Business Process Procedures

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EHP4 for SAP ERP
6.0
September 2010
Deutsch
Konzerninterne
Retouren und
Reklamationen (799)
Ablaufbeschreibung
SAP AG
Dietmar-Hopp-Allee 16
69190 Walldorf
Deutschland
SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
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ergibt sich keine weiterführende Haftung.
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Symbole
Symbol
Bedeutung
Achtung
Beispiel
Hinweis
Empfehlung
Syntax
Externer Prozess
Alternativer Geschäftsprozess/Wahlmöglichkeit
Typografische Konventionen
Format
Beschreibung
Beispieltext
Wörter oder Zeichen, die vom Bildschirmbild zitiert werden. Dazu
gehören Feldbezeichner, Bildtitel, Drucktastenbezeichner sowie
Menünamen, Menüpfade und Menüeinträge.
Querverweise auf andere Dokumentationen.
Beispieltext
Hervorgehobene Wörter oder Ausdrücke im Fließtext, Titel von Grafiken
und Tabellen.
BEISPIELTEXT
Namen von Systemobjekten. Dazu gehören Reportnamen,
Programmnamen, Transaktionscodes, Tabellennamen und einzelne
Schlüsselbegriffe einer Programmiersprache, die von Fließtext umrahmt
sind, wie z. B. SELECT und INCLUDE.
Beispieltext
Ausgabe auf dem Bildschirmbild. Dazu gehören Datei- und
Verzeichnisnamen und ihre Pfade, Meldungen, Namen von Variablen
und Parametern, Quelltext und Namen von Installations-, Upgrade- und
Datenbankwerkzeugen.
BEISPIELTEXT
Tasten auf der Tastatur, z. B. die Funktionstaste F2 oder die
Eingabetaste.
Beispieltext
Exakte Benutzereingabe. Dazu gehören Wörter oder Zeichen, die Sie
genauso in das System eingeben, wie es in der Dokumentation
angegeben ist.
<Beispieltext>
Variable Benutzereingabe. Die Wörter und Zeichen in spitzen
Klammern müssen Sie durch entsprechende Eingaben ersetzen, bevor
Sie diese in das System eingeben.
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Inhalt
1
Einsatzmöglichkeiten ............................................................................................................... 5
2
Voraussetzungen .................................................................................................................... 6
2.1
Stamm- und Organisationsdaten ....................................................................................... 6
2.2
Voraussetzungen/Situation ................................................................................................ 7
2.3
Vorbereitende Schritte (Tochtergesellschaft) .................................................................... 8
2.4
Rollen ................................................................................................................................. 9
3
Einschränkungen ................................................................................................................... 11
4
Prozessübersicht ................................................................................................................... 12
5
Prozessschritte ...................................................................................................................... 14
5.1
Hauptsitz: Retourenauftrag anlegen ................................................................................ 14
5.2
Hauptsitz: Prüfen, ob eine Retourenbestellung in der Tochtergesellschaft angelegt wird
15
5.3
Tochtergesellschaft: Automatisch angelegte Retourenbestellung anzeigen ................... 16
5.4
Tochtergesellschaft: Bedarfs-/Bestandsliste (optional) ................................................... 18
5.5
Tochtergesellschaft: Lagerbewegung (optional) .............................................................. 19
5.6
Tochtergesellschaft: Bestandsübersicht (optional) .......................................................... 20
5.7
Tochtergesellschaft: Fälligkeitsliste für Bestellungen ...................................................... 21
5.8
Tochtergesellschaft: Auslieferungsmonitor und Entnahmequittierung ............................ 22
5.9
Tochtergesellschaft: Warenausgang buchen .................................................................. 23
5.10
Tochtergesellschaft: Fällige Gutschriften manuell prüfen ............................................... 24
5.11
Hauptsitz: Automatisch angelegte Rücklieferung prüfen und Wareneingang buchen .... 25
5.12
Hauptsitz: Fakturierung (Gutschrift) ................................................................................. 26
5.13
Tochtergesellschaft: Automatisch angelegte Gutschrift prüfen ....................................... 28
6
Folgevorgänge ...................................................................................................................... 30
7
Anhang .................................................................................................................................. 33
7.1
Prozessschritte korrigieren .............................................................................................. 33
7.2
SAP-ERP-Berichte ........................................................................................................... 36
7.3
Verwendete Formulare .................................................................................................... 37
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Konzerninterne Retouren und Reklamationen
1
Einsatzmöglichkeiten
Dieses Szenario beschreibt die Bearbeitung von Kundenauftragsretouren im Hauptsitz sowie
den Geschäftsprozess der Rücksendung von Waren von der Tochtergesellschaft an den
Hauptsitz.
Hauptsitz: Retouren und Reklamationen auf der Grundlage von Best Practice 111
Der Prozess beginnt damit, dass eine Tochtergesellschaft/ein Kunde eine Genehmigung zur
Rücklieferung von Waren an das Werk gegen Gutschrift anfordert, die als
Retourengenehmigung (Return Material Authorization, RMA) bezeichnet wird. Die Genehmigung
wird erteilt, und anschließend wird ein Retourenauftrag mit Bezug auf die ursprüngliche
Rechnung für die Waren angelegt. Der Retourenauftrag wird über EDI an die
Tochtergesellschaft gesendet, und es wird eine Retourenbestellung angelegt. (Es muss keine
Retourengenehmigung gedruckt werden.) Die Waren werden zurückgesendet, es wird eine
Rücklieferung mit Bezug auf den Retourenauftrag angelegt, und das Material wird in den
Retourenbestand gebucht. Die Waren werden geprüft und – je nach Prüfergebnis – wieder in
den Bestand gebucht oder verschrottet. Über den Fakturierungslauf wird eine Gutschrift
angelegt, per EDI übermittelt und auf das Kundenkonto gebucht.
Tochtergesellschaft: Retoure an den Hauptsitz/Lieferanten auf der Grundlage von Best Practice
136
Der Prozess der Retoure an den Hauptsitz/Lieferanten beginnt mit einer Anforderung zur
Rücksendung einer Position an einen Lieferanten. Zunächst wird in einem manuellen Schritt eine
Retourengenehmigung (RMA) vom Lieferanten angefordert.
Über EDI wird automatisch eine Retourenbestellung mit Bezug auf den Retourenauftrag des
Hauptsitzes angelegt. Nach dem Anlegen einer Retourenbestellung wird über EDI eine
Bestätigung an den Hauptsitz zurückgesendet. Die Retourenbestellung ähnelt einer
Standardbestellung, verfügt jedoch zusätzlich über ein Retourenkennzeichen, mit dem die
Rücklieferung festgelegt und der Versand der Position(en) zurück an den Lieferanten ermöglicht
wird.
Eine Rücklieferung auf der Grundlage der Retourenbestellung wird an die Versandabteilung
gesendet, wo die Positionen kommissioniert und zusammen mit einem Lieferschein
zurückgesendet werden.
Im Hauptsitz wird eine Gutschrift angelegt und automatisch per EDI übermittelt. Die Gutschrift
bezieht sich ebenfalls auf die Retourenbestellung.
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SAP Best Practices
2
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Voraussetzungen
2.1 Stamm- und Organisationsdaten
Vorschlagswerte
In der Implementierungsphase wurden in Ihrem ERP-System grundlegende Stamm- und
Organisationsdaten angelegt, beispielsweise die Daten, welche die Organisationsstruktur Ihres
Unternehmens widerspiegeln, sowie Stammdaten, die dessen betrieblichem Schwerpunkt
entsprechen, beispielsweise Stammdaten für Materialien, Lieferanten und Kunden.
Der Geschäftsprozess wird mit diesen organisationsspezifischen Stammdaten aktiviert. Der
nächste Abschnitt enthält Beispiele hierzu.
Weitere Vorschlagswerte
Sie können das Szenario auch mit anderen Vorschlagswerten von SAP Best
Practices testen, die die gleichen Merkmale aufweisen.
Sehen Sie in Ihrem SAP-ECC-System nach, welche anderen Stammdaten hierfür
zur Verfügung stehen.
Eigene Stammdaten verwenden
Sie können auch benutzerdefinierte Werte für Material- oder Organisationsdaten
verwenden, für die Sie Stammdaten angelegt haben. Weitere Informationen zum
Anlegen von Stammdaten finden Sie in der Dokumentation Stammdatenverfahren.
Verwenden Sie folgende Stammdaten, um die in diesem Dokument beschriebenen
Prozessschritte auszuführen:
Stamm-/
Wert
Organisationsdaten
Details zu Stamm-/
Organisationsdaten
Bemerkungen
Material
Handelsware für
normalen Handel
Für PI wurde das Material in Szenario
795 vom Hauptsitz an die
Tochtergesellschaft verteilt.
