Business Process Procedures

Werbung
EHP5 for SAP ERP
6.0
Dezember 2010
Deutsch
Einkauf von
Verbrauchsmaterial (129)
Ablaufbeschreibung
SAP AG
Dietmar-Hopp-Allee 16
69190 Walldorf
Deutschland
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Copyright
© Copyright 2009 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.
Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in
welcher Form auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch SAP AG nicht gestattet.
In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
Die von SAP AG oder deren Vertriebsfirmen angebotenen Softwareprodukte können
Softwarekomponenten auch anderer Softwarehersteller enthalten.
Microsoft, Windows, Excel, Outlook und PowerPoint sind eingetragene Marken der Microsoft Corporation.
IBM, DB2, DB2 Universal Database, System i, System i5, System p, System p5, System x, System z,
System z10, System z9, z10, z9, iSeries, pSeries, xSeries, zSeries, eServer, z/VM, z/OS, i5/OS, S/390,
OS/390, OS/400, AS/400, S/390 Parallel Enterprise Server, PowerVM, Power Architecture, POWER6+,
POWER6, POWER5+, POWER5, POWER, OpenPower, PowerPC, BatchPipes, BladeCenter, System
Storage, GPFS, HACMP, RETAIN, DB2 Connect, RACF, Redbooks, OS/2, Parallel Sysplex, MVS/ESA,
AIX, Intelligent Miner, WebSphere, Netfinity, Tivoli und Informix sind Marken oder eingetragene Marken der
IBM Corporation.
Linux ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds in den USA und anderen Ländern.
Adobe, das Adobe Logo, Acrobat, PostScript und Reader sind Marken oder eingetragene Marken von
Adobe Systems Inc. in den USA und/oder anderen Ländern.
Oracle ist eine eingetragene Marke der Oracle Corporation.
UNIX, X/Open, OSF/1 und Motif sind eingetragene Marken der Open Group.
Citrix, ICA, Program Neighborhood, MetaFrame, WinFrame, VideoFrame und MultiWin sind Marken oder
eingetragene Marken von Citrix Systems, Inc.
HTML, XML, XHTML und W3C sind Marken oder eingetragene Marken des W3C®, World Wide Web
Consortium, Massachusetts Institute of Technology.
Java ist eine eingetragene Marke von Sun Microsystems, Inc.
JavaScript ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc., verwendet unter der Lizenz der von
Netscape entwickelten und implementierten Technologie.
SAP, R/3, SAP NetWeaver, Duet, PartnerEdge, ByDesign, SAP Business ByDesign und weitere im Text
erwähnte SAP-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder
eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und anderen Ländern.
Business Objects und das Business-Objects-Logo, BusinessObjects, Crystal Reports, Crystal Decisions,
Web Intelligence, Xcelsius und andere im Text erwähnte Business-Objects-Produkte und -Dienstleistungen
sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der Business Objects S. A. in den
USA und anderen Ländern. Business Objects ist ein Unternehmen der SAP.
Alle anderen Namen von Produkten und Dienstleistungen sind Marken der jeweiligen Firmen. Die Angaben
im Text sind unverbindlich und dienen lediglich zu Informationszwecken. Produkte können
länderspezifische Unterschiede aufweisen.
In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die
vorliegenden Angaben werden von SAP AG und ihren Konzernunternehmen („SAP-Konzern“) bereitgestellt
und dienen ausschließlich Informationszwecken. Der SAP-Konzern übernimmt keinerlei Haftung oder
Garantie für Fehler oder Unvollständigkeiten in dieser Publikation. Der SAP-Konzern steht lediglich für
Produkte und Dienstleistungen nach der Maßgabe ein, die in der Vereinbarung über die jeweiligen
Produkte und Dienstleistungen ausdrücklich geregelt ist. Aus den in dieser Publikation enthaltenen
Informationen ergibt sich keine weiterführende Haftung.
© SAP AG
Seite 2 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Symbole
Symbol
Bedeutung
Achtung
Beispiel
Hinweis
Empfehlung
Syntax
Externer Prozess
Geschäftsprozess Alternative/Entscheidungswahl
Typografische Konventionen
Format
Beschreibung
Beispieltext
Wörter oder Zeichen, die von der Oberfläche zitiert werden. Dazu
gehören Feldbezeichner, Bildtitel, Drucktastenbezeichner sowie
Menünamen, Menüpfade und Menüeinträge.
Verweise auf andere Dokumentationen
Beispieltext
hervorgehobene Wörter oder Ausdrücke im Fließtext, Titel von Grafiken
und Tabellen
BEISPIELTEXT
Namen von Systemobjekten Dazu gehören Reportnamen,
Programmnamen, Transaktionscodes, Tabellennamen und einzelne
Schlüsselbegriffe einer Programmiersprache, die von Fließtext umrahmt
sind, wie z. B. SELECT und INCLUDE.
Beispieltext
Ausgabe auf der Oberfläche Dazu gehören Datei- und
Verzeichnisnamen und ihre Pfade, Meldungen, Namen von Variablen
und Parametern, Quelltext und Namen von Installations-, Upgrade- und
Datenbankwerkzeugen.
BEISPIELTEXT
Tasten auf der Tastatur, wie z. B. die Funktionstaste F2 oder die StrgTaste.
Beispieltext
Exakte Benutzereingabe. Dazu gehören Wörter oder Zeichen, die Sie
genau so in das System eingeben müssen, wie es in der
Dokumentation angegeben ist.
<Beispieltext>
Variable Benutzereingabe. Die Wörter und Zeichen in spitzen
Klammern müssen Sie durch entsprechende Eingaben ersetzen, bevor
Sie sie in das System eingeben.
