Die neue Studien - Hu

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Die Module der Organisations- und Sozialpsychologie
für die neue Prüfungsordnung (2003)
Stand: 16.07.2008
1
GBM_1: BASISPRAKTIKUM (1. SEM.) ................................................................................................ 2
2
GBM_9/9V: GRUNDSTUDIUM SOZIALPSYCHOLOGIE (3. UND 4. SEM.) ................................... 2
2.1
2.2
3
HWM_2 ARBEITS- UND ORGANISATIONSPSYCHOLOGIE (5. UND 6. SEM.) ........................... 6
3.1
3.2
4
HWM_2.1 ARBEITS- UND ORGANISATIONSPSYCHOLOGIE ........................................................................ 6
HWM_2.2 ARBEITS-, INGENIEUR- UND ORGANISATIONSPSYCHOLOGISCHE INTERVENTION ...................... 6
SCHWERPUNKT ARBEITS- UND ORGANISATIONSPSYCHOLOGIE (7. UND 8. SEM.)........... 8
4.1
4.2
4.3
4.4
5
GBM_9 BASISMODUL SOZIALPSYCHOLOGIE ............................................................................................ 2
GBM_9V BASISMODUL SOZIALPSYCHOLOGIE MIT VERTIEFUNG.............................................................. 4
SAO/BM_4 INTERAKTION UND KOMMUNIKATION IN ORGANISATIONEN – GRUNDLAGEN ....................... 8
SAO/WM_4 INTERAKTIONS- UND KOMMUNIKATIONSPROZESSE IN ORGANISATIONEN – EINZELBEREICHE
9
SAO/WM_5 WISSENSMANAGEMENT ..................................................................................................... 11
SONDERREGELUNGEN............................................................................................................................. 12
GENERELLE REGELUNGEN............................................................................................................... 13
Die Module der Organisations- und Sozialpsychologie für die neue Prüfungsordnung (2003)
1 GBM_1: Basispraktikum (1. Sem.)

An unserer Professur wird aus diesem Modul der Erwerb von Kenntnissen und
praktischen Erfahrungen in Kommunikation und Kooperation in Dyaden und Gruppen
mit einem hohen Anteil Selbsterfahrung vermittelt.
An unserer Professur angebotene Veranstaltung

Kommunikationskurs (2 SWS, 3 SP)
Literatur

Scholl, W. (2003). Modelle effektiver Teamarbeit – eine Synthese. In S. Stumpf & A.
Thomas (Hrsg.), Teamarbeit und Teamentwicklung (S. 3-34). Göttingen: Hogrefe.

Schulz von Thun, F. (1981ff, neueste Aufl.). Miteinander reden: Störungen und
Klärungen. Reinbek: Rowohlt.
2 GBM_9/9V: Grundstudium Sozialpsychologie (3. und 4.
Sem.)
2.1 GBM_9 Basismodul Sozialpsychologie

9 Studienpunkte
Ziele
Übersicht über das Gebiet der Sozialpsychologie, die wichtigsten Forschungstraditionen,
Theorien, Themen und Methoden
Inhalte

Übersicht über das Gebiet der Sozialpsychologie, die wichtigsten Forschungstraditionen, Theorien, Themen und Methoden

Einführung in grundlegende Inhalte, Auffassungen und Prinzipien der Sozialpsychologie

Personenwahrnehmung - Grundzüge der sozialen Kognition

Symbolischer Interaktionismus - Rollen und Identitäten / Das Selbst

Die Wahrnehmung von Gruppen - Soziale Identität

Einstellungen und Einstellungsänderung

Einstellungen und Verhalten

Verbale und nonverbale Kommunikation

Austausch und Interdependenz - Freundschaft und Liebe

Aggression und Konflikt

Hilfe und Kooperation

Gruppen, Normen und Konformität
2
Die Module der Organisations- und Sozialpsychologie für die neue Prüfungsordnung (2003)

Normen, Macht und Verhalten

Individuum und Gesellschaft

Gruppenentwicklung, Gruppenleistung
Literatur

Higgins, E. T. & Kruglanski, A. W. (Eds.) (1996). Social psychology.Handbook of
basic principles. New York: Guilford.

