de_DE_14344REF

Werbung
G14344
SAP R/3 4.6 FI Das Zahlwesen
National Education Training Group, Inc.
© 2002 National Education Training Group, Inc.
i
Copyright © 2002 National Education Training Group, Inc.
Alle Rechte vorbehalten. Ohne schriftliche Genehmigung von National Education
Training Group, Inc. darf kein Teil des durch dieses Copyright geschützten Materials in
irgendeiner Form oder auf irgendeine Art und Weise, weder auf elektronischem noch
mechanischen Wege, durch Kopieren, Aufzeichnen, Übertragen oder mit Hilfe eines
Datenspeicherungs- und Abfragesystems vervielfältigt oder genutzt werden.
NETg und Skill Builder sind eingetragene Warenzeichen von National Education
Training Group, Inc. Precision Learning und Learning Object sind Warenzeichen von
National Education Training Group, Inc.
SAP R/3 ist ein eingetragenes Warenzeichen der SAP AG.
Alle weiteren verwendeten Warenzeichen sind Warenzeichen, Dienstleistungsmarken
oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Inhaber. Es besteht keinerlei
Verbindung zwischen National Education Training Group, Inc. und der Microsoft
Corporation oder einem anderen in diesem Kurs oder in den Kursmaterialien
erwähnten Produkt oder Anbieter.
Die für den Einsatz dieses Kurses erforderliche Software und Technologie umfaßt
Geschäftsgeheimnisse, die NETg als vertrauliche und firmeneigene Informationen
betrachtet. Die Nutzungsrechte für dieses Material unterliegen den Einschränkungen
des zugrundeliegenden Lizenzvertrags.
Die in den Beispielen dieses Kurses verwendeten Firmen- und Personennamen,
Produkte und Daten sind frei erfunden. Eventuelle Ähnlichkeiten mit existierenden
Unternehmen, Personen oder Produkten sind unbeabsichtigt.
ii
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Inhalt
Einführung in SAP R/3 4.6
1
Systemstart und Anmeldung .............................................................................1
Das SAP System starten ......................................................................1
Die Erstanmeldung ...............................................................................1
Allgemeine Struktur ..............................................................................2
Bildkopf .................................................................................................2
Bildrumpf ..............................................................................................2
Zugangsoptionen ...............................................................................................3
Menüstrukturen in Easy Access ...........................................................3
Programmfunktionen aufrufen ..............................................................3
Allgemeine Einstellungen .....................................................................3
Basis ..................................................................................................................4
Arbeitsplatz ...........................................................................................4
Workflow Überblick ..............................................................................4
Drucken aus dem SAP Fenster ............................................................4
Organisation Zahlen
6
Die Stammdaten der Hausbanken ....................................................................6
Bedeutung der Bankdaten ....................................................................6
Customizing Einführungsleitfaden ........................................................6
Bankdaten aufrufen ..............................................................................7
Allgemeine Bankdaten einsehen ..........................................................7
Bankspezifische Daten einsehen .........................................................7
Konfiguration des Zahlwesens ..........................................................................8
Zahlwesen konfigurieren ......................................................................8
Zahlungssperrgründe ...........................................................................8
Zahlender Buchungskreis .....................................................................8
Absendender Buchungskreis ...............................................................9
Zahlwege für das Land .........................................................................9
Zahlwege für den Buchungskreis .........................................................9
Bankenauswahl ..................................................................................10
Parameter für den Zahlungsverkehr
11
Voreinstellungen beim Kreditor .......................................................................11
Kreditorenparameter im Überblick ......................................................11
Kreditorendaten aufrufen ....................................................................11
Allgemeine Daten zum Zahlungsverkehr ...........................................11
Zahlungsdaten zum Buchungskreis ...................................................12
Automatischer Zahlungsverkehr .........................................................12
Voreinstellungen im Beleg ...............................................................................13
Veränderungen in den Belegdaten .....................................................13
Belegdaten aufrufen ...........................................................................14
Belegdaten .........................................................................................14
Skonto fixieren ....................................................................................14
Zahlweg festlegen ..............................................................................14
Empfängerbank festlegen ..................................................................14
Ver- und Bearbeitung Zahlen
15
Zahlungsvorschlag erstellen ............................................................................15
Funktion des Zahlungsvorschlages ....................................................15
Zahllauf anlegen .................................................................................15
© 2002 National Education Training Group, Inc.
iii
Steuerungsparameter erfassen ..........................................................16
Konten und Zusatzprotokoll erfassen .................................................16
Zahlungsvorschlag einplanen .............................................................17
Vorschlagsprotokoll einsehen.............................................................17
Zahlungsvorschlagsliste einsehen......................................................17
Zahlungsvorschlag bearbeiten ........................................................................17
Bearbeitungsmöglichkeiten ................................................................17
Zahlungsvorschlag aufrufen ...............................................................18
Zahlungsvorschlagsübersicht .............................................................18
Scheckzahlung bearbeiten .................................................................18
Überweisung bearbeiten .....................................................................19
Zahllauf einplanen ...........................................................................................20
Funktion des Zahllaufes .....................................................................20
Druckvariantennamen eintragen ........................................................20
Zahllauf einplanen ..............................................................................20
Druckaufträge ansehen ......................................................................21
Druckprotokoll ansehen ......................................................................21
Datenträgeraustausch .....................................................................................21
Bedeutung des Datenträgeraustausches ...........................................21
Druckprogramm aufrufen ...................................................................22
Variante abgrenzen ............................................................................22
Druckersteuerung für die Variante .....................................................22
Ausgabesteuerung für die Variante ....................................................22
Druckvariante hinterlegen...................................................................23
Dateien auf Diskette übertragen .........................................................23
Der Auslandszahlungsverkehr .........................................................................24
Erfordernisse des Auslandszahlungsverkehrs ...................................24
Feldstatusdaten aufrufen ....................................................................24
Feldstatus pflegen ..............................................................................24
Landeszentralbank-Kennzeichen .......................................................25
Kontenspezifische Angaben ...............................................................25
Belegdaten pflegen .............................................................................25
Zahllauf parameterisieren ...................................................................26
Glossar
iv
27
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Einführung in SAP R/3 4.6
Systemstart und Anmeldung
Die Lektion "Systemstart und Anmeldung" vermittelt den Zugang zum R/3 System und
welche Funktionen Sie auf den Bildbereichen des SAP Fensters finden.
Das SAP System starten
Es gibt zwei Möglichkeiten, EnjoySAP von der Windows-Oberfläche aus zu starten:
Erstens über das Startmenü in der Statuszeile oder zweitens über das SAP
Logon-Symbol.
Um EnjoySAP über das Startmenü zu starten, sind folgende Schritte notwendig:
 Menüpunkt Programme wählen
 Menüpunkt SAP Frontend 46 wählen
 Auf die Auswahlmöglichkeit SAPlogon klicken
 Im Dialogfenster SAP Logon das entsprechende SAP System aufrufen
 Auf Logon klicken
 Name und Kennwort eingeben
 Alle Angaben bestätigen
Es erscheint das Bild mit dem Titel EnjoySAP
Die alternative Vorgehensweise lautet:
 Dialogfenster SAP Logon 4.6 aufrufen
 Verfügbares SAP System auswählen
 Name und Kennwort eingeben
 Alle Angaben bestätigen
Es erscheint das Bild mit dem Titel EnjoySAP
Die Erstanmeldung
Sobald EnjoySAP über die Logon-Prozedur aufgerufen wurde, erfolgt die erste
Benutzeranmeldung auf der Bildschirmseite SAP R/3.
Dazu geht man wie folgt vor:
 Benutzername in das aktive Feld Benutzer eintragen
 Im Feld Kennwort das vom Systemverwalter genannte Kennwort eingeben
 Sprachcode eingeben (wenn nötig)
 Alle Angaben dieser Bildschirmseite bestätigen
Es erscheint das Dialogfenster SAP R/3
 Ins aktive Feld Neues Kennwort das eigene Kennwort eingeben
 Wiederholte Eingabe des neuen Kennzeichens
 Beide Angaben bestätigen
Nach der Erstanmeldung und jeder weiteren Anmeldung erscheint die Bildschirmseite
Easy Access - die Titelseite von EnjoySAP
© 2002 National Education Training Group, Inc.
1
Allgemeine Struktur
Das SAP Fenster, das nach Systemstart und Anmeldung erscheint, ist die Schnittstelle
zwischen dem Benutzer und dem SAP System. Das R/3 Logo kann durch
Rechtsverschiebung des linken Randes ausgeblendet werden. Das SAP Fenster besteht
aus den beiden Hauptbildbereichen Bildkopf und Bildrumpf. Der Bildkopf umfasst die vier
Elemente Menüleiste, Systemfunktionsleiste, Titelleiste und Anwendungsfunktionsleiste.
Menü- und Systemfunktionsleiste werden auch als Bildbanner bezeichnet. Als Bildrumpf
wird die Fläche zwischen Anwendungsfunktionsleiste und Statusleiste bezeichnet. Im
neuen visuellen Design des SAP Fensters wurden darüber hinaus einige Anzeigeoptionen
wie zum Beispiel Schriften, Farben, Ton- und Animationseinstellungen neu gestaltet.
Bildkopf
Das Bildbanner mit Menü- und Systemfunktionsleiste steht seit Release 4.6A an oberster
Stelle des SAP Fensters. In früheren Releaseständen befanden sich dort Menü- und
Titelleiste. Innerhalb der Menüleiste befinden sich die drei Symboltasten Minimieren,
Maximieren und Schließen. Die rechte obere Ecke zeigt das SAP-Logo an. Wenn
Wellenbewegungen im SAP-Logo zu sehen sind, dann fordert das System gerade die
Daten an, die bearbeitet werden sollen. Dieser Systemstatus wurde früher in der
Statusleiste angezeigt.
Generell gilt: Über die Menüleiste kann man zu einer bestimmten Transaktion gelangen,
ohne den entsprechenden Code kennen zu müssen. Die Menüs System und Hilfe in der
Menüleiste befinden sich auf jedem Bild des SAP Systems. Die Systemfunktionsleiste
enthält das Befehlsfeld und Drucktasten für häufig gebrauchte Funktionen. Links außen
befindet sich die Drucktaste Enter, mit der man Eingaben bestätigt. Mit der Enter-Funktion
kann die Arbeit nicht gesichert werden. Das Befehlsfeld dient der Eingabe von
Transaktionscodes, Buchstaben für die Direktwahl und anderen Befehlen. Das Befehlsfeld
ist standardmäßig nicht sichtbar. Mit der Drucktaste Sichern wird die Arbeit gespeichert.
Dasselbe Ergebnis erzielt man mit der Funktion Sichern im Menü Bearbeiten. Durch
Anklicken der Taste Zurück geht man eine Stufe in der Anwendungshierarchie zurück. Die
Drucktaste Beenden beendet die aktuelle Anwendung ohne die Daten zu sichern. Das
System kehrt zur vorigen Ebene oder zur SAP Ebene zurück. Das Auslösen der
Drucktaste Abbrechen führt zu einem Abbruch der aktuellen Anwendung ohne
Datensicherung. Dasselbe Ergebnis erreicht man mit der Funktion Abbrechen im Menü
Bearbeiten. Mit der Drucktaste Drucken können die Daten des aktuellen Bildschirms
gedruckt werden. Mit den beiden Drucktasten Suchen und Weiter suchen löst man eine
Datensuche bzw. erweiterte Datensuche nach Daten aus. Bei den nächsten vier
Drucktasten handelt es sich von links nach rechts um die Funktionen Erste Seite, Vorige
Seite, Nächste Seite und Letzte Seite. Mit der Drucktaste F1-Hilfe kann man sich die Hilfe
zu dem Feld anzeigen lassen, in dem der Cursor positioniert ist.
Die Anwendungsfunktionsleiste befindet sich unterhalb der Titelleiste. Sie enthält
Drucktasten, die einen schnellen Zugriff auf anwendungsspezifische Funktionen bieten.
Bildrumpf
Für das Release 4.6 des SAP Fensters wurden Layout und Bildelemente wie
Gruppenrahmen, Drucktasten und Blätterleisten neu gestaltet. Früher hintereinander
gelagerte Bilder sind jetzt von einem Bild aus über Register zu erreichen. Muss-Felder
erkennt man an dem Haken im Eingabefeld.
Mit der Drucktaste Eingabemöglichkeiten - früher bekannt unter dem Begriff
Wertehilfetaste, kann man eine Auswahlliste zulässiger Eingabewerte aufrufen.
Systemmeldungen erscheinen in der Statusleiste links unten in Form von zwei Symbolen:
Das Kreuz auf rotem Grund signalisiert Fehlermeldungen, der Haken auf grünem Grund
sonstige Informationen.
Rechts unten befinden sich die Statusfelder. Um die Statusfelder einzublenden, klickt man
auf den Pfeil, der nach links zeigt. Sind die Felder eingeblendet, zeigt der Pfeil in die
andere Richtung. Mit diesem Pfeil können Sie die Statusfelder auch wieder ausblenden.
Mit Hilfe der Symboltaste Status-Menü man sich die Funktionstasten zum aktuellen Bild
anzeigen lassen.
2
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Mit Mausklick irgendwo auf die freie Fläche des Bildrumpfes kann das Statusleistenmenü
wieder geschlossen werden.
Zugangsoptionen
Die Lektion "Zugangsoptionen" erläutert die Menüstrukturen des R/3 Systems sowie
verschiedene Zugangsmöglichkeiten zu den Programmfunktionen.
Menüstrukturen in Easy Access
Das erste Bild nach erfolgter Benutzeranmeldung trägt den Titel SAP Easy Access.
Dieses Bild ist standardmäßig zweigeteilt. Rechts befindet sich die Easy Access Grafik mit
dem SAP Wellenlogo. Diese Grafik kann durch Rechtsverschiebung der Trennleiste
ausgeblendet werden. Links befinden sich die Menüs, die den Zugang zu den Funktionen
des R/3 Systems ermöglichen.