MCI01
keine Serialnummer,
nicht chargenpflichtig
Material
Material
MSM01
(Tochtergesellschaft)
MCM01
(Hauptsitz)
Handelsware für
normalen Handel
MCI02
Handelsware für
normalen Handel
keine Serialnummer,
nicht chargenpflichtig
keine Serialnummer,
nicht chargenpflichtig
Material
© SAP AG
MSM02
(Tochtergesell
schaft)
MCM02
Handelsware für
normalen Handel
keine Serialnummer,
Für PI wurde das Material im
Hauptsitz (MCM01) und in der
Tochtergesellschaft (MSM01) manuell
generiert.
Das Matching erfolgt in der
Tochtergesellschaft über purchasing
info record und im Hauptsitz über
customer material info record.
Für B1iSN wurde das Material in
Szenario 795 vom Hauptsitz an die
Tochtergesellschaft verteilt.
Für B1iSN wurde das Material im
Hauptsitz (MCM02) und in der
Tochtergesellschaft (MSM02) manuell
generiert.
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Stamm-/
Wert
Organisationsdaten
Details zu Stamm-/
Organisationsdaten
Bemerkungen
(Hauptsitz)
nicht chargenpflichtig
Das Matching erfolgt in der
Tochtergesellschaft über purchasing
info record und im Hauptsitz über
customer material info record.
SUBS01_PI
oder
SUBS_B1i
inländischer Kunde 00
Sie können das Szenario auch mit
einem anderen inländischen Kunden
testen.
WarenSUBS01_PI
empfänger (HQ) oder
SUBS_B1i
inländischer Kunde 00
Rechnungsempf SUBS01_PI
änger (HQ)
oder
SUBS_B1i
inländischer Kunde 00
Auftraggeber
(HQ)
Werk (HQ)
1000 (1100)
Lagerort (HQ)
1000 (1160)
Versandstelle
(HQ)
100R (110R)
Verkaufsorganis 1000
ation (HQ)
Vertriebsweg
(HQ)
10
Sparte (HQ)
00
Werk (SUBS)
1000
Lagerort
(SUBS)
Retouren
(1060)
Einkaufsorganisation
(SUBS)
1000
Einkäufergruppe (SUBS)
100
Buchungskreis
(SUBS)
1000
Lieferant
(SUBS)
HQ_PI oder
HQ_B1i
EU, DE, mit ERS mit
Retourenlieferant
2.2 Voraussetzungen/Situation
Der in dieser Ablaufbeschreibung beschriebene Geschäftsprozess ist Teil einer längeren Kette
von integrierten Geschäftsprozessen oder -szenarios. Daher müssen Sie die folgenden
Vorgänge abgeschlossen haben und die folgenden Voraussetzungen erfüllen, bevor Sie dieses
Szenario durchspielen können:
Voraussetzungen/Situation
Szenario
Sie haben alle relevanten Schritte abgeschlossen, die in
der Ablaufbeschreibung Vorlauf-Prozessschritte (154)
beschrieben sind.
Vorlauf- Prozessschritte (154)
© SAP AG
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Voraussetzungen/Situation
Szenario
Damit Sie dieses Szenario durchspielen können, müssen
sich im Lagerort der Tochtergesellschaft bereits Waren
befinden.
Konzerninterner Einkauf (800)
Der Teilprozess Verkauf ab Lager (lokal) der
Ablaufbeschreibung Konzerninterner Einkauf (800) wurde
erfolgreich abgeschlossen.
2.3 Vorbereitende Schritte (Tochtergesellschaft)
2.3.1
Rückgabegrund „02 Qualitätsprüfung nicht bestanden
(in den gesperrten Bestand)“
Die Waren haben die beim Wareneingangsprozess durchgeführte Qualitätsprüfung nicht
bestanden. Daher wurde das Material in den gesperrten Bestand gebucht und an den Lagerort
für Retouren (z.B. 1060) bewegt.
Um einen Bedarf für Lieferantenretouren anzulegen, können Sie den Building Block 127 –
Qualitätsmanagement für Beschaffung mit Lieferantenbewertung, Abschnitt
Verwendungsentscheid und Qualitätsmeldung erfassen – verwenden.
Rückgabegrund „Falsches Material geliefert“
2.3.2
Beim Wareneingangsprozess stellt der Lagermitarbeiter fest, dass das falsche Material geliefert
wurde. Daher wurde das Material in den gesperrten Bestand gebucht und an den Lagerort für
Retouren (z.B. 1060) bewegt.
Diese Situation kann im Ergebnis der Ausführung des Building Blocks 130, Schritt 4.7
eintreten.
Rückgabegrund „Zu große Liefermenge“
2.3.3
Beim Wareneingangsprozess stellt der Lagermitarbeiter fest, dass zu viel Material geliefert
wurde. Daher wurde dieses Material in den gesperrten Bestand gebucht und an den Lagerort für
Retouren (z.B. 1060) bewegt.
Diese Situation kann im Ergebnis der Ausführung des Building Blocks 130, Schritt 4.7
eintreten.
2.3.4
Rückgabegrund „Falsche Handelsware im
Kundenauftrag“
In einem Kundenauftrag wurde versehentlich die falsche Materialnummer für eine Handelsware
angegeben. Der Kunde sendet die Ware zurück und fordert die Lieferung der richtigen Ware. Die
falsche Handelsware muss zurück an den Lieferanten gesendet werden.
© SAP AG
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Diese Situation kann im Ergebnis der Ausführung des Building Blocks 130, Schritt 4.3
eintreten.
2.4 Rollen
Verwendung
Die nachfolgend genannten Rollen müssen bereits installiert sein, damit Sie dieses Szenario im
SAP NetWeaver Business Client (NWBC) testen können. Die Rollen in dieser
Ablaufbeschreibung müssen den Benutzern zugewiesen sein, die dieses Szenario testen. Sie
benötigen diese Rollen nur, wenn Sie die NWBC-Oberfläche verwenden. Wenn Sie das
Standard-SAP-GUI verwenden, benötigen Sie diese Rollen nicht.
Voraussetzungen
Die Rollen wurden den Benutzern zugewiesen, die dieses Szenario testen.
Hauptsitz:
Benutzerrolle
Technischer Name
Prozessschritt
Transaktion
Vertriebssachbearbeiter
SAP_NBPR_SALESPERSON-S
Retourenauftrag
anlegen
VA01
Lagermitarbeiter
SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK-S
Automatisch angelegte
Rücklieferung prüfen
und WE buchen
VL06O
VL02N
Sachbearbeiter
Fakturierung
SAP_NBPR_BILLING-S
Fakturierung
VF04
Mitarbeiter
(Spezialist)
SAP_NBPR_EMPLOYEE-S
Diese Rolle muss nur
zugewiesen werden,
wenn Sie die Rechnung
durch Wählen des
Systemsymbols
Rechnung drucken
drucken möchten.
Automatisches Drucken
ist auch ohne
Zuweisung der Rolle
möglich.
Tochtergesellschaft:
Benutzerrolle
Technischer Name
Prozessschritt
Transaktion
Produktionsplaner
SAP_NBPR_PRODPLANNER-S
Bedarfs-/Bestandsliste
anzeigen
MD04
Lagermitarbeiter
SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK-S
Wareneingang Sonstige
Umbuchung
Lieferung anlegen
Lieferung überwachen
MB1C
MIGO_TR
VL10B
VL06O
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Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
(Kommissionierung)
Lieferung ändern
VL02N
Einkäufer
SAP_BPR_PURCHASER-S
Bestellliste
Bestellung anzeigen
Prüfung fälliger
Gutschriften
ME2N
ME23N
ME2L
Lagerleiter
SAP_NBPR_WAREHOUSEMANAGER-M
Bestandsübersicht
MMBE
Kreditorenbuchhalter
SAP_BPR_AP_CLERK-S
Gutschrift erfassen
MIRO
2.4.1 Queries für persönlichen Arbeitsvorrat (POWL) definieren
Die folgenden Queries müssen definiert sein, um dieses Szenario im SAP NetWeaver Business
Client (NWBC) testen zu können. Sie benötigen diese Queries nur, wenn Sie die NWBCOberfläche verwenden. Wenn Sie das Standard-SAP-GUI verwenden, benötigen Sie diese
Queries nicht.
Die Queries werden benötigt, um rollenspezifische Arbeitsvorräte im SAP NetWeaver Business
Client (NWBC) aufzurufen.
Weitere Informationen zum Anlegen von Queries finden Sie im Abschnitt „Creation
of Queries in Personal Object Worklists (POWLs)“ im Quick Guide to Implementing
the SAP Best Practices Baseline Package.
Benutzerrolle
Anwendung
Objektart
Einkäufer
Einkauf
Bestellungen
© SAP AG
Variantenname
Selektionsvariante
Selektionskriterien
Query-Name
z. B. All
Purchase
Orders
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SAP Best Practices
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Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Einschränkungen
Das Szenario Konzerninterne Retouren für BNI unterstützt ausschließlich Retouren
zwischen Hauptsitz und Tochtergesellschaft. Aus diesem Grund benötigt die
Tochtergesellschaft ein lokales Lager. In dieser Fassung von Konzerninterne Retouren
werden keine direkten Lieferretouren für Kunden der Tochtergesellschaft an den Hauptsitz
unterstützt.
