Ablaufbeschreibung

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EHP3 for SAP ERP
6.0
September 2008
Deutsch
Vendor-Managed
Inventory (VMI) (928)
Ablaufbeschreibung
SAP AG
Dietmar-Hopp-Allee 16
69190 Walldorf
Germany
SAP Best Practices
Vendor-Managed Inventory (VMI): AB
Copyright
© Copyright 2008 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.
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und in welcher Form auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch SAP AG
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geändert werden.
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IBM, DB2, DB2 Universal Database, OS/2, Parallel Sysplex, MVS/ESA, AIX, S/390, AS/400,
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System x, System z, System z9, z/OS, AFP, Intelligent Miner, WebSphere, Netfinity, Tivoli,
Informix, i5/OS, POWER, POWER5, POWER5+, OpenPower und PowerPC sind Marken oder
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JavaScript ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc., verwendet unter der Lizenz der
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SAP, R/3, xApps, xApp, SAP NetWeaver, Duet, PartnerEdge, ByDesign, SAP Business ByDesign
und weitere im Text erwähnte SAP-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden
Logos sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und anderen Ländern
weltweit. Alle anderen Namen von Produkten und Dienstleistungen sind Marken der jeweiligen
Firmen. Die Angaben im Text sind unverbindlich und dienen lediglich zu Informationszwecken.
Produkte können länderspezifische Unterschiede aufweisen.
In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert
werden. Die vorliegenden Angaben werden von SAP AG und ihren Konzernunternehmen („SAPKonzern“) bereitgestellt und dienen ausschließlich Informationszwecken. Der SAP-Konzern
übernimmt keinerlei Haftung oder Garantie für Fehler oder Unvollständigkeiten in dieser
Publikation. Der SAP-Konzern steht lediglich für Produkte und Dienstleistungen nach der Maßgabe
ein, die in der Vereinbarung über die jeweiligen Produkte und Dienstleistungen ausdrücklich
geregelt ist. Aus den in dieser Publikation enthaltenen Informationen ergibt sich keine
weiterführende Haftung.
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SAP Best Practices
Vendor-Managed Inventory (VMI): AB
Symbole
Symbol
Bedeutung
Achtung
Beispiel
Hinweis
Empfehlung
Syntax
Typografische Konventionen
Format
Beschreibung
Beispieltext
Wörter oder Zeichen, die von der Oberfläche zitiert werden. Dazu
gehören Feldbezeichner, Bildtitel, Drucktastenbezeichner sowie
Menünamen, Menüpfade und Menüeinträge.
Verweise auf andere Dokumentationen
Beispieltext
hervorgehobene Wörter oder Ausdrücke im Fließtext, Titel von Grafiken
und Tabellen
BEISPIELTEXT
Namen von Systemobjekten Dazu gehören Reportnamen,
Programmnamen, Transaktionscodes, Tabellennamen und einzelne
Schlüsselbegriffe einer Programmiersprache, die von Fließtext umrahmt
sind, wie z. B. SELECT und INCLUDE.
Beispieltext
Ausgabe auf der Oberfläche Dazu gehören Datei- und
Verzeichnisnamen und ihre Pfade, Meldungen, Namen von Variablen
und Parametern, Quelltext und Namen von Installations-, Upgrade- und
Datenbankwerkzeugen.
BEISPIELTEXT
Tasten auf der Tastatur, wie z. B. die Funktionstaste F2 oder die StrgTaste.
Beispieltext
Exakte Benutzereingabe. Dazu gehören Wörter oder Zeichen, die Sie
genau so in das System eingeben müssen, wie es in der
Dokumentation angegeben ist.
<Beispieltext>
Variable Benutzereingabe. Die Wörter und Zeichen in spitzen
Klammern müssen Sie durch entsprechende Eingaben ersetzen, bevor
Sie sie in das System eingeben.
