20 GM Schule - SolarBau : MONITOR

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20 G-M Schule 10.11.2004 11:16 Uhr Seite 1
Projektportrait
Besonderheiten
Büro und
Verwaltung
Portrait Nr. 20
Gebhard-Müller-Schule
Kreis-Berufsschulzentrum Biberach
Die Gebhard-Müller-Schule ist eine kaufmännische Schule im Kreis-Berufsschulzentrum
Biberach. Das Schulzentrum wurde in den
70er Jahren als schulisches Modellprojekt mit
drei Schulen unter einem Dach errichtet. Mit
dem Neubau erhält die Gebhard-Müller-Schule
ein eigenes Gebäude. Schulträger ist der
Landkreis Biberach.
Das dreigeschossige Gebäude besteht aus
einem Riegel entlang der Erschließungsstraße
sowie zwei daran anschließenden kubischen
Baukörpern. Im Zentrum des größeren Kubus
liegt ein mit Glas überdachtes Atrium.
Die drei Baukörper sind über eine zentrale
Erschließungshalle im Riegel miteinander
verbunden.
Die Verbindung von offenen und räumlich
geschlossenen Unterrichtsbereichen ist ein
wesentliches konzeptionelles Element der
Schule.
Eine wichtige Anforderung an das Gebäudekonzept war es, eine leicht veränderbare
Raumstruktur der Klassen zu ermöglichen.
Hierfür wurde ein auf die Nutzung und das
Fassadenraster abgestimmtes Modulsystem
mit einer kleinsten Einheit von vier Metern
Breite entwickelt. Jedes Modul ist bezüglich
der Gebäudetechnik gleich aufgebaut und
verfügt über Lüftung, Heizung/Kühlung,
Beleuchtung, Sonnenschutz und Medienversorgung.
Die Kombination mehrerer Raummodule zu
einem neuen Raum erfordert damit lediglich
ein Versetzen der Raumtrennwände und eine
entsprechende Verschaltung über die Gebäudeleittechnik. Umbaumaßnahmen der gebäudetechnischen Installationen sind nicht notwendig.
Die Raumtemperierung erfolgt im Heiz- und
im Kühlfall durch thermische Aktivierung der
Stahlbetondecken (Betonkerntemperierung).
Als Wärme- und Kältequelle dient Grundwasser, für dessen Nutzung am Standort aufgrund hoher Grundwasserströme sehr gute
Voraussetzungen vorliegen.
Institute, Schulen
und Hochschulen
Verkaufsstätten
Produktionsstätten
20
Heil- und Pflegeeinrichtungen
Hotels und
Gastronomie
Die Grundlast der Wärmeversorgung wird
über eine an das Grundwasser gekoppelte
Wärmepumpenanlage realisiert; für die
Spitzenlastdeckung steht ein Holzpelletkessel
bereit. Zur Kälteversorgung dienen direkt mit
dem Grundwasser gespeiste Wärmetauscher.
Integraler
Entwurfsprozess
Simulation
Durch die gegebene Belegungsdichte von
Klassenräumen ergeben sich verhältnismäßig
hohe Luftwechselraten, selbst wenn nur die
hygienisch erforderliche Mindest-Luftmenge
zugeführt wird. Um diese auch im Winter
ohne Zugerscheinungen und bei minimalen
Wärmeverlusten sicherzustellen, wird das
gesamte Gebäude mechanisch und mit Wärmerückgewinnung be- und entlüftet. Die Zuluftmenge wird entsprechend der Luftqualität
mit Hilfe von Mischgassensoren raumweise
geregelt.
Erhöhter
Wärmeschutz
Passive
Kühlung
Tageslichtnutzung
Atrium
Solarthermie
Jedes Raummodul hat ein öffenbares Fenster;
zum einen für den Brandfall, zum anderen um
dem Nutzer die Möglichkeit zu geben, eine
unmittelbare Beziehung zur Außenluft herzustellen. Beim Öffnen eines Fensters wird die
mechanische Lüftung im jeweiligen Raum
abgestellt.
N
Abb. 1: Lageplan
Solarstrom
Wärmerückgewinnung
Erdwärme -,
Erdkältenutzung
Im Gebäude ist ein flächendeckendes EDVNetzwerk installiert, das in jedem Unterrichtsraum über Bodentanks zugänglich ist.
Wärme-/KälteVerbund
Wärmepumpe
Gebäudeautomation
Förderung durch das
Bundesministerium für Wirtschaft
und Arbeit BMWA
Abb. 3: Schnitt
SolarBau : MONITOR
Dieses Dokument wurde im Rah
forschungsprojekts »SolarBau : M
Die Begleitforschung dokument
und kommuniziert die Ergebniss
Demonstrationsprojekte des För
Energieoptimiertes Bauen des B
Die Verantwortung für den Inha
liegt bei der Bergischen Univers
Kontaktadresse:
Gesamtverantwortung und Ko
Dokumentation und Analyse
Fraunhofer-Institut
für Solare Energiesysteme ISE
Herr Herkel
Heidenhofstr. 2
79110 Freiburg
Telefon (0761) 45 88-51 17
Telefax (0761) 45 88-90 00
e-mail: [email protected]
Bergische Universität Wuppertal
Herr Prof. Dr.-Ing. Voss
Fachbereich Architektur
Bauphysik und Technische Gebä
Pauluskirchstr. 7
42285 Wuppertal
Telefon (0202) 439-40 94
Telefax (0202) 439-42 96
e-mail: [email protected]
Kommunikation
sol°id°ar Architekten und Ingeni
Herr Dr. Löhnert
Forststr. 30
12163 Berlin
Lehre, Aus- und Weiterbildun
Universität Karlsruhe
Herr Prof. Wagner
Fakultät Architektur
Fachgebiet Bauphysik und
Technischer Ausbau (fbta)
Englerstr. 7
76128 Karlsruhe
Projektförderung
Kraft-/WärmeKopplung
Auf Initiative des Bauherrn wurden die Arbeiten von vier bildenden Künstlern in die Architektur integriert.