© SAP AG
Seite 3 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Inhalt
1
Einsatzmöglichkeiten .............................................................................................................. 5
2
Voraussetzungen .................................................................................................................... 5
2.1
Stamm- und Organisationsdaten .................................................................................... 5
2.2
Voraussetzungen/Situation ............................................................................................. 7
2.3
Rollen .............................................................................................................................. 7
3
Prozessübersicht .................................................................................................................... 8
4
Prozessschritte ....................................................................................................................... 9
5
4.1
Bestellung für Verbrauchsmaterial anlegen ................................................................... 9
4.2
Bestellung genehmigen/freigeben ................................................................................ 11
4.3
Wareneingang von Verbrauchsmaterial ....................................................................... 12
4.4
Bestellung für Dienstleistungen anlegen ...................................................................... 14
4.5
Leistungserfassungsblatt anlegen (für Dienstleistungen ohne Servicematerial).......... 16
4.6
Leistungserfassungsblatt genehmigen ......................................................................... 17
4.7
Rechnungseingang je Einzelposten ............................................................................. 18
4.8
Nachrichtenausgabe im Falle einer Rechnungskürzung (optional) .............................. 21
4.9
Ausgangszahlung ......................................................................................................... 22
Anhang ................................................................................................................................. 22
5.1
Prozessschritte korrigieren ........................................................................................... 22
5.2
SAP-ERP-Berichte........................................................................................................ 23
5.3
Verwendete Formulare ................................................................................................. 24
© SAP AG
Seite 4 von 24
SAP Best Practices
1
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Einsatzmöglichkeiten
Dieses Szenario behandelt Maßnahmen zum Anlegen von Bestellungen innerhalb des
Beschaffungsprozesses. Darüber hinaus werden die zusätzlichen Prozessschritte für die
Genehmigung einer Bestellung, den Wareneingang von Verbrauchsmaterial, die Genehmigung
von Leistungserfassungsblättern sowie den Rechnungseingang je Einzelposten beschrieben.
Der Prozess berücksichtigt auch die entsprechende Zahlungsausgangsverarbeitung, das
Periodenende (Werk) sowie den Periodenabschluss.
Die Verbrauchsmaterialien (Waren oder Dienstleistungen) werden ohne Materialnummer,
sondern nur mit einer Kurztextbeschreibung als Hauptidentifikationsmerkmal erfasst. Bevor die
Bestellung an einen Lieferanten ausgegeben wird, muss sie auf Grundlage vordefinierter
Parameter genehmigt werden.
Im System ist für Verbrauchsmaterialien kein Bestand vorhanden. Durch Buchung eines
Wareneingangs wird der Warenwert auf eine Kostenstelle oder eine andere Kostenart
verrechnet.
Nach Eingang der Lieferantenrechnungen werden diese mit Bezug auf die entsprechende
Bestellung erfasst, um so einen dreistufigen Abgleich (Bestellwert, Wareneingangswert und
Rechnungswert) zu ermöglichen. Bei Abweichungen zwischen dem Rechnungs- und dem
Bestellwert wird die Rechnung gesperrt und zur Genehmigung an den Einkäufer weitergeleitet.
Schecks für Lieferanten werden auf Basis der in der Rechnung abgebildeten Nettobedingung
generiert, die aus dem Lieferantenstamm ermittelt wird. Durch Abweichungen vom
Standardpreis hervorgerufene abweichende Werte werden auf der Einkaufskostenstelle
gesammelt und auf der Grundlage eines vordefinierten Prozentsatzes auf Produktlinienebene
verrechnet.
Bei der Beschaffung von Dienstleistungen für den direkten Verbrauch ist der grundlegende
Prozess identisch. Der Unterschied besteht darin, dass die Dienstleistungen nicht mithilfe eines
Wareneingangs, sondern mit einem Leistungserfassungsblatt gebucht werden. Für die
Rechnung gelten in beiden Fällen die gleichen Regeln.
2
Voraussetzungen
Sie haben die für die Vorgehensweisen dieses Szenarios erforderlichen Stammdaten erfasst.
Stellen Sie vor dem Durchspielen des Szenarios sicher, dass folgende szenariospezifischen
Organisations- und Stammdaten vorhanden sind:
2.1 Stamm- und Organisationsdaten
SAP Best Practices – Standardwerte
In der Implementierungsphase wurden in Ihrem ERP-System grundlegende Stamm- und
Organisationsdaten angelegt, beispielsweise die Daten, welche die Organisationsstruktur Ihres
Unternehmens widerspiegeln, sowie Stammdaten, die dessen betrieblichem Schwerpunkt
entsprechen, beispielsweise Stammdaten für Materialien, Lieferanten und Kunden.
Diese Stammdaten bestehen in der Regel aus standardisierten SAP-Best-PracticesVorschlagswerten, die das Durchlaufen der Prozessschritte dieses Szenarios ermöglichen.
Zusätzliche Stammdaten (Vorschlagswerte)
Sie können das Szenario auch mit anderen Vorschlagswerten von SAP Best
Practices testen, welche die gleichen Merkmale aufweisen.
© SAP AG
Seite 5 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Sehen Sie in Ihrem SAP-ECC-System nach, welche anderen Stammdaten hierfür
zur Verfügung stehen.
Eigene Stammdaten verwenden
Sie können benutzerdefinierte Werte für Material- oder Organisationsdaten
verwenden, für die Stammdaten angelegt wurden. Weitere Informationen zum
Anlegen von Stammdaten finden Sie in der Dokumentation Stammdatenverfahren
(155_AB_xx).
Verwenden Sie folgende Stammdaten, um die in diesem Dokument beschriebenen
Prozessschritte auszuführen.
StammWert
/Organisationsd
aten
Details zu Stamm/Organisationsdaten
Bemerkungen
Werk
1000
Werk 1
Lagerort
1020
Werk 1000
Fertigung ohne Lean-WM
Lagerort
1030
Werk 1000
Versand mit Lean-WM
Lagerort
1050
Werk 1000
Lager mit Lean-WM
Lieferant
300000
inländischer Lieferant 00
Lieferant
300001
inländischer Lieferant 01
Lieferant
300002
inländischer Lieferant 02
Lieferant
300003
inländischer Lieferant 03
Lieferant
300004
inländischer Lieferant 04
Lieferant
300006
inländischer Lieferant 06
Lieferant
300008
inländischer Lieferant 08
Buchungskreis
1000
Buchungskreis 1000
Einkaufsorganisa 1000
tion
Einkaufsorg. 1000
Einkäufergruppe
100
Gruppe 100
Werk 1000
Einkäufergruppe
101
Einkäufergruppe 101
Werk 1000
Einkäufergruppe
102
Gruppe 102
Werk 1000
Einkäufergruppe
103
Einkäufergruppe 103
Werk 1000
Einkäufergruppe
110
Gruppe 110
Werk 1100
Einkäufergruppe
111
Gruppe 111
Werk 1100
Einkäufergruppe
112
Gruppe 112
Werk 1100
Einkäufergruppe
113
Gruppe 113
Werk 1100
Warengruppe
YBD01
Warengruppe Dienstleistungen
© SAP AG
Seite 6 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
2.2 Voraussetzungen/Situation
Der in dieser Ablaufbeschreibung beschriebene Geschäftsprozess ist Teil einer längeren Kette
von integrierten Geschäftsprozessen oder -szenarios. Das bedeutet, Sie müssen die folgenden
Vorgänge abgeschlossen haben und die folgenden Voraussetzungen erfüllen, bevor Sie dieses
Szenario durchspielen können:
Voraussetzungen/Situation
Szenario
Sie haben alle entsprechenden Schritte
abgeschlossen, die in der Ablaufbeschreibung VorlaufProzessschritte (154) beschrieben sind.