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SAP Best Practices
Vendor-Managed Inventory (VMI): AB
Inhalt
Vendor-Managed Inventory (VMI) ...................................................................................................... 5
Einsatzmöglichkeiten ...................................................................................................................... 5
Stamm- und Organisationsdaten .................................................................................................... 5
Rollen .............................................................................................................................................. 6
Prozessübersicht............................................................................................................................. 6
Planversion kopieren....................................................................................................................... 7
VMI-Szenario im Überblick ............................................................................................................. 7
Bestands- und Vertriebsdaten übertragen (Simulation).................................................................. 8
Kundenprognosedaten anlegen (flexible Planung) ....................................................................... 11
Planversion kopieren..................................................................................................................... 13
Kundennachschublauf .................................................................................................................. 14
VMI-Kundenauftrag (TA) bearbeiten ............................................................................................. 15
VMI-Lieferungen und -Rechnungen bearbeiten ............................................................................ 15
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SAP Best Practices
Vendor-Managed Inventory (VMI): AB
Vendor-Managed Inventory (VMI)
Einsatzmöglichkeiten
In diesem Dokument erhalten Sie eine ausführliche Beschreibung aller Schritte des Szenarios
Vendor-Managed Inventory (VMI). Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Anforderungen des
Endbenutzers. Wenn Sie das VMI-Szenario in der Demoumgebung von SAP Best Practices testen
möchten, können Sie dieses Dokument auch als Referenz verwenden. Schließlich ist dieses
Dokument auch als Schulungsunterlage geeignet, da es Sie durch das gesamte Szenario führt.
In dieser Dokumentation werden insbesondere die wesentlichen Schritte des Szenarios VendorManaged Inventory beschrieben.
Stamm- und Organisationsdaten
SAP Best Practices – Standardwerte
In der Implementierungsphase wurden in Ihrem ERP-System grundlegende Stamm- und
Organisationsdaten angelegt – beispielsweise die Daten, welche die Organisationsstruktur Ihres
Unternehmens widerspiegeln, sowie Stammdaten, die dessen betrieblichem Schwerpunkt
entsprechen, z. B. Stammdaten für Materialien, Lieferanten und Kunden.
Diese Stammdaten bestehen in der Regel aus standardisierten SAP-Best-PracticesVorschlagswerten, die das Durchspielen der Prozessschritte dieses Szenarios
ermöglichen.
Zusätzliche Stammdaten (Vorschlagswerte)
Sie können das Szenario auch mit anderen Vorschlagswerten von SAP Best Practices
testen, welche die gleichen Merkmale aufweisen.
Sehen Sie in Ihrem SAP-ECC-System nach, welche anderen Stammdaten hierfür zur
Verfügung stehen.
Eigene Stammdaten verwenden
Sie können auch benutzerdefinierte Werte für Material- oder Organisationsdaten
verwenden, für die Stammdaten angelegt wurden. Weitere Informationen zum Anlegen
von Stammdaten finden Sie in der Dokumentation Stammdatenverfahren.
Verwenden Sie folgende Stammdaten, um die in diesem Dokument beschriebenen Prozessschritte
auszuführen:
Fertigung/Vertrieb
Produktionswerk
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SAP Best Practices
Vendor-Managed Inventory (VMI): AB
Stamm-/
Organisationsdaten
Wert
Details zu
Stamm-/
Organisationsd
aten
Material
CH-6210
Fertigerzeugnisse
Auftraggeber
C-1007
Kunde
Infostruktur
S130
Bemerkungen
Rollen
Verwendung
Die nachfolgend genannten Rollen müssen bereits installiert sein, damit Sie dieses Szenario im
SAP NetWeaver Business Client (NWBC) testen können. Die Rollen in dieser Ablaufbeschreibung
müssen den Benutzern zugewiesen sein, die dieses Szenario testen. Sie benötigen diese Rollen
nur, wenn Sie anstelle des Standard-SAP-GUI die NWBC-Oberfläche verwenden.
Voraussetzungen
Die Rollen wurden den Benutzern zugewiesen, die dieses Szenario testen.
Benutzerrolle
Technischer Name
Prozessschritt
Strategischer Planer
SAP_BPR_STRATEGICPLANNER-S
Bestands- und Vertriebsdaten
übertragen (Simulation),
Kundenprognosedaten anlegen (flexible
Planung), Planversion kopieren
Vertriebsachbearbeit
er
SAP_BPR_SALESPERSON-S
VMI-Lieferungen und -Rechnungen
bearbeiten
Prozessübersicht
Schrittbezeichnung
Rolle
Transaktionscode
Erwartete
Ergebnisse
Bestands- und
Vertriebsdaten
übertragen (Simulation)
Strategischer Planer
WE18
Die historischen
Kundendaten
wurden an die
Infostruktur S130
übertragen
Kundenprognosedaten
anlegen (flexible
Planung)
Strategischer Planer
MC93
Die Prognose
wird
durchgeführt,
und die
Ergebnisse
werden für den
nachfolgenden
Nachschublauf
verwendet.