Buschmeier, U. (1995). Macht und Einfluß in Organisationen. Göttingen: Cuvillier.

Buss, D. M. (2004). Evolutionäre Psychologie (2. Aufl.). München: Pearson.

DeLamater, J. D., & Myers, D. J. (2007). Social psychology (6th ed.). Belmont, CA:
Thomson Wadsworth.

Forsyth, D. R. (1999). Group dynamics (3rd ed.). Belmont, CA: Brooks/Cole Wadsworth.

Higgins, E. T. & Kruglanski, A. W. (Eds.) (1996). Social psychology. Handbook of
basic principles. New York: Guilford.

Scholl (2007). Plädoyer für eine sozialere, interdisziplinärere und anwendbarere
Sozialpsychologie. Zeitschrift für Sozialpsychologie, 38, 273-284.

Smith, E. R. & Mackie, D. M. (2007). Social psychology (3rd ed.). Philadelphia, PA:
Psychology Press.

Stroebe, W., Jonas, K. & Hewstone, M. (Hrsg.) (2002). Sozialpsychologie: Eine
Einführung (4. Aufl.). Berlin: Springer.

Hinzu kommt spezielle Literatur zu Einzelthemen
Veranstaltungen

Vorlesung Sozialpsychologie I (2 SWS im WS, 3 SP)

Diskussionsforum I mit Thesenpapieren (1 SWS im WS, 2 SP)

Vorlesung Sozialpsychologie II (2 SWS im SS, 3 SP)

Diskussionsforum II mit Thesenpapieren (1 SWS im SS, 1 SP)
Prüfungsvorleistung

In beiden Diskussionsforen (I und II) jeweils Abfassung eines Thesenpapiers und
Moderation einer Sitzung (unbenotet)
Prüfungsleistung

Im Anschluss an jede Vorlesung (Sozialpsychologie I und Sozialpsychologie II) wird
eine je 60-minütige Klausur geschrieben.

Während des Wintersemesters wird zudem eine Nachschreibeklausur für alle drei
Teilklausuren der Sozialpsychologie (I, II und Vertiefung) angeboten. Diese kann nur
dann wahrgenommen werden, wenn das Modul insgesamt nicht bestanden wurde
oder wenn bestimmte Teilklausuren nicht mitgeschrieben wurden. Es können jeweils
nur die Teile wiederholt werden, die vorher mit 5 bewertet wurden.
3
Die Module der Organisations- und Sozialpsychologie für die neue Prüfungsordnung (2003)

Zur Ermittlung der Gesamtnote für das Modul GBM_9 wird die Klausur zur Sozialpsychologie I mit 5 Punkten und die der Sozialpsychologie II mit 4 Punkten gewichtet.


Begründung: Es darf keine halben Studienpunkte geben und das Wintersemester
(Sozialpsychologie I) ist länger als das Sommersemester (Sozialpsychologie II).
Diejenigen, die pro Semester nur 2 SWS bzw. 3 SP benötigen und daher das Diskussionsforum nicht besuchen müssen, bekommen 2 Bonuspunkte bei der Klausur
(von etwa 35 erreichbaren Punkten).
2.2 GBM_9V Basismodul Sozialpsychologie mit Vertiefung

12 Studienpunkte
Ziele

Siehe oben

zusätzliche Vertiefung auf dem Gebiet der Interaktion und Kommunikation
Zusätzliche Inhalte
Vertiefung zu Interaktion und Kommunikation speziell zu

Symbolischer Interaktionismus

Interdependenztheorie

Kommunikationstheorien

3 allgemeinen Koordinationsdimensionen
/Dominanz und Aktivierung/Erregung
Affiliation/Übereinstimmung,
Macht
Wichtigste zusätzliche Literatur

Brauner, E. (1994). Soziale Interaktion und mentale Modelle (S. 61-82). Münster:
Waxmann.

