EHP4 for SAP ERP 6.0 Juni 2010 Deutsch Logistikplanung (144) Ablaufbeschreibung SAP AG Dietmar-Hopp-Allee 16 69190 Walldorf Deutschland SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB Copyright © 2010 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher Form auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch SAP AG nicht gestattet. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die von SAP AG oder deren Vertriebsfirmen angebotenen Softwareprodukte können Softwarekomponenten auch anderer Softwarehersteller enthalten. Microsoft, Windows, Excel, Outlook und PowerPoint sind eingetragene Marken der Microsoft Corporation. IBM, DB2, DB2 Universal Database, System i, System i5, System p, System p5, System x, System z, System z10, System z9, z10, z9, iSeries, pSeries, xSeries, zSeries, eServer, z/VM, z/OS, i5/OS, S/390, OS/390, OS/400, AS/400, S/390 Parallel Enterprise Server, PowerVM, Power Architecture, POWER6+, POWER6, POWER5+, POWER5, POWER, OpenPower, PowerPC, BatchPipes, BladeCenter, System Storage, GPFS, HACMP, RETAIN, DB2 Connect, RACF, Redbooks, OS/2, Parallel Sysplex, MVS/ESA, AIX, Intelligent Miner, WebSphere, Netfinity, Tivoli und Informix sind Marken oder eingetragene Marken der IBM Corporation. Linux ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds in den USA und anderen Ländern. Adobe, das Adobe Logo, Acrobat, PostScript und Reader sind Marken oder eingetragene Marken von Adobe Systems Inc. in den USA und/oder anderen Ländern. Oracle ist eine eingetragene Marke der Oracle Corporation. UNIX, X/Open, OSF/1 und Motif sind eingetragene Marken der Open Group. Citrix, ICA, Program Neighborhood, MetaFrame, WinFrame, VideoFrame und MultiWin sind Marken oder eingetragene Marken von Citrix Systems, Inc. HTML, XML, XHTML und W3C sind Marken oder eingetragene Marken des W3C®, World Wide Web Consortium, Massachusetts Institute of Technology. Java ist eine eingetragene Marke von Sun Microsystems, Inc. JavaScript ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc., verwendet unter der Lizenz der von Netscape entwickelten und implementierten Technologie. SAP, R/3, SAP NetWeaver, Duet, PartnerEdge, ByDesign, Clear Enterprise, SAP BusinessObjects Explorer und weitere im Text erwähnte SAP-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und anderen Ländern. Business Objects und das Business-Objects-Logo, BusinessObjects, Crystal Reports, Crystal Decisions, Web Intelligence, Xcelsius und andere im Text erwähnte Business-Objects-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken der SAP France in den USA und anderen Ländern. Alle anderen Namen von Produkten und Dienstleistungen sind Marken der jeweiligen Firmen. Die Angaben im Text sind unverbindlich und dienen lediglich zu Informationszwecken. Produkte können länderspezifische Unterschiede aufweisen. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die vorliegenden Angaben werden von SAP AG und ihren Konzernunternehmen („SAP-Konzern“) bereitgestellt und dienen ausschließlich Informationszwecken. Der SAP-Konzern übernimmt keinerlei Haftung oder Garantie für Fehler oder Unvollständigkeiten in dieser Publikation. Der SAP-Konzern steht lediglich für Produkte und Dienstleistungen nach der Maßgabe ein, die in der Vereinbarung über die jeweiligen Produkte und Dienstleistungen ausdrücklich geregelt ist. Aus den in dieser Publikation enthaltenen Informationen ergibt sich keine weiterführende Haftung. © SAP AG Seite 2 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB Symbole Symbol Bedeutung Achtung Beispiel Hinweis Empfehlung Syntax Typografische Konventionen Format Beschreibung Beispieltext Wörter oder Zeichen, die von der Oberfläche zitiert werden. Dazu gehören Feldbezeichner, Bildtitel, Drucktastenbezeichner sowie Menünamen, Menüpfade und Menüeinträge. Verweise auf andere Dokumentationen Beispieltext hervorgehobene Wörter oder Ausdrücke im Fließtext, Titel von Grafiken und Tabellen BEISPIELTEXT Namen von Systemobjekten Dazu gehören Reportnamen, Programmnamen, Transaktionscodes, Tabellennamen und einzelne Schlüsselbegriffe einer Programmiersprache, die von Fließtext umrahmt sind, wie z. B. SELECT und INCLUDE. Beispieltext Ausgabe auf der Oberfläche Dazu gehören Datei- und Verzeichnisnamen und ihre Pfade, Meldungen, Namen von Variablen und Parametern, Quelltext und Namen von Installations-, Upgrade- und Datenbankwerkzeugen. BEISPIELTEXT Tasten auf der Tastatur, wie z. B. die Funktionstaste F2 oder die StrgTaste. Beispieltext Exakte Benutzereingabe. Dazu gehören Wörter oder Zeichen, die Sie genau so in das System eingeben müssen, wie es in der Dokumentation angegeben ist. <Beispieltext> Variable Benutzereingabe. Die Wörter und Zeichen in spitzen Klammern müssen Sie durch entsprechende Eingaben ersetzen, bevor Sie sie in das System eingeben. © SAP AG Seite 3 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB Inhaltsverzeichnis 1 Einsatzmöglichkeiten ............................................................................................................... 