Es gibt zwei Arten von Menüs: Das SAP Menü ist das umfangreichste, denn es umfasst
alle Standardanwendungen des R/3 Systems. Alternativ zum SAP Menü kann ein
Benutzermenü zur Verfügung stehen, das vom Systemadministrator angelegt wird. Als
Orientierung dient ihm entweder die tägliche Arbeit der Anwender oder er stellt es aus
einer Liste von Aktivitätsgruppen zusammen, die standardmäßig im SAP System
enthalten sind.
Zusätzlich zum SAP Menü oder dem Benutzermenü steht das Menü Favoriten zur
Verfügung, das sich die Anwender entsprechend ihren Anforderungen selbst anlegen. Es
enthält die Elemente, die am häufigsten benutzt werden. Das können Transaktionen,
Dateien und Webadressen sein.
Zu tieferen Ebenen innerhalb der Menüs gelangt man durch Mausklick auf die kleinen
Pfeile links neben den Ordnersymbolen.
Um häufig verwendete Transaktionen per Transaktionscode ins Menü Favoriten zu
integrieren, geht man wie folgt vor:
 Das Menü Favoriten in der Menüleiste öffnen
 Klick auf Menüpunkt Transaktion einfügen
 Transaktionscode eingeben im Dialogfenster Manuelle Eingabe einer Transaktion
 Eingabe bestätigen
Die gewünschte Transaktion wird dem Menü Favoriten hinzu gefügt.
Programmfunktionen aufrufen
Im Fenster SAP Easy Access gibt es vier Möglichkeiten, Programmfunktionen des R/3
Systems auszuführen: Sofern die gewünschte Programmfunktion in das Benutzermenü
Favoriten eingefügt wurde, kann die Funktion direkt von dort aus aufgerufen werden.
Programmfunktionen können auch über die Baumstruktur des SAP Standardmenüs
ausgeführt werden , indem die gewünschte Anwendung soweit vertieft wird, bis man zur
Ebene ausführbarer Programme gelangt. Zwei weitere Möglichkeiten bestehen darin,
einen Transaktionscode im Befehlsfeld der Systemfunktionsleiste einzugeben und im
Menü Bearbeiten, den Menüpunkt Ausführen zu wählen.
Allgemeine Einstellungen
Änderungen am Erscheinungsbild des Fensters SAP Easy Access werden mit Hilfe des
Menüs Zusätze vorgenommen.
Dazu geht man wie folgt vor:
 Menü Zusätze öffnen
 Klick auf Menüpunkt Einstellungen.
Die vier Optionen lauten dann:
 Favoriten am Ende der Liste anzeigen
 Kein Menü anzeigen, nur die Favoriten
 Kein Bild anzeigen (damit wird das Wellenlogo ausgeblendet)
 Technische Namen anzeigen
© 2002 National Education Training Group, Inc.
3
Basis
Die Lektion "Basis" soll anhand der Themen Arbeitsplatz, Customizing und Workflow
zeigen wie die EnjoySAP-Initiative das Ziel der stärkeren Verzahnung von Arbeitsabläufen
und Softwarefunktionen realisiert hat.
Arbeitsplatz
Der SAP Arbeitsplatz stellt eine Eingangsschnittstelle zum R/3 System dar, die dem
Anwender alle Aufgaben anzeigt, die zur Erledigung anstehen. Von hier aus kann man
Workflows starten sowie Dokumente und Nachrichten anlegen, bearbeiten und
versenden. Der Arbeitsplatz löst das bisherige Mail- und Ablagesystem SAP office
einschließlich des integrierten Eingangskorbs ab. Dabei stehen die drei Bildbereiche
Mappen, Mappeninhalt und Vorschau zur Verfügung.
Um ausgehend vom Bild SAP Easy Access zum SAP Arbeitsplatz zu gelangen, geht man
folgendermaßen vor:
 Klick auf Knoten Büro im SAP Standardmenü
 Markieren der ausführbaren Funktion Arbeitsplatz
 Klick auf die markierte Programmfunktion Arbeitsplatz
Es erscheint das Bild mit dem Titel Business Workplace.
Das Bild Business Workplace hat eine dreigeteilte Struktur. Alle verfügbaren Mappen
werden in der Baumstruktur links angezeigt. Der Abschnitt Eingang enthält die gesamte
Eingangspost des Anwenders. Der Bildbereich rechts oben zeigt in einer Liste den Inhalt
der Mappe Dokumente 2 an. Der Bildbereich darunter ist eine Vorschau auf den
Listeneintrag der ersten Zeile.
Workflow Überblick
Im Zuge der Enjoy-Initiative wurde der Eingangskorb des SAP Business Workflow in den
Business Workplace integriert. Diese Schnittstelle erlaubt es, die Workitems parallel zu
den Arbeitsinhalten zu strukturieren und sich einen raschen Überblick über Status und
anstehende Aufgaben zu verschaffen. Um das Aufgabenmanagement zu erleichtern,
werden die Workitems im Workflow-Eingang nicht nur als Gesamtliste, sondern nach fest
eingestellten Gruppierungskriterien wie z.B. Aufgaben, Objekttyp oder Ordnungsbegriff
angezeigt. Zusätzlich werden im Workflow-Eingang überfällige Einträge,
Terminmeldungen und fehlerhafte Einträge angezeigt.
Der Workflow-Ausgang, das heißt die Liste mit Workitems, die im Dialog gestartet oder
durch ein Ereignis ausgelöst wurden, ist nur noch über den Business Workplace zu
erreichen. Zur schnellen Implementierung von Workflow-Prozessen stehen Workflow
Muster für fast alle Anwendungen sowie ein grafischer Workflow Editor zur Verfügung.
Workflow Log und Workflow Wizards sorgen für schnelle Statusinformationen und
individuell angepasste Lösungen.
Ein Vorteil des neu gestalteten Aufgabenmanagements besteht darin, dass
prozessbezogene Informationen und Aufgabenbeschreibungen angezeigt werden, ohne
dass ein Workitem als Programmfunktion ausgeführt werden muss.
Drucken aus dem SAP Fenster
Mit Hilfe des SAP Ausgabesystems kann man zahlreiche Dokumentarten wie z.B. Bestellungen,
Rechnungen oder Lieferscheine ausgeben. Als Ausgabegeräte können Drucker oder Faxgeräte
verwendet werden.
Das SAP System unterscheidet je nach Verwendung drei Dokumenttypen: Bei den SAP
Skript-Dokumenten geht es um Formulare, die mit Daten gefüllt werden; in Reportlisten werden
Datenbankselektionen und in Business-Grafiken alle Übersichtsgrafiken ausgegeben. Je nach
Dokumenttyp wird die Druckausgabe unterschiedlich aufbereitet.
Wenn Sie Daten online oder im Hintergrund ausgegeben werden, erstellt das SAP Ausgabesystem
zwei Aufträge: Erstens einen Spoolauftrag, der in der Regel geräteunabhängige Daten enthält,
und einen Ausgabeauftrag, der die Daten an das gewünschte Ausgabegerät sendet.
Um im R/3 System einen Spoolauftrag zu veranlassen, geht man wie folgt vor:

Den Knoten Logistik im SAP Menü öffnen.
4
© 2002 National Education Training Group, Inc.




Die Menüebene Vertrieb öffnen.
In die Ebene Stammdaten verzweigen.
Die Ebene Sonstige öffnen.
Die ausführbare Programmfunktion Incoterms mit Doppelklick aufrufen.
Das Übersichtsbild Incoterms zeigt die Liste aller Incoterms-Forumulare, die für den internationalen
Handel benötigt werden. Für diese Liste mit ihren 15 Einträgen soll ein Spoolauftrag veranlasst
werden.

Auf die Drucken-Drucktaste klicken.
Im nächsten Bild zeigt das SAP System die Inhalte an, die beim Auslösen der Druckfunktion
ausgegeben werden. Neben der gewünschten Liste wird hier durch einige Angaben der Bezug zur
Anwendung und zum Mandanten hergestellt.

Nochmals die Druckfunktion auslösen.
Im Bild für den Ausgabeauftrag legt man fest, in welcher Form und an welchem Gerät der
Druckauftrag ausgegeben werden soll. Ständig benutzte Druckparameter, wie z.B. das
Ausgabegerät, können dabei als Standardwerte im Benutzerstamm eingetragen werden. Der Pfad
dorthin lautet: System, Benutzervorgaben und Eigene Daten.

Auf die Drucktaste Weiter klicken.
In der Statuszeile erscheint die Meldung, dass der Spoolauftrag an das gewünschte Ausgabegerät
geschickt wurde.

Klick auf die Zurück-Drucktaste.
Alternativ geht man wie folgt vor:

Das Menü Tabellensicht öffnen.

Den Menüpunkt Drucken auswählen.

Das Menü Liste öffnen.

Erneut den Menüpunkt Drucken wählen.
Auch auf dem Menüweg gelangt man zu dem Bild, in dem Form und Ausgabeort des
Druckauftrages festgelegt werden können.

Auf die Drucktaste Weiter klicken.
Die Statuszeile meldet wieder den erfolgreich abgeschickten Spoolauftrag.
© 2002 National Education Training Group, Inc.
5
Organisation Zahlen
Die Stammdaten der Hausbanken
Bedeutung der Bankdaten
Damit eine Zahlung automatisch ausgeführt werden kann, muß im System hinterlegt sein,
von welchem Bankkonto des Unternehmens die Zahlung erfolgen soll. Weiterhin ist zu
definieren, welcher Zahlweg, d.h. welche Formulare, für die Zahlung der Rechnung
vorzusehen sind. Falls die Zahlung per Überweisung erfolgen soll, muß auch die
Bankverbindung und das Bankkonto des Kreditors hinterlegt werden. D.h. es muß zentral
im System festgelegt werden, bei welchen sogenannten Hausbanken das Unternehmen also der Buchungskreis - eigene Konten führt. Da ein Unternehmen in der Regel mehrere
Konten bei unterschiedlichen Hausbanken führen kann, muß ebenfalls hinterlegt werden,
welches Konto bei welcher Hausbank wann verwendet werden soll. Diese Regelung
erfolgt über die Vergabe von Rangfolgen.
Einstellung der Parameter auf Bankebene
Auf Bankebene sind übergeordnet einige Parameter einzustellen:
 es müssen alle bestehenden Hausbanken des Unternehmens mit den
entsprechenden Bankleitzahlen und Adressen eingegeben werden
 je Hausbank sind die jeweiligen Kontonummern der Bankkonten einzutragen
 jeder Kontonummer muß das entsprechende Hauptbuchkonto zugeordnet werden
 da das R/3-System auch die Führung von Devisenkonten unterstützt, sind die
einzelnen Konten auch nach Kontentyp, wie z.B. Giro- oder US$-Konto, zu
strukturieren
Auf diese zentral hinterlegten Bankdaten kann das System dann, in Abhängigkeit der zum
Zeitpunkt des Zahllaufes getroffenen Verarbeitungskriterien beim jeweiligen Programmlauf
zugreifen.
Reduzierung des Erfassungsaufwands
Im R/3-System gibt es die Möglichkeit, den Erfassungsaufwand für die Bankverbindungen,
und dazu zählen neben den Hausbanken auch die Empfängerbanken der Kreditoren,
gering zu halten. D.h., daß über einen Report ein von den Banken zur Verfügung
gestelltes Bankenverzeichnis, das alle Banken mit Bankleitzahlen und Adressen umfaßt,
direkt eingelesen werden kann. Auf diese Art und Weise wird der Aufwand zur Erfassung
der Bankdaten auf ein Minimum reduziert und gleichzeitig werden Fehler im
Zusammenhang mit der Eingabe der Bankdaten weitgehend ausgeschlossen.
Customizing Einführungsleitfaden
Um die Stammdaten der Hausbanken überarbeiten zu können wird im Customizing über
die Drucktaste Unternehmens-Implementation-Guide verzweigt.
6
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Um die benötigten Daten über die Hausbanken zu erreichen, muß über das Menü
Finanzwesen, das Untermenü Hauptbuchhaltung und die Bankenbuchhaltung verzweigt
werden.
Das Untermenü Bankkonten enthält schließlich den Menüpunkt Hausbanken definieren,
der mit einem Klick geöffnet werden kann.
Bankdaten aufrufen
Die Hausbanken werden für jeden Buchungskreis definiert. Nachdem der Buchungskreis
festgelegt wurde, können die Daten über die Drucktaste Hausbanken aufgerufen werden.
Allgemeine Bankdaten einsehen
Die Hausbanken werden mit dem zugehörigen Bankschlüssel angezeigt, der der
Bankleitzahl entspricht.
Bankspezifische Daten einsehen
Allgemeine Hausbankdaten
Mit Doppelklick auf eine Hausbank, z.B. die Hausbank DB, erscheinen alle zu dieser Bank
hinterlegten Informationen.
Bei den hinterlegten Daten handelt es sich um allgemeine Daten, wie die genaue
Bezeichnung des Geldinstitutes und die zugehörige Adresse, die aus dem zur Verfügung
gestellten Bankenverzeichnis automatisch übernommen worden sein könnten. In diesem
Bild bestehen folgende Möglichkeiten:
 Über die Drucktaste DTA können Angaben zum Datenträgeraustausch hinterlegt
werden.
 Über die Drucktaste Bankkonten erscheint eine Übersicht über alle bislang
angelegten Konten aller Hausbanken des aktuellen Buchungskreises.
 Über die Drucktaste Zugehörige Bankkonten werden die Konten angezeigt, die bei
der aufgerufenen Hausbank bestehen.
Konten pro Hausbank
Über die Drucktaste Zugehörige Bankkonten werden die Konten angezeigt, die
ausschließlich bei der aufgerufenen Hausbank - in diesem Fall der Bank DB - bestehen.
Hier wird auch die Konto-ID eingetragen, die aus maximal 5 Zeichen bestehen darf. Als
Bezeichnung wird häufig der Kontentyp gewählt, z. B. Giro- oder US$-Konto. In diesem
Zusammenhang ist beim Anlegen eines Bankkontos zu beachten, daß die Konto-ID
eindeutig sein muß. Jede Konto-ID darf pro Hausbank nur genau einmal vergeben
werden. Sofern bei einer Bank mit zwei Girokonten gearbeitet würde, könnte das eine
Konto z.B. mit der Konto-ID GIRO1 und das andere Konto mit der Konto-ID GIRO2
klassifiziert werden.
