Ablaufbeschreibung

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EHP6 for SAP ERP
6.0
Juni 2012
Deutsch
Warenverteilung (743)
Ablaufbeschreibung
SAP AG
Dietmar-Hopp-Allee 16
69190 Walldorf
Deutschland
SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
Copyright
© 2012 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.
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SAP HANA und weitere im Text erwähnte SAP-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden
Logos sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und anderen Ländern.
Business Objects und das Business-Objects-Logo, BusinessObjects, Crystal Reports, Crystal Decisions,
Web Intelligence, Xcelsius und andere im Text erwähnte Business-Objects-Produkte und -Dienstleistungen
sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der Business Objects Software
Ltd. Business Objects ist ein Unternehmen der SAP AG.
Sybase und Adaptive Server, iAnywhere, Sybase 365, SQL Anywhere und weitere im Text erwähnte
Sybase-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene
Marken der Sybase Inc. Sybase ist ein Unternehmen der SAP AG.
Crossgate, m@gic EDDY, B2B 360°, B2B 360° Services sind eingetragene Marken der Crossgate AG in
Deutschland und anderen Ländern. Crossgate ist ein Unternehmen der SAP AG.
Alle anderen Namen von Produkten und Dienstleistungen sind Marken der jeweiligen Firmen. Die Angaben
im Text sind unverbindlich und dienen lediglich zu Informationszwecken. Produkte können
länderspezifische Unterschiede aufweisen.
In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die
vorliegenden Angaben werden von SAP AG und ihren Konzernunternehmen („SAP-Konzern“) bereitgestellt
und dienen ausschließlich Informationszwecken. Der SAP-Konzern übernimmt keinerlei Haftung oder
Garantie für Fehler oder Unvollständigkeiten in dieser Publikation. Der SAP-Konzern steht lediglich für
Produkte und Dienstleistungen nach der Maßgabe ein, die in der Vereinbarung über die jeweiligen
Produkte und Dienstleistungen ausdrücklich geregelt ist. Aus den in dieser Publikation enthaltenen
Informationen ergibt sich keine weiterführende Haftung.
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SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
Symbole
Symbol
Bedeutung
Achtung
Beispiel
Hinweis
Empfehlung
Syntax
Externer Prozess
Alternativer Geschäftsprozess/Wahlmöglichkeit
Typografische Konventionen
Format
Beschreibung
Beispieltext
Wörter oder Zeichen, die vom Bildschirmbild zitiert werden. Dazu
gehören Feldbezeichner, Bildtitel, Drucktastenbezeichner sowie
Menünamen, Menüpfade und Menüeinträge.
Querverweise auf andere Dokumentationen.
Beispieltext
Hervorgehobene Wörter oder Ausdrücke im Fließtext, Titel von Grafiken
und Tabellen.
BEISPIELTEXT
Namen von Systemobjekten. Dazu gehören Reportnamen,
Programmnamen, Transaktionscodes, Tabellennamen und einzelne
Schlüsselbegriffe einer Programmiersprache, die von Fließtext umrahmt
sind, wie z. B. SELECT und INCLUDE.
Beispieltext
Ausgabe auf dem Bildschirmbild. Dazu gehören Datei- und
Verzeichnisnamen und ihre Pfade, Meldungen, Namen von Variablen
und Parametern, Quelltext und Namen von Installations-, Upgrade- und
Datenbankwerkzeugen.
BEISPIELTEXT
Tasten auf der Tastatur, z. B. die Funktionstaste F2 oder die
Eingabetaste.
Beispieltext
Exakte Benutzereingabe. Dazu gehören Wörter oder Zeichen, die Sie
genauso in das System eingeben, wie es in der Dokumentation
angegeben ist.
<Beispieltext>
Variable Benutzereingabe. Die Wörter und Zeichen in spitzen
Klammern müssen Sie durch entsprechende Eingaben ersetzen, bevor
Sie diese in das System eingeben
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SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
Inhalt
1
2
3
4
5
6
Einsatzmöglichkeiten ............................................................................................................... 5
1.1
Einführung ..................................................................................................................... 5
Voraussetzungen .................................................................................................................... 5
2.1
Artikel ............................................................................................................................ 5
2.2
Benutzerparameter überprüfen ..................................................................................... 5
2.3
Zusätzliche Werkzeuge ................................................................................................. 6
2.4
Übersicht der relevanten Stammdaten ......................................................................... 6
2.5
Rollen ............................................................................................................................ 7
Prozessübersicht ..................................................................................................................... 8
Verteilungsplanung ................................................................................................................ 10
4.1
Alternative 1: Aufteiler (Push) ..................................................................................... 11
4.1.1
Beschaffungsbelege anlegen (optional) ................................................................. 11
4.1.2
Aufteilregel anlegen ................................................................................................ 14
4.1.3
Aufteiler anlegen ..................................................................................................... 15
4.1.4
Bekanntmachung des Aufteilers (nur für Einzelhandel) ......................................... 20
4.1.5
Folgebelege zum Aufteiler anlegen ........................................................................ 21
4.1.6
Wareneingang im Verteilzentrum ........................................................................... 24
4.2
Alternative 2: Sammelbestellung (Pull) ....................................................................... 26
4.2.1
Umlagerungsbestellungen anlegen ........................................................................ 26
4.2.2
Sammelbestellung anlegen .................................................................................... 27
4.2.3
Wareneingang im Verteilzentrum ........................................................................... 28
Verteilungsabwicklung ........................................................................................................... 29
5.1
Alternative 1: Einlagerung ........................................................................................... 30
5.2
Alternative 2: Cross-Docking....................................................................................... 30
5.2.1
Verteilung anpassen und Auslieferung generieren ................................................. 30
5.2.2
Kommissionierung (optional) .................................................................................. 31
5.2.3
Warenausgang buchen ........................................................................................... 32
5.3
Alternative 3: Abnehmerorientierte Flow-Through-Verteilung..................................... 32
5.3.1
Verteilung anpassen und Auslieferung generieren ................................................. 32
5.3.2
Kommissionierung .................................................................................................. 33
5.3.3
Warenausgang buchen ........................................................................................... 34
5.4
Alternative 4: Artikelorientierte Flow-Through-Verteilung ........................................... 35
5.4.1
Verteilung anpassen ............................................................................................... 35
5.4.2
Verteilung anzeigen (optional) ................................................................................ 36
5.4.3
Verteilauftrag anlegen ............................................................................................. 36
5.4.4
Verteilauftrag quittieren ........................................................................................... 37
5.4.5
Auslieferungen anlegen .......................................................................................... 38
5.4.6
Warenausgang buchen ........................................................................................... 38
Anhang .................................................................................................................................. 39
6.1
Massenselektion von Artikeln im Aufteiler .................................................................. 39
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SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
Warenverteilung
1 Einsatzmöglichkeiten
Dieses Szenario beschreibt die Verteilung von Handelsware über das Verteilzentrum. Unter
Verteilzentrum verstehen wir im Folgenden ein Lager, das von Lieferanten beliefert wird, die
Ware ohne zwischenzeitliche Einlagerung mittels verschiedener Verteilungsverfahren durch das
Lager schleust und dann zum Versand an die Kunden oder Filialen bereitstellt. Dieses Szenario
ist als beispielhafte Implementierung zu sehen. Allerdings kann mit wenig Aufwand dieses
Beispiel auch für jede beliebige kundenspezifische Situation angepasst werden.
1.1 Einführung
Im Handel ist es häufig erforderlich, Ware zentral auf eine große Anzahl von Abnehmern (z. B.
Filialen) zu verteilen. Ein Beispiel ist die Verteilung von Modeartikeln oder Aktionsware im
filialisierten Einzelhandel. Der Warenfluss kann hierbei vom Lieferanten direkt zum Abnehmer,
vom Verteilzentrum zum Abnehmer oder vom Lieferanten über ein Verteilzentrum zum
Abnehmer erfolgen.
Die Funktionen der Warenverteilung des SAP ERP Systems ermöglichen es Ihnen, den
Verteilungsprozess von der Planung bis zum Versand durchgängig und effizient abzuwickeln.
Die Warenverteilung gliedert sich in die Phasen Planung und Abwicklung.
Sie können entweder einen Aufteiler (Push-Methode) oder die Sammelbestellung (PullMethode) verwenden, um die Warenverteilung zu planen und dann die Abwicklung im
Verteilzentrum auszulösen.
Die Funktionen der Warenverteilung bieten Ihnen ein hohes Maß an Flexibilität, da die Ware
unabhängig von der Art der Planung (also Aufteiler oder Sammelbestellung) wahlweise
eingelagert oder mit Hilfe von Cross-Docking oder Flow-Through durch das Verteilzentrum
geschleust werden kann. Cross-Docking bzw. Flow-Through ermöglichen es Ihnen, Ware mit
wenigen Bearbeitungsschritten in kurzer Zeit und damit kostengünstig zu bearbeiten.
Die Verfahren Cross-Docking und Flow-Through der Warenverteilungsabwicklung basieren auf
der Annahme einer leeren Verteilfläche im Verteilzentrum, die nach Abschluss des
Verteilungsprozesses auch wieder leer ist, d. h. der Wareneingang wird komplett auf alle
Abnehmer verteilt. Beim Cross-Docking wird die Ware bereits für alle Abnehmer
verkaufsverpackt angeliefert und einfach nur umgeladen. Für die Bearbeitung per Flow-Through
wird der Gesamtbedarf eines Verteilungszyklus angeliefert und in der Verteilzone auf
Abnehmermengen kommissioniert. Dabei gibt es zwei verschiedene Vorgehensweisen. Beim
artikelorientierten Flow-Through wird die Gesamtmenge eines Artikels auf alle Abnehmer
verteilt, bevor der nächste Artikel bearbeitet wird, während beim abnehmerorientierten FlowThrough, alle Artikel für einen Abnehmer zusammengestellt werden, bevor der nächste
Abnehmer bearbeitet wird.
Das Szenario ist in einzelne Prozesse untergliedert, die im Gesamtablauf den kompletten Weg
der Ware durch das Verteilzentrum aufzeigen.
2 Voraussetzungen
2.1 Artikel
In diesem Szenario werden die Artikel der Kategorien „06” und „07“ verwendet. Im Artikelstamm
müssen Sie für diese Artikel möglicherweise innerhalb der Sicht Logistik VZ die Sicht
Lagerverwaltung t aufrufen und dort Ihre Eingaben vornehmen, damit die Warenverteilung im
Verteilzentrum stattfinden kann.
2.2
Benutzerparameter überprüfen
Verwendung
In diesem Schritt überprüfen Sie die Benutzerparameter und die Standardeinstellungen.
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SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
Vorgehensweise
1. Wählen Sie auf dem Bildschirm „SAP Easy Access“ nacheinander die Optionen Lokales
Layout anpassen (Alt+F12) und Optionen….
