S Vokaltrapez

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1. Ph als Teil r Sprachkunde – Ph ebenso wie Lex u Gr
ein Teil r Spr-kunde. W Ph kommt von griech “Laut,
Stimme”. S Ph – e Lehre von n Lauten, ihren Verbind u
Modifikationen im Sprechtakt. Phonologie – unters
Phoneme (kleinste Einheit r gesproch Spr)+ Prosodeme,
Intoneme. Ph erforscht physiolog u akust Bes-ten r R. Ph
unters s Hoeren u s Verst. Ph befasst s mit r lautl Huelle r
Spr. E lautl Einh-tn r Spr: Sprechlaute, Sn, Akz-gruppen,
Syntagmen, Saetze, Texte. Sie w waehr r Segment-g r R
festgest. E Glieder-g r R in Segmente is lineal/segmental.
Laute s Segmente r Akustik u kleinste lautl Einh-tn r R in r
Physiologie. Lautl Einh-tn s wortunterscheidend ( Wortdort, w/d –Phoneme – wortunter Einh-tn). Mittel r Verbind
einzeln Redeeinh-t im Kom-prozeB –Intonation.
Es gibt noch e Suprasegment (надсег) Glieder-g r R –
Melodie, Rhyth, Paus, Bet (= Prosodik). Prosodik +
Segmente = s phonet Sys r Spr.
3 Arten r Ph im Kom-prozeB – Щерба 30-е,
Богородецкий) – A (речь, фонет говорящего Sender
изуч раньше) <=> B (стали изуч фонет слушающ Empaeng) u яз материал
1) allgem (analys all Moeglich u Beding r Bild-g r menschl
Laute in all Spr-n) 2) spezielle – diachronish u
sunchronich (ner best Spr) – Begruender - Zivers, Vietor
3) experimentell (Anwend versch Instrumente, Begruender
– Rousselot, представ Рос Щерба 30-е, Богородецкий)
4) angewandte (Hilfswissen fuer prakt Anwend-g im
Fremdspra-unterr, r Schauspielschule, Sprecherziehung,
Logopedie) 5) kom-ve (Optimier-g r Einwirk-g auf n
Zuhoerer mit gesprochenem W – Vervollkomm-g s KomprozeBes) 6) vergleichende/ komparative (Vergrleich s
Laustsys r 2 Spr) 7) theor u prakt (часть прикладной)
Ph u and Wissen-ten - Ph s mit viel Wissen verbund: 1)
mit Anatomie u Physiologie (Sprech- u Hoerapparat) 2)
mit Physik u Akustik 3) Technik (Analyse r menschl R
mithilfe r tech Geraete – Tonbandg, интонограф) 4)
Psychologie (Analyse r Psyche r Mensch – e Bild-g, r
Perziption, e Auffass-g r R) -> Ph – ne
gesellschaftswissensch Disziplin (analys n SprechprozeB,
e Kom-n) u auch ne lingui/philolog Wiss (anal Funkt aller
phon Erschein-g) => Ph – ne lingui u ne naturwissen
Wiss-t.
2. Forschungsm-n es Lautsbestands u r Intonation r d Spr
– метод науч исслед-я – с-ма науч и тех способов исся, провод-х путем эксперим и теор осмысл-я
результатов исс-я. При этом науч гипотеза либо
подтвержд, либо отвергается. F-m in r Ph sind versch
wissenschaftl u techn Verfahren, e e Lautmaterie jeder
konkreten Spr untersuchen. Dabei unters man n physiolog
Aspekt r Spr (Erzeugung, Wahrnehmung r Laute) u n
akust Asp. F-m r Ph sind international.
M-n r ph-en Beobachtung – subjektiv. W gabrauchen,
denn nur s menschl Gehoerorgan kann e sog
Sprachrelevanz (sprachl Funkt r Laute u ihrer Verbind-n)
am gesproch Redesignal heraushoeren. E auditive u e
visuelle Analyse.
M-n r instrumentellen Analyse – 1) r Sprechphysiologie Tonbandaufzeichnungen, Roentgenaufnahmen w
verwendet. Man unters n Sprachapparat, e
Muskeltaetigkeit r Stimmlippen. Палатограммы,
Labiographen, Roentgenfilme. M-n w verwendet in r
Logopedie, bei Stimmstoerungen, von Schauspielern,
Saengern (несмыкание голосов связок) 2) r
Sprechakustik – menschl Laute sind Schalle. Diese
Lautschalle w in versch akust Parameter zerlagt, wie
Frequenz (частота тона), zeitl Intensitaet, Tonhoehe.
Geraete: Schleifenoszillographen, Schallspektrographen.
Mit diesen M-n kann man e Segmentierung r Rede
machen, Grenzen zw n Nachbarnlauten analys-n. E Rede
kann man segment-n u synthes-n.
Statistische M-n – um e Haeufigkeit r Spachlaute im Text
od alle moegl Lautkombinationen in n Silben zu ermitteln
(обнаруж). Phonotaktik stellt Kombinationsregeln r
Phoneme in Silben, Morphemen, Woertern u ihre ph-e
Realisierung auf. ZB [здр] nur в ря, manche nur im D.
Phonometrie – Erforschung r Streuungs- u Mittelwerte r
Laute im Sprechkontinuum. В яз-х герм гр длит-ть слога
одинакова.
Linguist M-n – analys-n e Funkt r Lauteinheiten in r Spr: 1)
vergl M-n (Spr-en) 2) phonolog Opposition.
3. Laut u Phonem. Definitionen s Phonems in versch
phonolog Schulen - 1) r erste Gelehr Бодэн дэ Куртенэ
(рус уч 19 в): s Phonem existiert in r Psyche s Mensch, ist
trotzd ein sprachl Begriff – er verband e Phonol mit r
Morpholog (хлеп -хлеб) 2) Трубецк + Якобсон +
Корчевский (30-е 20 в) – Begruender r Phonol (in Prag): Тр
– s Werk (Grundzuege r Phonol, 1939), kannte 100 Spr,
Begruend r Prager Zirkels (1926) – trennte Ph (unters
materielle Seite r Laute/ konkrete Intonationsstruk-n) von r
Phonolog (unters e Relevanz r Lauteinh-tn) на основе
раздел яз и речи - Phonem – funktionell-strukturelle Einh,
kleinste phonolog Einh (ein Buendel r sinnunter/
phonematisch Merkmale), sprach ueb phonemat/ relevant/
wortunter/ distinktiv/ differenzierende u nicht distink/nicht
relev/ redundand Merk-e (Sprechlaut = phonet (Aspirat,
Patatal, Labialisier) +phonemat (Phonem) Merm) 3) Соссюр
– Phoneme – ein Buendel der dinstinkt Merk, Laut ist ein
Buendel der distink u n distink Merk + Nachfolger Щерба
(Leningrader pholog Schule + Зиндер, Вербицк) – s
Allgemeine u s Einzelne (общ и частн) – Phonem – ein
Lauttyp, r W-r u Formen untersch. Зиндер - Phonem –
phonetisch-pholog Einh, e in r Spr realisiert wird. Phonemvarte entst in r Umgebung 4) Moskauer Phonol Schule
(Аванесов, Реформатск, Сидоров) ging aus r Morphologie
aus (wie Куртенэ) –Phonem –tritt im RedefluB, im Wort, im
Morphem in versch Var-ten, Lautverbind auf. Аванес –
starke (in star Posit - in bet) u schwa Phoneme.
s Phoneminventar r de Spr – s P-invent r Spr bleibt ne
Zeitlang stabil, ab mit r Zeit aendert er s - 1) im AHD – im
Wortauslaut standen versch Vokale – erda 2) в совр D unbet
Ve im Auslaut koen schwinden –[findn] 3) es koenn neue
Phoneme enstehn – hus –haus (монофтонг в диф) od
schwindn – guot –gut 4) im AHD war x –naxt, ab + i = nec, ti ,
heute is c, ein selbst Phonem.
4. Entsteh u Entwickl r Phonologie – 1) r erste Gelehr
Бодэн дэ Куртенэ (рус уч 19 в): s Phonem existiert in r
Psyche s Mensch, ist trotzd ein sprachl Begriff – er verband e
Phonol mit r Morpholog (хлеп -хлеб) 2) Трубецк + Якобсон
+ Корчевский (30-е 20 в) – Begruender r Phonol (in Prag):
Тр – s Werk (Grundzuege r Phonol, 1939), kannte 100 Spr,
Begruend r Prager Zirkels (1926) – trennte Ph (unters
materielle Seite r Laute/ konkrete Inton-struk-n) von r
Phonolog (unters e Relevanz r Lauteinh-tn) на основе
раздел яз и речи - Phonem – funktionell-strukturelle Einh,
kleinste phonolog Einh (ein Buendel r sinnunter/
phonematisch Merkmale), sprach ueb phonemat/ relevant/
wortunter/ distinktiv/ differenzierende u nicht distink/nicht
relev/ redundand Merkmale (Sprechlaut = phonet (Aspirat,
Patatal, Labialisier) +phonemat (Phonem) Merk) 3) Соссюр
– Phoneme – ein Buendel der dinstinkt Merk, Laut ist ein
Buendel der distink u nich distink Merk + Nachfolger Щерба
(Leningrader pholog Schule + Зиндер, Вербицк) – s
Allgemeine u s Einzelne (общ и частн) – Phonem – ein
Lauttyp, r W-r u Formen untersch. Зиндер - Phonem –
phonetisch-pholog Einh, e in r Spr realisiert wird. Phonemvarte entst in r Umgebung 4) Moskauer Phonolog Schule
(Аванесов, Реформатск, Сидоров) ging aus r Morphologie
aus (wie Куртенэ) –Phonem –tritt im RedefluB, im Wort, im
Morphem in versch Var-ten, Lautverbind auf. Аванес –
starke (in star Posit) u schwach Phoneme.