Vorlauf-Prozessschritte (154)
2.3
Rollen
Verwendung
Die folgenden Rollen müssen installiert sein, um dieses Szenario im SAP NetWeaver Business
Client (NWBC) testen zu können. Die Rollen in dieser Ablaufbeschreibung müssen dem
Benutzer bzw. den Benutzern zugewiesen sein, die dieses Szenario testen. Sie benötigen diese
Rollen, wenn Sie anstatt auf der NWBC-Oberfläche auf der Standard-SAP-GUI arbeiten.
Voraussetzungen
Die Rollen wurden dem Benutzer zugewiesen, der dieses Szenario testet.
Benutzerrolle
Technischer Name
Prozessschritt
Mitarbeiter
SAP_NBPR_EMPLOYEE_S
Die Zuordnung dieser Rolle wird
für die Ausführung von
Basisfunktionalitäten benötigt.
Einkäufer
SAP_NBPR_PURCHASER_S
Bestellung für
Verbrauchsmaterial anlegen
Bestellung für Dienstleistungen
anlegen
Einkaufsleiter
SAP_NBPR_PURCHASER_M
Bestellungen genehmigen
Lagermitarbeiter
SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK_S
Wareneingang von
Verbrauchsmaterial buchen
Servicemitarbeiter
SAP_NBPR_SERVEMPLOYEE_S
Leistungserfassungsblatt
anlegen/genehmigen
Kreditorenbuchhalt SAP_NBPR_AP_CLERK_S
er
© SAP AG
Rechnungseingang je
Einzelposten
Seite 7 von 24
SAP Best Practices
3
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Prozessübersicht
Schrittbezeic
hnung
Voraussetzun
gen/Situation
Rolle
Transaktion
scode
Erwartetes Ergebnis
Bestellung für
Verbrauchsm
aterial
anlegen
Bedarf für
Verbrauchsma
terial
Einkäufer
ME21N
Standardbestellung
ohne Verwendung des
Materialstamms wird
angelegt.
Bestellung
genehmigen
Bestellwert
übersteigt
Berechtigungs
schwelle
(Auftragswert
muss 500,00
EUR
übersteigen)
Einkaufsleit
er
ME29N
Die Bestellung ist
freigegeben.
Wareneingan
g von
Verbrauchsm
aterial
Bestand an
vom
Lieferanten
empfangenen
Waren
Lagermitar
beiter
MIGO_GR
MRO-Ausgaben
werden
fortgeschrieben.
Bestellung für
Dienstleistun
gen anlegen
Bedarf für
Dienstleistung
Einkäufer
ME21N
Standardbestellung
ohne Verwendung des
Materialstamms wird
angelegt.
Leistungserfa
ssungsblatt
anlegen
Leistungen
wurden
erbracht
Servicemit
arbeiter
ML81N
Das
Leistungserfassungsbl
att wurde angelegt.
Leistungserfa
ssungsblatt
genehmigen
Leistungen
wurden
ordnungsgem
äß ausgeführt
Servicemit
arbeiter
ML81N
Das
Leistungserfassungsbl
att wird genehmigt.
Rechnungsei
ngang je
Einzelposten
Erfassen der
eingegangene
n Rechnung
Kreditoren
buchhalter
MIRO
Verbindlichkeiten und
Dienstleistungsausgab
en werden
fortgeschrieben.
Nachrichtena
usgabe im
Falle einer
Rechnungskü
rzung
(optional)
Nachrichten
für reduzierte
Rechnung
werden
ausgegeben
Kreditoren
buchhalter
MR90
Nachrichten wurden
ausgegeben.
Ausgangszah
lung
© SAP AG
Externe
Prozessreferenz
siehe
Szenario
158 –
Kreditore
nbuchhal
tung
In dieser
Aktivität
bearbeiten Sie
die
Ausgangszahl
ung.
Die Ausgangszahlung
wurde bearbeitet.
Seite 8 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Schrittbezeic
hnung
Externe
Prozessreferenz
Voraussetzun
gen/Situation
Hauptbuch:
Periodenende
Werk
siehe
Szenario
159 –
Perioden
abschlus
s in der
Finanzbu
chhaltun
g
In dieser
Aktivität
nehmen Sie
die
Periodenende
verarbeitung
vor.
4
Rolle
Transaktion
scode
Erwartetes Ergebnis
Die
Periodenendeverarbeit
ung ist abgeschlossen.
Prozessschritte
4.1 Bestellung für Verbrauchsmaterial anlegen
Verwendung
In dieser Aktivität wird eine Bestellung für Verbrauchsmaterial angelegt.
Sie haben jetzt auch die Möglichkeit, mehrfach verwendete Eingabedaten der Bestellung in
Vorlagen zu speichern. Um Daten als Vorlage abzuspeichern, wählen Sie Als Vorlage
sichern.