Es werden keine Änderungen des Retourenauftrags (einschließlich Löschungen) über
BNI vom Hauptsitz an die Tochtergesellschaft übermittelt. Es wird nur ein neu angelegter
Retourenauftrag übermittelt. Alle Änderungen müssen von der Tochtergesellschaft
vorgenommen werden.
Verkauf ab Lager (lokal) – der zweite Abschnitt der Ablaufbeschreibung zum
Konzerninternen Einkauf (800) – muss erfolgreich abgeschlossen worden sein. Bevor Sie
mit dem Szenario der konzerninternen Retouren beginnen können, müssen im Lagerort
der Tochtergesellschaft bereits einige Waren vorhanden sein.
© SAP AG
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SAP Best Practices
4
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Prozessübersicht
Prozessschritt
Hauptsitz
Retourenauftrag
anlegen
Tochtergesellschaft
Automatisch
angelegte
Retourenbestellung
prüfen
Tochtergesellschaft
Anforderungen
prüfen
Tochtergesellschaft
Lagerbewegung
(optional)
Tochtergesellschaft
Fälligkeitsliste
für Bestellungen
Tochtergesellschaft
Warenausgang
buchen
Tochtergesellschaft
Fällige
Gutschriften
manuell prüfen
Hauptsitz
Automatisch
© SAP AG
Externe
Prozessref
erenz
Voraussetzungen/
Situation
Benutzerrolle
Anforderung des
Kunden zur
Rücksendung
von Waren
Vertriebs
sachbearbeiter
Transaktionscode
Erwartete
Ergebnisse
VA01
Retourenauftrag
angelegt, RMAFormular gedruckt
Retoure an den
Lieferanten
erforderlich
ME2N
Retourenbestellung
wird mit
BNI-Technologie
angelegt
Retourenbestellung wurde
an den
Lieferanten
gesendet
MD04
Die Retourenbestellung an den
Lieferanten und die
Fälligkeitsliste an
den Versand
werden angelegt.
Erforderlich,
wenn Material
(physisch und
transaktional)
von einem
Produktionsort
zum Versandort
bewegt werden
soll.
MIGO
Die Ware wird von
einem
Produktionsort zu
einem Versandort
bewegt.
Anforderung, die
Position für die
Retoure zu
kommissionieren
VL10B
Die Position wird
kommissioniert.
Position wird
zurückgesendet
und aus dem
Bestand entfernt
VL06O
VL02N
Lieferschein wird
mit BNITechnologie
gedruckt und an
den Hauptsitz
gesendet.
Absichern der
Entlastung für
zurückgesendete
Materialien
ME2L
Eine Liste von
Positionen, deren
fakturierte Menge
negativ ist
(Entlastung für die
Retoure)
VL06O
Lieferbeleg wird mit
BNI-Technologie
Wareneingang
an der
(ME23N)
Lagermitarbei-
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SAP Best Practices
Prozessschritt
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Externe
Prozessref
erenz
Voraussetzungen/
Situation
Benutzerrolle
angelegte
Rücklieferung
prüfen und
Warenausgang
buchen
Laderampe
ter
Hauptsitz
Die Waren
werden als
Retourenlieferun
g im System
gebucht.
Sachbear
beiter
Fakturier
ung
Fakturierung
Tochtergesellschaft
Verbindlichkeit
aufgehoben
Transaktionscode
Erwartete
Ergebnisse
angelegt und der
Wareneingang wird
gebucht.
VF04
MIR6
Automatisch
angelegte
Gutschrift prüfen
Gutschrift wurde
gebucht, Beleg
wurde gedruckt.
Eine Gutschrift
wird über EDI
generiert, und der
Lieferantensaldo
wird
fortgeschrieben.
Ausgangszahlung
Debitorenbuchhaltung
(157)
Siehe
Szenario
157
Siehe
Szenario
157
Siehe Szenario 157
Bestandsverwendung
sperren und
verschrotten
Bestandsverwaltung:
Nacharbeit,
Ausschuss,
Sperre (131)
(optional)
Siehe
Szenario
131
Siehe
Szenario
131
Siehe Szenario 131
Nacharbeitsabwicklung (auf
Lager gefertigtes
Material)
Nacharbeitsabwicklung
(auf Lager
gefertigtes
Material)
(151)
Siehe
Szenario
151
Siehe
Szenario
151
Siehe Szenario 151
Abschlussarbeiten
Periodenabschluss
SD (203)
Siehe
Szenario
203
Siehe
Szenario
203
Siehe Szenario 203
© SAP AG
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SAP Best Practices
5
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Prozessschritte
Die in diesem Dokument enthaltene Ablaufbeschreibung bezieht sich nicht auf ein
bestimmtes Land. Einige der enthaltenen Daten gelten jedoch ausschließlich für
Deutschland, da die Beispiele dem SAP Best Practices Baseline Package für
Deutschland entnommen sind. Wenn in dieser Ablaufbeschreibung
landesspezifische Daten aufgeführt sind, müssen Sie die für Deutschland geltenden
Daten mit den für Ihr Land geltenden Daten ersetzen.
5.1 Hauptsitz: Retourenauftrag anlegen
Verwendung
Mit dieser Aktivität legen Sie Retourenaufträge auf der Grundlage eines vorherigen
Fakturabelegs an.
Voraussetzungen
Sie benötigen gemäß dem BNI-Szenario Konzerninterner Einkauf (800) eine ReferenzRechnungsnummer und einen Fakturabeleg.
Sie können auch einen Referenz-Fakturabeleg gemäß Kundenauftragsabwicklung – Verkauf ab
Lager (109) anlegen.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP System
SAP-System des Hauptsitzes
SAP ECC Menü
Logistik  Vertrieb  Verkauf  Auftrag  Anlegen
Transaktionscode
VA01
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Sachbearbeiter Vertrieb (SAP_NBPR_SALESPERSON-S)
Rollenmenü
Vetrieb  Kundenaufträge  Kundenauftragsabwicklung
 Kundenauftrag anlegen
2. Geben Sie folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Werte und Benutzeraktionen
Auftragsart
RE
Verkaufsorganisation
<Verkaufsorganisation>, z.B. 1000
Vertriebsweg
<Vertriebsweg>, z.B. 10
Sparte
<Sparte>, z.B. 00
3. Wählen Sie Anlegen mit Bezug.
4. Geben Sie im Dialogfenster Anlegen mit Bezug auf der Registerkarte Faktura die Nummer
des Fakturabelegs ein, und wählen Sie dann Positionsauswahl.
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Wählen Sie eine Fakturabelegnummer, die zuvor im Szenario Konzerninterner Einkauf (800)
angelegt wurde.
5. Markieren Sie auf dem Bild Anlegen mit Bezug die zu referenzierenden Positionen aus, und
wählen Sie Übernehmen.
6. Geben Sie im Bild Retoure anlegen: Übersicht auf der Registerkarte Verkauf einen
Auftragsgrund ein (z.B. schlechte Qualität).
7. Geben Sie auf der Registerkarte Verkauf im Bereich Alle Positionen für jede
zurückzusendende Position in die Spalte Auftragsmenge die Menge ein, z.B. 10 Stück.
8. Wählen Sie die Registerkarte Besteller. Geben Sie in der Tabellenspalte BesPos für jede
ausgefüllte Zeile folgende Werte ein: 10 für die erste Zeile, 20 für die zweite Zeile, 30 für die
dritte Zeile usw.
Die Spalte BesPos gibt die externe Positionsnummer der Retourenbestellung in Ihrer
Tochtergesellschaft wieder.
9. Wählen Sie das Symbol Details zu Position anzeigen und gehen Sie zur Registerkarte
Versand (optionaler Menüzugriff: Springen  Position  Versand). Geben Sie einen
Lagerort für die Retouren an (z.B. 0001 in Werk 1000).
10. Wenn der Kunde Chargen zurücksenden möchte, können Sie die Chargennummer im Bild
item Detail auf der Registerkarte Sales A angeben.
11. Wählen Sie Sichern (Strg+S).
12. Wenn das Dialogfenster Unvollständigen Beleg sichern angezeigt wird, wählen Sie Sichern.
Das Fenster wird aufgrund der Konditionen zum erwarteten Kundenpreis (EDI1 und EDI2)
angezeigt, die aus Ihrem Referenz-Rechnungsbeleg kopiert wurden.
Wenn die Konditionen zum erwarteten Kundenpreis (EDI1 und EDI2) von Ihrem
Verkaufspreis (PR00) abweichen, erhalten Sie später beim Anlegen des Fakturabelegs
eine Fehlermeldung.