Segmentier-, Identifez- u Klass-ung als Hauptmeth-n r
phonol Forsch-gn – strukturelle Met – Met der
Strukturalisten (Соссюр) u e generative (порождающ
устанавл артикуляц возможности конкрет яз) Phonologie
заним-лись дистрибут анализом = Met - Substitution
(Austausch/ Ersetzung) von 2 Lauten im Kontext (= phonolog
Opposition –Tag-Tat -> 2 versch Laute; Rat – 3 r ->
fakultative Var-ten nes Phonems). Im Anlaut r W-r im D stehn
alle Kn auBer Laute (s (чит z) , nj, c, , x). + дискриптив
метод
5. Strittige Fragen bei r phonol Bewert-g r d Diphth, r lang
u kurz Ve, s reduz э –
1) Diphth – Mono- (Трубец + мы, т к Oppos auch mit lang
Vok bildn – saugen - sagen) od Biphonem (Meinhold, Stock)
2) lang Vok – Quantit bei Труб kein distinkt Merk, bei uns Qual u Quan s relevante Merk (in bet u unbet Sn) 4) s reduz э
(Murmelv wird in unbet Sn ausgespr) - einige Gelehr –
phonologisch relevant (Boot –Bote, Tag - Tage), wir –
positionell-kombinatorisch Schattier-g r Phoneme E u e: in
unbet off u geschlos Silb-n.
Streitfr bei r phonol Bewert-g r d Kn-phon 1)Affrikaten - 1 зв и/ 2? = Mono- (Труб, bei uns, weil Opp mit
VerschluB- u Engephon bildn – pf – p, pf - f) od Biphonem? +
de Phonetiker –4. Aff [ks] 2) i u j - ein u dasselbe Phonem?
(ja - Труб) (nein - seit eh u je – чередуются – wir, Meinhold u
Stock) 3) 4 r – welche s Var-ten u welche Schattier-gn? (alle
s Var, auch stilist Var in r R) 4) h – wo gebildet im Rachen od
im Kehlkopf (гортань)? Selbstaend Phonem (Ana –Hana) od
ein gehauchter Einsatz? 5) nj - Variante von n vor g u k od
ein selbstaend Phonem (wir, weil Opp - Egge –Enge)? 6) l –
steht isoliert, hat kein Paar => spielt keine wortuntersch
Rolle?
6. E Best r d Vokalphoneme – Ve sind Laute, e s Spr-n
hoerbar machen. Akustisch genom sind Stimmlaute, w ohne
Geraeusch gebildet. Physiologisch gen– Oeffnungslaute, e
Luft geht frei (ungehindert) durch n Mundraum. Sprachlichfuntionell gen– Silntraeger, ohne Ve kann keine Sil gebildet
w. (Ab: binden - ‘n’ ist silbig) Ve– Kernphoneme.
Distinktive (phonolog, phonemat, relevant,
wortunterscheid, differenzier) Merkmale r d
Vokalphoneme – 1) nach r Dauer (Quantitaet): kurz,
halblang, lang 2) r Qualitaet: geschlos/ gespannt, offen/
ungesp 3) r Zungenstellung: r vorderen, mittleren, hinteren
Reihe 4) m Grad r Zungenhebung: r tiefen (niedrigen),
mittleren, hohen Hebung 5) r Lippenbeteiligung: labialisiert
(labial), n lab (illabial) 6) m Grad r Artik-stabiliaet:
Momophthonge (15), Diphth (3).
S Vokaltrapez
9. Ph-e Bes-ten sD in Oe, in r Schw, in Lux u in n NiederRandgebiete Dds. e hist u oek Entwickl dieser Laend hing
von Dd ab. E d Spr in dies Laend ging ihren eigenen Weg. 1)
s Niedrlaendische (13 Mio Men spr D) – s jetzt ne selbst
Nationalspr, obwohl sie hist mit r de eng verbund (EinfluB –
niederfraenkische Mundart).
S.Niederlaendisch u D stehen einand als 2 Nationalspr
gegenueber. S Niederlaendische w “dietsch” genannt u w
frueher in Holland u Belgien (jetzt nicht mehr, in B jetzt 4
00000 Men spr D, alle anderen -franz). Aehnlich-t: Bein –
been (Knochen), siechen, Sucht (leiden) – zieck (krank) 2)
Lux (franz – w von r Regierung bevorzugt, Presse u Kirche –
HD, Luxembrugisch – e Luxembruger Var!!! – ich –ech, Kind Kent) – e Zone zw Fr u Dd, war s ehemalige Fuerstentum
Dds. 3) Schw (merhsprachig – d (4,7% r Bevoelk), f, it,
retorom) (Berge, Kantone)- im Kant spricht jedes Dorf anders,
de Dialekte, e auf r Stufe von AHD + alemannisch. S Volk
spricht s Schwizerduetsch (ueberlandschaftlich) – Var s D!!!.
E Lit-spr (+Kriche, Aemter) ist s Schweizer D (Schriftsteller
schr HD). Bes-ten: Diph ei, eu, au – spr man wie lange
Monoph (min, hus, duetsch); e Bet auf 1. Sil (‘Buero); s
offene E im D (HEld) – e im Schw –dy (Held); Suf –ig – [ik],
+el (Kleidel), erl (Zuckerl); Dienerin - Serviertochter 4) Oe –
war frueher ne Vereinig-g mit Bayern, gehoert zu u sprach
den bairisch Dial, e oest Var - nationale Var r de Spr s!!!
keine selbs Spr!!!. Bes-ten: Ve weiter im Mundraum realis,
Nasalisier-g, st Redukz, s langs R-tempo; Zungespitzen-r,
Ass nach r Sth-t (taeglich [g]), -ig - [ik], s stl s im Wort u Silbanlaut; ch –[k], r leise Einsatz, lexik Bes-ten – Januar – Jener;
heuer; -erl, -el
8. Etnsteh-g u Entwickl-g r Aussprnorm (An)– Sprachnorm
ist ne Gebrauchsnorm u zugleich e Vorschrift, e n
Sprachgebrauch regelt. Sie bildet s im Laufe r hist Entwickl-g
r Spr. Norm r Ausspr= orthoepische Norm.
E An bildete e Ausspr r Hst (ru, fr, engl). R Werdegang r Litspr in Dd ging nen bes hist Weg. Dd hatte kein polit, oekon,
kult Zentrum u war in ~ 360 Laender u Fuerstentuemer
zersplittert. Jedes Land sprach seine eigene Mundart. 15-18
Jh spielte Obersachsen (Ostmitteld) e fuehrende Rolle, u hier
im hochd Sprachgebiet bildete s e einheitl Spachnorm. R
Reformator Luther uebersetzte (~1525) aus Latein ins D e
Bibel. Er betonte, ss er e Spr nur gestaltet habe. Keine
gesproch, sondern ne geschrieb Spr. Schrift war fast ueberall
gleich. Aber Schiller (Schwaber) reimte gehen-Hoehen,
Miene- Buehne, weil keine labiale Ve. Goethe (fraenkische
Mundart) reimte Zweifel auf Teufel [ae], Reiche- neige [j]. E
Schriftspr stand durch e Oberen, Handel, Buchgewerbe,
Kirche, Schule m Volk nahe. 18. Jh- allgem Schulpflicht. Zur
zeit r Ausspr-regelung im 19.Jh gewann Ndd an pol u oekon
Bedeutung. E Ausspr war ‘reiner’ u schriftnah. E d Lit-spr ist
also r Form nach hochd (Lex, Gr), r Ausspr nach nordd.
