2.4.3 Synchronisierung wird im zentralen SAP

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SAP ERP 6.0 EHP5
Juni 2011
Product Structure
Synchronization für
Stücklisten (A09)
Ablaufbeschreibung
SAP AG
Dietmar-Hopp-Allee 16
69190 Walldorf
Deutschland
SAP Best Practices
Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
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POWER6, POWER5+, POWER5, POWER, OpenPower, PowerPC, BatchPipes, BladeCenter, System
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Decisions, Web Intelligence, Xcelsius und andere im Text erwähnte Business-Objects-Produkte und
-Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der
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Sybase und Adaptive Server, iAnywhere, Sybase 365, SQL Anywhere und weitere im Text erwähnte
Sybase-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder
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Angaben im Text sind unverbindlich und dienen lediglich zu Informationszwecken. Produkte können
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Die vorliegenden Angaben werden von SAP AG und ihren Konzernunternehmen („SAP-Konzern“)
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Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
lediglich für Produkte und Dienstleistungen nach der Maßgabe ein, die in der Vereinbarung über die
jeweiligen Produkte und Dienstleistungen ausdrücklich geregelt ist. Aus den in dieser Publikation
enthaltenen Informationen ergibt sich keine weiterführende Haftung.
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Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
Symbole
Symbol
Bedeutung
Achtung
Beispiel
Hinweis
Empfehlung
Syntax
Externer Prozess
Alternativer Geschäftsprozess/Wahlmöglichkeit
Typografische Konventionen
Format
Beschreibung
Beispieltext
Wörter oder Zeichen, die vom Bildschirmbild zitiert werden. Dazu
gehören Feldbezeichner, Bildtitel, Drucktastenbezeichner sowie
Menünamen, Menüpfade und Menüeinträge.
Querverweise auf andere Dokumentationen.
Beispieltext
Hervorgehobene Wörter oder Ausdrücke im Fließtext, Titel von
Grafiken und Tabellen.
BEISPIELTEXT
Namen von Systemobjekten. Dazu gehören Reportnamen,
Programmnamen, Transaktionscodes, Tabellennamen und
einzelne Schlüsselbegriffe einer Programmiersprache, die von
Fließtext umrahmt sind, wie z. B. SELECT und INCLUDE.
Beispieltext
Ausgabe auf dem Bildschirmbild. Dazu gehören Datei- und
Verzeichnisnamen und ihre Pfade, Meldungen, Namen von
Variablen und Parametern, Quelltext und Namen von
Installations-, Upgrade- und Datenbankwerkzeugen.
BEISPIELTEXT
Tasten auf der Tastatur, z. B. die Funktionstaste F2 oder die
Eingabetaste.
Beispieltext
Exakte Benutzereingabe. Dazu gehören Wörter oder Zeichen, die
Sie genauso in das System eingeben, wie es in der
Dokumentation angegeben ist.
<Beispieltext>
Variable Benutzereingabe. Die Wörter und Zeichen in spitzen
Klammern müssen Sie durch entsprechende Eingaben ersetzen,
bevor Sie diese in das System eingeben.
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Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
Inhalt
1
2
Einsatzmöglichkeiten ........................................................................................................... 6
Voraussetzungen................................................................................................................. 6
2.1 Stamm- und Organisationsdaten ................................................................................... 6
2.2 Voraussetzungen/Situation ............................................................................................ 7
2.3 Vorläufige Annahmen .................................................................................................... 7
2.4 Unterstützte Szenarios ................................................................................................ 10
2.5 Rollen ........................................................................................................................... 13
3 Prozessübersicht ............................................................................................................... 15
4 Prozessschritte .................................................................................................................. 16
4.1 Konstruktionsstückliste anlegen/aktualisieren (kein Bestandteil dieser RapidDeployment-Lösung) ............................................................................................................. 16
4.2 Konstruktionsstückliste freigeben (kein Bestandteil dieser Rapid-Deployment-Lösung)17
4.3 Übergabe der Produktstruktur planen (Bestandteil dieser Rapid-Deployment-Lösung)18
4.4 Produktstruktur synchronisieren (Bestandteil dieser Rapid-Deployment-Lösung) ...... 20
4.5 Zusätzliche Fertigungsplanung (kein Bestandteil dieser Rapid-Deployment-Lösung) 22
4.6 Abschließen/Freigeben (kein Bestandteil dieser Rapid-Deployment-Lösung) ............ 22
5 Anhang .............................................................................................................................. 23
5.1 Häufig gestellte Fragen (FAQ) ..................................................................................... 23
5.2 Glossar ......................................................................................................................... 24
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Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
Product Structure Synchronization für
Stücklisten
1 Einsatzmöglichkeiten
Für ein Unternehmen, das Produkte entwickelt und herstellt, ist der Übergang von der
Produktentwicklung zur Fertigung ein wichtiger Schritt in der Wertekette. Jede Abteilung
dokumentiert das Produkt mithilfe einer eigenen Produktstruktur – einer Stückliste. Diese
Produktstrukturen erfüllen einen bestimmten Zweck, doch gleichzeitig sind sie eng
miteinander verbunden, und sie müssen nach jeder Änderung in der Produktentwicklung
synchronisiert werden. Bisher mussten Kunden zur Lösung dieses Problems komplexe
kundenspezifische Umgehungen finden. Indem Sie diesen Prozess implementieren, können
Sie die Synchronisierung der verschiedenen Stücklisten automatisieren.
Zielgruppen dieses Dokuments sind Berater und Kunden. Bei den Werten in den
verschiedenen Abschnitten handelt es sich um Beispiele, die ersetzt werden müssen. Wir
empfehlen, dass der Berater dieses Dokument zusammen mit dem Kunden anpasst.
2 Voraussetzungen
2.1 Stamm- und Organisationsdaten