13. Notieren Sie sich hier die Retourenauftragsnummer: _________________________
Ergebnis
Der Retourenauftrag wurde angelegt.
Der Ausdruck der Auftragsbestätigung erfolgt sofort automatisch (siehe Einstellungen in
SAP-GUI-Transaktion VV11 für Nachrichtenart BA00/YVS2 und
Vorgabebenutzereinstellungen in Transaktion SU3).
Sie können den Druckvorgang auch manuell starten.
5.2 Hauptsitz: Prüfen, ob eine Retourenbestellung in
der Tochtergesellschaft angelegt wird
Verwendung
Mit dieser Aktivität prüfen Sie, ob der gemäß den Erläuterungen im vorangegangenen Kapitel
generierte Retourenauftrag im Hauptsitz mit der BNI-Technologie eine Retourenbestellung in der
Tochtergesellschaft angelegt hat. Die Generierung einer Retourenbestellung wird von Ihrer
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Tochtergesellschaft bestätigt und als Bestellnummer an den Retourenauftrag in Ihrem Hauptsitz
übermittelt.
Es kann einige Minuten dauern, bis die Retourenbestellbestätigung der
Tochtergesellschaft Ihren Retourenauftrag aktualisiert hat.
Voraussetzungen

Der Retourenauftrag wurde im Hauptsitz angelegt und mit der BNIIntegrationstechnologie an die Tochtergesellschaft übermittelt.

Die Retourenbestellung wurde in der Tochtergesellschaft angelegt, und eine Bestätigung
wurde erfolgreich von der Tochtergesellschaft an den Hauptsitz gesendet.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-System
SAP-System des Hauptsitzes
SAP-Menü
Logistik  Vertrieb  Verkauf  Auftrag  Anzeigen
Transaktionscode
VA03
1. Geben Sie im Bild Kundenauftrag anzeigen: Einstieg die Nummer des Retourenauftrags
ein und wählen Sie Weiter.
2. Prüfen Sie im Bild Retoure <xxxxxxxxxx> anzeigen: Übersicht, ob im Feld
Bestellnummer die Nummer einer Retourenbestellung angezeigt wird.
3. Notieren Sie sich hier die Retourenbestellnummer: ________________________
4. Schließen Sie die Anwendung.
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Sachbearbeiter Vertrieb (SAP_NBPR_SALESPERSON-S)
Rollenmenü
Vertrieb  Reklamationen
1. Öffnen Sie die Registerkarte Alle Reklamationen (falls erforderlich aktualisieren Sie die
aktuelle Ansicht).
2. Markieren Sie Ihren Verkaufsbeleg und wählen Sie AnzeigenÜberprüfen Sie in der
Ansicht Retoure nnnnn anzeigen: Übersicht ob eine Retouren Bestellnummer im Feld
Bestellnummer angezeigt wird.
3. Notieren Sie die Retouren Bestellnummer hier: ________________________
4. Schliessen Sie die Anwendung.
5.3 Tochtergesellschaft: Automatisch angelegte
Retourenbestellung anzeigen
© SAP AG
Seite 16 von 37
SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die folgende Transaktion auf, um die automatisch angelegte Retourenbestellung
zu suchen:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-System
SAP-System der Tochtergesellschaft
SAP-Menü
Logistik  Materialwirtschaft  Einkauf  Bestellung 
Listanzeigen  Zur Bestellnummer
Transaktionscode
ME2N
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Einkäufer (SAP_NBPR_PURCHASER-S)
Rollenmenü
Einkauf  Bestellungen  Bestellungen zum Lieferant
2. Geben Sie im Bild Einkaufsbelege zur Belegnummer folgende Daten ein, um Ihre
Retourenbestellung zu suchen (optional können Sie weitere Filterkriterien verwenden):
Feldbezeichner
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Einkaufsbeleg
<xxxxxxxxxx>
Geben Sie die in Kapitel 5.2
notierte Nummer ein.
Listumfang
BEST
Bestellungen
Belegart
YRB
Retourenbestellungen
Belegdatum
z.B. das <aktuelle Datum>
3. Wählen Sie Ausführen (F8).
4. Markieren Sie auf dem Ergebnisbild Einkaufsbelege zur Belegnummer Ihre
Retourenbestellung und wählen Sie Anzeigen Beleg (F2).
5. Prüfen Sie im Bild Bestellung <xxxxxxxxxx> angelegt von <XXX> die folgenden Einträge:
Feldbezeichner
Werte und Benutzeraktionen
Bestellart
YRB – Retourenbestellungen
Belegnummer
<xxxxxxxxxx>
Lieferant
HQ_PI
Einkaufsorg
Einkaufsorganisation (1000)
Kopf - Registerkarte: OrgDaten
Einkäufergruppe
Einkäufergruppe (100)
Kopf - Registerkarte: OrgDaten
Buchungskreis
Buchungskreis (1000)
Kopf - Registerkarte: OrgDaten
Material
MCI01 (MSM01)
Abhängig von der BNIIntegrationstechnologie und dem
in Kapitel 5.1 von Ihnen
ausgewählten Material
Lieferdatum
<aktuelles Datum>
Werk
Werk 1 (1000)
Lagerort
Rücklieferungen (1060)
Bestellmenge
z.B. 10
© SAP AG
Bemerkung
Geben Sie die in Kapitel 5.2
notierte Nummer ein.
Abhängig von der in Kapitel 5.1
von Ihnen angegebenen Menge
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Feldbezeichner
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Retourenposition
Kennzeichen ist gesetzt
Erstes Ankreuzfeld in der
Positionsübersicht
Geben Sie den Preis PBXX für die Bestellung ein, wenn Sie vom System dazu
aufgefordert werden. Wenn auf der Registerkarte Invoice im Feld Tax Code kein
Steuerkennzeichen angegeben ist, geben Sie ein gültiges Steuerkennzeichen ein.
Falls noch nicht geschehen, kennzeichnen Sie den Einzelposten als
Retourenposition.
6. Für unser Szenario zu konzernübergreifenden Retouren verwenden wir die
Retourenauftragsnummer des Hauptsitzes als Retourengenehmigungsnummer (RMANummer).
Optional können Sie die Retourenbestellnummer des Hauptsitzes und zusätzliche
Erläuterungen im Feld Positionstext eingeben.
7. Gehen Sie zurück.
Ergebnis
Eine Retourenbestellung wird angelegt und in Ihrem Tochtersystem überprüft.
5.4 Tochtergesellschaft: Bedarfs-/Bestandsliste
(optional)
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-System
SAP-System der Tochtergesellschaft
SAP-Menü
Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld →
Bestand → Akt.Bed./Best.Liste
Transaktionscode
MD04
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Produktionsplaner (SAP_NBPR_PRODPLANNER-S)
Rollenmenü
Fertigung  Auswertungen Anzeigen Bestands-/Bedarfssituation
2. Geben Sie im Bild Aktuelle Bedarfs-/Bestandsliste: Einstieg folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Material
© SAP AG
Beschreibung
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
MCI01 (MSM01)
Abhängig von der BNI-
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Integrationstechnologie
Werk
Werk 1 (1000)
3. Wählen Sie Weiter (Enter). Prüfen Sie das Übersichtsbild und die erforderlichen Details.
Ergebnis
Durch die Überprüfung des Lagerbedarfs lässt sich die Zeitplanung bzw. Dringlichkeit beurteilen,
woraufhin entschieden werden kann, ob ein normaler Nachschubprozess für die
zurückgesendeten Positionen ausreicht, oder ob sofort eine Bestellung anzulegen ist.
5.5 Tochtergesellschaft: Lagerbewegung (optional)
Verwendung
Dieser Schritt ist auszuführen, wenn die Notwendigkeit besteht, Material (physisch und im
System) von einem Produktionsort zum Retourenversandort zu bewegen. Wenn der in der
Retourenbestellung angegebene Lagerort beispielsweise Rücklieferungen (1060) ist, müssen
die zurückzusendenen Waren zum Retourenlagerort bewegt werden.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-System
SAP-System der Tochtergesellschaft
SAP-Menü
Logistik  Materialwirtschaft  Bestandsführung 
Warenbewegung → Umbuchung (MIGO)
Transaktionscode
MIGO_TR
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK-S)
Rollenmenü
Lagerverwaltung  Verbrauch und Umbuchungen  MIGO
Umbuchung
2. Stellen Sie sicher, dass im ersten Feld oben links im Einstiegsbild der Wert A08 Umbuchung
und im zweiten Feld der Wert R10 Sonstige ausgewählt ist. Geben Sie im Feld oben rechts
(UL Umlagern WK an V) die Bewegungsart 311 ein und wählen Sie Ausführen (Enter).
Wenn Sie die Bewegungsart ändern, wird das Dialogfenster Tip (Änderung der
Vorschlagswerte) angezeigt. Wählen Sie Enter.