Abb. 2: Grundriss 2. OG
Impressum
Biomassenutzung
Regenwasserkonzept
Bundesministerium für Wirtscha
und Arbeit BMWA
über
Projektträger PTJ
Herr Kratz
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
ELWERT & STOTTELE GbR
Abbildungsnachweis
Titel, Abb. 1- 3, 7: Projektgemei
Abb. 4, 5, 8, 9: Ebert-Ingenieur
Abb. 10: FH-Biberach
Rückseite: Lichtbildner Albrecht
Götzis (A)
1. Auflage, 2004
2
20 Gebhard-Müller-Schule
Stand 8/2004
Baustoffökologie
Besuchen Sie uns im Inter
http://www.solarbau.de
20 G-M Schule 10.11.2004 11:16 Uhr Seite 1
Projektportrait
Besonderheiten
Büro und
Verwaltung
Portrait Nr. 20
Gebhard-Müller-Schule
Kreis-Berufsschulzentrum Biberach
Die Gebhard-Müller-Schule ist eine kaufmännische Schule im Kreis-Berufsschulzentrum
Biberach. Das Schulzentrum wurde in den
70er Jahren als schulisches Modellprojekt mit
drei Schulen unter einem Dach errichtet. Mit
dem Neubau erhält die Gebhard-Müller-Schule
ein eigenes Gebäude. Schulträger ist der
Landkreis Biberach.
Das dreigeschossige Gebäude besteht aus
einem Riegel entlang der Erschließungsstraße
sowie zwei daran anschließenden kubischen
Baukörpern. Im Zentrum des größeren Kubus
liegt ein mit Glas überdachtes Atrium.
Die drei Baukörper sind über eine zentrale
Erschließungshalle im Riegel miteinander
verbunden.
Die Verbindung von offenen und räumlich
geschlossenen Unterrichtsbereichen ist ein
wesentliches konzeptionelles Element der
Schule.
Eine wichtige Anforderung an das Gebäudekonzept war es, eine leicht veränderbare
Raumstruktur der Klassen zu ermöglichen.
Hierfür wurde ein auf die Nutzung und das
Fassadenraster abgestimmtes Modulsystem
mit einer kleinsten Einheit von vier Metern
Breite entwickelt. Jedes Modul ist bezüglich
der Gebäudetechnik gleich aufgebaut und
verfügt über Lüftung, Heizung/Kühlung,
Beleuchtung, Sonnenschutz und Medienversorgung.
Die Kombination mehrerer Raummodule zu
einem neuen Raum erfordert damit lediglich
ein Versetzen der Raumtrennwände und eine
entsprechende Verschaltung über die Gebäudeleittechnik. Umbaumaßnahmen der gebäudetechnischen Installationen sind nicht notwendig.
Die Raumtemperierung erfolgt im Heiz- und
im Kühlfall durch thermische Aktivierung der
Stahlbetondecken (Betonkerntemperierung).
Als Wärme- und Kältequelle dient Grundwasser, für dessen Nutzung am Standort aufgrund hoher Grundwasserströme sehr gute
Voraussetzungen vorliegen.
Institute, Schulen
und Hochschulen
Verkaufsstätten
Produktionsstätten
20
Heil- und Pflegeeinrichtungen
Hotels und
Gastronomie
Die Grundlast der Wärmeversorgung wird
über eine an das Grundwasser gekoppelte
Wärmepumpenanlage realisiert; für die
Spitzenlastdeckung steht ein Holzpelletkessel
bereit. Zur Kälteversorgung dienen direkt mit
dem Grundwasser gespeiste Wärmetauscher.
Integraler
Entwurfsprozess
Simulation
Durch die gegebene Belegungsdichte von
Klassenräumen ergeben sich verhältnismäßig
hohe Luftwechselraten, selbst wenn nur die
hygienisch erforderliche Mindest-Luftmenge
zugeführt wird. Um diese auch im Winter
ohne Zugerscheinungen und bei minimalen
Wärmeverlusten sicherzustellen, wird das
gesamte Gebäude mechanisch und mit Wärmerückgewinnung be- und entlüftet. Die Zuluftmenge wird entsprechend der Luftqualität
mit Hilfe von Mischgassensoren raumweise
geregelt.
