1 Prüfungsfragen zur VL Klinische Psychologie I (jeweils WS) und II

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Prüfungsfragen zur VL Klinische Psychologie I (jeweils WS) und II (jeweils SS):
Dozent Barnow
Die folgenden Fragen werden in den jeweiligen Vorlesungen Klinische I und
Klinische II abgehandelt und können in der unten genannten Prüfungsliteratur zum
Teil nachgelesen werden. Sie werden identisch wie abgebildet in der Prüfung
abgefragt. Meist werden 3-4 Bereiche behandelt und diskutiert, außerdem kann
der/die Student(in) ein Einsprechthema wählen (5-10 Minuten). Unabdingbare
Voraussetzung für die Prüfung bei mir ist die regelmäßige Teilnahme an der
Vorlesung Klinische Psychologie I und II, des Weiteren sollte man ein Seminar aktiv
bei mir absolvieren. Am Ende der VL Klinische Psychologie I wird eine Klausur
geschrieben, die Teilnahme daran ist freiwillig. Die Note der Klausur kann dazu
verwendet werden in der mündlichen Abschlussprüfung eine günstigere Note zu
bekommen, wenn der/die Student(in) eine bessere Note in der Klausur erhalten hat.
Die Klausurnote zählt hierbei jedoch nur 1/3 und wird nur auf Wunsch des
Studenten(in) angerechnet.
VL1: Einführung in die Klinische Psychologie
1. Nennen Sie Persönlichkeiten, die wesentlich zur wissenschaftlich-klinischen
Psychologie beigetragen haben.
2. Wie kann abweichendes Verhalten definiert werden? Was sind die Probleme
der einzelnen Definitionen? Welche Kriterien sind letztendlich besonders
wichtig?
3. Warum heißt es psychische STÖRUNG und nicht psychische Erkrankung?
4. Was ist der Unterschied zwischen Prävalenz und Inzidenz (kurz die Definition
nennen)?
5. Wie häufig sind psychische Störungen in der Allgemeinbevölkerung
(Lebenszeitprävalenz Männer/Frauen) im Bundes-Gesundheitssurvey?
6. Nennen und beschreiben Sie drei Nachbarbebiete der klinischen Psychologie.
VL 2: Biologisches Paradigma: Genetik
7. Was sind Selektionsanalysen bei Tiermodellen?
8. Wie kann man den Einfluss genetischer Faktoren bei der Entwicklung
psychischer Störungen untersuchen?
9. Welche Aspekte lassen sind mit Familienstudien untersuchen?
10. Welche Möglichkeiten bieten Zwillingsstudien?
11. Was versteht man unter einem Gen, Genotyp und Phänotyp?
12. Welche psychische Störungen haben eine besonders hohe genetische
Komponente?
13. Was sind die wichtigsten Probleme bei der Interpretation genetischer Studien?
14. Was ist ein Odds Ratio? Wie wird er definiert?
15. Nennen Sie drei Mythen zur Nature versus Nature Debatte.
VL 3: Biologisches Paradigma: Biochemie
16. Nennen Sie drei Methoden der Bildgebung, was sind jeweils die Vor- und
Nachteile? Wo liegen die Grenzen der Bildgebung?
17. Nennen Sie 3 Neurotransmitter, die an psychischen Störungen beteiligt sind.
Welche Funktionen haben die jeweiligen Neurotransmitter und bei welchen
psychischen Störungen liegen Dysfunktionen vor?
18. Was passiert bei länger andauerndem Stress (HPA-Achse)? Welche
Bedeutung hat Kortisol dabei? Gibt es Veränderungen bei Depressiven?
1
19. Welches Hormon ist entscheidend beim Bindungsverhalten involviert? Welche
Befunde gibt es hierzu?
20. Welche biologischen Behandlungsformen gibt es? Was sind die Kritikpunkte?
VL 4: Tiefenpsychologisches und kognitiv-VT Paradigma, Diathese-Stress
21. Beschreiben Sie die 3 Instanzen psychischen Erlebens nach Feud
(Strukturmodell).
22. Was versteht man unter der dynamischen Triebtheorie? Erläutern Sie diese
kurz.
