zum ½ Preis ins Theater! Ihre Vorteile Sie besuchen alle Eigenveranstaltungen des Theater Chur für ein Jahr (ab Kauf­ datum) zum halben Preis und erhalten weitere Tickets der gleichen Veran­staltung mit einer Ermässigung von 10 % (ausgenommen sind die ­Konzertreihen sowie alle weiteren Fremdveranstaltungen). Das Halbtax-­Abo ist nicht übertragbar. – Mit unseren Abos sparen Sie bis zu 50 % auf den regulären Eintrittspreis. – Sie erhalten als Mitglied der Genossenschaft Migros Ostschweiz eine weitere Reduktion von CHF 30.–. – Sie ersparen sich das Anstehen an ­der Abendkasse und die Reservation von Einzeltickets. – Sie können die Abos auf Freunde und Bekannte übertragen (ausgenommen Halbtax-Abo). – Sie können ein anderes Vorstellungsdatum wählen, wenn eine Veranstaltung mehrmals aufgeführt wird und noch Plätze verfügbar sind. – Wenn Sie innerhalb der Saison ein Abo lösen möchten und die erste Abo-­ Vorstellung bereits vorbei ist, erhalten Sie das Abo unter Abzug des vergünstigten Preises der Veranstaltung und sparen immer noch. Abo-Bestellungen ab Mo 19. Juni 2017 An unserer Kasse beraten wir Sie gerne persönlich oder auch telefonisch. Schriftliche Bestellungen per Mail sind ab ­­Mo 19. Juni 2017 möglich. Die Bearbeitung erfolgt nach den Theaterferien ab ­Mo 4. Sept. 2017 nach Eingangsdatum. Wir stellen Ihnen Ihr Abo mit der Rechnung bis zwei Wochen vor der ersten Vorstellung zu. Kasse Theater Chur Eingang Theaterplatz CH-­7000 Chur T +41 (0)81 252 66 44 Mo bis Fr 17 – 19 Uhr [email protected] Preise: CHF 150.– bzw. CHF 120.– für Mitglieder der Genossenschaft Migros Ostschweiz WUNSCH-ABO 3 FÜR 2 Schenken Sie sich oder anderen Theater! Sie wählen drei verschiedene Vorstellungen aus und bezahlen nur zwei zum Durchschnitts­preis von CHF 40.– ­­pro Vorstellung (aus­genommen sind die Konzertreihen sowie alle weiteren Fremdveranstaltungen). Preise: CHF 80.– bzw. CHF 50.– für Mitglieder der ­Genossenschaft Migros Ostschweiz WELT IN CHUR-ABO SCHAUSPIEL-ABO MUSIKTHEATER-ABO Fr 27. Okt. 2017 20 Uhr PROMETHEUS IN ATHEN Lecture Performance von Helgard Haug & Daniel Wetzel / Rimini Protokoll S. 16 Mi 10. Jan. 2018 20 Uhr STÜNDCHEN Let’s see that bitch die Ein Theaterstück von Ursina Trautmann S. 26 Do 7. Dez. 2017 20 Uhr DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER! Ein musikalischer Rettungsanker von Leo Wundergut & das Staatsorchester S. 25 Sa 4. Nov. 2017 20 Uhr CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT Nordafrikanisches Tanztheater von der Compagnie Hervé Koubi mit Streetdance, Sufi und Hip-Hop S. 19 Di 6. Feb. 2018 19 Uhr DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN ODER DIE FEUERPROBE Ein grosses historisches Ritterschauspiel von Heinrich von Kleist in einer Inszenierung von Barbara-David Brüesch S. 32 Sa 13. Jan. 2018 19 Uhr IL BARBIERE DI SIVIGLIA Komische Oper in zwei Akten von Gioachino Rossini S. 27 Di 14. Nov. 2017 20 Uhr CLEAN CITY Von Anestis Azas & Prodromos Tsinikoris S. 20 Do 16. Nov. 2017 20 Uhr MALALAI – DIE AFGHANISCHE JUNGFRAU VON ORLÉANS Ein transnationales Theaterprojekt von Robert Schuster & Julie Paucker mit Texten von Schiller, Anouilh, Brecht & Khattak S. 21 So 8. April 2018 18 Uhr HEIMAT KOSMOS Eine multikulturelle Saga in drei Teilen von Club 111 S. 40 Preise: CHF 110.