was-ist-ku-3-8-rahmenordnung

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Was ist KU 3/8?
Aus dem Text der Rahmenordnung
Auf dem Weg zur Konfirmation gibt es seit 9 Jahren eine weitere Möglichkeit.
Neben dem Unterricht im 7. und 8. Schuljahr kann dieser auch in zwei Phasen im
3. und 8. Schuljahr durchgeführt werden. Der zweiphasige
Konfirmandenunterricht wurde zunächst in einem achtjährigen Modellversuch
erprobt werden und ist seit 2007 reguläres KU-Modell..
Für einen Anfang in der Grundschulzeit sprechen folgende Überlegungen:
· Die Kinder der Gemeinde sind in der Regel alle in einer Schule zusammen und
fühlen sich als Gruppe verbunden.
· Der Lernort Gemeinde kommt für die Kinder und ihre Eltern frühzeitig in den
Blick. Eine Verknüpfung mit Kindergottesdienst, Jugendarbeit und
Religionsunterricht bietet sich an.
· Kinder lernen am besten von Menschen, die ihnen nahe stehen und denen sie
vertrauen. Eine besondere Chance liegt deshalb darin, die Eltern in diesen
Konfirmandenunterricht einzubeziehen. Sie haben davon selbst einen Gewinn.
Sie entdecken einen neuen Zugang zur religiösen Erziehung ihrer Kinder und
nehmen religiöse Fragestellungen aus einer veränderten Perspektive wahr.
· Symbole sprechen Kinder unmittelbar an. Das ist eine gute Voraussetzung, um
ihnen den Zugang zu Taufe und Abendmahl zu eröffnen. Der metaphorische
Gehalt christlicher Symbole erschließt sich allerdings auch Kindern nicht in allen
Bedeutungen.
· Kinder im Grundschulalter sind offen für Neues und aufmerksame Zuhörer bei
Erzählungen, sie stellen ihre Fragen, sind kreativ und phantasievoll.
Bestehende oder neu zu initiierende Angebote für die Kinder bilden eine Brücke
zwischen den beiden Phasen des Konfirmandenunterrichts im 3. und im 8.
Schuljahr.
KU3 – ein Überblick
· Ein Team aus Eltern und / oder ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
gestalten KU 3.
· In Kleingruppen treffen sich die Kinder der dritten Klasse mit ihren
Bezugspersonen zuhause oder im Gemeindehaus. Die Dauer des Projekts liegt
zwischen drei Monaten und einem halben Jahr.
· Pfarrerin und Pfarrer oder andere geeignete Personen rüsten die Mitarbeitenden
zu (z.B. wöchentliche oder einmonatliche Vorbereitungstreffen).
· Familiengottesdienste, Treffen in der Großgruppe und gemeinsame
Unternehmungen helfen, dass sich die Kleingruppen begegnen und der Bezug zur
Kirchengemeinde und ihren Räumen hergestellt wird..
· Inhalte: u.a. Abendmahl und Taufe
· Methoden: Spielen und Bewegen, Feiern (Gottesdienst), Erzählen, Singen,
Basteln ...
Warum zweigeteilte Konfirmandenarbeit?
Die Konfirmandenzeit ist für viele Jugendliche eine erste intensive Begegnung mit
„der Kirche” und der christlichen Gemeinde. Wenn wir Jugendliche christlich
prägen (Sozialisation) wollen, wäre ein früherer Ernstkontakt wichtig. Besonders
für Gemeinden, die keine oder kaum Angebote für Kinder haben, können über KU
3 Jungschararbeit, Kindergottesdienst und Projekte wie Kinderbibelwochen
aufgebaut oder belebt werden. Viele Argumente für KU 3 werden bereits in der
Rahmenordnung genannt .
Begegnung in zwei Lebensphasen
Doch auch unabhängig von der Frage der Erstbegegnung bringt die Aufteilung
der Konfirmationsvorbereitung auf zwei Lebensphasen (Kindheit und Jugendalter)
Vorteile. Jugendliche orientieren sich stark an Gleichaltrigen. In der Begegnung
mit ihren Freundinnen und Freunden erproben sie, wie sie wirken und lernen sich
dadurch besser verstehen. Was der Clique wichtig ist, ist entscheidend. Was von
Erwachsenen kommt, betrachten Jugendliche dagegen häufig mit einer kritischen
Skepsis. Dies gilt auch im Blick auf die Weiterentwicklung ihrer
Glaubensvorstellungen. Sie orientieren sich in erster Linie daran, was anderen
Jugendlichen überzeugend oder plausibel erscheint, weniger daran, was dem
Pfarrer oder der Pfarrerin wichtig ist.