2. Wählen Sie im Dialogfenster Optionen die Registerkarte InteraktionsdesignVisualiserung
& Interaktion aus.
3. Stellen Sie sicher, dass das Feld Schlüssel in Dropdown-Listen anzeigen ausgewählt ist.
4. Wählen Sie OK.
5. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Menüleiste
System  Benutzervorgaben  Eigene Daten
Transaktionscode
SU3
6. Geben Sie auf der Registerkarte Festwerte folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Benutzeraktionen und
Werte
Bemerkung
Startmenü
W10T
Festwerte
Dezimaldarstellung
1.234.567,89
Festwerte
Datumsformat
1 TT.MM.JJJJ
Festwerte
7. Sichern Sie die Eingaben.
2.3 Zusätzliche Werkzeuge
Gerade im Einzelhandel muss i.d.R. eine große Anzahl von Artikeln verwaltet werden. Wenn die
Warenverteilung auf strukturierte Weise erfolgen soll, kann beim Anlegen eines Aufteilers
anstelle der herkömmlichen Methode auch die Massenselektion verwendet werden. Mit Hilfe der
Massenselektion können Sie problemlos eine große Anzahl von Materialien auswählen, um
diese einem Aufteiler hinzuzufügen. Zum Ende dieses Szenarios wird auf dieses Verfahren
nochmals detaillierter eingegangen.
2.4 Übersicht der relevanten Stammdaten
Verwenden Sie zum Durchführen des Prozesses die Stammdaten, die der Einrichtung Ihres
vorkonfigurierten Systems entsprechen. Die entsprechenden Bezeichnungen können Sie der
folgenden Tabelle entnehmen. Durch die Auswahl der Stammdaten legen Sie bereits zum
jetzigen Zeitpunkt das im Szenario verwendete Bearbeitungsverfahren fest, welches bei der
späteren Verteilungsabwicklung zum Einsatz kommt. Behalten Sie die einmal gewählten
Stammdaten während des gesamten Szenarios bei.
Einlagerung:
MODE
HARTWAREN
LEBENSMITTEL
LIEFERANT
PCS-V131
PCS-V411
PCS-V201
ARTIKEL
PCS-06-ART131
PCS-06-ART411
PCS-06-ART201
AT-RELEVANT
Aufteilerrelevant:
Einlagerung
Aufteilerrelevant:
Einlagerung
Aufteilerrelevant:
Einlagerung
WARENGRUPPE
MC11311
MC14102
MC12003
MODE
HARTWAREN
LEBENSMITTEL
LIEFERANT
PCS-V131
PCS-V411
PCS-V311
ARTIKEL
PCS-07-ART132
PCS-07-ART412
PCS-07-ART312
Cross-Docking:
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SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
AT-RELEVANT
Aufteilerrelevant:
Cross-Docking
Aufteilerrelevant:
Cross-Docking
Aufteilerrelevant:
Cross-Docking
WARENGRUPPE
MC11341
MC14101
MC13104
MODE
HARTWAREN
LEBENSMITTEL
LIEFERANT
PCS-V131
PCS-V411
PCS-V311
ARTIKEL
PCS-07-ART134
PCS-07-ART414
PCS-07-ART314
AT-RELEVANT
Aufteilerrelevant: FlowThrough
Aufteilerrelevant:
Flow-Through
Aufteilerrelevant: FlowThrough
WARENGRUPPE
MC11342
MC14101
MC13104
MODE
HARTWAREN
LEBENSMITTEL
LIEFERANT
PCS-V131
PCS-V411
PCS-V311
ARTIKEL
PCS-07-ART133
PCS-07-ART413
PCS-07-ART313
AT-RELEVANT
Aufteilerrelevant: Flow- Aufteilerrelevant:
Through
Flow-Through
Aufteilerrelevant: FlowThrough
WARENGRUPPE
MC11342
MC13103
Abnehmerorientierte Flow-Through-Verteilung:
Artikelorientierte Flow-Through-Verteilung:
MC14101
FILIALWARENWIRTSCHAFT
GROSSHANDEL
BASISBETRIEBSGRUPPE
PCS-ALLOC01
PCS-CUSTOMER01
AUFTEILERART1
AAFA
AUKA
AUFTEILERART2
AAF2
AUK2
AUFTEILERART3
AAF1
AUK1
WARENEMPFÄNGER1
M001
PCS-C301
WARENEMPFÄNGER2
M002
PCS-C302
WARENEMPFÄNGER3
M005
2.5 Rollen
Verwendung
Die nachfolgend genannten Rollen müssen bereits installiert sein, damit Sie dieses Szenario in
SAP NetWeaver Business Client (NWBC) testen können. Die Rollen in dieser
Ablaufbeschreibung müssen den Benutzern zugewiesen sein, die dieses Szenario testen. Sie
benötigen diese Rollen nur, wenn Sie die NWBC-Oberfläche verwenden.
Voraussetzungen
Die Rollen wurden dem Benutzer zugewiesen, der dieses Szenario testet.
Benutzerrolle
Technischer Name
Prozessschritt
Retail Einkäufer
für
wiederbeschaffba
re Ware
SAP_NBPR_NONSEASBUYER_RT_S
Bestellung anlegen;
Umlagerungsbestellungen
anlegen;
Sammelbestellung anlegen;
Wareneingang im
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SAP Best Practices
Benutzerrolle
Warenverteilung (743): AB
Technischer Name
Prozessschritt
Verteilzentrum
Einkäufer
SAP_NBPR_PURCHASER_S
Kontrakt anlegen;
Retail Einkäufer
für Saisonware
SAP_NBPR_SEASONALBUYER_RT_S
Aufteilregel anlegen;
Aufteiler anlegen;
Aufteiler-Avise an die Filialen
versenden;
Rückmeldung der Filialen;
Folgebelege zum Aufteiler
anlegen;
Retail Lagerleiter
SAP_NBPR_WAREHOUSE_RT_S
Kommissionierung;
Warenausgang buchen;
Verteilung anpassen;
Verteilauftrag anlegen;
Verteilauftrag quittieren;
Verteilauftrag anlegen
Retail Frische
Einkäufer
SAP_NBPR_PERISHABLEBUYER_RT_S Verteilung anpassen und
Auslieferung generieren;
Verteilung anzeigen (optional)
3 Prozessübersicht
Schrittbezeichnung
Rolle
Transaktionscode
Alternative 1:
Bestellung
anlegen
Retail
Einkäufer für
wiederbeschaf
fbare Ware
ME21N
Alternative 2:
Kontrakt
anlegen
Einkäufer
ME31K
Aufteilregel
anlegen
Retail
Einkäufer für
Saisonware
WA21
Alternative 1:
Mit Bezug zur
Bestellung
(optional)
Retail
Einkäufer für
Saisonware
WA01
Alternative 2:
Mit Bezug zum
Kontrakt
(optional)
Retail
Einkäufer für
Saisonware
WA01
Alternative 3:
Ohne Bezug zu
einem
Retail
Einkäufer für
Saisonware
WA01
© SAP AG
Externe
Prozessreferenz
Voraussetzungen/
Situation
Erwartete
Ergebnisse
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SAP Best Practices
Schrittbezeichnung
Warenverteilung (743): AB
Externe
Prozessreferenz
Voraussetzungen/
Situation
Rolle
Transaktionscode
Rückmeldung
der Filialen
Retail
Einkäufer für
Saisonware
WA04
Alternative 1:
Mit Bezug zur
Bestellung
(optional)
Retail
Einkäufer für
Saisonware
WA08
Alternative 2:
Mit Bezug zum
Kontrakt
(optional)
Retail
Einkäufer für
Saisonware
WA08
Alternative 3:
Ohne Bezug zu
einem
Beschaffungsbeleg
Retail
Einkäufer für
Saisonware
WA08
Wareneingang
im Verteilzentrum
Retail
Einkäufer für
wiederbeschaf
fbare Ware
MB01
Umlagerungsbestellung
anlegen
Retail
Einkäufer für
wiederbeschaf
fbare Ware
ME21N
Sammelbestellung
anlegen
Retail
Einkäufer für
wiederbeschaf
fbare Ware
WF10
Wareneingang
im Verteilzentrum
Retail
Einkäufer für
wiederbeschaf
fbare Ware
MB01
Verteilung
anpassen und
Auslieferung
generieren
Retail Frische
Einkäufer
WF30
Warenausgang
buchen
Retail
Lagerleiter
VL06O
Verteilung
anpassen und
Auslieferung
generieren
Retail Frische
Einkäufer
WF30
Kommissionierung
Retail
Lagerleiter
VL02N
Warenausgang
buchen
Retail
Lagerleiter
VL02N
Erwartete
Ergebnisse
Beschaffungsbeleg
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SAP Best Practices
Schrittbezeichnung
Warenverteilung (743): AB
Externe
Prozessreferenz
Voraussetzungen/
Situation
Rolle
Transaktionscode
Verteilung
anpassen
Retail
Lagerleiter
WF50
Verteilung
anzeigen
(optional)
Retail Frische
Einkäufer
WF30
Verteilauftrag
anlegen
Retail
Lagerleiter
WF70
Verteilauftrag
quittieren
Retail
Lagerleiter
LT23
Auslieferungen
anlegen
Retail
Lagerleiter
WF60
Massenselektion von
Artikeln im
Aufteiler
Retail
Einkäufer für
Saisonware
WA01
Erwartete
Ergebnisse
4 Verteilungsplanung
Die Verteilungsplanung ist sowohl mit dem Einkauf als auch mit dem Verkauf verknüpft und
reicht von der Vorbereitung für die physische Warenverteilung bis zum Wareneingang im
Verteilzentrum. Folgende Planungsformen stehen zur Verfügung:

Planung über einen Aufteiler (Push):
In diesem Fall sind u. U. bereits Beschaffungsbelege (Bestellungen oder Kontrakte) für
externe Lieferanten vorhanden oder können generiert werden.
In der Folge werden Aufteilregeln festgelegt, um sie dann anschließend beim Anlegen von
Aufteilern als Vorlage zu verwenden. Ein Aufteiler kann für einen Artikel oder für eine
komplette Warengruppe gültig sein. In dem Aufteiler ist angegeben, welche Kunden und
Filialen beliefert werden und welchen Anteil der Ware sie erhalten. Diese Informationen
werden im Aufteiler genutzt, um die jeweilige Menge pro Kunde oder Filiale zu berechnen.
Der Aufteiler wird entweder mit Bezug zur Bestellung, zum Kontrakt oder ohne jeglichen
Bezug zu einem Beschaffungsbeleg angelegt. Mittels Avisierung kündigt die Zentrale den
Filialen den Aufteiler und damit die Mengen und Lieferdaten der zu verteilenden Artikel an.