Erhöhter
Wärmeschutz
Passive
Kühlung
Tageslichtnutzung
Atrium
Solarthermie
Jedes Raummodul hat ein öffenbares Fenster;
zum einen für den Brandfall, zum anderen um
dem Nutzer die Möglichkeit zu geben, eine
unmittelbare Beziehung zur Außenluft herzustellen. Beim Öffnen eines Fensters wird die
mechanische Lüftung im jeweiligen Raum
abgestellt.
N
Abb. 1: Lageplan
Solarstrom
Wärmerückgewinnung
Erdwärme -,
Erdkältenutzung
Im Gebäude ist ein flächendeckendes EDVNetzwerk installiert, das in jedem Unterrichtsraum über Bodentanks zugänglich ist.
Wärme-/KälteVerbund
Wärmepumpe
Gebäudeautomation
Förderung durch das
Bundesministerium für Wirtschaft
und Arbeit BMWA
Abb. 3: Schnitt
SolarBau : MONITOR
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forschungsprojekts »SolarBau : M
Die Begleitforschung dokument
und kommuniziert die Ergebniss
Demonstrationsprojekte des För
Energieoptimiertes Bauen des B
Die Verantwortung für den Inha
liegt bei der Bergischen Univers
Kontaktadresse:
Gesamtverantwortung und Ko
Dokumentation und Analyse
Fraunhofer-Institut
für Solare Energiesysteme ISE
Herr Herkel
Heidenhofstr. 2
79110 Freiburg
Telefon (0761) 45 88-51 17
Telefax (0761) 45 88-90 00
e-mail: [email protected]
Bergische Universität Wuppertal
Herr Prof. Dr.-Ing. Voss
Fachbereich Architektur
Bauphysik und Technische Gebä
Pauluskirchstr. 7
42285 Wuppertal
Telefon (0202) 439-40 94
Telefax (0202) 439-42 96
e-mail: [email protected]
Kommunikation
sol°id°ar Architekten und Ingeni
Herr Dr. Löhnert
Forststr. 30
12163 Berlin
Lehre, Aus- und Weiterbildun
Universität Karlsruhe
Herr Prof. Wagner
Fakultät Architektur
Fachgebiet Bauphysik und
Technischer Ausbau (fbta)
Englerstr. 7
76128 Karlsruhe
Projektförderung
Kraft-/WärmeKopplung
Auf Initiative des Bauherrn wurden die Arbeiten von vier bildenden Künstlern in die Architektur integriert.
Abb. 2: Grundriss 2. OG
Impressum
Biomassenutzung
Regenwasserkonzept
Bundesministerium für Wirtscha
und Arbeit BMWA
über
Projektträger PTJ
Herr Kratz
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
ELWERT & STOTTELE GbR
Abbildungsnachweis
Titel, Abb. 1- 3, 7: Projektgemei
Abb. 4, 5, 8, 9: Ebert-Ingenieur
Abb. 10: FH-Biberach
Rückseite: Lichtbildner Albrecht
Götzis (A)
1. Auflage, 2004
2
20 Gebhard-Müller-Schule
Stand 8/2004
Baustoffökologie
Besuchen Sie uns im Inter
http://www.solarbau.de
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Gebäudeinformation
Erste Erfahrungen
Energiekonzept
GebäudeTechnikkon
Abb. 4: Holzpelletkessel
Das Gebäude ist ein Stahlbetonbau. Der Längsriegel an der Straße ist als geschlossener Baukörper mit einer Lochfassade konzipiert, während die beiden Kuben als Skelettbauten mit
vorgehängten Pfosten-Riegel-Fassaden ausgeführt sind. Im Untergeschoss des Gebäudes
befindet sich eine Tiefgarage. Die Decke
über der Tiefgarage ist unterseitig mit 18 cm
Mineralwolle gedämmt.
Wegen der Betonkerntemperierung wird bei
den Decken ein optimaler Wärmedurchgang
gewünscht. Aus diesem Grund bleiben sie
weitgehend unverkleidet, die Deckenstärke
von 35 cm ermöglicht zusätzlich einen Verzicht auf Trittschalldämmung und Estrich. Als
Bodenbeläge werden Werkstein, Kautschuk
und Nadelfilz verwendet.
Nutzung
Durch die Erschließung mit drei notwendigen
Treppenhäusern und drei außenliegenden
Fluchttreppenhäusern gibt es im Gebäude im
Bereich des Atriums und der Erschliessungshalle keine Brandabschnitte, sondern nur
Rauchabschnitte. Dies ermöglicht eine maximale Offenheit im Gebäude.
Das Gebäude wird im September 2004 an
den Nutzer übergeben.
Die Anforderungen an die Detailplanung und
die Ausführung sind besonders hoch, da
durch den hohen Technikanteil und die Konstruktion des Gebäudes im Ausbau teilweise
nur geringe Korrekturmöglichkeiten gegenüber dem Rohbau bestehen. Beispielsweise
kann die geplante Wärmeabgabe der Betonkerntemperierung nur mit einer garantierten
Einbaulage des Rohrsystems eingehalten
werden. Der Spielraum für Maßabweichungen ist deshalb sehr gering.
