Business Process Procedures

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EHP4 for SAP ERP
6.0
Juni 2010
Deutsch
Logistikplanung (144)
Ablaufbeschreibung
SAP AG
Dietmar-Hopp-Allee 16
69190 Walldorf
Deutschland
SAP Best Practices
Logistikplanung (144): AB
Copyright
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OS/390, OS/400, AS/400, S/390 Parallel Enterprise Server, PowerVM, Power Architecture, POWER6+,
POWER6, POWER5+, POWER5, POWER, OpenPower, PowerPC, BatchPipes, BladeCenter, System
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Informationen ergibt sich keine weiterführende Haftung.
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SAP Best Practices
Logistikplanung (144): AB
Symbole
Symbol
Bedeutung
Achtung
Beispiel
Hinweis
Empfehlung
Syntax
Typografische Konventionen
Format
Beschreibung
Beispieltext
Wörter oder Zeichen, die von der Oberfläche zitiert werden. Dazu
gehören Feldbezeichner, Bildtitel, Drucktastenbezeichner sowie
Menünamen, Menüpfade und Menüeinträge.
Verweise auf andere Dokumentationen
Beispieltext
hervorgehobene Wörter oder Ausdrücke im Fließtext, Titel von Grafiken
und Tabellen
BEISPIELTEXT
Namen von Systemobjekten Dazu gehören Reportnamen,
Programmnamen, Transaktionscodes, Tabellennamen und einzelne
Schlüsselbegriffe einer Programmiersprache, die von Fließtext umrahmt
sind, wie z. B. SELECT und INCLUDE.
Beispieltext
Ausgabe auf der Oberfläche Dazu gehören Datei- und
Verzeichnisnamen und ihre Pfade, Meldungen, Namen von Variablen
und Parametern, Quelltext und Namen von Installations-, Upgrade- und
Datenbankwerkzeugen.
BEISPIELTEXT
Tasten auf der Tastatur, wie z. B. die Funktionstaste F2 oder die StrgTaste.
Beispieltext
Exakte Benutzereingabe. Dazu gehören Wörter oder Zeichen, die Sie
genau so in das System eingeben müssen, wie es in der
Dokumentation angegeben ist.
<Beispieltext>
Variable Benutzereingabe. Die Wörter und Zeichen in spitzen
Klammern müssen Sie durch entsprechende Eingaben ersetzen, bevor
Sie sie in das System eingeben.
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Logistikplanung (144): AB
Inhaltsverzeichnis
1
Einsatzmöglichkeiten ............................................................................................................... 5
2
Voraussetzungen .................................................................................................................... 5
2.1
Stamm- und Organisationsdaten ..................................................................................... 5
2.2
Voraussetzungen/Situation .............................................................................................. 7
2.3
Rollen ............................................................................................................................... 7
2.4
Vorbereitende Schritte ..................................................................................................... 7
3
Prozessübersicht ..................................................................................................................... 8
4
Prozessschritte ...................................................................................................................... 10
5
4.1
Absatz- und Produktionsgrobplanung ............................................................................ 10
4.2
Langfristplanung ............................................................................................................. 14
Folgevorgänge ...................................................................................................................... 23
5.1
6
Operative Produktionsplanung und -steuerung ............................................................. 23
Anhang .................................................................................................................................. 24
6.1
Prozessschritte korrigieren............................................................................................. 24
6.2
SAP-ERP-Berichte ......................................................................................................... 25
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SAP Best Practices
Logistikplanung (144): AB
1 Einsatzmöglichkeiten
Die Logistikplanung soll gewährleisten, dass die zukünftige Nachfrage mit den verfügbaren
Ressourcen Ihres Unternehmens gedeckt werden kann; zudem sollen Situationen erkannt
werden, in denen dies nicht termingerecht oder in den gewünschten Mengen möglich ist.
Dieser Prozess wird auch als „Absatz- und Produktionsgrobplanung“ bezeichnet. Der Prozess
findet in der Regel in einem Simulationsmodus und auf aggregierter Stufe (normalerweise
Produktgruppe) statt. Wurde ein realisierbarer Produktionsplan gefunden, der die Nachfrage
deckt, kann er als Basis für die operative Produktionsplanung verwendet werden (Disposition
und Kapazitätsfeinplanung).
Die Best-Practices-Szenarios in diesem Abschnitt behandeln den folgenden Planungs-Workflow:

Planung/Prognose des zukünftigen Bedarfs

aggregierte Produktionsplanung einschließlich Kapazitätsprüfung, um auf
Produktgruppenebene zu prüfen, ob der Bedarf gedeckt werden kann (mithilfe der SOPFunktion)

Übertragung der Ergebnisse an die Langfristplanung (mithilfe des LFP-Moduls), um eine
Simulation des Materialbedarfs auf der Grundlage des Produktionsplans bzw. der
Produktionspläne zu ermöglichen

Die Planung findet in separaten (Simulations-) Planversionen in LFP statt.