Die Filialen können diese Daten bestätigen und nochmals die gewünschte Menge angeben.
Je nachdem wie der Aufteiler angelegt wurde, werden dann als Folgebelege
Beschaffungsbelege (Bestellungen) oder Abgabebelege (Umlagerungsbestellungen oder
Kundenaufträge) angelegt. Wenn das System diese Folgebelege generiert, schreibt es
auch die Verteilungsdaten fort und ordnet die Beschaffungsbelege den Abgabebelegen zu.

Planung über eine Sammelbestellung (Pull):
In diesem Fall sind bereits Abgabebelege (Filialaufträge) für die Filialen vorhanden oder
können generiert werden.
Als Beschaffungsbelege werden in der Folge Sammelbestellungen gebildet, indem die
Abgabebelegmengen pro Artikel und Verteilzentrum summiert werden. Wenn das System
Sammelbestellungen anlegt, schreibt es auch die Verteilungsdaten fort und ordnet die
Beschaffungsbelege den Abgabebelegen zu.
In beiden Fällen erfolgt der Wareneingang im Verteilzentrum.
Neben den oben beschriebenen Möglichkeiten der Verteilungsplanung existieren Sonderformen
der Verteilung. Hierbei handelt es sich um Warenverteilungen, die über einen Aufteiler geplant
werden, bei denen die Ware aber nicht durch das Verteilzentrum fließt. Daher werden auch
keine Verteilungsdaten im System benötigt. Dabei wird unterschieden zwischen:
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SAP Best Practices

Warenverteilung (743): AB
Aufteilung mit Streckenabwicklung:
Die Ware wird bei einem externen oder internen Lieferanten bestellt. Da der Lieferant die
Filialen direkt beliefert, wird in diesem Fall keine Umlagerungsbestellung generiert.

Aufteilung von Lagerbestand:
Das Verteilzentrum verfügt noch über Lagerbestand, der an die Filialen geliefert werden
kann. In diesem Fall werden Umlagerungsbestellungen generiert.
In diesem Szenario wird keine dieser beiden Sonderformen verwendet.
Wenn die OTB-Funktion innerhalb der saisonalen Beschaffung im System aktiviert
ist, müssen Sie entscheiden, welche Belegart für die OTB-Prüfung relevant ist.
Ausführliche Informationen finden Sie im Konfigurationsleitfaden 764.
4.1 Alternative 1: Aufteiler (Push)
4.1.1 Beschaffungsbelege anlegen (optional)
Als Eingangsbelege zum Aufteiler werden zunächst Beschaffungsbelege angelegt. Bei diesen
Belegen kann es sich beispielsweise um Bestellungen oder Kontrakte handeln. Es besteht
allerdings auch die Möglichkeit, den Aufteiler ohne einen Bezug zu einem Beschaffungsbeleg
anzulegen. Wenn Sie sich dafür entscheiden, fahren Sie fort mit Abschnitt 4.1.2.
4.1.1.1 Alternative 1: Bestellung anlegen
Die Bestellung steht meist am Ende eines komplexen Beschaffungsprozesses. Im Szenario
„Warenverteilung“ können auch vorhandene Bestellungen aus den Beschaffungsszenarios
übernommen werden, gesetzt den Fall, dass für die verwendeten Artikel die erforderlichen
Einstellungen vorgenommen wurden.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Einkauf  Bestellung  Bestellung
 Anlegen  Lieferant bekannt
Transaktionscode
ME21N
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Einkäufer für wiederbeschaffbare Ware
(SAP_NBPR_NONSEASBUYER_RT_S)
Rollenmenü
Einkauf Beschaffung von wiederbeschaffbarer
WareBestellungBestellung anlegen
2. Geben Sie auf dem Bild Bestellung anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bestellart
Normalbestellung
Lieferant
PCS-V131 (Mode)
PCS-V311
(Lebensmittel)
PCS-V411
(Hartwaren)
Belegdatum
<Aktuelles Datum>
Bemerkung
Siehe 2.4 „Übersicht
der relevanten
Stammdaten“
3. Wählen Sie Kopf aufklappen und danach die Registerkarte Orgdaten.
4. Geben Sie auf der Registerkarte OrgDaten folgende Daten ein:
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SAP Best Practices
Feldname
Warenverteilung (743): AB
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Eink Org.
1000
Eink Gruppe
100
Buchungskreis
1000
Bemerkung
5. Wählen Sie Positionen aufklappen und dann Vorschlagswerte
6. Geben Sie im Dialogfenster Vorschlagswerte Position folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
VZ01
Betrieb
7. Wählen Sie Sichern.
8. Geben Sie auf dem Bild Bestellung anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Artikel
PCS-07-ART132
(Mode)
PCS-07-ART312
(Lebensmittel)
PCS-07-ART412
(Hartwaren)
Siehe 2.4 „Übersicht
der relevanten
Stammdaten“
Bestellmenge
240
BME
ST
9. Wählen Sie Weiter.
Führen Sie die Schritte 10 bis 16 nur für Sammelartikel aus:
10. Die Meldung Bitte Variantenmengen pflegen wird angezeigt.
11. Geben Sie auf dem Bild Bestellung anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Variantenmenge
12.
13.
14.
15.
16.
17.
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Geben Sie für jede
Variante 30 ein.
Wählen Sie Weiter.
Die Meldung Kann das Lieferdatum eingehalten werden? wird angezeigt.
Wählen Sie Weiter.
Möglicherweise wird die Meldung Für diesen Artikel ist ein Kontrakt wird angezeigt.
Wählen Sie Weiter.
Wählen Sie die Registerkarte „Handel“.
18. Geben Sie auf dem Bild Bestellung anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Aufteiler-rel.
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
<AT-RELEVANT>
Siehe 2.4 „Übersicht
der relevanten
Stammdaten“
19. Wählen SieSichern.
20. Die Meldung Normalbestellung unter der Nummer ... wird angezeigt.
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SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
21. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access (SAP GUI) zurückzukehren.
OderWählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.1.1.2 Alternative 2: Kontrakt anlegen
Als Alternative zu einer Einzelbestellung können Sie auch einen Kontrakt anlegen. Ein Kontrakt
ist eine Form des Rahmenvertrages, d.h. eine längerfristige Vereinbarung mit einem Lieferanten
über die Lieferung von Artikeln zu festgelegten Konditionen. Diese gelten für einen definierten
Zeitraum und eine definierte Gesamtabnahmemenge oder einen bestimmten
Gesamtabnahmewert.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Einkauf  Bestellung 
Rahmenvertrag  Kontrakt  Anlegen
Transaktionscode
ME31K
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Einkäufer
(SAP_NBPR_PURCHASER_S)
Rollenmenü
Einkauf VertragKontrakt hinzufügen
2. Geben Sie auf dem Bild Kontrakt anlegen: Einstieg folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Lieferant
PCS-V131 (Mode)
PCS-V311
(Lebensmittel)
PCS-V411
(Hartwaren)
Siehe 2.4 „Übersicht
der relevanten
Stammdaten“
Vertragsart
MK
EinkOrganisation
1000
Einkäufergruppe
100
Betrieb
VZ01
3. Wählen Sie Weiter.
4. Die Meldung Füllen Sie alle Mußfelder aus wird angezeigt.
5. Geben Sie auf dem Bild Kontrakt anlegen: Kopfdaten folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
<Heutiges Datum +
12 Monate>
Laufzeitende
0003
Zahlungsbed
6. Wählen Sie Weiter, möglicherweise wird die Meldung Der Skontoprozentsatz beträgt mehr
als 2,00% (Bitte überprüfen) angezeigt, bestätigen Sie sie ggf. mit Eingabe.
7. Geben Sie auf dem Bild Kontrakt anlegen: Positionsübersicht folgende Daten ein:
Feldname
Artikel
© SAP AG
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
PCS-07-ART132
Bemerkung
Siehe 2.4 „Übersicht
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SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
(Mode)
PCS-07-ART312
(Lebensmittel)
PCS-07-ART412
PCS-07-ART414
(Hartwaren)
der relevanten
Stammdaten“
240
Zielmenge
8. Wählen Sie im Menü (NWBC: Weitere…) Kopf, Konditionen.
9. Möglicherweise wird die Meldung „Nutzen Sie wareneingangsbezogene Rechungsprüfung“
angezeigt. Wählen SieWeiter.
10. Geben Sie auf dem Bild Rabatt % vom Brutto (RA01) anlegen: Zusatzkonditionen folgende
Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
3
Betrag
11. Wählen Sie Speichern.
12. Die Meldung Mengenkontrakt unter der Nummer … angelegt … wird angezeigt.
13. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.1.2 Aufteilregel anlegen
Sie können Aufteilregeln festlegen, um sie dann anschließend beim Anlegen von Aufteilern als
Vorlage zu verwenden. Ein Aufteiler kann für einen Artikel oder für eine komplette Warengruppe
gültig sein. In dem Aufteiler ist angegeben, welche Kunden und Filialen beliefert werden und
welchen Anteil der Ware sie erhalten. Neben den hier gezeigten Varianten haben Sie in SAP
Retail jedoch auch die Möglichkeit, Aufteilregeln automatisch zu generieren.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Einkauf  Aufteilung  Aufteilregel
 Anlegen
Transaktionscode
WA21
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Einkäufer für Saisonware
(SAP_NBPR_SEASONALBUYER_RT_S)
Rollenmenü
Einkauf Saisonale Beschaffung  Warenaufteilung Aufteilregel
anlegen
2. Geben Sie auf dem Bild Aufteilregel anlegen: Einstieg folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Aufteilregelart
0001
Einkaufsorganisation
1000
Einkäufergruppe
100
Bemerkung
3. Wählen Sie Basisbetriebsgruppe.
4. Geben Sie auf dem Bild Aufteilregel Normal anlegen: Betriebsgruppen folgende Daten ein:
© SAP AG
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SAP Best Practices
Feldname
Warenverteilung (743): AB
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Aufteilregel
AAFA
(Filialwarenwirtschaft)
AUKA
(Großhandel)
Beschreibung
Aufteilregel
Filialwarenwirtschaft
Großhandel
PCS-ALLOC01
(Filialwarenwirtschaft)
Basisbetriebsgruppe
Bemerkung
Feld rechts neben
dem Feld Aufteilregel
PCS-CUSTOMER01
(Großhandel)
5. Wählen Sie Sichern.
6. Die Meldung Aufteilregel wird unter der Nummer xxx angelegt wird angezeigt. Notieren Sie
sich die Nummer der Aufteilregel.
7. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.1.3 Aufteiler anlegen
Für einen konkreten Aufteilungsvorgang legen Sie in SAP Retail einen Aufteiler an. Die
Informationen der zuvor angelegten Aufteilregel werden im Aufteiler genutzt, um die jeweilige
Menge pro Abnehmer zu berechnen. Im Aufteiler sind alle wesentlichen Daten für die
Warenverteilung enthalten, z. B. die zu verteilenden Artikel, die Bezugsquelle und die Abnehmer
mit zugeteilter Menge und die Lieferdaten. Ein Aufteiler kann mit Bezug zu einer Bestellung,
einem Kontrakt oder ohne Bezug zu einem Vorgängerbeleg angelegt werden.
4.1.3.1 Alternative 1: Mit Bezug zur Bestellung (Optional)
Hier wird der Aufteiler mit Bezug zur bereits generierten Bestellung angelegt.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Einkauf  Aufteilung  Aufteiler 
Anlegen
Transaktionscode
WA01
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Einkäufer für Saisonware
(SAP_NBPR_SEASONALBUYER_RT_S)
Rollenmenü
Einkauf Saisonale Beschaffung  Aufteilung  Aufteiler anlegen
2. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen: Einstieg folgende Daten ein:
Feldname
Aufteilerart
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
AAFA (Filialwarenwirtschaft)
AUKA (Großhandel)
Einkaufsorganisation
1000
Einkäufergruppe
100
© SAP AG
Bemerkung
Seite 15 von 41
SAP Best Practices
3.
4.
5.
6.
7.
Warenverteilung (743): AB
Wählen Sie Bestellung (Aufteiler mit Bezug zur Bestellung anlegen).
Wählen Sie Bestellung: Bestellnummer von 4.1.1.
Wählen Sie Ausführen.
Wählen Sie Alle markieren
Wählen Sie Übernehmen/Aufteiler.
8. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen: Positionsübersicht folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Beschreibung
Aufteiler
< Aufteiler X>
Lieferdatum Betrieb
D/<Heutiges Datum + 4
Tage> (nur Arbeitstage)
Lieferdatum VZ
D/<Heutiges Datum + 2
Tage> (nur Arbeitstage)
Bemerkung
9. Wählen Sie Alle markieren.(Umschalt + F8).
10. Wählen Sie Schnelländerung Position. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen:
Schnelländerung Positionsdaten (für markierte Positionen) folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Aufteilregel
AAFA (Filialwarenwirtschaft)
AUKA (Großhandel)
Abfragedatum
D/Heutiges Datum
Bemerkung
11. Wählen Sie Ausführen.
12. Wenn die Meldung … Für Abnehmer … konnte kein Kalender ermittelt werden angezeigt
wird, wählen Sie Weiter.
13. Wenn die Meldung …Trotzdem ändern? angezeigt wird, wählen Sie Ja.
14. Die Meldung Ergebnis Schnelleingabe: x Pos. Markiert, x Pos. Geändert. Fehler 0 wird
angezeigt.
15. Wählen Sie Weiter.
16. Falls die Meldung Artikel: xx Planmenge ist kleiner als Aufteilmenge – automatische
Anpassung wird möglicherweise angezeigt wird, wählen Sie „Enter“.
17. Wählen Sie Sichern.
18. Die Meldung Der Aufteiler ist vollständig. Es gibt aber Hinweise und Warnungen. Möchten
Sie den Aufteiler trotzdem sichern? wird angezeigt.
19. Wählen Sie Sichern.
20. Die Meldung Aufteiler wird unter der Nummer … angelegt wird angezeigt. Notieren Sie sich
die Nummer des Aufteilers.
21. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.1.3.2 Alternative 2: Mit Bezug zum Kontrakt (optional)
Es besteht auch die Möglichkeit, einen Aufteiler mit Bezug zu einem Kontrakt (s. o.) anzulegen.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
© SAP AG
Logistik  Warenwirtschaft  Einkauf  Aufteilung  Aufteiler 
Anlegen
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Transaktionscode
Warenverteilung (743): AB
WA01
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Einkäufer für Saisonware
(SAP_NBPR_SEASONALBUYER_RT_S)
Rollenmenü
Einkauf Saisonale Beschaffung  Aufteilung  Aufteiler anlegen
2. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
AAF2
Aufteilerart
Einkaufsorganisation
1000
Einkäufergruppe
100
3. Wählen Sie Kontrakt
4. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen: Einstieg folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Kontrakt
5.
6.
7.
8.
9.
Bemerkung
Zuvor angelegt in 4.1.1.2
Wählen Sie Ausführen.
Wählen Sie Alle markieren
Wählen Sie Übernehmen/Aufteiler.
Die Meldung Bitte Lieferwellen eingeben wird angezeigt.
Wählen Sie Weiter.
10. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen: Lieferwellenvorschlag folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Lieferdatum (1. Reihe)
Aktuelles Datum
Prozent (1. Reihe)
100
Bemerkung
11. Wählen Sie Weiter.
12. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen: Positionsübersicht folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Beschreibung Aufteiler
Aufteiler X
Lieferdatum Betrieb
Heutiges Datum + 4
Tage (nur
Arbeitstage)
Lieferdatum VZ
Heutiges Datum + 2
Tage (nur
Arbeitstage)
Bemerkung
13. Wählen Sie Weiter.
14. Wählen Sie Alle Markieren.
Prozessschritte 15-17 nur bei Sammelartikeln:
15. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen: Varianten / Pos. folgende Daten ein:
© SAP AG
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SAP Best Practices
Feldname
Warenverteilung (743): AB
Beschreibung
8 Varianten
bestellen
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Pro Variante die Menge
30 eingeben.
16. Wählen Sie Zurück.
17. Wählen Sie Alle markieren.
18. Wählen Sie Schnelländerung Position.
19. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen: Schnelländerung Positionsdaten folgende Daten
ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Aufteilregel
Zuvor angelegt in 4.1.2
Abfragedatum
D/Heutiges Datum (nur
Handel)
Bemerkung
20. Wählen Sie Ausführen.
21. Wenn die Meldung …Trotzdem ändern? angezeigt wird, wählen Sie Ja.
22. Möglicherweise wird die Meldung Artikel: xx Planmenge ist kleiner als Aufteilmenge –
automatische Anpassung wird möglicherweise angezeigt.
23. Wählen Sie Weiter.
24. Falls die Meldung Für Abnehmer … konnte kein Kalender ermittelt werden... angezeigt wird,
wählen Sie Weiter.
25. Wählen Sie Sichern.
26. Möglicherweise wird die Meldung Der Aufteiler ist vollständig. Es gibt aber Hinweise und
Warnungen. Möchten Sie den Aufteiler trotzdem sichern? angezeigt.
27. Die Meldung Aufteiler wird unter der Nummer …. angelegt... wird angezeigt. Notieren Sie
sich die Nummer des Aufteilers.
28. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.1.3.3 Alternative 3: Ohne Bezug zu einem Beschaffungsbeleg
Statt den Aufteiler mit Bezug zu einer Bestellung anzulegen, können Sie diesen auch ohne
Bezug zu einem Beschaffungsbeleg erstellen. Die entsprechende Bestellung wird in diesem Fall
dann als Folgebeleg direkt aus dem Aufteiler heraus generiert (siehe Abschnitt 10).
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Einkauf  Aufteilung  Aufteiler 
Anlegen
Transaktionscode
WA01
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Einkäufer für Saisonware
(SAP_NBPR_SEASONALBUYER_RT_S)
Rollenmenü
Einlkauf Saisonale Beschaffung  Aufteilung Aufteiler anlegen
2. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen: Einstieg folgende Daten ein:
Feldname
Aufteilerart
© SAP AG
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
AAF1
(Filialwaren-
Seite 18 von 41
SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
wirtschaft)
Einkaufsorganisation
1000
Einkäufergruppe
100
3. Wählen Sie Weiter.
4. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen: Positionsübersicht folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Beschreibung Aufteiler
Aufteiler X
Lieferdatum Betrieb
Heutiges Datum + 4
Tage (nur Arbeitstage)
Lieferdatum VZ
Heutiges Datum + 2
Tage (nur Arbeitstage)
Bemerkung
5. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Artikel
PCS-07-ART132
(Mode)
PCS-07-ART312
(Lebensmittel)
PCS-07-ART412
(Hartwaren)
Planmenge
240
Mengeneinheit
ST
Bemerkung
Siehe 2.4
„Übersicht der
relevanten
Stammdaten“
6. Wählen Sie Weiter.
Prozessschritte 6a-6c nur bei Sammelartikeln:
6a. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen: Varianten / Pos folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
8 Varianten
bestellen
6b.
6c.
7.
8.
9.
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Pro Variante die
Menge 30 eingeben.
Wählen Sie Weiter.
Wählen Sie Zurück.
Wählen Sie Alle markieren.
Wählen Sie Schnelländerung Position.
Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen: Schnelländerung Position folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Aufteilregel
AAFA
Anforderungsdatum
D/Heutiges Datum (nur
Handel)
Bemerkung
Zuvor angelegt
10. Wählen Sie Ausführen.
11. Wenn die Meldung …Position trotzdem ändern? angezeigt wird, wählen Sie Ja.
12. Die Meldung Ergebnis Schnelländerung: x Pos. Markiert, x Pos. Geändert. Fehler 0 wird
angezeigt.
13. Wählen Sie Weiter.
© SAP AG
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SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
14. Wählen Sie Alle markieren.
15. Wählen Sie Schnelländerung Verteilzentrum.
16. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen: Schnelländerung VZ folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
PCS-V131 (Mode)
PCS-V311
(Lebensmittel)
PCS-V411
(Hartwaren)
Lieferant (Setzen Sie
das Kennzeichen.)
Bemerkung
Siehe 2.4
„Übersicht der
relevanten
Stammdaten“
17. Wählen Sie Ausführen.
18. Wählen Sie Sichern.
19. Möglicherweise wird die Meldung Der Aufteiler ist noch unvollständig. Möchten Sie den
Aufteiler trotzdem sichern? angezeigt.
20. Wählen Sie (Sichern).
21. Die Meldung Aufteiler wird unter der Nummer … angelegtwird angezeigt.
22. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
Wenn Sie sich dafür entschieden haben, die Ware an Filialen zu verteilen, haben Sie nun die
Möglichkeit, den Aufteiler den Filialen zu avisieren und eine entsprechende Rückmeldung zu
empfangen (unter Abschnitt 4.1.4). Wenn Sie sich entschieden haben, die Ware an Kunden zu
verteilen, fahren Sie mit Abschnitt 1 0 fort.