Anders die Kinder: Sie orientieren sich nicht vorwiegend an Gleichaltrigen. Für
sie sind Erzählungen und Geschichten, die andere ihnen nahe bringen, von
großer Bedeutung. Wenn in Erzählungen religiöse Themen zur Sprache kommen,
sind Kinder ausgesprochen offen. Auch Kinder sind kritisch und fragen viel. So
werden auch diese Geschichten sehr wohl befragt, aber weniger hinterfragt. Dies
geschieht dann im Jugendalter, denn Jugendliche wollen nicht nur wissen,
sondern sie wollen ihr Wissen auch selbst verantworten können.
Konfirmandenunterricht in zwei unterschiedlichen Lebensphasen nimmt das Kind
und den Jugendlichen in ihrer aktuellen Entwicklung ernst und nutzt die
jeweiligen Chancen. So werden junge Menschen in zwei wichtigen Phasen ihrer
Lebensentwicklung begleitet.
Anknüpfen am Taufversprechen
Nach wie vor werden die meisten Kinder als Säuglinge getauft. Bei der Taufe
versprechen die Eltern und Paten ihren Teil dazu beizutragen, dass ihr Kind „als
Glied der Gemeinde Jesu Christi erzogen wird”. Doch wie kann eine solche
christliche Erziehung heute aussehen? Der vielerorts beklagte Traditionsabbruch
betrifft ja nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern auch ihre Eltern. Wie
wird der Glaube in der Familie gelebt? Viele Eltern geben sich Mühe auch bei der
christlichen Erziehung, können aber nur schwer Formen entdecken, die für sie
und ihre Kinder gleichermaßen stimmen. Die gute Resonanz auf Gottesdienste
für Kleinkinder und ihre Eltern zeigt, dass die meisten Eltern offen und dankbar
sind für Unterstützung und Anregung. Dabei geht es nicht „nur” um die Kinder,
sondern wegen ihrer Kinder sind viele Mütter und Väter motiviert, sich neu mit
Fragen des eigenen Glaubens auseinander zu setzen. KU 3 bietet die große
Chance, die Eltern bei dieser Suche zu begleiten und zu unterstützen. Dies gilt
auch für die Eltern, die ihren Kindern die Entscheidung offen halten wollen und
ihre Kinder noch nicht getauft haben.
Zugang zum Abendmahl
”Auch Kinder sind eingeladen, am Abendmahl teilzunehmen. Sie sollen ihrem
Alter gemäß darauf vorbereitet sein”. Die ab 2001 gültige Abendmahlsordnung
der Württembergischen Landeskirche, kennt keine Zulassungskriterien für das
Abendmahl mehr. Die Gemeinden sehen sich nun mit der Frage konfrontiert, wie
eine altersgemäße Vorbreitung auf das Abendmahl aussehen kann. KU 3 kann
den Gemeinden helfen, Kindern einen solchen Zugang zum Abendmahl zu
ermöglichen.
Warum Konfirmandenarbeit in der 3. Klasse?
Wenn am Gedanken festgehalten wird, den Konfirmandenunterricht auf zwei
Lebensabschnitte zu verteilen, muss die erste Phase der Konfirmandenarbeit in
der Grundschulzeit stattfinden. Da die 4. Klasse stark von der Frage des
Schulwechsels (Grundschul-Abitur) bestimmt ist, bietet sich die 3. Klasse an.
Entwicklungspsychologisch ist dies eine äußerst stabile Phase. Das Eltern-KindVerhältnis ist i.d.R. ausgesprochen gut. Die Kinder freuen sich, etwas mit ihren
Eltern gemeinsam zu unternehmen. Deshalb können in dieser Zeit auch die
Eltern leichter gewonnen werden, sich an gemeinsamen Aktionen zu beteiligen
und / oder selber als Gruppenbegleiterinnen oder -begleiter mitzuarbeiten.