5 2 Voraussetzungen .................................................................................................................... 5 2.1 Stamm- und Organisationsdaten ..................................................................................... 5 2.2 Voraussetzungen/Situation .............................................................................................. 7 2.3 Rollen ............................................................................................................................... 7 2.4 Vorbereitende Schritte ..................................................................................................... 7 3 Prozessübersicht ..................................................................................................................... 8 4 Prozessschritte ...................................................................................................................... 10 5 4.1 Absatz- und Produktionsgrobplanung ............................................................................ 10 4.2 Langfristplanung ............................................................................................................. 14 Folgevorgänge ...................................................................................................................... 23 5.1 6 Operative Produktionsplanung und -steuerung ............................................................. 23 Anhang .................................................................................................................................. 24 6.1 Prozessschritte korrigieren............................................................................................. 24 6.2 SAP-ERP-Berichte ......................................................................................................... 25 © SAP AG Seite 4 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB 1 Einsatzmöglichkeiten Die Logistikplanung soll gewährleisten, dass die zukünftige Nachfrage mit den verfügbaren Ressourcen Ihres Unternehmens gedeckt werden kann; zudem sollen Situationen erkannt werden, in denen dies nicht termingerecht oder in den gewünschten Mengen möglich ist. Dieser Prozess wird auch als „Absatz- und Produktionsgrobplanung“ bezeichnet. Der Prozess findet in der Regel in einem Simulationsmodus und auf aggregierter Stufe (normalerweise Produktgruppe) statt. Wurde ein realisierbarer Produktionsplan gefunden, der die Nachfrage deckt, kann er als Basis für die operative Produktionsplanung verwendet werden (Disposition und Kapazitätsfeinplanung). Die Best-Practices-Szenarios in diesem Abschnitt behandeln den folgenden Planungs-Workflow: Planung/Prognose des zukünftigen Bedarfs aggregierte Produktionsplanung einschließlich Kapazitätsprüfung, um auf Produktgruppenebene zu prüfen, ob der Bedarf gedeckt werden kann (mithilfe der SOPFunktion) Übertragung der Ergebnisse an die Langfristplanung (mithilfe des LFP-Moduls), um eine Simulation des Materialbedarfs auf der Grundlage des Produktionsplans bzw. der Produktionspläne zu ermöglichen Die Planung findet in separaten (Simulations-) Planversionen in LFP statt. Überprüfung und ggf. Anpassung der Planbedarfe Wenn die simulierten Bedarfe akzeptiert sind, wird der Bedarf (Primärbedarfe) zur detaillierten Disposition und Produktionsplanung in die aktive Programmplanung übertragen. 