Kodifizierung r d An – E ersten Forderungen nach ner
einheitl u reinen Ausspr gingen von r Buehne aus
(Wandertheater). Goethe ‘Regeln fuer Schauspieler’. 19.Jh –
Beschreib-g r Artik mit Transkriptionszeichen. Wilhelm Viёtor,
Eduard Sievers, Karl Luick, Theodor Siebs. 1885 ‘E Ausspr
es Schriftdeutschen’ von Viёtor. Siebs u Mitarbeiter
untersuchten langsame ruhige R r Schauspieler an 22
grossen Buehnen: ideale Norm. 1898 ’d Buehnenausspr’ von
Siebs ist praktische Anleitung fuer Berufssprecher. Buch
erlebte bis 1969 19 Auflagen und erschien spaeter unter n
Titeln ‘Hochspr’ u ‘Hochlautung’ – Soll-norm. 1964 in Leipzig
erschien ‘Wb r d Ausspr’ (WdA) von r Redaktion von Hans
Krech. 1962 in Mannheim erschien s Duden-Ausspr-wb,
Band 6, bearbeitet von Max Mangold u r Dudenredaktion
unter Leitung von Paul Grebe –Ist-norm (Standartausspr)
Grundzuege r d Standartausspr – 1) Sprechsil –Qualit,
Quantit 2) Absatz r Ve ist absolut stark bei n kurzen, relativ
stark bei n langen Vn 3) Neueinsatz im Silnanlaut 4)
Reduktion in Endsiln en, ern, el –im Grossen WdA 2
Varianten 5) Wechselbeziehungen zw Akzent, Sil, Vokalqualit
u –quantit: De’kan- Deka’nat, Po’et- Poe’sie 6) Gemination 7)
Behauhung r stimmlo Verschlusslaute p,t,k (haengt von
Position, Akzentstaerke ab): Ton (starke), ‘Rente (schwache),
Stil (keine) 8) im Wort- u Silnauslaut w keine stimmha Kn
gesprochen: Haus(es) [s]- [zes] 9) Entstimmlich-g r stimmha
Kn nach Sprechpause od nach u vor stimmlo Kn: dumm,
Abbild 10) r-Laut: Reibe-r, Zaepfchen-r, Zungenspitzen-r.
Vokalisier-g
Intonation: Beton-g, Glieder-g im Sprechtakte u Tonfuehr-g.
Tonfuehr-gsverlaeufe: Tiefschluss, Tonschwebe, Hichschluss
Wesentliche Zuege r An: Gebrauchsnorm, einheitl,
schriftnah, deutl, ueberregional.
10. Gegenstand r Phonostil – furher hat man zw 3
Ausspr-var nicht unterschied (alles auBerhalb r
Buehnenspr – falsch – Siebs- u Dudenausspr-wb).
Щерба – Dreiglieder-g r Ausspr – voller, neutral u
umgangspr Stil. P-st – e linguist Diziplin, e s mit n
Ausspr-var-ten r R befasst, untersucht nur e gesproch
Spr (funktionale Stilistik - Schriftspr). Begruend – Труб.
Neutr Ausspr als Grundlage r An– hat Nullfaerbung
– e phonstisch Gestalt-g r Nachrichtenles-g (Vortrag,
Vorles-g) vor m Mikro im Rundfunk u Fernsehn Mitteilungs- u Ungezwungenheitsprinzip, natuerliche
Lautung; deutl, nicht uebertrieb Art-tion.
Klassif-g r ph Stile r R – An kann bei r Realisier-g in
versch Sit stilistisch variieren = r volle/gehobene
(ueberkorrekt -Buehne, Rezitation), neutrale (R d
Moderatoren vor m Mikro im Runfunk, Fernse, Uni),
Unterhaltungsgespr (laessige reduz R, geschwaechte
Art, kontaktes Gespr – ich hab’; nich, un, is).
AuBersprachl Faktoren r Bedingtheit nes
Phonostils- s fuer e Gestalt-g s Textes entscheidend.
Jede sprachl Taetig-t s e Kom-situation, e durch dn
Komplex von sozialen Faktoren gebild w: Kom-partner,
Zeit, Ort, Situat-beding-gn. Auf e Art u Weise s
Sprechens wirken: 1) Oeffentlichkeitsgard
(Offizialitaetsgrad r Sit) 2) Vertrautheit s Sprechers mit
r Sit 3) Bekanntschaftsgrad r Kom-partner 4) s Thema.
In n alltaegliche Sit w die fuer n Sprecher charakterist
Sprechweise gebrau, unvertraute Sit – Umschalt-g auf
e Hochlaut.
11. Arten r R-taetigkeit: Mono-, Dia, Polilog – Mono
(стихи, Erlkoenig, Южин), Dia (семинар, gepflegte R)
r Char r R-taetigk:
Vorbereit/ Manuskriptr u nicht vorb R –
Ueberlegungspause u –laute, Lautschwaech
(GruBformeln – gu:ten ‘a:bэnt, gu:tn ‘a:bmt, gutn ‘a:mt,
gun a:mt) nehуm von r 1 V zur 4 V zu. Informierende
R (делов спок стиль), klaerende (выразит),
aktivierende (оч эмоц, зад – вызвать эмоц,
Auffroderung). Die Wahl r phonostil Var haengt von m
Alter, Sit, r GroeBe s Auditoriums, Laerm, влад
материалом –фоновые знания.
1. Var –e vorbereit distante emotion offizielle in
Monologform od e sachlich-informierende off R vor gr
Publik (feierliche u kuenstleri R, Vorles, Vortrag) 1)
deutl Laut-g, sorgfaelt gesp Art-Stabilitaet 2) min Zahl
Ass 3) st Aspirat p,t,k 4) s uvulare R 5) e quantit
Redukt der Vollve in unbet Posiotion) Rhythmus/
Uebergangsformen dieser Var-te: 1.Textsorten: Vorles,
Vortrag – verlangsamtes Sprechtempo, laengere
Pausen, intonatorisch Hervorherb-g, gleichmaeBige
eintoenige emotionsarme 2. aktivierende emotiona R
(Gedicht) –Tempo, Rhyt, variable Satzmelodie, st Akze, Pausen, Emphase, Mimik, Gestik.
2. Var -oeffnetl kontakte R (vorbereit od n) (emotion
klassische Dramen od sachlich-inform R im Unterricht,
wiss Diskussion, offiz Gespraech in ner Versam vor
klein Hoererkreis +Fragen u Ant) Fr – Klaerungs- u
Alternativfr. 1) ne deut Lautung 2) geringe Zahl der
Redukt 3) gemaeBigte Aspir ptk 3)s uvulare R, s
velare ь 4) variabl Tempo, Akzentuir-g, Timbre 4)
unterschiedl Grad der Rhythmisier-g
3. Var – unvorb spontane R in Monologform mit
untersch Grad der Offizialitaet (sachlich-inform R –
Kommentar – odaktivierende emotion –
Sportreportage, Monolog im Alltag). 1) Ass 2) qual u
quant Reduk r Vollve in Dienstw-rn 3) Schwaech-g der
Asp 3) s velare ь 4) s vokalies ς 4) Aneinanderreihen r
kurz Sprechtakte mit Ueberlegungspausen, Stockung
–“Stockweise-Ferfertigen”, ungleichmaeBig Verteil-g r
akzentuiert Sn 5) st variabl Tempo 6) Gestik, Mimik
4.Var –e Laut-g s Alltagsgesp (Unterhaltungsgesp) ruhig, sachlich-inform, emotion (zufaellig, intim
Charakt, ungezwung bis Umgangspr) 1)min Deutlichk-t
r Laut-g (Tilg-gn –kom:::, Raff-gn- Verlust r Sth-t,
Aspir) 2) max Zahl r Ass-ung (Elision, Lautverlust)
3)min Art-spann-g 4)beschleunigt Tempo 5)untersch
Grad der Akzentuier-g 6)s vokalis r 7)untersch Melodie
7)Verminder-g r akzentuiert Sn 8) e Verstaerk-g s Akzs 9) Elision, Uberleg-gspausen, geringe Zahl der bet
Sn10) e intonatorische Hervorherb-g r erst u letzt bet
Sn im Sprechtakt fuehrt zur Abschwaech-g r zw ihnen
lieg Sn, zur Tonsenk-g 11) r Ton nes Gespr-part
beeinfl auf n T s and, sind gleich - intonatorisch
Ausgliech (nur wenn e beiden sozial gleich sind)
12. Phonostil Var-ten r Aussprnorm. Lautschwaech-gn
u assimilatorische Reduk-nen im versch Var-ten der
An - Lautschwaech (GruBformeln – gu:ten ‘a:bэnt, gu:tn
‘a:bmt, gutn ‘a:mt, gun a:mt) nehm von r 1V zur 4 V zu.
1. Var –e vorbereit distante emotion offizielle in
Monologform od e sachlich-informierende off R vor gr
Publik (feierliche u kuenstleri R, Vorles, Vortrag) 1) deutl
Laut-g, sorgfaelt gesp Art-Stabilitaet 2) min Zahl Ass 3) st
Aspirat p,t,k 4) s uvulare R 5) e quantit Redukt der Vollve
in unbet Posiotion) Rhythmus/ Uebergangsformen dieser
Var-te: 1.Textsorten: Vorles, Vortrag – verlangsamtes
Sprechtempo, laengere Pausen, intonatorisch Hervorherbg, gleichmaeBige eintoenige emotionsarme 2.
aktivierende emotiona R (Gedicht) –Tempo, Rhyt, variable
Satzmelodie, st Akz-e, Pausen, Emphase, Mimik, Gestik.