23. Nennen Sie mindestens 3 Abwehrmechanismen und beschreiben Sie diese.
24. Welche therapeutischen Techniken setzen Psychoanalytiker ein?
25. Gehen Sie auf positive und kritische Aspekte der Tiefenpsychologie ein.
26. Welche Grundannahmen hat das lerntheoretisch-kognitive Modell?
27. Nennen Sie die grundlegenden Lernmechanismen (Konditionierung,
Modelllernen etc.)
28. Was bedeutet das ABC-System (RET)? Geben Sie ein Beispiel.
29. Welche Vorstellungen hatte Aron Beck bezüglich der Bedeutung von
Kognitionen für psychische Störungen? Diskutieren Sie das kritisch!
30. Beurteilen Sie das lerntheoretisch/kognitive Modell (Stärken, Schwächen).
31. Welche Grundannahmen macht das Diathese Stress Modell?
VL 5: Schizophrenie und psychotische Störungen
32. Wer prägte den Begriff „Schizophrenie“ und was bedeutet er?
33. Nennen Sie die diagnostischen Kriterien für eine Schizophrenie (ICD-10 oder
DSM-IV)!
34. Was versteht man unter Wahn und was unter Halluzination?
35. Was versteht man unter positiv- und negativ Symptomatik? Nennen Sie die
einzelnen Symptome!
36. Welche Unterformen der Schizophrenie gibt es?
37. Nennen Sie zwei weitere psychotische Störungen!
38. Wie hoch ist die Lebenszeitprävalenz der Schizophrenie in der
Allgemeinbevölkerung, wie hoch ist sie bei Angehörigen ersten Grades?
39. Nennen Sie psychosoziale Risikofaktoren, die das Risiko für den Ausbruch
und Rückfall der Schizophrenie beeinflussen!
40. Was sagt das Vulnerabilitäts-Stress-Coping-Modell aus?
41. Nennen und erläutern Sie die Bausteine der Schizophreniebehandlung!
42. Was ist der Vorteil der atypischen Neuroleptika gegenüber klassischen
Neuroleptika?
43. Gehen Sie auf das Problem der EPS ein, welche Nebenwirkungen können
auftreten?
VL 6: Affektive Störungen
44. Wie werden affektive Störungen klassifiziert (ICD-10 oder DSM-IV)?
45. Nennen Sie die Kriterien einer depressiven Episode und Manie!
46. Was versteht man unter einer bipolaren Störung? Worin unterscheidet sich die
Bipolare Störung I von der Bipolaren Störung II?
47. Was versteht man unter dem somatischen Syndrom? Nennen Sie typische
somatische Symptome einer Depression!
48. Wie häufig sind affektive Störungen (12 Monats und LZ Prävalenz). Gehen Sie
auf Geschlechtseffekte ein!
49. Wie ist der typische Verlauf einer depressiven Episode?
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50. Nennen Sie die Kriterien einer Dysthymie und Zyklothymie. Was versteht man
unter einer rezidivierenden depressiven Störung?
51. Nennen Sie typische komorbide Störungen bei Depressiven.
52. Gehen Sie auf verschiedene psychologische Störungskonzepte (Beck,
Seligman, Lewinsohn, Interpersoneller Ansatz usw.) ein. Beschreiben Sie
diese kurz. Nennen Sie jeweils einen Kritikpunkt!
53. Welche Grundannahmen stehen im Vordergrund der kognitiven Therapie
(Beck)?
54. Beschreiben Sie wirksame therapeutische Konzepte (getrennt Depression,
Manie und bipolare Störung), inklusive der Psychopharmakotherapie. Gehen
Sie auf die Effizienz ein.
55. Welche typischen Nebenwirkungen haben Antidepressiva (AD) und wie lassen
sich AD einteilen?
56. Gibt es Kriterien dafür, welche Therapieform bei gegebener Symptomatik
wahrscheinlich am wirksamsten sein wird?
VL 7: Substanzstörungen 1:
57. Welche Substanzen und assoziierte Störungen werden im ICD-10 aufgeführt?
58. Wie werden die einzelnen Substanzen gruppiert, wenn man ihre Wirkung
berücksichtigt?