3. Geben Sie im Bereich Detaildaten auf der Registerkarte Umbuchung folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Material
MCI01 (MSM01)
Abhängig von der BNIIntegrationstechnologie und
dem in Kapitel 5.1 von Ihnen
ausgewählten Material
Werk
Werk 1 (1000)
© SAP AG
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Lagerort (Von)
Lager (Lean WM) (1050)
Lagerort (Nach)
Rücklieferungen (1060)
ErfassungsME
z.B. 10
Geben Sie die in der
Retourenbestellung
festgelegte Menge an (Kapitel
5.3).
4. Wählen Sie Enter.
5. Wenn im Materialstamm die Chargenverwaltung aktiviert ist, müssen Sie auf der
Registerkarte Umbuchung im Feld Von die Chargennummer angeben.
Wenn Ihnen die Chargennummer nicht bekannt ist, können Sie Bestandsübersicht wählen,
woraufhin Ihnen eine Übersicht aller an den Lagerorten Ihres Werks vorhandenen Chargen
angezeigt wird.
Im Feld Nach geben Sie dieselbe Chargennummer für den neuen Lagerort an.
6. Wenn im Materialstamm ein Serialnummernprofil definiert ist, müssen Sie die
Serialnummern der einzelnen zu übertragenden Teile auf der Registerkarte Serialnummern
eingeben. Wenn Ihnen die Serialnummern der einzelnen Teile nicht bekannt sind, wählen
Sie Suchen.
Geben Sie im Bild MatSerialNr anzeigen: Serialnummernselektion folgende Werte ein:
Feldbezeichner
Werte und Benutzeraktionen
Material
<Material>
Periode von
<aktuelles Datum>
Periode bis
<aktuelles Datum>
Werk
Werk 1 (1000)
Lagerort
<Lagerort des Materials mit
Serialnummer>
Bemerkung
7. Wählen Sie Ausführen.
8. Markieren Sie im Bild Materialserialnummer anzeigen: Serialnummernliste die
Serialnummern der zu übertragenden Teile und wählen Sie Auswählen.
9. Wählen Sie Buchen.
10. Im unteren Bildbereich wird die Systemmeldung Materialbeleg 49xxxxxxxx gebucht
angezeigt.
Ergebnis
Die Bestandsbewegung wird gebucht.
5.6 Tochtergesellschaft: Bestandsübersicht (optional)
Verwendung
In dieser Aktivität erhalten Sie eine Übersicht über alle an den Lagerorten eines Werks
vorhandenen Chargen.
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-System
SAP-System der Tochtergesellschaft
SAP-Menü
Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung → Umfeld →
Bestand → Bestandsübersicht
Transaktionscode
MMBE
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Lagerleiter (SAP_NBPR_WAREHOUSEMANAGER-M)
Rollenmenü
Lagerverwaltung→ Lagerbewirtschaftung Umfeld →
Bestandsübersicht
2. Wählen Sie Ihre Suchkriterien, und geben Sie die folgenden Daten ein:
Feldbezeichner
Werte und Benutzeraktionen
Material
MCI01 (MSM01)
Werk
Werk 1 (1000)
Bemerkung
3. Wählen Sie Ausführen (F8).
Ergebnis
Sie erhalten eine Übersicht aller im Werk 1000 vorhandenen Bestände und Chargen.
5.7 Tochtergesellschaft: Fälligkeitsliste für
Bestellungen
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-System
SAP-System der Tochtergesellschaft
SAP-Menü
Logistik  Logistics Execution  Warenausgangsprozess 
Warenausgang zur Auslieferung  Auslieferung  Anlegen 
Sammelverarbeitung versandfälliger Belege  Bestellungen
Transaktionscode
VL10B
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK-S)
Rollenmenü
Lagerverwaltung  Versand  Fälligkeitsliste  Zur Lieferung
fällige Bestellungen
2. Geben Sie im Bild Bestellungen, Schnellanzeige folgende Daten ein:
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Feldbezeichner
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Versandstelle/Annahmeste
lle
keine Eingabe
Dieses Feld ist optional.
Liefererstellungsdatum
aktuelles Datum oder
später
Regel Ber.Vors.Ledat
3
Fällig zur Auslieferung bis Ende
der nächsten Woche (inkl.
überfällige Auslieferungen)
3. Wählen Sie die Registerkarte Bestellungen.
4. Geben Sie einen Einkaufsbeleg ein (optional).
5. Wählen Sie Ausführen (F8).
6. Markieren Sie Bestellungen in der Liste. Wählen Sie Hintergrund – Anlegen Lieferungen im
Hintergrund (Umsch+F7).
7. Wählen Sie Lieferungen ein-/ausblenden (Umsch+F8), und notieren Sie die Nummer der
Retoure (wird im Feld Vertr.Bel. angezeigt): __________________________________.
Ergebnis
Eine Rücklieferung wird angelegt.
5.8 Tochtergesellschaft: Auslieferungsmonitor und
Entnahmequittierung
Verwendung
Mit dieser Aktivität können Sie die angelegten Lieferungen aus Kapitel 5.7 suchen. Außerdem
werden mit dieser Aktivität Komponenten kommissioniert, verpackt und an den Lieferanten
versendet.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-System
SAP-System der Tochtergesellschaft
SAP-Menü
Logistik  Vertrieb  Versand und Transport  Auslieferung
 Listen und Protokolle  Auslieferungsmonitor
Transaktionscode
VL06O
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK-S)
Rollenmenü
Lagerverwaltung  Versand  Arbeitsvorrat für
Auftragserfüllung  Auslieferungsmonitor
© SAP AG
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
2. Wählen Sie im Bild Auslieferungsmonitor die Drucktaste zur Kommissionierung.
3. Geben Sie im Bild Auslieferungen zur Kommissionierung folgende Suchkriterien ein, und
wählen Sie Ausführen (F8):
Feldbezeichner
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Versandstelle/Annahmestelle
keine Eingabe
Dieses Feld ist optional.
Kommissionierdatum
aktuelles Datum
oder später
4. Suchen Sie im Bild Zu kommissionierende Tageslast die in Kapitel 5.7 notierte
Auslieferungsnummer, markieren Sie die Zeile, und wählen Sie für die weitere Bearbeitung
Auslieferungen ändern (Strg+F1).
5. Wählen Sie im Bild Retoure Lieferant <xxxxxxxxx> ändern: Übersicht die Registerkarte
Kommissionierung. Geben Sie dort den Lagerort 1060 Rücklieferungen und die
kommissionierte Menge ein, die der Liefermenge entspricht.
6. Wenn im Materialstamm ein Serialnummernprofil definiert ist, wählen Sie im Menü den Pfad
Zusätze  Serialnummern. Sie können die Nummern entweder manuell eingeben oder die
Option Serialnummern automatisch anlegen (F7) wählen. Wählen Sie Weiter.
7. Wenn die Chargenverwaltung im Materialstamm aktiviert ist, müssen Sie im Feld Charge
eine Chargennummer zu der Position angeben.
Wenn Ihnen die Chargennummer nicht bekannt ist, können Sie über die Transaktion MMBE
(siehe Kapitel 5.6) eine Übersicht aller an den Lagerorten des Werks 1000 vorhandenen
Chargen erhalten.
8. Überprüfen Sie die Einträge, und wählen Sie Sichern (Strg+S).
Ergebnis
Die Komponenten werden kommissioniert und stehen zum Versand an den Lieferanten bereit.
5.9 Tochtergesellschaft: Warenausgang buchen
Verwendung
Mit dieser Aktivität können Sie den Warenausgang nach der Kommissionierung buchen.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-System
SAP-System der Tochtergesellschaft
SAP-Menü
Logistik  Logistics Execution  Warenausgangsprozess 
Warenausgang zur Auslieferung  Auslieferung  Ändern 
Einzelbeleg
Transaktionscode
VL02N
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
© SAP AG
Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK-S)
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Lagerverwalung  Versand  Arbeitsvorrat für
Auftragserfüllung  Auslieferung ändern
Rollenmenü
2. Wählen Sie die Registerkarte Alle Lieferungen, markieren Sie Ihre Lieferung, und wählen Sie
Change.
3. Geben Sie im Bild Auslieferung ändern die Liefernummer ein (siehe Transaktion VL10B),
und wählen Sie Weiter. (Dies ist im NetWeaver Business Client nicht erforderlich.)
4. Im Bild Retoure Lieferant XXXXXXXX ändern: Übersicht wählen Sie Warenausgang buchen.
Ergebnis
Der Warenausgang für die Retoure ist gebucht.
Die angezeigten Konten sind von Kontenplan und Land abhängig. Die Werte in Ihrem
System können von den unten dargestellten Werten abweichen.
Um die Buchungen zu suchen, wählen Sie Belegfluss (F7) und markieren Sie die Zeile
WE Retoure <xxxxxxxxxxx>. Wählen Sie Beleg anzeigen (F8). Im Bild Materialbeleg
<xxxxxxxxxx>: anzeigen: Übersicht wählen Sie RW-Belege… (F7).