Überprüfung und ggf. Anpassung der Planbedarfe

Wenn die simulierten Bedarfe akzeptiert sind, wird der Bedarf (Primärbedarfe) zur
detaillierten Disposition und Produktionsplanung in die aktive Programmplanung
übertragen.
2 Voraussetzungen
2.1 Stamm- und Organisationsdaten
In der Implementierungsphase wurde in Ihrem ERP-System eine Reihe von grundlegenden
Stamm- und Organisationsdaten angelegt, beispielsweise die Daten, welche die
Organisationsstruktur Ihres Unternehmens widerspiegeln, sowie Stammdaten, die dem
betrieblichen Schwerpunkt des Unternehmens entsprechen, beispielsweise Stammdaten für
Materialien, Lieferanten, Kunden usw.
Bei diesen Stammdaten handelt es sich in der Regel um standardisierte SAP-Best-PracticesVorschlagswerte, mit denen Sie die Prozessschritte dieses Szenarios durchlaufen können.
Sie können das Szenario auch mit anderen Materials- oder Organisationsdaten
testen, für die bereits Stammdaten angelegt wurden. Informationen zum Anlegen
von Stammdaten finden Sie in der Dokumentation zu den Stammdatenverfahren.
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Logistikplanung (144): AB
Verwenden Sie zur Ausführung der in diesem Dokument beschriebenen Prozessschritte die
folgenden Stammdaten:
Stammdaten
Wert
Produktgruppe
00001B001
Stufe 1
Produktgruppe
00001B0001
00000001
Stufe 2
Produktgruppe
Weitere
Stammdaten
Voraussetzg./Situation
Bemerkungen
Sie haben alle Schritte
abgeschlossen, die in der
Ablaufbeschreibung
Absatzmengenbudgetierung und Übergabe an
SOP (mit CO-PA),
Erlösplanung (172)
beschrieben sind.
Die
Produktgruppen
entsprechen den
Produkthierarchien.
00001B0001
00000002
Stufe 2
Produktgruppe
00001B0001
00000003
Stufe 2
Werk
1000 (1100)
SOP-Version
001
Verwenden Sie
im Demoskript
bitte diese
Versionen.
LFP-Version
001
Verwenden Sie
im Demoskript
bitte diese
Versionen.
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SAP Best Practices
Logistikplanung (144): AB
2.2 Voraussetzungen/Situation
Der in dieser Ablaufbeschreibung beschriebene Geschäftsprozess ist Teil einer längeren Kette
von integrierten Geschäftsprozessen oder -szenarios. Das bedeutet, Sie müssen die folgenden
Vorgänge abgeschlossen haben und die folgenden Voraussetzungen erfüllen, bevor Sie dieses
Szenario durchspielen können:
Voraussetzungen/Situation
Szenario
Sie haben alle Schritte abgeschlossen, die in der
Ablaufbeschreibung Vorlauf-Prozessschritte (154)
beschrieben sind.
Vorlauf-Prozessschritte (154)
Sie haben alle Schritte abgeschlossen, die in der
Ablaufbeschreibung Absatzmengenbudgetierung und
Übergabe an SOP (mit CO-PA), Erlösplanung (172)
beschrieben sind. In dieser Aktivität führen Sie die
Erlösplanung durch. Das Ergebnis ist ein Absatzplan in
Wert und/oder Menge. Der Absatzplan basiert
gewöhnlich auf der Verkaufshistorie und ist in
vierteljährliche, monatliche oder wöchentliche Perioden
eingeteilt.
Absatzmengenbudgetierung und
Übergabe an SOP (mit CO-PA),
Erlösplanung (172)
Sie haben alle Schritte abgeschlossen, die in der
Ablaufbeschreibung Quartalsplan –
Absatzmengenprognose mit CO-PA (179) beschrieben
sind.
Quartalsplan – Absatzmengenprognose
mit CO-PA (179)
2.3 Rollen
Verwendung
Die folgenden Rollen müssen installiert sein, um dieses Szenario im SAP NetWeaver Business
Client (NWBC) testen zu können. Die Rollen in dieser Ablaufbeschreibung müssen dem