4.1.4 Bekanntmachung des Aufteilers (nur für Einzelhandel)
4.1.4.1 Versenden von Aufteiler-Avisierungen an die Filialen
Mittels Avisierung kündigt die Zentrale den Filialen den Aufteiler und damit die Mengen und
Lieferdaten der zu verteilenden Artikel an.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Einkauf  Aufteilung  Aufteiler 
Kommunikation Betrieb  Avis erstellen
Transaktionscode
WA11
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Einkäufer für Saisonware
(SAP_NBPR_SEASONALBUYER_RT_S)
Rollenmenü
EinkaufSaisonale BeschaffungAufteilungNachrichtenbündelung
Aufteiler
2. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler: Nachrichtenbündelung/Aviserstellung folgende Daten ein:
Feldname
Nachrichtenart
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
RTA2
3. Wählen Sie Ausführen.
4. Die Meldung ... Insgesamt x Nachricht (en)verarbeitet (x erfolgreich, 0 fehlerhaft) wird
angezeigt.
5. Wählen Sie Weiter.
6. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
© SAP AG
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SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
4.1.4.2 Rückmeldung der Filialen
Die Filialen können die mit dem Aufteiler avisierten Informationen bestätigen und die
gewünschte Menge angegeben. Sie sollten diesen Schritt für alle drei angelegten Aufteiler
durchführen.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Einkauf  Aufteilung  Aufteiler 
Kommunikation Betrieb  Rückmeldung bearbeiten pro Aufteiler
Transaktionscode
WA04
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Seasonal Purchaser
(SAP_NBPR_SEASONALBUYER_RT_S)
Rollenmenü
EinkaufSaisonale Beschaffung AufteilerAbwicklung Aufteilung:
Rückmeldung pro Betrieb
2. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler bearbeiten Rückmeldung: Einstieg folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Aufteiler
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Zuvor angelegt in 4.1.3
3. Wählen Sie Weiter.
4. Wählen Sie die Positionen aus. Wichtig: Wählen Sie keine Sammelartikel.
5. Wählen Sie Betriebe.
6. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler bearbeiten Rückmeldung: Betriebe der Pos x folgende
Daten ein:
Feldname
Geben Sie für jede
Filiale die
erforderlichen
Mengen und die
bestätigten Mengen
ein.
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Die Mengen müssen
kleiner oder gleich der
Planmenge sein.
Nur bei einem Sammelartikel:
Wählen Sie Nächste Position. Wunschmengen und bestätigte Mengen werden pro Filiale auf
Variantenebene gepflegt. Wiederholen Sie die Eingabe für die restlichen Varianten.
7. Wählen Sie Sichern.
Die Meldung Der Aufteiler ist vollständig. Es gibt aber Hinweise und Warnungen. Möchten Sie
den Aufteiler trotzdem sichern? wird angezeigt.
8. Wählen Sie Sichern.
9. Die Meldung Die Änderungen des Aufteilers x werden wird angezeigt.
10. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access (SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.1.5 Folgebelege zum Aufteiler anlegen
Nachdem Sie mit einem Aufteiler die Warenverteilung geplant haben, können Sie sich
automatisch Belege für die Beschaffung bzw. Belieferung erzeugen lassen. Diese Belege
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SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
können Auslieferungen – und wie hier aufgezeigt – Bestellungen, Umlagerungsbestellungen und
Kundenaufträge sein.
4.1.5.1 Alternative 1: Mit Bezug zur Bestellung (Optional)
In diesem Schritt generieren Sie direkt aus dem Aufteiler entweder die
Umlagerungsbestellungen zu den Filialen oder die Kundenaufträge als Folgebelege.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Einkauf  Aufteilung  Aufteiler 
Folgebelege erzeugen
Transaktionscode
WA08
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Einkäufer für Saisonware
(SAP_NBPR_SEASONALBUYER_RT_S)
Rollenmenü
Einkauf Saisonale BeschaffungWarenaufteilung
Folgebeleggenerierung Aufteiler
2. Geben Sie auf dem Bild Folgebeleggenerierung Aufteiler folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Lagerbestellungen
'x'
Filialwarenwirtschaft
Kundenaufträge
'x'
Großhandel
Spätestes
Generierungsdatum
Aufteiler
Entfernen Sie das
Kennzeichen
Zuvor angelegt
Löschen Sie den
Inhalt der anderen
Felder
(einschließlich des
angezeigten
Datums).
Registerkarte:
Lieferantenbestellun
g
Wählen Sie
Generierung Classic
3. Wählen Sie Ausführen.
4. Wählen Sie Belege generieren, und notieren Sie sich die Belegnummern.
5. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
.
4.1.5.2 Alternative 2: Mit Bezug zum Kontrakt (optional)
Zum Kontrakt werden Bestellungen und die dazugehörigen Umlagerungsbestellungen zu den
Filialen sowie Kundenaufträge direkt aus dem Aufteiler erzeugt.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
© SAP AG
Logistik  Warenwirtschaft  Einkauf  Aufteilung  Aufteiler 
Folgebelege erzeugen
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SAP Best Practices
Transaktionscode
Warenverteilung (743): AB
WA08
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Einkäufer für Saisonware
(SAP_NBPR_SEASONALBUYER_RT_S)
Rollenmenü
EinkaufSaisonale
BeschaffungWarenaufteilungFolgebeleggenerierung Aufteiler
2. Geben Sie auf dem Bild Folgebeleggenerierung Aufteiler folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Lieferantenbestellunge
n
'x'
Lagerbestellungen
'x'
Filialwarenwirtschaf
t
Kundenaufträge
'x'
Großhandel
Aufteiler
Zuvor angelegt in
4.1.3.2
Für diesen Aufteiler
muss außerdem
der Schritt 4.1.4
durchgeführt
worden sein.
Löschen Sie den
Inhalt der anderen
Felder (einschließlich
des angezeigten
Datums).
Registerkarte:
Lieferantenbestellung
Wählen Sie die
Registerkarte.
„Generierung classic“
3. Wählen Sie Ausführen.
4. Wählen Sie Belege generieren, und notieren Sie sich die Belegnummern.
5. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.1.5.3 Alternative 3: Ohne Bezug zu einem Beschaffungsbeleg
Wenn Sie den Aufteiler ohne Bezug zu einem Beschaffungsbeleg anlegen, müssen Sie
Bestellungen mit nachfolgenden Umlagerungsbestellungen zu den Filialen oder Kundenaufträge
generieren.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Einkauf  Aufteilung  Aufteiler 
Folgebelege erzeugen
Transaktionscode
WA08
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Einkäufer für Saisonware
(SAP_NBPR_SEASONALBUYER_RT_S)
Rollenmenü
EinkaufSaisonale
BeschaffungWarenaufteilungFolgebeleggenerierung Aufteiler
© SAP AG
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SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
2. Geben Sie auf dem Bild Folgebeleggenerierung Aufteiler folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Lieferantenbestellung
' x'
Lagerbestellungen
' x
Filialwarenwirtschaft
Kundenaufträge
' x
Großhandel
Aufteiler
Zuvor angelegt in
4.1.3.3
Löschen Sie den
Inhalt der anderen
Felder (einschließlich
des angezeigten
Datums).
Registerkarte:
Lieferantenbestellung
Wählen Sie
„Generierung classic“
3. Wählen Sie Ausführen.
4. Wählen Sie Belege generieren, und notieren Sie sich die Belegnummern.
Bei allen drei Optionen wird in einem Aufteilergenerierungslauf pro Lieferant lediglich eine
einzige Umlagerungsbestellung für sämtliche Filialen erzeugt. Dies wird im Customizing
über die Positionstypen des Aufteilers festgelegt.
5. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.1.6 Wareneingang im Verteilzentrum
Von der Bestellung ausgehend, wird nun der Wareneingang im Verteilzentrum gebucht. Dabei
wird die Wareneingangsmenge des Artikels oder einer Variante des Sammelartikels reduziert.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Warenlogistik Warenverteilung 
Wareneingang bei Verteilung  Zur Bestellung
Transaktionscode
MB01
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Einkäufer für wiederbeschaffbare Ware
(SAP_NBPR_NONSEASBUYER_RT_S)
Rollenmenü
Einkauf  Beschaffung von wiederbeschaffbarer WareBestellungen 
Wareneingang zur Bestellung buchen
2. Geben Sie auf dem Bild Wareneingang zur Bestellung: Einstieg folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bewegungsart
101
Bestellung
Zuvor angelegt
Betrieb
VZ01
Bemerkung
3. Wählen Sie Übernehmen+Detail.
Bei einem Einzelartikel:
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SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
1. Geben Sie auf dem Bild Wareneingang zur Bestellung folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Reduzieren Sie die
Bestellmenge für eine
Variante und buchen
Sie sie als
Wareneingangsmenge
(Abweichung nicht
mehr als 20%);
bestätigen Sie die
angezeigten
Meldungen, und
buchen Sie den
Artikel.
2. Wählen Sie Weiter.
3. Wenn die Meldung …Profit Center.. angezeigt wird, wählen Sie „Weiter“.
4. Die Meldung EK best. Menge um x unterschritten : PCS-x.. VZ01 wird angezeigt.
5. Wählen Sie Weiter.
6. Die Meldung Geben Sie bei automatischer WE-Abrechnung Lieferschein ein wird angezeigt.
7. Wählen Sie Weiter.
8. Falls die Meldung Preisänderung am ….im Monat… angezeigt wird, wählen Sie Weiter.
9. Wählen Sie Buchen.
Nur bei einem Sammelartikel:
1. Wählen Sie Weiter.
2. Geben Sie auf dem Bild Wareneingang zur Bestellung folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Reduzieren Sie die
Bestellmenge für eine
Variante und buchen
Sie sie als
Wareneingangsmenge
(Abweichung nicht
mehr als 20%);
bestätigen Sie die
angezeigten
Meldungen, und
buchen Sie den
Artikel.
3. Wählen Sie Weiter.
4. Wählen Sie Buchen.
5. Die Meldung EK best. Menge um x unterschritten : PCS-x.. VZ01... wird angezeigt.
6. Wählen Sie Weiter.
7. Wählen Sie Buchen.
8. Die Meldung Beleg xxx wurde gebucht wird angezeigt.
9. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
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Warenverteilung (743): AB
4.2 Alternative 2: Sammelbestellung (Pull)
4.2.1 Umlagerungsbestellungen anlegen
Sie legen Abgabebelege als Eingangsbelege der Sammelbestellung an. Bei diesen Belegen
kann es sich beispielsweise um Umlagerungsbestellungen vom Verteilzentrum handeln.
4.2.1.1 Umlagerungsbestellung anlegen
In diesem Schritt bestellt die Filiale den Artikel beim Verteilzentrum über eine
Umlagerungsbestellung. Verwenden Sie die Stammdaten für den Einzelhandel.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Einkauf  Bestellung  Bestellung
 Anlegen  Lieferant bekannt
Transaktionscode
ME21N
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Einkäufer für wiederbeschaffbare Ware
(SAP_NBPR_NONSEASBUYER_RT_S)
Rollenmenü
Einkauf  Beschaffung von wiederbeschaffbarer
WareBestellungenBestellung anlegen
2. Geben Sie auf dem Bild Bestellung anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bestellart
Umlagerungsbestell.
