Heinrich-Heine Universität Düsseldorf

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Heinrich-Heine Universität Düsseldorf
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Klausur zur Veranstaltung:
Einführung in die Informationsverarbeitung
Sommersemester 2005
Dauer: 120 min.
Maximale Punktzahl: 60
Teil A: Technologische Basis
1. Die folgenden sechs Aussagen beinhalten richtige und falsche Antworten. Vermerken Sie auf Ihrem
Lösungsblatt die jeweils richtigen Antworten mit Aufgabennummer und Lösungsbuchstabe(n).
Insgesamt sind 10 richtige Antworten enthalten. Falsche Antworten führen zu Punktabzügen. (10 P.)
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
Als weit verbreitetes Format für den Austausch elektronischer Dokumente wird das PDF-Format
genutzt. PDF steht für
a) Partitioning Directory Format.
b) Portable Document File.
c) Printable Directory File.
Als gebräuchliche pixelorientierte Grafikformate werden im PC-Bereich
a) EXE
b) BMP
c) MDB
d) JPG
genutzt.
Zu den Bestandteilen der Zentraleinheit eines Rechnersystems gehören:
a) Hauptspeicher.
b) Festplatte. c) Zentralprozessor. d) Zentralverteiler.
Als verbreitete Codierungs-Vorschrift wird im PC-Umfeld genutzt:
a) LINUX.
b) PPT.
c) ASCII.
Zur Systemsoftware eines Computersystems lassen sich zählen:
a) Textverarbeitungsprogramme.
b) Übersetzungsprogramme.
c) Betriebssystem.
d) Auftragsverarbeitungsprogramme.
Zu den möglichen Betriebsarten eines Computersystems gehören:
a) Stand-By-Modus.
b) Objektverarbeitung.
c) Dialogverarbeitung.
d) Mehrprogrammbetrieb.
e) Prozedurale Verarbeitung.
2. Hinsichtlich der Repräsentationsform lassen sich analoge von digitalen Daten abgrenzen. Was ist
hierunter jeweils zu verstehen? Veranschaulichen Sie die Unterschiede dieser Repräsentationsformen
anhand eines Beispiels. (4 P.)
3. Nennen Sie drei Anwendungsbereiche der grafischen Datenverarbeitung und geben Sie jeweils ein
Anwendungsbeispiel (3 P.)
4. Ein Zahlensystem, bei dem der Wert einer Ziffer innerhalb einer Ziffernfolge von ihrer Stellung
abhängt, heißt Stellenwertsystem. Beschreiben Sie den grundsätzlichen Aufbau eines Stellenwertsystems mit den Begriffen Nennwert, Ziffernwert, Stellenwert und Zahlen- bzw. Gesamtwert. (4 P.)
5. Leiten Sie aus folgender booleschen Funktion eine Wertetafel ab. Präsentieren Sie die Funktion
anschließend in der booleschen Symboldarstellung sowie anhand eines Mengendiagrammes.
y = x1 ∨ ( x2 ∧ x3 ) (5 P.)
6. Verknüpfen Sie die Dualzahlen 111,11 und 100,01 durch duale Addition und führen Sie im
Dezimalsystem eine Überprüfung des Ergebnisses durch. (4 P.)
Teil B: Praktische Anwendungen
1. Die folgenden sechs Aussagen repräsentieren richtige und falsche Antworten. Vermerken Sie auf Ihrem
Lösungsblatt die jeweils richtigen Antworten mit Aufgabennummer und Lösungsbuchstabe(n).
Insgesamt sind 10 richtige Antworten enthalten. Falsche Antworten führen zu Punktabzügen. (10 P.)
1.1
Zu den Merkmalen eines Projektes gehören:
a) mindestens 2 Jahre Laufzeit.
b) Einmaligkeit bzw. Erstmaligkeit.
c) abteilungs- oder bereichsübergreifende Teamarbeit.
d) Projektleiter aus der obersten Managementebene.
1.2
In Entity-Relationship-Modellen werden durch Ovale (Elipsen)
a) Attribute b) Objekttypen
c) Beziehungstypen
repräsentiert.
1.3
Das interne Schema einer Datenbank beschreibt:
a) die Benutzerberechtigungen beim Zugriff auf die Datenbestände.
b) die physische Organisation der Daten auf den peripheren Speichermedien.
c) den geheimen (internen) Aufbau eines relationalen Datenbanksystems.
1.4
Eine Datenbanksprache wie SQL beinhaltet Komponenten zur
a) Datenverifikation. b) Datendefinition. c) Datenimplikation. d) Datenmanipulation.
1.5
Zu den Modulen der Büroinformationssysteme werden gerechnet:
a) Leitstände.
b) Tabellenkalkulationssysteme.
c) Terminkalendersysteme.
d) Progammierumgebungen.
1.6
Zur Gewährleistung von Datensicherheit werden folgende Techniken angewendet:
a) Multitasking.
b) Multidimensionalität.
c) Sperrmechanismen.
d) Anti-Viren-Programme. e) Konsistenz.
2. Erläutern Sie, was unter dem Begriff Informationsmanagement zu verstehen ist. Welche Ebenen des
Informationsmanagements sind Ihnen bekannt und wodurch zeichnen sich die Ebenen aus? (5 P.)
3. Charakterisieren Sie die Anwendungssoftware-Kategorien der Branchen- und Funktionssoftware
anhand von Beispielen hinsichtlich ihrer Einsatzbereiche. (4 P.)
4. Beim Aufbau relationaler Datenmodelle spielen Primärschlüssel eine zentrale Rolle. Was ist hierunter
zu verstehen? Wie wird bei relationalen Datenbanksystemen mit Tabellen eine 1:N-Verknüpfung
zwischen Informationsobjektklassen abgebildet? (4 P.)
5. Ein typisches SQL-Statement zur Datenabfrage hat den Aufbau: „Select ... From ... Where ...“.
Erläutern Sie die einzelnen Bestandteile dieses Befehls anhand eines Beispiels. (3 P.)
6. Als verbreitete Systemtechniken zur Managementunterstützung haben sich „Exception Reporting“ und
„Drill Down“ etablieren können. Was verbirgt sich hinter diesen Techniken und inwiefern helfen diese
Techniken dem Anwender? (4 P.)
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