Die Werksdefinition wird während der Implementierung des SAP-ERP-Systems erstellt. Die
Werksdefinition wird während der Übergabe des Geschäftsprozesses an den
Fertigungsprozess verwendet. Die Konstruktionsstückliste kann entweder werksspezifisch
oder global sein.
Das Customizing für die Stückliste wird während der SAP-ERP-Implementierung
durchgeführt.
Fertigungs-/Konstruktionswerkdefinitionen
Produktionswerk
Org.-Daten
Wert
Fertigung China
1000
Fertigung
Deutschland
2000
Details zu Stamm-/ Bemerkungen
Organisationsdaten
…
Stücklistenverwendung
Org.-Daten
Wert
Produktion
1
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Details zu Stamm-/ Bemerkungen
Organisationsdaten
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SAP Best Practices
Konstruktion
Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
2
…
Überprüfen Sie die Liste der Stücklistenverwendungen und Werke zusammen mit dem
Kunden. Es besteht keine Abhängigkeit zwischen den PLM-Stammdaten und dem ProjectSelf-Service-Prozess, aber die Liste regt Diskussionen zum Prozess an. Die
Stücklistenverwendung und die Werksdefinition gehören zu den wichtigen Daten für den
Project-Self-Service-Prozess.
Berechtigungssteuerungskontext
Org.-Daten
Wert
Rollen
Benutzer
Produktion
1000
SAP_PLMWUI_MFG_EN
GINEER
Z_ACL_DISP…
<Benutzerkennung
>
…
Prod_Racebike
1100
Konstruktion
2000
Eng_Racebike
2100
Bemerkungen
….
Für den Product-Structure-Synchronization-Prozess müssen Sie einen
Berechtigungssteuerungskontext einrichten und diesen der Synchronisierungseinheit
zuordnen, die Sie erstellen möchten.
2.2 Voraussetzungen/Situation
Der in diesem Dokument beschriebene Geschäftsprozess ist Teil einer längeren Kette von
integrierten Geschäftsprozessen oder -szenarios. Das bedeutet, Sie müssen die folgenden
Vorgänge abgeschlossen haben und die folgenden Voraussetzungen erfüllen, bevor Sie in
diesem Szenario Aktivitäten ausführen können:
Voraussetzungen/Situation
Bemerkungen
Eine Konstruktionsstückliste ist vorhanden.
Um eine Synchronisierungseinheit zu erstellen,
müssen Sie einen Kontext für Zugriffskontrolle
einrichten.
Sie müssen einen Kontext für
Zugriffskontrolle manuell
erstellen, bevor Sie den
Product-StructureSynchronization-Prozess
starten.
Sie haben der Stückliste eine Änderungsnummer
zugeordnet.
Empfohlen
2.3 Vorläufige Annahmen
Für die Übertragung von der Konstruktionsstückliste in die Fertigungsstückliste müssen Sie
wissen, dass nur bestimmte Stücklistentypen unterstützt werden. Die Übergangsoptionen für
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Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
die Ableitung der Fertigungsstückliste aus der Konstruktionsstückliste sind in der unten
stehenden Tabelle aufgeführt. Darüber hinaus werden in diesem Kapitel die verschiedenen
Stücklistentypen beschrieben.
Stücklistenübergänge
Sie können entscheiden, welche der folgenden Übergangsoptionen zu Ihrem Geschäftsfall
passt. Optionen, die in der unten stehenden Tabelle nicht gekennzeichnet sind, sind in der
Regel nicht durchführbar.
Es ist nicht möglich, eine Variantenstückliste (eine Stückliste, mehrere Kopfmaterialien, Matrix
zur Zuordnung von Positionen zu Köpfen) als Ziel anzulegen; trotzdem kann eine
Vorlagevariantenstückliste mit einer „normalen“ Stückliste synchronisiert werden.
Übergangsoptionen von Konstruktionsstücklistentypen zu Fertigungsstücklistentypen
Ziel (Konstruktionsstückliste)
Vorlage (Fertigungsstückliste)
Standardstückliste
Maximalstückliste
Variantenstückliste
Mehrfachstückliste
Standard-
Maximal-
Varianten-
Mehrfach-
stückliste
stückliste
stückliste
stückliste
A
B
A
A
A
A
C
C
A
C
C
C
A
C
C
C
A
Wird von dieser Rapid-Deployment-Lösung unterstützt.
B
Wird im Allgemeinen von der Product-Structure-Synchronization-Lösung
unterstützt, aber nicht im Rahmen dieser Rapid-Deployment-Lösung.
C
Ist technisch nicht möglich.
Detaillierte Übergangsinformationen
Maximalstückliste
Die Maximalstückliste kann mit oder ohne Beziehungswissen synchronisiert werden. Es ist
auch möglich, die Maximalstückliste mit einem konfigurierbaren Material als Kopf zu
synchronisieren und an ein nicht konfigurierbares Material als Zielkopf zu übertragen. In
diesem Fall wird das Beziehungswissen gelöscht.
Variantenstückliste
Die Variantenstückliste (eine einfache Stückliste mit verschiedenen Köpfen) wird in ihren
einzelnen Bestandteilen übertragen; d. h. es werden drei neue Zielstücklisten angelegt.
Gemeinsame Positionen, die in mehreren Stücklistenalternativen verwendet werden, werden
aufgeteilt.
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Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
Mehrfachstückliste
Die Mehrfachstückliste wird ebenfalls in ihren einzelnen Bestandteilen übertragen; somit ist
die Zielstückliste getrennt.
Das Anlegen von Konstruktionsstücklisten ist im Umfang dieser SAP-ProductStructure-Synchronization-Rapid-Deployment-Lösung für Stücklisten nicht
enthalten.
2.3.1 Arten herkömmlicher Stücklisten
Es werden folgende Arten herkömmlicher Stücklisten für die Strukturierung von Produkten
unterschieden:
Standardstückliste
Die Standardstückliste ist eine Instanz einer Mehrfachstückliste. Keine weiteren Alternativen
vorhanden.
Maximalstückliste
Die Maximalstückliste ist eine Stückliste unter einem konfigurierbaren Materialstamm. Sie
bietet die Möglichkeit, konfigurierbare Produktmodellierungen durchzuführen. Die
Maximalstückliste ist das äquivalente Strukturmodell zu PSM PVS.
Variantenstückliste
Die Variantenstückliste ist eine Stückliste, die mehrere Kopfmaterialstämme besitzt. Die
Variantenstückliste ist das äquivalente Strukturmodell zu PSM Assemblies.
Mehrfachstückliste
Die Mehrfachstückliste ist eine Stückliste mit einem Kopfmaterialstamm und mehreren
Alternativen.
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Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
2.4 Unterstützte Szenarios
2.4.1 Konstruktionsstückliste und Fertigungsstückliste in
einem einzigen SAP-System
Systemlandschaft, Szenario 1
Synchronization will be made in Manufacturing system.
CADSystem
Ein zentrales System
CAD-BOD-Konstr.St.
Fert.St. Routing
PSS
Teamdatenverwaltung
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1
In diesem Szenario werden die Konstruktionsstückliste und die Fertigungsstückliste in einem
zentralen System verwaltet, in dem die Rapid-Deployment-Lösung angewendet werden
muss. Während die Lösung SAP-Stücklisten verwaltet, verwaltet sie keine CAD-Strukturen
oder Stücklisten, die von anderen Anwendungen wie CAD-Systemen oder
Teamdatenverwaltungssystemen (PLM-Systemen) gesteuert werden.