Die Klassen- und Verwaltungsräume besitzen
einen außenliegenden Sonnenschutz mit
Lichtlenk-Funktion. In den Treppenhäusern,
der Cafeteria und dem Konferenzbereich sind
Sonnenschutzgläser mit einem Bedruckungsgrad von 50 % und einem g-Wert von 0,21
eingebaut. Das Atrium verfügt über einen
innenliegenden Sonnenschutz aus beschichteten Stoffbahnen. Zusammen mit der Verglasung ergibt sich ein g-Wert von 0,19. Das im
Sommer entstehende Wärmekissen wird über
die RWA-Klappen abgelüftet.
Mo-Fr 7-17 Uhr,
1500
2004
Baukörper
Geschosse
mittlere Raumhöhe (NRI/NGF)
A/V-Verhältnis
3 + Tiefgarage
3,90 m
0,31 m -1
Flächen und Volumen, DIN 277
Volumen
BruttoRaumInhalt mit Tiefgarage
59.835 m3
BruttoRaumInhalt ohne Tiefgarage
43.639 m3
Flächen
NettoGrundFläche mit Tiefgarage
15.383 m2
NettoGrundFläche ohne Tiefgarage
10.650 m2
HauptNutzFläche
5.542 m2
Bauteil
U-Wert
W/(m2K)
0,20
0,23
1,30
0,16
0,43
Außenwände
Dach
Fenster mit Rahmen
Decken gegen Tiefgarage
Mittlerer U-Wert
über Wärmetauscher mit der durch die Tiefbrunnen erreichbaren Temperatur von 10 °C
(Grundwasser) gekühlt.
Die Grundlast der Wärmeversorgung des
Gebäudes wird über zwei in Stufen schaltbare
Wärmepumpen, die über einen 16 m tiefen
Förder- und zwei Schluckbrunnen an das
Grundwasser gekoppelt sind, realisiert. Über
die Wärmepumpen wird das Temperaturniveau des Grundwassers im Winter auf bis zu
28 °C angehoben, im Sommer wird alleine
Die Technikzentrale befindet sich aus Kostengründen im – gedämmten – Dachgeschoss.
Zur Spitzenlastdeckung wird ein Holzpelletkessel (Nennleistung 120 kW) eingesetzt, der
im Kellergeschoss, innerhalb der thermischen
Hülle, untergebracht ist.
Tab. 1: Kennwerte Grundwasserkälte
Wärmepumpe
Grundwasserkälte
Holzpelletkessel
Spez. Leistung in W/m2 NGF
19,1 kWh/m3a
maximal zulässiger Qh/V
8,7 kWh/m3a
Qh/V vorhanden
33,9 kWh/m2a
Qh/An vorhanden
Unterschreitung von max. zul. Qh um 54,4 %
Strom
kW
2 x 37
Kälte
kW
300
28
Strom
Wärmepumpe
Holzpellets
Wärme
kW
2 x 120
120
34
Netzstrom
Die Realisierung des anspruchsvollen Energiekonzeptes war nur durch eine Vielzahl von in
die Zukunft gerichteten Entscheidungen des
Bauherrn und eine enge Zusammenarbeit
zwischen Architekten, Fachplanern und
Energietechnikern möglich.
Jahresheizwärmebedarf (Qh) nach WSVO ´95
Fensterflächen
Bei Planungsbeginn wurde ursprünglich ein
Jahresheizwärmebedarf von 20 kWh/m2a
(2-Liter Haus) angestrebt. Aus wirtschaftlichen
Gründen ist nun ein Jahresheizwärmebedarf
von etwa 34 kWh/m2a (3-Liter Haus) realisiert,
der den zulässigen Wert gemäß WSVO´95
um ca. 54 % unterschreitet.
Die Lüftungsanlage wurde hinsichtlich des
geförderten Luftvolumenstroms werkseitig
kalibriert. In Kombination mit einer Differenzdruckmessung ermöglicht dies eine Prüfung
der Luftdichtheit der gesamten Gebäudehülle
in einem. Vorteil bei diesem bisher selten
angewendeten Verfahren ist die Einsparung
aufwändiger Messeinrichtungen. Die Messungen sind nach Fertigstellung der Lüftungsanlage für Sommer 2004 vorgesehen.
Wärmeschutznachweis
Nutzungszeiten
Anzahl der NutzerInnen
Fertigstellung
Das Gebäude ist kompakt und erreicht ein
A/V-Verhältnis von 0,3 1/m. Das gesamte
Gebäude wird mechanisch be- und entlüftet.
Zur Reduktion der Lüftungswärmeverluste
wird eine Wärmerückgewinnung mit einem
Wärmerückgewinnungsgrad von ca. 70 %,
eingesetzt.
Grundwasser
Holzpelletkessel
(Spitzenlastheizung)
Kälte
Wärme
Wärmerückgewinnung
Abb. 5: Brunnenkopf des Saugbrunnens, hier im
Fußpunkt eines Steigschachtes im Gebäude
Abb. 6: Energieversorgung
Nord
Anteil der Fensterflächen an
47%
den Fassadenflächen*.
In Summe 0,24 m2 Fensterfläche
West
je m2 NGF (ohne Tiefgarage).