Lieferbetrieb
VZ01
Belegdatum
<Aktuelles Datum>
Bemerkung
3. Wählen Sie Kopf aufklappen und danach die Registerkarte Org.daten.
4. Geben Sie auf der Registerkarte Org.daten folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Einkaufsorg
1000
Einkäufergruppe
100
Buchungskreis
1000
Bemerkung
5. Wählen Sie Positionen aufklappen, und geben Sie folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Artikel
<Artikel>
Lieferdatum
Aktuelles Datum + 1
Monat
Betrieb
M001 (Filialwarenwirtschaft)
Bestellmenge
20
© SAP AG
Bemerkung
Siehe 2.4
Übersicht der
relevanten
Stammdaten
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Warenverteilung (743): AB
9. Wählen Sie Weiter.
10. Möglicherweise wird die Meldung Für Artikel xxx wird Sonderbeschaffungsart verwendet
angezeigt.
11. Wählen Sie Weiter.
12. Die Meldung Lieferdatum: Der nächste Arbeitstag ist der … wird angezeigt. Wenn die
Meldung Kann das Lieferdatum eingehalten werden? angezeigt wird, wählen Sie Weiter.
13. Wählen Sie Sichern.
Nur bei einem Sammelartikel:
14. Geben Sie auf der Registerkarte Varianten folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Varianten Menge
angeben für
verschieden Varianten
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Matrix füllen
15.
16.
17.
18.
Wählen Sie Weiter.
Wählen Sie ggf. mehrfach Sicher.
Die Meldung Umlagerungsbestell. unter der Nummer xxx angelegt… wird angezeigt.
Wiederholen Sie diesen Ablauf für Filiale M002Warenempfänger mit Auftragsmenge „40“,
um einen Bedarf für mehrere Filialen anzulegen.
19. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.2.2 Sammelbestellung anlegen
Die Abgabebelege werden nun in Beschaffungsbelegen (Sammelbestellungen) pro Lieferant
zusammengefasst. Gemäß des angegeben Einteilungsintervalls (mit dem Einteilungsintervall
wird angegeben, wie lange die Ware maximal im Verteilzentrum verweilen soll) werden
Einteilungen für die Beschaffung generiert. Im Falle des Bearbeitungsverfahrens Cross-Docking
mit SLS-Unterpositionen versendet das SAP ERP System über den Ausgang der EDI-Basis
automatisch ein IDoc im „ORDERS“-Format. Dieses IDoc informiert den Lieferanten über die
erzeugte Sammelbestellung. Die Sammelbestellgenerierung kann auch mittels Batch-Input
angestoßen werden.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Warenlogistik  Warenverteilung 
Sammelbestellung  Anlegen
Transaktionscode
WF10
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Einkäufer für wiederbeschaffbare Ware
(SAP_NBPR_NONSEASBUYER_RT_S)
Rollenmenü
EinkaufBeschaffung von wiederbeschaffbarer
WareBestellungenSammelbestellung
2. Geben Sie auf dem Bild Anlegen Sammelbestellung: Auswahl und Steuerungsparameter
folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Verteilzentrum
VZ01
Einkaufsorganisation
1000
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Bemerkung
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Feldname
Warenverteilung (743): AB
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
–
Beschaffungszeitraum
-Datum
<Lieferdatum - 2
Arbeitstage>
bis <Lieferdatum + 1
Arbeitstag>
Einteilungsintervall
1(Tag)
Bemerkung
Registerkarte:
saisonale Beschaffung
Classic
Auswählen
3. Wählen Sie Ausführen.
4. Wählen Sie die Position.
5. Wählen Sie Anzeige Details. Die Details zu den einzelnen Belegen, Einteilungen,
Abnehmern usw. werden angezeigt.
6. Wählen Sie Zurück.
7. Wählen Sie Gesamter Vorrat (F8).
9. Die Meldung ... Es wurden x Sammelbestellungen erzeugt. wird angezeigt. Notieren Sie sich
die Belegnummer (aus der ersten Spalte in der Tabelle).
10. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
4.2.3 Wareneingang im Verteilzentrum
Der Wareneingang im Verteilzentrum wird nun mit Bezug zur Sammelbestellung gebucht.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Warenlogistik  Warenverteilung 
Wareneingang bei Verteilung  Zur Bestellung
Transaktionscode
MB01
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Einkäufer für wiederbeschaffbare Ware
(SAP_NBPR_NONSEASBUYER_RT_S)
Rollenmenü
Einkauf Beschaffung von wiederbeschaffbarer Ware
Bestellungen Wareneingang zur Bestellung buchen
2. Geben Sie auf dem Bild Wareneingang zur Bestellung: Einstieg folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bewegungsart
101
Bestellung
Zuvor angelegt
Bemerkung
4.2.2
3. Wählen Sie Übernehmen+Detail
4. Wählen Sie ggf. mehrfach Übernehmen.
5. Möglicherweise wird die Meldung Geben Sie bei automatischer WE-Abrechnung
Lieferschein ein angezeigt.
6. Wählen Sie Weiter.
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Warenverteilung (743): AB
7. Wählen Sie Buchen, um alle Positionen zu buchen.
8. Die Meldung Beleg xxx wurde gebuchtwird angezeigt.
9. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
.
5 Verteilungsabwicklung
Nachdem der Wareneingang erfolgt ist, wird die Ware auf die Abnehmer verteilt. Die beim
Aufteiler oder bei der Sammelbestellung gebildeten Verteilungsdaten dienen hierbei zur
Steuerung des Warenflusses im Verteilzentrum. Zudem werden sie nun an die tatsächlich
gelieferten Mengen angepasst. Die Ware wird mit Hilfe unterschiedlicher Bearbeitungsverfahren
entweder eingelagert oder auf die Abnehmer verteilt. Für jedes Bearbeitungsverfahren wird der
Bestand einem separaten Lagerort zugebucht:

Einlagerung:
Die Ware wird an einen Einlagerungslagerort gebucht. Zu einem späteren Zeitpunkt werden
dann Auslieferungen generiert, die Ware kommissioniert und der Warenausgang gebucht.

Cross-Docking:
Die Ware wird an einen Cross-Docking-Lagerort gebucht. Anschließend werden
Auslieferungen generiert. Ein Umpacken ist nicht erforderlich, da die Ware vom Lieferanten
in einzelnen Packstücken pro Abnehmer angeliefert wird.

Abnehmerorientierte Flow-Through-Verteilung:
Die Ware wird an einen Lagerort für abnehmerorientiertes Flow-Through gebucht.
Anschließend werden Auslieferungen angelegt, die Waren werden in eine Umpackzone
transportiert und dort kommissioniert. Abnehmerorientiertes Flow-Through entspricht der
Kommissionierung mit Einlagerung. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Ware
nicht eingelagert wird, sondern das Lager sofort über die Transitzone verlässt.

Artikelorientierte Flow-Through-Verteilung:
Die Ware wird an einen Lagerort für artikelorientiertes Flow-Through gebucht.
Anschließend werden Verteilaufträge generiert, anhand derer die Ware auf die Filialen oder
Kunden verteilt wird. Für jede vollständige Handling Unit (z. B: Palette) eines Abnehmers
wird dann kontinuierlich eine Auslieferung generiert. Bei diesem Verfahren ist für den
Lagerort nur die vereinfachte Lagerverwaltung, das Lean-WM erforderlich.
Nach der Bearbeitung wird die Ware in den Warenausgangsbereich befördert und der
Warenausgang mit Bezug zur Auslieferung gebucht.
Optimierende Verfahren sind Kombinationen der oben beschriebenen Bearbeitungsverfahren.
Diese sind erforderlich, weil Ihre Hauptkunden häufig große Mengen und somit auch große
Handling Units (z. B. ganze Paletten) erhalten, während andere Abnehmer kleinere Mengen
(z. B. Kisten) erhalten, weil ihr Bedarf geringer ist. Die folgenden Kombinationen stehen zur
Verfügung:
 Cross-Docking/Flow-Through:
Alle Handling Units, die vollständig an eine Filiale oder einen Kunden versendet werden können,
werden über Cross-Docking bearbeitet. Wenn ein Abnehmer eine geringere Warenmenge
erhalten soll als in einer Handling-Unit enthalten ist, wird die Handling-Unit über Flow-Through
bearbeitet und in kleinere Einheiten zerlegt.
 Cross-Docking/ Einlagerung:
Alle Handling Units, die vollständig an eine Filiale oder einen Kunden versendet werden können,
werden über Cross-Docking bearbeitet. Wenn ein Abnehmer eine geringere Warenmenge
erhalten soll, als in einer Handling Unit enthalten ist, wird die Handling Unit in kleinere Einheiten
zerlegt. Diese kleineren Einheiten werden zunächst eingelagert und bei der Belieferung der
Abnehmer wieder ausgelagert. Dieses Verfahren kann als Alternative zu Cross-Docking/FlowThrough genutzt werden, wenn im Verteilzentrum keine Flow-Through-Bearbeitung möglich ist.
Auf die optimierenden Verfahren wird in diesem Szenario nicht weiter eingegangen.
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Warenverteilung (743): AB
5.1 Alternative 1: Einlagerung
Nach dem Wareneingang werden die Waren in einem Lagerplatz eingelagert. Dies ist wegen
des an Lagerort 0003 angeschlossenen Lagerverwaltungssystems (SAP ERP WM) erforderlich.
Im Wareneingang wird angelieferte Ware geprüft, gezählt und anschließend zur Einlagerung
bereitgestellt.
Bei der Auslagerung im Rahmen der Ausgangsverarbeitung generiert das System dann
Transportaufträge für alle versandfertigen Auslieferungen. Die Kommissionierung muss vor
Abschluss nochmals bestätigt werden. Sobald eine Auslieferung kommissioniert wurde, kann
der Warenausgang gebucht werden.
Die Einlagerung wird ausführlich im Szenario „Verteilzentrumslogistik mit Lagerverwaltung
(WM)“ behandelt, daher wird hier nicht mehr detailliert darauf eingegangen. Wenn Sie sich
bei der Wahl Ihrer Stammdaten dafür entschieden haben, die Ware über Einlagerung im
Verteilzentrum zu bearbeiten, endet das Szenario für Sie an dieser Stelle.
5.2 Alternative 2: Cross-Docking
5.2.1 Verteilung anpassen und Auslieferung generieren
Die Verteilung wird an die Wareneingangsmengen angepasst und die Auslieferungen werden für
die Filialen und Kunden angelegt. Im Customizing ist auch einstellbar, dass die Warenverteilung
automatisch bei der Wareneingangsbuchung angepasst wird (nur möglich mit den in diesem
Szenario gezeigten Transaktionen „MB01“ oder „MB0A“).