Um Daten aus einer Vorlage zu laden, wählen Sie Aus Vorlage laden.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik → Materialwirtschaft → Einkauf → Bestellung →
Anlegen → Lieferant/Lieferwerk bekannt
Transaktionscode
ME21N
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Einkäufer (SAP_NBPR_PURCHASER_S)
Rollenmenü
Einkauf  Bestellung  Bestellung  Bestellung
anlegen
2. Geben Sie auf dem Einstiegsbild die folgenden Daten ein, und wählen Sie Weiter:
Feldbezeichner
Benutzeraktion
und Werte
Bestellart
Normalbestellung
Lieferant
Beispiel: 300000
Einkaufsorg (OrgDaten)
Beispiel: 1000
© SAP AG
Bemerkung
Wählen Sie im Kopf den
Seite 9 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Reiter OrgDaten aus
Einkäufergruppe (OrgDaten)
Beispiel: 100
Wählen Sie im Kopf den
Reiter OrgDaten aus
Buchungskreis (OrgDaten)
Beispiel: 1000
Wählen Sie im Kopf den
Reiter OrgDaten aus
3. In der Positionszeile geben Sie folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Benutzeraktion und
Werte
Bemerkung
Kontierungstyp
K für Kostenstelle,
Wenn Sie K wählen, müssen Sie
für die Kontierung entweder
Kostenstelle 1201 oder 1202
eingeben.
F für Innenauftrag
Kurztext
<Beschreibung der
Position>
Bestellmenge
Beispiel: 10
Geben Sie eine Menge ein.
BME
ST
Geben Sie die
Bestellmengeneinheit ein.
Nettopreis
z. B. 10 EUR
Geben Sie einen Nettopreis ein.
BPM
ST
Geben Sie die Bestellpreiseinheit
ein.
Warengruppe
01
Werk
Beispiel: 1000
Geben Sie das entsprechende
Werk ein.
Währung
z. B. EUR
Geben Sie die Einkaufswährung
ein.
Steuerschlüssel
z. B. V1
Geben Sie den Steuerschlüssel
ein
4. Wählen Sie Weiter.
5. Wenn als Kontierungstyp K gewählt wurde geben Sie auf der Registerkarte Kontierung bei
Aufforderung die Kostenstelle ein, z. B. 1201 (für Rohstoffe und Halbfabrikate) oder 1202
(für Halbwaren). Wenn als Kontierungstyp F gewählt wurde, geben Sie den Innenauftrag
über die Eingabehilfe F4 ein.
6. Geben Sie das Sachkonto entsprechend dem Verbrauchsmaterial ein, z. B. 600000 (das
Konto muss gemäß den benötigten Waren gewählt werden).
7. Wählen Sie Sichern, und notieren Sie die Bestellnummer:
______________________________.
Ergebnis
1. Eine Bestellung wurde angelegt.
2. Option A: Wenn die Bestellung fehlerfrei ist, muss die Bestellung genehmigt werden?
© SAP AG
Seite 10 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Eine Genehmigung der Bestellung ist nur erforderlich, wenn der Bestellwert über
500 EUR liegt.

Wenn ja, fahren Sie mit dem Abschnitt Bestellung genehmigen/ freigeben fort.

Wenn nicht, fahren Sie mit dem Abschnitt Wareneingang von
Verbrauchsmaterial fort.
Option B: Wenn die Bestellung fehlerhaft ist, nehmen Sie entsprechende Korrekturen
vor, und fahren Sie dann mit der Option A (siehe oben) fort.
4.2 Bestellung genehmigen/freigeben
Verwendung
Die Bestellungen, für die eine Freigabe durch einen Freigabeberechtigten erforderlich ist,
werden aufgelistet.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Materialwirtschaft  Einkauf  Bestellung 
Freigeben  Einzelfreigabe
Transaktionscode
ME29N
2. Auf dem Bild Normalbestellung XXX freigeben wählen Sie Belegübersicht ein, sofern die
Option noch nicht aktiviert ist.
3. Wählen Sie im linken Bildbereich unterhalb von Belegübersicht das Selektionskriterium
Bestellungen.
4. Geben Sie auf dem Bild Einkaufsbelege Ihre Bestellnummer ein, und wählen Sie Ausführen
(F8).
Unter Umständen muss die Bestellung aber von mehreren Personen freigegeben
werden. Dies hängt von ihrem Wert ab. Sobald die letzte Person die Bestellung
freigegeben hat, kann der Einkäufer oder Planer die Bestellung je nach Bedarf
ausgeben (Druck, Fax, EDI).
5. Gehen Sie im Kopf der Bestellung auf dem Reiter Freigabestrategie und klicken Sie auf
Freigabemöglichkeiten.
6. Der Freigabezustand hat sich geändert.
7. Wählen Sie Sichern.
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Einkaufsleiter (SAP_NBPR_PURCHASER_M)
Rollenmenü
Einkauf  Genehmigung  Einkaufsbelege
© SAP AG
Seite 11 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
1. Wählen Sie dem Reiter Alle auf Freigabe wartenden Bestellungen (x).
2. Geben Sie im Suchkriterium Freigabecode 01 ein und drücken Sie Ausführen.
Falls Ihre Bestellung nicht in der Liste angezeigt wird, überprüfen sie die QüryDaten: Wählen Sie Abfrage ändern, geben Sie Freigabecode 01, Freigaberuppe PH
ein und wählen Sie Übernehmen.
3. Selektieren Sie ihre Bestellung und drücken Sie Bestellung freigeben.
4. Die Bestellung ist freigegeben.
4.3 Wareneingang von Verbrauchsmaterial
Verwendung
Der Kunde bucht den Eingang der Verbrauchsmaterialien.
Dieser Schritt ist nur für Verbrauchsmaterialien relevant, er gilt nicht für
Servicematerialien.
Vorgehensweise
Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Materialwirtschaft  Bestandsführung 
Warenbewegung  Wareneingang  Zur Bestellung 
WE zur Bestellung (MIGO)
Transaktionscode
MIGO_GR
1. Geben Sie auf dem Einstiegsbild die Bestellnummer ein, und wählen Sie Weiter (Enter).
2. Setzen Sie unter Kopfdaten auf der Registerkarte Allgemein das Kennzeichen zum Drucken
des Materialbelegs über die Nachrichtensteuerung. Wählen Sie Sammelschein.