Benutzer bzw. den Benutzern zugewiesen sein, die dieses Szenario testen. Sie benötigen diese
Rollen nur, wenn Sie statt der Standard-SAP-GUI die NWBC-Oberfläche verwenden.
Voraussetzungen
Die Benutzerrollen wurden dem Benutzer zugewiesen, der dieses Szenario testet.
Benutzerrolle
Technischer Name
Prozessschritt
Mitarbeiter
SAP_NBPR_EMPLOYEE-S
Die Zuordnung dieser Rolle wird für
die Ausführung von
Basisfunktionalitäten benötigt.
Strategischer
Planer
SAP_NBPR_STRATPLANNER-S
alle Prozessschritte
2.4 Vorbereitende Schritte
Zum Testen dieses Szenarios sind keine vorbereitenden Schritte erforderlich.
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Logistikplanung (144): AB
3 Prozessübersicht
Prozessschritt
Externe
Prozessreferenz
Voraussetzungen/
Situation
Benutzerrolle
Transaktionscode
Erwartete
Ergebnisse
Absatzmengenbudgetierung und Übergabe
an SOP (mit CO-PA),
Erlösplanung
siehe
Szenario
Absatzmengenbudgetierung
und
Übergabe an
SOP (mit
CO-PA),
Erlösplanung
(172)
siehe
Szenario
172
siehe
Szenario
172
Der Absatzplan
wurde angelegt.
Quartalsplan –
Absatzmengenprogno
se mit CO-PA
siehe
Szenario
Quartals
plan –
Absatzm
engenpr
ognose
mit COPA (179)
siehe
Szenario
179
siehe
Szenario
179
Der Absatzplan
wurde angelegt.
Bedarfsprüfung
(Absatzplan prüfen)
nachdem die
Absatzzahlen
an SOP
übergeben
wurden
Strategischer
Planer
MC76
Absatzplan wurde
verifiziert.
Produktionsgrobplanung anlegen
nachdem der
Absatzplan
geprüft wurde
Strategischer
Planer
MC76
Der Produktionsplan wurde
angelegt.
Produktionsgrobplanung in die
inaktive Programmplanung übertragen
Der Produktionsplan
wurde
überprüft.
Strategischer
Planer
MC75
Der Produktionsplan aus SOP
wurde auf die
inaktive Programmplanung übertragen.
Langfristplanungsszenario anlegen
vor Ausführung
der simulierten
Langfrist-MRP
Strategischer
Planer
MS31
Das LFP-Planungsszenario wurde
angelegt.
Strategischer
Planer
MS01
Die Langfrist-MRP
wird simuliert.
Langfrist-MRP
ausführen
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SAP Best Practices
Prozessschritt
Logistikplanung (144): AB
Externe
Prozessreferenz
Voraussetzungen/
Situation
Kapazitätsbedarfe
auswerten
Eine Planprimärbedarfsversion
aktivieren
Sie haben das
simulative
Planungsergebnis
ausgewertet
und angepasst
An die Programmplanung übergeben
(Aktivversion)
Operative
Produktionsplanung
und -steuerung
© SAP AG
siehe
alle
Fertigungsszenarios
Benutzerrolle
Transaktionscode
Erwartete
Ergebnisse
Strategischer
Planer
CM38
Der Kapazitätsverbrauch wurde
auf die Kostenstellen fortgeschrieben.
Strategischer
Planer
MS32
Die Planprimärbedarfsversion ist
für das Planungsszenario aktiviert.
Strategischer
Planer
MS64
Die Aktivversion
wurde in der
Programmplanung
angelegt.
siehe alle
Fertigungsszenarios
siehe
alle
Fertigungsszenarios
siehe alle
Fertigungsszenarios
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SAP Best Practices
Logistikplanung (144): AB
4 Prozessschritte
4.1 Absatz- und Produktionsgrobplanung
Die Absatz- und Produktionsgrobplanung (SOP) stellt das Bindeglied zwischen Absatzplanung
und Fertigung dar.
Es handelt sich dabei um einen Prognose- und Planungsvorgang, anhand dessen sich Absatz-,
Produktions- und Bestandsziele auf der Grundlage von historischen, vorhandenen und
geschätzten künftigen Daten erreichen lassen. In dem im Folgenden beschriebenen Prozess
wird SOP verwendet,