2 Voraussetzungen 2.1 Stamm- und Organisationsdaten In der Implementierungsphase wurde in Ihrem ERP-System eine Reihe von grundlegenden Stamm- und Organisationsdaten angelegt, beispielsweise die Daten, welche die Organisationsstruktur Ihres Unternehmens widerspiegeln, sowie Stammdaten, die dem betrieblichen Schwerpunkt des Unternehmens entsprechen, beispielsweise Stammdaten für Materialien, Lieferanten, Kunden usw. Bei diesen Stammdaten handelt es sich in der Regel um standardisierte SAP-Best-PracticesVorschlagswerte, mit denen Sie die Prozessschritte dieses Szenarios durchlaufen können. Sie können das Szenario auch mit anderen Materials- oder Organisationsdaten testen, für die bereits Stammdaten angelegt wurden. Informationen zum Anlegen von Stammdaten finden Sie in der Dokumentation zu den Stammdatenverfahren. © SAP AG Seite 5 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB Verwenden Sie zur Ausführung der in diesem Dokument beschriebenen Prozessschritte die folgenden Stammdaten: Stammdaten Wert Produktgruppe 00001B001 Stufe 1 Produktgruppe 00001B0001 00000001 Stufe 2 Produktgruppe Weitere Stammdaten Voraussetzg./Situation Bemerkungen Sie haben alle Schritte abgeschlossen, die in der Ablaufbeschreibung Absatzmengenbudgetierung und Übergabe an SOP (mit CO-PA), Erlösplanung (172) beschrieben sind. Die Produktgruppen entsprechen den Produkthierarchien. 00001B0001 00000002 Stufe 2 Produktgruppe 00001B0001 00000003 Stufe 2 Werk 1000 (1100) SOP-Version 001 Verwenden Sie im Demoskript bitte diese Versionen. LFP-Version 001 Verwenden Sie im Demoskript bitte diese Versionen. © SAP AG Seite 6 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB 2.2 Voraussetzungen/Situation Der in dieser Ablaufbeschreibung beschriebene Geschäftsprozess ist Teil einer längeren Kette von integrierten Geschäftsprozessen oder -szenarios. Das bedeutet, Sie müssen die folgenden Vorgänge abgeschlossen haben und die folgenden Voraussetzungen erfüllen, bevor Sie dieses Szenario durchspielen können: Voraussetzungen/Situation Szenario Sie haben alle Schritte abgeschlossen, die in der Ablaufbeschreibung Vorlauf-Prozessschritte (154) beschrieben sind. Vorlauf-Prozessschritte (154) Sie haben alle Schritte abgeschlossen, die in der Ablaufbeschreibung Absatzmengenbudgetierung und Übergabe an SOP (mit CO-PA), Erlösplanung (172) beschrieben sind. In dieser Aktivität führen Sie die Erlösplanung durch. Das Ergebnis ist ein Absatzplan in Wert und/oder Menge. Der Absatzplan basiert gewöhnlich auf der Verkaufshistorie und ist in vierteljährliche, monatliche oder wöchentliche Perioden eingeteilt. Absatzmengenbudgetierung und Übergabe an SOP (mit CO-PA), Erlösplanung (172) Sie haben alle Schritte abgeschlossen, die in der Ablaufbeschreibung Quartalsplan – Absatzmengenprognose mit CO-PA (179) beschrieben sind. Quartalsplan – Absatzmengenprognose mit CO-PA (179) 2.3 Rollen Verwendung Die folgenden Rollen müssen installiert sein, um dieses Szenario im SAP NetWeaver Business Client (NWBC) testen zu können. Die Rollen in dieser Ablaufbeschreibung müssen dem Benutzer bzw. den Benutzern zugewiesen sein, die dieses Szenario testen. Sie benötigen diese Rollen nur, wenn Sie statt der Standard-SAP-GUI die NWBC-Oberfläche verwenden. Voraussetzungen Die Benutzerrollen wurden dem Benutzer zugewiesen, der dieses Szenario testet. Benutzerrolle Technischer Name Prozessschritt Mitarbeiter SAP_NBPR_EMPLOYEE-S Die Zuordnung dieser Rolle wird für die Ausführung von Basisfunktionalitäten benötigt. Strategischer Planer SAP_NBPR_STRATPLANNER-S alle Prozessschritte 2.4 Vorbereitende Schritte Zum Testen dieses Szenarios sind keine vorbereitenden Schritte erforderlich. © SAP AG Seite 7 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB 3 Prozessübersicht Prozessschritt Externe Prozessreferenz Voraussetzungen/ Situation Benutzerrolle Transaktionscode Erwartete Ergebnisse Absatzmengenbudgetierung und Übergabe an SOP (mit CO-PA), Erlösplanung siehe Szenario Absatzmengenbudgetierung und Übergabe an SOP (mit CO-PA), Erlösplanung (172) siehe Szenario 172 siehe Szenario 172 Der Absatzplan wurde angelegt. Quartalsplan – Absatzmengenprogno se mit CO-PA siehe Szenario Quartals plan – Absatzm engenpr ognose mit COPA (179) siehe Szenario 179 siehe Szenario 179 Der Absatzplan wurde angelegt. Bedarfsprüfung (Absatzplan prüfen) nachdem die Absatzzahlen an SOP übergeben wurden Strategischer Planer MC76 Absatzplan wurde verifiziert. Produktionsgrobplanung anlegen nachdem der Absatzplan geprüft wurde Strategischer Planer MC76 Der Produktionsplan wurde angelegt. Produktionsgrobplanung in die inaktive Programmplanung übertragen Der Produktionsplan wurde überprüft. Strategischer Planer MC75 Der Produktionsplan aus SOP wurde auf die inaktive Programmplanung übertragen. Langfristplanungsszenario anlegen vor Ausführung der simulierten Langfrist-MRP Strategischer Planer MS31 Das LFP-Planungsszenario wurde angelegt. Strategischer Planer MS01 Die Langfrist-MRP