Zukunft in Trier selbst nachhaltig gestalten Atomstrom soll es in

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Zukunft in Trier selbst nachhaltig gestalten
Atomstrom soll es in Deutschland bald nicht mehr geben, Energieriesen schließen ihre
Kohlekraftwerke und werden Teil der Energiewende in Deutschland. Brandschutzabkommen für
Produktionsstätten
in
Bangladesh
werden
von
Textilindustrien
unterschrieben,
Lebensmittellieferanten versehen ihre Produkte mit Bio- und fair-trade Siegeln. Alles Schritte in die
richtige Richtung, in eine nachhaltige zukunftsfähige (Welt-) Gesellschaft. Inwieweit diese Siegel
und Abkommen das halten, was sie versprechen, soll an dieser Stelle erst einmal nicht hinterfragt
werden.
Doch man muss nicht nur darauf warten, dass die großen Konzerne die wichtigen und richtigen
Entscheidungen für die Zukunft treffen, man kann auch selbst aktiv werden und die Zukunft
nachhaltig gestalten! Hier in der Stadt Trier, welche im Mai 2010 als Fair-Trade Stadt ausgezeichnet
wurde, geht diesbezüglich so einiges! Es gibt viele Institutionen und Initiativen, die sich mit dem
Thema Nachhaltigkeit auf regionaler Ebene auseinandersetzen und dabei viel bewirken können.
Ich zum Beispiel engagiere mich in dem Projekt Deine Ideen bewegen die Zukunft, welches sich mit
Nachhaltigkeit in unserer Region auseinandersetzt. Es richtet sich an Jugendliche und junge
Erwachsene (16-27 Jahre), die Ideen für ein nachhaltiges zukunftsfähiges Trier haben. In Form von
kleinen Projekten können diese Ideen durch Begleitung und ein wenig Unterstützung ausgebildeter
Coaches, realisiert werden. So können junge Menschen erste Erfahrungen im unternehmerischen
Denken und Handeln sammeln und ihren Unternehmergeist wecken.
Auch der Verein Transition Trier e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, in Zusammenarbeit mit den
BürgerInnen der Stadt Trier, eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft zu entwerfen. So entsteht im
Aveler Tal seit Beginn des Jahres 2013, ein Gemeinschaftsgarten, der für alle offen steht, die gerne
gärtnern, es lernen wollen oder die einfach nur Lust haben, sich mit anderen über leckeres, selbst
angebautes Obst und Gemüse oder über Gott und die Welt auszutauschen. Ich freue mich schon
darauf, im Sommer meine ersten Tomaten dort anzupflanzen und zu ernten.
Auch Menschen ohne Zeit fürs Engagement können nachhaltig handeln und konsumieren:
Lebensmittel auf dem Wochenmarkt bieten die Möglichkeit, regionales und saisonales Obst und
Gemüse zu erwerben. Der Weltladen der AG Frieden bietet neben Obst und Gemüse ein breites
Angebot von fair gehandelten Lebensmitteln aus Asien, Afrika und Lateinamerika, besonders die
fair gehandelten Schokoladen kann ich hier empfehlen.
Die von mir vorgestellten Möglichkeiten des Engagements für Nachhaltigkeit sind nur ein kleiner
Anfang, es gibt noch weitaus mehr Gelegenheiten! Finde es heraus und gestalte eine zukunftsfähige
Region Trier...es ist nicht schwer!
Die Autorin, Linn Kaldinski, ist 26 Jahre alt und studiert seit 2012 Wirtschaftssoziologie an der Uni
Trier. Seit Juni 2013 koordiniert sie das Projekt Deine Ideen bewegen die Zukunft bei der Lokalen
Agenda 21.
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