59. Welche Substanz hat das höchste Suchtpotenzial? Nennen Sie einige
körperliche Folgen übermäßigen Alkoholkonsums.
60. Was versteht man unter Intoxikation? Nennen Sie typische Symptome einer
Koffeinintoxikation (oder andere Substanz).
61. Was ist eine Alkoholembryopathie? Was versteht man unter einem Korsakow
Syndrom?
62. Wodurch entsteht ein Alkoholdelir? Nennen Sie die Symptome eines Delirs
und bei Alkoholentzug!
63. Nennen Sie die Kriterien für Substanzmissbrauch bzw. Abhängigkeit nach
DSM-IV oder ICD-10.
64. Was versteht man unter Toleranzsteigerung?
65. Ab wann beginnt ein riskanter Alkoholkonsum? Wie wirkt Alkohol und Nikotin?
66. Wie hoch ist die LZ Prävalenz von Alkohol, Nikotin und
Drogenabhängigkeit/Missbrauch?
67. Wann entwickeln sich die meisten Substanzstörungen? Wie hoch ist die
Prävalenz im Jugendalter?
68. Gehen Sie auf die Komorbidität einzelner Substanzstörungen untereinander
und mit anderen Störungen ein!
69. Beschreiben Sie Risikofaktoren für eine Substanzstörung, gehen Sie dabei auf
Genetik, neurobiologische Befunde, psychologische und soziale Faktoren ein.
70. Gibt es eine Suchtpersönlichkeit?
71. Beschreiben Sie das Diathese-Expositionsmodell.
72. Nennen Sie Phasen der Abstinenzmotivation nach Prochaska & DiClemente.
Warum ist es wichtig, diese bei der Therapieplanung zu berücksichtigen?
73. Wie hoch ist die Erfolgsquote verschiedener Therapien bei unterschiedlichen
Substanzstörungen? Welche Verfahren haben sich bewährt?
VL 8: Angststörungen: Panik und Agoraphobie
74. Nennen Sie die diagnostischen Kriterien (ICD-10 oder DSM-IV) für die
Panikstörung mit/ohne Agoraphobie.
75. Wie hoch ist die LZ Prävalenz, gibt es Geschlechterunterschiede?
3
76. Welche somatischen Faktoren können eine Panikattacke auslösen?
77. Welche Störungsmodelle existieren für die Panikstörung. Beschreiben Sie das
integrative Modell.
78. Was beinhaltet die Kognitive Theorie? Warum ist der Angstkreislauf heute
wissenschaftlich nicht mehr aufrecht zu erhalten?
79. Was lässt sich zusammenfassend als Behandlungsempfehlung für die
Panikstörung, Agoraphobie mit/ohne Panik sagen?
VL 9: Angststörungen: spezifische und soziale Phobie
80. Nennen Sie die diagnostischen Kriterien (ICD-10 oder DSM-IV) für die
spezifische und soziale Phobie.
81. Nennen Sie einige spezifische Phobien.
82. Nennen Sie die 5 Untergruppen kindlicher Ängste!
83. Gehen Sie kurz auf die Unterteilung von spezifischen Phobien ein.
84. Welche Unterschiede gibt es bei der Exposition in vivo bei Tierphobien versus
Blut/Injektionsphobien? Schildern Sie kurz das Vorgehen und gehen Sie auf
die angewandte Anspannung ein.
85. Wie hoch ist die LZ Prävalenz der spezifischen und sozialen Phobien, gibt es
Geschlechtsunterschiede?
86. Nennen Sie 2 verschiedene Formen der sozialen Phobie. Wie lässt sich die
soziale Phobie von der vermeidend-selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung
unterscheiden?
87. Welche Ursachen werden für die soziale Phobie diskutiert? Beschreiben Sie
speziell das kognitive Modell von Clark.
88. Was lässt sich zusammenfassend als Behandlungsempfehlung für die soziale
Phobie sagen? Wie ist das Vorgehen? Gibt es innovative
Kombinationsbehandlungen)
VL 10: Posttraumatische Belastungsstörung
89. Welche Vorstellungen bestanden zur Traumatisierung nach dem 1. Weltkrieg
in Deutschland?