Pros: Alle Objekte sind in demselben System gespeichert. Daher können sie einfacher
synchronisiert und auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Kontras: –
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2.4.2 Konstruktionsstückliste wird an Werksysteme
(Fertigungssystem) verteilt und Product Structure
Synchronization im Werksystem ausgeführt
Systemlandschaft, Szenario 2
Synchronization will be made in Manufacturing system.
Fertigungssystem (Werk 1)
Konstr.St.
Fert.St. Routing
PSS
Konstruktionssystem
CAD-BOD-Konstr.St.
Fertigungssystem (Werk 2)
Konstr.St.
Fert.St. Routing
PSS
© 2011 SAP AG. All rights reserved.
1
Die Konstruktionsstückliste wird an das Werksystem verteilt, und die Synchronisierung wird
lokal ausgeführt. Selbst wenn die Fertigungsstückliste später geändert wird, kann Product
Structure Synchronization die Konstruktionsstückliste trotzdem mit der Fertigungsstückliste
synchronisieren. In diesem Szenario müssen Sie die Rapid-Deployment-Lösung auf jedes
Werksystem anwenden.

Pros: Es ist nicht notwendig, dass auf dem Konstruktionssystem Release SAP ERP 6.0
EHP5 installiert ist, da dort nur die Konstruktionsdaten gespeichert sind. Änderungen an
der Fertigungsstückliste im Fertigungssystem werden während der Synchronisierung
erkannt. Jedes Werk kann seine Stücklisten und Materialien separat im eigenen System
pflegen.

Kontras: SAP ERP 6.0 EHP5 muss auf das Fertigungssystem angewendet werden.
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2.4.3 Synchronisierung wird im zentralen SAP-System
(Konstruktionssystem) ausgeführt, und
Fertigungsstückliste wird an Werksysteme
(Fertigungssystem) verteilt
Systemlandschaft, Szenario 3
Synchronization will be made in Engineering system.
Fertigungssystem (Werk 1)
Fert.St. Routing
Konstruktionssystem
CAD-BOD-Konstr.St.
Fert.St.
mBOM
PSS
Fertigungssystem (Werk 2)
Fert.St. Routing
© 2011 SAP AG. All rights reserved.
1
Product Structure Synchronization kann auch in einer verteilten Fertigungssystemlandschaft
verwendet werden. In diesem Szenario werden alle Stammdaten in einem zentralen PLModer Konstruktionssystem angelegt. Folglich würde diese Rapid-Deployment-Lösung auf
dieses zentrale PLM- oder Konstruktionssystem angewendet.
Die für die Fertigung relevanten Stammdaten können dann über Produktdatenverteilung
verteilt werden. Die Synchronisierung von Fertigungsstücklisten findet im zentralen System
statt. Die Fertigungsstückliste wird dann an das jeweilige Fertigungssystem verteilt. Im
Werksystem sollte die Fertigungsstückliste schreibgeschützt sein.