– (statt CHF 164.–) bzw. CHF 80.– für Mitglieder der ­Genossenschaft Migros Ostschweiz So 19. Nov. 2017 ab 17 Uhr FILMSONNTAG GRIECHENLAND Dokumentar- und Kurzfilme zum ­Festival-Schwerpunkt S. 57 Di 21. Nov. 2017 19.30 Uhr EMPIRE Von Milo Rau / IIPM – International Institut of Political Murder S. 22 Preise: CHF 130.– (statt CHF 242.–) bzw. CHF 100.– für Mitglieder der ­Genossenschaft Migros Ostschweiz TANZ-ABO Sa 4. Nov. 2017 20 Uhr CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT Nordafrikanisches Tanztheater von der Compagnie Hervé Koubi mit Streetdance, Sufi und Hip-Hop S. 19 TANZFESTIVAL STEPS Mo 30. April 2018 19 Uhr STREAM Gauthier Dance Company mit Choreo­ grafien von Po Cheng Tsai, Nadav Zelner, ­Nacho Duato, Itzik Galili, Eric Gauthier, Andonis Foniadakis & Mauro Bigonzetti S. 43 Abo-Ermässigungen für Mitglieder der Genossenschaft Migros Ostschweiz TANZFESTIVAL STEPS Sa 5. Mai 2018 20 Uhr SPEECHLESS VOICES Tanztheater von Cindy Van Acker / ­ Cie Greffe S. 45 Die Genossenschaft Migros Ostschweiz gewährt ihren Mitgliedern eine Ermässi­ gung von CHF 30.– pro Abo gegen ­Vor­weisen des Genossenschaftsaus­ weises an der Kasse Theater Chur. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. www.migros.ch SERVICE Fr 16. Feb. 2018 19 Uhr FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL Von Johann Wolfgang von Goethe mit Puppen und Menschen in der Regie von Nikolaus Habjan S. 33 Preise: CHF 100.– (statt CHF 144.–) bzw. CHF 70.– für Mitglieder der ­Genossenschaft Migros Ostschweiz 64 65 Do 24. Mai 2018 20 Uhr DAS BÖSE Über das heimliche Grollen in uns Ein musiktheatrales Projekt von CapriConnection S. 48 Sa 2. Juni 2018 20 Uhr PANIK AN DER SCALA Von Dino Buzzati Ein Musiktheaterprojekt von «ressort k» S. 49 Preise: CHF 120.– (statt CHF 180.–) bzw. CHF 90.– für Mitglieder der G ­ enossenschaft Migros Ostschweiz FIGURENTHEATER-ABO Fr 16. Feb. 2018 19 Uhr FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL Von Johann Wolfgang von Goethe mit Puppen und Menschen in der Regie von Nikolaus Habjan S. 33 Mi 21. Feb. 2018 15 Uhr EMMA UND DER MONDMANN Ein Familientheater von Die Nachbarn, ­ab 5 Jahren S. 34 Fr 23. Feb. 2018 20 Uhr DER FALL HAMLET Ein Rachedrama mit Puppen nach William Shakespeare von Schäfer-Thieme-Produktion S. 37 Preise: CHF 70.– (statt CHF 102.–) bzw. CHF 40.