um den Absatzplan (Bedarf) aus CO-PA oder anderen Quellen zu überprüfen

um einen Produktionsgrobplan anzulegen, der den Bedarf decken und die
Bestandsziele erfüllen soll

um die Kapazitätsauslastung der kritischen Ressourcen (in der Regel die
Engpassressourcen) sichtbar zu machen und damit die Realisierbarkeit des Plans auf
aggregierter Stufe zu prüfen
SOP ist besonders für die lang- und mittelfristige Planung geeignet.
In diesem Prozess überprüfen Sie die Zahlen der Absatz- und Produktionsgrobplanung. Dies
geschieht, nachdem die Absatzzahlen aus CO-PA an SOP übergeben wurden.
Sie können die folgenden Kennzahlen anzeigen:

Absatzplan

Produktionsplan

Projizierter Bestand
4.1.1
Bedarfsprüfung (Absatzplan prüfen)
Verwendung
In dieser Aktivität prüfen Sie den Absatzplan auf Materialebene. In diesem Szenario wird davon
ausgegangen, dass der Absatzplan auf Produktgruppenebene angelegt wurde.
Daher können Sie Ihre Absatzzahlen auf ein Material auflösen, um den Bedarf auf aggregierter
Stufe zu prüfen.
Der umgekehrte Vorgang ist ebenfalls möglich (wird in diesem Szenario aber nicht gezeigt):
Wenn Ihr Absatzplan auf Produktgruppenebene angelegt wurde, können Sie den Plan
vordefinierten Anteilsfaktoren entsprechend auf die Materialebene auflösen. In diesem Fall ist es
zweckmäßig, die Anteilsfaktoren entsprechend den historischen Absatzzahlen zu definieren, um
realistische Prognosen auf Materialebene zu erhalten.
Voraussetzungen
Dies kann vorgenommen werden, nachdem die Absatzzahlen aus CO-PA an SOP übergeben
wurden.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
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SAP Best Practices
Logistikplanung (144): AB
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Produktion  Absatz-/Grobplanung  Disaggregation
 Auflösen PG-Plan
Transaktionscode
MC76
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Strategischer Planer
(SAP_NBPR_STRATPLANNER-S)
Fertigung  Absatz- und Produktionsgrobplanung 
Disaggregation  Disaggregation Planung
Rollenmenü
2. Geben Sie auf dem Einstiegsbild folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Benutzeraktion und Werte
Bemerkung
Produktgruppe
00001B000100000001
Produktgruppen-ID
wurde im zentralen
Stammdaten-BB in
Schicht 2 definiert.
Werk
1000
Produktionswerk
Inaktive
Version
Wählen Sie die Drucktaste.
Version
001
Prüfen Sie, welche
Version zu
verwenden ist.
3. Wählen Sie Inaktive Version.
4. Markieren Sie im Dialogfenster Produktgruppenmitglieder die Materialien.
5. Im Dialogfenster Disaggregation wählen Sie Absatzpläne erstellen, Absatz disaggregieren
und Lagerbilanz, danach Weiter (Enter).
6. Wenn das Dialogfenster Quoten prüfen angezeigt wird, wählen Sie Ja.
7. Wählen Sie Sichern (Strg+S).
Ergebnis
Sie haben die SOP-Zahlen auf Produktgruppenebene angezeigt und den Absatzplan auf
Materialebene – basierend auf dem Absatzplan auf Produktgruppenebene – angelegt.
4.1.2
Produktionsgrobplan anlegen
Verwendung
In dieser Aktivität legen Sie anhand Ihrer Absatzprognose den Produktionsgrobplan an. Dafür
stehen Ihnen verschiedene Optionen zur Verfügung (siehe unten).
Vorgehensweise
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Logistikplanung (144): AB
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Produktion  Absatz-/Grobplanung  Disaggregation
 Auflösen PG-Plan
Transaktionscode
MC76
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S)
Rollenmenü
Fertigung  SOP  Disaggregation  Disaggregation PlanungLO
- PP - Absatz-/Grobplanung  Disaggregation  Bearbeiten 
Auflösen PG-Plan
Weitere  Disaggregation  Auflösen PG-Plan
Sie befinden sich noch in der Transaktion für die Bedarfsprüfung (siehe voriges Kapitel) und
arbeiten dort weiter. Falls Sie die Transaktion verlassen haben, führen Sie die Schritte 1 bis
5 dieses Prozesses aus, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.
2. Wählen Sie im Menü (NWBC: Weitere…  ) Bearbeiten  Produktionsplan erstellen 
Absatzsynchron. Dadurch werden die Produktionszahlen den Absatzzahlen auf
Produktgruppen- und Materialebene angeglichen.
3. Es gibt in der Standard-SOP noch weitere Strategien für die automatische Generierung
eines Produktionsplans, die leicht über folgenden Menüpfad aktiviert werden können:
(NWBC: Weitere…  ) Bearbeiten  Produktionsplan anlegen  <Option zum Anlegen
eines Produktionsplans>
a. Die Produktionsmengen sind in jeder Periode gleich den Absatzmengen
(„absatzsynchron“).
b. Die Produktionsmengen sind so bemessen, dass die Ziellagerbestände erreicht werden.
c.
Die Produktionsmengen sind so bemessen, dass die Zielreichweiten erreicht werden.
d. Die Produktionsmengen sind so bemessen, dass der Lagerbestand am Ende jeder
Periode Null ist.
4. Wählen Sie Sichern (Strg+S).
Ergebnis
Sie haben den Produktionsplan auf der Materialebene – basierend auf dem Absatzplan auf der
Produktgruppenebene – angelegt.
4.1.3
Produktionsgrobplanung in die inaktive
Programmplanung übertragen
Verwendung
In dieser Aktivität übertragen Sie die inaktive Version des Produktionsplans von SOP in die
Programmplanung, wo die Mengen als Planprimärbedarfe gebucht werden.
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SAP Best Practices
Logistikplanung (144): AB
Für verschiedene Zwecke haben Sie auch die Möglichkeit, den Produktionsplan zuerst in einer
inaktiven Version zu buchen.
In diesem Szenario werden inaktive Versionen für die folgenden Zwecke verwendet:

Version 001: für Simulations- und Langfristbeschaffungszwecke (Prognose),
wie in diesem Dokument beschrieben

Version 002: zur Unterstützung des jährlichen Budgetierungsprozesses (siehe 173:
SOP durch Übergabe der Langfristplanung an LIS/PIS/Kapazität)
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Produktion  Absatz-/Grobplanung  Planung
 Für Produktgruppe  Überg. Progr.pl. PG
Transaktionscode
MC75
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S)
Rollenmenü
Fertigung  SOP  Produktgruppe  Übergabe
Programmplanung Produktgr.
2. Geben Sie folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Benutzeraktion und Werte
Bemerkung
Produktgruppe
00001B000100000001
Werk
1000
Produktionswerk
Version
001
wird aus einem
Dropdown-Menü
ausgewählt
abhängig von der im
Szenario
Quartalsplan –
Absatzmengenprognose mit COPA (179)
verwendeten
Version
Produktionsplan
Material(ien)
direkt
Setzen Sie das Kennzeichen.
Von-Datum
frühestes Änderungsdatum
normalerweise der
erste Tag des
laufenden Monats
Bis-Datum
frühestes Änderungsdatum plus 18
Monate
aktuelles Datum
plus 18 Monate
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SAP Best Practices
Feldbezeichner
Logistikplanung (144): AB
Beschreibung
Benutzeraktion und Werte
Bedarfsart
keine Eingabe
Version
01
Aktiv
Entfernen Sie das Kennzeichen.
Bemerkung
Achten Sie darauf, das Kennzeichen Aktiv auf dem Einstiegsbild zu entfernen, um
sicherzustellen, dass es in der Programmplanung nicht aktiv ist. Um ein einzelnes
Material zu übertragen, verwenden Sie Transaktion MC74.
3. Wählen Sie Übergabe ausführen.
Ergebnis
Die inaktive Version wird in die Programmplanung übernommen. Um die inaktive Version für ein
einzelnes Material in der Programmplanung anzuzeigen, verwenden Sie die Transaktion MD63
(oder den Menüpfad Logistik  Produktion  Produktionsplanung  Programmplanung 
Planprimärbedarf  Anzeigen).
4.2 Langfristplanung
In der Langfristplanung werden Programme für den zukünftigen Bedarf in einem Planungslauf
simuliert. Damit haben Sie die Möglichkeit, Kapazitätsbedarfe, den Leistungsartbedarf der
Kostenstellen und den Bedarf an Kaufteilen zu ermitteln.
Die simulierbaren Produktionsprogramme können auch Planprimärbedarfe und/oder
Kundenaufträge einschließen.
Sie können die Simulation in Hinblick auf Materialbedarfsplanung, Kapazitätsplanung,
Bestellvolumen, Einkaufsbudget, Kostenstellenplanung und Bestandskontrolle auswerten und
optimieren. Nach der Auswertung der simulativen Planergebnisse können Sie das aktuelle
Produktionsprogramm durch die bevorzugte Version in der Langfristplanung ersetzen und dort
weiterführen.
Sie können die Daten für die Fremdbeschaffung mithilfe eines speziellen Berichts in das
Einkaufsinfosystem übertragen und dort auswerten.
Das Prinzip der Langfristplanung besteht darin, verschiedene Versionen des
Produktionsprogramms zu simulieren. Die Simulation kann operative Daten berücksichtigen
(z. B. Stammdaten, Kundenaufträge, Bestellungen, Fertigungsaufträge).
Die Simulation kann zur Optimierung des Produktionsprogramms und der Fertigungs- und
Beschaffungsdaten hinsichtlich der Materialbedarfsplanung, der Kapazitätsplanung, des
Bestellvolumens, des Einkaufsbudgets, der Kostenstellenplanung und der Bestandskontrolle
verwendet werden.
Die Langfristplanung kann auch auf der Basis von operativen Stammdaten ausgeführt werden:
Stücklisten, Arbeitspläne, Arbeitsplätze und Materialstämme. Das heißt, dass Sie keine neuen
operativen Daten anlegen müssen.
© SAP AG
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SAP Best Practices
4.2.1
Logistikplanung (144): AB
Langfristplanungsszenario anlegen
Verwendung
Für die Simulation richten Sie LFP-Planungsszenarios ein. Diese stellen „Planbereiche“ dar, die
Sie unabhängig voneinander verwenden können.
In dieser Aktivität legen Sie ein LFP-Planungsszenario an.
Falls das LFP-Szenario bereits besteht, verwenden Sie die Transaktion MS32, um
Änderungen vorzunehmen.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Produktion  Produktionsplanung 
Langfristplanung  Szenario  Anlegen
Transaktionscode
MS31
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S)
Rollenmenü
Fertigung  Fertigungsplanung  Langfristplanung 
Planungsszenario anlegen
Verwenden Sie immer das Planungsszenario 001. Falls das Szenario bereits vorhanden ist
ändern Sie das vorhandene Szenario ab wie in den folgenden Prozesschritten beschrieben.
Gehen Sie hierzu in den Änderungsmodus über Planungsszeanrio  ändern. Um die
Werte des bestehenden Szeanrios zu ändern müssen Sie im Planungsszenario den Status
des Szenarios zurücksetzen (Bearbeiten  Freigabe zurücknehmen).
2. Geben Sie folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Planungsszenario