2. Var -oeffnetl kontakte R (vorbereit od n) (emotion
klassische Dramen od sachlich-inform R im Unterricht,
wiss Diskussion, offiz Gespraech in ner Versam vor klein
Hoererkreis +Fragen u Ant) Fr – Klaerungs- u Alternativfr.
1) ne deut Lautung 2) geringe Zahl der Redukt 3)
gemaeBigte Aspir ptk 3)s uvulare R, s velare ь 4) variabl
Tempo, Akzentuir-g, Timbre 4) unterschiedl Grad der
Rhythmisier-g
3. Var – unvorb spontane R in Monologform mit untersch
Grad der Offizialitaet (sachlich-inform R – Kommentar –
odaktivierende emotion – Sportreportage, Monolog im
Alltag). 1) Ass 2) qual u quant Reduk r Vollve in Dienstwrn 3) Schwaech-g der Asp 3) s velare ь 4) s vokalies ς 4)
Aneinanderreihen r kurz Sprechtakte mit
Ueberlegungspausen, Stockung –“StockweiseFerfertigen”, ungleichmaeBig Verteil-g r akzentuiert Sn 5)
st variabl Tempo 6) Gestik, Mimik
4.Var –e Laut-g s Alltagsgesp (Unterhaltungsgesp) - ruhig,
sachlich-inform, emotion (zufaellig, intim Charakt,
ungezwung bis Umgangspr) 1)min Deutlichk-t r Laut-g
(Tilg-gn –kom:::, Raff-gn- Verlust r Sth-t, Aspir) 2) max
Zahl r Ass-ung (Elision, Lautverlust) 3)min Art-spann-g
4)beschleunigt Tempo 5)untersch Grad der Akzentuier-g
6)s vokalis r 7)untersch Melodie 7)Verminder-g r
akzentuiert Sn 8) e Verstaerk-g s Akz-s 9) Elision,
Uberleg-gspausen, geringe Zahl der bet Sn10) e
intonatorische Hervorherb-g r erst u letzt bet Sn im
Sprechtakt fuehrt zur Abschwaech-g r zw ihnen lieg Sn,
zur Tonsenk-g 11) r Ton nes Gespr-part beeinfl auf n T s
and, sind gleich - intonatorisch Ausgliech (nur wenn e
beiden sozial gleich sind)
13.Ve u Kn im R-fluss – Artik r d Standartausspr ist sehr
kraeftig. Artik-organe verharren (оставаться) in ihrer Lage
bei r Bild-g r gespann geschloss Ve mehr od wen konstant
waehrend r ganz Artik- dauer. Artik bleibt dermassen
stabil u kraeftig, ss e Nachbarkn stark beeinfl w koennen.
Da e d Ve ne silnbildende Funkt ausueben, sind sie
akustisch selbstae-er als e Kn. S ist ein Grund dafuer, ss
Ve e Lautbeeinflu-g weniger ausgesetzt (подвергаться)
wird.
Koartik – s Ineinandergreifen (тесн взаимод) r versch
Laut-gsbeweg-gn. Best-e Prinzipien r Koart: 1) an r Bild-g
s Lautes sind n alle Organe beteiligt 2) e an r Bild-g s
Lautes beteiligten Org-e koennen e Einstell-gn s folg
Lautes vorbereiten od e es vorangehenden halten 3) e
Beweg-gn r artikulierenden Org-e veraendern n Umfang
es pharyngalen Resonators: faukale Weite bedeut Lust,
fauk Enge – Unlust 4) Beweg-gn r Sprechorg-e, e zur
Form-g nes Lautes gehoeren, verbinden s mit n Beweg-gn
es vorangeh bzw es folg Lautes 5) gegenseitige Beweggn r Artik-org-e w angenaehert u gemeinsam ausgefuert.
Im sprechsprachl Prozess koennen infolge r Koart Laute
verschwinden od entstehen, reduziert w od verschmelzen.
Absatz – abrupter Abbruch r Artik es Vs. Starker –Kurzve,
Relativ stark- Langve u Diph-ge. Neueinsatz- Art, wie e
Stimmlippen aus r Ruhestell-g zur Phonation gebracht w.
Von gross Bedeut-g fuer e richt Koart ist e Verteil-g r
Intensitaet im Laut: 1) Koart haengt von r Eingipflich-t es
Lautes (fuer Kurzve typisch) od Zweigipf-t es Lautes (fuer
Langve typ) ab 2) Koart r Laute haengt von r V-art ab: bei
n lang Vn r vord Reihe i, y, e, oe steigt r Intensitaetsgipfel
es Vs in Richt-g es nachfolg Kn. Bei n lang Vn r mit u hint
Reihe a,o,u sinkt r Intens-gipfel.
Phycho- physiologische Grundlagen r
Lautmodifikation (Lm) im Redefluss – Lmn entstehen
durch physische Gesetzmaessigkeiten r nervoesen
Vorgaenge u Muskelbeweg-gn, e versch Veraender-gn in
n gewohnten Laut-g hervorrufen. Dabei ist star (schw)
Muskelspann-g mit star (schw) Intensitaet gekoppelt. E
max Unterschiedbark-t beim Sprechen liegt im mittl
Energiebereich (mittl Muskelspan –mittl Intens). S gilt in
1.Linie fuer Kn. E Ueberenergie r bet Sil wird r unbet Sil
entzogen (лишать). ZB [ha:bэn]- [ha:m], [‘a:bэnt]- [a:mt].
Veraender-gn in r Lautstruktur sind im Kom-prozess mit
ner Reihe psychisch- physiol Erschein-gn verbunden: 1)
am Sprechvorgang beteiligten Teilkraefte –Atm-g,
Stimme, Artik- brauchen n gewissen Ausgleich. Erhoeh-g
es Luftverbrauchs bei r Lautbild-g ruft ne Locker-g r Artikkraft od ein Absinken r Stimmbeteilig-g hervor 2) mit m
Ausgleichgesetz ist s Gesetz r Fehlleit-g (направл по
невер пути) nervoeser Impulse verb. Nerv Impulse w an e
Org-e herangebracht, denen sie in dies Fall n zukommen
sollten. Im Sprechprozess kann s zu versch-artigen
Angleich-gn nes Lautes an nen anderen fuehren 3) r
Sprechende betrachtet oft alles, was nach r akzentuierten
Sil kommt, als nebensaechl. S fuehrt zu artikulatorischer
Nachlaessigk-t. 4) s Wesen es Gesetzes r artikulator
Oekonomie besteht darin, ss 2 gleich od aehnl Artikbeweg-gn n doppelt ausgefuehrt w. Dies ph Erschein-g
fuehrt entwed zur totalen Verschmelz-g r Artik-stellen od
zu ihrer Ausgleich-g.
14. Lmn im Sprechprozess - Lmn entstehen durch
physische Gesetzmaessigkeiten r nervoesen Vorgaenge u
Muskelbeweg-gn, e versch Veraender-gn in n gewohnten
Laut-g hervorrufen.
Assimilation (Ass) – ‘Ass’ vom lat ‘aehnlich’- Ausgleich von
Artik-unterschieden benachbarten Laute in Bez auf Art-art u
Art-stelle. Artik nes Lautes wird ganz od teilweise auf n and
Laut uebertragen. Es gibt Ass in r Art-stelle, r Art-art u m
Grad r Stha-t (-beteilig-g). Dies Ass-n koennen sowohl im
Wortinneren als auch an r Morphemgrenze entstehen.
Ass in r Art-stelle hat Unterarten: 1) in r Labiali-g, 2) Palat-g,
3) Velar-g, 4) Nasalier-g. 1): umfasst Kn-angleich-g: geben
[ge:bm], Akk 2): in Ugs: Firma [fyrma], Tisch [tysh] 3): mit m
Art-gebiet es Vs gekoppelt. E fuer Vorderzungenve typ-e
Verschieb-g r Zunge nach vorn u Annaeher-g r Zunge an n
vord Teil es harten Gaumes (lat palatum) zieht e Bild-g r
Hinterzungenkn [k,g,n] nach s. S fuehrt zu ner teilw Pal-g dies
Kn: Kuh- Kuehe, Gang –gingen, Angst- aengstlich 3): mit Artgebiet es Vs verb. E gewoehnlich vorn im Mundraum
artikulierten Kn w durch n Einfluss r Hinterzungenve etw nach
hinter gezogen, in Richt-g es weichen Gaumens (lat velum) –
leichte Schattier-g r Velari-g: Kueche- Kuchen, noetig- Not 4):
ne Art Ausgleich-g. Beim Zustreffen von
Verschlusssprenglauten u Nasalen mit gleicher Atr-stelle wie
t-n, d-n, p-m, b-m entstehen nasale Schattier-gn r
Verschlusssprenglaute: Ordnung, abmelden, entnerven
Ass nach r Art-art umfasst solche Veraend-gn, bei denen
durch n Einfluss benachbarten Laute u auch aus anderen
Gruenden e Artik wechs, dh aus nem Verschluss wird ne
Enge, aus Enge Oeffnung od umgekehrt.Otto von Essen:
lieber [li:wR], war [var]- [va:R]- [va:]
Ass nach Atr-art stellt e Gemination r Kn an r
Morphemgrenze dar. Zweigipflichkeit.