Fiske, A. P. (1992). The four elementary forms of sociality: Framework for a unified
theory of social relations. Psychological Review, 99, 689-724.

Foa, E. B. & Foa, U. G. (1980). Resource theory: Interpersonal behavior as exchange. In K. J. Gergen, M. S. Greenberg & R. H. Willis (eds.), Social exchange: Advances in theory and research (pp. 77-101). New York: Plenum.

Heise, D. R. (1986). Modeling symbolic interaction. In S. Lindenberg, J. S. Coleman,
& S. Novak (eds.), Approaches to social theory (pp.291-309). New York: Russel Sage
Foundation.

Higgins, E. T. (1989). Self-discrepancy theory: What patterns of self-beliefs cause
people to suffer? In L. Berkowitz (Ed.), Advances in experimental social psychology
(vol. 22, pp 93-136). New York: Academic Press.

Kelley, H. H. (1979). Personal relationships: Their structures and processes (Kap. 13). Hillsdale: Erlbaum.

MacKinnon, N. J. (1994). Symbolic interactionism as affect control. Albany: State
University of New York Press.
4
Die Module der Organisations- und Sozialpsychologie für die neue Prüfungsordnung (2003)

Scholl, W. (2005). Grundprobleme der Teamarbeit und ihre Bewältigung - Ein Kausalmodell. In M. Högl & H. G. Gemünden (Hrsg.), Management von Teams. Theoretische Konzepte und empirische Befunde (3. Aufl., S. 33-66). Wiesbaden: Gabler.

Scholl, W. (2007). Das Janus-Gesicht der Macht. Persönliche und gesellschaftliche
Konsequenzen Rücksicht nehmender versus rücksichtsloser Einwirkung auf andere.
In B. Simon (Hrsg.), Macht: Zwischen aktiver Gestaltung und Missbrauch (S. 27-46).
Göttingen: Hogrefe.

Scholl, W. (2007). Innovationen – Wie Unternehmen neues Wissen produzieren und
etablieren. In H. Hof & U. Wengenroth (Hrsg.), Innovationsforschung – Ansätze, Methoden, Grenzen und Perspektiven (S. 271-300). Münster: LIT.

Scholl, W. (subm). The socio-emotional basis of human interaction. Submitted paper,
Humboldt-Universität zu Berlin.

Wicklund, R. A. & Frey, D. (1993). Die Theorie der Selbstaufmerksamkeit. In D. Frey
& M. Irle (Hrsg.), Theorien der Sozialpsychologie, Band I: Kognitive Theorien (2.
Aufl., S. 155-173). Bern: Huber.
Zusätzliche Veranstaltung

Vorlesung mit Übung Interaktion und Kommunikation (2 SWS im SS, 3 SP)
Prüfungsleistung

Im Anschluss an die Vorlesung „Interaktion und Kommunikation“ wird eine 30minütige Klausur geschrieben.

In die Gesamtnote für das Modul GBM_9V gehen die Noten der Klausuren mit
folgenden Gewichtungen ein:

Sozialpsychologie I x 5 Punkte

Sozialpsychologie II x 4 Punkte

Vertiefung: Interaktion und Kommunikation x 3 Punkte
4.3 Regelungen für Nebenfachstudierende

Für Nebenfachstudierende gelten dieselben Regelungen wie für Sozialpsychologie I
+ II inklusive der Klausuren; da nur 4 SWS in der Regel anfallen, muss das Diskussionsforum nicht besucht werden, kann aber bei Interesse, wobei auch bei Besuch keine Thesenpapiere anzufertigen sind. Klausurfragen, die auch auf das Diskussionsforum Bezug nehmen, werden nicht gewertet bei Nebenfachstudierenden.