Finanzbuchungen
Buchungsschlüssel
Konto
Beschreibung
Bemerkung
99 (Haben)
200000
oder
Bestand – Rohstoffe
Abhängig von der
Materialart
228000
oder
Waren (Handelswaren)
210000
Halbfabrikate
86 (Soll)
293000
WE/RE-Verrech.Fremdb
Wareneingang/Rechnun
gseingang
86 (Soll)
oder
694100
oder
Preisdifferenzen (Aufwand) externer
Produkte (für Rohstoffe und
Handelsware)
96 (Haben)
574100
Preisdifferenzen externer
Materialerlöse (für Rohstoffe und
Handelsware)
Abhängig davon, ob die
Preisdifferenzen positiv
oder negativ sind, und
abhängig von der
Materialart
86 (Soll)
oder
694120
oder
Preisdifferenzen (Aufwand) externer
Produkte (für Halbfabrikate)
96 (Haben)
591020
Preisdifferenzen externer
Materialerlöse (für Halbfabrikate)
5.10
Tochtergesellschaft: Fällige Gutschriften
manuell prüfen
Verwendung
© SAP AG
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Mit dieser Transaktion erhalten Sie eine Übersicht über die fälligen Gutschriften auf der
Grundlage Ihrer offenen Retourenbestellungen.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-System
SAP-System der Tochtergesellschaft
SAP-Menü
Logistics  Materialwirtschaft  Einkauf  Bestellung 
Listanzeigen  Zum Lieferanten
Transaktionscode
ME2L
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Einkäufer (SAP_NBPR_PURCHASER-S)
Rollenmenü
Einkauf  Bestellung  Bestellungen zum Lieferant
2. Geben Sie im Bild Einkaufsbelege zum Lieferant folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Lieferant
HQ_PI
Siehe ME21N
Einkaufsorganisation
Einkaufs-Org. (1000)
Listumfang
ALV
ALV Grid Control
Selektionsparameter
RECHNUNG
Offene Rechnungen
Werk
Werk 1 (1000)
3. Wählen Sie Ausführen (F8).
Ergebnis
Es wird eine Liste der offenen Rechnungen angezeigt, einschließlich einer Liste der Positionen
mit einer negativen fakturierten Menge. In der Spalte zu berech. werden die fälligen Gutschriften
angezeigt.
5.11 Hauptsitz: Automatisch angelegte Rücklieferung
prüfen und Wareneingang buchen
Verwendung
Mit dieser Aktivität können Sie die mit der BNI-Technologie automatisch angelegte Rücklieferung
prüfen. Nach erfolgreicher Prüfung wird der Warenausgang gebucht.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-System
© SAP AG
SAP-System des Hauptsitzes
Seite 25 von 37
SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
SAP-ECC Menü
Logistik  Logistics Execution  Warenausgangsprozess 
Warenausgang zur Auslieferung  Auslieferung  Listen und
Protokolle  Auslieferungsmonitor
Transaktionscode
VL06O
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK-S)
Rollenmenü
Lagerverwaltung  Versand  Arbeitsvorrat für Auftragserfüllung 
Auslieferungsmonitor
2. Im Bild Auslieferungsmonitor wählen Sie zum Warenausgang.
Aus technischen Gründen filtern Sie hier nach dem Warenausgang. Aus
betriebswirtschaftlicher Sicht werden Sie einen Wareneingang buchen. Eine
Rücklieferung mit Bezug auf einen Retourenauftrag wird im System Ihres Hauptsitzes
über den Vertrieb (nicht über die Materialwirtschaft) bearbeitet.
3. Geben Sie im Bild Auslieferungen zum Warenausgang die folgenden Suchkriterien ein:
Feldbezeichner
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
Versandstelle/Annahmestelle
keine Eingabe
Dieses Feld ist optional.
Kommissionierdatum
aktuelles Datum
oder früher
Optional können Sie weitere
Auswahlkriterien angeben, um
die automatisch gebuchte
Rücklieferung zu suchen.
4. Wählen Sie Ausführen (F8).
5. Suchen Sie im Bild Warenausgang zu buchende Auslieferungen die Ihren Auswahlkriterien
entsprechende Auslieferung, markieren Sie die Zeile, und wählen Sie für die weitere
Bearbeitung Auslieferungen ändern (Strg+F1)
6. Im Bild Retourenanlieferung <xxxxxxxx> ändern: Übersicht wählen Sie Wareneingang
buchen (Umsch+F8).
Ergebnis
Die automatisch angelegte Rücklieferung wurde geprüft, und der Wareneingang wurde gebucht.
5.12 Hauptsitz: Fakturierung (Gutschrift)
Verwendung
In dieser Aktivität führen Sie die Fakturierung durch.
Bevor Sie mit der Fakturierung beginnen, rufen Sie über Transaktion VA02 den
Retourenauftrag (in Kapitel 5.1 notierte Nummer) auf, und entfernen Sie im Belegkopf
das Kennzeichen für den Standardeintrag im Feld Fakturasperre. Wenn Sie dies nicht
tun, werden Sie beim Anlegen des Fakturabelegs eine Fehlermeldung erhalten.
© SAP AG
Seite 26 von 37
SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-System
SAP-System des Hauptsitzes
SAP-ECC Menü
Logistik  Vertrieb  Fakturierung  Faktura 
Fakturavorrat bearbeiten
Transaktionscode
VF04
2. Geben Sie die relevanten Suchkriterien ein, setzen Sie das Kennzeichen Lieferbezogene,
entfernen Sie das Kennzeichen Auftragsbezogene, und wählen Sie Fakturav. anz (F8).
3. Markieren Sie die relevante Zeile, und wählen Sie Einzelfaktura.
4. Wählen Sie Sichern (Strg+S).
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Benutzerrolle
Sachbearbeiter Fakturierung
(SAP_NBPR_BILLING-S)
Vertrieb  Fakturierung
Rollenmenü
2. Wählen Sie die Registerkarte Fakturavorrat.
3. Geben Sie die erforderlichen Suchkriterien ein und wählen sie das Kennzeichen
Lieferbezogen. Wählen Sie anschließend Übernehmen.
4. Markieren Sie die Verkaufsbelege die zu fakturieren sind und wählen Sie Fakturieren im
Hintergrund.
5. Die erzeugten Belegnummern werden angezeigt.
6. Notieren Sie sich die Nummer der angelegten Gutschrift
___________________________________
Ergebnis
Es wurde eine Gutschrift für die Kosten angelegt.
Die angezeigten Konten sind von Kontenplan und Land abhängig. Die Werte in Ihrem
System können von den unten dargestellten Werten abweichen.
Material
Sollkonten
Habenkonten
Kostenart/CO
-Objekt
Handelsware
(HAWA)
500000 Umsatzerlöse Inland
480000 USt (Ausgangst
Deut) PZ
240000 Forderungen –
Inland
500000
Fertigerzeugnis
(FERT)
500000 Umsatzerlöse Inland
480000 USt (Ausgangst
240000 Forderungen –
Inland
500000
© SAP AG
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Deut) PZ
Der Ausdruck der Rechnung erfolgt sofort automatisch (siehe Einstellungen in SAP-GUITransaktion VV33 für Nachrichtenart RD00 und Vorgabebenutzereinstellungen in
Transaktion SU3).
Sie können den Druckvorgang auch manuell starten:
5.13
Tochtergesellschaft: Automatisch angelegte
Gutschrift prüfen
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-System
SAP-System der Tochtergesellschaft
SAP-Menü
Logistics → Materialwirtschaft → Einkauf → Bestellung →
Anzeigen
Transaktionscode
ME23N
2. Überprüfen Sie im Bild Bestellung <xxxxxxxxxx> angelegt von <xxx> folgende Daten:
Feldbezeichner
Werte und
Benutzeraktionen
Bestellart
YRB –
Retourenbestellungen
Belegnummer
XXXXXXXXX
Lieferant
HQ_PI
Bemerkung
Geben Sie die in Kapitel 5.3 notierte
Nummer ein.
3. Rufen Sie im Bild Bestellung <xxxxxxxxxx> angelegt von <xxx>das Positionssegment auf,
und gehen Sie zur Registerkarte Purchase Order History.
4. Markieren Sie auf der Registerkarte Bestellentwicklung die Zeile oberhalb von Vorgang
Rechnungseingang:
Feldbezeichner
Werte und
Benutzeraktionen
Kurztext
RE-L
Materialbeleg
XXXXXXXXX
Bemerkung
Rufen Sie den Hyperlink der Nummer auf,
um zu der gebuchten Gutschrift für
konzerninterne Retouren zu springen.
5. Überprüfen Sie im Bild Rechnungsbeleg XXXXXXXXX XXXX anzeigen folgende Daten:
(Alternativ können Sie dieses Bild auch über Transaktion MIR4 aufrufen.)