Informationen zu einem hinterlegten Konto
Zu jedem Konto können, nachdem es markiert wurde, über die Drucktaste Lupe weitere
Informationen aufgerufen werden.
Aufgrund der detaillierteren Informationen zu dem gewählten Bankkonto ist u.a.
erkennbar, in welcher Währung das Konto geführt wird und auf welches Hauptbuchkonto
die Bewegungen auf dem Bankkonto gebucht werden. Im Beispiel handelt es sich um ein
US-Dollar-Devisen-Konto.
© 2002 National Education Training Group, Inc.
7
Konfiguration des Zahlwesens
Zahlwesen konfigurieren
Grundsätzliche Funktion
Damit der Zahllauf weitgehend automatisch abgewickelt werden kann, sollte das System
eigenständig erkennen:
 wann eine Rechnung zur Zahlung gesperrt ist und daher im Zahllauf nicht
berücksichtigt werden darf
 wann eine Rechnung mit Überweisung oder mit Scheck bezahlt werden soll
 welche Hausbanken innerhalb eines Zahllaufes heranzuziehen sind
Diese Informationen, die das Zahlungswesen betreffen, müssen im Rahmen des
Customizing eingestellt werden. D. h., es ist einzutragen:
 welche Zahlungssperrgründe benötigt werden
 welche Zahlwege, z.B. Überweisung oder Scheck, grundsätzlich vorgesehen
werden sollen. Damit wird gleichzeitig auch das jeweilige Formular festgelegt.
 in welcher Rangfolge die bereits definierten Hausbanken heranzuziehen sind
Der zahlende und der absendende Buchungskreis
Im Rahmen der eigentlichen Konfiguration des Zahlprogramms muß grundsätzlich
festgelegt werden, welcher Buchungskreis der zahlende und welcher der absendende
Buchungskreis sein soll. Im R/3-System wird diese Unterscheidung speziell dann
getroffen, wenn die Zahlungen mehrerer rechtlich selbständiger Unternehmen zentral von
einem Buchungskreis durchgeführt werden. Das ist z. B. bei einem Verband der Fall, der
die Buchhaltungen seiner Mitglieder zentral durchführt und die Zahlungen für seine
Mitglieder vornimmt.
Zahlungssperrgründe
Die Einstellungen des Zahlungswesens werden über den Customizing
Einführungsleitfaden aufgerufen. Hier soll zunächst betrachtet werden, welche
Zahlungssperrgründe im System hinterlegt sind. Die Daten werden über der Menüpunkt
Zahlungssperrgründe definieren aufgerufen.
Nach Aufruf des Menüpunktes erscheinen alle bereits im System hinterlegten
Kennzeichen zur Sperrung von Belegen mit ihrer Bedeutung.
Wird das Feld Zahlungssperre in einem Beleg nicht mit einem Kennzeichen belegt, so ist
der Beleg Zur Zahlung frei - wird also im Zahllauf geprüft werden. Das Kennzeichen S wird
z. B. bei der Bearbeitung des Zahlungsvorschlages verwendet, wenn ein Beleg nur für den
aktuellen Zahllauf gesperrt werden soll. In einem weiteren Zahllauf muß das
Sperrkennzeichen gegebenenfalls erneut gesetzt werden. Die Spalte Änderbar im
Zahlungsvorschlag wird markiert, wenn diese Sperre bei der Bearbeitung des
Zahlungsvorschlages manuell gesetzt werden darf.
Zahlender Buchungskreis
Um Einstellungen in Hinblick auf den Zahllauf selbst vorzunehmen, muß im Customizing
Einführungsleitfaden über das Untermenü Zahlweg-/Bankenauswahl der Menüpunkt
Zahlungsprogramm einrichten gewählt werden. Es erscheint das Einstiegsbild zur
Konfiguration des Zahlprogramms.
8
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Über die Drucktaste Zahlender Buchungskreis werden nach Auswahl des gewünschten
Buchungskreises die allgemeinen Daten zum gewählten zahlenden Buchungskreis
angezeigt.
In diesem Bild ist u.a. eingetragen, welcher Mindestbetrag für den Zahlungseingang bzw.
für den Zahlungsausgang gelten soll. D. h. ab welchem Betrag soll, bezogen auf einen
Debitor, ein Bankeinzug erfolgen und ab welchem Zahlungsbetrag, bezogen auf den
Kreditor, eine Ausgangszahlung erstellt werden soll. Aufgrund dieser Angaben können
Zahlungen unterdrückt werden, deren Zahlbetrag den Aufwand für die Zahlung nicht
rechtfertigt. Das Ankreuzfeld Keine Kursdifferenzen hat nur für die Bewegungen
Bedeutung, die nicht in der Hauswährung erfolgen.
Im Rahmen der Konfiguration des Zahlprogramms wird ebenfalls hinterlegt, wie das
Formular für das Zahlungsavis bezeichnet ist.
Absendender Buchungskreis
Über das Menü Springen kann in das Bild mit den Daten zum absendenden
Buchungskreis verzweigt werden.
Sofern der zahlende Buchungskreis mit dem absendenden Buchungskreis übereinstimmt,
erfolgt in dem Feld Absendender Buchungskreis keine Eingabe.
In dem Feld Toleranztage bei Verbindlichkeit wird die Anzahl der Tage eingetragen, um
die die Skonto- und Nettofälligkeit überschritten werden darf. Da die Toleranztage zu den
vereinbarten Zahlungsbedingungen addiert werden, kann z. B. trotz Nettofälligkeit u. U. ein
Skonto gezogen werden bzw. die Zahlung wird später geleistet.
Zahlwege für das Land
SAP stellt standardmäßig pro Land diverse Zahlwege zur Verfügung. Für diese
Zahlwege werden auf Länderebene grundlegende Spezifikationen vorgenommen, die die
Möglichkeiten der Verwendbarkeit der Zahlwege beschreiben.
Das Detailbild für den gewählten Zahlweg wird über die Drucktaste Lupe oder einen
Doppelklick auf die gewünschte Zeile angezeigt.
Hier erfolgt die Klassifizierung des Zahlweges. An dieser Stelle wird bestimmt, daß der
Zahlweg U auch für Personalzahlungen, d. h. für Zahlungen aus dem SAP-Modul
Personalwirtschaft, zulässig ist. Hier wird ebenfalls festgelegt, mit welchen Belegarten der
Zahlweg gebucht wird. Darüber hinaus wird die Bezeichnung des Reports eingetragen,
über den das Zahlungsformular - hier also das Überweisungsformular - gedruckt wird.
Zahlwege für den Buchungskreis
Zahlwege für den Buchungskreis aufrufen
Aus dem bestehenden Verzeichnis aller Zahlwege pro Land werden die Zahlwege für den
Buchungskreis ausgewählt.
Betragsgrenzen und Verwendung für Auslandszahlungen
Auch hier kann über die Drucktaste Lupe oder einen Doppelklick auf die gewünschte Zeile
angezeigt werden, welche Informationen zu dem gewählten Zahlweg hinterlegt sind. Dabei
beziehen sich diese Angaben jetzt ausschließlich auf den Zahlweg für den gewählten
Buchungskreis.
An dieser Stelle werden z. B. die Betragsgrenzen für den Zahlweg festgelegt. In
Abhängigkeit dieser Angaben kann das System also entscheiden, ob der Zahlweg U für
eine Zahlung in Frage kommt oder ob in Abhängigkeit des Zahlbetrages ein anderer
Zahlweg gewählt werden muß. Weiterhin wird bestimmt, ob der aufgerufene Zahlweg
auch für Auslandszahlung herangezogen werden darf.
© 2002 National Education Training Group, Inc.
9
Festlegen der Formulardaten
Über die Drucktaste Formulardaten wird ein Bild aufgerufen, in dem Angaben zu den
verwendeten Formularen bezogen auf den jeweiligen Zahlweg hinterlegt werden.
An dieser Stelle wird u.a. definiert:
 welches Formular für den Zahlungsträger genommen werden soll
 welches Formular z. B. für den Datenträgeraustausch herangezogen werden soll
 wieviele Positionen pro Formular angegeben werden können
Wenn mehrere Formulare denkbar sind, z. B. bei unterschiedlichen Formularen für
verschiedene Banken, dann müssen auch mehrere Zahlwege mit den entsprechenden
Formularnamen angelegt werden.
Bankenauswahl
Rangfolge der Banken
In dem Einstiegsbild Konfiguration Zahlprogramm wird über die Drucktaste
Bankenauswahl eine Liste der bereits angelegten Zahlwege mit der jeweiligen Rangfolge,
bezogen auf die Hausbanken eines Buchungskreises, angezeigt.
Über die Rangfolge wird gesteuert, welche Hausbank für die Abwicklung eines Zahlweges
heranzuziehen ist.
Disponierte Beträge
Damit das System die Prüfung der Hausbanken in Abhängigkeit der angegebenen
Rangfolge durchführen kann, sind über das Bild Disponierte Beträge, welches mit der
Drucktaste Beträge aufgerufen wird, für die Konten je Hausbank die jeweils zur Verfügung
stehenden Beträge einzutragen.
Da sich die disponierten Beträge durch das Tagesgeschäft laufend ändern, müssen diese
Beträge im Rahmen des Zahllaufes immer wieder aktualisiert werden.
Anlegen von Zwischenkonten
Jede Zahlung führt letztendlich auch zu einer Buchung, bei der die bezahlten Rechnungen
auf den jeweiligen Debitor- bzw. Kreditorkonten ausgeglichen werden. Da die
Zahlungsformulare nicht sofort den Bankkonten gutgeschrieben bzw. die Bankkonten
nicht sofort belastet werden, wird die Sachkontenbuchung in der Praxis zunächst auf
sogenannten Bankunterkonten durchgeführt.
Für jeden Zahlweg wird pro Hausbank ein Sachkonto für im Umlauf befindliche
Zahlungsformulare angelegt, auf das die jeweilige Zahlung zunächst gebucht wird. Diese
Konten werden i. d. R. als Konten mit Führung von offenen Posten geführt, so daß jedes
Zahlungsformular wie eine Rechnung auf dem Unterkonto auftaucht. Der Sachbearbeiter
gleicht diese offenen Posten bei Vorlage des Kontoauszuges der Hausbank mit der
Umbuchung auf das tatsächliche Sachkonto der Bank aus. Auf diese Art und Weise kann
jederzeit genau überprüft werden, welche Zahlungen bereits eingelöst wurden und welche
noch ausstehen.
10
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Parameter für den
Zahlungsverkehr
Voreinstellungen beim Kreditor
Kreditorenparameter im Überblick
Zur Durchführung des automatischen Zahllaufs müssen im System einerseits
bestimmte übergeordnete Einstellungen im Rahmen des Customizing hinterlegt
werden. Zu diesen übergeordneten Einstellungen gehört das Definieren der
Hausbanken. Andererseits sind Einträge erforderlich, die speziell das Konto des
Kreditors oder des Debitors betreffen. So muß in den kontenspezifischen Stammdaten
die Bankleitzahl und die Kontonummer bei der Empfängerbank eingetragen werden,
und auf welchem Zahlweg, also ob mit Scheck oder Überweisung, bezahlt werden soll.
Kreditorendaten aufrufen
Die kontenspezifischen Stammdaten der Kreditoren werden über das Untermenü
Finanzwesen aufgerufen.
Es erscheint das Einstiegsbild Kreditoren. Über den Menüpunkt Stammdaten werden
die Stammdaten eines neuen Kontos angelegt oder die Stammdaten eines bereits
angelegten Kontos nachträglich geändert.
Über den Menüpunkt Ändern kann in den Stammdaten eines bereits bestehenden
Kreditor-Kontos überprüft werden, welche Angaben sich auf den Zahllauf auswirken.
In dem Einstiegsbild Kreditor ändern wird zunächst die Kontonummer und der
zugehörige Buchungskreis des Kreditors eingetragen, der weiter bearbeitet werden
soll. Es werden die Ankreuzfelder markiert, in deren Datenbereichen Einstellungen in
Bezug auf den Zahlungsverkehr vorzunehmen sind.
Allgemeine Daten zum Zahlungsverkehr
Es erscheint das erste gewünschte Bild, in dem die allgemeinen Daten zum
Zahlungsverkehr eingetragen werden.
Während im Customizing die Hausbanken des Unternehmens bzw. des
Buchungskreises hinterlegt sind, werden hier die Empfängerbanken für den
aufgerufenen Kreditor hinterlegt. Sofern an dieser Stelle eine weitere Empfängerbank
des Kreditors eingetragen würde, die noch nicht im System vorhanden ist, erhält der
Anwender automatisch das Eingabebild zur Erfassung der zugehörigen Bankdaten,
© 2002 National Education Training Group, Inc.
11
wie z. B. der Name des Geldinstitutes. Der Name des neu aufgenommenen
Geldinstitutes wird sofort in das Eingabebild übernommen.
In Bezug auf die Empfängerbank muß eingetragen werden:
 auf welches Land sich die Empfängerbank bezieht
 der zugehörige Bankschlüssel, der der Bankleitzahl entspricht
 die Kontonummer
Darüber hinaus können in folgenden Feldern Angaben gemacht werden:
 In dem Feld KS kann ein Prüfschlüssel hinterlegt werden, der die Kombination
Bankkonto und Bankleitzahl auf Plausibilität hin überprüft. Dieses Feld findet
jedoch nur in Frankreich bzw. in Spanien Anwendung.
 Wenn mehrere Empfängerbanken hinterlegt sind, können die einzelnen
Empfängerbanken im Feld Banktyp klassifiziert werden. Der hier vergebene
Schlüssel kann dann je Beleg oder auch je Belegposition zugeordnet werden.
Wird im Beleg keine explizite Zuordnung vorgenommen, greift das System im
Rahmen des automatischen Zahllaufes immer auf den ersten Bankeintrag zu.
 Das Feld Referenzangabe findet in Deutschland keine Anwendung, jedoch z.B.
in Dänemark oder in Großbritannien. Hier könnte der Anwender Angaben zur
Nutzung bestimmter Zahlungsverfahren hinterlegen.