© SAP AG
Externe
Prozessreferenz
Voraussetzungen/
Situation
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SAP Best Practices
Schrittbezeichnung
Vendor-Managed Inventory (VMI): AB
Externe
Prozessreferenz
Voraussetzungen/
Situation
Rolle
Transaktionscode
Erwartete
Ergebnisse
Strategischer Planer
MC8V
Planungsdaten in
aktiver Version
Kundennachschublauf
Strategischer Planer
WVM1
Der
Kundenauftrag
für Nachschub
wurde angelegt.
VMI-Kundenauftrag
(TA) bearbeiten
Vertriebssachbearbeiter
VA03
Kundenauftrag ist
korrekt.
Planversion kopieren
VMI-Szenario im Überblick
Vendor Managed Inventory VMI - Überblick
KUNDE
LIEFERANT
Vertriebs- und
Bestandsdaten mit
Hilfe des StandardIDoc PROACT senden
Vertriebs- und
Bestandsdaten mit
Hilfe des StandardIDoc PROACT
empfangen
Materialprognose mit
Hilfe flexibler Planung
Individueller
Nachschublauf, bei
dem ein
Kundenauftrag
(Auftragsart
TAV) angelegt wird
Standard-IDoc
ORDRSP empfangen
und an Bestellung
übertragen
Auftragsbestätigung
mit Hilfe des
Standard-IDoc
ORDRSP senden
 SAP AG 2005, SAP Best Practices
Ablauf
Folgende Schritte werden ausgeführt:
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SAP Best Practices
Vendor-Managed Inventory (VMI): AB
1. Im Prozess „Vendor-Managed Inventory“ (VMI) sendet der Kunde in regelmäßigen Abständen
(z. B. wöchentlich) bestimmte Bestandsdaten über das Standard-IDoc PROACT. Dieses IDoc
wird an die Anwendung übergeben. Die Daten werden in die Infostruktur S130 gebucht.
2. Beim Kundennachschublauf wird geprüft, ob im Kundenlagerbestand eine Unterdeckung
vorliegt. Dieser Schritt ist von den jeweiligen Regeln abhängig, die im Kundenstamm definiert
sind.
3. Wenn bei der Prüfung eine Unterdeckung festgestellt wird, wird ein Kundenauftrag angelegt.
4. Die Rückmeldung zum Kundenauftrag wird über das IDoc ORDRSP an den Kunden gesendet
und löst auf Kundenseite eine Bestellung aus.
5. Der Standardvertriebsprozess von SAP sieht im Anschluss an diese Schritte die Lieferung und
die Fakturierung vor. Weitere Informationen können Sie der Standarddokumentation
entnehmen.
Bestands- und Vertriebsdaten übertragen (Simulation)
Verwendung
In einem Produktivsystem sendet der Kunde Bestands- und Vertriebsdaten über EDI an den
Lieferanten. In diesem Fall wird ein Zeitraum von sechs Wochen im Voraus und sechs Wochen
rückwirkend zur Durchführung des gesamten Prozesses eingeplant.
Um das Deployment eines Eingangs-IDoc-Typs PROACT zu simulieren, gibt es zwei
Möglichkeiten:

IDoc PROACT manuell anlegen (siehe nachfolgende Beschreibung)

Eingangs-IDoc PROACT mit Hilfe eines speziellen eCATT in einem Schritt simulieren und
umgehend an die Infostruktur S130 weitergeben
Im nachfolgenden Abschnitt wird beschrieben, wie eine vorhandene IDoc-Datei, die bei der
Systemkonfiguration angelegt wurde, manuell modifiziert werden kann.
