Schwerpunkt Neonatologie

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FMH
Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte
Federazione dei medici svizzeri
Fédération des médecins suisses
Swiss Medical Association
FACHARZT FÜR KINDER- UND JUGENDMEDIZIN
Schwerpunkt Neonatologie
Fachspezifisches Zusatzblatt zum Evaluationsprotokoll
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Name, Vorname
Geburtsjahr
Weiterbildungsstätte
Anstellung vom
Bis zum
I
Allgemeine Lernziele
Anforderungen erfüllt
ja
teilweise nein
Grundlegende Kenntnisse in der Physiologie und
Pathologie des Neugeborenen und des Foeten
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Wissen, die Fertigkeiten und die praktische Erfahrung, um
Probleme der Anpassung, der Frühgeburtlichkeit und akut
lebensbedrohliche Situationen meistern zu können
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Kompetenter Gesprächspartner für Geburtshelfer bei
der Diskussion von pränatal erkannten Problemen
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Koordination der Tätigkeit von Kosiliarii und Prioritätensetzung für einen individuellen Abklärungs- und Behandlungsplan
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Kenntnis der Funktion, Indikation und potentiellen Gefahren
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von Inkubatoren, Beatmungs- und Überwachungsgeräten
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Kenntnisse und praktische Erfahrung in der Organisation
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der Gebär- und Neugeborenen-Abteilungen, in Spitalhygiene,
in ökonomischen, rechtlichen und ethischen Fragen
Betreuung der Eltern in kritischen Situationen
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2
II
Vermittelte Kenntnisse
(Grundlagen, Diagnose, Therapie und Prävention)
Anforderungen erfüllt
ja
teilweise nein
Schwangerschaft und Geburt
- Risikoschwangerschaft und -geburt
- Frühgeburt, Übertragung
- Intrauterines Wachstum
- Fehlbildungen und Erkrankungen des Foeten
- Pharmakologie und Pharmakokinetik
- Organisation der Perinatalmedizin
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Atmung
- Atemnotsyndrom
- Sauerstoffbehandlung
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Herz und Kreislauf
- Postnatale Adaptation
- Persistenz des foetalen Kreislaufes
- Pulmonale Hypertonie
- Schock
- Herzinsuffizienz
- Rhythmusstörungen
- Herzvitien
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Nervensystem
- Hypoxisch-ischämische Enzephalopathie
- Intrakranielle Blutungen
- Apnoen
- Krämpfe
- Analgesie und Sedation
- Drogenentzug
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Hämatologie
- Hyperbilirubinämie
- Anämie
- Polyglobulie
- Gerinnungsstörungen
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Ernährung und Metabolismus
- Enterale und parenterale Ernährung
- Vitamine
- Hypo- und Hyperglykämie
- Stoffwechselkrankheiten
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Temperaturregulation
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3
Anforderungen erfüllt
ja
teilweise nein
III
Infektiologie und Immunologie
- Intrauterine und perinatale Infektionen
- Postnatal erworbene Infektionen
- Nosokomiale Infektionen
- Angeborene und erworbene Immundefekte
- Aktive und passive Immunisierung
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Nieren und Elektrolyte
- Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basenhaushalt
- Niereninsuffizienz
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Fehlbildungen
- Erkennen der häufigsten Syndrome
- Diagnose und Erstbehandlung der häufigsten
Fehlbildungen
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Geburtsverletzungen
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Spezielle Lernziele
Anforderungen erfüllt
ja
Manuelle Fertigkeiten
- Beherrschung der oralen und nasalen Intubation
bei Früh- und Termingeborenen
- Legen einer peripheren Infusion
- Legen eines Arterienkatheters
- Legen eines zentralen venösen Katheters inklusive
Nabelvenenkatheter
- Diagnostische und therapeutische Lumbalpunktion
- Drainage eines Pneumothorax
teilweise nein
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Technische Fertigkeiten
Der Kandidat hat praktische Erfahrung mit Indikation, Durchführung (für bildgebende Methoden
nicht Bedingung), methodischen Grenzen, Gefahren und Interpretation folgender Techniken:
- Bebeuteln mit Maske und Sauerstoff
- Nasen-CPAP
- Maschinelle Beatmung
- Röntgenbilder
- Schädelsonographie
- Kaltlicht (Diaphanoskopie)
- Transcutane Blutgasüberwachung, Pulsoximetrie
- Apparative Überwachung der Herz- und Atemtätigkeit
- Invasive und nicht-invasive Blutdruckmessung
- Phototherapie
- Austauschtransfusion
- Ersatz von Blutbestandteilen
- Isolette, offene Pflegeeinheit, Reanimationstisch
- Transportinkubator
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4
Organisatorische, didaktische und
psychologische Fähigkeiten
- Führung von Teams aus Schwestern und Ärzten,
auch in heiklen Situationen
- Administrative Fragen inklusive Kosten und
Versicherungen
- Aus-, Weiter- und Fortbildung von Schwestern und Ärzten
- Enge Zusammenarbeit mit Geburtshelfer (Indikationsstellung bei Eingriffen vor der Geburt und bei Entscheidung
über vorzeitige Geburt)
- Triage von Patienten (Organisation von Verlegungen
in andere Kliniken)
- Hinzuziehen von Konsiliarärzten (Chirurgen, Genetiker,
Intensivmediziner, Kardiologen, Neurologen, Ophthalmologen, Radiologen, usw.) und Einbeziehen derer
Urteile in ein Gesamtkonzept für Abklärung und Behandlung eines Patienten
- Indikation von lebensverlängernden Massnahmen in
Extremfällen unter Einbezug ethischer Aspekte
- Konsiliartätigkeit für auswärtige Kliniken und Ärzte
in der Praxis
- Erfassen der psychosozialen Situation eines Kindes
und seiner Familie
- Betreuung von Eltern in schwierigen Situationen (Kind
mit Fehlbildungen, Kind mit infauster Prognose)
- Begleitung einer Familie mit sterbendem Kind und
Betreuung nach dem Tod
- Organisation der Nachbetreuung von aus der Klinik
entlassenen Patienten
Anforderungen erfüllt
ja
teilweise nein
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5
IV Weitere Bestimmungen
Beteiligung am Bereitschaftsdienst als Oberarzt für Notfälle
im Gebärsaal
vom
bis
Anforderungen erfüllt
ja
nein
Besuch von Weiter-, resp. Fortbildungskursen oder Kongressen
*
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auf dem Gebiet der Perinatalmedizin während mindestens
5 Tagen pro Jahr
Wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Neonatologie
oder Teilnahme an einer multizentrischen, randomisierten,
kontrollierten Studie als Verantwortlicher für seine Klinik
*
* Wenn ja, bitte auflisten und entsprechende Bestätigung beilegen!
Bestätigung der Richtigkeit durch den Kandidaten
Ort, Datum
Unterschrift des Kandidaten
Bestätigung der Richtigkeit durch den Leiter der Weiterbildungsstätte
Ort, Datum
Bern, 20.01.1999/pb
Zusatzblatt Ev. protokoll/Neonatologie
Stempel und Unterschrift des Leiters
der Weiterbildungsstätte
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