08/2010

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Laktoseintoleranz und Osteoporose
Bedingt durch die Milchzuckerunverträglichkeit verzichten Patienten häufig auf jegliche
Milchprodukte. Vor allem bei älteren Patienten kann die Festigkeit der Knochen unter dieser
Diät leiden. Osteoporose droht.
Auf eine ausreichende Kalziumzufuhr muss geachtet werden.
Ein kalziumreiches Mineralwasser und grüne Gemüsesorten wie Rotkohl oder Brokkoli
steuern Kalzium zur Ernährung bei. Doch das Gemüse enthält wiederum Substanzen, die
Kalzium binden und seine Aufnahme verhindern.
Um so wichtiger ist die regelmäßige Zufuhr von Joghurt oder festem alten Schnittkäse, der
auch bei einer Milchzuckerunverträglichkeit gut vertragen wird.
Um Kalzium in die Knochen einbauen zu können, ist eine ausreichende Produktion von
Vitamin D erforderlich.
Gerade in den Sommermonaten kann unser Körper ausreichend Vitamin D produzieren.
Erforderlich ist allerdings dazu, dass ein täglicher Spaziergang in der Sonne durchgeführt
wird.
Verbinden lässt sich der Aufenthalt im Freien gut mit einem Besuch im Freibad, nicht nur der
Vitamin D Speicher wird aufgefüllt. Die Bewegung sorgt auch gleichzeitig dafür, dass der
Knochenstoffwechsel angeregt wird und die Knochendichte erhöht wird.
Kalzium alleine mit Vitamin D festigt zwar die Knochen, macht diese aber auch spröde.
Erst durch ausreichende Bewegung wird die elastische Struktur der Knochen erreicht.
Zusammengefasst hilft nur ein ganzes Maßnahmenbündel:
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Ernährung mit Schnittkäse, Joghurt, kalziumhaltiges Mineralwasser
Ausreichende Vitamin D Zufuhr – medikamentös und Sonne
Bewegung täglich mindestens ½ bis 1 Stunde
Für Betroffene mit Milchzuckerunverträglichkeit und Interessierte, bietet die Broschüre
„Laktoseintoleranz“ zahlreiche Informationen und wertvolle Tipps, wie sie Beschwerden
zukünftig vermeiden. Die Broschüre können Sie für ca. 3,00 € per e-mail unter
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