Ass r Stimmbeteiligung
Stimmlo
Stimmha
progr regr prog regr
D s Buch gibt
R лодка - сдоба
Akkomodation (Akk) – ne Art Ass. 'Akk' vom lat 'bequem'.
Es handelt s um e Anpassung (Teilanpassung) r Kn an
benachbarten Ve. Akk kommt n oft vor. Sie erscheint in Form
von leichter Labialitaet r Kn unter m Einfluss r labialisierten
Ve: Kuss, Dusche. E labiasis Ve wirken dabei in beiden
Richt-gn, so ss man hier von n regr u progr Akk sprechen
kann. Akk triitt auch in Form ner teilw Palat-g auf: es geht hier
um ne geringe Erweich-g r Hinterzungenkn [k,g,n] vor u nach
Ve r vord Reihe: moelich, eng
15. Ph Lautwechsel imD – e meist Bes-ten, Lautveraendergn u Abweich-gn entstehen im R-strom ohne Absicht u
Wissen r Sprechende. Dies Lautveraend-n entstehen durch
physische Gesetzmaessig-t r nervoesen Vorgaenge u
Muskelbeweg-gn. Lautl Veraen-n im R-fluss beeinfl n nur
psycho- physiol Faktoren sond auch solche wie Sprechsituat,
Sprechspan-g, Emotionalitaet es Sprechenden, Rhythmus u
Sprechtempo. Fuer e modern d Spr sind auf m Gebiet es
Vok-mus versch Arten es Wechs-s r Phonemvarianten typ: 1)
lang geschloss Ve r Autosemantika wechs in unbet Posit mit
ihren quantit, in gewissen Grenzen qualit Var-ten: Medizin
[medits’i:n[ - [mE], Telefon [te:le’fo:n] –[‘te:lэfo:n] 2) lang
geschloss Vollve r Synsemantika wechs mit ihren phonostil
Var-ten als Folge r Oeffn-g u Zentralis-g r Ve: die {di:] –[dэ],
du [du.] -[dэ] 3) Diph [ao] wechs mit seiner phonostil Var-te
[c]: auf [aof] zu [cf], aus [aos] zu [cs] 4) nasalierte Ve es
Franzoes wechs imD mit r Verbin-g Oralv+ nj od Oralv+ n:
Balkon [bal’kc`]- [bal’kc:nj]- [bal’ko:n]. Fuer n Wechs r
Phonemvar-ten auf m Gebiet es Kons-mus r modern d Spr
sind folg Arten typ, e durch e Stell-g es Lautes im W u durch
e benachbarten Laute bedingt sind: 1) sth Lenes wechs im
W- u Morphemauslaut mit stl Fortes: [g-k] Tage [ta:gэ] –Tag
[ta:k] –taegl [tE:klic,], [v-f] brave [bra:vэ] – brav [bra:f], [b-p]
Weiber- weibl, [d-t] Baden- Bad 2) sth Lenes wechs mit stl
Fortes infolge r regres Assim in r Stl-ig-t: [g-k] tragen- traegt,
[b-p] geben- gibst 3) s frikative [x] wechs nach n Vn r vord
Reihe mit m Phonem [c,]: Kuchen- Kueche, Macht- maechtig.
S [c,] kann auch mit [g] u [k] wechs, so ss r Wechs [c,-g-k]
entsteht: Koenig- Koenige- koenigl 4) e kons-tischen r-Laute
wechs mit m vokalis r in r Auslautposit, in n Affixen her, er,
ver, zer u nach nem Langv: Malerin- Maler, fahren- faehrt.
Dies Erschein-g wird durch ne artikulatorische
Vernachlaessig-g (пренебреж) hervorgerufen, e zum
Schwund r Flatterbeweg-g fuehrt. R wird zu a. 5) infolge r
artikulator Vernachlaessig-g alternieren (черед) e Kn [b, d, g,
r] mit ihren spirantisierten (фрикат) Var-ten, wobei s frikative
[r] mit nem frikationslosen Dauerlaut wechs: [b-w] leben
[le:bn] –[lewn], [d-o+] wieder [vio+R] 6) r stl K [h] wechs mit
seiner laryngal- pharyngalen sth Var-te [h] in intervokalisch
Posit: [h-‘h] heben [he:bm] - gehoben [gэ’ho:bm]. Artikulator
Vernachlaess-g beim Sprechen kann als Folge nen Verlust
von Lauten herbeifuehren: 1) einige d Kn wechs mit r NullVar-te: und [un], hast du [hasu], sondern [zcnRn] 2) Bes oft
kommt r Verlust von Lauten in Grussformeln: guten Morgen
[mo`], guten Abend {namd]. Ohne Kontext waeren dies
Formen unverstsendl. 3) bei emotionalen Fueg-gn kommt es
oft zu nem Formverlust, r als Resultat es Bedeut-gsverlustes
in Ausrufen erscheint: Herrje, herrjemine! aus Herr Jesus,
Herr Jesu Domine!
16. Phonol Lautwechs imD – ne Art Lautwechs, dessen ph
Gesetzmaessig-tn aus r Spr verschwunden sind u vom
Standpunkt r gegenwaertigen Spr aus n erklaert w koennen.
Dies Lautwechs ist phonol-sch zu werten, weil man es hier
entweder mit neuentstandeneden selbstaendigen Phonemen
zu tun hat ob mit m Phonemschwund ueberhaupt. Dies
Wechs heisst noch hist-r Wechs. Auf m Gebiet r Vokal-s
entstanden Neurungen phonol Art: 1) Morphol Erschein-g es
Umlauts hat nen ph Urspr-g. Seit m 10.Jh wurde r Umlaut es
lang ‘u’ otthographisch bezeichnet als ‘iu’ [y:]. Shirmunski
schreibt, ss ae, oe, ue zu selbstaen Phonemen wurden, erst
nachdem das i(j) r Endsil e endgueltige Form von ‘e’
angenom hatte. Im modern D erfuellt r Umlaut rein gr Funktn: Pl-bild-g, Steiger-gsstufen, Praes-formen, Kj. E ph Bedinggn es Ablauts sind wenig erforscht. Regelmaess Wechs r
Vokalphoneme bei r W- u Formenbild-g: binden-bandbebunden; e Binde, s Band, r Bund. R Terminus Ablaut
wurde von Lacob Grimm gepraegt. 2 Arten: r quantit u qualit.
Ablautreihen. Abschwaechungen: Phoneme [a,o,u,e,i]
wurden zum [э]: tage- Tage, Dehnung r Kurzve in bet offen
Siln: [E- e:] leben, [c- o:] wo(h)nen. Neue Phoneme: alte
lange Ve wurden diphthongiert: min- mein, hus- haus; alte
Diph wurden monophthongiert: guot- gut, sueze- suess.
E ahd Lautverschiebung, auch 2. Lautversch genannt (67Jh), fuehrte in n germ Spr zum aktiv Knwechs, beeinfluesste
[p,t,k, b,d,g]: [p-pf] pund- pfund, [t-ts] tiohan- ziohan, [k-kch]
(nur im Bair u Aleman) kaurn- kchorn, [p-ff] opan- ofan- offen,
[t-zz] ёtan- ёzzan- essen, [k-hh] makon- mahhon- machen,
[b-p] gёban- kёpan- geben, [d-t] dother- tohter- Tochter, [g-k]
hruggi- hrucki- Ruecken. ‘Notkers Anlautgesetz’ – sth Kn
[b,d,g] wechs mit ihren stl Var-ten [p,t,k] am Anfang nes
Satzes od nes Syntagmas sowie nach stl Kn. Ab: nach nem V
u nach n Sonoren [r,l,m,n] es vorangeh Ws, wo r K sth bleibt:
ter brooder ab unde des prooder, tes koldes ab unde demo
golde; heute bis dann, auf Besuch. Lautverletzungen infolge r
Dissimilation: wespa- Wespe; Zuwachs von Kn, oft
Entwicklung nes ‘parasitaeren’ Lautes: eigen-lich – eigentlich
Phonol Lautwechs in r Morphologie – wenn e Beding-gn, e
in nem best Lautkontext nen Phonemwechs, -schwund od ne
–invesion hervorriefen, s so veraendern, ss sie dies Prozess
im Kontext gr-r Kategorien wiederholen, entsteht ne
phonologisch bedingte Morphologisierung. E phonol Regeln,
e vom Standpunkt r Morphologie aus zufaellig u
unsystematisch waren, w mit r Zeit morphologisiert u systemt. So wurde zB e Vokalheb-g e-i wie auch r Umlaut zu ner Art
r inneren Flexion. Sie kennzeichnet e 2. u 3. P Sg Praes. R
Wechs zw sth u stl Kn ist heute in n Ablautreihen r star
Verben u in r Wortbild-g erkennbar. Dies Wechs heisst gr-r
bzw traditioneller Wechs. [b-f] schreiben, Schrift, [d-t]
schneiden –schnitt, Schnitt, [g-h] Zug, ziehen, [r-s] verlieren,
Verlust.