Dadurch werden Eltern in ihrer religiösen Erziehungsaufgabe unterstützt und
erhalten die Möglichkeit, sich intensiver mit Fragen des Glaubens zu
beschäftigen. Dies kann durchaus positive Auswirkungen auf den
Gemeindeaufbau haben.
Doch im Mittelpunkt der Überlegungen stehen die Kinder: Sie sind neugierig,
stellen Fragen und leben in und mit Geschichten und Symbolen. Im 3. Schuljahr
sind sie schon so „groß”, dass sie den Weg zur Kleingruppe i.d.R. selbst
zurücklegen können. Obgleich KU 3 alles andere als ein kognitiver Unterricht ist,
ist es auch hilfreich, dass den Kindern Lesen und Schreiben leichter fällt.
Was ist das Besondere an KU 3?
KU 3 wird nicht von Pfarrerin oder Pfarrer in einer Gruppe von 15-20 Kindern
gehalten, sondern von Gruppenbegleiterinnen und Gruppenbegleiter in deren
Wohnung oder im Gemeindehaus in Kleingruppen mit 5-6 Kindern.
Begleiterinnen und Begleiter sind Eltern und / oder Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter.
Gruppenbegleiterinnen und –begleiter
Auswertungen und Erfahrungen zeigen, dass die Kleingruppe von den Kindern
durchweg positiv erlebt wird. Die überschaubare Gruppe, oft im häuslichen
Raum, schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich die Kinder wohl
fühlen. Ebenso erleben die Kinder, dass über den Glauben nicht nur in
Sonderräumen wie Kirchen, Gemeindehäuser, Schulen etc. von Spezialisten wie
Pfarrerin oder Pfarrer, Diakonin oder Diakon, Lehrerin oder Lehrer geredet wird,
sondern dass Glaube seinen Ort in der alltäglichen Lebenswelt hat. Der „Lernort
Gemeinde“ und das ”Priestertum aller Gläubigen” wird ernst genommen. In der
Begleitung durch Eltern und dem Treffen in der häuslichen Kleingruppe liegt ein
wesentlicher Unterschied zu anderen Angeboten der kirchlichen Kinderarbeit wie
Kindergottesdienst, Kinderbibelwochen, Jungscharen oder kirchliche
Kindergärten.
Die Voraussetzungen für die Mitarbeit
Die Materialien für die Mitarbeitenden sind so aufgearbeitet, dass bei den
Gruppenbegleiterinnen und Gruppenbegleitern keine besonderen Vorkenntnisse
vorausgesetzt werden müssen. Es wird nur die Bereitschaft erwartet, sich auf
Kinder einzulassen. In Vorbereitungstreffen (mindestens einem pro
Themenbereich / Einheit) werden Inhalt und Durchführung der einzelnen
Gruppenstunden durchgesprochen und gemeinsam geplant.
Wie ist die zeitliche Beanspruchung durch KU 3?
Erfahrungsgemäß weckt KU 3 Ängste hinsichtlich der zeitlichen Mehrbelastung.
Weniger bei den Kindern als bei den Eltern und Pfarrerinnen und Pfarrern.
KU 3 ist ein zeitlich klar begrenztes Projekt. Gerade bei der Einführung des
Modells sollte darauf geachtet werden, sich lieber auf weniger Themenblöcke zu
beschränken und das Projekt zeitlich überschaubar zu gestalten.
Ein solches zeitlich klar umgrenztes Projekt könnte z.B. so aussehen: Start mit
einem Treffen in der Großgruppe aller KU 3-Kinder der Gemeinde, drei
Themenblöcke mit je vier Stunden und zwei Familiengottesdienste. Die ersten
beiden Blöcke wären z.B. von Anfang Oktober bis Anfang Dezember. Eine
Winterpause von Anfang Dezember bis Ende Januar hat sich sehr bewährt – um
die Gruppenbegleiterinnen und -begleiter in der Weihnachtszeit nicht noch
zusätzlich zu belasten. Der letzte Block würde dann von Ende Januar bis Mitte
Februar dauern. In einem solchen Umfang ist KU 3 für alle Beteiligten durchaus
leistbar.
Was sind die Inhalte von KU 3?
Die Arbeitshilfe zu KU 3 bietet vier ausgearbeitete Themenbereiche an: Taufe,
Abendmahl, ”Entdeckungen in der Gemeinde” und ”Mit der Gemeinde durch das
Jahr”.