90. Setzen Sie sich mit dem Zitat auseinander: „Bei gesunden Menschen ist die
Belastbarkeit gegenüber Traumatisierungen unbegrenzt.“
91. Was versteht die WHO unter Trauma?
92. Welche Arten von Traumata gibt es nach Terr?
93. Nennen Sie diagnostische Kriterien der PTSD (ICD oder DSM).
94. Beschreiben Sie Intrusionen, Hyperarousal und Vermeidung.
95. Gehen Sie auf Epidemiologie, Komorbidität und Langzeitverlauf der PTSD ein.
96. Welche Traumata führen am häufigsten zu einer PTSD? Diskutieren Sie
mögliche Gründe.
97. Nennen Sie gedächtnispsychologische Befunde zur PTSD.
98. Diskutieren Sie Befunde zum verringerten Hippocampusvolumen bei
Menschen mit PTSD.
99. Was versteht man unter peritraumatischer Dissoziation? Welche Bedeutung
haben dissoziative Phänomene bei der Genese einer PTSD?
100.
Erläutern Sie das kognitive Modell von Ehlers und Clark.
101.
Welche sozialen Einflüsse verstärken das Risiko für eine PTSD nach
einem Trauma?
102.
Nennen Sie Schutzfaktoren, gehen Sie besonders auf den
Kohärenzsinn ein.
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103.
Was versteht man unter Debriefing, sollte es unmittelbar nach
Katastrophen eingesetzt werden?
104.
Beschreiben Sie Konfrontationsverfahren und EMDR. Wann sollte man
Konfrontationstechniken nicht einsetzen?
105.
Beschreiben Sie das Vorgehen in der kognitiven Therapie nach Ehlers.
106.
Gehen Sie auf die Effizienz der einzelnen Therapieformen ein.
VL 11: Zwangsstörungen
107. Was sind Zwangshandlungen/-gedanken?
108. Nennen Sie die Kriterien der Zwangsstörung (ICD-10 oder DSM-IV). Welche
Merkmale sind für die Differentialdiagnose (Phobie, Schizophrenie) wichtig?
109. Wie hoch ist die Lebenszeitprävalenz? Gibt es einen Anstieg in den letzten
Jahren, woran könnte das liegen?
110. Nennen Sie typische Formen und Inhalte von Zwangsgedanken.
111. Wie ist der Verlauf? Nennen Sie Faktoren für eine eher gute und schlechte
Prognose.
112. Welche Ätiologiemodelle gibt es? Gehen Sie besonders auf das kognitivverhaltenstherapeutische Modell (Salkovskis) und biologische Annahmen ein.
Wie kann man diese Vorstellungen in ein Diathese-Stress-Modell integrieren?
113. Was bedeutet Habituationstraining? Was ist Reaktionsverhinderung?
114. Berichten Sie über die Effizienz verschiedener Therapiemaßnahmen.
VL 12: Somatoforme Störungen und dissoziative Störung
115. Nennen Sie verwandte Begriffe für Somatoforme Störungen!
116. Wie werden die somatoformen Störungen im ICD-10 klassifiziert? Welche
Unterschiede bestehen zum DSM-IV?
117. Was versteht man unter dem Münchhausen-By-Proxy-Syndrom?
118. Nennen Sie Symptome der Dissoziation (ICD-10) bzw. Konversionsstörung
(DSM-IV).
119. Nennen Sie Kriterien für die Somatoforme Schmerzstörung und Hypochondrie.
120. Was versteht man unter einer Körperdysmorphen Störung?
121. Was versteht man unter einer Somatisierungsstörung? Nennen Sie typische
Symptome aus mehreren Bereichen.
122. Wie häufig sind somatoforme Störungen? Wer behandelt diese meist?
123. Welche Ursachen haben somatoforme Störungen? Gehen Sie auf
soziodemografische, psychodynamische und kogn.-verhaltenstherapeutische
Befunde (Modelle) ein! Welche biologischen Korrelate existieren und welche
Bedeutung haben diese für eine „Filterstörung“ (Modell Rief und Barsky)?