Studierende, die nur einen Teilnahmeschein brauchen, wie z.B. beim Studium
Generale in einigen Fächern, lassen sich am Ende des jeweiligen Vorlesungstermins
den Besuch auf der Veranstaltungsübersicht abzeichnen, wobei drei fehlende Termine zulässig sind.
5
Die Module der Organisations- und Sozialpsychologie für die neue Prüfungsordnung (2003)
3 HWM_2 Arbeits- und Organisationspsychologie (5. und 6.
Sem.)
3.1 HWM_2.1 Arbeits- und Organisationspsychologie

Wahlmodul

9 Studienpunkte
Ziele
Grundkonzepte der Arbeits- , Ingenieur- und Organisationspsychologie
Inhalte

Organisierte Arbeit

Arbeitsteilung und Koordinierung

Theorien der Organisation und des Verhaltens in Organisationen

Beanspruchung, Belastung und Stress

Arbeit und Persönlichkeit

Funktionsteilung und Informationsaustausch in Mensch-Maschine-Systemen

Strategien der Automatisierung, Informationsaufnahme und Verhaltensteuerung im
Umgang mit Technik
Literatur für die Organisationspsychologie

Kieser, A. (Hrsg.). (2002). Organisationstheorien (5. Aufl.). Stuttgart: Kohlhammer.

Teil V: Organisation aus Schuler, H. (Hrsg.). (2004/07). Lehrbuch der Organisationspsychologie (3./4. Aufl.). Bern: Huber.
An unserer Professur angebotene Veranstaltung

VL Einführung in die Organisationspsychologie
Prüfungsleistung

Je eine Klausur (45 min) für jede der drei Vorlesungen


Laut Prüfungsordnung § 7 Absatz (3) darf die Dauer der Klausurarbeit 45 min
nicht unterschreiten.
In den auf das Wintersemester folgenden Semesterferien wird für jede Vorlesung je
ein Klausurtermin angeboten. Zudem wird während des Sommersemesters ein
Nachschreibtermin für alle drei Klausuren angeboten.
3.2 HWM_2.2 Arbeits-, ingenieur- und organisationspsychologische Intervention

Wahlmodul
6
Die Module der Organisations- und Sozialpsychologie für die neue Prüfungsordnung (2003)

3 Studienpunkte
Ziele
Ausgewählte Interventionsfelder der Arbeits-, Ingenieur- und Organisationspsychologie
Inhalte

Ansätze zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Benutzerorientierte Gestaltung von Bedienelementen und Anzeigen

Methoden zur Verbesserung von Interaktions- und Gruppenprozessen
Literatur für die Organisationspsychologie
 Stumpf, S. & Thomas, A. (Hrsg.). (2003). Teamarbeit und Teamentwicklung.Göttingen: Hogrefe

Siehe auch Literaturangaben im Internet zu den einzelne Lehrveranstaltungen
An unserer Professur derzeit angebotene Veranstaltungen

SE Kommunikation als organisationale Intervention (Turß)

SE im Rahmen der artop-Trainerausbildung oder von anderen Externen (z. B. Moderation und Präsentation)
Prüfungsleistung

Benotetes Referat + Handout oder andere benotete Leistung (Das kann z. B. eine
schriftliche Ausarbeitung zu einem vorgegebenen Thema sein, wenn das SE nicht in
Form von Referaten abgehalten wird.)
7
Die Module der Organisations- und Sozialpsychologie für die neue Prüfungsordnung (2003)
4 Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie (7. und
8. Sem.)
4.1 SAO/BM_4 Interaktion und Kommunikation in Organisationen – Grundlagen

Basismodul

6 Studienpunkte
Ziele
Vertiefung der Grundlagen von Interaktion und Kommunikation aus dem Grundstudium
Sozialpsychologie als Basis für die Analyse organisationaler Prozesse
Inhalte
Vertiefung der

Paradigmen von sozialer Informationsverarbeitung

Interdependenztheorie

Symbolischen Interaktionismus

Basisdimensionen Affiliation (Übereinstimmung) und Dominanz (Macht / Einfluss /
Führung)
anhand geeigneter Themen
Literatur

siehe Kapitel 2.2, sowie

Higgins, E. T. & Kruglanski, A. W. (Eds.). (1996). Social psychology. Handbook of
basic principles. New York, London: Guilford.