 Das Feld Einzugsermächtigung ist nur in Hinblick auf den Debitor von
Bedeutung. D.h. bei einem Bankeinzugsverfahren werden nur dann die Belege
eingezogen, wenn bei mindestens einer Bankverbindung das Feld
Einzugsermächtigung aktiviert wurde.
Über die Drucktaste Bankdaten im unteren Bildschirmbereich können jederzeit
Änderungen in den Stammdaten der hinterlegten Bankverbindungen vorgenommen
werden.
Zahlungsdaten zum Buchungskreis
In dem zweiten Bild werden Eingaben in Bezug auf den Zahlungsverkehr Buchhaltung
vorgenommen.
Dieses Bild ist in die Bereiche Zahlungsdaten und Automatischer Zahlungsverkehr
aufgeteilt. Der Eintrag in dem Feld Zahlungsbedingungen steuert die unterschiedlichen
Fälligkeiten. D. h. das eingetragene Kennzeichen beinhaltet, innerhalb welcher Tage
ein Beleg mit welchem Skontoabzug bezahlt werden kann, bzw. ab wann eine
Rechnung spätestens ohne Abzug von Skonto fällig ist. Das Feld Zahlungsbedingung
stellt somit ein wichtiges Kriterium bei der Ermittlung der zur Zahlung anstehenden
offenen Posten, also der Eingangsrechnungen bzw. der Ausgangsrechnungen, dar.
In das Feld Dauer Scheckrücklauf kann eingetragen werden, wieviele Tage
erfahrungsgemäß durchschnittlich vergehen, bis der Lieferant den Scheck einlöst, also
das Konto belastet wird. Dementsprechend ist dieses Feld auch eher für die
Finanzdisposition und nicht für den eigentlichen Zahllauf von Bedeutung.
Automatischer Zahlungsverkehr
In das Feld Zahlwege, das in dem Bereich Automatischer Zahlungsverkehr fällt,
werden die Zahlwege eingetragen, die zur Regulierung einer Zahlung des Kreditors
oder des Debitors bei einem automatischen Zahllauf verwendet werden sollen. Über
die Wertehilfetaste kann jederzeit eine Liste der zulässigen Zahlwege, die im Rahmen
des Customizing angelegt wurden, aufgerufen werden.
Es werden alle Zahlwege angezeigt, die im Rahmen des Customizing zentral zur
Verfügung stehen. An der Markierung der Zahlwege wird deutlich, welche Zahlwege
12
© 2002 National Education Training Group, Inc.
bezogen auf den dargestellten Kreditor bereits definiert sind. Ein weiterer Zahlweg wird
durch Anklicken der entsprechenden Zeile direkt in das Feld Zahlwege übernommen.
In das Feld abweichender Zahlungsempfänger kann eine vom Kreditor abweichende
Kontonummer als Zahlungsempfänger eingetragen werden. Innerhalb der
Stammdaten gibt zwei Möglichkeiten, einen abweichenden Zahlungsempfänger
anzugeben. Auch bei den allgemeinen Daten kann ein abweichender
Zahlungsempfänger hinterlegt werden. Der Unterschied besteht darin, daß der
Zahlungsempfänger, der bei den allgemeinen Daten zum Zahlungsverkehr
eingetragen wird, für alle Buchungskreise gültig ist. Im Gegensatz dazu bezieht sich
der abweichende Zahlungsempfänger, der hier in dem Bild Zahlungsverkehr
Buchhaltung angegeben wird, ausschließlich auf den aktuellen Buchungskreis. Sofern
an beiden Stellen ein abweichender Zahlungsempfänger eingetragen ist, erhält der
buchungskreisabhängige Zahlungsempfänger die Priorität.
Wenn im automatischen Zahllauf jeder offene Posten separat bezahlt werden soll,
muß das Feld Einzelzahlung aktiviert werden.
In dem Feld Zahlungssperre besteht die Möglichkeit, über die hinterlegten
Sperrkennzeichen anzugeben, ob dieses Konto im Zahllauf berücksichtigt werden soll,
oder ob das Konto wegen einer erteilten Einzugsermächtigung für den automatischen
Zahllauf gesperrt sein soll.
Immer wenn eine bestimmte Hausbank zur Regulierung der Zahlungen herangezogen
werden soll, muß in dem Feld Hausbank eine der im Customizing definierten
Hausbanken eingetragen werden.
In dem Feld Gruppierschlüssel besteht die Möglichkeit, offene Posten bestimmten
Gruppierschlüsseln zuzuordnen. Im automatischen Zahllauf kann dann angegeben
werden, daß nur die offenen Posten, deren Inhalte gemäß Gruppierschlüssel, wie z. B.
Darlehensnummer übereinstimmen, gemeinsam bezahlt werden sollen.
Sofern der Wechsel als Zahlungsmittel zugelassen ist, kann abschließend in dem Feld
Wechsellimit der Betrag in Hauswährung eingetragen werden, bis zu dem ein Wechsel
ausgestellt werden darf.
Voreinstellungen im Beleg
Veränderungen in den Belegdaten
In den kontenspezifischen Stammdaten werden in Hinblick auf den Zahlungsverkehr
zum einen die allgemeinen Daten, wie die bestehenden Bankverbindungen, d. h. die
Empfängerbanken des Kreditors hinterlegt. Zum anderen wird in den Stammdaten
festgelegt, wie der Zahlungsverkehr bezogen auf die vereinbarten Zahlwege oder
bezogen auf die vereinbarten Zahlungsbedingungen abgewickelt werden soll. Darüber
hinaus gibt es die Möglichkeit, direkt beim Buchen einer Rechnung bzw. nachträglich
bei der Bearbeitung der offenen Posten von den Stammdaten abweichende Angaben
zum Zahlungsverkehr einzutragen. Diese Änderungen beziehen sich jedoch
ausschließlich auf den Beleg.
Im wesentlichen werden nachträglich für einen offenen Posten folgende Änderungen
durchgeführt:
 Fixierung eines Skontos
 Festlegung eines bestimmten Zahlweges
 Definition einer bestimmten Bankverbindung als Zahlungsempfänger
© 2002 National Education Training Group, Inc.
13
Belegdaten aufrufen
Die offenen Posten eines Kreditors werden über das Menü Konto in dem Einstiegsbild
der Kreditoren aufgerufen.
Nach Eingabe der gewünschten Kontonummer in das Feld Kreditor und nach Eingabe
des zugehörigen Buchungskreises, erscheint die Grundliste mit allen offenen Posten
des zuvor gewählten Kreditors. Der offene Posten, der weiter bearbeitet werden soll,
wird durch Doppelklick ausgewählt.
Belegdaten
An der farblich abgegrenzten Darstellung der Felder wird deutlich, welche Felder
nachträglich geändert werden dürfen.
Skonto fixieren
Die Fixierung eines Skontos erfolgt in dem Feld Fixiert. Zuvor muß jedoch das Feld
durch Mausklick farblich hervorgehoben werden. Über die Wertehilfetaste neben dem
Feld, kann eine Eingabehilfe zu diesem Feld aufgerufen werden.
Mit Doppelklick auf die gewünschte Zeile wird das entsprechende Kennzeichen direkt
in das Eingabefeld übernommen. Im automatischen Zahllauf wird das System die
Fixierung der Skontokondition erkennen und entsprechend berücksichtigten.
Zahlweg festlegen
Soll dieser Beleg in jedem Fall z. B. per Überweisung bezahlt werden, muß der
Zahlweg explizit eingetragen werden. Solange in dem Feld Zahlweg kein Eintrag
vorhanden ist, wählt das System automatisch nach den im Customizing hinterlegten
Kriterien einen der Zahlwege, die in den Stammdaten des Kreditors hinterlegt sind.
Über die Wertehilfetaste können alle für den Länderschlüssel DE zulässigen Zahlwege
aufgerufen werden. Auch hier kann der gewünschte Zahlweg mit Doppelklick direkt in
das Eingabefeld übernommen werden.
Nach der Festlegung des Zahlweges wird diese Zahlung beim automatischen Zahllauf
in jedem Fall auf dem Zahlweg U beglichen, unabhängig davon, welcher Höchstbetrag
im Customizing für den Zahlweg Überweisung eingetragen wurde.
Empfängerbank festlegen
Es ist auch möglich, daß für diese Zahlung eine bestimmte Empfängerbank festgelegt
wird. Der Aufruf des Fensters zur Definition einer Empfängerbank erfolgt über die
Menüleiste.
Es erscheint ein Fenster, in dem unter anderem eine bestimmte Empfängerbank
festgelegt werden kann.
Im Normalfall steht keine Eingabe in dem Feld Partnerbanktyp. Das System trägt dann
im automatischen Zahllauf immer die erste Empfängerbank, die in den Stammdaten
eingetragen ist, in das Zahlungsformular ein. Sofern für diesen Beleg die Bank, die an
zweiter Stelle in den Stammdaten aufgeführt ist, als Zahlungsempfänger gelten soll,
muß in dem Feld Partnerbanktyp der entsprechende Banktyp eingetragen werden.
Nach Auswahl des Partnerbanktyps und der Bestätigung durch die Weitertaste
erscheint wieder der Rechnungsbeleg. Wenn keine weiteren Änderungen durchgeführt
werden sollen, müssen die Eingaben abschließend gesichert werden.
Nach der Sicherung erscheint wieder die Grundliste mit allen offenen Posten des
Kreditors mit dem Hinweis in der Statusleiste, daß die Änderungen gesichert wurden.
14
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Bei der Durchführung des automatischen Zahllaufes wird der soeben geänderte Beleg
also abweichend von den Stammdaten des Kreditors im Hinblick auf Fälligkeit,
Zahlweg und Empfängerbank behandelt.
Ver- und Bearbeitung Zahlen
Zahlungsvorschlag erstellen
Funktion des Zahlungsvorschlages
Der automatische Zahllauf kann durchgeführt werden nachdem:
 alle Bankdaten zentral eingetragen sind
 das Zahlwesen konfiguriert ist
 in den Stammdaten der Kreditoren bzw. der Debitoren und in den Belegen die
erforderlichen Angaben zum Zahlungsverkehr hinterlegt sind
Zunächst werden in einem Vorschlagslauf die zur Zahlung anstehenden Belege auf
der Basis der hinterlegten Kriterien ermittelt. Im Anschluß kann die Vorschlagsliste
überarbeitet werden. In einem weiteren Schritt wird dann der eigentliche Zahllauf
gestartet. Der Zahlungsvorschlag bewirkt im Gegensatz zum Zahllauf noch keine
Buchungen im System und kann, wenn der erstellte Vorschlag gelöscht wurde,
beliebig oft wiederholt werden.
Zahllauf anlegen
Bevor der Zahlungsvorschlag zu einem Zahllauf erstellt werden kann, muß der
Zahllauf zunächst im R/3-System eingetragen werden. Da der Zahllauf zu den Arbeiten
zählt, die regelmäßig durchgeführt werden müssen, wird er über das Menü
Periodische Arbeiten und das Untermenü Zahlen aufgerufen.
Es erscheint das Einstiegsbild zum maschinellen Zahlungsverkehr.
In dem Feld Tag der Ausführung wird eingetragen, an welchem Datum der Zahllauf
ausgeführt werden soll.
In der Praxis ist es durchaus denkbar, daß mehrere Zahlungsläufe parallel
durchgeführt werden, weil mehrere voneinander getrennte Kreditorennummernkreise
bearbeitet werden. Daher ist das Ausführungsdatum alleine nicht ausreichend für eine
eindeutige Identifizierung des Zahllaufes. Der Anwender muß also in dem Feld
Identifikation ein weiteres Kennzeichen zur Identifikation des Zahllaufes eintragen,
welches frei definiert werden kann. Das Kennzeichen kann sich z. B. aus dem
Wochentag, dem Diktatzeichen und einer fortlaufenden Nummer zusammensetzen.
Über die ENTER-Taste werden die Angaben zum Tag der Ausführung und
Identifikation bestätigt. Das System prüft , ob bereits ein Zahllauf unter der
© 2002 National Education Training Group, Inc.
15
eingetragenen Identifikation in Bearbeitung ist. Sind noch keine Parameter für den
Zahllauf erfaßt, erscheint die Statusmeldung Noch keine Parameter erfaßt.
Steuerungsparameter erfassen
Über die Drucktaste Pflegen wird das Programm zur Eingabe der Parameter für den
Zahllauf aufgerufen.
In dem Bild zur Eingabe der Parameter für den Zahllauf werden die Kriterien definiert,
nach denen das System die zur Zahlung anstehenden Belege ermitteln soll.
Sowohl in dem Feld Buchungsdatum als auch in dem Feld Belege erfasst bis schlägt
das System standardmäßig jeweils das interne Systemdatum vor. Während das
Buchungsdatum die Verbuchung innerhalb der Finanzbuchhaltung steuert, wird in dem
Feld Belege erfasst bis eingetragen, bis zu welchem Erfassungsdatum die Belege für
den Zahllauf berücksichtigt werden sollen. Das Erfassungsdatum wird vom System
intern bei der Erfassung eines Beleges mitgeführt.
In dem Eingabefeld Buchungskreise wird eingegeben, welcher Buchungskreis bzw.
welche Buchungskreise im Zahllauf herangezogen werden sollen.
In dem Feld Zahlweg werden die Kürzel der Zahlwege eingetragen, die zu
berücksichtigen sind.
In das Feld nächstes Buchungsdatum wird das Datum eingetragen, an dem der
nächste Zahllauf durchgeführt werden soll. In Abhängigkeit von diesem Datum und
anhand der eingetragenen Zahlungsbedingungen im Beleg wird geprüft, ob ein Beleg
in dem aktuellen Zahllauf oder erst im nächsten Zahllauf zu den gleichen
Zahlungskonditionen erfaßt werden muß.
Konten und Zusatzprotokoll erfassen
In dem Bereich Konten wird definiert, welche Debitorenkonten bzw. welche
Kreditorenkonten in den Zahllauf einbezogen werden sollen.