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik Warenwirtschaft Warenlogistik  Warenverteilung 
Verteilung  Monitor
Transaktionscode
WF30
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Frische Einkäufer
(SAP_NBPR_PERISHABLEBUYER_RT_S)
Rollenmenü
Einkauf Frischebeschaffung Warenverteilung
Warenverteilung: Monitor
2. Geben Sie auf dem Bild Warenverteilung: Monitor folgende Daten ein:
Feldname
Verteilzentrum
Bestellnummer
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
VZ01
<Nummer aus Abschnitt
4.1.1.1, 10 oder 4.2.2>
(Bestellung)
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Wählen Sie Ausführen.
Wählen Sie Alle Markieren.
Wählen Sie Verteilung anpassen.
Wählen Sie die Positionen aus.
Wählen Sie Sichern.
Die Meldung Verteilung angepaßt. Folgebelege entsprechend den Einstellungen angelegt
wird angezeigt.
9. Wählen Sie Zurück.
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11.
12.
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14.
15.
16.
17.
18.
Warenverteilung (743): AB
Die Meldung Anzeige wurde aktualisiert. wird angezeigt.
Wählen Sie Alle Markieren.
Wählen Sie Lieferungen generieren.
Die Meldung Lieferungen wurden/werden gebucht. wird angezeigt.
Wählen Sie Anzeigen Gen.Protok. Notieren Sie sich die Auslieferungs- und
Gruppennummer.
Wählen Sie zweimal Zurück.
Die Meldung Möchten Sie die Liste verlassen? wird angezeigt.
Wählen Sie Ja.
Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder
Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
5.2.2 Kommissionierung (optional)
Wenn die Positionen für die Kommissionierung relevant sind, muss die Lieferung
nun kommissioniert werden, um den Warenausgang im nächsten Schritt zu
ermöglichen.
Wenn die Lieferpositionen nicht relevant für die Kommissionierung sind, können Sie
diesen Bearbeitungsschritt überspringen.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Warenlogistik  Logistics Execution
 Warenausgangsprozess  Warenausgang zur Auslieferung 
Auslieferung  Ändern  Einzelbeleg
Transaktionscode
VL02N
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Lagerleiter
(SAP_NBPR_WAREHOUSE_RT_S )
Rollenmenü
Lagerverwaltung Versand Auslieferung ändern
2. Geben Sie auf dem Bild Auslieferung ändern folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Lieferungsnummer
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Zuvor angelegt
3. Wählen Sie Weiter.
4. Geben Sie auf dem Bild Nachschublieferung xxx ändern: Übersicht, Registerkarte
Kommissionierung folgende Daten ein:
Feldname
LOrt
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
1006
Vorschlagswert
5. Wählen Sie die Registerkarte Kommissionierung aus. Geben Sie die Kommissioniermenge
für jede Position ein.
6. Wählen Sie Sichern.
7. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
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Warenverteilung (743): AB
5.2.3 Warenausgang buchen
Die Buchung des Warenausgangs kann auch automatisch mittels Batch Jobs erfolgen, aber
dann kann beschädigte oder abgelehnte Ware auf dem Lieferschein nicht korrigiert werden. In
einem solchen Fall können dann aufgetretene Differenzen durch das manuelle Buchen des
Warenausgangs übermittelt werden.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Warenlogistik  Warenverteilung 
Umfeld  Versand Auslieferung Listen und Protokolle 
Auslieferungsmonitor
Transaktionscode
VL06O
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Lagerleiter
(SAP_NBPR_WAREHOUSE_RT_S )
Rollenmenü
LagerverwaltungVersand Auslieferungsmonitor
2. Wählen Sie Zum Warenausgang.
3. Geben Sie auf dem Bild Auslieferungen zum Warenausgang folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Versandstelle/Annah
mestelle
VS01
Gruppe
keine Eingabe
Nehmen Sie in allen
anderen Feldern
keine Einträge vor.
Bemerkung
Datum von…bis
ausschließen
4. Wählen Sie Ausführen.
5. Wählen Sie die Position(en) aus.
6. Wählen Sie Warenausgang buchen.
7. Bestätigen Sie das Datum im Dialogfenster Istwarenbew.Datum.
8. Die Meldung x erfolgreiche, 0 fehlerhafte Warenbewegungen wird angezeigt.
9. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
5.3 Alternative 3: Abnehmerorientierte Flow-ThroughVerteilung
5.3.1 Verteilung anpassen und Auslieferung generieren
Die Verteilung wird an die Wareneingangsmengen angepasst und die Auslieferungen werden für
die Filialen und Kunden angelegt. Im Customizing ist auch einstellbar, dass die Warenverteilung
automatisch bei der Wareneingangsbuchung angepasst wird (nur möglich mit den in diesem
Szenario gezeigten Transaktionen „MB01“ oder „MB0A“).
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
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Warenverteilung (743): AB
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Warenlogistik  Warenverteilung 
Verteilung  Monitor
Transaktionscode
WF30
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Frische Einkäufer
(SAP_NBPR_PERISHABLEBUYER_RT_S)
Rollenmenü
Einkauf Frischebeschaffung  Warenverteilung 
Warenverteilung Monitor
2. Geben Sie auf dem Bild Warenverteilung Monitor folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Bestellnummer
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
Bemerkung
VZ01
Verteilzentrum
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Werte und Benutzeraktionen
Zuvor angelegt
Wählen Sie Ausführen.
Wählen Sie Alle Markieren.
Wählen Sie Verteilung anpassen.
Wählen Sie die Positionen aus.
Wählen Sie Sichern.
Möglicherweise wird die Meldung Verteilung angepaßt. Folgebelege entsprechend den
Einstellungen angelegt. angezeigt.
Wählen Sie Zurück.
Die Meldung Anzeige wurde aktualisiert wird angezeigt.
Wählen Sie Alle markieren.
Wählen Sie Lieferungen generieren.
Die Meldung Lieferungen wurden/werden gebucht. wird angezeigt.
Wählen Sie Anzeigen Gen.Protok.. Notieren Sie sich die Auslieferungs- und
Gruppennummer.
Wählen Sie zweimal Zurück.
Die Meldung Möchten Sie die Liste verlassen? wird angezeigt.
Wählen Sie Ja.
Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
5.3.2 Kommissionierung
Es erfolgt nun die Kommissionierung der Lieferposten, um den nachfolgenden Warenausgang
zu ermöglichen.
Berücksichtigen Sie, dass wir in diesem Beispiel nicht die Kommissionierung mit
Lagerverwaltung verwenden. Die Kommissioniermenge muss deshalb manuell in die Lieferung
eingegeben werden.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
© SAP AG
Logistik  Warenwirtschaft  Warenlogistik  Logistics Execution
 Warenausgangsprozess  Warenausgang zur Auslieferung 
Auslieferung  Ändern  Einzelbeleg
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SAP Best Practices
Transaktionscode
Warenverteilung (743): AB
VL02N
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Lagerleiter
(SAP_NBPR_WAREHOUSE_RT_S )
Rollenmenü
Lagerverwaltung Versand Auslieferung ändern
2. Geben Sie auf dem Bild Auslieferung ändernfolgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Lieferungsnummer
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Zuvor angelegt
3. Wählen Sie Weiter.
4. Geben Sie auf dem Bild Nachschublieferung xxx ändern: Übersicht, Registerkarte
Kommissionierung folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
1004
LOrt
5. Wählen Sie die Registerkarte Komissionierung aus. Geben Sie die Kommissioniermenge für
jede Position ein.
6. Wählen Sie Sichern.
7. Wiederholen Sie die Schritte 1-6 für die andere Lieferung.
8. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
5.3.3 Warenausgang buchen
Die Buchung des Warenausgangs kann auch automatisch mittels Batch Jobs erfolgen, aber
dann kann beschädigte oder abgelehnte Ware auf dem Lieferschein nicht korrigiert werden. In
einem solchen Fall können dann aufgetretene Differenzen durch das manuelle Buchen des
Warenausgangs übermittelt werden.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Warenlogistik  Logistics Execution
 Warenausgangsprozess  Warenausgang zur Auslieferung 
Buchung Warenausgang  Auslieferung Einzelbeleg
Transaktionscode
VL06O
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Lagerleiter
(SAP_NBPR_WAREHOUSE_RT_S )
Rollenmenü
Lagerverwaltung Versand Auslieferung ändern
2. Wählen Sie Für Warenausgang.
3. Geben Sie auf dem Bild Auslieferung zum Warenausgang folgende Daten ein:
Feldname
Versandstelle/Annah
mestelle
© SAP AG
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
VS01
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Warenverteilung (743): AB
Gruppe
keine Eingabe
Nehmen Sie in allen
anderen Feldern
keine Einträge vor.
Datum von…bis
ausschließen
4. Wählen Sie Ausführen.
5. Wählen Sie die Position(en) aus.
6. Wählen Sie Warenausgang buchen.
7. Bestätigen Sie das Datum im Dialogfenster Istwarenbew. Datum..
8. Die Meldung X erfolgreiche, 0 fehlerhafte Warenbewegungen wird angezeigt.
9. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
OderWählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
5.4 Alternative 4: Artikelorientierte Flow-ThroughVerteilung
5.4.1 Verteilung anpassen
Die Verteilung wird an die Wareneingangsmengen angepasst. Im Customizing können Sie
einstellen, dass die Warenverteilung automatisch bei der Wareneingangsbuchung angepasst
wird.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Warenlogistik  Warenverteilung 
Verteilung  Anpassen
Transaktionscode
WF50
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Lagerleiter
(SAP_NBPR_WAREHOUSE_RT_S )
Rollenmenü
Lagerverwaltung Lagerverwaltung Ausgang Aufteilung
anpassen
2. Geben Sie auf dem Bild Verteilung anpassen: Selektion folgende Daten ein:
Feldname
Betrieb
Wareneingang
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
VZ01
Nehmen Sie in allen
anderen Feldern
keine Einträge vor.
Zuvor angelegt
3.
4.
5.
6.
Wählen Sie Ausführen.
Wählen Sie die Position(en) aus.
Wählen Sie Sichern.
Die Meldung Verteilung angepaßt. Folgebelege entsprechend den Einstellungen angelegt.
wird angezeigt.
7. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
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SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
5.4.2 Verteilung anzeigen (optional)
Sie können die Liste der tatsächlich verteilten Mengen separat prüfen.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Warenlogistik  Warenverteilung 
Verteilung  Monitor
Transaktionscode
WF30
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Frische Einkäufer
(SAP_NBPR_PERISHABLEBUYER_RT_S)
Rollenmenü
Einkauf Frischebeschaffung Warenverteilung
Warenverteilung: Monitor
2. Geben Sie auf dem Bild Warenverteilung: Monitor folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Bemerkung
VZ01
Verteilzentrum
Bestellnummer
3.
4.
5.
6.
7.