Kelley, H. H. (1979). Personal relationships: Their structures and processes. Hillsdale: Erlbaum. Kelley, H. H., Holmes, J. G., Kerr, N. L., Reis, H. T., Rusbult, C. L., &
Van Lange, P. A. M. (2003). An atlas of interpersonal situations. Cambridge: Cambridge University Press.

MacKinnon, N. J. (1994). Symbolic interactionism as affect control.

Albany: State University of New York Press.

Neuberger, O. (2002). Führen und führen lassen: Ansätze, Ergebnisse und Kritik der
Führungsforschung (6., völl. neu bearb. u. erw. Aufl.). Stuttgart: Lucius und Lucius.

Yukl, G.A. (2002). Leadership in Organizations (5th Edition.) .New Jersey: Prentice
Hall.

Weiteres in den Veranstaltungen
Derzeit angebotene Veranstaltungen

VL Interaktion und Kommunikation (Scholl)

SE Führung und Zusammenarbeit (Klocke)
8
Die Module der Organisations- und Sozialpsychologie für die neue Prüfungsordnung (2003)
Prüfungsleistungen

Hausarbeit zur Vorlesung


Theoretische Rekonstruktion eines Beispiels aus Organisationen anhand mehrerer vorgestellter Theorien
1 benotete Seminarleistung (Referat + Handout)
4.2 SAO/WM_4 Interaktions- und Kommunikationsprozesse in
Organisationen – Einzelbereiche

Wahlmodul

9 Studienpunkte
Ziele
Kenntnis spezifischer Interaktions- und Kommunikationsprobleme in Organisationen
sowie von erfolgversprechenden Interventionsmaßnahmen
Inhalte

Kommunikation, Gruppenndynamik

Mikropolitik

Macht und Konflikthandhabung

Entscheidungsprozesse; u. ä.
Literatur

Berger C. R. (2003). Message production skill in social interaction. In J. O. Greene &
B. R. Burleson (Eds.), Handbook of communication and social interaction skills. (pp.
257-289). Mahwah, New Jersey: Lawrence Erlbaum Associates.

Brodbeck, F. C., Kerschreiter, R., Mojzisch, A. & Schulz Hardt, S. (2007). Group
decision making under conditions of distributed knowledge: The information asymmetries model. Academy of Management Review, 32.

Forsyth, D. R. (1998). Group dynamics (3rd ed.). Pacific Grove: Brooks/Cole.

Heise, D. R. (2007). Expressive order. Confirming sentiments in social actions. Berlin:
Springer-Verlag.

Neuberger, O. (1995). Mikropolitik. Der alltägliche Aufbau und Einsatz von Macht in
Organisationen. Stuttgart: Lucius & Lucius.

Pfeffer, J. (1999). Power-Management. Wie Macht in Unternehmen erfolgreich
eingesetzt wird. Wien: Ueberreuter.

Regnet, E. (2007). Konflikt und Kooperation. Göttingen: Hogrefe.

Shapira, Z. (Ed.). (1997). Organizational decision making. New York: Cambridge
University Press.

Simon, B. (Hrsg.). (2007). Macht: Zwischen aktiver Gestaltung und Missbrauch.
Göttingen: Hogrefe.
9
Die Module der Organisations- und Sozialpsychologie für die neue Prüfungsordnung (2003)

Scholl, W. (2005). Grundprobleme der Teamarbeit und ihre Bewältigung: Ein Kausalmodell. In Gemünden & Högl (Eds.), Management von Teams (3rd ed., pp. 33-66).
Wiesbaden: Gabler.

Thomas, K. W. (1992). Conflict and negotiation processes in organizations. In M. D.
Dunnette & L. M. Hough (Eds), Handbook of industrial and organizational psychology
(2nd ed., pp. 651-717). Palo Alto, CA: Consulting Psychologists Press.

Wyer, R. S. J., & Adaval, R. (2003). Message reception skills in social communication. In J. O. Greene & B. R. Burleson (Eds.), Handbook of communication and social
interaction skills. (pp. 291-355). Mahwah, New Jersey: Lawrence Erlbaum Associates.