Die Zusage Gottes bei der Taufe ”Ich kenne dich bei deinem Namen” kann die
Kinder beim Ausbilden ihrer Identität stärken. Die Vergewisserung der
Freundlichkeit Gottes im Abendmahl kann Kindern in einem Alter Mut machen, in
welchem sie sich verstärkt neuen Situationen stellen müssen. Die beiden
Sakramente laden ein, zentrale Lebensäußerungen der Kirche mit allen Sinnen
wahrzunehmen. Die Kinder sehen, schmecken, fühlen, haben Teil am
gemeinsamen Tun und Erleben der Gemeinde. Doch da die Sakramente trotz
aller Anschaulichkeit über sich hinausweisen, erleben die Kinder auch, wie das
Geheimnis der Zuwendung des unsichtbaren Gottes gefeiert wird.
Mit welchen Methoden arbeitet KU 3?
Erzählungen und Geschichten spielen sie in KU 3 eine wichtige Rolle. Jede Stunde
enthält auch ein kreatives oder anderes praktisches Element, bei denen die
Kinder auf unterschiedliche Weise aktiv werden.
Familiengottesdienste, wie etwa der gemeinsam gestaltete
Tauferinnerungsgottesdienst und der Abendmahlsfestgottesdienst gehören
ebenso zur KU 3-Zeit, wie die Möglichkeiten zum Treffen aller KU 3-Kinder in der
Großgruppe zum gemeinsamen Grillen, Adventfeiern ... Hier sind der Kreativität
keine Grenzen gesetzt.
Abschlussritual von KU 3
Ein festlicher Abendmahls-Gottesdienst schließt i.d.R. die Konfi3-Zeit ab. In
manchen Gemeinden erhalten die Kinder eine Urkunde über ihre Teilnahme. Dies
soll jedoch keine vorgezogene Konfirmation sein. KU 3 ist eine wichtige Station
auf dem Weg der Vorbereitung auf die Konfirmation und steht – ähnlich wie die
Konfirmation in Klasse 8 – an der Schwelle einer neuen Lebensphase, bei der die
Vergewisserung der Begleitung Gottes hilfreich ist. Eine Möglichkeit könnte sein,
dass alle KU 3-Kinder in einem großen Kreis stehend ein gemeinsames
Segenswort zugesprochen bekommen.
Abendmahl mit Kindern
Wenn die Kinder in KU 3 altersgemäß auf das Abendmahl vorbereitet sind, hat
das Konsequenzen in der alltäglichen Praxis der Gemeinde. „Beten lernt man nur
durch beten” – dasselbe gilt auch für das Feiern des Abendmahls. Wenn es die
Gemeinde ernst meint mit dem Angebot, Kinder auch zu den „normalen”
Abendmahlsfeiern in der Gemeinde einzuladen, dann wird dies nicht ohne
Auswirkungen auf die Gestaltung des Abendmahlsgottesdienstes bleiben.
Verständliche Sprache und alkoholfreie Feiern sind ein erster wichtiger Schritt.
Das Abendmahl mit Kindern kann als Chance begriffen werden, die
Abendmahlspraxis neu zu überdenken und nach Wegen zu suchen, dass Kinder
und Erwachsene miteinander die Einladung Gottes feiern und seine Freundlichkeit
in der Welt bezeugen.
Und was kommt nach KU 3?
Natürlich sind alle KU 3-Kinder herzlich zum Kindergottesdienst und in die
regelmäßigen Jungschar- und Kindergruppen eingeladen. Gute Erfahrungen gibt
es mit Freizeiten für ehemalige KU 3-Kinder, mit Nachtreffen in der Kleingruppe
und natürlich auch mit Einladungen zu den Gottesdiensten für die neuen KU 3Kinder.
Man sollte die Einführung von KU 3 nicht davon abhängig machen, ob bereits ein
schlüssiges Konzept der Weiterführung vorliegt und angenommen wird. Die
Erfahrungen zeigen, dass das emotionale Gedächtnis der Kinder lange anhält.
Unabhängig von der Annahme weiterführender Angebote haben sie ihre KU 3Zeit positiv erlebt und an diese Erfahrungen kann der Konfirmandenunterricht in
Klasse 8 in guter Weise anknüpfen.