Voraussetzungen
Während des Installationsprozesses wurde durch Ausführen der Aktivität Upload file 'proact' using
function module eine IDoc-Vorlage angelegt.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Vertrieb  Außenhandel/Zoll  Kommunikation / Druck
 Kommunikation / Druck  Umfeld  IDOC / EDI Basis  Test 
Testwerkzeug
Transaktionscode
WE19
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Strategischer Planer (SAP_BPR_STRATEGICPLANNER-S)
Rollenmenü
Strategische Planung – Lieferantengeführter Bestand –
Testwerkzeug
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SAP Best Practices
Vendor-Managed Inventory (VMI): AB
2. Geben Sie im Bild Testwerkzeug für die IDoc-Verarbeitung folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Datei als
Vorlage
Verzeichnispfad/Datei
Bemerkung
Auswahlknopf ausgewählt
Geben Sie das
Verzeichnis, in dem sich
die Datei proact.txt
befindet, sowie den
Dateinamen ein.
z.B.:
/usr/sap/tmp/PROACT.TXT
Unicode
Beachten Sie Großund Kleinschreibung.
Prüfen Sie den exakten
Pfad in der Transaktion
AL11.
Setzen Sie das
Kennzeichen.
3. Wählen Sie Ausführen.
4. Ändern Sie im Bild Testwerkzeug für die IDoc-Verarbeitung den Kontrollsatz EDIDC des IDoc
PROACT. Wählen Sie mit Doppelklick EDIDC aus.
5. Geben Sie im Bild Kontrollsatzfelder editieren im Bildbereich Empfänger folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Port
Das empfangende System ist
immer das SAP-System. Das EDISubsystem muss die System-ID
festlegen und sie in der Form
SAP<SYS-ID> in das Feld
eintragen.
SAP<SYS-ID>
z.B. SAPRS5
<SYS-ID>
CLNT<CLIENT>
z.B. RS5CLNT018
Je nach System kann der Port
unterschiedlich sein. Stellen Sie
sicher, dass Sie die korrekte PortID verwenden.
Partnernummer
Wählen Sie das logische System,
das Ihrem Mandanten zugeordnet
ist (in der Form <SYSID>CLNT<CLIENT>).
Partnerart
LS
6. Wählen Sie Weiter.
7. Expandieren Sie die Struktur für Segment E1EDP31.
8. Wählen Sie mir Doppelklick das erste Segment von E1EDP32.
9. Geben Sie im Dialogfenster Datensatz ändern folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
QUALF
Type of value
001
Bestand (Kunde)
DATE
z.B. JJJJMMTT
Ist-Datum
DATE_TO
z.B. JJJJMMTT
Ist-Datum
10. Wählen Sie Weiter, und wählen Sie mit Doppelklick das nächste Segment E1EDP32 aus.
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Vendor-Managed Inventory (VMI): AB
11. Geben Sie im Dialogfenster Datensatz ändern folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
QUALF
Art des Werts
002
Bestellbestand (Kunde)
DATE
Geben Sie das aktuelle
Datum ein.
