Das neue Bewusstsein

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Das neue Bewusstsein
Mit dem neuen Bewusstsein meine ich: Achtsamkeit, Mitgefühl, Freiheit, Toleranz, Großzügigkeit,
Dankbarkeit, Vergebung, Mut zu Neuem, Gerechtigkeit, Harmonie von Verstand und Herz, Ich und Wir,
Materie und Geist, den Glauben, dass ich eins im Ganzen bin. Seine Früchte sind: größere Freude, innerer
Friede, weniger Angst, weniger kleben an diese Welt, den Tod annehmen. Es schöpft aus der geistigen Welt
und lebt im Alltag. Es ist identisch mit der Mystik.
Für die Geistwelt fehlen uns Erfahrungen, Begriffe, Werkzeuge. Die Wissenschaft kann dazu nichts sagen.
Die Theologie ist eine Wissenschaft von etwas, was nicht gewusst werden kann. Wer aus der für das Ganze
zugrundeliegenden Wirklichkeit mittels der Intuition, auch der Vernunft schöpft, glaubt, dass es diese gibt.
Atheisten meinen, es gibt nur was sie sehen. Agnostiker sagen, da wir Geistiges nicht erkennen können, ist
alles möglich, wir können es vielleicht einst erfahren.
Mit dem Bild, die Sonne und ihre Strahlen, wird für mich das Geheimnis etwas verständlich. Beide sind
unlösbar eins. Der Urgeist ist die Sonne. Alles was war, was ist, was sein wird, ist je ein Strahl von ihr.
Wenn der Urgeist die Ursache von allem ist, ist das materielle und geistige Universum wesenhaft eins. Die
Materie ist dann verfestigte Energie, was auch Wissenschaftler vertreten, die wieder Energie wird. Energie
ist Geist, Materie ist Form. Ein Krug z. B. ist Materie/Form. Dass er den Geist umhüllt, kann ich glauben.
Für unsere Augen ist er leer.
Als Strahl der Sonne gehe ich mit dem Erfreulichen, Belastenden, Nichtverstehbaren achtsam um, nehme
an, was das Leben bringt. Allen gestehe ich, wie mir, Freiheit zu. Das Be- und Verurteilen, das trennt,
schränke ich ein. Durch das bewusste Einssein im Urgrund, klette ich nicht mehr an dieser Welt. Ich
empfange alles, jede Stunde, jeden Gedanken, jede Begegnung, dankbar als Geschenk und sehe das
Schwere als Lehrer, kann loslassen, konzentriere mich auf das Gute, das Schöne, das Wesentliche. Was
geschieht, schaue ich an, freue mich über die Plus und verändere die Minus, wenn dies möglich ist und der
Ordnung entspricht. Es gibt keinen Zufall, alles, Freud wie Leid, hat einen Sinn, die Energie zum Aushalten
der Leiden, wie für alles, bekomme ich.
Im alten Bewusstsein ist bei Menschen, wie im Wirtschaftsleben, Vergängliches, der Euro, das Ich-will, das
Ego, die Lebensmitte. Es wird fast über Leichen gegangen. Hat jemand durch Lumpereien einen Vorteil,
freut er sich vielleicht darüber, verkennt aber, dass er auch betrügerisch Erwobenes hier lassen muss. Hinzu
kommt, er schädigt sich, da nur die Frucht heranreift, die gesät wurde und es die Gerechtigkeit gibt.
Verspielt jemand Geld, nimmt er es die Erben weg. Was soll der Ärger? Ein Paar geht jeden Sonntag Essen.
Zu Bekannten sagen sie: Das kostet uns nichts, das bezahlen unsere Erben. Wenn ums Geld gestritten wird, kann etwa Geld und Vermögen die Sinnfrage beantworten? Wer verwaltetes Geld veruntreut, ist dumm, da
er auch das nicht mitnehmen kann. Auch Lügner schneiden sich ins eigene Fleisch, da Vertrauen verloren
geht, wenn sie durchschaut werden. Wenn Leute lügen, betrügen, zwiespältig leben, von denen Sie es nie
erwartet hätten, sie verdienen Ihr Mitgefühl, da sie unglücklich sind. Je mehr Sie misstrauen, umso einsamer
werden Sie. Alle werden enttäuscht, jeder macht Dummheiten. Gute Menschen blicken zunächst auf das
Gute im anderen. Wären Lügner durchschaubarer, wäre die Rechtsprechung billiger.