Weiteres in den Veranstaltungen
Derzeit angebotene Veranstaltungen

SE Soziale Konflikte, Theorien und Interventionsstrategien (Schulze)

SE Training in Organisationen (Turß)

SE Emotionen und emotionale Intelligenz in Organisationen (Turß)

SE Teameffektivität bei komplexen Problemen (Klocke)

SE Soziologische Ansätze in der Organisations- und Sozialpsychologie (Schröder)
Prüfungsvorleistungen
für Studierende, die vor dem WS 07/08 mit dem Modul begonnen haben

Für 3 SE je ein Referat mit Handout, eins davon mit schriftlicher Ausarbeitung
für Studierende, die ab dem WS 07/08 mit dem Modul begonnen haben

keine
Prüfungsleistungen
für Studierende, die vor dem WS 07/08 mit dem Modul begonnen haben

schriftliche Ausarbeitung (5 SP)


Die schriftliche Ausarbeitung muss vor Beginn des darauf folgenden Semesters
abgegeben werden, also bis zum 30.3. oder 30.9..
das bessere der beiden weiteren Referate + Handout (4 SP)
für Studierende, die ab dem WS 07/08 mit dem Modul begonnen haben

In einem Seminar: benotetes Referat + Handout (3 SP)

In einem Seminar: benotetes Referat + Handout (2 SP) und schriftliche Ausarbeitung
(2 SP)

Die schriftliche Ausarbeitung muss vor Beginn des darauf folgenden Semesters
abgegeben werden, also bis zum 30.3. oder 30.9..

Wenn nach drei Seminaren nicht rechtzeitig eine schriftliche Ausarbeitung vorliegt, wird für die Ausarbeitung die Note 5.0 eingetragen.
10
Die Module der Organisations- und Sozialpsychologie für die neue Prüfungsordnung (2003)


Für die Eintragung der Einzelnoten in die Datenbank müssen diese für jedes Seminar aggregiert werden. Dazu wird der Mittelwert gebildet und ggf. auf die nächste Drittelnote abgerundet. Bsp.: Aus einer 1.3 im Referat und einer 1.7 in der
schriftlichen Ausarbeitung ergibt sich eine 1.3 für das Seminar, die mit 4 SP gewichtet wird.
In einem Seminar: benotetes Argumentationspapier zum Seminar (2 SP)

In Ausnahmefällen (z.B. weil in einem Seminar alle Teilnehmer/innen für die
Übernahme von Referaten benötigt werden) ist es möglich, statt eines Argumentationspapiers ein Referat zu übernehmen. Wenn eine Referatsnote statt der Note
für ein Argumentationspapier eingebracht werden soll, muss dies dem Dozenten
oder der Dozentin vor dem Referat mitgeteilt werden. Ansonsten wird der letzte
Noteneintrag als Note für das Argumentationspapier verwendet.
4.3 SAO/WM_5 Wissensmanagement

Wahlmodul

9 Studienpunkte
Ziele
Verständnis der wichtigsten Probleme und Lösungsansätze des Wissensmanagements
in Organisationen, inkl. verwendeter Softwaresysteme, der psychologischen Aspekte und
ihrer interdisziplinären Verknüpfung, aufbauend auf den entsprechenden Grundlagen der
Sozial-, Arbeits-, Ingenieurs- und Organisationspsychologie.
Inhalte

Probleme und Lösungsansätze des Wissensmanagements

Konzeptionen von Wissen in verschiedenen Lösungsansätzen

soziale Produktion von Wissen und Informationspathologien

Wissensmanagement und Innovation

Computer Supported Cooperative work (CSCW) und Groupware-Systeme: Formen,
Methoden, Einsatzgebiete, psychologische Fragestellungen.
Literatur

Boos M., Jonas K. & Sassenberg K. (2000). Computervermittelte Kommunikation in
Organisationen. Göttingen: Hogrefe.