124. Nennen Sie die Leitlinien der hausärztlichen Behandlung!
125. Welche Grundbausteine beinhaltet die psychologische (kogn.verhaltenstherapeutische) Behandlung?
VL 13: Ausflug Psychotherapieforschung: Psychopharmakotherapie und
Psychotherapie am Beispiel der Depression! Ein neues Modell zum
Verständnis psychischer Störungen (MEED)
126.
Wie berechnet man Effektstärken (ES)?
127.
Was bedeutet eine ES von 0.2, 0.5 und 0.8 (% der Gebesserten)?
128.
Was ist an so genannten „Brutto Effekten“ problematisch?
129.
Was versteht man unter einer Metaanalyse? Was ist bei Metaanalysen
kritisch zu berücksichtigen?
5
130.
Nennen Sie kritische Aspekte der Psychopharmakotherapie der
Depression. Wie hoch sind die tatsächlichen Nettoeffekte?
131.
Wie sieht das für die Psychotherapie aus?
132.
Was versteht Barnow unter minimalen emotionalen Dysfunktionen
(MED)? Was besagt es genau? Warum sollen Emotionen eine so bedeutsame
Rolle für psychische Störungen spielen?
133.
Was ist eine primäre und was eine sekundäre Emotion?
134.
Wie wirken sich minimale emotionale Dysfunktionen auf Kognition,
Kommunikation und Verhalten aus?
KLINISCHE II
VL 14 Sexuelle Funktionsstörungen
1.
2.
3.
4.
Was verstand Tissot unter der Degenerationstheorie?
Beschreiben Sie die sexuellen Reaktionsphasen gemäß Masters & Johnson.
Beschreiben Sie die Verhaltenskette gestörten Sexualverhaltens.
Nennen Sie die ICD 10 Kriterien des sexuellen Funktionsstörungen (nicht
verursacht durch organische Erkrankung).
5. Welche sexuellen Funktionsstörungen werden im ICD unterschieden?
6. Gehen Sie auf die einzelnen Störungen ein und geben Sie eine Einschätzung zur
Prävalenz bei Männern und Frauen.
7. Gehen Sie auf Ätiologiekonzepte für sexuelle Funktionsstörungen ein und
beschreiben Sie das 2 Schichten Modell von Masters & Johnson etwas näher.
8. Welche psychischen Störungen sind häufig mit sexuellen Funktionsstörungen
assoziiert bzw. gehen diesen voraus?
9. Gehen Sie auf das Problem der medikamentös bedingten sexuellen
Funktionsstörungen ein.
10. Welche Therapieformen haben sich bei der Behandlung sexueller
Funktionsstörungen bewährt?
11. Beschreiben Sie das Vorgehen in der Therapie zur Angstreduktion von Masters &
Johnson.
12. Nennen und beschreiben Sie Störungen der Sexualpräferenz (Paraphilien).
13. Welche Ursachen für Paraphilien werden diskutiert?
14. Unter welchen Voraussetzungen ist eine Therapie von Störungen der
Sexualpräferenz angezeigt?
15. Gehen Sie auf psychologische und biologische Behandlungsformen bei
Paraphilien ein und werten Sie die Effektivität der einzelnen Ansätze.
16. Diskutieren Sie „Megan’s Law“ in den USA. Halten Sie diese Vorgehensweise für
angebracht? Diskutieren Sie Vor- und Nachteile.
17. Was versteht man unter Störungen der Geschlechtsidentität? Welche
Voraussetzungen müssen für eine Geschlechtsumwandlung erfüllt sein?
VL 15: Essstörungen
18. Wird Übergewicht im DSM-IV als psychische Störung aufgefasst?
19. Wie berechnet man den Body Mass Index (BMI)?
20. Ab welchem BMI wird von Adipositas und ab welchem BMI von Untergewicht
gesprochen?
21. Nennen Sie die diagnostischen Kriterien der Anorexia nervosa und Bulimia
nervosa.
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22. Welche Subtypen unterscheidet man?