Feldbezeichner
Werte und Benutzeraktionen
Vorgang
Gutschrift
© SAP AG
Bemerkung
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Belegnummer
XXXXXXXXXX
Geschäftsjahr
<laufendes Geschäftsjahr>
Belegdatum
aktuelles Datum
Gutschriftsdatum
Referenz
<XXXXXXXXXX>
Prüfung der
Rechnungsnummer des
Hauptsitzes (angelegt wie in
Kapitel 5.14 beschrieben).
Betrag
<Betrag aus dem Bestellbeleg>
(einschließlich Steuer)
Siehe ME21N
Bestellung
Prüfen Sie die im Schritt
Retourenbestellung anlegen
(siehe ME21N)1 angelegte
Retourenbestellnummer ein.
Auf der Registerkarte
Bestellbezug im unteren
Bildbereich
6. Für die Prüfung der Finanzbuchungen wählen Sie Folgebelege ….
7. Überprüfen Sie im Bild Beleg anzeigen: Erfassungssicht die folgenden Einträge (Kontodaten
von Land und Kontenplan abhängig):
Buchungsschlüssel
Konto
Beschreibung
21 (Soll)
Beispiel:
Lieferant (HQ_PI)
Bemerkung
300001
96 (Haben)
293000
WE/RE-Verrech.Fremdb
50 (Haben)
260000
Vorsteuer oder
93 (Soll) oder
574300
Gewinn aus Kleindifferenzen
Rechnungseingang (MM)
83 (Haben)
694300
Verlust aus Kleindifferenzen
Rechnungseingang (MM)
Wareneingang/Rechnung
seingang
Nur im Fall von
Kleindifferenzen
8. Wählen Sie Zurück.
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Einkäufer (SAP_NBPR_PURCHASER-S)
Rollenmenü
Einkauf  Bestellung  Bestellung
1. Wählen Sie die aktive Abfrage Alle Bestellungen (Abfragebeschreibung definiert in Kapitel
2.4.1)
2. Selektieren Sie in der Liste Ihre Retourenbestellung und wählen Sie Bestellung ändern.
3. Rufen Sie im Bild Bestellung <xxxxxxxxxx> angelegt von <xxx>das Positionssegment auf,
und gehen Sie zur Registerkarte Purchase Order History.
4. Markieren Sie auf der Registerkarte Bestellentwicklung die Zeile oberhalb von Vorgang
Rechnungseingang:
Feldbezeichner
Werte und
Benutzeraktionen
Kurztext
RE-L
Materialbeleg
XXXXXXXXX
© SAP AG
Bemerkung
Rufen Sie den Hyperlink der Nummer auf,
um zu der gebuchten Gutschrift für
Seite 29 von 37
SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Feldbezeichner
Werte und
Benutzeraktionen
Bemerkung
konzerninterne Retouren zu springen.
5. Überprüfen Sie im Bild Rechnungsbeleg XXXXXXXXX XXXX anzeigen folgende Daten:
(Alternativ können Sie dieses Bild auch über Transaktion MIR4 aufrufen.)
Feldbezeichner
Werte und Benutzeraktionen
Bemerkung
Vorgang
Gutschrift
Belegnummer
XXXXXXXXXX
Geschäftsjahr
<laufendes Geschäftsjahr>
Belegdatum
aktuelles Datum
Gutschriftsdatum
Referenz
<XXXXXXXXXX>
Prüfung der
Rechnungsnummer des
Hauptsitzes (angelegt wie in
Kapitel 5.14 beschrieben).
Betrag
<Betrag aus dem Bestellbeleg>
(einschließlich Steuer)
Siehe ME21N
Bestellung
Prüfen Sie die im Schritt
Retourenbestellung anlegen
(siehe ME21N)1 angelegte
Retourenbestellnummer ein.
Auf der Registerkarte
Bestellbezug im unteren
Bildbereich
6. Für die Prüfung der Finanzbuchungen wählen Sie Folgebelege ….
7. Überprüfen Sie im Bild Beleg anzeigen: Erfassungssicht die folgenden Einträge (Kontodaten
von Land und Kontenplan abhängig):
Buchungsschlüssel
Konto
Beschreibung
21 (Soll)
Beispiel:
Lieferant (HQ_PI)
Bemerkung
300001
96 (Haben)
293000
WE/RE-Verrech.Fremdb
50 (Haben)
260000
Vorsteuer oder
93 (Soll) oder
574300
Gewinn aus Kleindifferenzen
Rechnungseingang (MM)
83 (Haben)
694300
Verlust aus Kleindifferenzen
Rechnungseingang (MM)
Wareneingang/Rechnung
seingang
Nur im Fall von
Kleindifferenzen
8. Wählen Sie Zurück.
6 Folgevorgänge
Sie haben alle Aktivitäten zu dem in diesem Dokument beschriebenen Geschäftsprozess
abgeschlossen.
Um Folgeaktivitäten zu diesem Geschäftsprozess auszuführen, gehen Sie gemäß den in einem
oder mehreren der folgenden Szenarios beschriebenen Prozessschritten vor. Verwenden Sie
dabei die Stammdaten aus diesem Dokument.
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Kreditorenbuchhaltung (157)
Verwendung
In diesem Prozessschritt buchen Sie die Ausgangszahlung.
Vorgehensweise
Führen Sie alle Aktivitäten in der Ablaufbeschreibung des Szenarios Debitorenbuchhaltung (157)
aus (Kapitel Zahlungen mit dem maschinellen Zahlungsprogramm buchen oder
Ausgangszahlung – manuell). Verwenden Sie dazu die Stammdaten aus diesem Dokument.
Lieferantenretoure (136) (optional)
Verwendung
In dieser Aktivität bewegen Sie den Bestand, indem Sie ihn an den Lieferanten zurücksenden.
Führen Sie nach der Ausführung des externen Prozesses keine weiteren Aktivitäten in diesem
Dokument durch.
Vorgehensweise
Führen Sie alle Aktivitäten in der Ablaufbeschreibung des Szenarios Lieferantenretoure (136)
aus. Verwenden Sie dazu die Stammdaten aus diesem Dokument.
Bestandsverwaltung: Nacharbeit, Ausschuss, Sperre (131)
(optional)
Verwendung
In dieser Aktivität kann das zurückgegebene Material gesperrt oder verschrottet werden.
Vorgehensweise
Führen Sie alle Aktivitäten in der Ablaufbeschreibung des Szenarios Bestandsverwaltung:
Nacharbeit, Ausschuss, Sperre (131) aus. Verwenden Sie dazu die Stammdaten aus diesem
Dokument.
Nacharbeitsabwicklung (auf Lager gefertigtes Material) (151)
(optional)
Verwendung
Bei diesem Prozess liegt der Schwerpunkt auf Nacharbeitsaktivitäten und Materialbuchungen
nach der Ausführung der Fertigung für das ursprüngliche Material (einschließlich Wareneingang
des Erzeugnisses) mit einem zusätzlichen Fertigungsauftrag für Nacharbeit.
Vorgehensweise
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Führen Sie alle Aktivitäten in der Ablaufbeschreibung des Szenarios Nacharbeitsabwicklung (auf
Lager gefertigtes Material) (151) aus. Verwenden Sie dazu die Stammdaten aus diesem
Dokument.
Periodenabschluss SD (203) (optional)
Verwendung
Dieses Szenario bietet einen Überblick über periodisch ausgeführte Aktivitäten, z.B. Aktivitäten
für den Tagesabschluss oder für die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen (z.B. Reporting mit
Intrastat und Extrastat).
Vorgehensweise
Führen Sie alle Aktivitäten in der Ablaufbeschreibung des Szenarios Periodenabschluss SD
(203) aus (Kapitel Zur Faktura gesperrte Verkaufsbelege überprüfen, Fakturavorrat überprüfen,
Protokoll der Sammelrechungserstellung überprüfen und Liste (für die Buchhaltung) gesperrter
Fakturabelege anzeigen). Verwenden Sie dazu die Stammdaten aus diesem Dokument.
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SAP Best Practices
7
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Anhang
7.1 Prozessschritte korrigieren
Im folgenden Abschnitt finden Sie häufig vorgenommene Schritte, durch die einige der in diesem
Dokument beschriebenen Aktivitäten korrigiert werden können.
Retourenauftrag anlegen
Transaktionscode (SAP GUI)
VA01
Korrekturschritt
Verkaufsbeleg löschen
Transaktionscode (SAP GUI)
VA02
Benutzerrolle
Vertriebssachbearbeiter (SAP_NBPR_SALESPERSON-S)
Rollenmenü
Sales Sales Orders Sales Order Processing Change
Sales Order
Bemerkung
Wählen Sie Weitere… Verkaufsbeleg  Löschen.