3. Geben Sie auf der Registerkarte Menge eine Zahl ein.
4. Geben Sie auf der Registerkarte Wo das Werk und den Lagerort ein.
5. Optional: Geben Sie eine Lieferscheinnummer im entsprechenden Feld ein.
6. Setzen Sie das Kennzeichen für Position OK, und wählen Sie Prüfen.
7. Die Meldung Beleg ist O.K. wird angezeigt.
8. Wählen Sie Buchen (Strg+S).
9. Folgende Meldung wird angezeigt: Materialbeleg 5xxxxxxx wurde gebucht.
10. Zeigen Sie die Bestellung an, und prüfen Sie die Bestellentwicklung.
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
© SAP AG
Seite 12 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Benutzerrolle
Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK_S)
Rollenmenü
Lagerverwaltung  Warenannahme  Bestellung
1. Wählen Sie die aktive Abfrage Alle für den Wareneingang bereiten Einkaufsbelege.
2. In der Ergebnisliste, markieren Sie Ihre Bestellung und wählen Sie Materialbeleg anlegen.
3. Setzen Sie unter Kopfdaten auf der Registerkarte Allgemein das Kennzeichen zum Drucken
des Materialbelegs über die Nachrichtensteuerung. Wählen Sie im Dropdown-Menü
Sammelschein.
4. Optional: Geben Sie eine Lieferscheinnummer im entsprechenden Feld ein.
5. Setzen Sie das Kennzeichen für Position OK, und wählen Sie Prüfen.
6. Die Meldung Beleg ist O.K. wird angezeigt.
7. Wählen Sie Buchen (Strg+S).
8. Folgende Meldung wird angezeigt: Materialbeleg 5xxxxxxx wurde gebucht.
9. Zeigen Sie die Bestellung an, und prüfen Sie die Bestellentwicklung.
Ergebnis
1. Es wird ein Wareneingang von Verbrauchsmaterialien gebucht und ein Buchungsbeleg
angelegt. Sie können nun mit dem Abschnitt Rechnungseingang je Einzelposten fortfahren.
2. a) Buchungen im Finanzwesen, beispielsweise für Dienstleistungen (Kontierungstyp: K):
Material
Soll-Konten
Haben-Konten
Kostenart/CO-Objekt
Verbrauchsmaterial
610000 oder
600000
293000
600000 / Cost Center
1201
WE/RE Fremdprod.
Fremdleistung für
Erzeugnisse/Leistungen
b) Buchungen im Finanzwesen, beispielsweise für Dienstleistungen (Kontierungstyp: F):
Material
Soll-Konten
Haben-Konten
Kostenart/CO-Objekt
Verbrauchsmaterial
610000 oder
600000
293000
Innenauftrag
WE/RE Fremdprod.
Fremdleistung für
Erzeugnisse/Leistungen
3. a) Buchungen im Controlling, beispielsweise für Dienstleistungen (Kontierungstyp: F):
Objekta
rt
Objekt
Name COObjekt
Kostenar
t
Name Kostenart
Wert/KWähr
AUF
600000
oder
610000
Innenauftra
g für F&E
610000
oder
600000
Fremdleistung für
Erzeugnisse/Leistungen
200,00
Name Kostenart
Wert/KWähr
b) Buchungen im Controlling (Kontierungstyp: K):
Objekta
rt
© SAP AG
Objekt
Name COObjekt
Kostenar
t
Seite 13 von 24
SAP Best Practices
KST
1201
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Einkauf und
Lager 1
610000
oder
600000
Fremdleistung für
Erzeugnisse/Leistungen
10,00
4.4 Bestellung für Dienstleistungen anlegen
Verwendung
In dieser Aktivität wird eine Bestellung für Dienstleistungen angelegt.
Sie haben jetzt auch die Möglichkeit, mehrfach verwendete Eingabedaten der Bestellung in
Vorlagen zu speichern. Um Daten als Vorlage abzuspeichern, wählen Sie Als Vorlage
sichern.
Um Daten aus einer Vorlage zu laden, wählen Sie Aus Vorlage laden.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Materialwirtschaft  Einkauf  Bestellung 
Anlegen  Lieferant/Lieferwerk bekannt
Transaktionscode
ME21N
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Einkäufer (SAP_NBPR_PURCHASER_S)
Rollenmenü
Einkauf  Bestellung  Bestellung  Bestellung
anlegen
2. Geben Sie auf dem Einstiegsbild die folgenden Daten ein, und wählen Sie Weiter (Enter):
Feldbezeichner
Benutzeraktion und
Werte
Bemerkung
Bestellart
<Normalbestellung>
Einkaufsorg (Registerkarte
OrgDaten)
1000
Einkäufergruppe (Registerkarte
OrgDaten)
100
Wählen Sie im Kopf
den Reiter OrgDaten
aus
Buchungskreis (Registerkarte
OrgDaten)
1000
Wählen Sie im Kopf
den Reiter OrgDaten
aus
Lieferant
300000
Wählen Sie im Kopf
den Reiter OrgDaten
aus
3. In der Positionszeile geben Sie folgende Daten ein:
© SAP AG
Seite 14 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Feldbezeichner
Benutzeraktion und
Werte
Bemerkung
Kontierungstyp
K für Kostenstelle,
Wenn Sie K wählen, müssen Sie auf der
Registerkarte Kontierung eine Kostenstelle
eingeben, z. B. 1201.
F für Innenauftrag
Positionstyp
D für Dienstleistung
Es werden zwei weitere Registerkarten
hinzugefügt und angezeigt: Leistungen und
Limits (im Bildbereich Positionsdetail).
Kurztext
z. B. Ad-hoc-Service
01
Geben Sie eine Bezeichnung für die
Position ein.
Warengruppe
YBD01
Dienstleistungen
Werk
Beispiel: 1000
Geben Sie das relevante Werk ein.
Währung
z. B. EUR
Geben Sie die Bestellwährung ein.
4. Geben Sie in der Positionsdetailsicht auf der Registerkarte Leistungen folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Benutzeraktion und
Werte
Bemerkung
Kurztext
z. B. Service first
Geben Sie eine Beschreibung der
Leistungsposition ein.
Menge
Beispiel: 1
Geben Sie eine Menge ein.
ME
ST
Mengeneinheit
Bruttopreis
z. B. 100 EUR
Geben Sie einen Preis ein.
5. Wählen Sie Weiter.
6. Wenn die Aufforderung dazu angezeigt wird, öffnen Sie die Registerkarte Limits, und geben
Sie einen Wert für Gesamtlimit ein, z. B. 5000 EUR. Geben Sie im Feld Erwarteter Wert
einen Wert ein, z. B. 1000 EUR.