Benutzeraktion und Werte
Bemerkung
001
Geben Sie eine neue
Nummer und
Bezeichnung ein.
Falls das Szenario
vorhanden ist ändern
sie den Namen des
Szeanrios.
Langfristplanung
Setzen Sie das Kennzeichen.
3. Wählen Sie Weiter (Enter).
4. Geben Sie folgende Daten ein:
© SAP AG
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SAP Best Practices
Feldbezeichner
Logistikplanung (144): AB
Beschreibung
Benutzeraktion und Werte
Von-Datum
aktuelles Datum
Bis-Datum
aktuelles Datum plus 18 Monate
Sekundärbedarf für
verbrauchsgest. Mat.
Setzen Sie das Kennzeichen.
Kundenaufträge
berücksichtigen
Setzen Sie das Kennzeichen.
Mit festen
Zugängen
Setzen Sie das Kennzeichen.
Mit fixierten
Bestellanforderungen
Setzen Sie das Kennzeichen.
Mit fixierten
Planaufträgen
Setzen Sie das Kennzeichen.
Bemerkung
5. Wählen Sie Planprimärbedarf.
6. Wählen Sie im Dialogfenster Neuer Eintrag (F5).
7. Geben Sie folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Benutzeraktion und Werte
Bemerkung
Version
01
inaktive Version aus
der Programmplanung
Zielversion
<blank>
Von-Datum
aktuelles Datum
Bis-Datum
aktuelles Datum plus 18
Monate
8. Wählen Sie Übernehmen.
9. Wählen Sie Werke.
10. Wählen Sie im Dialogfenster Neuer Eintrag (F5).
11. Geben Sie folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Werk
© SAP AG
Beschreibung
Benutzeraktion und Werte
Bemerkung
1000
Sie können diese
Schritte für alle
Planungswerke
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SAP Best Practices
Feldbezeichner
Logistikplanung (144): AB
Beschreibung
Benutzeraktion und Werte
Bemerkung
wiederholen.
Falls das Werk
bereits zugeordnet ist
überspringen Sie
diesen Schritt.
12. Wählen Sie Übernehmen.
13. Wählen Sie Freigeben u. Sichern.
Ergebnis
Das LFP-Szenario ist angelegt. Notieren Sie sich hier die Nummer des Planungsszenarios:
_________
4.2.1.1
Langfrist-MRP ausführen
Verwendung
In dieser Aktivität simulieren Sie die Ausführung der Langfrist-MRP.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Produktion  Produktionsplanung 
Langfristplanung  Langfristplanung  Planungslauf 
Online
Transaktionscode
MS01
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S)
Rollenmenü
Fertigung  Fertigungsplanung  Langfristplanung 
Langfristplanung: Gesamtplanung
2. Geben Sie folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Benutzeraktion und Werte
Planungsszenario
aus dem vorherigen Schritt
Werk
1000
Materialliste
anzeigen
Setzen Sie das
Kennzeichen.
Terminierung
2
© SAP AG
Bemerkung
Produktionswerk
Durchlaufterminierung und
Kapazitätsplanung
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SAP Best Practices
Logistikplanung (144): AB
3. Wählen Sie Weiter.
4. Das System zeigt die Meldung Bitte Eingabeparameter überprüfen an.
5. Wählen Sie Weiter.
6. Das System zeigt die folgende Meldung an: Der Planungslauf wird gestartet –
Bitte drücken Sie Enter. Wählen Sie Weiter (Enter).
Um die Planungsergebnisse für das Planungsszenario 001 – Material
Fertigerzeugnis Einzelfertigung (z. B. F1000-M1) in Werk 1 (1000) – zu überprüfen,
verwenden Sie die Transaktion MS04 (SAP GUI) oder im Rollenmenü (NWBC)
Fertigung  Fertigungsplanung  Langfristplanung  PlanSzenario: Bedarfs/Bestandsliste.
Ergebnis
Sie haben die simulierte Langfrist-MRP ausgeführt.
4.2.1.2
Kapazitätsbedarfe auswerten
Verwendung
In dieser Aktivität führen Sie die Kapazitätsplanung für alle Arbeitsplätze aus, die Sie überprüfen
möchten.
Nach der Ausführung dieser Aktivität können Sie beurteilen, ob der Plan akzeptabel
ist.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Produktion  Produktionsplanung 
Langfristplanung  Auswertungen  Kapazitätsbedarf 
Arbeitsplätze
Transaktionscode
CM38
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S)
Rollenmenü
Fertigung  Fertigungsplanung  Langfristplanung  Kapaz.
Planung Langfristplanung
2. Wählen Sie (NWBC: Weitere…  ) Planung  Profile  Gesamtprofil.
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Logistikplanung (144): AB
3. Markieren Sie das Profil YBLTP01 - LTP: Kapazitätsbedarf für AOP und wählen sie Weiter.
Verwenden Sie die Transaktion SU01 oder SU3, um das Profil in Ihren
Benutzerparametern vorzudefinieren or in the role menu (NWBC) Administration 
Benutzerverwaltung  Benutzerpflege (Role: SAP_NBPR_IT_ADMIN-S)
Parameter-ID: CYX
Parameter-Wert: YBLTP01
4. Geben Sie folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Benutzeraktion und
Werte
Planungsszenario
Langfristplanung
aus den vorherigen
Schritten
Arbeitsplatz
Wählen Sie einen
Arbeitsplatz, z. B.
Montage.
Werk
Plant_1 (1000)
Bemerkung
5. Im Menü wählen Sie (NWBC: Weitere…  ) Einstellungen → Allgemeines und machen
folgende Angaben:
Feldbezeichner
Benutzeraktion und Werte
Bedarfsverdichtung
Setzen Sie das Kennzeichen.
Hierarchie
TOT_PLANT
Werk
1000
Eingabeart
D
Start
Beginn der Budgetperiode (MM/JJJJ)
Ende
Ende der Budgetperiode (MM/JJJJ)
6. Wählen Sie Weiter und Standardübersicht .
7. Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Arbeitsplätze Ihres Planungsmodells (die in den
Arbeitsplänen der geplanten Materialien genutzt werden).
Ergebnis
Die Kapazitätsplanung wurde überprüft.
Wenn der Plan akzeptabel ist, können Sie zum nächsten Schritt übergehen.
4.2.1.3 Eine Planprimärbedarfsversion aktivieren
Verwendung
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Logistikplanung (144): AB
Nachdem Sie das simulative Planungsergebnis ausgewertet und angepasst haben, können Sie
eine Planprimärbedarfsversion im Planungsszenario aktivieren und dieser, falls erforderlich, eine
neue Versionsnummer zuweisen. Für die Gültigkeitsperiode der neuen Version übernimmt das
System entweder die Periode, die beim Bearbeiten der simulativen Planprimärbedarfsversion
eingegeben wurde, oder – wenn dies nicht erfolgt ist – die Planungsperiode des
Planungsszenarios. Wenn Sie die Planprimärbedarfsversion aktiviert haben, gilt sie für die
operative Planung.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Produktion  Produktionsplanung 
Langfristplanung  Planungsszenario  Ändern
Transaktionscode
MS32
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S)
Rollenmenü
Fertigung  Fertigungsplanung  Langfristplanung 
Planungsszenario Ändern
2. Geben Sie folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Planungsszenario
Benutzeraktion und Werte
Bemerkung
Wählen Sie ein
bestehendes
Planungsszenario aus.
3. Wählen Sie Primärbedarf aktivieren.
4. Geben Sie folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Benutzeraktion und Werte
Version
Setzen Sie das
Kennzeichen.
Zielversion
00
Testmodus
Entfernen Sie das
Kennzeichen.
Liste erzeugen
Setzen Sie das
Kennzeichen.
Bemerkung
aktive Version
5. Wählen Sie Aktivieren.
Ergebnis
Die Planprimärbedarfsversion wurde aktiviert.
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4.2.1.4
Logistikplanung (144): AB
Übernahme in die aktive Programmplanung
Verwendung
Als Alternative zum vorherigen Schritt können Sie auch die LFP-Version 01 in eine aktive
Version (z. B. 00) kopieren. In dieser Aktivität legen Sie eine aktive Version in der
Programmplanung an.
Dieser Schritt hat den Vorteil der Aktivierung im Hintergrundmodus.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Transaktion über eine der folgenden Optionen auf:
Option 1: SAP Graphical User Interface (SAP GUI)
SAP-Menü
Logistik  Produktion  Produktionsplanung 
Langfristplanung  Planprimärbedarf  Version kopieren
Transaktionscode
MS64
Option 2: SAP NetWeaver Business Client (SAP NWBC) über Benutzerrolle
Benutzerrolle
Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S)
Rollenmenü
Fertigung  Fertigungsplanung  Programmplanung 
Simulationsversion erzeugen
2. Geben Sie folgende Daten ein:
Feldbezeichner
Beschreibung
Benutzeraktion und Werte
Bemerkung
Werk
Geben Sie alle Werke ein.
Material
keine Eingabe
Von-Datum
erster Tag des laufenden
Monats
Bis-Datum
Von-Datum plus 18 Monate
aktuelles Datum plus
18 Monate
Quellversion
01
inaktive Version aus
der Programmplanung
Zielversion
00
Zielversion aktiv
Setzen Sie das
Kennzeichen.
Keine
Datenbankänderung
(Simulation)
Entfernen Sie das
Kennzeichen.
3. Wählen Sie
Ausführen (F8).
Ergebnis
In der Programmplanung wurde eine aktive Version angelegt. Um die aktive Version für ein
einzelnes Material in der Programmplanung anzuzeigen, verwenden Sie die Transaktion MD63
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Logistikplanung (144): AB
(oder den Menüpfad Logistik  Produktion  Produktionsplanung  Programmplanung 
Planprimärbedarf  Anzeigen).
Im SAP NetWeaver Business Client wählen Sie: Strategische Planung 
Programmplanung Planprimärbedarfe anzeigen.
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Logistikplanung (144): AB
5 Folgevorgänge
Sie haben alle Aktivitäten zu dem in diesem Dokument beschriebenen Geschäftsprozess
abgeschlossen.
Um Folgeaktivitäten zu diesem Geschäftsprozess auszuführen, gehen Sie gemäß den in einem
oder mehreren der folgenden Szenarios beschriebenen Prozessschritten vor. Verwenden Sie
dabei die Stammdaten aus diesem Dokument.
5.1 Operative Produktionsplanung und -steuerung
Verwendung
In dieser Aktivität können Sie die unterschiedlichen Produktionsszenarios durchspielen.
Vorgehensweise
Für diese Aktivität spielen Sie die folgenden Szenarios durch:
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
Lagerfertigung – diskrete Fertigungsbereichsspezialist (145)