Im alten Bewusstsein sind auch die, die immer meinen, zu kurz gekommen zu sein. Sie klagen, nennen
Schuldige, können durch Arbeitsscheu in eine Not kommen. Wollen sie diese durch eine Sucht verdrängen,
können sie im Obdachlosenmilieu landen, leben unglücklich auf Kosten anderer dahin, bis sie sterben.
Fremde Hilfe ist vergebens und selber können sie sich nicht helfen, dies habe ich zur Genüge erfahren.
Unter den Startbedingungen ins Leben ist zwar ein erheblicher Unterschied, ich habe aber Bekannte, bei
denen diese ungünstig waren, die trotzdem gute Menschen wurden und ihren Lebensunterhalt selber
verdienen, die aufgrund erfahrener Not einfühlsam sind. Wer die Schuld an seiner miesen Situation nur
anderen zuschiebt, sich bemitleidet, aktiviert nicht, was in ihm steckt. Solche sind oft krank. Sie schädigen
die Allgemeinheit, indem sie keine Steuern bezahlen und das Kranksein viel kostet. Gesund leben, arbeiten,
sich selbst lieben, Gutes ins Boot holen und aussenden, ist die Basis, um glücklich und gesund zu bleiben.
Möglich, dass nur 20% der Krankheiten natürlich sind, die übrigen haben ihre Ursache in ungeordnetem
inneren oder äußeren Leben.
Als Obdachlosenseelsorger konnte ich meine soziale Veranlagung entfalten. Ich erkannt dabei deutlicher als
vorher, dass Menschen mehr als die Grundbedürfnisse brauchen. Hat jemand soviel, dass er leben kann, ist
es richtiger, ihn auf Wesentliches aufmerksam zu machen, als ihn mit Essen oder Geld zu beschenken, da
der Geist höher ist als die Materie. Die Sinnfrage ist existentiell. Schenke ich etwas einem Süchtigen, füttere
ich seine Sucht. „Arme“ schmarotzen und lügen gewöhnlich, einige sind auch gefährlich. Mir wurde nicht
ein Fall bekannt, dass sich einer bemüht hat, seinen Lebensunterhalt selbst verdienen zu wollen.
Wir leben in einer Zeitenwende. Es kann uns Schlimmes bevorstehen. Da die Menschheit sich verändert,
kam auch unsere Kultur und Religion in eine Schieflage. Viel Neues in allen Sparten kam auf uns zu.
Künftige Veränderungen fallen größer aus, als es die vergangenen waren. Weise ist, ohne viel Angst und
Urteile, Unveränderbares annehmen, keinen Hass nähren, ein guter Mensch bleiben, - und bereit zum
Sterben sein. Wenn das Meer göttlich ist, brauche ich dann vor dem Ertrinken Angst haben? - Hier bin ich
zwar unvollendet, aber doch als Strahl am Einen/Ganzen angeschlossen. Seinen Geist atme ich ein, den
lasse ich wieder ins Universum fließen. Seine Liebe lasse ich weiter fließen, durch eine liebende Gesinnung,
gute Gedanken, ein Lächeln, indem ich mich in andere einfühle, sie lobe, ihnen danke, zuhöre, Gutes sage,
schreibe, wünsche. Dies wurde meine Art des Betens. Tun dies immer mehr, haben wir Frieden, umso
geringer ist die Angst. Es kommt was kommt, und der Tod sowieso. Was soll´s! Der hat nie das letzte Wort.
Alles geht in die Vollendung ein. Wer dies glaubt, hat Grund zur Freude. Er steht mit einem Fuß in dieser
Welt, mit dem anderen schon in der anderen. Ist so einer nicht ein „gstandnes Mannsbild“, oder eine
emanzipierte Frau?