Pros: Es ist nicht notwendig, dass auf dem Konstruktionssystem Release SAP ERP 6.0
EHP5 installiert ist.

Kontras: Alle Daten (Konstruktionsstückliste und Fertigungsstückliste) werden im
Konstruktionssystem gespeichert. Wenn die Fertigungsstückliste im Fertigungssystem
geändert wird, werden diese Änderungen nur auf eine Kopie angewendet und daher bei
der Synchronisierung im Konstruktionssystem ignoriert.
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Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
2.4.4 Synchronisierung wird im zentralen SAP-System
ausgeführt, und Fertigungsstückliste wird an SAP SCM
über die zentrale Schnittstelle verteilt
Systemlandschaft, Szenario 4
Synchronization will be made in Manufacturing system.
ERP-System
CAD-BOD-Konstr.St.
SAP SCM (APO)
Fert.St. Routing
Fert.St. Routing
Zentrale
PSS
Schnittstelle
Lösungsumfang
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1
Alle PLM-Stammdaten werden in einem zentralen SAP-ERP-System verwaltet. Außerdem
wird für die Absatzplanung SAP SCM mit APO verwendet. Daher wird die
Fertigungsstückliste über die zentrale Schnittstelle von SAP ERP an APO übertragen. Diese
Lösung verwaltet die Produktstrukturen im SAP-ERP-System und hilft dabei, dass sie
synchronisiert bleiben. Es ist nicht möglich, diese Rapid-Deployment-Lösung für die
Synchronisierung der Fertigungsdaten zwischen SAP ERP und APO zu verwenden.
2.4.5 Kundenszenario
Der Berater dokumentiert das vom Kunden gewünschte Szenario und beschreibt den
Datenfluss zwischen den Systemen.
2.5 Rollen
Verwendung
Die folgenden Rollen müssen bereits installiert sein, um dieses Szenario im SAP NetWeaver
Business Client (NWBC) testen zu können. Die Rollen in diesem Dokument müssen den
Benutzern zugewiesen sein, die dieses Szenario testen.


Produktverantwortlicher:

Ist zuständig für die Entwicklung und Fertigung eines Produkts.

Entscheidet in Absprache mit der Fertigung, wo ein Produkt gefertigt wird.
Konstruktionssachbearbeiter:

Legt die Konstruktionsstückliste an und aktualisiert sie.
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SAP Best Practices

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Fertigungssachbearbeiter:

Legt die Fertigungsstückliste und die für die Fertigung eines Produkts erforderlichen
Stammdaten an und aktualisiert sie.
Kundenspezifische Rollen können Sie mithilfe der Rolle SAP_PLMWUI_MFG_ENGINEER2
definieren, die in der Standardauslieferung enthalten ist. Wenn Sie einem Benutzer diese
Rolle zuweisen, müssen Sie den Benutzer auch einem Kontext für Zugriffskontrolle oder dem
Benutzer die Rolle SAP_PLMWUI_ACC_SUPER_USER (Superuser für Kontext für
Zugriffskontrolle) zuweisen.
Der Berater muss die Erstellung kundenspezifischer Rollen mit dem Kunden besprechen und
dokumentieren. Die vordefinierte Rolle SAP_PLMWUI_MFG_ENGINEER2 umfasst alle
relevanten Berechtigungen, die in eine benutzerdefinierte Rolle kopiert werden können. Die
Erstellung von Rollen in der Transaktion PFCG ist im Umfang dieser SAP-Product-StructureSynchronization-Rapid-Deployment-Lösung für Stücklisten nicht enthalten.
Voraussetzungen
Die Rollen wurden dem Benutzer zugewiesen, der dieses Szenario testet.
Benutzerrolle
Technischer Name
Bemerkungen
Konstruktionssachbearbeiter
SAP_PLMWUI_REVIEWER
SAP_PLMWUI_EDESK
SAP_PLMWUI_DEMO_DESIGNER2
SAP_PLMWUI_CHANGE_COORD2
SAP_PLMWUI_ACC_ADMIN
SAP_PLMWUI_OBJ_ASSIGNER
SAP_PLMWUI_OBJ_DISTRIBUTOR
SAP_PLMWUI_ENG_MANAGER
Stückliste,
Konstruktionsänderungsnummer, Dokumente und
Material anlegen, aktualisieren
und anzeigen.
ProduktSAP_PLMWUI_ACC_ADMIN
verantwortlicher SAP_PLMWUI_EDESK
SAP_PLMWUI_MAT_SPECIALIST
SAP_PLMWUI_OBJ_REUSER
SAP_PLMWUI_ENG_MANAGER
Stückliste, Dokumente,
Konstruktionsänderungsnummer und Material
anzeigen.
Synchronisierungseinheit
anlegen.
Fertigungssach- SAP_PLMWUI_MFG_ENGINEER2
bearbeiter
Stückliste, Material,
Konstruktionsänderungsnummer und
Dokumente anlegen,
aktualisieren und anzeigen.
Synchronisierungseinheit
aktualisieren.
…
© SAP AG
…
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Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
3 Prozessübersicht
Prozessschritt
Voraussetzungen/
Situation
Synchronisierungsplanung
Datenübertragung
von Konstruktion an
Fertigung
Umstrukturieren,
Lösen von
Konflikten
Synchronisierungseinheit angelegt
Benutzer
-rolle
SAP-Menü
Erwartete
Ergebnisse
Produktverantwortlicher
Materialstücklist
en →
Materialstücklist
e ändern →
(nach
Materialstücklist
e suchen) →
Weitere
Möglichkeiten →
STL zu STL
synchronisieren
→ Bearbeiten →
Hinzufügen
Synchronisierungseinheit wird angelegt
Fertigungssachbearbeiter
Synchronisierun
g starten
Neue Stückliste
angelegt
Die folgende Grafik bietet einen Überblick über den gesamten Synchronisierungsprozess. Sie
zeigt die Prozessschritte im Rahmen der Rapid-Deployment-Lösung für SAP Product
Structure Synchronization für Stücklisten und die für jeden Prozessschritt vorgesehenen
Rollen. Die anderen Prozesse sind entweder Vorab- oder Folgeaktivitäten.
Prozessschritte
Produktverantwortlicher
3) Synchronisierungsplanung
UND
Konstruktionssachbearbeiter
1) Anlegen oder
Aktualisieren der
Konstruktionsstückliste
2) Freigeben
(PSS bereit)
Restruc4)4)Umstrukturieren,
von
ture,Lösen
resolve
Konflikten
conflicts
Fertigungssachbearbeiter
5) Zusätzliche
Fertigungsplanung
6) Abschließen
und Freigeben
Schleife wird in der Regel durch Änderungsmanagement ausgelöst
© SAP AG 2010. All rights reserved. / Page 6
© SAP AG
MCN2
MCN1
ECN2
ECN1
Synchronisierungseinheit
Prozessschritt
Bestandteil der
Lösung
Prozessschritt
KEIN
Bestandteil der
Lösung
Confidential / Only with NDA
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Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
4 Prozessschritte
4.1 Konstruktionsstückliste anlegen/aktualisieren
(kein Bestandteil dieser Rapid-DeploymentLösung)
Verwendung
Der Konstruktionssachbearbeiter legt die Konstruktionsstückliste an oder aktualisiert sie. Die
Stückliste kann entweder mit oder ohne Änderungsmanagement angelegt werden. Neue
Änderungsstände werden mit Änderungsmanagement angelegt.
Vorgehensweise
Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Benutzerrolle
Konstruktionssachbearbeiter
Rollenmenü
Materialstücklisten → Materialstückliste anlegen
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Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
4.2 Konstruktionsstückliste freigeben (kein
Bestandteil dieser Rapid-Deployment-Lösung)
Verwendung
Der Konstruktionssachbearbeiter gibt die Konstruktionsstückliste für die Fertigung frei. Der
Fälligkeitsstand ist der Status der Änderungsnummer, die zum Anlegen oder Aktualisieren der
Konstruktionsstückliste verwendet wird. Dieser Schritt ist nur bei Verwendung von
Änderungsmanagement relevant.
Weitere Informationen zur Synchronisierungsplanung finden Sie im SAP Help Portal unter:
http://help.sap.com → SAP Business Suite → SAP Product Lifecycle Management → SAP
PLM within ERP Central Component Enhancement Package 5 → Web User Interface of SAP
Product Lifecycle Management (PLM-WUI) → Applications on the PLM Web UI → Guided
Structure Synchronization (PLM-WUI-GSS) → Synchronization of an Engineering BOM with a
Manufacturing BOM → Process Flow in Guided Structure Synchronization →
Synchronization Planning
Bei der Arbeit mit Stücklisten sollte Änderungsmanagement verwendet werden, um die
Historie des Änderungsprozesses zu dokumentieren. Wenn Sie ohne Änderungsmanagement
arbeiten, können Sie keinen Status wählen, um die für die Übertragung an die Zielstückliste
relevanten Objekte zu identifizieren.
Sie kennzeichnen die Konstruktionsliste, die für die Übertragung an die Fertigung bereit ist.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Benutzerrolle
Konstruktionssachbearbeiter
Rollenmenü
Änderungsdienst → Änderungsnummer ändern
2. Geben Sie eine Änderungsnummer ein.
3. Geben Sie auf dem Bild Kopf folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Werte und Benutzeraktionen
Status der
Änderungsnummer
Setzen Sie den Status auf Aktiv
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Bemerkung
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SAP Best Practices
Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
4.3 Übergabe der Produktstruktur planen
(Bestandteil dieser Rapid-Deployment-Lösung)
Verwendung
Der Produktverantwortliche plant die Fertigung (zusammen mit dem
Fertigungssachbearbeiter) und definiert, wo Fertigungsstammdaten erforderlich sind. Diese
Informationen werden in der Synchronisierungseinheit hinterlegt.
Um eine Konstruktionsstückliste mithilfe von Product Structure Synchronization an die
Fertigung zu übertragen, legt der Produktverantwortliche in der
Planungsbenutzungsoberfläche eine Synchronisierungseinheit an. Der
Produktverantwortliche führt diesen Schritt nur aus, um eine neue Synchronisierung zu
starten oder eine vorhandene Synchronisierung zu ändern.
Die Synchronisierungseinheit definiert die Zielstruktur im Detail und beschreibt die Parameter
für die Synchronisierung. Der Produktverantwortliche kann mehr als eine
Synchronisierungseinheit pro Konstruktionsstückliste definieren (um beispielsweise eine
Konstruktionsstückliste mit mehreren Fertigungsstücklisten für mehrere Werke zu
synchronisieren). Die folgenden Daten müssen für den Synchronisierungsprozess gepflegt
werden:

Zielstückliste

Besitzerkontext für Zugriffskontrolle

Status der Änderungsnummer
Der Status der Änderungsnummer gibt die Fälligkeit der Änderung an. Diese
kennzeichnet Änderungen, die für den Synchronisierungsprozess relevant sind, den Sie in
der Planungsbenutzungsoberfläche auslösen können.
Weitere Informationen zu Synchronisierungseinheiten finden Sie im SAP Help Portal unter
http://help.sap.com → SAP Business Suite → SAP Product Lifecycle Management → SAP
PLM within ERP Central Component Enhancement Package 5 → Web User Interface of SAP
Product Lifecycle Management (PLM-WUI) → Applications on the PLM Web UI → Guided
Structure Synchronization (PLM-WUI-GSS) → Synchronization Unit
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Benutzerrolle
Produktverantwortlicher
Rollenmenü
Materialstücklisten → Materialstückliste ändern → (nach
Materialstückliste suchen) → Weitere Möglichkeiten → STL zu
STL synchronisieren → Bearbeiten → Hinzufügen
2. Geben Sie im Bild Allgemein folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Werte und Benutzeraktionen
Synchronisierungseinheit
Geben Sie den Namen der Synchronisierungseinheit an.
Beschreibung der
Synchronisierungseinheit
Geben Sie eine Bezeichnung für die
Synchronisierungseinheit ein.
Fertigungsverantwortlicher
Geben Sie die Benutzerkennung des
Fertigungssachbearbeiters ein.
Besitzerkontext
Wählen Sie einen Kontext für Zugriffskontrolle.
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Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
Feldbezeichner
Werte und Benutzeraktionen
Verwendung der
Zielstückliste
Geben Sie eine Verwendung für die Zielstückliste ein.
Alternative
Zielstückliste
Geben Sie eine Alternative für die Zielstückliste ein.
3. Geben Sie auf der Registerkarte Einstellungen zur Auflösung folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Werte und Benutzeraktionen
Status
Änderungsnr
Wählen Sie mindestens einen für die Übertragung an die
Zielstückliste gültigen Status.
4. Geben Sie auf der Registerkarte Ziel-Einstellungen folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Material
Wählen Sie mindestens einen
Status.
Geben Sie die für die
Übertragung an die
Zielstückliste gültigen
Änderungsstatus ein.
Werk
Stücklistenverwendung
Alternative
Kontext für Ziel-STL
Kontext für
Änderungsnummer
5. Geben Sie auf der Registerkarte Verknüpfte Objekte folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Werte und
Benutzeraktionen
Langtext
Markieren Sie das
Ankreuzfeld, wenn
der Langtext in die
Dokumente der
Zielstruktur kopiert
werden soll.
Beziehungswissen
Markieren Sie das
Ankreuzfeld, wenn
das
Beziehungswissen
in die Zielstruktur
kopiert werden soll.
Dokumentenverknüpfungen
Markieren Sie das
Ankreuzfeld, wenn
die Dokumente
einen Verweis auf
die Zielstruktur
enthalten sollen.
Auf Dokumentarten
beschränken
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Bemerkung
Liste der Dokumenttypen, die für
die Zielstruktur berücksichtigt
werden sollten
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Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
4.4 Produktstruktur synchronisieren (Bestandteil
dieser Rapid-Deployment-Lösung)
Verwendung
In diesem Schritt kann die Struktur der Zielstückliste geändert werden. Dies ist der wichtigste
Prozessschritt der Product Standard Synchronization. Er beinhaltet die folgenden Aktivitäten:
1. Automatische Synchronisierung von Änderungen und Bestimmung von Abweichungen
2. Geführte Abstimmung der Strukturen
Der Fertigungssachbearbeiter leitet die Synchronisierung ein. Die von der Konstruktion
verwendeten Änderungsnummern werden den von der Fertigung verwendeten
Änderungsnummern zugeordnet.
Der Fertigungssachbearbeiter kann die Zuordnung der Änderungsnummern mithilfe des BAdI
/PLMI/GSS_ECN_CREATE_FOR_BOM anpassen. Während des
Synchronisierungsprozesses werden nur Änderungsnummern mit erforderlichem
Änderungsstatus berücksichtigt.
Es können erste oder fortwährende Synchronisierungen durchgeführt werden. Bei der ersten
Synchronisierung wird die Fertigungsstückliste erstellt. Bei der fortwährenden
Synchronisierung wird eine bereits synchronisierte Stückliste aktualisiert.
Für alle relevanten Materialstämme werden werkspezifische Ansichten angelegt. Mit BAdI
/PLMI/GSS_MBOM_PREPARE_MARC kann die Erstellung der werkspezifischen Ansicht
erweitert werden. Der Fertigungssachbearbeiter kann die folgenden Schritte durchführen:

Elemente hinzufügen oder löschen

Elemente in andere Stücklisten verschieben

Neue Stücklisten anlegen
In der Reconciliation-Workbench kann der Fertigungssachbearbeiter die folgenden Aufgaben
durchführen:

Vorlagestückliste mit der Zielstückliste vergleichen

Probleme mit Ampelanzeige erkennen und lösen

Neue Komponenten zur Zielstruktur hinzufügen

Veraltete Komponenten in der Zielstruktur löschen

Zwischenablage verwenden, um Komponenten zwecks weiterer Verarbeitung zu
kopieren oder zu speichern
Sollten bei einer fortwährenden Synchronisierung Probleme auftreten, können sie manuell
vom Fertigungssachbearbeiter gelöst werden. Zur Anpassung der Feldzuordnung von der
Quelle zum Ziel kann BAdI /PLMB/GSS_FIELDCONTROL als Erweiterung implementiert
werden.
Weitere Informationen zur Reconciliation-Workbench finden Sie im SAP Help Portal unter
http://help.sap.com → SAP Business Suite → SAP Product Lifecycle Management → SAP
PLM within ERP Central Component Enhancement Package 5 → Web User Interface of SAP
Product Lifecycle Management (PLM-WUI) → Applications on the PLM Web UI → Guided
Structure Synchronization (PLM-WUI-GSS) → Synchronization of an Engineering BOM with a
Manufacturing BOM → Process Flow in Guided Structure Synchronization → Reconciliation
Workbench
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
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SAP Best Practices
Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
Benutzerrolle
Fertigungssachbearbeiter
Rollenmenü
STL zu STL synchronisieren  Synchronisierung starten
2. Geben Sie auf dem Bild Mapping der Änderungsnummern folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Zieländerungsnummer
Änderungsstamm
eingeben
Sie können die Zieländerungsnummer
anlegen oder die
Konstruktionsänderungsnummer
verwenden.
Beschreibung
Gültig-von-Datum
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SAP Best Practices
Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
4.5 Zusätzliche Fertigungsplanung (kein Bestandteil
dieser Rapid-Deployment-Lösung)
Verwendung
Der Fertigungssachbearbeiter legt zusätzliche Fertigungsstammdaten wie z. B. Routing an
oder aktualisiert diese.
Vorgehensweise
Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Benutzerrolle
Fertigungssachbearbeiter
Rollenmenü
Materialstücklisten → Materialstückliste ändern
4.6 Abschließen/Freigeben (kein Bestandteil dieser
Rapid-Deployment-Lösung)
Verwendung
Der Fertigungssachbearbeiter gibt die Fertigungsstammdaten (in der Regel
Fertigungsstückliste, Routing und Änderungsnummern) frei, d. h. der richtige Status und die
richtige Gültigkeit sind eingerichtet. Mit dieser Aktivität werden diese Informationen für die
nachfolgenden Prozesse in der Fertigung freigegeben.
Vorgehensweise
Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Benutzerrolle
Fertigungssachbearbeiter
Rollenmenü
Materialstücklisten → Materialstückliste ändern
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SAP Best Practices
Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
5 Anhang
5.1 Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Fragen
Antworten
Können Stücklisten ohne
Änderungsnummer
übertragen werden?
Ja, eine Änderungsnummer ist nicht obligatorisch, wird
aber empfohlen.
Wird keine Änderungsnummer verwendet, muss die
Konstruktionsstückliste mithilfe des Datenfelds Gültig ab mit
der Fertigungsstückliste verknüpft werden. Dann ist es nicht
möglich, mit der Historie zu arbeiten.
Ist es möglich, eine
Zielstückliste mit mehr als
einer Vorlagestückliste zu
bestücken?
Ja. Dafür benötigen Sie mehrere
Synchronisierungseinheiten. Die verschiedenen
Vorlagestücklisten müssen zunächst in einer Stückliste
zusammengefasst werden.
Sind nur Konstruktion und
Fertigung Bestandteile
dieser Lösung?
Können vorhandene
Stücklisten synchronisiert
werden?
Ist es möglich, im
Änderungsstamm
Parametergültigkeit zu
verwenden?
Nein, alle anderen Stücklistenverwendungen sind auch
möglich. Für Dokumentationszwecke wurde ein allgemeiner
Prozess als Beispiel genommen.
Beispiele für andere Stücklistenverwendungen:

Konstruktion/Verkauf

Fertigung/Service

Verkauf/Konstruktion
Migration für vorhandene Stücklisten wird nicht unterstützt:
Eine vorhandene Fertigungsstückliste kann nicht mit einer
Konstruktionsstückliste verbunden werden. Eine
Fertigungsstückliste muss stets über Synchronisierung
angelegt werden, damit der Abstimmungsprozess
unterstützt wird.
Wir empfehlen, eine zweite alternative Stückliste an die
Fertigung zu übertragen und die alte Alternative als ungültig
zu kennzeichnen.
Nein, Änderungsnummern (und die damit verbundenen
Änderungsstände in der Stückliste) mit Parametergültigkeit
können nicht synchronisiert werden.
Welche Filter stehen zur
Übertragung von
Stücklistenobjekten wie zum
Beispiel Positionen zur
Verfügung?
Um die Übertragung von Positionen auszulösen, wird der
Status der Änderungsnummer verwendet. Wir empfehlen,
für die Stückliste Änderungsdienst zu verwenden.
Der Stücklistenpositionsstatus kann nicht als Auslöser für
die Fälligkeit verwendet werden, da für Stücklisten, die
ohne Änderungsnummer angelegt wurden, kein
Fälligkeitsindikator vorhanden ist.
Können Änderungspakete
synchronisiert werden?
Nein. Änderungspakete bzw. Änderungseinheit und
Änderungspakete werden nicht synchronisiert.
Änderungspakete können jedoch manuell zugeordnet
werden.
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SAP Best Practices
Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
Ist es möglich, ohne Kontext
für Zugriffskontrolle zu
arbeiten?
Die Implementierung eines Berechtigungskonzepts
basierend auf Zugriffskontrollverwaltung ist im Umfang
dieser SAP-Product-Structure-Synchronization-RapidDeployment-Lösung für Stücklisten nicht enthalten.
Nichtsdestoweniger ist ein Kontext für Zugriffskontrolle
Voraussetzung für das Anlegen einer
Synchronisierungseinheit.
Was geschieht mit der
Berechtigungsgruppe nach
der Synchronisierung?
Wenn das Feld „Labor/Büro“ (BEGR) verwendet wird, um
Berechtigung für die Fertigungsstückliste bereitzustellen,
kann dieses Feld während der Synchronisierung nicht
automatisch zugeordnet und gepflegt werden. Es muss
anschließend manuell gepflegt werden.
Welche Wichtigkeit haben
Konflikttypen? Sollte das
auch konfiguriert werden?
Nein. Das Hinzufügen kundenspezifischer Konflikttypen
und -aktionen (Customizing von Product Structure
Synchronization) ist im Umfang dieser SAP-ProductStructure-Synchronization-Rapid-Deployment-Lösung für
Stücklisten nicht enthalten. Auf Anfrage kann dies
besprochen und im Rahmen eines separaten Projekts
implementiert werden.
Die folgenden Ankreuzfelder sind für Rekursivität relevant:
Was muss bei der Arbeit mit
Rekursivität beachtet
werden?

Sie können das Ankreuzfeld CLRK-REKRS auswählen,
um bei Verwendung von Klassenpositionen Rekursivität
zuzulassen. Dieses Ankreuzfeld ist für
Synchronisierung nicht relevant.

Das System stellt das Ankreuzfeld CLRK-REKRI bereit,
wenn Sie Rekursivität zugelassen haben. Dieses
Ankreuzfeld ist in der Fertigungsstückliste jedoch
automatisch vorhanden, wenn Rekursivität aktiviert ist.
Die Aktivierung von Rekursivität in der
Fertigungsstückliste ist im Umfang dieser SAP-ProductStructure-Synchronization-Rapid-Deployment-Lösung
für Stücklisten nicht enthalten.
Ja. Die beiden folgenden Optionen stehen zur Auswahl:
Ist es möglich, eine
konfigurierbare Stückliste
mit einer nicht
konfigurierbaren Stückliste
zu synchronisieren?
Ist es möglich, eine
Variantenstückliste mit einer
Variantenstückliste zu
synchronisieren?

Sie übertragen die Stückliste in eine konfigurierbare
200 %-Stückliste mit konfigurierbarem Material und
Beziehungswissen. In den Folgeprozessen können Sie
diese Stückliste zu einer 100 % Stückliste ändern.

Sie übertragen die Stückliste in eine standardmäßige
200 %-Stückliste mit einer bestimmten Materialvariante
im Kopf. Da diese Stückliste alle Positionen enthält, ist
eine manuelle Nachbearbeitung erforderlich.
Nein. Eine Vorlagevariantenstückliste kann jedoch mit einer
Standardstückliste synchronisiert werden.
5.2 Glossar
Begriff/Abkürzung
Bedeutung/Kommentar
ALE
Application Link Enabling
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SAP Best Practices
Product Structure Synchronization für Stücklisten (A09): AB
BC Set
Business Configuration Set
BOM
Stückliste
CAD
Computer Aided Design
CIF
Zentrale Schnittstelle
EBOM
Konstruktionsstückliste
ECN
Konstruktionsänderungsnummer
GSS
Geführte Struktursynchronisierung
KMAT
Konfigurierbares Material
MBOM
Fertigungsstückliste
PDR
Produktdatenverteilung
PSM
Produktstrukturverwaltung
PSS
Product Structure Synchronization
PVS
Produkt-Varianten-Struktur
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