Wie verbindlich ist KU 3?
Die Aussage: ”Wer nicht KU 3 besucht, wird dann auch in Klasse 8 nicht
konfirmiert”, hält keiner juristischen Überprüfung stand. Einen verpflichtenden
KU 3 als Voraussetzung für die Konfirmation in Klasse 8 gibt es in der
Konfirmationsordnung nicht. Trotzdem ist eine beschlossene Konzeption KU 3/8
die verbindliche Form der Konfirmandenarbeit in dieser Gemeinde.
Doch auch unabhängig von juristischen Fragen sollte man die Einführung von KU
3 nicht institutionell begründen. Sicher sollte an das Taufversprechen der Eltern
und Paten angeknüpft und hierbei Unterstützung angeboten werden.
Entscheidend ist es, Eltern und Kinder für dieses Projekt zu gewinnen, indem
immer wieder auf die positiven Erfahrungen für alle Beteiligten verwiesen wird.
”KU 3 macht Spaß” und ist eine wichtige Unterstützung zur religiösen Erziehung.
Es ist hilfreich, sich frühzeitig auf eine einheitliche Sprachregelung festzulegen:
”Der Weg der Vorbereitung auf die Konfirmation beginnt bei uns in der dritten
Klasse”. So wird deutlich, dass es ein verbindlicher Weg ist, der aber zugleich
auch noch Spielräume offen lässt.
Es wird immer Kinder geben, die aus den unterschiedlichsten Gründen KU 3 nicht
besucht haben und dennoch konfirmiert werden wollen. Ein erweitertes KonfiPraktikum im Rahmen von KU 8 oder zwei Vortreffen vor Beginn desselben sind
in der Praxis erprobte Wege für Jugendliche, die KU 3 nicht besuchen konnten
oder wollten. Dabei sollte deutlich werden, dass es sich um kein „Nachsitzen”
handelt, sondern um einen Versuch, die fehlenden Vorerfahrungen im Bereich
der Gemeinde ein wenig anzugleichen.
KU 3 ist schon o.k. – aber was sollen wir noch alles machen?
Ohne Frage bringt die Einführung von KU 3 Arbeit mit sich. Neues Arbeitsmaterial
wird gerade entwickelt. Und ein großer Vorteil von KU 3: KU 3 ist kein Projekt
für „Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer”, sonder für Team-Menschen. Wenn
unterschiedliche Menschen sich mit ihren Gaben einbringen, profitiert das ganze
Projekt und die Mehrbelastung hält sich für alle Beteiligten in einem vertretbaren
Rahmen. Und man muss sich vor Augen halten, wie viel Kinder, ihre Eltern und
die ganze Gemeinde von KU 3 profitieren.
Übersicht KU 3
In vielen Gemeinden haben sich folgende Themenblöcke durchgesetzt; aber es
können auch nur zwei oder drei angegangen werden. Taufe und Abendmahl wird
auf jeden Fall als Thema empfohlen.
Taufe
1. Wasser ist Leben (Wasser)
2. Gott kennt mich bei meinem Namen (Name)
3. Wir gehören zusammen (Ichtys-Fisch)
4. Mir geht ein Licht auf (Tauferinnerungskerze)
Abschluss: Tauferinnerungsgottesdienst
Abendmahl
1. Erinnerungen an ein Fest (Das letzte Abendmahl)
2. Das große Fest - und alle sind eingeladen (Das große Gastmahl)
3. Wir feiern und wir teilen (Speisung der Fünftausend)
4. Das Fest beginnt - komm doch mit (Wie die Gemeinde das AM feiert)
Abschluss: Abendmahlsgottesdienst
Mit der Gemeinde durch das Kirchenjahr
1. Advent - das Kirchenjahr beginnt
2. Advent - Barbaratag
3. Feste im Kirchenjahr – ein bunter Kreis
4. Ostern – Wie das Ei zum Osterei wurde
Abschluss: Kurrendesingen in der Gemeinde (Advent)
Entdeckungen in der Gemeinde
1. Wir lernen unsere Gruppe kennen
2. Unsere Kirche – ein Haus der Bilder und Symbole
3. Aufgaben in der Gemeinde
4. Sonntag - Pause machen, Atem holen
Abschluss: gemeinsamer Ausflug
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