7. Falls ein Fenster mit einer Eingabeaufforderung erscheint, geben Sie das für
Verbrauchsmaterialien entsprechende Sachkonto ein, beispielsweise 600000 (das Konto
muss gemäß den benötigten Dienstleistungen ausgewählte werden).
Wenn als Kontierungstyp K festgelegt ist, geben Sie eine Kostenstelle (z. B. 1201 oder
1202) ein.
Wenn als Kontierungstyp F festgelegt ist, geben Sie die Nummer eines Innenauftrags ein.
Kontierung auf einen Innenauftrag
Um auf einen Innenauftrag kontieren zu können, muss dieser vorher angelegt
werden.
Weitere Informationen, wie sie einen Innenauftrag anlegen, finden Sie
beispielsweise im Szenario 186 - Innenauftrag für Marketing und sonstige
Gemeinkosten – Ist.
Technische Einzelheiten zum Anlegen eines Innenauftrags finden Sie im Szenario
155.12 – Innenauftrag anlegen.
8. Setzen Sie, sofern noch nicht erfolgt, auf der Registerkarte Lieferung das Kennzeichen für
Wareneingang.
© SAP AG
Seite 15 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
9. Wählen Sie Sichern (Strg+S). Notieren Sie sich die Bestellnummer:
____________________.
Falls die Eingabeaufforderung erneut erscheint, geben Sie die gleichen Werte wie in Schritt
7 ein.
Ergebnis
1. Eine Bestellung wurde angelegt.
2. Ist die Bestellung fehlerhaft, aktualisieren Sie die Bestellung, und fahren Sie anschließend
fort.
3. Ist die Bestellung fehlerfrei und liegt ihr Wert über EUR 500, ist eine Genehmigung der
Bestellung erforderlich.

Wenn ja, fahren Sie mit dem Abschnitt Bestellung genehmigen/ freigeben fort.

Wenn nein, fahren Sie mit den Abschnitten Leistungserfassungsblatt anlegen
und Leistungserfassungsblatt genehmigen fort.
4.5 Leistungserfassungsblatt anlegen (für
Dienstleistungen ohne Servicematerial)
Verwendung
In dieser Aktivität wird die erbrachte Leistung in einem Leistungserfassungsblatt mit Bezug auf
die Bestellung aus dem vorherigen Schritt erfasst.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Materialwirtschaft  Leistungserfassung  Pflegen
Transaktionscode
ML81N
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Servicemitarbeiter (SAP_NBPR_SERVEMPLOYEE_S)
Rollenmenü
Kundenservice  Serviceabwicklung  Zeitwirtschaft 
Leistungserfassungsblatt (klassische Ansicht)
2. Auf dem Bild Erfassungsblatt xxx anzeigen wählen Sie Andere Bestellung (Umsch+F5) und
geben die Bestellnummer ein.
Die Bestellung wird ausgewählt.
3. Wählen Sie Erfassungsblatt anlegen (Umsch+F1), um ein Leistungserfassungsblatt für die
Bestellung anzulegen.
4. Auf dem Bild Erfassungsblatt xxx hinzufügen wählen Sie (Weitere... ) Bearbeiten 
Leistungsselektion, um Leistungen aus der Bestellung zu übernehmen.
5. Das Dialogfenster Leistungsselektion wird angezeigt. Setzen Sie das Kennzeichen Aus
Bestellung, und drücken Sie Weiter.
6. Wählen Sie Weiter (Enter).
© SAP AG
Seite 16 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
7. Markieren Sie auf dem Bild Leistungen als Vorlage selektieren die relevanten Leistungen,
und wählen Sie dann Leistungen mit Quick-Info Leistungen übernehmen (F9).
8. Geben Sie oben auf dem Bild Erfassungsblatt xxx hinzufügen einen Kurztext ein, und
wählen Sie Weiter.
9. Sichern Sie das Leistungserfassungsblatt.
4.6 Leistungserfassungsblatt genehmigen
Verwendung
In dieser Aktivität wird das Leistungserfassungsblatt genehmigt.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Materialwirtschaft  Leistungserfassung  Pflegen
Transaktionscode
ML81N
2. Auf dem Bild Erfassungsblatt xxx anzeigen wählen Sie Andere Bestellung (Umsch+F5) und
geben die Nummer Bestellnummer ein und drücken Sie Enter.
Die Bestellung wird ausgewählt.
3. Selektieren Sie das Leistungserfassungsblatt auf der linken Seite unter dem Bestllkurztext.
4. Wenn Sie das Leistungserfassungsblatt ändern möchten, wählen Sie Anzeigen <-> Ändern
(F5).
5. Auf dem Bild Erfassungsblatt xxx ändern wählen Sie Abnahme (grüne Fahne).
6. Sichern Sie das Erfassungsblatt.
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Servicemitarbeiter (SAP_NBPR_SERVEMPLOYEE_S)
Rollenmenü
Kundenservice  Serviceabwicklung  Zeitwirtschaft 
Leistungserfassungsblatt
7. Wählen Sie die aktive Abfrage Leistungserfassungsblatt.
8. Falls notwendig geben Sie die Einkaufsorganisation 1000 als Selektionskriterium der
Abfrage ein.
9. Wählen Sie den Link des gewünschten Leistungserfassungsblatts aus.
10. Auf dem Bild Erfassungsblatt xxx ändern wählen Sie Abnahme (grüne Fahne).
11. Sichern Sie das Leistungserfassungsblatt.
Ergebnis
Das Leistungserfassungsblatt wird genehmigt. Sie können nun mit dem nächsten Schritt
Rechnungseingang je Einzelposten fortfahren.
Buchungen im Finanzwesen:
© SAP AG
Seite 17 von 24
SAP Best Practices
Material
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Soll-Konten
Haben-Konten
610000 oder
600000
293000
Cost Element / CO
Object
WE/RE Fremdprod.
