Liebe Frau Hollwich,

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FH München Fakultät f. Angewandte Sozialwissenschaften
Prof. Dr.Christine Schönberger
Ethnografie
Clifford Geertz sagt in „Dichte Beschreibung“
„Es ist eine eigenartige Wissenschaft: gerade ihre eindrucksvollsten Erfahrungen stehen auf
dem unsichersten Grund, und der Versuch, mit dem vorhanden Material weiter zu gelangen,
führt nur dazu, dass der – eigene und fremde – Verdacht, man habe es nicht recht im Griff,
immer stärker wird. Das aber – und das Plagen schlauer Leute mit dummen Fragen –
kennzeichnet einen Ethnographen.“ (1987: 46).
Literatur:
Einführungen
Geertz, Clifford (1987) Dichte Beschreibung. Frankfurt/Main: Suhrkamp.
Daraus: Einleitung S. 7- 42 und „Aus der Perspektive des Eingeborenen“ Zum Problem des
ethnologischen Verstehens. S.289-310. Ein anspruchsvoller und aufschlussreicher Text von
einem der bekanntesten und einflussreichsten modernen Ethnologen.
Bohannan, Paul und van der Elst, Dirk (1998) Fast nichts Menschliches ist mir fremd. Wie
wir von anderen Kulturen lernen können. Wuppertal: Edition Trickster im Hammer Verlag
Daraus: S. 11-95
Reflexionen über und die Anwendung von Feldforschung:
Erdheim, Mario (1997) Wieviel Leben verträgt die Wissenschaft? Zu Georges Devereux´
Buch „Angst und Methode in den Verhaltenswissenschaften des Menschen“. In: Kapfer,
Reinhard; van de Loo, Marie-José; Petermann, Werner und Reinhart, Margarete (Hrsg.)
Wegmarken. Eine Bibliothek der ethnologischen Imagination. Band 2. S. 161-165.
Wuppertal: Edition Trickster im Hammer Verlag.
Girtler, Roland (1988) Methoden der qualitativen Sozialforschung. Anleitung zur Feldarbeit.
Wien: Böhlau.
Honer, Anne (2000) Lebensweltanalyse in der Ethnographie. In: Flick, U.; Kardorff, E. v. und
Steinke, I. (Hrsg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. S. 194-204. Reinbek bei Hamburg:
Rowohlt.
Hitzler, Rainer (2003) Ethnografie. In: Bohnsack, Rudolf.; Marotzki, Werner und Meuser, M.
(Hrsg.) Hauptbegriffe Qualitativer Sozialforschung. Opladen: leske+budrich
Kaschuba, Wolfgang (1999) Einführung in die Europäische Ethnologie. München: Beck.
Daraus: S. 196-213
Lüders, Christian (2000) Beobachten im Feld und Ethnographie. In: Flick, Uwe.; Kardorff,
Ernst. v. und Steinke, Ines. (Hrsg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. S.384-401.
Reinbek bei Hamburg: rowohlt.
Wolff, Stephan (2000) Wege ins Feld und ihre Varianten. In: Flick, Uwe; Kardorff, Ernst. v.
und Steinke, Ines (Hrsg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. S. 334-349. Reinbek bei
Hamburg: Rowohlt.
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Prof. Dr.Christine Schönberger
Ethnografische Studien aus der neueren Zeit, die die Methode der Ethnografie in
Bereichen der Sozialen Arbeit anwenden (daraus jeweils Auszüge):
Breidenstein (1997) Verliebtheit und Paarbildung unter Schulkindern. In: Hirschauer, Stefan
und Amann, Klaus (Hrsg.) Die Befremdung der eigenen Kultur. S. 53-83. Frankfurt/Main:
Suhrkamp.
Goettle, Gabriele (2000) Die Ärmsten! Wahre Geschichten aus dem arbeitslosen Leben.
Frankfurt /Main: Eichborn. (Auszüge)
Koch-Straube, Ursula (2003) Fremde Welt Pflegeheim. Eine ethnologische Studie. Zweite,
korrigierte Auflage. Bern: Huber. Auszüge
Im Handapparat finden Sie weiterhin:
Cloos, Peter und Thole, Werner (Hrsg.) (2006) Ethnografische Zugänge. Professions- und
adressatInnenbezogene Forschung im Kontext von Pädagogik. Wiesbaden: VS Verlag.
Cloos, Peer und Köngeter, Stefan (2006): Eintritte ins Jugendhaus. In: Cloos, Peter und Thole,
Werner (Hrsg.) Ethnografische Zugänge. Professions- und adressatInnenbezogene Forschung
im Kontext von Pädagogik. S. 85-86. Wiesbaden: VS Verlag.
Hubmayr. Gerold (2003) Schwarzfahren. Die Kunst des tariffreien Netzgleitens. Wien:
Böhlau.
Küster, Ernst-Uwe (2003) Fremdheit und Anerkennung. Ethnographie eines Jugendhauses.