Hauschildt, J. & Salomo, S. (2007). Innovationsmanagement (4. Auflage). München:
Vahlen.

Hof, H. & Wengenroth, U. (Hrsg.), Innovationsforschung – Ansätze, Methoden,
Grenzen und Perspektiven. Münster: LIT.

Lüthy, W., Voit, E. & Wehner, T. (Hrsg.). (2002). Wissensmanagement – Praxis.
Einführung, Handlungsfelder und Fallbeispiele. Zürich: vdf, Hochschulverlag an der
ETH Zürich.

Mertins, K., Heisig, P. & Vorbeck, J. (Hrsg.). (2003). Knowledge Management. Best
Practices in Europe (2nd ed.). Berlin: Springer.
11
Die Module der Organisations- und Sozialpsychologie für die neue Prüfungsordnung (2003)

Scholl, W. (2004). Innovation und Information. Wie in Unternehmen neues Wissen
produziert wird. (Unter Mitarbeit von Lutz Hoffmann und Hans- Christof Gierschner).
Göttingen: Hogrefe-Verlag.

Scholl, W., König, C. & Meyer, B. (2003). Die Zukunft des Wissensmanagements:
Der Faktor Mensch? Ausgewählte Ergebnisse der Delphi-Studie: "The Future of
Knowledge Management". Wirtschaftspsychologie, 10, 7-13.

Preece, J. (2000): Online Communities. Designing Usability, Supporting Sociability.

Weiteres in den Veranstaltungen
An unserer Professur derzeit angebotene Veranstaltungen

VL o. SE Probleme und Lösungsansätze des Wissensmanagements (Scholl)

SE Innovationsmanagement - Wie neues Wissen produziert und etabliert wird
(Scholl)
Prüfungsleistungen

30 min Klausur zur VL oder Suche, Kurzdarstellung und Kommentierung anhand der
VL von 2 empirischen Veröffentlichungen.

zu jedem SE ein benotetes Referat mit Handout
4.4 Sonderregelungen
Praxisseminar AIO-Psychologie

Anstelle eines beliebigen Seminars des A&0-Schwerpunktes kann ein Forschungs- &
Beratungsprojekt im Rahmen des Praxisseminars AI0-Psychologie angerechnet werden.

Anmeldungen zu den angebotenen Projekten sind möglich unter http://lms.huberlin.de/moodle/course/view.php?id=6044. Für Fragen kontaktieren Sie bitte Sebastian Kunert ([email protected]).

Beginn, Dauer und Art des Projektes sind variabel und orientieren sich am Projektauftrag.

Der Leistungsnachweis erfolgt in Form eines benoteten Projektberichtes und kann
nur nach Absprache mit den Lehrstuhlinhabern für ein inhaltlich passendes Seminar
in den Wahlmodulen des Schwerpunktes A&O-Psychologie angerechnet werden. Im
Falle einer Anrechnung wird die im entsprechenden Modul maximal für ein Seminar
mögliche Punktzahl angerechnet, also im Allgemeinen 3 SP, im Modul SAO/WM_4
4 SP (statt dem Referat + schriftliche Ausarbeitung).

Begleitet wird die Arbeit in den Projekten von einer einem Reflexions-Workshop im
Semester. Die Teilnahme an mindestens einer dieser Veranstaltungen ist für alle Mitglieder eines aktuell laufenden Projektes für den Erwerb des Leistungsnachweises
verbindlich.
12
Die Module der Organisations- und Sozialpsychologie für die neue Prüfungsordnung (2003)
5 Generelle Regelungen

In Absprache mit den Dozent/innen der Seminare ist es möglich, statt eines Referats
eine Hausarbeit anzufertigen. Die Kriterien entsprechen denen der schriftlichen Ausarbeitungen eines Themas aus dem Modul SAO/WM_4 (8-12 Seiten etc.). Davon
kann z.B. dann Gebrauch gemacht werden, wenn ein Seminar einen hohen Anteil an
praktischen Übungen umfasst, so dass wenige Referatsthemen zur Verfügung stehen.
13
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