Lagerfertigung – Prozessindustrie (146)

Kundeneinzelfertigung mit Variantenkonfiguration (147)

Kundeneinzelfertigung ohne Variantenkonfiguration (148)

Serienfertigung (149)
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Logistikplanung (144): AB
6 Anhang
6.1 Prozessschritte korrigieren
Im folgenden Abschnitt finden Sie häufig vorgenommene Schritte, durch die einige der in diesem
Dokument beschriebenen Aktivitäten korrigiert werden können.
Langfristplanungsszenario anlegen
Transaktionscode (SAP GUI)
MS31
Korrekturschritt
Planungsszenario ändern
Transaktionscode (SAP GUI)
MC75
Benutzerrolle
Strategischer Planer (SAP_NBPR_STRATPLANNER-S)
Rollenmenü
Fertigung  SOP  Produktgruppe  Übergabe
Programmplanung Produktgr.
Bemerkung
Sie können das Planungsszenario ändern.
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Logistikplanung (144): AB
6.2 SAP-ERP-Berichte
Verwendung
In der nachstehenden Tabelle sind die am häufigsten verwendeten Berichte aufgelistet, denen
Sie weitere Informationen zu diesem Geschäftsprozess entnehmen können.
Die folgenden Ablaufbeschreibungen enthalten eine umfassende Zusammenstellung
aller wichtigen Berichte sowie ausführliche Informationen dazu:

Finanzwesen: SAP-ERP-Berichte für das Rechnungswesen (221)

Logistische Prozesse: SAP-ERP-Berichte für die Logistik (222)
Beachten Sie, dass sich die Beschreibungen einiger dieser Berichte, die einen unverzichtbaren
Teil des Ablaufs darstellen, direkt im jeweiligen Abschnitt befinden.
Berichte
Titel des
Berichts
Transaktionscode
Benutzerrolle
(NWBC)
Rollenmenü
(NWBC)
Bemerkung
Langfristkapazi
tätsplanung
CM38
Strategic Planner
Fertigung 
Fertigungsplanung
 Langfristplanung
Die
Kapazitätsaus
wertung wird
angezeigt.
Plan ändern
MC82
Strategischer
Planer
Fertigung  Absatzund
Produktionsgrobplan
ung 
Produktgruppe 
Ändern Absatz- und
Produktionsgrobplan
ung
Die
Planversion
wird
angezeigt.
Auswertung
der
Produktgruppe
nplanung
MD47
Produktionsplaner
Fertigung 
Auswertungen 
Berichte 
Auswertung
Produktgruppenplan
ung
Die
Planungssitua
tion wird
angezeigt.
Langfristplanun
g: MRP-Liste
MS05
Strategischer
Planer
Fertigung 
Fertigungsplanung
 Langfristplanung  Langfristplanung:
Anzeige DispoListe
Simulation der
MRP-Liste
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