Nachdem die gewünschten Parameter für die Ermittlung der Zahlungsbelege
eingetragen sind, müßten sie gesichert werden. Vor der Sicherung der Parameter
kann jedoch über die Drucktaste Zusatzprotokoll angegeben werden, daß für den
Vorschlagslauf ein Zusatzprotokoll mitgeführt wird. Dieses Zusatzprotokoll kann im
Fehlerfall sehr hilfreich bei der Bearbeitung des Vorschlaglaufs sein.
In dem Fenster Zusatzprotokoll wird eingetragen, welche Art der Protokollierung für
den Vorschlagslauf gewünscht ist und für welche Konten das Zusatzprotokoll erstellt
werden soll. Dabei müssen hier nicht genau die Konten eingegeben werden, wie bei
der Festlegung der Parameter für den Zahllauf.
Nach Angabe des Zusatzprotokolls und nach der Festlegung aller Parameter für den
Zahllauf werden die Eingaben über die dafür vorgesehene Drucktaste gesichert.
Es erscheint wieder das Einstiegsbild zum maschinellen Zahlungsverkehr mit dem
Hinweis, daß die Vorgaben zum Zahllauf gesichert sind. An der Statusmeldung
Parameter wurden erfasst ist erkennbar, daß die Parameter vorgegeben sind.
Darüber hinaus erscheint erst nach der Definition der Parameter für den Zahllauf die
Drucktaste Vorschlag einplanen, über die der Zahlungsvorschlag eingeplant bzw.
durchgeführt wird.
Bevor der Zahlungsvorschlag definitiv eingeplant wird, sollten zunächst allerdings die
zu disponierenden Beträge der Bankkonten überarbeitet werden, die im Rahmen der
Konfiguration des Zahlprogramms eingetragen wurden. Die Überarbeitung der
disponierten Beträge, d.h. die Anpassung der Beträge an den aktuellen Kontenstand,
ist deshalb sehr wichtig, weil die eingetragenen Banken in Abhängigkeit der
disponierten Beträge und ihrer Rangfolge für eine Zahlung herangezogen werden.
16
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Zahlungsvorschlag einplanen
Nachdem die Parameter für den Zahllauf eingetragen und ggf. die disponierten
Beträge der Bankkonten überarbeitet worden sind, kann der Zahlungsvorschlag über
die Drucktaste Vorschlag einplanen eingeplant werden.
Es erscheint das Fenster Vorschlag einplanen.
Als Startdatum wird standardmäßig das Datum vom Tag der Ausführung
vorgeschlagen. Bevor der Vorschlag eingeplant werden kann, muß angegeben
werden, ob der Vorschlaglauf sofort eingeplant werden soll, oder aber ob der
Vorschlaglauf zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen ist. In dem Fall muß die
genaue Startzeit eingetragen werden.
Über die Drucktaste Enter wird der Vorschlaglauf zum angegebenen Zeitpunkt
eingeplant. An dem Hinweis in der Statusleiste und anhand der Statusanzeige
Vorschlag läuft ist erkennbar, daß das System den Vorschlaglauf durchführt.
Sobald die Ermittlung der zu zahlenden Belege abgeschlossen ist, erscheint die
Statusmeldung Zahlungsvorschlag wurde erstellt.
Gleichzeitig erscheinen in der Drucktastenleiste eine Reihe von weiteren
Bearbeitungsmöglichkeiten.
Über die Drucktaste Vorschl.prot. kann das Zusatzprotokoll, das zum
Zahlungsvorschlag mitgeführt wurde, aufgerufen und ausgedruckt werden.
Vorschlagsprotokoll einsehen
Das Zusatzprotokoll wird mit der Drucktaste Vorschl.prot. aufgerufen.
Das Protokoll nimmt bei entsprechender Konfiguration zu der Ermittlung der
Fälligkeiten für jeden einzelnen Beleg Stellung. Die Zahlungsbedingungen, Kulanztage
etc. werden protokolliert. Diese Daten können zum Auffinden von Fehlern genutzt
werden, wenn beispielsweise ein Beleg nicht mit in den Zahlungsvorschlag
aufgenommen wurde.
Zahlungsvorschlagsliste einsehen
Die Ausgabe der Vorschlagsliste wird über das Menü Bearbeiten, das Untermenü
Vorschlag und den Menüpunkt Vorschlagsliste aufgerufen. Die Vorschlagsliste wird
nicht direkt am Bildschirm ausgegeben, sondern es muß zunächst bestimmt werden,
über welches Programm die Ausgabe der Vorschlagsliste erfolgen soll. Durch die
Eingabe von unterschiedlichen Varianten kann der Anwender die Anzeige und den
Druck der Vorschlagsliste beeinflussen.
Der Zahlungsvorschlag wird standardmäßig in Form einer Liste angezeigt. Über die
Drucktaste Drucken kann die Liste auch ausgedruckt werden.
Zahlungsvorschlag bearbeiten
Bearbeitungsmöglichkeiten
Der Zahlungsvorschlag, der nach den vorgegebenen Parametern vom System
automatisch erstellt wird, wird in der Regel vor dem Zahllauf überarbeitet. So können
für einzelne Posten zum Beispiel die Zahlungsbedingungen und die Skontosätze
geändert werden. Posten können jetzt noch für die Teilnahme am Zahllauf gesperrt
werden. Es lassen sich aber auch vorhandene Sperren aufheben.
Der Zahlungsvorschlag, der in diesem Beispiel für die Kreditoren erstellt wurde, muß
jedoch zunächst im System aufgerufen werden.
© 2002 National Education Training Group, Inc.
17
Zahlungsvorschlag aufrufen
Ein Zahllauf - z.B. bezogen auf die Kreditoren - wird in dem Einstiegsbild Kreditoren
über das Menü Periodische Arbeiten und den Menüpunkt Zahlen, aufgerufen. Und
zwar unabhängig davon, ob ein neuer Zahllauf eingegeben, oder ein bereits erstellter
Zahlungsvorschlag bearbeitet werden soll.
Es erscheint das Einstiegsbild zum maschinellen Zahlungsverkehr. An dieser Stelle
gibt es zwei Möglichkeiten, wie ein bereits im System enthaltener Vorschlagslauf
aufgerufen werden kann:
 Sofern der Tag der Ausführung und die Identifikation des Zahllaufes bekannt
sind, werden die beiden Angaben in die dafür vorgesehenen Felder
geschrieben.
 Wenn die Angaben, unter denen der Zahllauf gespeichert ist, nicht genau
bekannt sind, kann über die Wertehilfetaste eine Liste der im System
enthaltenen Zahlungsläufe aufgerufen werden.
 Es erscheint ein Fenster, in dem der Anwender durch die Eingabe von
Auswahlkriterien die Liste der Zahlungsläufe eingrenzen kann.
Werden keine Auswahlkriterien eingetragen, erhält der Anwender gemäß seiner
Zugriffsberechtigung die vollständige Übersicht der im System vorhandenen
Zahlungsläufe.
Die im System enthaltenen Zahlungsläufe werden mit ihrem jeweiligen
Verarbeitungsstatus angezeigt. Mit Doppelklick wird der Zahllauf aufgerufen.
Es erscheint das Einstiegsbild zum maschinellen Zahlungsverkehr mit den Angaben
des gewählten Zahllaufes und dem aktuellen Bearbeitungsstatus.
Um den Zahlungsvorschlag zu bearbeiten, muß das Programm zur Bearbeitung des
Zahlungsvorschlages über die Drucktaste Vorschl.bearb. aufgerufen werden.
Im Dialogfenster Buchhaltungssachbearbeiter läßt sich festlegen, welcher
Sachbearbeiter für diesen Vorschlag zugelassen sein soll.
Über die Enterdrucktaste wird dann die Vorschlagsanzeige aufgerufen
Zahlungsvorschlagsübersicht
In einer Liste werden die gesamten Zahlbeträge je Zahlweg bezogen auf den Kreditor
bzw. den Debitor dargestellt.
Angezeigt sind auch die Hausbanken, über die die Zahlungen abgewickelt werden.
Darüber hinaus wird in diesem Bild angegeben, welcher Gesamtskontobetrag je
Zahlweg gezogen wird und wie viele Posten pro Zahlweg beglichen werden.
Auf der unteren linken Bildschirmseite sind Angaben zur Listenanzeige zu finden. Es
wird angegeben wie viele Positionen die Liste umfaßt und welche Position derzeit
angezeigt wird.
Auf der rechten Seite im Bereich Zahlungsvolumen erscheint die Gesamtsumme des
Zahlungsausgangs bzw. des Zahlungseingangs. Wenn der Zahllauf nur
Kreditorenkonten und keine Debitorenkonten berücksichtigt, ist die Summe für den
Zahlungseingang an dieser Stelle gleich Null.
Scheckzahlung bearbeiten
Zu den zugehörigen Belegen der Übersichtsliste gelangt man indem eine Zeile doppelt
angeklickt oder markiert und über die Drucktaste Auswahl aufgerufen wird. In unserem
Beispiel soll zunächst eine Beleg bearbeitet werden, der über die Scheckzahlung
beglichen wird.
18
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Der Bildschirm zeigt im Bereich Bezahlte Positionen jeweils eine Belegzeile an. Über
den Rollbalken können die weiteren Belege erreicht werden. In dem unteren
Bildschirmbereich ist als Navigationshilfe angezeigt, wie viele Belegzeilen insgesamt
für den ausgewählten Kreditor über den Zahlweg beglichen werden. Der zu ändernde
Beleg wird markiert und über die Drucktaste Ändern das Dialogfenster Ändern
Einzelposten aufgerufen.
In dem Fenster zur Änderung der Einzelposten werden die einzelnen Felder angezeigt,
in denen Änderungen zulässig sind. So kann innerhalb der aufgeführten
Zahlungsbedingungen die Skontokondition von 15 Tage 2% auf 10 Tage 3%
angehoben werden. Dazu wird folgendermaßen vorgegangen: Zunächst muß das Feld
mit der Angabe 15 Tage markiert werden. Nach der Markierung wird über die
Drucktaste Auswahl Skonto die Skontokondition, die in dem markierten Feld steht,
übernommen. Anhand einer Meldung in der Statusleiste wird deutlich, daß für den
gewählten Beleg als aktive Skontobedingung jetzt der Skonto 10 Tage 3% gilt. Zu
beachten ist an dieser Stelle, daß im Rahmen der Überarbeitung der Skontobedingung
im Zahllauf nur die innerhalb einer Zahlungsbedingung zulässigen Fälligkeiten
geändert werden können. Sofern an dieser Stelle eine völlig andere
Zahlungsbedingung für den Beleg eingetragen werden soll, müßte die entsprechende
Anpassung bereits bei der Änderung der offenen Posten im Rahmen der
Kontenbearbeitung durchgeführt werden. Damit die Änderung im Beleg dann im
aktuellen Zahllauf berücksichtigt werden kann, müßte der Zahllauf allerdings zunächst
gelöscht und wieder neu gestartet werden.
Sofern keine weitere Änderung der Einzelposten durchgeführt werden soll, wird die
neue Skontokondition über die Drucktaste Enter in den Beleg übernommen. Über die
Drucktaste Sichern muß die Änderung abschließend noch gesichert werden, damit sie
im System wirksam werden kann.
Überweisung bearbeiten
In der Gruppe der Posten, die per Überweisung bezahlt werden sollen, soll nun ein
Posten für den Zahllauf gesperrt werden. Hierzu muß der Beleg zunächst auf die
gleiche Art und Weise aufgerufen werden, wie dies bereits oben geschildert wurde. Es
erscheint wieder das Fenster zur Änderung der Einzelposten. Um den Beleg für den
aktuellen Zahllauf zu sperren, muß in das Feld Zahlungssperre das entsprechende
Sperrkennzeichen eingetragen werden. Eine Liste der zulässigen Sperrkennzeichen
kann über die Wertehilfetaste aufgerufen werden.
Mit Doppelklick auf das gewünschte Sperrkennzeichen - z.B. das Kennzeichen S für
die temporäre Zahlsperre - wird das zugehörige Sperrkennzeichen automatisch in das
Eingabefeld übernommen. Nach Klick auf die Drucktaste Weiter erscheint wieder das
Bild mit der Anzeige der offenen Posten. An dem S für Sperre sowie dem Zeichen <wird deutlich, daß dieser Beleg für den aktuellen Zahllauf gesperrt ist.
Die Änderung in Bezug auf die Sperrung des Beleges muß ebenfalls zunächst
gesichert werden, damit die Änderung wirksam wird.
Über die Drucktaste Zurück erscheint wieder die Übersicht der Zahlungen pro Zahlweg
bezogen auf den Kreditor bzw. Debitor.
Der Beleg der gesperrt ist wird jetzt als Ausnahme separat angezeigt. Darüber hinaus
wird auch ggf. der Betrag, der in dem Feld Zahlungsausgang des Zahlungsvolumen
ausgewiesen wird, neu angepaßt.
Über die Drucktaste erscheint wieder das Einstiegsbild zum maschinellen
Zahlungsverkehr.
An der veränderten Statusanzeige wird deutlich, daß der Zahlungsvorschlag bearbeitet
wurde. Der Zahllauf kann nun eingeplant werden.
© 2002 National Education Training Group, Inc.
19
Zahllauf einplanen
Funktion des Zahllaufes
In den vorhergehenden Arbeitsschritten wurde der Zahllauf parameterisiert, der
Zahlunsvorschlag erstellt und bearbeitet. Damit sind alle Vorarbeiten abgeschlossen,
und der Zahllauf kann durchgeführt werden. Zu beachten ist, daß der Zahllauf nicht
mehr rückgängig gemacht werden kann. Während des Laufes werden alle Buchungen
durchgeführt und die erforderlichen Dokumente erstellt.
Druckvariantennamen eintragen
Nachdem der Zahllauf über das Menü Periodische Arbeiten aufgerufen wurde,
erscheint das Einstiegsbild zum maschinellen Zahlungsverkehr.
An der Voreinstellung der beiden Felder Tag der Ausführung und Identifikation wird
deutlich, daß der Zahllauf, der unter der eingetragenen Identifikationsnummer
gespeichert ist, in der aktuellen R/3-Sitzung als letztes bearbeitet wurde. Sofern ein
anderer als der vorgegebene Zahllauf bearbeitet werden soll, könnte der gesuchte
Zahllauf - wie zuvor der Zahlungsvorschlag - durch die Drucktaste ermittelt werden.