wird simuliert. Langfrist-MRP ausführen © SAP AG Seite 8 von 25 SAP Best Practices Prozessschritt Logistikplanung (144): AB Externe Prozessreferenz Voraussetzungen/ Situation Kapazitätsbedarfe auswerten Eine Planprimärbedarfsversion aktivieren Sie haben das simulative Planungsergebnis ausgewertet und angepasst An die Programmplanung übergeben (Aktivversion) Operative Produktionsplanung und -steuerung © SAP AG siehe alle Fertigungsszenarios Benutzerrolle Transaktionscode Erwartete Ergebnisse Strategischer Planer CM38 Der Kapazitätsverbrauch wurde auf die Kostenstellen fortgeschrieben. Strategischer Planer MS32 Die Planprimärbedarfsversion ist für das Planungsszenario aktiviert. Strategischer Planer MS64 Die Aktivversion wurde in der Programmplanung angelegt. siehe alle Fertigungsszenarios siehe alle Fertigungsszenarios siehe alle Fertigungsszenarios Seite 9 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB 4 Prozessschritte 4.1 Absatz- und Produktionsgrobplanung Die Absatz- und Produktionsgrobplanung (SOP) stellt das Bindeglied zwischen Absatzplanung und Fertigung dar. Es handelt sich dabei um einen Prognose- und Planungsvorgang, anhand dessen sich Absatz-, Produktions- und Bestandsziele auf der Grundlage von historischen, vorhandenen und geschätzten künftigen Daten erreichen lassen. In dem im Folgenden beschriebenen Prozess wird SOP verwendet, um den Absatzplan (Bedarf) aus CO-PA oder anderen Quellen zu überprüfen um einen Produktionsgrobplan anzulegen, der den Bedarf decken und die Bestandsziele erfüllen soll um die Kapazitätsauslastung der kritischen Ressourcen (in der Regel die Engpassressourcen) sichtbar zu machen und damit die Realisierbarkeit des Plans auf aggregierter Stufe zu prüfen SOP ist besonders für die lang- und mittelfristige Planung geeignet. In diesem Prozess überprüfen Sie die Zahlen der Absatz- und Produktionsgrobplanung. Dies geschieht, nachdem die Absatzzahlen aus CO-PA an SOP übergeben wurden. Sie können die folgenden Kennzahlen anzeigen: Absatzplan Produktionsplan Projizierter Bestand 4.1.1 Bedarfsprüfung (Absatzplan prüfen) Verwendung In dieser Aktivität prüfen Sie den Absatzplan auf Materialebene. In diesem Szenario wird davon ausgegangen, dass der Absatzplan auf Produktgruppenebene angelegt wurde. Daher können Sie Ihre Absatzzahlen auf ein Material auflösen, um den Bedarf auf aggregierter Stufe zu prüfen. Der umgekehrte Vorgang ist ebenfalls möglich (wird in diesem Szenario aber nicht gezeigt): Wenn Ihr Absatzplan auf Produktgruppenebene angelegt wurde, können Sie den Plan vordefinierten Anteilsfaktoren entsprechend auf die Materialebene auflösen. In diesem Fall ist es zweckmäßig, die Anteilsfaktoren entsprechend den historischen Absatzzahlen zu definieren, um realistische Prognosen auf Materialebene zu erhalten. Voraussetzungen Dies kann vorgenommen werden, nachdem die Absatzzahlen aus CO-PA an SOP übergeben wurden. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: © SAP AG Seite 10 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik Produktion Absatz-/Grobplanung Disaggregation Auflösen PG-Plan Transaktionscode MC76 Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S) Fertigung Absatz- und Produktionsgrobplanung Disaggregation Disaggregation Planung Rollenmenü 2. Geben Sie auf dem Einstiegsbild folgende Daten ein: Feldbezeichner Beschreibung Benutzeraktion und Werte Bemerkung Produktgruppe 00001B000100000001 Produktgruppen-ID wurde im zentralen Stammdaten-BB in Schicht 2 definiert. Werk 1000 Produktionswerk Inaktive Version Wählen Sie die Drucktaste. Version 001 Prüfen Sie, welche Version zu verwenden ist. 3. Wählen Sie Inaktive Version. 4. Markieren Sie im Dialogfenster Produktgruppenmitglieder die Materialien. 5. Im Dialogfenster Disaggregation wählen Sie Absatzpläne erstellen, Absatz disaggregieren und Lagerbilanz, danach Weiter (Enter). 6. Wenn das Dialogfenster Quoten prüfen angezeigt wird, wählen Sie Ja. 7. Wählen Sie Sichern (Strg+S). Ergebnis Sie haben die SOP-Zahlen auf Produktgruppenebene angezeigt und den Absatzplan auf Materialebene – basierend auf dem Absatzplan auf Produktgruppenebene – angelegt. 