Fremdleistung für
Erzeugnisse/Leistungen
4.7 Rechnungseingang je Einzelposten
Verwendung
In diesem Schritt führen Sie die Rechnungsprüfung für die vom Lieferanten eingegangene
Rechnung durch. Der Istbetrag der Rechnung kann vom Bezugsbetrag der Bestellung
abweichen. Daher ist eventuell in diesem Schritt eine Rechnungskürzung erforderlich.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Materialwirtschaft  Logistik-Rechnungsprüfung
 Belegerfassung
Transaktionscode
MIRO
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Kreditorenbuchhalter (SAP_NBPR_AP_CLERK_S)
Rollenmenü
Kreditorenbuchhaltung  Buchung  Rechnungen 
Eingangsrechnung erfassen (für Bestellung)
2. Wenn das Dialogfenster Buchungskreis eingeben geöffnet wird, geben Sie den
Buchungskreis 1000 ein. Wählen Sie Weiter (Enter).
3. Optional: Wenn Sie den Buchungskreis ändern möchten, wählen Sie im Menü Bearbeiten 
Buchungskreis wechseln. Geben Sie den gewünschten Buchungskreis ein. Wählen Sie
Weiter (Enter).
4. Vorgang: Rechnung
5. Geben Sie auf dem Bild Eingangsrechnung hinzufügen: Buchungskreis 1000 folgende Daten
ein:
Feldbezeichner
Benutzeraktion und
Werte
Bemerkung
Buchungskreis
Beispiel: 1000
Entsprechender Buchungskreis
6. Die Registerkarte Grunddaten wird angezeigt. Geben Sie folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Benutzeraktion und
Werte
Rechnungsdatum
<aktuelles Datum>
© SAP AG
Bemerkung
Seite 18 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Referenz
<beliebiger
Referenztext>
z. B. Lieferantenrechnung
Betrag
<Bruttobetrag der
Rechnung (inkl.
Steuer)>
Der Rechnungsbetrag vom Lieferanten kann
vom Bezugsbruttobetrag der Bestellung
abweichen.
Steuer rechnen
Entfernen Sie das
Kennzeichen.
Steuerkennzeich
en
V1
Steuerbetrag
<Steuerbetrag (19 %
vom Bruttobetrag
der Rechnung)>
normalerweise vom System
vorgeschlagener Wert
7. Geben Sie auf der Registerkarte Bestellbezug die Bestellnummer ein, und wählen Sie
Weiter (Enter).
Die Bestellinformationen werden übernommen und in die untenstehende Tabelle
aufgenommen.
Stellen Sie sicher, dass das Steuerkennzeichen V1 ausgewählt ist (normalerweise
automatisch vom System festgelegt).
8. Wenn der Saldo nicht Null entspricht und daher eine Rechnungskürzung erforderlich ist,
gehen Sie wie folgt vor:
a. Wählen Sie in der Belegposition der Bestellbezugsdaten im Feld KorrekturKz die
Option Lieferantenfehler: Rechnung kürzen.
b. Daraufhin werden zwei weitere Felder geöffnet: Geben Sie im Feld
Rechnungsbetrag laut Lieferant den Bruttobetrag der Rechnung abzüglich des
Steuerbetrags ein. Geben Sie im Feld Rechnungsmenge laut Lieferant, die in der
Rechnung angegebene Menge ein. Auf der Grundlage dieser Daten wird die
Rechnungskürzung berechnet. Es wird eine Meldung über den gekürzten Betrag in
der Rechnung angezeigt.
9. Um einen Fehlertest durchzuführen, wählen Sie Simulieren.
Die Abweichungen beim Preis, bei der Menge und bei den Konditionen werden
angezeigt. Gelbe Meldungen sind Warnungen, rote Meldungen werden für
schwerwiegende Fehler ausgegeben. Um fortfahren zu können, müssen Sie die
roten Meldungen beseitigen.
10. Um die Transaktion zu sichern, wählen Sie Buchen. Es wird eine Bestätigungsmeldung
angezeigt.
11. Notieren Sie sich die Nummer der Rechnung:
Rechnung: ________________________________
Ergebnis
Buchungen im Finanzwesen für Verbrauchsmaterialien:
© SAP AG
Seite 19 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Material
Soll-Konten
Haben-Konten
Verbrauchsmaterial
293000 WE/REVerrechnung –
Fremdbeschaffung
440000
National_Vendor1/
69190 Walldorf
Bemerkung
260000 Vorsteuer
694300 Verlust aus
Kleindifferenzen
Rechnungseingang
(MM)
574300 Gewinn aus
Kleindifferenzen
Rechnungseingang
(MM)
nur im Fall von
Kleindifferenzen
nur im Fall von
Rechnungskürzung
204650
Rechnungskürzung
Im Fall der Rechnungskürzung wird vom System ein zweiter Finanzbeleg angelegt:
Material
Soll-Konten
Haben-Konten
Bemerkung
Verbrauchsmaterial
440000
National_Vendor1/
69190 Walldorf
260000 Vorsteuer
nur im Fall von
Rechnungskürzung
204650
Rechnungskürzung
Buchungen im Finanzwesen für Leistungen:
Material
Soll-Konten
Haben-Konten
293000 WE/REVerrechnung –
Fremdbeschaffung
440000
National_Vendor1/
69190 Walldorf
Bemerkung
260000 Vorsteuer
694300 Verlust aus
Kleindifferenzen
Rechnungseingang
(MM)
574300 Gewinn aus
Kleindifferenzen
Rechnungseingang
(MM)
nur im Fall von
Kleindifferenzen
nur im Fall von
Rechnungskürzung
204650
Rechnungskürzung
Im Fall der Rechnungskürzung wird vom System ein zweiter Finanzbeleg angelegt:
Material
© SAP AG
Soll-Konten
Haben-Konten
Bemerkung
440000
260000 Vorsteuer
nur im Fall von
Seite 20 von 24
SAP Best Practices
Material
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Soll-Konten
Haben-Konten
Bemerkung
National_Vendor1/
69190 Walldorf
204650
Rechnungskürzung
Rechnungskürzung
4.8 Nachrichtenausgabe im Falle einer
Rechnungskürzung (optional)
Verwendung
Bei Buchung einer gekürzten Rechnung erfolgt standardmäßig keine automatische
Nachrichtenausgabe bei Sichern der Rechnung.
Die Ausgabe der Nachrichten muss manuell durchgeführt werden.