Durch Bestätigung der Angaben über die ENTER-Taste wird der voreingestellte
Zahllauf mit der Statusanzeige am Bildschirm angezeigt.
Anhand der Statusanzeige ist erkennbar,
 daß die Parameter erfaßt wurden. D. h. für diesen Zahllauf wurde u.a.
festgelegt, daß die Zahlwege Scheck und Überweisung zu berücksichtigen sind
 daß der Zahlungsvorschlag unter Berücksichtigung der vorgegebenen
Parameter erstellt wurde
 und daß der Zahlungsvorschlag bereits bearbeitet wurde
Grundsätzlich könnte der Zahllauf nun weiter bearbeitet werden. Dazu stehen die
Programme zur Verfügung, die über die Drucktasten in der Drucktastenleiste
aufgerufen werden.
Über die Drucktaste Druckprogramm werden die Vorgaben für den Druck der
Zahlungsformulare eingegeben.
Es erscheint das Bild zur Eingabe der angeforderten Varianten für die aufgeführten
Druckprogramme.
Über die angeforderten Varianten wird u.a. der Drucker angegeben, über den dann der
Druck der jeweiligen Formulare erfolgt. Bezogen auf dieses Beispiel wird eingetragen,
 über welche Variante das AVIS, d.h. die Zahlungsmitteilung gedruckt werden
soll
 über welche Variante das Formular Scheck gedruckt werden soll
 über welche Variante das Drucken des Formulars Überweisung geschehen soll
Nach Eingabe der Druckvarianten müssen die Angaben über die Drucktaste Sichern
gesichert werden.
Es erscheint wieder die Ausgangsmaske mit dem Hinweis in der Statusleiste, daß die
Vorgaben für die Druckprogramme zum aktuellen Zahllauf gesichert sind.
Zahllauf einplanen
Nachdem alle Voraussetzungen für die Durchführung des Zahllaufes mit
anschließendem Druck der Zahlungsformulare gegeben sind, kann der Zahllauf
eingeplant werden. Über die Drucktaste Zahlungslauf einplanen in dem Einstiegsbild
20
© 2002 National Education Training Group, Inc.
zum maschinellen Zahlungsverkehr wird das Dialogfenster Zahlung einplanen
aufgerufen.
In dem Fenster wird eingetragen, wann der Zahllauf definitiv gestartet werden soll. Als
Startdatum wird standardmäßig das Systemdatum vorgegeben. Darüber hinaus muß
entweder die genaue Startzeit eingetragen werden, oder es muß der Schalter Start
sofort per Mausklick aktiviert werden.
An dieser Stelle soll nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen werden, daß lediglich
bis zur Einplanung des Zahllaufes Änderungen im Beleg vorgenommen werden
können. Nachdem der Zahllauf über die Drucktaste Enter definitiv im System
eingeplant ist, ist der Zahllauf für weitere Bearbeitungen unwiderruflich gesperrt.
In unserem Beispiel wurde der Zahllauf sofort eingeplant. Daher erscheint im
Einstiegsbild zum maschinellen Zahlungsverkehr nach dem Verlassen des
Dialogfensters und dem Anklicken der Drucktaste Status die Statusanzeige
Zahlungslauf läuft.
An der Meldung Zahlung läuft wird deutlich, daß das System im Hintergrund die
entsprechenden Aktivitäten durchführt.
An der erneuten Aktualisierung der Statusanzeige ist erkennbar, daß der Zahllauf
ausgeführt wurde, d. h. die im Zahllauf enthaltenen Belege sind ausgeglichen.
Druckaufträge ansehen
Um die beim Zahllauf erzeugten Dokumente zu betrachten wird über das Menü
System und das Untermenü Diente zum Reporting verzweigt.
Über das Spool-Anforderungsbild wird die Liste der im System erzeugten
Spoolaufträge erreicht.
Nach Auswahl eines Spoolauftrags kann das zugehörige Druckdokument angezeigt
werden.
Die Druckaufträge können so oft wie nötig ausgeführt werden. Erst wenn die
Druckaufträge ordnungsgemäß abgewickelt wurden, sollten die Druckaufträge
gelöscht werden.
Druckprotokoll ansehen
Hat das System die anstehenden Druckaufträge umgesetzt, so kann das
Druckprotokoll eingesehen werden. Über die Drucktaste Zahl.prot. wird die
Protokollübersicht aufgerufen.
Im Dialogfenster kann dann der gewünschte Druckauftrag ausgewählt werden. Sie
erhalten eine Übersicht, welche Reports im System gestartet wurden und welche
Aktionen von diesen Reports ausgeführt wurden.
Datenträgeraustausch
Bedeutung des Datenträgeraustausches
Die Zahlungsformulare, die im Rahmen des automatischen Zahllaufes erstellt werden,
können entweder über die entsprechenden Druckprogramme ausgedruckt werden,
oder in Form von Zahlungssätzen auf einem Datenträger an die entsprechenden
Banken weitergereicht werden.
Damit die Zahlungssätze für den Datenträgeraustausch erzeugt werden, muß im
Rahmen des Zahllaufes u.a. hinterlegt werden, über welchen Datenträger die
Zahlungssätze weitergereicht werden, bzw. unter welchem Dateinamen die
Zahlungssätze gespeichert werden sollen.
© 2002 National Education Training Group, Inc.
21
Druckprogramm aufrufen
Über die Drucktaste Druckprog wird das Programm zur Festlegung der Druckvarianten
aufgerufen.
Es erscheint das Einstiegsbild der Druckprogramme.
Hier wird zunächst eingetragen, über welche Druckvariante das Zahlungsavis, also
das Begleitschreiben für den Zahlungsempfänger, gedruckt wird.
In der zweiten Zeile steht der Name der Reports - RFFOD_U -, über den die
Überweisungen ermittelt werden. Damit die Überweisungen per Datenträgeraustausch
an die jeweiligen Hausbanken weitergegeben werden, müssen in diese Zeile die
angeforderten Varianten je Hausbank eingetragen werden. Über die eingetragenen
Varianten erkennt das System, wieviele Dateien getrennt nach Hausbanken anzulegen
sind. In diese Dateien werden die einzelnen Zahlungssätze für die Überweisungen
geschrieben.
Sofern keine Druckvarianten für den Datenträgeraustausch im System vorhanden
sind, können diese jederzeit erzeugt werden. Um z. B. eine Druckvariante für den
aufgeführten Überweisungsreport zu erstellen, muß der Menüpunkt Reporting im
Untermenü Dienste gewählt werden.
Variante abgrenzen
Nach der Spezifikation des Reportnamens zu dem eine Druckvariante erstellt werden
soll, erscheint das Einstiegsbild zur Eingabe der gewünschten Einstellungen.
Im Bereich Buchungskreisabgrenzungen müssen keine Angaben gemacht werden.
Im Bereich Weitere Abgrenzungen ist der Zahlweg U eingetragen. In das Feld
Hausbank wird der zulässige Kurzschlüssel der Hausbank geschrieben, für die diese
Variante erstellt wird. Dieser Kurzschlüssel entspricht der Bank-ID, die bei der
Konfiguration des Zahlprogramms eingetragen wird. Über die Wertehilfetaste kann
jederzeit eine Liste der gültigen Kurzschlüssel der Hausbanken für die einzelnen
Buchungskreise angezeigt werden.
Druckersteuerung für die Variante
Zur Nutzung des Datenträgeraustausches muß in dem Bereich Druckersteuerung das
Ankreuzfeld Zahlungsträger drucken deaktiviert und das Feld Datenträgeraustausch
aktiviert werden. Da für den Datenträgeraustausch auch der Druck eines Begleitzettels
vorgesehen ist, muß eingetragen werden, welcher Drucker für den Druck des
Begleitzettels vorgesehen ist. Das Ankreuzfeld für den Sofortdruck muß aktiviert
werden, sofern der Druck des Begleitzettels sofort erfolgen soll.
Zusätzlich kann in diesem Bild festgelegt werden, über welchen Drucker das
Zahlungsavis gedruckt wird bzw. über welchen Drucker die internen Begleitlisten
ausgegeben werden sollen.
Ausgabesteuerung für die Variante
Da die Dateien für den Datenträgeraustausch zunächst auf dem Hintergrundrechner
abgespeichert werden, ist in dem Bereich Ausgabesteuerung anzugeben, in welches
Verzeichnis und unter welchem Dateinamen die Dateien abgespeichert werden sollen.
Hierbei ist zu beachten, daß der Dateiname sowohl für die Inlandzahlungen als auch
für die Auslandszahlungen von den Banken vorgegeben sind. An der Bezeichnung
DTAUS0 ist erkennbar, daß es sich um Inlandszahlungen handelt. Darüber hinaus ist
bei dem Dateinamen zu beachten, daß das System zur Vermeidung von
Überschreibungen an den eingetragenen Dateinamen eine fortlaufende Nummer
anhängt. Wenn also zu einem späteren Zeitpunkt diese Datei über einen weiteren
22
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Report selektiert und auf Diskette kopiert wird, muß beachtet werden, daß diese Datei
z.B. tatsächlich die Bezeichnung DTAUS001 haben wird.
Weiterhin ist zu erkennen, daß diese Datei in das Verzeichnis DB geschrieben werden
soll. Da das System die Datei DTAUS0 mit fortlaufender Numerierung für jede
Hausbank erstellt, ist bei der Erstellung der Druckvarianten für die einzelnen
Hausbanken unbedingt darauf zu achten, daß für jede Hausbank ein Unterverzeichnis
existiert, in das die Datei geschrieben werden kann. Auf diese Art und Weise wird
vermieden, daß die Datei DTAUS01 überschrieben wird. Aus organisatorischen
Gründen sollte die Verzeichnisstruktur mit dem Systemadministrator abgestimmt sein,
um sicherzustellen, daß von Seiten des Systems ausreichende Berechtigungen für
den Datenträgeraustausch bestehen.
In dem Feld Ausgabemedium wird bestimmt, in welchem Format die Datei
abgespeichert werden soll. Über die Taste F1 können die zulässigen Kennzeichen
angezeigt werden.
Es zu vorgesehen, daß die Datei u.a. in die TemSe-Datei, d.h. in einen temporären
systeminternen Puffer geschrieben werden kann. Sofern der Datenträgeraustausch
über DOS-Disketten erfolgt, muß an dieser Stelle das Kennzeichen 2 für Ausgabe in
das File-System in das Eingabefeld eingetragen werden.
Nachdem alle notwendigen Parameter für den Datenträgeraustausch bezogen auf die
Hausbank eingetragen sind, muß die Druckvariante über das Menü Springen, das
Untermenü Varianten und den Menüpunkt Als Variante sichern gespeichert werden.
Im dem Bild zur Sicherung der Druckvariante wird der Name der Druckvariante und
zur Erinnerung eine kurze inhaltliche Beschreibung eingetragen.
Es erscheint wieder das Bild zur Eingabe der Parameter für die Druckvariante, mit
dem Hinweis, unter welchem Namen die Druckvariante gesichert wurde.
Druckvariante hinterlegen
Die erstellte Druckvariante für die Bank DB kann jetzt als angeforderte Variante für
den Datenträgeraustausch eingetragen werden.
Für die anderen Hausbanken müßten jetzt gleichermaßen die jeweiligen Parameter für
die Druckvarianten erfaßt und gespeichert werden. Durch die Eingabe der
Druckvarianten pro Hausbank ist letztlich festgelegt, in welche Systemverzeichnisse
und unter welchem Namen die Dateien mit den Zahlungssätzen für die einzelnen
Hausbanken im System abgespeichert werden.
Nach Sicherung der Einstellungen der angeforderten Druckvarianten für den
Datenträgeraustausch kann der Zahllauf eingeplant werden. Zum einen werden die
offenen Posten ausgeglichen, zum anderen schreibt das System die Zahlungssätze für
die Überweisungen getrennt nach den Hausbanken in die zugehörigen Dateien auf
dem Hintergrundrechner.
Dateien auf Diskette übertragen
Damit die für den Datenträgeraustausch erstellten Dateien an die jeweiligen
Hausbanken weitergegeben werden können, müssen die Dateien einzeln mit Hilfe des
Reports RFFODOWN von dem Hintergrundrechner auf Diskette übertragenen werden.
Für jede Datei müssen die jeweiligen Programmparameter für die Übertragung
eingetragen werden.
Es muß also eingetragen werden, welche Quelldatei, die im Rahmen des Zahllaufes
erstellt und im System abgespeichert wurde, wohin kopiert werden soll. Zunächst wird
der komplette Pfad und die genaue Bezeichnung der Datei eingetragen, die kopiert
werden soll. Dabei ist auf die automatische fortlaufende Numerierung durch das
System zu achten.
© 2002 National Education Training Group, Inc.
23
Sofern die Datei auf eine Diskette kopiert wird, muß in dem Feld Ziellaufwerk die
Bezeichnung des Diskettenlaufwerks eingegeben werden. In das Feld
Unterverzeichnis wird ein " \ " eingetragen, wenn die Datei nicht in ein bestimmtes
Unterverzeichnis der Diskette geschrieben werden soll. Abschließend muß in dem
Feld Zielfile eingegeben werden, unter welchem Namen die Datei auf der Diskette
gespeichert werden soll. Aufgrund der Normierung der Dateinamen durch die Banken
muß beachtet werden, daß für Zahlungen im Inland der Name DTAUS0 eingetragen
werden muß, während für Zahlungen in das Ausland die Dateibezeichnung DTAZV zu
verwenden ist.
Nach Eingabe der erforderlichen Einstellungen, kann der Report über die Drucktaste
Ausführen ausgeführt werden.
Nachdem eine formatierte Diskette in das Diskettenlaufwerk eingelegt ist, wird die
Datei von dem Hintergrundrechner auf die Diskette kopiert.
Die Diskette mit den Zahlungssätzen kann mit den entsprechenden Begleitzetteln an
die Hausbank weitergereicht werden. Wenn mit mehreren Hausbanken im Zahllauf
gearbeitet wurde, muß der Report zur Übertragung der Datei auf Diskette für jede
weitere Hausbank erneut durchgeführt werden.