Werte und Benutzeraktionen
Zuvor angelegt
Wählen Sie Ausführen.
Wählen Sie Zurück.
Die Meldung Möchten Sie die Liste verlassen?wird angezeigt.
Wählen Sie Ja.
Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
5.4.3 Verteilauftrag anlegen
Auf Basis einer angepassten Warenverteilung werden die Wareneingangsmengen der Artikel
mit Hilfe von Verteilaufträgen (= Kommissionierbelege) auf die Filialen oder Kunden verteilt. Die
Verteilaufträge können dabei als Verteilerlisten verwendet werden.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Warenlogistik  Warenverteilung 
Belege  Verteilauftrag  Anlegen
Transaktionscode
WF70
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Lagerleiter
(SAP_NBPR_WAREHOUSE_RT_S )
Rollenmenü
Lagerverwaltung Lagerverwaltung Ausgang Verteilauftrag
anlegen
2. Geben Sie auf dem Bild Verteilaufträge anlegen – Selektion folgende Daten ein:
© SAP AG
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SAP Best Practices
Feldname
Warenverteilung (743): AB
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Verteilzentrum
VZ01
Bestellung
Zuvor angelegt
oder Wareneingang
Zuvor angelegt
Bemerkung
3. Wählen Sie Mengen erfassen (F8).
4. Wählen Sie die Position(en) aus.
5. Wählen Sie (NWBC: Weitere…). Navigieren Sie zu Springen Detail Abnehmer (F2).
6. Wählen Sie (NWBC: Weitere…) Verteilaufträge Generieren.
7. Wählen Sie Erzeugte Verteilaufträge. Notieren Sie sich die Nummer des Verteilauftrags
Nur bei einem Sammelartikel:
Wählen Sie Weitere Artikel. Die Mengen pro Abnehmer werden auf Variantenebene angezeigt.
1. Wählen Sie (NWBC: Weitere…) Verteilaufträge Generieren.
2. Wählen Sie Angelegte Verteilaufträge. Notieren Sie sich die Nummer des Verteilauftrags.
3. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
5.4.4 Verteilauftrag quittieren
Um eine ordnungsgemäße Verteilung sicherzustellen, empfiehlt es sich, quittierungspflichtige
Verteilaufträge anzulegen. Im Customizing können Sie einstellen, dass ein Verteilauftrag
automatisch nach dem Wareneingang generiert wird.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Warenlogistik  Warenverteilung 
Belege  Verteilauftrag  Anzeigen  Liste
Transaktionscode
LT23
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Lagerleiter
(SAP_NBPR_WAREHOUSE_RT_S )
Rollenmenü
Lagerverwaltung  Lagerverwaltung Ausgang 
Transportaufträge nach Nummern anzeigen
2. Geben Sie auf dem Bild Transportaufträge LVS: Residente Belege folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Lagernummer
PCF
Transportauftrag '…'
bis '...'
Zuvor angelegt
Bemerkung
3. Wählen Sie Ausführen.
4. Um die Positionen auszuwählen, setzen Sie den Cursors in die jeweiligen Zeilen.
5. Wählen Sie Quittierung dunkel.
6. Die Meldung Transportauftrag ... Position ... wurde quittiert wird angezeigt.
7. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
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SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
5.4.5 Auslieferungen anlegen
Sobald eine Handling Unit (z. B. eine Palette) vollständig ist und die zugehörigen Verteilaufträge
bestätigt sind, können Sie die zugehörigen Auslieferungen zu den Filialen oder Kunden online
erzeugen. Auslieferungen von artikelorientiertem Flow-Through werden automatisch ausgewählt
und sind nicht kommissionierrelevant.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Warenlogistik  Warenverteilung 
Belege  Auslieferung  Anlegen
Transaktionscode
WF60
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Lagerleiter
(SAP_NBPR_WAREHOUSE_RT_S )
Rollenmenü
Lagerverwaltung Lagerverwaltung Ausgang Auslieferungen
anlegen
2. Geben Sie auf dem Bild Auslieferungen für Verteilung von Artikeln anlegen folgende Daten
ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Verteilzentrum
VZ01
Kundennummer
Abnehmer
M001
(Filialwarenwirtschaft)
Bemerkung
3. Wählen Sie (NWBC: Weitere..) Lieferungen Mengen erfassen.
4. Wählen Sie Mengen vorblenden.
5. Geben Sie im Dialogfenster Daten einschränken die Variantennummer ein, z.B. PCS-07ART413.
6. Wählen Sie Ausführen.
7. Wählen Sie die Position(en) aus.
8.
9.
10.
11.
12.
Wählen Sie (NWBC: Weitere..) Lieferungen  Erzeugen
Die Meldung Lieferungen wurden/werden gebucht wird angezeigt.
Wählen Sie Lieferprotokoll.. Notieren Sie sich die Auslieferungs- und Gruppennummer.
Wiederholen Sie den obigen Vorgang für M002 und ggf. für M005 (Einzelhandel).
Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
5.4.6 Warenausgang buchen
Nun müssen Sie den Warenausgang buchen, um den Bestand in der Bestandsführung zu
verringern.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
© SAP AG
Logistik  Warenwirtschaft  Warenlogistik  Logistics Execution
 Warenausgangsprozess  Warenausgang zur Auslieferung 
Buchung Warenausgang  Auslieferung Einzelbeleg
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SAP Best Practices
Transaktionscode
Warenverteilung (743): AB
VL06O
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Lagerleiter
(SAP_NBPR_WAREHOUSE_RT_S )
Rollenmenü
Lagerverwaltung Versand Auslieferung ändern
2. Wählen Sie Für Warenausgang.
3. Geben Sie auf dem Bild Auslieferung zum Warenausgang folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Versandstelle/Annah
mestelle
VS01
Gruppe
keine Eingabe
Nehmen Sie in allen
anderen Feldern
keine Einträge vor.
Bemerkung
Datum von…bis
ausschließen
4. Wählen Sie Ausführen.
5. Wählen Sie die Position(en) aus.
6. Wählen Sie Warenausgang buchen.
7. Bestätigen Sie das Datum im Dialogfenster Istwarenbew. Datum..
8. Die Meldung X erfolgreiche, 0 fehlerhafte Warenbewegungen wird angezeigt.
9. Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
OderWählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
6 Anhang
6.1 Massenselektion von Artikeln im Aufteiler
Mit Hilfe der Massenselektion kann komfortabel eine größere Menge von Artikeln für den
Aufteiler selektiert werden. In einem separaten Dialogfenster können Sie Selektionskriterien, wie
z. B. eine Warengruppe eingeben. Die ausgewählten Artikel werden im nächsten Bild
aufgelistet, und Sie können die Artikel bestimmen, die Sie dem Aufteiler hinzufügen möchten.
Das System legt für jeden ausgewählten Artikel eine Aufteilerposition an. Die Positionen können
online bearbeitet werden. Im nachfolgenden Beispiel wird anhand eines herkömmlichen
Aufteilers die Massenselektion demonstriert.
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Grafische Benutzeroberfläche (SAP GUI)
SAP-ECC-Menü
Logistik  Warenwirtschaft  Einkauf  Aufteilung  Aufteiler 
Anlegen
Transaktionscode
WA01
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Retail Einkäufer für Saisonware
(SAP_NBPR_SEASONALBUYER_RT_S)
Rollenmenü
Einkauf Saisonale Beschaffung Aufteilung Aufteiler anlegen
© SAP AG
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SAP Best Practices
Warenverteilung (743): AB
2. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen: Einstieg folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Aufteilerart
0001 (Normalaufteiler)
Einkaufsorganisation
1000
Einkäufergruppe
100
Bemerkung
3. Wählen Sie Massenauswahl Artikel.
4. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen: Massenauswahl Artikel folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Artikel von ...
Mode: PCS-07-ART132
Hartwaren: PCS-07-ART412
Lebensmittel: PCS-07-ART312
Siehe 2.4
„Übersicht der
relevanten
Stammdaten“
Bis...
Mode: PCS-07-ART134
Hartwaren: PCS-07-ART414
Lebensmittel: PCS-07-ART314
5. Wählen Sie Ausführen.
6. Wählen Sie die benötigten Artikel aus: Mode: PCS-07-ART132; PCS-07-ART133; PCS-07ART134.
Hartwaren: PCS-07-ART412; PCS-07-ART413; PCS-07-ART414
Lebensmittel: PCS-07-ART312; PCS-07-ART313; PCS-07-ART314.
7. Wählen Sie Übernehmen/Aufteiler.
8. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen: Positionsübersicht folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bezeichnung Aufteiler
Aufteiler X
Lieferdatum Betrieb
< Heutiges Datum + 4
Tage > (nur Arbeitstage)
Lieferdatum VZ
< Heutiges Datum + 2
Tage > (nur Arbeitstage)
Bemerkung
9. Wählen Sie Weiter.
Bei einem Einzelartikel:
10a.
Geben Sie auf dem Bild Create allocation table folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Planmenge (Pos 10)
24
Planmenge (Pos20)
24
Planmenge (Pos 30)
24
Bemerkung
Nur bei einem Sammelartikel:
10a.
Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen folgende Daten ein:
© SAP AG
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SAP Best Practices
Feldname
Warenverteilung (743): AB
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
8 Varianten
auswählen.
Pro Variante 3.
10b.
Wählen Sie Weiter.
10c.
Wählen Sie Zurück (F3).
10d.
Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Bemerkung
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Planmenge (Pos20)
24
Planmenge (Pos 30)
24
Bemerkung
11. Wählen Sie Alle markieren.
12. Wählen Sie Schnelländerung Position.
13. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
PCS-ALLOC01
(Filialwarenwirtschaft)
Betriebsgruppe
VZ01
Verteilzentrum
14. Wählen Sie Ausführen.
15. Bestätigen Sie mögliche Meldungen mit Enter.
16. Die Meldung Ergebnis Schnelländerung: x Pos. markiert, 3 Pos. geändert. Fehler: 0 wird
angezeigt.
17. Wählen Sie Weiter.
18. Wählen Sie Alle markieren.
19. Wählen Sie Schnelländerung VZ
20. Geben Sie auf dem Bild Aufteiler anlegen folgende Daten ein:
Feldname
Lieferant (setzen Sie
das Kennzeichen)
21.
22.
23.
24.
25.
Beschreibung
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Hartwaren: PCS-V411
Mode: PCS-V131
Lebensmittel: PCSV311
Wählen Sie Ausführen.
Wählen Sie Sichern.
Die Meldung Aufteiler wird unter der Nummer x angelegt... wird angezeigt.
Notieren Sie sich die Nummer.
Wählen Sie Zurück (F3), um zum Bild SAP Easy Access(SAP GUI) zurückzukehren.
Oder Wählen Sie Beenden (Umschalt+F3), um die Transaktion zu schließen.
© SAP AG
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