z.B. JJJJMMTT
Ist-Datum
12. Wählen Sie Weiter, und wählen Sie mit Doppelklick das nächste Segment E1EDP32 aus.
13. Geben Sie im Dialogfenster Datensatz ändern folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
QUALF
Art des Werts
003
Abverkauf (Kunde) vorige
Woche
z.B. JJJJMMDD
Ist- Datum -7 Tage
DATE
14. Wählen Sie Weiter, und wählen Sie mit Doppelklick das nächste Segment E1EDP32 aus.
15. Geben Sie im Dialogfenster Datensatz ändern folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
QUALF
Art des Werts
003
Abverkauf (Kunde) vorige
Woche -1
z.B. JJJJMMDD
Ist-Datum -14 Tage
DATE
16. Wählen Sie Weiter, und wählen Sie mit Doppelklick das nächste Segment E1EDP32 aus.
17. Geben Sie im Dialogfenster Datensatz ändern folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
QUALF
Art des Werts
003
Abverkauf (Kunde) vorige
Woche -2
z.B. JJJJMMDD
Ist-Datum -21 Tage
DATE
18. Wählen Sie Weiter, und wählen Sie mit Doppelklick das nächste Segment E1EDP32 aus.
19. Geben Sie im Dialogfenster Datensatz ändern folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
QUALF
Art des Werts
003
Abverkauf (Kunde) vorige
Woche -3
z.B. JJJJMMDD
Ist-Datum -28 Tage
DATE
20. Wählen Sie Weiter, und wählen Sie mit Doppelklick das nächste Segment E1EDP32 aus.
21. Geben Sie im Dialogfenster Datensatz ändern folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
QUALF
Art des Werts
003
Abverkauf (Kunde) vorige
Woche -4
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SAP Best Practices
Feldbezeichner
Vendor-Managed Inventory (VMI): AB
Beschreibung
DATE
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
z.B. JJJJMMDD
Ist-Datum -35 Tage
22. Wählen Sie Weiter, und wählen Sie mit Doppelklick das nächste Segment E1EDP32 aus.
23. Geben Sie im Dialogfenster Datensatz ändern folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
QUALF
Art des Werts
003
sales (customer) last week
-5 weeks
z.B. JJJJMMDD
Ist-Datum -42 Tage
DATE
24. Wählen Sie Weiter.
25. Wählen Sie Eingang Funktionsbaustein.
26. Geben Sie im Dialogfenster Test IDoc-Eingang über einen Funktionsbaustein den
Funktionsbaustein-Namen IDOC_INPUT_PROACT ein, und wählen Sie als
Verarbeitungsmodus für die Transaktion im Hintergrund (dunkel).
27. Wählen Sie Weiter und bestätigen Sie die Informationsmeldung.
Ergebnis
Die historischen Kundendaten wurden an die Infostruktur S130 zur Fortsetzung des
Prognoseprozesses übertragen.
Überprüfen Sie mit Hilfe der Transaktion WE02, ob das IDoc erfolgreich geladen
wurde.
Kundenprognosedaten anlegen (flexible Planung)
Verwendung
Mit dieser Ablaufbeschreibung legen Sie Kundenprognosedaten auf der Grundlage historischer
Vertriebs- und Bestandsdaten (rückwirkend: Zeitraum von 6 Wochen) an, die mit den EingangsIDoc PROACT übertragen werden. Während des Installationsprozesses wurde ein Planungstyp
„VMI“ zur Verwendung in diesem Schritt vorbereitet.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Logistik-Controlling  Flexible Planung  Planung 
Anlegen
Transaktionscode
MC93
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
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SAP Best Practices
Vendor-Managed Inventory (VMI): AB
Benutzerrolle
Strategischer Planer (SAP_BPR_STRATEGICPLANNER-S)
Rollenmenü
Strategische Planung – Lieferantengeführter Bestand – Anlegen
Flexible LIS-Planung
2. Geben Sie im Bild Flexible Planung anlegen: Einstieg folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Planungstyp
Planungstyp für VMI
Prognose
YVMI
Bemerkung
3. Wählen Sie die Eingabetaste.
4. Geben Sie im Bild Planung zur Info-Struktur S130 folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Materialgruppe
Materialgruppe
01
Material
Planungsmaterial
CH-6210
Warenempfänger
Bemerkung
C-1007
5. Wählen Sie die Eingabetaste.
6. Im nächsten Bild Version definieren akzeptieren Sie die Informationsmeldung, dass eine neue
Planungsversion erstellt wurde mit Weiter.
Wird dieser Prozessschritt mehrere Male durchgeführt, wird die Versionsnummer jedes
Mal um 1 erweitert. Merken Sie sich die erstellte Versionsnummer für die nächsten
Prozessschritte.I
7. Im Bild Konsistente Planung anlegen wählen Sie Bearbeiten  Prognose.
8. Prüfen Sie im Bild Prognose: Modellauswahl die für die Periodenintervalle verwendeten
Zeiträume.
9. Wählen Sie Prognose.
10. Akzeptieren Sie im Dialogfenster Prognose: Parameter autom. Modellauswahl die
Vorschlagswerte, und wählen Sie Prognose.
11. Prüfen Sie im Dialogfenster Prognose: Ergebnisse die Ergebnisse für die angezeigte Periode.
Diese Werte können bei Bedarf geändert werden.
12. Wählen Sie Übernehmen und sichern.
13. Die Vorhersageergebnisse werden im Bild Konsistente Planung anlegen in der ersten Zeile des
Planungstableaus angezeigt.
14. Wählen Sie Sichern (Strg+S).
Ergebnis
Die Prognose wird durchgeführt, und die Ergebnisse werden für den nachfolgenden Nachschublauf
verwendet.