Der Auslandszahlungsverkehr
Erfordernisse des Auslandszahlungsverkehrs
Im R/3-System können auch die Auslandszahlungen über den automatischen Zahllauf
abgewickelt werden. Voraussetzung dazu ist allerdings, daß zuvor einige Einstellungen
im System vorgenommen werden. Diese Einstellungen sind nötig, damit z.B. das für
Auslandsüberweisungen vorgeschriebene Meldeformular Z1, das nach § 59 der
Außenwirtschaftsverordnung zu verwenden ist, ordnungsgemäß ausgefüllt werden
kann.
Für die Abwicklung des Auslandszahlungsverkehrs ist Folgendes zu beachten:
 Im Customizing müssen Einstellungen vorgenommen werden.
 In den Stammdaten des Kreditors bzw. des Debitors sind bestimmte Angaben
erforderlich.
 Es müssen bei der Buchung der Belege direkt, oder bei der Bearbeitung der
offenen Posten nachträglich, einige Angaben eingetragen werden.
Feldstatusdaten aufrufen
Bei der Erstellung einer Auslandsüberweisung muß der Anwender u. a. eintragen, um
welches Lieferland es sich handelt bzw. welches Landeszentralbank-Kennzeichen
anzugeben ist. Damit die erforderlichen Felder LZB und Lieferland angezeigt werden,
muß zuvor im Customizing der Feldstatus dieser Felder entsprechend angepaßt
werden.
Es erscheint eine Übersicht der im System enthaltenen Feldstatusleisten.
Der Feldstatus der beiden Felder LZB und Lieferland für die Auslandszahlungen fällt in
die Gruppe der Abstimmkonten, weil es sich durch den Kreditor bzw. den Debitor um
das Verbindlichkeitskonto bzw. um das Forderungskonto handelt. Diese Gruppe wird
mit Doppelklick ausgewählt.
Feldstatus pflegen
Es erscheint eine weitere Übersicht, in der die Untergruppen zu der gewählten Gruppe
der Abstimmkonten angezeigt werden.
24
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Hier ist die Untergruppe der Auslandszahlungen auszuwählen.
Es werden die Felder angezeigt, die zu der Untergruppe der Auslandszahlungen
gehören.
Es wird deutlich, daß die für die Auslandszahlungen relevanten Felder LZB und
Lieferland den Feldstatus Ausblenden, Musseingabe und Kanneingabe erhalten
können. Damit die Felder im Beleg angezeigt werden und damit in den Feldern
Eingaben gemacht werden können aber nicht müssen, muß der Feldstatus auf
Kanneingabe gesetzt werden. Erst nachdem der Feldstatus für die Felder LZB und
Lieferland angepaßt ist, werden diese beiden Felder in dem Bild zur Belegerfassung
angezeigt, und es können die entsprechenden Angaben für die
Auslandsüberweisungen eingetragen werden.
Landeszentralbank-Kennzeichen
Die zulässigen Landeszentralbank-Kennzeichen, die bei der Erstellung der
Auslandüberweisungen mitzugeben sind, werden ebenfalls im Customizing hinterlegt
und können dort gepflegt werden.
ach Aufruf des Menüpunktes LZB-Kennzeichen im Untermenü Zahlungswesen wird
die Liste der zulässigen LZB-Kennzeichen angezeigt.
Diese Liste stammt aus dem Leistungsverzeichnis für das Z1-Meldeformular und wird
von SAP standardmäßig zur Verfügung gestellt.
Kontenspezifische Angaben
Damit die Auslandüberweisungen über den automatischen Zahllauf abgewickelt
werden können, müssen im Hinblick auf den Zahlungsverkehr auch in den
kontenspezifischen Stammdaten des Debitors bzw. des Kreditors bestimmte Angaben
gemacht werden.
In dem Bild zur Erfassung der Anschrift ist es z.B. unbedingt erforderlich, daß in dem
Feld Land das entsprechende Landeskennzeichen eingetragen ist.
Im Rahmen der Belegerfassung werden die Felder LZB und Lieferland nur dann zur
Erfassung zugelassen, wenn vom System eine Abweichung vom Länderkennzeichen
des eingetragenen Buchungskreises zu dem hier im Feld Land eingetragenen
Länderkennzeichen festgestellt wird.
In dem Bild zur Eingabe der Empfängerbanken ist in Bezug auf die Auslandszahlungen das Feld Weisungsschlüssel von Bedeutung.
Über den Weisungsschlüssel kann gesteuert werden, welche Besonderheiten bei der
Durchführung der Zahlung zu beachten sind. Sofern an dieser Stelle kein
Weisungsschlüssel eingegeben wird, greift das System automatisch auf den
Weisungsschlüssel zurück, der bei der Hausbank im Rahmen des Customizing
eingetragen ist.
In dem Bild zur Eingabe der Daten für den Zahlungsverkehr ins Ausland ist ebenfalls
eine Besonderheit zu berücksichtigen. Sofern vereinbart ist, daß die Zahlungen per
Überweisung abgewickelt werden sollen, muß in das Feld Zahlwege, statt dem U für
Überweisungen im Inland, ein L für Überweisungen ins Ausland eingetragen werden.
Aufgrund dieser Eintragung kann später bei der Abwicklung der Zahlung das
Z1-Formular erstellt werden.
Belegdaten pflegen
Auch im Rechnungsbeleg sind einige Besonderheiten für die Abwicklung der
Zahlungen ins Ausland zu beachten. Die Eingaben können direkt bei der
Belegerfassung eingetragen werden. Bei einer späteren Änderung wird vom
© 2002 National Education Training Group, Inc.
25
Bildschirm Beleg ändern über das Menü Zusätze und das Untermenü Weitere Daten
verzweigt.
Im Dialogfenster sind die Felder LZB-Kennzeichen und Lieferland zu pflegen.
Zahllauf parameterisieren
Nachdem alle Voraussetzungen für die Abwicklung der Auslandszahlungen getroffen
sind und die erforderlichen Eingaben sowohl in den Stammdaten als auch in dem
Beleg selber eingetragen sind, kann der automatische Zahllauf auch für die
Auslandszahlungen durchgeführt werden. Es sind also die gewünschten Parameter für
den Zahllauf festzulegen. Bei der Eingabe der Parameter ist unter anderem zu
berücksichtigen, daß in dem Feld Zahlwege auch das Kennzeichen L für die
Überweisungen ins Ausland eingetragen wird, wenn dieser Zahlweg gewählt wird.
Bevor der Zahllauf definitiv im System eingeplant wird, müssen die angeforderten
Druckvarianten pro Hausbank für den Druck des vorgeschriebenen Z1-Formulars für
Auslandszahlungen eingetragen werden.
Da jetzt alle Eingaben für die Durchführung des automatischen Zahllaufs eingetragen
sind, kann der Zahllauf definitiv eingeplant werden. Das System gleicht die offenen
Posten aus, die für diesen Zahllauf ermittelt wurden. Gleichzeitig werden über die
eingetragenen Druckvarianten die Z1-Formulare für die Überweisungen ins Ausland
erstellt.
26
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Glossar
Abschlußarbeiten
Durchführung aller vorbereitenden Tätigkeiten, die in Zusammenhang
mit dem Tages-, Monats- oder Jahresabschluß anfallen.
Abstimmkonto
Sachkonto, auf dem die Bewegungen der Nebenbuchhaltung
(Debitoren, Kreditoren, Anlagen) in Summe dargestellt werden.
Anmeldebild
Das erste Bild, das Sie nach dem Start einer R/3-Sitzung sehen. In das
Anmeldebild müssen Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort
eingeben.
Anwendung
Das R/3-System besteht aus einer Reihe von Anwendungen. Mit den
R/3-Anwendungen können alle anfallenden betriebswirtschaftlichen
Aufgaben bearbeitet werden. In der R/3-Fachsprache werden die Anwendungen auch als Transaktionen bezeichnet.
Arbeitsgebiet
Das R/3-System ist in Arbeitsgebiete unterteilt. In den Arbeitsgebieten
finden Sie die Anwendungen zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgaben.
ausgleichen
Verrechnung bzw. Zuordnung von offenen Posten eines Kontos mit
entsprechenden Beträgen der Gegenseite des Kontos.
Beispiel. Zuordnung eines Zahlungseingangs zu einer
Ausgangsrechnung
Bankschlüssel
Entspricht der Bankleitzahl.
Banktyp
Frei vergebbarer Schlüssel, über den mehrere Empfängerbanken eines
Kreditors bzw. Bankverbindungen eines Debitors in eine Rangfolge
gebracht werden können.
© 2002 National Education Training Group, Inc.
27
Bankunterkonto
Siehe: Zwischenkonto
Beleg
Basis für eine Buchung, z.B. Ausgangsrechnung.
Belegart
Klassifizierung von Belegen. Die Belegart kann auch zur Sortierung
herangezogen werden.
Belegkopf
Daten, die für einen gesamten Buchungsbeleg gelten, unabhängig von
den Belegpositionen.
Beispiel: Buchungsdatum, Belegnummer.
Belegnummer
Eindeutige Nummer für einen Beleg. Diese wird i.d.R. automatisch vom
System vergeben
Belegwährung
Währung, in welcher ein Beleg ausgestellt ist.
Beispiel: DM oder US$.
Benutzername
Zur Identifikation gegenüber dem System braucht jeder Benutzer ein
Kennwort und einen Benutzernamen. Der Benutzername wird vom
Systemverwalter vergeben. In der Regel wird der Nachname des
Mitarbeiters verwendet. Benutzernamen dürfen bis zu zwölf Zeichen
lang sein. Sie müssen eindeutig sein. Ein Benutzername darf also nur
einmal vorkommen.
Bilanz
Zu einem bestimmten Zeitpunkt (Bilanzstichtag) vorzunehmender
rechnungsmäßiger Abschluß eines Unternehmens in Form einer
Gegenüberstellung von Vermögen (AKTIVA) und Kapital (PASSIVA).
Der Saldo daraus ergibt den Gewinn bzw. Verlust einer Periode.
Buchungskreis
In Form eines Buchungskreises wird eine rechtlich selbständig
bilanzierende Einheit, z.B. eine GmbH, im SAP-System dargestellt.
Buchungskreis, absendender
Buchungskreis, der am Zahllauf teilnimmt. Je absendendem
Buchungskreis wird hinterlegt, welcher Buchungskreis der zahlende
28
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Buchungskreis ist. Mehrere absendende Buchungskreise können über
einen zahlenden Buchungskreis abgewickelt werden.
Buchungskreis, zahlender
Buchungskreis, der den Zahlungsverkehr (ggf. auch für andere
Buchungskreise) abwickelt. In diesem Buchungskreis werden die
Buchungen auf den Bankkonten und Zwischenkonten im Rahmen des
Zahlungsverkehrs durchgeführt.
Buchungsperiode
Zeitraum (z.B. ein Monat) innerhalb eines Geschäftsjahres, in dem die
darin erfaßten Buchungen in Form von Verkehrszahlen fortgeschrieben
werden.
Buchungsschlüssel
Steuert, auf welcher Kontenseite - Soll oder Haben - eine Belegposition
gebucht wird.
Customizing
Anpassung des R/3-Systems an die Organisationsstruktur und die Arbeitsabläufe in einem Unternehmen.
Datenträgeraustausch
Anstelle der Erstellung des Formulars Banküberweisung werden die
Zahlungssätze in einer normierten Datei abgestellt, die via Datenträger
- i.d.R. Diskette - an die Hausbanken zur Verarbeitung weitergeleitet
wird.
Debitor
Kunde eines Unternehmens.
Dialogfenster
Ein Dialogfenster ist ein zusätzliches Fenster, das R/3 in das aktive
Fenster einblendet. Mit einem Dialogfenster fordert das System Sie
z.B. auf, eine Aktion zu bestätigen oder abzubrechen. Sie müssen mit
einem Klick auf eine der Drucktasten eine Auswahl treffen, bevor Sie
im darunterliegenden Fenster weiterarbeiten können.
Disponierte Beträge
Beträge, die für Zahlungsein/ausgänge zur Verfügung stehen. Sie
werden je Bankkonto und Hausbank verwaltet.
Druckauftrag
Ein Druckauftrag ist ein von Ihnen erstellter Report, oder ein Brief, oder
ähnliches, den Sie ausdrucken wollen und mit dem Befehl Drucken zu
einem Drucker geschickt haben.
© 2002 National Education Training Group, Inc.
29
Drucktaste
Mit Drucktasten können häufig gebrauchte Funktionen direkt, also ohne
den Weg über die Menüs, ausgelöst werden.
Drucktastenleiste
Es wird die obere und die untere Drucktastenleiste unterschieden. Die
obere Drucktastenleiste enthält Drucktasten, die bei allen
Anwendungen verfügbar sind, wie die Sichern- oder Zurückdrucktaste.
In der unteren Drucktastenleiste ist die Drucktastenanzeige
anwendungsspezifisch unterschiedlich.
DTA
Abkürzung für Datenträgeraustausch.
DTAUS0
Datei mit normierten Satzaufbau für den Datenträgeraustausch im
Inland.
DTAZV
Datei mit normiertem Satzaufbau für den Datenträgeraustausch mit
dem Ausland.
Einstiegsbild
Das erste Bild (Dynpro) einer Anwendung.
Einzelpostenanzeige
Darstellung aller im System enthaltenen Belege eines oder mehrerer
Konten am Bildschirm.
Empfängerbank
Bank des Kreditors.
Entertaste
Weitere Begriffe für diese Taste können sein:
 Datenfreigabetaste
 Eingabetaste
 Returntaste
Erweiterte Hilfe
Eine Funktion der Online-Hilfe des R/3-Systems.
F1
Die Funktionstaste F1 ist im R/3-System die universelle Hilfetaste. Mit
ihr werden Hilfsinformationen zu einem markierten Objekt aufgerufen.
30
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Objekte, zu denen eine Hilfe verfügbar ist, sind z.B. Systemmeldungen,
Menüeinträge oder Eingabefelder. Bei Eingabefeldern wird mit F1 die
Felddokumentation aufgerufen.