49%
* Das Gebäude ist um 45° aus
der Nord/Süd-Richtung gedreht
53%
Ost
53%
Süd
Bauwerkskosten Brutto (ohne Tiefgarage), Stand Kostenanschlag
BruttoRaumInhalt
DIN 277
NettoGrundFläche
DIN 277
3
20 Gebhard-Müller-Schule
Stand 8/2004
Baukonstruktion
DIN 276: KG 300
210 €/m3
Technische Anlagen
DIN 276: KG 400
105 €/m3
Bauwerkskosten
KG 300+KG 400
315 €/m3
850 €/m2
415 €/m2
1.265 €/m2
Um die Leitungsve
und die Flexibilität
währleisten, werd
abgehängten Dec
auf der Innenseite
geführt. Ausgehen
schächten laufen d
‚Backbone’ über d
halle, von wo aus
Das Gebäude wird
trale Lüftungsanla
nung (Rotationswä
lüftet. Im Winter w
über ein von der W
Heizregister erwär
gleichzeitig als Kü
raturen deutlich u
Pelletheizkessel ge
zugeschaltet. Mitt
Stirnseite des raum
(Abb. 10) gelangt
zwischen 21 und 2
Abluft wird unters
abgezogen.
Die Wärmeversorg
Fluren erfolgt übe
rung (BKT), im Atr
Fußbodenheizung
mittig in den 35 c
verlegt; die maxim
beträgt 28 °C.
In den Klassenräum
chen Heizkörper. D
aus geometrischen
heren Heizlast, ha
breite von 8 Mete
an Heizwärme dur
kann. In jedem Ra
bares Fenster. Es is
tet, so dass bei Öf
Lüftungsanlage au
Kosten
Bezug
Lüftung und Heiz
Abb. 7 Die Rohre der Betonkerntemperierung vor dem Betonieren
Abb. 8: Der Betoniervorgang
20 Gebhard-Müller-Schule
Stand 8/2004
4
20 G-M Schule 10.11.2004 11:16 Uhr Seite 2
Gebäudeinformation
Erste Erfahrungen
Energiekonzept
GebäudeTechnikkon
Abb. 4: Holzpelletkessel
Das Gebäude ist ein Stahlbetonbau. Der Längsriegel an der Straße ist als geschlossener Baukörper mit einer Lochfassade konzipiert, während die beiden Kuben als Skelettbauten mit
vorgehängten Pfosten-Riegel-Fassaden ausgeführt sind. Im Untergeschoss des Gebäudes
befindet sich eine Tiefgarage. Die Decke
über der Tiefgarage ist unterseitig mit 18 cm
Mineralwolle gedämmt.
Wegen der Betonkerntemperierung wird bei
den Decken ein optimaler Wärmedurchgang
gewünscht. Aus diesem Grund bleiben sie
weitgehend unverkleidet, die Deckenstärke
von 35 cm ermöglicht zusätzlich einen Verzicht auf Trittschalldämmung und Estrich. Als
Bodenbeläge werden Werkstein, Kautschuk
und Nadelfilz verwendet.
Nutzung
Durch die Erschließung mit drei notwendigen
Treppenhäusern und drei außenliegenden
Fluchttreppenhäusern gibt es im Gebäude im
Bereich des Atriums und der Erschliessungshalle keine Brandabschnitte, sondern nur
Rauchabschnitte. Dies ermöglicht eine maximale Offenheit im Gebäude.
Das Gebäude wird im September 2004 an
den Nutzer übergeben.
Die Anforderungen an die Detailplanung und
die Ausführung sind besonders hoch, da
durch den hohen Technikanteil und die Konstruktion des Gebäudes im Ausbau teilweise
nur geringe Korrekturmöglichkeiten gegenüber dem Rohbau bestehen. Beispielsweise
kann die geplante Wärmeabgabe der Betonkerntemperierung nur mit einer garantierten
Einbaulage des Rohrsystems eingehalten
werden. Der Spielraum für Maßabweichungen ist deshalb sehr gering.
Die Klassen- und Verwaltungsräume besitzen
einen außenliegenden Sonnenschutz mit
Lichtlenk-Funktion. In den Treppenhäusern,
der Cafeteria und dem Konferenzbereich sind
Sonnenschutzgläser mit einem Bedruckungsgrad von 50 % und einem g-Wert von 0,21
eingebaut. Das Atrium verfügt über einen
innenliegenden Sonnenschutz aus beschichteten Stoffbahnen. Zusammen mit der Verglasung ergibt sich ein g-Wert von 0,19. Das im
Sommer entstehende Wärmekissen wird über
die RWA-Klappen abgelüftet.
Mo-Fr 7-17 Uhr,
1500
2004
Baukörper
Geschosse
mittlere Raumhöhe (NRI/NGF)
A/V-Verhältnis
3 + Tiefgarage
3,90 m
0,31 m -1
Flächen und Volumen, DIN 277
Volumen
BruttoRaumInhalt mit Tiefgarage
59.835 m3
BruttoRaumInhalt ohne Tiefgarage
43.639 m3
Flächen
NettoGrundFläche mit Tiefgarage
15.383 m2
NettoGrundFläche ohne Tiefgarage
10.650 m2
HauptNutzFläche
5.542 m2
Bauteil
U-Wert
W/(m2K)
0,20
0,23
1,30
0,16
0,43
Außenwände
Dach
Fenster mit Rahmen
Decken gegen Tiefgarage
Mittlerer U-Wert
über Wärmetauscher mit der durch die Tiefbrunnen erreichbaren Temperatur von 10 °C
(Grundwasser) gekühlt.