17. e ph Basis r Spr. E Bes-ten r d ph Basis im Vergl zum
Ru - Jede Spr h gewisse Bes-ten fuer e Einstell-g u Beweg r
Sprechorgane. Phon Basis = Artik-basis + prosodische
(rhythmisch-melodische) B
+ Perzeptionsb. (neuer Begriff, - auditive Muster, e si r Hoerer
einpaergt u mit deren Hilfe er phonematisch u intonemisch
hoert)
1) A/basis – ne best Lager-g u Beweg-art r aktiven Teile r Aorgane. Besonder d A/b: 1. lockere Haltung r Lippen 2.
vertikale Kieferbeweg 3. Vorverlager-g (ru - Reuckverl) r Zun,
Kontaktlage r Zun mit den unteren Zaehnen. (+ staerkere Artspann-g; energische Verstuelp-g u Rund-g r Lipp - ru –keine;
gehobener Gaumensegel u r relativ tiefe Kelhkopfstand –
гортань) 2) prosodische B -Bes-ten der Bild-g r Silb, W-r,
Akzentgruppen, Sprechtakte, Phrasen. D – Stakatto
(отрывистость, Muskelspannung+ stoBhafte Ausatm-g), ru Legatto (Liedhaftigkeit) + хар-р накопл и разрядки энерг (ru
u de Energiebereiche). Bes-ten r d Rhuth-inton B: 1. scharf
Uebergang von ner Artik zu ner ander (ru-плавн) 2. Stabilit r
Art-tion (ru – labil wegen r schwach Spann-g r Sprechorg) 3.
stoBhafte Ausatm-g+ star Muskelspann = Aspiration (ru keine) 4. laengere u gespanntere Artik r Sonoren u stl
Frikative 5. stark Einsatz r Ve im W- u Silbenanlaut (ru –
keinen)
Ph Bes-ten r d Ve: 1. neuer Einsatz im W- u Silbenanlaut 2.
stark Absatz bei kurz u lang Vok 3. Stabilitaet r 15 Monoph, s
Fehlen r Gleitung 4. keine quantative Reduk r Ve in unbet
Silb 1. sth ungesp (b,d,g,v,z З,j) – lenes, halbsth 2. stl
VerschluBsprengel (p t k) – fortes, Asp 3. stimmlos –
Engereibe (f, s, c, ,x, h) – fortes, laenger Ausgehalten,
staerkere Sonoritaet 4. Afrikate – fortes, laengere
Ausgehalten 5. VerschluBoeffnun Sonore (m, n, l, nj) –
staerkere Muskelspann, sonorer als im Ru 6. Vibrant –
Vorderzung - r, Zaepfchen –R, Eingereibe, s vokalisierte r.
18. Kommunikative Funkt r Spr – N
Kommunikationsvorgang bilden 3 Faktoren: Sprecher,
Sprechtext u Hoerer. Hauptstufen es Kom-vorgangs
sind: e Kom-ansicht, r Kom-plan, s Kom-verfahren.
Nach r kom-ven Absicht u Funkt w e Sprechtexte in
iformierende, aktivierende u emotional bewegende
eingeteilt. Unter m Kom-plan versteht man ne
Sprechstrategie, e e inhaltl u e formale Struktur ner
Aeusserung festlegt. Zu n Faktoren u Bedingugen, e e
Gestaltung es Kom-planes beeinflussen, sind 1)Komsituation, 2) s soziale Verhaeltnis zw Sprecher u
Hoerer, 3) Aufgabe r Kom-n, 4) r zu behandelnde Stoff
u Kom-absicht es Sprechers, 5) Kom-motivation, 6) e
Kenntnis es Hoerers, 7) r Grad r Sprachbeherrschung
beider Kom-partner 8) e Kenntnis r Sprechnormen zu
zaehlen. Kom-verfahren sind geistig-sprachl
Operationen innerhalb ner Handlung. S sind Mittel zur
Bildung r Begriffe u s Mittel zur Verstaendig-g im Komprozess. R Kom-effekt wird stark beeintraechtigt,
wenn r Sprecher 1) seine Gedanken n logisch
formuliert 2) sich n praezise u deutlich ausdrueckt 3)
Verlegenheitslaute (eh, ah) hervorbringt.
Bedeut-g r Sprecherzieh-g fuer zukuenftige
Berufssprecher – wie man mit gesprochenem W auf
Zuhoerer einwirken kann. Paralinguistische Mittel.
Theaterschule.
19. Sil – kleinste Einh-t r muendl R. Sn bilden R.
Muttersprachler teilen s W in n Sn leicht. E teor Loes-g
s Pr-s r S ist schwer. Es entstehen solch Pr-e wie: was
ist e S, wo liegt Grenze zw n Sn. E Gelehrten versuch
sie zu loesen auf versch Wege: auf physiolog (artikul),
akust, psychol, linguist usw.
Sntheorien – e 1. Diffinit-n r S hat r roem. Gr-er
Priscianus im 6.Jh uZ gesagt: ne Lautverbind-g, e mit
Atemstoss u Akzent gesproch wurde (sub uno accenti
et uno spiritu). Sein Nachfolger Ed Sievers (60гг 18в) –
Expirationsth (Atomstossth): e S ist ne artikul Einh-t.
Hollaender Stetson (1951) – ballistische Th
(Ballistik=Beweg-g): S wird in Beweg-g gesetzt, e wird
geworfen, gestossen. Er erklaerte e S auf folg Weise:
слог-это регул послед-ть моторн импульсов и артик
движ-й, к-е Ч выполняет и к-е со врем
автоматизируются (wie Schreib-, Gangart). S war e
Erklaerung auf artikul Weise. E Th r Sonaritaet - Otto
Jesperson u Wilhelm Viёtor (A es 20.Jh): je groesser r
Resonansraum ist, desto staerker e Sonaritaet. Am
sonorsten sind Ve, dann e r-Laute- Sonore (m,n,nj]- sth
Kn- stl Kn. Laut, r am son-ten ist, wird staerker
gesproch, zB ‘Tag’. Erklaer-g auf akust Weise. Dies Pr
betrachteten Humboldt, Avanessov, Scerba,
Prokopova (Minsk), Bondarenko (S-P), Потапова
Родмонга Кондрат (М) Am richtigsten ist e Th von
Potapova. Sie erklaert e S auf linguist Weise. Man
muss e Deffinit-n r S fuer jede konkr Spr geben. E S
wird unter m Einfluss r Art-basis ner best Spr gestaltet.
E S ist Traegerin von versch Eigenschaften (Akz,
Sprechmelodie). R einzelne Laut kann n zeigen
Tonhoehe (Melodie), Tondauer, Tonstaerke
(Betonung). E ph Sntrenn-g faellt n immer mit r
morphol ueberein: be-o-bach-ten (ph Trenn-g)/be-obacht- en (morphol). E S ist wicht fuer n Rhythmus r R.
R Rhyt etnsteht durch ne best Reihenfolge von bet u
unbet Sn. Dabei spielen Ve ne gross Rolle. Fuer jede
Spr kann man versch Modellen fuer Sil feststellen. R V
kann anlautend u auslautend sein. E S kann aus nem
V bestehen (o-der), aus KV (ma-len), KKV (froh), 3KV
(stre-ben). Auslautend: V (o!), VK (berg-ab), VKK (alt),
V3K (Obst), V4K (Herbst). E Motorik r S besteht aus 3
Energieimpulsen: 1) r Art-impuls –Uebergang von nem
Laut zu nem and 2) Atm-gsimpuls –Spann-g r Artmuskulatur 3) Stimmheb-gsimpuls –s Anwachsen u
Abschwaechen r Stimmlippenspann-g.
Hauptunterschied zw mD u mR besteht in r Sndynamik
– Spann-g es Snimpulses –in r Anfangsphase (imD
sehr energisch) (Schall-шаль). Welce Folgen hat imD
e Sndynamik: 1) groessere Spann-g r d Kn 2)
Aspiration r stl Kn 3) Neueinsatz 4) Absatz (st, relat st,
weich) 5) Spann-g u Verlaenger-g r Kn nach Kurz-ven
(ist, oft) 6) Spann-g r Sonanten nach Kurzven (wird,
Wald).
20. R Wortakzent
S Wort wird in r Sprachkunde als e kleinste
bedeutungstragende sprachl Einheit definiert. Ab e Siln
nes mehrsil-n W-s w n gleichmaessig laut u hoch
ausgespr-n. Wenigstens ne Sil im Wort wird im Vergl zu n
and durch dynamische, tonale od quantitative Mittel
hervorgehoben.
In r zushaengenden Rede ordnet s r Wa m Satzakzent je
nach r Sprachsituat unter. Wenn ein W als selbstaendiger
Ausspruch auftritt, fallen W- u Satzakzent zus. E
Aufeinanderbezogenheit s W- u Satzakzents aeussert s
auch darin, ss in nem Ausspruch mit mehreren
sinnwichtigen W-rn n beliebige silbische Segmente,
sondern nur diejenigen Siln hervorgeheben w koennen, e
in isoliert gesproch-n W-rn n Wa tragen.