4.1.2 Produktionsgrobplan anlegen Verwendung In dieser Aktivität legen Sie anhand Ihrer Absatzprognose den Produktionsgrobplan an. Dafür stehen Ihnen verschiedene Optionen zur Verfügung (siehe unten). Vorgehensweise © SAP AG Seite 11 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik Produktion Absatz-/Grobplanung Disaggregation Auflösen PG-Plan Transaktionscode MC76 Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S) Rollenmenü Fertigung SOP Disaggregation Disaggregation PlanungLO - PP - Absatz-/Grobplanung Disaggregation Bearbeiten Auflösen PG-Plan Weitere Disaggregation Auflösen PG-Plan Sie befinden sich noch in der Transaktion für die Bedarfsprüfung (siehe voriges Kapitel) und arbeiten dort weiter. Falls Sie die Transaktion verlassen haben, führen Sie die Schritte 1 bis 5 dieses Prozesses aus, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren. 2. Wählen Sie im Menü (NWBC: Weitere… ) Bearbeiten Produktionsplan erstellen Absatzsynchron. Dadurch werden die Produktionszahlen den Absatzzahlen auf Produktgruppen- und Materialebene angeglichen. 3. Es gibt in der Standard-SOP noch weitere Strategien für die automatische Generierung eines Produktionsplans, die leicht über folgenden Menüpfad aktiviert werden können: (NWBC: Weitere… ) Bearbeiten Produktionsplan anlegen <Option zum Anlegen eines Produktionsplans> a. Die Produktionsmengen sind in jeder Periode gleich den Absatzmengen („absatzsynchron“). b. Die Produktionsmengen sind so bemessen, dass die Ziellagerbestände erreicht werden. c. Die Produktionsmengen sind so bemessen, dass die Zielreichweiten erreicht werden. d. Die Produktionsmengen sind so bemessen, dass der Lagerbestand am Ende jeder Periode Null ist. 4. Wählen Sie Sichern (Strg+S). Ergebnis Sie haben den Produktionsplan auf der Materialebene – basierend auf dem Absatzplan auf der Produktgruppenebene – angelegt. 4.1.3 Produktionsgrobplanung in die inaktive Programmplanung übertragen Verwendung In dieser Aktivität übertragen Sie die inaktive Version des Produktionsplans von SOP in die Programmplanung, wo die Mengen als Planprimärbedarfe gebucht werden. © SAP AG Seite 12 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB Für verschiedene Zwecke haben Sie auch die Möglichkeit, den Produktionsplan zuerst in einer inaktiven Version zu buchen. In diesem Szenario werden inaktive Versionen für die folgenden Zwecke verwendet: Version 001: für Simulations- und Langfristbeschaffungszwecke (Prognose), wie in diesem Dokument beschrieben Version 002: zur Unterstützung des jährlichen Budgetierungsprozesses (siehe 173: SOP durch Übergabe der Langfristplanung an LIS/PIS/Kapazität) Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik Produktion Absatz-/Grobplanung Planung Für Produktgruppe Überg. Progr.pl. PG Transaktionscode MC75 Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S) Rollenmenü Fertigung SOP Produktgruppe Übergabe Programmplanung Produktgr. 2. Geben Sie folgende Daten ein: Feldbezeichner Beschreibung Benutzeraktion und Werte Bemerkung Produktgruppe 00001B000100000001 Werk 1000 Produktionswerk Version 001 wird aus einem Dropdown-Menü ausgewählt abhängig von der im Szenario Quartalsplan – Absatzmengenprognose mit COPA (179) verwendeten Version Produktionsplan Material(ien) direkt Setzen Sie das Kennzeichen. Von-Datum frühestes Änderungsdatum normalerweise der erste Tag des laufenden Monats Bis-Datum frühestes Änderungsdatum plus 18 Monate aktuelles Datum plus 18 Monate © SAP AG Seite 13 von 25 SAP Best Practices Feldbezeichner Logistikplanung (144): AB Beschreibung Benutzeraktion und Werte Bedarfsart keine Eingabe Version 01 Aktiv Entfernen Sie das Kennzeichen. Bemerkung Achten Sie darauf, das Kennzeichen Aktiv auf dem Einstiegsbild zu entfernen, um sicherzustellen, dass es in der Programmplanung nicht aktiv ist. Um ein einzelnes Material zu übertragen, verwenden Sie Transaktion MC74. 3. Wählen Sie Übergabe ausführen. Ergebnis Die inaktive Version wird in die Programmplanung übernommen. Um die inaktive Version für ein einzelnes Material in der Programmplanung anzuzeigen, verwenden Sie die Transaktion MD63 (oder den Menüpfad Logistik Produktion Produktionsplanung Programmplanung Planprimärbedarf Anzeigen). 