Die Grundlast der Wärmeversorgung des
Gebäudes wird über zwei in Stufen schaltbare
Wärmepumpen, die über einen 16 m tiefen
Förder- und zwei Schluckbrunnen an das
Grundwasser gekoppelt sind, realisiert. Über
die Wärmepumpen wird das Temperaturniveau des Grundwassers im Winter auf bis zu
28 °C angehoben, im Sommer wird alleine
Die Technikzentrale befindet sich aus Kostengründen im – gedämmten – Dachgeschoss.
Zur Spitzenlastdeckung wird ein Holzpelletkessel (Nennleistung 120 kW) eingesetzt, der
im Kellergeschoss, innerhalb der thermischen
Hülle, untergebracht ist.
Tab. 1: Kennwerte Grundwasserkälte
Wärmepumpe
Grundwasserkälte
Holzpelletkessel
Spez. Leistung in W/m2 NGF
19,1 kWh/m3a
maximal zulässiger Qh/V
8,7 kWh/m3a
Qh/V vorhanden
33,9 kWh/m2a
Qh/An vorhanden
Unterschreitung von max. zul. Qh um 54,4 %
Strom
kW
2 x 37
Kälte
kW
300
28
Strom
Wärmepumpe
Holzpellets
Wärme
kW
2 x 120
120
34
Netzstrom
Die Realisierung des anspruchsvollen Energiekonzeptes war nur durch eine Vielzahl von in
die Zukunft gerichteten Entscheidungen des
Bauherrn und eine enge Zusammenarbeit
zwischen Architekten, Fachplanern und
Energietechnikern möglich.
Jahresheizwärmebedarf (Qh) nach WSVO ´95
Fensterflächen
Bei Planungsbeginn wurde ursprünglich ein
Jahresheizwärmebedarf von 20 kWh/m2a
(2-Liter Haus) angestrebt. Aus wirtschaftlichen
Gründen ist nun ein Jahresheizwärmebedarf
von etwa 34 kWh/m2a (3-Liter Haus) realisiert,
der den zulässigen Wert gemäß WSVO´95
um ca. 54 % unterschreitet.
Die Lüftungsanlage wurde hinsichtlich des
geförderten Luftvolumenstroms werkseitig
kalibriert. In Kombination mit einer Differenzdruckmessung ermöglicht dies eine Prüfung
der Luftdichtheit der gesamten Gebäudehülle
in einem. Vorteil bei diesem bisher selten
angewendeten Verfahren ist die Einsparung
aufwändiger Messeinrichtungen. Die Messungen sind nach Fertigstellung der Lüftungsanlage für Sommer 2004 vorgesehen.
Wärmeschutznachweis
Nutzungszeiten
Anzahl der NutzerInnen
Fertigstellung
Das Gebäude ist kompakt und erreicht ein
A/V-Verhältnis von 0,3 1/m. Das gesamte
Gebäude wird mechanisch be- und entlüftet.
Zur Reduktion der Lüftungswärmeverluste
wird eine Wärmerückgewinnung mit einem
Wärmerückgewinnungsgrad von ca. 70 %,
eingesetzt.
Grundwasser
Holzpelletkessel
(Spitzenlastheizung)
Kälte
Wärme
Wärmerückgewinnung
Abb. 5: Brunnenkopf des Saugbrunnens, hier im
Fußpunkt eines Steigschachtes im Gebäude
Abb. 6: Energieversorgung
Nord
Anteil der Fensterflächen an
47%
den Fassadenflächen*.
In Summe 0,24 m2 Fensterfläche
West
je m2 NGF (ohne Tiefgarage).
49%
* Das Gebäude ist um 45° aus
der Nord/Süd-Richtung gedreht
53%
Ost
53%
Süd
Bauwerkskosten Brutto (ohne Tiefgarage), Stand Kostenanschlag
BruttoRaumInhalt
DIN 277
NettoGrundFläche
DIN 277
3
20 Gebhard-Müller-Schule
Stand 8/2004
Baukonstruktion
DIN 276: KG 300
210 €/m3
Technische Anlagen
DIN 276: KG 400
105 €/m3
Bauwerkskosten
KG 300+KG 400
315 €/m3
850 €/m2
415 €/m2
1.265 €/m2
Um die Leitungsve
und die Flexibilität
währleisten, werd
abgehängten Dec
auf der Innenseite
geführt. Ausgehen
schächten laufen d
‚Backbone’ über d
halle, von wo aus
Das Gebäude wird
trale Lüftungsanla
nung (Rotationswä
lüftet. Im Winter w
über ein von der W
Heizregister erwär
gleichzeitig als Kü
raturen deutlich u
Pelletheizkessel ge
zugeschaltet. Mitt
Stirnseite des raum
(Abb. 10) gelangt
zwischen 21 und 2
Abluft wird unters
abgezogen.
Die Wärmeversorg
Fluren erfolgt übe
rung (BKT), im Atr
Fußbodenheizung
mittig in den 35 c
verlegt; die maxim
beträgt 28 °C.