In einer Geschichte wird ein Brunnen bewundert, weil er unaufhörlich Wasser spendet. Dieser sagt: „Ich
bin ja Brunnen nur, mir fließt`s ja zu, ich geb nur weiter.“ – Möchten auch Sie „Brunnen“ sein, im Dienst
für das Leben, so dass mit der Sonne in den Wüsten dieser Welt immer mehr Oasen entstehen für Suchende,
für die Vielen, die leiden, weil sie sich zu sehr vom Wesentlichen ablenken, weil sie infolge der Flut von
Informationen und Glücksverheißungen, bei denen es ums Geld geht, viel zu wenig zu sich kommen und
folglich krank werden, sowie für die, die für Neues, für Geistiges offen sind, die dann mehr Halt im Leben
finden und ihre Verantwortung für ihr Tun oder Nichttun bewusster wahrnehmen können? Dieser Dienst
geht von zu Hause aus, wenn Sie gute Gedanken und gute Wünsche überall hin senden, besonders wo es
brennt in Ihrer kleinen Welt oder in die große. Damit beteiligen Sie sich an Ihrer Vorwärtsentwicklung und
an der vieler Menschen. Gute Menschen sind Werkzeuge des Allspenders, auch wenn sie nicht glauben
sollten, dass es ihn gibt. Fromme täuschen sich, wenn sie meinen, sie können Macher sein, wenn sie etwa
etwas in der Absicht spenden, Gutes tun, beten, um von Gott für sich oder für andere das zu bekommen, was
sie wollen. Dahinter steht: Ich weiß, was richtig und falsch ist – und das Ego. Das Ich brauchen wir hier
zum Leben. Es täuscht sich, wenn es meint, absolut zu sein
.
Formen verändern sich und sind verschieden. Den Inhalt vom leeren Krug berührt die Evolution nicht. Der
Geist bewegt sich nicht und bewegt alles. Krug und Inhalt, Materie und Geist sind eins, da es nicht zwei
Ganze geben kann. Demnach sind auch die Formen ewig. Auch ihr Sein ist Sein vom Ganzen, das sich stets
ändert, solange es diese materielle Welt gibt. Die zweite Möglichkeit wäre, dass die Formen nicht wirklich
sind, sondern nur Spiegelbilder des Ganzen.
Der Glaube der monotheistischen Religionen, Christentum, Islam, Judentum, ist, dass Schöpfer und
Schöpfung zwar in liebender Beziehung sind, aber verschieden im Wesen. Der Dualismus ist die Folge. Gott
ist für sie eine geistige Person. Dass er das Universum aus dem Nichts hervorbringen konnte, ist
unvorstellbar. Ich bin eher für das Sowohl-als-auch. Auch Jesus spricht von der Einheit in Mt 25,40 wenn er
sagt: Was ihr denen getan habt, habt ihr mir getan. Paulus schreibt in Röm 8, 15, dass wir Söhne (Töchter)
Gottes sind.
Eigentlich können Menschen, die das All-Eins-Sein bewusst leben, gleich ob in einer Religion oder nicht,
keinen Hass zu Egoisten, Lügnern, Gewalttätigen haben, da wir Menschen alle eins sind. Wer dies erkennt
ist froh und hat Mitgefühl mit denen, die nicht wissen, dass der Himmel in ihnen und überall ist. ES wirkt
durch Sie - als Liebe. Liebe ist demnach keine Tugend, keine moralische Pflicht, es kann kein Verdienst
durch sie erworben werden, da sie uns geschenkt ist. - Bei den Ich-will Menschen, kann ES nicht landen,
auch wenn sie viel beten und meinen, mit dem „Herrn“ dabei verbunden zu sein, da das Ego trennt. Wer
immer recht hat, anderen befiehlt, vielleicht auch mit der Hölle droht, dessen Liebe geht auf Krücken. Beten
kann auch mit Machenwollen und mit Pflicht zu tun haben.