Kassler Studien zur Sozialpädagogik Band 3. Herausgegeben von Ch. Sachße, F Tennstedt
und W Thole in Zusammenarbeit mit dem FB Sozialwesen der Universität Kassel. Berlin,
Basel: Beltz Votum.
Weitere Texte (bei Interesse bei mir)
Schröder, Mark (2002) Rationalität und Fremdheit. Zum professionellen Lehrerhandeln im
Umgang mit Ethnozentrismus in Schulbüchern. Vortrag gehalten am 7.02.2002 in Oldenburg.
www. uni-bielefeld.de (Zugriff 20.02.2006) zeigt anhand von Interviewtexten die
Konstruktion des Fremden (Hier Ghanaers)
Was kann man praktisch gewinnen? Zum Beispiel: interkulturelle Kompetenz und
Rollendistanz; ein vertieftes Verständnis von Gesellschaft
Jodelet, D. (1998). Soziale Repräsentation psychischer Krankheit in einem ländlichen Milieu
in Frankreich. In: Flick, U. (Hrsg.): Wann fühlen wir uns gesund? Subjektive Vorstellungen
über Gesundheit und Krankheit, 205-228. Weinheim, München: Juventa.
Riemann, Gerd (2005) Zur Bedeutung ethnografischer und erzählanalytischer Arbeitsweisen
für die (Selbst)Reflexion professioneller Arbeit. Ein Erfahrungsbericht. In: Völter, Bettina.
Dausien, Bettina; Lutz, Helma und Rosenthal, Gabriele (Hrsg.) Biographieforschung im
Diskurs. 248-270. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
Weidemann, Doris und Straub, Jürgen (2000): Kultur und Psychologie. In: Straub, Jürgen,
Kochinka, Alexander und Werbik, Hans (Hrsg.) Psychologie in der Praxis. Anwendungs- und
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Prof. Dr.Christine Schönberger
Berufsfelder einer modernen Wissenschaft. S. 830-851. München: dtv Wir lesen: S 849 bis
851
Engelberger, F. (2004) Nicht ganz die Ruhe weg: So warten Bewerber auf das Assessment
Center eines Ausbildugnsbetriebes“ Hausarbeit zur Methodenübung am Inst. Für Soziologie
der LMU. http://www.lrz-muenchen.de/~ls_nassehi/wagner/nicht_ganz_die_ruhe_weg.pdf
(Zugriff. 12.03.07)
Gillessem, Monika (o.J.) Wie aus Höflichkeiten Irritationen werden. Ein chinesisch-deutscher
Normvergleich. http://www.gesis.org/Information/soFid/pdf/Kultur+Kunst_2003-2.pdf
(Zugriff 12.03.07)
Mörth, Ingo (2004) Tourismus als Kultur der wohldosierten Begegnung mit dem Fremden. In:
TRANS. Internet-Zeitschrift für Kulturwissenschaften. No. 15/2003. WWW:
http://www.inst.at/trans/15Nr/09_1/moerth15.htm (Zugriff 12.03.07)
Wagner Wolf ( Fremde Kulturen wahrnehmen.
http://www.thueringen.de/imperia/md/content/lzt/6.pdf (Zugriff 12.03.07)
Wolf, Klaus (o.J.) Sind sozialpädagogische Interventionen in Familienkulturen möglich und
zulässig.? Vortrag. http://www2.uni-siegen.de/~wolf/wissarbeiten/Familienkulturen_Web.pdf
(Zugriff 12.03.07)
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Prof. Dr.Christine Schönberger
Reader
„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ ?
Ethnografische Zugänge zur sozialen Wirklichkeit
Sommersemester 2007
Reflexionen, Zugänge:
Geertz, Clifford (1987) Dichte Beschreibung.
Bohannan, Paul und van der Elst, Dirk (1998) Fast nichts Menschliches ist mir fremd.
Erdheim, Mario (1997) Wieviel Leben verträgt die Wissenschaft? Zu Georges Devereux´
Buch „Angst und Methode in den Verhaltenswissenschaften des Menschen“.
Kaschuba, Wolfgang (1999) Einführung in die Europäische Ethnologie. München: Beck
Hitzler, Roland (2003) Ethnografie
Feldzugang und Beobachtung
Girtler, Roland (2004) Die 10 Gebote der Feldforschung
Girtler, Roland ( 1991) Teilnehmende Beobachtung
Honer, Anne (2000) Lebensweltanalyse in der Ethnographie.
Lüders, Christian (2000) Beobachten im Feld und Ethnographie.
Wolff, Stephan (2000) Wege ins Feld und ihre Varianten.
Beispiele ethnografischer Studien
Koch-Straube, Ursula (2003) Fremde Welt Pflegeheim (Auszüge)
Goettle, Gabriele (2000) Die Ärmsten!
Breidenstein (1997) Verliebtheit und Paarbildung unter Schulkindern
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