Pilzdiät - Praxis Dr. Adhami

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Pilzdiät
Liebe Patientin,
in den kommenden 4 Wochen soll bei Ihnen durch eine gezielte Diät versucht werden,
die Besiedlung mit Pilzen im Darm zu reduzieren.
Absicht dieser Maßnahmen ist es, dass der Darm künftig nicht mehr als Quelle Für
Pilzinfektionen in anderen Körperregionen wie der Scheide dienen kann.
Parallel werden Ihnen Medikamente verabreicht, die den Pilz bekämpfen. Es kommt
insgesamt sehr auf Ihre aktive Mitarbeit an, damit der Pilz in Ihrem Körper behandelt
werden kann.
Bitte beachten Sie die folgenden Diät-Empfehlungen in den kommenden Wochen sehr
streng.
Was Sie nicht essen sollten
In erster Linie sind Zucker und alle zuckerhaltigen Nahrungsmittel inklusive Honig
abzusetzen. Dazu gehören auch raffinierte Kohlehydrate jeglicher Art, wo immer sie
vorkommen. Die zweite wichtige Gruppe von Nahrungsmitteln, die sie vermeiden sollten,
sind die Hefehaltigen. Dazu gehören: Nahrungsmittel, wie Dosennahrung, Aufgewärmtes,
mit Hefe angereicherte Produkte und Vergorenes.
Achten Sie auf jeden Fall immer genau auf den Packungsaufdruck der Lebensmittel,
damit Sie nicht versehentlich versteckte Zusätze verzehren, die den Pilz begünstigen.
Gelegentlich dürfen sie ein wenig sehr trockenen Weißwein mit Mineralwasser trinken.
Wenn sich dadurch allerdings die Symptome verschlimmern, müssen Sie darauf
verzichten.
Insbesondere verzichten Sie aber bitte auf:
§
Zucker in jeder Form, auch Traubenzucker, Fruchtzucker, Honig, Konfitüren,
Schokolade, zuckerhaltige Mehlspeisen wie Kuchen, Torten, Kekse, Hefegebäck
§
Süßes Obst (roh oder gekocht) speziell
Pflaumen, kandierte Früchte, Melonen
§
Süße Obst- oder Traubensäfte, Limonaden, Colagetränke, Bier, Whisky, süße
Weinsorten, Sekt, Most (Alkohol ist im Prinzip nichts anderes als Zucker.)
§
Weißmehlprodukte und Teigwaren (geringe Mengen erlaubt)
§
Getrocknete Gewürze, Käse (die meisten Sorten), Ketchup, Mayonnaise, Pilze,
Salatfertigdressing, Sojaprodukte,
Weintrauben,
Orangen,
Pfirsiche,
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Was Sie essen dürfen
Beachten Sie bitte: Alle Obst- und Gemüsesorten müssen vor dem Verzehr gründlich
gewaschen werden, um Hefe- und Schimmelpilze an der Oberfläche zu entfernen
§
Vollkornbrot, Knäckebrot (in mäßigem Umfang), hausgemachtes Gebäck mit
Backpulver, aber ohne Zucker (keine Hefe), Kartoffelpuffer (mit Vollkornmehl)
§
Vollkornkuchen, Vollkornnudeln, Reiskekse
§
alle Fleisch und Wurstwaren (außer
Schalentiere, Wild, alle Eierspeisen
§
Kartoffeln, Wurzelgemüse (roh und gekocht), Salate, Spinat, Tomaten, Gurken,
Radieschen, Rettich, Hülsenfrüchte, Kohlrabi, etc.
§
Reis in geringen Mengen
§
Sauerkraut (roh und gekocht), Zwiebeln, Knoblauch, Gartenkräuter
§
Schafskäse, Quark,(nur das Innere, nicht die Rinde)
§
Schweizer Käse : Gouda entsteht wie viele andere gelbe Käsesorten durch
Schimmelbildung und Gärung. Im Gegensatz dazu wächst der Schweizer
Emmentaler durch Bakterienkulturen
§
Sauermilchprodukte (ungesüßt), Butter
§
Saures Obst, Zitronen, saure Äpfel (nicht mehr als 2 / Tag)
§
Kompott von sauren Früchten (ohne Zucker)
§
Tee (ohne Zucker), Mineralwasser, trockene Weine im Verhätnis 1:2 mit Wasser
verdünnt, Joghurt (natur)
§
Salz und Gewürze, selbstgemachte Salatdressings und Mayonnaisen
Zitronensaft (kein Essig), Öl, Maisöl, Sesamöl, Sonnenblumenöl
§
Nüsse und Samen
§
Zuckerfreie Süßstoffe (Saccharin, Cyclamat)
paniert),
Fisch,
Hummer,
Krabben,
aus
Beachten Sie bitte: Weizenkleie, zu Abführzwecken genommen, bläht unter Umständen
sehr stark. Auch grobe Vollkornbrotsorten können individuell zu Blähungen führen.
Auf eine Formel gebracht: Zucker weg, dafür reichliche Mengen von Pflanzenfasern
aus Gemüse und Salat. Die Pflanzenfasern im Gemüse müssen im Darm zwischen dien
Schleimhautfalten die Hefe-Nester erfassen, das ist der Zweck. Dreimal täglich
Pflanzenfasern, Gemüse und Salate. Dann erst können die Medikamente, die man gegen
diese Hefen nimmt sinnvoll wirken, weil sie dahin kommen, wo die Hefe-Nester sind.
Diese Diät sollte vier Wochen eingehalten werden. Halten Sie durch!
Dr. B. Adhami
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