Rücklieferung anlegen und WE buchen
Transaktionscode (SAP GUI)
VL01N
Korrekturschritt
Lieferung löschen
Transaktionscode (SAP GUI)
VL02N
Benutzerrolle
Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK-S)
Rollenmenü
Warehouse Management  Shipping  Outbound Delivery 
Change Delivery
Bemerkung
Select menu Outbound
Serialnummer zuordnen
Transaktionscode (SAP GUI)
VL02N
Korrekturschritt
Serialnummer bearbeiten
Transaktionscode (SAP GUI)
VL02N
Benutzerrolle
Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK-S)
Rollenmenü
Warehouse Management  Shipping  Outbound Delivery 
Change Delivery
Bemerkung
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Warenausgang buchen
Transaktionscode (SAP GUI)
VL02N
Korrekturschritt
Warenausgang stornieren
Transaktionscode (SAP GUI)
VL09
Benutzerrolle
Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK-S)
Rollenmenü
Warehouse Management  Shipping  Outbound Delivery 
Cancel Goods Issue for Delivery Note
Bemerkung
Fakturierung
Transaktionscode (SAP GUI)
VF04
Korrekturschritt
Fakturabeleg stornieren
Transaktionscode (SAP GUI)
VF11
Benutzerrolle
Sachbearbeiter Fakturierung (SAP_NBPR_BILLING-S)
Rollenmenü
Sales  Billing  Cancel Billing Document
Bemerkung
Rufen Sie Transaktion VF11 auf, geben Sie die entsprechende
Fakturanummer ein, wählen Sie Weiter, und sichern Sie Ihr
Ergebnis. Es wurde ein Rechnungsstornobeleg angelegt, der die
ursprüngliche Rechnung ausgleicht.
Tochtergesellschaft: Warenausgang buchen
Transaktionscode (SAP GUI)
VL02N
Korrekturschritt
Materialbeleg stornieren
Transaktionscode (SAP GUI)
MBST
Benutzerrolle
Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK-S)
Rollenmenü
Warehouse Management  Consumption and Transfers 
Cancel Material Document
Bemerkung
Sie müssen die Positionszeile im Angebot löschen.
Tochtergesellschaft: Retourenbestellung anlegen
Transaktionscode (SAP GUI)
ME21N
Korrekturschritt
Bestellung ändern
Transaktionscode (SAP GUI)
ME22N
Benutzerrolle
EInkäufer (SAP_NBPR_PURCHASER-S)
Rollenmenü
Purchasing  Purchase Order  Purchase Order
Bemerkung
Wenn die angezeigte Bestellnummer falsch ist, geben Sie die
entsprechende Bestellung ein, indem Sie Andere Bestellung
wählen. Markieren Sie die zutreffenden Positionen, oder
markieren Sie über Alle markieren alle Positionen. Wählen Sie
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
anschließend Löschen, und sichern Sie die Bestellung.
Tochtergesellschaft: Auslieferung zur Bestellung anlegen
Transaktionscode (SAP GUI)
VL10B
Korrekturschritt
Auslieferung ändern
Transaktionscode (SAP GUI)
VL02N
Benutzerrolle
Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK-S)
Rollenmenü
Warehouse Management  Shipping Outbound Delivery
Change Delivery
Bemerkung
Retoure stornieren
Tochtergesellschaft: Zugeordnete Bestellanforderungen in Bestellungen
umsetzen
Transaktionscode (SAP GUI)
ME57
Korrekturschritt
Bestellung stornieren
Transaktionscode (SAP GUI)
ME22N
Benutzerrolle
EInkäufer (SAP_NBPR_PURCHASER-S)
Rollenmenü
Purchasing  Purchase Order  Purchase Order
Bemerkung
Wenn die angezeigte Bestellnummer falsch ist, geben Sie die
entsprechende Bestellung ein, indem Sie Andere Bestellung
wählen. Markieren Sie die zutreffenden Positionen, oder
markieren Sie über Alle markieren alle Positionen. Wählen Sie
anschließend Löschen, und sichern Sie die Bestellung.
Tochtergesellschaft: Bestellungen freigeben
Transaktionscode (SAP GUI)
ME28
Korrekturschritt
Bestellfreigabe rücksetzen
Transaktionscode (SAP GUI)
ME28
Benutzerrolle
Einkaufsleiter (SAP_NBPR_PURCHASER-M)
Rollenmenü
Purchasing  Approval  Purchasing Documents Release
Purchase Order – List
Bemerkung
Wählen Sie den Freigabecode 01 und dann Freigabe
rücksetzen. Nehmen Sie im Feld Belegnummer die
entsprechende Eingabe vor (optional). In der folgenden Sicht
Einkaufsbelege mit Freigabecode 01 freigeben wählen Sie die
Bestellposition und anschließend Freigabe rücksetzen.
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Tochtergesellschaft: Wareneingang zur Bestellung vom Lieferanten
Transaktionscode (SAP GUI)
MIGO
Korrekturschritt:
Materialbeleg stornieren
Transaktionscode (SAP GUI)
MBST
Benutzerrolle
Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK-S)
Rollenmenü
Warehouse Management  Receiving  Purchase Order
Bemerkung
Wenn die Materialbelegnummer nicht bekannt ist, können Sie
sie über die Registerkarte Bestellhistorie zur Bestellposition
(Transaktionscode ME22N: Materialwirtschaft → Einkauf →
Bestellung → Ändern) ermitteln.
Tochtergesellschaft: Rechnungseingang je Einzelposten
Transaktionscode (SAP GUI)
MIRO
Korrekturschritt
Rechnungsbeleg stornieren
Transaktionscode (SAP GUI)
MR8M
Benutzerrolle
Kreditorenbuchhalter (SAP_NBPR_AP_CLERK-S)
Rollenmenü
Accounts Payable  Posting  Invoices  Cancel Invoice
Document
Bemerkung
Wenn die Rechnungsnummer nicht bekannt ist, können Sie sie
über die Registerkarte Bestellhistorie (Transaktionscode
ME22N: Materialwirtschaft → Einkauf → Bestellung → Ändern)
ermitteln.
7.2 SAP-ERP-Berichte
Verwendung
In der nachstehenden Tabelle sind die Berichte aufgelistet, denen Sie weitere Informationen zu
diesem Geschäftsprozess entnehmen können.
Die folgenden Ablaufbeschreibungen enthalten eine umfassende Zusammenstellung
aller wichtigen Berichte sowie ausführliche Informationen dazu:

Finanzwesen: SAP-ERP-Berichte für das Rechnungswesen (221)

Logistische Prozesse: SAP-ERP-Berichte für die Logistik (222)
Beachten Sie, dass sich die Beschreibungen einiger dieser Berichte, die einen unverzichtbaren
Teil des Ablaufs darstellen, direkt im jeweiligen Kapitel befinden.
Berichte
Hauptsitz
Titel des Berichts
Transaktionscode
Bemerkung
Liste Aufträge
VA05
Es wird eine Liste aller ausgewählten
Kundenaufträge angezeigt.
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SAP Best Practices
Konzerninterne Retouren und Reklamationen (799): Ablaufbeschreibung
Liste Fakturen
VF05
Es wird eine Liste aller ausgewählten
Fakturabelege angezeigt.
Unvollständige
Vertriebsbelege
V.02
Es wird eine Liste aller nach bestimmten
Auswahlkriterien ausgewählten
unvollständigen Belege angezeigt.
Retouren
MC+M
Materialanalyse Retoure
Gutschriften
MC+U
Materialanalyse Gutschriften
Titel des Berichts
Transaktionscode
Bemerkung
Material Documents
MB51
Liste der für ein oder mehrere Materialien
gebuchten Materialbelege
Einkäufergruppenanalyse
MCE1
Liste mit verdichteten Daten
Lieferantenanalyse (EKS)
MCE3
Direkter Zugriff auf lieferantenbezogene
Daten
Bestandsübersicht
MMBE
Bestandsliste wird angezeigt.
Einkaufsbelege freigeben
ME28
Liste mit allen Bestellungen
Tochtergesellschaft
7.3 Verwendete Formulare
Hauptsitz
Üblicher
Formularname
Verwendet in
Formulartyp Prozessschritt
Nachrichtenart
Technischer
Name
Auftragsbestätigung
Smart Form
Retourenauftrag
anlegen
BA00
YBAA_SDORC
Lieferschein
Smart Form
Rücklieferung anlegen
und WE buchen
LD00
YBAA_SDDLN
Frachtbrief
Smart Form
Rücklieferung anlegen
und WE buchen
YBL1
YBAA_SDBLD
Kundenfaktura
Smart Form
Fakturierung
RD00
YBAA_SDINV
Tochtergesellschaft
Üblicher
Formularname
Formulartyp
Verwendet in
Prozessschritt
Nachrichtenart
Technischer
Name
Bestellung
Smart Form
Anforderung
zuordnen und
Bestellung anlegen
NEU
YBAA_MMPO
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