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SAP Best Practices
Vendor-Managed Inventory (VMI): AB
Planversion kopieren
Verwendung
Während des Anlegens der Prognose im vorherigen Schritt, haben Sie Planungsversionen
angelegt, die normalerweise nicht aktiv sind. Der Zweck dieser Aktivität ist die inaktive Version in
die aktive Version A00 zu kopieren.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Logistik-Controlling  Flexible Planung  Planung 
Versionsverwaltung  MC8V - Kopieren
Transaktionscode
MC8V
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Strategischer Planer (SAP_BPR_STRATEGICPLANNER-S)
Rollenmenü
Strategische Planung – Absatz- und Produktionsgrobplanung (SOP)
– LIS-Planung: Versionen kopieren
2. Geben Sie im Bild Planversion kopieren folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Info-Struktur
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
S130
3. Wählen Sie sie Eingabetaste.
4. Geben Sie im Bild Planversion kopieren folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Quellversion
Quellversionsber
eich
< inaktive Version >
mit der benötigten
Planungsinformation
en
Zielversion
Zielversionsberei
ch
A00
Bemerkung
5. Wählen Sie Kopieren. Bestätigen Sie die Warnmeldungen.
Ergebnis
Nach dem Kopieren einer inaktiven Version in A00, beinhaltet die aktive Planungsversion A00 die
benötigten Daten.
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SAP Best Practices
Vendor-Managed Inventory (VMI): AB
Kundennachschublauf
Verwendung
Wenn Sie den Kundennachschublauf durchführen und dabei eine Unterdeckung festgestellt wird,
wird automatisch ein Kundenauftrag im SAP-ERP-System des Lieferanten angelegt.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Vertrieb  Verkauf  Auftrag  Kundennachschub 
Nachschubplanung  Ausführen
Transaktionscode
WVM1
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Strategischer Planer (SAP_BPR_STRATEGICPLANNER-S)
Rollenmenü
Strategische Planung – Lieferantengeführter Bestand –
Kundennachschub durchführen
2. Geben Sie im Bild Kundennachschub (VMI) folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Kunde
(Warenempfänger)
C-1007
Material
CH-6210
Progn. Abgänge
berücksichtigen
Setzen Sie das
Kennzeichen.
Planungsdatum
<Tagesdatum>
Wiederbeschaffungszeit
0
Net-ChangeVerfahren
Setzen Sie das
Kennzeichen.
Bemerkung
3. Wählen Sie Ausführen.
4. Markieren Sie im Bild Nachschub: Planung die Zeile für die obige Kombination aus Kunde und
Material.
5. Wählen Sie Ausführen und bestätigen Sie das Dialogfenster Information.
6. Im Dialogfenster Nachschub durchführen können Sie das Ergebnis mit Nachschubmonitor
anzeigen.
7. Der Kundenauftrag wurde mit einer bestimmten Auftragsart (TA – Terminauftrag (VMI))
angelegt.
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SAP Best Practices
Vendor-Managed Inventory (VMI): AB
VMI-Kundenauftrag (TA) bearbeiten
Verwendung
Nach erfolgtem Kundennachschub wird ein Kundenauftrag im mySAP-ERP-System des
Lieferanten angelegt. Sie können den angelegten Kundenauftrag mit der Transaktion VA03
anzeigen.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Vertrieb  Verkauf  Auftrag  Anzeigen
Transaktionscode
VA03
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Vertriebsachbearbeiter (SAP_BPR_SALESPERSON-S)
Rollenmenü
Kundenservice - Kundenaufträge
2. Geben Sie im Bild Kundenauftrag anzeigen: Einstieg folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Auftrag
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
<Auftragsnummer>
3. Wählen Sie die Eingabetaste.
4. Der Kundenauftrag wurde mit einer bestimmten Auftragsart (TA – Terminauftrag (VMI))
angelegt.
5. Eine Kundenauftragsbestätigung wurde für den Kunden automatisch angelegt. Diese wurde
über das IDoc ORDRSP an den Kunden übertragen. Die Bestätigung des Kundenauftrags
kann über Zusätze  Nachrichten  Kopf  Bearbeiten angezeigt werden.
6. Wählen Sie Zurück.
VMI-Lieferungen und -Rechnungen bearbeiten
Informationen über die Bearbeitung von Lieferungen und Rechnungen können Sie der SAPStandarddokumentation entnehmen.
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