4.2 Langfristplanung In der Langfristplanung werden Programme für den zukünftigen Bedarf in einem Planungslauf simuliert. Damit haben Sie die Möglichkeit, Kapazitätsbedarfe, den Leistungsartbedarf der Kostenstellen und den Bedarf an Kaufteilen zu ermitteln. Die simulierbaren Produktionsprogramme können auch Planprimärbedarfe und/oder Kundenaufträge einschließen. Sie können die Simulation in Hinblick auf Materialbedarfsplanung, Kapazitätsplanung, Bestellvolumen, Einkaufsbudget, Kostenstellenplanung und Bestandskontrolle auswerten und optimieren. Nach der Auswertung der simulativen Planergebnisse können Sie das aktuelle Produktionsprogramm durch die bevorzugte Version in der Langfristplanung ersetzen und dort weiterführen. Sie können die Daten für die Fremdbeschaffung mithilfe eines speziellen Berichts in das Einkaufsinfosystem übertragen und dort auswerten. Das Prinzip der Langfristplanung besteht darin, verschiedene Versionen des Produktionsprogramms zu simulieren. Die Simulation kann operative Daten berücksichtigen (z. B. Stammdaten, Kundenaufträge, Bestellungen, Fertigungsaufträge). Die Simulation kann zur Optimierung des Produktionsprogramms und der Fertigungs- und Beschaffungsdaten hinsichtlich der Materialbedarfsplanung, der Kapazitätsplanung, des Bestellvolumens, des Einkaufsbudgets, der Kostenstellenplanung und der Bestandskontrolle verwendet werden. Die Langfristplanung kann auch auf der Basis von operativen Stammdaten ausgeführt werden: Stücklisten, Arbeitspläne, Arbeitsplätze und Materialstämme. Das heißt, dass Sie keine neuen operativen Daten anlegen müssen. © SAP AG Seite 14 von 25 SAP Best Practices 4.2.1 Logistikplanung (144): AB Langfristplanungsszenario anlegen Verwendung Für die Simulation richten Sie LFP-Planungsszenarios ein. Diese stellen „Planbereiche“ dar, die Sie unabhängig voneinander verwenden können. In dieser Aktivität legen Sie ein LFP-Planungsszenario an. Falls das LFP-Szenario bereits besteht, verwenden Sie die Transaktion MS32, um Änderungen vorzunehmen. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik Produktion Produktionsplanung Langfristplanung Szenario Anlegen Transaktionscode MS31 Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S) Rollenmenü Fertigung Fertigungsplanung Langfristplanung Planungsszenario anlegen Verwenden Sie immer das Planungsszenario 001. Falls das Szenario bereits vorhanden ist ändern Sie das vorhandene Szenario ab wie in den folgenden Prozesschritten beschrieben. Gehen Sie hierzu in den Änderungsmodus über Planungsszeanrio ändern. Um die Werte des bestehenden Szeanrios zu ändern müssen Sie im Planungsszenario den Status des Szenarios zurücksetzen (Bearbeiten Freigabe zurücknehmen). 2. Geben Sie folgende Daten ein: Feldbezeichner Beschreibung Planungsszenario Benutzeraktion und Werte Bemerkung 001 Geben Sie eine neue Nummer und Bezeichnung ein. Falls das Szenario vorhanden ist ändern sie den Namen des Szeanrios. Langfristplanung Setzen Sie das Kennzeichen. 3. Wählen Sie Weiter (Enter). 4. Geben Sie folgende Daten ein: © SAP AG Seite 15 von 25 SAP Best Practices Feldbezeichner Logistikplanung (144): AB Beschreibung Benutzeraktion und Werte Von-Datum aktuelles Datum Bis-Datum aktuelles Datum plus 18 Monate Sekundärbedarf für verbrauchsgest. Mat. Setzen Sie das Kennzeichen. Kundenaufträge berücksichtigen Setzen Sie das Kennzeichen. Mit festen Zugängen Setzen Sie das Kennzeichen. Mit fixierten Bestellanforderungen Setzen Sie das Kennzeichen. Mit fixierten Planaufträgen Setzen Sie das Kennzeichen. Bemerkung 5. Wählen Sie Planprimärbedarf. 6. Wählen Sie im Dialogfenster Neuer Eintrag (F5). 7. Geben Sie folgende Daten ein: Feldbezeichner Beschreibung Benutzeraktion und Werte Bemerkung Version 01 inaktive Version aus der Programmplanung Zielversion <blank> Von-Datum aktuelles Datum Bis-Datum aktuelles Datum plus 18 Monate 8. Wählen Sie Übernehmen. 9. Wählen Sie Werke. 10. Wählen Sie im Dialogfenster Neuer Eintrag (F5). 11. Geben Sie folgende Daten ein: Feldbezeichner Werk © SAP AG Beschreibung Benutzeraktion und Werte Bemerkung 1000 Sie können diese Schritte für alle Planungswerke Seite 16 von 25 SAP Best Practices Feldbezeichner Logistikplanung (144): AB Beschreibung Benutzeraktion und Werte Bemerkung wiederholen. Falls das Werk bereits zugeordnet ist überspringen Sie diesen Schritt. 12. Wählen Sie Übernehmen. 13. Wählen Sie Freigeben u. Sichern. Ergebnis Das LFP-Szenario ist angelegt. Notieren Sie sich hier die Nummer des Planungsszenarios: _________ 4.2.1.1 Langfrist-MRP ausführen Verwendung In dieser Aktivität simulieren Sie die Ausführung der Langfrist-MRP. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik Produktion Produktionsplanung Langfristplanung Langfristplanung Planungslauf Online Transaktionscode MS01 Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S) Rollenmenü Fertigung Fertigungsplanung Langfristplanung Langfristplanung: Gesamtplanung 2. Geben Sie folgende Daten ein: Feldbezeichner Beschreibung Benutzeraktion und Werte Planungsszenario aus dem vorherigen Schritt Werk 1000 Materialliste anzeigen Setzen Sie das Kennzeichen. Terminierung 2 © SAP AG Bemerkung Produktionswerk Durchlaufterminierung und Kapazitätsplanung Seite 17 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB 3. Wählen Sie Weiter. 