R Wa als selbstaendige sprachl Hervorhebungsnorn wird
in r Sprechkommunikation durch sog Akzentuierungsarten
(Akzentkomponenten) realisiert. E Akzentuierungsarten
sind dynamische, tonale, quantitative u qualitative
Lautmittel ner Spr.
Funkt-n es Was
R d Wa uebt 3 Funkt-n aus: 1) konstitutive, 2)
demarkative, 3) distinktive. E 1. aeussert s darin, ss alle
unbet Siln r bet Sil untergeordnet sind. In zusgesetzten u
abgeleiteten W-rn mit 2 od mehreren Akzentsiln uebt e
Hauptakzentsil ihre zentralisierende Wirkung aus. ZB:
K(k)ranke(n)schwester- s Best-sw traegt n Hauptakz, s
Grundw n Nebenakz (sekundaeren).
R d Wa erfuellt ne demarkative (delimitative,
abgrenzende) Funkt. Im Redefluss spielt r Wa e Rolle nes
Grenzsignals. Er kuendigt n Anfang od s Ende r W-r an.
Versch Grade es Was signal-n m Hoerenden, wieviel
Morpheme e W-r nes Ausspruchs h. E Akzentgrade
dienen zum Verstaendnis nes muendl Textes: akzentuiren
heisst gliedern.
Im D gibt es Gegenueberstellungen von 2 W-rn, e n
gleichen Lautbestand h u in denen versch Siln n Wa
tragen. R Wa uebt in solchen Wortpaaren ne distinktive
Funkt aus, zB ‘Au’gust, ‘Kon’sum, ‘mo’dern, ‘Ak’tiv,
‘Per’fekt, ‘ueber’setzen usw.
Regeln es d Wa – Stammw-r: 1.Sil: Vater, ewig, offen. Ab:
Staedte- u Vornamen: Berlin, Mathilde; auch Holunder,
Forelle. Gr Formen: Charak’tere, Dok’toren.
Zweigliedrige zusgesetzte W-r – 1.Stammsil es Best-sw-s
traegt n Hauptakz, 1.Stammsil es Grundw-s n Nebenakz:
Befreihungsbewegung.
Dreigliedr zusgesetzte W-r – 1. od 2. Bestandteil:
‘Eis’kunstlauf.
Zusrueckungen urspruenglich selbstaendiger W-r – letzt
Glied: Lebe’wohl, schwarzrot’gold
Zusgesetzte Ortsnamen – 2.Glied: Schoen’brunn,
Neu’seeland, Schleswig–‘Holstein.
Zusgesetzte Abkuerzungen –1) Abk-g s Best-sw-sAnfangsbuchst: U-Bahn, D-Zug 2) Anfangssiln zweier
Komponentetn – 1.Sil: Foto, Uni, Kilo (ab: La’bor) 3)
Anfangsbuchst-n – letz Buchst: USA, UdSSR, SPD 4) mit
Vokalbuchst – 1.Sil: NATO, DEFA.
Unbet Praefixe be, ge, er, ver, zer, emp, ent – 1.Sil es
Wortstammes: besuchen.
Miss – 1) ohne ander untr Praefix- 1.Stammsil: misslingen
2) 2 untr Praefixe- miss hauptbet, 1.Stammsil nebenbet:
missverstehen 3) Subst-e immer anfangsbet: ‘Missbrauch.
Tren Praef ab, an, auf, aus, bei, ein, mit, nach, vor, weg…
-Praef hauptbet, 1.Stammsil nebenbet: abgeben
Ur hauptbet
Un oft hauptbet, ab in mehrsil Adjektiven mit ig, lich, haft,
bar, sam 2 Akzvatianten: ‘un’moeglich.
Durcg, hinter, ueber, unter, um schwankend: tren –
hauptbet, untren –nebenbet.
Unbet Suffixe e, en, ler, ner, chen 1.Stammsil: Liege.
Bar, sam schaft, haft, tum, los tragen Nebenakz.
Unbet entlehnte Suff um, ium, us, os.
Bet auslaend Suff ant, ent, ei, aer, graph, ismus, tion.
Ik bet od unbet
Or im Sg unbet, im Pl bet: Pro’fess’or(en).
21. Inton als Komplexbegriff- (Otto von Essen, Норк,
Meinhold, Stock) n Bestandteil r muend R (=nichtverbal
Zeichen r sparchl Kom-n, haengt von r Sit, Emotion,
Erfahr-g, Verstand ab, um n Text richt zu gestalt).
Aspekte r Betracht-g r I.- 1) physiolog – I- n Ergebnis r
Taetig s Sprechapparats 2)akustisch – ne Gesamth-t von
Tonhoehen, Lautenergie u r Dauer 3) sprachlichfunktionell – n Komplex prosodischer/ suprasegm Mittel =
Melodie, Bet, Pausen, Tempo, Stimmfarbe/s Timbre,
Rhyth. Sie markieren s Wicht im Satz. E I drueckt sowohl
lingui/syntaktische als auch paralinguist (nichverbale)
Mittel aus. Paralinguistik = Gestik, Mimik, Koerperhaltung.
R emotionelle Aspekt r I- in ihr enotionalen, express
Funkt informiert e I ueber e situa-bedingt intellektuellen,
emotional od willensmaebig Zustand s Sprechrs. E
expres/emphatische I wird aus logisch od emotional
Gruenden gebr. Stark Kontraste durch e Akzentuier-g. Ne
gr Rolle bei r Emphase – e Stimmfabre/s Timbre
Funktionen r I.-1)organisierende –gliedert e Red in
phonetisch Einh-tn (Sn, Syntagm, Saetze-Aussprueche,
Text) (Sie sagte er wird kom) 2)sinngestaltende (Paus,
Bet) – e Kom-absicht s Sprech wird zum Ausdr gebracht. I
muss e Sprachnorm entsp gestaltet w. (wicht fuer e
Berufssprecher) 3)kulminative – gipfelbildende
4)stilistoische – unterschei Textsorten = komplexe
Erscheinung E syntaktiische/gram Funk – I drueckt aus: 1)
e Ganzheit s Ausspruchs (Abgesch-heit, Nicht s
Ausspruchs) 2) kom-ve Absicht s Sprechers (Aussage,
Frage, Aufford) 3) aktuelle Glieder-g s Satzes (haengt von
r Kom-absicht ab- Thema, Rhema) 5)
Wahrscheinlichkeitsgrad r R (Ueberzeug- Indikativ,
Vermut - Kj)
22. Inton-mittel r R-gestalt-g- Блохина, Бирвиш изуч 1)
Sprechmelodie- Tonhoehenverlauf – kann in 4 Stufen verlauf
(hoch, mittelh, neutral, tief) M kann 1. terminal/abgeschl, 2.
wieterweisend/ progredient/ nicht abg/ schwebend 3.
interrogativ/ fragend, 2) Akzentuier-g/ Satzbet –s hervorheb
ner Sil im Satz, A is situationsbedingt, Partnerbezog, zeig e Iszentren im Satz (s Tonem), 3)Rhyth – e temporale
Wiederhol-g von bet u unbet Sil 4)Tempo – verlangsamt/
beschleunigt – zeigt e Dauer r Sn u r Paus, haengt von r
Dauer r Silbe ab, 5) Paus, 6) Stimmfarbe.
Bes-ten r I-smittel s Deutschen im vergl zum Russ- Jede
Spr kennzeichnet ein best rhythmisch Gepraege/ best
Dynamik. de – e Dyn r Stakatto (st Atemdruck, Ein-, Absatz,
Energie r Artik-tion), ru - Legatto (weich, melodisch, flieBend
23. Intoneme u Var in r de Spr. I-smodelle u ihre distinkt
Merk-e- entsprech den 3 Arten r Melodie: 1) s I-m r
Abgeschlossenheit/ Nichtab (Ja/ - Ja\) 2) Aussage –Frage –
Auffroder-g 3) Wahrscheinl-t. E Zahl r I-me eben wie e r
Phoneme ist in r Sprache beschraenkt, ab es gibt viele Imvar-ten. E I-me w in versch Intonationsstrukt/ modellen
realisiert. Je emotionaler e Spr ist, desto reicher u
ausdrucksvoller is s I-nsmodell: 3 Arten r Bezeichn-g (4
сроки, 123, / \). Fehler, e in r Inton zugelassen w- wenn man
intonatorisch Gesetze verletzt, so entsteht r fremde Akzent:
1) intonat Interferenz auf m Gebit r Inton (r negative EinfluB r
Mutterspr auf die Fremsspr – r Vor- (gibts keinen in Ru, man
beginnt sofort hoch), Binnen-, Nachlauf –движ по инерции –
unterschei im D u Ru) 2) Fehler auf m Gebiet r Stimmlaute
(Liedhaftigkeit im R)
24. Intonationsgestalt-g es Sprechtextes – Inton-modelle r
d Standartausspr w in einzelnen Ausspruechen vollstaendig
realisiert. R Sprechtext ist ein geschloss Infosgebilde. Im
Sprechtext erschienen mannigfaltige (разл) Verstaerk-gn,
Schwaech-gn, \Verschmelz-gn, Absonder-gn, Pausen,
Tonhoehenveraender-gn… All diese Veraender-gn sind von
aussersprachlichen Faktoren abhaengig. Es erfolgt e kom-ve
Textgestaltung als Einheit von Textstrategie u Texttaktik.