– für Mitglieder der ­Genossenschaft Migros Ostschweiz FAMILIEN-WAHL-ABO Wählen Sie drei Vorstellungen für die ganze Familie! Mi 13. Dez. 2017 18 Uhr EXPEDITION PETER PAN Eine unangepasste Familienvorstellung für Über- und Unterflieger von Het Laagland, ab 8 Jahren Fr 19. Jan. 2018 14 Uhr VICKY SETZT SEGEL Aufbruch in die Fremde Ein Tanzstück von Company Mafalda, ab 4 Jahren Mi 21. Feb. 2018 15 Uhr EMMA UND DER MONDMANN Ein Familientheater von Die Nachbarn, ab 5 Jahren S. 34 Sa 10. März 2018 11 Uhr EIN LOCH IST MEISTENS RUND Theater, Magie und Objekte von florschütz & döhnert, ab 4 Jahren Mi 28. März 2018 19 Uhr WHAT WE ARE LOOKING FOR Tanztheater von Ives Thuwis für das Junge Theater Basel, ab 14 Jahren Di 10. April 2018 19 Uhr ALS ICH FLIEGEN KONNTE Die Geschichte einer Reise durch die Nacht von Cargo Theater, ab 10 Jahren Mi 6. Juni 2018 19 Uhr BRANDUNGEN Eine Objekttheater-Tragikomödie ­ über Krise, Macht und Ausbeutung von Cie Gare Centrale, ab 13 Jahren Preise: CHF 70.– (statt CHF 90.–) bzw. CHF 40.– für Mitglieder der ­Genossenschaft Migros Ostschweiz Die Abo-Preise gelten jeweils für ein Kind mit einer erwachsenen Begleitperson. Detaillierte Informationen zum FAMILIEN-WAHL-ABO: www.theaterchur.ch/familien-abo SAISONPROGRAMM JUNGES THEATER Das gesamte Angebot unserer Sparte JUNGES THEATER finden Sie unter www.theaterchur.ch/jungestheater sowie im separaten Saisonprogramm JUNGES THEATER 2017 / 18. SERVICE FREUNDE THEATERVEREIN THEATER CHUR CHUR Das Theater Chur bietet ein abwechslungsreiches und farbiges Programm. Als Mitglied der FREUNDE THEATER CHUR überraschen wir Sie pro Saison mit mindestens zwei exklusiven Anlässen und einem Freiticket nach Wahl (für das kuratierte Programm). Da sind Sie nahe dran – vor und hinter den Kulissen. Ihre Unterstützung ermöglicht starke und eigenständige Churer Akzente. Werden Sie Mitglied der FREUNDE THEATER CHUR mit einem Jahresbeitrag oder mit einem einmaligen Beitrag inkl. Generalabo als Gönnerin / Gönner oder Donatorin / Donator. Beiträge Einzelmitglied: CHF 100.– pro Jahr Paare: CHF 160.– pro Jahr Gönnerin / Gönner: CHF 777.– inkl. 1 General-Abo für 1 Saison ­(kuratiertes Programm) Donatorin / Donator: CHF 1500.– inkl. 2 General-Abos für 1 Saison ­(kuratiertes Programm) Trägerschaft FREUNDE THEATER CHUR wird von der Stiftung Theater Chur getragen und von einem Ausschuss des Stiftungsrats durch Vizepräsidentin Ariane Bearth-­ Riatsch und Andrea Meuli geführt. Weitere Informationen Theater Chur Corina Caminada T +41 (0)81 252 25 03 [email protected] www.theaterchur.ch/freunde TEAM IMPRESSUM Öffentliche Hand Geschäftsführende Direktion Ute Haferburg Kodirektion / Dramaturgie Ann-Marie Arioli Betriebsleitung Romana Walther Kommunikation / Medien PURPUR Chur – Anita Willi Administration / Künstlerisches Betriebsbüro Corina Caminada Junges Theater / Vermittlung Loris Mazzocco Grafische Gestaltung Elektrosmog Zürich – Marco Walser, Adeline Mollard Technische Leitung Hannes Fopp Licht- / Bühnentechnik Peter Mentzel Ton- / Bühnentechnik Michael Frigerio Lernende Veranstaltungsfachfrau Bianca Mattli Leitung Kasse Gisela Göttmann Kasse Aurelia Bieler-Tschalèr, Betti Koch, Beatrice Demont Praktikantin Administration Muk Mongkolbutr Einlass / Garderobe Heidi Compagnoni, Beatrice Demont, Christine Götz, Gerda Hechenbichler, Lydia Messmer, Madlaina Mugwyler, Aline Raeber, Marie-Theres Städler, Jara Tanner, Sebastian