ascheinw.

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Protokoll: Asche in Wein
Aufgabe:
Bestimmen Sie den Aschegehalt und die Gesamtalkalität der Asche im Wein. Vergleichen Sie die
experimentell ermittelten Werte mit Angaben aus der Literatur.
Analysennummer: 18
Probeneingangsdatum: 17.11.2006
Probenart: Weißwein (gelblich klare Flüssigkeit, eher herb im Geschmack, trocken oder halbtrocken)
Literatur (zum Prinzip der Methode):
[1] RAPP, A.: Weinanalytik, in: Analytiker-Taschenbuch Nr. 5 (1984), S.237
[2] RAUSCHER, K.; ENGST, R.; FREIMUTH, U.: Untersuchung von Lebensmitteln,
2. Auflage, Leipzig: Fachbuchverlag Leipzig, 1986, S. 714 – 715
Prinzip der Methode:
WA 7: Veraschung von Wein und Bestimmung der Gesamtalkalität
Praktikumsanleitung
Abweichungen:
Da aufgrund des Spülens der Pipette 25 ml der Probe verloren gegangen sind, wurden zwei
Untersuchungen mit 25 ml Probe (2 und 3) und eine Untersuchung mit 20 ml Probe (1)
durchgeführt, um drei Messwerte zu erhalten.
Mit der Probe 1 wurde genauso verfahren wie mit den anderen beiden Proben.
Analysendaten:
Veraschung:
Aschegehalt aus Masse der Asche von 20 bzw. 25 ml Wein:
1000
ml
w


m
1
l
Asche
V
Pr
obe
1000
ml
g
1000
ml
g
w


0
,
0560
g
1
l
2
,
800
;w


0
,
0699
g
1
l
2
,
796
;
1
2
20
ml
l
25
ml
l
1000
ml
g
w


0
,
0694
g
1
l
2
,
776
3
25
ml
l
Proben- Proben-
Masse der leeren Masse der
Masse der
Aschegehalt in g/l (nach
nummer volumen
in ml
1
20
2
25
3
25
Veraschungsschale in g
24,5808
17,6695
21,3732
Schale nach der Asche in g
Veraschung in g
24,6368
0,0560
17,7394
0,0699
21,4426
0,0694
obiger Formel)
2,800
2,796
2,776
Titration mit NaOH:
Probennummer
Volumen an
verbrauchter
0,10 molarer NaOH
in ml
4,75
3,3
3,4
1
2
3
Formel
Errechneter
Mineralgehalt in
mmol/l
5*(10-4,75)
4*(10-3,3)
4*(10-3,4)
26,25
26,8
26,4
Ergebnisse:
1. Aschegehalt:
3
w

2
,
800

2
,796

2
,776

g
i
g

2
,79

3
l
l
g
g
s

(
2
,
800

2
,776
) 0
,59


0
,01
l
l
w


3 

i
1
Ergebnis:
2
g
w

,79

0
,01
l
2. Mineralgehalt:
3
w

26
,
25

26
,
80

26
,
40
mmol
mmol


i
i

1
w


3 


26
,
5

3
l
l
mmol mmol
s


(
26
,
80

26
,
25
)
0
,
59


0
,
3
l
l
Ergebnis:

mmol
w

26
,
5

0
,
3
l
Vergleich mit Literaturwerten:
„Taschenatlas der Lebensmittelchemie“ von Georg Schwedt, Georg Thieme Verlag Stuttgart
Aschegehalt für Kabinettwein: 2,9-5,3 g/l
- damit wäre unsere Probe gerade nicht mehr in diesem Bereich was für einen sehr
geringen Aschegehalt des untersuchten Weines spricht
„Nährwerttabellen“ von Souci, Fachmann, Kraut
Mineralgehalt von Weißwein: 0,16 – 0,41 g/100g ; Durchschnitt: 0,24 g/100g
Fehlerdiskussion:
Die Abschätzungen der Standardabweichungen wurden ja schon berechnet um den
Vertrauensbereich der erhaltenen Ergebnisse anzugeben. Hiermit wird vor allem der zufällige
Fehler der Messmethode wiedergegeben.
Einige geringe systematische Fehler können sich noch durch Eichfehler der verwendeten
Pipetten und durch Wiegefehler der Präzisionswaage ergeben. Diese sind jedoch so gering das
sie vernachlässigbar sind.
Bei der ersten Veraschung im 550°C heißen, vorgeheizten Muffelofen kam es auf Grund des
hohen Temperaturunterschiedes zur Raumtemperatur, und damit zur Temperatur der
Veraschungsschalen, zu einer Selbstentzündung der Proben und damit zu geringen
Probenverlusten durch Herausspritzen und Verdampfung vom Boden des Ofens.
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