In den Klassenräum
chen Heizkörper. D
aus geometrischen
heren Heizlast, ha
breite von 8 Mete
an Heizwärme dur
kann. In jedem Ra
bares Fenster. Es is
tet, so dass bei Öf
Lüftungsanlage au
Kosten
Bezug
Lüftung und Heiz
Abb. 7 Die Rohre der Betonkerntemperierung vor dem Betonieren
Abb. 8: Der Betoniervorgang
20 Gebhard-Müller-Schule
Stand 8/2004
4
20 G-M Schule 10.11.2004 11:15 Uhr Seite 2
Gebäude- und
Technikkonzept
Abb. 9: Simulation der
Tageslichtsituation
t der durch die Tiefemperatur von 10 °C
ndet sich aus Kostenen – Dachgeschoss.
wird ein Holzpellet0 kW) eingesetzt, der
halb der thermischen
Wärme
kW
2 x 120
Kälte
kW
300
120
34
28
Strom
Kälte
Wärme
Lüftung und Heizung
Kühlung
Tageslicht und Beleuchtung
Um die Leitungsverteilung einfach zu halten
und die Flexibilität der Raummodule zu gewährleisten, werden die Leitungen unter der
abgehängten Decke der Verkehrswege und
auf der Innenseite der Klassenräume (Abb. 10)
geführt. Ausgehend von den fünf Technikschächten laufen die Haupttrassen hierbei als
‚Backbone’ über der zentralen Erschließungshalle, von wo aus sie sich weiter verzweigen.
Im Sommer wird die Zuluft über einen an das
Grundwasser angeschlossenen Luft/Wasserwärmetauscher auf rund 23 °C temperiert.
Zusätzlich führt die BKT Wärme aus den
Räumen ab. Die Serverräume werden über an
das Grundwasser angeschlossene UmluftKühlgeräte gekühlt.
Pro Modul gibt es vier Pendelleuchten, die
einen Indirektanteil von 50 % aufweisen. Auf
der Unterseite des Technikkanals sind zwei
Downlights installiert.
Das Gebäude wird ganzjährig über drei zentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung (Rotationswärmetauscher) be- und entlüftet. Im Winter wird die Zuluft zusätzlich
über ein von der Wärmepumpe gespeistes
Heizregister erwärmt, dieses dient im Sommer
gleichzeitig als Kühlregister. Bei Außentemperaturen deutlich unter 0 °C wird ein vom
Pelletheizkessel gespeistes Nachheizregister
zugeschaltet. Mittels Schlitzauslässen auf den
Stirnseite des raumseitigen Technikkanals
(Abb. 10) gelangt sie mit einer Temperatur
zwischen 21 und 23 °C in den Raum. Die
Abluft wird unterseitig des Kanals wieder
abgezogen.
In den Klassenräumen wird das Licht durch
den Nutzer eingeschaltet. Abhängig von der
über Sensoren gemessenen Außenbeleuchtungsstärke schaltet die Gebäudeleittechnik
(GLT) das Licht ausschließlich aus. Der Nutzereingriff übersteuert die GLT jeweils für die
Dauer einer Unterrichtsstunde. Ebenfalls über
die GLT wird zentral der außen liegende
Sonnenschutz gesteuert, eine manuelle
Bedienung ist ebenfalls möglich.
Zwischen Verkehrsflächen und Klassenräumen
Abb. 10: Der noch unverkleidete Technikkanal in den
sind Oberlichter eingebaut. Die KunstlichtKlassenräumen
versorgung der Verkehrsflächen wird über
Bewegungsmelder in Verbindung mit Helligkeitssensoren geregelt.
Fensteröffnung möglich, Lüftung
schaltet sich über Kontakt ab
Zuluft
Die Wärmeversorgung in den Räumen und
Fluren erfolgt über die Betonkerntemperierung (BKT), im Atrium und den WC’s über
Fußbodenheizung. Die Rohre der BKT sind
mittig in den 35 cm dicken Betondecken
verlegt; die maximale Vorlauftemperatur
beträgt 28 °C.
mechanische
Abluft
Flur
Luftwechsel:
max 4,5 1/h
Regelung mittels
Volumenstromregler
(abhängig von Luftqualität)
Klassenzimmer
Sommerfall
Fortluft
Wärmerückgewinnung
Abb. 11: Das Lüftungskonzept der Klassenzimmer
Förderbrunnen ohne (Sommer)/
mit (Winter) Wärmepumpe
Regelung über
Bewegungsmelder
und Helligkeitssensoren
Oberlichter
100 Lux
5 W/m2
Flur
Abb. 12: Beleuchtung
der Klassenzimmer
20 Gebhard-Müller-Schule
Stand 8/2004
4
3,0 m
Zuluft
Sommerfall
Manuelles Einschalten, Ausschalten
abhängig von Außenbeleuchtungsstärke
über GLT. Nutzereingriff übersteuert
die GLT für eine Unterrichtsstunde
50 % indirekte
Beleuchtung
3,15 m
In den Klassenräumen gibt es keine zusätzlichen Heizkörper. Die Eckräume, mit der sich
aus geometrischen Gründen ergebenden höheren Heizlast, haben eine Mindestmodulbreite von 8 Metern, so dass der Mehrbedarf
an Heizwärme durch die BKT gedeckt werden
kann. In jedem Raummodul gibt es ein öffenbares Fenster. Es ist mit Kontakten ausgestattet, so dass bei Öffnung des Fensters die
Lüftungsanlage ausgeschaltet wird.