Textstrategie: Glieder-g in groessere Abschnitte u e
Hervorheb-g r fuer e Textperspektive wichtigen Saetze
(Kulminationen). Texttaktik bezieht s auf e phonetische
Eigenschaften es sog Textkontinuums. E Intonationsstruktur
nes Textes wird entsprechend r kom-ven Gepflogenheit
(традиц) r jeweiligen Spr gestaltet. Jede Spr hat eigene
Intonationsgesetze. S Verhaeltnis versch intonatorischer
Satzstrukturen zueinander macht s Wesen r ph-n Texttaktik
aus. Textintologie – ihre Aufgabe besteht in r Best r
intonatorischen Mittel, e in r Spr e Geschlossenheit es Textes
gewaehrleisten (гарантировать) u e Funkt r Verbind-g r
entsprech Textelemente verwirklichen. R Effekt nes schnellen
Tempos r R entsteht durch ne grosse Zahl kurzer Pausen.
Sprechtakte koennen kurz (1-6 Siln), mittellang (7-12) u lang
(12-20) sein. Haeufige starke Beton-gn zeugen von nem
emotionalen Sprechen. R Tonhoehenumfang (диапазон
высоты тона) kann weit (ausdruckvolle R), mittelweit (ruhige,
emotional neutrale vorbereitete R) u eng (spontanes
ungezwungenes Gespraech) sein. Grad r Lautstaerke. Durch
n Rhythmus wird e Einheit u organische Geschlossenheit es
Textes unmittelbar ausgedrueckt. Jeder Ausspruchsanfang
geht mit ner Tonhebung, jedes Ausspruchsende mit nem
Toabfall einher (идти).
Organisier-g u Glieder-g es Sprechtextes – n Tx bildet s
Hauptthema. Jeder Kompositionsteil es Txs hat seine Komabsicht, e von r Hauptkom-absicht es ganzen Txs abgeleitet
wird. R Grad r Selbstaendig-t u r Abgeschloss-t es Inhalts
einzelner Saetze kann verschieden sein. Unter ihnen gibt es
solche, e ohne vorangehende Saetze n verstaendlich sind. E
Verbind-g r Saetze mitein auf syntaktischer Ebene erfolgt mit
Hilfe von Konjun-n, Relativpronomen,
Pronominaladverbialien. E Inton gestaltet verschiedenartige
Bezieh-gn zw n Ausspruechen es Txs mit Hilfe prosodischer
Mittel. R Sprechtakt tritt im Tx als e kleinste intonatorisch
gestaltete Einheit auf. Wenn e Verbind-g zum naechsten
Sprechtakt fehlt (beim terminalen Tonvelauf), tritt als
differenzierendes Merkmal e Tiefschluss auf. Nach r Verbindgsart unterscheidet man 3 Gr-n von Sprechtakten (Spt): 1)
mit einseitiger Abhaengig-t – sind mitein durch e Erklaer-g
(ich dachte, sie sei krank), durch e Aufzaehl-g (Ich sehe
Autos, Fahrraeder), durch s Aneinanderreihen (sie sass, u e
Send-g war zu Ende) verbunden. E Verstaerk-g es
Tonanstiegs signalisiert e Wichtigkeit es nachfolgenden Sptes. 2) Spt-e mit beiderseitiger Abhaen-t sind mitein
verbunden durch Vergleich (er sprach so gut, als ob…), durch
Gegenueberstellung (s Spiel ist kurz, r Schmerz ist lang).
Diese Abhaen-t r Spt-e wird durch ne intensive Akzentuier-g r
bet Sil verwirklicht. 3) E gegenseitige Abhaen-t ist in n
Ankuendig-gn zu verwirklichen (ich will, sagt sie eifrig, nach
Hause). E Inton-mittel dienen also n nur als Mittel r Vereinigg es Ganzen sond auch als Mittel er Markierung einzelner
Txteile.
25. E ph-e Interferenz zw d r u d d Spr - Fuer e I ist s
phonolog Syst r Spr u e Realisie-g r Laute im Sprechprozess
wichtig. Hauptuntersch zw r Artik-basis esD u esR: 1) starke
stabile Artik-span-g u stabile Artik-stel-g imD – schwache
labile u labile imR 2) energische ‘Vorstuelp-g (выдвиж-е
вперед) u Rund-g r Lippen – schwache 3) Vorverlager-g
(сдвиг впер) r Zungenbeweg-gen – Ruckverlager-g 4)
Tiefstell-g es Kehlkopfs (гортань) – Hochstell-g.
E Kn t, d, n, s, z, l, ts w imD mit r Zungenspitze an n oberen
Alveolen artikuliert, dabei ist r Vorder- u Mittelzungenruecken
gesenkt. Bei n entsprech r Kn liegt e Zungenspitze an n
unteren Schneidenzaehnen. Da sD geschloss u offene Ve
besitzt, spricht man von 5 Hebungsgraden r Zunge: i:-i-e:-e-a.
ImR 3: и-э-а. E normgerechte Ausspr esD verlangt ne “reine”
Langartik r Mittelphase es Vls. ImR ist e gleitende Artik. E
Artik-bes-heiten best-n e Unterschiede ph-er Erscheinungen.
Stimmassimilation:
A r Stimmlo A r Stimmha
progr regr prog regr
D s Buch gibt
R лодка - сдоба
Gemination (Verdoppel-g) – imD nur an r Morphemgrenze
auftitt. S Fehlen r Zweigipflichkeit es d Kn ist mit ner
gewissen Zunahme r Dauer es Kn verbunden. ImR e
Orthographie zeigt e Gem.
Atren r I im Lautsyst – 1) ne Erschein-g, e in r Mutterspr als
phonolog Merkmal fungiert, wird von D-lernern auf e d Ausspr
uebertragen: - Palatalisi-g r d Kn vor n Vn r vorderen Reihe
i:-y:-oe: (bieten, Tuer, toenen). – Velarisi-g r d Kn vor n Vn r
hinteren Reihe (tun, Ton). – Ersetzen r d Vorderzungenve i:-i
durch s r ‘ы’ (Tisch, schiessen). – Qualitative Reduktion r d
Ve in unbet Siln. – Ungenuegende Vorstuelp-g u Rund-g r
Lippen bei r Ausspr r d labialis Ve (ухо-Ufer, рот-rot). – E
Ausspr r d stimmlos Kn ohne Aspiration u Fortisier-g (ПетяPeter). 2) Fehlt ein phonolog od ph-s Merkmal esD in r
Mutterspr, laesst r Lerner diese Erschein-g ausser acht: lang
geschloss u kurz offen Ve w als Phoneme n unterschieden. –
Stabilitaet r d Ve. – d Phoneme w durch ‘aehnliche’ esR
ersetzt: h (х,х’), r, ng (нг, нх, нк), sch (щ). 3) scheinbare
Aehnlichkeit – s d Merkmal durch s r wird ersetzt: - stimmha
Ausspr r d stimmlos Kn nach m Gesetz r r regres Ass r
Stimmha-t. – volle Stimmha-t od Stimmlo-t r d stimmha Kn
statt r teilweisen Entstimm-g (Band- барабан, Dank- Дарья)
– Ersetzen es stark bzw relativ st Absatzes r d Ve durch n ru
losen Absatz (Wolle- воля). – Ersetzen es d Neueinsatzes
durch n ru schwachen.
26. Ph-e Interferenz. (Infer). Interferierender Einfluss r ru
Inton auf e de – bei r Gestalt-g r de interrogativen Inton
kommt bes oft r interfer Einfluss r ru Spr zum Ausdruck.
Diese Infer betrifft e Tonfuehrung im Satzschluss, e
Geschwindig-t es Melodieanstiegs. Fuer e interrog Inton ist
imD e Loesungstiefe auf r Hauptakzentsil u r Anstieg r
nachbet Siln typisch. E letzte Nachlaufssil liegt am hoehsten.
Fuer e interrog Inton esR ist r steigend- fallende Tonverlauf
typisch. S Uebertragen dieser Art Tonfuehrung auf sD wird
von Muttersprachlern als sinnverletzend aufgefasst. S
Verletzen einiger anderer Inton-bes-ten wirkt n
sinnverletzend, es ruft nur n fremdsprachigen Akzent hervor:
1) E melod Stimmumfang (диапазон голоса) es de Spt-s
bildet 0,7 s melod Stimmumfangs es entsprech ru
Ausspruchs 2) r Eindruck r Liedhaftigkeit r ru R entsteht durch
e langsame Geschwindig-tsveraender-g r Grundtonfrequenz
(частота колебаний) r hervorgehobenen Siln. ImD viel
schneller.
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