Falls Sie eine automatische Nachrichtenausgabe wünschen, müssen Sie die CustomizingEinstellungen für den Nachrichtentyp REKL so anpassen, dass eine automatische
Nachrichtenausgabe erlaubt ist.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Materialwirtschaft  Logistik-Rechnungsprüfung
 Weiterverarbeitung  Nachrichten ausgeben
Transaktionscode
MR90
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Kreditorenbuchhalter (SAP_NBPR_AP_CLERK_S)
Rollenmenü
Kreditorenbuchhaltung  Buchung  Rechnungen 
Nachrichten ausgeben
2. Geben Sie im Bild Nachrichten ausgeben aus der Logistikrechnungsprüfung folgende Daten
ein:
Feldbezeichne
r
Beschreibun
g
Benutzeraktion und
Werte
Bemerkungen
Nachrichtenart
REKL
Reklamation
Verarbeitungsm
odus
1
Erstverarbeitung
RechnungsBele
gnummer
<Rechnungsnummer
aus vorherigem
Schritt>
Geschäftsjahr
<Aktuelles
Geschäftsjahr>
Buchungskreis
1000
3. Wählen Sie Ausführen.
4. Selektieren Sie Ihren Rechnungsbeleg und wählen Sie Verarbeiten.
© SAP AG
Seite 21 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
4.9 Ausgangszahlung
Spielen Sie für diese Aktivität das gesamte Szenario Kreditorenbuchhaltung (158)
durch, und verwenden Sie dabei die Stammdaten aus diesem Szenariodokument.
5
Anhang
5.1 Prozessschritte korrigieren
Retourenbestellung anlegen
Transaktionscode (SAP GUI)
ME21N
Korrekturschritt
Bestellung ändern
Transaktionscode (SAP GUI)
ME22N
Benutzerrolle
Einkäufer (SAP_NBPR_PURCHASER_S)
Rollenmenü
Einkauf  Bestellung  Bestellung
Bemerkung
Wenn die angezeigte Bestellnummer falsch ist, geben Sie die
entsprechende Bestellung ein, indem Sie Andere Bestellung
wählen. Wählen Sie die zutreffenden Positionen aus, oder
wählen Sie über Alle markieren alle Positionen. Wählen Sie
dann Löschen, und sichern Sie die Bestellung.
Bestellungen genehmigen
Transaktionscode (SAP GUI)
ME28
Korrekturschritt
Bestellfreigabe rücksetzen
Transaktionscode (SAP GUI)
ME28
Benutzerrolle
Einkaufsleiter (SAP_NBPR_PURCHASER_M)
Rollenmenü
Einkauf  Genehmigung  Einkaufsbeleg
Bemerkung
Wählen Sie den Freigabecode 01 und dann Freigabe
rücksetzen. Nehmen Sie im Feld Belegnummer die
entsprechende Eingabe vor (optional). In der folgenden Sicht
Einkaufsbelege mit Freigabecode 01 freigeben wählen Sie die
Bestellposition und anschließend Freigabe rücksetzen.
© SAP AG
Seite 22 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Wareneingang zur Bestellung vom Lieferanten
Transaktionscode (SAP GUI)
MIGO
Korrekturschritt
Materialbeleg stornieren
Transaktionscode (SAP GUI)
MBST
Benutzerrolle
Lagermitarbeiter (SAP_NBPR_WAREHOUSECLERK_S)
Rollenmenü
Lagerverwaltung  Verbrauch und Umbuchungen 
Materialbeleg stornieren
Bemerkung
Wenn die Materialbelegnummer nicht bekannt ist, können Sie
sie über das Register Bestellhistorie zur Bestellposition
(Transaktionscode ME22N: Materialwirtschaft → Einkauf →
Bestellung → Ändern) ermitteln.
Rechnungseingang je Einzelposten
Transaktionscode (SAP GUI)
MIRO
Korrekturschritt
Rechnungsbeleg stornieren
Transaktionscode (SAP GUI)
MR8M
Benutzerrolle
Kreditorenbuchhalter (SAP_NBPR_AP_CLERK_S)
Rollenmenü
Kreditorenbuchhaltung  Buchung  Rechnungen
Rechnungsbeleg stornieren
Bemerkung
Wenn die Rechnungsnummer nicht bekannt ist, können Sie sie
über das Register Bestellhistorie (Transaktionscode ME22N:
Materialwirtschaft → Einkauf → Bestellung → Ändern) ermitteln.
5.2 SAP-ERP-Berichte
Verwendung
In der Tabelle unten sind die Berichte aufgelistet, denen Sie weitere Informationen zu diesem
Geschäftsprozess entnehmen können.
Die folgenden Ablaufbeschreibungen enthalten eine umfassende Zusammenstellung
aller wichtigen Berichte sowie ausführliche Informationen dazu:

Finanzwesen: SAP-ERP-Berichte für das Rechnungswesen (221)

Logistische Prozesse: SAP-ERP-Berichte für die Logistik (222)
Beachten Sie, dass sich die Beschreibungen einiger dieser Berichte, die einen unverzichtbaren
Teil des Ablaufs darstellen, direkt im jeweiligen Kapitel befinden.
Berichte
Titel des Berichts
Transaktionscode
Bemerkung
Einkäufergruppenanalyse
MCE1
eine Liste mit verdichteten Daten
© SAP AG
Seite 23 von 24
SAP Best Practices
Einkauf von Verbrauchsmaterial (129): AB
Lieferantenanalyse (EKS)
MCE3
direkter Zugriff auf
lieferantenbezogene Daten
Dispositionsliste
MD05
Die Bestands-/Bedarfssituation zur
Zeit des letzten Planungslaufs.
Bestellanforderungen zuordnen und
bearbeiten
ME57
Bestellanforderungen in externe
Einkaufsbelege umsetzen
Einkaufsbelege freigeben
ME28
Eine Liste mit allen Bestellungen
wird angezeigt.
5.3 Verwendete Formulare
Üblicher
Formularn
ame
Formula
rtyp
Verwendet
in
Prozessschritt
Nachrichten
art
Druckprogramm
(Eingabeverfahren)
Technisches
Objekt
Bestellung
Smart
Form
4.1, 4.2
NEU
YBAA_FM06P(ENTRY_NE
U)
YBAA_MMPO
Leistungserfassungsblatt
Smart
Form
4.5
NEU
YBAA_MMSER
(ENTRY_NEW)
YBAA_MMSER
© SAP AG
Seite 24 von 24
Herunterladen
Explore flashcards