23. Welche körperlichen Begleit/Folgeprobleme kommen bei Essstörungen vor?
24. Gehen Sie auf das Problem der Komorbidität ein, was sind die häufigsten
komorbiden Störungen?
25. Wie hoch sind die LZ Prävalenzen von Essstörungen in Deutschland?
26. Welche Unterschiede gibt es bei der Anorexianervosa und Bulimianervosa?
27. Beschreiben Sie Risikofaktoren von Essstörungen.
28. Warum sind gerade Mädchen/Frauen häufig betroffen? Diskutieren Sie mögliche
Ursachen.
29. Nennen Sie therapeutische Interventionen, die sich bei der Behandlung von
Essstörungen bewährt haben. Gehen Sie auf die Ernährungsumstellung,
Figurexposition und Familientherapie näher ein. Welche Möglichkeiten bietet die
Pharmakotherapie? Beschreiben Sie die Effizienz der einzelnen
Therapieverfahren.
VL 16 Alter und Demenz
30. Nennen Sie typische negative Altersstereotype. Diskutieren Sie diese Vorurteile
kritisch und nennen Sie Gegenargumente. Berücksichtigen Sie dabei die
Altersgruppen der jungen Alten, alten Alten, und sehr alten Alten.
31. Was versteht man unter dem Demenz-Syndrom gemäß ICD 10?
32. Nennen Sie verschiedene Demenzformen und gehen Sie auf einzelne
Störungsbilder kurz ein.
33. Was versteht man unter Pseudo-Demenz, und welche Schlussfolgerungen
ergeben sich daraus für die Demenzdiagnostik?
34. Was versteht man unter der ABC-Regel?
35. Beschreiben Sie kurz die Prävalenz der Demenz und gehen Sie besonders auf
den Anstieg im hohen Alter ein.
36. Welche Verfahren werden zur Demenz-Diagnostik eingesetzt? Gehen Sie hier
besonders auf den Mini Mental und auf den Uhrentest ein und beschreiben Sie
diese kurz.
37. Nennen Sie den Verlauf einer Demenz und die damit assoziierten kognitiven,
sozialen und Verhaltensprobleme. Gehen Sie auf den zeitlichen Verlauf der
Demenz ein und berücksichtigen Sie dabei Befunde zur leichten, kognitiven
Beeinträchtigung vor der Diagnose-Demenz.
38. Nennen Sie frühe Warnzeichen eines demenziellen Syndroms.
39. Gibt es genetische Ursachen für die Alzheimer-Demenz? Was versteht man unter
dem APO E4 Allel und welche Auswirkungen hat es für das Erkrankungsrisiko der
späteren Demenz?
40. Nennen Sie Umweltrisiken, die zu einem erhöhten Auftreten einer Demenz führen
können.
41. Gehen Sie auch auf Schutzfaktoren ein.
42. Was versteht man unter neuronaler Degeneration? Mit welchen Prozessen im
Gehirn wird der Ausbruch und Verlauf der Alzheimer Erkrankung assoziiert?
Gehen Sie hierbei auf die Hirnatrophie, Beta- Amyloid und die Bildung von
neurofibrilären Bündeln ein.
43. Welche therapeutischen Ansätze existieren zur Behandlung der Alzheimer
Demenz?
44. Gehen Sie auf psychosoziale Intervention ein und diskutieren Sie, welche
Entscheidungen im Verlaufe der Störung getroffen werden müssen. Warum ist
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eine Aufklärung und Betreuung von Angehörigen gerade bei dieser Erkrankung
so wichtig?
45. Beschreiben Sie die Möglichkeiten und Grenzen der Pharmakotherapie bei der
Behandlung der Alzheimer Demenz.
46. Was versteht man unter Memantine? Wann und zu welchem Zweck werden sie
eingesetzt?