Velasquez, Silvia Wilhelm, Marcela Willi Herausgeber Theater Chur Redaktion Ann-Marie Arioli, Corina Caminada, ­ Ute Haferburg, Loris Mazzocco, Anita Willi Translaziuns Rita Cathomas-Bearth Traduzioni Gaia Bossi Gestaltung / Layout Elektrosmog Zürich – Marco Walser, Adeline Mollard Druck Somedia Production Chur Der THEATERVEREIN CHUR wurde 1948 mit der Zielsetzung gegründet, die am Theater interessierte Bevölkerung zu vertreten und die Aufführungen des Theater Chur ideell und finanziell zu unterstützen. Der THEATERVEREIN CHUR unterstützt­ in dieser Saison eine Produktion des Theater Chur und sponsert wieder die öffentlichen Einführungen. Stadt Chur Kanton Graubünden Jahresbeitrag CHF 30.– Graubündner Kantonalbank Vorteile für Mitglieder Anmeldung Theaterverein Chur Heidi Domenig Florastrasse 15 CH­-7000 Chur www.theaterchur.ch/theaterverein – Vergünstigte Eintritte: 3 Ermässigungsbons à je CHF 10.– – Reduktion von CHF 3.– auf weitere Vorstellungen – Gratisbezug und ­-zustellung des Magazins Theatrissimo! – Zustellung des Saisonprogramms und der Spielpläne des Theater Chur Hauptsponsor Medienpartner Somedia Sponsoren hotelleriesuisse Chur und Umgebung Chur Tourismus Genossenschaft Migros Ostschweiz Allegra Passugger Mineralquellen AG Ricola Vertriebs AG Veranstaltungen Projektförderer Fr 14. Nov. 2017 18.30 Uhr GENERALVERSAMMLUNG Im Anschluss an die GV findet die Vorstellung «Clean City» statt. swisslos / Kulturförderung Kanton GR Stadt Chur Beitragsfonds Graubündner Kantonalbank Ernst Göhner Stiftung Reso – Tanznetzwerk Schweiz Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia Stiftung Jacques Bischofberger Theaterverein Chur Mo 4. Dez. 2017 18.30 Uhr ADVENTSLESUNG MIT MUSIK Eine stimmungsvolle Stunde ­mit weihnächtlichen Texten und Musik Weiterer Dank Ort: Café Bar Preise: Eintritt frei (Kollekte) Mirella Castrogiovanni (Fiori Città Chur); Jurriaan Cooiman & Team (Festival Culturescapes Griechenland); Arnold Crameri (Werkstatt-Galerie Crameri Chur); Heidi Domenig (Frauenzentrale Chur & Theaterverein Chur); Adrian ­K. Müller (Romantik Hotel Stern Chur); Miriam Neubert (Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden); Isabella Spirig, Doris Schellenberg-Maranta & Team (Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps); Erich Wyss (Evangelische ­Kirchgemeinde Chur); Netzwerk «expédition suisse», Verein Langer Samstag So 11. Feb. 2018 10 Uhr ZMORGA IM THEATER Reichhaltiger Brunch mit szenisch-­ musikalischer Begleitung Ort: Bühne Theater Chur Anmeldung Stiftung Theater Chur «Freunde» Kauffmannstrasse 6 CH­-7000 Chur SERVICE PARTNER 66 67 Kontakt THEATER CHUR Kauffmannstrasse 6 CH -7000 Chur T +41 (0)81 252 25 03 [email protected] www.theaterchur.ch Bildnachweis CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT, Nathalie Sternalski (Umschlag) BIENVENUE, Augustin Rebetez (Umschlag) CLEAN CITY, Christina Georgiadou ­(Umschlag) STREAM, Regina Brocke (Umschlag) FAUST, Lupi Spuma (S. 1) EMPIRE, Marc Stephan (S. 5) CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT, Nathalie Sternalski (S. 6) «GIBT’S LÄNDER, VATER, WO NICHT BERGE SIND?», zVg (S. 14) ALPENSAGEN- UND MÄRCHENTAGE CHUR, Flurin Bertschinger (S. 14) PROMETHEUS IN ATHEN, zVg (S. 17) CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT, Nathalie Sternalski (S. 18) CLEAN CITY, Christina Georgiadou (S. 18) EMPIRE, Marc Stephan (S. 23) DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER!, Christian Altorfer (S. 24) UNSERE MUSIKALISCHEN PRINZIPIEN, Caroline Palla (S. 29) BIENVENUE, Augustin Rebetez (S. 30) EMMA UND DER MONDMANN, Simon Egli (S. 35) DER FALL HAMLET, Alexander Hörbe (S. 36) FRAUEN, Matthias Wäckerlin (S. 36) HEIMAT KOSMOS, Toni Suter (S. 41) STREAM, Regina Brocke (S. 42) SPEECHLESS VOICES, Louise Roy (S. 44) IFIGENIA, LIBERATA, Masiar Pasquali (S. 47) KUBI, Nicola Demaldi (S. 51) © Theater Chur 2017 Programmstand Mai 2017 (Änderungen vorbehalten) Auflage: 6 600 Exemplare SERVICE www.passugger.ch Alma Rudin, Bankettleiterin «Gäste zu verwöhnen, ist eine wunderschöne Aufgabe, die ich Tag für Tag gern erfülle. Hier darf ich die Art Gastronomie pflegen, welche ich selbst schätze. Deshalb passen der Stern und ich so gut zusammen.» 14 In der gepflegten Gastronomie und bei ausgewählten Getränkehändlern Romantik Hotel Stern Reichsgasse 11 7000 Chur T 081 258 57 57 www.stern-chur.ch [email protected] Übernachten DO RE MI FA RI CO LA ricola.com Zentrum des Bergzaubers Hotelreservationen: Tel. 081 252 18 18 – www.churtourismus.ch Das Theater Chur wird unterstützt von: Hotel ABC****, Romantik Hotel Stern****, The Alpina Hotel Tschiertschen**** Hotel City West*** Superior, Hotel Chur***, Ambiente Hotel Freieck***, Hotel Post***, Hotel Sommerau***, Hotel Sportcenter Fünf Dörfer*** Hotel Ibis Chur**, Hotel Drei Könige, VIVA Hostel Gestaltung: Hü7 Design AG; Bild: Chur Tourismus Stars weltweit schwören auf Ricola Kräuterzucker, damit ihnen auf der Bühne nicht die Stimme versagt. Der Klassiker aus dreizehn Schweizer Kräutern ermöglicht aber nicht nur künstlerische Höchstleistungen, sondern ist auch für das geneigte Publikum ein wohltuender Genuss zwischendurch. im Ihre Region im Fokus en: Jetzt test F 25.– für CH n e h c o 6W Damit Sie wissen, was Ihre Region bewegt Sie sehen 1 Prozent Theaterkultur, präsentiert vom Migros-Kulturprozent. Alles Wichtige aus der Region kompetent recherchiert und treffend analysiert. Dies ist nur ein kleiner Teil einer Bühne. Und die Partnerschaft mit dem Theater Chur wiederum ist nur ein Engagement von ganz vielen in den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Bildung, Freizeit und Wirtschaft. Die ganze Welt des Migros-Kulturprozent entdecken Sie auf www.migros-kulturprozent.ch Anz_Theater_Chur_Theaterkultur_187x280_ZS_d.indd 1 abo.somedia.ch 0844 226 226 24.06.13 17:57 Mehr Erfolg für Ihre Anlagen. Das GKB Beratungs-Mandat verbindet Technik mit persönlicher Beratung. Ihr sicherer Weg für höhere Rendite-Chancen. Gemeinsam wachsen. 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