4. Das System zeigt die Meldung Bitte Eingabeparameter überprüfen an. 5. Wählen Sie Weiter. 6. Das System zeigt die folgende Meldung an: Der Planungslauf wird gestartet – Bitte drücken Sie Enter. Wählen Sie Weiter (Enter). Um die Planungsergebnisse für das Planungsszenario 001 – Material Fertigerzeugnis Einzelfertigung (z. B. F1000-M1) in Werk 1 (1000) – zu überprüfen, verwenden Sie die Transaktion MS04 (SAP GUI) oder im Rollenmenü (NWBC) Fertigung Fertigungsplanung Langfristplanung PlanSzenario: Bedarfs/Bestandsliste. Ergebnis Sie haben die simulierte Langfrist-MRP ausgeführt. 4.2.1.2 Kapazitätsbedarfe auswerten Verwendung In dieser Aktivität führen Sie die Kapazitätsplanung für alle Arbeitsplätze aus, die Sie überprüfen möchten. Nach der Ausführung dieser Aktivität können Sie beurteilen, ob der Plan akzeptabel ist. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik Produktion Produktionsplanung Langfristplanung Auswertungen Kapazitätsbedarf Arbeitsplätze Transaktionscode CM38 Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S) Rollenmenü Fertigung Fertigungsplanung Langfristplanung Kapaz. Planung Langfristplanung 2. Wählen Sie (NWBC: Weitere… ) Planung Profile Gesamtprofil. © SAP AG Seite 18 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB 3. Markieren Sie das Profil YBLTP01 - LTP: Kapazitätsbedarf für AOP und wählen sie Weiter. Verwenden Sie die Transaktion SU01 oder SU3, um das Profil in Ihren Benutzerparametern vorzudefinieren or in the role menu (NWBC) Administration Benutzerverwaltung Benutzerpflege (Role: SAP_NBPR_IT_ADMIN-S) Parameter-ID: CYX Parameter-Wert: YBLTP01 4. Geben Sie folgende Daten ein: Feldbezeichner Beschreibung Benutzeraktion und Werte Planungsszenario Langfristplanung aus den vorherigen Schritten Arbeitsplatz Wählen Sie einen Arbeitsplatz, z. B. Montage. Werk Plant_1 (1000) Bemerkung 5. Im Menü wählen Sie (NWBC: Weitere… ) Einstellungen → Allgemeines und machen folgende Angaben: Feldbezeichner Benutzeraktion und Werte Bedarfsverdichtung Setzen Sie das Kennzeichen. Hierarchie TOT_PLANT Werk 1000 Eingabeart D Start Beginn der Budgetperiode (MM/JJJJ) Ende Ende der Budgetperiode (MM/JJJJ) 6. Wählen Sie Weiter und Standardübersicht . 7. Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Arbeitsplätze Ihres Planungsmodells (die in den Arbeitsplänen der geplanten Materialien genutzt werden). Ergebnis Die Kapazitätsplanung wurde überprüft. Wenn der Plan akzeptabel ist, können Sie zum nächsten Schritt übergehen. 4.2.1.3 Eine Planprimärbedarfsversion aktivieren Verwendung © SAP AG Seite 19 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB Nachdem Sie das simulative Planungsergebnis ausgewertet und angepasst haben, können Sie eine Planprimärbedarfsversion im Planungsszenario aktivieren und dieser, falls erforderlich, eine neue Versionsnummer zuweisen. Für die Gültigkeitsperiode der neuen Version übernimmt das System entweder die Periode, die beim Bearbeiten der simulativen Planprimärbedarfsversion eingegeben wurde, oder – wenn dies nicht erfolgt ist – die Planungsperiode des Planungsszenarios. Wenn Sie die Planprimärbedarfsversion aktiviert haben, gilt sie für die operative Planung. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik Produktion Produktionsplanung Langfristplanung Planungsszenario Ändern Transaktionscode MS32 Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S) Rollenmenü Fertigung Fertigungsplanung Langfristplanung Planungsszenario Ändern 2. Geben Sie folgende Daten ein: Feldbezeichner Beschreibung Planungsszenario Benutzeraktion und Werte Bemerkung Wählen Sie ein bestehendes Planungsszenario aus. 3. Wählen Sie Primärbedarf aktivieren. 4. Geben Sie folgende Daten ein: Feldbezeichner Beschreibung Benutzeraktion und Werte Version Setzen Sie das Kennzeichen. Zielversion 00 Testmodus Entfernen Sie das Kennzeichen. Liste erzeugen Setzen Sie das Kennzeichen. Bemerkung aktive Version 5. Wählen Sie Aktivieren. Ergebnis Die Planprimärbedarfsversion wurde aktiviert. © SAP AG Seite 20 von 25 SAP Best Practices 4.2.1.4 Logistikplanung (144): AB Übernahme in die aktive Programmplanung Verwendung Als Alternative zum vorherigen Schritt können Sie auch die LFP-Version 01 in eine aktive Version (z. B. 00) kopieren. In dieser Aktivität legen Sie eine aktive Version in der Programmplanung an. Dieser Schritt hat den Vorteil der Aktivierung im Hintergrundmodus. Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf: Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI) SAP-Menü Logistik Produktion Produktionsplanung Langfristplanung Planprimärbedarf Version kopieren Transaktionscode MS64 Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle Benutzerrolle Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S) Rollenmenü Fertigung Fertigungsplanung Programmplanung Simulationsversion erzeugen 2. Geben Sie folgende Daten ein: Feldbezeichner Beschreibung Benutzeraktion und Werte Bemerkung Werk Geben Sie alle Werke ein. Material keine Eingabe Von-Datum erster Tag des laufenden Monats Bis-Datum Von-Datum plus 18 Monate aktuelles Datum plus 18 Monate Quellversion 01 inaktive Version aus der Programmplanung Zielversion 00 Zielversion aktiv Setzen Sie das Kennzeichen. Keine Datenbankänderung (Simulation) Entfernen Sie das Kennzeichen. 3. Wählen Sie Ausführen (F8). Ergebnis In der Programmplanung wurde eine aktive Version angelegt. Um die aktive Version für ein einzelnes Material in der Programmplanung anzuzeigen, verwenden Sie die Transaktion MD63 © SAP AG Seite 21 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB (oder den Menüpfad Logistik Produktion Produktionsplanung Programmplanung Planprimärbedarf Anzeigen). Im SAP NetWeaver Business Client wählen Sie: Strategische Planung Programmplanung Planprimärbedarfe anzeigen. © SAP AG Seite 22 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB 5 Folgevorgänge Sie haben alle Aktivitäten zu dem in diesem Dokument beschriebenen Geschäftsprozess abgeschlossen. Um Folgeaktivitäten zu diesem Geschäftsprozess auszuführen, gehen Sie gemäß den in einem oder mehreren der folgenden Szenarios beschriebenen Prozessschritten vor. Verwenden Sie dabei die Stammdaten aus diesem Dokument. 5.1 Operative Produktionsplanung und -steuerung Verwendung In dieser Aktivität können Sie die unterschiedlichen Produktionsszenarios durchspielen. Vorgehensweise Für diese Aktivität spielen Sie die folgenden Szenarios durch: © SAP AG Lagerfertigung – diskrete Fertigungsbereichsspezialist (145) Lagerfertigung – Prozessindustrie (146) Kundeneinzelfertigung mit Variantenkonfiguration (147) Kundeneinzelfertigung ohne Variantenkonfiguration (148) Serienfertigung (149) Seite 23 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB 6 Anhang 6.1 Prozessschritte korrigieren Im folgenden Abschnitt finden Sie häufig vorgenommene Schritte, durch die einige der in diesem Dokument beschriebenen Aktivitäten korrigiert werden können. Langfristplanungsszenario anlegen Transaktionscode (SAP GUI) MS31 Korrekturschritt Planungsszenario ändern Transaktionscode (SAP GUI) MC75 Benutzerrolle Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S) Rollenmenü Fertigung SOP Produktgruppe Übergabe Programmplanung Produktgr. Bemerkung Sie können das Planungsszenario ändern. © SAP AG Seite 24 von 25 SAP Best Practices Logistikplanung (144): AB 6.2 SAP-ERP-Berichte Verwendung In der nachstehenden Tabelle sind die am häufigsten verwendeten Berichte aufgelistet, denen Sie weitere Informationen zu diesem Geschäftsprozess entnehmen können. Die folgenden Ablaufbeschreibungen enthalten eine umfassende Zusammenstellung aller wichtigen Berichte sowie ausführliche Informationen dazu: Finanzwesen: SAP-ERP-Berichte für das Rechnungswesen (221) Logistische Prozesse: SAP-ERP-Berichte für die Logistik (222) Beachten Sie, dass sich die Beschreibungen einiger dieser Berichte, die einen unverzichtbaren Teil des Ablaufs darstellen, direkt im jeweiligen Abschnitt befinden. Berichte Titel des Berichts Transaktionscode Benutzerrolle (NWBC) Rollenmenü (NWBC) Bemerkung Langfristkapazi tätsplanung CM38 Strategic Planner Fertigung Fertigungsplanung Langfristplanung Die Kapazitätsaus wertung wird angezeigt. Plan ändern MC82 Strategischer Planer Fertigung Absatzund Produktionsgrobplan ung Produktgruppe Ändern Absatz- und Produktionsgrobplan ung Die Planversion wird angezeigt. Auswertung der Produktgruppe nplanung MD47 Produktionsplaner Fertigung Auswertungen Berichte Auswertung Produktgruppenplan ung Die Planungssitua tion wird angezeigt. Langfristplanun g: MRP-Liste MS05 Strategischer Planer Fertigung Fertigungsplanung Langfristplanung Langfristplanung: Anzeige DispoListe Simulation der MRP-Liste © SAP AG Seite 25 von 25