VL 18: Persönlichkeitsstörungen : NAR und ASPD
47. Nennen Sie die DSM Kriterien für PS (allgemein).
48. Nennen Sie die speziellen DSM Kriterien für die ASPS und NAR.
49. Wie hoch ist die Prävalenz (Punkt) von PS? Wie hoch die der ASPS und NAR?
50. Was versteht man unter Psychopathie?
51. Ätiologie der ASPS: Beschreiben Sie Befunde der Verhaltensgenetik, Cambridge
Studie, Neurobiologie und diskutieren Sie diese. Versuchen Sie eine Integration
in ein Diathese-Stress Modell. Gehen Sie dazu auf mind. 1 Studie näher ein, in
der Gen-Umwelt Interaktionen untersucht wurden.
52. Machen Sie Aussagen zur Behandlung der ASPS, speziell Psychopathie.
53. Was versteht man unter dem Modell der doppelten Handlungsregulation?
54. Welche therapeutischen Techniken sind sinnvoll bei der Behandlung
narzisstischer Patienten?
55. Welche Strategien werden bei der Psychopharmakotherapie angewendet?
VL 20: Borderline
56. Welche Unterschiede existieren im DSM-IV und ICD-10 bzgl. Der Klassifikation
der BPS?
57. Beschreiben und erläutern Sie die 5 wesentlichen Kriterien der BPS!
58. Gehen Sie auf Epidemiologie, Komorbidität und Verlauf der BPS ein. Was ist
kritisch bzgl. Der Verlaufsdaten zu diskutieren?
59. Ätiologie: Gehen Sie auf Genetik, Psychoanalytisches Modell und auf das
neurobehaviorale Modell der BPS ein. Beschreiben Sie speziell das NBM
ausführlicher.
60. Diskutieren Sie Befunde zur Affektregulationsstörung bei BPS!
61. Welche neurobiologischen Befunde findet man bei BPS? Warum sind diese
jedoch kritisch zu diskutieren?
62. Lässt sich die BPS als traumaassoziierte Störung beschreiben? Was spricht dafür
und was dagegen?
VL 21: Suizidalität
63. Was versteht man unter Suizid und was unter Suizidverhalten?
64. Diskutieren Sie die Begriffe Selbstmord und Freitod!
65. Welche 3 Phasen der Suizidentwicklung beschreibt Erwin Ringel?
66. Wie kann man Suizidalität abfragen, erfassen?
67. Gehen Sie auf die Epidemiologie von Suizid und Suizidversuchen ein. Gibt es
Geschlechtsdifferenzen? Wie lassen sich die regionalen Unterschiede erklären?
Stimmt es, dass Suizidalität mit dem Alter zunimmt?
68. Benennen Sie Befunde zur Genetik und Neurobiologie von Suizid und
Suizidverhalten.
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69. Welche psychologischen Theorien existieren? Gehen Sie speziell auf die
psychoanalytische Perspektive und Modelllernen ein. Was versteht man unter der
psychiatrischen Perspektive? Würden Sie dieser zustimmen?
70. Welche Präventionsmaßnahmen existieren zur Verhinderung von Suiziden?
71. Unter welchen Bedingungen sollte man eine stationäre Einweisung erwägen?
72. Nennen und beschreiben Sie Interventionstechniken bei Suizidalität.
73. Diskutieren Sie das Problem der Sterbehilfe.
74. Beschreiben und diskutieren Sie die Befunde der Berliner Altersstudie zu
Todeswünschen und Behandlung von Suizidalität im hohen Alter.
VL 22: Wirkfaktoren Psychotherapie
75. Gehen Sie auf allgemeine und spezifische Wirkfaktoren in der PT ein. Welche
sind besonders bedeutsam?
76. Was zeichnet erfolgreiche PT aus? Diskutieren Sie die dargestellten
Auffassungen!
77. Wie hoch ist die Therapieerfolgsquote etwa?
78. Welche schädlichen Folgen können durch PT ausgelöst werden? Welche
Lösungsansätze liegen bzgl. der Prävention von Missbrauch in der PT vor?
Welche Kritikpunkte lassen sich bzgl. Einer integrativen PT ins Feld führen?
79. Welche Vorstellungen hatte Klaus Grawe zur Entstehung psychischer Störungen
und was hat er für seine allg. PT daraus abgeleitet? Nennen und beschreiben Sie
die Wirkfaktoren seiner allg. PT.
80. Was versteht man unter dem MED Konzept?
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