Wenn ES Liebe ist, habe ich vor dem Tod noch soviel Angst, wie dies natürlich ist und soviel ich mich vom
Ich-will bestimmen lasse. Das Ego ist an diese Welt gebunden. Allein mein Körper, der mir so viel Gutes
getan, der auch belasten kann, stirbt, nicht das Leben, nicht die Liebe. Hier haben wir Himmel und Hölle,
im Ganzen das ALLES. Geheimnisse, die Warum´s werden entschleiert. Entscheidungen haben hier ihre
Folgen, und danach vielleicht noch, bis das Ich ganz ins Ganze eingeht. Vielleicht ist es, wie wenn ein Fluss
im Ozean mündet. Es geht in diesem nichts von ihm verloren und doch ist er kein Fluss mehr. – Hier haben
wir das Ich und Wir. Gibt es das Ich, gibt es das Du. Ob das Ich nach dem Tod erhalten bleibt, werden wir
erfahren. Die Für und Wider werden kontrovers ausgetragen. Deren Erkenntnisse haben mit der Logik
nichts zu tun. Es ist Glaubenssache.
Möchten auch Sie, wenn Sie ähnlich wie ich denken und glauben, dies irgendwie ausstreuen, um Ihre
Angehörigen, Freunde, Nachbarn, zum Nachdenken anzuregen, wie ich es durch diese Texte beabsichtige?
Möchten Sie, dass diese froher und freier werden, auch wenn wir auf viele Fragen keine Antworten haben
und dieses Leben auch für uns beschwerlich sein kann? – Die Zeit ist reif. Immer mehr erkennen ihren Wert,
werden mutig, ihren Neigungen entsprechend sich zu entfalten, ohne Angst vor jemand, vor dem
Kopfschütteln anderer oder einer Selbstkorrektur. Veränderungen geschehen nach eingraviertem Code und
eigenen Entscheidungen.
Das Bild von der Einheit der Sonne mit ihren Strahlen wurde für mich wesentlich. Alle Menschen die
waren, die sind, die kommen, sind Töchter und Söhne des Ganzen, auch jene, die das nicht glauben.
Egoisten, Rechthaber, Gewalttäter, machen das Göttliche in sich unwirksam. Doch, bevor sie sterben,
werden sie gedemütigt. Infolge neuer Erkenntnisse, die durch die Leiden kommen, ändern sie dann ihr
Leben, was sehr weh tut. Erst wenn sie bereit sind, alles los zu lassen, sterben sie. Alles muss bereinigt
werden, es gibt die Gerechtigkeit. Nackt kam ich in diese Welt, nackt gehe ich heim.
Das Widrige beurteilt nur die Ratio negativ. Werde ich geschädigt, verleumdet, bin ich traurig, verärgert,
krank, habe ich Schmerzen, – ES will mich etwas lehren, vorausgesetzt, ich höre auf, mich zu verteidigen,
zu klagen, Schuldzuweisungen zu machen. Ist das Ganze überall, dann auch wo Naturkatastrophen, Kriege,
Gaskammern sind, Kinder sterben und Menschen auf der Flucht sind. - Können Sie auch jetzt noch ja
sagen? - Wenn das Leben nur wie ein Wimpernschlag ist, die Erde nur ein Sandkorn, das Universum ca.15
Milliarden Jahre alt, was bedeutet dann diese kurze Rast hier? - Durch die Leiden können wir Wesentliches
erkennen und unsere Glaubenssätze überdenken. In Grenzsituationen, in Todesnähe, kommen auch
oberflächlich Denkende zu Fragen nach dem Warum, was soll das Ganze, wohin geht´s. Wer glaubt, dass
auch Leiden einen Sinn haben, lebt befreiter als jene, die sich kaum Gedanken machen, wofür sie leben. Das Dunkle sagt: Ich führe dich tief, damit sich dein Bewusstsein ändert, achte auf das, was ich dir durch
die Leiden sagen will. Das zu glauben braucht Reife, ein Offensein für Neues, was nicht verordnet werden
kann. Ob ich glaube, dass es Gott, die Geistwelt, eine Reinkarnation usw. gibt, oder nicht, ob ich zu einer
Religion gehöre, es kommt zunächst darauf an, dass ich authentisch lebe, mich frei entscheide und als
wahrer Mensch lebe. Frei sein lassen ist Liebe. Gewalttätige und Rechthaber sind gegen die Freiheit und
haben wenig Liebe. Auch die Kirche hat sich für die Gewissens- und Religionsfreiheit ausgesprochen.