Bedienung des
Sonnenschutzes
über GLT und
manuell
Lichtreflexion
50 % direkte
Beleuchtung
500 Lux
13 W/m2
Klassenzimmer
7,6 m
20 Gebhard-Müller-Schule
Stand 8/2004
5
20 G-M Schule 10.11.2004 11:15 Uhr Seite 1
Impressum
Projektteam
SolarBau : MONITOR
Team
Monitoring
Dieses Dokument wurde im Rahmen des Begleitforschungsprojekts »SolarBau : MONITOR« erstellt.
Die Begleitforschung dokumentiert, analysiert
und kommuniziert die Ergebnisse der NeubauDemonstrationsprojekte des Förderkonzepts
Energieoptimiertes Bauen des BMWA
Die Verantwortung für den Inhalt dieses Faltblattes
liegt bei der Bergischen Universität Wuppertal.
Bauherr
Landkreis Biberach
Landrat Schneider, MDL
Ansprechpartner:
Herr Miller, Kreiskämmerer
Herr Halder, Leiter Kreisschulamt
Rollinstr. 9
88400 Biberach
Kontaktadresse:
Gesamtverantwortung und Koordination
Dokumentation und Analyse
Fraunhofer-Institut
für Solare Energiesysteme ISE
Herr Herkel
Heidenhofstr. 2
79110 Freiburg
Telefon (0761) 45 88-51 17
Telefax (0761) 45 88-90 00
e-mail: [email protected]
Architektur, Bauleitung
Projektgemeinschaft Elwert – Stottele – Rädle
ELWERT & STOTTELE GbR
Architektur und Projektmanagement
Rädle + Textor
Freie Architekten BDA
Ansprechpartner: Herr Stottele
ELWERT & STOTTELE GbR
Raueneggstrasse 1/1
88212 Ravensburg
Fachhochschule für Bauwesen Biberach/Riß
Gebäudetechnik/Gebäudeklimatik
Ansprechpartner: Herr Prof. Dr.-Ing. Koenigsdorff/
Herr Dr.-Ing. Heinrich
Karlstr. 9/11
88400 Biberach
Tel. 07351/582-255
Fax: 07351/582-299
Email: [email protected]
[email protected]
Internet: www.fh-biberach.de
ng
Schulen
schulen
ns-
0
Pflegengen
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prozess
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m
ckng
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utzung
Bergische Universität Wuppertal
Herr Prof. Dr.-Ing. Voss
Fachbereich Architektur
Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung
Pauluskirchstr. 7
42285 Wuppertal
Telefon (0202) 439-40 94
Telefax (0202) 439-42 96
e-mail: [email protected]
Kommunikation
sol°id°ar Architekten und Ingenieure
Herr Dr. Löhnert
Forststr. 30
12163 Berlin
Lehre, Aus- und Weiterbildung
Universität Karlsruhe
Herr Prof. Wagner
Fakultät Architektur
Fachgebiet Bauphysik und
Technischer Ausbau (fbta)
Englerstr. 7
76128 Karlsruhe
Projektförderung
rme-
Technische Gebäudeausrüstung,
Energiekonzept / Thermische Bauphysik
Lichtplanung, Simulation
Ebert-Ingenieure München
Ansprechpartner: Herr Baumann
Hanauerstr. 85
80993 München
Projektsteuerung
LEG Baden Württemberg
Ansprechpartner: Herr Vogel
Katharinenstrasse 20
70182 Stuttgart
Förderung
Monitoring: 428 390 €
Laufzeit: 1.4.2002 bis 31.1.2007
Weitere Förderung für das Energiekonzept:
Klimaschutz-plus-Förderprogramm des Landes
Baden-Württemberg
Projektadresse
Gebhard-Müller-Schule
Kreisberufsschulzentrum Biberach
Leipzigstr. 11
88400 Biberach a. d. Riß
Statik, Tragwerksplanung
IB Keßler + Hurrle
Ansprechpartner: Herr Keßler
Meisenweg 47
88400 Biberach
Baugrund
Henke & Partner GmbH
Ingenieurbüro für Geotechnik
Vertretung Oberschwaben
Ansprechpartner: Herr Prof. Schrodi
Am Galgenberg 10
88444 Ummendor
Bauherr
Bundesministerium für Wirtschaft
und Arbeit BMWA
älte-
über
mpe
Projektträger PTJ
Herr Kratz
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
ELWERT & STOTTELE GbR
on
Abbildungsnachweis
sser-
Titel, Abb. 1- 3, 7: Projektgemeinschaft ESR
Abb. 4, 5, 8, 9: Ebert-Ingenieure München
Abb. 10: FH-Biberach
Rückseite: Lichtbildner Albrecht Imanuel Schnabel,
Götzis (A)
1. Auflage, 2004
Besuchen Sie uns im Internet
http://www.solarbau.de
Architektur
Bauleitung
TGA, Energiekonzept,
Thermische Bauphysik,
Lichtplanung, Simulation
Projektsteuerung
Tragwerk
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