F4
Die Funktionstaste F4 ruft eine Eingabehilfe auf, wenn ein Eingabefeld
markiert ist. Angezeigt wird entweder eine Liste mit Eingabewerten, aus
der ein Eintrag mit Doppelklick direkt übernommen werden kann, oder
eine Matchcode-Liste.
Fälligkeit
Es wird unterschieden zwischen
 Skonto-Fälligkeit, d.h. bis zu welchem Datum kann maximal
welcher Skonto abgezogen werden
 Netto-Fälligkeit, d.h. bis zu einem definierten Datum muß der
Rechnungsbetrag spätestens ohne Abzug von Skonto bezahlt
werden
Feld
Ein Feld ist ein Bereich auf einer Bildschirmmaske, in den Sie Daten
eingeben (Eingabefeld) oder dem Sie Informationen entnehmen
(Anzeigefeld).
Feldstatus
Steuert den Bildschirmaufbau.
FI
Financial Accounting: R/3 Modul Finanzwesen aus dem Bereich des
Rechnungswesens.
Fremdwährung
Währung, die von der festgelegten Hauswährung eines im R/3-System
definierten Buchungskreises abweicht.
Funktionstasten
Viele Funktionen des R/3-Systems können Sie über die Funktionstasten der Tastatur auslösen. Eine PC-Tastatur hat normalerweise
zwölf Funktionstasten. Das R/3-System arbeitet mit 24 Funktionstasten.
Die Funktionstasten 13 bis 24 können Sie simulieren, indem Sie
zusätzlich zu einer Funktionstaste die Umschalttaste drücken:
Umschalttaste + F1 entspricht F13
Umschalttaste + F2 entspricht F14 usw.
Hausbank
Bankverbindung des Buchungskreises.
© 2002 National Education Training Group, Inc.
31
Hauswährung
Die Währung, in der ein Buchungskreis im SAP-System geführt wird.
Hilfe zur Hilfe
Eine Funktion der Online-Hilfe des R/3-Systems.
Hilfemenü
Siehe: Menü Hilfe
Hilfsfunktionen
Die Hilfsfunktionen werden über das Menü Hilfe aufgerufen.
Hypertext
Verfahren zum Verknüpfen von Informationen, die inhaltlich zusammengehören, aber an verschieden Stellen in einem (elektronischen)
Dokument abgelegt sind.
Beispiel: Ein Klick auf ein besonders markiertes Stichwort verzweigt zur
Definition des Begriffs. In der Definition werden andere Begriffe
verwendet, zu denen man wiederum verzweigen kann usw.
Kannfeld
Eingabefeld, Eingabe ist optional.
Konten-ID
Eindeutiger Schlüssel für ein Bankkonto bei der Hausbank, z.B. GIRO
für ein Girokonto.
Kontogruppe
Steuert den Aufbau der Erfassungsbilder im Bereich
Debitoren/Kreditoren. Darüber hinaus wird über die Kontengruppe
definiert, in welchem Nummernkreis ein Konto im SAP-System neu
angelegt wird.
Kontostand
Gibt Auskunft über den aktuellen Saldo eines Kontos, getrennt nach
Soll und Haben.
Kreditor
Lieferant eines Unternehmens.
Kreditorenstammsatz
Daten, die benötigt werden, um ein Konto zu bearbeiten.
Beispiel: Adresse oder Bankverbindung.
32
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Kursdifferenz
Differenz zwischen dem Kurs der Zahlung und dem Kurs der
Rechnungsstellung.
LZB
Abkürzung für Landeszentralbank.
LZB-Kennzeichen
Kennzeichen zur Identifikation des Grundes der Zahlung, welcher im
Auslandszahlungsverkehr für die Meldung gemäß
Außenwirtschaftsverordnung benötigt wird.
Matchcode
Ein Matchcode ist ein Hilfsmittel zur Suche nach Werten für Eingabefelder. Mit Hilfe von Suchbegriffen wird nach im R/3-System gespeicherten Datensätzen gesucht.
Matchcode-ID
Matchcode-Kennung. Ein Buchstabe, der den Matchcode in der Auswahlliste kennzeichnet.
Matchcode-Kennung
Siehe: Matchcode-ID
Menü
Die Menüs des R/3-Systems enthalten Arbeitsgebiete, Anwendungen
oder Funktionen. Sie öffnen ein Menü durch Klicken auf einen Eintrag
der Menüleiste. Durch Anklicken von Menüpunkten können auch weitere Untermenüs geöffnet werden.
Menü Hilfe
Das Menü Hilfe ist in jeder Anwendung verfügbar. Es enthält folgende
Funktionen:
 Erweiterte HilfeR/3-Bibliothek
 Glossar
 Wörterbuch
 Release-Infos
 Einführung in R/3
 Hilfe zur Hilfe
Menüleiste
Die Menüleiste befindet sich am oberen Rand des R/3-Bildschirms,
direkt unter der Titelleiste. Mit den Einträgen der Menüleiste öffnen sich
© 2002 National Education Training Group, Inc.
33
verschiedene Menüs. Die Einträge der Menüleiste ändern sich je nach
Anwendung und Arbeitsgebiet, in dem Sie arbeiten. Das Systemmenü
und das Hilfemenü lassen sich in jedem R/3-Fenster öffnen.
Menüpunkt
Ein Menüpunkt ist ein Eintrag in einem Menü.
Menüsystem
Anwendungen und Funktionen erreichen Sie im R/3-System über das
Menüsystem. Es ist in drei Ebenen gegliedert: SAP-Ebene, Arbeitsgebietsebene und Anwendungsebene.
Modus
Sie können im R/3-System mit mehreren Anwendungen parallel
arbeiten. Jede Anwendung läuft dabei in einem eigenen Modus,
abgeschirmt von den anderen Anwendungen. Über das Systemmenü
können Sie jederzeit einen weiteren Modus erzeugen. In der Standardeinstellung des R/3-Systems sind bis zu sechs Modi möglich.
Mußfeld
Eingabefeld, Eingabe ist obligatorisch.
Nebenbuchhaltung
Debitorenbuchhaltung/Kreditorenbuchhaltung, wo die Sachkonten
Forderungen/Verbindlichkeiten detailliert dargestellt werden. Auch die
Anlagenbuchhaltung wird als Nebenbuchhaltung bezeichnet. Auf den
Anlagegütern wird das Anlagevermögen detailliert dargestellt.
Obere Drucktastenleiste
Siehe: Drucktastenleiste
Offene Posten
Ein offener Posten ist ein noch nicht ausgeglichener Beleg, z.B. eine
Rechnung.
pflegen
Fachbegriff für das Bearbeiten von Stamm- und Bewegungsdaten,
sofern hierzu berechtigt.
Programmsymbol
Im Programmanager von Microsoft Windows wird jedes Programm
durch ein kleines Sinnbild repräsentiert. Ein Doppelklick auf dieses
Programmsymbol startet das zugehörige Programm.
R/3-Bibliothek
Eine Funktion der Online-Hilfe des R/3-Systems.
34
© 2002 National Education Training Group, Inc.
R/3-Sitzung
Jede R/3-Sitzung beginnt mit der Anmeldung beim R/3-System.
Anschließend kann der Benutzer eine oder mehrere Transaktionen
durchführen. Die Sitzung endet, wenn der Benutzer sich abmeldet.
Rangfolge
Über die Rangfolge wird gesteuert, welche Hausbank in Abhängigkeit
von verfügbaren Beträgen im Zahllauf herangezogen werden soll.
Rechnung
Eingangsrechnung/Ausgangsrechnung: stellt die Belegbasis für einen
Buchungsvorgang dar.
Referenz
Entspricht im R/3-System der externen Belegnummer, also der
Belegnummer, die auf der Eingangsrechnung eines Lieferanten
angegeben ist.
Report
Ein Report ist eine Zusammenstellung und Aufbereitung von Daten in
verschiedenen Formen, beispielsweise in Form von Listen.
Sachkonto
Konto der Hauptbuchhaltung.
SAP-Ebene
Die oberste Ebene im R/3-Menüsystem. Nach der Anmeldung befinden
Sie sich in der SAP-Ebene. Von dort aus verzweigen Sie zu den
Arbeitsgebieten und Anwendungen.
SD
Sales and Distribution: R/3 Modul Vertrieb.
Selektion
Durch die Vorgabe von Auswahlkriterien (Selektionskriterien) werden
z.B. nur bestimmte Konten am Bildschirm angezeigt.
Beispiel: Durch die Vorgabe Belegart = KR in der Belegauswertung
werden nur Belege mit der vorgegebenen Belegart ausgewählt und
angezeigt.
sichern
Mit sichern wird eine Transaktion abgeschlossen. Die eingegebenen
Daten werden gespeichert.
Bei Soll-Haben-Gleichheit in den Buchungsprogrammen wird über
SICHERN die Buchung definitiv im System durchgeführt.
© 2002 National Education Training Group, Inc.
35
Skonto
Ein zum Zeitpunkt der Zahlung gewährter Nachlaß:
 Aufwand - wenn der Skonto einem Kunden gewährt wurde,
 Ertrag - wenn der Skonto von einem Lieferanten gewährt wurde.
Stammdaten
Stammdaten sind alle Informationen, die nicht oder nur selten geändert
werden. Beispiele für Stammdaten sind etwa eine Materialnummer
oder die Anschrift eines Kunden.
Standarddrucker
Der Standarddrucker ist derjenige Drucker, auf dem Ihre Druckaufträge
ausgedruckt werden, wenn Sie vorher keinen anderen Drucker ausgewählt haben.
Standardsoftware
Als Standardsoftware werden Programme bezeichnet, die nicht speziell
für ein einzelnes Unternehmen oder eine bestimmte Branche entwickelt
wurden, sondern in Unternehmen mit unterschiedlicher Größe, verschiedenen Organisationsstrukturen und individuellen Anforderungen
gleichermaßen eingesetzt werden können.
Statusleiste
Die Statusleiste ist die unterste Zeile eines SAP-Fensters. In der
Statusleiste werden Systemmeldungen und Fehlermeldungen
ausgegeben.
Systemmenü
Das Systemmenü enthält wichtige anwendungsübergreifende
Funktionen wie z.B. Benutzervorgaben und Abmelden.
Toleranztage
Anzahl Tage, um die sich eine Fälligkeit (Skonto- oder Nettofälligkeit)
verlängert.
Transaktion
Eine Transaktion ist eine Folge von logisch zusammenhängenden
Arbeitsschritten, mit denen eine betriebswirtschaftliche Aufgabenstellung bearbeitet wird. Eine Transaktion erstreckt sich in der Regel
über mehrere Bildschirmmasken (Dynpros).
Transaktionscode
Jeder Transaktion ist ein Transaktionscode zugeordnet. Der Transaktionscode besteht aus vier Zeichen (Buchstaben oder Ziffern). Ein
Transaktionscode kann benutzt werden, um eine Anwendung aufzu-
36
© 2002 National Education Training Group, Inc.
rufen. Den Transaktionscode einer laufenden Anwendung können Sie
über das Menü System - Status ermitteln.
Trennzeichen
Die Matchcode-ID und die verschiedenen Suchbegriffe eines Matchcodes werden durch einen Punkt als Trennzeichen getrennt.
Untermenü
Ein Untermenü ist ein Menü, das sich öffnet, nachdem ein Eintrag in
einem anderen Menü angeklickt wurde.
Variante
Mit Hilfe von Varianten werden häufig verwendete Selektionskriterien
für Daten im System gespeichert. Diese Varianten können dann zum
Auswertungszeitpunkt geladen werden und ermitteln ohne komplexe
Eingaben die gewünschten Werte. Temporäre Ergänzungen sind
jederzeit möglich.
Verarbeitungsstatus
Aktueller Stand des automatischen Zahllaufes.
Verbindlichkeiten
Summe aller offenen Posten, also der noch nicht bezahlten oder
ausgeglichenen Rechnungen/Gutschriften aller Kreditorkonten.
Vorschlagsliste
In Druckform aufbereiteter Zahlungsvorschlag.
Weisungsschlüssel
Wird im Rahmen des Datenträgeraustausches verwendet. Über den
Weisungsschlüssel wird gesteuert, welche Anweisungen bezüglich der
Ausführung des Zahlungsauftrages an die beteiligten Banken gegeben
werden.
Zahlsperre
Die Belege, die mit dem Vermerk Zahlsperre versehen sind, werden im
Rahmen des automatischen Zahllaufes nicht bezahlt.
Zahlungsavis
Anschreiben, welches die zu bezahlenden bzw. bezahlten offenen
Posten auflistet.
Zahlungsformular
Scheck, Überweisung, Wechsel etc.
© 2002 National Education Training Group, Inc.
37
Zahllauf
Innerhalb eines Zahllaufs werden zu einem gewählten Stichtag zur
Zahlung anstehende offene Posten anhand vorgegebener Kriterien
automatisch vom System ermittelt, die entsprechenden Formulare
gedruckt bzw. der Datenträger erstellt und die offenen Posten
ausgeglichen.
Zahlungssperrgründe
Frei vergebbare Schlüssel, die Zahlungssperren klassifizieren.
Zahlungsverkehr
Automatische Regulierung von Rechnungen bzw. Gutschriften. Dabei
werden Belege/Datenträger erstellt, die entsprechend weitergeleitet
werden müssen. Die in dem Zahllauf enthaltenen offenen Posten
werden ausgeglichen.
Zahlungsvorschlag
Der Zahlungsvorschlag beinhaltet alle zur Zahlung anstehenden
offenen Posten. Er kann im Rahmen des Zahllaufes überarbeitet
werden.
Zahlweg
Über den Zahlweg wird gesteuert, mit welchem Formular die Zahlung
geleistet wird.
Zahlwesen
Andere Bezeichnung für den Zahllauf.
Zwischenkonto
Wird auch als Interimskonto bezeichnet. Zwischenkonten werden für
die Buchung von im Umlauf befindlichen Zahlungsformularen
eingerichtet. In diesem Zusammenhang spricht man auch von
Bankunterkonten.
38
© 2002 National Education Training Group, Inc.
Herunterladen