Ins Paradies finde ich leichter zurück, wenn ich ein froher, versöhnter, zufriedener Mensch bin, das Ganze
im Blick habe, schon hier Himmlisches entdecke. Dann bin ich auch gesünder.
Ich kann das in mir Schlummernde finden, wenn ich in der Stille in mich hineinhöre, den Mut habe, was ich
bisher als Grenze ansah, zu überschreiten, das Selbstmitleid als Müll ansehe.
Wenn ich mich mit einer Krankheit, Behinderung, dem Tod des liebsten Menschen, Partnertrennung,
Liebesverlust, Ärger mit den Kindern, allem sonstigem Widrigen versöhne, wenn ich loslasse, wird die
Freude am Leben größer und ich aktiviere meine Heilungskräfte. Die Warum, „das hätte nicht sein dürfen;
wenn das nicht gewesen wäre; das kann ich nicht annehmen“, lähmt. Oft kommt es völlig anders als
vorgesehen. Wie es war, ist und kommt, ist es richtig, auch wenn ich es nicht verstehe.
Begegnungen sind kein Zufall. Ich begegne denen, die auf der Lebensbühne mit mir zu „spielen“ haben, ob
kurz, ob lang, ob ich will oder nicht, auch wenn wir uns weh tun sollten.
Freude bereichert das Leben und ist gesund. Dazu gehört das Lachen, das Singen, Musik hören und spielen,
allein in der Stille sein, genügend schlafen, gut essen und trinken. - Dafür bin ich zu haben. Hinzu kommt
die Liebe zur Natur, Fahrrad fahren, lesen, schreiben, fotografieren, tiefere Gespräche.
Mir liegt näher, ein Geist zu sein, der als Mensch durch dieses materielle Leben zu gehen hat, als ein
Mensch, der geistlich lebt. Schon der Weg ist das Ziel. Er/es ist göttlich.
Die zwei Geburten, das Kommen zur Erde und das Gehen, sind die wichtigsten Stationen in diesem Leben.
Personen und Ereignisse die dazwischen vorkommen, erfreuen und schleifen. Als Schüler wie als Lehrer, als
Opfer wie als Täter, bin ich stets im Werden. Ich täusche mich, werde getäuscht, täusche andere. Alles was
ist hat einen Sinn, alles ist unvollendet. Dieses Leben ist nicht nur ein Spazierengehen in Frühlingsauen, es
gibt Brüche, es ist eine Herausforderung. Aufs Ganze gesehen ist und wird letztlich alles gut.
Was soll dieser Text? - ES will, dass Sie, liebe Leser, über das Geschriebene nachdenken, glücklicher
werden, sich selbst lieben, nicht mehr an eine Schuld glauben die Ihnen mal zugesprochen wurde, sondern
sich sagen: ich bin geliebt. Ich brauche nichts Gutes tun, nicht beten, um Seine Gunst zu erheischen. Liebe
ist bedingungslos, sie ist Sein Wesen. ES sendet den Frieden durch Sie und mich dorthin, wo wir jetzt sind,
wo unsere Gedanken sind. Wir sind als Seine Werkzeuge Engel für andere.
Eine Besinnung: Zwei Frauen suchten unermüdlich die Wirklichkeit. An einem sonnigen Tag stand sie vor
einem strahlenden Herrschaftshaus, inmitten einer herrlichen Parkanlage, ganz abseits. Intuitiv erkannten
sie: Hier drinnen ist die Wirklichkeit. An der Eingangstür des Hauses stand geschrieben: Du kannst diese
Schwelle nur überschreiten, wenn du nackt bist. Alles musst du ablegen: deine Vorlieben, Ablehnungen,
Pläne, Auflehnungen, Anhaftungen, deinen Willen, dein Wissen, die Logik, deine Glaubenssätze, allein die
Liebe in dir kann mit eintreten. – Nun trennten sich die Beiden. Enttäuscht ging die Eine und suchte weiter,
die Andere sagte sich: das ist`s, das ich gesucht habe und stieg die Treppe empor. Als sie die Schwelle
übertrat war sie tot.
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